PFLEGEVERSICHERUNG ALS AUSWEG AUS DER PFLEGEKRISE?

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1 PFLEGEVERSICHERUNG ALS AUSWEG AUS DER PFLEGEKRISE? VERGLEICH DER PFLEGEFINANZIERUNGS- SYSTEME IN ÖSTERREICH UND DEUTSCHLAND Masterarbeit eingereicht an der IMC Fachhochschule Krems Fachhochschul-Masterstudiengang Gesundheitsmanagement von Magdalena HAGER, BA zur Erlangung des akademischen Grades Master of Arts in Business (MA) Begutachter: Hon.Prof.(FH) Dr. Gerhard Zednik, MBA Eingereicht am:

2 Eidesstattliche Erklärung Ich erkläre an Eides statt, dass ich die vorliegende Masterarbeit selbstständig verfasst, und in der Bearbeitung und Abfassung keine anderen als die angegebenen Quellen oder Hilfsmittel benutzt, sowie wörtliche und sinngemäße Zitate als solche gekennzeichnet habe. Die vorliegende Masterarbeit wurde noch nicht anderweitig für Prüfungszwecke vorgelegt. Datum:

3 Danksagung Danksagung An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Menschen, die mich bei der Erstellung dieser Arbeit unterstützt haben. Ich bedanke mich sehr herzlich bei meinem Betreuer Herrn Hon.Prof. (FH) Dr. Gerhard Zednik, MBA, für die ausgezeichnete fachliche Betreuung und die rasche Rückmeldung auf Anfragen. Ein ganz besonderer Dank gebührt meinen Eltern sowie meiner Schwester, die mich während des gesamten Studiums unterstützt und mir immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Expertinnen und Experten für die sehr interessanten und aufschlussreichen Gespräche bedanken sowie für ihre wertvolle Zeit, die sie mir zur Verfügung gestellt haben. Schlussendlich ergeht ein herzliches Dankeschön an all jene, die meine Arbeit Korrektur gelesen haben und mir wertvolle Inputs gegeben haben. Magdalena Hager I

4 Abstract Abstract As a result of the demographic change and the ageing of the population, it is necessary, to think about new ideas how to finance long-term care in Austria in future. The aim of this thesis is to compare the Austrian and the German long-term care financing systems and to consider which advantages of the German system can be transferred to the Austrian system. While the German system is financed through compulsory long term care insurance, the Austrian long-term care system is funded through taxes. Thirteen expert interviews with different representatives from Austrian and German organizations were conducted to determine and analyze the long-term care financing systems. The results of this thesis show different financing options and give advice how to finance long-term care in future. Magdalena Hager II

5 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... VI Tabellenverzeichnis... VII Abkürzungsverzeichnis... VIII 1 Einleitung Problemstellung Zielsetzung und Hypothese Aufbau der Arbeit Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Pflegebedürftigkeit Entwicklungen der Pflegebedürftigkeit Demographische Determinanten Nichtdemographische Determinanten Pflegeversicherung Versicherungspflicht und Pflichtversicherung Umlageverfahren vs. Kapitaldeckungsverfahren Pflegefinanzierungsformen Pflegesicherung aus Steuern Geschichtliche Entwicklung der Pflegevorsorge in Österreich bis Rechtliche Rahmenbedingungen Leistungen der öffentlichen Hand Private Leistungen Finanzierung Pflegefonds Pflegeversicherung Magdalena Hager III

6 Inhaltsverzeichnis Entwicklung der Pflegeversicherung in der Bundesrepublik Deutschland und in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bis Gesetzliche Situation Leistungsvoraussetzungen Pflegeleistungen in Deutschland Finanzierung der gesetzlichen Pflegeversicherung in Deutschland Private Pflegeversicherung Zukünftige Perspektiven für die Pflegeversicherung Forschungsmethoden Methodik der Datenerhebung Auswertungsmethoden Darstellung der Forschungsergebnisse Vergleich des österreichischen und des deutschen Pflegefinanzierungssystems Zukünftige Finanzierung der Pflege in Österreich Einführung einer Versicherungslösung in Österreich Umlageverfahren vs. Kapitaldeckungsverfahren Einführung einer Vermögens- und Erbschaftssteuer Pflege-Regress Beitragszuschlag für kinderlose Mitglieder Pflegegeldreformgesetz Einführung eines Pflegefonds nach Vorbild der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG) Private Pflege(zusatz)versicherungen Leistungs- und Betreuungsangebote für pflegebedürftige Menschen Magdalena Hager IV

7 Inhaltsverzeichnis Ausbau der Betreuungsangebote Kombinationsmöglichkeit von Geld- und Sachleistungen Stunden-Betreuung Exportierbarkeit von Pflege Pflegeberatung Pflegekräftefachmangel Pflegefreistellung Pflegesystem der Zukunft Beantwortung der Hypothese und der Forschungsfragen Beantwortung der Hypothese Beantwortung der Forschungsfragen Handlungsempfehlungen und Ausblick Pflegezukunftsmodell in Österreich Herausforderungen der Zukunft Langfristige Lösungsansätze Conclusio Literaturverzeichnis Anhang Magdalena Hager V

8 Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Abbildung 2: Abbildung 3: Abbildung 4: Abbildung 5: Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland im Zeitraum von 2007 bis Pflegebedürftige in Deutschland nach Alter und Pflegequote im Jahr Anteil der Bundes- und LandespflegegeldbezieherInnen in der jeweiligen Altersgruppe im Jahr 2009 in Österreich Voraussichtliche Bevölkerungsstruktur in Österreich von Voraussichtliche Bevölkerungsstruktur in Deutschland von Abbildung 6: Bevölkerungspyramide Deutschland Abbildung 7: Anzahl der PflegegeldbezieherInnen des Bundes im Jahr 2010 in Österreich Abbildung 8: Zahlungsströme des österreichischen Pflegesystems Abbildung 9: Entwicklung der LeistungsempfängerInnen der Pflegeversicherung in Deutschland von 2004 bis Abbildung 10: Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung in Deutschland Magdalena Hager VI

9 Tabellenverzeichnis Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Pflegebedürftige nach der Art der Versorgung im Jahr 2009 in Deutschland... 8 Tabelle 2: PflegegeldbezieherInnen des Bundes und der Länder nach Pflegestufen und Geschlecht im Jahr 2010 in Österreich Tabelle 3: Voraussichtliche Erwerbsquote von Frauen 2009 bis 2050 in Prozent in Österreich Tabelle 4: Prognose des Bundes- und Landespflegeaufwandes in Mio. Euro bis 2030 in Österreich Tabelle 5: Aufwände für Sachleistungen der Länder bis 2030 in Österreich Tabelle 6: Monatliches Pflegegeld nach Pflegestufen im Jahr 2012 in Österreich Tabelle 7: Sachleistungen bei häuslicher Pflege in Deutschland Tabelle 8: Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen bei häuslicher Pflege in Deutschland Tabelle 9: Einnahmen und Ausgaben der Sozialen Pflegeversicherung im Jahr 2010 in Deutschland Tabelle 10: Steueraufkommen in den Jahren 2009 und 2010 in Mrd. Euro in Österreich Tabelle 11: Prämie für 25% des gesetzlichen Pflegegeldes in Euro pro Monat in Österreich Tabelle 12: Erhöhung des staatlichen Pflegegeldes in Österreich Magdalena Hager VII

10 Abkürzungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis ADL Activities of Daily Life ASVG Allgemeines Sozialversicherungsgesetz, BGBl. Nr. 189/1955, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010 BAG BIP BPGG BSHG B-VG DDR EU GKV MDK NÖ PGG NÖ SHG SGB WIFO Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt Bruttoinlandsprodukt Bundespflegegeldgesetz Bundessozialhilfegesetz Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern gemäß Art. 15a B-VG über gemeinsame Maßnahmen des Bundes und der Länder für pflegebedürftige Personen, BGBl. Nr. 866/1993 Deutsche Demokratische Republik Europäische Union Gesetzliche Krankenversicherung Medizinische Dienste der Krankenkassen Niederösterreichisches Pflegegeldgesetz Niederösterreichisches Sozialhilfegesetz Sozialgesetzbuch Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung Magdalena Hager VIII

11 Einleitung 1 Einleitung In der vorliegenden Einleitung werden die Problemstellung, die Zielsetzung sowie der Aufbau der Arbeit dargestellt. 1.1 Problemstellung Ausgehend von dem demographischen Wandel der österreichischen Bevölkerung und der damit verbundenen Überalterung der Bevölkerung, wird die Pflegebedürftigkeit steigen. Die ansteigende Erwerbsquote von Frauen und die Singualisierung von Lebensformen führen zudem zu einem Rückgang der informellen Pflege durch Angehörige und erhöhen die Kosten für die Pflege. Im Jahr 2030 werden 30% der Bevölkerung in Österreich über 60 Jahre alt sein. Bereits Ende 2009 bezogen Menschen Pflegegeld und benötigten somit in Österreich ständig Pflege (Statistik Austria, 2011a, S. 1ff). Im Jahr 1995 wurde in Deutschland die Pflegeversicherung als fünfte Säule des Sozialversicherungssystems eingeführt (Drespe, 2011, S. 1). In Österreich erfolgt die Finanzierung der Pflege aus dem allgemeinen Abgabenaufkommen, nämlich den Steuern (Mühlberger, Guger, Knittler, & Schratzenstaller, 2008c, S. 19). Im März 2011 haben sich die Bundesländer und die Regierung in Österreich auf einen Pflegefonds in der Höhe von 685 Millionen bis 2014 geeinigt (Wiener Zeitung, 2011, S. 1). Bezugnehmend auf die Problemstellung ist fraglich, wie die Pflege in Zukunft trotz verändernder Rahmenbedingungen finanziert werden kann. Magdalena Hager 1

12 Einleitung 1.2 Zielsetzung und Hypothese Das Thema der hier vorliegenden Masterthese lautet Pflegeversicherung als Ausweg aus der Pflegekrise? Vergleich der Pflegefinanzierungssysteme in Österreich und Deutschland. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es herauszufinden, wie der Pflegebedarf in Österreich in der Zukunft finanziert werden kann. Hierfür werden die Pflegefinanzierungssysteme in Österreich und in Deutschland gegenübergestellt. Im Rahmen der Masterthese werden folgende Forschungsfragen beantwortet: Stellt die Pflegeversicherung ein geeignetes Mittel dar, um in Österreich in der Zukunft die Pflegefinanzierung sicherzustellen? Welche möglichen Vorteile der Pflegeversicherung in Deutschland können auf das System in Österreich übertragen werden? Wie kann der Finanzierungsbedarf in der Pflege zukünftig gedeckt werden? Abgeleitet von der Zielsetzung und der Problemstellung soll durch die Durchführung von gezielten Forschungsaktivitäten folgende Hypothese beantwortet werden: Die Pflegeversicherung ist ein möglicher Ausweg aus der Unfinanzierbarkeit der zukünftigen Pflege in Österreich. 1.3 Aufbau der Arbeit Im ersten Kapitel erfolgt eine Darstellung der Problemstellung und der Zielsetzung der Masterarbeit. Anschließend werden im Kapitel 2 die Begriffe Pflegebedürftigkeit sowie Pflichtversicherung und Versicherungspflicht definiert und näher beleuchtet. Das Kapitel 3 beschreibt die verschiedenen Magdalena Hager 2

13 Einleitung Pflegefinanzierungsformen, nämlich die Pflegesicherung aus Steuermitteln und den Pflegefonds in Österreich und die Pflegeversicherung in Deutschland. Es wird die rechtliche Situation in Österreich und Deutschland dargestellt. Des Weiteren werden die Leistungen innerhalb der Pflegefinanzierungsformen verglichen. Das vierte Kapitel beinhaltet den theoretischen Hintergrund zur angewandten Forschungsmethode. Das Untersuchungsdesign sowie die Durchführung der Forschungsaktivitäten werden beschrieben. Im Anschluss daran werden im Kapitel 5 die Ergebnisse aus den Expertinnen- und Experteninterviews dargestellt. Schlussendlich wird im Kapitel 6 die Hypothese diskutiert und die Forschungsfragen beantwortet sowie im Kapitel 7 entsprechende Handlungsempfehlungen abgeleitet. Abschließend erfolgt im Kapitel 8 eine Conclusio zur vorliegenden Arbeit. Magdalena Hager 3

14 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung 2 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Im zweiten Kapitel der Masterthese werden die Begriffe Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung näher definiert. 2.1 Pflegebedürftigkeit Das Risiko der Pflegebedürftigkeit und die damit einhergehenden Konsequenzen wurden erst in den vergangenen Jahren in der Öffentlichkeit diskutiert. Auch wenn die Problematik der Überalterung der Bevölkerung erkannt wurde, zeigt die Politik in Österreich nur ein sehr geringes Interesse an langfristigen Lösungsansätzen. Deutschland versucht die Pflegeproblematik mithilfe einer Pflegeversicherung zu lösen (Drespe, 2011, S. 1). Österreich deckt das Risiko der Pflegebedürftigkeit mit einem steuerfinanzierten System ab (Mühlberger, Guger, Knittler, & Schratzenstaller, 2008c, S. 19). Unabhängig von den staatlichen Leistungen ist zu beobachten, dass ein großer Teil der Pflegeleistung auf den familiären Bereich und insbesondere auf die Frauen entfällt. Mit zunehmender Erhöhung der Erwerbstätigkeit von Frauen ist es allerdings fraglich wie lange die unentgeltlichen Pflegeleistungen im Kreise des Familienverbundes verrichtet werden können (Statistik Austria, 2011b, S. 1). Mager (1999, S. 118) definiert Pflegebedürftigkeit folgendermaßen: Pflegebedürftigkeit ist aufgrund seiner Multidimensionalität ein komplexes und schwer zu definierendes Phänomen. Charakteristisch für Pflegebedürftigkeit ist die individuelle Abhängigkeit von persönlichen Hilfe- und Pflegeleistungen zur Aufrechterhaltung elementarer Lebensfunktionen aufgrund eines zumindest zeitweisen, vielfach aber dauerhaften Verlustes der Möglichkeiten zur selbständigen Lebensführung. Dieser Verlust kann die Folge von pränatalen Magdalena Hager 4

15 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Störungen und Defekten, genetischen Prädispositionen, von Erkrankungen und Unfällen sein. Mager (1999, S. 118) fasst den Begriff der Pflegebedürftigkeit sehr weit und stellt klar, dass das Risiko Hilfs- und Pflegeleistungen in Anspruch nehmen zu müssen, allen Menschen unabhängig vom Alter wiederfahren kann. [Menschen] die aufgrund ihrer funktionellen Einschränkungen nicht mehr in der Lage sind, den Alltag selbständig zu bewältigen, [sind pflegebedürftig]. (Weyerer, 2007, S. 48). Wie viel Unterstützung pflegebedürftige Personen benötigen, ist davon abhängig, welche personellen und räumlichen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Weyerer meint damit, dass pflegebedürftige Personen durch Bereitstellung von ausreichend personellen und räumlich adäquaten Ressourcen länger eigenständig ihr Leben führen können. Ist die Wohnung der pflegebedürftigen Menschen barrierefrei gestaltet, können diese Menschen länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben als Personen die im 2. Stock ohne Lift leben (Weyerer, 2007, S. 48). In Österreich wird laut Gesetz zwischen Krankheit und Pflegebedürftigkeit unterschieden. Während Krankheit gemäß 120 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG) als regelwidriger Körper- oder Geisteszustand definiert wird, der die Krankenbehandlung notwendig macht (Skuban, 2004, S. 65), wird der Begriff der Pflegebedürftigkeit weder im Art. 15a B-VG Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern noch im Bundespflegegeldgesetz (BPGG) gesetzlich definiert (Skuban, 2004, S. 65). Nach deutschem Sozialrecht herrscht vergleichbar mit Österreich eine strikte Trennung zwischen Krankheit und Pflegebedürftigkeit. Anders als in Österreich, wurde jedoch in Deutschland der Begriff der Pflegebedürftigkeit in 14 SGB (Sozialgesetzbuch) XI verankert. Das Gesetz definiert folgende Menschen als pflegebedürftig: Magdalena Hager 5

16 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Alle jene Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen. (Klie, 2005, S. 167ff). Problematisch zu sehen ist, dass der Begriff der Pflegebedürftigkeit in Deutschland sehr eng gefasst ist und pflegebedürftige Menschen durch diese Definition von Leistungen ausgeschlossen werden können. Durch den in Deutschland sehr eng definierten Begriff der Pflegebedürftigkeit werden nur körperbezogene Versorgungsleistungen einbezogen, für die Pflegebedürftigen ist aber auch eine psychosoziale Zuwendung erforderlich. Eine Ausweitung des Begriffs würde zu einem höheren Leistungsumfang sowie zu einer Optimierung der Versorgung führen. Damit verbunden, können die Pflegestufen nicht die Pflegebedürftigkeit der Menschen abbilden, sondern dienen nur als Richtlinie für die Leistungsbezüge. Es wird plädiert, ein System zur individuellen Ermittlung des Pflegeversorgungsbedarfes zu installieren (Skuban, 2004, S. 65ff). In Deutschland wird derzeit eine Diskussion über den Pflegebedürftigkeitsbegriff geführt. Fraglich ist, ob das neue Modell finanztechnisch umsetzbar ist. Die Berechnungen ergeben einen zusätzlichen durchschnittlichen Finanzierungsbedarf von 2,5 bis 3,5 Mio. Durch die Gleichstellung der psychischen kognitiven Beeinträchtigungen würde sich die Fallzahl erhöhen (I 08, & I 10, Telefonisches Interview, 2012). Der Begriff Pflegebedürftigkeit sollte nicht defizitär, sondern ressourcenorientiert und teilhabeorientiert definiert werden. Die neue Definition würde zu einer Veränderung des Leistungsrechts führen und hätte eine Veränderung des Pflegestufenmodells zur Folge (I 10, Telefonisches Interview, 2012). Als kleinster gemeinsamer Nenner für die Begriffserklärung Pflegebedürftigkeit kann in der vorliegenden Arbeit sowohl für Deutschland als auch für Österreich die Definition von Skuban verwendet werden. Skuban bezeichnet Personen als Magdalena Hager 6

17 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung pflegebedürftig, die als Folge einer Erkrankung oder Behinderung regelmäßige und bedeutende Hilfestellung bei alltäglichen existenziellen Verrichtungen benötigt und dieser Hilfebedarf von längerer Dauer ist. (Skuban, 2004, S. 70) Entwicklungen der Pflegebedürftigkeit Im folgenden Kapitel wird unter anderem graphisch dargestellt, wie sich die Pflegebedürftigkeit in den nächsten Jahrzehnten in Deutschland und Österreich entwickeln wird. Abbildung 1: Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland im Zeitraum von 2007 bis 2050 Quelle: Statistisches Bundesamt, 2011a, S Anzahl der Pflegebedürftigen von 2007 bis insgesamt männlich weiblich Die Anzahl der pflegebedürftigen Personen in Deutschland wird von 2,2 Mio. Menschen im Jahr 2007 auf 3,4 Mio. Menschen im Jahr 2030 ansteigen werden zweimal so viele Menschen wie im Jahr 2007 pflegebedürftig sein. Auffällig ist des Weiteren, dass die Zahl der weiblichen Pflegebedürftigen im Vergleich zu den männlichen Pflegebedürftigen doppelt so hoch sein wird (Statistisches Bundesamt, 2011a, S. 1). Dies liegt darin begründet, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung aufweisen und die Pflegebedürftigkeit, wie später gezeigt wird, ab einem bestimmten Alter rasant wächst. Magdalena Hager 7

18 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Tabelle 1: Pflegebedürftige nach der Art der Versorgung im Jahr 2009 in Deutschland Quelle: Statistisches Bundesamt, 2011b, S. 8 Pflegebedürftige nach Art der Versorgung Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III In Österreich werden 58% der Pflegebedürftigen zu Hause von Angehörigen gepflegt, 25% der pflegebedürftigen Personen werden zu Hause von Angehörigen sowie Pflegediensten versorgt. 16% der Pflegebedürftigen sind stationär in Pflegeheimen untergebracht. 2% der Pflegebedürftigen erhalten eine 24-Stunden- Betreuung (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, 2010, S. 7). Pflegebedürftige insgesamt Versorgung zu Hause Versorgung vollstationär in Hei- men insgesamt Die Tabelle 1 zeigt auf, dass die Mehrzahl der Pflegebedürftigen ambulant versorgt wird. Die Betreuung zu Hause ermöglicht, dass die pflegebedürftigen Personen in ihrem gewohnten Umfeld versorgt werden. Diese Atmosphäre trägt auch dazu bei, dass diese Personen länger ihre Orientierung behalten und einen engen Zusammenhalt durch ihre Familie erfahren. Im Jahr 2009 waren in Deutschland insgesamt Menschen pflegebedürftig. Von den Menschen, die zu Hause versorgt wurden, wurden von den Angehörigen und zusammen mit/durch Pflegedienste gepflegt. Vollstationär in Heimen wurden pflegebedürftige Personen versorgt. Es ist bemerkenswert, dass mehr als zweimal so viele Personen zu Hause betreut werden. Zu beobachten ist, dass ein Großteil der Menschen mit Pflegestufe 1 zu Hause versorgt werden. Mit steigendem Pflegeaufwand nimmt die Zahl der durch Pflegedienste oder Familie gepflegten Personen ab und die Anzahl an Heimunterbringungen zu. Hervorzuheben ist, dass in der höchsten Pflegestufe 3 noch in etwa gleich viele Menschen zu Hause wie auch im Pflegeheim versorgt werden (Statistisches Bundesamt, 2011b, S. 8). Magdalena Hager 8

19 Prozent Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Abbildung 2: Pflegebedürftige in Deutschland nach Alter und Pflegequote im Jahr 2009 Quelle: Statistisches Bundesamt, 2011b, S ,0 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0 Pflegebedürftige nach Alter und Pflegequote im Jahr Deutschland 0,6 0,5 1,7 2,7 unter 15 4,7 9,9 19,9 38, über 90 59,1 insgesamt männlich weiblich Die Abbildung 2 zeigt mithilfe der Pflegequote, den Anteil der Pflegebedürftigen in der jeweiligen Altersgruppe gemessen an der jeweiligen Bevölkerungsanzahl der Altersgruppe. Es ist ersichtlich, dass die Pflegebedürftigkeit mit dem Alter zunimmt. Dies ist vor allem auf die Multimorbidität bei älteren Menschen zurückzuführen. Während laut Statistik im Jahr 2009 in Deutschland die 70- bis unter 75 Jährigen zu 5% pflegebedürftig waren, betrug die Pflegebedürftigkeit bei den über 90-Jährigen 59%. Interessant ist auch, dass sich die Pflegebedürftigkeit bei Frauen und Männern bis zum 80. Lebensjahr kaum unterscheiden, erst dann steigt die Pflegebedürftigkeit bei Frauen im Gegensatz zu Männern verstärkt an (Statistisches Bundesamt, 2011b, S. 8). Magdalena Hager 9

20 Prozent Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Abbildung 3: Anteil der Bundes- und LandespflegegeldbezieherInnen in der jeweiligen Altersgruppe im Jahr 2009 in Österreich Quelle: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, 2010, S ,0 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0 Bundes- und LandespflegegeldbezieherInnen im Jahr 2009 in Österreich 3,0 4,3 10,3 33,7 48, weiblich männlich insgesamt Im Jahr 2009 bezogen Menschen in Österreich Pflegegeld des Bundes und der Länder. Wie in der Abbildung 4 ersichtlich, steigt die Pflegebedürftigkeit ab dem 60. Lebensjahr an. Bei den weiblichen Pflegegeldbezieherinnen nimmt die Pflegebedürftigkeit ab dem 80. Lebensjahr stark zu, im Gegensatz dazu ist bei den männlichen Pflegegeldbeziehern ein sinkender Pflegebedarf zu beobachten (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, 2010, S. 50). Wie die Abbildung 2 und 3 aufweisen, nimmt die Pflegebedürftigkeit vor allem im Alter in Deutschland und Österreich zu. Da das Risiko der Pflegebedürftigkeit besonders in den letzten Lebensjahren sehr stark ansteigt, muss schon frühzeitig an der Vermeidung dieses Risikos angesetzt werden. Gesundheitsförderung sowie präventive Ansätze können dabei als Unterstützung helfen. Bewegung, eine altersadäquate Einrichtung der Wohnung, eine ausgewogene Ernährung sowie geistige Fitness können helfen, dass Personen länger ihre Eigenständigkeit behalten und auf keine Unterstützung angewiesen sind. Magdalena Hager 10

21 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Tabelle 2: PflegegeldbezieherInnen des Bundes und der Länder nach Pflegestufen und Geschlecht im Jahr 2010 in Österreich Quelle: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, 2011, S. 49ff Anzahl der PflegegeldbezieherInnen des Bundes Anzahl der PflegegeldbezieherInnen des Landes Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Summe Stufe Stufe Stufe Stufe Stufe Stufe Stufe Summe Die Tabelle 2 zeigt die Anzahl der Pflegegeldbezieherinnen bzw. bezieher des Bundes und des Landes in der jeweiligen Pflegestufe in Österreich im Jahr Der größte Anteil an Pflegegeldbezieherinnen und bezieher des Bundes und des Landes ist der Pflegestufe 2 zugeordnet. Die Pflegestufe 2 bedeutet, dass ein Pflegebedarf von über 85 Stunden pro Monat besteht. Die geringste Anzahl der Frauen und Männer empfängt das Pflegegeld der Pflegestufe 7 (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, 2011, S. 49ff). Es kann davon ausgegangen werden, dass die Zahl der pflegebedürftigen Personen in Österreich weitaus höher ist als die Anzahl der Bezieherinnen bzw. bezieher von Pflegegeld. Da diese Personen jedoch die 60 Stunden Pflegebedarf nicht erreichen bzw. die 6-Monats-Grenze noch nicht erreicht haben, können sie kein Pflegegeld beziehen (I 07, Persönliches Interview, 2012). Wie später noch dargestellt wird, muss jedoch davon ausgegangen werden, dass aufgrund der Erhöhung der Erwerbstätigkeit von Frauen, weniger Menschen zu Hause gepflegt werden und eventuell über einen Ausbau der stationären Pflegeeinrichtungen nachgedacht werden muss (Statistik Austria, 2011c, S. 1). Die stationäre Versorgung ermöglicht den Pflegebedürftigen eine Rund-um- Versorgung sowie einen geregelten Alltag. Des Weiteren werden die Angehörigen sehr stark entlastet. Magdalena Hager 11

22 Prozent Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Demographische Determinanten Um die Finanzierungsproblematik der Pflegevorsorge aufzuzeigen, werden sowohl die demographischen als auch die nicht-demographischen Faktoren dargestellt. Demographische Faktoren betrachten die Veränderung der Bevölkerung hinsichtlich des Alters, des Geschlechtes, der Haushaltsstruktur und des Gesundheitszustandes. Nicht-demographische Faktoren, die Auswirkungen auf die Pflegefinanzierung haben, umfassen die Frauenerwerbsbeteiligung sowie die Entwicklung der Kosten im Pflegebereich (Mühlberger, Knittler, & Guger, 2008a, S. 21). Abbildung 4: Voraussichtliche Bevölkerungsstruktur in Österreich von Quelle: Statistik Austria, 2010, S. 13f 100,0 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0 Bevölkerungsstruktur in Österreich 62,1 54,8 52,5 34,1 31,0 15,0 22,9 14,2 13,4 unter 15 Jahre 15 bis unter 60 Jahre 60 und mehr Jahre Magdalena Hager 12

23 Prozent Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Abbildung 5: Voraussichtliche Bevölkerungsstruktur in Deutschland von Quelle: Statistisches Bundesamt, 2009a, S ,0 Bevölkerungsstruktur in Deutschland 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 19,0 16,7 15,4 55,4 46,5 44,4 25,6 36,8 40, ,0 0,0 unter 20 Jahre 20 bis unter 60 Jahre 60 und mehr Jahre Wie die Abbildungen 4 und 5 zeigen, nimmt der Bevölkerungsanteil der Über 60- Jährigen in Deutschland sowie in Österreich stark zu und wird im Jahr 2050 zumindest ein Drittel der Bevölkerung repräsentieren. Der Anteil der Bevölkerung unter 15 Jahren nimmt geringfügig ab. Der, der Erwerbstätigen, nämlich Personen, welche ein Alter zwischen 15 (Ö) bzw. 20 (D) und 60 Jahren aufweisen, wird in den nächsten 40 Jahren um 10% zurückgehen (Statistik Austria, 2010, S. 13f, & Statistisches Bundesamt, 2009a, S. 5). Diese Entwicklungen haben enorme Auswirkungen auf die Finanzierung der Pflege. Nimmt man an, dass sich die Mehrzahl der Berufstätigen im Alter zwischen 15 und 60 Jahren befindet, würde dies bedeuten, dass im Jahr 2050 in Österreich 52% der erwerbstätigen Bevölkerung, 47,5% der nichterwerbstätigen Bevölkerung erhalten müssen. Dies entspricht einem Verhältnis von fast 1:1. Im Jahr 2010 standen noch 62% der Erwerbstätigen ca. 38% der Nichterwerbstätigen gegenüber, was ein Verhältnis von 1,6:1 bedeutet (Statistik Austria, 2010, S. 13f). Magdalena Hager 13

24 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung Abbildung 6: Bevölkerungspyramide Deutschland Quelle: Statistisches Bundesamt, 2009b, S Ausgehend von der demographischen Entwicklung lässt sich anhand der Bevölkerungspyramide in Deutschland sehr gut die Verschiebung in den letzten Jahrzehnten aufzeigen. Die ursprüngliche Form einer Pyramide ist heute nicht Magdalena Hager 14

25 Definition Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung mehr ersichtlich, da die Anzahl der jungen Bevölkerung abnimmt und die ältere Bevölkerung zunimmt. Waren noch im Jahr 1980 nur 16% über 65 Jahre, waren es 20 Jahre später schon 21% und im Jahr %. Die Zahl der Unter- Zwanzig-Jährigen nimmt im Jahr 1980 von 27% auf 17% im Jahr 2030 ab (Statistisches Bundesamt, 2009b, S. 1) Nichtdemographische Determinanten Die nicht-demographischen Faktoren, die Auswirkungen auf die Pflegefinanzierung haben, umfassen die Erwerbsbeteiligung von Frauen, die Entwicklung der Familien- und Haushaltstrukturen sowie die Entwicklung der Kosten im Pflegebereich. Tabelle 3: Voraussichtliche Erwerbsquote von Frauen 2009 bis 2050 in Prozent in Österreich Quelle: Statistik Austria, 2011b, S bis 19 Jahre 33,8 27,3 27,2 20 bis 24 Jahre 65,9 67,3 67,1 25 bis 29 Jahre 80,1 80,5 81,1 30 bis 34 Jahre 81,9 84,1 86,2 35 bis 39 Jahre 79,8 82,0 84,0 40 bis 44 Jahre 81,4 83,6 85,6 45 bis 49 Jahre 79,4 81,7 83,7 50 bis 54 Jahre 71,6 77,0 75,4 55 bis 59 Jahre 43,0 59,5 75,4 60 bis 64 Jahre 5,9 23,2 40,2 65 Jahre und älter 0,9 0,9 0,9 Die Tabelle 3 zeigt, dass die Erwerbsquote der Frauen besonders in den Altersgruppen von 55 bis 64 Jahren einen enormen Anstieg aufweist. Das Ziel ist die Erwerbsquote bei Frauen zwischen 55 bis 59 Jahren von 43% im Jahr 2009 auf 75,4% im Jahr 2050 zu erhöhen. In Bezug auf die Pflegefinanzierung ist dies problematisch zu bewerten, da insbesondere von der Altersgruppe der 55 bis 64- Jährigen informelle Pflegeleistungen erbracht werden. Steigt die Anzahl der Erwerbstätigen tatsächlich in dem Ausmaß an, hat dies zur Folge, dass die Magdalena Hager 15

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