Promotionscafé Birgit Brüsseler und Anna Rueb

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1 Promotionscafé Birgit Brüsseler und Anna Rueb

2 Ihre Ansprechpartner Birgit Brüsseler Tel: Diplom-Kauffrau Mobil: Finanzplanerin Anna Rueb Tel: Diplom-Kauffrau Mobil: Finanzplanerin und Immobilienspezialistin 2

3 Was ist Finanzplanung? 3

4 Was ist Finanzplanung? - Lebensphasenkonzept 4

5 Was ist Finanzplanung? Ziele in der Finanzplanung 5

6 Was ist Finanzplanung? Erfassung Ist-Zustand 6

7 Was ist Finanzplanung? Kurzübersicht Finanzplan Sozialversicherung Brutto /mtl. Netto /mtl. 687 /monatl. 639 /monatl. Gesetzliche Krankenversicherung Pflegepflichtversiche rung Deutsche Rentenversicherung Arbeitslosenversiche rung Steuern Lohnsteuer Solidaritätszuschlag Kirchensteuer 456 /jährl. 440 /jährl /mtl. 125 /mtl. 328 /mtl. 336 /mtl. 101 /mtl. Durchlaufkonto (Girokonto) Sparkasse Zins 0% Kosten:? Lebenshaltung, Wohnen, Spaß, Freizeit, Sonstiges Aktuelles Guthaben: Liquiditätsvorsorge und Urlaub DKB Zins: 1,05% Ziel: Aktuelles Guthaben plus Überlauf Giro-Konto Vermögensaufbau Bafög-Rückzahlung Eigenkapital Immobilie Bausparvertrag Altersvorsorge 1. Schicht : Schicht: Schicht: 100 Absicherung BU-Absicherung : 65 mtl. Private Haftpflicht: 45 jährl. Rechtschutz: 150 jährl. Pflege: 20 mtl. Passiv-Cash-Flow (Steuerrückfluss): durch Rürup Ca. 100 /jrl. Durch Riester: 599 /jrl. möglich Tendenz steigend Vermögenswirksame Leistungen 6,65 /monatl.? 788 /jrl. netto Jahressonderzahlung (November): jährlich brutto 7

8 Auswirkungen Elternzeit/Teilzeit auf die Finanzplanung - weniger Haushaltsliquidität - geringere gesetzliche Rente - geringere Zusatzversorgung: betriebliche Rente, VBL - schlechtere Bonität für Immobilienfinanzierung Haushaltsrechnung der Bank vs. eigene Haushaltsrechnung + niedrigerer Beitrag für volle Riesterförderung aber dadurch ggf. auch geringere Rente + höhere Riesterförderung durch Kinderzulage + gesetzliche Krankenversicherung Kind wird beitragsfrei mitversichert -Private Krankenversicherung Kind zahlt eigenen Beitrag, ca. 150 mtl. aber bessere Leistungen als GKV - Teilzeitbeschäftigung ist aktuell überwiegend ein Frauenthema 8

9 Teilzeit 2010 übten 35% der sozialversicherungspflichtig beschäftigen Frauen in Deutschland Ihre Tätigkeit in Teilzeit aus, 6% der Männer. Quelle: Atlas zur Gleichstellung in Deutschland 9

10 Babypause = Pause bei der Altersvorsorge? Quelle: Brigitte 20/

11 Gesetzliche Rente Vollzeit vs. Teilzeit 30-Jähriger mit Bruttoeinkommen Rente mit 67 Aktuelles Rentenniveau (778 ) mit möglichen Rentenanpassungen (935 ) 30-Jähriger mit Bruttoeinkommen Rente mit 67 Aktuelles Rentenniveau 926 (445 ) mit möglichen Rentenanpassungen (535 ) 30-Jähriger mit 10 Jahren Teilzeit Aktuelles Rentenniveau (688 ) mit möglichen Rentenanpassungen (827 ) Zahlen in Klammern: Inflationsbereinigt auf heutige Kaufkraft mit 2% Inflation p.a. Durchschnitt der letzten 25 Jahre lt. statistischem Bundesamt 11

12 Gesetzliche Rente Vollzeit vs. Teilzeit 30-Jähriger mit Bruttoeinkommen = Beitragsbemessungsgrenze Aktuelles Rentenniveau (1.160 ) mit möglichen Rentenanpassungen (1.395 ) Durchschnittliche gesetzliche Rente Männer aktuell Durchschnittliche gesetzliche Rente Frauen aktuell 512 (Westdeutschland 2013, Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung zum ) Zahlen in Klammern: Inflationsbereinigt auf heutige Kaufkraft mit 2% Inflation p.a. 12

13 Rückzahlung von Bafög Rückzahlung 5 Jahre nach Ende der Höchstförderdauer Maximal Vierteljährliche Raten á 315, max. 96 Raten Mindesteinkommen netto, Ehepartner 535, Kind 485 Nachlässe: Schnelles Studium (max. 12 Monate über Regelstudienzeit) Guter Abschluss (30% Beste des Jahrgangs) Rückzahlung als Einmalbetrag wenn sinnvoll, Berücksichtigung im mittelfristigen Vermögensaufbau 13

14 Rückzahlung von Bafög Abschluss in Regelstudienzeit und mit guter Leistung Regelstudienzeit +12 Monate und gute Leistung -15% Regelstudienzeit +6 Monate und gute Leistung -20% Regelstudienzeit und gute Leistung -25% Regelstudienzeit -2 Monate Regelstudienzeit -4 Monate Quelle: 14

15 Rückzahlung von Bafög Nachlass bei Einmalzahlung Ablösungssum me des Darlehens Nachlass ,5% ,5% ,0% ,5% ,5% ,0% ,5% Zahlungsbetrag Quelle: Stiftung Warentest 15

16 Rückzahlung von Bafög - Rechenbeispiele Bachelor: 6 Semester á Teilerlass Regelstudienzeit + gute Leistung -25% Teilerlass Regelstudienzeit -4 Monate = BAföG-Schulden für Bachelor = Master: 4 Semester á Teilerlass Regelstudienzeit + gute Leistung -25% Teilerlass Regelstudienzeit -4 Monate = BAföG-Schulden für Bachelor =6.440 Gesamt Rückzahlung Rückzahlung in Einmalbetrag lohnt sich nicht 16

17 Rückzahlung von Bafög - Rechenbeispiele Bachelor: 6 Semester á Teilerlass Regelstudienzeit + gute Leistung -25% Teilerlass Regelstudienzeit -4 Monate = BAföG-Schulden für Bachelor =4.190 Master: 4 Semester á Teilerlass Regelstudienzeit + gute Leistung -25% Teilerlass Regelstudienzeit -4 Monate = BAföG-Schulden für Bachelor =1.940 Gesamt Rückzahlung Rückzahlung in Einmalbetrag lohnt sich 17

18 Rückzahlung von Bafög - Rechenbeispiele Bachelor: 6 Semester á = BAföG-Schulden für Bachelor = Master: 4 Semester á = BAföG-Schulden für Bachelor = Gesamt Rückzahlung in Raten Rückzahlung in Einmalbetrag Ratenzahlung entspräche einem Kreditzins von 1,58% 18

19 Rückzahlung von Studienkrediten Aufgrund der vielen verschiedenen Kreditarten, Konditionen, Rückzahlungsmodalitäten etc. ist eine individuelle Prüfung unter Berücksichtigung der jeweiligen persönlichen Situation und Finanzplanung erforderlich. 19

20 Fundament der Finanzplanung 20

21 Fundament der Finanzplanung Absicherung des Vermögensaufbaus gegen existenzielle Risiken Kosten durch Krankheit - Krankenversicherung als Pflichtversicherung in Deutschland Kosten durch Haftungsfälle - Private Haftpflichtversicherung Einkommensausfall durch Berufsunfähigkeit - Berufsunfähigkeitsabsicherung 21

22 Gesetzliche Änderungen zum LVRG Lebensversicherungsreformgesetz vom Besonders tiefgreifende Reform - Betrifft sowohl bestehende als auch neue Verträge - Senkung des gesetzlichen Garantiezinses - Auswirkungen auf folgende Bereiche: Sämtliche Altersvorsorgeverträge Verträge im Bereich der Absicherung von Berufsunfähigkeitsrisiken Risikolebensversicherungen Kapitallebensversicherungen Pflegerentenversicherungen 22

23 23

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