ABACUS PPS-Software Effiziente Planung und Steuerung der Produktivität

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1 Ecknauer+Schoch ASW ABACUS PPS-Software Effiziente Planung und Steuerung der Produktivität Das offizielle Organ der SWISSMECHANIC- Dachorganisation L organe officiel de l organisation faîtière SWISSMECHANIC 4/ JAHRGANG Sektion Graubünden Section des Grisons

2 Improvisieren Sie nicht! Verwenden Sie immer die richtigen Hilfsmittel. Diese Infos sind lebenswichtig: Stoppen Sie bei Gefahr die Arbeit. Auch Ihrer Familie zuliebe. Keine Arbeit ist so wichtig, dass man dafür sein Leben riskiert. Beachten Sie deshalb die lebenswichtigen Regeln der Suva zur Unfallverhütung. Denn alle haben das Recht, nach der Arbeit gesund nach Hause zu kommen.

3 INHALT Editorial 2 SWISSMECHANIC intern 75 Jahre SWISSMECHANIC 4 SWISSMECHANIC informiert Mindestlohn-Initiative 9 SWISSMECHANIC vous informe Selbstbedienung bei den GAV-Millionen 11 Sektion Graubünden ECKOLD AG, Trimmis 16 RonTech AG, Felsberg 20 SPEZIAL Bildung «Der Konkurrenzkampf wird noch schärfer» 24 SwissSkills: Ausbildungspreis und Auto 27 Kurse und Seminare 28 Gute Neuigkeiten vom VMTW-Team 32 Soziales Versicherungslösungen für KMU 34 Firmeninformationen 37 ZUM TITELBILD Produktionsplanung und -steuerung Abacus. Flexibilität ist speziell bei kleinen und mittleren Unternehmen längst vom Schlagwort zur Realität geworden. Die rasche Anpassung an neue Produktionsabläufe wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Oft müssen Aufträge aus der laufenden Produktion an veränderte Gegebenheiten angepasst werden, sei es durch zusätzliche Stücklistenpositionen oder Arbeitsgänge. Das Programm Produktionsplanung und -steuerung PPS unterstützt dies aktiv, indem es geeignete Werkzeuge dafür bereitstellt. Kostentransparenz muss zu jeder Zeit und in jeder Phase des Produktionsprozesses gewährleistet sein. Bereits für die Angebote müssen verschiedene Varianten des Herstellungsprozesses miteinander verglichen werden können. Mit den kalkulatorischen Auswertungen über Produktionsaufträge und Projekte stellt das ABACUS PPS wichtige Daten für zukünftige strategische Entscheide zur Verfügung. Für Industrieunternehmen ist die heutige Zeit geprägt von ständig wechselnden Anforderungen des nationalen und internationalen Marktes. Wer sich in Zukunft behaupten und auch erfolgreich sein will, muss sich diesen Herausforderungen stellen. Der Erfolg von Industrieund Fertigungsunternehmen wird in hohem Masse durch die eingesetzte ERP-Software beeinflusst. Nur eine moderne, vollständig integrierte und flexible Gesamtlösung kann heute und zukünftig die notwendige Flexibilität, ein schnelles Reaktionsvermögen sowie alle wichtigen und aktuellen Informationen und betrieblichen Kenn- bzw. Führungszahlen gewährleisten. Die ABACUS-Gesamtlösung mit integriertem PPS erfüllt die Kriterien und Anforderungen, die an ein modernes System für Industrieunternehmen gestellt werden, geradezu ideal. Vollständig integrierte Gesamtlösung Das PPS wurde als integriertes Modul im ABACUS Softwaresystem für Fertigungs- und Industrieunternehmen entwickelt. In der Gesamtlösung finden sich keine doppelten Datenbestände bezüglich Artikel-/Lagerdaten, Dispositionskennzahlen und Adressinformationen. Flexibilität durch Anpassungsfähigkeit Die modulare Struktur des Gesamtsystems erlaubt die flexible Zusammenstellung bedarfsgerechter Funktionen für die entsprechenden Unternehmen. Ein optimaler Einsatz in un ter - schiedlichsten Fertigungsunternehmen ist durch flexible Softwarearchitektur garantiert. Mit dieser lassen sich firmenspezifische Geschäftsprozesse leicht, effizient und anwenderspezifisch abbilden ohne auf die Vorteile einer Standardlösung wie Updatefähigkeit bei neuen Programmversionen verzichten zu müssen. SWISSMECHANIC 4/2014 1

4 EDITORIAL Felix Stutz Präsident SWISSMECHANIC Président SWISSMECHANIC Ist das Ja zur Zuwanderungsinitiative wirklich so überraschend zu Stande gekommen oder war es nicht doch absehbar? Bei den Gegnern waren viele Argumente nicht auf Tatsachen, sondern auf Hypothesen oder Gedankenmodelle aufgebaut. Die Ängste und Erfahrungen dagegen sind sehr real und emotional. Diese Tatsache wurde von den Initianten sehr geschickt genutzt. Das Resultat liegt vor und jetzt nützt kein Jammern mehr, es gilt pragmatische Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. Kontingente sind nichts Neues und in der globalisierten Welt ganz normal, ja selbstverständlich. Was wir als Swissmechanic für unsere Unternehmen erwarten, ist jedoch eine einfache, klare, sich selbstkontrollierende Lösung mit wenigen Regeln und vor allem ohne neue Ämter zu generieren. Stehen wir heute wirklich vor einem Scherbenhaufen? Haben wir vielleicht mit den Szenarien bei einer Annahme nicht selbst die EU-Kommissare motiviert Druck auszuüben? Anstatt uns auch bei einer Annahme als zuverlässigen Partner zu präsentieren. Interessiert verfolge ich die Meldungen der vergangenen Tage in den Medien. Zum Teil kann ich die Reaktionen nachvollziehen, manchmal muss ich aber auch schmunzeln oder den Kopf schütteln. Aber letzthin blieb mir beim Frühstück das Brot im Hals stecken, als die Nachricht verbreitet wurde, dass die Schweiz grosszügiger Weise im Forschungsprogramm zur Nutzung der Kernenergie bleiben dürfe und man erwarte, dass sie auch ihren eingegangenen finanziellen Verpflichtungen nachkomme. So weit ist diese Nachricht erfreulich, ich dachte schon, es hat ein Umdenken stattgefunden. Aber im Nachsatz und kaum beachtet wurde dann auch noch erwähnt, dass ursprünglich für die Schweiz das Forschungsprogramm mit dem Projekt Horizon 2020, ein Förderprogramm für Forschung und Innovation, gekoppelt war und eines ohne das andere nicht zu haben sei. Was für uns gilt, sollte eigentlich auch für die EU gelten, so mein Schluss. Dem ist offenbar bei weitem nicht so und wie ist das schon wieder mit dem Rosinen picken!? Ich möchte den Fall nicht aufbauschen, aber die Frage sei mir erlaubt: Weshalb wurde diese Tatsache so wenig thematisiert? Haben wir Angst, Gleiches einzufordern? Für mich zeigt es einmal mehr, wie demokratisch die EU funktioniert. Wieso dürfen wir beim einen dabei sein und werden beim anderen ausgeschlossen? Die Schlussfolgerung kann jeder selber für sich ziehen. Die Abstimmung ist Vergangenheit, jetzt rauchen die Köpfe, wie die Initiative umgesetzt werden kann. Wir waren bisher ein verlässlicher Partner der EU und wollen es auch weiterhin bleiben. Sicher ist uns allen bewusst, dass wir die EU brauchen. Obschon die EU uns nur bedingt braucht, dürfen, ja müssen wir mit mehr Selbstvertrauen auftreten. Die Schweiz hat schon länger einen Mangel an Fachkräften auf allen Stufen, darum sind wir auf die Rekrutierung aus umliegenden Ländern angewiesen. Im Zuge von gesunden Rahmenbedingungen werden wir Lösungen finden, mit denen wir leben können. Uns fehlen im Gegensatz zu anderen Branchen Fachkräfte, diese sind oft auch im Ausland nur spärlich oder gar nicht vorhanden. Kommen diese in die Schweiz, müssen sie zuerst noch fertig, unseren Anforderungen entsprechend ausgebildet werden. Mindestens ist dies meine Erfahrung. So bleibt oft als einziger Weg, auch als Unternehmen, in die Weiter bildung der eigenen Mitarbeiter zu investieren. Ganz besonders empfiehlt es sich, diese Investition in eigene Nachwuchskräfte zu tätigen. Die durch die Annahme der Zuwanderungsinitiative entstandene Situation ist sicher nicht die Glücklichste für die Wirtschaft. Es gilt die Entwicklung aufmerksam zu verfolgen und uns als Verband gezielt in die Diskussionen einzubringen und gezielte Forderungen zu stellen. Leider ziehen mit der Mindestlohn-Initiative bereits weitere, dunkle Wolken am Horizont auf auch hier müssen wir voll dagegen halten. Bei einer Annahme wäre der volkswirtschaftliche Schaden immens. Deshalb: werden Sie Mitglied im 1000er Club des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv! Setzen Sie sich mit Ihrer Glaubwürdigkeit in Ihrem Unternehmen für eine deutliche Ablehnung der Initiative ein. 2 SWISSMECHANIC 4/2014

5 EDITORIAL Est-ce que le oui à l initiative contre l immigration de masse est vraiment une surprise ou n aurait-on pas pu tout de même le prévoir. Pour les adversaires, plusieurs arguments n étaient pas étayés par des faits mais plutôt sur des hypothèses ou des modèles de pensées. Les craintes et les expériences sont par contre très réelles et émotionnelles. Ce fait a été très intelligemment utilisé par les initiateurs. Le résultat est là et il est trop tard pour palabrer, il est temps d élaborer des solutions pragmatiques et de les appliquer. Les contingents n ont rien de nouveau et sont même monnaie courant dans notre monde globalisé. Ce que nous attendons pour nos entreprises SWISSMECHA- NIC, c est une solution simple et claire, maîtrisée par elle-même avec peu de règles et avant tout sans générer de nouveaux offices de contrôle. Sommes-nous vraiment devant un champ de ruines? Lors de son acceptation n est-ce pas nous-mêmes qui, en inventant mille et un scénarios, avons motivé les commissaires européens à nous mettre sous pression! Aurionsnous dû nous montrer et nous présenter tout simplement en tant que partenaire fiable. Ces derniers jours, je lis très attentivement tous les commentaires traitant ce sujet. Je peux en partie comprendre certaines réactions mais je dois également sourire et même parfois secouer la tête. Dernièrement, en prenant mon petit déjeuner, j ai avalé de travers lorsque j ai entendu aux nouvelles que la Suisse osait très généreusement rester dans le programme de recherche sur l utilisation de l énergie nucléaire et qu on attendait d elle qu elle remplisse ses propres engagements financiers. Cette nouvelle me semblait réjouissante et je pensais déjà qu un revirement avait eu lieu. Mais dans le commentaire suivant, presque passé inaperçu, il a été également question que pour la Suisse, ce programme de recherche était à l origine accouplé au projet Horizon 2020, programme-cadre de recherche et d innovation de l Union Européenne, et qu il n était pas possible de participer à l un sans s engager dans les autres. Il me semble et c est mon avis personnel, que ce qui est valable pour nous devrait également l être pour l UE. Il semble cependant que ce n est de loin pas le cas est-ce que quelqu un se permettrait de se réserver la meilleure part du gâteau? Je n aimerais pas gonfler ce sujet mais permettez-moi de poser la question suivante: pourquoi ce cas a été si peu thématisé? Avonsnous peur d exiger certaine contrepartie? Une fois de plus, la démonstration du fonctionnement de la démocratie européenne est faite. Pourquoi osons-nous participer à un projet alors qu on nous éjecte dans d autres? Chacun devrait pouvoir tirer sa propre conclusion. La votation fait partie du passé et maintenant c est au tour des cerveaux de s échauffer et de chercher à comprendre comment passer à la pratique. Jusqu à présent, nous étions un partenaire fiable de l UE et nous voulons continuer de l être. Nous sommes certainement conscients que nous avons besoin de l UE. Même si l UE n a que conditionnellement besoin de nous, nous oserions ou plutôt nous devrions nous représenter avec plus d aplomb. La Suisse a depuis longtemps un manque de professionnels à tous les niveaux et par conséquent nous sommes dans l obligation de pouvoir recruter du personnel dans les pays limitrophes. Pour obtenir des conditions cadres saines, nous devons trouver des solutions avec lesquelles nous devrons apprendre à vivre. Au contraire d autres branches, il nous manque du personnel qualifié et ces professionnels font parfois également défaut à l étranger ou n existent même pas. Et si déjà ils viennent en Suisse, ils devront peut-être même encore être formés pour répondre à nos exigences. C est en tout cas ce que mon expérience m a démontré. Donc pour l entrepreneur, le seul chemin à emprunter est d investir dans la formation continue de ses propres collaborateurs. Dans tous les cas, pour garantir sa propre relève, il est vivement recommandé d investir. La situation provoquée par l acceptation de l initiative contre l immigration de masse n est pas des plus heureuses pour l économie. Il s agit maintenant de suivre attentivement le développement et en tant qu association d entamer des discussions ciblées et de poser des exigences claires. Malheureusement, l initiative sur les salaires minimums nous annonce de nouveaux nuages sombres à l horizon ici il s agira de s unir et de se battre. En cas d acceptation, les dégâts économiques seraient incommensurables. C est la raison pour laquelle, vous devez vous engager en tant que membres du club des 1000 de l USAM. Engagez votre crédibilité au sein de votre entreprise pour terrasser cette initiative. SWISSMECHANIC 4/2014 3

6 INTERN 75 Jahre SWISSMECHANIC SWISSMECHANIC im Wandel der Zeit gestern, heute, morgen FME. SWISSMECHANIC feiert das 75-Jahre-Jubiläum. Wir freuen uns auf einen spannenden und unterhaltsamen Abend am Ufer des Vierwaldstättersees. Am Freitag, den 20. Juni 2014, feiern wir im KKL Luzern gemeinsam mit Mitgliedern, Funktionären und Gästen aus Wirtschaft und Politik das spezielle Jubiläum unter dem Motto «SWISSMECHANIC im Wandel der Zeit gestern, heute, morgen». Wir danken den zahlreichen Sponsoren und langjährigen Partnern für die Unterstützung (siehe Inserat). Dem Hauptsponsor ABACUS gilt besonderen Dank. Schneider-Ammann und Fussball-Nati Wir empfangen unsere Gäste ab Uhr im Foyer des KKL Luzern, der Anlass beginnt um Uhr im Luzerner Saal und dauert bis Uhr. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann wird die Veranstaltung eröffnen. Die Vertreter von SWISSMECHANIC, Präsident Felix Stutz und Direktor Oliver Müller, werden über die Vergangenheit und Zukunft unseres Verbandes referieren. Fraisa-CEO Josef Maushart wird uns mit seinen Ausführungen «Herausforderung Globalisierung» einige Gedanken mit auf den Weg geben. Zum Schluss skizziert Raiffeisen-CEO Pierin Vincenz die Zukunft des Finanzplatzes Schweiz und die damit verbundenen Auswirkungen auf KMU-Unternehmen. Anschliessend sind Sie zu einem abwechslungsreichen Buffet auf der KKL-Seeterrasse eingeladen. Für die Fussballfans werden wir im Luzerner Saal ab Uhr die Fuss - Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann ball-weltmeisterschafts-partie zwischen der Schweiz und Frankreich live aus Brasilien übertragen. Ihre persönliche Einladung haben Sie erhalten. Wir bitten Sie, sich in den kommenden Tagen anzumelden. Sollten Sie verhindert sein, bitten wir um eine Abmeldung, damit wir den Rahmen der Veranstaltung so genau wie möglich bestimmen können. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Pierin Vincenz, CEO Raiffeisen Schweiz Josef Maushart, CEO Fraisa AG Ihre Kontaktperson: Melanie Eichenberger SWISSMECHANIC +41 (0) gegründet wird SWISSMECHANIC 75 Jahre jung 4 SWISSMECHANIC 4/2014

7 INTERN SWISSMECHANIC 4/2014 5

8 INTERNE 75 ans SWISSMECHANIC SWISSMECHANIC au fil du temps hier, aujourd hui, demain FME. SWISSMECHANIC fête son 75 ème anniversaire. Nous nous réjouissons de passer une soirée captivante et distrayante au bord du lac des Quatre-Cantons. Le vendredi 20 juin 2014, nous fêterons ensemble ce jubilé exceptionnel au Centre Culture et Congrès de Lucerne (KKL) avec les membres, les fonctionnaires et des invités de l économie et de la politique sous le thème de «SWISSMECHANIC au fil du temps hier, aujourd hui, demain». Nous remercions les nombreux sponsors et nos fidèles partenaires pour leur soutien (voir annonces). Un merci particulier à notre sponsor principal, la maison ABACUS. Conseil fédéral Johann Schneider-Ammann Pierin Vincenz, CEO Raiffeisen Schweiz Schneider-Ammann et l équipe suisse de football Nous accueillerons nos invités dans le foyer du CCL dès h; la manifestation débutera à dans la salle Lucerne et terminera aux environs de h. Notre ministre de l économie, Johann Schneider-Amman, ouvrira cette manifestation. Les représentants de SWISSME- CHANIC, Felix Stutz, Président et Oliver Müller, directeur, auront le plaisir de relater le passé et d imager l avenir de notre association. Josef Maushart, administrateur délégué de la maison Fraisa, évoquera lors de son exposé sur le «défi de la globalisation» quelques réflexions à méditer sur le chemin du retour. En conclusion, le directeur général de la Raiffeisen, Pierin Vincenz, esquissera le futur de la place financière suisse et ses effets collatéraux sur les PME s. Vous êtes ensuite cordialement invités à goûter à un apéro riche sur la terrasse lacustre du CCL. Pour les fanatiques de football, la Josef Maushart, CEO Fraisa SA rencontre comptant pour le championnat du monde entre la Suisse et la France sera retransmise en directe du Brésil sur un écran géant installé dans la salle Lucerne. Vous avez déjà reçu votre invitation personnelle. Nous vous prions de bien vouloir vous inscrire ces tous prochains jours. Si vous avez un empêchement, nous vous prions de nous le faire savoir afin que nous puissions gérer au mieux l encadrement de cette manifestation. Nous nous réjouissons de votre participation. Votre personne de contact: Melanie Eichenberger SWISSMECHANIC +41 (0) SWISSMECHANIC 4/2014

9 INTERN 60 Jahre Josef Binkert AG Prominenz und Maschinen FME. Wenn die Josef Binkert AG zum zweitägigen Jubiläums-Anlass lädt, strömen Kunden und Partner zahlreich nach Wallisellen. 60 Jahre sind vergangen seit der Gründung durch Josef Binkert. Der Grundstein wurde an der Bahnhofstrasse in Zürich gelegt. Heute gehört die Josef Binkert AG zu den führenden Schweizer Werkzeugmaschinen-Vertriebsfirmen. Davon zeugt etwa das umfassende Programm von zerspannenden Werkzeugmaschinen. «Binkert» ist Alleinvertreter führender Her - steller, über 9000 Werkzeugmaschinen sind in den vergangenen Jahrzehnten installiert worden. Und es tut sich derzeit einiges in den Hallen. Die Geschäftsleitung besteht aus Vertretern der jungen Generation. Sie werden die Firma in den kommenden Jahren sukzessive weiterentwickeln. Erste Vorboten konnte man bereits am Jubiläum erkennen: neue Büroräumlichkeiten oder ein neues Logo. Ein eindrücklicher Maschinenpark und zwei gediegene Gala-Abende sorgten am Jubiläum für angeregte Diskussionen. Prominentester Gast an den Feierlichkeiten war ohne Zweifel Dr. Masahiko Mori, der Präsident der DMG Mori Seiki Co. Ltd. Er liess es sich nicht nehmen und bedankte sich persönlich bei der Binkert-Geschäftsleitung und Paulette Binkert für die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Gratulation wurde von Binkert-Geschäftsführer Alexander Fross sichtlich stolz entgegengenommen. Er würdigte in seinen Reden die erfolgreiche Vorgeschichte und die Mitarbeitenden. Die Josef Binkert AG sei bereit für die kommenden Herausforderungen. SWISS- MECHANIC gratuliert zum Jubiläum! v.l. BINKERT, Kurt Boos Ibarmia, Xabier Errazu BINKERT, Fritz Schüpbach. Ankunft und Begrüssung Dr. Masahiko Mori durch Paulette Binkert. Gäste bei der Ansprache mit VR- Präsidentin Paulette Binkert und Präsident Mori Seiki Dr. Masahiko Mori. Ansprache von Binkert CEO Alexander Fross v.l. Okamoto Andy Takesada und Tom Watanabe. Ansprache von Mori Seiki Präsident Dr. Masahiko Mori. SWISSMECHANIC 4/2014 7

10 INFORMIERT Erster Schritt zu «programmierbaren Materialien» Ein Blech, das niemals scheppert Forschern der Empa und der ETH Zürich ist es gelungen, einen Prototypen eines schwingungsdämpfenden Materials herzustellen, der die Welt der Mechanik für immer verändern könnte. Der Stoff der Zukunft kann auf Knopfdruck nicht nur Schwingungen komplett dämpfen, sondern auch gezielt bestimmte Frequenzen weiterleiten. Empa. Noch funktioniert das «programmierbare Material» nur in einer eindimensionalen Modellkonstruktion, doch die hat ihre ungewöhnlichen Fähigkeiten bereits bewiesen: Soeben wurde die Forschungsarbeit mit dem Titel «Phononic Crystal with Adaptive Connectivity» in der Fachzeitschrift «Advanced Materials» publiziert (www.advmat.de). Ein erster Schritt zu mechanischen Bauteilen mit frei programmierbaren Eigenschaften ist damit gelungen. Das Arbeitsmodell, das die Forscher nutzen, besteht aus einer ein Meter langen und ein Zentimeter breiten Aluminiumplatte von einem Millimeter Dicke. Dieser Blechstreifen kann in verschiedenen Frequenzen schwingen. Um die Wellenausbreitung zu kontrollieren, sind zehn kleine Alu-Zylinder (7 mm dick, 1 cm hoch) auf dem Metall befestigt zwischen Blech und Zylindern sitzen jeweils Piezo-Scheiben, die elektronisch angeregt werden können und dann blitzschnell ihre Dicke verändern. Dadurch kann das Forscherteam um Projektleiter Andrea Bergamini letztlich genau kontrollieren, ob und wie sich Wellen im Blechstreifen ausbreiten dürfen. Aus dem Aluminiumstreifen ist dadurch ein so genannter adaptiver phononischer Kristall geworden ein in seinen Eigenschaften verstellbarer Werkstoff. Anpassung in Bruchteilen einer Sekunde Die Piezo-Steuerung kann nun so eingestellt werden, dass sich Wellen im Blechstreifen «ganz normal» ausbreiten können, also ganz so, als ob keine Aluminiumzylinder darauf befestigt wären. Eine andere Konfiguration ermöglicht es, ein gewisses Frequenzspektrum der Wellen zu tilgen. Und diese Dämpfung ist variierbar denn die Piezo-Elemente können elektronisch in Bruchteilen von Sekunden ihre mechanoelastischen Eigenschaften ändern von weich federnd bis zu völlig steif. Bergamini erläutert, was einst aus den Forschungsergebnissen entstehen könnte: «Stellen Sie sich vor, Sie stellen ein Blech her, bedruckt mit einer elektronischen Schaltung und kleinen Piezo- Elementen in regelmässigem Abstand. Dieses Blech könnte man dann elektronisch auf eine bestimmte Schwingungsfrequenz programmieren. Das interessante dabei: Selbst wenn man einen Teil des Blechs abschneidet, würden sich die Wellen im abgeschnittenen Teilstück weitgehend gleich ausbreiten wie im Ausgangsstück.» Das kleine Blech hätte die selben Schwingungseigenschaften wie ein grosses. Diese Methode liesse sich auch auf dreidimensionale Bauteile anwenden. Ein solches «Metamaterial» könnte den Maschinen- und Anlagenbau tiefgreifend revolutionieren. Bisher galt es, die gewünschten Schwingungseigenschaften bereits bei der Auswahl des Materials festzulegen. In Zukunft könnte das Material auf aktuelle Messwerte von Vibrationen reagieren und seine Schwingungseigenschaften blitzschnell anpassen. Arbeitsmodell des programmierbaren Materials Dr. Andrea Bergamini Eine solche Anlage wäre deutlich stabiler und zugleich leichter zu konstruieren. Weitere Forschung an «programmierbaren Materialien» Beim Forschungsprojekt «Phononic Crystal with Adaptive Connectivity» arbeitete Empa- Forscher Bergamini mit der Arbeitsgruppe von Paolo Ermanni an der ETH Zürich zusammen. Beteiligt war ausserdem Massimo Ruzzene vom «Georgia Institute of Technology». In einem Folgeprojekt soll die Programmierbarkeit des Prototypen erweitert werden: «Bislang hat jedes Piezo-Element alleine, unabhängig von seinem Nachbarn, auf Schwingungen reagiert», erläutert Beramini. «In einem nächsten Schritt wollen wir die Elemente miteinander verschalten, um sie gemeinsam beziehungsweise koordiniert ansteuern zu können.» Stichwort: Metamaterialien: Metamaterialien sind künstliche, periodisch aufgebaute Gebilde, deren Struktur kleiner ist als die Wellenlänge der von aussen einwirkenden Energieform. Solche Gebilde können interessante Effekte erzielen, etwa einen negativen Brechungsindex aufweisen und für Licht bestimmter, Wellenlänge als «Tarnkappe» dienen. Metamaterialien können aus Metall oder Kunststoff bestehen. Das Material der einzelnen Bauteile ist nebensächlich entscheidend ist, wie diese Bauteile gemeinsam auf äussere Einflüsse reagieren. Das an der Empa untersuchte Metamaterial reagiert auf Schwingungen also auf Schallwellen. Weitere Informationen: Dr. Andrea Bergamini Mechanics for Modelling & Simulation, Tel SWISSMECHANIC 4/2014

11 INFORMIERT Online-Umfrage von SWISSMECHANIC Klares Votum gegen Mindestlöhne und Gesamtarbeitsverträge Eine repräsentative Umfrage bei den Mitgliedern zeigt ein klares Bild: 98 Prozent der befragten SWISSMECHANIC-Mitglieder lehnen die Mindestlohn-Initiative am 18. Mai 2014 ab. Die Wahrung der unternehmerischen Freiheit und das Verhindern einer staatlichen Einmischung in Lohnfragen, sind für unsere Mitglieder die zentralen Argumente gegen die Initiative. Gewerkschaften wollen kurzfristig den weltweit höchsten Mindestlohn. Das übergeordnete Ziel ist jedoch die Einführung von flächendeckenden und allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen (GAV). Auch dagegen formiert sich Widerstand. SWISSMECHANIC setzt sich aktiv für die Anliegen der Mitglieder ein. FME. Die Online-Umfrage zur Mindestlohn-Initiative und zu Gesamtarbeitsverträgen für unsere Branchen zeigt ein deutliches Bild: 98 Prozent der Befragten lehnen die Mindestlohn-Initiative ab, die restlichen möchten sich zuerst noch eingehender mit der Thematik befassen, bevor sie sich entscheiden. Diese Hauptargumente sprechen nach Meinung unserer Mitglieder gegen die Vorlage: Die unternehmerische Freiheit wird torpediert Keine Einmischung durch den Staat Benachteiligung von Rand- und Bergregionen Steigert die Sogwirkung auf unqualifizierte ausländische Arbeitskräfte Initiative ist kein Mittel gegen Armut Das Hauptanliegen unserer Mitglieder: die Unternehmerische Freiheit ist das wichtigste Gut, das es zu verteidigen gilt. Einerseits gegen die Einführung der weltweit höchsten und schädlichen Mindestlöhne, andererseits gegen die Einführung von flächendeckenden und allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen. Auch hier zeigt sich ein klares Bild: Rund 85 Prozent der Befragten lehnen Gesamtarbeitsverträge für die MEM-Branchen ab. 6 Prozent würden sich gegen eine Einführung nicht wehren und rund 13 Prozent können sich noch nicht entscheiden. «Unsere Betriebe funktionieren auch ohne Gewerkschaften» Die SWISSMECHANIC-Firmen sind laut der Umfrage nicht grundsätzlich gegen Gesamtarbeitsverträge, dort wo Branchen diese einführen möchten, sollen sie angewendet werden. Für die KMU in der MEM-Branche braucht es jedoch keine Gesamtarbeitsverträge. Dies sieht auch SWISSMECHANIC-Direktor Oliver Müller so: «In den Betrieben unserer Mitglieder begegnen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf Augenhöhe. Die Arbeitnehmer sind Fachkräfte und die meisten von ihnen schon seit vielen Jahren in den Betrieben tätig. Man kennt und schätzt sich. Zudem gibt es ein gültiges Arbeitsgesetz und entsprechende Arbeitsverträge. Unsere Betriebe funktionieren auch ohne Gewerkschaften». Dass die Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber funktioniert, zeigt auch die Online-Umfrage. Die Mitarbeitenden in den SWISSMECHANIC-Unternehmen sind grossmehrheitlich nicht gewerkschaftlich organisiert. Nur gerade in 3 Prozent der befragten Unternehmen gibt es entsprechende Strukturen. KMU-Stimmen werden gehört Sowohl der Zentralpräsident Felix Stutz, wie auch Direktor Oliver Müller, vertreten SWISS- MECHANIC bei den grossen Wirtschaftsverbänden im Vorstand oder in ständigen Kommissionen. Felix Stutz als Vorstandsmitglied des Schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv). Oliver Müller und weitere Vertreter von SWISSMECHANIC sind in ständigen Kommissionen des sgv tätig und pflegen enge Kontakte zu relevanten Verbänden. «An der Delegiertenversammlung im vergangenen Oktober haben wir angekündigt, uns vermehrt in den grossen Verbänden Gehör zu verschaffen. Das tun wir und nach einer ersten Bilanz sehr erfolgreich». Die Meinungen der MEM-KMU würden wohlwollend aufgenommen und an den wiederkehrenden Sitzungen habe man schon einige wichtige Inputs geben können, sagt Oliver Müller. «Derzeit engagieren wir uns sehr in der Thematik rund um die Einführung von allgemeinverbindlichen und flächendekkenden Gesamtarbeitsverträgen. Hier konnten wir in den Diskussionen Verständnis für unsere Anliegen wecken und uns aktiv einbringen». Um noch mehr Einfluss nehmen zu können, brauche es trotz zeitlichem Aufwand vor allem auch das Engagement der Mitglieder. «Wir müssen uns vorher gegen schädliche Vorlagen und Entwicklungen wehren, im Nachhinein ist es zu spät». Deshalb sei man froh, wenn sich interessierte Mitglieder melden oder aktiv an Kampagnen beteiligen würden. Die Direktion sowie die SWISSMECHANIC-Kommissionen werden sich weiter an vorderster Front für die Anliegen des Verbandes und der Mitglieder einsetzen. Kurzfristig geht es darum, die schädliche Mindestlohn-Initiative zu bekämpfen. Auch wenn es in der Branche nur einzelne Jobs unter CHF 4000 gibt, hätte eine Annahme der Initiative direkte Auswirkungen auf unsere Unternehmen. Zu diesem Thema haben wir mit dem Unternehmer und Präsidenten der Politischen Kommission sowie der Wirtschaftskommission von SWISSMECHANIC, Heinz Müller, gesprochen: Heinz Müller, für die MEM-Branche sind Mindestlöhne von CHF 4000 monatlich eigentlich kein Thema. Warum soll ein Unternehmer die Mindestlohn-Initiative trotzdem ablehnen? Es kann nicht angehen, dass der Staat sich in die Lohngestaltung der Unternehmer und damit in die Lohnverhandlungen mit ihren Mitarbeitenden einmischt. Ein Dominoeffekt wäre die Folge. Die tieferen Löhne müssten auf mindestens CHF 4000 erhöht werden, aber auch die höheren Löhne müssten entsprechend angehoben werden, um die funktionsbedingten und dadurch berechtigten Bruttolohnunterschiede zu wahren. Unser in der Schweiz über Oliver Müller, Verbandsdirektor SWISSMECHANIC 4/2014 9

12 INFORMIERT Jahre gewachsenes und bewährtes Lohngefüge würde durch diesen staatlich verordneten Mindestlohn zerstört. Dagegen müssen wir uns unbedingt wehren. Sie sind selber Unternehmer. Was würde es für Sie bedeuten, wenn der Druck auf die höheren Löhne steigen würde? ich würde Exportaufträge verlieren! Folgendes Beispiel: In Deutschland existieren Sub - unternehmen, welche bereits heute Software- Programmierer zu einem Stundenlohn von 30 aus Rumänien beschäftigen, weil die polnischen Programmierer bereits zu teuer sind. Ich muss Ihnen ja nicht sagen, dass unser schweizerisches Lohnniveau um ein Mehrfaches höher ist. Der genannte Dominoeffekt würde also dazu führen, dass es für uns noch schwieriger wird, gegenüber den ausländischen Mitbewerbern konkurrenzfähig zu bleiben. Welche zusätzlichen negativen Auswirkungen befürchten Sie bei einer Annahme der Initiative? Erstens: Diese untaugliche und schädliche gewerkschaftliche Forderung berücksichtigt in keiner Art und Weise die unterschiedlichen Lohnniveaus der Regionen. Zweitens: Unser bewährtes duales Bildungssystem wäre gefährdet. Wenn eine Schulabgängerin oder ein Schulabgänger ohne Lehrabschluss CHF 4000 verdient, besteht kein Anreiz mehr, eine Lehre zu absolvieren. Der beste Schutz vor tiefen Einkommen, beziehungsweise Arbeitslosigkeit und Armut, besteht immer noch in einer qualifizierten Berufsausbildung und nicht in einem staatlich verordneten Mindestlohn. Drittens: Das eigentliche Ziel der Gewerkschaften ist nicht der Mindestlohn, sondern die Einführung von allgemeinverbindlichen Arbeitsverträgen (GAV). Ein flächendeckender GAV ist für die Gewerkschaften das ideale Tummelfeld, um legal unternehmensfeindliche Forderungen zu stellen. Unser liberales Unternehmertum würde durch allgemeinverbindliche und flächendeckende Gesamtarbeitsverträge in ein Korsett gezwängt. Das Ganze hat für mich kommunistische Züge. Wir brauchen jedoch genau das Gegenteil, um auf den Märkten bestehen zu können: Liberale Bedingungen. Die Gewerkschaften wollen also nach den Mindestlöhnen die Einführung von allgemeinverbindlichen und flächendeckenden Gesamtarbeitsverträgen fordern. Was würde das für die SWISSMECHANIC- Unternehmen bedeuten? Dadurch, dass ein allgemeinverbindlicher Gesamtarbeitsvertrag auch Einfluss auf die Ferien- und Arbeitszeitgestaltung, Lohnnebenleistungen, Arbeitgeberbeiträge, usw. hat, würden unter anderem auch die Kosten für Produktion, Produkte, Dienstleistungen und Administration massiv erhöht. Die SWISSMECHANIC- Unternehmen exportieren direkt oder indirekt rund 80 Prozent ihrer Produkte und Leistungen. Das würde für unsere Mitglieder bedeuten, dass ihre Konkurrenzfähigkeit weiter sinkt. Lohndiktat Fazit: Die Schweiz würde mit den weltweit höchsten Mindestlöhnen und allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen Gefahr laufen, innert kürzester Zeit das hohe Wohlstandsniveau zu verlieren. Das wäre nicht ein, das wären zwei Schritte zurück. Wenn Sie sich gegen die Mindestlohn-Initiative engagieren möchten, empfehlen wir Ihnen die Teilnahme am 1000er Club des Schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv). Dessen KMU-Netzwerk bietet die Möglichkeit, sich aktiv einzusetzen, auch gegen kommende wirtschaftsfeindliche Vorlagen. Eine Mitgliedschaft ist kostenlos: SWISSMECHANIC engagiert sich an der offiziellen Kampagne «NEIN zum schädlichen Mindestlohn», unter der Führung von Economiesuisse und dem Schweizerischen Gewerbeverband. Auf der Webseite können Sie persönliche Statements abgeben und Promotionsmaterial bestellen. Besten Dank für Ihr Engagement! Ihre SWISSMECHANIC-Kontaktperson Felix Merz, Leiter Kommunikation Telefon +41(0) Vernichtet Arbeitsplätze. 10 SWISSMECHANIC 4/2014

13 INFORMIERT Artikel aus der Weltwoche 12/14 Selbstbedienung bei GAV-Millionen Fully integrated ted performance 130 Millionen Franken treiben die paritätischen Kommissionen jedes Jahr von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ein. Erstmals zeigen genaue Zahlen, was mit dem Geld passiert und wie das Seco seine Aufsichtspflicht vernachlässigt. Florian Schwab. Manche bezeichnen es als eines der bestgehüteten Geheimnisse der Schweizer Wirt schaftspolitik: das verschwiegene Imperium der GAV -Millionen. Mit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative hat das Thema an Brisanz gewonnen, weil der Bundesrat derzeit darüber nachdenkt, die Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Gesamtarbeitsverträgen (GAV) zu erleichtern. In der öffentlichen Wahrnehmung geht es bei den GAV um den Schutz vor Dumping-Löhnen. Neue Zahlen zeigen jetzt aber, dass nur ein kleiner Teil der Aufwendungen tatsächlich diesem Zweck zugute kommt. Der weitaus grössere Teil ver sickert in einem undurchsichtigen Finanzgeflecht von Gewerkschaften und Berufsver bänden. Vor mehr als zwei Jahren begann die Welt - woche zu recherchieren, angeregt durch alarmierende Beispiele von Unternehmern, die von den GAV -Vollzugsorganen, den sogenannten paritätischen Kommissionen (PK), regelrecht schikaniert wurden. Als die Weltwoche Einsicht in die Jahresrechnungen der paritätischen Kom missionen verlangte, mauerten die Betroffenen. «Diese Zahlen sind vertraulich», sagte etwa Benno Locher, der mit seiner Firma LMP Novitas Treuhand das Sekretariat für drei paritätische Kommissionen führt (Coiffeurgewerbe, Sicherheitsdienstleister und Reinigungsbranche Deutschschweiz). Verständlich, denn im GAV -Geschäft geht es um viel Geld. In dem Moment, wo der Bundesrat einen GAV für allgemeinverbindlich erklärt, darf die betreffende paritätische Kommission, die aus Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaftern zusammengesetzt ist, von allen Firmen und Angestellten sogenannte Vollzugskos tenbeiträge eintreiben. Wofür das Geld tatsächlich verwendet wird, ist eine offene Frage. Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts durfte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) Mitte März die Jahresrechnungen herausrücken, in deren Besitz es als Aufsichtsorgan über die paritätischen Kommissionen gelangt. SWISSMECHANIC 4/2014 Umsatz von fast 433 Millionen Franken Die Dokumente offenbaren erschreckende Zustände bei den paritätischen Kommissionen und einen kaum zu rechtfertigenden Mangel bei der Aufsicht durch das Seco. Doch der Reihe nach: Eine detaillierte Auswertung der Jahresberichte 2010 seit 2011 hat sich der Rechtsstreit um die Dokumente hingezogen zeigt, dass die 34 paritätischen Kommissionen einen jährlichen Umsatz von zusammen fast 433 Millionen Franken erzielen. Rechnet man die Erträge der Stiftung FAR im Bauhauptgewerbe heraus, die eher einen Versicherungscharakter hat, bleiben immer noch gegen 130 Millionen Franken übrig. Der überwiegende Teil davon, nämlich mehr als 112 Millionen Franken, stammt aus den Vollzugskostenbeiträgen, welche Arbeitgeber und Arbeitnehmer unfreiwillig an die paritätischen Kommissionen abliefern müssen der Rest sind Entschädigungen des Seco im Rahmen des Entsendegesetzes oder Busseneinnahmen. Was passiert mit dem Geld? Von den 130 Millionen Franken geht fast ein Drittel, nämlich 40 Millionen, sofort an die Vertragsparteien. Die eine Hälfte davon fliesst ohne erkennbare Gegenleistung an die Gewerkschaften und an Be rufsverbände, die andere Hälfte als sogenannte Rückerstattung von Vollzugskostenbeiträgen. Letzteres ist im Prinzip erlaubt manche GAV sehen vor, dass die Mitglieder einer Gewerkschaft oder eines Arbeitgeberverbandes die Vollzugskosten zurückerstattet bekommen. Die Jahresberichte etlicher PK zeigen aber, dass meistens rein summarisch abgerechnet wird erkennbar an offensichtlich gerundeten Beträgen für die «Rückerstattungen». Sprich: Ob für tatsächliche oder fiktive Mitglieder gezahlt wird, interessiert niemanden. Sodann erstaunen die exorbitanten Verwaltungskosten, die mehr als 46 Millionen Franken betragen. Allein für Drucksachen geben die meisten paritätischen Kommissionen mittlere fünfstellige Beträge aus Spitzenreiter ist die von Benno Locher verwaltete PK des Coiffeurgewerbes, die im Jahr 2010 mehr als Franken für Druckkosten aufwendete. Ebenfalls nicht lumpen lassen sich die PK bei den Kosten für die Treffen ihres Vorstandes insgesamt ist dafür fast eine halbe Million Franken verbucht. Der letzte grosse Aufwandposten ist die Berufs - und Weiterbildung, welche in manchen Branchen ebenfalls im GAV geregelt ist. Diese NEU g g g g Silver CVD-Beschichtung mit der völlig neuartigen Geometriefamiliee für einen noch größeren Anwendungsbereich macht das innovative Performance-Wunder beim Drehen von Stahl noch effizienter. So definieren wir Performance pur voll integriert in die Prozesse unserer Kunden. Beachtliche Leistungsst eigerung: Wettbewerb Tiger tec Silver WPP10S + 75 % Walter (Schweiz) AG CH-4501 Solothurn, +41 (0)

14 INFORMIERT schlägt total mit 43 Millionen zu Buche (davon 31 Millionen in der Bauindustrie). Die eigentlichen Arbeitgeberkontrollen, welche angeblich dem Lohndumping entgegenwirken sollen, kosten nur gerade 4,4 Millionen Franken. Sieht man sich die Rechnungen genauer an, so wimmelt es von Ungereimtheiten: 1. Wenn der Bundesrat einen GAV für allgemeinverbindlich erklärt, dann hält er in dem betreffenden Beschluss fest, dass die paritätische Kommission ihre Jahresrechnung von einer «anerkannten Revisionsstelle» überprüfen lassen muss. Der Revisionsbericht ist der jährlichen Berichterstattung an das Seco beizulegen. Allerdings: In den Unterlagen, welche das Seco der Weltwoche übergeben hat, fehlt der Revisionsbericht in neun Fällen das Seco will sie nachreichen. In vier Fällen stammt der Revisionsbericht nicht von einer zugelassenen Revisionsstelle im Sinne des Revisionsgesetzes stets ist der erwähnte Benno Locher oder seine LMP Novitas Treuhand im Spiel. Dreimal als Auftraggeber und einmal als Revisionsstelle. 2. Die Vollzugskosten sind zu hoch, was daran sichtbar wird, dass die paritätischen Kommissionen im Geld schwimmen. Gemeinsam weisen sie ein Eigenkapital von 38 Millionen Franken aus. Das tatsächliche Kapital liegt allerdings deutlich höher, wird aber durch eine unbegrenzte Kreativität bei der Bildung von Rückstellungen verschleiert. So stellt beispielsweise die paritätische Kommission Holzbau Franken zurück unter der Bezeichnung «GAV -Label 1.Säule Marketing», weitere Franken unter der Bezeichnung «Rückstellung Projekte» und für die «GAV - Erneuerung». Bei der PK Gebäudetechnik heisst es «transitorische Passiven»: 3,5 Millionen bei einem ausgewiesenen Eigenkapital von einer Million. Solche Rückstellungen schlummern als stille Reserve in der Bilanz. Eine besonders interessante Rückstellung findet sich beim Parifonds Bau des Bauhaupt - gewerbes: 10 Millionen Franken «Rückstellung Rückerstattung Arbeitnehmer- Organisa - tio nen». Im Jahr 2010 wurde diese Rückstellung um eine Million reduziert, die an Unia und Syna floss der Parifonds als Bankier der Gewerkschaften. 3. Manche PK sind reine Durchlauferhitzer für Geld, das bei den Vertragsparteien landet. So kassiert die paritätische Landeskommission im Metallgewerbe im Jahr 2010 total 5,2 Millionen Franken. Unter dem Titel «Aufwand Anteil Schweizerische Metall -Union» wandern 2,237 Millionen direkt an den beteiligten Arbeitgeberverband und 2,237 Millionen als «Anteil Sozialpartner» an die Gewerkschaften. 4. In der paritätischen Kommission der Gebäudetechnikbranche werden von total 12 Millionen Vollzugskostenbeiträgen 1,8 Millionen an die Gewerkschaften als «Rückerstattung» abgeführt, weitere 3,7 Millionen an die Arbeitgeber. Für den «Vollzug» zahlen sich die Arbeitnehmer zusätzlich 1,4 Millionen Franken aus. Trotz ihres ansehnlichen Vermögens von einer Million Franken bringt es die PK fertig, für «Spesen PC und Bankkonto» Franken auszugeben, nebst für «Weiterbildung Unia/Syna» und Franken für «Weiterbildung paritätische Kommissionen». Ach ja: Das Sekretariat dieser paritätischen Kommission wird von der Unia an ihrem Hauptsitz in Bern geführt, wofür sie sich zusätzliche Franken an «Sekretariatsdienstleistungen» und Franken für das «PK - Inkasso» auszahlen lässt. 5. Der Bundesrat darf einen GAV nur dann für allgemeinverbindlich erklären, wenn 50 Prozent der Angestellten in einer Branche einer Gewerkschaft angeschlossen sind (Arbeitnehmerquorum) und wenn dasselbe für die Arbeitgeber und ihren Verband gilt (Arbeitgeberquorum). Während das Gesetz im Falle des Arbeitnehmerquorums Ausnahmen zulässt, die das zeigen die Jahresberichte fast eher die Regel sind, gibt es bei dem in jedem Fall verpflichtenden Arbeitgeberquorum hier und da aufgrund der ausgewiesenen Zahlen deutliche Zweifel. Beispielsweise im Metallgewerbe sind die von Nicht -Verbandsmitgliedern (Outsidern) verbuchten Vollzugskostenbeiträge um rund Franken höher als diejenigen der Verbandsmitglieder. Diese Fakten sind besonders stossend, wenn man bedenkt, dass die paritätischen Kommissionen bei ihren «Unterstellten», den betroffenen Firmen, mit überspitztem Formalismus auf jeder Nachkommastelle herumreiten. Meistens geht es nicht um die Einhaltung des Mindestlohnes, sondern um formale Nebenbedingungen, wie beispielsweise das separate Ausweisen des 13. Monatslohns auf der Lohnabrechnung. Ein kleines bürokratisches Versäumnis kann dabei leicht zu einer vier bis fünfstelligen Busse führen. Die neuen Zahlen zeigen: Als Arbeitsmarkt - Tugendwächter eignet sich das Kartell aus Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden nur bedingt. Das tiefer liegende Problem ist die lasche Aufsicht durch das Seco. Fehlende Revisions - berichte, Zahlen, die nicht aufgehen, und eine in den Jahresrechnungen offenkundig zutage tretende Selbstbedienungsmentalität der Verbände: Die Weltwoche hat dem Seco am Freitagnachmittag einen Fragenkatalog zugestellt, um zu erfahren, wie die Aufsicht auf die erwähnten Missstände reagiert habe. Das Seco will innert zehn Tagen Stellung zu den Missständen beziehen. Auch der GAV -Vollzugs - unternehmer Benno Locher erhielt am vergangenen Mittwoch präzise Fragen eine Antwort stellt er für Ende dieser Woche in Aussicht. EINE gute Adresse? Beachten Sie das Bezugsquellenregister in der SWISSMECHANIC, dort finden Sie VIELE gute Adressen! 12 SWISSMECHANIC 4/2014

15 INFORMIERT NEIN zu Mindestlöhnen Ein Bärendienst für die Jugendlichen Die schädliche Mindestlohn - initiative nimmt Jugendlichen vor dem Berufseinstieg das Verständnis für den Sinn einer Berufsausbildung. Zudem erschwerten rekordhohe Mindestlöhne Menschen den Wiedereinstieg ins Berufsleben. sgv. Die schädliche Mindestlohninitiative trifft genau jene, welche die Initianten angeblich schützen wollen. Jugendlichen vor dem Berufseinstieg nimmt sie die Perspektiven, und sie erschwert den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Dies weil mit einem staatlich diktierten, weltrekordhohen Mindestlohn entweder die Stellen ganz verschwinden oder die Schwelle für eine Festanstellung in unerreichbare Höhen geschraubt wird. Die Schweiz hat die höchste Beschäftigungsquote, eine sehr tiefe Arbeitslosenrate und praktisch keine Jugendarbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenversicherung ist intakt und hilft Arbeitslosen über die Runden mit dem Ziel, sie wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dieser beweist seine Integrationsleistung Tag für Tag. All diese Vorteile werden jetzt mit der Mindestlohninitiative aufs Spiel gesetzt. Hürde für Berufseinstieg Gerade dank Einstiegsmöglichkeiten über Stellen im Tieflohnbereich bietet die Schweiz jungen Leuten Karrierechancen wie kaum ein anderes Land. Die Lohnsysteme in der Schweiz sind äusserst durchlässig und die Wanderung zwischen den Lohnklassen im internationalen Vergleich gut ausgeprägt. Der flexible Arbeitsmarkt mit seinen liberalen Grundsätzen der Lohnbildung zeigt seine Qualitäten sowohl in der Hochkonjunktur als auch in Zeiten konjunktureller Schwäche. Die Mindestlohninitiative nimmt Jugendlichen, die vor dem Berufseinstieg stehen, die Perspektiven und erschwert Wiedereinsteigern und Wiedereinsteigerinnen die Rückkehr ins Berufsleben. Dies weil mit einem staatlich diktierten Mindestlohn entweder die Stellen ganz verschwinden oder die Schwelle für eine Fest - anstellung mit dem gesetzlich vorgegebenen Mindestlohn in unerreichbare Höhen geschraubt wird. Damit legt die Mindestlohninitiative weniger gut Qualifizierten unnötig Steine in ihren Weg in den Arbeitsmarkt und baut Hürden auf, wo es keine geben sollte. Ein unflexibler staatlich diktierter Mindestlohn von weltweit einmalig hohen 22 Franken pro Stunde grenzt diese Leute aus. Schädlich für Studierende... Auch Studierende, die einen Ferienjob suchen, würden unter dem staatlich diktierten Mindestlohn leiden. Studenten, die temporär arbeiten, können und sollen nicht gleich viel verdienen wie Fest angestellte. Die meisten Firmen würden bei einer Annahme der Mindestlohninitiative keine Jobs mehr für Studierende anbieten zum direkten Schaden der jungen Gen eration, die über diesen Weg ihre Ausbildung mitfinanzieren muss.... und für die duale Berufsbildung Der dualen Berufsbildung schadet die Mindestlohninitiative, weil die Motivation für eine Berufslehre und eine Weiterbildung ausgehebelt wird. Unserem dualen Berufsbildungssystem verdanken wir die herrschende, tiefe Arbeitslosigkeit zu einem guten Teil. Bildung und Weiterbildung schützen vor Armut nicht ein staatlich diktierter Mindestlohn! Wenn schon Schulabgänger 4000 Franken pro Monat verdienen, werden viele Jugendliche gar keine Berufslehre mit deutlich tieferem Lohn mehr absolvieren wollen. Als Ungelernte laufen sie damit auf direktem Weg in die Armutsfalle. Derselbe Jugendliche, der sich heute in einer Lehre und mit einem Lohn von 700 Franken für seine berufliche Zukunft ausbilden lässt, soll bei einem direkten Berufseinstieg ohne Lehre mit dem staatlich diktierten Mindestlohn direkt nach seinem Austritt aus der Schule stolze 4000 Franken verdienen mit 16 Jahren wohlverstanden. Wenn sich zwei Junge zusammentun und so gemeinsam locker 8000 Franken verdienen können, werden sie es je als sinnvoll ansehen, eine Ausbildung zu machen? Wohl kaum! Sinkt aber die Ausbildungsbereitschaft, so erhöht sich bei niedrig- oder unqualifizierten Arbeitskräften die Arbeitslosigkeit. Langfristig kann sich das verheerend auf die Arbeitsmarktfähigkeit breiter Bevölkerungsschichten und auf die Gesellschaft insgesamt auswirken. Zudem: Was soll die Betriebe motivieren, beispielsweise zweijährige Attestausbildungen anzubieten, wenn sie den Abgängern direkt nach der Ausbildung 4000 Franken bezahlen müssen? Die Wertschöpfung, die diese Abgänger erbringen, ist je nachdem deutlich tiefer. Sozialpolitischer Bumerang Die Mindestlohninitiative entpuppt sich als sozialpolitischen Bumerang, weil sie die Arbeitsmarktintegration und den Berufseinstieg erschwert und das duale Berufsbildungssystem unterläuft. In der Konsequenz riskieren wir Entlassungen und mehr Arbeitslosigkeit. Die Initiative muss deshalb am 18. Mai entschieden abgelehnt werden. SWISSMECHANIC 4/

16 INFORMIERT Aufschwung dürfte sich festigen und den Arbeitsmarkt erreichen Bundeshaus. Die Expertengruppe des Bundes hält an ihrer bisherigen Einschätzung (von Dezember 2013) fest, dass sich in der Schweiz der Konjunkturaufschwung 2014 und 2015 weiter festigen dürfte. Nach soliden 2% im Jahr 2013 wird eine weitere Beschleunigung des BIP- Wachstums auf 2,2% 2014 sowie 2,7% 2015 prognostiziert. Dabei dürfte im Zuge einer sich sukzessive verbessernden Weltkonjunktur auch der Aussenhandel nach einigen verhaltenen Jahren wieder vermehrt positive Impulse liefern und so die weiterhin robuste Binnennachfrage abrunden. Internationale Konjunktur In vielen Industrieländern setzten sich die positiven Tendenzen des zweiten Halbjahrs 2013 im Frühjahr 2014 weiter fort. Vor allem in den USA hat die konjunkturelle Dynamik weiter an Breite gewonnen. Dank einer gefestigten privaten Konsum- und Investitionsnachfrage sowie nachlassender Bremseffekte von der Fiskalpolitik, dürfte die US-Wirtschaft 2014 und 2015 in lebhaftem Tempo wachsen. Auch im Euroraum bessert sich die Konjunkturlage langsam. Zwar kann noch nicht von einem robusten Aufschwung gesprochen werden, immerhin aber wächst die Wirtschaft seit einigen Quartalen wieder leicht, wobei auch in den von der Schuldenkrise geplagten Peripherieländern die schwere Rezession abgeklungen ist. In Letzteren wird es allerdings teilweise noch Jahre dauern, bis die starken Wirtschaftseinbrüche der letzten Jahre wieder aufgeholt sind und die hohe Arbeitslosigkeit spürbar zu sinken beginnt. Zudem wird die Erholung in diesen Ländern weiterhin durch die noch nicht abgeschlossene Fiskalkonsolidierung sowie die schwach kapitalisierten Banken belastet. Im gesamten Euroraum dürfte sich die Konjunkturerholung weiter festigen, wenn auch in moderatem Tempo (erwartetes BIP-Wachstum %, ,5%). Konjunkturprognose Schweiz Die Schweizer Wirtschaft wuchs über das gesamte Jahr 2013 im europäischen Vergleich erneut ansehnlich um 2%, auch wenn das 4. Quartal eher moderat ausfiel (+0,2% gegenüber dem Vorquartal). Auch Ende 2013 verlief die Wirtschaftsentwicklung immer noch zweigeteilt zwischen dynamischer Binnenwirtschaft (Bau, viele Dienstleistungssektoren) und gedämpften exportorientierten Sektoren (insbesondere Industrie, aber auch Finanzdienste). Die vermehrt positiven Impulse aus den USA und der EU lassen aber eine positive Entwicklung der schweizerischen Exporte erwarten, worauf auch die aufgehellten Umfragen aus der Exportindustrie hindeuten. Auch für die Ausfuhren von Dienstleistungen (Tourismus und übrige Dienstleistungen) ist für dieses und nächstes Jahr mit Zuwächsen zu rechnen. Damit dürfte der Aussenhandel 2014 und 2015 erstmals wieder, nach einigen mageren Jahren, positive Wachstumsimpulse liefern. Die robuste Inlandkonjunktur, welche in den letzten Jahren hauptsächlich das Wachstum getragen hat, dürfte sich fortsetzen, wobei sich gewisse Verschiebungen zwischen den einzelnen Komponenten abzeichnen. Die sich aufhellenden Exportaussichten und besser ausgelastete Kapazitäten lassen ein Anspringen der Ausrüstungsinvestitionen erwarten, die bislang einen Schwachpunkt in der Konjunkturerholung darstellten. Demgegenüber dürften die Bauinvestitionen nach dem starken Jahr 2013 (Zunahme um 3,8%) ihren Höhepunkt erreicht haben und 2014 und 2015 einer leichten Wachstumsverlangsamung entgegensehen. Insgesamt behält die Expertengruppe ihre Einschätzung der letzten Prognose (Dezember 2013) nahezu unverändert bei: Der Konjunkturaufschwung in der Schweiz dürfte 2014 und 2015 sowohl an Stärke als auch an Breite Aussen- und Binnenwirtschaft tragen bei gewinnen. Nach +2% im Jahr 2013 wird für 2014 ein BIP- Inserate Zyklen- und Grossdrehmaschinen Für jede Grösse: Spindelbohrungen von 105 bis 450 mm! Kein Werkstück ist zu lang: Zyklendrehmaschinen mit Spitzenweiten von 1000 mm bis mm und auf Wunsch auch noch länger - Drehdurchmesser 560 bis 2000mm - Auf Wunsch zweite Spindelnase fur sicheres Spannen in 2 Futtern - Robust und stark: Antriebsleistungen von 18.5kW bis 56kW - Komfortable Programmierung mit SIEMENS ShopTurn oder FANUC Wir freuen uns auf Ihren Anruf! argonag ag 8910 Affoltern am Albis SWISSMECHANIC 4/2014

17 INFORMIERT Wachstum von 2,2% (bisherige Prognose +2,3%) und für 2015 eine weitere Beschleunigung auf 2,7% (unverändert) prognostiziert. Am Arbeitsmarkt hellt sich das Bild zusehends auf. Mittlerweile nimmt auch in der Industrie, nach länger andauerndem Stellenabbau, die Beschäftigung wieder zu. Bei der (saisonbereinigten) Arbeitslosigkeit kam der leichte Anstieg gegen Ende 2013 zum Stillstand, und in den ersten beiden Monaten von 2014 sank die (saisonbereinigte) Arbeitslosenzahl geringfügig. Angesichts des positiven Konjunkturausblicks dürfte sich die Erholung am Arbeitsmarkt fortsetzen und verstärken, was sich in einem prognostizierten Rückgang der Arbeitslosenquote von 3,2% 2013 auf 3,1% 2014 und 2,8% 2015 niederschlägt (unveränderte Prognose). Konjunkturrisiken Nachdem in den letzten Jahren die Risiken für die schweizerische Wirtschaftsentwicklung haupt sächlich von der fragilen Verfassung der Weltkonjunktur ausgingen, sind mit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative die Unsicherheiten über die zukünftige Ausgestaltung der Beziehungen mit der EU in den Fokus gerückt. Zum einen ist unklar, wie stark die zukünftigen Rekrutierungsmöglichkeiten von ausländischen Arbeitskräften für die Unternehmen erschwert werden wird. Zum andern steht die Ausgestaltung des bilateralen Weges der Schweiz mit der EU generell in der Schwebe. Die längerfristigen wirtschaftlichen Konsequenzen sind derzeit noch kaum abschätzbar, weil sie stark von der konkreten Umsetzung der Initiative (etwa der Ausgestaltung des Kontingentsystems) und der zukünftigen Beziehung der Schweiz mit der EU abhängen. Ein potenzielles Risiko für die konjunkturelle Entwicklung in den kommenden Quartalen besteht darin, dass sich die erhöhte Planungsunsicherheit dämpfend auf das Investitionsverhalten der Firmen auswirken (Aufschieben von Investitionsvorhaben) und die Konjunktur- und die Beschäftigungsdynamik beeinträchtigen könnte. Gegen eine kurzfristige Investitionsschwäche spricht allerdings, dass dem möglichen negativen Effekt der erhöhten Unsicherheit andere positive Faktoren für die Investi - tionskonjunktur (anziehende Weltkonjunktur, höhere Kapazitätsauslastung, tiefe Zinsen) gegenüberstehen. Die Unternehmensumfragen seit Annahme der Initiative zeigen fürs erste kein grundlegend geändertes Bild, sondern für Februar eine Fortsetzung der seit einigen Monaten festzustellenden Stimmungsverbesserung (z.b. Einkaufsmanagerindex und KOF-Barometer). Ihre weitere Entwicklung in den kommenden Monaten gilt es jedoch aufmerksam zu verfolgen. Davon abgesehen bleiben auch die weltwirtschaftlichen Risiken weiterhin präsent. So steht die wirtschaftliche Erholung im Euroraum immer noch auf wackligen Füssen. Insbesondere in den südlichen Ländern dürfte die Beibehaltung der Fiskalkonsolidierung in einem Umfeld hoher Arbeitslosigkeit weiterhin eine Herausforderung darstellen. Allfällige Rückschläge bei den Wirtschaftsreformen im Euroraum könnten an den Finanzmärkten für Verunsicherung sorgen, im ungünstigen Fall gar zu einem Wiederaufflackern der Schuldenkrise führen. Ein weiteres Risiko besteht in der in den vergangenen Monaten zutage getretenen Verwundbarkeit vieler Schwellenländer gegenüber Kapitalabflüssen, welche sich im Zuge der geldpolitischen Normalisierung in den USA («Tapering») erneut verstärken könnten. Schliesslich bildet der derzeitige Konflikt Russland/Ukraine einen schwer abschätzbaren geopolitischen Risikofaktor, etwa im Fall einer kriegerischen Eskalation, welche die internationale Energieversorgung beeinträchtigen könnte. Auf der anderen Seite gilt es jedoch auch zu erwähnen, dass die im Vergleich zu den letzten Jahren alles in allem doch gefestigter erscheinende Weltkonjunktur durchaus auch ein Potenzial für eine höher als erwartete Auslandnachfrage für gewisse Sektoren und Länder bietet. * Die Expertengruppe des Bundes für die Konjunkturprognosen publiziert viermal pro Jahr eine Prognose der konjunkturellen Entwicklung in der Schweiz. Die aktuelle Prognose von März 2014 wird in dieser Medienmitteilung kommentiert. Die aktuelle Ausgabe der «Konjunkturtendenzen», eine vierteljährliche Publikation des SECO, integriert diese Prognosen und vertieft weitere Aspekte der gegenwärtigen konjunkturellen Entwicklung. Diese Publikation erscheint in gedruckter Form als Beilage der Februar-, April-, Juli- und Oktobernummern der Zeitschrift «Die Volkswirtschaft» (www.dievolkswirtschaft.ch). Ausserdem ist sie kostenlos auf dem Internet im PDF- Format verfügbar (http://www.seco.admin.ch/themen/00374/ 00375/00381/index.html?lang=de) SWISSMECHANIC 4/

18 SEKTION GRAUBÜNDEN ECKOLD AG, 7203 Trimmis Versteckt und trotzdem weltoffen FME. Trimmis. Es geht mir wie vielen aus meiner Region, wenn ich diesen Namen höre. Ich verbinde ihn als Ostschweizer mit der Ferienzeit. Auf dem Weg ins Tessin fährt man daran vorbei. Noch etwas erinnert mich an die Bündner Gemeinde, denke ich mir während der Fahrt das Tal hinauf. Kurz vor dem Abzweiger «Industrie Trimmis» fällt s mir wieder ein: In Trimmis wurde 1958 der Kinoklassiker «Es geschah am helllichten Tag» mit Heinz Rühmann und Gert Fröbe gedreht. Zum ersten Mal mache ich heute Halt in Trimmis. Es sind jedoch nicht Dreh orte die mich interessieren, ich halte Ausschau nach einem Verbandsmitglied. Die ECKOLD AG. Es geht am Ufer des Rheins entlang, vorbei an Industrieanlagen und Lagerhäusern, gefolgt von einem kleinen Waldstück. Etwas versteckt taucht die ECKOLD AG auf und was mich dort erwartet ist alles andere als zurückgezogen. Es ist ein Unternehmen, das insbesondere in der Blechumformung über einen exzellenten Ruf verfügt und sich nicht versteckt, sondern mit einem satten Exportanteil von 91% in die ganze Welt liefert. In über 100 Ländern sind ECKOLD-Maschinen im Einsatz. Und auch meine Gastgeber, CEO Marc Eckold und Jürg Scholz, Bereichsleiter Systeme, sehen die Welt mit offenen Augen. Sie sehen und hören, was auf den Weltmärkten abgeht und bekommen Rückmeldungen. «Wir wurden von etlichen Kunden auf das Abstimmungsresultat zur Zuwanderungs-Initiative angesprochen», erzählt Marc Eckold. Auf den Umsatz habe dies bisher keinen Einfluss, aber es bleibe ein bitterer Nachgeschmack. Die CNC-Produktionshalle Die Eckold AG in Trimmis Krisenresistent dank breiter Abstützung Ein Unternehmen brauche eine Planungssicherheit für Investitionen. Dies gelte für den Währungsdruck, genauso wie für die Zuwanderungs-Initiative. «Darum ist es für uns wichtig, dass die Initiative wirtschaftsverträglich umgesetzt wird. Wir haben auch mit den bilateralen Verträgen Nachteile, ohne Verträge wird die Situation noch ungemütlicher.» Und Jürg Scholz ergänzt: «Die Kunden wollen wissen, was mit der offenen Schweiz los ist. Für das Image der Schweizer Wirtschaft ist das keine gute Entwicklung». Nichts desto trotz läuft das Geschäft gut. Die ECKOLD AG kann dank der Abstützung auf drei Unternehmenseinheiten auch in Krisenzeiten, so wie zu Beginn der Eurokrise, Verluste teilweise kompensieren. Die Währungskrise ist stark präsent, auch wenn sie aus der öffentlichen Diskussion verschwunden ist. Dollar und Euro schwächeln, der Preisdruck ist enorm und die Situation in manchen Exportmärkten ist nicht gerade rosig. «Die jetzige Stabilität verhindert wenigstens eine weitere Talfahrt der Margen. Es bleibt dabei, der Franken ist zu stark», bringt es Marc Eckold auf den Punkt. Der diplomierte Maschineningenieur ETH führt das Familien - unternehmen in dritter Generation. Nach erfolgreichen Jahren beim Nahrungsmittel-Riesen Nestlé entschied er sich, in die Fussstapfen seines Vaters zu treten. «Ein guter Entscheid», bilanziert er nach 16 Jahren. Ein guter Entscheid auch für das Unternehmen, denn mit den Umsätzen ist man trotz hartem Marktumfeld und Währungsdruck zufrieden. Auch dank der breiten Abstützung des Unternehmens, deren Ursprung auf das Jahr 1957 zurückgeht. ECKOLD lieferte damals Umform-Maschinen in die Fahrzeugindustrie, was Vater Eckold dazu bewegte, ein Handelsgeschäft mit Nutzfahrzeugzubehör zu lancieren. Eine Entscheidung mit positiven Auswirkungen. 40% des Umsatzes stammen heute aus diesem Bereich, pro 16 SWISSMECHANIC 4/2014

19 SEKTION GRAUBÜNDEN Bereichsleiter Jürg Scholz (links) und CEO Marc Eckold (rechts) Jahr verlassen 9200 Lieferungen die Gebäude in Trimmis. Die Produkte werden aus dem umliegenden Ausland importiert und in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein verkauft Artikel umfasst das Lager-Sortiment, von Gasfedern über Verschlüsse, Werkzeugkisten bis hin zu kompletten Alu-Fahrzeugeinrichtungen. Der zweite Bereich ist die Produktion von ECKOLD Kraftformer-Maschinen, die nebst der Automobil- und Nutzfahrzeug, vor allem in der Flugzeug- und Eisenbahnbranche zum Einsatz kommen. CNC- Dienstleistungen, beziehungsweise Lohnfertigung bilden das dritte Standbein. Zwei Drittel der gesamten Produktionskapazität werden an andere Schweizer Maschinenbaufirmen verkauft. Die Mitarbeitenden als Erfolgsrezept Das wichtigste Standbein sind die 41 Mitarbeitenden und 5 Lernenden. Wertschätzung und attraktive Arbeitsplätze sind ein Teil des Erfolges. Auf die Frage, ob ECKOLD über einen Fachkräftemangel verfüge, antwortet Jürg Scholz kurz und bündig: «Nein.» Und fügt hinzu: «Man muss den Mitarbeitenden etwas bieten. Nicht übermässig, das Mass muss stimmen.» Geld sei dabei nicht alles. Es scheint zu funktionieren, denn in letzter Zeit sind ehemalige Mitarbeitende zurückgekehrt. So wie Jürg Scholz, der die Mechanikerlehre bei ECKOLD absolvierte und nach Engagements bei renommierten MEM-Firmen als diplomierter Maschineningenieur FH nun in der Geschäftsleitung von ECKOLD tätig ist. Dass er mit Leib und Seele dabei ist, darf ich auf einem Rundgang erleben. Jürg Scholz legt selbst Hand an, am Umformer «KF 340» und zeigt mir, wie Blech bearbeitet wird. Es sind Qualitätsmaschinen mit denen man Metall auf die unterschiedlichsten Arten bearbeiten kann. Einziehen, Strecken, Spannen, Abkanten oder Oberflächen ausglätten und Winkel umformen. Die Flugzeugindustrie schwört auf Maschinen aus dem Hause ECKOLD, dort wo noch Blech eingesetzt wird. Im Flugzeugbau ist Kunststoff auf dem Jürg Scholz zeigt wie es geht. Vormarsch. «Damit müssen wir uns intensiv beschäftigen», ist Marc Eckold überzeugt. «Der Anteil an Metallelementen in Flugzeugen nimmt kontinuierlich ab». Aber auch diese Herausforderung werden die beiden weltoffenen Ingenieure mit dem sympathischen Bündner Dialekt gemeinsam mit dem Team erfolgreich meistern. Auch wenn die ECKOLD AG in einem Tal gelegen ist, so verfügt sie über einen weiten Horizont. Und eine Geschäftsleitung die im richtigen Moment aufs Gas tritt. Dafür sorgt Marc Eckold. Er, der nicht nur in der Freizeit ab und an auf Autorennstrecken Gas gibt, sondern auch im Unternehmen. SWISSMECHANIC 4/

20 SECTION DES GRISONS ECKOLD AG, 7203 Trimmis Caché et quand même ouvert sur le monde FME. Trimmis. Quand j entends ce nom, il m arrive la même chose qu à d autres de ma région. Pour un Suisse oriental, il fait penser aux vacances. On passe à côté lorsqu on prend le chemin du Tessin. Une autre chose me rappelle cette commune grisonne lorsque je monte la vallée. Juste avant la bifurcation Industrie Trimmis cela me revient: ici, ils ont tourné en 1958 le film culte C est arrivé en plein jour avec Heinz Rühmann et Gert Fröbe. Cette fois, c est la première fois que je m arrête à Trimmis. Mais ce ne sont pas les lieux de tournage qui m intéressent. Je scrute l horizon pour trouver un membre de notre Organisation, la ECKOLD AG. La route suit les bords du Rhin, passe à côté d installations industrielles et de hangars de dépôt, puis longe une petite forêt. Un peu caché, apparaît la ECKOLD AG et ce qui m y attend est tout sauf retiré. Il s agit d une entreprise qui peut se targuer d une excellente réputation dans la déformation de tôles et qui ne vit pas caché, mais dont un respectable 91% de la production est exporté dans le monde entier. Les machines ECKOLD sont utilisées dans plus de 100 pays. Et mes hôtes, le CEO Marc Eckold et le responsable du secteur des systèmes Jürg Scholz, regardent le monde aussi avec les yeux ouverts. Ils voient et entendent ce qui se passe sur les marchés mondiaux et en remontent des informations. «Un bon nombre de clients nous a interpellé au sujet du résultat de la votation sur l immigration», raconte Marc Eckold. Le chiffre d affaires n a jusqu à maintenant pas encore souffert, mais il en reste un goût amer. Résistant aux crises grâce à un ancrage large dans plusieurs secteurs de marché Une entreprise a besoin d une sécurité de planification des investissements. Cela est vrai concernant la pression des taux de change tout autant que par rapport à l initiative sur l immigration. «Pour cette raison il est pour nous important que cette initiative soit interprétée de manière supportable pour l économie. Les accords bilatéraux présentent aussi des désavantages, mais sans accord du tout, la situation devient encore plus déplaisante.» Et Jürg Scholz complète: «Les clients veulent savoir ce qui se passe avec la Suisse ouverte. Pour l image de l économie suisse, ceci n est pas un bon développement». En dépit de cela, les affaires vont bien. Grâce à l ancrage dans trois secteurs différents, la ECKOLD AG peut partiellement compenser des pertes en temps de crise, comme par exemple au début de la crise de l Euro. La crise des taux de change est toujours fortement présente, même si elle a disparue des discussions publiques. Le Dollar et l Euro s affaiblissent, la pression sur les prix est énorme, et la situation sur de nombreux marchés européens n est pas vraiment rose. «La stabilité actuelle évite au moins un effondrement des marges supplémentaire. Il n empêche, le Franc est trop fort», rappelle Marc Eckold. Il est ingénieur en machines diplômé de l EPFZ et dirige l entreprise familiale en troisième génération. Après plusieurs années couronnées de succès chez le géant de l industrie de l alimentation Nestlé, il a décidé de marcher sur les traces de son père. «Une décision heureuse», dresse-t-il comme bilan après 16 ans. Une bonne décision aussi pour l entreprise, car, malgré un environnement de marché dur et une pression des taux de change forte, on est satisfait des chiffres d affaires. Ceci aussi grâce à un ancrage large dans plusieurs secteurs du marché de l entre- 18 SWISSMECHANIC 4/2014

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