PFLEGEVERSICHERUNG ALS AUSWEG AUS DER PFLEGEKRISE?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "PFLEGEVERSICHERUNG ALS AUSWEG AUS DER PFLEGEKRISE?"

Transkript

1 PFLEGEVERSICHERUNG ALS AUSWEG AUS DER PFLEGEKRISE? VERGLEICH DER PFLEGEFINANZIERUNGS- SYSTEME IN ÖSTERREICH UND DEUTSCHLAND Masterarbeit eingereicht an der IMC Fachhochschule Krems Fachhochschul-Masterstudiengang Gesundheitsmanagement von Magdalena HAGER, BA zur Erlangung des akademischen Grades Master of Arts in Business (MA) Begutachter: Hon.Prof.(FH) Dr. Gerhard Zednik, MBA Eingereicht am:

2 Eidesstattliche Erklärung Ich erkläre an Eides statt, dass ich die vorliegende Masterarbeit selbstständig verfasst, und in der Bearbeitung und Abfassung keine anderen als die angegebenen Quellen oder Hilfsmittel benutzt, sowie wörtliche und sinngemäße Zitate als solche gekennzeichnet habe. Die vorliegende Masterarbeit wurde noch nicht anderweitig für Prüfungszwecke vorgelegt. Datum:

3 Danksagung Danksagung An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Menschen, die mich bei der Erstellung dieser Arbeit unterstützt haben. Ich bedanke mich sehr herzlich bei meinem Betreuer Herrn Hon.Prof. (FH) Dr. Gerhard Zednik, MBA, für die ausgezeichnete fachliche Betreuung und die rasche Rückmeldung auf Anfragen. Ein ganz besonderer Dank gebührt meinen Eltern sowie meiner Schwester, die mich während des gesamten Studiums unterstützt und mir immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Expertinnen und Experten für die sehr interessanten und aufschlussreichen Gespräche bedanken sowie für ihre wertvolle Zeit, die sie mir zur Verfügung gestellt haben. Schlussendlich ergeht ein herzliches Dankeschön an all jene, die meine Arbeit Korrektur gelesen haben und mir wertvolle Inputs gegeben haben. Magdalena Hager I

4 Abstract Abstract As a result of the demographic change and the ageing of the population, it is necessary, to think about new ideas how to finance long-term care in Austria in future. The aim of this thesis is to compare the Austrian and the German long-term care financing systems and to consider which advantages of the German system can be transferred to the Austrian system. While the German system is financed through compulsory long term care insurance, the Austrian long-term care system is funded through taxes. Thirteen expert interviews with different representatives from Austrian and German organizations were conducted to determine and analyze the long-term care financing systems. The results of this thesis show different financing options and give advice how to finance long-term care in future. Magdalena Hager II

5 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... VI Tabellenverzeichnis... VII Abkürzungsverzeichnis... VIII 1 Einleitung Problemstellung Zielsetzung und Hypothese Aufbau der Arbeit Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Pflegebedürftigkeit Entwicklungen der Pflegebedürftigkeit Demographische Determinanten Nichtdemographische Determinanten Pflegeversicherung Versicherungspflicht und Pflichtversicherung Umlageverfahren vs. Kapitaldeckungsverfahren Pflegefinanzierungsformen Pflegesicherung aus Steuern Geschichtliche Entwicklung der Pflegevorsorge in Österreich bis Rechtliche Rahmenbedingungen Leistungen der öffentlichen Hand Private Leistungen Finanzierung Pflegefonds Pflegeversicherung Magdalena Hager III

6 Inhaltsverzeichnis Entwicklung der Pflegeversicherung in der Bundesrepublik Deutschland und in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bis Gesetzliche Situation Leistungsvoraussetzungen Pflegeleistungen in Deutschland Finanzierung der gesetzlichen Pflegeversicherung in Deutschland Private Pflegeversicherung Zukünftige Perspektiven für die Pflegeversicherung Forschungsmethoden Methodik der Datenerhebung Auswertungsmethoden Darstellung der Forschungsergebnisse Vergleich des österreichischen und des deutschen Pflegefinanzierungssystems Zukünftige Finanzierung der Pflege in Österreich Einführung einer Versicherungslösung in Österreich Umlageverfahren vs. Kapitaldeckungsverfahren Einführung einer Vermögens- und Erbschaftssteuer Pflege-Regress Beitragszuschlag für kinderlose Mitglieder Pflegegeldreformgesetz Einführung eines Pflegefonds nach Vorbild der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG) Private Pflege(zusatz)versicherungen Leistungs- und Betreuungsangebote für pflegebedürftige Menschen Magdalena Hager IV

7 Inhaltsverzeichnis Ausbau der Betreuungsangebote Kombinationsmöglichkeit von Geld- und Sachleistungen Stunden-Betreuung Exportierbarkeit von Pflege Pflegeberatung Pflegekräftefachmangel Pflegefreistellung Pflegesystem der Zukunft Beantwortung der Hypothese und der Forschungsfragen Beantwortung der Hypothese Beantwortung der Forschungsfragen Handlungsempfehlungen und Ausblick Pflegezukunftsmodell in Österreich Herausforderungen der Zukunft Langfristige Lösungsansätze Conclusio Literaturverzeichnis Anhang Magdalena Hager V

8 Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Abbildung 2: Abbildung 3: Abbildung 4: Abbildung 5: Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland im Zeitraum von 2007 bis Pflegebedürftige in Deutschland nach Alter und Pflegequote im Jahr Anteil der Bundes- und LandespflegegeldbezieherInnen in der jeweiligen Altersgruppe im Jahr 2009 in Österreich Voraussichtliche Bevölkerungsstruktur in Österreich von Voraussichtliche Bevölkerungsstruktur in Deutschland von Abbildung 6: Bevölkerungspyramide Deutschland Abbildung 7: Anzahl der PflegegeldbezieherInnen des Bundes im Jahr 2010 in Österreich Abbildung 8: Zahlungsströme des österreichischen Pflegesystems Abbildung 9: Entwicklung der LeistungsempfängerInnen der Pflegeversicherung in Deutschland von 2004 bis Abbildung 10: Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung in Deutschland Magdalena Hager VI

9 Tabellenverzeichnis Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Pflegebedürftige nach der Art der Versorgung im Jahr 2009 in Deutschland... 8 Tabelle 2: PflegegeldbezieherInnen des Bundes und der Länder nach Pflegestufen und Geschlecht im Jahr 2010 in Österreich Tabelle 3: Voraussichtliche Erwerbsquote von Frauen 2009 bis 2050 in Prozent in Österreich Tabelle 4: Prognose des Bundes- und Landespflegeaufwandes in Mio. Euro bis 2030 in Österreich Tabelle 5: Aufwände für Sachleistungen der Länder bis 2030 in Österreich Tabelle 6: Monatliches Pflegegeld nach Pflegestufen im Jahr 2012 in Österreich Tabelle 7: Sachleistungen bei häuslicher Pflege in Deutschland Tabelle 8: Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen bei häuslicher Pflege in Deutschland Tabelle 9: Einnahmen und Ausgaben der Sozialen Pflegeversicherung im Jahr 2010 in Deutschland Tabelle 10: Steueraufkommen in den Jahren 2009 und 2010 in Mrd. Euro in Österreich Tabelle 11: Prämie für 25% des gesetzlichen Pflegegeldes in Euro pro Monat in Österreich Tabelle 12: Erhöhung des staatlichen Pflegegeldes in Österreich Magdalena Hager VII

10 Abkürzungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis ADL Activities of Daily Life ASVG Allgemeines Sozialversicherungsgesetz, BGBl. Nr. 189/1955, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010 BAG BIP BPGG BSHG B-VG DDR EU GKV MDK NÖ PGG NÖ SHG SGB WIFO Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt Bruttoinlandsprodukt Bundespflegegeldgesetz Bundessozialhilfegesetz Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern gemäß Art. 15a B-VG über gemeinsame Maßnahmen des Bundes und der Länder für pflegebedürftige Personen, BGBl. Nr. 866/1993 Deutsche Demokratische Republik Europäische Union Gesetzliche Krankenversicherung Medizinische Dienste der Krankenkassen Niederösterreichisches Pflegegeldgesetz Niederösterreichisches Sozialhilfegesetz Sozialgesetzbuch Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung Magdalena Hager VIII

11 Einleitung 1 Einleitung In der vorliegenden Einleitung werden die Problemstellung, die Zielsetzung sowie der Aufbau der Arbeit dargestellt. 1.1 Problemstellung Ausgehend von dem demographischen Wandel der österreichischen Bevölkerung und der damit verbundenen Überalterung der Bevölkerung, wird die Pflegebedürftigkeit steigen. Die ansteigende Erwerbsquote von Frauen und die Singualisierung von Lebensformen führen zudem zu einem Rückgang der informellen Pflege durch Angehörige und erhöhen die Kosten für die Pflege. Im Jahr 2030 werden 30% der Bevölkerung in Österreich über 60 Jahre alt sein. Bereits Ende 2009 bezogen Menschen Pflegegeld und benötigten somit in Österreich ständig Pflege (Statistik Austria, 2011a, S. 1ff). Im Jahr 1995 wurde in Deutschland die Pflegeversicherung als fünfte Säule des Sozialversicherungssystems eingeführt (Drespe, 2011, S. 1). In Österreich erfolgt die Finanzierung der Pflege aus dem allgemeinen Abgabenaufkommen, nämlich den Steuern (Mühlberger, Guger, Knittler, & Schratzenstaller, 2008c, S. 19). Im März 2011 haben sich die Bundesländer und die Regierung in Österreich auf einen Pflegefonds in der Höhe von 685 Millionen bis 2014 geeinigt (Wiener Zeitung, 2011, S. 1). Bezugnehmend auf die Problemstellung ist fraglich, wie die Pflege in Zukunft trotz verändernder Rahmenbedingungen finanziert werden kann. Magdalena Hager 1

12 Einleitung 1.2 Zielsetzung und Hypothese Das Thema der hier vorliegenden Masterthese lautet Pflegeversicherung als Ausweg aus der Pflegekrise? Vergleich der Pflegefinanzierungssysteme in Österreich und Deutschland. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es herauszufinden, wie der Pflegebedarf in Österreich in der Zukunft finanziert werden kann. Hierfür werden die Pflegefinanzierungssysteme in Österreich und in Deutschland gegenübergestellt. Im Rahmen der Masterthese werden folgende Forschungsfragen beantwortet: Stellt die Pflegeversicherung ein geeignetes Mittel dar, um in Österreich in der Zukunft die Pflegefinanzierung sicherzustellen? Welche möglichen Vorteile der Pflegeversicherung in Deutschland können auf das System in Österreich übertragen werden? Wie kann der Finanzierungsbedarf in der Pflege zukünftig gedeckt werden? Abgeleitet von der Zielsetzung und der Problemstellung soll durch die Durchführung von gezielten Forschungsaktivitäten folgende Hypothese beantwortet werden: Die Pflegeversicherung ist ein möglicher Ausweg aus der Unfinanzierbarkeit der zukünftigen Pflege in Österreich. 1.3 Aufbau der Arbeit Im ersten Kapitel erfolgt eine Darstellung der Problemstellung und der Zielsetzung der Masterarbeit. Anschließend werden im Kapitel 2 die Begriffe Pflegebedürftigkeit sowie Pflichtversicherung und Versicherungspflicht definiert und näher beleuchtet. Das Kapitel 3 beschreibt die verschiedenen Magdalena Hager 2

13 Einleitung Pflegefinanzierungsformen, nämlich die Pflegesicherung aus Steuermitteln und den Pflegefonds in Österreich und die Pflegeversicherung in Deutschland. Es wird die rechtliche Situation in Österreich und Deutschland dargestellt. Des Weiteren werden die Leistungen innerhalb der Pflegefinanzierungsformen verglichen. Das vierte Kapitel beinhaltet den theoretischen Hintergrund zur angewandten Forschungsmethode. Das Untersuchungsdesign sowie die Durchführung der Forschungsaktivitäten werden beschrieben. Im Anschluss daran werden im Kapitel 5 die Ergebnisse aus den Expertinnen- und Experteninterviews dargestellt. Schlussendlich wird im Kapitel 6 die Hypothese diskutiert und die Forschungsfragen beantwortet sowie im Kapitel 7 entsprechende Handlungsempfehlungen abgeleitet. Abschließend erfolgt im Kapitel 8 eine Conclusio zur vorliegenden Arbeit. Magdalena Hager 3

14 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung 2 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Im zweiten Kapitel der Masterthese werden die Begriffe Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung näher definiert. 2.1 Pflegebedürftigkeit Das Risiko der Pflegebedürftigkeit und die damit einhergehenden Konsequenzen wurden erst in den vergangenen Jahren in der Öffentlichkeit diskutiert. Auch wenn die Problematik der Überalterung der Bevölkerung erkannt wurde, zeigt die Politik in Österreich nur ein sehr geringes Interesse an langfristigen Lösungsansätzen. Deutschland versucht die Pflegeproblematik mithilfe einer Pflegeversicherung zu lösen (Drespe, 2011, S. 1). Österreich deckt das Risiko der Pflegebedürftigkeit mit einem steuerfinanzierten System ab (Mühlberger, Guger, Knittler, & Schratzenstaller, 2008c, S. 19). Unabhängig von den staatlichen Leistungen ist zu beobachten, dass ein großer Teil der Pflegeleistung auf den familiären Bereich und insbesondere auf die Frauen entfällt. Mit zunehmender Erhöhung der Erwerbstätigkeit von Frauen ist es allerdings fraglich wie lange die unentgeltlichen Pflegeleistungen im Kreise des Familienverbundes verrichtet werden können (Statistik Austria, 2011b, S. 1). Mager (1999, S. 118) definiert Pflegebedürftigkeit folgendermaßen: Pflegebedürftigkeit ist aufgrund seiner Multidimensionalität ein komplexes und schwer zu definierendes Phänomen. Charakteristisch für Pflegebedürftigkeit ist die individuelle Abhängigkeit von persönlichen Hilfe- und Pflegeleistungen zur Aufrechterhaltung elementarer Lebensfunktionen aufgrund eines zumindest zeitweisen, vielfach aber dauerhaften Verlustes der Möglichkeiten zur selbständigen Lebensführung. Dieser Verlust kann die Folge von pränatalen Magdalena Hager 4

15 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Störungen und Defekten, genetischen Prädispositionen, von Erkrankungen und Unfällen sein. Mager (1999, S. 118) fasst den Begriff der Pflegebedürftigkeit sehr weit und stellt klar, dass das Risiko Hilfs- und Pflegeleistungen in Anspruch nehmen zu müssen, allen Menschen unabhängig vom Alter wiederfahren kann. [Menschen] die aufgrund ihrer funktionellen Einschränkungen nicht mehr in der Lage sind, den Alltag selbständig zu bewältigen, [sind pflegebedürftig]. (Weyerer, 2007, S. 48). Wie viel Unterstützung pflegebedürftige Personen benötigen, ist davon abhängig, welche personellen und räumlichen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Weyerer meint damit, dass pflegebedürftige Personen durch Bereitstellung von ausreichend personellen und räumlich adäquaten Ressourcen länger eigenständig ihr Leben führen können. Ist die Wohnung der pflegebedürftigen Menschen barrierefrei gestaltet, können diese Menschen länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben als Personen die im 2. Stock ohne Lift leben (Weyerer, 2007, S. 48). In Österreich wird laut Gesetz zwischen Krankheit und Pflegebedürftigkeit unterschieden. Während Krankheit gemäß 120 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG) als regelwidriger Körper- oder Geisteszustand definiert wird, der die Krankenbehandlung notwendig macht (Skuban, 2004, S. 65), wird der Begriff der Pflegebedürftigkeit weder im Art. 15a B-VG Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern noch im Bundespflegegeldgesetz (BPGG) gesetzlich definiert (Skuban, 2004, S. 65). Nach deutschem Sozialrecht herrscht vergleichbar mit Österreich eine strikte Trennung zwischen Krankheit und Pflegebedürftigkeit. Anders als in Österreich, wurde jedoch in Deutschland der Begriff der Pflegebedürftigkeit in 14 SGB (Sozialgesetzbuch) XI verankert. Das Gesetz definiert folgende Menschen als pflegebedürftig: Magdalena Hager 5

16 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Alle jene Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen. (Klie, 2005, S. 167ff). Problematisch zu sehen ist, dass der Begriff der Pflegebedürftigkeit in Deutschland sehr eng gefasst ist und pflegebedürftige Menschen durch diese Definition von Leistungen ausgeschlossen werden können. Durch den in Deutschland sehr eng definierten Begriff der Pflegebedürftigkeit werden nur körperbezogene Versorgungsleistungen einbezogen, für die Pflegebedürftigen ist aber auch eine psychosoziale Zuwendung erforderlich. Eine Ausweitung des Begriffs würde zu einem höheren Leistungsumfang sowie zu einer Optimierung der Versorgung führen. Damit verbunden, können die Pflegestufen nicht die Pflegebedürftigkeit der Menschen abbilden, sondern dienen nur als Richtlinie für die Leistungsbezüge. Es wird plädiert, ein System zur individuellen Ermittlung des Pflegeversorgungsbedarfes zu installieren (Skuban, 2004, S. 65ff). In Deutschland wird derzeit eine Diskussion über den Pflegebedürftigkeitsbegriff geführt. Fraglich ist, ob das neue Modell finanztechnisch umsetzbar ist. Die Berechnungen ergeben einen zusätzlichen durchschnittlichen Finanzierungsbedarf von 2,5 bis 3,5 Mio. Durch die Gleichstellung der psychischen kognitiven Beeinträchtigungen würde sich die Fallzahl erhöhen (I 08, & I 10, Telefonisches Interview, 2012). Der Begriff Pflegebedürftigkeit sollte nicht defizitär, sondern ressourcenorientiert und teilhabeorientiert definiert werden. Die neue Definition würde zu einer Veränderung des Leistungsrechts führen und hätte eine Veränderung des Pflegestufenmodells zur Folge (I 10, Telefonisches Interview, 2012). Als kleinster gemeinsamer Nenner für die Begriffserklärung Pflegebedürftigkeit kann in der vorliegenden Arbeit sowohl für Deutschland als auch für Österreich die Definition von Skuban verwendet werden. Skuban bezeichnet Personen als Magdalena Hager 6

17 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung pflegebedürftig, die als Folge einer Erkrankung oder Behinderung regelmäßige und bedeutende Hilfestellung bei alltäglichen existenziellen Verrichtungen benötigt und dieser Hilfebedarf von längerer Dauer ist. (Skuban, 2004, S. 70) Entwicklungen der Pflegebedürftigkeit Im folgenden Kapitel wird unter anderem graphisch dargestellt, wie sich die Pflegebedürftigkeit in den nächsten Jahrzehnten in Deutschland und Österreich entwickeln wird. Abbildung 1: Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland im Zeitraum von 2007 bis 2050 Quelle: Statistisches Bundesamt, 2011a, S Anzahl der Pflegebedürftigen von 2007 bis insgesamt männlich weiblich Die Anzahl der pflegebedürftigen Personen in Deutschland wird von 2,2 Mio. Menschen im Jahr 2007 auf 3,4 Mio. Menschen im Jahr 2030 ansteigen werden zweimal so viele Menschen wie im Jahr 2007 pflegebedürftig sein. Auffällig ist des Weiteren, dass die Zahl der weiblichen Pflegebedürftigen im Vergleich zu den männlichen Pflegebedürftigen doppelt so hoch sein wird (Statistisches Bundesamt, 2011a, S. 1). Dies liegt darin begründet, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung aufweisen und die Pflegebedürftigkeit, wie später gezeigt wird, ab einem bestimmten Alter rasant wächst. Magdalena Hager 7

18 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Tabelle 1: Pflegebedürftige nach der Art der Versorgung im Jahr 2009 in Deutschland Quelle: Statistisches Bundesamt, 2011b, S. 8 Pflegebedürftige nach Art der Versorgung Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III In Österreich werden 58% der Pflegebedürftigen zu Hause von Angehörigen gepflegt, 25% der pflegebedürftigen Personen werden zu Hause von Angehörigen sowie Pflegediensten versorgt. 16% der Pflegebedürftigen sind stationär in Pflegeheimen untergebracht. 2% der Pflegebedürftigen erhalten eine 24-Stunden- Betreuung (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, 2010, S. 7). Pflegebedürftige insgesamt Versorgung zu Hause Versorgung vollstationär in Hei- men insgesamt Die Tabelle 1 zeigt auf, dass die Mehrzahl der Pflegebedürftigen ambulant versorgt wird. Die Betreuung zu Hause ermöglicht, dass die pflegebedürftigen Personen in ihrem gewohnten Umfeld versorgt werden. Diese Atmosphäre trägt auch dazu bei, dass diese Personen länger ihre Orientierung behalten und einen engen Zusammenhalt durch ihre Familie erfahren. Im Jahr 2009 waren in Deutschland insgesamt Menschen pflegebedürftig. Von den Menschen, die zu Hause versorgt wurden, wurden von den Angehörigen und zusammen mit/durch Pflegedienste gepflegt. Vollstationär in Heimen wurden pflegebedürftige Personen versorgt. Es ist bemerkenswert, dass mehr als zweimal so viele Personen zu Hause betreut werden. Zu beobachten ist, dass ein Großteil der Menschen mit Pflegestufe 1 zu Hause versorgt werden. Mit steigendem Pflegeaufwand nimmt die Zahl der durch Pflegedienste oder Familie gepflegten Personen ab und die Anzahl an Heimunterbringungen zu. Hervorzuheben ist, dass in der höchsten Pflegestufe 3 noch in etwa gleich viele Menschen zu Hause wie auch im Pflegeheim versorgt werden (Statistisches Bundesamt, 2011b, S. 8). Magdalena Hager 8

19 Prozent Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Abbildung 2: Pflegebedürftige in Deutschland nach Alter und Pflegequote im Jahr 2009 Quelle: Statistisches Bundesamt, 2011b, S ,0 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0 Pflegebedürftige nach Alter und Pflegequote im Jahr Deutschland 0,6 0,5 1,7 2,7 unter 15 4,7 9,9 19,9 38, über 90 59,1 insgesamt männlich weiblich Die Abbildung 2 zeigt mithilfe der Pflegequote, den Anteil der Pflegebedürftigen in der jeweiligen Altersgruppe gemessen an der jeweiligen Bevölkerungsanzahl der Altersgruppe. Es ist ersichtlich, dass die Pflegebedürftigkeit mit dem Alter zunimmt. Dies ist vor allem auf die Multimorbidität bei älteren Menschen zurückzuführen. Während laut Statistik im Jahr 2009 in Deutschland die 70- bis unter 75 Jährigen zu 5% pflegebedürftig waren, betrug die Pflegebedürftigkeit bei den über 90-Jährigen 59%. Interessant ist auch, dass sich die Pflegebedürftigkeit bei Frauen und Männern bis zum 80. Lebensjahr kaum unterscheiden, erst dann steigt die Pflegebedürftigkeit bei Frauen im Gegensatz zu Männern verstärkt an (Statistisches Bundesamt, 2011b, S. 8). Magdalena Hager 9

20 Prozent Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Abbildung 3: Anteil der Bundes- und LandespflegegeldbezieherInnen in der jeweiligen Altersgruppe im Jahr 2009 in Österreich Quelle: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, 2010, S ,0 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0 Bundes- und LandespflegegeldbezieherInnen im Jahr 2009 in Österreich 3,0 4,3 10,3 33,7 48, weiblich männlich insgesamt Im Jahr 2009 bezogen Menschen in Österreich Pflegegeld des Bundes und der Länder. Wie in der Abbildung 4 ersichtlich, steigt die Pflegebedürftigkeit ab dem 60. Lebensjahr an. Bei den weiblichen Pflegegeldbezieherinnen nimmt die Pflegebedürftigkeit ab dem 80. Lebensjahr stark zu, im Gegensatz dazu ist bei den männlichen Pflegegeldbeziehern ein sinkender Pflegebedarf zu beobachten (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, 2010, S. 50). Wie die Abbildung 2 und 3 aufweisen, nimmt die Pflegebedürftigkeit vor allem im Alter in Deutschland und Österreich zu. Da das Risiko der Pflegebedürftigkeit besonders in den letzten Lebensjahren sehr stark ansteigt, muss schon frühzeitig an der Vermeidung dieses Risikos angesetzt werden. Gesundheitsförderung sowie präventive Ansätze können dabei als Unterstützung helfen. Bewegung, eine altersadäquate Einrichtung der Wohnung, eine ausgewogene Ernährung sowie geistige Fitness können helfen, dass Personen länger ihre Eigenständigkeit behalten und auf keine Unterstützung angewiesen sind. Magdalena Hager 10

21 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Tabelle 2: PflegegeldbezieherInnen des Bundes und der Länder nach Pflegestufen und Geschlecht im Jahr 2010 in Österreich Quelle: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, 2011, S. 49ff Anzahl der PflegegeldbezieherInnen des Bundes Anzahl der PflegegeldbezieherInnen des Landes Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Summe Stufe Stufe Stufe Stufe Stufe Stufe Stufe Summe Die Tabelle 2 zeigt die Anzahl der Pflegegeldbezieherinnen bzw. bezieher des Bundes und des Landes in der jeweiligen Pflegestufe in Österreich im Jahr Der größte Anteil an Pflegegeldbezieherinnen und bezieher des Bundes und des Landes ist der Pflegestufe 2 zugeordnet. Die Pflegestufe 2 bedeutet, dass ein Pflegebedarf von über 85 Stunden pro Monat besteht. Die geringste Anzahl der Frauen und Männer empfängt das Pflegegeld der Pflegestufe 7 (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, 2011, S. 49ff). Es kann davon ausgegangen werden, dass die Zahl der pflegebedürftigen Personen in Österreich weitaus höher ist als die Anzahl der Bezieherinnen bzw. bezieher von Pflegegeld. Da diese Personen jedoch die 60 Stunden Pflegebedarf nicht erreichen bzw. die 6-Monats-Grenze noch nicht erreicht haben, können sie kein Pflegegeld beziehen (I 07, Persönliches Interview, 2012). Wie später noch dargestellt wird, muss jedoch davon ausgegangen werden, dass aufgrund der Erhöhung der Erwerbstätigkeit von Frauen, weniger Menschen zu Hause gepflegt werden und eventuell über einen Ausbau der stationären Pflegeeinrichtungen nachgedacht werden muss (Statistik Austria, 2011c, S. 1). Die stationäre Versorgung ermöglicht den Pflegebedürftigen eine Rund-um- Versorgung sowie einen geregelten Alltag. Des Weiteren werden die Angehörigen sehr stark entlastet. Magdalena Hager 11

22 Prozent Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Demographische Determinanten Um die Finanzierungsproblematik der Pflegevorsorge aufzuzeigen, werden sowohl die demographischen als auch die nicht-demographischen Faktoren dargestellt. Demographische Faktoren betrachten die Veränderung der Bevölkerung hinsichtlich des Alters, des Geschlechtes, der Haushaltsstruktur und des Gesundheitszustandes. Nicht-demographische Faktoren, die Auswirkungen auf die Pflegefinanzierung haben, umfassen die Frauenerwerbsbeteiligung sowie die Entwicklung der Kosten im Pflegebereich (Mühlberger, Knittler, & Guger, 2008a, S. 21). Abbildung 4: Voraussichtliche Bevölkerungsstruktur in Österreich von Quelle: Statistik Austria, 2010, S. 13f 100,0 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0 Bevölkerungsstruktur in Österreich 62,1 54,8 52,5 34,1 31,0 15,0 22,9 14,2 13,4 unter 15 Jahre 15 bis unter 60 Jahre 60 und mehr Jahre Magdalena Hager 12

23 Prozent Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Abbildung 5: Voraussichtliche Bevölkerungsstruktur in Deutschland von Quelle: Statistisches Bundesamt, 2009a, S ,0 Bevölkerungsstruktur in Deutschland 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 19,0 16,7 15,4 55,4 46,5 44,4 25,6 36,8 40, ,0 0,0 unter 20 Jahre 20 bis unter 60 Jahre 60 und mehr Jahre Wie die Abbildungen 4 und 5 zeigen, nimmt der Bevölkerungsanteil der Über 60- Jährigen in Deutschland sowie in Österreich stark zu und wird im Jahr 2050 zumindest ein Drittel der Bevölkerung repräsentieren. Der Anteil der Bevölkerung unter 15 Jahren nimmt geringfügig ab. Der, der Erwerbstätigen, nämlich Personen, welche ein Alter zwischen 15 (Ö) bzw. 20 (D) und 60 Jahren aufweisen, wird in den nächsten 40 Jahren um 10% zurückgehen (Statistik Austria, 2010, S. 13f, & Statistisches Bundesamt, 2009a, S. 5). Diese Entwicklungen haben enorme Auswirkungen auf die Finanzierung der Pflege. Nimmt man an, dass sich die Mehrzahl der Berufstätigen im Alter zwischen 15 und 60 Jahren befindet, würde dies bedeuten, dass im Jahr 2050 in Österreich 52% der erwerbstätigen Bevölkerung, 47,5% der nichterwerbstätigen Bevölkerung erhalten müssen. Dies entspricht einem Verhältnis von fast 1:1. Im Jahr 2010 standen noch 62% der Erwerbstätigen ca. 38% der Nichterwerbstätigen gegenüber, was ein Verhältnis von 1,6:1 bedeutet (Statistik Austria, 2010, S. 13f). Magdalena Hager 13

24 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Abbildung 6: Bevölkerungspyramide Deutschland Quelle: Statistisches Bundesamt, 2009b, S Ausgehend von der demographischen Entwicklung lässt sich anhand der Bevölkerungspyramide in Deutschland sehr gut die Verschiebung in den letzten Jahrzehnten aufzeigen. Die ursprüngliche Form einer Pyramide ist heute nicht Magdalena Hager 14

25 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung mehr ersichtlich, da die Anzahl der jungen Bevölkerung abnimmt und die ältere Bevölkerung zunimmt. Waren noch im Jahr 1980 nur 16% über 65 Jahre, waren es 20 Jahre später schon 21% und im Jahr %. Die Zahl der Unter- Zwanzig-Jährigen nimmt im Jahr 1980 von 27% auf 17% im Jahr 2030 ab (Statistisches Bundesamt, 2009b, S. 1) Nichtdemographische Determinanten Die nicht-demographischen Faktoren, die Auswirkungen auf die Pflegefinanzierung haben, umfassen die Erwerbsbeteiligung von Frauen, die Entwicklung der Familien- und Haushaltstrukturen sowie die Entwicklung der Kosten im Pflegebereich. Tabelle 3: Voraussichtliche Erwerbsquote von Frauen 2009 bis 2050 in Prozent in Österreich Quelle: Statistik Austria, 2011b, S bis 19 Jahre 33,8 27,3 27,2 20 bis 24 Jahre 65,9 67,3 67,1 25 bis 29 Jahre 80,1 80,5 81,1 30 bis 34 Jahre 81,9 84,1 86,2 35 bis 39 Jahre 79,8 82,0 84,0 40 bis 44 Jahre 81,4 83,6 85,6 45 bis 49 Jahre 79,4 81,7 83,7 50 bis 54 Jahre 71,6 77,0 75,4 55 bis 59 Jahre 43,0 59,5 75,4 60 bis 64 Jahre 5,9 23,2 40,2 65 Jahre und älter 0,9 0,9 0,9 Die Tabelle 3 zeigt, dass die Erwerbsquote der Frauen besonders in den Altersgruppen von 55 bis 64 Jahren einen enormen Anstieg aufweist. Das Ziel ist die Erwerbsquote bei Frauen zwischen 55 bis 59 Jahren von 43% im Jahr 2009 auf 75,4% im Jahr 2050 zu erhöhen. In Bezug auf die Pflegefinanzierung ist dies problematisch zu bewerten, da insbesondere von der Altersgruppe der 55 bis 64- Jährigen informelle Pflegeleistungen erbracht werden. Steigt die Anzahl der Erwerbstätigen tatsächlich in dem Ausmaß an, hat dies zur Folge, dass die Magdalena Hager 15

Die private Pflegevorsorge

Die private Pflegevorsorge Die private Pflegevorsorge CISCON Versicherungsmakler GmbH 53804 Much Tel.: 02245 / 9157-0 Fax: 02245 / 9157-27 Info@CISCON.de www.ciscon.de Der demografische Wandel in Deutschland ist in vollem Gange.

Mehr

Leistungen der Pflegeversicherung ab 1.1.2015 Chancen für neue Angebote?

Leistungen der Pflegeversicherung ab 1.1.2015 Chancen für neue Angebote? Leistungen der Pflegeversicherung ab 1.1.2015 Chancen für neue Angebote? Belinda Hernig Referentin Pflege Abteilung Gesundheit Verband der Ersatzkassen e.v., Berlin 19. Jahrestagung der Betreuungsbehörden/-

Mehr

Pflegesicherung in Österreich

Pflegesicherung in Österreich Pflegesicherung in Österreich Um einen Systemwechsel zu einem stärkeren formellen Pflegesicherungssystem vollziehen zu können, ist es langfristig notwendig, die Bewusstseinsbildung und Entwicklung für

Mehr

Pflegebedürftige. Pflegebedürftige. Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441. Pflegebedürftige in Heimen 29,7% (743.120)***

Pflegebedürftige. Pflegebedürftige. Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441. Pflegebedürftige in Heimen 29,7% (743.120)*** Pflegebedürftige Nach Nach,, in absoluten in absoluten Zahlen Zahlen und und Anteile in Prozent, Jahresende 2011 2011 Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441 Pflegebedürftige zu Hause versorgt 70,3% (1.758.321)

Mehr

Das Risiko, ein Pflegefall zu werden

Das Risiko, ein Pflegefall zu werden Das Risiko, ein Pflegefall zu werden Von Günter Ickler Die wachsende Zahl älterer Menschen bringt eine immer größere Zahl r mit sich. Zur sozialen Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit wurde

Mehr

Geänderte rechtl. Rahmenbedingungen. Erstes Pflegestärkungsgesetz (PSG) Pflegestärkungsgesetze. Schwerpunkte des 1. PSG

Geänderte rechtl. Rahmenbedingungen. Erstes Pflegestärkungsgesetz (PSG) Pflegestärkungsgesetze. Schwerpunkte des 1. PSG Geänderte rechtl. Rahmenbedingungen Pflegeneuausrichtungsgesetz, seit 01.01.2013 in Kraft Erstes Pflegestärkungsgesetz (PSG) Umsetzung der Landesheimbauverordnung (LHeimBauVO) vom 18.04.2011 (gültig ab

Mehr

Die Pflegeversicherung. Ausbau der Sozialversicherung - ein Mittel gegen sozialen Abstieg im Alter und zur Sicherung der Pflege Hartmut Vöhringer

Die Pflegeversicherung. Ausbau der Sozialversicherung - ein Mittel gegen sozialen Abstieg im Alter und zur Sicherung der Pflege Hartmut Vöhringer Ausbau der Sozialversicherung - ein Mittel gegen sozialen Abstieg im Alter und zur Sicherung der Pflege Hartmut Vöhringer 2 Einführung Pflegebedürftig Pflegestufen Die Hilfe bei den ATL Leistungen bei

Mehr

Herzlich Willkommen Ihr

Herzlich Willkommen Ihr Herzlich Willkommen Ihr 2 Deutschland altert 3 3 4 5 6 Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung Bis 2030 steigt der Anteil der über 60jährigen um 8 Millionen auf 28,5 Mio. Menschen oder 36 % der Gesamtbevölkerung.

Mehr

stationär Insgesamt 400.000 258.490 426.855 671.084 126.718 131.772 Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III Insgesamt

stationär Insgesamt 400.000 258.490 426.855 671.084 126.718 131.772 Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III Insgesamt Anzahl Pflegebedürftige (Quelle: BMG 28) Über 2 Millionen Frauen und Männer in Deutschland sind im Sinne der sozialen Pflegeversicherung leistungsberechtigt. Fast 1,36 Millionen werden ambulant durch Angehörige

Mehr

Pflegegeld PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT

Pflegegeld PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT Pflegegeld 10 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pva.sozvers.at www.pensionsversicherung.at STAND:

Mehr

Leistungen der Pflegeversicherung

Leistungen der Pflegeversicherung Leistungen der Pflegeversicherung Pflegestufen Die Leistungen der Pflegeversicherung orientieren sich, wenn sie nicht als Pauschale gezahlt werden, an der Pflegestufe. Die Unterstützung orientiert sich

Mehr

Zusammengefasst: Die Pflegeversicherung

Zusammengefasst: Die Pflegeversicherung Arbeitsmaterialien Zusammengefasst: Die Pflegeversicherung Dieses Arbeitsblatt zum Ausdrucken können Sie auf unterschiedliche Weise nutzen: Füllen Sie die Leerstellen aus, um Ihr Vorwissen zum Thema dieser

Mehr

Pflegeversicherung SGB XI Bestandsaufnahme, Weiterentwicklung und Perspektiven

Pflegeversicherung SGB XI Bestandsaufnahme, Weiterentwicklung und Perspektiven Pflegeversicherung SGB XI Bestandsaufnahme, Weiterentwicklung und Perspektiven Wilhelm Rohe Referatsleiter Pflege Verband der Ersatzkassen e.v. (vdek) Landesvertretung Nordrhein-Westfalen 20. Oktober 2010,

Mehr

Thema kompakt Pflegeversicherung

Thema kompakt Pflegeversicherung Thema kompakt Pflegeversicherung Zentrum Kommunikation Pressestelle Caroline-Michaelis-Straße 1 10115 Berlin Telefon: +49 30 65211-1780 Telefax: +49 30 65211-3780 pressestelle@diakonie.de ---------- Berlin,

Mehr

Folgende Regelungen gelten seit dem 30. Oktober 2012:

Folgende Regelungen gelten seit dem 30. Oktober 2012: Neue Regelungen für Pflegebedürftige Leistungsverbesserungen insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz Am 30. Oktober 2012 ist das sogenannte Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG) in

Mehr

PFLEGELEISTUNGEN AB 1. JANUAR 2015

PFLEGELEISTUNGEN AB 1. JANUAR 2015 PFLEGELEISTUNGEN AB 1. JANUAR 2015 Durch das Erste Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften - Erstes Pflegestärkungsgesetz - wurden die Pflegeleistungen zum

Mehr

Details zur Pflegereform (Pflegestärkungsgesetz) ab 1.1.2015

Details zur Pflegereform (Pflegestärkungsgesetz) ab 1.1.2015 Details zur Pflegereform (Pflegestärkungsgesetz) ab 1.1.2015 Im Mittelpunkt der Reform steht die ambulante Versorgung. Die Leistungen der Pflegeversicherung sollen zur Stärkung der häuslichen Pflege insbesondere

Mehr

Gliederung. Die Reform der Pflegeversicherung. 1. Einführung (II) 1. Einführung (I)

Gliederung. Die Reform der Pflegeversicherung. 1. Einführung (II) 1. Einführung (I) Universität zu Köln Seminar für Sozialpolitik Prof. Dr. Hans Jürgen Rösner Hauptseminar WS 2003/04: Institutionen der sozialen Sicherheit Leitung: Dipl.-Volksw. Steffen Holzapfel Die Reform der Pflegeversicherung

Mehr

Pflegebe- dürftige. Beschäftigte/ Ehrenamt. Pflege. Kommission Soziale Selbstverwaltung - Sozialpolitik 20. April 2012 1

Pflegebe- dürftige. Beschäftigte/ Ehrenamt. Pflege. Kommission Soziale Selbstverwaltung - Sozialpolitik 20. April 2012 1 Pflegebe- dürftige Beschäftigte/ Ehrenamt Pflege Wertschätzung Finanzierung 1 Ausgangspunkt 1995 zur Einführung der sozialen Pflegeversicherung - waren 80 Prozent der Pflegebedürftigen auf Sozialhilfe

Mehr

Soziales Betreuungsnetz in NÖ

Soziales Betreuungsnetz in NÖ Soziales Betreuungsnetz in NÖ NÖ Pflegeberatungsscheck Durch den NÖ Pflegeberatungscheck soll den rund 70.000 Pflegebedürftigen in NÖ und deren Angehörigen individuelle und kostenlose Beratung und Unterstützung

Mehr

BDZ Senioren. Merkblatt 1: Pflegeversicherung (Stand: 1. Juli 2008)

BDZ Senioren. Merkblatt 1: Pflegeversicherung (Stand: 1. Juli 2008) BDZ Senioren Merkblatt 1: Pflegeversicherung (Stand: 1. Juli 2008) Im Rahmen der Serviceleistungen für unsere Mitglieder teilen wir Ihnen in Merkblättern Informationen für Senioren mit. Den Auftakt dieser

Mehr

Neue Regelungen für Pflegebedürftige

Neue Regelungen für Pflegebedürftige Neue Regelungen für Pflegebedürftige Erstes Pflegestärkungsgesetz tritt am 1. Januar 2015 in Kraft von Katja Kruse Durch zwei Pflegestärkungsgesetze will die Bundesregierung in dieser Wahlperiode die pflegerische

Mehr

Leistungen der Pflegeversicherung ab 01.01.2015 - Änderungen durch das Erste Pflegestärkungsgesetz

Leistungen der Pflegeversicherung ab 01.01.2015 - Änderungen durch das Erste Pflegestärkungsgesetz Leistungen der Pflegeversicherung ab 01.01.2015 - Änderungen durch das Erste Pflegestärkungsgesetz Am 01.01.2015 tritt das Erste Pflegestärkungsgesetz (PSG I) in Kraft. Dadurch gibt es Änderungen in den

Mehr

Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung (03/08)

Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung (03/08) Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung (03/08) I. Zahl der Versicherten Soziale Pflegeversicherung rd. 70,16 Mio. (Stand: 01.01.2007) Private Pflege-Pflichtversicherung rd. 9,20 Mio. (Stand: 31.12.2006)

Mehr

Herzlich Willkommen! Reform der Pflegeversicherung 10 gute Nachrichten für Beitragszahler

Herzlich Willkommen! Reform der Pflegeversicherung 10 gute Nachrichten für Beitragszahler Herzlich Willkommen! Reform der Pflegeversicherung 10 gute Nachrichten für Beitragszahler Die erste gute Nachricht: Die Leistungen der Pflegeversicherung für die stationäre Pflege bleiben stabil Ursprünglich

Mehr

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Nach Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Arbeitgeber 12.541 [4,3%] private Haushalte,

Mehr

Fakten zur geförderten Pflegezusatzversicherung.

Fakten zur geförderten Pflegezusatzversicherung. Fakten zur geförderten Pflegezusatzversicherung. Historischer Schritt für die soziale Sicherung in Deutschland Seit dem 1. Januar 2013 zahlt der Staat einen Zuschuss für bestimmte private Pflegezusatzversicherungen.

Mehr

Themenschwerpunkt Basiswissen Pflege Teil 1

Themenschwerpunkt Basiswissen Pflege Teil 1 Themenschwerpunkt Basiswissen Pflege Teil 1 Inhalt: Basiswissen Pflege Was leistet die Pflegepflichtversicherung? Pflegebedürftigkeit und Pflegefall Die gesetzliche und die private Pflegepflichtversicherung

Mehr

Hintergrund. Im Folgenden UN-Konvention 2

Hintergrund. Im Folgenden UN-Konvention 2 Gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung/Beeinträchtigung an internationaler Mobilität im Rahmen von Bildung und Arbeit durch Sicherstellung von Teilhabeleistungen ermöglichen Forderungspapier

Mehr

Beihilfe zu Aufwendungen der vollstationären Pflege

Beihilfe zu Aufwendungen der vollstationären Pflege Beihilfe zu Aufwendungen der vollstationären Pflege Seite 1. Rechtsgrundlagen 2 2. Voraussetzungen 2 2.1 Pflegebedürftigkeit 2 2.2 Pflegeeinrichtungen 2 3. Beihilfefähige Aufwendungen 3 3.1 Unterkunft

Mehr

Persönliches Budget in der gesetzlichen Krankenversicherung

Persönliches Budget in der gesetzlichen Krankenversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung Datum: 25.09.2008 Folie 1 1. Ausführung von Leistungen, Persönliches Budget 17 SGB IX Gesetzestext i.v.m. Vorläufige Handlungsempfehlung Trägerübergreifende Aspekte

Mehr

Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung

Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung Modellstudiengang Pflege P r o f. D r. C h r i s t o f S t o c k Modul 2: Rechtliche Rahmenbedingungen pflegerischen Handelns Teilbereich 2 Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung

Mehr

Das Pflegeversicherungs-Gesetz

Das Pflegeversicherungs-Gesetz Das Pflegeversicherungs-Gesetz Mit Inkrafttreten des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes am 01.07.2008 wurden u. a. die Leistungen, die seit der Einführung der Pflegeversicherung 1995 unverändert geblieben

Mehr

Für ein Alter in Würde die Leistungen der Freien Wohlfahrt in der Pflege

Für ein Alter in Würde die Leistungen der Freien Wohlfahrt in der Pflege Für ein Alter in Würde die Leistungen der Freien Wohlfahrt in der Pflege Prof. Dr. Thomas Beyer Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt in Bayern I. Die Pflegeversicherung nach SGB XI Die 1995 mit dem

Mehr

Im Pflegefall AUCH ZU HAUSE BESTENS VERSORGT SEHR GUT. 60, EUR pro Jahr vom Staat dazu! Private Pflegezusatzversicherungen (1,3)

Im Pflegefall AUCH ZU HAUSE BESTENS VERSORGT SEHR GUT. 60, EUR pro Jahr vom Staat dazu! Private Pflegezusatzversicherungen (1,3) Im Pflegefall AUCH ZU HAUSE BESTENS VERSORGT 60, EUR pro Jahr vom Staat dazu! SEHR GUT (1,3) Im Test: 24 Pflegezusatzversicherungen Ausgabe 05/2013 13YY69 Private Pflegezusatzversicherungen Kosten im Pflegefall

Mehr

MIT-Modell zur Zukunft der Pflegeversicherung

MIT-Modell zur Zukunft der Pflegeversicherung MIT-Modell zur Zukunft der Pflegeversicherung Beschluss des MIT-Bundesvorstands vom 23.09.2006 Charitéstraße 5 10117 Berlin Telefon 030 220798-0 Telefax 030 220798-22 Volksbank Bonn BLZ 380 601 86 Konto-Nr.

Mehr

19. Mai 2006. Seit 1999 entwickelt die Bilanz der sozialen Pflegeversicherung jährliche Negativsaldi.

19. Mai 2006. Seit 1999 entwickelt die Bilanz der sozialen Pflegeversicherung jährliche Negativsaldi. 19. Mai 2006 Pflege - die fünfte Säule der Sozialversicherung Daten, Fakten und Gesetzesgrundlagen Anlage zur Pressekonferenz Pflegefall Pflegeversicherung I. Zahlen Seit 1999 entwickelt die Bilanz der

Mehr

Leistungen der Pflegeversicherung

Leistungen der Pflegeversicherung Leistungen der Pflegeversicherung Je nach Pflegestufe stehen Demenzkranken bestimmte Leistungen zu. Wie die Pflegeversicherung diese erbringt, entscheiden die Betroffenen selbst. Grundsätzlich besteht

Mehr

- Änderungen im Bereich der Pflegeversicherung ab 2013

- Änderungen im Bereich der Pflegeversicherung ab 2013 1 Kastanienstr. 27-24114 Kiel Tel.: 0431-66118 - 0 Fax: 0431-66118 - 40 E-Mail: info@lebenshilfe.de Internet: www.lebenshilfe-sh.de An den Vorstand und die Mitglieder des Vo-Sp Lebenshilfe Landesverbandes

Mehr

Richtungswechsel leicht gemacht

Richtungswechsel leicht gemacht 3-D Pflegevorsorge Richtungswechsel leicht gemacht Ein Unternehmen der Generali Deutschland Lassen Sie sich alle Richtungen offen. Links, rechts, geradeaus alles möglich. Wenn Sie in den Ruhestand gehen,

Mehr

Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) TARIF PEK

Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) TARIF PEK DKV Deutsche Krankenversicherung AG Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) TARIF PEK PFLEGEKOSTENVERSICHERUNG ERGÄNZUNG ZUR PRIVATEN UND ZUR SOZIALEN PFLEGEPFLICHTVERSICHERUNG (PPV/SPV) Die AVB umfassen

Mehr

Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz - PNG)

Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz - PNG) Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz - PNG) Stand 30.10.2012 Neuausrichtung der Pflegeversicherung mit dem Ziel Stärkung der an Demenz erkrankten pflegebedürftigen

Mehr

Pflegegeld PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT

Pflegegeld PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT Pflegegeld 10 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pensionsversicherung.at www.pensionsversicherung.at

Mehr

Armutsrisiko Pflege Erfolge und Defizite der Pflegeversicherung

Armutsrisiko Pflege Erfolge und Defizite der Pflegeversicherung Armutsrisiko Pflege Erfolge und Defizite der Pflegeversicherung Sozialpolitisches Fachgespräch der Volkssolidarität Armutsrisiko Pflege Handlungsbedarf und Lösungsansätze Berlin, 3. April 2012 Prof. Dr.

Mehr

Fünf Säulen der Sozialversicherung. Krankenversicherung

Fünf Säulen der Sozialversicherung. Krankenversicherung Fünf Säulen der Sozialversicherung Rentenversicherung Unfallversicherung Krankenversicherung Pflegeversicherung Arbeitslosenversicherung SGB I Allg. Teil SGB II Grundsicherung Für Arbeitssuchende SGB III

Mehr

Begünstigungen für pflegende Angehörige

Begünstigungen für pflegende Angehörige Begünstigungen für pflegende Angehörige Eine Information über Leistungen anderer Institutionen Folgende Maßnahmen in der Pensionsversicherung und der Krankenversicherung dienen der sozialversicherungsrechtlichen

Mehr

Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung

Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung Stand: 28.05.2014 Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung I. Zahl der Versicherten soziale Pflegeversicherung rd. 69,81 Mio. 1 private Pflege-Pflichtversicherung rd. 9,53 Mio. 2 1 (Stand: 31.12.2013)

Mehr

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell VERSICHERUNGSSEKTOR

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell VERSICHERUNGSSEKTOR E-Lehrbuch BWL einfach und schnell VERSICHERUNGSSEKTOR 1 Das Versicherungswesen bestand bereits im 14. Jahrhundert. Die Menschen hatten nach einem System gesucht, das dem einzelnen auch einen sehr hohen

Mehr

Leistungserbringung und Finanzierung bei vollstationärer Pflege in Bundes- und Landesrecht

Leistungserbringung und Finanzierung bei vollstationärer Pflege in Bundes- und Landesrecht Leistungserbringung und Finanzierung bei vollstationärer Pflege in Bundes- und Landesrecht Von Torsten Gühlstorf Duncker & Humblot Berlin Inhaltsverzeichnis Vorbemerkung 21 A. Übersicht über das Leistungssystem

Mehr

Informationen für Sie Die Pflegeversicherung

Informationen für Sie Die Pflegeversicherung Gesundheitsamt Freie Hansestadt Bremen Sozialmedizinischer Dienst für Erwachsene Informationen für Sie Die Pflegeversicherung Türkischsprachige Informationen zur Pflegeversicherung Machen Sie sich schlau,

Mehr

Das erste PflegeStärkungsgesetz

Das erste PflegeStärkungsgesetz Stärkere Leistungen, mehr Flexibilität: Das erste PflegeStärkungsgesetz Stand: Erste Lesung im Deutschen Bundestag am 4. Juli 2014 Durch zwei Pflegestärkungsgesetze will die Bundesregierung in dieser Wahlperiode

Mehr

Pflege ist mehr als Pflegeversicherung

Pflege ist mehr als Pflegeversicherung Handlungsfähigkeit der Kommunen stärken Pflege ist mehr als Pflegeversicherung Versorgung älterer Menschen durch qualifizierte Betreuung, Hilfe und Pflege Workshop, Berlin, 16.10.2014 1 Einführung der

Mehr

Mehr finanzielle Sicherheit im Alter

Mehr finanzielle Sicherheit im Alter RIS bietet mit Pflege-Bahr neues staatlich gefördertes Versicherungsprodukt Mehr finanzielle Sicherheit im Alter aw Düsseldorf. Schon heute sind in Deutschland etwa 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig.

Mehr

Pflegeversicherung- Ursprung und Zukunft. Maria Michalk, MdB

Pflegeversicherung- Ursprung und Zukunft. Maria Michalk, MdB Pflegeversicherung- Ursprung und Zukunft 1. Rahmenbedingungen - wer heute geboren wird lebt länger O Männer durchschnittlich 2060 O Frauen durchschnittlich 2060 85 Jahre 89 Jahre - Prognose der Pflegebedürftigkeit

Mehr

Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung

Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung HAUPTVERBAND DER ÖSTERREICHISCHEN SOZIALVERSICHERUNGSTRÄGER Leistungsrechtliche Werte in der Sozialversicherung 2010 Stichtag: 1. Jänner 2010 Rechtsgrundlagen ASVG in der Fassung der 70. Novelle B-KUVG

Mehr

Berechnungsbeispiel 1 Kombination von häuslicher Pflege (Pflegesachleistung) und Pflegegeld

Berechnungsbeispiel 1 Kombination von häuslicher Pflege (Pflegesachleistung) und Pflegegeld Berechnungsbeispiel 1 Kombination von häuslicher Pflege (Pflegesachleistung) und Pflegegeld Neben der professionellen Pflege in Form von Sachleistungen durch eine gewählte (ambulante) Pflegeeinrichtung

Mehr

Schnellübersicht. 1 Wer ist erwerbslos?...11. 2 Ansprüche

Schnellübersicht. 1 Wer ist erwerbslos?...11. 2 Ansprüche Nutzen Sie das Inhaltsmenü: Die Schnellübersicht führt Sie zu Ihrem Thema. Die Kapitelüberschriften führen Sie zur Lösung. Vorwort... 7 Abkürzungen... 8 1 Wer ist erwerbslos?....11 2 Ansprüche aus der

Mehr

Kinder zahlen für Ihre Eltern

Kinder zahlen für Ihre Eltern PFLEGEVERSICHERUNG Pflege betrifft jeden Kinder zahlen für Ihre Eltern Pflegebedürftigkeit ist DAS Risiko des Alters. nicht nur das eigene Vermögen und die Besitztümer z.b. Eigenheim, sind bedroht, sondern

Mehr

Name, Vorname des/der Pflegebedürftigen. eine Tages- oder Nachtpflegeeinrichtung ein Pflegeheim oder eine Behinderteneinrichtung

Name, Vorname des/der Pflegebedürftigen. eine Tages- oder Nachtpflegeeinrichtung ein Pflegeheim oder eine Behinderteneinrichtung Erstantrag auf Leistungen der Pflegeversicherung AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse Unternehmenssteuerung Geschäftsbereich Pflege GZ: II.2.2.4 Friedrich-Ebert-Str. 49 45127 Essen AOK Rheinland/Hamburg

Mehr

GUTE PFLEGE. Darauf kommt es an DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE

GUTE PFLEGE. Darauf kommt es an DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE GUTE PFLEGE DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE Geplante Verbesserungen im Überblick Stand 2./3. Lesung Deutscher Bundestag 14. Oktober 2014 DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE Liebe Leserinnen und Leser, die Menschlichkeit

Mehr

werden. Ein Anstieg des Beitragssatzes nach Einsatz der Fondsmittel ist wahrscheinlich.

werden. Ein Anstieg des Beitragssatzes nach Einsatz der Fondsmittel ist wahrscheinlich. Stellungnahme der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.v. zum Gesetzentwurf für ein Fünftes Gesetz zur Änderung des Elften Buches Sozialgesetzbuch - Leistungsausweitung für Pflegebedürftige, Pflegevorsorgefonds

Mehr

Pflegezusatzversicherung

Pflegezusatzversicherung w i c h t i g e i n f o r m a t i o n e n z u m t a r i f P T A Pflegezusatzversicherung K r a n k e n v e r s i c h e r u n g Vertriebsinformation Pflegezusatz Finanztest empfiehlt p f l e g e z u s at

Mehr

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz. Die wichtigsten Verbesserungen

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz. Die wichtigsten Verbesserungen Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz Beilage zu Leitfaden zur Pflegeversicherung 13. Auflage 2012, August 2012 Der Deutsche Bundestag hat am 29. Juni 2012 ein Gesetz zur Reform der

Mehr

Pflegedienste / Pflegeheime Merkblatt

Pflegedienste / Pflegeheime Merkblatt Pflegedienste / Pflegeheime Merkblatt Voraussetzungen für die Gründung von Pflegeeinrichtungen Was das Pflegeversicherungsgesetz regelt Bei der Gründung einer Pflegeeinrichtung (Pflegedienst oder Pflegeheim)

Mehr

Pflegetagegeld. Älter werden. Unabhängig bleiben. Wir schützen Sie und Ihre Familie vor den finanziellen Folgen im Pflegefall.

Pflegetagegeld. Älter werden. Unabhängig bleiben. Wir schützen Sie und Ihre Familie vor den finanziellen Folgen im Pflegefall. PROSPEKT Pflegetagegeld. Älter werden. Unabhängig bleiben. Wir schützen Sie und Ihre Familie vor den finanziellen Folgen im Pflegefall. Rating-Agenturen empfehlen die Württembergische Krankenversicherung

Mehr

TOP 2 Medizinische Rehabilitation

TOP 2 Medizinische Rehabilitation Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz 3. Sitzung am 14. Oktober 2014 (verschoben*) Arbeitspapier zu TOP 2 Stand: 12. März 2015 - final *Hinweis: Arbeitspapier wurde auf der 7. Sitzung am 19. Februar 2015

Mehr

Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (PNG) Bundestag beschloss das PNG am 29.06.2012

Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (PNG) Bundestag beschloss das PNG am 29.06.2012 Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (PNG) Bundestag beschloss das PNG am 29.06.2012 1 Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (PNG) Der Deutsche Bundestag hat am 29.06.2012 das Pflege-

Mehr

SGB XI: Die Überraschung kommt am Schluss

SGB XI: Die Überraschung kommt am Schluss SGB XI: Die Überraschung kommt am Schluss Wenn es das SGB XI gar nicht gäbe, würdest Du heute wahrscheinlich anders oder anderswo arbeiten. Das Gesetz der Sozialen Pflegeversicherung ist die Grundlage

Mehr

Beihilfe zu Pflegeleistungen

Beihilfe zu Pflegeleistungen Beihilfe zu Pflegeleistungen (Stand: Mai 2010) Pflegebedürftigkeit ist kein Einzelschicksal. Vielmehr nimmt der Pflegebedarf u. a. durch die gestiegene Lebenserwartung zu. Allerdings betrifft dieses Thema

Mehr

Prof. Dr. Burkhard Werner Kath. Hochschule Freiburg Pflege- und Gesundheitsstudiengänge (burkhard.werner@kh-freiburg.de)

Prof. Dr. Burkhard Werner Kath. Hochschule Freiburg Pflege- und Gesundheitsstudiengänge (burkhard.werner@kh-freiburg.de) Prof. Dr. Burkhard Werner Kath. Hochschule Freiburg Pflege- und Gesundheitsstudiengänge (burkhard.werner@kh-freiburg.de) Beitrag zur Diskussion am parlamentarischen Abend der Bundesinitiative Daheim statt

Mehr

Soziale Sicherung, Sozialpolitik, Sozialstaat

Soziale Sicherung, Sozialpolitik, Sozialstaat Soziale Sicherung A.1.1 Soziale Sicherung, Sozialpolitik, Sozialstaat Soziale Sicherung ist Teil der staatlichen Sozialpolitik, deren Aufgabe im Allgemeinen die Sicherung eines adäquaten Einkommens während

Mehr

Ihr plus An Besser versorgt sein

Ihr plus An Besser versorgt sein Kranken- Versicherung Ihr plus An Besser versorgt sein Mit den R+V-Pflegetagegeldern. Die finanzielle Absicherung für den Pflegefall. Jetzt die staatliche Förderung nutzen! Pflegebedürftigkeit kann jeden

Mehr

M e r k b l a t t BVO NRW Vollstationäre Pflege

M e r k b l a t t BVO NRW Vollstationäre Pflege Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW 40192 Düsseldorf Tel.: 0211/6023-06 Stand: 05/2015 M e r k b l a t t BVO NRW Vollstationäre Pflege Dieses Merkblatt soll Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten

Mehr

31.12.2012. Die aktuelle Pflegereform was ändert sich: Hintergrund. Die erste gute Nachricht. Die erste gute Nachricht. Die erste gute Nachricht

31.12.2012. Die aktuelle Pflegereform was ändert sich: Hintergrund. Die erste gute Nachricht. Die erste gute Nachricht. Die erste gute Nachricht Hintergrund Die Änderungen in der Pflegeversicherung beruhen auf dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG). Dieses ist in weiten Teilen am 30. Oktober 2012 in Kraft getreten. Die Leistungsverbesserungen

Mehr

Die Pflegeversicherung in der Praxis Details zur Pflichtversicherung nach SGB XI

Die Pflegeversicherung in der Praxis Details zur Pflichtversicherung nach SGB XI Die Pflegeversicherung in der Praxis Details zur Pflichtversicherung nach SGB XI Anja Feist, Geschäftsführende Gesellschafterin Kerpener Pflegedienst Feist GmbH Vortrag zur Demenzwoche am 17.03.2010 Definition

Mehr

Häusliche Pflegehilfe als Sachleistung durch Vertragspartner der Pflegekasse

Häusliche Pflegehilfe als Sachleistung durch Vertragspartner der Pflegekasse Hinweis: Die Angaben zum Leistungsantrag beruhen auf den Mitwirkungspflichten der 60 Erstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB I) und 50 Elftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI). Fehlende oder unvollständige Angaben

Mehr

Hintergrundinformationen zur Pflegeversicherung

Hintergrundinformationen zur Pflegeversicherung Hintergrundinformationen zur Pflegeversicherung Seit 1.1.1995 gibt es die soziale Pflegeversicherung als fünfte Säule der Sozialversicherung. Sie ist Basisversorgung für den Pflegefall mit Schutz vor finanziellen

Mehr

Pflegeversicherung ungeliebtes Produkt oder Chance? Die Fragen Ihrer Kunden seien Sie vorbereitet!

Pflegeversicherung ungeliebtes Produkt oder Chance? Die Fragen Ihrer Kunden seien Sie vorbereitet! Pflegeversicherung ungeliebtes Produkt oder Chance? Die Fragen Ihrer Kunden seien Sie vorbereitet! Der Jungbrunnen Lucas Cranach 1546 Der Jungbrunnen? Lebenserwartung um 1550: 25 35 Jahren Rund die Hälfte

Mehr

Gesundheit ist ein hohes Gut

Gesundheit ist ein hohes Gut Fakten und Lösungen in der Pflegeversicherung (Juni 2012) 1. Grundlagen der Pflegeversicherung 2. Problemfelder für Pflegebedürftige 3. Absehbare gesetzliche Änderungen 4. Qualitätsprobleme 5. Persönliche

Mehr

Februar 2015. Krankenversicherung für ALG II - und Sozialgeldbezieher

Februar 2015. Krankenversicherung für ALG II - und Sozialgeldbezieher Februar 2015 Krankenversicherung für ALG II - und Inhalt 1. KRANKENVERSICHERUNG FÜR ALG II- UND SOZIALGELDBEZIEHER... 3 2. ALG II UND SOZIALGELD WAS IST DAS?... 3 2.1. Arbeitslosengeld II... 3 2.2. Sozialgeld...

Mehr

Provita Pflege Für alle Fälle. Für jedes Einkommen. Für Ihre Liebsten.

Provita Pflege Für alle Fälle. Für jedes Einkommen. Für Ihre Liebsten. Im Pflegefall oder bei Demenz hilft, Ihre Versorgung zu optimieren, Ihr Erspartes abzusichern und Ihre Liebsten zu schützen. Unsere Experten beraten Sie kompetent und individuell. Rufen Sie uns einfach

Mehr

Neue Wege für eine gute Pflege?

Neue Wege für eine gute Pflege? Angelika Graf, MdB angelika.graf@bundestag.de www.grafspd.de Berlin, 25. September 2012 Neue Wege für eine gute Pflege? Für eine umfassende Pflegereform: Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe stärken

Mehr

Das Krankenversicherungssystem in Deutschland Entstehung, Grundlagen und Marktelemente

Das Krankenversicherungssystem in Deutschland Entstehung, Grundlagen und Marktelemente Das Krankenversicherungssystem in Deutschland Entstehung, Grundlagen und Marktelemente Dr. Rolando Schadowski Referent Gesundheitswesen TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern Greifswald, 02. Dezember

Mehr

Schon heute an morgen denken SORGEN SIE JETZT FÜR DEN PFLEGEFALL VOR MIT DER DKV. Ich vertrau der DKV

Schon heute an morgen denken SORGEN SIE JETZT FÜR DEN PFLEGEFALL VOR MIT DER DKV. Ich vertrau der DKV Schon heute an morgen denken SORGEN SIE JETZT FÜR DEN PFLEGEFALL VOR MIT DER DKV Ich vertrau der DKV Pflege ist ein Thema, das jeden betrifft. Eine Studie des Allensbach-Instituts zeigt, dass die größte

Mehr

Wie stellt man den Antrag bei der Pflegekasse?

Wie stellt man den Antrag bei der Pflegekasse? 1 Zuerst zur Pflegekasse Wie stellt man den Antrag bei der Pflegekasse? Notdienste Notdienste Notdienste Wichtig! Ein formloses Schreiben genügt als Erstantrag Der Pflegebedürftige muss selbst unterzeichnen

Mehr

Gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung/ Beeinträchtigung an internationaler Mobilität im Rahmen von Bildung und Arbeit durch

Gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung/ Beeinträchtigung an internationaler Mobilität im Rahmen von Bildung und Arbeit durch Gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung/ Beeinträchtigung an internationaler Mobilität im Rahmen von Bildung und Arbeit durch Sicherstellung von Teilhabeleistungen ermöglichen Forderungspapier

Mehr

A9 Unfallversicherung

A9 Unfallversicherung A9 Unfallversicherung Inhaltsverzeichnis Das ist in Deutschland anders...2 Das regelt die EU...2 EG-Verordnung... 2 Versicherungspflicht und Leistungserbringung im Beschäftigungsland... 2 Arbeitsunfall...

Mehr

Information In guten Händen bei der BKK

Information In guten Händen bei der BKK Information In guten Händen bei der BKK Pflege und Pflegeversicherung Die Reform Das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz, das am 1. Juli 2008 in Kraft getreten ist, sollte die Strukturen der Pflege verändern

Mehr

Entwurf. Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (74. Novelle zum ASVG)

Entwurf. Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (74. Novelle zum ASVG) 185/ME XXIV. GP - Ministerialentwurf - Gesetzestext 1 von 7 Entwurf Bundesgesetz, mit dem das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Gewerbliche Sozialversicherungsgesetz, das Bauern-Sozialversicherungsgesetz

Mehr

e) Kostenbeteiligung

e) Kostenbeteiligung e) Kostenbeteiligung aa) Zuzahlungspflichten des Versicherten Z.B. Stationäre Krankenhausbehandlung, 39 Abs. 4 SGB V: Versicherte, die das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben, zahlen vom Beginn der vollstationären

Mehr

Die Finanzierung des Gesundheitswesens mit Fokus Langzeitpflege

Die Finanzierung des Gesundheitswesens mit Fokus Langzeitpflege Die Finanzierung des Gesundheitswesens mit Fokus Langzeitpflege Jubiläumsanlass 10 Jahre Spitex Bern Referat von Peter Marbet Leiter der Abteilung Politik und Kommunikation Mitglied der Direktion santésuisse

Mehr

Ich möchte beim Thema Pflege flexibel vorsorgen/ AXA bietet unkomplizierte Absicherung für jedes Alter.

Ich möchte beim Thema Pflege flexibel vorsorgen/ AXA bietet unkomplizierte Absicherung für jedes Alter. Gesundheit Ich möchte beim Thema Pflege flexibel vorsorgen/ AXA bietet unkomplizierte Absicherung für jedes Alter. Maßstäbe/ neu definiert 11 Für den Pflegefall vorsorgen: einfach und flexibel. Private

Mehr

Der Nachweis der schwerwiegend chronischen Erkrankung ist durch ein ärztliches Attest zu belegen.

Der Nachweis der schwerwiegend chronischen Erkrankung ist durch ein ärztliches Attest zu belegen. Krankenversicherung Gesetzliche Krankenversicherung...2 Schwerwiegend chronisch krank... 2 Fahrtkosten für Krankenfahrten... 3 Krankengeld...4 Leistungen bei Heimhämodialyse... 4 Private Krankenversicherung...4

Mehr

Informationen zur Pflegeversicherung

Informationen zur Pflegeversicherung 1 / 8 Was ändert sich mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz 1?... 1 Wer erhält Leistungen aus der Pflegeversicherung?... 2 Wo und wie werden Pflegeversicherungsleistungen beantragt?... 2 Nach welchen Kriterien

Mehr

Anteil am Rentenzugang nach Rentenarten, Westdeutschland 1960-2003

Anteil am Rentenzugang nach Rentenarten, Westdeutschland 1960-2003 8. Alterssicherung Bisher konnten sich die Deutschen auf die staatliche Rentenkasse verlassen, die über 80 Prozent ihres Renteneinkommens deckt. Daneben gibt es auch andere Formen der Altersvorsorge. So

Mehr

Pressekonferenz. Existenzbedrohung durch Berufsunfähigkeit. Manfred Baumgartl Vorstandsmitglied Allianz Gruppe in Österreich. Wien, 13.

Pressekonferenz. Existenzbedrohung durch Berufsunfähigkeit. Manfred Baumgartl Vorstandsmitglied Allianz Gruppe in Österreich. Wien, 13. Existenzbedrohung durch Berufsunfähigkeit Pressekonferenz Manfred Baumgartl Vorstandsmitglied Allianz Gruppe in Österreich Wien, 13. Juni 2012 Private Vorsorge sichert Existenz. Absicherung des Einkommens

Mehr

Gesetzliche Pflegeversicherung Gesetzliche Pflegeversicherung

Gesetzliche Pflegeversicherung Gesetzliche Pflegeversicherung Gesetzliche Pflegeversicherung www.die-beihilfe.de 31 Gesetzliche Pflegeversicherung 33------ Pflegeversicherung als Zweig der Sozialversicherung 35------ Pflegebedürftigkeit 32 www.die-beihilfe.de Pflegeversicherung

Mehr

A6 Krankenversicherung

A6 Krankenversicherung A6 Krankenversicherung Inhaltsverzeichnis Das ist in Deutschland anders...2 Das regelt die EU...2 EG-Verordnung... 2 Geld- statt Sachleistungen... 2 So ist die Situation in Deutschland...2 Rechtliche Grundlage...

Mehr

30 Jahre. Pflegekompetenz der Privaten Krankenversicherung.

30 Jahre. Pflegekompetenz der Privaten Krankenversicherung. 30 Jahre Pflegekompetenz der Privaten Krankenversicherung. 30 Jahre Pflegekompetenz: Vom Kostenträger zum Gestalter Bereits 1984 hat die PKV die freiwillige Pflegeversicherung als Vorsorgelösung ins Leben

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz PNG)

Entwurf eines Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz PNG) Deutscher Bundestag Drucksache 17/9369 17. Wahlperiode 23. 04. 2012 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz PNG)

Mehr