Aufgaben und Bedeutung der staatlichen Aufsicht über die schweizerischen Privatversicherungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

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1 Stefanie Gey Dr. iur. Aufgaben und Bedeutung der staatlichen Aufsicht über die schweizerischen Privatversicherungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts Stämpfli Verlag AG Bern 2003

2 Inhaltsverzeichnis Zitate Vorwort Inhaltsverzeichnis Literaturverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis V VII IX XV XLI LII I. Einleitung 1 II. Eingrenzung der vorliegenden Arbeit 12 A. Gegenstand und Ziel 12 B. Abgrenzung 15 III. Versicherungswirtschaft und Versicherungsaufsicht - Bestandteil der schweizerischen Wirtschaftsordnung 18 A. Grundlagen Allgemeines zur Entwicklung des Versicherungswesens Versicherungsaufsicht und Deregulierung 22 a) Die Anfänge der Versicherungsaufsicht 22 b) Die «Deregulierungsschritte» der Versicherungsaufsicht 29 (1) Der Entscheid der Kartellkommission 29 (2) Das EWG-Abkommen 32 (3) Das EWR-Abkommen 33 (4) Die bilateralen Verträge 37 (a), Wirtschaftliche Auswirkungen der bilateralen Verträge' 39 (b).gesetzgeberische Auswirkungen der bilateralen Verträge' 39 IX

3 (5) Das Junktim, Revision VAG - Etablierung einer Finanzkonglomeratsaufsicht' Zusammenhänge und Begriffsbestimmungen 43 a) Allgemeines 43 b) Gefahren einer undifferenzierten Synonymverwendung 46 c) Regulierung 49 (1) Aufsichtsrechtliche Massnahmen 52 (2) Staatliche vs. private Regulierung durch die Versicherungswirtschaft 52 d) Deregulierung 53 (1) Vorbemerkung 53 (2) Ziele und allgemeine Begriffsumschreibung 57 (3) Spezielles Begriffsverständnis im Versicherungswesen?. 60 (4) Fazit 72 e) Re-Regulierung und Re-Deregulierung 73 f) Liberalisierung 75 g) Privatisierung 77 h) Entkartellisierung und Entbürokratisierung 79 i) Allfinanz 81 j) Abschliessendes zu den Begriffsbestimmungen Zusammenfassung 84 B. Einordnung in die schweizerische Wirtschaftsordnung Vorbemerkung zu den Auswirkungen der Totalrevision der Bundesverfassung auf die Wirtschaftsordnung Wirtschaftsfreiheit vs. Versicherungswirtschaft? Die Koordinationsproblematik - Ordnungsbedürftigkeit der Versicherungswirtschaft 93 a) Ausgangssituation 93 b) Koordinationssysteme Die schweizerische Wirtschaftsordnung 95 a) Die Wirtschaftsfreiheit im Zentrum einer freiheitlich-sozialen Privatwirtschaftsordnung 95 (1) Die Schrankenregelung der neuen BV 97 (2) Die Handels- und Gewerbefreiheit (HGF) 99 b) Die schweizerische Marktordnung - verfassungsnormative Entscheidung? 102 (1) Wirtschaftsverfassungsphilosophien 105 (2) Bestimmung der verfassungsrechtlichen Wirtschaftskonzeption Zusammenfassung und Fazit 110 X

4 IV. Der regulierte Versicherungsmarkt Schweiz -Versicherungsaufsicht, Versicherungswirtschaft und Wettbewerb 113 A. Die staatliche Regulierung Aufsichtstheorien Aufsichtssysteme 117 a) Publizitätssystem 118 b) Normativsystem 119 c) System der materiellen Aufsicht 119 d) Konzessionssystem 123 e) Solvenzsystem Die Privatversicherungsaufsicht in der Schweiz 130 a) Ratio legis, Geltungsbereich und gesetzliche Grundlagen 130 b) Kritische Anmerkungen zur aktuellen schweizerischen Umsetzungspraxis von Versicherungsgemeinschaftsrecht 135 c) Quellen mangelnder Transparenz 138 d) (Zeit-)Kritische Aspekte eines.zeitgemässen' Revisionsvorhabens 140 e) Regulierungs- und Aufsichtsinstitutionen 143 (1) Versicherungsaufsicht 144 (a) Kompetenz- und Zuständigkeitsordnung 144 (b) Das Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) 144 (i) Geschichtliches zur Versicherungsaufsichtsbehörde 144 (ii) Organisation und Struktur 145 (c) IAIS 151 (2) Bankenaufsicht 153 (a) Globale Finanzmarktveränderungen - die Ausgangslage 153 (b) Richtlinienvorschlag für Finanzkonglomerate 154 (c) Aktuelle Gesetzgebungsarbeiten in der Schweiz 156 (d) Konsolidierung der Aufsichtstätigkeit zwischen BPV und EBK 157 (e) Die Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) 158 (3) Wettbewerbs- und Kartellaufsicht 161 (a) Versicherungsaufsichtsfunktionen der Wettbewerbsbehörde 161 (b) Die Effektivität der Kartellgesetze 163 (d) Zuständigkeit, Organisation und Aufgaben 165 (4) Die Preisüberwachung 167 (a) Kontrolle der Tarife 167 XI

5 (b) Vermeintliche Zuständigkeit,im Namen' eines funktionierenden Wettbewerbs 169 f) Inhalt, Aufgaben und Instrumente der Aufsicht -, heute und morgen' 170 (1) Allgemeine Tendenzen und Übersicht der Aufsichtsaufgaben 170 (2) Solvabilität und Solvenz in der Schweiz 172 (3) Bewilligung des Geschäftsbetriebes 173 (4) Dauernde Überwachung der Geschäftstätigkeit 176 (5) Beendigung des Geschäftsbetriebes 178 (6) Behördenformalistische Doppelzuständigkeit von BPV undejpd? 179 g) Spezialfall Krankenversicherung 180 h) Interessenantinomie vs. Totalrevision? 181 (1) Interessengegensätze in der Assekuranz 181 (2) Der Vorentwurf zur Revision des VAG (1998) Zusammenfassung 187 B. Versicherungsaufsicht und Wettbewerb Allgemeines «Externe Faktoren» 191 a) Die «Eingriffsoptimierung» 193 b) Die Kosten-Nutzen-Analyse" 195 (1) Exkurs: Erklärungsmodelle des Versicherungsprozesses (2) Die Transparenzproblematik im Speziellen 199 (c) Fazit «Interne Faktoren» 201 a) Kartellrechtliche Relevanz? 204 b) Prämienregulierung und Transparenzproblem vs. Wettbewerb 206 c) Begriffspräzisierungen Wettbewerbstheoretische Grundlagen 212 a) Allgemeines zu den Wettbewerbstheorien 212 b) Synopse wichtiger Wettbewerbstheorien 213 c) Wettbewerbstheorien in der Schweiz 215 d) Wettbewerb - Ziel, Funktion und Bedeutung 217 e) Wettbewerb auf den Versicherungsmärkten 222 (1) Charakterisierung der, Versicherung' 226 (a) Allgemeines zur Begriffsbestimmung und Rechtsnatur der.versicherung' 227 (b) Das, hinkende Synallagma' des Versicherungsvertrages 233 (i) Exkurs: Das Synallagma 233 (ii) Die Geldleistungs- und Gefahrtragungstheorie. 238 XII

6 (iii),einseitig befristete oder bedingte Zweiseitigkeit'? 239 (iv) Vorläufiges Ergebnis 244 (c) Rechtliche und «marktprozessuale», Vorgänge' 244 (i) Die Gefahrengemeinschaft 245 (ii) Die vermeintliche Entgelteigenschaft der Prämie 250 (iii) Fazit 253 (d) Die einzelnen.gegenverhältnisse' als integrale Bestandteile der.versicherung' 256 (i) Das,Risiko-Gegenverhältnis' 258 (ii) Das.Dienstleistungs- und Kosten-Gegenverhältnis' 260 (iii) Das.Kapitalanlage-Gegenverhältnis' 261 (iv) Das eigentliche Synallagma des Versicherungsverhältnisses 264 (e) Zusammenfassung und Fazit 265 (2) Die Korrelation zwischen Prämienpräsentation und Wettbewerb 267 (a) Allgemeines zu den Kalkulationsverfahren 268 (i) Zum Begriff der Prämie 270 (ii) Vom Beitrag zur Prämie 271 (iii) Die Besonderheit der ruinösen Konkurrenz 272 (b) Die ungenügende Prämientransparenz - Quelle mangelhaften Wettbewerbs 272 i) Die Rechtsform als.transparenzeinflussfaktor'?274 ii) Bilanzierungsstandard und Rating als Transparenzbewertungsfaktoren? 275 (iii) Europäische Rechnungslegungsstandards und -aufsieht 277 iv) Das.Einnahmen-Ausgaben-Missverhältnis' als Transparenzgebotsfaktor? 277 (v) Das Postulat nach Transparenzerhöhung 279 (vi) Fazit - Die Prämie als Wettbewerbsmoderator c) Die gesetzlichen Regelungen zur Prämie -.heute und morgen' 283 d) Fazit des notwendigen Inhaltes einer Prämienpräsentation Zusammenfassung 289 XIII

7 V. Der Einfluss globaler Finanzmarktveränderungen 290 A. Allgemeines 290 B. Der europäische Versicherungsbinnenmarkt 293 C. Versicherungsaufsicht der Schweiz im Spannungsfeld 294 D. Problemfelder einer künftigen Versicherungsaufsicht Aufsichtszuständigkeiten Aufsichtsorganisation Solvenzaufsicht Transparenz Europakompatibilität Kritisches zu Allfinanz und einhergehender Finanzmarktaufsicht VI. Schlusswort 305 XIV

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