Bei einer Zunahme des Natriums besteht ja eine Hypernatriämie und damit zu eine Erhöhung der Osmolalität.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bei einer Zunahme des Natriums besteht ja eine Hypernatriämie und damit zu eine Erhöhung der Osmolalität."

Transkript

1 Elektrolythaushalt Natrium Natrium und Wasserhaushalt: Da Störungen des Wasser- oder Natriumhaushaltes praktisch nie isoliert auftreten und sich zudem über den osmotischen Druck und die Regelmechanismen gegenseitig beeinflussen, muss der Wasser- und Natriumhaushalt immer im gegenseitigen Zusammenhang beurteilt werden. Für die klinische Beurteilung der Situation ist wichtig abzuklären ( vor allem im Hinblick auf die Therapie):das Ausmaß der Abweichungen, und ob die auslösende Ursache vor allem in einer Störung des Wasser- oder Natriumhaushaltes zu suchen ist. Die Beurteilung wird dadurch erschwert, daß es keine Laboruntersuchungen gibt, die eine Aussage erlauben über den Wasserhaushalt (dieser muß rein klinisch beurteilt werden), sowie über den Natriumbestand: messbar ist lediglich die Natriumkonzentration, die durch das Verhältnis zwischen Wasser und Natriummenge bestimmt wird. Die klinischen Symptome beruhen vorwiegend auf den osmotisch bedingten Verschiebungen von Wasser zwischen extra- und intrazellulärem Raum und sind vor allem bei rasch auftretenden Störungen deutlich ausgeprägt. Natrium: Vorkommen und Wirkung Natrium ist das häufigste extrazelluläre Kation im Organismus. Es trägt zu fast 50% zur Osmolalität im Plasma bei und spielt daher eine wesentliche Rolle bei der Aufrechterhaltung des osmotischen Gleichgewichts und der normalen Wasserverteilung des EZR. Natriumionen spielen zudem eine wichtige Rolle für die Erregungsfortleitung in Nerven- und Muskelzellen. Die Aufnahme von Natrium mit der Nahrung liegt ungefähr zwischen 100 und 200 mmol/tag. Natrium wird zwar aktiv im Dünndarm resorbiert. Die eigentliche Regulation des Natriumgehaltes erfolgt ausschließlich durch die Nieren. Natrium wird glomerulär filtriert, jedoch im Tubulussystem unter der Einwirkung von Aldosteron bis zu 99% wieder tubulär rückresorbiert. An der Regulation des Natriumhaushaltes wirken insgesamt mit das Aldosteron, das ADH (antidiuretisches Hormon) und begrenzt das atriale natriuretische Peptid (ANP). Primäre Korrektur von Störungen der Natriumkonzentration Zunahme des Natriums Bei einer Zunahme des Natriums besteht ja eine Hypernatriämie und damit zu eine Erhöhung der Osmolalität. Dadurch werden folgende Korrekturmaßnahmen in Gang gesetzt: - Osmotisch bedingte Verschiebung von Wasser aus den Zellen in den Extrazellulärraum, Durst und damit eine vermehrte Flüssigkeitsaufnahme, sofern der Patient dazu in der Lage ist. - Es kommt ferner zu einer vermehrten Freisetzung von ADH, was zu einer verstärkten renalen Retention von Wasser führt. Die Freisetzung von Aldosteron wird gedrosselt, was eine Verminderung der Natriumrückresorption in der Niere zur Folge hat. Fazit: Das Ergebnis ist eine Normalisierung der Natriumkonzentration, die allerdings von einer Zunahme des Extrazellulärvolumens begleitet ist. Dadurch Blutdruckanstieg und Neigung zu Ödemen.

2 Verminderung des Natriums Eine Verminderung des Natriums (ohne gleichzeitigen Verlust von Wasser und bei intakter Osmoregulation) bewirkt eine osmotisch bedingte Verschiebung von Wasser aus dem extrazellulären Raum in die Zellen, sodann ein Sistieren der ADH-Sekretion, so daß von den Nieren vermehrt Wasser ausgeschieden wird. Gleichzeitig wird durch eine vermehrte Produktion von Aldosteron die renale Rückresorption von Na+ gesteigert. Fazit: Im Endeffekt kommt es über eine Abnahme des Extrazellulärvolumens zu einer Normalisierung der Natriumkonzentration. Daraus ergeben sich folgende Erkenntnisse: Der entscheidende Faktor für die Natriumkonzentration ist nicht der Natriumbestand allein, sondern das Verhältnis zwischen Wasser- und Natriumbestand. Veränderungen des Natriumbestandes führen wegen des Ausgleich des osmotischen Drucks zu Wasserverschiebungen zwischen den verschiedenen Kompartimenten bzw. zu Veränderungen des Extrazellulärvolumens. Störungen des Wasser- und Natriumhaushaltes Mangel und Überschuss an Natrium und Wasser sind in der Klinik häufig auftretende Störungen. Kombinierte Mangelzustände, d.h. ein gleichzeitiger Verlust von Natrium und Wasser ist wesentlich häufiger als isolierte Natrium- oder Wasserdefizite. Halten sich Natrium- und Wasserverlust etwa die Waage, so bleibt die Natriumkonzentration im Referenzbereich Gesunder. Der Volumenverlust ist in diesen Fällen nur klinisch zu diagnostizieren. Hauptsymptome bei Volumenverminderung sind: verminderter Hautturgor, trockene Mundschleimhaut, verminderte Schweißsekretion. Bei stärkerem Volumenverlust kann es zu einem Blutdruckabfall kommen. Hyponatriämie Ursachen Eine Hyponatriämie liegt vor, wenn die Plasmakonzentration des Natriums unter 135 mmol/l sinkt. Die Konzentration im Plasma sagt nichts aus über den Gehalt an Natrium im Organismus. So kann eine Hyponatriämie auftreten bei tiefem, normalem oder sogar erhöhtem Natriumgehalt und kann vorkommen bei vermindertem, normalem oder erhöhtem Extrazellulärvolumen. Eine Hyponatriämie bedeutet demnach lediglich, dass im Verhältnis zum Wasser zuwenig Natrium vorhanden ist. Es existieren verschiedene Unterteilungen der Hyponatriämie. Eine klinisch nützliche Unterteilung unterscheidet zwischen Natriumverlusten (extrarenale Verluste, renale Verluste ) und Natriumverdünnung sowie dem "Syndrom der inappropriaten ADH-Sekretion". Ferner gibt es Hyponatriämien bei schweren Ödemen, bei Hyperglykämie und bei Zufuhr großer Mengen elektrolytfreien Wassers. Eine "Pseudohyponatriämie" ergibt sich, wenn man bei lipämischen oder besonders proteinreichen Proben aufgrund eines Volumenverdrängungseffektes falsch niedrige Natriumkonzentrationen bei der üblichen flammenphotometrischen Messung erhält. Das kann vermieden werden, indem man die Probe enteiweißt oder lipämische Proben entsprechend vorbehandelt ("delipidimiert" = entfettet). Natriumverlust Ein Natriummangel ist praktisch immer auf einen Natriumverlust (extrarenal oder renal) zurückzuführen, da eine verminderte Natriumzufuhr sofort zu einer starken Einschränkung der renalen Ausscheidung führt.

3 Bei extrarenalen Verlusten fällt das Urinnatrium unter 10 mmol/l ab, bei renalen Verlusten liegt das U-Natrium üblicherweise über 20 mmol/l. Ist es zu einem ausgeprägten Mangel des Natriumbestandes gekommen, so kann auch bei einer renalen Ursache das U-Natrium zurückgehen. Gastrointestinale Verluste: Täglich werden ca Liter Flüssigkeit in den gastrointestinalen Raum sezerniert und größtenteils wieder resorbiert. Bei Erbrechen, Diarrhöe oder Fisteln kann ein großer Teil dieser Flüssigkeitsmenge verlorengehen. Dabei kann es zusätzlich zu einem Kaliumdefizit sowie zu einem Verlust von Wasserstoffionen (Magensaft) oder Bicarbonat (Pankreassaft) kommen. Verluste durch die Haut Schweiß ist mit einer Natriumkonzentration von 5-50 mmol/l eine hypotone Flüssigkeit. Nach schweren und ausgedehnten Verbrennungen drohen grosse Flüssigkeitsverluste und Natriumverluste über die Haut. Renale Natriumverluste können sowohl bei akutem wie auch chronischem Nierenversagen auftreten. Akute Niereninsuffizienz Die häufigsten Ursachen des akuten Nierenversagens sind Sepsis und Schock. Das akute Nierenversagen ist klinisch u.a. durch eine Oligurie bzw. Anurie mit Anhäufung von harnpflichtigen Substanzen (Harnstoff, Kreatinin usw.) gekennzeichnet. Typischerweise setzt dann in der Erholungsphase zwecks Ausschwemmung dieser retinierten Substanzen eine kurzzeitige, aber starke Polyurie ein, die zu einem Natrium- und Wasserdefizit führen kann. Chronische Niereninsuffizienz Eigentliche natriumverlierende Nierenkrankheiten sind sehr selten. Allerdings ist bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz die Fähigkeit herabgesetzt, bei verminderter Zufuhr die renale Ausscheidung herabzusetzen und damit Natrium zu sparen. Wenn die Natriumzufuhr infolge Appetitlosigkeit oder Erbrechen herabgesetzt ist, können die Patienten in einen zunehmenden Natriummangel geraten. Auch bei normaler Nierenfunktion kann es zu einem renalen Natriumverlust kommen: Diuretikatherapie (z.b. Aszitesausschwemmung bei Patienten mit Leberzirrhose). Diuretika blockieren die Rückresorption von Natrium und Chlorid im Tubulussystem und führen so zu einer vermehrten Ausscheidung von Natrium und Wasser. (Anmerkung: Diuretika werden beispielsweise bei erhöhtem Blutdruck (Hypertonie) oder zur Ausschwemmung von Ödemen eingesetzt). Osmotische Diurese: osmotisch wirksame Substanzen wie Glukose bei Glukosurie, osmotische Diuretika wie Mannitol, Harnstoff bei proteinreicher Ernährung nehmen bei der Ausscheidung im Urin entsprechende Wassermengen mit. Bei gleichzeitig auftretender allgemeiner Störung der Tubulusfunktionen kann es zu einem Natriumverlust kommen. Mangel an Mineralocorticoiden (Aldosteron) kann bei Nebennierenrindeninsuffizienz (M. Addison) auftreten.

4 Verdünnungshyponatriämie: SIADH Beim Syndrom der inappropriaten ADH-Sekretion (SIADH) unterliegt die Sekretion des ADH nicht mehr der Steuerung durch die Serumosmolalität bzw. durch das Plasmavolumen. Ursache des SIADH ist häufig eine ektopische ADH-Produktion bei Tumoren: kleinzelliges Bronchuskarzinom, Pankreaskarzinom, Duodenalkarzinom. Lungenerkrankungen: Pneumonie, Lungenabszess, Tuberkulose, Aspergilllose. Ferner bei cerebralen Erkrankungen und Therapie mit verschiedenen Medikamenten: z.b. Acetylsalicylsäure, Atropin, Carbamazepin usw. Das klinische Bild zeichnet sich aus durch Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe und Muskelschwäche, Apathie oder Unruhe, Übelkeit, Erbrechen und Anorexie. Schließlich kann es zu Hirnödemen mit Atmungsstörungen und Koma kommen. Diagnostisch stellt man trotz einer Hyponatriämie ein U-Natrium von mehr als 20 mmol/l fest. Häufig ist die Urin-Osmolalität höher als die Serum-Osmolalität. Generalisierte Ödeme Physiologischerweise tritt im Bereich der Kapillaren etwas Flüssigkeit in das Interstitium aus, die im venösen Teil grösstenteils wieder in den Blutkreislauf übernommen wird. Der Rest fließt als Lymphflüssigkeit über das Lymphgefäßsystem ab (gleichfalls in den Blutkreislauf). Bei Hypoproteinämie (vor allem deutlichem Albuminmangel) fließt wegen des verminderten onkotischen Drucks in den Blutgefässen vermehrt Flüssigkeit in das Interstitium. Bei Herzinsuffizienz kann es zu einem erhöhten venösen Druck kommen, der die Wiederaufnahme von Flüssigkeit aus dem Interstitium erschwert. In beiden Fällen kommt es zur Ansammlung von isotoner Flüssigkeit im interstitiellen Raum (Ödem) oder auch im Bauchraum (Aszites). Für die meisten Ödeme ist jedoch ein erhöhter Druck in den Kapillaren verantwortlich. Dieser kann beispielsweise bedingt sein durch Erhöhung des Plasmavolumens, Herzinsuffizienz oder venöser Obstruktion (Leberzirrhose oder tiefe Venenthrombose). Als Ursache kommt auch eine erhöhte Permeabilität der Kapillaren in Frage (z.b. bei Sepsis). Hyperglykämie Bei starker Erhöhung der Glukose im Plasma steigt der osmotische Druck in den Blutgefässen. Es kommt zu einem Einstrom von Wasser aus den Zellen in den EZR, bis der osmotische Druck wieder im Gleichgewicht ist. Durch die Zunahme des Wassers im Plasma kommt es zu einer Verdünnung der Natriumkonzentration. Zufuhr grosser Mengen elektrolytfreien Wassers Eine übermässige, intravenöse Zufuhr an elektrolytfreiem Wasser, z.b. Glukoselösungen, kann zu einer Verdünnungshyponatriämie führen. Bei der psychisch bedingten Polydipsie trinken die Patienten anfallsweise riesige Wassermengen, die von den Nieren wieder ausgeschieden werden müssen. Pseudohyponatriämie Es handelt sich um eine messtechnisch bedingte, erniedrigte Natriumkonzentration bei Hyperproteinämie und Hyperlipidämie ). Der Fehler tritt nicht auf, wenn die Natriumkonzentration mit direkter Potentiometrie gemessen wird. Klinik der Hyponatriämie Die klinischen Symptome der Hyponatriämie werden durch das Auftreten und Ausmaß einer Hypoosmolalität verursacht. Bedingt durch den osmotischen Gradienten kommt es bei Hypoosmolalität zu einem Einstrom von Wasser in die Zellen. In Erscheinung treten vor allem Störungen des Zentralnervensystems mit Übelkeit, Erbrechen und Krampfanfällen bis hin zu Koma und Tod.

5 Hypernatriämie Eine Hypernatriämie liegt vor, wenn das Serumnatrium auf einen Wert von mehr als 147 mmol/l ansteigt. Bei einer Hypernatriämie liegt auch eine Hyperosmolalität vor. Ursachen: Ursachen einer erhöhten Natriumkonzentration sind grundsätzlich ein Zuwenig an Wasser oder ein Zuviel an Natrium, bzw. eine Kombination davon. Ungenügende Wasserzufuhr: mitunter bei alten Menschen, Bewußtlosen, Verdurstenden. Wasserverlust erfolgt über - Darm: Erbrechen, Diarrhöe - Niere: osmotische Diurese - Haut: Schwitzen, Verbrennungen -Diabetes insipidus Beim Diabetes insipidus kommt es als Folge eines Mangels bzw. einer mangelnden Wirkung von antidiuretischem Hormon (ADH) zu großen renalen Wasserverlusten. Beim zentralen Diabetes insipidus kann bedingt durch eine traumatische, tumoröse oder entzündliche Hirnschädigung kein ADH mehr abgegeben werden. Beim peripheren Diabetes insipidus ist zwar ADH vorhanden, die Sammelrohre der Nieren sprechen jedoch auf das Hormon nicht an. ("renaler Diabetes insipidus") Natriumüberschuss: primärer Hyperaldosteronismus oder iatrogen. Ein primärer Hyperaldosteronismus (= Conn Syndrom) beruht auf einer autonomen, übermässigen Aldosteronproduktion der NNR. Ursache ist in den meisten Fällen ein gutartiger Tumor. Die wichtigsten Symptome sind neben der durchaus nicht obligaten Hypernatriämie eine Hypertonie, Hypokaliämie, Proteinurie, Hyposthenurie, Polyurie, Nykturie, EKG-Veränderungen und Muskelschwäche. In der Regel treten jedoch keine Ödeme auf. Klinik der Hypernatriämie Ein erhöhter Natriumgehalt des Organismus führt zu einem Entzug von Wasser aus den Zellen (intrazelluläre Dehydratation), was sich im zentralnervös durch Durst, Verwirrtheit, Koma bemerkbar macht. Messung der Natriumkonzentration Die Messung kann durchgeführt werden mit ionenselektiven Elektroden (ISE), der direkten und indirekten Potentiometrie, der Flammenemissionsphotometrie und der Atomabsorptionsspektrophotometrie Die Messung des Natriums mittels Flammenemissionsphotometrie ist heute durch die Bestimmung mit ionenselektiven Elektroden vielfach abgelöst. Die Atomabsorptionsspektrophotometrie ist für die routinemässige Bestimmung zu aufwendig. Referenzbereiche Serum: Der Referenzbereich für Natrium in Serum/Plasma von Gesunden beträgt mmol/l

6 Urin : Ein eigentlicher Referenzbereich ist schwierig anzugeben, da die Ausscheidung stark von der nahrungsbedingten Aufnahme abhängig ist. Für klinische Beurteilung ist das U-Natrium immer im Verhältnis zum S-Natrium zu betrachten. Alarmgrenze Bei einem S-Natrium von weniger als 120 mmol/l bzw. mehr als 155 mmol/l ist die Klinik bzw. der Auftraggeber unverzüglich zu unterrichten. Chlorid Chlorid (Cl-) ist das hauptsächliche extrazelluläre anorganische Anion.Der Chloridhaushalt ist oft gleichsinnig wie der Natriumhaushalt gestört. Chlorid wird mit der Nahrung zugeführt und im Dünndarm resorbiert. Ausgeschieden wird Chlorid vorwiegend im Urin, wobei es im wesentlichen den Natriumionen folgt. Etwa 2% des Chlorids werden mit dem Schweiß und dem Stuhl ausgeschieden. Da sich Chlorid in der Regel gleichsinnig wie das Natrium (und das Kalium) verhält, bringt die Messung des Chlorids nur in wenigen Situationen eine zusätzliche Information: Bei massivem Erbrechen kann der Chloridverlust höher sein als der Verlust an Natrium, so dass sich eine hypochlorämische Alkalose entwickeln kann. Bei starker Diarrhoe dagegenkann der Natriumverlust denjenigen an Chlorid übersteigen. Die Folge ist eine hyperchlorämische Azidose. Hypochlorämie Eine Chloridkonzentration von weniger als 100 mmol/l wird als Hypochlorämie betrachtet. Sie ist in der Regel auf einen Chloridverlust zurückzuführen: Gastrointestinaler Verlust: langanhaltendes Erbrechen. Verbrennungen: Verlust über die Haut. Renale Verluste: bei metabolischer Alkalose, vor allem aber bei Therapie mit Diuretika Pseudohypochlorämie Bei Hyperproteinämie und Hyperlipidämie kommt es zu Verdrängungseffekten, was sich bei allen Messungen mitausnahme der direkten Potentiometrie als messtechnisch bedingte falsch niedrige Chloridkonzentration bemerkbar macht. Hyperchlorämie Von einer Hyperchlorämie spricht man, wenn die Chloridkonzentration im Serum den Wert von 108 mmol/l übersteigt. In vielen Fällen führt eine Hypernatriämie auch zu einer Hyperchlorämie. Erhöhte Chloridwerte mit normaler Natriumkonzentration werden bei der metabolischen Azidose gesehen: zur Aufrechterhaltung des osmotischen Druckes wird das fehlende Bicarbonat durch Chlorid ersetzt. Probennahme Unter aeroben Bedingungen muss das Serum bzw. Plasma rasch von den Erythrozyten getrennt werden, da der Verlust von Kohlendioxid aus dem Blut in die Luft zu einer Verschiebung von Chlorid aus dem Plasma in die Erythrozyten führt.

7 Messung der Chloridkonzentration Chlorid kann mit folgenden Methoden bestimmt werden: Coulometrie, Ionenselektive Elektroden, direkte und indirekte Potentiometrie, Absorptionsphotometrie, Titrimetrie (mercurimetrische Titration) In Serum/Plasma und Urin kann Chlorid mittels photometrischen Methoden oder mit ionenselektiven Elektroden bestimmt werden. Für die Messung des Chloridkonzentration im Liquor cerebrospinalis wird häufig die Coulometrie verwendet. Chloridverschiebung Bei Azidosen kommt es öfter zu einem Austritt von HCO3- aus den Erythrocyten in das Blutplasma, um die Pufferkapazität des Plasmas zu verbessern. Im Gegenzug strömt Chlorid in äquimolaren Mengen aus dem Plasma in die Erys ab. Folge: Hypochlorämie. Referenzwerte Serum: Der Referenzbereich gesunder Erwachsener beträgt mmol/l. Im Nabelschnurblut liegen die Konzentrationen zwischen mmol/l, bei Neugeborenen zwischen mmol/l. Urin : Die täglich ausgeschiedene Menge variiert sehr stark entsprechend der Chloridaufnahme mit der Nahrung. Für Erwachsene gelten mmol/tag als Richtwert. Bei Kindern können die Werte wesentlich tiefer liegen. Liquor cerebrospinalis: Der Referenzbereich liegt bei mmol/l. Schweiss: 5-35 mmol/l gelten als normal, mit einer Grauzone bis zu 70 mmol/l. Bei der cystischen Fibrose liegen die Werte zwischen mmol/l. Anionenlücke: Der Differenzwert: Natrium (mmol/l) minus Chlorid (mmol/l) minus Standard-Bikarbonat (mmol/l) heißt Anionenlücke. Sie beträgt bei Gesunden etwa 8-16 mmol/l. Da aber im Plasma die Summe der Anionen gleich der Summe der Kationen sein ist, ergibt sich dieser scheinbare Fehlbetrag von Anionen einfach dadurch, daß in der o.g. Formel die Anionen Sulfat, Lactat, Citrat, Pyruvat, Phosphat und negativ geladene Einweißmoleküle nicht erfaßt werden. Bei einer Überproduktion von Lactat oder Acetoacetat/Hydroxybutyrat, wie das beim Schock oder beim entgleisten Diabetes vorkommt, wird HCO3- verbraucht. Der Wert für das Standrad-Bikarbonat (mmol/l) wird erheblich kleiner, so dass sich das Rechenergebnis für die Anionenlücke nach der o.g. Gleichung ändert. Die Anionenlücke wird größer.

8 So spricht also eine Vergrößerung der Anionenlücke in aller Regel für eine metabolische Azidose im Rahmen der üblichen Ursachen. Kalium Vorkommen: Kalium ist das dominierende intrazelluläre Kation. Der Konzentrationsgradient zwischen dem Zellinnern (160 mmol/l) und dem Extrazellulärraum (4 mmol/l) ist gewaltig, so daß schon geringe Kaliumverluste aus den Zellen die Konzentration im Extrazellulärraum (Plasma!) stark ansteigen lassen. Dieser Gradient wird durch eine Na-K-ATPase Pumpe aufrechterhalten. Wirkung: Kalium beeinflußt die Regulation der neuromuskulären Erregbarkeit, die Kontraktion der Herzmuskulatur, das intrazelluläre Volumen, den Säure-Basen-Haushalt, die Bildung und Wirkung von camp (Cyclo-Adenosinmonophosphat, ein wichtiger intrazelluärer Regulator) Die wichtigste Wirkung von Kalium ist die Beeinflussung der Herztätigkeit. Bei hohen Kaliumkonzentrationen im Plasma entsteht Kammerflimmern. Erniedrigte Kaliumkonzentrationen erhöhen die Erregbarkeit der Herzmuskulatur, was zu gleichem Ergebnis führen kann. Die Folgen können tödlich sein. Bei Kaliummangel ist die Digitalisempfindlichkeit des Herzmuskels gesteigert, so dass bei Patienten, die wegen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) mit einem Digitalispräparat behandelt werden, bei Vorliegen einer Hypokaliämie bereits normale Dosen zu einer Intoxikation führen können. Bei einer Azidose, d.h. einem Überschuss von H+-Ionen im Blut, treten vermehrt H+-Ionen in die Zelle ein. Im Austausch verlässt dafür Kalium die Zelle, so dass es zu einer Hyperkaliämie kommt. Bei einer Alkalose (Verminderung der H+-Ionen im Blut) ist entsprechend mit einer Hypokaliämie zu rechnen. Regulation des Kaliumhaushaltes Das glomerulär filtrierte Kalium wird im proximalen Tubulussystem praktisch vollständig rückresorbiert. Im distalen Tubulus und in den Sammelrohren wird unter dem Einfluss von Aldosteron im Austausch mit Natrium das Kalium sezerniert. Ein plötzlicher Anstieg des Kaliums im Plasma wird durch eine Verschiebung von Kalium in das Zellinnere abgefangen. Anschliessend diffundiert das Kalium wieder aus den Zellen. Es ist wichtig daran zu denken, dass ein chronischer Verlust von Kalium aus den Zellen zu einem Kaliummangel führen kann, ohne dass eine wesentliche Verminderung der Kaliumkonzentration im Plasma auftritt. Verschiedene Faktoren beeinflussen die Verteilung von Kalium zwischen EZR und IZR: Bei einer Hemmung der Na-K-ATPase Pumpe kann es zu einem Kaliumverlust kommen. Ursachen sind beispielsweise Hypoxämie, Hypomagnesiämie oder eine Überdosierung mit Digoxin. Insulin fördert den rasche Übertritt von Kalium aus dem EZR in die Muskel- und Leberzellen. Katecholamine fördern, ß-Blocker hemmen den Eintritt von Kalium in die Zellen. Hypokaliämie Von einer Hypokaliämie spricht man je nach Definition bei einer Serumkonzentration des Kaliums von weniger als 3.5 mmol/l bzw. 3 mmol/l.

9 Ursachen Die wichtigsten Ursachen für eine Hypokaliämie lassen sich in mehrere Gruppen unterteilen: Vermehrte Verluste übernieren und Gastrointestinaltrakt, Erbrechen, Diarrhoe und Einnahme von Laxantien, renale Verluste, Überfunktion der Nebennierenrinde (NNR) mit vermehrter Produktion von Aldosteron (dabei Hypokaliämie mit gleichzeitiger Hypernatriämie). Eine weitere Ursache ist die Behandlung mit Diuretika sowie die vermehrte Aufnahme von Kalium durch die Zellen. Bei einer Alkalose werden von den Zellen vermehrt H+-Ionen abgegeben und dafür Kalium aufgenommen. Insulin fördert den Transport von Kalium in die Muskel- und Leberzellen. Die Kaliumkonzentration muss daher bei Insulintherapie überwacht werden. Ungenügende Zufuhr ist bei Gesunden eine seltene Ursache, kann jedoch als zusätzlicher Faktor z.b. bei Patienten, die mit Diuretika behandelt werden, eine Rolle spielen. Symptome der Hypokaliämie: Verschiedene Formen von Herzrhythmusstörungen, die unter Umständen zum plötzlichen Herztod führen können. Muskelschwäche und Lähmungen, in sehr schweren Fällen mit Versagen der Atmung. Nierenschäden, die häufig durch eine Polyurie angezeigt werden. Hyperkaliämie Eine Hyperkaliämie liegt vor, wenn die Plasmakonzentration des Kaliums 5 mmol/l übersteigt Ursachen : Die häufigste Ursache der Hyperkaliämie ist eine exzessive orale oder parenterale (Kaliuminfusionen) Zufuhr von Kalium, besonders in Kombination mit anderen Erkrankungen wie Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus oder metabolischer Azidose.Bei Gesunden wird ein überschüssige Verabreichung von Kalium durch Übertritt des Kaliums in den intrazellulären Raum abgefangen. Weiter kommen Niereninsuffizienz, und Zellnekrosen in Betracht. Verminderte Aufnahme von Kalium in die Zellen: bei Azidose u.insulinmangel. Medikamente: ACE- Hemmer, nichtsteroidale Antirheumatika (hemmen Aldosteron), kaliumsparende Diuretika (Spironolacton), Digoxin (hemmt Na-K-Pumpe), Cyclosporin (hemmt Aldosteronwirkung an den Nieren), Heparin (hemmt Aldosteronfreisetzung). Symptome der Hyperkaliämie Herzrhythmusstörungen: Störungen treten ab einer Kaliumkonzentration von 6-7 mmol/l auf, ab 6,5 mmol/l droht ein Herzstillstand. Lähmungen: Muskelschwäche werden selten beobachtet, da hierfür die Kaliumkonzentration 8 mmol/l überschreiten muss. Probennahme Bei Blutentnahme und der Probenvorbereitung sind folgende Punkte zu beachten: Zu langes Stauen zur Blutentnahme oder das Schliessen und Öffnen der Hand ( pumpen, um die Blutzirkulation anzuregen) führt zu erhöhten Kaliumwerten in der Probe. Wird anstelle von Plasma Serum verwendet, so ist daran zu denken, dass bei der Gerinnung Kalium aus den Thrombozyten freigesetzt wird. Dieser Effekt ist natürlich bei einer Erhöhung der Thrombozytenzahl (Thrombophilie) besonders ausgeprägt. Bei starkem Abkühlen von Vollblut kann Kalium aus den Blutzellen freigesetzt werden.

10 Aufbewahrung: bei Raumtemperatur und vor allem rasche Abtrennung des Plasmas sind zu bevorzugen. Kommt es bei der Blutentnahme zu einer Hämolyse, so steigt die Kaliumkonzentration wegen des hohen Kaliumgehalts der Erythrozyten stark an. Messung des Kaliums Kalium wird mittels Flammenphotometrie gemessen. Diese Methode ist heute durch Bestimmung mittels Ionenselektiven Elektroden (ISE) ergänzt worden. Referenzwerte Die Kaliumkonzentration im Plasma liegt zwischen 3.4 und 4.8 mmol/l Magnesium Vorkommen und Wirkung Magnesium ist ein wichtiger Aktivator vieler Enzyme. So ist Magnesium an allen Reaktionen beteiligt, bei denen Phosphatgruppen übertragen oder Phosphatester gespalten bzw. gebildet werden. Magnesium ist das vierthäufigste Kation im Organismus. Der Körperbestand einer 70 kg schweren Person beträgt ca. 25 g Magnesium, davon befinden sich 2/3 in den Knochen und 1/3 intrazellulär. Nur gerade 1% ist im EZR und 0,3% im Plasma. Magnesium wird über die Nahrung aufgenommen. Die empfohlene Zufuhr beträgt 350 mg/tag. Reich an Magnesium sind Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch und Geflügel. Magnesium kommt im Blut in 3 Formen vor:proteingebunden (33%), mit Anionen komplexiert (12%) und als freies, ionisiertes Magnesium (55%) Die Ausscheidung von Magnesium erfolgt über die Nieren. Magnesium gilt als Gegenspieler (Antagonist) des Calciums. Magnesium und Kalium verhalten sich häufig gleichsinnig. Hypomagnesiämie Eine Hypomagnesiämie liegt vor, wenn die Plasmakonzentration an Magnesium unter 0,6 mmol/l liegt Ursachen: Die wichtigsten Ursachen sind: verminderte Zufuhr, langdauernde Mangelernährung verminderte intestinale Aufnahme: Malnutrition, Diarrhoe, Alkoholismus. Renale Verluste: die häufigste Ursache für renale Magnesiumverluste ist die Behandlung mit Diuretika. Seltener sind eine Überproduktion von Aldosteron (führt zu vermehrter Ausscheidung) oder ein Hyperparathyreoidismus (verminderte Rückresorption in den Nierentubuli). Symptome der Hypomagnesiämie: - Im Vordergrund stehen psychische Veränderungen und neurologische Störungen. - Depressionen, Halluzinationen, Verwirrung - Muskelschwäche mit Zeichen einer Tetanie.

11 - Herzrhythmusstörungen - Ein Mangel an Magnesium kann zudem die Wirkung von Parathormon an den Knochen herabsetzen und so zu einer Hypocalcämie beitragen. Hypermagnesiämie Ursachen Da die Nieren überschüssiges Magnesium rasch eliminieren, kommt die Hypermagnesiämie praktisch nur vor bei Niereninsuffizienz und Verabreichung magnesiumhaltiger Präparate Symptome der Hypermagnesiämie: Betroffen sind vorallem das Zentralnervensystem mit Lähmungserscheinungen (Verschwinden der Sehnenreflexe als erstes Symptom), das Herz (im Extremfall Herzstillstand) und der Kreislauf mit einer Erweiterung der Gefässe (Erröten und Wärmegefühl). Die ersten Symptome können ab etwa 1.7 bis 2.5 mmol/l auftreten; Herzstillstand, Lähmung und Koma erst ab Konzentrationen über 5 mmol/l Wird Magnesium aus therapeutischen Gründen in hochdosierter Form verabreicht, so wird eine Plasmakonzentration von 2,0-3.5 mmol/l angestrebt. Probennahme Der Patient muss nüchtern sein. Wegen der wesentlich höheren Magnesiumkonzentration in den Erythrozyten verglichen mit dem Plasma darf in hämolytischen Proben nicht gemessen werden. Zudem ist das Plasma möglichst rasch von den Blutzellen abzutrennen. Proben, denen als Antikoagulans Citrat, Oxalat oder EDTA beigegeben wurden, dürfen nicht verwendet werden, da diese Substanzen Magnesium binden. Diese Einschränkung gilt, zumindest teilweise, auch wenn das Magnesium mittels Atomabsorption gemessen wird. Messung In der Routine wird Magnesium meistens mittels photometrischen Methoden bestimmt. Als Referenzmethode gilt die Atomabsorptionsphotometrie. Die Messung mittels ionenselektiven Elektroden (ISE) hat sich noch nicht durchgesetzt. Bei der Photometrie werden vor allem die Methode mit Xylidylblau oder Calmagit benutzt. Xylidylbalau Methode: Magnesium bildet mit der im ph Bereich von 9-10 blau gefärbten alkoholischen Lösung von Xylidylblau einen löslichen roten Farbkomplex. Calmagit Methode: Magnesium verbindet sich mit Calmagit in alkalischem Milieu zu einem pinkfarbenen Komplex. Das Ausmass der Absorption bei 548 nm ist der Magnesiumkonzentration proportional. Referenzbereich Der Referenzbereich Gesunder beträgt 0,65-1,05 mmol/l.

Normalwerte: 1-3% < 1%: Verminderung des effektiv zirkulierenden Volumen (prärenales ANV) >3%: renaler Natriumverlust (z.b. akuter Tubulusschaden)

Normalwerte: 1-3% < 1%: Verminderung des effektiv zirkulierenden Volumen (prärenales ANV) >3%: renaler Natriumverlust (z.b. akuter Tubulusschaden) Erklärungen Formel 1: Fraktionelle Natriumexkretion (%) Fe (Natrium) = (Natrium (Harn) *Kreatinin (Serum) )/((Natrium (Blut) *Kreatinin (Serum) )*100 Normalwerte: 1-3% < 1%: Verminderung des effektiv zirkulierenden

Mehr

Wasser- und Elektrolythaushalt. Tina Groiss LKNOE Korneuburg/Stockerau

Wasser- und Elektrolythaushalt. Tina Groiss LKNOE Korneuburg/Stockerau Wasser- und Elektrolythaushalt Tina Groiss LKNOE Korneuburg/Stockerau H 2 O Dichte von 1000kg/m 3 Einfach zu bilanzieren mit der Waage Elektrischer Bipol Höchste Oberflächenspannung Höchste Wärmekapazität

Mehr

Werte für Menschen, Tiere und Umwelt. Fachinformation. Natrium (Na + ), Chlorid (Cl - ) synlab.vet

Werte für Menschen, Tiere und Umwelt. Fachinformation. Natrium (Na + ), Chlorid (Cl - ) synlab.vet Werte für Menschen, Tiere und Umwelt Fachinformation Elektrolyte: Natrium (Na + ), Kalium (K + ) und Chlorid (Cl - ) synlab.vet Elektrolyte Natrium (Na + ), Kalium (K + ) und Chlorid (Cl - ) Als Elektrolyte

Mehr

Isotonische Kochsalzlösung 0,9% Infusionslösung

Isotonische Kochsalzlösung 0,9% Infusionslösung Gebrauchsinformation und Fachinformation SERAG-WIESSNER GmbH & Co. KG Zum Kugelfang 8-12 95119 Naila Isotonische Kochsalzlösung 0,9% Infusionslösung Diese Packungsbeilage beinhaltet: 1. Was ist Isotonische

Mehr

Intoxikationen (z.b. Blei, Beryllium)

Intoxikationen (z.b. Blei, Beryllium) Urinanalytik Glucose (24h-Urin, Spontanurin) Die in den Nierenglomerula filtrierte Glucose wird normalerweise tubulär rückresorbiert. Ab Blutzuckerwerten von 9-10 mmol/l reicht die Rückresorptionskapazität

Mehr

Elektrolyte im Harn - Was sagen sie uns?

Elektrolyte im Harn - Was sagen sie uns? Elektrolyte im Harn - Was sagen sie uns? Schwarz C KH der Elisabethinen Linz Normalwerte Serum! - Harn? Serum (mmol/l) Harn (mmol/l) Natrium 135-145 5-200 Kalium 3,5-4,5 10-200 Chlorid 105-115 5-200 Phosphat

Mehr

Klinische Chemie Theorie Wasserhaushalt, Elektrolyte

Klinische Chemie Theorie Wasserhaushalt, Elektrolyte Wissen Phase 1b: Grundlagen aus Physik und Chemie werden vorausgesetzt. Sie kennen die Kompartimente des Wassergehalts im menschlichen Organismus und die Ionenzusammensetzung des IZR /EZR Sie können Osmolalität

Mehr

Elektrolyte und im Besonderen Phosphat

Elektrolyte und im Besonderen Phosphat Ernährung und Infusionszusätze Eine parenterale Ernährung kann Infusionszusätze notwendig machen Es handelt sich hierbei hauptsächlich um: Vitamine Spurenelemente Weitere Infusionszusätze sind u.a. Elektrolyte

Mehr

Elektrolytentgleisungen

Elektrolytentgleisungen SOP 1 : STANDARD OPERATING PROCEDURE DER INTENSIVSTATION II Elektrolytentgleisungen Dr. T. Meyer & Dr. H. Bachmann Allgemeine diagnostische Prinzipien bei unklaren E'lytentgleisungen Volumenstatus klinisch

Mehr

I.14 Infusionstherapie

I.14 Infusionstherapie I.14 Infusionstherapie Karola Albert Assistenzärztin für Anästhesie Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort Lernziele Der menschliche Wasser- und Elektrolythaushalt

Mehr

Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes

Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes 1 Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes J.H.H.Ehrich 24.3.1 Grundlagen 24.3.2 Wasser, Dehydratation, Hyperhydratation 24.3.2.1 Exsikkose 24.3.2.2 Überwässerung 24.3.3 Elektrolyte, Hypertonizität,

Mehr

Klinische Chemie Harnstoff

Klinische Chemie Harnstoff Ein Stoff, welcher im Harn in hoher Konzentration vorkommt (daher kommt zwar der Name, gemessen wird aber fast ausschliesslich im Blut). Abkürzungen: Urea, Bun (Blood Urea Nitrogen also Blut-Harnstoff-Stickstoff)

Mehr

Aus dem Universitätsklinikum Düsseldorf Klinik für Nephrologie / Internistische Notaufnahme. Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. L. C.

Aus dem Universitätsklinikum Düsseldorf Klinik für Nephrologie / Internistische Notaufnahme. Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. L. C. Aus dem Universitätsklinikum Düsseldorf Klinik für Nephrologie / Internistische Notaufnahme Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. L. C. Rump Die Prävalenz von Störungen des Natrium- und Kaliumhaushaltes sowie

Mehr

Folgen des Alkoholkonsums

Folgen des Alkoholkonsums Gruppe 1: Auswirkungen von Alkohol auf die Leber Info: Das am meisten gefährdete Organ bei Alkoholkonsum ist die Leber. Bei häufigem Alkoholkonsum kommt es zur Fetteinlagerung in den Leberzellen, was als

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Normhydral - lösliches Pulver

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Normhydral - lösliches Pulver GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER Normhydral - lösliches Pulver p 1/5 Wirkstoffe: Wasserfreie Glucose, Natriumchlorid, Natriumcitrat, Kaliumchlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage

Mehr

STÖRUNGEN DER FLÜSSIGKEITS- UND ELEKTROLYTBILANZ STÖRUNGEN DER FLÜSSIGKEITS- UND ELEKTROLYTBILANZ

STÖRUNGEN DER FLÜSSIGKEITS- UND ELEKTROLYTBILANZ STÖRUNGEN DER FLÜSSIGKEITS- UND ELEKTROLYTBILANZ STÖRUNGEN DER FLÜSSIGKEITS- UND ELEKTROLYTBILANZ A. Einführung Neurochirurgische Patienten werden v.a. durch Störungen des Kalium- und des Natriumhaushaltes auffällig, wobei Veränderungen des Natriumhaushalts

Mehr

P10. REPE Harnsystem. Inhalt. Terminologie Leitsymptome. HWI, Zystitis. Glomerulonephritis Pyelonephritis Nephrolithiasis Nephrotisches Syndrom

P10. REPE Harnsystem. Inhalt. Terminologie Leitsymptome. HWI, Zystitis. Glomerulonephritis Pyelonephritis Nephrolithiasis Nephrotisches Syndrom REPE P10 Inhalt Terminologie Leitsymptome HWI, Zystitis Glomerulonephritis Pyelonephritis Nephrolithiasis Nephrotisches Syndrom Niereninsuffizienz akut chronisch BPH Prostatakarzinom Kontrollfragen LAP

Mehr

Blutuntersuchung: Im folgenden wollen wir Ihnen erklären, was die einzelnen Parameter in der Blutuntersuchung bedeuten. Blutbild:

Blutuntersuchung: Im folgenden wollen wir Ihnen erklären, was die einzelnen Parameter in der Blutuntersuchung bedeuten. Blutbild: Blutuntersuchung: Im folgenden wollen wir Ihnen erklären, was die einzelnen Parameter in der Blutuntersuchung bedeuten. Blutbild: gehört zu jeder Blutuntersuchung mit zu. Hierbei werden die verschiedenen

Mehr

Störungen des Wasserhaushalts

Störungen des Wasserhaushalts CURRICULUM Schweiz Med Forum Nr. 31 1. August 2001 779 Störungen des Wasserhaushalts B. Truniger, V. Briner Prof. Dr. med. Bruno Truniger Schlösslihalde 26 CH-6006 Luzern Isolierte Störungen des Wasserbestandes

Mehr

Grundlagen der Homeostase: H 2 0 und Elektrolyte

Grundlagen der Homeostase: H 2 0 und Elektrolyte Grundlagen der Homeostase: H 2 0 und Elektrolyte Perioperatives Volumenmanagement Stadtspital Triemli Zürich, 12. März 2009 PD Dr. Michael Ganter Institut für Anästhesiologie UniversitätsSpital Zürich

Mehr

bei schwereren Hypo-Natriämien und 48 Prozent bei schwereren Hyper- Natriämien.

bei schwereren Hypo-Natriämien und 48 Prozent bei schwereren Hyper- Natriämien. Hyponatriämie Teil 1 Eine häufi g beobachtete Elektrolytstörung bei stationären Patienten ist die Abweichung der Serum-Natriumkonzentration vom Normwert. Entgegen der vielfach verbreiteten Meinung geht

Mehr

7. Biochemie Seminar

7. Biochemie Seminar 7. Biochemie Seminar Regulation des Wasser und Elektrolythaushalts: Hormonelle Regulation durch ADH Die Funktion dieses Hormons liegt in einer Blutdrucksteigerung und einer Antidiurese. ADH (auch Vasopressin

Mehr

Wenn die Elyte Granada spielen:

Wenn die Elyte Granada spielen: Wenn die Elyte Granada spielen: von der hyperchlorämen Azidose zum entgleisten Natrium IFIMP 2013 Stefan Schmid es spielt Granada Hyperchloräme Azidose Streitfall: Verdünnungsazidose = Infusionsazidose?

Mehr

Elektrolyt- und Säure-Basen- Störungen. Priv.-Doz. Dr. Eckhart Büssemaker

Elektrolyt- und Säure-Basen- Störungen. Priv.-Doz. Dr. Eckhart Büssemaker Elektrolyt- und Säure-Basen- Störungen Priv.-Doz. Dr. Eckhart Büssemaker Säure-Basen Störungen - Metabolische Azidose Säure-Basen-Haushalt Der ph-wert des Blutes ist in engen Grenzen reguliert (ph: 7.37-7.43

Mehr

Informationsbroschüre Diabetes insipidus

Informationsbroschüre Diabetes insipidus Informationsbroschüre Diabetes insipidus für Patientinnen und Patienten Wichtiger Hinweis: Medizin und Wissenschaft unterliegen ständigen Entwicklungen. Autor, Herausgeber und Verlag verwenden größtmögliche

Mehr

Diabetes. an Magnesiummangel denken!

Diabetes. an Magnesiummangel denken! Diabetes an Magnesiummangel denken! Etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland sind Diabetiker. Neben einer erblichen Veranlagung sind einige Schlüsselfaktoren für die Entstehung des Diabetes mellitus Typ

Mehr

Klinische Chemie (Übung) Humanbiologie 2012 Urindiagnostik

Klinische Chemie (Übung) Humanbiologie 2012 Urindiagnostik Klinische Chemie (Übung) Humanbiologie 2012 Urindiagnostik Cornelia Müller, Universitätsmedizin Greifswald KöR Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin, Funktion der Nieren Regulation: Wasser-

Mehr

Infusionstherapie - nichtkalorische Lösungen

Infusionstherapie - nichtkalorische Lösungen Adam Wille, Schlehen-Apotheke Leipzig Infusionstherapie - nichtkalorische Lösungen Warum Infusionstherapie Krankenhaussache ist Spektrum Infusionslösungen 1 Infusionslösungen Blutprodukte kolloidaler Volumenersatz

Mehr

9 Wasser- und Elektrolythaushalt, Nierenfunktion

9 Wasser- und Elektrolythaushalt, Nierenfunktion 161 Wasser- und Elektrolythaushalt, Nierenfunktion Mind Map Wasser- und Salzhaushalt: Der Wasserhaushalt wird in engen Grenzen über das zirkulierende Blutvolumen und dessen Osmolarität reguliert. Die Niere

Mehr

Elektrolyte Leistung und Gesundheit

Elektrolyte Leistung und Gesundheit Elektrolyte Leistung und Gesundheit» Elektrolyten, Natrium, Kalium, Aufnahme, BPage 1 of 11 http://wwwpeakag/blog/elektrolyte-%e2%80%93-leistung-und-gesundheit 05082011 Suchbegriff hier eingeben Elektrolyte

Mehr

Skript Nierenvorlesung

Skript Nierenvorlesung Tubuläre Transportprozesse S. 2-14 Glucose Skript Nierenvorlesung Zweiter Teil Eine wichtige Funktion tubulärer Transportprozesse ist es, metabolisch wichtige Substanzen möglichst vollständig zurück zu

Mehr

Schließen Sie gezielt Vitaminlücken bei Epilepsie.

Schließen Sie gezielt Vitaminlücken bei Epilepsie. Schließen Sie gezielt Vitaminlücken bei Epilepsie. Weitere Fragen zum Thema Vitaminlücken bei Epilepsie beantworten wir Ihnen gerne: Desitin Arzneimittel GmbH Abteilung Medizin Weg beim Jäger 214 22335

Mehr

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette.

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die gezielte Vitaminergänzung bei medikamentös behandelter Epilepsie. Schließen Sie Ihre Vitaminlücken ganz gezielt. Hinweis EPIVIT ist ein ernährungsmedizinisch

Mehr

Volumenzufuhr bei Notfallpatienten

Volumenzufuhr bei Notfallpatienten W. Mottl Volumenzufuhr bei Notfallpatienten Abtl. Anästhesie und Intensivmedizin KH der Barmh. Schwestern Linz Volumenzufuhr Womit Wie Wann Wieviel 1 Flüssigkeitsräume Gesamt-Körperwasser 60% KG 40% IZR

Mehr

Mineralstoffe (Michael Büchel & Julian Appel)

Mineralstoffe (Michael Büchel & Julian Appel) Mineralstoffe (Michael Büchel & Julian Appel) Funktion & Vorkommen Kalzium ist beteiligt am Aufbau von Knochen und Zähnen. Wichtig für die Blutgerinnung und die Muskelarbeit. Hilft Nervensignale zu übermitteln.

Mehr

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette.

Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die spezifische Vitaminkombination in nur einer Tablette. Die gezielte Vitaminergänzung bei medikamentös behandeltem Morbus Parkinson. Schließen Sie Ihre Vitaminlücken ganz gezielt. Hinweis PARKOVIT ist

Mehr

Erste-Hilfe kompakt. Notfallstichwort: Hypoglykämie. Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes Folge XXI

Erste-Hilfe kompakt. Notfallstichwort: Hypoglykämie. Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes Folge XXI Erste-Hilfe kompakt Notfallstichwort: Hypoglykämie Empfehlungen des Bundesfeuerwehrarztes Folge XXI Begriffsbestimmung und medizinisches Hintergrundwissen Der Begriff Hypoglykämie bedeutet Unterzuckerung

Mehr

WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen

WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen Traubenzucker liefert Energie Bei jedem Menschen ist ständig eine geringe Menge Traubenzucker (Glukose) im Blut gelöst. Dieser Blutzucker ist der Kraftstoff

Mehr

Appetit... Essen... sich wohler fühlen. Diabetes mellitus. Ein paar grundlegende Gedanken. Was ist Diabetes mellitus? Was ist die Ursache?

Appetit... Essen... sich wohler fühlen. Diabetes mellitus. Ein paar grundlegende Gedanken. Was ist Diabetes mellitus? Was ist die Ursache? Diabetes mellitus Appetit... Essen... sich wohler fühlen Diabetes mellitus Ein paar grundlegende Gedanken Das Wort Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet honigsüßer Durchfluss. Das heißt,

Mehr

Toxikologie von Blei, Kupfer und Zink

Toxikologie von Blei, Kupfer und Zink Toxikologie von Blei, Kupfer und Zink Heike Itter Ulrike Pabel BUNDESINSTITUT FÜR RISIKOBEWERTUNG Chemische und physikalische Eigenschaften Kupfer (Cu) Übergangsmetall, Halbedelmetall, Schwermetall (

Mehr

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann. Duke Ellington, amerikanischer Jazz-Musiker (1899-1974)

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann. Duke Ellington, amerikanischer Jazz-Musiker (1899-1974) 1 H 2 -Atemtest (Lactose-Toleranztest) Inhalt Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann. Duke Ellington, amerikanischer Jazz-Musiker (1899-1974) 1 Lactose-Intoleranz: Einführung... 1 2 Wasserstoff...

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender Gebrauchsinformation: Information für den Anwender Aldactone 100 100 mg Hartkapseln Wirkstoff: Spironolacton Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels

Mehr

HELIOS Kliniken Schwerin. Fallbeispiele. Potentiell inadäquate Medikation im Alter. Lutz M. Drach. HELIOS Kliniken GmbH

HELIOS Kliniken Schwerin. Fallbeispiele. Potentiell inadäquate Medikation im Alter. Lutz M. Drach. HELIOS Kliniken GmbH HELIOS Kliniken Schwerin Fallbeispiele Potentiell inadäquate Medikation im Alter Lutz M. Drach Frau M. T. 83J. Anamnese: Alleine lebende Patientin, versorgte sich selbst, bisher keine kognitiven oder andere

Mehr

Behandlung mit gerinnungshemmenden Substanzen Was bedeutet Blutgerinnung?

Behandlung mit gerinnungshemmenden Substanzen Was bedeutet Blutgerinnung? Behandlung mit gerinnungshemmenden Substanzen Was bedeutet Blutgerinnung? In unverletzten Blutgefäßen ist das Blut beim gesunden Menschen stets dünnflüssig und gerinnt nicht. Eine nach einer Verletzung

Mehr

Zur labordiagnostischen Therapieüberwachung bei der Niereninsuffizienz der Katze

Zur labordiagnostischen Therapieüberwachung bei der Niereninsuffizienz der Katze Aus der Medizinischen und Gerichtlichen Veterinärklinik I der Justus-Liebig-Universität Gießen Professur für Innere Krankheiten der Kleintiere Zur labordiagnostischen Therapieüberwachung bei der Niereninsuffizienz

Mehr

Diabetes Mellitus. Diabetes Mellitus. Chronisches Nierenversagen. Chronic kidney disease chapter 4

Diabetes Mellitus. Diabetes Mellitus. Chronisches Nierenversagen. Chronic kidney disease chapter 4 Chronisches Nierenversagen Chronic kidney disease chapter 4 (Zuckerkrankheit) ist eine Gruppe von Stoffwechselstörungen, die verschiedene Organe und Gewebe schädigen. Dafür typisch ist ein erhöhter Spiegel

Mehr

Getränkeprotokoll ARBEITSBLATT 1. Tag 1 Tag 2 Tag 3

Getränkeprotokoll ARBEITSBLATT 1. Tag 1 Tag 2 Tag 3 Getränkeprotokoll ARBITSBLATT 1 1. Nimm dein Trinkverhalten unter die Lupe: Trage ein, was und wie viel du getrunken hast. Wie viel ergibt das pro Tag (ein kleines Glas oder eine Tasse = 0,2 Liter, ein

Mehr

Laboranalysen. Angebot

Laboranalysen. Angebot Laboranalysen Angebot Was bietet Ihnen das Walk-in Labor? Im Walk-in Labor können Sie gegen Barbezahlung kostengünstige Blut- und Urinuntersuchungen aus unserem Analysenkatalog machen lassen. > Unkompliziert

Mehr

Blutplättchenfunktionsstörung (Thrombozytopathie) Was sind Thrombozyten?

Blutplättchenfunktionsstörung (Thrombozytopathie) Was sind Thrombozyten? Blutplättchenfunktionsstörung (Thrombozytopathie) Was sind Thrombozyten? Thrombozyten, zu deutsch Blutplättchen, sind kleine Zellbestandteile im Blut, die eine wichtige Rolle bei der Gerinnung spielen.

Mehr

Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen, verpackt in Beuteln.

Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen, verpackt in Beuteln. Fachinformation 1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS Dulcolax M Balance 10 g Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen 2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG Jeder Beutel enthält 10 g Macrogol

Mehr

INSTITUT FÜR PHYSIOLOGIE

INSTITUT FÜR PHYSIOLOGIE INSTITUT FÜR PHYSIOLOGIE Anleitung zum Physiologie - Praktikum P - 4. Niere WS 2010/11 3. Semester 2 Praktikumsablauf Pro Reihe wird eine Versuchsperson benötigt: gerade Tisch-Nr.: Trinker ungerade Tisch-Nr.:

Mehr

Zu wenig Flüssigkeit. Achtung Hitzewelle

Zu wenig Flüssigkeit. Achtung Hitzewelle Zu wenig Flüssigkeit Achtung Hitzewelle Aspekte einer Hitzewelle hohe Temperaturen (>32,2 C) über einen längeren Zeitraum (>3 Tage) veränderte Umweltbedingung, Stichwort: Ozon Einfluss der Sonnenstrahlen

Mehr

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden HYPONATRIÄMIE Peter Gross, Dresden Vortrag am 6. Dez. 2013, anlässlich des 13. Kongresses der Deutschen Interdiszipl. Vereinigg. für Intensiv -u. Notfallmedizin,

Mehr

60plus Empfehlung: Vitamin D

60plus Empfehlung: Vitamin D Je 148 IU Empfehlung: Vitamin D Vitamin D 800IE 84 IU/100g Hauptquelle für die Vitamin D Speicher =Sonnenlicht Vitamin D in der Nahrung: Wichtig im Winter und bei Personen, die sich vor Sonnenlicht schützen

Mehr

www.ideales-wasser.eu

www.ideales-wasser.eu Expertenmeinung Dr. Elvan Erdal Dr. der Humanbiologie, Apotheker Trinkgewohnheiten Unser Körper besteht etwa zu 65 Prozent aus Wasser. Es ist eine der größten Gefahren, dass es den Zellfunktionen durch

Mehr

Hubert Gantenbein Wil

Hubert Gantenbein Wil Hubert Gantenbein Wil Kreatinin Proteinurie Urinstatus Phosphat Calcium Parathormon 2002 KDOQI Guidelines Vorher: Nachher: Kreatinin GFR Bestimmung Paradigmenwechsel in der Nephrologie Chronische Niereninsuffizienz

Mehr

MEHRNER HEILQUELLE Urkraft des Lebens aus den Tiroler Bergen

MEHRNER HEILQUELLE Urkraft des Lebens aus den Tiroler Bergen MEHRNER HEILQUELLE Urkraft des Lebens aus den Tiroler Bergen Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Florian Überall, PhD Biocenter Innsbruck Division of Medical Biochemistry Nutritional Biochemistry & Nutrigenomics

Mehr

Sommer Sonne Hitze. Was ist ein Hitzestau? Was tun bei Hitzestau?

Sommer Sonne Hitze. Was ist ein Hitzestau? Was tun bei Hitzestau? Sommer Sonne Hitze Mit dem Sommer und der Sonne kann es auch in unseren Breiten zu länger andauernden Hitzeperioden kommen. Solche Perioden können zu ernsten Gesundheitsproblemen, wie Hitzestau und Hitzschlag,

Mehr

Diabetes mellitus. Juliane Briest, Anne Röhrs, Dorota Niezgodka

Diabetes mellitus. Juliane Briest, Anne Röhrs, Dorota Niezgodka Diabetes mellitus Juliane Briest, Anne Röhrs, Dorota Niezgodka Regulation des Blutzuckers Für die Sicherstellung der Versorgung der Körperzellen mit Glukose wird der Blutzuckerspiegel in einem Organismus

Mehr

Wie erkenne ich eine Schlafstörung? Marie-Luise Hansen Interdiziplinäres Schlaflabor der Charite, Eschenallee 3, 14050 Berlin-Charlottenburg

Wie erkenne ich eine Schlafstörung? Marie-Luise Hansen Interdiziplinäres Schlaflabor der Charite, Eschenallee 3, 14050 Berlin-Charlottenburg Wie erkenne ich eine Schlafstörung? Marie-Luise Hansen Interdiziplinäres Schlaflabor der Charite, Eschenallee 3, 14050 Berlin-Charlottenburg Zu wenig Schlaf: Insomnien Insomnien sind durch eine Diskrepanz

Mehr

Insulinpumpentherapie

Insulinpumpentherapie Diabetes Schulung Insulinpumpentherapie Diabetes im schulischen Alltag Wie gehen wir damit um? Was sollte im Schulalltag beachtet werden? Schule Vorwort Liebe Lehrerinnen, Liebe Lehrer Unser Kind hat Diabetes

Mehr

Ecken und Kanten in der Diagnosenkodierung

Ecken und Kanten in der Diagnosenkodierung CMP-Workshop Mai 2010 Ecken und Kanten in der Diagnosenkodierung Folie 1 Inhalte 1. Diabetes mellitus 1.1. Malum perforans pedis 1.2. Hypoglykämie 2. Akutes Nierenversagen 3. Respiratorische Insuffizienz

Mehr

Volumen- und Elektrolytstörungen bei Darm- und Nierenerkrankungen

Volumen- und Elektrolytstörungen bei Darm- und Nierenerkrankungen Internist 2006 47:1110 1120 DOI 10.1007/s00108-006-1716-6 Online publiziert: 29. September 2006 Springer Medizin Verlag 2006 Schwerpunktherausgeber: M. Weber, Köln K. Werdan, Halle/Saale D. M. Alscher

Mehr

Palliativmedizin. Was macht Sinn? Flüssigkeitsgabe in der letzten Lebensphase. Dr. Bernhard Liebisch

Palliativmedizin. Was macht Sinn? Flüssigkeitsgabe in der letzten Lebensphase. Dr. Bernhard Liebisch Palliativmedizin Was macht Sinn? Flüssigkeitsgabe in der letzten Lebensphase Dr. Bernhard Liebisch Geriatriezentrum St.Andrä 3130 Herzogenburg bernhard.liebisch@wienkav.at Take Home Messages manchesmal

Mehr

Ihre Babenberg-Apotheke informiert: Fachbegriffe zum Thema Diabetes

Ihre Babenberg-Apotheke informiert: Fachbegriffe zum Thema Diabetes Ihre informiert: Fachbegriffe zum Thema Diabetes Acarbose ACE-Hemmer Aceton Albumin Aminosäuren Angina-pectoris-Anfall Angiopathie Arteriosklerose Arzneimittelwirkstoff, der die Verdauung der Kohlenhydrate

Mehr

Neue Therapiemöglichkeit: Hemmung der Zuckerwiederaufnahme im Urin

Neue Therapiemöglichkeit: Hemmung der Zuckerwiederaufnahme im Urin Neue Therapiemöglichkeit: Hemmung der Zuckerwiederaufnahme im Urin Uta Berndt November 2014 Welt-Diabetes-Tag Berlin 1 Krankheitsmechanismus Diabetes mellitus Typ 2 verminderte Insulinwirkung am Insulinrezeptor

Mehr

Honigsüßer Durchfluss

Honigsüßer Durchfluss Honigsüßer Durchfluss Gliederung 1. Volkskrankheit Diabetes 2. Insulin: Türöffner für den Blutzucker 3. Formen des Diabetes mellitus 3.1 Typ-1-Diabetes 3.2 Typ-2-Diabetes 3.3 Gestationsdiabetes 4. Symptomatik

Mehr

Thrombose nach Krampfaderoperation

Thrombose nach Krampfaderoperation Thrombose nach Krampfaderoperation Wo fließt dann nach der Operation das Blut hin? Diese Frage habe ich in den vergangenen 16 Jahren fast täglich von meinen Patienten gehört. Dumm ist der Mensch nicht

Mehr

Erste Berichte über morphologische. Lithiumtherapie und Nierenfunktion. Organspezifische Nebenwirkungen von Psychopharmaka.

Erste Berichte über morphologische. Lithiumtherapie und Nierenfunktion. Organspezifische Nebenwirkungen von Psychopharmaka. Das lesen Sie demnächst... Organspezifische Nebenwirkungen von Psychopharmaka Hepatotoxizität 12/2006 Neurologische Nebenwirkungen 1/2007 Endokrinologische Nebenwirkungen 2/2007 Lithiumtherapie und Nierenfunktion

Mehr

Esidrix 25 mg Tabletten

Esidrix 25 mg Tabletten Gebrauchsinformation: Information für den Anwender Esidrix 25 mg Tabletten Zur Anwendung bei Erwachsenen Wirkstoff: Hydrochlorothiazid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie

Mehr

CUSHING KRANKHEIT UND SYNDROM

CUSHING KRANKHEIT UND SYNDROM CUSHING KRANKHEIT UND SYNDROM Dr. med. Peter Igaz PhD DSc Klinik II. der Inneren Medizin Medizinische Fakultät Semmelweis Universität Morbus Cushing Cushing Syndrom Hypercortisolismus Überproduktion von

Mehr

Nierenfunktion nach Herztransplantation. Dr. Sven Teschner Transplantationszentrum Köln Innere Medizin IV - Nephrologie

Nierenfunktion nach Herztransplantation. Dr. Sven Teschner Transplantationszentrum Köln Innere Medizin IV - Nephrologie Nierenfunktion nach Herztransplantation Dr. Sven Teschner Transplantationszentrum Köln Innere Medizin IV - Nephrologie Die Funktionen der Nieren 1. Entgiftung 2. Regulation des Volumenhaushalts (Hypo-/Hypervolämie)

Mehr

Hypernatriämie auf der Intensivstation Elektrolyt-Seminar, Ernährung-2007- Innsbruck

Hypernatriämie auf der Intensivstation Elektrolyt-Seminar, Ernährung-2007- Innsbruck Hypernatriämie auf der Intensivstation Elektrolyt-Seminar, Ernährung-2007- Innsbruck wilfred.druml@meduniwien.ac.at Hypernatriämie auf der Intensivstation 10,00% 9,00% 8,00% 7,00% 6,00% 5,00% 4,00% 3,00%

Mehr

Wasser- und Elektrolythaushalt

Wasser- und Elektrolythaushalt Einteilung der Flüssigkeitsräume Wasser- und Elektrolythaushalt Im menschlichen Organismus gibt es verschiedene Flüssigkeitsräume (Abb.1 und 2). Diese sind einerseits voneinander abgegrenzt, und die Zusammensetzung

Mehr

MAP. Amino Acid Pattern. Master. Prof. Dr. Mauricio Luca-Moretti

MAP. Amino Acid Pattern. Master. Prof. Dr. Mauricio Luca-Moretti MAP Master Amino Acid Pattern Prof. Dr. Mauricio Luca-Moretti Die Geschichte der Aminosäurenforschung Die Entdeckungen der essentiellen Aminosäuren Die besondere Rolle von Eiweiß / Protein Nach Wasser

Mehr

Besitzerinformation: Cushing-Syndrom beim Hund

Besitzerinformation: Cushing-Syndrom beim Hund Besitzerinformation: Cushing-Syndrom beim Hund Was ist bedeutet Cushing-Syndrom? Das Hormon Kortisol wird in den Nebennieren gebildet. Die Nebennieren sind zwei kleine Organe, die in der Nähe der Nieren

Mehr

Dapagliflozin (Forxiga )

Dapagliflozin (Forxiga ) Dapagliflozin (Forxiga ) Dapagliflozin (Forxiga ) ist ein neues orales Antidiabetikum und der erste Vertreter der Klasse der kompetitiven, reversiblen SGLT-2-Inhibitoren (SGLT-2: Natrium- Glucose-Cotransporter

Mehr

Flüssigkeitstherapie: Erhaltungsbedarf 4-2-1-Faustregel

Flüssigkeitstherapie: Erhaltungsbedarf 4-2-1-Faustregel Stundenplan 4.4.07 Einführung; Geschichte der Anästhesie 11.4.07 WasserElektrolyt und SäureBaseHaushalt 18.4.07 Akutschmerzdienst 25.4.07 Neurotransmitter und primäre Nozizeption 2.5.07 Bildgebung bei

Mehr

Unbekannte Probe- entweder D-Glu., L-Glu., beides oder H2O? Testergebnis o- Toluidin positiv, Glu-Oxidase-Peroxidase neg? Begründung!

Unbekannte Probe- entweder D-Glu., L-Glu., beides oder H2O? Testergebnis o- Toluidin positiv, Glu-Oxidase-Peroxidase neg? Begründung! TEST1 Schreiben sie 2 saure Aminosäuren an! Was sind essentielle As geben sie 3 Beispiele an! Was versteht man unter Glykopyranose? Unbekannte Probe- entweder D-Glu., L-Glu., beides oder H2O? Testergebnis

Mehr

B BRAUN 7 Die Infusionslösungen... 50

B BRAUN 7 Die Infusionslösungen... 50 7 Die Infusionslösungen... 50 7.1 Grundlegende Physiologie der Flüssigkeitsräume...52 7.1.1 Die Flüssigkeitsräume...52 7.1.2 Austauschprozesse zwischen den Flüssigkeitsräumen...53 7.2 Zufuhr von Wasser,

Mehr

Dr. Raths Vitaminprogramm zur Vorbeugung und unterstützenden Therapie. Bluthochdruckkrankheit der Durchbruch

Dr. Raths Vitaminprogramm zur Vorbeugung und unterstützenden Therapie. Bluthochdruckkrankheit der Durchbruch 4 Bluthochdruck Dr. Raths Vitaminprogramm zur Vorbeugung und unterstützenden Therapie Bluthochdruckkrankheit der Durchbruch Wie Dr. Raths Vitaminprogramm Patienten mit Bluthochdruck hilft Klinische Studien

Mehr

Ernährungsmedizinische Betreuung eines Triathleten während eines Wettkampfes. H. Waitzer

Ernährungsmedizinische Betreuung eines Triathleten während eines Wettkampfes. H. Waitzer Ernährungsmedizinische Betreuung eines Triathleten während eines Wettkampfes H. Waitzer Historisches In den Anfängen des Hawaii Triathlons wurden die Athleten vor und während des Rennes gewogen Frühere

Mehr

AUFKLÄRUNG ÜBER DIE INTRASPINALE MEDIKAMENTENTHERAPIE UND IMPLANTATION EINER MEDIKAMENTEN-PUMPE

AUFKLÄRUNG ÜBER DIE INTRASPINALE MEDIKAMENTENTHERAPIE UND IMPLANTATION EINER MEDIKAMENTEN-PUMPE AUFKLÄRUNG ÜBER DIE INTRASPINALE MEDIKAMENTENTHERAPIE UND IMPLANTATION EINER MEDIKAMENTEN-PUMPE Patienten/Aufkleber Die Medikamentenpumpenimplantation ist für Sie eine Behandlungsmöglichkeit weil durch

Mehr

Gutartige Vergrößerung der Prostata (BPH) - was nun?

Gutartige Vergrößerung der Prostata (BPH) - was nun? Gutartige Vergrößerung der Prostata (BPH) - was nun? Ursachen Untersuchungen Behandlungsmöglichkeiten Früher oder später trifft es fast jeden Mann: die gutartige Prostatavergrößerung, medizinisch BPH genannt.

Mehr

Angeborene und erworbene Vitaminmangelerkrankungen

Angeborene und erworbene Vitaminmangelerkrankungen Medizinisch Fakultät Carl Gustav Carus Klinik und Poliklinik für Neurologie Angeborene und erworbene Vitaminmangelerkrankungen Alexander Storch Klinik und Poliklinik für Neurologie Technische Universität

Mehr

LABORINFORMATION (3/15)

LABORINFORMATION (3/15) LABORINFORMATION (3/15) Neuerungen in der Nierenfunktionsdiagnostik Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! 2012 erschienen aus der Arbeitsgruppe der KDIGO die überarbeiteten Leitlinien der KDOQI (2002)

Mehr

Thema: Wasser, Elektrolyte und Thermoregulation

Thema: Wasser, Elektrolyte und Thermoregulation Institut für Sportwissenschaft Sommersemester 2005 Fitness Schwerpunkt Seminarleiter: PD Dr. T. Stemper/ Dr. P. Wastl Referenten: Stefan Glaus, Benedict Viktor Thema: Wasser, Elektrolyte und Thermoregulation

Mehr

Einfache und schnelle Krampfbehandlung

Einfache und schnelle Krampfbehandlung Einfache und schnelle Authorin: Wiebke Klein, Physiotherapeutin Kontakt: wiebke@physio-neuffen.de Stand: 10.10.10 1/9 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung...2 2 Chemische Wirkungsweise von Natrium...2 3 Die

Mehr

Universitätsklinikum Regensburg

Universitätsklinikum Regensburg Parenterale Ernährung bei Tumorerkrankungen 17. Januar 2015 20. Onkologisches Symposium Dipl. Oec. Magda van de Laar ZED Zentrum für Diabetes- und Ernährungsberatung Inhalt Prävalenz der Mangelernährung

Mehr

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar?

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Dr. med. Jutta Scheiderbauer Seit den 1990er Jahren hat sich etabliert, die schubförmige Multiple Sklerose (MS) mit

Mehr

Koronare Herzkrankheit

Koronare Herzkrankheit HT46555_001_080 15.01.2008 8:54 Uhr Seite 3 Koronare Herzkrankheit Vervollständigen Sie den Text: ie koronare Herzkrankheit (kurz ) wird durch Veränderungen in den Koronarien hervorgerufen. Im engeren

Mehr

WEGWEISER ZUR EINLAGERUNG VON NABELSCHNURBLUT UND -GEWEBE

WEGWEISER ZUR EINLAGERUNG VON NABELSCHNURBLUT UND -GEWEBE WEGWEISER ZUR EINLAGERUNG VON NABELSCHNURBLUT UND -GEWEBE Nabelschnurblut ist wertvoll! Wenn sich Eltern dafür entscheiden, das Nabelschnurblut ihres Kindes aufzubewahren, können sie damit dem Kind selbst,

Mehr

Alkoholprävention bei Jugendlichen

Alkoholprävention bei Jugendlichen Alkoholprävention bei Jugendlichen Konzept des Verein für Jugendhilfe 1. Aktionen bei Verkaufsstellen mit verschiedenen lokalen Bündnispartnern Plakat des Landkreis Böblingen Nach dem Beispiel aus Karlsruhe

Mehr

PHV-issue: Codein for the treatment of cough or cold in paediatric patients

PHV-issue: Codein for the treatment of cough or cold in paediatric patients BASG / AGES Institut LCM Traisengasse 5, A-1200 Wien Datum: Kontakt: Abteilung: Tel. / Fax: E-Mail: Unser Zeichen: Ihr Zeichen: 27.05.2015 Mag. pharm. Dr. Ulrike Rehberger REGA +43 (0) 505 55 36258 pv-implementation@ages.at

Mehr

Risiko erkannt oder nicht?

Risiko erkannt oder nicht? Risiko erkannt oder nicht? Patient Diagnostics Vorsorge-Schnelltests Die einzigartige Gesundheitsvorsorge für zu Hause Blutzucker Vorsorgetest Cholesterin Vorsorgetest Darmpolypen Vorsorgetest Harninfektion

Mehr

Ausdruck 1 Kuchendiagramm Drogen

Ausdruck 1 Kuchendiagramm Drogen Ausdruck 1 Kuchendiagramm Drogen 1 Ausdruck 2 Auflösung Kuchendiagramm Drogen 2 Ausdruck 3 Gebrauchsinformation Alkohol A l k o h o l Wirkstoff: Ethanol C2H5OH Arzneimittel müssen für Kinder unzugänglich

Mehr

HERZLICH WILLKOMMEN. Monika Mertens

HERZLICH WILLKOMMEN. Monika Mertens HERZLICH WILLKOMMEN. Ernährung Gesundheitsrisiko Nr.1 Ernährungsbedingte Erkrankungen: Belastung der Krankenkassen Mangel im Überfluss Überhang an Makronährstoffen, vor allem Fett und Industriezucker.

Mehr

Mit Monurelle Cranberry und Monulab haben Sie Ihre Blasenentzündung im Griff!

Mit Monurelle Cranberry und Monulab haben Sie Ihre Blasenentzündung im Griff! Mit Monurelle Cranberry und Monulab haben Sie Ihre Blasenentzündung im Griff! Medizinprodukte Nur 1 Tablette pro Tag Auf Basis von Cranberry (Vaccinium macrocarpon) 2 oder 6 Tests Beugt mit doppelter Schutzfunktion

Mehr

Verordnung des EDI über die Zuteilung von Organen zur Transplantation

Verordnung des EDI über die Zuteilung von Organen zur Transplantation Verordnung des EDI über die Zuteilung von Organen zur Transplantation (Organzuteilungsverordnung EDI) vom 2. Mai 2007 Das Eidgenössische Departement des Innern, gestützt auf die Verordnung vom 16. März

Mehr

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar?

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Themen: Übersicht der MS-Immuntherapeutika Off label Medikamente Welche Medikamtente bei welcher Patientensituation?

Mehr