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1 1/2007 Informationen für Kundinnen und Kunden der Mobiliar Das Wetter So entstehen Thomas Buchelis Prognosen Zahltag bei der Mobiliar Comeback eines Käses 100 Jahre Pfadi Sicher Auto fahren

2 Auf einen Blick Bilder: Rolf Neeser, Tomas Wüthrich, Richard de Stoutz und Severin Nowacki 10 Die Flüelers: Ihr Käse ist wieder da 07 Unwetterwarnungen per SMS 03 Editorial 04 Fokus Thomas Bucheli, Redaktionsleiter SF Meteo, über Prognosen und ein Unwetter-Frühwarnsystem «Weltspitze in Forschung und Verbrauch», Gastkolumne von Klimatologe Jürg Luterbacher Wettbewerb 08 Die Mobiliar 108 Millionen für die MobiCasa-Kunden 09 Vorsorge Neue Tarife für Todesfallversicherungen 10 Unternehmen Nach dem Hochwasser 2005 vor dem Aus jetzt wieder auf dem Markt: der Parmino-Käse aus Alpnach 12 Aus der Praxis Der 20-jährige Mobiliar-Kunde Daniel Reding auf dem Fahrsicherheitsparcours 14 Mobiliar News und Angebote 15 Engagement Die Pfadi 100 Jahre Abenteuer in der Natur IMPRESSUM HERAUSGEBER Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft, 3001 Bern, Unternehmenskommunikation, Peter Marthaler REDAKTION Kurt Messerli (km, Chefredaktor), Patricia Däpp (da), Claudia Freire (cf), Susanne Maurer (sum), Jürg Thalmann (jt), Unternehmenskommunikation, Bundesgasse 35, 3001 Bern, Tel , Fax , Internet ÜBERSETZUNGEN Jean-Claude Benoît, Noël Muré, Clément Puippe, Chantal Roh, Inter-Translations SA BESTELLWESEN Abteilung Marketing Support, Tel , Fax KONZEPT UND GESTALTUNG wave-advertising ag, Luzern, TITELBILD Thomas Bucheli, Redaktionsleiter SF Meteo. Bild: Rolf Neeser, Biel DRUCK Kyburz AG, Dielsdorf AUFLAGE 1,2 Millionen Ex., erscheint zweimal jährlich deutsch, französisch und italienisch Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft 2 Mobirama 1/2007

3 Editorial 12 Junglenker im Driving Center Guten Tag Es lohnt sich, bei der Mobiliar zu sein 14 Neue Mobiliar-Kinderkrippe in Nyon Sie sind in guter Gesellschaft: Über 1,3 Millionen Kundinnen und Kunden bekennen sich zur Mobiliar. Und es werden immer mehr, auch im letzten Jahr ist die Mobiliar stärker gewachsen als der schweizerische Versicherungsmarkt. Dieses grosse und sehr beständige, meist über viele Jahre oder gar Jahrzehnte anhaltende Vertrauen unserer Kundschaft ist nicht selbstverständlich. Der Wettbewerb ist härter geworden. Die grossen internationalen Versicherer haben zum Angriff auf den kleinen Markt Schweiz geblasen. Wir von der Mobiliar stellen uns dieser Herausforderung, allerdings nicht nur mit günstigen Angeboten, sondern mit unseren Stärken. Wir bieten ein kundengerechtes Preis-Leistungs- Verhältnis an und wollen uns vor allem auch dann bewähren, wenn Sie uns in Ihrer Nähe brauchen, im Schadenfall nämlich! Aber auch ohne Schaden erhalten Sie Geld von uns. Als Genossenschaft beteiligen wir die Kunden am Erfolg, und wie: Unsere Versicherten erhalten auf der nächsten Prämienrechnung ihrer MobiCasa Haushaltversicherung nicht nur 10, sondern gleich 20 Prozent Vergünstigung. Wir verdoppeln die Ausschüttung an die Kundinnen und Kunden dank des guten Geschäftsergebnisses auf über 100 Millionen Franken. Eine Versicherung ist Vertrauenssache. Darin kennt sich die Mobiliar seit 180 Jahren bestens aus. Und auch weiterhin soll gelten: Die Mobiliar ist die persönlichste Versicherung der Schweiz! Herzlich Urs Berger, CEO 1/2007 3

4 Fokus Die Kunst, auf die richtige Karte zu setzen Der Meteorologe Thomas Bucheli über Prognosen, Messstationen und ein nützliches Unwetter-Frühwarnsystem. Meteorologen können, was uns Menschen eigentlich verwehrt ist: die Zukunft voraussagen. Dies allein erklärt die Popularität der Wettersendungen freilich nicht. Über eine Million Zuschauer bescheren dem Deutschschweizer Fernsehen jeden Abend für einige Minuten traumhafte Einschaltquoten. Thomas Bucheli, Leiter der Redaktion von SF Meteo, führt die grosse Aufmerksamkeit auf «den Mix aus Information und Unterhaltung» zurück. Zudem sei die Sendezeit (kurz vor 20 Uhr) sehr attraktiv. Grosser Interpretationsspielraum Wie entsteht eigentlich eine Prognose? Die Antwort auf diese Frage ist ebenso komplex wie das Wetter selbst, obwohl die Ausgangslage simpel klingt: «Das Wetter, das zu uns kommt, ist bereits irgendwo. Die Kunst besteht darin, herauszufinden, wie genau und wann es kommen wird», erklärt Bucheli. Ein Blick auf das aktuelle Europawetter: die Grundlage jeder Prognose. Als Erstes gilt es festzustellen, wie sich das Wetter im Moment überhaupt präsentiert; in welchem Zustand sich die Atmosphäre im Grossraum Europa und in der Schweiz aktuell befindet. Dazu dienen namentlich hochaufgelöste Bilder der Satelliten und des Wetterradars. Für die eigentliche Prognose spielen aber heute Computermodellkarten die Hauptrolle: In grossen Rechenzentren wird täglich mehrmals mit hochkomplizierten physikalischen Wettermodellen für den ganzen Globus und darauf bauend auch für kleinere Gebiete berechnet, wie sich das Wetter weiterentwickelt. Die grosse Herausforderung für die Meteorologen besteht in der Folge darin, sich aus den angebotenen und sich oft auch widersprechenden Ergebnissen für das «richtige» Modell zu entscheiden. Bei dieser Wahl ist die Erfahrung von immenser Bedeutung. «Es Bild: Tomas Wüthrich steht eine Unmenge an Modelldaten zur Verfügung», sagt Bucheli. Unerfahrene Meteorologen seien zuweilen überfordert und täten sich schwer beim Entscheid, welche Elemente (Wind, Temperaturen usw.) zu welchem Zeitpunkt eine wichtige Rolle spielen. «Bei der Wettervorhersage besteht ein grosser Interpretationsspielraum», meint der 45-jährige Luzerner. «Der Computer liefert zwar die Grundlage, die Detailprognosen werden aber von Menschen erstellt.» Zahl der Messstationen ist nicht entscheidend Kenntnisse der lokalen Eigenheiten sind auf dem Weg zu einer zuverlässigen Prognose unabdingbar. Im Ausland stünde er deshalb zunächst auf verlorenem Posten, erklärt Bucheli. «Man muss zuerst das lokale Klima kennen lernen.» Erst wenn man auf persönliche Erfahrungswerte zurückgreifen und sich über die Auswirkungen der verschiedenen physikalischen Vorgänge in der Atmosphäre vor Ort habe ein Bild machen können, sei man auch gewappnet für die korrekte Interpretation der Modellwetterkarten. Messstationen spielten entgegen einer weit verbreiteten Meinung eine untergeordnete Rolle, meint Bucheli. Die Gleichung «Mehr Messstationen = eine bessere Prognose» stimme nicht. «Dank der technischen Entwicklung von neuartigen Messmethoden gerade bei den Wettersatelliten können heutzutage unglaublich viel mehr und feinere Informationen aus der Atmosphäre und von der Erdoberfläche gewonnen werden als früher. Die einfache klassische Wetterstation verliert daher für die Berechnung von Wettermodellen zunehmend an Bedeutung. Die meisten dieser Messdaten dienen ohnehin primär statistischen Zwecken; zum Beispiel zur Bestimmung eines Hitzerekords oder 4 Mobirama 1/2007

5 Fokus Bilder: Rolf Neeser Meteorologe Thomas Bucheli: «Bei der Wettervorhersage besteht ein grosser Interpretationsspielraum.» 1/2007 5

6 Fokus zur Verifikation der Prognose dies aber erst im Nachhinein.» Eine geballte Ladung Fachwissen Das Team von SF Meteo erreicht bei Prognosen für den nächsten Tag eine Trefferquote von 85 Prozent. Mit jedem weiteren Tag nimmt die Genauigkeit je nach Wetterlage ab. «Bis zu fünf Tagen lassen sich seriöse Voraussagen machen», sagt Bucheli, der auf ein Team von elf Meteorologen zählen kann. SF Meteo ist zusammen mit Meteoschweiz (Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie) der grösste Prognosensteller der Schweiz. Zu den Kunden von SF Meteo zählen unter anderen Radio DRS, Teletext und Swisscom. «Warnen kann jeder» SF Meteo ist auch massgeblich am Frühwarnsystem Wetter-Alarm beteiligt. Die Unwetterinformationen werden von SF Meteo herausgegeben und per SMS an die Abonnenten versandt (siehe nebenstehende Box). Die Mobiliar tritt als exklusive Partnerin dieser von SF Meteo und den kantonalen Gebäudeversicherungen angebotenen Dienstleistung auf. «Die grösste Herausforderung beim Wetter-Alarm besteht darin, nicht zu viele Fehlalarme auszulösen», sagt Bucheli. «Warnen kann jeder. Entscheidend ist, wie präzise die stark regionalisierten Meldungen sind.» Augenzeuge der Erderwärmung Thomas Bucheli beschäftigt sich seit 1981 und seinem Geografiestudium an der ETH Zürich mit Wetterphänomenen aller Art. Seit 2004 erweitert er seinen Horizont einmal jährlich in Form einer dreiwöchigen Kreuzfahrt in der Antarktis. Im Februar spielte Bucheli zum vierten Mal die Rolle des wissenschaftlichen Reisebegleiters, hielt auf einem Touristenschiff Vorträge und versuchte in diesem für ihn weitgehend unbekannten Klimagebiet mit rudimentären Methoden, Prognosen für die nächsten Reisetage zu erstellen. In der Nähe des Südpols wurde Bucheli auch Zeuge der Folgen der Erderwärmung. «Vor zwei Jahren konnten wir eine Bucht auf der antarktischen Halbinsel noch zu Fuss überqueren. Dieses Jahr war diese Stelle jedoch eisfrei.» Selbst in der Antarktis hat das Wetter Alarm geschlagen. jt Bild: Tomas Wüthrich Gastkolumne Weltspitze in Forschung und Verbrauch Der durch die Menschen verursachte Klimawandel ist nicht zu stoppen wir können ihn aber mit konsequentem Handeln verlangsamen und abschwächen. Der im Februar auszugsweise veröffentlichte Uno-Klimabericht sollte dem letzten Skeptiker die Augen geöffnet haben. Wir haben den wärmsten Herbst und Winter seit 500 Jahren hinter und vermehrt sommerliche Hitzewellen vor uns der Sommer 2003 hat uns einen heissen Vorgeschmack darauf gegeben. Ich bin trotz allem Optimist geblieben und halte wenig von apokalyptischen Prognosen. Im Uno- Bericht zu dem ich einen bescheidenen Teil beisteuern durfte steht nicht, dass der Weltuntergang bevorsteht. Wir müssen jedoch Massnahmen gegen die Klimaerwärmung treffen und lernen, uns dem Wandel anzupassen. In der Landwirtschaft, im Tourismus und in der Wasserwirtschaft beispielsweise stellen sich neue Herausforderungen. Es gibt aber noch weit beängstigendere Fragen; zum Beispiel: Wo finden all die Klimaflüchtlinge Zuflucht, denen in ihrer Heimat dereinst wegen des steigenden Meeresspiegels die Lebensbasis weggespült wird oder die wegen Trockenheit keine Lebensgrundlage mehr haben? Die langfristigen Trends sprechen eine deutliche Sprache es wird wärmer. Unsere Winter werden zudem feuchter; die Wahrscheinlichkeit von Überschwemmungen nimmt zu. Das heisst aber nicht, dass künftig jedes Jahr Rekordtemperaturen oder Rekordniederschläge gemessen werden; das Klima wird grösseren Schwankungen unterworfen sein (einerseits Hitzewellen mit Dürren, anderseits vermehrt Starkniederschläge). Es wird freilich auch Gewinner der Erderwärmung geben in Skandinavien und Nordamerika zum Beispiel wird künftig weniger geheizt werden müssen. Wohlverstanden: Die negativen Seiten überwiegen deutlich. Die Versicherungen sind in ausserordentlichem Mass vom Klimawandel betroffen. Bereits heute wird rund ein Drittel aller Versicherungsschäden durch wetterbedingte Naturkatastrophen ausgelöst. Laut einer Vorhersage des Uno-Umweltprogramms (Unep) wird die Häufigkeit von Naturkatastrophen jährlich um fünf Prozent zunehmen. In der Klimaforschung gehört die Schweiz zur Weltspitze beim Pro-Kopf-Energieverbrauch leider auch. Wir wären jedoch prädestiniert dazu, im Kampf gegen den Klimawandel eine Vorreiterrolle zu spielen. Nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Interessen ist die Schweiz gut beraten, unter anderem rasch auf neue Technologien und erneuerbare Energien zu setzen die nächsten Generationen werden es uns danken. Jürg Luterbacher Zur Person Jürg Luterbacher (39) ist Klimatologe und Co-Autor des Kapitels «Paläoklimatologie» des jüngsten Uno-Klimaberichts. Er arbeitet am Nationalen Forschungsschwerpunkt Klima (NCCR Climate) sowie in der Gruppe für Klimatologie des Geographischen Instituts der Universität Bern. 6 Mobirama 1/2007

7 Fokus Unwetterwarnung per SMS Der Wetter-Alarm bietet eine effiziente Form der Prävention an: ein meteorologisches Frühwarnsystem für jedermann. Der Wetter-Alarm warnt Sie via SMS (40 Rappen pro Warnung) vor Starkniederschlag, Sturmwind, Hagel und Schnee. Das Abonnement ist kostenlos und per SMS lösbar: einfach die Nachricht «start wam», gefolgt von der Postleitzahl des Wohnorts, an die Nummer 4666 senden. Für Bern zum Beispiel «start wam 3000». Die Meldungen sind regionalisiert und mit nützlichen Verhaltenstipps versehen; die Aufteilung in schweizweit 65 Regionen erlaubt eine hohe Genauigkeit der Prognosen. Individuell auswählbare Unwetterarten gewährleisten ausserdem, dass jeder Abonnent nur Informationen erhält, die auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Diese Verfeinerung des Abonnements kann nach der SMS-Anmeldung unter vorgenommen werden. Die Mobiliar tritt als exklusiver Partner dieser von SF Meteo und den kantonalen Gebäudeversicherungen angebotenen Dienstleistung auf. Nehmen Sie an unserem Wettbewerb teil (siehe unten), und gewinnen Sie ein SMS-Jahresabonnement für den Wetter-Alarm. Mehr Informationen unter und «Warnen kann jeder. Entscheidend ist, wie präzise die Meldungen sind», sagt Thomas Bucheli, der massgeblich am Frühwarnsystem Wetter-Alarm beteiligt ist. Wettbewerb Beantworten Sie auf der Antwortkarte des Begleitbriefes die Wettbewerbsfrage und retournieren Sie den Talon. Einsendeschluss: 10. Juni Preis: Besuch des Wetterbüros SF Meteo für zwei Personen, geführt von Thomas Bucheli, Leiter Redaktion SF Meteo mit Besichtigung der Meteo-Plattform auf dem Hochhaus des Schweizer Fernsehens in Zürich sowie eine Übernachtung mit Frühstück für zwei Personen in einem Superior- Zimmer des Hotels Europe in Zürich Preis: Je ein Fahrsicherheitstraining im Veltheim Driving Center im Wert von 290 Franken Preis: Je ein SMS-Jahresabonnement für den Wetter-Alarm. (Der Empfang der Alarmmeldungen ist ausschliesslich über ein Handy möglich. Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Handynummer auf der Antwortkarte anzugeben.) Teilnahmebedingungen: Es werden nur Originaltalons von Kundinnen und Kunden der Mobiliar akzeptiert. Mitarbeitende der Mobiliar und deren Angehörige sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die Gewinner der Preise 1 10 werden schriftlich informiert, die Gewinner der Preise per SMS. Die Gewinnerinnen und Gewinner des letzten Wettbewerbs: Rund Kundinnen und Kunden nahmen am letzten Mobirama-Wettbewerb teil. Die richtige Antwort lautet: Die Mobiliar stellt für Projekte zum Schutz vor Naturgefahren 10 Millionen Franken zur Verfügung. Zwei Übernachtungen im Hotel Walther in Pontresina/St. Moritz gewann Fritz Tobler aus Kreuzlingen. Je einen Einkaufsgutschein von Intersport im Wert von 100 Franken gewannen: T. Ulrich-Wagner, Rüti; B. Studer-Scheidegger, Fraubrunnen; G. Giovanoli, Dietikon; P. Scheidegger, Thun; D. Castagna, Gorduno; Université Populaire jurassienne, Delémont; O. Känzig, Nidau; Ch. Wolf, Hinwil; I. Haller, Zollikofen. Je einen Einkaufsgutschein von Intersport im Wert von 50 Franken gewannen: R. Iten, Ebmatingen; M. Bey, Môtiers; A. Scheidegger, Bern; M. Burri, Murten; R. Hug-Peter, Sargans; T. Steiner-Joss, Langenthal; J. Eberle-Gerber, Hinwil; Hewi GmbH, Hindelbank; M. Langthim-Vopper, Schlattingen; H. Cavelti-Vetsch, Bergün/Bravuogn; L. Etter, Basel; S. Rupper, St. Gallen; B. Recher, Thalwil; P. Bachmann Gassmann, Kaisten; M. Kammermann, Oberentfelden; E. Fehr, Liebefeld; S. Burkhardt, Oberschan; R. Renggli-Winet, Stans; D. Pfleghaar, Aesch; H. Lim-Phour, Ittigen. 1/2007 7

8 Die Mobiliar MobiCasa Multirisk Die Police mit den speziellen Extras Die Mobiliar hat ihren Kunden allein in den letzten 25 Jahren 422 Millionen Franken aus dem Überschussfonds ausbezahlt dieses Jahr kommen weitere 108 Millionen dazu. MobiCasa Multirisk Sie haben Geld zugut. Auch ohne Schaden. Mit diesem Plakat macht die Mobiliar auf die Auszahlung aus dem Überschussfonds aufmerksam _210x148_MobiRama_d.indd :44:37 Uhr Wenn es bei uns gut läuft, profitieren Sie von der Auszahlung aus dem Überschussfonds Lösungen, die optimal auf Ihre Bedürfnisse abstimmbar sind Führendes Deckungskonzept Gelegentliches Benützen fremder Fahrzeuge ist mitversichert Alles zum Neuwert versichert inklusive Ski und Fahrrädern Vertragsrechtsschutz ist mitversichert Soforthilfe im Schadenfall dank 24 h HomeAssistance, Türöffnung im Notfall und Kartensperrung inbegriffen Nur ein Selbstbehalt im Schadenfall JurLine für telefonische Rechtsauskünfte jeglicher Art Ausgezeichnetes Preis-Leistungs- Verhältnis Attraktives Angebot für junge Leute. Dazu die EURO<26 Erlebniskarte als Geschenk Bei der Beratung und Betreuung ihrer Kunden, ganz besonders aber im Schadenfall, kann eine Versicherung beweisen, wie gut sie ist. Die Mobiliar geht noch einen Schritt weiter: Weil sie genossenschaftlich verankert ist, kann sie ihre Kunden am Erfolg beteiligen. Allein seit 1981 flossen so rund 422 Millionen Franken an die Versicherten zurück dieses Jahr kommen weitere 108 Millionen dazu: Die über 1 Million Kundinnen und Kunden mit einer Mobi- Casa Haushaltversicherung bezahlen dieses Mal 20 Prozent weniger Prämie. Die Auszahlungen aus dem Überschussfonds sind nicht die einzigen Sonderleistungen der Mobiliar. Besonders erwähnenswert sind die 24 h HomeAssistance und die JurLine. Diese Exklusivservices gelten für alle MobiCasa Multirisk Policen und haben schon vielen Mobiliar-Kunden aus der Patsche geholfen. Pannenhilfe im Haushalt Die 24 h HomeAssistance ist das Gegenstück zur 24 h CarAssistance bei der Autoversicherung sie sorgt für Soforthilfe bei Pannen im Haushalt. Haben Sie Ihren Hausschlüssel verloren und stehen vor verschlossener Türe? Droht Ihnen wegen einer defekten Heizung ein kaltes Wochenende? Herrscht in Ihrem Kühlschrank Tauwetter? Ein Anruf genügt, und unser Call-Service- Center Mobi24 (Notruf: ) organisiert einen Handwerker, der Sie Ihrer Sorgen entledigt. Kostenlose telefonische Rechtsauskünfte Die JurLine ist eine Exklusivität: Der kostenlose Service der Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG einer Tochterunternehmung der Mobiliar bietet juristische Erstauskünfte zu rechtlichen Alltagsfragen beantworteten die 13 Juristinnen und Juristen Anrufe das entspricht 150 Anrufen pro Tag. «Die meisten Fragen betreffen das Arbeits-, Miet- und Kaufrecht», erklärt Andreas Züger, Leiter JurLine bei der Protekta. Nebst einer ersten Einschätzung der Rechtslage bietet die JurLine auch Hilfe zur Selbsthilfe. «Wir unterstützen die Kunden zum Beispiel mit Argumenten, damit sie sich gut auf eine Wohnungsübergabe vorbereiten können», sagt Züger. Die JurLine beantwortet Ihre Fragen unter der Nummer von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr. jt Mehr zum Überschussfonds und MobiCasa: 8 Mobirama 1/2007

9 Vorsorge Neue Tarife für Todesfallversicherungen bei der Mobiliar Leben Das Risiko versichern, aber zu einem fairen Preis Die Todesfallversicherung gewährleistet die finanzielle Sicherheit der Angehörigen. Für Nichtraucherinnen und Nichtraucher gibt es interessante Tarife. Wer sich keinen besonderen Risiken aussetzt, findet in der neuen Palette von Todesfallversicherungen der Mobiliar Leben differenzierte Tarife. Warum eine Todesfallversicherung? Stirbt eine Person, die finanziell für die Familie sorgte, erleiden die Angehörigen häufig eine Einkommenseinbusse. Ist zudem ein Eigenheim vorhanden, kann die Hypothek zu einer grossen, vielleicht sogar untragbaren finanziellen Belastung werden. Diese kann mit einer Todesfallversicherung entschärft werden. Stirbt die versicherte Person während der Laufzeit des Vertrags, garantiert die Versicherung die Ausschüttung eines zum Voraus gegen eine Jahresprämie festgelegten Kapitalbetrags. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Tod aufgrund von Krankheit oder Unfall erfolgte. Die Versicherung ist auch für unverheiratete Paare im Unterschied zu den Sozialversicherungen, die ihre Leistungen grundsätzlich nur an verheiratete Paare ausrichten. Tiefste Prämie auf dem Markt Viele Todesfallversicherungen berücksichtigen in ihren Tarifen einzig, ob eine versicherte Person raucht oder nicht und verlangen von Rauchenden eine höhere Prämie. Die Mobiliar bietet neu drei Tarifstufen an: Raucher-in, Nichtraucher-in seit einem Jahr und Nichtraucher-in seit drei Jahren (siehe Kasten). Für «Nichtraucher-innen seit drei Jahren» gelten zusätzlich drei weitere Kriterien: Body-Mass-Index (Verhältnis Körpergrösse/Gewicht), Beruf und sportliche Aktivitäten. cf Mehr zu den Todesfallversicherungen Bestellen Sie die Prospekte «MobiLife Risk Preferred» mit der Antwortkarte, mit einem Anruf auf oder über Prämienvergleich 40-jähriger Kunde, Todesfallkapital CHF Versicherungs- Barwert Prämie gesellschaft Nettoprämien (brutto) CHF CHF Mobiliar 3 Jahre NR Vaudoise Helvetia National Mobiliar 1 Jahr NR Pax Zürich Basler Allianz Generali Swiss Life Stand: Februar 2007 Daniel Loup, Leiter Mobiliar Leben «Mehr Transparenz und fairere Prämien für unsere Versicherten» Bild: Andreas Greber Daniel Loup, warum gibt es für die Todesfallversicherung neu drei Tarifstufen? Mit Tarifen für spezifische Personengruppen können wir fairere Tarife anbieten, die verschiedene Lebensstile berücksichtigen. Wo liegt der Unterschied zur Konkurrenz? Neben den Gruppen Rauchende und Nichtrauchende haben wir ein zusätzliches Kriterium aufgenommen: Nichtraucher seit drei Jahren. Wir unterstützen damit jene Personen, die das Rauchen aufgegeben haben oder nie geraucht haben. Zudem ist die Bruttoprämie für alle drei Tarifstufen gleichwertig wie die Nettoprämie. Für die Versicherten wird es einfacher: Sie wissen genau Bescheid über ihre Prämie. Wir wollen mehr Transparenz und gerechte Prämien für unsere Versicherten. Auf welcher Grundlage wurden die Prämien der drei Kategorien festgelegt? Wir haben ein bedeutendes Kundenportfolio, denn schliesslich sind wir seit mehr als 60 Jahren in der Lebensversicherung tätig. Auf der Grundlage unserer Statistiken haben unsere Fachleute die potenziellen Risiken für jede Kategorie minutiös berechnet und auf diese Weise die Prämien festgelegt. Unsere Zahlen wurden anschliessend den Kontrollbehörden des Bundes vorgelegt und von diesen für Rechtsgültig erklärt. cf 1/2007 9

10 Unternehmen Hochwasser vernichtete eine ganze Jahresproduktion Das Comeback des Parmino-Käses Der Parmino war ein Hoffnungsträger unter den regionalen Produkten. Bis das verheerende Hochwasser vom August 2005 eine ganze Jahresproduktion vernichtete. Über das Comeback des beliebten Käses aus dem Kanton Obwalden. Er ist wieder da, der Parmino-Käse. Hunderte runde und viereckige Laibe reifen zehn Monate im Käselager in der Alpnacher Industrie, bis sie auf den Markt kommen. Käsermeister Martin Flüeler, 34, hebt einen runden Käse aus dem Gestell und zeigt ihn dem Schadeninspektor der Mobiliar, Erwin Koller. Dass der Parmino wieder da ist, ist alles andere als selbstverständlich und hat viel mit der Versicherung zu tun. «Wohin steuert das Unternehmen?», fragte sich Martin Flüeler nach dem verheerenden Hochwasser vom August Zwar hielt sich der Schaden in der Produktionsanlage der Käserei von Vater Oskar Flüeler in Alpnach Dorf in Grenzen, doch der Reifungskeller im benachbarten Kägiswil war bis unter die Decke geflutet. Martin Flüeler verlor 50 Tonnen Käse, eine Jahresproduktion im Wert von mehreren hunderttausend Franken. In einer ersten Phase dachte der Leiter der Parmino Käse AG ans Aufgeben: «Das können wir vergessen.» Ein Wendepunkt in der Geschichte der Käserei, die seit 1916 im Besitz der Familie ist? Existenzängste kamen auf. Zweimal berichtete das Flüelers waten durchs Wasser: So sah es im August 2005 im Käselager aus. Schweizer Fernsehen in der Sendung «Quer» über Vater und Sohn Flüeler und deren Familien. Käsermeister Martin Flüeler und Schadeninspektor Erwin Koller (rechts) im neuen Lager: Dort reifen die Parmino-Laibe während zehn Monaten heran. Bild: Schweizer Fernsehen, Quer. Marktanteile zurückgewinnen Die Nachfrage nach Parmino war da. Oskar Flüeler, Lebensmitteltechnologe mit Doktorat, entwickelte ihn nach neuesten Erkenntnissen der Ernährungslehre im Jahr Der dreiviertelfette Hartkäse reift deutlich schneller als Parmesan oder Grana Padano aus Italien. Als schweizerisches Verdrängungsprodukt soll er Marktanteile gegenüber den Importen zurückgewinnen. Oskar Flüeler stellt ihn an sechs Tagen in der Woche her; dazu kommt eine Lizenzproduktion im luzernischen Neudorf. Martin Flüeler kauft den Parmino vom Vater, pflegt ihn zehn Monate und vermarktet ihn direkt. «Das gibt uns Freiraum, eine grössere Marge ist möglich», sagt er. Kundinnen und Kunden der Migros Luzern kennen den Käse, aber auch in den Läden von Volg und Spar ist er erhältlich als Stängeli, Reibkäse, kleinverpackter Apérokäse oder in Dreieckstücken. Teilzahlung nach zwei Wochen Nach dem Unwetter kam fast zehn Monate kein Parmino mehr auf den Markt. Werden ihn die Kunden vergessen? Diese Sorge beschäftigte Martin Flüeler. Er klopfte bei den Abnehmern an und stiess auf Verständnis. Einträge in Internetforen beweisen, wie der Käse bei den Konsumenten geschätzt wird und nicht vergessen ging. Doch mit Kundenbesuchen war Martin Flüeler nicht ausgelastet: Während des Betriebsunterbruchs fand er bei seinem Onkel Werner Ettlin eine Aushilfsstelle als «Stromer», seine Frau Martina, die ebenfalls im Geschäft mitarbeitet, half bei der Nahrungsmittelfirma Nahrin in Sarnen aus. Rasch den Draht fand er auch zu Erwin Koller, dem Schadeninspektor. Koller hatte seine Mechanikerlehre in jener Luzerner Firma absolviert, die Bankungsbleche für die Lagerung von Käsen herstellt. Zehntausende solcher Bleche hatte er vor seiner Mobiliar- Tätigkeit angefertigt. Und genau diese benötigte Martin Flüeler nun, damit er den Käse wieder lagern konnte. Die bisherigen Gestelle waren nach der Überflutung aus hygienischen Gründen nicht mehr verwendbar. Erwin Koller besorgte ihm die neuen Lagergestelle sofort. Wert: fast Franken. Schon zwei Wochen nach dem Unwetter zahlte die Mobiliar einen ersten Teil des Schadens. 10 Mobirama 1/2007

11 Bilder: Rolf Neeser Martin und Martina Flüeler kosten ihren Parmino. Im Hintergrund lagert Sbrinz, der ebenfalls in Alpnach hergestellt wird. «Kultur basiert auf Solidarität» In der Alpnacher Industrie fand die Parmino Käse AG zwei grosse Räume für das neue Käselager. «Für uns war das ein Glücksfall», sagt Martin Flüeler heute. Auch die Versicherung ist mit dem neuen Standort zufrieden, denn dort ist das Risiko einer Überschwemmung deutlich geringer als am bisherigen. Martin Flüeler: «Wir können uns nicht vorstellen, was die Natur anrichten kann.» Deshalb lohne es sich, mit Fachleuten regelmässig den Versicherungsschutz zu überprüfen. Flüelers taten dies, sie waren nicht unterversichert: «Alles andere wäre eine Katastrophe gewesen.» Branding: Auf jedem Laib wird einzeln von Hand das Signet des Käses angebracht. Die Mobiliar zahlte den Schaden am eingelagerten Käse, die Einrichtungen im Käselager und den Ertragsausfall. So nahm sie Flüelers ihre Existenzängste und gab ihnen eine Perspektive. Fast zehn Monate nach dem Unwetter konnten sie wieder liefern. Die Kundinnen und Kunden hatten den Käse nicht vergessen. Abnehmer wie die Migros Luzern unterstützten die erneute Lancierung. Für Martin Flüeler war das ein Zeichen, dass die Unternehmenskultur in der Schweiz noch auf Gemeinschaft und Solidarität ausgerichtet ist. Am 4. Mai berichtet er am Swiss Economic Forum in Thun über seine Erfahrungen nach dem Unwetter (siehe Kasten). Das Konferenzthema «Shake up the Status Quo» gilt auch für ihn: Der Verlust von 50 Tonnen Käse hat ihn aufgerüttelt. Dank der Versicherung hat er wieder Mut gefasst und fährt eine offensive Strategie. Bald fällt der Entscheid, ob Parmino national vermarktet werden soll. Ein nächster Wendepunkt in der Geschichte des Unternehmens, denn dafür benötigen Flüelers 200 Tonnen, die vierfache heutige Jahresproduktion. km Swiss Economic Forum «Mit einem Schlag war alles anders.» Martin Flüeler beschreibt am Swiss Economic Forum (SEF) vom 4. Mai 2007 in Thun die Stunde null, als das Hochwasser seine Existenz zu ruinieren drohte. Und er erzählt, wie es gelang, nach dem Verlust von 50 Tonnen Käse den Markt noch offensiver zu bearbeiten. Krise als Chance! Vor Flüeler spricht der CEO der Mobiliar, Urs Berger, über Risk- und Chancenmanagement, was ins Pflichtenheft jedes vorausschauenden Unternehmers gehört. Die Mobiliar unterstützt das SEF auch dieses Jahr und unterstreicht damit ihr Engagement für KMU. Mehr zum Thema Versicherungen für Unternehmen: Auftritt Familie Flüeler im «Quer»: Sendungen vom 26. August 2005 und 25. August /

12 Aus der Praxis Autos schleudern nicht von selbst Statistiken belegen es: 18- bis 25-jährige Neulenker verursachen die meisten Unfälle auf Schweizer Strassen. Sicheres Fahren lässt sich aber trainieren: Mobirama begleitete einen 20-jährigen Mobiliar-Kunden an ein Fahrsicherheitstraining. Auf dem Fahrsicherheitsparcours üben Lenkerinnen und Lenker den Ernstfall damit sie im Notfall richtig reagieren. Pünktlich um 8.30 Uhr parkiert Daniel Reding aus Siebnen im Kanton Schwyz seinen silbergrauen Mazda 323F vor dem Veltheim Driving Center im Kanton Aargau: «Meine Gotte hat mir gesagt, dass mir die Mobiliar die Prämien um fünf Prozent verbilligt, wenn ich ein Fahrsicherheitstraining absolviere. Ich dachte: Solch ein Training kann nicht schaden.» Den Rabatt sowie zusätzliche 100 Franken an das Training kriegt er von seinem Versicherer, weil er unter 26 Jahre alt ist (siehe Kasten). Weitere 100 Franken steuert der Schweizerische Fonds für Verkehrssicherheit allen Lenkern unter 30 Jahren bei. Damit muss Daniel statt 290 nur noch 90 Franken für den Tageskurs berappen. Der Polymechaniker hat vor zwei Jahren die Fahrprüfung bestanden seit einigen Monaten besitzt er ein eigenes Auto. Unfall hatte er zum Glück noch keinen. Von der Theorie im Kursraum... Kursleiter Daniel Menzi gibt den vier Teilnehmerinnen und sechs Teilnehmern das Tagesziel bekannt: Es gehe darum, die Möglichkeiten und Grenzen von Fahrzeug und Lenker zu erfahren. Meistens sei weniger das Fahrzeug und die Technik das Problem, sondern der Mensch. «Autos schleudern nicht! Wir bringen Autos ins Schleudern», räumt Menzi mit einem Vorurteil auf. Unfälle passieren nicht, weil die Fahrbahn nass ist, sondern weil Lenkerinnen und Lenker ihren Fahrstil nicht den Umständen anpassen, also zu schnell fahren. Die wenigsten reagieren im Ernstfall richtig weil sie es nie geübt haben. Dort setzt das Training an: «Wenn ihr die Kontrolle über euer Auto verliert, haut in die Bremse!», mahnt Menzi. Eine Binsenwahrheit. Aber dort hapert es: Autofahrer seien gewohnt, sanft zu Strassenverkehrsunfälle 2005: mutmassliche Verursacher nach Alter Alter Quelle: BFS/OFS/UST Mobirama 1/2007

13 Bilder: Rolf Neeser Aus der Praxis Die Mobiliar belohnt junge Lenker und Familien Junglenker bis 26 Jahre erhalten von der Mobiliar 5% Rabatt auf ihre Fahrzeugversicherung MobiCar Multirisk, wenn sie innerhalb von zwölf Monaten ein freiwilliges Fahrsicherheitstraining absolvieren und zusätzlich 100 Franken an ein Training. Eltern mit Kindern bis 16 Jahre erhalten von der Mobiliar 50 Franken an ein Fahrsicherheitstraining bezahlt, wenn sie eine Fahrzeugversicherung MobiCar Multirisk haben. Gewinnen Sie ein Fahrsicherheitstraining im Wettbewerb auf Seite 7! Fahrsicherheitstrainings im Driving Center «Ich hätte nie gedacht, dass eine Vollbremsung so viel Überwindung kostet!», sagt Junglenker Daniel Reding. bremsen und im Notfall trauen sie sich nicht, voll auf die Bremse zu treten. «Ich werde es euch beweisen», verspricht Menzi augenzwinkernd.... zur Praxis auf dem Parcours Der Beweis lässt nicht lange auf sich warten: Nach der Theorie gehts zum Bremstest. Ein Fahrzeug mit speziellen Messvorrichtungen steht bereit: Sobald die rote Lampe aufleuchtet, muss der Fahrer voll auf die Bremse treten. Gemessen werden die Reaktionszeit, die Bremskraft und der Bremsweg. Die Resultate sind ernüchternd: Niemand schafft es, rechtzeitig und kraftvoll zu bremsen. Auch Daniel Reding nicht: Seine Bremskraft beträgt bloss 45 Kilo, möglich wären über 100. Auto mit wenig Abstand auf ein zweites in der anderen Fahrspur. Sobald der Wagen vorne abrupt bremst, muss auch der hintere bremsen. In den meisten Fällen würde es krachen, wären sie in derselben Fahrspur. Das fährt ein! «Unsere Kursbesucher sollen solche Situationen im Training bewusst erleben das bringt mehr als jede Theorie», ist Daniel Menzi überzeugt. Mit schlechten Reifen nützt das beste Bremssystem nichts Zwischen den Übungen gibt Menzi Tipps, zum Beispiel zu den Reifen: Hinten sollten nicht schlechtere Reifen drauf sein als vorn und der Druck muss stimmen. Mit schlechten Reifen ist nicht gut bremsen. Das Verkehrs-Sicherheits-Zentrum Veltheim nahm seinen Betrieb 1978 auf Initiative von Walter Frey, Verwaltungsratspräsident der Emil Frey AG, auf: Er gründete 1977 die Stiftung für sicheres Autofahren. Mit systematischer Schulung will diese die Sicherheit auf allen Strassen erhöhen bei jeder Witterung. Neben Sicherheitstrainings für Auto- und Motorradlenker sowie anderen Kursen führt das Driving Center auch die seit Dezember 2005 obligatorische Weiterausbildung (WAB) für Neulenker durch. Das Driving Center bietet auch Kurse in Safenwil, Regensdorf und Osogna an und in Bière ist es mit einem mobilen Trainingszentrum unterwegs. Weitere Driving Centers sind in Seelisberg, Sennwald und Burgdorf geplant. Informationen und Anmeldungen: oder telefonisch: Nun beginnt das Fahrtraining im eigenen Wagen alle Teilnehmenden erhalten via Funkgerät Anweisungen und Kommentare vom Leiter: Slalom fahren, Lenkrad richtig übergreifen, Notbremsung auch auf rutschigen Oberflächen. Nach einigen Versuchen schafft es Daniel, die Bremse bis zum Stillstand durchzudrücken. Bei der Übung «Jäger und Hase» folgt ein Am Schluss steht nochmals der Bremstest an: Diesmal schaffen es alle, zeitig zu bremsen mit einer Bremskraft von 80 bis über 100 Kilo. Daniel Reding ist zufrieden: Er habe viel gelernt und auch Spass gehabt. «Ich werde den Kurs meinen Kollegen empfehlen und künftig fahre ich in höheren Gängen», sagt der junge Mazda-Pilot. sum Mehr zu Fahrsicherheitstrainings und Motorfahrzeugversicherungen: 1/

14 Angebote und News Mobiliar News Foto: Richard de Stoutz Wo Mami und Papi arbeiten, spielen bald die Kinder: Am Mobiliar-Sitz in Nyon öffnet Mitte Jahr eine Kinderkrippe. Wandertipps von SwissWalk und der Mobiliar Neue Kinderkrippe in Nyon Seit 15 Jahren betreibt die Mobiliar in Bern die Kindertagesstätte mikado neu eröffnet Mitte Jahr auch die Mobiliar Leben in Nyon eine Krippe: Zwölf Plätze werden angeboten sechs davon für die Stadt Nyon, die diese auch subventioniert. «Chancengleichheit und familienfreundliche Arbeitsbedingungen sind der Mobiliar echte Anliegen», sagt Urs Berger, CEO der Mobiliar. «Deshalb unterstützen wir unsere Mitarbeitenden, damit sie Beruf und Familie unter einen Hut bringen können.» Neuer Ratgeber für Hausbesitzer Wer ein Haus besitzt, denkt oft zu wenig an die Folgekosten: Mit regelmässigen Unterhaltsarbeiten können diese tief gehalten werden und der Wert eines Gebäudes bleibt erhalten. Was gilt es zu beachten, wenn das Bad renoviert oder ein Geschirrspüler installiert werden soll? Oder wenn Sie Ihr Heim mit einem Wintergarten erweitern wollen? Diese und weitere wichtige Fragen beantwortet die neue kostenlose Broschüre der Mobiliar «Renovation» mit vielen Tipps und Checklisten. Wandern mit SwissWalk Wandern ist gesund und erweitert den Horizont: Grund genug, dass die Mobiliar ihren Kundinnen und Kunden die beliebten SwissWalk-Broschüren anbietet. Ob Wälder, Auen und Feuchtgebiete im «Wasserschloss Europas» entdecken oder kulinarische Leckerbissen in historischen Restaurants ansteuern: Unter den je acht abwechslungsreichen Vorschlägen der kostenlosen Broschüren «SwissWalk Auenlandschaften» und «SwissWalk Historische Hotels und Restaurants» ist für jeden Naturfreund eine passende Wanderung dabei. Sicherheit für die Familie Alles über Versicherungen und Vorsorge für die Familie erfahren Sie in der April- Beilage zum «Beobachter», dem «Kompakt»: von Einnahmen, Ausgaben und Steuernsparen über Arbeitslosigkeit zu Invalidität. Damit die Finanzen allen Lebenslagen standhalten. Die Themen sind praxisnah aufbereitet, dienen zur Orientierung und leiten zum Handeln an. Die Mobiliar war Partnerin des Magazins und weil der «Beobachter» nur in Deutsch erscheint, hat sie für ihre Kunden aus der Westschweiz zusätzlich eine französische Ausgabe erstellen lassen. Prix MobiJeunes Creaviva Die Finalisten im Wettbewerb Prix MobiJeunes Creaviva der Mobiliar und des Kindermuseums Creaviva im Zentrum Paul Klee sind bekannt: die Klassen 1GAB der Sekundarschule Ägelsee aus Wilen bei Wil, die Münsinger 9b aus dem Rebacker, die Oberstufe Waldkirch und Bernhardzell sowie die Oberstufe der Heilpädagogischen Schule Burgdorf. Sie haben je ein kulturelles Projekt eingereicht: einen Kulturpfad, einen Film, eine monumentale Skulptur und ein Theaterstück nun erhalten Sie einen Werkbeitrag von je 2000 Franken. Im Juli wird die überzeugendste Präsentation mit dem erstmals verliehenen Prix MobiJeunes Creaviva ausgezeichnet. Über dem Markt gewachsen Die Gruppe Mobiliar verzeichnete im Jahr 2006 ein deutlich über dem Markt liegendes Prämienwachstum und erzielte ein ausgezeichnetes Jahresergebnis von 309,1 Mio. CHF (Vorjahr 272,2 Mio. CHF). Dies aufgrund von guten Ergebnissen im Nicht-Leben- und Lebengeschäft, einem günstigen Schadenverlauf und erfreulichen Finanzergebnissen. Am guten Ergebnis haben die Kunden teil: Über 100 Mio. CHF aus dem Überschussfonds fliessen an sie zurück. Siehe Seite 8. sum Bestellungen Geschäftsbericht, SwissWalk-Broschüren, «Beobachter Kompakt» und den Ratgeber «Renovation» können Sie kostenlos bestellen: mit der Antwortkarte, unter Telefon oder 14 Mobirama 1/2007

15 Engagement 100 Jahre Pfadi Abenteuer in realer Welt Wer echte Abenteuer in der Natur schätzt, ist in der Pfadi gut aufgehoben, findet Aline Germann. Die 25-jährige Zürcherin leitet das 100-Jahr-Jubiläum der Pfadi. Eine Bewegung, die von der Mobiliar unterstützt wird. Der Samstagnachmittag zählt nebst den Lagern zum Kernprogramm der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Er bietet Kindern und Jugendlichen, die eine abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung suchen, viel Spass und einen Ausgleich zu Schule und Familie. Nicht selten bilden sich in der Pfadi zudem Freundschaften fürs Leben. Immer noch begeistert Bei den gemeinsamen Aktivitäten mit der Gruppe lernen die Pfadi Fähigkeiten, die für das weitere Leben wertvoll sind. «Die Pfadi ist eine fantastische Lebensschule, in der unter anderem Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität und die Fähigkeit, für eine Sache einzustehen und sich durchzusetzen, praktisch geübt werden», sagt Aline Germann. Die Erfahrungen in der grössten Schweizer Jugendorganisation haben ihr viel Kraft für spätere Schritte im Leben gegeben: Schwierige Herausforderungen geht die Neuropsychologie- Studentin deshalb mit Zuversicht an. «Für mich ist die Pfadi eine fantastische Lebensschule.» Aline Germann, Projektleiterin des 100-Jahr-Jubiläums. Attraktiv sei die Pfadi auch, weil im Gegensatz zur Computerwelt in der Natur echte Abenteuer auf die Kinder und Jugendlichen warten. «Kinder können Abenteuer, Spiel und Geheimnisse real erleben, dabei früh Verantwortung übernehmen und sich sowohl individuell als auch im Team einbringen», ist Aline Germann überzeugt. Sie trägt den Pfadinamen Tinka und wirkt seit 17 Dieses Logo am Uniformhemd erinnert an das weltweite 100-Jahr-Jubiläum der Pfadi. In der Schweiz wurden die ersten Pfadigruppen 1912 gegründet. Jahren bei der Pfadi am Pfannenstil in verschiedenen Funktionen mit immer noch begeistert. So sehr, dass sie sich Bilder: Rolf Neeser als nationale Projektleiterin für das 100- Jahr-Jubiläum (siehe Kasten) zur Verfügung gestellt hat. Mobiliar unterstützt Pfadi Mit Ausnahme der Mitarbeitenden der Geschäftsstelle arbeiten in der Pfadi alle ehrenamtlich. Auch die Anlässe für das Jubiläum organisiert Aline Germann zusammen mit einem zehnköpfigen Team in ihrer Freizeit. Angewiesen ist die Pfadibewegung jedoch auf finanzielle Unterstützung durch Sponsoren wie die Mobiliar, welche ihr seit 1998 unter die Arme greift. «Sponsoren helfen uns, unter anderem eine qualitativ hochstehende Ausbildung unserer Leiterinnen und Leiter sicherzustellen», sagt Aline Germann. Damit die Leitenden das Rüstzeug für ihre anspruchsvolle Aufgabe haben. km Höhepunkt am 1. August Rund 40 Millionen Pfadfinderinnen und Pfadfinder feiern dieses Jahr in 216 Ländern das 100-jährige Bestehen ihrer Bewegung. Gegründet wurde sie vom britischen Kolonialoffizier Robert Baden-Powell. Er veranstaltete 1907 das erste Pfadilager an der Südküste Englands. Zur Erinnerung an dieses Lager werden Pfadigruppen am 1. August in der Schweiz morgens um 8 Uhr auf Berge und Hügel steigen und Bilder davon als Friedensbotschaften in die Welt hinaussenden. Neben diesem Höhepunkt sind weitere Aktionen wie die Lancierung einer Jubiläumsbriefmarke und eines Pfadibrotes geplant. Speziell ansprechen wollen die Pfadis im Jubiläumsjahr die Ehemaligen, über eine halbe Million Personen. Manche berufliche Karriere nahm in der Pfadi ihren Anfang. In der Schweiz nahm die Zahl der aktiven Mitglieder in den letzten 15 Jahren ab; zurückgeführt wird dies vor allem auf den Geburtenrückgang und die Konkurrenz durch andere Freizeitangebote. Informationen über die Pfadibewegung Schweiz und das Jubiläum unter 1/

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