Inhalt: 1. Vorwort. 2. Neues zur Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg

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1 EE- --MMAAI IILL -- -NEWSLETTER GESUNDHEITSSTRATEGIE AAKKTTUUEELLLL MAI 2014 Inhalt: 1. Vorwort 2. Neues zur Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg 3. Aus aktuellem Anlass 4. Berichte aus Kommunalen Gesundheitskonferenzen 5. Termine 6. Informationen zur An- und Abmeldung des Newsletters 7. Impressum 1. Vorwort Im Bürgerdialog und auf der Landesgesundheitskonferenz waren im vergangenen Jahr zahlreiche Vorschläge für gesundheitliche Leitsätze diskutiert worden. Auf dieser Grundlage ist zwischenzeitlich die Arbeit an einem Gesundheitsleitbild für Baden-Württemberg fortgesetzt worden. Mehr hierzu können Sie in dem vorliegenden Newsletter lesen. Im vergangenen Jahr wurden ferner von einer Expertenarbeitsgruppe Indikatoren zum Diabetes mellitus Typ 2 erarbeitet. Der Bericht liegt jetzt vor. Mehr hierzu und erste Informationen zum geplanten Status-Symposium in diesem Jahr, Berichte aus Kommunalen Gesundheitskonferenzen sowie Hinweise auf Termine finden Sie in dieser Ausgabe des Newsletters. 2. Neues zur Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg Leitbild Auf der Grundlage von zahlreichen Vorschlägen von Bürgerinnen und Bürgern im zweiten Bürgerdialog waren in Arbeitsgruppen auf der 1. Landesgesundheitskonferenz am 02. Oktober 2013 Leitsätze zu den Themenschwerpunkten Gesundheitsförderung / Prävention, Versorgung (ambulant/stationär/rehabilitation) und Pflege (einschließlich Palliativversorgung, Hospizwesen) diskutiert worden. Durch eine Redaktionsgruppe aus Vertretern aus den unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens, der Politik sowie Gesellschaft einschließlich Bürgervertretern wurde aus diesen Diskussionsvorschlägen zwischenzeitlich ein Gesundheitsleitbild für Baden-Württemberg mit 13 übergeordneten Leitsätzen und zahlreichen Konkretisierungsbeispielen erarbeitet, welches sich derzeit in der internen Abstimmung befindet. Statussymposium der Landesgesundheitskonferenz 2014 Am 9. Juli 2014 findet im SpOrt (Sport-, Bildungs- und Dienstleistungszentrum) in Stuttgart, Fritz- Walter-Weg 19, das Statussymposium der Landesgesundheitskonferenz (Beginn: Uhr) statt. Ziel des Statussymposiums der Landesgesundheitskonferenz ist, über die aktuellen Ent-

2 wicklungen bei der Umsetzung des Zukunftsplans Gesundheit, einschließlich des Gesundheitsleitbildes Baden-Württemberg, zu berichten und in den Dialog mit den Teilnehmern zu treten. Das endgültige Programm der Veranstaltung und die Einladung werden in nächster Zeit unter abrufbar sein. 3. Aus aktuellem Anlass Bericht der Expertenarbeitsgruppe zu Indikatoren zum Diabetes mellitus Typ2 erschienen 2012/2013 hat eine Expertenarbeitsgruppe einschließlich Datenhaltern im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg Vorschläge für Indikatoren zum Diabetes mellitus Typ 2 erarbeitet. Die Indikatoren zum Diabetes mellitus Typ 2 sollten dabei möglichst viele verschiedene präventive und krankheitsspezifische Aspekte des Diabetes mellitus erfassen. In einem ersten Schritt konnten 6 Vorschläge für mögliche Indikatoren zum Diabetes mellitus Typ 2 zum Bereich Prävention und Gesundheitsförderung, 4 zu Früherkennung, 18 Krankheitsstatus und 22 zu Versorgung und Behandlung zusammengestellt werden. Aus dieser Vorschlagsliste wurden dann unter den Gesichtspunkten der fachlichen Relevanz für den Diabetes und der möglichen Umsetzbarkeit 20 konkrete Indikatoren aus den unterschiedlichsten Bereichen ausgewählt und detaillierte Steckbriefe erarbeitet. Abschließend wurden die Indikatoren in einem Bericht dargestellt und einschließlich Aussagekraft, Datengewinnung/-auswertung und möglicher Datenquellen beschrieben. Zudem konnten durch zahlreiche Datenhalter im Rahmen der Mitarbeit in der Expertenarbeitsgruppe erste Pilotauswertungen durchgeführt werden, so dass im Bericht für 14 von den Indikatoren bereits erste aktuelle Datenauswertungen für 2011 oder 2012 auf Stadt- und Landkreisebene - sofern auf Grund der Größe der Zahlen unter Datenschutzaspekten möglich - eingefügt werden konnten. Der Bericht enthält darüber hinaus Überlegungen zur Frage der Nutzung von DMP- und Morbi-RSA-Daten, die Festlegung des konkreten Algorithmus zur Auswertung von Abrechnungsdaten, eine Zusammenstellung von Postleitzahlen zur kreisscharfen Zuordnung von Daten und eine ausgearbeitete Excel- Maske für die Übermittlung von Abrechnungsdaten durch Krankenkassen. Den Bericht finden Sie unter bw.de/sitecollectiondocuments/10_kompz_aktivfuergesundheit/bericht_der_expertenarbeitsgruppe_diabestes-2- Indikatoren_-_Dez_2013.pdf 4. Berichte aus Kommunalen Gesundheitskonferenzen Landkreis Esslingen: Am 13. November 2013 fand die Auftaktveranstaltung zur zweiten kommunalen Gesundheitskonferenz mit dem Thema Aktive Patientenbegleitung Entlass-, Überleitungs- und Versorgungsmanagement im Landkreis Esslingen statt. In das Thema führte Herr Dr. Ernst Bühler, ärztliches Qualitätsmanagement der Kreiskliniken Esslingen, ein. Im Anschluss daran wurden beispielhaft Programme und Initiativen vorgestellt wie die Arbeit der sieben Pflegestützpunkte und 37 kommunalen Anlaufstellen im Landkreis Esslingen, die ehrenamtliche Initiative aus Kirchheim u. Teck, BesTe Genesung zu Hause (BesTe steht für Bürgerengagement sichert Teilhabe), bei der durch geschulte Ehrenamtliche im Anschluss an einen Klinikaufenthalt persönliche Begleitung und erste praktische Hilfestellung in der häuslichen Umgebung angeboten werden, sowie den Patientenpass Ostfildern, bei dem in einem Ringbuch alle relevanten ärztlichen Befundberichte, Therapie- und Pflegeberichte, Medikamentenverordnung, persönlicher Wille, ggf. Patientenverfügung gebündelt werden können, um die Betreuung und Versorgung des -2-

3 Patienten sowie die Kommunikation zwischen den einzelnen Institutionen, die mit einem Patienten betraut sind, zu erleichtern. Es ist geplant, dass die Arbeitsgruppe Aktive Patientenbegleitung Entlass-, Überleitungs- und Versorgungsmanagement Handlungsempfehlungen erarbeitet und gute Beispiele aus der Praxis und Initiativen vorstellt, um Kommunen, Kliniken und Interessierte für das Thema zu sensibilisieren. Weitere Informationen finden Sie unter Stadt Karlsruhe: Bei der zweiten kommunalen Gesundheitskonferenz der Stadt Karlsruhe wurden die Handlungsempfehlungen zum Themenfeld "Gesund aufwachsen" vorgestellt und von den Anwesenden zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Settings Kindertagesstätte und Schule wurden auf gesundheitsförderliche Strukturen untersucht, wobei eine Stärkung der Verhältnisse im Vordergrund stand. Verhaltenspräventive Angebote und Maßnahmen für Heranwachsende, Eltern oder pädagogische Fachkräfte können zukünftig in einer Datenbank mit dem Namen "Netzwerk Bildung und Gesundheit im Stadt und Landkreis Karlsruhe" abgerufen werden. Ab Juli soll diese Datenbank unter der Adresse: zur Verfügung stehen. Der erste Karlsruher Gesundheitstag bietet unter dem Motto "Fit bleiben - keine Frage des Alters" an zwei Tagen Informationen über Gesundheitssport, Ernährung und Bewegung im Alltag an. Außerdem können die Besucher ihre Fitness testen, einen Alterssimulationsanzug ausprobieren oder ihre Körperwerte messen lassen. Teilnehmer wie Sportvereine, Krankenkassen, Apothekerverband und Physiotherapeuten zeigen der Karlsruher Bevölkerung Tipps zum Fitbleiben. Landkreis Ludwigsburg: Seit Februar 2013 wurde der gemeindeorientierte Ansatz der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Landkreis Ludwigsburg weitergeführt. In den Städten Oberriexingen, Remseck a.n. und Vaihingen/Enz wurden Bürgerforen zu dem Thema Gesundheit im Alter durchgeführt. Die Bürgerbeteiligungsverfahren wurden in Kooperation mit der kommunalen Gesundheitskonferenz des Landkreises Ludwigsburg und der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg veranstaltet. Die Bürger-/innen erarbeiteten in Workshops Maßnahmen wie sie ihre Städte noch gesundheitsfreundlicher gestalten und ein gesundes Altern fördern könnten. Die Stadt Oberriexingen hat hierbei für ihr nachhaltiges Engagement den Förderpreis der B52-Verbändekooperation am 28. Januar 2014 im Landratsamt Ludwigsburg verliehen bekommen. Die Abschlussveranstaltung findet am 7. Mai 2014 in den Räumlichkeiten der Baden-Württemberg Stiftung und unter Beteiligung von Frau Sozialministerin Altpeter MdL statt. Landkreis Rottweil: Die Analyse und Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung im Kreis Rottweil erfolgt in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg, Abteilung Versorgungsforschung, und der Hochschule Ravensburg-Weingarten, Abteilung Pflegewissenschaften und Health and Social Care Management. Bürgerdialoge zu diesem Themenbereich sollen im Frühling/Sommer 2014 stattfinden. Die 3. Kommunale Gesundheitskonferenz im Kreis Rottweil beschäftigte sich mit Bewegungsförderung in allen Lebensphasen und Bereichen. Ziel der Veranstaltung war es Entscheidungsträger und Gestalter über die Auswirkungen körperlicher Aktivität zu informieren und bestehende und geplante Projekte mit dem Ziel der Bewegungsförderung vorzustellen. Prof. Schaal von der Universität Stuttgart vermittelte praxisnah den allgemeinen theoretischen Hintergrund. Die Kinder- und Jugendprojekte Komm mit in das gesunde Boot (W. Ohlert), TigerKids (D. Scherer) und Gut -3-

4 Drauf (Prof. Dr. Schaal) wurden vorgestellt. Die gesundheitlichen Auswirkungen körperlicher Belastung im höheren Lebensalter wurden von Herrn Prof. Dr. Hewer anschaulich erklärt und durch Herrn Scheuter mit seinem Esslinger Modell in der konkreten Fördermöglichkeit vorgestellt. Mit Tanzcafé und Komm, lass uns spazieren gehen wurden zwei in Kooperation mit dem Gesundheitsamt geplante Bewegungsprojekte mit Start im ersten Quartal 2014 vorgestellt. Über Projektgruppenarbeit soll weitere Bewegungsförderung und eine Bestandsaufnahme etablierter Aktionen vorgenommen werden. Die erste Sitzung ist am 13. März Links zu Internetauftritten von Kommunalen Gesundheitskonferenzen: Internetauftritte zu Kommunalen Gesundheitskonferenzen stellen eine Möglichkeit für die interessierte Öffentlichkeit dar, die konkrete Umsetzung des Konzeptes der Kommunalen Gesundheitskonferenz und deren Aktivitäten, die erstellten Konzepte, ersten Ergebnisse und zukünftige Planungen mitzuverfolgen. Es entstehen dadurch ggf. auch Möglichkeiten, sich gezielt mit einzubringen. Aktuelle Link-Beispiele sind: Landkreis Biberach: Bodenseekreis: Landkreis Böblingen: Landkreis Calw: Enzkreis und Stadt Pforzheim: Landkreis Esslingen: Landkreis Göppingen: Hohenlohekreis: Landkreis Karlsruhe: Stadt Karlsruhe: Landkreis Lörrach: Landkreis Ludwigsburg: Stadt Mannheim: Rhein-Neckar-Kreis und Stadt Heidelberg: -4-

5 Neckar-Odenwald-Kreis: Landkreis Reutlingen: Landkreis Ravensburg: Stadt Stuttgart: 5. Termine Die nächste Vollversammlung der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Landkreis Ludwigsburg ist für den Mai 2014 geplant. Das diesjährige Statussymposiums der Landesgesundheitskonferenz findet am 09. Juli 2014 im SpOrt in Stuttgart statt. Die 12. Sitzung der AG Standortfaktor Gesundheit ist für November 2014 geplant. 6. Informationen zum Newsletter Wenn Sie den Newsletter nicht weiter erhalten möchten, noch Interesse an einer älteren Ausgabe des Newsletters haben oder wenn Sie gerne ebenfalls in die Mailingliste aufgenommen werden wollen bzw. ihre Empfängeradresse ändern wollen, mailen Sie bitte an: Frau Güngör (RPS) zur Verwaltung der Mailingliste: Über diese adresse können Sie uns auch gerne Anregungen zum Newsletter mitteilen. 7. Impressum Herausgeber: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien, Frauen und Senioren Geschäftsstelle der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg Schellingstr Stuttgart Telefon: Internet: Redaktion: Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart Geschäftsstelle der fachlichen Planungsgruppe der Gesundheitsstrategie im Landesgesundheitsamt Nordbahnhofstraße Stuttgart Telefon: Internet: -5-

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