Spital IT im Wandel zwischen Disruption und Evolution

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1 Spital IT im Wandel zwischen Disruption und Evolution Dr. med. Stefan Hunziker Chief Information Officer emba UZH, Dipl. Wirtschaftsinformatiker FH

2 Kennzahlen Informatik LUKS (exkl. Montana) Veränderung 2013/2014 Desktop, Laptop 3'415 3'556 3' % Mobile Geräte (Smartphone etc.) % Drucker 1'571 1'653 1' % Server % WLAN Access Point ' % Software Pakete 1'334 1'549 1' % Personal (FTE) % MedFolio Kennzahlen 2014 Beschreibung Anzahl Benutzer gesamt 5088 Benutzer Ärzte 1186 Concurrent Users Max. 800 Briefvorlagen (verwendet) 950 Briefe (angelegt pro Jahr) 400'000 Formulare (angelegt pro Jahr) 1'000'000 2

3 Agenda Rahmenbedingungen und Herausforderungen Innovationen Ziele Prozesse Mitarbeitende Zusammenfassung und Konklusion 3

4 Innovationsfähigkeit Personalisierte Medizin Intersektorale Behandlungsketten Multikulturelle Medizin Prävention Adipositas Ernährung Diagnostik, Genom Patientenerwartung Partizipative Versorgung Ad-Hocokratie Digital Selbstbestimmung Informatisierung Grosse Investments Kulturwandel Big data & Social Media Regulierung Arbeitsmarkt Bürokratie Sektorisierung Alternde Gesellschaft Polimorbidität Demenz Pflege Fachkräftemangel Medizin/Pflege Clinical Leadership Generation digital natives Industrialisierung Spitalorganisation Prozessdesign Patientenzentrierung

5 Megatrends Durchdringen ALLE gesellschaftlichen Bereiche Megatrend Frauen Megatrend Alterung Megatrend Konnektivität und digitale Selbstbestimmung Regeln zu Megatrends Glokalismus als Gegentrend zur Globalisierung Future Bias Technolution 5

6 Spannungsfelder im unternehmerischen Fokus Innovation Durch Dezentralisierung und Autonomie Aufbau neuer Ressourcen und Fähigkeiten Investitionen in Entwicklung und Forschung Effizienz Produktivitätssteigerung durch Prozessoptimierungen Standardisierungen Zentralisierungen Ideale Allokation bestehender Ressourcen Investitionen in Entwicklung und Forschung

7 Productivity Improvement rates Average growth in employment Productivity improvement rates , % Average growth in employment, % Computers and semiconductors Internet and data processing Telecom services and broadcasting Retail trade Information, other Wholesale trade Utilities Finance Manufacturing (excluding computers) Transportation Real estate and leasing Professional and business services Recreation, hotels and restaurants Mining Other services Education Healthcare Construction McKinsey Analysis

8 grey tsunami

9 Mehr weibliche Absolventinnen, aber immer weniger Ärztinnen im Beruf Abschlüsse in Humanmedizin in der Schweiz Altersstruktur der Ärzte in Schweizer Spitälern (2010) % 50% 40% Abschlüsse in Humanmedizin (CH) Frauenanteil in % Frauen Männer NZZ, 2012

10 Die Top zehn Arbeitgeberkriterien, die Frauen als wichtig bewerten Betriebsklima 2. Kollegiale Zusammenarbeit 3. Anerkennung 4. Flexible Arbeitszeiten 5. Commitment zum equal Payment 6. Gehaltsentwicklung 7. Work-Life Balance 8. Weiterbildungsangebote 9. Elternzeit 10. Arbeitsplatzsicherheit

11 Fachkräfte Mangel? Spitäler: 372 in in 2010

12 12

13 «time is brain» time to CT : Paramedics have been trained to recognize strokes and warn hospitals in advance, CT machines moved into emergency departments, and drugs pre-mixed to inject directly following a successful scan. Stroke victims arriving with someone were more than twice as likely to be correctly diagnosed by the triage nurse, and had their CT scans performed earlier. Patients eligible for clot-busting medication also received it much faster if accompanied. We asked our security team to allow two people to come in with stroke patients rather than just one, he says. And we now consider stroke patients who are coming alone as a group at risk..that ERs provide a friendly stroke liaison to accompany lone patients during the diagnostic and treatment processes. Emergency medicine: Someone to hold your hand - Having a companion can get a stroke victim faster treatment. The Economist; Apr 4th 2015

14

15 Ein Prinzip gerät ins Wanken Grundregel der Robotik: Aufgaben, die für Menschen schwer sind, sind oft leicht für Maschinen (z.b. exaktes Schweissen). Viele Aufgaben, die für Menschen leicht sind, sind schwer für Maschinen (z.b. Abräumen von Geschirr).

16 Watson: Online Umfrage

17 Medical robotics To the point Researchers find ways to automate the insertion of needles Apr 11th 2015 BEER-SHEVA, ISRAEL From the print edition

18 Innovationen Welche?

19 Ziele 19

20 Ziele - Sichtweisen Unternehmung Steigerung der Produktivität Patienten höchstmögliche Qualität Mitarbeiter mehr Zeit für patientennahe Arbeit 20

21 HIMSS Reifegread und Profitabilität Quelle: Health Informations Management System Society

22 Papierfrei: Any Time, Any Place with Any Device Ziele Jegliche Information steht jedem Behandlungsgeber jederzeit lückenlos und zeitlich geordnet zur Verfügung mit allen gängigen Endgeräten. Digitale Infrastruktur zur Aufhebung der Wissens-Fragmentierung in der Behandlungskette Partnerschaftliche Einbindung Patient und Zuweiser emedikation Elektronische Kommunikationsplattform Elektronische Entscheidunterstützung Automatisierungen Spracherkennung Any Place

23 Why What How Priorität und Auswirkungen improve patient experience person-centred care improve patient care sustainable care improve staff engagement and experience staff as partners improve patient safety and eliminate avoidable harm harm-free care improve the reliability of care delay-free care provide clinically effective care increase productivity and efficiency besseres Behandlungserlebnis patientenzentrierte Behandlung bessere Patientenbehandlungen nachhaltige Behandlung besseres Engagement des Personals Behandler sind Partner Verbesserung der Patientensicherheit und Eliminierung vermeidbarer Schädigungen schädigungsfreie Behandlungen verbesserte Behandlungszuverlässigkeit verzögerungsfreie Behandlung effektive Behandlung Steigerung der Produktivität und Effizienz 23

24 Why What How Produktivität und partnerschaftlicher Einbezug Patienten optional use of expert systems for decision support digital order management e.g. laboratory, radiology improved referral process easy data exchange with other parties easy access of patient to his/her health record interaction of patient with his/her health record standard clinical pathways that lead the professionals integrating of EMR with the financial system Entscheidungsunterstützung durch Expertensysteme nach Möglichkeit elektronische Verordnung von Labor, Röntgen, Behandlungen verbesserter Zuweisungsprozess einfacher Datenaustausch mit Dritten einfacher Zugang für den Patienten zu seiner Krankengeschichte Patienteninteraktion mit seiner Krankengeschichte standardisierte Pfade führen die Professionen Integration des KIS mit den übrigen IT-Systemen 24

25 Why What How Ziele IT-Infrastruktur patient data available always and everywhere every question is asked only once more space because less archivers no more duplicate examinations better access to data for management information accessible database for research Patientendaten sind immer und überall verfügbar Fragen werden nur einmal gestellt verbesserte Raumnutzung durch weniger Archivbedarf keine Doppeluntersuchungen Daten sind für das Management- Informationssystem verfügbar Daten stehen für Forschungszwecke zur Verfügung improved patient safety verbesserte Patientensicherheit 25

26 Priority Matrix for Healthcare Provider Applications, Analytics and Systems, entfernt: Generation 3 Electronic Health Record Systems Computer-Based Physician Order Entry E-Prescribing Clinical Data Repository 2014 neu eingefügt: Patient Engagement and Persuasion Analytics Smart Machine Healthcare Apps CPOE/E-Prescribing (Non-U.S.) Computer-Assisted Clinical Documentation Improvement (Hospital) Generation 3 Electronic Health Record Systems (Non-U.S.)

27 Prozesse 27

28 Prozesse Menschen - Strukturen

29 ITIL Aufbau

30 30

31 Incident Process 31

32 Zukunftsfaktor Mensch Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. Albert Einstein

33 Ein Entschluss.

34 . viele Erfahrungen Nebel keine Aussicht?! Einlassen ohne vollen Umfang abzuschätzen Seilschaft wer ist am Zug? helfen und sich helfen lassen, Autonomieverlust Gipfel erreicht trotzdem nicht oben! Misserfolg wegstecken, Korrekturen einleiten keine Frage wir kommen wieder! Hartnäckig bleiben

35 Die 4 Zimmer der Veränderung Belegung der Zimmer Es triff nicht alle gleich alle Zimmer durchschreiten Geschwindigkeit unterschiedlich Verständnis kritische Situation Fürsorge Medizinisch Sozialberatung

36 The big FIVE for Live Zweck der Existenz Lebensziele Kongruenz mit Unternehmenszielen Mach mich besser 36

37 Skilling and Willing Wollen + Modifikation Selektion Go Forward Placement Warum? Können

38 Trias der Dysfunktion Arbeitsplatz Über-, Unterforderung Vorgesetze Mitarbeitende Krankheiten z.b. Tumorleiden, Herzinfarkt, Leistungseinschränkung Somatisch (physisch) Psycho-Sozial (familiär-finanziell) Beziehungsprobleme, Probleme mit Kindern Tod im nahen Umfeld Seelische Erkrankung 38

39 Motivations-Analyse-Raster Quelle: Conwell AG 39

40 Definition der Leistung / Wachstumspotential Technische Leistungsbewertung Soziale Kompetenz / Zusammenarbeit Intern / Extern (EQ) Führungstalent Wachstumspotential und Konzepte Ausgezeichnet Sehr Hoch Sehr Hoch Mindestens 2 Stufen Karriereund Weiterentwicklungskonzepte Erwartungen übertroffen Erwartungen erfüllt Sehr Gut Sehr Gut Mindestens 1 Stufe Karriere- und Weiterentwicklungskonzepte Gut Gut Wenig/Kein Potential Upto Date Bleiben mehr oder weniger Durchschnitt Durchschnitt Kein Potential OK OK OK Upto Date Bleiben Verbesserung notwendig Schwach Schwach Anweisungen und Optimierungskonzepte Nicht akzeptierbar Nicht akzeptierbar Absolut kein Potential Braucht sofortigen Austrittsplan/ Lösung. Neu im Job Neu im Job Neu im Job Anfangsleistung solltet notiert werden

41 Leistung und Wachstumspotential? "7 Box Snapshot" - Definitionen Hohe Leistung, hohes Wachstumspotential, Führungstalent Ausnahmetalent klar ersichtlich. Diese Talente haben die Möglichkeit innerhalb der Organisation Minimum 2 Level in den nächsten 5 Jahren aufzusteigen. Sie brauchen Karriere- und Weiterentwicklungskonzepte. Gute Leistung, gutes Wachstumspotential, Führungspotential Durchweg über dem Durchschnitt mit Potential in den drei Jahren innerhalb der Organisation Minimum 1 Level aufzusteigen. Sie brauchen Karriere- und Weiterentwicklungskonzepte. Gute Leistung aber begrenztes Wachstumspotential. Durchweg über dem Durchschnitt aber festgelegt auf den gleichen Job. Sie brauchen keine grossen Weiterentwicklungskonzepte. Durchschnittsleistung, begrenztes Wachstumspotential. Trifft die Erwartungen aber erbringt selten Extraleistungen. Sie brauchen keine grossen Weiterentwicklungskonzepte. Unterhalb der Durchschnittsleistung und kein Wachstumspotential. Trifft nicht immer die Erwartungen, wechselndes Leistungslevel. Benötigt klare Anweisungen und Optimierungskonzepte. Schlechte Leistung und kein Verbesserungspotential Durchweg unakzeptable Leistung und keine Anzeichen für einen Wandel. Braucht sofortigen Austrittsplan/ Lösung. Neuer Mitarbeiter, weniger als 6 Monate im Job, Anfangsleistung solltet notiert werden

42 Entwicklungsplan (High Potential / Good Potential) Name Titel Datum Verantwortlicher Leiter Abteilung Letzte Einstufung und Auswahl Beispiel. hohe Leistung und hohes Wachstumspotential Entwicklungs- und Karriereplan überblick über die Fortschritte innerhalb der letzten 12 Monate Überblick über das was geplant wird bezüglich Ausbildung und Coaching innerhalb der nächsten zwei Jahre. Überblick über die Karrieremöglichkeiten innerhalb der nächsten fünf Jahre.

43 Zusammenfassung 43

44 Daten getriebene Entscheidungen zu tieferen Kosten IT als kritischer Erfolgsfaktor bei mehr Agilität Kritische Daten Technologien

45 Align IT strategy with enterprise business objectives Take a holistic view of patient engagement Optimize resources in the integrated health enterprise leverage information assets: from DMS to ECM achieve clinical excellence and integration manage infrastructure of real-time health system Quelle: Gartner 45

46 Time to markte für IT Lösungen Unstrukturierte Daten verfügbar machen Prozesse für koordinierte Behandlung Adaptation analytischer Technologien Mobile Devices Disaster Recovery

47 47

48 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Dr. med. S. Hunziker, Executive MBA UZH Wirtschaftsinformatiker FH Luzerner Kantonsspital

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