access Bachelor-Master-Studie 2010 Sichtweisen und Erfahrungen der Studenten bezüglich Karriereplanung, -chancen und Employability

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1 access Bachelor-Master-Studie 2010 Sichtweisen und Erfahrungen der Studenten bezüglich Karriereplanung, -chancen und Employability

2 access Bachelor-Master-Studie 2010 Sichtweisen und Erfahrungen der Studenten bezüglich Karriereplanung, -chancen und Employability Inhaltsverzeichnis I. Einleitung Ausgangslage: Der Bologna-Prozess im öffentlichen Diskurs Zielsetzung der access Bachelor-Master-Studie Forschungsstand Untersuchungsgegenstand im Kontext der Kritik am Bachelor-Master-System Methodik: Stichprobe und Vorgehen II. Bachelor und dann? Entscheidung und Motivation für oder gegen ein Masterstudium Planung eines Masterstudiums nach dem Bachelorabschluss Bachelorstudenten: Hauptgründe für ein anschließendes Masterstudium Nach dem Bachelor in den Job: Gründe für den direkten Berufseinstieg Masterstudenten: Hauptgründe für ein anschließendes Masterstudium Zeitpunkt der Entscheidung für ein Masterstudium Fazit III. Master für alle? Zulassung und Studienplätze Begrenzung der Studienplätze und Modus der Zulassung Masterstudienplätze: Wie beurteilen Bachelorstudenten ihre Chancen? Fazit IV. Employability: Der Master als Karriere-Voraussetzung? Einschätzung der individuellen Karrierechancen Realisierbarkeit von studienbegleitenden Praktika Realisierbarkeit von Auslandssemestern Fazit V. Anwesensheitspflicht? Verfügbarkeit für Karriere-Veranstaltungen VI. Schlussbetrachtung Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse Mögliche Implikationen für HR-Abteilungen Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 2

3 I. Einleitung Mit dem Ende des vergangenen Jahres war es soweit: Der Prozess der Einführung eines neuen Systems von Studienabschlüssen an deutschen Hochschulen musste laut europäischer Vorgaben bis 2010 abgeschlossen werden. Auch wenn es nach wie vor einige Widerstände gibt so möchte ein Zusammenschluss von neun großen Technischen Universitäten ( TU9 ) neben Bachelor- und Masterabschlüssen zusätzlich Diplom- Ingenieur-Zeugnisse vergeben 1, um diese Marke deutscher Ingenieurbildung nicht zu verlieren, während die Universität Greifswald 2 auch im Wintersemester 2010/2011 als einzige wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ihre Studienanfänger der Betriebswirtschaftslehre noch in einen Diplomstudiengang schickt 3, so sind die Realitäten doch klar und unumkehrbar: Das Bachelor-Master-System ist bundesweit inzwischen weitgehend an den Hochschulen implementiert und der sogenannte Bologna-Prozess abgeschlossen zumindest in formaler Hinsicht. Und egal, ob man der Reform positiv oder negativ gegenübersteht: Für Deutschland bedeutet sie die umfassendste Hochschulreform der Nachkriegsgeschichte mit Konsequenzen nicht nur für Hochschulen und Studenten 4, sondern auch für die deutsche Wirtschaft, die mehr als die meisten anderen Volkswirtschaften weltweit auf hochqualifizierte Nachwuchskräfte angewiesen ist. 1 Siehe z.b. Kaul, Martin: Anti-Bologna-Attacke: Wir wollen unseren alten Dipl.-Ing. wieder haben URL: [ ] und Warnecke, Tilmann: Ingenieure kämpfen für das Diplom URL: [ ]. Gegen die Initiative der TU9 regte sich wiederum Widerstand seitens technischer geprägter Fachhochschulen, siehe [ ]. 2 Vgl. Trauthig, Julian: Diplom und Magister. Gallische Dörfer URL: common~scontent.html [ ]. 3 Inzwischen hat der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern beschlossen, dass die dortigen Hochschulen bei der Vergabe ihrer Abschlüsse zwischen Master- und Diplomtiteln wählen können, siehe Kaube, Jürgen: Der Diplom-Ingenieur kehrt zurück. Die Vernunfttat von Schwerin URL: mmon~scontent.html [ ]. 4 Im vorliegenden Text wurde bei Bezugnahme auf Studentinnen/ Studenten, Absolventinnen/Absolventen etc. aus Gründen besserer Lesbarkeit durchgehend die männliche Form gewählt. Selbstverständlich sind jeweils beide Geschlechter gemeint. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 3

4 1. Ausgangslage: Der Bologna-Prozess im öffentlichen Diskurs Das, was 29 europäische Bildungsminister 1999 im italienischen Bologna auf den Weg brachten nämlich nicht mehr und nicht weniger als den Plan, im kommenden Jahrzehnt ein einheitliches europäisches Hochschulwesen zu schaffen, sollte in den Folgejahren, unterstützt durch die Medien, immer wieder zu heißen Kontroversen zwischen Politikern, Studentenschaft, Wirtschaft, Professoren und Gewerkschaften sowie zum Bildungsstreik im Herbst 2009 führen. Dabei sind es nicht immer zwingend die Ziele des Bologna-Prozesses, die kritisiert werden. Die Einwände reichen vielmehr von einer völligen Ablehnung der Reform bis hin zur Bemängelung einzelner Umsetzungsaspekte durch Politik und Hochschulen. Erklärte Ziele des Bologna-Prozesses waren primär, die Mobilität der Studenten zu fördern, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und eine hohe Beschäftigungsfähigkeit der Hochschulabsolventen zu gewährleisten. Dabei standen vor allem die Schaffung eines mehrstufigen Systems leicht verständlicher und vergleichbarer Studienabschlüsse und die Einführung eines konsekutiven zweistufigen Systems im Mittelpunkt. Kernelement der Umsetzung hierzulande ist die Einführung konsekutiver Bachelor- und Master- Studiengänge an Universitäten und Fachhochschulen und die damit verbundene Abschaffung der Diplom- und Magisterabschlüsse 5. Mit dem Bachelor wurde ein akademischer Grad in Deutschland etabliert, der ein erster formal berufsbefähigender Abschluss sein soll. Und da das Bachelorstudium in Deutschland zumeist sechssemestrig 6 angeboten wird, verringert sich der Zeitraum bis zum Berufseinstieg theoretisch deutlich. Kürzere Studienzeiten waren neben mehr Praxisnähe und Internationalität eine Forderung, die seitens der Wirtschaft in Deutschland schon sehr lange im Raum stand. Im internationalen Vergleich lag das Alter deutscher Absolventen beim Berufseinstieg deutlich über dem internationalen Durchschnitt. 5 Die Umstellung der Staatsexamensstudiengänge (Medizin, Jura, teilweise auch Lehramt) ist nach wie vor seitens Berufsverbänden und Politik stark umstritten und befindet sich in den meisten Bundesländern noch in einer frühen Planungsphase. 6 Die Mehrzahl ist sechssemestrig angelegt. Einige Fachhochschulen bieten siebensemestrige Studiengänge an, einige wenige Bachelorstudiengänge sind für acht Semester konzipiert, zumeist sind dann Praxissemester obligatorisch. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 4

5 Bachelor welcome! 7, erklärten 2004 denn auch führende deutsche Unternehmen aller Branchen. Sie versprachen Bachelorabsolventen attraktive Einstiegschancen und Entwicklungsmöglichkeiten und gingen davon aus, dass sich der Bachelor als berufsbefähigender Regelabschluss etablieren würde. Dieses Bekenntnis zum Bachelor-Master- System war (und ist wohl nach wie vor) nicht repräsentativ für alle Arbeitgeber in Deutschland. Bei kleineren und mittelständischen Unternehmen schienen die Vorbehalte gegenüber Bachelorabsolventen mitunter sehr groß zu sein 8. Der Absichtserklärung Bachelor welcome folgten seither drei weitere Erklärungen 9, zuletzt Ende Oktober 2010, in der sich die Unterzeichner abgesehen von mehreren Kritikpunkten bzgl. der Implementierung uneingeschränkt zu den neuen Studienabschlüssen bekennen. Schenkt man dem Tenor einer Vielzahl von Medienberichten der letzten Jahre Glauben (die jedoch keine statistischen Belege vorlegen, sondern anhand von Einzelbeispielen argumentieren), ist dies vielfach bloß als Lippenbekenntnis zu bewerten. So hätten Bachelorabsolventen am Arbeitsmarkt einen sehr schweren Stand und flüchteten sich mitunter in ein anschließendes Masterstudium. Gerade zentrale Anliegen der Reform wie eine verbesserte Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen und eine höhere internationale Mobilität der Studenten seien nicht nur nicht erreicht worden; vielmehr hätten sich diese Aspekte durch die neuen Abschlüsse verschlechtert. Was die Chancen der Bachelorabsolventen für den Berufseinstieg angeht, fühlen sich Kritiker durch eine seitens der Unternehmen stark kritisierte Studie 10 der Universität des Saarlandes bestätigt, die die Stellenanzeigen u.a. der Erstunterzeichner der Erklärung untersuchten. Ergebnis: 7 Stifterverband der deutschen Wirtschaft: Bachelor welcome! Erklärung führender deutscher Unternehmen zur Umstellung auf Bachelor- und Master-Abschlüsse in Deutschland URL: erklaerung_2004.pdf [ ]. 8 Vgl. Wiethoff, Tobias: Der schlanke Unbekannte erobert den Arbeitsmarkt URL: Ecommon~Scontent.html [ ]. 9 Alle vier Erklärungen sind zu finden unter Stifterverband der deutschen Wirtschaft: Bachelor Welcome!. URL: [ ]. 10 Zu den zentralen Ergebnissen und Kritikpunkten seitens der Wirtschaft siehe Schaaf, Julia: Bachelor. Der Neue im Abschlusstest URL: Ecommon~Scontent.html [ ]; zu den allgemeinen Hauptkritikpunkten siehe z.b. Täubner, Mischa: Intensiv. Die Reform der Reform URL: common~sspezial~aord~e933fdfb679ee4808ab349fdb169cfb3f.html [[ ] sowie sehr ausführlich dargelegt in Form einer Zwischenbilanz in Winter, Martin: Das neue Studieren. Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg (Hrsg.) URL: [ ]. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 5

6 Es existierten keine Einstiegsangebote speziell für Bachelor-Absolventen: Entweder würde Berufserfahrung vorausgesetzt oder und das betrifft die große Mehrheit der Ausschreibungen es ginge lediglich um Praktika. Dagegen zeichnen die Ergebnisse einer ebenfalls scharf kritisierten 11 Befragung 12 des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung (INCHER) der Universität Kassel vom Herbst 2010, im Rahmen derer Absolventen der Prüfungsjahrgänge 2007 und 2008 eineinhalb Jahre nach dem Studienabschluss zu ihrer Situation befragt wurden, ein völlig anderes Bild: Demzufolge läge die Arbeitslosenquote der Bachelorabsolventen bei lediglich 4 Prozent, die Arbeitsplatzsuche dauere ähnlich lang wie bei Diplomabsolventen und die Quote der Bachelorstudenten mit Auslandssemester läge sogar höher. Diese Bilanz ließ Bundesbildungsministerin Schavan frohlocken: Mit dieser Studie würde den notorischen Kritikern an der Bologna-Reform der Wind aus den Segeln genommen. Einen Wermutstropfen zeigen allerdings auch die Ergebnisse der INCHER-Studie: Die Zufriedenheit der Bachelor mit ihrer beruflichen Situation ist geringer als die der traditionellen Abschlüsse (53 Prozent vs. 63 Prozent). 11 Zur (methodologischen) Kritik an der INCHER-Studie siehe Rettig, Daniel: Bachelor-Studie. Plumper Versuch URL: [ ]. 12 Schomburg, Harald: Employability and Mobility of Bachelor Graduates in Germany URL: [ ]. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 6

7 2. Zielsetzung der access Bachelor-Master-Studie Von der öffentlichen Diskussion bleiben die Betroffenen freilich nicht unbeeindruckt. Unter den Studenten herrscht vielfach große Verunsicherung, ob ihr Bachelorabschluss tatsächlich zum erfolgreichen Berufseinstieg taugt; insbesondere in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern scheinen im Allgemeinen noch etwas mehr Vorbehalte zu bestehen und vorrangig Masterabsolventen im Fokus der Recruiter zu stehen. Und auch auf Arbeitgeberseite herrscht häufig noch Unwissenheit darüber, welche nichtfachlichen Qualifikationen von Bachelorabsolventen beim Berufseinstieg erwartet werden können. Diese Studie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Sichtweisen und Erfahrungen der Studenten offenzulegen: Zum einen bezüglich der Einschätzung ihrer Karrierechancen und ob und aus welchen Gründen sie unmittelbar nach dem Bachelorabschluss einen Master anstreben. Zum anderen soll die Befragung konkrete Daten zu der Verwirklichung von Praktika und Auslandssemestern generieren für viele Unternehmen wichtige weiche Kriterien, was die Berufsbefähigung und damit die Einstellungschancen von Absolventen angeht. Die daraus gewonnen Erkenntnisse können für Personaler Anhaltspunkte sein, welche Qualifikationen Bachelorabsolventen auf breiter Basis für einen potentiellen Berufseinstieg nach dem ersten Abschluss mitbringen. Da eine Fortsetzung der Studie über die nächsten Jahre geplant ist, wird zudem erkennbar sein, wie sich beispielsweise die Weiterstudierendenquote mit fortschreitender Existenz des Bachelor-Master-Systems entwickeln wird. Die vorliegende Umfrage zielt hingegen nicht darauf ab, ein Urteil zum fachlichen Qualifikationsniveau der Bachelorabsolventen vorzunehmen. Dazu ist die angewandte Methodik, die im nächsten Unterkapitel dargelegt werden wird, nicht geeignet. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 7

8 3. Forschungsstand Betrachtet man den Forschungsstand zum Bachelor-Master-System in Deutschland, so fällt auf, dass bis dato relativ wenige empirische Untersuchungen vorliegen, die jenseits statistischer Daten zur Implementierung des Bachelor-Master-Prozesses die Erfahrungen und Meinungen der Studenten in den Blick nehmen. Insbesondere in Bezug auf Masterstudenten sind bislang kaum stichhaltige Erkenntnisse gewonnen worden. Neben einer studentischen Online-Umfrage ( Bolognaumfrage 13 ) von 2009/10 sowie europäischen Studien, die ihren Fokus jedoch auf den internationalen Vergleich legen, sind vor allem ein Bericht der Universität Konstanz im Auftrag des Bundesbildungsministeriums ( Bachelor- Studierende. Erfahrungen in Studium und Lehre 14 ) von Anfang 2010 sowie die bereits erwähnte Kasseler Studie zu nennen. Die Datengrundlage beider Studien ist allerdings nicht mehr ganz aktuell: Die Umfragen der Konstanzer Studie stammen aus den Jahren 2006 und 2008; der INCHER-Studie liegen zwar Daten von 2008 und 2010 zugrunde, diese fußen aber auf Befragungen von Absolventen der Prüfungsjahrgänge 2007 und Da erst seit dem Wintersemester 2007/08 mehr als die Hälfte der deutschen Studiengänge mit einem Bachelor oder Master abschließen 15 und die Umstellung laut Gesetz erst 2010 vollendet sein muss, erscheint es sinnvoll, aktuelle Daten zu erheben. Thematisch ist der Konstanzer Bericht recht breit angelegt und untersucht u.a. Studienmotivation, Studienzufriedenheit, Arbeitsbelastung, Studienorganisation, Engagement, Auslandsmobilität, berufliche Aussichten nach Einschätzung der Studenten, Lehrsituation und Forderungen der Bachelorstudenten. Anders als beim Konstanzer Bericht und der Bolognaumfrage liegt der vorliegenden access Bachelor-Master-Studie ein etwas anders gelagertes Erkenntnisinteresse zugrunde. Statt einer globalen Bestandsaufnahme zum Bologna-Prozess, bei der Kriterien der Berufsqualifizierung nur ein Aspekt unter vielen sind, stehen solche Gesichtspunkte im Zentrum der Betrachtung, die für Arbeitgeber von besonderer Relevanz sind. Zusätzlich untersucht die access Bachelor-Master- Studie, wie viele der Bachelorabsolventen unmittelbar ein Masterstudium anschließen möchten. Zwar nimmt auch die INCHER-Studie die Employability in den Blick (insbesondere den 13 Initiiert vom FSZ, einem Dachverband von Studierendenvertretungen: Schäfer, Sabrina/Sauerwein, Markus: Der Bologna- Prozess aus Sicht der Studierenden. URL: [ ]. 14 Bargel, Tino et al.: Bachelor-Studierende. Erfahrungen in Studium und Lehre. BMBF (Hrsg.) URL: [ ]. Als Datengrundlage dienen drei umfangreiche Erhebungen zwischen 2006 und 2008: der Studierendensurvey, eine Online-Befragung zum Europäischen Hochschulraum und der Studienqualitätsmonitor. 15 Vgl. Hochschulrektorenkonferenz: Statistische Daten zur Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen. Sommersemester URL: [ ]. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 8

9 Mobilitätsaspekt); diese untersucht jedoch beispielsweise nicht, inwiefern sich Praktika parallel zum Studium verwirklichen lassen. Mit der zusätzlichen Einbeziehung von Masterstudenten ergibt sich zudem die Möglichkeit zu prüfen, inwiefern etwaige Defizite der Bachelorabsolventen hinsichtlich employabilityrelevanter Kriterien während des Masterstudiums kompensiert werden. Ferner beschränkt sich die access Bachelor-Master-Studie auf die Studienrichtungen, die die Hauptbedarfsgruppen der Wirtschaft darstellen: Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, Informatik und Naturwissenschaften. Da die verschiedenen Studienrichtungen sich naturgemäß beispielsweise hinsichtlich ihrer Aussichten am Arbeitsmarkt und ihrer Affinität zu Praktika oder Auslandserfahrung zum Teil stark unterscheiden, prüft die vorliegende Studie die Umfrageergebnisse auch bzgl. fächerspezifischer Unterschiede. 4. Untersuchungsgegenstand im Kontext der Kritik am Bachelor-Master-System Die durch die Umfrage abgebildeten Aspekte fokussieren sich auf einige der Themenfelder, die im öffentlichen Diskurs um den Bologna-Prozess zwischen Studentenschaft, Professoren, Politik und Wirtschaft primär im Vordergrund standen. Viele Kritiker des neuen Studiensystems sehen dabei nicht die erklärten Ziele der Bolognareform (beispielsweise eine höhere Mobilität und Berufsqualifizierung) als Problem, sondern beanstanden primär die Art der Umsetzung durch Politik und Hochschulen. Die wesentlichen Kritikpunkte am Bachelor- Master-System lassen sich unter folgenden Feldern subsumieren, die teilweise miteinander konfligieren: (zeitliche) Überforderung insbesondere der Bachelorstudenten durch höhere Prüfungsbelastung und Workload 16 ; (fachlich) geringeres Qualifikationsniveau im Zusammenspiel mit einem geringeren Grad an Berufsqualifizierung (u.a. wegen (vermeintlich) weniger Praxis neben dem Studium und weniger Auslandsaufenthalten), was auch eine schlechtere Employability der Hochschulabsolventen nach sich ziehe; aufgrund des straffen, verschulten Studiums schlechtere Möglichkeiten, eigene 16 Zum Vorwurf der Überforderung und zu hohen Stresses siehe o.a.: Studium Bolognese: Bachelor-Studenten verzweifeln am Leistungsdruck URL: [ ]. Inzwischen hat die Kultusministerkonferenz (KMK) auf die Studentenproteste wegen zu hoher Prüfungslast reagiert: In der aktuellen Fassung ihrer Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen vom Februar 2010 gibt sie vor, dass zukünftig pro Modul nur noch eine Prüfung vorzusehen ist, um die Prüfungsbelastung zu reduzieren, vgl. KMK: Ländergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom i.d.f. vom URL: [ ], S. 15. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 9

10 Interessensbereiche entwickeln und vertiefen zu können und selbständiges, kritisches Denken zu fördern; fehlende Vereinbarkeit des Studiums mit Nebentätigkeiten zur eigenen Studienfinanzierung und mit ehrenamtlichem Engagement; zu starke Ausrichtung auf rein berufsbezogene Aspekte ( Ökonomisierung der Bildung) zuungunsten eines umfassenden humboldtschen Bildungsansatzes 17 ; Masterzulassung bzw. zu geringe Zahl an Masterstudienplätzen. Vergleicht man diese Kritikpunkte, die von unterschiedlichen Seiten formuliert werden, zeigt sich bereits, dass hier teilweise Zielkonflikte vorliegen, da je nach Provenienz unterschiedliche Erwartungshaltungen an ein Studium zugrunde liegen. Anders als der thematisch breit aufgestellte Konstanzer Bericht nimmt die vorliegende Studie den für die Arbeitgeberseite hauptsächlich relevanten Aspekt der Employability in den Blick und thematisiert folglich nicht alle der oben genannten Kritikpunkte am Bologna-Prozess. So wurden die Studenten zum Beispiel nicht zu ihrer Einschätzung der Studienorganisation, ihrer Prüfungsbelastung, Möglichkeiten der eigenen Studienfinanzierung, etwaiger Kritik an einem verschulten, vermeintlich weniger (geistige) Freiräume lassenden Studium und der Qualität ihrer Lehre befragt. Ihre Ansicht zum fachlichen Qualifikationsniveau und zu Vertiefungsmöglichkeiten wird indirekt über Fragen zu Karriereaussichten und Motivation für ein Masterstudium abgebildet. Zudem werden, anders als im Bericht der Konstanzer Bildungsforscher, auch die Masterstudenten befragt. Neben dem Aspekt der Employability ist für die Wirtschaft außerdem Planbarkeit hinsichtlich des Zeitpunkts des Berufseinstiegs der Absolventen relevant: Ist tatsächlich eine Tendenz in Richtung des Bachelors als Regelabschluss erkennbar oder steigt das Gros nach dem Master und ähnlich wie vorher beim Diplom somit erst nach insgesamt fünf Jahren Studium in das Berufsleben ein? Folgende Punkte sollen daher im Mittelpunkt der Betrachtung stehen, die für Arbeitgeber hinsichtlich der Verfügbarkeit von Berufseinsteigern und deren fachlicher und persönlicher Qualifizierung von Interesse sind: Masterstudium im Anschluss an den Bachelor o Wie viele Bachelorabsolventen schließen ein Masterstudium an bzw. planen dies? o Welche Motivationen bzw. Gründe stehen hinter der Entscheidung für oder gegen die Aufnahme eines Masterstudiums? o Stehen genügend Masterstudienplätze zur Verfügung? o Wie ist die Masterzulassung gestaltet? Berufsqualifizierung und Karrierechancen o Wie gut schätzen Bachelor- bzw. Masterstudenten ihre Karriereaussichten bzw. Einstiegschancen ins Berufsleben ein? o Bleibt den Bachelor- und Masterstudenten neben ihrem Studium noch genügend Zeit für Praktika und Auslandssemester? 17 Zum Vorwurf der Hochschulen als Lernfabrik siehe Reiser, Marius: Universitätsreform. Warum ich meinen Lehrstuhl räume URL: ~Ecommon~Scontent.html [ ]. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 10

11 5. Methodik: Stichprobe und Vorgehen Im Zeitraum zwischen dem 4. und dem 24. August 2010 nahmen insgesamt Studenten an der Online-Befragung zur access Bachelor-Master-Studie teil Teilnehmer mit einem Studienfach der Studienrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, Informatik und Naturwissenschaften waren zum Zeitpunkt der Befragung an einer deutschen Hochschule eingeschrieben. Um spezifische Aussagen zur Situation der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge in Deutschland treffen zu können, wird die Auswertung auf Basis dieser Teilnehmer erfolgen. Unter den Teilnehmern bilden die Wirtschaftswissenschaftsstudenten mit deutlichem Abstand die stärkste Gruppe mit knapp 51 Prozent. Ingenieure sind mit 21 Prozent, Informatiker mit 23 Prozent und Naturwissenschaftler mit 5 Prozent vertreten. Aufgrund der kleinen Stichprobe der Naturwissenschaftler wird dieser Bereich in fächerspezifischen Aufschlüsselungen und Vergleichen nicht betrachtet. Die Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Teilnehmer fließen jedoch in die Gesamtzahlen mit ein. Unter den Teilnehmern mit diesen vier Studienrichtungen sind die Fachhochschulstudenten mit 56 Prozent gegenüber 37 Prozent Universitätsstudenten in der Mehrheit, was in etwa der realen Verteilung der Studenten dieser Studienrichtungen in Deutschland entspricht Legt man alle in Deutschland vertretenen Studienrichtungen zugrunde, wären damit die FH-Studenten etwas überrepräsentiert. Da aber an Fachhochschulen technische und kaufmännische Fächer dominieren und viele universitäre Fächer wie Medizin, Jura, Geistes- und Kulturwissenschaften an FHs nicht angeboten werden, ist bezüglich der Studienrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, Informatik und Naturwissenschaften von einer Quote auszugehen, die der Teilnehmerverteilung ähnelt. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 11

12 Die deutliche Mehrheit der Teilnehmer befand sich zum Zeitpunkt der Befragung in einem Bachelorstudiengang. Die Verteilung zwischen Bachelor- und Masterstudenten unter den Teilnehmern ist wie folgt: In dieser Studie sollen die Umfrageergebnisse hinsichtlich der oben angegebenen Aspekte betrachtet werden, wobei abschlussspezifische Vergleiche vorgenommen werden. Sofern zwischen den verschiedenen Studienrichtungen der Wirtschaftswissenschaften, der Informatik und des Ingenieurwesens sowie zwischen Universitäten einerseits und Fachhochschulen andererseits signifikante Unterschiede zu verzeichnen sind, werden auch diese jeweils einander gegenübergestellt. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 12

13 Aufgrund der kleineren Stichproben der Masterstudenten wird nach einer Unterscheidung nach Universität und Fachhochschule auf eine zusätzliche Aufschlüsselung nach Studienrichtungen verzichtet. Vor der Präsentation der gewonnen Daten wird jedem Kapitel eine kurze Skizzierung der Problemstellung vorangestellt. Im Anschluss an die quantitative Darlegung der Umfrageergebnisse schließt sich jeweils ein kurzes Fazit bzw. eine Analyse an, um die Daten und Ergebnisse qualitativ zu deuten und einzuordnen. In der abschließenden Schlussbetrachtung werden Thesen zur Diskussion aufgestellt, die Anknüpfungspunkte für weitere quantitative oder qualitative Studien sein könnten. Darüber hinaus ist zu beachten, dass sich die vorliegende access Bachelor-Master-Studie auf die Sicht der Studenten beschränkt. Insofern zeichnet sie ein aktuelles Stimmungsbild der vom Bologna-Prozess betroffenen Studentenschaft. Dementsprechend wird beispielsweise statistischen Erhebungen zum Karriereerfolg von Bachelorabsolventen in den nächsten Jahren die wichtige Aufgabe zu teil werden müssen, zu untersuchen, in welchem Grad sich die augenblicklichen, natürlich subjektiv geprägten Eindrücke der Studenten auch in ihrem späteren Berufsleben und Karriereverlauf widerspiegeln. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 13

14 II. Bachelor und dann? Entscheidung und Motivation für oder gegen ein Masterstudium Eines der zentralen Ziele des Bologna-Prozesses lag in der Verkürzung der Studienzeit eine Forderung, die auch innerhalb der deutschen Wirtschaft in der Vergangenheit immer wieder laut wurde, beklagte sie doch einen im internationalen Vergleich späten Berufseintritt. Mit dem Bachelor sollte ein erster akademischer Abschluss in Deutschland geschaffen werden, der bereits für den Berufseinstieg qualifiziert. Da die Mehrheit der Bachelorstudiengänge in Deutschland sechssemestrig angelegt ist, schafft der Bachelor eine grundsätzliche Voraussetzung für eine Reduzierung der Studiendauer. Dementsprechend gilt es zu prüfen, wie viele der Bachelorstudenten tatsächlich einen Master im Anschluss an ihren Abschluss anstreben und wie sich die Situation der Masterzulassung gestaltet. 1. Planung eines Masterstudiums nach dem Bachelorabschluss Unserer Umfrage zufolge plant eine Mehrheit von gut 58 Prozent der Bachelorstudenten, nach ihrem Abschluss einen Master anzuschließen. Nur für 14 Prozent steht bereits fest, dass sie mit ihrem Bachelor in den Arbeitsmarkt einsteigen möchten. Mit 28 Prozent stellen die Unentschlossenen eine relativ große Gruppe. Schlüsselt man die Frage nach den einzelnen Studienrichtungen auf, so zeigen sich zwischen den Wirtschaftswissenschaften, dem Ingenieurwesen und der IT lediglich leichte Unterschiede. Unter den Informatikern streben mit 62 Prozent noch etwas mehr Bachelorstudenten ein direktes Masterstudium an (Wirtschaftswissenschaftler: 55 Prozent, Ingenieure: 56 Prozent). Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 14

15 Deutlich interessanter ist bei dieser Frage der Vergleich zwischen Universitätsstudenten einerseits und Fachhochschulstudenten andererseits, da hier große Diskrepanzen erkennbar sind. Während hohe 77 Prozent der Bachelorstudenten von Universitäten einen Master unmittelbar im Anschluss an ihren Bachelor anstreben und nur 6 Prozent dies verneinen, ist erstgenannte Gruppe unter den FH-Studenten mit 48 Prozent deutlich kleiner. Auch die Zahl der Unentschiedenen liegt bei den FHs mit 34 Prozent deutlich höher als an Universitäten (16 Prozent). Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 15

16 Befragt man die unentschlossenen Bachelorstudenten, welches der Hauptfaktor für ihre Entscheidung für oder gegen ein anschließendes Masterstudium ist, so zeigt sich, dass es überwiegend externe Rahmenbedingungen sind. 48 Prozent der noch unentschlossenen Bachelorstudenten machen ihre Entscheidung davon abhängig, ob sie nach ihrem Bachelorabschluss einen Job finden. 28 Prozent hingegen streben zwar grundsätzlich einen Master an, sind sich aber nicht sicher, ob sie letztlich einen Masterstudienplatz erhalten. Interessant ist hierbei die Aufschlüsselung nach Studienrichtungen. So zeigt sich, dass unter den unentschlossenen Bachelorstudenten der Informatik mit 40 Prozent eine große Gruppe prinzipiell einem Masterstudium zuneigt, sich jedoch eines Masterstudienplatzes nicht sicher ist. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 16

17 2. Bachelorstudenten: Hauptgründe für ein anschließendes Masterstudium In Anbetracht der hohen Masterquote ist vor allem die Frage an die einen Master anstrebenden Bachelorstudenten nach deren primärer Motivation für das anschließende Studium spannend. Die Ergebnisse sind äußerst interessant: Lediglich 22 Prozent dieser Gruppe sehen als Hauptmotiv den Wunsch, ihre fachlichen Neigungen weiter zu vertiefen. Für insgesamt 74 Prozent ist hingegen keine intrinsische Motivation ausschlaggebend, sondern vielmehr Karriereerwägungen: So gehen 54 Prozent davon aus, dass sie mit einem Master bessere Karrieremöglichkeiten und Aufstiegschancen haben. Für 20 Prozent sind die (vermeintlich) schlechten Einstiegschancen für Bachelorabsolventen entscheidend. 19 Vergleicht man die unterschiedlichen Studienrichtungen miteinander, so zeigt sich, dass bei den Informatikern etwas mehr als bei den Wirtschaftwissenschafts- und Ingenieurstudenten (je 20 Prozent) der Wunsch nach fachlicher Vertiefung Hauptgrund für einen anschließenden Master ist (26 Prozent). 19 Da es bei dieser Gruppe spezifisch um den Einstieg geht, könnte letzteres gegebenenfalls ein Stück weit der Wirtschaftslage geschuldet sein und insofern je nach Arbeitsmarktlage entsprechenden Schwankungen unterliegen. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 17

18 Zwischen Fachhochschule und Universität ergeben sich ebenfalls kleinere Unterschiede. Bei den Universitätsstudenten ist der Wunsch nach fachlicher Vertiefung ein wenig ausgeprägter, während bei Bachelorstudenten an FHs wiederum Karrieregründe etwas wichtiger sind. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 18

19 3. Nach dem Bachelor in den Job: Gründe für den direkten Berufseinstieg Unter den niedrigen 14 Prozent der Bachelorstudenten, die mit ihrem ersten Abschluss ins Berufsleben starten möchten, überwiegt die Lust auf den direkten Einstieg ins Berufsleben mit großem Abstand. 72 Prozent nannten diesen Grund, während 7 Prozent sich zu diesem Zeitpunkt (fachlich) noch nicht auf einen Masterstudiengang festlegen möchten. Für 8 Prozent scheint ein Master zwar grundsätzlich interessant gewesen zu sein, sie gehen aber davon aus, dass sie keinen Studienplatz erhalten werden. Zwischen den Fachhochschul- und Universitätsstudenten ergaben sich hier kaum signifikante Unterschiede. Aufgrund der recht kleinen Zahl von Teilnehmern, die sich gegen ein Masterstudium entschieden haben, ist eine Aufschlüsselung nach den drei untersuchten Studienrichtungen an dieser Stelle wenig aussagekräftig. Für die Wirtschaftswissenschaftler zeichnet sich jedoch ab, dass der Wunsch, sich noch nicht fachlich auf einen spezifischen Masterstudiengang festlegen zu müssen, etwas ausgeprägter ist als unter den technischen Fächern. Wirtschaftswissenschaftler: Hauptgründe gegen ein Masterstudium 7% 10% 13% 70% Lust auf direkten Einstieg ins Berufsleben Keine bzw. schlechte Chancen, einen Master Studienplatz zu erhalten Noch keine (fachliche) Festlegung auf konkreten Masterstudiengang Anderer Grund Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 19

20 4. Masterstudenten: Hauptgründe für ein anschließendes Masterstudium Bei den befragten Masterstudenten ergibt sich hinsichtlich ihrer Motivation, an ihren ersten Abschluss einen Master anzuhängen, ein relativ ähnliches Bild wie bei den bereits entschiedenen Bachelorstudenten. Für 24 Prozent war die fachliche Vertiefung ausschlaggebend, während mit 52 Prozent mehr als die Hälfte der Masterstudenten als Hauptgrund für ihre Entscheidung bessere Karrieremöglichkeiten bzw. Aufstiegschancen nannte (entspricht fast den Werten der Bachelorabsolventen: 22 Prozent und 54 Prozent); 14 Prozent gingen von schlechteren Einstiegschancen für Bachelorabsolventen aus dieser Wert liegt bei den befragten Bachelorstudenten, die einen Master anstreben, mit 20 Prozent höher. Insofern ist hier noch eher von einer leicht gewachsenen Skepsis auszugehen. Auch hier unterscheiden sich Masterstudenten an Universitäten und Fachhochschulen, insofern unter den FH-Studenten Karriereerwägungen als Hauptgrund etwas höhere Werte erzielen als bei den Universitätsstudenten, unter denen mit 32 Prozent der Wunsch nach fachlicher Vertiefung etwas ausgeprägter ist als bei ihren Kommilitonen an Fachhochschulen (19 Prozent). Der Fächervergleich weist für die Informatiker wieder eine etwas höhere intrinsische Motivation als Hauptgrund für das angeschlossene Masterstudium aus. Januar 2011 access Bachelor-Master-Studie 2010 Seite 20

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