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1 Veranstaltungsprogramm F 3305/16 FACHLICHE UND SOZIALPOLITISCHE ENTWICKLUNGEN IN DER SCHULDNERBERATUNG FORUM SCHULDNERBERATUNG 2016 Krankheit und Schulden , 14:00 Uhr bis , 13:00 Uhr pentahotel -Köpenick REFERENTINNEN/REFERENTEN Prof. Dr. Eva Münster Institut für Hausarztmedizin der Universität Bonn Dr. Jonathan Fahlbusch Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Ruth Keller Vorsitzende Obfrau der Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Schuldnerberatungsstellen Baden-Württemberg Silke Eggers Deutsche AIDS-Hilfe e.v., Frank Lackmann Fachzentrum Schuldenberatung im Lande Bremen e.v. Anja Radtke PKV Verband der Privaten Krankenversicherung e.v., Ulrike Zier Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz Dr. Monique Faryn-Wewel Team Gesundheit - Gesellschaft für Gesundheitsmanagement mbh, Essen Cilly Lunkenheimer Jugend- und Drogenberatung im Caritas Zentrum Rüsselsheim Rita Hornung Marianne von Weizsäcker Stiftung, Integrationshilfe für ehemals Suchtkranke e.v. Kristin Degener Jobcenter Wuppertal AöR Hedi Boss Supervisorin DGSv, Praxis für Supervision und Beratung, 1/5

2 GESAMTMODERATION Roman Schlag Marius Stark Caritasverband für das Bistum Aachen e.v. Neuss LEITUNG Andreas Krampe, wissenschaftlicher Referent im Deutschen Verein, Arbeitsfeld III Matthias Bruckdorfer, Diakonie Deutschland, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) INHALT Schulden machen krank und Krankheit ist ein Risikofaktor für Überschuldung. Überschuldung ist nicht nur ein ökonomisches und rechtliches, sondern vor allem auch ein gesundheitliches und soziales Problem. Überschuldete Menschen sind häufiger krank als Menschen in gesicherten Lebensverhältnissen. Chronische Erkrankungen, psychische sowie Suchterkrankungen können in finanzielle Notsituationen führen oder aus Überschuldungssituationen resultieren bzw. durch diese verstärkt werden. Gleichzeitig nehmen Überschuldete aus finanziellen Gründen oder aufgrund ihrer individuellen Lebenssituation die Gesundheitsversorgung weniger in Anspruch. Überschuldung beeinträchtigt die Teilhabechancen an Gesellschaft und Gesundheit. Dies darf nicht zu einer Stigmatisierung der Betroffenen führen, sondern muss als ein gesellschaftliches Problem aufgegriffen werden. Auf der Fachveranstaltung werden die Zusammenhänge zwischen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Überschuldung erörtert. Hieraus werden Schlussfolgerungen für die Praxis der Schuldnerberatung gezogen. Der Deutsche Verein führt die Fachveranstaltung in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) durch. ZIELE Die Teilnehmenden der Fachtagung vertiefen ihre Kenntnisse über die Ursachen, Begleiterscheinungen und negativen Folgen von Überschuldung sowie über die Wechselwirkungen zwischen Gesundheit und Überschuldung. Hieraus können sie Schlussfolgerungen ziehen für die fachlich-methodische Weiterentwicklung von Beratungspraxis und Fachkonzeption in der sozialen Schuldnerberatung. ZIELGRUPPEN Fachkräfte der Schuldner- und Insolvenzberatung aus Wohlfahrts- und Verbraucherverbänden und Kommunen, zuständige Mitarbeiter/innen aus Kommunen, Jobcentern und Anerkennungsbehörden der Länder. 2/5

3 PROGRAMMVERLAUF DONNERSTAG NACHMITTAG, Uhrzeit Mittagessen Begrüßung und Eröffnung Matthias Bruckdorfer, Andreas Krampe Überschuldung macht krank und Krankheit führt zur Überschuldung sozialmedizinische Befunde zu Gesundheit und Überschuldung Prof. Dr. Eva Münster Diskussion Schuldnerberatung, psychosoziale Betreuung und Suchtberatung Chancen und Grenzen der Verzahnung beruflicher, sozialer und gesundheitsbezogener Leistungen durch kommunale Eingliederungsleistungen Dr. Jonathan Fahlbusch Ruth Keller Diskussion Kaffeepause Hilfen für HIV-infizierte und aidskranke Menschen in finanziellen und sozialen Notlagen Silke Eggers Diskussion und Zwischenfazit des ersten Veranstaltungstags Abendessen 3/5

4 FREITAG VORMITTAG, Uhrzeit :00 Krankheit und Schulden - Arbeit in vier parallelen Workshops - Workshop 1: Krankenversicherung und gesundheitliche Leistungen Zugangsbarrieren, finanzielle und Versicherungsprobleme für Menschen in Überschuldungssituationen Input: Frank Lackmann, Anja Radtke Moderation: Marius Stark Workshop 2 Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung in der Schuldnerberatung Input: Ulrike Zier, Dr. Monique Faryn-Wewel Moderation: N.N. ag sbv Workshop 3: Sucht und Schulden - Optimierungsmöglichkeiten der Kooperation zwischen Schuldnerberatung, Suchthilfe und Jobcenter Input: Cilly Lunkenheimer, Rita Hornung, Kristin Degener Moderation: Andreas Krampe Workshop 4: Umgang mit psychischen Belastungen und Konflikten in der Schuldnerberatung Input: Hedi Boss, Supervisorin DGSv, Praxis für Supervision und Beratung, Moderation: N.N. ag sbv Kaffeepause Zusammentragen der Ergebnisse und Schlussfolgerungen /13.00 Mittagessen/ Ende der Veranstaltung ANMELDUNG BITTE BIS VERANSTALTUNGSORT pentahotel -Köpenick Grünauer Straße KONTAKT (fachliche Fragen) Andreas Krampe wiss. Referent Deutscher Verein Tel.: 030/ /5

5 KONTAKT (organisatorische Fragen) Bärbel Winter Tel.: 030/ KOSTEN VERANSTALTUNGSKOSTEN DEUTSCHER VEREIN Mitglieder 100,00 Euro Nichtmitglieder 125,00 Euro Anmeldung und Zahlung an den Deutschen Verein. TAGUNGSSTÄTTENKOSTEN Tagungsstättenkosten*, inkl. Unterkunft/Verpflegung, Raum- und Technikkosten und gesetzl. USt. 143,00 Euro Anmeldung und Zahlung an die Tagungsstätte. * Sie haben die Auswahl zwischen drei Pauschalen der Tagungsstätte. Die Höhe der anderen Pauschalen entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular. Die Buchung mindestens einer Tagungspauschale, ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Veranstaltung. Wir bitten Sie, sich rechtzeitig anzumelden, um sich die Übernachtung zu sichern. ANMELDUNG Bitte nutzen Sie die Onlineanmeldung auf unserer Webseite: Nach dem Anmeldeschluss erhalten Sie eine Teilnahmezusage durch den Deutschen Verein mit Rechnung oder eine Teilnahmeabsage. Bei einer Absage entfällt auch die Anmeldung bei der Tagungsstätte. ANLAGEN Anmeldeformulare 1. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.v. 2. Tagungsstätte: pentahotel -Köpenick VERANSTALTER Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.v. Michaelkirchstr. 17/18, D Mitte Telefon +49(0) 30/ Telefax +49(0) 30/ Internet: 5/5

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