Erfolge im Qualitätsmanagement «Von Scheitern und Nachhaltigkeit»

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1 Erfolge im Qualitätsmanagement «Von Scheitern und Nachhaltigkeit» Mittwoch, 17. September 2014, Landhaus Solothurn Verleihung 6. Swiss Quality Award

2 Einführung Erfolge im Qualitätsmanagement «Von Scheitern und Nachhaltigkeit» Viele Projekte im Verbesserungsmanagement scheitern bei der Umsetzung und/oder es fehlt der Nachweis der Zielerreichung oder für deren Wirksamkeit. Andere Projekte obwohl erfolgreich bleiben lokal begrenzt und finden keinen Weg in die breite Öffentlichkeit. Eine grössere Umsetzung/Information, welche ohne grossen Aufwand möglich wäre, bleibt aus. Nachhaltigkeit im Qualitätsmanagement heisst letztlich, dass etwas zur Norm wird. Geht man davon aus, dass Nachhaltigkeit aus dem lateinischen perpetuitas kommt, stehen interessanterweise die klassischen Qualitätsadjektive wie wirksam, fortlaufend und beständig im Zentrum. Ist also Nachhaltigkeit nur ein modernes Wort für Qualität, ein Modebegriff oder zeigen sich neue, möglicherweise bis jetzt vernachlässigte Aspekte im Qualitätsmanagement? Das diesjährige Nationale Symposium für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen will zusammen mit Fachleuten aus dem In- und Ausland das Thema Qualität und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen aufgreifen, lancieren und einen ersten Versuch unternehmen, die Fragestellung vertieft zu behandeln. Am 8. Symposium im 2015 soll die Trilogie Scheitern Verbessern Nachhaltigkeit weiter bearbeitet werden. Der Swiss Quality Award, der wie immer im Rahmen des Nationalen Symposiums vergeben wird, fördert explizit Projekte, welche die Qualität im Gesundheitswesen nachhaltig entwickeln. Passend zum Tagungsthema werden daher durch die Universität Bern und die Berner Fachhochschule sämtliche bisher eingereichten Projekte bezüglich Nachhaltigkeit und Wirksamkeit befragt. Das Ergebnis dieser Studie wird Ihnen exklusiv anlässlich des Symposiums vorgestellt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und dass wir Sie bald in Solothurn begrüssen dürfen. Für die Trägerschaft Prof. Philipp Schneider, Präsident sqmh 2

3 Programm Türöffnung Einführung Philipp Schneider Transparente Information als zentraler Bestandteil zu einer nachhaltigen Qualität Was bedeutet das aus Sicht der CSS? Christian Affolter Seeking to understand the right conditions to ensure reliable and effective spread and sustainability of improvement June Watters Pause Preisübergabe 6. Swiss Quality Award Christoph Bosshard Preisträger SQA revisited ein Umfrage zum Status aller einst eingereichten SQA Projekte Christoph Röder Was können wir hinsichtlich der nachhaltigen Projektimplementierung aus der SQA Umfrage lernen? Christoph Gehrlach Schlusswort Christoph Röder ab Apéro 3

4 Referenten Prof. Philipp Schneider ist Präsident der SQMH und leitet seit 2002 an der Berner Fachhochschule das Kompetenzzentrum Qualitätsmanagement. Das Kompetenzzentrum Qualitätsmanagement führt Zertifikatslehrgänge, Weiterbildungen, Forschungs- und Dienstleistungsprojekte zu Qualität und Qualitätsmanagement in den Fachbereichen Gesundheit und Soziales durch. Dr. pharm. Christian Affolter, exec. MBA HSG, schloss sein Pharmaziestudium mit Dissertation an der Universität Bern ab und erlangte den Executive MBA an der Universität St. Gallen. Er war Leiter der Geschäftseinheit Life Science in einem Beratungsunternehmen, Leiter der Direktion Gesundheitspolitik und Vizedirektor des Bundesamtes für Gesundheit. Zwischen leitete er die Abteilung Grundlagen bei santésuisse. Seit November 2013 ist er als Leiter Public Affairs Tarifstrukturen bei der CSS Versicherung tätig. June Watters is an Improvement expert with experience both in public and private sectors. She is trained with IHI (Institute for Healthcare Improvement) as an Improvement Advisor, member of the Scottish Breakthrough Series Collaborative faculty, a Masters in Improving Health and Wellbeing through Glasgow University. She is currently leading the NHS (National Health Service) Scotland Quality Improvement Hub (QI Hub) programme on Spread and Sustainability of Quality Improvement in Healthcare. The programme seeks to understand how to create the right conditions to ensure reliable and effective spread and sustainability of improvement across NHS Scotland. 4

5 Dr. med. Christoph Bosshard schloss 1992 sein Medizinstudium an der Universität Bern mit dem Staatsexamen ab. Nachdem er 2002 den Facharzttitel für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates erworben hatte, arbeitete er als Oberarzt mit eigener Sprechstunde im Spital Tiefenau und im Spital Ziegler. Seit 2008 ist er bei der Suva tätig, zunächst als Kreisarzt, ab 2010 auch als Leiter agenturärztlicher Dienst BE/FR/SO/VS. Er wurde im Juni 2012 von der Ärztekammer als Mitglied des Zentralvorstands gewählt, in welchem er für das Ressort «Daten, Demographie und Qualität» verantwortlich ist. Christoph Bosshard ist in der Standespolitik versiert: Dem VSAO stand er bis April 2012 als Präsident vor und für die Berner Gesellschaft der Orthopädischen Chirurgen (BGO) amtet er als Vize-Präsident. Prof. Dr. med. Christoph Röder, MPH, studierte an den Universitäten Freiburg im Brsg. und Mainz Medizin und promovierte an der Universität Bern. Er war mehrere Jahre im In- und Ausland in der Forschung und Klinik tätig erlangte er den Master of Public Health (MPH). Seit Januar 2010 arbeitet er als Privatdozent an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern, wo er dieses Jahr die assoziierte Professur erhielt. Er leitet als Direktor ad Interim das IEFM (Institut für Evaluative Forschung in der Medizin). Das Institut bildet eine Schnittstelle zwischen angewandter klinischer Forschung und med. Qualitätssicherung, Medizintechnikindustrie und Gesundheitspolitik und dient dem interdisziplinären Austausch unterschiedlicher Spezialisten auf dem Gebiet der Versorgungs- und Outcomeforschung. Prof. Dr. phil. Christoph Gehrlach, MBA, war mehrere Jahre im Bereich Entwicklung, Durchführung und Umsetzung von Qualitätsmessungen und -projekten in den akutstationären Spitälern mehrerer Kantone tätig. Er studierte Betriebswirtschaft (Schwerpunkt Health Care Management) und promovierte im Bereich Qualitätsmanagement. Er ist Leiter des Kompetenzzentrums Qualitätsmanagement an der Berner Fachhochschule (BFH) und in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Beratung und Lehre an der BFH und anderen Hochschulen, sowie in allen Leistungsbereichen des Gesundheitswesens tätig. 5

6 Verleihung Swiss Quality Award Der Swiss Quality Award prämiert jedes Jahr herausragende Projekte, die die Qualität im Gesundheitswesen steigern. Um der Vielfältigkeit der Qualitätsarbeit gerecht zu werden, sind die drei Preiskategorien breit gefasst. Projektinhalte und Methodik sind weitgehend offen. Im Vordergrund steht der Bezug zum Gesundheitswesen. Der Wettbewerb bietet Ideenpionierinnen und -pionieren die Möglichkeit, ihre Innovationen an die Öffentlichkeit zu bringen. Neu wird der Swiss Quality Award 2014 in drei Preiskategorien verliehen: stationär, ambulant und sektorübergreifend. Jede Preiskategorie ist mit Franken dotiert. Mit den neuen Preiskategorien sollen besonders auch kleinere Projekte aus dem ambulanten Sektor zu einer Teilnahme am Swiss Quality Award ermutigt werden. Neu verliehen wird ausserdem der Swiss Quality Poster-Award. Aus allen eingereichten Projekten wählt die Jury neben den drei Gewinnerprojekten weitere sehr gute Projekte aus. Diese Projektteams sind eingeladen, am Nationalen Symposium für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen ihr Projekt mit einem Poster zu präsentieren. Das beste Poster wird mit einem Preisgeld von Franken prämiert. Weitere Informationen finden Sie unter Trägerorganisationen: 6

7 Informationen Datum Mittwoch, 17. September 2014 Veranstaltungsort Landhaus Solothurn Landhausquai Solothurn Organisation und Anmeldung Dr. Kim Bauer Telefon: Kosten CHF pro Person CHF für SQMH-Mitglieder und Poster-Einreicher SQA (Name muss auf dem Poster stehen) CHF 90.- für Studierende Bitte überweisen Sie die Symposiumsgebühr auf folgendes Postfinance-Konto: Bauer-Pham Kim-Lan IBAN: CH Vermerk «QM-Symposium 2014» Anmeldeschluss 31. August 2014 Konferenzsprache Deutsch, ein Referat wird in Englisch gehalten Dokumentation Im Anschluss an die Veranstaltung werden jene Vorträge und Präsentationen, die uns von den Referenten zur Verfügung gestellt werden, im Internet publiziert. Weitere Auskünfte Telefon:

8 Lageplan Anreise mit dem ÖV Ab Bahnhof Solothurn (1) zu Fuss über die Kreuzackerbrücke zum Landhaus (2) Anreise mit dem Auto Rund um Solothurn gibt es drei Parkhäuser. Das Baseltor, Pisoniplatz 2 (3), liegt dem Landhaus am nächsten. Weitere Informationen unter 8

9 Patronat 9

10 Sponsoren 10

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