Allgemeine Bedingungen für die Risikoversicherung

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1 V E R S I C H E R U N G E N INTER SecuraPrivat INTER Lebensversicherung AG Allgemeine Bedingungen für die Risikoversicherung Stand Version 101 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, als Versicherungsnehmer sind Sie unser Vertragspartner. Für Ihre Risikoversicherung (im Folgenden auch Versicherungsvertrag) gelten die nachfolgenden Bedingungen. Sind Sie versicherte Person, aber nicht Versicherungsnehmer (z.b. weil Ihr Arbeitgeber auf Ihr Leben die Versicherung abgeschlossen hat), dann sprechen wir Sie in den Bedingungen nicht unmittelbar an; denn die dort festgelegten Rechte und Pflichten betreffen nämlich vorrangig den Versicherungsnehmer als unseren Vertragspartner. Inhaltsverzeichnis 1 Welche Leistungen erbringen wir? 2 Wann können Sie Ihren Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen? 3 Wie sind Sie an unseren Überschüssen beteiligt? 4 Wann beginnt und endet Ihr Versicherungsschutz? 5 Was gilt bei Wehrdienst, Unruhen oder Krieg? 6 Was gilt bei Selbsttötung der versicherten Person? 7 Was bedeutet die vorvertragliche Anzeigepflicht? 8 Was haben Sie bei der Beitragszahlung zu beachten? 9 Was geschieht, wenn Sie einen Beitrag nicht rechtzeitig zahlen? 10 Wann können Sie Ihren Versicherungsvertrag kündigen oder beitragsfrei stellen? 11 Wie werden die Abschluss- und Vertriebskosten verteilt? 12 Was ist zu beachten, wenn Versicherungsleistungen verlangt werden? 13 Welche Bedeutung hat der Versicherungsschein? 14 Wer erhält die Versicherungsleistungen? 15 Was gilt bei Änderung Ihrer Postanschrift und Ihres Namens? 16 Welches Recht findet auf Ihren Versicherungsvertrag Anwendung? 17 Wo ist der Gerichtsstand? 18 Unter welchen Voraussetzungen und zu welchen Bedingungen können Sie Ihre Risikoversicherung in eine kapitalbildende Lebensversicherung umtauschen? Anhang zur Überschussbeteiligung für die Risikoversicherung Anhang zur Kündigung und Beitragsfreistellung Ihrer Risikoversicherung Anhang zu den erhobenen Ratenzuschlägen Anhang zur Beitragskalkulation Anhang Auszug aus dem VVG Anhang zu den Fußnoten Abkürzungen: VVG = Versicherungsvertragsgesetz VAG = Versicherungsaufsichtsgesetz HGB = Handelsgesetzbuch RechVersV = Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen

2 INTER Lebensversicherung AG Seite 2 1 Welche Leistungen erbringen wir? 1. Tarif _R01_ Risikoversicherung mit laufender Beitragszahlung und gleichbleibender Versicherungssumme Wir zahlen die vereinbarte Versicherungssumme bei Tod der versicherten Person während der Versicherungsdauer. Erlebt die versicherte Person den Ablauf der Versicherungsdauer, erlischt der Versicherungsschutz ohne Auszahlung einer Leistung. Tarif _R03_ Risikoversicherung mit laufender Beitragszahlung und monatlich gleichmäßig fallender Versicherungssumme Wir zahlen die vereinbarte, zum Todeszeitpunkt geltende Versicherungssumme bei Tod der versicherten Person während der Versicherungsdauer. Erlebt die versicherte Person den Ablauf der Versicherungsdauer, erlischt der Versicherungsschutz ohne Auszahlung einer Leistung. Die vollständige Tarifbezeichnung ergibt sich wie folgt: Die erste Stelle in der Tarifbezeichnung (M bzw. W) steht für eine männliche bzw. weibliche versicherte Person. Die folgenden drei Stellen geben die oben genannte Tarifbeschreibung an. Die letzten vier Stellen dienen ggf. zur Kennzeichnung der verwendeten Rechnungsgrundlagen. Steht an fünfter Stelle der Tarifbezeichnung ein G, S oder B, handelt es sich um Versicherungen, die in Verbindung mit einem Kollektiv-Rahmenvertrag stehen. 2. Als ein wesentlicher Gefahrumstand ist vereinbart, ob die versicherte Person Raucher oder Nichtraucher ist. Nichtraucher ist, wer in den vergangenen zwölf Monaten vor Antragstellung Nikotin weder durch den Genuss von Zigaretten, Zigarren, Pfeife, Kautabak noch in anderer Form zu sich genommen hat. Raucher ist, wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt oder wer nach Antragstellung beginnt, Nikotin aktiv zu sich zu nehmen. Wird ein Nichtraucher nach Abgabe der Vertragserklärung zum Raucher, tritt eine Gefahrerhöhung ein, deren Rechtsfolgen sich nach den 23 bis 27 VVG (siehe Anhang Auszug aus dem VVG) richten, soweit wir nicht nachfolgend zu Ihren Gunsten von den gesetzlichen Bestimmungen abweichen. Die Gefahrerhöhung ist uns unverzüglich anzuzeigen. Auf das Recht einer Kündigung wegen dieser Gefahrerhöhung verzichten wir. Stattdessen können wir ab dem Zeitpunkt der Gefahrerhöhung gemäß unseren Geschäftsgrundsätzen - bei beitragspflichtigen Risikoversicherungen den Beitrag entsprechend erhöhen, - bei beitragsfreien Risikoversicherungen die Versicherungssumme entsprechend herab setzen. Sind wir nach den gesetzlichen Bestimmungen wegen Vornahme der Gefahrerhöhung im Versicherungsfall leistungsfrei, beschränken wir uns darauf, die Versicherungsleistung gemäß unseren Geschäftsgrundsätzen herabzusetzen. Wurde bei Erfüllung der vorvertraglichen Anzeigepflicht die Frage nach dem Nichtraucherstatus unzutreffend beantwortet, richten sich die Rechtsfolgen dieser Anzeigepflichtverletzung nach 7. Wir sind berechtigt, den Nichtraucherstatus der versicherten Person zu überprüfen. Zur Überprüfung können wir auf unsere Kosten sachdienliche Auskünfte und einmal jährlich eine medizinische Untersuchung der versicherten Person durch von uns beauftragte Ärzte verlangen. Kommt die versicherte Person unserem Verlangen nicht nach, gehen wir davon aus, dass sie eine Gefahrerhöhung vorgenommen hat und nehmen eine Vertragsanpassung gemäß unseren Geschäftsprozessen vor. 2 Wann können Sie Ihren Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen? 1. Sie haben bei Versicherungsverträgen nach Tarif _R01_ das Recht, den bei Vertragsabschluss vereinbarten Versicherungsschutz nach Eintritt eines der nachfolgend beschriebenen Ereignisse ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen (Nachversicherungsgarantie): - Kauf einer Immobilie durch die versicherte Person mit einem Verkehrswert von mindestens EUR zur Eigennutzung, - Heirat der versicherten Person, - Geburt eines Kindes der versicherten Person, - Adoption eines Kindes durch die versicherte Person, - Aufnahme einer Berufstätigkeit nach erfolgreichem Abschluss eines Hochschul- oder Fachhochschulstudiums durch die versicherte Person, - Einkommenserhöhung von mindestens 20% innerhalb von zwölf Monaten aus nichtselbständiger Tätigkeit der versicherten Person, - Aufnahme einer selbständigen beruflichen Tätigkeit in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder in einem Beruf, der die Mitgliedschaft in einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft erfordert (verkammerter Beruf), sofern die versicherte Person daraus ihr hauptsächliches Einkommen bezieht. 2. Das Recht auf Nachversicherung kann nur innerhalb von drei Monaten nach Eintritt des Ereignisses

3 INTER Lebensversicherung AG Seite 3 wahrgenommen werden. Der Eintritt des Ereignisses ist uns innerhalb dieses Zeitraumes in geeigneter Form nachzuweisen. Nach Ablauf der genannten Frist besteht kein Recht auf Nachversicherung. 3. Die Nachversicherung erfolgt im Rahmen eines Neuabschlusses nach dem zum jeweiligen Erhöhungszeitpunkt für den Neuzugang offenen Tarif. Sie wird nach dem am Termin, zu dem die Nachversicherung erfolgt, erreichten rechnungsmäßigen Alter 1) der versicherten Person sowie der restlichen Beitragszahlungs- und Versicherungsdauer des Versicherungsvertrages berechnet. Für die Nachversicherung ist ein zusätzlicher Beitrag zu entrichten. 4. Die Anzahl der Nachversicherungen ist auf drei beschränkt. Die jeweilige Nachversicherung muss mindestens EUR Versicherungssumme betragen; sie ist pro Ereignis auf 50% der Versicherungssumme, die zum Zeitpunkt der zuletzt erfolgten Gesundheitsprüfung versichert war, höchstens auf EUR Versicherungssumme begrenzt. Die Versicherungssummen aller Nachversicherungen dürfen insgesamt höchstens 100% der ursprünglich vereinbarten Versicherungssumme betragen. Zudem darf die Summe aller bei der INTER Lebensversicherung AG abgeschlossenen Versicherungssummen jährlich höchstens EUR pro versicherter Person betragen. 5. Das Recht auf Nachversicherung erlischt - zehn Jahre nach dem ursprünglichen Versicherungsbeginn oder - wenn der Versicherungsvertrag gekündigt oder beitragsfrei gestellt wurde. 3 Wie sind Sie an unseren Überschüssen beteiligt? Wir beteiligen Sie und die anderen Versicherungsnehmer gemäß 153 VVG an den Überschüssen und ggf. an den Bewertungsreserven (Überschussbeteiligung). Die Überschüsse werden nach den Vorschriften des HGB im Rahmen unseres Jahresabschlusses jährlich ermittelt. Die Bewertungsreserven werden im Anhang des Geschäftsberichtes ausgewiesen. Der Jahresabschluss wird von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer geprüft und unserer Aufsichtsbehörde eingereicht. Grundsätze und Maßstäbe für die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer 1. Überschüsse entstehen dann, wenn die Sterblichkeit und die Kosten geringer ausfallen, als bei der Tarifkalkulation angenommen. An diesen Überschüssen werden die Versicherungsnehmer angemessen beteiligt, und zwar nach derzeitiger Rechtslage am Risikoergebnis (Sterblichkeit) grundsätzlich zu mindestens 75 % und am übrigen Ergebnis (einschließlich Kosten) grundsätzlich zu mindestens 50 % ( 4 Absatz 4 und 5, 5 Mindestzuführungsverordnung). Weitere Überschüsse stammen aus den Erträgen der Kapitalanlagen. Von den Nettoerträgen derjenigen Kapitalanlagen, die für künftige Versicherungsleistungen vorgesehen sind ( 3 der Verordnung über die Mindestbeitragsrückerstattung in der Lebensversicherung, Mindestzuführungsverordnung), erhalten die Versicherungsnehmer insgesamt mindestens den in dieser Verordnung genannten Prozentsatz, der derzeit 90 % beträgt ( 4 Absatz 3, 5 Mindestzuführungsverordnung). Aus diesem Betrag werden zunächst die Beträge finanziert, die für die garantierten Versicherungsleistungen benötigt werden. Die verbleibenden Mittel verwenden wir für die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer. 2. Die verschiedenen Versicherungsarten tragen unterschiedlich zu den Überschüssen bei. Wir haben deshalb gleichartige Versicherungsverträge in Bestandsgruppen zusammengefasst. Nach engeren Gleichartigkeitskriterien haben wir innerhalb der Bestandsgruppen Untergruppen gebildet; diese werden Bestandsklassen genannt. Die Verteilung der Überschüsse für die Versicherungsnehmer auf die einzelnen Bestandsgruppen orientiert sich daran, in welchem Umfang sie zur Überschussentstehung beigetragen haben. Die Überschüsse führen wir der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zu, soweit sie nicht in Form der sog. Direktgutschrift bereits unmittelbar den überschussberechtigten Versicherungsverträgen gutgeschrieben werden. Diese Rückstellung dient dazu, Ergebnisschwankungen im Zeitablauf zu glätten. Sie darf grundsätzlich nur für die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer verwendet werden. Nur in Ausnahmefällen und mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde können wir hiervon nach 56 a VAG abweichen, soweit die Rückstellung nicht auf bereits festgelegte Überschussanteile entfällt. Nach der derzeitigen Fassung des 56 a VAG können wir die Rückstellung, im Interesse der Versicherungsnehmer auch zur Abwendung eines drohenden Notstandes, zum Ausgleich unvorhersehbarer Verluste aus den überschussberechtigten Versicherungsverträgen, die auf allgemeine Änderungen der Verhältnisse zurückzuführen sind, oder - sofern die Rechnungsgrundlagen aufgrund einer unvorhersehbaren und nicht nur vorübergehenden Änderung der Verhältnisse angepasst werden müssen - zur Erhöhung der Deckungsrückstellung heranziehen. 3. Bewertungsreserven entstehen, wenn der Marktwert der Kapitalanlagen über dem Wert liegt, mit dem die Kapitalanlagen im Jahresabschluss ausgewiesen sind. Die Beiträge sind so kalkuliert, dass sie für die Deckung der versicherten Leistungen benötigt werden. Für die Bildung von Kapitalerträgen stehen deshalb bei der Risikoversicherung keine oder allenfalls geringfügige Beträge zur Verfügung. Daher entstehen keine oder nur sehr geringe Bewertungsreserven. Soweit Bewertungsreserven überhaupt bestehen, werden diese monat-

4 INTER Lebensversicherung AG Seite 4 lich neu ermittelt und den Versicherungsverträgen nach einem verursachungsorientierten Verfahren rechnerisch zugeordnet ( 153 Absatz 3 VVG). Die Beschreibung dieses Verfahrens erfolgt in Absatz 8. Bei Beendigung eines Versicherungsvertrages (durch Tod, Kündigung oder Ablauf der Versicherungsdauer) wird der für diesen Zeitpunkt ermittelte Betrag zur Hälfte zugeteilt und ausgezahlt. Aufsichtsrechtliche Regelungen zur Kapitalausstattung bleiben unberührt. Grundsätze und Maßstäbe für die Überschussbeteiligung Ihres Versicherungsvertrages 4. Ihr Versicherungsvertrag gehört zu der Bestandsklasse G121 (Raucher) bzw. G122 (Nichtraucher) in der Bestandsgruppe G011. Abweichend von dieser Festlegung gehört Ihr Versicherungsvertrag, falls er als Kollektivversicherung abgeschlossen wurde 2), zu der Bestandsklasse L121 (Raucher) bzw. L122 (Nichtraucher) in der Bestandsgruppe C011. In Abhängigkeit von dieser Zuordnung erhält Ihr Versicherungsvertrag jährlich Überschussanteile. Die Mittel für die Überschussanteile werden bei der Direktgutschrift zu Lasten des Ergebnisses des Geschäftsjahres finanziert, ansonsten der Rückstellung für Beitragsrückerstattung entnommen. Die Höhe der Überschussanteilsätze wird jedes Jahr vom Vorstand unseres Unternehmens auf Vorschlag des Verantwortlichen Aktuars festgelegt. Wir veröffentlichen die Überschussanteilsätze in unserem Geschäftsbericht, den Sie bei uns anfordern können. 5. Sie können bei Antragstellung die Überschussverwendungsform wählen: - Beitragsverrechnung Sie erhalten bei jeder Beitragsfälligkeit Überschüsse, die mit den Beiträgen verrechnet werden. Die Überschussanteile erhalten Sie in Prozent des Tarifbeitrags (ohne Stückkosten, ohne etwaige Beitragszuschläge und ohne etwaige Beiträge für eingeschlossene Zusatzversicherungen) für die vereinbarte Zahlungsweise. - Todesfallbonus Sie erhalten bereits ab Beginn des Versicherungsvertrages eine Bonussumme für den Todesfall (Erhöhung der Versicherungssumme). Die Bonussumme wird in Prozent der vertraglich vereinbarten Versicherungssumme, bei Versicherungsverträgen nach Tarif _R03_ der zum Todeszeitpunkt geltenden Versicherungssumme bemessen. Ein Wechsel der von Ihnen gewählten Überschussverwendungsform ist unzulässig. 6. Sofern Ihr Versicherungsvertrag in einen beitragsfreien Versicherungsvertrag umgewandelt wird, ist ausschließlich die Überschussverwendungsform Todesfallbonus zulässig. Die Todesfallsumme ermäßigt sich in diesem Fall im gleichen Verhältnis wie die Versicherungssumme. 7. Wenn Sie Ihren Versicherungsvertrag kündigen, fällt keine Rückvergütung für die Bonussumme an. 8. Grundlage für die auf Ihren Versicherungsvertrag entfallenden Bewertungsreserven sind die zum Ersten des Monats vor Beendigung Ihres Versicherungsvertrages ermittelten Bewertungsreserven der INTER Lebensversicherung AG. Die Zuordnung dieser Bewertungsreserven auf Ihren Versicherungsvertrag erfolgt mittels mehrerer Faktoren, die auf dem jeweils letzten festgestellten Jahresabschluss basieren. Aufgrund der Verursachungsorientierung sind nicht alle Versicherungsverträge unseres Bestandes anspruchsberechtigt. Daher erfolgt eine Abgrenzung der auf die anspruchsberechtigten Versicherungsverträge entfallenden Bewertungsreserven anhand der in den einzelnen Versicherungsverträgen vorhandenen Kapitalien (z. B. Deckungskapital, Guthaben aus der verzinslichen Ansammlung, Rückstellung für Beitragsrückerstattung). Maßgeblich für die Ermittlung des individuellen Faktors für Ihren Versicherungsvertrag sind die Kapitalien (z. B. Deckungskapital, Guthaben aus der verzinslichen Ansammlung) sowie die abgelaufene Dauer Ihres Versicherungsvertrages und aller anspruchsberechtigten Versicherungsverträge. 9. Sofern Zusatzversicherungen eingeschlossen sind, regeln die jeweiligen Allgemeinen Bedingungen deren etwaige Überschussbeteiligung. Informationen über die Höhe der Überschussbeteiligung 10. Die Höhe der Überschussbeteiligung hängt von vielen Einflüssen ab. Diese sind nicht vorhersehbar und von uns nur begrenzt beeinflussbar. Wichtigster Einflussfaktor ist dabei die Entwicklung des versicherten Risikos und der Kosten. Die Höhe der künftigen Überschussbeteiligung kann deshalb nicht garantiert werden. 11. Weitere Erläuterungen finden Sie im Anhang zur Überschussbeteiligung für die Risikoversicherung. 4 Wann beginnt und endet Ihr Versicherungsschutz? 1. Ihr Versicherungsschutz beginnt an dem Tag, an welchem der Versicherungsvertrag geschlossen wird, jedoch nicht vor dem mit Ihnen vereinbarten, im Versicherungsschein angegebenen Versicherungsbeginn, jeweils 12 Uhr mittags. Allerdings entfällt unsere Leistungspflicht bei verschuldeter nicht rechtzeitiger Beitragszahlung (vgl. 8 Absatz 3. und 9 Absatz 1. bis 3.). 2. Der Versicherungsschutz endet am letzten Tag der Versicherungsdauer, 12 Uhr mittags.

5 INTER Lebensversicherung AG Seite 5 5 Was gilt bei Wehrdienst, Unruhen oder Krieg? 1. Grundsätzlich besteht unsere Leistungspflicht unabhängig davon, auf welcher Ursache der Versicherungsfall beruht. 2. Nicht mitversichert ist das Ableben der versicherten Person im unmittelbaren oder mittelbaren Zusammenhang mit a) Kriegsereignissen, oder b) inneren Unruhen, sofern die versicherte Person auf Seiten der Unruhestifter teilgenommen hat. Unsere Leistung ist dann auf die Auszahlung des für das Monatsende nach dem Todestag berechneten Deckungskapitals 3) beschränkt. 3. Mitversichert ist das Ableben der versicherten Person im unmittelbaren oder mittelbaren Zusammenhang mit a) Kriegsereignissen oder b) inneren Unruhen, die an einem - ausländischen Aufenthaltsort (Gefahrengebiet) überraschend ausbrechen und - ohne aktive Beteiligung der versicherten Person stattfinden. Diese Mitversicherung gilt für die Dauer bis zum Ablauf des zehnten Tages nach dem Beginn von a) bzw. b). Ab dem elften Tag gilt diese Regelung nur, wenn die versicherte Person aus Gründen, die sie nicht zu vertreten hat, gehindert ist, das Gefahrengebiet zu verlassen. 4. Im Rahmen der Tätigkeit als Angehöriger - der deutschen Bundeswehr oder - anderer staatlich organisierter Kriseneinsatzkräfte (z.b. Polizei, Bundesgrenzschutz) gilt folgende Regelung: a) Mitversichert ist das unmittelbar oder mittelbar verursachte Ableben durch die Teilnahme an humanitären Hilfsdiensten oder Hilfeleistungen im Ausland, sofern die versicherte Person dabei nicht in bewaffnete Unternehmungen einbezogen ist. b) Nicht mitversichert ist außerhalb der Teilnahme an humanitären Hilfsdiensten oder Hilfeleistungen das unmittelbar oder mittelbar verursachte Ableben durch die Teilnahme an - mandatierten Missionen der Vereinten Nationen oder - Einsätzen im Rahmen von Bündnisverpflichtungen oder - Einsätzen unter Führung überstaatlicher Institutionen oder - Einsätzen im Ausland unter nationaler Verantwortung mit vergleichbarem Gefährdungspotential. Unsere Leistung ist dann auf die Auszahlung des für das Monatsende nach dem Todestag berechneten Deckungskapitals gemäß Absatz 2. beschränkt. 6 Was gilt bei Selbsttötung der versicherten Person? 1. Bei vorsätzlicher Selbsttötung leisten wir, wenn seit Abschluss des Versicherungsvertrages drei Jahre vergangen sind. 2. Bei vorsätzlicher Selbsttötung vor Ablauf der Dreijahresfrist besteht Versicherungsschutz nur dann, wenn uns nachgewiesen wird, dass die Tat in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit begangen worden ist. Anderenfalls zahlen wir die für den Todestag berechnete Rückvergütung Ihres Versicherungsvertrages ( 10 Absatz 3. bis 6.). 3. Die Absätze 1. und 2. gelten entsprechend bei einer unsere Leistungspflicht erweiternden Änderung oder bei einer Wiederherstellung des Versicherungsvertrages. Die Frist nach Absatz 1. beginnt mit der Änderung oder Wiederherstellung des Versicherungsvertrages bezüglich des geänderten oder wiederhergestellten Teils neu zu laufen. 7 Was bedeutet die vorvertragliche Anzeigepflicht? Vorvertragliche Anzeigepflicht 1. Wir übernehmen den Versicherungsschutz im Vertrauen darauf, dass Sie vor Vertragsabschluss in Textform gestellte Fragen wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet haben (vorvertragliche Anzeigepflicht). Das gilt insbesondere für die Fragen nach gegenwärtigen oder früheren Erkrankungen, gesundheitlichen Störungen und Beschwerden sowie nach Ihrem Rauchverhalten. 2. Soll das Leben einer anderen Person versichert

6 INTER Lebensversicherung AG Seite 6 werden, ist auch diese - neben Ihnen - für die wahrheitsgemäße und vollständige Beantwortung der obigen, vor Vertragsabschluss in Textform gestellten Fragen verantwortlich. Rücktritt 3. Wenn Umstände, die für die Übernahme des Versicherungsschutzes Bedeutung haben, von Ihnen oder der versicherten Person (Absatz 2.) nicht oder nicht richtig oder unvollständig angegeben worden sind, können wir vom Versicherungsvertrag zurücktreten. Wenn uns nachgewiesen wird, dass die vorvertragliche Anzeigepflicht weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verletzt worden ist, wird unser Rücktritt gegenstandslos. Bei grob fahrlässiger Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht haben wir kein Rücktrittsrecht, wenn uns nachgewiesen wird, dass wir den Versicherungsvertrag auch bei Kenntnis der nicht oder nicht richtig oder unvollständig angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätten. 4. Im Fall des Rücktritts besteht kein Versicherungsschutz. Haben wir den Rücktritt nach Eintritt des Versicherungsfalles erklärt, bleibt unsere Leistungspflicht jedoch bestehen, wenn uns nachgewiesen wird, dass die nicht oder nicht richtig oder unvollständig angegebenen Umstände weder für den Eintritt oder die Feststellung des Versicherungsfalles noch für die Feststellung oder den Umfang unserer Leistungspflicht ursächlich waren. Haben Sie oder die versicherte Person die Anzeigepflicht arglistig verletzt, sind wir nicht zur Leistung verpflichtet. 5. Wenn der Versicherungsvertrag durch Rücktritt aufgehoben wird, zahlen wir die Rückvergütung ( 10 Absatz 3. bis 6.). Die Rückzahlung der Beiträge können Sie nicht verlangen. Kündigung durch den Versicherer 6. Ist unser Rücktrittsrecht ausgeschlossen, weil die Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht weder auf Vorsatz noch auf grobe Fahrlässigkeit beruhte, können wir den Versicherungsvertrag unter Einhaltung einer Frist von einem Monat kündigen. 7. Wir haben kein Kündigungsrecht, wenn uns nachgewiesen wird, dass wir den Versicherungsvertrag auch bei Kenntnis der nicht oder nicht richtig oder unvollständig angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätten. 8. Bei von Ihnen nicht zu vertretender Anzeigepflichtverletzung verzichten wir auf unser Recht zu kündigen. 9. Kündigen wir die Versicherung, wandelt sie sich mit der Kündigung in einen beitragsfreien Versicherungsvertrag um ( 10 Absatz 9. und 10.). Vertragsanpassung 10. Können wir nicht zurücktreten oder kündigen, weil wir den Versicherungsvertrag auch bei Kenntnis der nicht oder nicht richtig oder unvollständig angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätten, werden diese anderen Bedingungen auf unser Verlangen rückwirkend Vertragsbestandteil. 11. Bei von Ihnen nicht zu vertretender Anzeigepflichtverletzung verzichten wir auf unser Recht, die Bedingungen anzupassen. 12. Erhöht sich durch die Vertragsanpassung der Beitrag um mehr als 10 % oder schließen wir den Versicherungsschutz für den nicht oder nicht richtig oder unvollständig angezeigten Umstand aus, können Sie den Versicherungsvertrag innerhalb eines Monats nach Zugang unserer Mitteilung fristlos kündigen. In der Mitteilung werden wir Sie auf das Kündigungsrecht hinweisen. Ausübung unserer Rechte 13. Wir können uns auf die Rechte zum Rücktritt, zur Kündigung und zur Vertragsanpassung nur berufen, wenn wir Sie durch gesonderte Mitteilung in Textform auf die Folgen einer Anzeigepflichtverletzung hingewiesen haben. Wir müssen unsere Rechte innerhalb eines Monats schriftlich geltend machen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, zu dem wir von der Verletzung der Anzeigepflicht, die das von uns geltend gemachte Recht begründet, Kenntnis erlangen. Bei Ausübung unserer Rechte müssen wir die Umstände angeben, auf die wir unsere Erklärung stützen. Zur Begründung können wir nachträglich weitere Umstände innerhalb der Monatsfrist nach deren Kenntniserlangung angeben. 14. Unsere Rechte auf Rücktritt, Kündigung und Vertragsanpassung sind ausgeschlossen, wenn wir den nicht oder nicht richtig oder unvollständig angezeigten Umstand oder die Unrichtigkeit der Anzeige kannten. 15. Die genannten Rechte können wir nur innerhalb von drei Jahren seit Vertragsabschluss ausüben. Ist der Versicherungsfall vor Ablauf dieser Frist eingetreten, können wir die Rechte auch nach Ablauf der Frist geltend machen. Haben Sie die Anzeigepflicht vorsätzlich oder arglistig verletzt, beträgt die Frist zehn Jahre. Anfechtung 16. Wir können den Versicherungsvertrag auch anfechten, falls durch unrichtige oder unvollständige Angaben bewusst und gewollt auf unsere Annahmeentscheidung Einfluss genommen worden ist. Handelt es sich um Angaben der versicherten Person (Absatz 2.), können wir Ihnen gegenüber die Anfechtung erklären, auch wenn Sie von der Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht keine Kenntnis hatten. Die Absätze 5. und 6. gelten entsprechend.

7 INTER Lebensversicherung AG Seite Wenn der Versicherungsvertrag durch Anfechtung aufgehoben wird, zahlen wir die Rückvergütung ( 10 Absatz 3. bis 6.). Die Rückzahlung der Beiträge können Sie nicht verlangen. Leistungserweiterung/Wiederherstellung der Versicherung 18. Die Absätze 1. bis 17. gelten entsprechend bei einer unsere Leistungspflicht erweiternden Änderung oder bei einer Wiederherstellung des Versicherungsvertrages. Die Fristen nach Absatz 15 beginnen mit der Änderung oder Wiederherstellung des Versicherungsvertrages bezüglich des geänderten oder wiederhergestellten Teils neu zu laufen. Erklärungsempfänger 19. Die Ausübung unserer Rechte erfolgt durch schriftliche Erklärung, die Ihnen gegenüber abzugeben ist. Sofern Sie uns keine andere Person als Bevollmächtigten benannt haben, gilt nach Ihrem Ableben ein Bezugsberechtigter als bevollmächtigt, diese Erklärung entgegenzunehmen. Ist auch ein Bezugsberechtigter nicht vorhanden oder kann sein Aufenthalt nicht ermittelt werden, gilt der Inhaber des Versicherungsscheines zur Entgegennahme der Erklärung als bevollmächtigt. 8 Was haben Sie bei der Beitragszahlung zu beachten? 1. Die Beiträge zu Ihrem Versicherungsvertrag sind durch jährliche Beitragszahlungen (Jahresbeiträge) zu entrichten. Die Jahresbeiträge werden zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres fällig. 2. Nach Vereinbarung können Sie Jahresbeiträge auch in halbjährlichen, vierteljährlichen oder monatlichen Beitragsraten zahlen; hierfür werden Ratenzuschläge erhoben (siehe Anhang zu den erhobenen Ratenzuschlägen). Die Beitragsraten werden zu Beginn eines jeden Ratenzahlungsabschnitts fällig. 3. Der erste Beitrag (Einlösungsbeitrag) ist unverzüglich nach Abschluss des Versicherungsvertrages zu zahlen, jedoch nicht vor dem mit Ihnen vereinbarten, im Versicherungsschein angegebenen Versicherungsbeginn. Alle weiteren Beiträge (Folgebeiträge) sind jeweils zum Fälligkeitstag an uns zu zahlen. 4. Die Übermittlung der Beiträge erfolgt auf Ihre Gefahr und Kosten. 5. Für eine Stundung der Beiträge ist eine schriftliche Vereinbarung mit uns erforderlich. 6. Bei Fälligkeit einer Versicherungsleistung werden wir etwaige Beitragsrückstände verrechnen. 9 Was geschieht, wenn Sie einen Beitrag nicht rechtzeitig zahlen? 1. Für die Rechtzeitigkeit der Beitragszahlung genügt es, wenn Sie fristgerecht alles getan haben, damit der Beitrag bei uns eingeht. Ist die Einziehung des Beitrages von einem Konto vereinbart, gilt die Zahlung als rechtzeitig, wenn der Beitrag zu dem in 8 Absatz 3. genannten Termin eingezogen werden kann und Sie einer berechtigten Einziehung nicht widersprechen. Konnte der fällige Beitrag ohne Ihr Verschulden von uns nicht eingezogen werden, ist die Zahlung auch dann noch rechtzeitig, wenn sie unverzüglich nach unserer schriftlichen Zahlungsaufforderung erfolgt. Haben Sie zu vertreten, dass der Beitrag nicht eingezogen werden kann, sind wir berechtigt, künftig die Zahlung außerhalb des Lastschriftverfahrens zu verlangen. Einlösungsbeitrag 2. Wenn Sie den Einlösungsbeitrag nicht rechtzeitig zahlen, können wir die Beiträge des ersten Versicherungsjahres auch bei Vereinbarung von Ratenzahlungen sofort verlangen. Stattdessen können wir - solange die Zahlung nicht bewirkt ist - auch vom Versicherungsvertrag zurücktreten. Dies gilt nicht, wenn Sie uns nachweisen, dass Sie die nicht rechtzeitige Zahlung nicht zu vertreten haben. Bei einem Rücktritt können wir von Ihnen die uns entstandenen Kosten einer ärztlichen Untersuchung, die im Rahmen der Entscheidung über die Antragsannahme durchgeführt wurde, verlangen. 3. Ist der Einlösungsbeitrag bei Eintritt des Versicherungsfalles noch nicht gezahlt, sind wir nicht zur Leistung verpflichtet, sofern wir Sie durch gesonderte Mitteilung in Textform oder durch einen auffälligen Hinweis im Versicherungsschein auf diese Rechtsfolge aufmerksam gemacht haben. Unsere Leistungspflicht besteht jedoch, wenn uns nachgewiesen wird, dass Sie die Nichtzahlung nicht zu vertreten haben. Folgebeitrag 4. Wenn ein Folgebeitrag ganz oder teilweise nicht rechtzeitig gezahlt worden ist oder eingezogen werden konnte, erhalten Sie von uns auf Ihre Kosten eine Mahnung in Textform. Darin setzen wir Ihnen eine Zahlungsfrist von mindestens zwei Wochen. Tritt der Versicherungsfall nach Fristablauf ein und sind Sie bei Eintritt mit den Zahlungen in Verzug, sind wir nicht zur Leistung verpflichtet. Unabhängig davon können wir nach Ablauf der Frist den Versicherungsvertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, sofern Sie mit den Zahlungen in Verzug sind. Die Kündigung wird unwirksam, wenn Sie innerhalb eines Monats nach der Kündigung die Zahlung leisten. Auf diese Rechtsfolgen werden wir Sie in der Mahnung ausdrücklich hinweisen.

8 INTER Lebensversicherung AG Seite 8 10 Wann können Sie Ihren Versicherungsvertrag kündigen oder beitragsfrei stellen? Kündigung und Auszahlung der Rückvergütung 1. Sie können Ihren Versicherungsvertrag vollständig oder teilweise schriftlich kündigen - jederzeit zum Schluss des laufenden Versicherungsjahres, - bei Vereinbarung von Ratenzahlungen auch innerhalb des Versicherungsjahres mit Frist von einem Monat zum Schluss eines jeden Ratenzahlungsabschnitts, frühestens jedoch zum Schluss des ersten Versicherungsjahres, - bei einem beitragsfreien Versicherungsvertrag mit Frist von einem Monat zum Schluss eines jeden Monats, frühestens jedoch zum Schluss des ersten Versicherungsjahres. Der so festgelegte Zeitpunkt ist der Kündigungstermin. 2. Kündigen Sie Ihren Versicherungsvertrag nur teilweise, ist diese Kündigung unwirksam, wenn die verbleibende beitragspflichtige Versicherungssumme unter einen Mindestbetrag sinkt. Dieser beträgt bei Versicherungsverträgen nach Tarif _R01_ EUR und bei Versicherungsverträgen nach Tarif _R03_ EUR. In diesem Fall können Sie Ihren Versicherungsvertrag nur vollständig kündigen. 3. Entsprechend 169 VVG werden wir - falls vorhanden - die Rückvergütung erstatten. Sie ist das nach anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik mit den Rechnungsgrundlagen der Beitragskalkulation zum Schluss der laufenden Versicherungsperiode berechnete Deckungskapital der Versicherung mit einem angemessenen Abzug in Höhe von 5 der mittleren Versicherungssumme 4). Er entfällt bei Kündigung eines beitragsfreien Versicherungsvertrages. Mit dem Abzug wird die Veränderung der Risikolage des verbleibenden Versichertenbestandes ausgeglichen und es wird damit ein Ausgleich für kollektiv gestelltes Risikokapital vorgenommen. Weitere Erläuterungen finden Sie im Anhang zur Kündigung und Beitragsfreistellung Ihrer Risikoversicherung. Sofern Sie uns nachweisen, dass die dem Abzug zugrundeliegenden Annahmen in Ihrem Fall entweder dem Grunde nach nicht zutreffen oder der Abzug wesentlich niedriger zu beziffern ist, entfällt der Abzug oder wird entsprechend herabgesetzt. 4. Wir sind nach 169 Absatz 6 VVG berechtigt, den nach Absatz 3. Satz 1 und 2 errechneten Betrag angemessen herabzusetzen, soweit dies erforderlich ist, um eine Gefährdung der Belange der Versicherungsnehmer, insbesondere durch eine Gefährdung der dauernden Erfüllbarkeit der sich aus den Versicherungsverträgen ergebenden Verpflichtungen, auszuschließen. Die Herabsetzung ist jeweils auf ein Jahr befristet ( 169 Absatz 6 VVG), danach muss jeweils neu geprüft werden, ob die Notwendigkeit der Herabsetzung noch gegeben ist. 5. Der Auszahlungsbetrag erhöht sich um die Ihrem Versicherungsvertrag gemäß 2 Absatz 7. ggf. zugeteilten Bewertungsreserven. 6. Eine Kündigung Ihres Versicherungsvertrages ist mit Nachteilen verbunden. In der Anfangszeit Ihres Versicherungsvertrages ist wegen der Erhebung von Abschluss- und Vertriebskosten (vgl. 11) nur eine geringe Rückvergütung vorhanden. Die Rückvergütung erreicht auch in den Folgejahren nicht unbedingt die Summe der eingezahlten Beiträge. Nähere Informationen zur Rückvergütung und ihrer Höhe können Sie der beigefügten Tabelle entnehmen. Beitragsrückstände und alle weiteren aus dem Versicherungsvertrag gegen Sie bestehenden Forderungen werden von der Rückvergütung abgesetzt. 7. Die Rückzahlung der Beiträge können Sie nicht verlangen. Umwandlung in eine beitragsfreie Versicherungssumme anstelle einer Kündigung 8. Anstelle einer Kündigung können Sie schriftlich verlangen, vollständig oder teilweise von der Beitragszahlungspflicht befreit zu werden - jederzeit zum Schluss des laufenden Versicherungsjahres, - bei Vereinbarung von Ratenzahlungen auch innerhalb des Versicherungsjahres mit Frist von einem Monat zum Schluss eines jeden Ratenzahlungsabschnitts, frühestens jedoch zum Schluss des ersten Versicherungsjahres. Der so festgelegte Zeitpunkt ist der Beitragsfreistellungstermin. In diesem Fall setzen wir die Versicherungssumme zum Beitragsfreistellungstermin vollständig oder teilweise auf eine beitragsfreie gleichbleibende Versicherungssumme herab, die nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik für den Schluss der laufenden Versicherungsperiode unter Zugrundelegung der Rückvergütung nach Absatz 3. Satz 1 und 2 errechnet wird. Die beitragsfreie Versicherungssumme wird bei Tod der versicherten Person während der Versicherungsdauer fällig. Der aus Ihrem Versicherungsvertrag für die Bildung der beitragsfreien Versicherungssumme zur Verfügung stehende Betrag mindert sich um einen angemessenen Abzug, der 5 der mittleren Versicherungssumme beträgt. Für die Begründung des Abzuges verweisen wir auf Absatz 3. Abschnitt 2. Eine Beitragsfreistellung Ihres Versicherungsvertrages ist mit Nachteilen verbunden. In der An-

9 INTER Lebensversicherung AG Seite 9 fangszeit Ihres Versicherungsvertrages ist wegen der Erhebung von Abschluss- und Vertriebskosten (vgl. 11) nur eine geringe beitragsfreie Versicherungssumme vorhanden. Auch in den Folgejahren sind wegen der benötigten Risikobeiträge gemessen an den gezahlten Beiträgen nur geringe oder keine beitragsfreien Versicherungssummen vorhanden. Nähere Informationen zur beitragsfreien Versicherungssumme und ihrer Höhe können Sie der beigefügten Tabelle entnehmen. Beitragsrückstände und alle weiteren aus dem Vertragsverhältnis gegen Sie bestehenden Forderungen werden von dem für die Bildung der beitragsfreien Versicherungssumme zur Verfügung stehenden Betrag abgesetzt. 9. Haben Sie die vollständige Befreiung von der Beitragszahlungspflicht beantragt und erreicht die nach Absatz 8. zu berechnende beitragsfreie Versicherungssumme den Mindestbetrag von 500 EUR nicht, erlischt der Versicherungsvertrag vollständig und Sie erhalten die Rückvergütung (Absatz 3.). 10. Haben Sie nur eine teilweise Befreiung von der Beitragszahlungspflicht beantragt, ist der Antrag unwirksam, wenn die verbleibende beitragspflichtige Versicherungssumme nicht den Mindestbetrag gemäß Absatz 2. erreicht. In diesem Fall können Sie nur die vollständige Befreiung von der Beitragszahlungspflicht beantragen (Absatz 8.). 11. Die Rückzahlung der Beiträge können Sie nicht verlangen. 11 Wie werden die Abschluss- und Vertriebskosten verteilt? 1. Durch den Abschluss von Versicherungsverträgen entstehen Kosten. Diese sogenannten Abschlussund Vertriebskosten ( 43 Absatz 2 RechVersV) sind bereits pauschal bei der Tarifkalkulation berücksichtigt und werden daher nicht gesondert in Rechnung gestellt. 2. Die Abschluss- und Vertriebskosten verteilen wir auf die Versicherungsdauer, jedoch maximal auf die ersten sieben Vertragsjahre. 3. Die Erhebung der Abschluss- und Vertriebskosten hat wirtschaftlich zur Folge, dass in der Anfangszeit Ihres Versicherungsvertrages nur geringe Beträge zur Bildung der beitragsfreien Versicherungssumme oder für die Rückvergütung vorhanden sind, mindestens jedoch die in 10 Absatz 3. bzw. 8. beschriebenen Beträge. Nähere Informationen können Sie der beigefügten Tabelle entnehmen. 12 Was ist zu beachten, wenn Versicherungsleistungen verlangt werden? 1. Leistungen aus dem Versicherungsvertrag erbringen wir gegen Vorlage des Versicherungsscheines. 2. Der Tod der versicherten Person ist uns unverzüglich anzuzeigen. Außer den in Absatz 1. genannten Unterlagen sind uns einzureichen: - eine amtliche, Geburtsdatum und Geburtsort enthaltende Sterbeurkunde, - ein ausführliches ärztliches oder amtliches Zeugnis über die Todesursache sowie über Beginn und Verlauf der Krankheit, die zum Tode der versicherten Person geführt hat. Die mit den Nachweisen verbundenen Kosten trägt derjenige, der die Versicherungsleistungen beansprucht. 3. Zur Klärung unserer Leistungspflicht können wir auf unsere Kosten notwendige weitere Nachweise und Auskünfte verlangen. 4. Unsere Leistungen überweisen wir dem Empfangsberechtigten kostenfrei im Inland. Bei Überweisungen in das Ausland erfolgt die Überweisung auf Kosten und Gefahr des Empfangsberechtigten. 13 Welche Bedeutung hat der Versicherungsschein? 1. Den Inhaber des Versicherungsscheines können wir als berechtigt ansehen, Leistungen in Empfang zu nehmen. Wir können verlangen, dass uns der Inhaber des Versicherungsscheines seine Berechtigung nachweist. 2. In den Fällen des 14 Absatz 4. brauchen wir den Nachweis der Berechtigung für den Empfang der Leistungen nur dann anzuerkennen, wenn uns die schriftliche Anzeige des bisherigen Berechtigten vorliegt. 14 Wer erhält die Versicherungsleistungen? 1. Die Leistungen aus dem Versicherungsvertrag erbringen wir an Sie als unseren Versicherungsnehmer oder an Ihre Erben, falls Sie uns keine andere Person benannt haben, die bei Eintritt des Versicherungsfalles die Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag erwerben soll (Bezugsberechtigter). Bis zum Eintritt des Versicherungsfalles können Sie das Bezugsrecht jederzeit widerrufen, danach kann das Bezugsrecht nicht mehr widerrufen werden. 2. Sie können ausdrücklich bestimmen, dass der

10 INTER Lebensversicherung AG Seite 10 Bezugsberechtigte sofort und unwiderruflich die Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag erwerben soll. Sobald wir Ihre Erklärung erhalten haben, kann dieses Bezugsrecht nur noch mit Zustimmung der von Ihnen benannten Person geändert werden. 3. Sie können Ihre Rechte und Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag auch abtreten oder verpfänden. 4. Die Einräumung und der Widerruf eines Bezugsrechts (Absätze 1. und 2.) sowie eine Abtretung oder Verpfändung von Rechten und Ansprüchen aus dem Versicherungsvertrag sind nur und erst dann wirksam, wenn sie uns vom hierzu Berechtigten schriftlich angezeigt worden sind. Der Berechtigte sind im Regelfall Sie; es können aber auch andere Personen sein, sofern Sie bereits vorher entsprechende Verfügungen vorgenommen haben. 15 Was gilt bei Änderung Ihrer Postanschrift und Ihres Namens? 1. Eine Änderung Ihres Namens oder Ihrer Postanschrift müssen Sie uns unverzüglich mitteilen. Sonst können für Sie Nachteile entstehen, da eine an Sie zu richtende Willenserklärung mit eingeschriebenem Brief an Ihre uns zuletzt bekannte Adresse abgesandt werden kann; unsere Erklärung gilt drei Tage nach Absendung des eingeschriebenen Briefes als zugegangen. Dies gilt auch, wenn Sie den Versicherungsvertrag in Ihrem Gewerbebetrieb genommen und Ihre gewerbliche Niederlassung verlegt haben. 2. Wenn Sie sich für längere Zeit außerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, sollten Sie uns, in Ihrem eigenen Interesse, eine im Inland ansässige Person benennen, die bevollmächtigt ist, unsere Mitteilungen für Sie entgegenzunehmen (Zustellungsbevollmächtigter). 16 Welches Recht findet auf Ihren Versicherungsvertrag Anwendung? Auf Ihren Versicherungsvertrag findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung 17 Wo ist der Gerichtsstand? 1. Für Klagen aus dem Versicherungsvertrag gegen uns bestimmt sich die gerichtliche Zuständigkeit nach unserem Sitz oder der für den Versicherungsvertrag zuständigen Niederlassung. Sind Sie eine natürliche Person, ist auch das Gericht örtlich zuständig, in dessen Bezirk Sie zur Zeit der Klageerhebung Ihren Wohnsitz oder, in Ermangelung eines solchen, Ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. 2. Sind Sie eine natürliche Person, müssen Klagen aus dem Versicherungsvertrag gegen Sie bei dem Gericht erhoben werden, das für Ihren Wohnsitz oder, in Ermangelung eines solchen, den Ort Ihres gewöhnlichen Aufenthalts zuständig ist. Sind Sie eine juristische Person, bestimmt sich das zuständige Gericht nach Ihrem Sitz oder Ihrer Niederlassung. 3. Verlegen Sie Ihren Wohnsitz nach Vertragsabschluss in einen Staat außerhalb der Europäischen Gemeinschaft, Islands, Norwegens oder der Schweiz, ist der Gerichtsstand Mannheim vereinbart. 18 Unter welchen Voraussetzungen und zu welchen Bedingungen können Sie Ihre Risikoversicherung in eine kapitalbildende Lebensversicherung umtauschen? 1. Ihre Risikoversicherung nach Tarif _R01_ können Sie jederzeit, spätestens jedoch zum Ende des zehnten Versicherungsjahres, ohne Gesundheitsprüfung in einen neuen kapitalbildenden Lebensversicherungsvertrag mit gleicher oder niedrigerer Versicherungssumme ohne Zusatzversicherungen für dieselbe versicherte Person umtauschen. Bei Versicherungsdauern bis zu zehn Jahren kann das Recht nur bis spätestens drei Monate vor Ablauf der Risikoversicherung ausgeübt werden. Die Ausübung des Rechts erfolgt mit Nennung des gewünschten Umtauschtermins durch schriftliche Erklärung, die uns vor Ablauf der jeweiligen Frist zugegangen sein muss. 2. Für Ihr Umtauschrecht gilt: Der neue Vertragsabschluss kann nur zu den zum Umtauschtermin für Neuabschlüsse geltenden Tarifen, Versicherungsbedingungen und Annahmegrundsätzen verlangt werden. Maßgebend für die Beitragshöhe ist das zum Umtauschtermin erreichte Alter der versicherten Person. War in der Risikoversicherung ein Risikozuschlag vereinbart, wird ein entsprechender Zuschlag auch bei Ihrer neuen kapitalbildenden Lebensversicherung erhoben. Die Fortführung von Zusatzversicherungen sowie die Erhöhung der Versicherungssumme ist von dem Ergebnis einer erneuten Gesundheitsprüfung abhängig. 3. Die kapitalbildende Lebensversicherung beginnt zu dem von Ihnen gewünschten Umtauschtermin nach Zugang Ihrer Umtauscherklärung bei uns, spätestens zum Ablauf der Risikoversicherung. Bei einer Versicherungsdauer der Risikoversicherung von mehr als zehn Jahren kann der Beginn nur bis spätestens zum Ablauf des zehnten Versicherungsjahres der Risikoversicherung verlangt werden. Mit dem Beginn der kapitalbildenden Lebensversiche-

11 INTER Lebensversicherung AG Seite 11 rung enden alle Rechte und Pflichten aus dem Risikoversicherungsvertrag. Ist mit dem Umtausch eine Erweiterung des Versicherungsschutzes beantragt worden, beginnt der erweiterte Versicherungsschutz erst mit unserer ausdrücklichen Erklärung der Antragsannahme. Der erste für Ihren neuen Versicherungsvertrag zu zahlende Beitrag gilt als Folgebeitrag (vgl. 9). Dem Zustandekommen des neuen Versicherungsvertrages können Sie innerhalb von 30 Tagen nach Zugang des Versicherungsscheines widersprechen. Ansonsten richten sich alle in den Allgemeinen Bedingungen Ihres neuen Versicherungsvertrages genannten Fristen, Zeitpunkte und Mindestbeträge nach dem Beginn Ihres neuen Versicherungsvertrages. 4. Das für Ihre Risikoversicherung gebildete Deckungskapital wird Ihrem neuen Versicherungsvertrag gutgebracht.

12 INTER Lebensversicherung AG Seite 12 Anhang zur Überschussbeteiligung für die Risikoversicherung Informationen zur Überschussermittlung und -beteiligung Der Ihnen für die gesamte Vertragslaufzeit zugesagte Versicherungsschutz erfordert von uns eine vorsichtige Tarifkalkulation. Wir müssen insbesondere ausreichend Vorsorge treffen für eine ungünstige Entwicklung der versicherten Risiken und der Kosten. Unsere vorsichtigen Annahmen bezüglich der Entwicklung der versicherten Risiken und der Kosten führen zu Überschüssen, an denen wir Sie beteiligen. Des Weiteren beteiligen wir Sie ggf. an den Erträgen aus den Kapitalanlagen. Im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten Schritte von der Entstehung der Überschüsse bis zu deren Verteilung auf die einzelnen Versicherungen etwas ausführlicher erläutern: Wie entstehen Überschüsse? Überschüsse erzielen wir in der Regel aus dem Risikound dem Kostenergebnis. Die Überschüsse sind um so größer, je weniger Versicherungsfälle eintreten und je sparsamer wir wirtschaften. Ggf. können weitere Überschüsse aus dem Kapitalanlageergebnis hinzukommen. - Risikoergebnis Bei der Tarifkalkulation haben wir vorsichtige Annahmen über den Eintritt von Versicherungsfällen zugrunde gelegt. Dadurch wird sichergestellt, dass die vertraglichen Leistungen langfristig auch dann noch erfüllt werden können, wenn sich die versicherten Risiken ungünstig entwickeln. Ist der Risikoverlauf dagegen in der Realität günstiger als kalkuliert, entstehen Risikoüberschüsse. - Kostenergebnis Ebenso haben wir auch Annahmen über die zukünftige Kostenentwicklung getroffen. Wirtschaften wir sparsamer als kalkuliert, entstehen Kostenüberschüsse. - Kapitalanlageergebnis Damit wir unsere Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen jederzeit erfüllen können, bilden wir eine Deckungsrückstellung und legen die Mittel in entsprechender Höhe an (z. B. in festverzinslichen Wertpapieren, Hypotheken, Darlehen, Aktien und Immobilien). Dies überwachen unser Verantwortlicher Aktuar und der Treuhänder für das Sicherungsvermögen. Bei der Berechnung der Deckungsrückstellung wird ein Zinssatz von 2,25 % zugrunde gelegt. Dies bedeutet, dass sich die Vermögenswerte mindestens in dieser Höhe verzinsen müssen. In der Regel übersteigen die Kapitalerträge diesen Mindestzins, und es entstehen Zinsüberschüsse. Wie werden die Überschüsse ermittelt und festgestellt? Die Überschüsse werden nach den Vorschriften des HGB ermittelt und jährlich im Rahmen des Jahresabschlusses festgestellt. Der Jahresabschluss wird von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer geprüft und ist unserer Aufsichtsbehörde einzureichen. Wie erfolgt die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer? Die von uns erwirtschafteten Überschüsse kommen zum weitaus überwiegenden Teil den Versicherungsnehmern zugute. Der übrige Teil wird den Rücklagen des Unternehmens zugeführt. Eine Rechtsverordnung zu 81 c des VAG legt die Beteiligung der Versicherungsnehmer an den Überschüssen fest. An den Überschüssen aus dem Risiko- und dem Kostenergebnis beteiligen wir die Versicherungsnehmer nach der genannten Verordnung in angemessener Weise, und zwar nach derzeitiger Rechtslage am Risikoergebnis grundsätzlich zu mindestens 75 % und am übrigen Ergebnis grundsätzlich zu mindestens 50 %. Außerdem stehen den Versicherungsnehmern nach der derzeitigen Fassung der Verordnung mindestens 90 % der Nettoerträge (Bruttoerträge abzüglich Aufwendungen) aus denjenigen Kapitalanlagen zu, die für künftige Versicherungsleistungen vorgesehen sind. Soweit die Versicherungsnehmer diese Erträge nicht über die oben erwähnte Mindestverzinsung erhalten, werden die Erträge für die Überschussbeteiligung verwendet. Da die verschiedenen Versicherungsarten in unterschiedlichem Umfang zum Überschuss beitragen, fassen wir gleichartige Versicherungen zu Bestandsgruppen zusammen. Kriterium für die Bildung einer solchen Bestandsgruppe ist vor allem das versicherte Risiko. Danach werden z. B. kapitalbildende Lebensversicherungen mit überwiegendem Todesfallcharakter oder Rentenversicherungen jeweils eigenen Bestandsgruppen zugeordnet. Die Verteilung des Überschusses auf die einzelnen Bestandsgruppen orientiert sich daran, in welchem Ausmaß diese zu seiner Entstehung beigetragen haben. Den Überschuss führen wir der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zu, soweit er nicht in Form der sogenannten Direktgutschrift bereits unmittelbar den

13 INTER Lebensversicherung AG Seite 13 überschussberechtigten Versicherungen gutgeschrieben wird. Diese Rückstellung darf grundsätzlich nur für die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer verwendet werden. Nur in Ausnahmefällen und mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde können wir hiervon nach 56 a VAG abweichen, soweit die Rückstellung nicht auf bereits festgelegte Überschussanteile entfällt. Nach der derzeitigen Fassung des 56 a VAG können wir die Rückstellung, im Interesse der Versicherungsnehmer auch zur Abwendung eines drohenden Notstandes, zum Ausgleich unvorhersehbarer Verluste aus den überschussberechtigten Versicherungsverträgen, die auf allgemeine Änderungen der Verhältnisse zurückzuführen sind, oder - sofern die Rechnungsgrundlagen aufgrund einer unvorhersehbaren und nicht nur vorübergehenden Änderung der Verhältnisse angepasst werden müssen - zur Erhöhung der Deckungsrückstellung heranziehen. Wie erfolgt die Überschussbeteiligung Ihres Versicherungsvertrages? Ihre Versicherung erhält Anteile an den Überschüssen derjenigen Bestandsgruppe, der sie angehört. Die Mittel für die Überschussanteile werden bei der Direktgutschrift zu Lasten des Geschäftsjahres finanziert, ansonsten der Rückstellung für Beitragsrückerstattung entnommen. Die Höhe der Überschussanteilsätze wird jedes Jahr vom Vorstand unseres Unternehmens auf Vorschlag des Verantwortlichen Aktuars festgelegt. Die Höhe der künftigen Überschussbeteiligung kann nicht garantiert werden! Die Höhe der Überschussbeteiligung hängt von vielen Einflüssen ab. Diese sind nicht vorhersehbar und von uns nur begrenzt beeinflussbar. Wichtigster Einflussfaktor ist dabei die Entwicklung des versicherten Risikos und der Kosten. Die absolute Höhe der künftigen Überschussbeteiligung kann also nicht garantiert werden.

14 INTER Lebensversicherung AG Seite 14 Anhang zur Kündigung und Beitragsfreistellung Ihrer Risikoversicherung 1. Die Kündigung oder Beitragsfreistellung Ihres Versicherungsvertrages ist mit Nachteilen verbunden. Im Falle einer Kündigung erreicht die Rückvergütung erst nach einem bestimmten Zeitpunkt die Summe der eingezahlten Beiträge, da aus diesen auch Abschluss- und Vertriebskosten sowie Kosten für die Verwaltung des gebildeten Kapitals finanziert werden und der in 10 Absatz 3. erwähnte Abzug erfolgt. 2. Bei seiner Kalkulation werden folgende Umstände berücksichtigt: - Veränderungen der Risikolage Die Kalkulation von Versicherungsprodukten basiert darauf, dass die Risikogemeinschaft sich gleichmäßig aus versicherten Personen mit einem hohen und einem geringeren Risiko zusammensetzt. Da Personen mit einem geringen Risiko die Risikogemeinschaft eher verlassen als Personen mit einem hohen Risiko, wird in Form eines kalkulatorischen Ausgleichs sichergestellt, dass der Risikogemeinschaft durch die vorzeitige Vertragskündigung kein Nachteil entsteht. - Ausgleich für kollektiv gestelltes Risikokapital Wir bieten Ihnen im Rahmen des vereinbarten Versicherungsschutzes Garantien und Optionen. Dies ist möglich, weil ein Teil des dafür erforderlichen Risikokapitals (Solvenzmittel) durch den Versichertenbestand zur Verfügung gestellt wird. Bei Neuabschluss eines Vertrages partizipiert dieser an bereits vorhandenen Solvenzmitteln. Während der Laufzeit muss der Versicherungsvertrag daher Solvenzmittel zur Verfügung stellen. Bei Vertragskündigung gehen diese Solvenzmittel dem verbleibenden Bestand verloren und müssen deshalb im Rahmen des Abzugs ausgeglichen werden. Der interne Aufbau von Risikokapital ist regelmäßig für alle Versicherungsnehmer die günstigste Finanzierungsmöglichkeit von Optionen und Garantien, da eine Finanzierung über externes Kapital wesentlich teurer wäre. 3. Im Falle der Beitragsfreistellung gelten vorstehende Ausführungen entsprechend. 4. Sofern Sie uns nachweisen, dass die dem Abzug zugrunde liegenden Annahmen in Ihrem Fall entweder dem Grunde nach nicht zutreffen oder der Abzug wesentlich niedriger zu beziffern ist, entfällt der Abzug bzw. wird entsprechend herabgesetzt (vgl. 10 Absatz 3.).

15 INTER Lebensversicherung AG Seite 15 Anhang zu den erhobenen Ratenzuschlägen Für Versicherungsverträge mit laufender Beitragszahlung werden abhängig von der Zahlungsweise der Beitragsraten die folgenden Ratenzuschläge erhoben: Für Versicherungsverträge mit laufender Beitragszahlung im Rahmen eines Kollektivvertrages werden abhängig von der Zahlungsweise der Beitragsraten die folgenden Ratenzuschläge erhoben: halbjährlich vierteljährlich monatlich halbjährlich vierteljährlich monatlich 2 % 3 % 5 % 1,5 % 2 % 2,5 %

16 INTER Lebensversicherung AG Seite 16 Anhang zur Beitragskalkulation Bei der Kalkulation der Jahresbeiträge zu Ihrem Versicherungsvertrag haben wir - die Sterbetafel der Deutschen Aktuar Vereinigung DAV 2008 T (modifiziert) für Männer bzw. Frauen differenziert nach Nichtrauchern und Rauchern verwendet und als Rechnungszins 2,25% p.a. angesetzt.

17 INTER Lebensversicherung AG Seite 17 Anhang Auszug aus dem VVG 23 Gefahrerhöhung (1) Der Versicherungsnehmer darf nach Abgabe seiner Vertragserklärung ohne Einwilligung des Versicherers keine Gefahrerhöhung vornehmen oder deren Vornahme durch einen Dritten gestatten. (2) Erkennt der Versicherungsnehmer nachträglich, dass er ohne Einwilligung des Versicherers eine Gefahrerhöhung vorgenommen oder gestattet hat, hat er die Gefahrerhöhung dem Versicherer unverzüglich anzuzeigen. (3) Tritt nach Abgabe der Vertragserklärung des Versicherungsnehmers eine Gefahrerhöhung unabhängig von seinem Willen ein, hat er die Gefahrerhöhung, nachdem er von ihr Kenntnis erlangt hat, dem Versicherer unverzüglich anzuzeigen. 24 Kündigung wegen Gefahrerhöhung (1) Verletzt der Versicherungsnehmer seine Verpflichtung nach 23 Abs. 1, kann der Versicherer den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, es sei denn, der Versicherungsnehmer hat die Verpflichtung weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verletzt. Beruht die Verletzung auf einer Fahrlässigkeit, kann der Versicherer unter Einhaltung einer Frist von einem Monat kündigen. (2) In den Fällen einer Gefahrerhöhung nach 23 Abs. 2 und 3 kann der Versicherer den Vertrag unter Einhaltung einer Frist von einem Monat kündigen. (3) Das Kündigungsrecht nach den Absätzen 1 und 2 erlischt, wenn es nicht innerhalb eines Monats ab der Kenntnis des Versicherers von der Erhöhung der Gefahr ausgeübt wird oder wenn der Zustand wiederhergestellt ist, der vor der Gefahrerhöhung bestanden hat. 25 Prämienerhöhung wegen Gefahrerhöhung (1) Der Versicherer kann an Stelle einer Kündigung ab dem Zeitpunkt der Gefahrerhöhung eine seinen Geschäftsgrundsätzen für diese höhere Gefahr entsprechende Prämie verlangen oder die Absicherung der höheren Gefahr ausschließen. Für das Erlöschen dieses Rechts gilt 24 Abs. 3 entsprechend. (2) Erhöht sich die Prämie als Folge der Gefahrerhöhung um mehr als 10 Prozent oder schließt der Versicherer die Absicherung der höheren Gefahr aus, kann der Versicherungsnehmer den Vertrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung des Versicherers ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Der Versicherer hat den Versicherungsnehmer in der Mitteilung auf dieses Recht hinzuweisen. 26 Leistungsfreiheit wegen Gefahrerhöhung (1) Tritt der Versicherungsfall nach einer Gefahrerhöhung ein, ist der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet, wenn der Versicherungsnehmer seine Verpflichtung nach 23 Abs. 1 vorsätzlich verletzt hat. Im Fall einer grob fahrlässigen Verletzung ist der Versicherer berechtigt, seine Leistungen in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verhältnis zu kürzen; die Beweislast für das Nichtvorliegen einer groben Fahrlässigkeit trägt der Versicherungsnehmer. (2) In den Fällen einer Gefahrerhöhung nach 23 Abs. 2 und 3 ist der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet, wenn der Versicherungsfall später als einen Monat nach dem Zeitpunkt eintritt, zu dem die Anzeige dem Versicherer hätte zugegangen sein müssen, es sei denn, dem Versicherer war die Gefahrerhöhung zu diesem Zeitpunkt bekannt. Er ist zur Leistung verpflichtet, wenn die Verletzung der Anzeigepflicht nach 23 Abs. 2 und 3 nicht auf Vorsatz beruht; im Fall einer grob fahrlässigen Verletzung gilt Absatz 1 Satz 2. (3) Abweichend von den Absätzen 1 und 2 Satz 1 ist der Versicherer zur Leistung verpflichtet, 1. soweit die Gefahrerhöhung nicht ursächlich für den Eintritt des Versicherungsfalles oder den Umfang der Leistungspflicht war oder 2. wenn zur Zeit des Eintrittes des Versicherungsfalles die Frist für die Kündigung des Versicherers abgelaufen und eine Kündigung nicht erfolgt war. 27 Unerhebliche Gefahrerhöhung Die 23 bis 26 sind nicht anzuwenden, wenn nur eine unerhebliche Erhöhung der Gefahr vorliegt oder wenn nach den Umständen als vereinbart anzusehen ist, dass die Gefahrerhöhung mitversichert sein soll.

18 INTER Lebensversicherung AG Seite 18 Anhang zu den Fußnoten 1) 2) 3) 4) Das rechnungsmäßige Alter der versicherten Person ist die Differenz zwischen dem Kalenderjahr, in dem die Nachversicherung erfolgt, und dem Geburtsjahr der versicherten Person. Bestandsgruppen: G011 = Risikoversicherungen C011 = Kapitalversicherungen im Rahmen von Kollektivverträgen mit überwiegendem Todesfallcharakter Bestandsklassen: G121 = Ungezillmerte Risikoversicherungen für Raucher auf der Grundlage der DAV- Sterbetafel 2008 T mit Rechnungszins 2,25 % G122 = Ungezillmerte Risikoversicherungen für Nichtraucher auf der Grundlage der DAV- Sterbetafel 2008 T mit Rechnungszins 2,25 % L121 = Ungezillmerte Risikoversicherungen im Rahmen von Kollektivverträgen für Raucher auf der Grundlage der DAV-Sterbetafel 2008 T mit Rechnungszins 2,25 % L122 = Ungezillmerte Risikoversicherungen im Rahmen von Kollektivverträgen für Nichtraucher auf der Grundlage der DAV-Sterbetafel 2008 T mit Rechnungszins 2,25 % Das Deckungskapital wird für jeden Versicherungsvertrag gebildet, um zu jedem Zeitpunkt den Versicherungsschutz gewährleisten zu können. Die Summe aller Deckungskapitale ist die Deckungsrückstellung. Deren Berechnung erfolgt nach 65 VAG und 341f HGB sowie den dazu erlassenen Rechtsverordnungen. Die mittlere Versicherungssumme ist bei Risikotarifen mit konstanter Versicherungssumme gleich der Versicherungssumme; bei Risikotarifen mit fallender Versicherungssumme beträgt sie die Hälfte der Anfangsversicherungssumme.

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