Bericht über das 31. Geschäftsjahr Vorgelegt in der ordentlichen Hauptversammlung am 29. März 2012

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4 VERSICHERUNGSGRUPPE NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft NÜRNBERGER Lebensversicherung AG NÜRNBERGER Beamten Lebensversicherung AG NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich NÜRNBERGER Pensionskasse AG NÜRNBERGER Pensionsfonds AG NÜRNBERGER Krankenversicherung AG NÜRNBERGER Allgemeine Versicherungs-AG NÜRNBERGER Beamten Allgemeine Versicherung AG GARANTA Versicherungs-AG GARANTA ÖSTERREICH Versicherungs-AG (Niederlassung) CG Car Garantie Versicherungs-AG (anteilig einbezogen) NÜRNBERGER SofortService AG Lebensversicherung Pensionsversicherung Krankenversicherung Schadenversicherung Vermögensberatung und -verwaltung FÜRST FUGGER Privatbank KG Dienstleistung NÜRNBERGER Verwaltungsgesellschaft mbh NÜRNBERGER Communication Center GmbH EUROPÄISCHER HOF, Thermal-Sport-Hotel Badgastein Ges.m.b.H.

5 Versicherung AG Österreich Versicherungsbestand Lebensversicherung: Versicherungsverträge Stück Versicherungssumme Mio. EUR 3.088, ,4 2. Unfallversicherung: Versicherungsverträge Stück statistische Jahresprämien Mio. EUR 1,3 1,4 eingelöstes Neugeschäft (einschließlich Erhöhungen) statistische Jahresprämien Mio. EUR 10,0 10,2 Prämien verrechnete Prämien Mio. EUR 110,4 112,8 Versicherungsleistungen und Leistungsverpflichtungen ausgezahlte Leistungen Mio. EUR 77,5 64,5 Deckungsrückstellung einschließlich fonds- und indexgebundene Lebensversicherung Mio. EUR 742,6 759,5 Rückstellung für Prämienrückerstattung bzw. Gewinnbeteiligung Mio. EUR 9,4 8,2 Kapitalanlagen Aktiva Pos. B Mio. EUR 428,4 435,4 Erträge aus Kapitalanlagen Mio. EUR 19,2 19,9 Nettoverzinsung % 4,4 4,6 Mitarbeiter (zum ) Innendienst Vertrieb Eigenkapital gezeichnetes Kapital Mio. EUR 10,0 10,0 Rücklagen Mio. EUR 7,3 7,1

6 4 Versicherung AG Österreich Inhaltsverzeichnis Verwaltungsorgane 5 Bericht des Aufsichtsrats 6 Lagebericht des Vorstands 8 Allgemeine Entwicklung 8 Entwicklung der Gesellschaft 9 30 Jahre NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich 9 Positionierung am Markt und Schwerpunkte der Aktivitäten 10 Prämieneinnahmen 12 Neugeschäft und Gesamtzugang 13 Versicherungsbestand 14 Versicherungsleistungen 15 Kapitalanlagen 16 Erträge aus Kapitalanlagen und Zinsenerträge sowie Aufwendungen für Kapitalanlagen und Zinsenaufwendungen 17 Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb 18 Versicherungstechnische Rückstellungen 19 Abgegebene Rückversicherung 20 Steuern 21 Jahresergebnis und Bilanzgewinn 21 Eigenkapital 22 Verwaltungs- und Dienstleistungsabkommen 23 Mitarbeiter 23 Geschäftspartner und Kunden 23 Risikobericht 24 Ausblick 28 Gewinnverwendungsvorschlag 29 Jahresbilanz 30 Gewinn- und Verlustrechnung 33 Anhang 36 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 36 Erläuterungen zu Posten der Bilanz 41 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 43 Sonstige Angaben 45 Gewinnbeteiligung der Versicherungsnehmer 47 Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 71 Weitere Angaben zum Lagebericht 73 Betriebene Versicherungsarten 73 Bewegung und Struktur des Bestandes 74

7 Versicherung AG Österreich 5 Aufsichtsrat, Vorstand, Prokuristen und Treuhänder Aufsichtsrat Dipl.-Kfm. Hans-Peter Schmidt Vorsitzender Dipl.-Math. Dr. Werner Rupp stellv. Vorsitzender, Direktor Mag. (FH) Dietmar Aigner * Dr. Thomas Bach Rechtsanwalt Dipl.-Vw. Helmut Geil Kommerzialrat Andreas Kuenz * Siegfried Passegger * Ing. Josef Schirak Kommerzialrat, Vorsitzender im Fachausschuss Einzelhandel im Bundesgremium des Fahrzeughandels Dipl.-Kfm. Dr. Armin Zitzmann Direktor *Arbeitnehmervertreter Vorstand Kurt Molterer Direktor, Vorsitzender Helmut Horeth Direktor Dr. Wolf-Rüdiger Knocke Direktor Prokuristen Mag. (FH) Constanze Gradl-Simetinger Dipl.-Math. Dirk Klie Wolfgang Menghin Dr. Anton Steinbrecher Eva Stempfer Treuhänder Norbert Csukovits Amtsdirektor, Akademischer Versicherungskaufmann Dr. Markus Pammer Stellvertreter

8 6 Versicherung AG Österreich Bericht des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr 2011 hat der Aufsichtsrat seine Aufgaben und Pflichten, die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegen, umfassend wahrgenommen. Er überwachte die Geschäftsführung der Gesellschaft, beriet den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und war in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung unmittelbar eingebunden. Im Rahmen der Überwachungs- und Beratungstätigkeit ließ sich der Aufsichtsrat vom Vorstand regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Lage der Gesellschaft sowie über ihre wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung berichten. Auf der Grundlage der schriftlichen und mündlichen Berichterstattung des Vorstands erörterte der Aufsichtsrat in seinen Sitzungen ausführlich die Geschäftsentwicklung sowie für das Unternehmen wichtige Entscheidungen und Vorgänge. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen und Zielen ließ er sich erläutern. Soweit dies nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung erforderlich war, hat der Aufsichtsrat nach gründlicher Prüfung Beschluss gefasst. Im Geschäftsjahr 2011 trat der Aufsichtsrat zu vier Sitzungen im März, Juni, September und Dezember zusammen. Dabei war er stets beschlussfähig. In der Zeit zwischen den Sitzungen informierte der Vorstand den Aufsichtsrat, wenn erforderlich, schriftlich über wichtige Vorgänge. Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde darüber hinaus fortlaufend von wesentlichen Entwicklungen und Entscheidungen in Kenntnis gesetzt. Er hat sich außerdem über ihm bedeutend scheinende Vorgänge informieren lassen und sie mit dem Vorstand erörtert. Sämtliche Vorstandsberichte zur Geschäftslage und alle Vorträge zu besonderen Themen wurden durch schriftliche Unterlagen begleitet, die jedes Aufsichtsratsmitglied jeweils vor der Sitzung zur Vorbereitung erhielt. Gleiches gilt für die Geschäftsberichte und die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers. Schwerpunkte der Beratungen im Plenum Ausführlich beraten hat der Aufsichtsrat die Lage in der österreichischen Versicherungswirtschaft sowie die daraus resultierenden Risiken, Geschäftschancen und Maßnahmen der Gesellschaft. Er befasste sich gründlich mit dem aktuellen Geschäftsverlauf, der Produktpolitik, den Vertriebsaktivitäten, der Öffentlichkeitsarbeit und der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft. Die daraus resultierende Planung für die Geschäftsjahre 2012 bis 2016 hat das Gremium ausführlich diskutiert und verabschiedet. Die Entwicklung der Kapitalanlagen der Gesellschaft, insbesondere die Risikosituation aufgrund der hohen Verschuldung einiger Staaten der Eurozone, wurde ebenso besprochen. Über die wesentlichen Inhalte der Risikoberichte und die wesentlichen Feststellungen der Internen Revision zum jeweiligen Quartal ließ sich der Aufsichtsrat unterrichten. Weiterhin beriet und beschloss der Aufsichtsrat seine Vorschläge an die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft, die am 29. März 2011 in Salzburg stattfand. In dieser Hauptversammlung wurde unter anderem die Änderung der Satzung hinsichtlich der Vergütung für den Aufsichtsrat beschlossen. Arbeit der Ausschüsse Nach der Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat bestehen zwei Ausschüsse: der Personalausschuss und der Ausschuss für Vermögensanlagen. Die Ausschüsse bereiten die Beratungen und gegebenenfalls die Beschlüsse im Plenum vor.

9 Versicherung AG Österreich 7 Darüber hinaus sind ihnen für geeignete Fälle auch eigene Beschlusszuständigkeiten übertragen worden. Über die Arbeit der Ausschüsse ist der Aufsichtsrat regelmäßig unterrichtet worden. Der Personalausschuss bereitete die Personalentscheidungen des Aufsichtsrats vor. Dazu stimmten sich seine Mitglieder persönlich bzw. telefonisch ab. Im Berichtsjahr wurde der Ausschuss um ein Mitglied auf drei Personen erweitert. Vom Ausschuss für Vermögensanlagen wird die Zustimmung in den Fällen, die die Geschäftsordnung für den Vorstand festlegt, im schriftlichen Verfahren eingeholt. Dies war im Geschäftsjahr 2011 nicht erforderlich. Jahresabschluss Die KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, die auf Vorschlag des Aufsichtsrats von der Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählt worden ist, erhielt vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats den Prüfungs auftrag. Sie hat den vom Vorstand der NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich erstellten Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 eingehend geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Prüfungsbericht hat dem Aufsichtsrat vorgelegen; er hat zu den Prüfungsergebnissen keine Bemerkungen zu machen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss 2011 und den Lagebericht des Vorstands. Beide billigt er. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns stimmt der Aufsichtsrat zu. An der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats nahm ein Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft teil, um Fragen zu beantworten. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten dadurch vom verantwortlichen Prüfer zusätzliche Erläuterungen, insbesondere zum Prüfungsbericht. Corporate Governance Kodex Gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung hat bei der NÜRNBERGER schon immer einen hohen Stellenwert. Der Aufsichtsrat unterstützt die Weiterentwicklung der Corporate Governance Standards im NÜRNBERGER Konzern. Wie in der Geschäftsordnung vorgesehen, hat der Aufsichtsrat erneut die Effizienz seiner Tätigkeit geprüft. Dank Den Mitgliedern des Vorstands, allen Mitarbeitern im Außen- und Innendienst sowie unseren Vertriebspartnern danken wir für ihren tatkräftigen Einsatz, und nicht zuletzt unseren Versicherungsnehmern für ihr Vertrauen. Salzburg, am 29. März 2012 Hans Peter Schmidt e. h. Vorsitzender des Aufsichtsrats

10 8 Versicherung AG Österreich Lagebericht des Vorstands Hiermit legen wir den Lagebericht und den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 vor; es war das 31. Geschäftsjahr unserer Gesellschaft. Im Berichtsjahr haben wir im selbst abgeschlossenen Geschäft die wesentlichsten Versicherungsarten in der Lebens- und Unfallversicherung sowie die Berufsunfähigkeitsversicherung betrieben. Die einzelnen Versicherungsarten sind in den weiteren Angaben zum Lagebericht dargestellt. Indirektes Geschäft haben wir nicht betrieben. Unsere Geschäftstätigkeit erstreckte sich ausschließlich auf das Gebiet der Republik Österreich. Allgemeine Entwicklung Wirtschaftliches Umfeld Nach vorläufigen Auswertungen der Eurostat (Statistisches Amt der Europäischen Union) vom Jänner 2012 lag das reale Wirtschaftswachstum des Euro-Raums im Jahr 2011 bei 1,5 %. In Österreich betrug das Wirtschaftswachstum 2,9 %. Gemäß Prognose des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) vom Dezember 2011 stützte sich das Wachstum vor allem auf die Herstellung von Waren (+ 8,0 %). Das verfügbare private Einkommen verzeichnete nach zwei Jahren des Rückgangs im Jahr 2011 eine Stagnation. Die privaten Konsumaus gaben erhöhten sich allerdings um 0,8 %. Die Inflationsrate lag mit 3,3 % deutlich über dem langjährigen Durchschnittswert. Die Arbeitslosenquote der unselbstständigen Erwerbspersonen betrug 6,8 %. Gesetzgebung und Judikatur in Österreich Budgetbegleitgesetz 2011: Mit dem am 20. Dezember 2010 beschlossenen Budgetbegleitgesetz 2011 wurden auch wichtige steuerrechtliche Änderungen bei Versicherungsverträgen beschlossen. Unter anderem gilt die steuerliche Begünstigung bei der Zukunftssicherung ( 3 Abs. 1 Z 15a EStG) nun für Versicherungsverträge mit einer Laufzeit von mehr als 15 Jahren (bisher 10). Bei Einmalerlägen mit einer Höchst laufzeit von weniger als 15 Jahren (bisher 10) beträgt die Versicherungssteuer 11 %. Investmentfondsgesetz: Mit der am 1. September 2011 in Kraft getretenen Neufassung des Investmentfondsgesetzes wurden mehrere EU-Richtlinien mit dem Ziel der Effizienzsteigerung in der Investmentfondsverwaltung und der Stärkung des Anlegerschutzes umgesetzt. Aus Sicht der Versicherungswirtschaft wichtig ist dabei die Einführung eines in der EU einheitlichen Kundeninformationsdokuments (KID), welches die wesentlichen Anlegerinformationen in einfacher, verständlicher Form beinhaltet. Wertpapieraufsichtsgesetz/Gewerbeordnung: Im Zuge der am 19. Oktober 2011 beschlossenen Novelle des Wertpapieraufsichtsgesetzes wurde auch die Gewerbeordnung geändert. Danach sind Versicherungsagenten und Versicherungsmakler ab 1. September 2012 bzw. 1. September 2014 nicht mehr berechtigt, im Rahmen ihrer bestehenden Gewerbeberechtigungen auch Investmentfonds zu vermitteln. Für diese Tätigkeit benötigen sie künftig eine eigene Gewerbeberechtigung mit Befähigungsprüfung als Wertpapiervermittler.

11 Versicherung AG Österreich 9 Unkündbarkeit der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge (PZV): Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat mit Urteil vom 7. September 2011 die Unkündbarkeit einer PZV während einer Mindestbindefrist von 15 Jahren festgestellt. Er hat damit eine seit mehreren Jahren durch zwei widersprechende Urteile ausgelöste Rechtsunsicherheit beseitigt. Der OGH hat entschieden, dass die Bestimmungen des Einkommensteuergesetzes zur Unkündbarkeit einer PZV den Bestimmungen des Versicherungsvertragsgesetzes zur Kündigung von Ver sicherungs verträgen vorgehen, da es sich dabei um die späteren und spezielleren Normen handelt. Da der Gesetzeszweck der PZV in der Schaffung einer privaten Altersvorsorge liegt, ist der Ausschluss einer Prämienrückforderung während der Mindestbindefrist auch sachlich gerechtfertigt. Entwicklung der österreichischen Versicherungswirtschaft Gemäß Prognose des Verbands der Versicherungsunternehmen Österreichs vom Oktober 2011 nahm das Prämienvolumen der österreichischen Versicherungswirtschaft im Jahr 2011 um 0,7 % ab, während im Vorjahr noch ein Wachstum von 2,0 % verzeichnet wurde. Die Prämien über alle Sparten betrugen Mio. EUR (Vorjahr: Mio. EUR). Die rückläufige Entwicklung des Gesamtmarktes ist durch die Lebensversicherung begründet. So gingen die Prämieneinnahmen dieser Sparte von Mio. EUR (2010) um 4,2 % auf Mio. EUR im Jahr 2011 zurück. Der Zunahme der laufenden Prämien um 1,9 % steht ein 21,0 %iger Rückgang der Einmalprämien, die rund 20 % Anteil an den gesamten Lebensprämien haben, gegenüber. Die Prämieneinnahmen der Krankenversicherung erhöhten sich wiederum sehr stabil, um 3,1 % auf Mio. EUR. Die Schaden- und Unfallversicherung wuchs so wie im Jahr 2010 um 2,0 % und verzeichnete ein Prämienaufkommen von Mio. EUR. In der Kfz-Haftpflichtversicherung beliefen sich die Prämieneinnahmen auf Mio. EUR; damit schwächte sich der seit Jahren bestehende Rückgang auf 0,2 % ab. Entwicklung der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2011 hat sich unsere Gesellschaft weiterhin gut entwickelt. Trotz schwieriger Wirtschafts- und Marktlage konnte unsere Gesellschaft das Jahr 2011 mit einem deutlich positiven Jahresergebnis abschließen und ihre Eigenmittel weiter aufbauen. 30 Jahre NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich Im Jahr 1981 wurde die NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich gegründet und erhielt die Konzession zum Betrieb der Lebens- und Unfallversicherung. So richten wir anlässlich des 30-jährigen Firmenjubiläums im Geschäftsjahr 2011 einen kurzen Blick zurück. Unser Unternehmen ist seit seiner Gründung eine Tochtergesellschaft der NÜRN BERGER Versicherungsgruppe. Die Generaldirektion für Österreich befindet sich am Firmensitz in Salzburg. Die NÜRNBERGER Österreich agiert eigenständig am heimischen Markt, kann aber auf die Erfahrungen des 1884 gegründeten deutschen Mutterkonzerns mit Sitz in Nürnberg zurückgreifen.

12 10 Versicherung AG Österreich Heute, 30 Jahre nach Firmengründung, bieten wir ein umfangreiches Produktsortiment an und zählen zu den führenden Anbietern im Bereich der privaten und betrieblichen Vorsorge und der Risikoabsicherung in Österreich. Wir waren einer der Produktpioniere bei der Einführung der fondsgebundenen Lebensversicherung im Jahr 1994 und der Berufsunfähigkeitsversicherung im Jahr werden wir eine Pflegeversicherung auf den Markt bringen und damit weiter unsere Kompetenz bei der Entwicklung von Versicherungslösungen verdeutlichen. Mitverantwortlich für unseren Erfolg sind neben unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unsere rund selbstständigen, unabhängigen und langjährigen Vertriebspartner. So nehmen wir unser Firmenjubiläum sehr gerne zum Anlass, um ihnen ein großes Danke auszusprechen. Unser Unternehmen hat sich in den 30 Jahren seines Bestehens gut entwickelt, ist erfolgreich in Österreich tätig und geht bestens gerüstet in die Zukunft. Positionierung am Markt und Schwerpunkte der Aktivitäten Auf dem Vertriebssektor arbeiten wir ausschließlich mit selbstständigen Geschäftspartnern Versicherungsmaklern, -agenten und Vermögensberatern zusammen. Wir sind bestrebt, ihnen nicht nur innovative, konkurrenzfähige Produkte zur Verfügung zu stellen, sondern sie auch in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Unsere Unterstützung reicht von der Bereitstellung von betriebswirtschaftlichen Informationen, administrativen Serviceleistungen und Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen unserer NVÖ-Akademie bis zur Entwicklung von gemeinsamen Verkaufs- und Marketingaktionen. Damit stärken wir unsere Vertriebspartner in ihrer unabhängigen und selbstständigen Tätigkeit, fördern das Neugeschäftsaufkommen und gewährleisten die Bestandsfestigkeit des vermittelten Versicherungsgeschäfts. Zugleich ergeben sich dadurch vertrauensvolle, oftmals langjährige Geschäftsbeziehungen, aus denen wir von unseren Partnern wertvolle Anregungen für unsere Produktgestaltung und zu unserem Serviceangebot erhalten. Mit der NVÖ-Akademie bieten wir unseren bestehenden und neu akquirierten Vertriebspartnern und deren Mitarbeitern ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsprogramm an. Mit Fachschulungen und Workshops informieren wir unter anderem über laufende Neuerungen am Versicherungs- und Finanzsektor. Großen Raum nehmen Schulungen zu unserer Produktpalette zu bestehenden und besonders zu neu eingeführten Produkten ein. Persönlichkeits-, Kommunikationsund Verkaufsseminare finden sich ebenfalls in unserem Programm. Unsere Produkte sind so umfangreich und flexibel konzipiert, dass für unsere Zielgruppen maßgeschneiderte Absicherungs- und Vorsorgelösungen angeboten werden können. Ein standardisierter Produktentwicklungs- und -einführungsprozess trägt dazu bei, dass wir unseren Vertriebspartnern bedarfs- und zeitgerecht wettbewerbsfähige Produkte für ihre tägliche Beratungs- und Verkaufstätigkeit zur Verfügung stellen können. Nicht nur durch unsere Produkte verstehen wir uns als Qualitätsversicherer im Bereich der persönlichen Vorsorge und Zukunftssicherung. Wir stellen diesen Anspruch auch laufend unter Beweis, indem wir auf allen relevanten Messen und

13 Versicherung AG Österreich 11 Kongressen der Makler, Mehrfachagenten und Finanzdienstleister mit Themen der persönlichen und betrieblichen Vorsorge sowie Zukunftssicherung vertreten sind. Wichtig ist uns, in stetem Kontakt und regem Austausch mit Funktionären der Interessensvertretungen in der Wirtschaftskammer zu sein. So werden wir einerseits frühzeitig über sich ändernde rechtliche Rahmenbedingungen und andererseits über Entwicklungen am Versicherungsmarkt informiert. Durch unsere in ganz Österreich vertretenen Vertriebspartnerbetreuer, im Verbund mit umfangreichen Unterstützungs- und Serviceeinrichtungen in der Generaldirektion und den Vertriebsdirektionen in Salzburg, Wien und Graz bieten wir einen flächendeckenden Service vor Ort. Unsere Vertriebspartnerbetreuer unterstützen unsere Vermittler in ihrer täglichen Arbeit, entwickeln gemeinsam mit ihnen Konzepte zur Kundenakquisition und -beratung und bieten Lösungen zur Umsetzung an. Die Bestandsfestigkeit des vermittelten Versicherungsgeschäfts ist uns sehr wichtig. Um diese zu erreichen, arbeiten die zuständigen Bereiche des Innendienstes, im Besonderen das NÜRNBERGER Competence Center (NCC), mit unseren Vermittlern und den Mitarbeitern im Vertrieb sehr eng zusammen. Unsere Mitarbeiter der Abteilung Kundendienst konzentrieren sich ausschließlich auf den direkten Kontakt mit unseren Versicherungsnehmern. Dadurch können sie die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden eruieren und für sie maßgeschneiderte Lösungen erstellen. Die Informationstechnologie setzen wir gezielt zur Effizienzsteigerung und Serviceverbesserung ein. IT-gestützte, ausgefeilte und zugleich leicht bedienbare Angebotsprogramme ermöglichen es unseren Vertriebspartnern, Kunden direkt vor Ort kompetent zu beraten. Mit dem Vertriebspartner-Informationssystem (VIS ) bieten wir unseren Vermittlern über ein gesichertes Extranet ein Medium zur Kundenbetreuung und -bindung und zur Kommunikation mit uns. Unser Internetauftritt stellt eine weitere Informations- und Kommunikationsmöglichkeit auch für unsere Kunden dar. Als Arbeitgeber bieten wir attraktive Arbeitsplätze. Unsere Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen haben zum Ziel, allen Mitarbeitern die für ihre Tätigkeit erforderlichen Kompetenzen zu vermitteln bzw. diese auf aktuellem Stand zu halten sowie sie auf künftige Anforderungen vorzubereiten. Zufriedene Mitarbeiter sind uns wichtig; hierfür legen wir seit Jahren besonderes Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als Sponsor engagieren wir uns vor allem in den Bereichen Kultur, Sport, Wissenschaft und Bildung sowie für soziale Themen. Mit einer finanziellen Unterstützung der Gluck-Arbeitsstelle an der Universität Salzburg über mehrere Jahre tragen wir dazu bei, dass diese ihre Forschung über den Komponisten Christoph Willibald Gluck fortführen und eine Werk- Gesamtausgabe bis zum Gluck-Jahr 2014 fertigstellen kann. Ein weiteres Projekt ist das WTA-Tennisturnier NÜRNBERGER Gastein Ladies. Dieses seit einigen Jahren im Gasteiner Tal stattfindende, international beachtete Profi-Damen-Tennisturnier wurde Anfang 2012 im Rahmen der Initiative Green Events Austria als umweltbewusste Sportveranstaltung ausgezeichnet. Hier tritt

14 12 Versicherung AG Österreich die NÜRNBERGER nicht nur als Namenssponsor auf, sondern setzt sich mit verschiedenen Aktivitäten auch dafür ein, dieses sportliche Ereignis in Österreich zu etablieren und einer breiteren Bevölkerungsschicht näher zu bringen. Die Salzburg Institute of Actuarial Studies GmbH (SIAS), eng mit dem Institut für Mathematik der Universität Salzburg verbunden, bietet Versicherungsmathematikern zielgerichtete Kurse und Vorträge sowie die Ausbildung zum Aktuar an. Wir nehmen unsere Verantwortung für die Versicherungsbranche unter anderem wahr, indem wir bereits seit einigen Jahren das Institut SIAS unterstützen. Zugleich bringen wir dadurch auch Know-how in unser Unternehmen. Kleinere soziale und karitative Projekte auf regionaler Ebene unterstützen wir weiterhin haben wir unser soziales Engagement ausgeweitet, indem wir den Verein Happy Kids unterstützen. Dieser seit 1997 bestehende, gemeinnützige Verein tritt vor allem gegen Kindesmissbrauch und für Gewaltprävention ein und hat sich nun entschlossen, seine Aktivitäten auch auf Westösterreich auszudehnen. Prämieneinnahmen Unsere Prämieneinnahmen entwickelten sich wie folgt: Veränderung gegenüber dem Vorjahr in TEUR in TEUR in TEUR 1. Lebensversicherung Verrechnete laufende Prämien ,1 Verrechnete Einmalprämien ,8 Verrechnete Prämien gesamt ,0 Veränderung der Prämien abgrenzung Abgegrenzte Prämien ,6 2. Schaden-Unfallversicherung Unfallversicherung Verrechnete Prämien ,9 Veränderung der Prämien abgrenzung Abgegrenzte Prämien ,5 3. Gesamtes Geschäft Abgegrenzte Prämien gesamt ,6 Die gesamten abgegrenzten Prämien sanken um 1,6 %. Die gesamten verrechneten Prämien reduzierten sich um 2,0 % (Vorjahr: 1,5 %) von TEUR auf TEUR. Auf die Lebensversicherung entfielen TEUR oder 98,8 % der Prämien, auf die Schaden-Unfallversicherung TEUR oder 1,2 %.

15 Versicherung AG Österreich 13 Unsere verrechneten Prämien in der Lebensversicherung reduzierten sich um 2,0 % (Vorjahr: 1,5 %). Die Einnahmen aus laufenden Prämien gingen um 2,1 % (Vorjahr: 2,2 %) zurück. Bei den Einmalprämien, die zum größten Teil auf die fonds- und indexgebundene Lebensversicherung entfielen, ergab sich ein Rückgang um 0,8 % (Vorjahr: + 30,7 %). Die verrechneten Prämien unserer fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung reduzierten sich insgesamt um 2,1 %, wobei wir bei den laufenden Prämien einen Rückgang in Höhe von 2,2 % und bei den Einmalprämien eine Steigerung um 3,0 % verzeichneten. In der Berufsunfähigkeitsversicherung stiegen die Prämien um 3,1 %. In der direkten Unfallversicherung betrugen die verrechneten Prämien TEUR (Vorjahr: TEUR). Neugeschäft und Gesamtzugang Das eingelöste Neugeschäft inklusive der Wertanpassungen und dem Neugeschäft aus positiven Vertragsänderungen der Lebensversicherungssparte unserer Gesellschaft reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,0 %, bezogen auf die Jahresprämie. Aufgeteilt auf Versicherungszweige entfielen im Geschäftsjahr 67,7 % (Vorjahr: 66,8 %) der neu abgeschlossenen und eingelösten Jahresprämie auf die fonds- und indexgebundene Lebensversicherung, 9,7 % (Vorjahr: 9,8 %) auf die selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung (PlanB) und 22,6 % (Vorjahr: 23,4 %) auf die klassischen Er- und Ablebensversicherungen, Renten- sowie Risiko- und Zusatzversicherungen. Der Zugang des Geschäftsjahres nach Versicherungssumme in Höhe von TEUR setzte sich wie folgt zusammen: Veränderung gegenüber dem Vorjahr in TEUR in TEUR in TEUR Eingelöste Versicherungsscheine (ohne Erhöhungen) ,5 Erhöhung der Versicherungssummen a) Erhöhungen aufgrund von Wertanpassungsvereinbarungen ,2 b) Erhöhungen aufgrund von Neugeschäft aus positiven Vertragsänderungen ,7 Zugang ,8 Die Versicherungssumme der neu eingelösten Polizzen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,5 %. Die fonds- und indexgebundene Lebensversicherung hat mit einem Anteil von 70,5 % das Neugeschäft unserer Gesellschaft klar dominiert.

16 14 Versicherung AG Österreich Die durchschnittliche Versicherungssumme des Neuzugangs in der fondsund indexgebundenen Lebensversicherung zusammen mit der Kapitallebensversicherung beträgt EUR (Vorjahr: EUR). Versicherungsbestand Der Versicherungsbestand erreichte zum Jahresende folgende Größen: Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Stück / in TEUR 1. Lebensversicherung Anzahl ,4 Jahresprämie in TEUR ,9 Versicherungssumme in TEUR ,2 2. Unfallversicherung Anzahl ,7 Jahresprämie in TEUR ,0 Die folgende Aufstellung zeigt, wie sich der Lebensversicherungsbestand zum Jahresende 2011 zusammensetzte und mit welchen Änderungsraten sich die einzelnen Zweige entwickelt haben: Anzahl Versicherungssumme in TEUR Anteil am Gesamtbestand Veränderung der Versicherungssumme gegenüber dem Vorjahr Kapitalversicherungen ,4 5,9 Fonds- und indexgebundene Lebensversicherungen ,2 2,3 Risikoversicherungen ,6 + 3,1 davon selbstständige Berufsunfähigkeits - versicherungen ,3 + 3,5 Renten- und Erlebensversicherungen ,8 + 11,0 Gesamt ,0 2,2 Die obigen Angaben betreffen nur Einzelversicherungen, da wir bisher keine Gruppenversicherungen angeboten haben. Der Anteil der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert bei 60,2 %, der Anteil der Kapitalversicherungen hat sich von 26,3 % im Vorjahr auf 25,4 % verringert.

17 Versicherung AG Österreich 15 Die durchschnittliche Versicherungssumme des Bestands an Kapital-, fondsund indexgebundenen Lebensversicherungen lag bei EUR (Vorjahr: EUR). In der Lebensversicherung ist die Stornoquote gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Bewegung des Bestands im Geschäftsjahr 2011 ist auf den letzten Seiten dargestellt. Versicherungsleistungen Die ausgezahlten Versicherungsleistungen setzten sich wie folgt zusammen: Veränderung gegenüber dem Vorjahr in TEUR in TEUR in TEUR Lebensversicherung ,8 Unfallversicherung ,3 Gesamte ausgezahlte Leistungen ,1 Den größten Anteil an den Leistungen der Lebensversicherung hatten mit TEUR (Vorjahr: TEUR) die Rückkäufe. Die Abläufe betrugen TEUR (Vorjahr: TEUR). Für sonstige Versicherungsleistungen wurden TEUR (Vorjahr: TEUR) ausgezahlt. In der Unfallversicherung reduzierten sich die gezahlten Leistungen um 333 TEUR auf 228 TEUR. Die Schadenrückstellung wurde im Geschäftsjahr um 231 TEUR auf TEUR erhöht. Die Schadenquote der Unfallversicherung beträgt 46,4 % (Vorjahr: 40,8 %). Die Verschlechterung der Kennzahl resultiert vor allem aus den höheren Aufwendungen für das Geschäftsjahr. Die Deckungsrückstellung reduzierte sich im Geschäftsjahr um TEUR. Im Vorjahr erhöhte sie sich um TEUR. Die Quote der versicherungstechnischen Aufwendungen der Lebensversicherung entwickelte sich wie folgt: Versicherungstechnische Aufwendungen in TEUR Abgegrenzte Prämien in TEUR Quote der versicherungstechnischen Aufwendungen 75,2 74,3 Die Ermittlung der versicherungstechnischen Aufwendungen ist im Anhang erläutert. Die Kennzahl ist im Geschäftsjahr von 74,3 % auf 75,2 % angestiegen.

18 16 Versicherung AG Österreich Kapitalanlagen Die Rendite 10-jähriger österreichischer Bundesanleihen verringerte sich von 3,4 % am Jahresanfang 2011 sukzessive auf bis zu 2,6 % im September Danach kehrte sich die Entwicklung um, allerdings bei extremer Volatilität. Zum Jahresende betrugen die Zinsen 3,0 %. Aufgrund der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum verstärkten viele EU-Länder ihre Sparbemühungen. Trotzdem breitete sich das Misstrauen der internationalen Märkte auf den Großteil Europas aus. Zusätzlich verlor die Konjunktur außerhalb des Euro-Raums an Dynamik. Dieses Umfeld führte an den Aktienmärkten im Jahr 2011 zu überwiegend negativen Ergebnissen. Die Performance lag zwischen 11,3 % für europäische Aktien (STOXX Europe 600), 14,7 % für deutsche Werte (DAX) und 34,9 % für österreichische Aktien (ATX). Die US-Aktien entwickelten sich positiv, der japanische sowie der chinesische Markt verloren deutlich. In diesem wirtschaftlichen Umfeld fielen die Kapitalanlagen (ohne fonds- und indexgebundene Lebensversicherung) unseres Unternehmens aufgrund der Bestands entwicklung um TEUR oder 1,6 % auf TEUR. Die Be wertungsmethoden sind im Anhang erläutert. Von unseren Kapitalanlagen sind TEUR dem Deckungsstock in der konventionellen Lebensversicherung gewidmet. Die Kapitalanlagen der fonds- und indexgebundenen Lebens versicherung betrugen zum Jahresende TEUR ( 3,7 %). Die Werte sind gesamt dem Deckungsstock der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung gewidmet. Struktur unserer Kapitalanlagen (Buchwerte, ohne fonds- und indexgebundene Lebensversicherung) und Veränderung gegenüber dem Vorjahr: Veränderung gegenüber dem Vorjahr in TEUR in TEUR in TEUR 1. Lebensversicherung Grundstücke und Bauten ,3 Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere davon Investmentfondsanteile ,1 + 16,0 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere ,1 Vorauszahlungen auf Polizzen ,5 Sonstige Ausleihungen ,5 Guthaben bei Kreditinstituten (Festgelder) ,3 Summe ,6 2. Unfallversicherung Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere davon Investmentfonds anteile ,3 4,3 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Summe ,4 3. Gesamte Kapitalanlagen ,6

19 Versicherung AG Österreich 17 Die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestände, die eine eigene Bilanzposition unter den Sonstigen Vermögensgegenständen bilden und daher in der obigen Aufstellung nicht enthalten sind, erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR auf TEUR. Die Zeitwerte der Kapitalanlagen betrugen zum Geschäftsjahresende TEUR und lagen somit um TEUR über den Buchwerten. Die Kapitalanlagen der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung entwickelten sich wie folgt: Veränderung gegenüber dem Vorjahr in TEUR in TEUR in TEUR Kapitalanlagen der fondsund indexgebundenen Lebensversicherung ,7 Erträge aus Kapitalanlagen und Zinsenerträge sowie Aufwendungen für Kapitalanlagen und Zinsenaufwendungen Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen einschließlich der Erträge des Anlagestocks der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung und inklusive der Zinsenerträge aus laufenden Guthaben bei Banken stiegen um 186 TEUR (1,1 %) auf TEUR. Aus Wertpapierverkäufen und den sonstigen Wertpapiergeschäften konnte ein Ertrag von TEUR (Vorjahr: TEUR) erzielt werden. Die Aufwendungen für die Kapitalanlagen erhöhten sich um 420 TEUR auf TEUR und setzen sich aus Abschreibungen in Höhe von 887 TEUR und aus sonstigen Aufwendungen (inkl. Zinsenaufwand für Ergänzungskapital) in Höhe von TEUR zusammen. Auf Anlagen in festverzinslichen Wertpapieren und Ausleihungen entfielen 1,2 % der Abschreibungen, auf Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 75,8 % und auf Gebäude 23,0 %. Die Erträge aus dem Abgang, vermindert um die Abschreibungen und die direkt zurechenbaren Aufwendungen, bilden mit den laufenden Erträgen die Gesamtrendite oder Nettoverzinsung der Kapitalanlagen. Sie betrugen für die Abteilungen Leben und Schaden-Unfall zusammen TEUR. Daraus ergibt sich im Geschäftsjahr eine Nettoverzinsung von 4,4 % (Vorjahr: 4,6 %). Nach Abzug der Aufwendungen für die Vermögensverwaltung errechnen sich Nettoerträge von TEUR und eine Nettoverzinsung von 4,3 %. Die Erträge aus den Kapitalanlagen der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung betrugen im Jahr TEUR (Vorjahr: 185 TEUR).

20 18 Versicherung AG Österreich Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb Die Aufwendungen entwickelten sich wie folgt: Veränderung gegenüber dem Vorjahr in TEUR in TEUR in TEUR 1. Lebensversicherung Abschlussaufwendungen ,0 Sonstige Betriebsaufwendungen ,5 Summe ,1 2. Unfallversicherung Abschlussaufwendungen ,1 Sonstige Betriebsaufwendungen ,2 Summe ,3 3. Gesamt ,4 Die gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb verringerten sich um 0,4 %. Die gesamten Abschlussaufwendungen erhöhten sich um 0,5 % auf TEUR. In der Lebensversicherung ergab sich ein Anstieg in Höhe von 1,0 %. In der Unfallversicherung verringerten sich die Abschlussaufwendungen um 17,1 %. Die gesamten sonstigen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (Verwaltungsaufwendungen) betrugen im Berichtsjahr TEUR, das sind 3,9 % oder 158 TEUR weniger als im Vorjahr. Der Betriebskostensatz, bezogen auf die laufende Prämie, betrug in der Lebensversicherung 3,5 %. Der niedrige Betriebskostensatz ist das Ergebnis unserer getroffenen Maßnahmen zur Umsetzung eines strikten Kostenmanagements. Die Kostenquote entwickelte sich wie folgt: Leben 2011 Unfall 2011 Gesamt 2011 Gesamt 2010 Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb in TEUR Abgegrenzte Prämien in TEUR Kostenquote 17,5 42,6 17,8 17,6 Die Kostenquote für das Gesamtunternehmen beträgt 17,8 % und liegt geringfügig über dem Wert des Vorjahres.

www.nuernberger.at Bericht über das 32. Geschäftsjahr 2012 Vorgelegt in der ordentlichen Hauptversammlung am 21. März 2013

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