1. Eindruck?? auf was muss ich achten?? was ist mir wichtig?? Bewerbungs- schreiben? Lebenslauf? Lebenslauf? wie präsentiere ich mich??

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1 Der regionale Ausbildungskompass für die Azubis von morgen Herbstausgabe Durchstarter 1. Eindruck?? auf was muss ich achten??? Traumberuf?? Vorstellungs- lungs- gespräch?? schreiben? Bewerbungs- welcher Beruf passt zu mir? Lebenslauf? was ist mir wichtig?? Lebenslauf? wie präsentiere ich mich??? OrDnen FinDen Ein Verlagsprodukt der mh bayern GmbH & Co. KG

2 Liebe Schülerinnen und Schüler, Was soll ich nach der Schule machen? Diese Entscheidung ist eine der wichtigsten in Ihrem Leben. Als Präsident der Industrie- und Handelskammer Schwaben beschäftige ich mich seit Jahren mit der beruflichen Bildung. Es ist eine große Chance, heute jung zu sein. Kaum einer anderen Generation von Schülern und Absolventen haben sich mehr Möglichkeiten in der Ausbildung und auf dem Arbeitsmarkt eröffnet. Unsere Unternehmen in Bayerisch-Schwaben sind auf der Suche nach guten Auszubildenden und Fachkräften und geben oft auch Bewerbern mit nicht ganz so guten Noten eine Chance, wenn sie die nötige Motivation und gute Umgangsformen erkennen lassen. Liebe Azubis von morgen, Endspurt, das letzte Schuljahr hat begonnen! Jetzt heißt es nochmals büffeln und gute Noten abstauben, damit ihr mit einem ordentlichen Schulabschluss glänzen könnt. Aber auch in einem anderen, ganz neuen Bereich solltet ihr jetzt Gas gaben, damit der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt gelingt. Ihr ahnt es schon, es geht um das Thema Ausbildung. Eine Sache, die euch sicherlich beschäftigt und viele Fragen aufwirft. Genau hier will euch Durchstarter helfen! Wir unterstützen euch von der Berufsfindung über die Bewerbungsphase bis hin zu den wichtigsten Fragen beim Ausbildungsstart. Mit unseren Tipps und eurer Motivation findet ihr garantiert euren Wunschausbildungsplatz in der Region! Falls ihr es noch nicht wusstet: Durchstarter gibt es auch als E-Paper zum kostenlosen Download auf Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg bei der Berufswahl! Euer myheimat Durchstarter-Team Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt hat sich gedreht. Seit einigen Jahren übersteigt die Zahl der offenen Lehrstellen die der Gesuche. In Deutschland gibt es etwa 350 anerkannte Ausbildungsberufe, davon über 200 im Bereich Industrie, Handel und Dienstleistungen. Von vielen haben Sie vielleicht noch nie gehört, doch oft bieten gerade weniger bekannte Berufe gute Perspektiven. Deshalb ist es umso wichtiger, sich rechtzeitig vor dem Ende der Schulzeit über die große Bandbreite an Karrierewegen zu informieren und sich auch über die eigenen Vorstellungen, Stärken und Schwächen klarzuwerden. Ordnen Finden Informationen, welcher Beruf zu Ihnen passt, finden Sie zum Beispiel in Ausbildungsmagazinen wie Durchstarter, aber auch im Internet und natürlich auf den zehn Berufsinformationsmessen, die jährlich in Bayerisch-Schwaben stattfinden. Hier bietet sich auch die Möglichkeit zum frühen Kontakt mit einem potentiellen Ausbildungsbetrieb. Auch weniger bekannte Firmen bieten oft interessante Karrierechancen. Deutschland wird heute in der ganzen Welt um seine duale Ausbildung beneidet und ein anerkannter Ausbildungsabschluss ist ein wichtiges Fundament für die zukünftige Karriere. Er ist aber nicht das Ende der Fahnenstange. Das berufliche Ausbildungssystem ist durchlässiger als je zuvor und guten Azubis bietet sich eine Fülle an Aufstiegsfortbildungen. Seit 2009 ist es sogar möglich, mit einem mittleren Bildungsabschluss in Kombination mit einer Berufsausbildung an der Hochschule zu studieren. Mit der nötigen Flexibilität stehen Schülerinnen und Schülern heute viele Wege offen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg auf dem Weg in einen spannenden neuen Lebensabschnitt. Ab Seite 4 Ab Seite 24 Ab Seite 32 und was willst du später mal werden? - Sicherlich habt ihr die Frage schon gefühlte tausendmal gehört. Wenn ihr darauf noch keine gute Antwort habt, sollte ihr unbedingt unserer Berufsporträts lesen. Wir stellen euch altbekannte, ungewöhnliche und auch neue Ausbildungsberufe vor. Außerdem lassen wir diejenigen zu Wort kommen, die wissen, wovon sie reden: Azubis, die uns rund um ihre Ausbildung Rede und Antwort standen. Ausbildungskalender Ab Seite 38 Einen guten Ausbildungsplatz zu bekommen, kann ganz schön schweißtreibend sein. Lebenslauf und Anschreiben sind die eine Sache, aber dann gibt es ja noch das Vorstellungsgespräch, bei dem ihr einen perfekten Auftritt hinlegen solltet, und viele weitere Dinge, die es zu beachten gilt Klingt schwierig? Zugegeben, leicht ist das alles nicht, aber auch kein Hexenwerk. Lest unsere Tipps und schon seht ihr klarer. Ausbildungsvertrag unterschrieben? Glückwunsch! Jetzt könnt ihr euch erst mal ein bisschen zurücklehnen. Doch auch wenn jetzt die größte Hürde geschafft ist, habt ihr bestimmt viele Fragen, die euch durch den Kopf gehen. Auch gibt es für euren neuen Lebensabschnitt einiges zu beachten. Alles was ihr wissen müsst, lest ihr in unserem dritten Teil. Ihr wisst noch nicht, welchen Beruf ihr lernen wollt und schon gar nicht bei welcher Firma? Kein Problem! Viele Unternehmen präsentieren sich auf Job-Messen, auf denen ihr euch mit Leuten aus der Praxis unterhalten könnt. Das sind Chancen, die ihr unbedingt nutzen solltet! Wo genau solche Messen demnächst stattfinden, könnt ihr in unserem Kalender nachschlagen. Dr. Andreas Kopton Präsident der IHK Schwaben Anzeigen: Oliver Kiehn Redaktion: Tanja Fackelmann Impressum Herausgeber: mh bayern GmbH & Co. KG Persönlich haftende Gesellschafterin: mh bayern Verwaltungs-GmbH, Registergericht Augsburg Geschäftsführer: Edgar Benkler, Renate Dempfle; Chefredakteur: Joachim Meyer V.i.S.d.P. Reichweite: Exemplare und E-Paper online auf Anschrift: myheimat Durchstarter, mh bayern GmbH & Co. KG, Kleine Grottenau 1, Augsburg Druck: KESSLER Druck + Medien GmbH & Co. KG, Michael-Schäffer-Str. 1, Bobingen Die mh bayern GmbH & Co. KG übernimmt keine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit der Beiträge. Männliche Bezeichnungen beziehen sich selbstverständlich auch auf Frauen. Lediglich aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde an einigen Stellen auf die explizite Nennung der weiblichen Bezeichnung verzichtet. Fotos Titelseite (klein): (v. l. n. r.) Jorma Bork/pixelio.de; Rainer Sturm/pixelio.de; Michael Lorenzet/pixelio.de; Fotos Editorial: Benjamin Thorn/pixelio.de

3 Mit Hightech vorne dabei Produktionstechnologen haben Zukunftschancen Innovative Produkte flexibel entwickeln, sie schnell marktfähig machen sowie komplexe Aufträge zügig und kundenorientiert erfüllen: Dies wird im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobil- und Automobilzuliefererindustrie, aber auch in vielen weiteren industriellen Branchen immer notwendiger, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und auszubauen. Die Gestaltung innovativer Produktionsprozesse, die Anwendung modernster Technologien sowie die garantierte Einhaltung von Qualitätsstandards setzen bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine breite, nachhaltige Aus- und Fortbildung voraus. Hier setzt der neue, zukunftsträchtige Ausbildungsberuf Produktionstechnologe/-in an. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat ihn im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und in Zusammenarbeit mit Experten und Expertinnen der Sozialpartner entwickelt. In dem neuen Beruf kann ab dem 1. August 2008 ausgebildet werden. Das Aufgabengebiet von Produktionstechnologen/-innen ist vielfältig: Sie bereiten Produktionsaufträge vor, stellen Produktmuster her, testen Produktionsanlagen und bedienen Prüfeinrichtungen. Sie nehmen Maschinen in Betrieb und richten sie ein, nutzen spezielle Programme zur Simulation, Steuerung und Überwachung von Prozessen und pflegen Daten für die unternehmensweit vernetzte Produktionsplanung und -steuerung. Produktionstechnologen/- innen gestalten und überwachen die laufende Produktion und sind dafür verantwortlich, Prozesse zu optimieren. Hierzu arbeiten sie mit allen Bereichen des Unternehmens, mit Kunden und Dienstleistern zusammen. In der dreijährigen Ausbildungszeit werden als Grundlage für die berufliche Handlungsfähigkeit neben personalen und methodischen Kompetenzen umfangreiche Kenntnisse und Fähigkeiten zu Prozessen und Technologien, insbesondere in der Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien, sowie zum Qualitätsmanagement vermittelt. Den qualifizierten Fachkräften eröffnet sich damit ein breites Einsatzgebiet mit entsprechend guten Zukunftschancen. Mit dem Berufsprofil des/ der Produktionstechnologen/-in wird eine Lücke bei den dualen Ausbildungsberufen geschlossen. Die Ausbildung soll vom ersten Tag an in betriebliche Abläufe integriert werden. Sie ist entsprechend typischer Arbeitsprozesse gegliedert, wird in betriebsspezifisch wählbaren Einsatzgebieten vertieft und mit der Facharbeiterprüfung vor der Industrie- und Handelskammer abgeschlossen. Aufbauend auf den neuen Ausbildungsberuf wird es künftig Fortbildungsmöglichkeiten zum/zur Prozess- und Applikationsexperten/-in sowie zum Geprüften Prozessmanager /zur Geprüften Prozessmanagerin geben. (Text: BIBB, Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.de) Jetzt wird s künstlich Ausbildungschancen dank Modernisierung Jeder nutzt die Produkte - aber wer stellt sie eigentlich her? Ob es sich um Teile für die Medizin- und Kommunikationstechnik, für Computer und Auto oder die Butterbrotdose handelt - technische Innovationen und Alltagsgegenstände sind ohne neuartige Kunststoffe und moderne Verarbeitungstechniken nicht denkbar. In der Kunststoffindustrie arbeiten in Deutschland über Menschen und die Branche wächst weiter. Bei der Kunststoff- und Kautschukverarbeitung stehen hoch technisierte Prozesse neben handwerklichen Verfahren. Die Unternehmen sind teilweise stark spezialisiert. Sie brauchen Verfahrensmechaniker/-innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik, die prozessorientiert und umfassend ausgebildet sind, gleichzeitig aber auch den speziellen Anforderungen der Betriebe gerecht werden. Um dies zu gewährleisten, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag der Bundesregierung gemeinsam mit den Sachverständigen der Sozialpartner die Ausbildungsordnung der Verfahrensmechaniker/-innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik neu geregelt. Möglichkeit zur Wahl zwischen sieben Fachrichtungen Technisierte Steuerungsprozesse gehören zum Alltag Der Ausbildungsrahmenplan für die dreijährige Ausbildung wurde neu gestaltet. Wesentliche Änderungen sind unter anderem die Stärkung der Ausbildung im Bereich Materialkenntnis und die größere Praxisnähe durch ein Vorziehen der Fertigungsplanung und -steuerung in den ersten Ausbildungsabschnitt. Betriebe und Auszubildende haben darüber hinaus künftig die Wahl zwischen sieben Fachrichtungen: Formteile, Halbzeuge, Bauteile, Mehrschichtkautschukteile, Kunststofffenster, Faserverbundtechnologie sowie Compoundund Masterbatchherstellung. Dabei ist Compound der Fachbegriff für Verbundstoff und Masterbatch ein Kunststoffzusatz in Granulatform. Bei der jetzt ebenfalls neu eingeführten gestreckten Abschlussprüfung findet ein erster Prüfungsteil bereits vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. Die Ergebnisse fließen zu 25 % in das Endergebnis ein. Rund um die Ausbildung Verfahrensmechaniker/-innen für Kunststoff- und Kautschuk- technik werden vor allem in Industriebetrieben der Kunststoff und Kautschuk verarbeitenden Industrie ausgebildet wurden bundesweit neue Ausbildungsverträge in diesem Beruf abgeschlossen, 182 davon mit Frauen. Regionale Spitzenreiter sind Bayern, Nordrhein- Westfalen und Baden-Württemberg. Etwas mehr als die Hälfte aller bestehenden Ausbildungsverhältnisse entfallen auf diese Bundesländer. Die tarifliche Ausbildungsvergütung steigt in den drei Ausbildungsjahren von 734 über 780 auf 851 Euro. (Text: BIBB, Foto: profine GmbH)

4 Im Einzelhandel wird vielfältig ausgebildet: Kaufleute im Einzelhandel gehören genauso dazu wie Floristen Karriere im Handel Einzelhandelskaufleute: Häufigste Ausbildung in Bayerisch-Schwaben Handel im Wandel lautet das Jahresthema der Industrie- und Handelskammer Schwaben. Rund ein Drittel aller Mitglieder der IHK sind Händler. Dabei ist zwischen Einzelhändlern, Großhändlern und den Handelsvertretern zu unterscheiden. Entwicklungen im Handel Das Präsidium der IHK hat sich für das Thema im Herbst 2011 entschieden, da der Handel derzeit wie kaum eine Branche von einer tiefgreifenden Änderung betroffen ist, erläutert Herbert Scheel, Vizepräsident der IHK Schwaben. Der IHK sei wichtig, die Unternehmer in diesem Veränderungsprozess zu unterstützen. Gerade die Entwicklung des Online-Handels und der Social- Media-Plattformen und die Möglichkeiten hierauf zu reagieren, ist vielen kleinen Betrieben kaum bekannt. Deshalb informieren wir in diesem Jahr breit, erklärt André Köhn, Handelsreferent der IHK Schwaben Azubis in rund Handelsbetrieben 6 Die Wurzeln der Lehrlingsausbildung wie sie heute in Deutschland existiert, reichen bis ins Mittelalter zurück. Vor allem große Handelshäuser haben frühzeitig erkannt, dass die rechte Ausbildung der Jugend den Weg in die Zukunft weist. Hier hat sich über die Jahrhunderte nicht viel verändert. Allein in Bayerisch- Schwaben bilden rund Handelsunternehmen aus, die meisten davon sind Familienunternehmen. Und sie sorgen bis Ende August 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat für einen Zuwachs von 4,6 Prozent, was konkret neue Handels- Azubis bedeutet. Zusammen mit den bereits laufenden Verträgen verzeichnet die IHK Schwaben aktive Ausbildungsverhältnisse im Handel, was einem Viertel der Gesamtzahl der Azubis von rund entspricht. Zehn Berufsbilder im Handel im Bereich der IHK Insgesamt wird dabei in zehn Berufen ausgebildet. Dies sind: Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Kaufmann/-frau im Großund Außenhandel, Verkäufer/ -in, Automobilkaufmann/-frau, Buchhändler/-in, Drogist/-in, Fachlagerist/in, Fachkraft für Lagerlogistik, Florist/-in und Gestalter/-in für visuelles Marketing. Der meist ausgebildete Beruf in Schwaben ist der Einzelhandelskaufmann bzw. die Einzelhandelskauffrau. Bis zum wurden insgesamt 631 Ausbildungsverträge abgeschlossen. Und bis zum Jahresende ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Aber auch 375 zukünftige Großhandels- Kaufleute erhielten einen Vertrag. Damit wird deutlich, dass beide Berufe von größter Bedeutung für eine prosperierende Wirtschaft vor Ort sind, zeigt Oliver Heckemann, Leiter des Geschäftsbereichs Bildung, auf. Unternehmen, die nicht wissen, zu welchen Preisen sie einkaufen und verkaufen müssen und wie sie ihre Produkte systematisch an den Kunden bringen, sind zu keiner Zeit wettbewerbsfähig gewesen. Einiges hat sich aber auch seit den Ursprüngen im Mittelalter verändert. Karriere im Handel mit Organisationstalent und Kreativität Wer sich einen Einzelhandelskaufmann nur an der Kasse und beim Auffüllen von Regalen vorstellt, irrt. Gerade in den Berufen des Einzelhandels sind heute unternehmerisches Denken, Organisationstalent, Kreativität und Menschenkenntnis gefragt. Wer darüber verfügt, den erwartet eine rosige Zukunft. Im Einzelhandel können nach der Ausbildung bei größeren Firmen relativ schnell Führungspositionen erreicht werden. Viele der ausgelernten Großhandelskaufleute haben attraktive Entwicklungsmöglichkeiten im Vertrieb, für den es ja keine eigenständige Ausbildung gibt, macht Heckemann deutlich. Dies bestätigt Reinhold Gütebier, Gesamtvertriebsleiter des Einrichtungshauses Segmüller. Vielen jungen Leuten, vor allem auch Abiturienten, ist leider zu wenig bekannt, was für Karrierechancen sie mit einer Ausbildung im Handel als Berufseinstieg haben, erläutert der Vertriebschef. (Un)gewöhnliche Arbeitszeiten im Handel Als Manko einer Ausbildung im Einzelhandel wird oftmals die Arbeitszeit genannt. Allerdings wird im Handel nicht mehr gearbeitet, sondern in der Regel 40 Stunden. Wer am Samstag arbeitet, kann an einem anderen Tag ausgleichen und das Gleiche gilt für eine Tätigkeit bis Uhr unter der Woche. Es darf aber auch nicht übersehen werden, dass gerade im Verkauf oftmals eine attraktive erfolgsabhängige Bezahlung erfolgt, was bei vielen Arbeitsplätzen in der Produktion nicht der Fall ist, erklärt der Segmüller-Chef. (Text: IHK Schwaben, Foto: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de) Kleidung beim Vorstellungsgepräch: - Eine formelle Situation erfordert formelle Kleidung: Zieht euch nicht zu lässig an! - Accessoires sollten mit Bedacht gewählt werden: Dezent, nicht zu viele und nicht zu grell. - Mit einer Bluse oder einem Hemd sowie Blazer bzw. Jackett seid ihr auf der sicheren Seite. - Hose: Mit einer schwarzen Stoff- oder Leinenhose geht ihr auf Num - mer sicher. Zieht keine Leggins oder Jeans an. - Mädchen aufgepasst: Der Rock sollte nicht oberhalb des Knies enden und am besten gerade geschnitten sein. Zieht eine dunkle Strumpf - hose an, die gerne auch gemustert sein kann. Finger weg von Tigeroder Leopardenmuster sowie Netzstrumpfhosen und Overknees. - Schuhe: Tabu sind Turn- und Freizeitschuhe sowie High Heels. Am besten sind elegante Schuhe (Halbschuhe, Stiefel, Stiefeletten) mit einem kleinen Absatz bei Frauen (max. 7 cm). Auch offene Schuhe solltet ihr meiden. Tipp: Nehmt bei Regen- und Matschwetter Schuhputztücher mit, da - mit ihr kurz vor dem Vorstellungsgespräch eure Schuhe in Ordnung bringen könnt. Das Vorstellungsgespräch selbst: - Bereitet euch auf das Gespräch vor, indem ihr euch Informationen über das Unternehmen und den Ausbildungsberuf einholt. - Kommt pünktlich. - Bereitet euch z.b. mithilfe von Bewerbungsratgebern auf die gän - gigsten Fragen vor. - Lest regelmäßig Zeitung oder schaut die Nachrichten. Spätestens eine Woche vor dem Termin solltet ihr jedoch damit anfangen. - Sollte jemand das Gespräch unterbrechen, grüßt die Person (es könnte auch der Personalchef sein!) und merkt euch, worüber ihr gerade gesprochen habt. - Achtet auf eure Mimik und Gestik. Lächelt, versteckt nicht eure Hän - de die ganze Zeit unter dem Tisch und versucht, so wenig wie möglich Ähm zu sagen. - Verabschiedet euch mit den Worten Ich freue mich auf Ihre Ant - wort und Auf Wiedersehen. Vermeidet das zu lockere Tschüs. (Foto: Konstantin Gastmann/pixelio.de) Mit Herz und Gehör Behruz Ahadi ist gelernter Hörgeräteakustiker Es gibt viele Gründe, sich für eine handwerkliche Ausbildung zu entscheiden. Bei Behruz Ahadi waren es der verheerende Tsunami in Asien 2004 und dessen Folgen, die ihn dazu bewogen haben, Hörgeräteakustiker zu werden: In einer Dokumentation sah ich, wie Helfer nach Sri Lanka gingen, um dort hörgeschädigte Kinder zu behandeln. Da wurde mir klar, dass ich Hörgeräteakustiker werden möchte, um selbst anderen Menschen helfen zu können, sagt der 26-Jährige, der in Frankfurt am Main arbeitet. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung bereitet er sich derzeit auf seine Meisterprüfung vor. Das kommt ihm manchmal selbst noch wie ein kleines Wunder vor: Als ich vor über zehn Jahren nach Deutschland kam, ohne ein Wort Deutsch zu können, hätte ich mir nicht träumen lassen, es einmal so weit zu bringen, sagt der gebürtige Afghane. Wie Behruz Ahadi hat im Handwerk rund jeder dritte Auszubildende einen Migrationshintergrund. Der Beruf bietet große Chancen, sich zu etablieren und zu integrieren. Im Handwerk zählen Leidenschaft und Leistung und nicht Herkunft oder Hautfarbe, so der Hörgeräteakustiker. Beste Technik für die Ohren Behruz Ahadi ist ein wahnsinnig wissbegieriger Mensch, sagt seine Ausbilderin Tanja Di Mauro, außerdem kann er gut mit Kunden umgehen. Deshalb wollen viele unserer Klienten ausschließlich von ihm behandelt werden. Diese Anerkennung macht den jungen Handwerker stolz. Und seinen Beruf findet er zu Recht wichtig: Allein in Deutschland gibt es laut dem Deutschen Gehörlosen-Bund rund 16 Millionen Schwerhörige. In anderen Ländern ist diese Quote noch höher - etwa in Behruz Ahadi früherer stellung bis zur Montage vorort. Hochbau Ingenieurbau Betonfertigteile Wir bilden diese Berufe aus Bürokaufmann (m/w) Beton- und Stahlbetonbauer (m/w) Betonfertigteilbauer (m/w) Maurer (m/w) Hermann Assner GmbH & Co. KG Peter-Dörfler-Straße Waal Telefon: Behruz Ahadi im Rahmen eines Hilfsprojektes in Afghanistan Heimat Afghanistan. Deswegen gründet der Nachwuchshandwerker gemeinsam mit seiner Ausbilderin ein eigenes Hilfsprojekt und reist 2008 in seine alte Heimat zurück. Vor Ort führt er Hörtests durch, passt Hörgeräte an und zeigt den Ärzten, wie die entsprechende Technik funktioniert. Die Zukunft in die eigene Hand nehmen Den Handwerker freut es, dass er mit seinem Beruf so vielen Menschen helfen kann. Außerdem schätzt er die Abwechslung: Mehr auf unserer Internetseite weitere Informationen auf Bei Fragen sind wir gerne für Dich da... Ordnen 39 Kundenkontakte pflegen, im Labor arbeiten oder die neueste Software erlernen - Behruz Ahadi sieht in jeder Herausforderung eine Chance, sein Wissen zu erweitern. Nach seiner Meisterprüfung möchte er wieder nach Afghanistan reisen - für seinen nächsten Einsatz sammelt er bereits Hörgeräte. Mein Beruf ist meine Berufung, sagt Behruz Ahadi, und ich bin stolz darauf, dieses Handwerk erlernt zu haben und einsetzen zu können - denn das Leben macht doch viel mehr Spaß, wenn man hören kann. (Text: handwerk.de, Foto: Behruz Ahdadi) 7

5 Servicekraft für Dialogmarketing Ein Unternehmen der Mediengruppe Pressedruck Ihr Partner für Kommunikationsmarketing und Kundenbetreuung Neue Technik: Car Wrapping Gesehen werden ist alles: Leuchtreklame sorgt für Aufmerksamkeit Es blinkt und leuchtet - und alle sollen es sehen: Schilder- und Lichtreklamehersteller/-innen entwerfen, gestalten und realisieren Werbung, Leitsysteme sowie Messe- und Ausstellungsstände. Sie arbeiten für den Innen- und Außenbereich, manuell und/oder rechnergestützt mit unterschiedlichen Materialien und verschiedensten, in den letzten Jahren stark veränderten Techniken. Deshalb hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag der Bundesregierung gemeinsam mit den Sachverständigen der Sozialpartner die Ausbildungsordnung der Schilder- und Lichtreklamehersteller/- innen neu geregelt. Das neue Profil ist technisch vielseitig, kreativ, kundenorientiert und bietet künftig zwei Ausbildungsschwerpunkte zur Auswahl. Der Beruf der Schilder- und Lichtreklamehersteller/-innen vereint vielfältige Arbeitsbereiche. So finden sich in der Ausbildung Aufgaben aus unterschiedlichen Gewerken, wie zum Beispiel Grafik, Malerei, Elektrik, Glaserei, Schlosserei, Metall-, Holz- und Glasbearbeitung, Vergoldung, Siebdruck, Fotografie und Kunststofftechnik. Die hierbei in den letzten Jahren entstandenen neuen Techniken - wie zum Beispiel Digitaldruck, 3-D-Software oder das car wrapping, bei dem Autos komplett mit Folie bezogen und gestaltet werden - haben dazu geführt, dass sich viele Betriebe spezialisieren. Die neue Ausbildungsordnung nimmt diese Entwicklung auf und sieht künftig die Auswahl zwischen den beiden Schwerpunkten Technik, Montage, Werbeelektrik/-elektronik und Grafik, Druck, Applikation vor. Der Ausbildungsrahmenplan für die dreijährige Ausbildung wurde neu gestaltet und stellt künftig höhere Anforderungen bei bestimmten Qualifikationen - wie zum Beispiel im Bereich betriebliche und technische Kommunikation. Bei der jetzt ebenfalls neu eingeführten gestreckten Abschlussprüfung findet ein erster Prüfungsteil vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. Die Ergebnisse fließen zu 20 % in das Endergebnis ein. Schilder- und Lichtreklamehersteller/-innen werden in Handwerksbetrieben ausgebildet gab es bundesweit 409 neue Ausbildungsverhältnisse in diesem Beruf, 132 dieser Verträge wurden mit Frauen abgeschlossen. Die tarifliche Ausbildungsvergütung steigt in den drei Ausbildungsjahren von 460 über 520 auf 610 Euro. (Text: BIBB; Foto: Gralki) 8 Aus Drei mach Eins! Neuer Beruf: Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement Einer der größten Bereiche der dualen Berufsausbildung mit gut Ausbildungsverhältnissen - darunter rund Frauen - wird grundlegend modernisiert. Unter Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) starten jetzt die Sachverständigen der Sozialpartner in Zusammenarbeit mit Bund und Ländern die Neuordnung der Büroberufe. Statt der Ausbildung der Bürokaufleute, der Kaufleute für Bürokommunikation und der Fachangestellten für Bürokommunikation soll ein neuer, einheitlicher, dreijähriger Ausbildungsberuf entstehen. Als Berufsbezeichnung ist Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement vorgeschlagen. Der neue Ausbildungsberuf soll am 1. August 2013 oder 2014 in Kraft treten. Durch die Zusammenlegung bislang verschiedener Büroberufe zu einem neuen einheitlichen Beruf mit Differenzierungsmöglichkeiten im Bürobereich entsteht ein attraktives, klar strukturiertes und modernes Angebot für unterschiedliche Branchen, betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. Breit angelegte Berufe mit Differenzierungsmöglichkeiten erhöhen die Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt für beide Seiten. Darüber hinaus sind sie in Zeiten sinkender Schulabgängerzahlen im dualen System besser zu organisieren als viele kleine Nischenberufe. Das gilt insbesondere für den Berufsschulunterricht. Deshalb werde das BIBB künftig auch verstärkt auf die Entwicklung von Berufsfamilien oder Berufsgruppen hinwirken. Esser: Unterschiedliche Berufe mit gleichen oder ähnlichen Ausbildungsinhalten werden hier in Beziehung zueinander gesetzt, um Synergieeffekte bei der Ausbildungsdurchführung zu erreichen. So wird die horizontale Durchlässigkeit zwischen den Berufen, einschließlich der Gewinnung neuer Schnittstellenqualifikationen, verbessert. Das BIBB hatte mit einer Evaluation der Büroberufe schon frühzeitig Veränderungsbedarf bei diesen aus den Anfängen der 1990er-Jahre stammenden Berufen festgestellt und Vorschläge an die Berufsbildungspraxis unterbreitet. Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch Büro- und Geschäftsprozesse, die durch mindestens zwei Wahlqualifikationen mit einer Dauer von jeweils fünf Monaten ergänzt werden. Nicht gewählte Wahlqualifikationen sollen grundsätzlich auch als Zusatzqualifikation vermittelt und geprüft werden können. Zudem soll die Abschlussprüfung künftig gestreckt werden, das heißt in zwei Teilen erfolgen. (Text und Foto: BIBB) Xandra Echerer 20 Jahre, 1. Ausbildungsjahr, Servicekraft für Dialogmarketing, Dialog-Factory GmbH 1. Wieso hast du dich gerade für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, da ich schon immer etwas machen wollte, wo man mit Menschen in Kontakt tritt. Ich bin ein kommunikativer Mensch. Das war für mich der Reiz, mich für diesen Beruf zu entscheiden. Des Weiteren bin ich sehr daran interessiert, mit modernen Kommunikationsmitteln zu arbeiten. 2. Was lernst du während deiner Ausbildung? Ich lerne u. a. die Gesprächsführung am Telefon bei In- und Outboundgesprächen und bekomme fachliche Schulungen, damit ich die Kunden am Telefon beraten und informieren kann. 3. Was gehört zu deinen Haupttätigkeiten während eines Arbeitstages? Ich arbeite an verschiedenen Kundenservicehotlines und bearbeite die Kundenanfragen telefonisch und per . Dabei ist ein hohes Maß an fachlichem Wissen und Kundenorientierung nötig. Zum Beispiel korrigiere und plausibilisiere ich Zählerstände. Oftmals hat man auch mit schwierigen Kunden am Telefon zu tun, was ich als Herausforderung ansehe. Mit einem Lächeln in der Stimme gelingt dies am besten. 4. Hast du vor deiner Entscheidung für diesen Beruf ein Praktikum im entsprechenden Berufsfeld absolviert? Ich habe ein Praktikum für diesen Beruf gemacht, da es mir auf der Suche für den richtigen Ausbildungsplatz auch wichtig war, dass mich das Arbeitsumfeld anspricht und das Klima stimmt, so dass ich mich wohl fühle und gerne zur Arbeit gehe. Zudem kannte ich den Beruf nur aus dem Internet und wollte mir mein eigenes Urteil darüber bilden, ob der Beruf zu mir passt. 5. Was planst du, nach deiner Ausbildung zu machen? Nach meiner Ausbildung zur Servicekraft für Dialogmarketing möchte ich ein weiteres Jahr anhängen, um die Ausbildung zur Kauffrau für Dialogmarketing zu absolvieren. Zahnmedizinische Fachassistenten sind keine Seltenheit mehr Große Chancen und mehr Technik denn je: Zahnartzpraxen locken junge Männer Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich, darauf weist der Zahnärztinnenverband Dentista Club hin, in den Zahnarztpraxen die letzten Jahre viel verändert: Die Aufgaben für die Mitarbeiter im Praxisteam kommen heutzutage immer mehr klassischen männlichen Interessen entgegen. Der Ausbildungsberuf Zahnmedizinischer Fachassistent/ZFA ist daher für junge Männer erheblich interessanter geworden. Das macht Sinn - für die Auszubildenden, aber auch für die Praxen: Erstere erleben strukturierte Abläufe und medizinischen Hightech in Behandlung und Verwaltung, zudem bieten sich vielfältige Chancen, sich weiterzuentwickeln und in der Praxis Karriere zu machen. Ausgesprochen vielfältige Chancen für Zahnmedizinische Fachassistenten bietet auch die Entwicklung zu immer mehr Zahnarztpraxen, die von Zahnärztinnen gegründet und geführt werden: Die jungen Männer im Praxisteam bringen atmosphärisch eine männliche Note in das weitgehend weiblich geführte System, dienen zudem den Jungs in der kinderzahnärztlichen Behandlung als motivierende Vorbilder und können männliche Patienten anders ansprechen als ihre weiblichen Team-Mitglieder. (Text: ots, Foto: prodente e.v.) 9

6 Kauffrau für Marketingkommunikation Kreativität aus purem Stein Johanna Zoicas arbeitet in einem männlich dominierten Berufsfeld und setzt sich dort mit Talent und Elan durch Vornehmer Marmor, robuster Basalt oder massiver Granit - wenn Johanna Zoicas über Steine spricht, ist sie in ihrem Element. Die 28-jährige Steinmetzin ist seit mehreren Jahren in einem von Männern dominierten Beruf erfolgreich. Der Frauenanteil bei den Steinmetz-Auszubildenden liegt bei knapp elf Prozent. Viele Menschen verbinden den Beruf eher mit körperlicher Anstrengung als mit Kreativität. Junge Frauen lassen sich davon häufig abschrecken. Zu Unrecht, wie der Werdegang von Johanna Zoicas zeigt. Nach meinem ersten Tag im Praktikum war klar: Steinmetzin ist mein absoluter Traumberuf, sagt Zoicas. Und so landet sie nach dem Abitur im Betrieb von Steinmetz Arne Breininger, bei dem sie auch heute noch arbeitet. Beworben habe ich mich auf unkonventionelle Weise, indem ich mit meiner Mappe plötzlich vor der Tür stand, berichtet Zoicas lachend. Arne Breininger merkt sofort, dass in der jungen Frau viel Talent schlummert. Bis heute habe ich es nie bereut, Johanna eingestellt zu haben. Ihre Ausbildung hat sie mit Auszeichnung abgeschlossen. Ihre sehr gute Abschlussnote wurde 10 mit einem Sieg im bundesweiten Leistungswettbewerb des Handwerks 2009 gekrönt. Kreatives Handwerk Ich brenne für diesen Beruf, so die Steinmetzin, denn ich kann unglaublich kreativ arbeiten. Es ist ein großartiges Gefühl, starre Gegenstände in fließende Formen zu verwandeln. Die Endzwanzigerin genießt es, stundenlang hochkonzentriert zu arbeiten und trotzdem körperlich aktiv zu sein eine Möglichkeit, die in so manchem Bürojob verloren geht. Zoicas fertigt verschiedenste Auftragsarbeiten wie Denkmäler und Grabsteine aber auch Skulpturen und Wohnmöbel - es ist genau diese Vielfalt, die ihr so viel Spaß bereitet. Selbst in ihrer Freizeit pflegt Zoicas ihre Liebe zum Handwerk und greift nach Feierabend nicht zur Fernbedienung, sondern zu Flexmaschine und Pressluftbohrer. Meine Freunde profitieren natürlich von meiner Leidenschaft, sagt sie lachend, denn ich stelle viele Geschenke selbst her, etwa Möbel oder Skulpturen. An ihrem Geburtstag erhielt beispielsweise jeder Gast einen individuellen steinernen Serviettenring mit persönlicher Namensgravur. Ganz ohne das Fernsehen geht es aber auch in Johannas Leben nicht. Doch auch dabei verfolgt sie ihren ganz eigenen Weg: Sie moderiert für den Regionalsender Center-TV Düsseldorf regelmäßig die Sendung Treffpunkt Handwerk, in der sie aktuelle Branchen-News vorstellt. Mit Leidenschaft zum Erfolg Johanna Zoicas freut sich, dass ihre Werke gut ankommen und dass sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen konnte. Das Handwerk ist unglaublich wichtig und wird auch zukünftig bestehen. Dadurch, dass mein Beruf so vielfältige Möglichkeiten bietet, erlaubt er mir immer wieder aufs Neue, mich selbst zu verwirklichen, sagt sie. Ein nächster wichtiger Schritt für diese Selbstverwirklichung wird ihre Meisterprüfung sein. Denn damit kann sie eines Tages nicht nur ihren eigenen Betrieb führen, sondern ihr Wissen auch an Nachwuchssteinmetze weitergeben und hoffentlich auch an Nachwuchssteinmetzinnen. Sie selbst ist jedenfalls stolz, sich mit ihrem handwerklichen Geschick in einer klassischen Männerdomäne zu behaupten. Ein Beruf, den man mit Freude ausübt, ist das Beste, was einem passieren kann, ist Zoicas überzeugt. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja bald deutlich mehr junge Frauen, die Spaß daran haben, die vielfältigen Steine dieser Welt nicht nur zu bewundern, sondern auch zu bearbeiten. Die Imagekampagne des deutschen Handwerks Im Rahmen der Imagekampagne Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan. werden insbesondere Jugendliche über technische Innovationen, persönliche Entfaltungsmöglichkeiten und attraktive Berufsperspektiven im Handwerk informiert. In der neuen Rubrik Handwerk ist mein Leben! finden Sie ab sofort unter html kurze Portrait-Filme über Johanna Zoicas und weitere beeindruckende Persönlichkeiten, die ihre jeweilige Lebensgeschichte aus der Welt des Handwerks erzählen. (Text und Foto: handwerk.de) Was will ich werden? Wie dir die Berufsentscheidung leichter fällt Es gibt rund 350 verschiedene Ausbildungsberufe. Doch welcher ist der richtige? Mit diesen Fragen lassen sich die eigenen Erwartungen und Fähigkeiten ermitteln. So kristallisieren sich geeignete Berufsfelder heraus und dir fällt die Berufswahl leichter. Beantworte für dich folgende Fragen in Ruhe und ganz ehrlich: -Wo möchte ich arbeiten? Im Freien? Auch bei Wind und Regen? Oder doch lieber in der Werkstatt? Im Labor? In einer Praxis? Wie wär s mit einem Bürojob? - Womit möchte ich arbeiten? Arbeitsmittel und Arbeitsgegenstände gibt es viele: Computer, Bilanzen, Reagenzgläser u.v.a. - Sagt mir eine bestimmt Branche besonders zu? In jeder Branche gibt es mehrere, oft ganz unterschiedliche Ausbildungsberufe. - Möchte ich lieber mit Menschen zu tun haben? Im Verkauf? In der Gastronomie? Liegt mir beraten, verhandeln und verkaufen? Kann ich überzeugen? Bin ich kontaktfreudig, sprachgewandt und verständnisvoll? Wie sieht es mit Fremdsprachen aus? - Möchte ich anderen Menschen helfen, sie pflegen, betreuen, erziehen und unterrichten? Dann böte sich ein sozialer Beruf an. - Wie möchte ich arbeiten? Technisch: Hier kommt es darauf an, Anlagen, Geräte und Maschinen zu entwerfen, zu bedienen und zu reparieren. Kaufmännisch: Mag ich häufigen Kontakt mit Kunden? Wie sieht es mit Büroarbeit aus: telefonieren, beraten, Briefe schreiben? Körperlich: Will ich zupacken, auch bei Schmutz und Staub? Wer eine saubere Arbeit bevorzugt, wäre hier fehl am Platz. Gestalterisch: Bin ich kreativ? Gehen mir Entwürfe leicht von der Hand? Wie steht es um das räumliche Vorstellungsvermögen? Handwerklich: Bin ich geschickt und arbeite exakt? (Konstruktions- und Bau-)Pläne zu lesen darf kein Problem darstellen. (Text: IHK Schwaben) Linktipps Weitere Hilfestellung gibt es im Internet zum Beispiel auf Seiten zu Berufsorientierung und Berufswahl und mit Interessen- und Stärkentests. Außerdem werden auch zahlreiche Berufe in Infofilmen erklärt, zum Beispiel auf und Stephanie Scheitz 21 Jahre, 1. Ausbildungsjahr, kaltner kataloge GmbH 1. Warum hast du dich gerade für diesen Beruf entschieden? Ich war immer schon offen und kontaktfreudig. Es macht mir Spaß mit Kunden umzugehen und sie zu beraten. Außerdem hat mich die Werbebranche interessiert. Diese Ausbildung ermöglicht es mir, einen kaufmännischen Beruf in einer kreativen Branche auszuüben. 2. Mit welchen Tätigkeiten beschäftigst du dich während deines Arbeitstages? Im Moment hauptsächlich damit, Angebote zu schreiben, mit Dienstleistern zu kommunizieren, um Fremdleistungen einzuholen oder Rechnungen vorzubereiten. Später kommt dann auch die Beratung in Kundengesprächen immer mehr dazu. 3. Bist du mit der Berufswahl zufrieden? Ja, ich bin sehr glücklich damit. Ich habe schon nach wenigen Wochen sehr viel gelernt. Toll ist, dass ich von Anfang an in Kundenprojekte eingebunden wurde und sie komplett begleitet habe. So habe ich zum Beispiel aktuell für ein Projekt am Beginn die Informationen hier intern aufbereitet und war jetzt in der Druckerei dabei, als wir erste Produkte abgenommen haben. 4. Was zeichnet deinen Ausbildungsbetrieb aus? Ich schätze es sehr, dass wir Azubis hier nicht nur zuschauen, sondern - sofern möglich - überall gleich eingebunden sind. Außerdem legt das Unternehmen großen Wert darauf, dass alle im Austausch miteinander stehen. So lerne ich einen kaufmännischen Beruf, bin aber auch viel im Kontakt mit den Gestaltern oder Mediendesignern im Haus. Davon profitieren alle und natürlich auch die Kunden. Ganz besonders zeichnet sich kaltner kataloge durch ein Team aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern aus, das mich sehr herzlich aufgenommen hat. Ich habe mich hier schnell wohlgefühlt. 5. Welche Anforderungen stellt die Ausbildung an dich? Wichtig ist, dass man gut mit Menschen umgehen kann und kommunikativ ist. Vor allem muss man belastbar sein, denn oft stehen viele Projekte gleichzeitig an und es ist wenig Zeit zur Umsetzung. 6. Was planst du nach der Ausbildung? Ich habe anschließend ein Studium zum Kommunikationswirt an der Bayerischen Akademie für Wirtschaft in München vor. 7. Hast du einen Tipp für zukünftige Azubis? Ich kann nur empfehlen, wenn möglich in einem Praktikum zu testen, ob der Beruf auch wirklich der richtige ist. Ich selbst habe nach dem Abitur zunächst studiert, da gab es keine Testmöglichkeit. Vor der Ausbildung konnte ich dann bei einem Probearbeitstag einen kleinen Blick in die Ausbildung werfen. Wer kann, sollte möglichst ein einmonatiges Praktikum einplanen. 11

7 Auszubildende der E+L Gruppe Ausbildung in der eigenen Lehrwerkstatt Präsentation des Pferdenachwuchses auf einer Fohlenschau Nicht nur hoch zu Ross: Neue Berufsausbildung in der Pferdewirtschaft Pferdehaltung und Service, Pferdezucht, klassische Reitausbildung, Pferderennen (Einsatzgebiete Rennreiten und Trabrennfahren) sowie Spezialreitweisen (Westernreiten und Gangreiten) sind die fünf Fachrichtungen der jetzt modernisierten Ausbildungsordnung zum Pferdewirt bzw. zur Pferdewirtin. Mit der Neuregelung wird zum einen auf veränderte Kenntnisse in der Haltung, Versorgung und Ausbildung von Pferden reagiert. Zum anderen werden mit den neuen Fachrichtungen auch Entwicklungen - wie das steigende Interesse an den speziellen Reitweisen - aufgegriffen, die zu einem veränderten Bedarf an Fachkräften in der Pferdewirtschaft geführt haben. Für Tierfreunde mit betriebswirtschaftlichem Interesse In den ersten beiden Ausbildungsjahren erlernen alle Auszubildenden zunächst die tiergerechte Haltung, Fütterung, Gesundheitsvorsorge und Grunderziehung von Pferden. Die spezifischen Inhalte der jeweiligen Fachrichtung schließen sich im dritten Ausbildungsjahr an. Auch die Organisation betrieblicher Abläufe sowie betriebswirtschaftliche Zusammenhänge sind Gegenstand der Ausbildung. Während in der klassischen Reitausbildung und bei den Spezialreitweisen die Ausbildung von Pferd und Reiter im Vordergrund steht, bilden in der Fachrichtung Pferderennen das Training der Tiere und die Rennvorbereitung den Schwerpunkt. Die Kundenberatung und der kundenorientierte Betrieb von Reitanlagen sind Mittelpunkt der Fachrichtung Pferdehaltung und Service, während die Pferdezucht neben Reproduktion und Aufzucht auch das Vorstellen der Pferde bei Zuchtschauen und Prüfungen beinhaltet. Einsatzfelder Pferdewirte und -wirtinnen arbeiten unter anderem in Reitschulen und -vereinen, Pferderennställen, Pensionshaltungsbetrieben und Gestüten. Im Jahr 2009 hatten 879 junge Leute einen Ausbildungsvertrag - nach der alten, vor 35 Jahren erstellten Ausbildungsordnung - zum Pferdewirt/zur Pferdewirtin neu abgeschlossen, darunter 158 Männer und 721 Frauen. Dieser Ausbildungsberuf lag damit im Vorjahr auf Platz 99 der Rangliste aller Ausbildungsabschlüsse in Deutschland. (Text: BIBB, Foto: privat) 12 Von klassischer Literatur bis E-Commerce: Buchhändler-Ausbildung modernisiert Die Buch- und Medienbranche verändert sich rasant: Neue Vertriebswege im Internet (E-Commerce) und das elektronische Buch (E-Book) gewinnen zunehmend an Bedeutung, die Anforderungen an die Beschäftigten wandeln sich. Damit der Nachwuchs in dieser vielseitigen Branche zukunftsorientiert ausgebildet werden kann, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag der Bundesregierung und gemeinsam mit den Sozialpartnern und Vertretern der Länder die aus dem Jahr 1998 stammende Ausbildungsordnung zum Buchhändler/ zur Buchhändlerin aktualisiert. Wichtigste Aspekte der Modernisierung sind neben der Berücksichtigung der neuen Vertriebswege auch die Kundenorientierung und Kundenbindung, das Marketing und die Integration von Wahl- und Zusatzqualifikationen in die neue Ausbildungsordnung. Sie trat zum 1. August 2011 in Kraft. Die bisherigen Ausbildungsschwerpunkte Sortiment, Verlag und Antiquariat finden sich nun in jeweils sechsmonatigen Wahlqualifikationseinheiten wieder, von denen alle Auszubildenden eine Einheit durchlaufen müssen. Hinzu kommen drei weitere jeweils dreimonatige Einheiten, aus denen die Auszubildenden je nach individueller Schwerpunktsetzung und passend zum betrieblichen Umfeld wiederum eine zu wählen haben. Diese Wahleinheiten qualifizieren die Auszubildenden alternativ in den Bereichen Gestaltung einer spezifischen Warengruppe, buchhändlerische Projekte oder buchhändlerisches E-Business. Die nicht gewählten dreimonatigen Einheiten stehen allen Auszubildenden als Zusatzqualifikationen zur Verfügung. Hierdurch können Auszubildende bereits während der regulären Ausbildungszeit Kompetenzen und Qualifikationen erwerben, die über die eigentlichen Ausbildungsinhalte hinausgehen. Die Zusatzqualifikationen werden in einer gesonderten Prüfung abgenommen und im Zeugnis dokumentiert. Das Angebot richtet sich daher vor allem an besonders leistungsstarke Auszubildende. Der Buchhändlerberuf stößt auf steigendes Interesse: Im Jahr 2010 wurden 664 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, 91 mehr als im Vorjahr. Der Anteil weiblicher Auszubildender liegt bei knapp 84 Prozent. (Text: BIBB, Foto: Börsenverein des Deutschen Buchhandels) Ein Handwerk voller Zukunftsenergie Mit einer Ausbildung bei Erhardt + Leimer Zukunftstechnik gestalten Eine Ausbildung im Elektrohandwerk ist der richtige Einstieg in die berufliche Zukunft. Und damit eine solide Grundlage für einen chancenreichen Weg. Denn im E-Handwerk geht es längst nicht mehr nur um Strom oder Energie, sondern darum, Zukunftstechnik zu beherrschen und aktiv mitzugestalten. Eine gefragte Adresse ist hier seit vielen Jahrzehnten die Erhardt+Leimer Elektroanlagen GmbH, die größte Firmentochter in der Unternehmensgruppe. Elektroniker-/innen sowohl für Energie- und Gebäudetechnik als auch für Informations- und Telekommunikationstechnik, die in dem Augsburger Unternehmen ausgebildet werden, erzielen immer wieder hervorragende Abschlüsse auf Landesund Bundesebene. Und das aus gutem Grund, denn E+L Elektroanlagen bietet eine fundierte Ausbildung voller Besonderheiten. Angefangen vom Auftakt der Ausbildung - in der Regel ab 1. September - in der eigenen Ausbildungswerkstatt. In den ersten Wochen werden hier wichtige Grundkenntnisse der Elektrotechnik und Metallbearbeitung sowie zur Arbeitssicherheit vermittelt. Daran anschließend erwartet die Auszubildenden im Wechsel mit blockweisem Berufsschulunterricht eine Vielfalt an Einsatzgebieten auf Baustellen für Gewerbe, Krankenhäuser, Veranstaltungshallen oder Schulen. Besonders interessant sind auch die Einsätze in regionalen Industriebetrieben, in denen E+L Elektroanlagen für die Erreichung und Instandhaltung der Elektro- und Kommunikationsanlagen zuständig ist. Auf diesem Weg lernen die Auszubildenden, das theoretische Wissen unter der Anleitung von erfahrenen Ausbildungsleitern und Obermonteuren handwerklich umzusetzen. Zu ihren Aufgaben gehört es zum Beispiel, Ausbildung in der Erhardt+Leimer Gruppe Feinwerkmechaniker Systemelektroniker Metallbauer/-in Fachrichtung Konstruktionstechnik Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik Elektroniker/-in für Informations- und Telekommunikationstechnik Fachinformatiker/-in Fachrichtung Systemintegration Industriekaufmann/-frau Anzeige Kabeltrassen aus Stahlblechen zu erstellen, Datenkabel und Energiekabel zu verlegen, Lichtschaltungen und Steuerungssysteme aufzubauen sowie Alarm- und Antennenanlagen zu errichten und in Betrieb zu nehmen. Auch dass die Azubis im Laufe der Ausbildung bei E+L den betriebsinternen Schaltanlagenbau, Materiallager, Logistik und Kundendienst kennenlernen, gehört zu den Besonderheiten, die nur ein Unternehmen dieser Größe bieten kann. Großen Wert legt man bei E+L auf regelmäßige Schulungen für Auszubildende und Facharbeiter zu aktuellen Produkten und Technologien durch Ausbildungsleiter und Systemtechniker. Dass so viele Auszubildende hervorragende Abschlüsse erzielen, liegt unter anderem auch daran, dass sie bei E+L intensiv auf die Zwischen- und Abschlussprüfung vorbereitet werden. Wer sich für die Ausbildung in einer der beiden Fachrichtungen interessiert, sollte mindestens den qualifizierenden Mittelschulabschluss mitbringen. Aber auch Interesse für handwerkliche Tätigkeiten sowie Freude am Lernen und an der Teamarbeit gehören dazu. Ein ehrliches und offenes Miteinander ist in der Ausbildung bei uns von ebenso hoher Bedeutung wie die Weitergabe von neuestem Wissen und langjähriger Erfahrung, erklärt Stefan Glaß, Ausbildungsleiter bei E+L Elektroanlagen. Als Tipp für die Bewerber empfiehlt er ein sauberes und freundliches Auftreten schon beim Vorstellungsgespräch, denn die zukünftigen, qualifizierten Mitarbeiter sind das Aushängeschild des angesehenen Unternehmens. Ansprechpartner: Stefan Glaß, Ausbildungsleiter E+L Elektroanlagen GmbH Tel: Bürokaufmann/-frau Dualstudium Elektrotechnik (FH Augsburg) mit Ausbildung zum/zur Systemelektroniker/-in Dualstudium Bachelor (Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim) Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkt: internationales Marketing und Technischer Vertrieb 13

8 Elektroniker Gemeinsame Lehrstellenbörse der IHKs geht online Suchen und Finden unter Lehrstellen bleiben zunehmend Leerstellen. Immer häufiger können Unternehmen in Deutschland Ausbildungsplätze nicht besetzen, mahnt Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Die neue, bundesweite Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern (IHKs) soll jetzt helfen, das zu ändern. Die gemeinsame IHK- Ihr braucht mehr Infos? Mit unseren Surftipps startet ihr durch Alles über Ausbildungen: Die Bundesagentur für Arbeit informiert umfassend über das Thema Ausbildung. Da bleiben kaum noch Fragen offen! Viele hilfreiche Tipps, die man sich unbedingt anschauen sollte. Von der Berufswahl, über die Bewerbung bis hin zum Vorstellungsgespräch Forum, in dem ihr eure Fragen loswerden und euch mit anderen austauschen könnt. Lehrstellenbörsen: Auf der Seite der IHK kannst du nach Ausbildungsplätzen in deiner Region suchen. Interessiert an einem handwerklichen Beruf? Dann suche auf der Homepage der Handwerkskammer für Schwaben Lehrstellenbörse soll Jugendliche und Unternehmen künftig noch besser zusammenbringen. Denn Betriebe, die ihre freien Plätze dort einstellen, dehnen ihren Suchradius damit auf ganz Deutschland aus, so Driftmann. Zudem bietet die Plattform zusätzliche Möglichkeiten: So können Unternehmen mit vielen Filialen ihre Angebote dort zentral einpflegen und für ihre Standorte nach Auszubildenden suchen. nach einem Ausbildungsplatz vor Ort. Hier könnt ihr in bestimmten Orten nach Ausbildungsplätzen suchen. Berufswahl: Besonders toll sind die Berufsvorstellungen unter Berufe von A bis Z. Übersichtlich zusammengefasst erfahrt ihr alles Wissenswerte über viele Ausbildungsberufe. Das Bundesinstitut für Berufsbildung listet sämtliche Ausbildungsberufe in Deutschland auf. Etwas spröde aufgemacht, aber ein super Nachschlagewerk. Wem eine normale Ausbildung zu wenig ist und wer sich über Zusatzqualifikationen und duale Studiengänge informieren will, ist hier goldrichtig. Wer an einem handwerklichen Beruf Interesse Umgekehrt haben Jugendliche, die sich für einen ganz speziellen Beruf interessieren, viel bessere Chancen einen passenden Ausbildungsplatz zu finden - wenn nicht in der Heimatregion, dann vielleicht in einer anderen Stadt. Auch, wer sich räumlich verändern will, kann auf diese Weise leichter woanders eine Stelle finden. Mit wenigen Klicks zum Ausbildungsplatz: Die Suche funktioniert ganz einfach. Und hat, kommt an dieser Seite nicht vorbei. Mit Berufe-Check! In kurzen Filmen werden Ausbildungsberufe vorgestellt. Alles rund um Berufe in der Metall- und Elektrobranche Auswahltest: w w w. a r b e i t s a g e n t u r. d e / z e n t r a l e r - C o n t e n t / V e r o e f - fentlichungen/sonstiges/orientierungshilfe.pdf: Wer den Auswahltest bestehen muss, sollte sich unbedingt vorher diese Broschüre ansehen! Hier erfahrt ihr, was auf euch zukommt sie ist diskret: Die Bewerber entscheiden selbst, ob Unternehmen sehen können, dass sie sich für ihr Angebot interessieren. Außerdem: Registrierte Nutzer werden täglich über neue Ausbildungsplätze benachrichtigt. Die Lehrstellenbörse bietet zudem jede Menge nützliche Informationen für Jugendliche zum Start in die Ausbildung - zum Beispiel Steckbriefe zu rund 270 Berufen. (Text: DIHK) Mit beiden Beinen fest im Leben? Eine Ausbildung ist wichtig und mit welchen Fragen ihr rechnen müsst. Gängige Fragen, die beim Eignungstest gestellt werden - gegliedert nach verschiedenen Berufen Rechte und Pflichten von Azubis: Bei der Online- Beratung für Azubis könnt ihr selbst Fragen stellen und erfahrt zudem alles darüber, was Azubis müssen und dürfen. Info-Portal der ver.di-jugend (Foto: Marvin Siefke/pixelio.de) Sebastian Meyer 21 Jahre, 4. Ausbildungsjahr Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik Firma: Erhardt+Leimer Elektroanlagen 1. Warum haben Sie sich gerade für diesen Beruf entschieden? Ich wollte einen handwerklichen Beruf erlernen und habe mich speziell über elektrotechnische Berufe informiert, weil man Strom auch in der Zukunft braucht. Nach zwei Praktika, die mir sehr gut gefallen haben, habe ich mich bei E+L Elektroanlagen beworben und einen Ausbildungsplatz gefunden. 2. Sind Sie mit der Berufswahl zufrieden? Ja sehr, der Beruf und auch der Betrieb gefallen mir sehr gut, die Kollegen sind auch sehr nett. Ich bin sicher, dass ich eine gute Entscheidung getroffen habe. Besonders interessant ist die Ausbildung seit Ende des ersten Lehrjahres, weil ich dann auch durch den Unterricht in der Berufsschule viele Zusammenhänge erkannt habe und nun verstehe, was ich handwerklich ausführe. 3. Auf welche Umstellung müssen sich Azubis beim Wechsel von der Schule in den Beruf einstellen? Für mich war es am Anfang schwer so früh aufzustehen, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten und weniger Freizeit zu haben. Aber daran gewöhnt man sich schnell. 4. Welche Anforderungen stellt die Ausbildung an Sie? Ein gewisses handwerkliches Geschick ist bestimmt von Vorteil, aber ich bin überzeugt, dass man auch alles lernen kann. Außerdem sollte man mindestens einen qualifizierenden Mittelschulabschluss mitbringen, ich selbst habe die mittlere Reife. Die Anforderungen in der Berufsschule sind machbar, wichtig ist allerdings von Anfang an am Ball zu bleiben und eine gute Basis zu schaffen. 5. Was planen Sie, nach der Ausbildung? Gibt es Weiterentwicklungsmöglichkeiten? Zunächst möchte ich etwa zwei Jahre lang in meinem Beruf arbeiten und später vielleicht den Meister oder Techniker machen. Möglichkeiten gibt es in diesem Beruf viele. Spaß, Berufsperspektiven und Praxisnutzen: Gute Perspektiven für Karriere am Bau Vier von fünf Lehrlingen am Bau werden in Bayern von Inhaber geführten, mittelständischen, baugewerblichen Unternehmen ausgebildet und sind weit überwiegend zufrieden mit ihrer Ausbildung. Das macht deutlich, wie sehr das Baugewerbe seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt. Insgesamt investieren wir in Bayern rund 65 Mio. Euro in die Ausbildung unseres Berufsnachwuchses. Dabei ist auch die Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund für das Baugewerbe kein Fremdwort, sondern jahrelang geübte Praxis. Dies erklärte Joachim Puhle, Obermeister der Bauinnung Augsburg zum Start des neuen Ausbildungsjahres. Die Bauwirtschaft macht den Fachkräftenachwuchs mit einem modernen dualen Ausbildungssystem in den Bauberufen fit für die sich verändernden Anforderungen. Die Bewältigung der Energiewende, hochwertiger Wohnungsbau und notwendige Ertüchtigungen der Verkehrsinfrastruktur, aber auch neue Baustoffe und Gerätetechnik zählen zu den Herausforderungen, vor denen die Branche steht. Die Ausbildung ist inhaltlich flexibel, die Herausbildung beruflicher Handlungskompetenz steht im Mittelpunkt. Und sie kommt bei jungen Leuten gut an: Aus einer aktuellen Studie der SOKA-Bau und des FAZ-Instituts geht hervor, dass fast 94% der Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung in einem der 18 Berufe am Bau entschieden haben, mit ihrer aktuellen Berufsausbildung am Bau zufrieden sind. Neun von zehn Auszubildenden äußerten sich positiv über den eigenen Ausbildungsbetrieb. Vor allem drei Kriterien geben den Ausschlag, wenn es darum geht, sich für einen Bauberuf zu entscheiden: Spaß an der Arbeit, Berufsperspektiven und Praxisnutzen einer Ausbildung am Bau. Junge Menschen haben im Baugewerbe sehr gute Berufschancen. Es gibt viele freie Lehrstellen und Führungspositionen. Durch das System der Aufstiegsfortbildung im Baugewerbe vom Vorarbeiter über den Werkpolier bis zum geprüften Polier gibt es hervorragende Karrieremöglichkeiten. Nach erfolgreicher Meisterprüfung ist der Weg frei in die Selbstständigkeit. Das Baugewerbe ist interessiert an qualifizierten Fachkräften. Weitere Informationen zur Ausbildung in den Bauberufen unter (Text: Bayerisches Baugewerbe, Foto: Michael Lorenzet/pixelio.de) 14 15

9 Für Frauen wie Männer - der abwechslungsreiche und zukunftssichere Beruf des Landschaftsgärtners bietet Vielfalt Nichts für Stubenhocker Der Beruf des Landschaftsgärtners erfordert Kreativität und Freude an der Natur Ausbildung und Lehre als Landschaftsgärtner/in Der Landschaftsgärtner setzt die Planungen von Landschaftsarchitekten, Kommunen und privaten Bauherren um. Es werden hochwertige, repräsentative Außenanlagen, Privatgärten, Parks, Kinderspielplätze, Teichanlagen, Sportplätze und Ausgleichsflächen in Natur und Landschaft gebaut, bepflanzt, saniert und gepflegt. Der Beruf ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, der im Rah- Anzeige men einer Lehre oder im Dualen Studium erlernt werden kann. Die Landschaftsgärtner nehmen heute einen wichtigen Stellenwert im Berufsfeld der Gärtner ein. Die Firma Saule ist eines der großen bayerischen Landschaftsund Sportplatzbau-Unternehmen mit einer über 100jährigen Geschichte. Die Projekte und Baustellen liegen in der Region Augsburg und München. Ausbildung zum Landschaftsgärtner (m/w) Bei uns gibt es Landschafts- und Sportplatzbau - eine sehr solide Ausbildung - ein Arbeiten mit modernen Maschinen und Geräten - innerbetriebliche Schulungen - eine Übernahme in das Unternehmen - die Teilnahme an Berufswettbewerben - individuelle Fortbildungsmöglichkeiten - ein Duales Studium. Bewerbungen und Rückfragen gerne per oder auf dem Postweg an Adresse Josef Saule GmbH Landschafts- und Sportplatzbau Abteilung Personal Mühlhauser Str Augsburg Internet Heute schon die Männer - und Frauen - in Grün entdeckt? Wer wachen Blickes durch seinen Wohnort läuft, sieht sie überall in den Gärten und Parks: Landschaftsgärtner in ihrer typischen grünen Arbeitskleidung. Denn Grün ist ihr Programm: der dichte Rasen auf dem Sportplatz, die neue Teichanlage im Stadtpark, die in Form geschnittenen Hecken und die frisch bepflanzte Verkehrsinsel, der neu gestaltete Dachgarten mit Holzdielen und natürlich private Gärten - vom kleinen Vorgarten bis zum herrschaftlichen Anwesen - der Beruf des Landschaftsgärtners ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Gestalterisches Arbeiten mit und in der Natur ist unser Metier, so Garten- und Landschaftsbau- Unternehmer und Ausbilder Olaf Kirsch. Grüne Praxis Für den Beruf des Landschaftsgärtners sind Jugendliche - Jungs wie Mädchen - geeignet, die ihren Arbeitsplatz gerne im Freien haben, also keine Stubenhocker sind. Denn hier heißt es Wind und Wetter trotzen und anpacken können. Neben einem 16 ausgeprägten Hang zur Natur benötigen Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau vor allem technisches Geschick, mathematisches Verständnis und Kreativität. Wer zudem Teamgeist, körperliche Belastbarkeit und handwerkliche Begabung mitbringt, ist in diesem vielseitigen Beruf genau richtig. Auch weibliche Bewerberinnen müssen keine Angst vor schweren Aufgaben haben: Für die massigen Tätigkeiten gibt es heute entsprechende Maschinen und Werkzeuge. Die dreijährige Ausbildung beinhaltet neben der überwiegend praktischen Arbeit im Betrieb auch die Vermittlung von Theorie in der Berufsschule, oftmals als Blockunterricht. Neben Pflanzenkunde und einer Vielzahl lateinischer und botanischer Pflanzennamen stehen beispielsweise Technik und Mathematik, Gestaltungsgrundlagen, Flächen-, Lage- und Höhenmessungen auf dem Stundenplan. In überbetrieblichen Lehrgängen werden weitere Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, unter anderem der richtige Umgang mit der Motorsäge oder die exakte Verarbeitung von Naturstein. In den Betrieben erfahren die an- gehenden Landschaftsgärtner die gärtnerische Praxis in allen Bereichen. Unter anderem lernen sie Beete und Wege, Terrassen und Treppen anzulegen, aber auch, wie verkehrsgefährdende Bäume gefällt und Wurzeln gerodet werden, wie Erdarbeiten und Entwässerungsmaßnahmen durchgeführt werden oder auch Teiche und Schwimmteiche fachmännisch angelegt und traumhafte Gärten entworfen werden. Grün ist Zukunft Landschaftsgärtner Olaf Kirsch, seit 1992 selbstständig, weiß, wovon er spricht: Allen Jugendlichen, die Interesse an einer Ausbildung als Landschaftsgärtner haben, kann ich sagen, sie haben gesicherte Zukunftsaussichten, denn die Experten für Garten und Landschaft sind begehrte Fachkräfte. Die Perspektiven für Landschaftsgärtner sind ausgesprochen gut - die grüne Branche boomt seit Jahren. Immer mehr Städte und Kommunen, aber auch Gewerbetreibende und Privatleute schätzen den Mehrwert von Grün für Menschen und Umwelt. Nach der Abschlussprüfung muss daher noch lange nicht Schluss sein, denn für Landschaftsgärtner gibt es vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit einigen Jahren Berufspraxis kann man sich zum Techniker ausbilden lassen oder seinen Meister machen. Eine Selbstständigkeit mit eigenem Betrieb ist ebenso möglich wie eine Anstellung bei Kommunen oder in der Industrie. Auch ein Studium mit Bachelor oder Master in Landschaftsarchitektur/Landschaftsbau lässt sich anschließen. Olaf Kirsch: Jede erfolgreiche Laufbahn fängt aber bekanntlich mit dem ersten Schritt an - und der ist und bleibt die erfolgreiche Ausbildung. Ich rate daher allen Jugendlichen, die sich für den Beruf des Landschaftsgärtners interessieren, vorher ein Praktikum in einem Ausbildungsbetrieb zu machen. Nur so erhält man ein realistisches Bild vom Arbeitsalltag und kann selber einschätzen, ob man für die Ausbildung als Landschaftsgärtner geeignet ist. (Text und Foto: BGL) Weitere Infos zum Beruf des Landschaftsgärtners und eine Übersicht über Ausbildungsbetriebe unter Lust auf Apotheke? PKA-Ausbildung modernisiert Im Pharma-Bereich gibt es eine Vielzahl interessanter Berufe - unter anderem den der Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten, deren Ausbildungsordnung das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) jetzt im Auftrag der Bundesregierung und gemeinsam mit den Sachverständigen der Sozialpartner neu geregelt hat. Größeres Aufgabengebiet Waren und eine Vielzahl anderer Produkte und Dienstleistungen zählt, die ohne Rezept erhältlich sind. Kaufmännische und pharmazeutische Aufgaben Die neue Ausbildungsordnung passt das bisherige Berufsbild an die steigenden Anforderungen bei den kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten in Apotheken an. Die Fachangestellten bilden Preise für Arz- Das neue Berufsbild ist stärker auf die Praxis ausgerichtet, um neimittel, apothekenübliche den Dienstleistungscharakter Waren sowie Dienstleistungen noch besser zum Ausdruck zu bringen. Es enthält insbesondere mehr Kompetenzen im Bereich der kaufmännischen Steuerung und rechnen die Leistungen der Apotheke mit unterschiedlichen Kostenträgern ab. Sie bearbeiten selbstständig Beschaffungs- und und Kontrolle, im Marketing, der Warenwirtschaftsprozesse und Arbeitsorganisation und im Umweltschutz. Neu ist ebenfalls eine stärkere Verankerung der Kommunikation im Team und mit Kunden, wozu die kompetente Beratung für apothekenübliche unterstützen den reibungslosen Ablauf eines Apothekenbetriebs - von der Sortimentsanpassung über die Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zur Aufbereitung von Statistiken für betriebswirtschaftliche Entscheidungen. Vielfältige Einsatz- und Tätigkeitsfelder Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte sind insbesondere in Apotheken, der pharmazeutischen Industrie, im pharmazeutischen Großhandel, bei Krankenkassen sowie in Apothekerkammern und -verbänden tätig wurden neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, davon fast 96 % mit Frauen. Die durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung betrug im vergangenen Jahr 600 Euro. Die Ausbildung eröffnet zudem berufliche Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten. So können Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte branchenspezifische Fortbildungen bei den Landesapothekerkammern absolvieren, den Abschluss als Pharmazeutisch-technische/-r Assistent/-in erwerben oder sich zum Geprüften Handelsfachwirt bzw. zur Geprüften Handelsfachwirtin weiterbilden. Die Berufsausbildung ist darüber hinaus zu den Studiengängen Pharmazie oder Pharmatechnik anschlussfähig. (Text: BIBB, Foto: ABDA) 17

10 Altenpflegerin Mediengestalter Flexografie fertigen u.a. Stempel Kreativität und technisches Geschick zeichnen Mediengestalter Flexografie aus Wer erstellt eigentlich Stempel oder andere Produkte, die der Markierung, Kennzeichnung oder Identifizierung dienen - also zum Beispiel Firmenschilder, Schaufensterbeschriftungen, Fahrkartenentwerter, Stempeluhren oder Gravuren? Diese Produkte müssen nach den individuellen Wünschen von Behörden, Firmen oder Privatkunden mit neuester Technik professionell gestaltet werden. Zudem hat in der Branche aufgrund der technischen Entwicklung in den vergangenen Jahren eine Sortiments- und Produktionserweiterung stattgefunden. Was lag da also näher, als das Berufsbild des Flexografen (vormals: Stempelmacher) umfassend zu überarbeiten und eine neue Berufsbezeichnung einzuführen? Die Ausbildungsordnung zum Mediengestalter Flexografie bzw. zur Mediengestalterin Flexografie wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag der Bundesregierung gemeinsam mit den Sachverständigen der Sozialpartner und Vertretern der Länder erarbeitet. Sie trat zum 1. August 2011 in Kraft. Die Fertigkeiten und Kenntnisse eines Mediengestalters Flexografie sind vielfältig. Sie reichen von der Gestaltung allgemeiner Medienprodukte bis zur Herstellung flexografie-spezifischer Produkte wie zum Beispiel Abroll- und Taschenstempel, Rund-, Oval- und Fingerstempel, von der Stempelmontage bis zur Herstellung von Flexodruckplatten. Satz und Gestaltung der Vorlage erfolgen am Computer-Arbeitsplatz. Abhängig vom gewählten Material werden anschließend unterschiedliche Produktionswege beschritten. Da Mediengestalter Flexografie häufig in engem Kundenkontakt arbeiten, sind auch kaufmännische Tätigkeiten wie Beratung und Verkauf von Bedeutung. Für den Berufsschulunterricht der Auszubildenden wird der Rahmenlehrplan des verwandten Berufes Mediengestalter/-in Digital und Print zugrunde gelegt. Da die erforderlichen Inhalte weitgehend übereinstimmen, wird bereits seit längerem eine gemeinsame Beschulung der Auszubildenden beider Berufe praktiziert. Mediengestalter Flexografie arbeiten zum Beispiel in Stempelfabriken, flexografischen Werkstätten, Handwerksbetrieben der Stempel- und Flexodruckplattenfertigung oder in Verpackungsdruckereien. (Text: BIBB, Foto: Bundesverband Druck und Medien, bvdm) 18 Winona Flierl 21 Jahre, 3. Ausbildungsjahr, BRK Kreisverband Nordschwaben 1. Wieso hast du dich gerade für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Ich wollte schon immer gerne zusammen mit Menschen arbeiten und ihnen behilflich sein. 2. Was gehört zu deinen Haupttätigkeiten während eines Arbeitstages? Menschen im Alltag unterstützen und begleiten, medizinische Versorgung sowie soziale Betreuung. 3. Was lernst du während deiner Ausbildung? Selbstständiges Arbeiten und Verantwortung zu übernehmen. 4. Welche Anforderungen stellt dein Ausbildungsbetrieb an dich? Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität. 5. Was für Aufstiegsmöglichkeiten gibt es in diesem Beruf? Stationsleitung, Gerontofachkraft, Anleiterin für Azubis, Wundexperte 6. Macht die Ausbildung Spaß und gibt es eventuell Tätigkeiten, die du nicht so gerne ausführst? Natürlich gibt es Dinge, die man nicht gerne macht, aber dies gehört in diesem Beruf einfach dazu. Irgendwann gewöhnt man sich auch an Dinge, die man nicht gerne tut. 7. Wie stehen die Übernahmechancen nach deiner Ausbildung? Chancen sind gut. 8. Wie sind die Anforderungen in der Berufsschule? Die Berufsschule hat große Erwartungen an die Schüler. Selbstständige Lernbereitschaft wird erwartet. 9. Welche Eigenschaften sollte man für deine Ausbildung auf alle Fälle mitbringen? Einfühlungsvermögen und Respekt vor dem alten Mensch. Motivierte Auszubildende: (v. l. n. r. ) Kathrin Karl, Nina Seelig, Niklas Moritz Ein guter Start in die Zukunft Spannend und zukunftssicher: Ausbildung bei der kaltnermedia Group Mit über 50 Mitarbeitern und einer 50-jährigen Historie ist die kaltnermedia Group ein wahres Medienund Kommunikations-Kompetenzzentrum in der Region und darüber hinaus. Qualifizierte Mitarbeiter stehen seit jeher im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie. Dementsprechend viel Wert legt die Gruppe mit ihren eigenständigen Unternehmen auch auf die Ausbildung und Nachwuchsförderung. Ein kreatives Umfeld, kurze Entscheidungswege, spannende Projekte und eigenverantwortliches Arbeiten all das heißt arbeiten bei der kaltnermedia Group. Die Mediengruppe besteht aus drei eigenständigen Unternehmen, um zielgruppenorientiert und flexibel agieren zu können. Seit der Gründung im Jahr 1966 war die kaltnermedia Group immer Vorreiter, wenn es um die Verbindung von kommunikativem und technologischem Know-how ging. Die Unternehmensgruppe belegt dies nicht zuletzt auch durch ein hauseigenes Museum der Zeitgeschichte der Satzund Drucktechnik, dem typoseum. Zukunft braucht Herkunft das typoseum zeigt auf, dass wir unser Handwerk gelernt haben und dabei immer am Puls der Zeit und auf dem Stand der neuesten Technik sind, erklärt Dieter Kaltner, Inhaber und Geschäftsführer. Vom Stammsitz in Bobingen aus, wird am Erfolg namhafter Unternehmen und Marken aus ganz Deutschland gearbeitet. Das Team der kaltner verlagsmedien GmbH gestaltet Bücher, Zeitschriften, E-Books bis hin zu interaktiven Whiteboard-Applikationen. Die kaltner kataloge GmbH ist als Agentur strategischer und kreativer Kommunikationsdienstleister für Marken-, Produkt- und Vertriebskommunikation in print, web und digital. Die Softwareschmiede guide2media GmbH ist Software- und Implementierungspartner für automatisiertes datenbankgestütztes Publizieren vom Print-Katalog bis zum ipad. Kollegiales Umfeld Alle Unternehmen der kaltnermedia Group zeichnen sich durch ein kollegiales Umfeld aus jungen und langjährigen Kollegen mit unterschiedlichsten Kompetenzen aus. In diesem Umfeld funktioniert auch die gezielte Nachwuchsförderung und fundierte Ausbildung. Schulabgängern stehen in der Gruppe viele Wege offen. Derzeit werden gerade acht junge Leute ausgebildet. Sie erlernen das Berufsbild des Mediengestalters, Fachinformatikers, der Kauffrau für Marketingkommuni- kation oder werden Bürokaufleute. Jeden Auszubildenden erwartet ein abwechslungsreiches Spektrum an Aufgabenstellungen und der Umgang mit neuesten Technologien. In der kaltnermedia Group werden Auszubildende intensiv an ihre Aufgaben Anzeige herangeführt und lernen schnell Verantwortung zu übernehmen. Um das Berufsbild und auch das Unternehmen auf Herz und Nieren zu prüfen, bietet die Unternehmensgruppe die Möglichkeit eines Praktikums vor Ausbildungsbeginn. Ausbildung bei der kaltnermedia Group: Mediengestalter (m/w) Fachinformatiker (m/w) Bürokaufleute (m/w) Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation Bewerbung per per Post: kaltnermedia Group Dr.-Robert-Zoller-Str Bobingen Weitere Informationen und Ansprechpartner unter 19

11 IGS begrüßt neue Azubis Startschuss für 39 Azubis in acht Ausbildungsberufen Es geht aufwärts! Momentan gibt es viele freie Stellen für künftige Azubis Gute Aussichten für Schulabgänger Derzeit bietet der Ausbildungsmarkt für angehende Azubis beste Chancen Schon lange waren die Aussichten auf dem Ausbildungsstellenmarkt nicht mehr so gut wie in diesem Jahr, freut sich Reinhold Demel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg. Kamen im Jahr 2007 auf 100 Ausbildungssuchende nur 53 Ausbildungsstellen, so hat sich in diesem Jahr das Bild komplett gedreht: auf 100 Suchende kommen derzeit 105 Ausbildungsstellen, freut sich Demel. Auch die Zahl der noch als offen gemeldeten Stellen gibt Anlass zur Freude. Im Jahr 2007 hatten wir im Mai noch 832 offene Ausbildungsstellen und jetzt ist die doppelte Zahl, nämlich noch frei, berichtet Demel weiter. 20 Bemerkenswert dabei ist, dass die Zahl der gemeldeten Bewerber von 2007 auf 2012 nur um 11,2 Prozent zurückgegangen ist. Die Zahl der gemeldeten Stellen ist dagegen um 77,9 Prozent gestiegen. Aus meiner Sicht haben die Betriebe nun endlich erkannt, dass sie Fachkräfte am besten selbst ausbilden. Natürlich muss die Firma erst einmal investieren, bis der Jugendliche alles beherrscht. Aber schon während dieser Zeit kann der Betrieb von der Neugierde und dem Einfallsreichtum der Auszubildenden profitieren. Junge Menschen haben oft unkonventionelle Ansätze, die dann zu neuen Produkten oder verbesserten Verfahren führen können. Letztendlich gewinnen beide Seiten durch die Ausbildung, erklärt Demel. Aufgrund der guten Stellensituation hofft Reinhold Demel, dass die Firmen nun auch schwächeren Schülern eine Chance geben - sie hätten es verdient. Manch einer braucht eben etwas länger, bis der Knoten platzt. Aus einem mittelmäßigen Schüler kann ein exzellenter Mitarbeiter, später vielleicht sogar ein Meister werden, ist er sich sicher. Selbst wenn sich der Jugendliche während der Ausbildung mit dem Lernen schwer tun sollte, können wir ihn unterstützen. Wir haben die Möglichkeit der ausbildungsbegleitenden Hilfen, das ist eine Art Nachhilfeunterricht in Kombination mit sozialpädagogischer Betreuung, weist Demel auf das für die Auszubildenden und Ausbildungsbetriebe kostenlose Angebot der Arbeitsagentur hin. Schwerbehinderte junge Menschen haben es auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz besonders schwer. Daher gibt es im Rahmen der Initiative Inklusion besondere Förderungsmöglichkeiten für schwerbehinderte Menschen. Arbeitgeber können für die Schaffung eines Ausbildungsplatzes für schwerbehinderte junge Menschen finanzielle Hilfen erhalten. Die Förderung ist abhängig vom Grad der Behinderung und kann im Einzelfall bis zu Euro betragen. Wir hoffen, dass dadurch ihre Chancen auf eine Ausbildung steigen werden. Denn eine Behinderung muss nicht zwangsläufig mit einer Leistungseinschränkung einhergehen, erklärt Demel. Aber auch diejenigen jungen Menschen, die schon ein Jahr und länger auf Ausbildungssuche sind, haben in diesem Jahr noch gute Aussichten auf eine Ausbildungsstelle, glaubt Demel. Im Laufe der Jahre konnten wir die Zahl der so genannten Altbewerber kontinuierlich reduzieren. Stammten zum 30. September 2008 nur 43,4 Prozent der gemeldeten Bewerber aus dem aktuellen Schuljahr, so sind es derzeit 63,2 Prozent. Das heißt, nahezu zwei Drittel der jungen Menschen die bei uns gemeldet sind, beenden in diesem Jahr die Schule und nur ein Drittel sucht bereits länger als ein Jahr. Was führt aber nun, neben schlechten Noten, dazu, dass junge Menschen längere Zeit benötigen, bis sie einen Ausbildungsplatz gefunden haben? Das kann z.b. daran liegen, dass der Jugendliche gar nicht genau weiß, was er lernen möchte. Hier kann ein Termin bei unserer Berufsberatung Klärung bringen. Ein zweiter Punkt kann sein, dass die Jugendlichen merken, dass ihnen der Ausbildungsberuf keinen Spaß macht und sie daher abbrechen und sich wieder auf die Suche machen. Bei den Friseuren z.b. werden 18 Prozent aller Verträge wieder gelöst, bei den Fachverkäuferinnen Lebensmittelhandwerk 12,5 Prozent. Auf jeden Fall ist auf dem Ausbildungsstellenmarkt noch Dynamik vorhanden. Die Chance, einen Ausbildungsplatz auch noch in den nächsten Monaten zu bekommen, besteht weiterhin und erhöht sich sogar bei entsprechender regionaler Mobilität und Flexibilität bei den Berufswünschen. (Text: Agentur für Arbeit Augsburg, Foto: Jonas Eberhardt/pixelio.de) Berufsberatung Ihr seid noch unschlüssig, was ihr werden sollt? Besucht das Berufsinformationszentrum (BIZ), um euch einen Überblick zu verschaffen oder vereinbart einen Beratungstermin beim Berufsberater. Nähere Infos bekommt ihr unter oder unter der Service-Nummer 01801/ (Festnetzpreis 3,9 ct/ Min.; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min). Bürgerreporterin Industriemechaniker/-innen, Ingrid Knöpfle: fünf Elektroniker für Betriebstechnik, Am 3. September begann für insgesamt 39 Jugendliche aus der Region im Industriepark Gersthofen der gerne zitierte Ernst des Lebens. Sie zwei Industriekaufleute, ein Beikoch, zwei Fachkräfte für Schutz und Sicherheit sowie eine Fachkraft für Lagerlogistik bei der IGS im Auftrag der Standortunternehmen ausgebildet. wurden von IGS-Geschäftsführer Holger Amberg offiziell empfangen Kennenlernen hat Priorität und an ihre Ausbilder über- geben. Auch in diesem Jahr haben sich drei junge Damen in die sogenannten Ausbildung in acht Berufen Männerdomänen ge- traut: Julia Berchtenbreiter aus Allmannshofen und Manuela Rösch aus Gersthofen möchten Chemikantin werden, Kristine Fleps aus Biberbach hat sich für eine Ausbildung zur Industriemechanikerin entschieden. Im Industriepark Gersthofen bildet die IGS (Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft) die Nachwuchskräfte für die am Standort ansässigen zehn Unternehmen aus. Dabei ist die Aufteilung auf die acht verschiedenen Ausbildungsberufe an dem Chemiestandort naturgemäß sehr chemietypisch: die 21 Chemikanten/-innen stellen die größte Gruppe, daneben werden zwei Chemielaborantinnen, fünf Ausbildung bei der IGS eine Investition in die Zukunft. Im Industriepark Gersthofen 10 Kilometer nördlich von Augsburg versorgt die Standortbetreibergesellschaft IGS (Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft mbh) ihre Kunden mit Infrastruktur sowie Ver und Entsorgungsleistungen aus einer Hand. Zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören die Energie und Medienversorgung sowie Leistungen rund um Umweltschutz und Sicherheit. Mit rund 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darunter etwa 140 Auszubildende bietet die IGS den im Industriepark ansässigen Unternehmen eine optimale Verknüpfung von Infrastruktur und Dienstleistungen. Die IGS ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in Schwaben und bildet Lehrlinge in acht verschiedenen Berufen aus: Chemikant/-in Chemielaborant/-in Elektroniker/-in für Betriebstechnik Industriemechaniker/-in Industriekaufmann/-frau Fachkraft für Lagerlogistik Fachkraft für Schutz und Sicherheit Koch/Köchin Anzeige Kontakt: Reinhard Pfiffner, Tel Für 39 junge Leute beginnt nun der Ernst des Lebens Rund 400 Bewerbungen wurden für die 39 Ausbildungsplätze im Personalbüro der IGS bearbeitet - etwa genauso viele wie im vorigen Jahr. Nach einer Reihe von Formalitäten steht für die neuen Lehrlinge in den nächsten Tagen das Kennenlernen ihrer neuen Umgebung auf dem Programm. Die ersten Tage dieser Woche werden die Azubis nicht an ihren Ausbildungsplätzen verbringen, sondern in der Jugendbildungsstätte in Pappenheim. Dort findet unter Leitung des Bildungswerkes der Bayerischen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit den Ausbildern der IGS ein Einführungsseminar statt. Ziel dieses Aufenthaltes ist neben dem gegenseitigen Kennenlernen die Erleichterung des Übergangs von der Schule ins Berufsleben. Ausbildung schafft Zukunft. Schwerpunkte der Gruppenarbeit sind Themen wie Teamarbeit, Präsentationsmethoden und Kommunikation, aber auch die Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag. Daneben erarbeiten die jungen Leute intensiv alle wichtigen Details über den Industriepark Gersthofen mit seinen zehn Unternehmen und seiner über hundertjährigen Geschichte. Und die Ausbilder können nach Abschluss der drei Tage zu Recht behaupten: Wir kennen unsere Pappenheimer! Zum Beitrag: de/ / Chemikant/-in, Chemielaborant/-in, Indus trie mechaniker/-in, Elektroniker/-in für Betriebstechnik, Industriekauffrau/-mann, Köchin/Koch, Fachkraft für Lagerlogistik oder Fachkraft für Schutz und Sicherheit? Mit einer modernen Ausbildung legen wir den Grundstein für Ihren erfolgreichen Berufsweg! 21

12 SICHTEN Tipps und Tricks SICHTEN 2012 Der regionale Ausbildungskompass für die Azubis von morgen für euren erfolgreichen Berufsstart! SICHTEN Ein Verlagsprodukt der mh bayern GmbH & Co. KG ORDNEN FINDEN Ein Verlagsprodukt der mh bayern GmbH & Co. KG Bürokauffrau Überzeugungstäter in Sachen Ausbildung Beruflich durchstarten mit einer Ausbildung bei der Roman Mayer Logistik Group. Zur Zeit bilden wir 133 Auszubildende an verschiedenen Standorten in Deutschland aus. KFZ-Mechatroniker Kaufmann/Kauffrau für Speditionsund Logistikdienstleistungen Berufskraftfahrer Fachkraft für Lagerlogistik Bewerben Sie sich jetzt für 2013 unter: Durchstarter Der regionale Ausbildungskompass für die Azubis von morgen Durchstarter Tipps und Tricks Der regionale Ausbildungskompass für die Azubis von morgen für euren erfolgreichen Berufsstart! Durchstarter Durchstarter Tipps und Tricks Der regionale Ausbildungskompass für die Azubis von morgen für euren erfolgreichen Berufsstart! Insbesondere jungen Müttern kommt die Teilzeitausbildung entgegen Eine Chance für junge Menschen Seit 2005 hat die IHK Schwaben 218 Teilzeitausbildungen erfolgreich begleitet Bürgerreporterin Heike Lasch: In Schwaben haben in den vergangenen sieben Jahren bereits 218 Personen eine Ausbildung in Teilzeit absolviert, aktuell laufen 89 Verträge. Damit steht der Regierungsbezirk im bundesweiten Vergleich sehr gut da. Hauptsächlich ist das ein Verdienst von Josefine Steiger, Ausbildungsexpertin bei der IHK Schwaben, die sich in den vergangenen Jahren intensiv für das Thema eingesetzt hat und täglich bei Betrieben und Auszubildenden dafür wirbt. Das Teilzeit-Modell könnte jedoch noch viel bekannter werden, wünscht sich Steiger, weil viele junge Mütter und Väter sowie auch in Frage kommende Ausbildungsbetriebe noch nichts von der Regelung wissen. Und das, obwohl eine betriebliche Ausbildung in Teilzeit bereits seit 2005 möglich ist. Die Auszubildenden absolvieren dabei das reguläre Berufsschulpensum. Die Arbeitszeit im Ausbildungsbetrieb ist reduziert und kann je nach Branche flexibel gestaltet werden. Die Rahmenbedingungen dafür regelt das Berufsbildungsgesetz. Josefine Steiger, 22 Ausbildungsexpertin bei der IHK Schwaben, informiert zur Teilzeitausbildung und den Chancen sowohl für Auszubildende als auch für Betriebe: Wie funktioniert eine Teilzeitausbildung? Josefine Steiger: Meist wird die wöchentliche Arbeitszeit auf 25 bis 30 Stunden in der Woche reduziert. Bei einem Schulabschluss wie Abitur oder Mittlerer Reife bzw. Berufspraxis bleibt die Ausbildungsdauer im Normalfall bei drei Jahren, bei Hauptschülern verlängert sie sich entsprechend der wöchentlich reduzierten Arbeitszeit. Die Teilzeitausbildung soll vor allem jungen Müttern ermöglichen, einen Beruf zu erlernen. Sie richtet sich aber auch an Personen, die bereits eine Ausbildung begonnen haben, diese aber wegen Elternzeit oder der Pflege eines Angehörigen unterbrechen mussten und den Wiedereinstieg planen. Wer unterstützt Betriebe, die über eine Teilzeitausbildung nachdenken? Ideale Ansprechpartner sind hier die Ausbildungsberater der IHK, Josefine Steiger, Ausbildungsexpertin bei der IHK Schwaben die vor allem bei der Gestaltung der Verträge helfen. Mit dem Bewerbungsmanagement der IHK Schwaben versuchen wir einen Teilzeit-Azubi genau passend zu einem Betrieb zu vermitteln. Welche Chancen bietet die Teilzeitausbildung? Zum einen ist sie eine gute Alternative für Personen, die nicht Vollzeit arbeiten können. Hier sind auch Profisportler angesprochen, die wegen der intensiven Trainingsphasen nicht 40 Stunden pro Woche arbeiten können. Zum anderen kann die Teilzeitausbildung auch für kleinere Unternehmen sehr attraktiv sein. So kommt das Teilzeit-Modell für Betriebe in Frage, um Auszubildende gerade da gezielt einzusetzen, wo Not am Mann ist. Das betrifft hauptsächlich die Branchen Gastronomie an den Wochenenden oder den Handel in den Abendstunden. Unternehmen profitieren vom großen Engagement und der hohen Motivation ihrer Auszubildenden. Außerdem lässt sich durch diese alternative Ausbildungsform Mitarbeiter längerfristig ans Unternehmen binden und trägt zur Fachkräftesicherung bei. Aus meiner Sicht hat das Thema Potenzial für die Zukunft. Wie sieht es finanziell aus? Die Teilzeit-Auszubildenden erhalten eine Ausbildungsvergütung von ihrer Ausbildungsstätte, die entsprechend der wöchentlichen Arbeitszeit reduziert ist. Die zuständige Agentur für Arbeit und die Jobcenter beraten über mögliche ergänzende Leistungen. Ferner können auch Kinder- und Wohngeld in Frage kommen. Auch Ausbildungsbetriebe können Förderprogramme in Anspruch nehmen. Welche Probleme sehen Sie in der Vermittlung von Teilzeitauszubildenden? Leider gilt ein kleines Kind bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz noch immer als Handicap. Kind und Ausbildung unter einen Hut zu bringen, ist ein Balanceakt, den viele Arbeitgeber den jungen Müttern nicht zutrauen. Deshalb brauchen die jungen Mütter Berater und Türöffner. (Foto links: Lisa Schwarz/ pixelio.de, Foto rechts: IHK) Zum Beitrag: de/ / Bettina Gruber 20 Jahre, 2. Ausbildungsjahr Firma: Fahrschule Dallhammer 1. Warum haben Sie sich gerade für diesen Beruf entschieden? Ich wollte in meinem Beruf auf jeden Fall an einem Computer arbeiten und immer gefordert sein. Schon seit langem stach mir die Ausbildung zur Bürokauffrau ins Auge. Über das Internet habe ich mich dann etwas genauer über das Berufsbild informiert. Da ich mir nicht unter allen Teilbereichen etwas vorstellen konnte, habe ich ein Praktikum in der Fahrschule Dallhammer gemacht, welche mir von vielen Freunden empfohlen wurde, um einen kleinen Einblick zu bekommen. Das organisatorische und kundenorientierte Arbeiten, die vielen Informationen über Führerscheinklassen und das Arbeitsklima haben mir gleich gefallen. 2. Womit beschäftigen Sie sich am meisten während Ihrer Ausbildung? Mein Aufgabenbereich ist sehr weit gefächert, da in der Fahrschule alle Klassen ausbildet werden, der Betrieb nach ISO 9001 und AZWV zertifiziert ist und sogar bis zum Berufskraftfahrer ausbildet. Außerdem arbeiten wir sehr viel mit Arbeitsagenturen und verschiedenen Firmen zusammen. Somit ist der Kontakt zu Kunden bzw. die Kundenbetreuung eine meiner Hauptaufgaben. Zu den kaufmännisch-verwaltenden und organisatorischen Tätigkeiten zählen unter anderem allgemeine Verwaltungsaufgaben, die Buchhaltung, Lohnabrechnungen, Fahrstunden- und Lehrgangsplanung (vor allem im LKW- und Bus-Bereich) oder die Überwachung des Qualitätsmanagements. 3. Gibt es auch andere Bereiche, die das Berufsbild abdeckt? Das Tätigkeitsfeld einer gelernten Bürokauffrau ist sehr vielfältig. So sind Bürokaufleute in nahezu allen Branchen anzutreffen, wobei sie immer wieder andere Aufgabenbereiche erfüllen. Hierbei kann es sich um einen Handwerksbetrieb, aber auch um ein modernes Marketingunternehmen handeln. Zudem werden diese Fachkräfte in Verwaltungsbehörden, wie zum Beispiel Stadtverwaltungen und den verschiedensten kommunalen Einrichtungen eingesetzt. Auch die Arbeit bei Verbänden und anderen Organisationen ist möglich. Die genauen Einsatzgebiete sind oftmals von den Qualifizierungen abhängig. Nach der Ausbildung stehen für die Bürokauffrau zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Durchstarter 2013 Reservieren Sie sich schon jetzt Ihren Platz für eine Anzeige! Setzen Sie sich gleich mit uns in Verbindung! Tel / Der schönste Beruf der Welt : Über den Traumberuf des Tanzlehrers Die große Pina Bausch sagte einmal: Mich interessiert es nicht, wie ein Mensch tanzt, sondern wie er leuchtet. Leuchtende Augen haben die 108 Absolventen der Tanzlehrer-Akademie im ADTV e.v. bestimmt, aber sie können dazu noch hervorragend tanzen. Alle haben ihre dreijährige Ausbildung mit Bravour bestanden und erhalten ihre Urkunden als Tanzlehrer. ORDNEN FINDEN ORDNEN FINDEN Ein Verlagsprodukt der mh bayern GmbH & Co. KG Ein Traumberuf? Für mich ist es der schönste Beruf der Welt, schwärmt Jürgen Ball (51), Leiter der Tanzlehrer-Akademie des Allgemeinen Deutschen Tanzlehrer-Verbandes (ADTV). Die Arbeit mit Menschen, Musik, lehren zu dürfen, die Harmonie von Körper und Geist zu erleben - das ist für mich das Beste. Obwohl der Beruf des Tanzlehrers nicht staatlich anerkannt ist, erfreut er sich steigender Beliebtheit. 437 Azubis lernen zurzeit in den Tanzschulen des ADTV. Das erfordert vollen körperlichen Einsatz: Denn die Schüler absolvieren rund Unterrichtseinheiten in den drei Jahren. Inklusive der Theorie: Rhetorik, Anatomie, Musiktheorie und Methodik des Unterrichtens. Dabei geht die Ausbildung weit über den Tanz hinaus. Auch gesellschaftliche Umgangsformen werden gelehrt. (Text: ADTV, Foto: Rainer Sturm/ pixelio.de) 23

13 Ordnen Ordnen Den Nagel auf den Kopf treffen Wie dir das perfekte Anschreiben gelingt Anschreiben was genau ist das eigentlich? Kurzum: Ein einseitiger Brief, in dem du dich vorstellst, deine Fähigkeiten und Stärken beschreibst und begründest, warum genau du der perfekte Auszubildende für die Firma bist. Der Aufbau des Anschreibens - Formalien, die unbedingt eingehalten werden müssen Aufbau eines Anschreibens Foto: Gerd_Altmann/pixelio.de Top Hair bildet aus: Start in den Traumberuf Haarstylist Kreative, junge Leute, die Spaß am Umgang mit Menschen haben und sich gerne jeden Tag aufs Neue verwirklichen wollen, sind bei der Top Hair GmbH genau richtig. Jahr für Jahr bietet das Neusäßer Friseurunternehmen mehreren Dutzend motivierten Jug e n d l i c h e n einen der begehrten Ausbildungsplätze als Haarstylist oder Haarstylistin. Denn über den normalen Alltag als Friseur geht die Ausbildung bei Top Hair weit hinaus die Auszubildenden werden sowohl in externen Schulungen als auch in der hauseigenen Akademie in der Augsburger Annastraße unterrichtet. Ein weiteres Element der Ausbildung sind Schulungen durch erfahrene Trainer der großen Herstellerfirmen der Haarkosmetik. Diese Anzeige Schulungen, die ebenfalls in der eigenen Akademie stattfinden, sind speziell auf die Anwendungen der einzelnen Hersteller zugeschnitten und vermitteln sowohl theoretisches Fachwissen über die Produkteigenschaften als auch die praktische Anwendung im Salonalltag. So sind unsere Auszubildenden schon früh in der Lage, auch komplizierte Kundenwünsche zu realisieren. Uns liegt viel daran, weit über den üblichen Standard hinaus zu bilden und zu motivieren, denn perfekt ausgebildete junge Menschen sind das Kapital von morgen eines jeden Betriebs, betont Anke Held, zuständig für Personalentwicklung und Organisation. So wird ein erstklassiger Ausbildungsstandard erreicht, der sich bezahlt macht. Vorüberlegungen sind die halbe Arbeit Gerade am Anfang ist das Anschreiben gar nicht so einfach. Daher ist es wichtig, dass du dir zuallererst Gedanken über dich selbst und deine Stärken machst und dir genau überlegst, was dich an dem Ausbildungsberuf und an der Firma reizt. Nimm dir Zeit für die Beantwortung folgender Fragen und versuche möglichst ehrlich zu dir selbst zu sein. Wenn du dich schwer tust zu beschreiben, wo deine Stärken liegen, dann frag einen Freund oder deine Familie um Rat. Sie kennen dich schließlich gut genug! Was sind meine Stärken? Schreibe alles auf, was du gut kannst. Was sind meine positiven Charaktereigenschaften? Wie würden dich deine Familie und Freunde beschreiben? Welche Tätigkeiten liegen mir? Bist du eher der kreative Typ, arbeitest du gerne im Freien, liest du gerne, beschäftigst du dich gerne mit Zahlen oder kannst du gut mit anderen Menschen umgehen? Überlege auch, welche Schulfächer dir besonders gut liegen. Warum interessiert mich genau dieser Ausbildungsberuf? Welche Tätigkeiten reizen dich? Wie kannst du dich genau in diesem Beruf mit deinen Fähigkeiten einbringen? Warum genau dieser Beruf und kein anderer? Warum möchte ich genau bei dieser Firma lernen? Recherche ist hier unerlässlich. Mach dich zuerst auf der Firmenhomepage schlau und beantworte dann diese Frage. Gefallen dir z.b. die Produkte oder hat die Firma einen guten Ruf? Wenn du alle Fragen ausführlich und ehrlich beantwortet hast, dann wirf nochmals einen Blick auf die Stellenausschreibung. Überleg dir anhand der Anforderungen, die die Firma an ihre künftigen Azubis stellt, warum genau du der richtige Mann bzw. die richtige Frau für diesen Ausbildungsberuf bist. 24 Ordnen eigene Adresse Firmenadresse Betreff Anrede Ort, Datum als was bewerbe ich mich woher habe ich die Informationen? was mache ich gerade? (aktuelle Schule und Klasse) Fähigkeiten, die ich zu bieten habe Freude über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch Mit freundlichen Grüßen Unterschrift Anlage Wichtig ist, dass du gewisse Regeln beim Aufbau unbedingt einhältst. Natürlich gibt es hier auch ein bisschen Spielraum! Wenn du jedoch auf Nummer sicher gehen willst, dann halte dich an unsere folgenden Hinweise: Umfang: eine DIN A 4-Seite Papier: weiß, 80 oder 100 g/m² Schriftart und -größe: Standardschriftarten wie Times New Roman oder Arial in 12 Punkt Seitenränder: links: 24,1 mm, rechts: mind. 8,1 mm bis 10 mm, oben und unten: 16,9 mm Orts- und Datumsangabe gehören in die erste Zeile, ganz rechts Links oben: Deine vollständige Adresse mit Kontaktdaten Vorname Nachname Straße und Hausnummer Postleitzahl und Ort Telefon: Telefonnummer Mobil: Handynummer -Adresse Nach vier Leerzeilen die vollständige Adresse (mit Ansprechpartner) der Firma: Name der Firma Abteilungsname Herrn/Frau Vorname Nachname Straße und Hausnummer Postleitzahl und Ort Nach zwei Leerzeilen kommt die Betreffzeile (fett) Noch eine Leerzeile und dann geht es mit der Anrede los. Achte auf Leerzeilen zwischen den Absätzen, damit das Anschreiben leserlich bleibt. Setze unter die Grußformel nach drei Leerzeilen deinen Vorund Nachname. Der Platz dazwischen dient dir zum Unterschreiben. Solltest du kein Deckblatt haben, brauchst du unten noch Platz, um deine Anlagen aufzuführen. Das kann so aussehen: Anlagen: Lebenslauf, letztes Schulzeugnis, Praktikumszeugnis. Wenn du deiner Bewerbung ein Deckblatt hinzufügst, dann führe die Anlagen dort auf. Am besten, du bemühst dich gleich beim ersten Mal um ein sauber formatiertes Anschreiben, das du dann für immer als Vorlage für alle weiteren Anschreiben verwenden kannst. Vergiss aber nicht, die Angaben jedes Mal auszutauschen! Sonst kann es schnell peinlich werden... Kurz und knackig - Bei den Formulierungen ist deine Kreativität gefragt Jetzt geht es richtig los! Gerade bei deinen ersten Versuchen in Sachen Anschreiben ist es normal, dass du dich schwer tust, auf den Punkt zu bringen, warum die Firma gerade dich als Azubi nehmen sollte. Doch mit der Zeit und einige Bewerbungen später fällt dir das sicherlich leichter. Außerdem kannst du verschiedene Formulierungen oder Textbausteine immer wieder übernehmen. Doch Vorsicht: Anschreiben sollten immer individuell verfasst werden, also auf gar keinen Fall eins-zu-eins übernommen werden. Nehmen wir an, du bewirbst dich um einen Ausbildungsplatz als Erzieherin. Los geht s mit der Betreffzeile: Schreibe im Fettdruck, worauf du dich bewirbst, z.b. Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Erzieherin. Das Wort Betreff bitte nicht verwenden. Danach folgt die Anrede, die immer lautet Sehr geehrte Frau..., bzw. Sehr geehrter Herr...,. Falls du den Ansprechpartner nicht weißt, solltest du dich telefonisch danach erkundigen, damit deine Bewerbung nicht irgendwo im Unternehmen landet, sondern gleich auf dem Schreibtisch des zuständigen Personalverantwortlichen. Im ersten Absatz erwähnst du, wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist. Schreibe aber nicht Hiermit bewerbe ich mich... - das lesen Personalverantwortliche gefühlte hunderte Male am Tag. Außerdem hast du ja schon in der Betreffzeile darauf aufmerksam Ordnen 25

14 Ordnen Ordnen Foto: derateru/pixelio.de Bewerbung online Zehn Tipps für digitale Bewerbungen gemacht, dass es sich um eine Bewerbung handelt. Schreibe stattdessen, wo du die Stellenausschreibung gesehen hast, welche Schule du besuchst und wann du diese mit welchem Schulabschluss verlassen wirst. Möglich wäre z.b. in der Augsburger Allgemeinen vom 29. September 2012 las ich mit sehr großem Interesse, dass Sie zum September 2013 eine Auszubildende als Erziehern suchen. Derzeit besuche ich in der neunten Klasse den sozialen Zweig der Agnes-Bernauer-Realschule in Augsburg, die ich im Juli 2012 mit dem Realschulabschluss abschließen werde. Achtung Fehlerquelle: Da die Anrede mit einem Komma aufhört, wird der erste Satz im ersten Absatz immer kleingeschrieben. Nun folgen drei bis vier Absätze, in denen du die Ergebnisse deiner Vorüberlegungen einbringen kannst. Für diese Formulierungen solltest du dir Zeit nehmen und rumprobieren. Selten ist die erste Lösung gleich die beste. Beschreibe möglichst genau, wo deine Stärken liegen und wie diese zu dem Ausbildungsberuf passen. Versuche das Ganze mit Beispielen zu belegen, damit der Personalchef sich ein Bild von dir als Person machen kann. Um bei dem Beispiel mit der Erzieherin zu bleiben, könntest du z.b. schreiben: Der Umgang mit Kindern macht mir viel Freude. Mit meinen jüngeren Geschwistern spiele und bastle ich sehr gerne. Dabei kommt mit zugute, dass ich mich in andere gut einfühlen kann und sehr geduldig bin. Pluspunkte kannst du sammeln, wenn du über die Schule hinaus bereits Erfahrungen in dem Berufsfeld gesammelt hast. Ein Praktikum, ehrenamtliches Engagement, ein passendes Hobby oder besondere Fertigkeiten (z.b. Fremdsprachen- oder PC-Kenntnisse) solltest du hier unbedingt erwähnen, wenn sie relevant sind. Beispiel: Bereits während meines Praktikums im St.-Franziskus-Kindergarten konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und bekam Einblicke in den Alltag des Berufes der Erzieherin. Mir liegt das Wohl von Kindern sehr am Herzen und ich sehe es als eine erfüllende Aufgabe an, sie auf ihrem Weg des Heranwachsens zu begleiten und fördern. Natürlich ist es für die Firma interessant zu wissen, warum du gerade bei ihnen anfangen willst. Begründe deine Wahl z.b. mit den Produkten der Firma, der interessanten Unternehmensphilosophie, der internationalen Ausrichtung, dem guten Ruf oder persönlichen Erfahrungen. Um bei unserem Beispiel zu bleiben: An Ihrem Kindergarten sagt mir das pädagogische Konzept, mit dem Sie arbeiten, sehr zu. Mir gefällt, mit welchen Mitteln Sie die Kinder fördern und was die Kinder in Ihrem Kindergarten lernen. Damit kann ich mich zum einen sehr gut identifizieren, zum anderen will ich mich gerne bei Ihnen mit meinen Ideen einbringen. Wichtig ist, dass du dich möglichst präzise ausdrückst, gleichzeitig aber auch keinen Roman schreibst. Die Kunst liegt darin, keine abgedroschenen Formulierungen zu verwenden, die beliebig und austauschbar sind, sich aber auch nicht im Detail zu verlieren. Kurz und knackig lautet die Devise! Der letzte Absatz enthält immer den Hinweis, dass du dich auf ein Vorstellungsgespräch freust. Vermeide würde -Formulierungen! Du kannst dir hierfür einen Satz überlegen, den du bei jedem Anschreiben immer wieder verwenden kannst. Beispiele: Wenn ich Sie neugierig gemacht habe, freue ich mich sehr auf ein Vorstellungsgespräch. oder Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr. 26 Ordnen Zu guter Letzt kommt noch die Grußformel. Mit Mit freundlichen Grüßen liegst du immer goldrichtig. Darunter setzt du am besten mit Füller deine (nicht allzu unleserliche) Unterschrift. Unterschreibe immer mit Vor- und Nachnamen. Todsünden eines jeden Anschreibens Damit deine Bewerbung nicht von vornherein auf dem Stapel mit den Absagen landet, sollten dir folgende Fehler auf gar keinen Fall unterlaufen. Absolute No-Gos sind... Flecken, Eselsohren, verschmierte Druckerschwärze, unangenehmer Geruch (z.b. nach Rauch) Achte unbedingt auf Sorgfalt! Rechtschreib- und Grammatikfehler Lass das Anschreiben unbedingt gegenlesen, z.b. von deinen Eltern. Einheitsformulierungen Geschulte Personalchefs merken sofort, wenn ein Schulabgänger immer das gleiche Anschreiben verwendet. Achte auf individuelle Formulierungen. Schreibe auch keine Formulierungen aus Bewerbungsratgebern oder vorgefertigten Musteranschreiben aus dem Internet ab! Diese sollten nur als Denkanstöße dienen. Viel zu lang oder viel zu kurz Das Anschreiben sollte immer eine ganze DIN A 4-Seite umfassen. Formale Mängel Halte dich unbedingt an die Richtlinien. Sätze im Konjunktiv Vermeide Konstruktionen mit würde, könnte oder möchte. Über- oder Untertreibungen Du solltest weder zu dick auftragen, noch dein Licht unter den Scheffel stellen. Versuche selbstbewusst und realistisch dich als Person zu beschreiben. Deine Schwächen und das, was du nicht kannst, lässt du aber außen vor. Sich zu bewerben heißt schließlich Werbung in eigener Sache zu machen. Komplizierte und ellenlange Schachtelsätze Ein Anschreiben ist kein Thomas-Mann-Roman. Verwende überwiegend Hauptsätze, ohne dabei wie ein Grundschüler zu klingen. Übung macht den Meister Du wirst sehen: Das Anschreiben ist zwar nicht einfach, aber Übung macht hier auf alle Fälle den Meister! Auch wenn es noch so knifflig ist, immer wieder zu begründen, warum genau dieser Ausbildungsberuf in dieser bestimmten Firma der richtige ist, lohnen sich die Mühen. Denk daran: Mit einer guten Ausbildung legst du den Grundstein für deinen beruflichen Weg! Soll ich mich per Post oder Mail bewerben? Vor dieser Frage stehen Schulabgänger oft, wenn sie sich für eine Stelle interessieren. Gerade für Klein- und Mittelunternehmen gilt: Auf ihrer Webseite gibt es meist noch keine Online-Maske für Bewerbungen. Aber auch einige Unternehmen, deren Webseite bereits eine solche Maske enthält, überlassen Bewerbern noch die Entscheidung. Eindeutig ist die Sache, wenn in einer Stellenanzeige steht: Bitte senden Sie Ihre elektronische Bewerbung an.... Dann sollten Bewerber diesen Wunsch selbstverständlich akzeptieren. Am besten erkundigt sich der Bewerber vorher beim dem jeweiligen Betrieb, ob Online-Bewerbungen erwünscht sind und an wen diese gerichtet werden dürfen. Die allgemeinen Regeln für Bewerbungen - Sauberkeit ist Pflicht, Originalität die Kür - gelten auch für die digitale Fallstrick Bewerbung Die zehn größten Fehler bei Bewerbungen Bürgerreporterin Julia Steinherr: Zehn häufige Bewerbungsfehler, die ihr auf keinen Fall machen solltet: Visitenkarte. Die Bewerbungs- Mail sollte auf jeden Fall immer persönlich und nur an das eine Unternehmen geschickt werden. Massenmails sind hier tabu. Zehn Regeln, wie die Online- Bewerbung gelingt: 1. Unbedingt sich eine seriös klingende -Adresse zulegen. oder eignen sich nicht für eine Bewerbungsmail. 2. Bereits im Mailtext bzw. nach der Grußformel im Mail die kompletten Kontaktdaten mit angeben (Telefon, Mailadresse, postalische Anschrift). 3. Eine flotte (Umgangs-)Sprache, wie sie im alltäglichen E- Mail-Verkehr gerne gepflegt wird, ist bei Bewerbungen nicht angebracht. Auch Emoticons, wie zum Beispiel Smileys, haben dort nichts verloren. 4. Einen aussagekräftigen Text Rechtschreibfehler: Lest euch mehrmals eure Bewerbung durch und lasst euch die Bewerbung von Freunden oder Familienmitgliedern mit guten sprachlichen Kenntnissen gegenlesen. Fehlendes Anschreiben: Oftmals denken Bewerber, dass ihr Lebenslauf ausreichend sei im Sinne von Eigenwerbung. Das Anschreiben soll Aufschluss darüber geben, warum man sich auf diese Stelle beworben hat. Es sollen die Qualifikationen hervorgehoben werden und somit auf den Lebenslauf neugierig gemacht werden. Durchgeknalltes Design: Knallige Farben, wilde Typographie oder lustige Bildchen sind nicht für eigentliche Bewerbungen geeignet, außer bei Kreativberufen. Das Layout einer Bewerbung sollte nicht übertrieben sein oder verwirrend auf den Personalchef wirken. Verwendet schwarze Schrift, Standardpapier und leicht lesbare Schrift wie beispielsweise Arial oder Times New Roman. Lügen: Der Personal-Chef kennt zwar nicht die Vergangenheit des Bewerbers, aber dennoch gilt bei Fragen: Ehrlichkeit währt am längsten. Zu wenige Stichwörter: Es gibt Personal-Chefs, die Online- Lebensläufe nach bestimmten Stichwörtern durchsuchen. Verwendet auch Stichwörter, wie sie im Online-Lebenslauf vorkommen und vermeidet eine blumige Ausdrucksweise. Ungenaue Angaben: Im Lebenslauf sollte nur das Wichtigste stehen und es sollte richtig sein. Schwammig formulierte oder ungenaue Angaben können schnell unseriös wirken. Private Informationen: Deine Freizeitbeschäftigungen haben in der Betreffzeile nicht vergessen, z.b. Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. 5. Die Bewerbung an eine spezielle -Adresse (personalisiert) richten und den Empfänger direkt ansprechen. 6. In der Kürze liegt die Würze. Der Mail-Text soll komplett auf den Bildschirm passen, ohne dass der User scrollen muss. 7. Die ganze Bewerbung in eine PDF-Datei packen und möglichst klein halten; Obergrenze: 1 MB. Auf unmissverständliche Dateinamen achten, die auf deine Person verweisen, z.b. Huber_Julia_ Bewerbung_Ausbildungplatz.pdf Eine gute Bewerbung zu schreiben ist gar nicht so einfach... im Lebenslauf, solange sie nicht zum angestrebten Job beitragen, nichts zu suchen. Ebenfalls sollten Angaben über deine Größe, Gewicht, Religionszugehörigkeit, sexuelle Orientierung und andere Angaben außen vor gelassen werden. Peinliche -Adresse: Für den privaten Kontakt zu Freunden und Familie könnt ihr jegliche -Adresse verwenden. Doch bei Online-Bewerbungen solltet ihr darauf achten, dass ihr eine seriös klingende - Adresse angebt, beispielsweise Foto weglassen: Das Foto ist 8. Das Anschreiben und der Lebenslauf müssen, auch wenn sie als Datei-Anhang verschickt wird, unterschrieben sein. 9. Ein Online-Bewerbungsformular, das viele Firmen anbieten, erleichtert die Arbeit. Hier gilt es trotz der starren Vorgaben der Bewerbung eine individuelle Note zu verleihen - z.b. durch ein besonders gelungenes Anschreiben. 10. Drucke alle Anhänge aus, bevor du deine verschickst. So kannst du prüfen, ob alle Formatierungen erhalten geblieben sind. (Text: IHK Schwaben, Foto: Konstantin Gastmann/pixelio.de) ein wichtiger Sympathieträger für den Personal-Chef. Lasst das Foto bei einem professionellen Fotografen fertigen und lächelt auf dem Foto. Fehlende Unterschrift: Nicht nur unter das Anschreiben gehört eure Signatur, sondern auch unter den Lebenslauf. Hiermit bestätigt ihr die Richtigkeit und Aktualität eurer Unterlagen. Unter eurer Signatur könnt ihr euren kompletten Vor- und Nachnamen drucken - wirkt sympathischer. (Foto: Anton Porsche (superanton.de)/pixelio.de) Zum Beitrag: de/ / Ordnen 27

15 Ordnen Ordnen Moderne Fahrzeuge Persönliche Beratung Erfahrung und Kompetenz für eine qualifizierte Ausbildung An vier Standorten Ansprechende Räume Start in eine sichere Zukunft Bei der Fahrschule Dallhammer findet jeder die richtige Ausbildung ob beruflich oder privat Anzeige Der allererste Eindruck zählt Körpersprache-Experte Stefan Verra gibt Tipps fürs Vorstellungsgespräch Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance: Das gilt in vielen Lebenssituationen, ob bei der Partnersuche, beim Bewerbungsgespräch oder beim Mittagessen mit dem neuen Geschäftspartner. Ganz schnell haben die meisten Menschen ein Urteil über ihr Gegenüber gefällt: Erscheint er kompetent und sympathisch oder nicht, ist er glaubwürdig oder nicht? Kurz gesagt: Lohnt sich der Kontakt zu diesem Menschen oder eben nicht? Das ist die zentrale Frage, die innerhalb des Bruchteils einer Sekunde getroffen wird. Stefan Verra, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Körpersprache- Experten im deutschsprachigen Raum (www.stefanverra.com), gibt Tipps, wie speziell Bewerber im Vorstellungsgespräch die möglicherweise entscheidenden Sekunden ihres Lebens meistern und beeinflussen können. Grundsätzlich, so Stefan Verra, fällt die Entscheidung über eine Person innerhalb weniger Millisekunden - bei Bewerbungen also bei der allerersten Begegnung im Vorstellungsgespräch. Der Personalverantwortliche fragt sich, natürlich unbewusst: Gewinne ich durch die mir gegenüberstehende Person mehr Sicherheit oder mehr Unsicherheit? Hände, Mund und Augen müssen sichtbar sein Diese Sicherheit strahlt der Bewerber aus, indem seine Hände, sein Mund und seine Augen sichtbar sind. Speziell diese Körperteile, so Verra, sind jedem Menschen sehr bewusst, deswegen sucht man sie auch unbewusst in der Kommunikation mit anderen: Wenn wir einen oder mehrere dieser Körperteile nicht sehen, bleibt ein Hauch von Unsicherheit. Konkret bedeutet dies, dass der Bewerber seine Augen nicht durch eine Brille mit zu breiten Bügeln verdecken sollte, dass kein aufgeklappter Laptop einen Teil des Gesichts unsichtbar ma- chen darf und dass vor allem die Hände unbedingt sichtbar sein müssen. Die Hände niemals in der Hose oder in der Jackettasche, hinter großen Handtaschen oder hinter dem Rücken verstecken!, rät Stefan Verra allen Bewerbern. Entspannt lächeln - Sicherheit vermitteln Wer lächelt, wirkt nicht bedrohlich. Beim Vorstellungsgespräch ist es wichtig, dass der Bewerber dem Personaler durch ein entspanntes Lächeln deutlich macht, dass er für ihn keine Gefahr darstellt, sondern dass alles cool ist und der Kandidat dem Personalverantwortlichen damit ein Gefühl der Sicherheit gibt. Ein großer Fehler, so Stefan Verra, sei es zudem, im Vorstellungsgespräch steif und unbeweglich dazusitzen: Unser Hirn erkennt Dinge erst dann als relevant an, wenn sie sich bewegen. Deshalb sollte der Bewerber unbedingt dann und wann seine Sitzposition ändern. Wenn es spannend ist, könne er sich vorbeugen, wenn alles zu einem Punkt gesagt sei, dürfe er sich entspannt zurücklehnen. Der Kandidat darf und sollte Freude, Verwunderung, aber auch Ablehnung und Missfallen zeigen. Denn nur so kann das Gegenüber die Person besser einschätzen, de facto gewinnt der Personaler damit Sicherheit im Umgang mit dem Bewerber. Mit der Sichtbarkeit von Händen, Augen und Mund, einem entspannten Lächeln und dem Zeigen von Reaktionen im Gespräch vermittelt der Bewerber zudem Enthusiasmus und Tatkraft - und das ist schließlich das, was der Arbeitgeber von seinem neuen Mitarbeiter erwartet, fasst Stefan Verra seine hilfreichen Körpersprache-Tipps auf den Punkt zusammen. (Text: djd/ pt, Foto: Konstantin Gastmann/ pixelio.de) Ganz gleich, ob es um den Führerscheinneuling geht oder die Zusatzausbildung für Führerscheinbesitzer seit über 35 Jahren bietet die Fahrschule Dallhammer die nötige Erfahrung und Kompetenz für eine vielfältige, qualifizierte Ausbildung. Dass diese sogar nach der strengen ISO 9001:2008 zugelassen ist, zeichnet die Fahrschule Dallhammer als eine der wenigen aus und spricht für den hohen Standard, den Fahrschüler hier erwarten dürfen. Moderne Lehrmethoden und Ausbildungsfahrzeuge sowie kompetente und regelmäßig geschulte Fahrlehrer gewährleisten den hohen Anspruch. Darüber hinaus ist die Fahrschule Dallhammer auch als anerkannter Bildungsträger nach AZWV ein kompetenter Ansprechpartner. An mittlerweile vier Standorten schult die Fahrschule Dallhammer Kraftfahrer in allen Bereichen mit großem Erfolg: Gersthofen, Langweid, Meitingen und Aindling. Die Ausbildungspalette reicht von PKW-, Motorrad-, LKW- und Busführerscheinen aller Klassen bis hin zur Ausbildung zum qualifizierten Berufskraftfahrer im Güter- oder Personenkraftverkehr. So ist der Start in die Zukunft gesichert. Tommi Gruber, Ausbildungsleiter und Fahrschulinhaber, steht mit seinem Team jederzeit für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung. 28 Ordnen Ordnen 29

16 Ordnen Ordnen Rein ins Vergnügen Wie du im Vorstellungsgespräch glänzt Die Bewerbung ist losgeschickt und nach bangen Tagen oder vielleicht sogar Wochen des Wartens wirst du zum Vorstellungsgespräch eingeladen? Herzlichen Glückwunsch! Jetzt geht die Arbeit jedoch von Neuem los. Das Vorstellungsgespräch solltest du auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen, sondern dich im Vorfeld umfassend über den Beruf und die Firma schlau machen. Es wird ernst - Wie du das Gespräch meisterst Ein bisschen Nervosität ist absolut normal - das wissen Personalchefs auch. Trotzdem ist es wichtig, dass du einen kühlen Kopf bewahrst und dich bestmöglichst präsentierst. Die Durchstarter -Tipps: Willkommen Benimm ist in: Das fängt bei deiner Gestik und Mimik an und hört bei deinen Antworten auf. Achte darauf, wie du dich präsentierst. Lümmel nicht auf dem Tisch, gähne nicht bei offenem Mund und versuche dich gewählt auszudrücken, ohne dass du dich verbiegen musst. Absolut tabu ist, zu fluchen oder über irgendetwas oder irgendjemanden herzuziehen. Versuche auch, weder zu unter- noch zu übertreiben. Firmen wollen junge Menschen, die sich zu benehmen wissen, aber natürlich wollen sie auch niemanden, der ihnen etwas vorspielt. Sei natürlich, freundlich und selbstbewusst. Körpersprache: Klar, du bist nervös und sicherlich sieht man dir das auch nach. Achte dennoch darauf, dass du nicht auf dem Stuhl rumzappelst oder vor Verlegenheit keinen Blickkontakt hältst. Normalerweise beginnt das Gespräch mit einfachen Fragen, damit sich deine Aufregung legt. Gut vorbereitet ist halb gewonnen Versuche dich in die Lage deines potentiellen künftigen Chefs zu versetzen. Er will einen motivierten und engagierten Azubi, der nicht auf den Kopf gefallen ist, sich zu benehmen weiß und sympathisch ist. Klar, das bist du und genau das musst du deinem Gegenüber im Gespräch auch vermitteln. Dazu gehört, dass du dich passend kleidest und einen gepflegten Gesamteindruck hinterlässt. Mit Beispielen belegen: Du bewirbst dich als Bäcker und erzählst dem Personalchef, dass du handwerklich geschickt bist? Das wird ihn freuen, insbesondere, wenn du dein Talent mit einem Beispiel belegen kannst, also z.b. erzählst, welchen Kuchen du kürzlich gebacken hast. Beispiele helfen, ein besseres Bild von dir zu vermitteln! Verabschiedung: Puh, geschafft! Jetzt musst du nur noch galant den Abschied schaffen. Bedanke dich nochmals für das Gespräch, mach erneut dein Interesse an der Ausbildung deutlich und erkundige dich, bis wann du mit einer Entscheidung rechnen darfst. Die Durchstarter -Tipps: Kleidung: Am wichtigsten ist, dass du gepflegt wirkst. Die Wahl deines Outfits hängt auch von der Branche ab, in der du dich bewirbst. Bei Banken ist ein Anzug oder Kostüm Pflicht, wohingegen das in einer Schreinerei eher fehl am Platz wirkt. Erkundige dich, was angemessen ist. Generell gilt: Weniger ist mehr! Das heißt, nicht zu viel Make-up, Parfüm und Schmuck. Nur beim Stoff darf es ruhig etwas mehr sein - zu tiefe Ausschnitte und zu kurze Röcke sind Ausschlusskriterien. Immer up to date: Natürlich musst du nicht die gestrige Zeitung von vorne bis hinten auswendig lernen, aber du solltest schon wissen, welche Themen gerade aktuell sind. Bereite dich spätestens zwei Wochen vor dem Gespräch vor, indem du regelmäßig die Zeitung liest oder die Nachrichten siehst. Mach dich schlau: Sicherlich hast du dich schon bei deiner Bewerbung über den Beruf informiert und über die Firma schlau gemacht. Vor dem Gespräch solltest du dich aber nochmals gründlich informieren. Damit sammelst du Pluspunkte! Haben Sie noch Fragen? : Mit dieser Frage kannst du hundertprozentig rechnen. Sag auf keinen Fall Nein, denn damit zeigst du Desinteresse. Besser ist es, wenn du dir im Vorfeld eigene Fragen überlegst (z.b. zu den Übernahmechancen nach der Ausbildung). Häufige Fragen: Bestimmte Fragen kommen immer wieder, z.b. nach deinen Stärken und Schwächen oder warum dich genau dieser Beruf interessiert. Auch wenn die Fragen richtig fies sein können, will dich dein Gegenüber weder aushorchen noch unter Druck setzen. Sinn und Zweck ist, dass dein möglicher künftiger Chef zum einen wissen will, was für ein Mensch du bist und zum anderen sehen möchte, wie du unter Stress reagierst. Also cool bleiben! Erkundige dich, welche Fragen gerne gestellt werden und überlege dir gute Antworten. 30 Ordnen Wie ist es gelaufen? Zieh Bilanz Nach dem Gespräch ist vor dem Gespräch: Wie hast du dich während des Gesprächs gefühlt? Was war gut, womit hast du überhaupt nicht gerechnet? Damit du aus dieser Situation lernen kannst und für mögliche weitere Vorstellungsgespräche gewappnet bist, ist die Nachbereitung wichtig. Die Durchstarter -Tipps: Fragen aufschreiben: Notiere dir direkt nach dem Gespräch alle Fragen, die dir gestellt wurden. Sollte in einer anderen Firma noch ein Gespräch anstehen, dann kannst du dich damit vorbereiten. Geh außerdem in Gedanken nochmals das Gespräch durch und überleg dir, was nicht so gut lief und was du künftig besser machen kannst. Es hat leider nicht geklappt? Sei nicht traurig und nimm die Absage nicht persönlich. Viele Bewerber brauchen eine Weile, bis es mit einem Ausbildungsplatz klappt. Also, lass dich nicht hängen, es klappt bestimmt bald! Bilder: Benjamin Thorn_pixelio.de Ordnen 31

17 Finden Finden Dr. Azubi weiß Rat Fit für den Ausbildungsstart Mit dem Start in die Ausbildung stellen sich für viele Auszubildende eine ganze Reihe von Fragen: Wie sollte mein Ausbildungsvertrag aussehen? Muss ich als Azubi Überstunden machen? Was soll ich machen, wenn ich nur putzen muss, aber nichts lerne? Kann ich meinen Ausbildungsplatz auch wechseln? Dr. Azubi, der kostenlose Online-Beratungsservice der DGB-Jugend, gibt unter Antworten. Wann dürfen Azubis in Urlaub gehen? Wie viel Urlaub Azubis pro Jahr zusteht, kann man im Ausbil- dungsvertrag nachlesen. Azubis dürfen ihren Jahresurlaub im laufenden Kalenderjahr nehmen, mindestens zwei Wochen des Urlaubs müssen am Stück gewährt werden. Dr. Azubi rät: Frühzeitig einen schriftlichen Urlaubsantrag stellen, der Arbeitgeber muss dann innerhalb eines Monats darauf reagieren. Welche finanziellen Hilfen gibt es? Auszubildende können bei der Arbeitsagentur Berufsausbil- dungsbeihilfe beantragen, wenn das Geld nicht reicht. Eltern von Azubis unter 25 Jahren erhalten außerdem weiterhin Kindergeld, solange ihr Kind eine Ausbildung absolviert. Wenn der Azubi nicht mehr zu Hause wohnt und den Eltern keine Kosten durch ihn entstehen, müssen die Eltern ihm das Kindergeld auszahlen. Wie viel Ausbildungsvergütung steht Azubis zu? Was bedeutet die Probezeit? Die Probezeit dauert ein bis maximal vier Monate und dient zum gegenseitigen Kennenlernen. Während dieser Zeit können sowohl Azubi als auch Betrieb von heute auf morgen und ohne Begründung das Ausbildungsverhältnis kündigen. Die Kündigung muss aber trotzdem schriftlich erfolgen. Können Azubis den Ausbildungsplatz wechseln? Azubis können kündigen oder einen Aufhebungsvertrag mit dem Betrieb vereinbaren und ihre Ausbildung in einem anderen Betrieb fortsetzen. Wenn der Betrieb mit ihrem Weggang nicht einverstanden ist, brauchen Azubis aber einen gravierenden Grund für eine fristlose Kündigung. Dr. Azubi rät: Azubis sollten erst kündigen, wenn sie einen neuen Betrieb gefunden haben, der sie übernimmt! Müssen Azubis Überstunden machen? Überstunden sind in der Ausbildung eigentlich nicht vorgesehen, da die Azubis im Betrieb sind, um ihren Beruf zu erlernen - und dazu reicht die vertraglich festgelegte Ausbildungszeit aus. Wenn Überstunden geleistet werden, müssen die Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes und des Arbeitszeitgesetzes eingehalten werden. Alle Überstunden müssen der oder dem Azubi mit entsprechendem Überstundenzuschlag bezahlt oder in Freizeit ausgeglichen werden. 32 Finden Bild: Benjamin Thorn_pixelio.de Die Ausbildungsvergütung ist für viele Azubis in Tarifverträgen festgelegt. Aber auch wenn kein Tarifvertrag Anwendung findet, muss die Vergütung angemessen sein. Azubis in einer normalen dualen Ausbildung haben deshalb auf jeden Fall Anspruch auf mindestens 80 Prozent - Azubis in einer überbetrieblichen Ausbil- dung auf 55 Prozent - der üblichen tariflichen Vergütung. Wie reagiert man bei einer Abmahnung? Mit einer Abmahnung gibt der Ausbilder dem Azubi zu verste- hen, dass er mit der Leistung oder dem Verhalten nicht zufrie- den ist. Eine Faustregel besagt, dass der Kündigung eines Azubis mindestens zwei Abmahnungen vorausgehen müssen. Dr. Azubi rät: Den Inhalt der Abmahnungen genau prüfen und bei einer unberechtigten Abmahnung eine Gegendarstellung verfassen. Außerdem den Betriebsrat oder die Gewerkschaft einschalten. Was gilt es beim Abschluss des Ausbildungsvertrages zu beachten? Der Ausbildungsvertrag muss noch vor Beginn der Ausbildung schriftlich geschlossen werden. Er wird von Azubi und Ausbilder unterschrieben und muss, falls der oder die Auszubildende nicht volljährig ist, zusätzlich von den gesetzlichen Vertretern - in der Regel den Eltern - unterschrieben werden. Betrieb und Azubi be- kommen je ein Exemplar. Im Ausbildungsvertrag sind wichtige Punkte geregelt, wie zum Beispiel die sachliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung, der Ausbildungsort und die Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte, aber auch die Dauer der täglichen Arbeitszeit und der Probezeit sowie die Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung. Hier sind auch die Voraussetzungen beschrieben, unter denen der Berufsaus- bildungsvertrag gekündigt werden kann sowie ein allgemeiner Hinweis auf die geltenden Tarifverträge, Betriebs- oder Dienst- vereinbarungen. Dr. Azubi rät: Vertrag vor der Unterzeichnung gut durchlesen und bei Unklarheiten sofort nachfragen. Es lohnt sich, den Vertrag von der Gewerkschaft prüfen zu lassen. Text: DGB Jugend Finden 33

18 Finden Finden Nobody is perfect, but... Worauf es in den ersten Wochen im Betrieb ankommt Auch wenn s stressig wird, ruhig bleiben! Wutanfälle kommen nicht so gut an Kleiner Büro-Knigge Der korrekte Umgang in der Berufswelt Gutes Benehmen ist keineswegs ein Relikt aus alten Zeiten. Zwar sind die Umgangsformen in der modernen Jobwelt lockerer geworden. Doch noch immer gelten bestimmte Regeln für den Umgang mit Chef und Kollegen. Die drei goldenen Regeln für das generelle Auftreten: Natürlich kommt es im Berufsleben vor allem auf die persönlichen Fähigkeiten und Fachkenntnisse an. Doch wer von Chef und Kollegen gleichermaßen geschätzt werden möchte, sollte sich um eine gewisse Kontinuität im Auftreten bemühen. Und die wird von drei Grundsätzen geprägt - nämlich Freundlichkeit, Höflichkeit und Pünktlichkeit. Besser bescheiden als cool: Aufgesetzte Coolness, lautes Gebaren und sogar Geprahle mögen weder Chefs noch Kollegen. Besser ist es, durch Leistung statt durch Worte zu glänzen. Auch hier sind es wieder drei Verhaltensweisen, auf die man setzen sollte. Nämlich: Zurückhaltung, Respekt und Anerkennung. Halte dich sich mit deiner Meinung eher zurück. Nicht immer gleich zum Du : Nur in speziellen Branchen (z.b. Medien, Werbung) wird fast nur noch geduzt. Dort auf ein Sie zu bestehen, wäre lächerlich. Ansonsten gilt aber nach wie vor: Nur der Ranghöhere, nicht etwa 34 Finden der Ältere, darf das Du anbieten. Das kann man zwar streng genommen ablehnen, ratsam ist es jedoch nicht. Es könnte als Zurückweisung empfunden werden. Wurde das Duzen bei einer Betriebsfeier begonnen, sollte man am anderen Tag auf die Anrede des Chefs warten und schauen, ob er noch dabei bleibt. Körperlich auf Abstand bleiben: Selbst wenn du privat ein sehr kontaktfreudiger Mensch bist, solltest du im Beruf körperliche Distanz wahren. Vermeide es, deinen Gesprächspartner beispielsweise am Arm zu berühren. Selbst dann, wenn er dir sympathisch ist. Zum Chef sollte der körperliche Abstand sogar mindestens zwei Meter betragen. Niemals laut werden: Auch wenn gerade buchstäblich die Hölle brennt und du extrem unter Stress stehst, solltest du Ruhe und Respekt bewahren. Wutverzerrte Mimik und Schreien kommen niemals gut an. Leider graben sich solche Verhaltensweisen sogar sehr lange ins Gedächtnis der Anderen ein. Nehme auch Kritik stets ruhig und aufmerksam an. Und übe selbst Kritik anderen gegenüber immer nur unter vier Augen und in höflichem Ton. Ordnung ist auch das halbe Jobleben: Egal wie der Arbeitsplatz generell beschaffen ist, du solltest hier unbedingt für Ordnung sorgen und diese vor allem zum Feierabend hin schaffen. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz signalisiert auch dem Chef: Hier arbeitet jemand gewissenhaft. Mal ganz abgehen davon, dass auch du selbst in einem Chaos schnell die Übersicht verlierst. Handys aus: Besonders all jene, die mit anderen in einem Büro arbeiten, sollten ihr Handy ausschalten oder zumindest auf stumm stellen. Denn Anrufe und Gespräche sowie SMS-Getippe sind nicht nur lästig für die Kollegen, sie halten diese und auch den Betroffenen von der konzentrierten Arbeit ab. In Besprechungen sind sie sogar völlig tabu! Lästiges Handy-Klingeln ist ausgesprochen unhöflich. Fünf wichtige Tipps für Job-E- Mails: Auf Ironie verzichten: Während man in einem direkten Gespräch mit Augenkontakt durch die Mimik oder den passenden Unterton kleinere Spitzzüngigkeiten noch entsprechend als solche kennzeichnen kann, fällt diese Ausdeutung in der Mail weg. Daher sollte in Job-Mails besser auf ironische Bemerkungen verzichtet werden. Keine Abkürzungen verwenden: Weiß der Adressat auch mit Sicherheit, was sich dahinter verbirgt? Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte selbst die ganz profane Wortwahl stets mit Blick auf das eindeutige Verständnis des Empfängers überprüft werden. Deshalb sind auch kryptische Abkürzungen in Job- Mails immer tabu. Zitierte Antwort einstellen: Beim Beantworten der Mail sollte die zitierte Antwort mit eingestellt werden. So sehen Absender und Empfänger, worauf Bezug genommen wird. Und auch bei einem mehrfachen Mail-Verkehr sollte nicht auf die Anrede verzichtet werden. Denn anders als im Messenger-Programm wird hier das Gespräch immer wieder neu begonnen. Bei komplizierten Sachverhalten besser telefonieren: Schwierige Angelegenheiten sollten besser nicht per Mail diskutiert werden. Greife dann lieber zum Telefonhörer oder suche den Geschäftspartner - wenn möglich - persönlich auf. Eine positive Klärung ist immer noch am besten durch den persönlichen Kontakt zu bewerkstelligen. Bitte keine Smileys: Die sehen zwar hübsch aus. Doch im Berufsgebaren gehen sie wirklich nur, wenn man den Adressaten sehr gut kennt und eventuell auch privat befreundet ist. In der geschäftlichen Kommunikation haben Smileys und ähnliches nichts verloren. (Text: Arbeitsagentur, Foto: Benjamin Thorn/ pixelio.de) Achte auf Höflichkeit, Pünktlichkeit, Ordnung und Sauberkeit Falls Du wegen Krankheit oder aus einem anderen wichtigen Grund nicht im Betrieb erscheinen kannst, informiere umgehend den Betrieb und die Schule. Führe vom ersten Tag deine Aufgaben so gut wie möglich aus. Frage sofort nach, wenn du etwas nicht verstehst und zeige Interesse. Beachte unbedingt die Sicherheits- und Unfallvorschriften. Führe vom ersten Tag an gewissenhaft dein Berichtsheft, das dir der Betrieb zur Verfügung stellt und lasse es regelmäßig vom Ausbildenden abzeichnen. Beachte die Betriebsordnung, die für alle gilt und das Zusammenleben im Betrieb regelt. Interesse zeigen und neugierig sein - Fragen stellen Keine Angst vor Fehlern: zu den Fehlern stehen - nicht unter den Tisch kehren - am Anfang kann man nicht alles wissen! Was kommt danach? Übernahme nach der Ausbildung In zahlreichen Tarifverträgen gibt es Regelungen zur Übernahme nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung. Überwiegend handelt es sich um befristete Übernahmeregelungen mit einem Zeitraum zwischen sechs und 24 Monaten, mehrheitlich mit zwölf Monaten. Vorschriften für eine unbefristete Übernahme wurden bislang meist in Firmentarifverträgen vereinbart, aber kürzlich einigten sich auch die Tarifparteien in der Stahlindustrie auf eine branchenweite Regelung zur unbefristeten Übernahme. In einigen Branchen existieren dagegen keinerlei tarifliche Übernahmeregelungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von Tarifverträgen in 50 Branchen und 15 Firmentarifverträgen, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler- Stiftung jetzt vorgelegt hat. In den meisten Fällen ist die Übernahme grundsätzlich vorgesehen bzw. als Sollvorschrift ausgestaltet. Die Betriebe können z.b. beim Vorliegen verhaltens- oder personenbedingter Gründe oder wegen akuter Beschäftigungsprobleme von der Übernahme Abstand nehmen. Eine weitere Variante stellt die Übernahme in ein Teilzeitarbeitsverhältnis dar. Diese teilzeitige Übernahme ist manchmal als zweitbeste Lösung vorgesehen, wenn eine vollzeitige Beschäftigung nicht möglich erscheint. Auch ist die Möglichkeit einer stufenweisen Aufstockung auf Vollzeit vorgesehen. Diese Regelungen zeigen, dass die Tarifparteien das Instrumentarium der Tarifpolitik durchaus nutzen, sagt Dr. Reinhard Bispinck, Leiter des WSI-Tarifarchivs, aber sie schöpfen das vorhandene Potenzial bei weitem noch nicht aus. Es sei zu wünschen, so der Tarifexperte, dass die aktuelle Tarifrunde einen Gib dein Bestes und das von Anfang an! Ehrlich sein Nicht zu sehr unter Druck setzen! Niemand erwartet von dem Azubi, dass er von Anfang an alles kann und sich sofort überall zurechtfindet. Die Ausbildung ist dafür da, um den Beruf zu erlernen. Der Azubi kann jederzeit fragen, wenn er etwas nicht verstanden hat und macht sich durch ein solches Verhalten nicht lächerlich, sondern sammelt Pluspunkte. Selbstbewusste Körpersprache: fester Händedruck; offener Blick - Augenkontakt! Wer seinem Gesprächspartner in die Augen schaut, wirkt sicher, interessiert und unterstreicht seine Aussagekraft. Ruhige und deutliche Sprache Auftreten: Saubere, ordentliche Kleidung Wichtige Unterlagen nicht vergessen: Bescheinigung der Krankenkasse, Bescheinigung der ärztlichen Untersuchung (falls noch nicht vorgelegt), deine eigene Giro-Kontonummer etc. Zum gegenseitigen Beschnuppern ist eine Probezeit vereinbart. Diese Zeit sollte genutzt werden um festzustellen, wie gut es mit der Zusammenarbeit klappt. Sollte es dann doch nicht so laufen wie gedacht, dann suche das Gespräch mit deinem Ausbilder. Hierbei gilt: ruhige Sprache, auf der sachlichen Ebene bleiben (keine Beleidigungen). Tipps für Jugendliche, die noch suchen: Bewahre Ruhe - Ein Einstieg in eine duale Berufsausbildung ist auch nach dem 1. September Durchbruch zu weitergehenden Übernahmeregelungen bringe, weil damit auch die berufliche Perspektive der Ausgebildeten sicherer werde. Die Tarifparteien haben in verschiedenen Branchen und Tarifbereichen auch Regelungen zum Erhalt der bestehenden bzw. zur Schaffung von neuen Ausbildungsplätzen vereinbart. In manchen Fällen ist dies nach der Analyse des Tarifarchivs nicht mehr als ein Appell oder ein Aufruf an die Betriebe zu verstärkten Ausbildungsaktivitäten. Es gibt aber auch Firmen- wie Branchentarifverträge, die mit präzisen Zahlen möglich. Der Ausbildungsmarkt ist weiterhin in Bewegung und es bestehen weiterhin Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden. Melde dich bei der Agentur für Arbeit und nutze deren Beratungsangebot. Gehe ins Internet und nutze die Börsen der Agentur für Arbeit und der HWK Schwaben: jobboerse.arbeitsagentur.de und www. lehrstellenboerse-schwaben.de Nutze persönliche Kontakte und spreche über deine Situation mit Freunden, Bekannten und Erwachsenen. (Text: HWK Schwaben, Foto: SPÖ Landtagsklub/ pixelio.de) vorgeben, wie viele Ausbildungsplätze bereitgestellt werden müssen. In einzelnen Fällen ist auch geregelt, wie die Einhaltung der Vorschriften kontrolliert werden soll. In jüngster Zeit wurden auch Tarifverträge zur Förderung der Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen abgeschlossen, um die Chancen von benachteiligten Jugendlichen auf dem Ausbildungsmarkt zu erhöhen. Beispiele dafür gibt es in der chemischen Industrie und in der Metall- und Elektroindustrie. (Text: WSI Tarifarchiv, Foto: Rainer Sturm/pixelio.de) Finden 35

19 Finden SICHTEN Der regionale Ausbildungskompass für die Azubis von morgen ORDNEN FINDEN Ein Verlagsprodukt der mh bayern GmbH & Co. KG Herbstausgabe Finden Zurück zum Anfang Interview mit Aileen Golsner Name: Aileen Golsner Alter: 16 Jahre Schule: Realschule Neusäß 10. Klasse Geplanter Abschluss: Mittlere Reife im Juli 2013 Unzufrieden in der Ausbildung? Überlege dir, welche Alternativen du hast (Foto: Thomas Max Müller/pixelio.de) Lehre verpatzt und was nun? Eine Ausbildung abzubrechen ist kein Pappenstiel und sollte gut durchdacht werden Die Ausbildung ist der Start in die Berufswelt. Doch nicht jedem Azubi gelingt er auf Anhieb. Etwa 20 Prozent brechen die Lehre wieder ab. Die Allermeisten noch im ersten Ausbildungsjahr. Doch was tun, wenn der Ausbildungsplatz vorzeitig aufgelöst oder die Lehre abgebrochen wird? Richtig reagieren bei drohendem Ausbildungsabbruch bzw. vorzeitiger Auflösung Probleme oder Schwierigkeiten in der Ausbildung sind leider keine Seltenheit. Doch sie entstehen nicht über Nacht. Bevor Azubis die Ausbildung abbrechen, sollten sie daher mit ihrem Ausbilder im Betrieb, den Berufsschullehrern, den Ausbildungsberatern der Kammer und ihrem Team U25 bzw. der Berufsberatung der Agentur für Arbeit sprechen. Je früher bei Problemen Rat und Hilfe gesucht wird, desto besser! 36 Finden Gehen oder bleiben? Gründe für den Ausbildungsabbruch Gesundheitliche Gründe: Wenn man den Anforderungen der Ausbildung gesundheitlich nicht gewachsen ist, lässt sich dagegen leider wenig machen. Dann am besten zum Team U25 oder den Berufsberatern der Agentur für Arbeit gehen. Dort werden die gesundheitlichen Einschränkungen genau analysiert und abgeklärt. Danach wird gemeinsam überlegt, welche anderen Berufsgänge für den Betroffenen in Betracht kommen. Die Agenturen helfen dann, einen neuen Ausbildungsplatz zu bekommen. Schwierigkeiten in der Berufsschule: Erste Anlaufstelle ist hier der Ausbilder. Vielleicht hat er Tipps und Ratschläge, wie sich die Situation verbessern lässt. Zudem bietet auch die Agentur für Arbeit kostenlose ausbildungsbegleitende Hilfen (abh) an wie zusätzlichen Stützunterricht und sozialpädagogische Betreuung. In kleinen Gruppen oder im Einzeltraining helfen abh-fachleute, schulische, fachpraktische oder persönliche Probleme zu überwinden. Konflikte mit dem Chef oder mit Kollegen: Zuerst sollte man schauen, ob man nicht selbst etwas falsch macht. Wenn nicht, dann sollte das Gespräch mit dem Chef und/oder den Kollegen gesucht werden. Bei ernsthaften Problemen hilft der Ausbildungsberater der Kammer oder Innung. Nur ganz zum Schluss sollte ein Ausbildungswechsel erwogen werden. Der Beruf ist falsch gewählt: Der Beruf ist einfach nicht der Richtige? Dann ganz in Ruhe überlegen, ob die Ausbildung erst abgeschlossen werden sollte, um dann in einen anderen Bereich zu wechseln. Zumindest weiß der Jugendliche jetzt, was er nicht will. Auch dann helfen wieder die U25-Teams oder die Berufsberater der Arbeitsagenturen. Besser wechseln statt abbrechen Abbrechen ohne Plan B? Nicht zu empfehlen. Denn dann mündet der Ausbildungsabbruch häufig in einer anschließenden Arbeitslosigkeit. Besser ist es, erst dann den Ausbildungsplatz zu kündigen, wenn man bereits einen neuen Ausbildungsplatz bzw. eine wirklich gute Alternative gefunden hat. Im Falle einer Kündigung durch den Ausbilder (nach der Probezeit) muss gut erwogen werden, ob ein Widerspruch dagegen sinnvoll ist. Wenn ja, muss dieser Widerspruch innerhalb von drei Wochen erfolgen. Ein Widerspruch wird mit dem Ziel eingelegt, eine Weiterführung der Ausbildung zu bewirken. Das ist besonders dann wichtig, wenn sich der Azubi bereits im dritten Lehrjahr befindet. Abbruch schon geschehen? Dann diese Ansprüche geltend machen Im Betrieb: - Jeder Azubi hat Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. - Arbeitszeugnisse wie Lohnsteu- erkarte müssen ausgehändigt werden. - Die Vergütung muss bis zum letzten Arbeitstag erfolgen. Auch Resturlaub und Überstunden fallen darunter und müssen vergütet werden. Bei der Agentur für Arbeit: Egal aus welchen Gründen - wer seinen Ausbildungsplatz verliert, sollte sich umgehend arbeitslos melden. Es wird dann geprüft, welcher Anspruch auf Arbeitslosengeld (I oder II) besteht. Dies ist u.a. deshalb wichtig, weil dann in der Regel auch die Frage der Krankenkasse geklärt ist. Lehrstelle weg? Jetzt heißt es neu orientieren Kein Ende ohne Neubeginn. Doch wie soll der aussehen? Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten wie beispielsweise... die Ausbildung in einem anderen Betrieb fortzusetzen,... eine Ausbildung in einem neuen Beruf zu beginnen,... noch einmal die Schule zu besuchen und einen höheren Abschluss zu machen,... eine Berufsfachschule zu besuchen,... ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr (FSJ/FÖJ) zu machen,... ein duales Studium zu beginnen... in ein Studium zu starten. (Text: Arbeitsagentur) Sicherheit bei der Arbeit Mit Sicherheit in den Beruf: Azubis künftig selbst versichert Der erste Tag am Ausbildungsplatz ist sehr aufregend. Und das ist auch gut so, denn es zeigt, dass die jungen Leute ihre Ausbildung ernst nehmen und wissen, dass es jetzt auf ihren Einsatz ankommt. Trotzdem ist es besser, wenn sich die Anspannung wieder ein wenig legt, nachdem man gemerkt hat, dass auch in der Berufsausbildung nichts Unmögliches von einem verlangt wird. Das schafft Sicherheit. Und die ist nötig, wenn die Auszubildenden ihren Beruf mit Vertrauen in die eigene Zukunft erlernen sollen. Auch Versicherungen sind aus diesem Grund wichtig. Doch mit dem Wandel der Lebenssituation hat sich auch hier der Bedarf grundlegend gewandelt. Finanzielle Folgen der Berufsunfähigkeit absichern Waren früher viele Risiken über die Eltern abgesichert, kann ein eigenes Einkommen zum Beispiel dazu führen, dass die Azubis nun auch eigene Versicherungen abschließen müssen. Es kann daher sehr wichtig sein, mit seinem Versicherungsvermittler alle offenen Fragen durchzugehen, ihm die neue Situation darzulegen und den aktuellen Bedarf zu überprüfen. Insbesondere die Versicherung gegen die finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit ist mit dem Eintritt ins Berufsleben unverzichtbar. Früher war das Risiko, seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können, auf gesetzlichem Wege abgesichert. Heute sollten sich die Auszubildenden unbedingt selber darum kümmern, sagt Jürgen Hansemann von der Nürnberger Versicherungsgruppe, deren Berufsunfähigkeitsversicherung in kurzer Folge von Focus Money und dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) ausgezeichnet wurde. Genau beraten lassen Berufsunfähigkeitsversicherungen sind ebenso wie beispielsweise die Absicherung für den Pflegefall recht komplex. Deshalb lohnt es, sich genau beraten zu lassen und alle Fragen zu stellen, bei denen noch Unsicherheit herrscht. Eine Absicherung etwa gegen Berufsunfähigkeit sollte man so früh wie möglich regeln, weil sich dann meist noch keine Gesundheitsrisiken eingestellt haben. Daneben ist auch die Privathaftpflicht, die private Unfallversicherung und die private Krankenzusatzversicherung wichtig. (Text: djd/pt, Foto: djd/nürnberger Versicherungsgruppe/thx). 1. Eindruck??? ich auf achten?? was muss? passt welcher zu Beruf mir? Traumberuf?? Ihr alle habt sie schon gesehen und vielleicht hat manch einer von euch auch nur ihretwegen dieses Magazin in die Hand genommen. Die Rede ist von Aileen Golsner, die die Titelseite von Durchstarter ziert und die ihr sicherlich auch beim Lesen hin und wieder entdeckt habt. Für Durchstarter stand die 16-Jährige Realschülerin aus Neusäß zu ihren Berufsplänen Rede und Antwort!? Durchstarter? schreiben? Bewerbungs- Vorstellungs- gespräch? lungs- Lebenslauf? Lebenslauf? wie ich mich?? präsentiere wichtig?? was ist mir 1. Gibt es für dich einen Traumberuf, den du gerne lernen willst? Und wenn ja, warum? Ja, ich möchte gerne eine Ausbildung als Kunsttischlerin beginnen, weil ich mich gerne in der Schule und auch privat künstlerisch und handwerklich betätige. Und mir vor allem das Bearbeiten von Holz Spaß macht. 2. Freust du dich auf deinen Einstieg ins Arbeitsleben? Ja, weil es der nächste Schritt für meine Zukunft ist und ich freue mich auch darauf, mein eigenes Geld zu verdienen. 3. Sollte es mit deinem Wunschausbildungsplatz nicht klappen, hast du dir schon Alternativen überlegt? Habe ich auch schon. Die einzige Alternative wäre für mich die FOS in Augsburg (Gestaltungszweig). 4. Wie informierst du dich über die Themen Berufswahl und Bewerbung? Bei der Jobbörse im Internet. 5. Hast du bereits Praktika gemacht und wenn ja, wie sind deine Erfahrungen damit? Im vergangenen Juli machte ich ein Praktikum beim Möbelrestaurator Raschhuber in Augsburg und hatte einen tollen Einblick ins Berufsleben. Mir machte es sehr viel Spaß, aber die lange Arbeitszeit war im Vergleich zur Schule doch sehr anstrengend. 6. Wenn ich in der Ausbildung bin, freue ich mich am meisten auf die praktischen Aufgaben, weil ich mich dort handwerklich und kreativ ausleben kann. und davor habe ich Bammel: Dass ich nicht allen Aufgaben gewachsen bin. Finden 37

20 Der myheimat Durchstarter-Ausbildungskalender für Oktober 2012 bis März 2013 Messe und vieles mehr zu den Themen Berufswahl und Ausbildung in in deiner Region Kennen Sie unsere myheimat-stadtmagazine? Der Verlag mh bayern gibt im Raum Bayerisch- Schwaben und Oberbayern in elf Kleinstädten myheimat-magazine heraus. Die monatlich bzw. zweimonatlich erscheinenden Titel werden mit einer Gesamtauflage von zurzeit Exemplaren in alle Haushalte im jeweiligen Gebiet verteilt und zusätzlich an zentralen Auslagestellen bereitgelegt. Berufswegekompass Donau-Ries Wann: 20. Oktober, 9:00 bis 13:00 Uhr Wo: Schulturnhalle, Harburg JOBtotal Messe 2012 Saturn-Arena, Ingolstadt 10:00 bis 18:00 Uhr Dienstag, 9. Oktober Samstag, 13. Oktober A-Zu-Bi! Parkhalle an der Grünauer Straße, Neuburg a.d. Donau 9:00 bis 14:00 Uhr Samstag, 20. Oktober Berufswegekompass Donau-Ries Schulturnhalle, Harburg 9:00 bis 13:00 Uhr JUBi Die Jugendbildungsmesse Nymphenburger Schulen, München 10:00 bis 16:00 Uhr Jobbörse Friedberg Stadthalle, Friedberg 9:00 bis 13:00 Uhr Samstag, 17. November Samstag, 17. bis Sonntag, 18. November Foto: Wolfgang Leitner Jobbörse Friedberg Wann: 17. November, 9:00 bis 13:00 Uhr Wo: Stadthalle, Friedberg Samstag, 1. Dezember Tag der offenen Tür bei der MTLA Augsburg August-Wessels-Straße 5, Augsburg 10:00 bis 13:00 Uhr absolut karriere - Schülermesse Hochschule, München 8:30 bis 16:00 Uhr Freitag, 14. Dezember Dienstag, 29. und Mittwoch, 30. Januar 2013 Informationsabende an der FOS Friedberg für 2013/2014 FOS, Friedberg 18:00 bis 20:00 Uhr Mittwoch, 6. Februar Informationsabend an der FOS Neusäß FOS, Neusäß 19:00 Samstag, 23. Februar 9. Berufsinformationsmesse FIT FOR JOB Nordschwabenhalle und Berufsschule, Höchstädt 9:00 bis 13:30 Uhr stuzubi - Karrieremesse für Abiturienten und Fachabiturienten Event-Arena im Olympiapark, München 9:00 bis 16:00 Uhr Foto: Joachim Meyer 9. Berufsinformationsmesse FIT FOR JOB Wann: 23. Februar, 9:00 bis 13:30 Uhr Wo: Nordschwabenhalle und Berufsschule, Höchstädt Samstag, 2. März Allgäuer Lehrstellen-Börse Berufliches Schulzentrum, Kempten Startschuss - Die Info-Veranstaltung für Schüler in der Oberstufe Holiday Inn Munich City Centre, München 10:00 bis 15:00 Uhr Berufsinfo-Messe fitforjob Messe, Augsburg Samstag, 9. März Freitag, 15. bis Samstag, 16. März Azubi- & Studientage - Messe für Ausbildung und Studium MOC Veranstaltungscenter, München 9:00 bis 16:00 Uhr Dauerhafte Termine Schullaufbahnberatung an der FOS Augsburg (Frau Meinert-Schäfer) FOS, Augsburg, mittwochs von 12:30 bis 14:00 Uhr (nicht in den Ferien) und nach Vereinbarung Foto: Landratsamt Dillingen Bürgerreporter gesucht! Registrieren Sie sich kostenlos auf und legen Sie gleich mit einem Schnappschuss oder Ihrem ersten Beitrag los. Mit etwas Glück finden Sie Ihren Beitrag in der nächsten Ausgabe abgedruckt. Die myheimat- Magazine gibt es an folgenden Orten: Aichach Friedberg Gersthofen Günzburg Königsbrunn Landsberg Meitingen Neusäß Wertingen Schwabmünchen Fürstenfeldbruck Noch Fragen? Dann rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Tel. 0821/ , horizon - Die Messe für Studium und Abiturientenausbildung Messe, Augsburg 10:00 bis 16:00 Uhr Freitag, 23. bis Samstag, 24. November Einstieg München 2012 MOC Veranstaltungscenter, München 9:00 bis 16:00 Uhr Sonntag, 24. Februar Berufsinfotag Kreis- und Stadtsparkasse, Kaufbeuren 10:00 bis 16:00 Uhr Berufs-Info-Tag Kaufbeuren Kreis- und Stadtsparkasse, Kaufbeuren Der Durchstarter -Tipp: Bevor du zu einer Job-Messe gehst, bereite dich ordentlich vor! Hole dir Infos, welche Firmen ausstellen, informiere dich über deine Lieblingsfirmen, kleide dich gut (besser zu schick als zu lässig) und nimm deinen Lebenslauf ausgedruckt mit. So wird der Besuch garantiert ein Erfolg! Interessiert an einer Anzeige, die wirkt? Präsentieren Sie Ihr Unternehmen optimal in unseren vierfarbigen Hochglanzmagazinen. Egal ob klassische Anzeige, PR oder Ratgeber-Rubrik: bei uns kommen Sie groß raus und erreichen genau Ihre lokale Zielgruppe! Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich über die verschiedenen Werbemöglichkeiten beraten: Tel. 0821/ , Ausbildungskalender 39

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