GENOSSENSCHAFTSBLATT

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1 GENOSSENSCHAFTSBLATT 5/2006 Im Interview: Hans Pfeifer Seite 11 Studenten auf Kreditsuche Seite 20 für Rheinland und Westfalen ZEL eg feiert 100. Geburtstag Seite 51 Verbandstag 2006

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3 INHALT Liebe Leserin, lieber Leser, auch in schwierigsten Verhältnissen: selbst etwas tun, nicht auf Almosen warten, nicht auf den alles regelnden Staat. Es ist der Weg aus Hilflosigkeit und Armut. Was sich für uns wie das philosophische Grundrauschen der genossenschaftlichen Organisation anhört, ist in diesem Herbst Anlass für allerhöchste Würden geworden: Das norwegische Nobelkomitee zeichnete den Wirtschaftswissenschaftler Muhammad Yunnus aus Bangladesh mit der wohl angesehendsten Würdigung weltweit aus. Yunnus hatte allerdings nicht durch theoretische wissenschaftliche Arbeit auf sich aufmerksam gemacht, sondern Ökonomie praktiziert: 1976 gründete er die Grameen-Bank, die nun mit ihm gemeinsam prämiert worden ist. In ihrer 30-jährigen Geschichte hat die Grameen- Bank 6,6 Millionen Kredite vergeben Microkredite. Das sind Kleinstkredite an arme Menschen, die keinerlei Sicherheiten bieten können. Mit den Krediten durchschnittlich 20 Euro kaufen die Kreditnehmer ein Stück Land oder Vieh, investieren in eine Rikscha als Einstieg in die Selbstständigkeit. Zugleich entkommen sie so dem Wucher der Geldverleiher. Für diese Arbeit verlieh das Osloer Komitee Yunnus und der Grameen-Bank, die zu 93 Prozent den Armen Bangladeshs gehört, den Friedensnobelpreis. Dauerhafter Frieden kann nur erreicht werden, wenn große Bevölkerungsgruppen Wege finden, um aus der Armut auszubrechen. Microkredite sind ein Mittel dazu. So lautet die Begründung. Für die genossenschaftliche Organisation in Deutschland ist diese Auszeichnung ein besonderer Grund zur Freude. Denn sie zeigt, dass die Ideen Raiffeisens und Schulzes noch heute von gesellschaftsverändernder Kraft sind. Das Tagesgeschäft mag den Blick gelegentlich auf den Kern des Handelns versperren. Aber auch bei uns geht es um nichts anderes: Genossenschaften halten unsere Regionen nicht nur lebens- und liebenswert, sondern auch bewirtschaftbar. Genossenschaftlicher Kredit oder Auswanderung nach Amerika das waren im 19. Jahrhundert reale Alternativen. Genossenschaftsbanken haben auch bei uns Lebensperspektiven eröffnet und so zum sozialen Frieden beigetragen. Die Auszeichnung von Muhammad Yunnus kommt zur richtigen Zeit. Sie führt uns vor Augen, dass wir nicht blutleeren Traditionen das Wort reden, wenn wir den Kern der genossenschaftlichen Idee hochhalten. Passend zur Novelle des Genossenschaftsgesetzes sollten wir uns der Frage stellen: Wo liegen auch über die Kreditversorgung hinaus die Möglichkeiten einer Idee, das, woran uns allen liegt, gemeinsam zu bewahren und finanzierbar zu erhalten? Die Misere der öffentlichen Kassen weist den Weg. Thorsten Weiland Das Thema Verbandstag: Wirtschaft wächst 4 Wasserversorgung in Händenvon Genossenschaften 6 Zu Gast: Bundesminister Michael Glos 8 Hartmut Schauerte verabschiedet 10 RWGV intern Hans Pfeifer im Interview 11 Hintergrund & Analyse BankCOLLEG: Fördern und fordern 18 Kreditwürdig: Zielgruppe Student 20 Aus dem Verbund R+V-Vorstandstage 23 easycredit im Praxischeck 26 Banken Energiesparoffensive 28 In neuem Outfit: VR MarketingService 30 Tickets am Geldautomaten 33 Stimmungsbarometer des Mittelstands 34 Kurz gemeldet 36 Landwirtschaft Saubere Idee: Raiffeisenwäscherei Jahre Blumengroßmarkt eg 46 AGRAVIS baut 47 Kurz gemeldet 48 Gewerbe DE West eg wächst 50 ZEL eg feiert Hundertsten 51 Namen und Nachrichten 52 Impressum 53 Zu guter Letzt 54 GB 5/2006 3

4 DAS THEMA Fotos: Martin Meißner Hans Pfeifer begrüßte als Vorstandsvorsitzender die Gäste des RWGV-Verbandstages. Verbandstag 2006 Der Vorstandsvorsitzende des RWGV, Hans Pfeifer, stellte sich dem Verbandsparlament vor und hatte gute Kunde: Das Stimmungsbarometer des Mittelstandes steigt! Bonn. Mit positiven Konjunkturbotschaften konnte Hans Pfeifer als neuer Vorstandsvorsitzender des RWGV anlässlich des Verbandstages in der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn vor die Vertreter der über 600 genossenschaftlichen Unternehmen in Rheinland und Westfalen treten: Das von unseren Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam mit der WGZ BANK halbjährlich ermittelte Stimmungsbarometer für den Mittelstand in Rheinland und Westfalen kletterte um 4,8 Zähler auf 108,3 Punkte. Dieser Wert ist der höchste seit 15 Jahren! Der monatlich ermittelte Ifo-Geschäftsklimaindex liege zugleich noch immer auf einem sehr hohen Niveau. Das spricht für ein weiterhin robustes Wirtschaftswachstum. Verbandsfusion wirtschaftlich erfolgreich gestaltet Neben guten Aussichten für seine Genossenschaften konnte der Verbandsvorstand zugleich eine positive Bilanz für den wirtschaftlichen Erfolg der Verbandsfusion ziehen. Vorstandsmitglied Moritz Krawinkel erläuterte: Vor der Fusion hatten wir unseren Mitgliedsgenossenschaften zugesichert, Synergiepotenziale von mindestens fünf Millionen Euro jährlich nachhaltig zu heben. Das haben wir erreicht. Den jährlichen Gesamtaufwand des Verbandes haben wir um sieben Millionen Euro gesenkt. Moritz Krawinkel weiter: Das eingesparte Geld gaben und geben wir unseren Mitgliedern in Form geringerer Prüfungsgebühren und reduzierter Verbandsbeiträge zurück. Zusammenfassend können wir feststellen, dass der Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsverband die Fusion wirtschaftlich erfolgreich abgeschlossen hat. Unser Ziel ist es jedoch, uns auch 4 GB 5/2006

5 DAS THEMA künftig zum Nutzen unserer Mitgliedsgenossenschaften zu verbessern. Der wirtschaftliche Fusionserfolg führe jedoch, so Krawinkel, nicht zu einem Automatismus weiterer Verbandsfusionen. Kein Fusionsautomatismus Hans Pfeifer machte deutlich: Immer wieder entstehen rund um die genossenschaftlichen Verbände Fusionsphantasien. In der Tat muss man sich der Frage nach der optimalen Verbandsgröße stellen. Wenn unsere Mitglieder zu der Überzeugung kommen, dass der Weg nicht mehr allein gegangen werden kann, wird eine Fusion kommen. Aber bevor wir hier Gedankenspiele entwickeln, sollten wir zunächst unsere Hausaufgaben erledigen. Dazu gehört, betriebswirtschaftlich optimale Arbeitsabläufe zu schaffen und das politische Gewicht des Verbandes zu erhöhen. Erst wenn diese Aufgaben erledigt seien, könne über alles nachgedacht werden, auch über sinnvolle Arbeitsteilung und die Moritz Krawinkel: Der RWGV hat sich seit der Fusion im Jahre 2003 wirtschaftlich erfolgreich entwickelt. Bündelung der Kräfte. Denn es könne durchaus Felder der Verbandsarbeit geben, die sich für eine überregionale oder bundesweite Zusammenarbeit anböten. Hans Pfeifer: Es gibt aber auch eindeutig Felder der notwendigen dezentralen Umsetzung und der notwendigen Kenntnis regionaler Rahmenbedingungen. In diesem Zusammenhang kann die Fusion eine Option sein. Es können aber genauso andere Optionen wie Kooperationen oder Netzwerklösungen in Frage kommen, die eher der gewünschten Dezentralität gerecht werden. Konkurrenz belebt das Geschäft und spornt an Außerdem gelte auch für Verbände: Konkurrenz belebt das Geschäft, spornt zu Höchstleistung an und bietet Alternativen. Hier sollten wir in guter genossenschaftlicher Tradition perspektivisch denken, kurze, schnelle Wege beibehalten und effizient weil subsidiär die Arbeit organisieren. Beeindruckend und begeisternd: Die noch bis zum 7. Januar 2007 geöffnete Guggenheim-Ausstellung, durch die die Gäste des Verbandstages in den Pausen geführt wurden, war ein gern genutztes Highlight des Tages. GB 5/2006 5

6 DAS THEMA Den Versorgungsmonopolen entkommen Potenzialanalyse: Zukunft der Wasserversorgung in Händen von Genossenschaften. Bonn. Genossenschaften sind die verbrauchernahe Antwort auf die Privatisierungsbestrebungen von kommunalen Aufgaben. Dies betonte Hans Pfeifer, Vorstandsvorsitzender des RWGV, auf dem Verbandstag Erste Ergebnisse einer vom RWGV in Auftrag gegebenen Potenzialanalyse des Seminars für Genossenschaftswesen der Universität Köln unterstreichen dies für den Bereich der Wasserversorgung: Im Bereich der kommunalen Verund Entsorgung sehen die Wissenschaftler konkrete Möglichkeiten, durch Genossenschaftsgründungen den durch Monopolstrukturen begünstigten galoppierenden Preissteigerungen Einhalt zu gebieten. Genossenschaften als Betreiber von Wasser- und Energieversorgung sind nicht nur eine clevere, sondern vor allem auch eine wirtschaftlich wie gesellschaftlich sinnvolle Alternative, die einerseits die Mitsprache der Kommune offen hält und andererseits die Bewohner einer Stadt vor überzogenen Kosten bewahrt, so Hans Pfeifer, denn: Die Genossenschaft ist gesetzlich verpflichtet, ihre Mitglieder in diesem Fall die Wasserkunden wirtschaftlich zu fördern. Sie ist nicht den Gewinninteressen dritter Investoren verpflichtet wie die Aktiengesellschaft. Bei der Genossenschaft sind Eigentümer und Kunden identisch. auf den Tisch: Solche Monopolisten, so heißt es in der Untersuchung der Universität Köln, neigen dazu, ihre Marktmacht auf Kosten und zu Lasten ihrer Kunden auszunutzen. Wasserpreise im Griff Ein Beispiel im Norden Deutschlands könnte demnach auch in Rheinland und Westfalen Schule machen: Im holsteinischen Dorf Ellerhoop haben Bürger die Wasserversorgung übernommen. Als erste Privatisierung eines kommunalen Wasserwerks in Deutschland in der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft versorgen sich die Ellerhooper selbst mit Wasser. Der Grund: Sie wollten sich nicht von einem überregionalen Wasseranbieter und möglicherweise unkalkulierbar steigenden Wasserpreisen abhängig machen. Die ersten Ergebnisse der Potenzialanalyse, die uns vorliegen, machen Mut, zeigen aber auch auf, welch dicke Bretter gebohrt werden müssen, sagte Hans Pfeifer vor den Vertretern der 600 Mitgliedsgenossenschaften in Rheinland und Westfalen. Denn: Insgesamt existieren rund Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland. Vier Prozent versorgen 60 Prozent des Marktes Vier Prozent von diesen versorgen rund 60 Prozent des Marktes, sind also Großunternehmen wie RWE oder Gelsenwasser. Hans Pfeifer: Die übrigen sind Kleinunternehmen, Wirtschaftlich sinnvoll Die Wasserversorgung gehört wegen der hohen Fixkosten im Bereich von Bau und Pflege der Kanalsysteme zu den Unternehmen, die vor Ort und in der Region zwangsläufig Monopolisten sind. Die Folgen bekommen Bürger alljährlich schwarz auf weiß Die Bonner Kunst- und Ausstellungshalle war zum Verbandstag 2006 prall gefüllt. Fotos: Martin Meißner 6 GB 5/2006

7 DAS THEMA vor allem im ländlichen Raum, und größtenteils in kommunalem Besitz. Es gibt somit nach wie vor einen erheblichen Privatisierungsbedarf. Hier empfiehlt die Studie die Rechtsform der Genossenschaft. eg eine erprobte Rechtsform Hans Pfeifer: Mit der eingetragenen Genossenschaft steht auch für privatisierte kommunale Aufgaben eine flexible und zugleich erprobte Rechtsform zur Verfügung, in der in Deutschland unter anderem Volksbanken und Raiffeisenbanken organisiert sind, außerdem rund Kooperationen in Handwerk und Gewerbe und bereits heute erste Wasser- und Energieversorger. Genossenschaften haben die mit Abstand geringste Insolvenzquote in Deutschland. Unsere Gründungsberater stehen interessierten Kommunen jederzeit zur Verfügung. Angeregt diskutierten die Vertreter der Mitgliedsgenossenschaften in den Pausen. Wolfgang Koschny/Thorsten Weiland Markt der Möglichkeiten Bonn. Neben Sitzungen und Satzungsänderungen bot der Verbandstag für alle Besucher der Guggenheim- Ausstellung sowie für alle interessierten Bonner auch einen bunten Markt der (genossenschaftlichen) Möglichkeiten. Für einen Hauch Spätsommer im Herbst sorgten dabei vor allem die Winzergenossenschaften von der Ahr, die ihre mehrfach prämierten Weine ausschenkten. Des Weiteren waren neben Vertretern des genossenschaftlichen FinanzVerbundes auch Milag, ein Unternehmen für Molkereiprodukte und die Bonner Genossenschaft Deutscher Brunnen auf dem kleinen, aber feinen Markt mit ihren Produkten vertreten. Für den rechten Swing und Schwung sorgte währenddessen die renommierte Band Jazz-Konfekt. GB 5/2006 7

8 DAS THEMA Seien Sie innovativ, kreativ und wagemutig Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zeigte sich bei seinem Gastvortrag im Rahmen des RWGV-Verbandstages zuversichtlich und voller Tatendrang. Bonn. Mit der Gesetzesnovelle wird der Genossenschaftsgedanke weiter belebt. Das begrüße ich sehr. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zeigte sich beim RWGV-Verbandstag in Bonn von der Rechtsform der Genossenschaft überzeugt und machte den anwesenden Vertretern der Mitgliedsunternehmen aus Rheinland und Westfalen Mut, weiter für die genossenschaftliche Idee in ihren Regionen zwischen Hunsrück und Ostwestfalen einzustehen. Michael Glos: Die eingetragene Genossenschaft ist eine sehr moderne Rechtsform für größere wie kleinere Personengruppen. Viele Köpfe haben mehr Ideen als ein Einzelner, und mehr Personen, die an einem Unternehmen beteiligt sind, können Größeres auf die Beine stellen, können mehr wagen als eine Einzelperson. Seien Sie deshalb gemeinsam innovativ, kreativ und wenn es verantwortbar ist auch ein bisschen wagemutig. Die Bundesregierung tue das ihre dazu, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern. Jobmotor Mittelstand auf Touren bringen Eine zentrale Aufgabe, um den Jobmotor Mittelstand auf Touren zu bringen, sei die finanzielle Sicherung seiner investiven und innovativen Vorhaben. Jedes aussichtsreiche Vorhaben, das an der Finanzierung scheitert, bedeutet einen Verlust an volkswirtschaftlichem Wachstum. Gerade Sie im Genossenschaftsbereich wissen, wie wichtig eine solide Finanzierung der geplanten Vorhaben eines Unternehmens ist, lobte Michael Glos und sagte in Michael Glos: Mit der Gesetzesnovelle wird der Genossenschaftsgedanke weiter belebt. Das begrüße ich sehr. Richtung der Genossenschaftsbanker im Saal: Die zahlreichen Kreditgenossenschaften sind hier ein bedeutender Partner der mittelständischen Unternehmen. Sie tragen dazu bei, den Mittelstand ausreichend mit Krediten zu marktgerechten Konditionen zu versorgen. Dennoch, machte der Minister deutlich, gebe es Situationen, in denen das Marktangebot insgesamt unzureichend sei oder ein Angebot überhaupt nicht bestehe. Bei kleinen Krediten, sagte Glos, stellt sich für die Kreditwirtschaft das typische Problem der Bearbeitungskosten und der Risikomessung: Je kleiner der Kredit, desto stärker wirken beide Faktoren. Zur Erleichterung habe die Bundesregierung Maßnahmen zur Risikoentlastung und zur Straffung der Bearbeitungsverfahren bei Förderkrediten in die Wege geleitet. Glos: So hat die KfW beispielsweise ein neues Kleinkreditprogramm für Unternehmen in der Gründungsphase entwickelt, bei dem die Hausbanken vollständig vom Risiko befreit werden. Der CSU-Politiker zeigte sich in seinem Vortrag in der Bonner Kunstund Ausstellungshalle davon überzeugt, dass vor allem die aktuelle Entwicklung der wirtschaftlichen Eckdaten dem Mittelstand Mut machen sollte. Deutschland sei nicht mehr der kranke Mann Europas. Nach Jahren der Stagnation Fotos: Martin Meißner 8 GB 5/2006

9 DAS THEMA und unsicherer Erwartungen hat Europas größter Wirtschaftsmotor endlich einen Gang höher geschaltet, betonte Glos. Unsere Wirtschaft steht jetzt wieder auf zwei Beinen In scharfem Kontrast zum Missmut in den vergangenen Jahren mache sich bei Unternehmern und Investoren zunehmend Optimismus breit. Unsere Wirtschaft steht jetzt wieder auf zwei Beinen: der Außen- und der Binnenwirtschaft. Diese Verbesserung spiegelt sich auch in neusten Umfragen wider: Fast 95 Prozent der mittelständischen Unternehmen sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Knapp 40 Prozent der Unternehmen geben an, dass ihr Umsatz gestiegen ist. Über ein Viertel hat auch seinen Personalbestand aufgestockt, so Michael Glos, der es sich nicht nehmen ließ, einen von Zuversicht geprägten Blick in die nahe Zukunft zu werfen: Ich bin optimistisch, dass die für 2007 erwartete Konjunkturdelle wesentlich kleiner ausfallen wird, als von vielen erwartet. Zugleich sagte er: Ich warne davor, die derzeit günstige Einnahmeentwicklung zum Anlass zu nehmen, hierauf zu verzichten. Anders als oftmals in der Vergangenheit müssten gute Zeiten genutzt werden, um die Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen. Ebenfalls skeptisch zeigte er sich beim Blick auf die Überlegungen einiger Politiker, die derzeitigen Überschüsse bei der Bundesanstalt für Arbeit für zusätzliche Ausgaben zu verwenden. Michael Glos: Geld ist am besten bei denen aufgehoben, die es erwirtschaften. Das sind die Beitragszahler. Zeitgleich mit der Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 werde deshalb der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung von 6,5 Prozent auf mindestens 4,5 Prozent gesenkt. Diese positive Seite der Steuererhöhung wird in der öffentlichen Diskussion oft übersehen, stellte der Bundeswirtschaftsminister klar und fügte hinzu: Damit kommen wir unserem Ziel einen entscheidenden Schritt näher, die Lohnzusatzkosten trotz der demografischen Belastung unter 40 Prozent zu senken. Ein weiteres zentrales Thema sei die Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Zwar liegt, so Glos, die deutsche Steuerquote auf US-Niveau. In der Gesamtbetrachtung aber sind unsere Unternehmensteuersätze mit durchschnittlich etwa 38 Prozent international nicht wettbewerbsfähig. Wir brauchen auf Dauer niedrigere Steuersätze, und zwar nicht nur für Kapitalgesellschaften, sondern auch für unsere Personenunternehmen des Mittelstandes. Wir müssen Anreize geben zu investieren Er halte eine Gesamtsteuerbelastung von knapp unter 30 Prozent für vernünftig. Auch bei Personenunternehmen müssen wir Anreize geben, Gewinne für Investitionen im Unternehmen zu belassen, so der Minister. Noch am Morgen des Verbandstages hatte das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur Erbschaftsteuerreform beschlossen. Michael Glos schaute daher voller Tatendrang in die Zukunft: Angesichts des anstehenden Generationenwechsels im deutschen Mittelstand werden wir bei der Erbschaft- und Schenkungssteuer für bessere Bedingungen sorgen. Bei Fortführung des Unternehmens soll die Steuerschuld um zehn Prozent pro Jahr verringert werden. Nach zehn Jahren soll sie ganz entfallen. Der Mittelstand müsse endlich wissen, woran er sei. Immerhin wird in den kommenden fünf Jahren für Unternehmen ein Nachfolger gesucht, erklärte Glos. Als Erfolgsmodell bezeichnete Glos die Entscheidung, alle handwerklichen Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten am Haus, in der Wohnung und auf dem Grundstück mit einem Steuerbonus von bis zu 600 Euro im Jahr zu fördern. Er zeigte sich offen für die Anregungen des Handwerks, den Steuerbonus auf bis zu Euro pro Jahr anzuheben. Wir müssen überlegen, sagte er in Richtung der gewerblichen Genossenschaften, ob wir hier noch etwas tun. Wolfgang Koschny Stilvoll und in angenehmer Atmosphäre: Im rheinischen Bonn freute sich der gebürtige Franke Michael Glos nach seinem Vortrag über ein kühles Blondes. GB 5/2006 9

10 DAS THEMA Hartmut Schauerte verabschiedet Verbandstag beschließt eine weitgehende Gremienreform. Bonn. Die über 600 genossenschaftlichen Unternehmen in Rheinland und Westfalen haben sich auf ihrem Verbandstag von ihrem Präsidenten Hartmut Schauerte verabschiedet. Schauerte hatte sein Amt im Zuge seiner Ernennung zum Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium niedergelegt. Gerhard Reibert, Vorsitzender des RWGV-Verwaltungsrates, würdigte die Verdienste des Präsidenten und verlieh ihm die Ehrennadel in Gold des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes. Gerhard Reibert bescheinigte Hartmut Schauerte in seiner Laudatio die gleiche kämpferische Haltung für die genossenschaftliche Sache, wie sie den Gründungspräsidenten Burghard Freiherr von Schorlemer-Alst vor 117 Jahren ausgezeichnet habe. Außerdem betonte er: Die Verbandsfusion zwischen Rheinland und Westfalen wäre ohne Sie nicht zustande gekommen. Hartmut Schauerte war von 1998 an zunächst Präsident des Westfälischen und nach der Fusion 2003 des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes und darüber hinaus 25 Jahre lang Aufsichtsratsvorsitzender der heutigen Volksbank Bigge-Lenne eg. Satzungsänderung bringt neue Strukturen Zugleich beschloss der Verbandstag des RWGV eine weitgehende Gremienreform. Das Amt des Verbandspräsidenten wird es nach der Satzungsänderung künftig nicht mehr geben. Stattdessen wird ein zwölfköpfiger Verwaltungsrat an der Spitze des RWGV stehen. Ihm sollen sechs Vertreter aus dem Bereich der Kreditgenossenschaften, vier Vertreter von der landwirtschaftlichen und zwei von der gewerblichen Ware angehören. Der RWGV nimmt damit auch Abschied vom geografischen Proporz. Das heißt: Egal, ob Rheinland oder Westfalen die regionale Herkunft wird drei Jahre nach der Fusion der Verbände bei der Besetzung der Gremien keine Rolle mehr spielen, zeigt sich Hans Pfeifer, Vorstandsvorsitzender des RWGV, zufrieden. Ziel unserer Satzungsreform ist es, die Willensbildung noch effizienter zu machen, um schneller entscheiden zu können. Neu- und Wiederwahlen RWGV-Verwaltungsrat In den RWGV-Verwaltungsrat wiedergewählt wurden Werner Böhnke (WGZ BANK AG), Hans-Dieter Michalski (Dortmunder Volksbank eg), Hans-Josef Hilgers (RWZ Rhein-Main eg), Andreas Rottke (Genossenschaft Deutscher Brunnen eg) sowie Christian Wette (IGA Interessengemeinschaft Augenoptik eg). Mit einem Plädoyer für die genossenschaftliche Idee verabschiedete sich Hartmut Schauerte nach seiner Auszeichnung mit der Ehrennadel in Gold. RWGV-Verbandsausschuss In die Fachvereinigung Kreditgenossenschaften des RWGV-Verbandsausschusses wurden wiedergewählt: Rainer Berlingen (Volksbank Eifel Mitte eg), Josef Hermsen (Volksbank Rhein-Lippe eg), Werner Ladage (Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eg) und Herbert Schiene (Volksbank Lippstadt eg). Neu gewählt in die Fachvereinigung der Kreditgenossenschaften wurden: Dr. Michael Kaufmann (VR-Bank Rhein-Sieg eg), Heinrich Ruckes (Raiffeisenbank Kaisersesch-Kaifenheim eg), Heinz Hüning (Volksbank Heiden eg), Reinhard Scheffer (Volksbank Arnsberg-Sundern eg) sowie Burkhard Krake (Volksbank Bad Salzuflen eg). Erneut gehören der Fachvereinigung landwirtschaftlicher Genossenschaften des RWGV-Verbandsausschusses an: Karl-Heinz Becker (Raiffeisen Stemweder Berg GmbH), Dr. Bernd Cordes (WESTFLEISCH eg) und Martin Duesmann- Artmann (Raiffeisen Gescher eg). Zur Wiederwahl in die Fachvereinigung gewerblicher Genossenschaften des RWGV-Verbandsausschusses standen bereit: Georg Honkomp (ZEG Zweirad-Einkaufsgenossenschaft eg), Bernhard Schroyen (GROHAGE eg), Josef Terfrüchte (Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner eg), Martin Schulte (Fleischer-Einkauf eg Lippstadt- Soest-Sauerland) und Edith Weerd (Dachdecker-Einkauf- West eg). Mit Thomas Ullrich (WGZ BANK AG) und Dr. Karl-Heinrich Sümmermann (RWZ Rhein-Main eg) wurden zwei neue Mitglieder aus den Reihen der Zentralen in den Verbandsausschuss gewählt. Wolfgang Koschny/Thorsten Weiland Foto: Martin Meißner 10 GB 5/2006

11 RWGV INTERN Zukunftsfähig und serviceorientiert Hans Pfeifer, seit 1. Oktober 2006 Vorstandsvorsitzender des RWGV, über die Aufgaben der Zukunft für Banken, Landwirtschaft und Gewerbe, Bündelung von Kräften sowie die Chancen neuer Genossenschaften. Herr Pfeifer, seit über 30 Jahren kennen Sie und kennt Sie die genossenschaftliche Familie. Was trotzdem die wenigsten wissen: In jungen Jahren waren Sie in Ihrem Fußball-Team leidenschaftlicher Verteidiger. Und noch bis heute spielt der Fußball und dabei vor allem der Erstligist Bayer 04 Leverkusen für Sie eine große Rolle. Was kann der Verband, dem Sie seit Anfang Oktober vorstehen, vom Fußball lernen? Hans Pfeifer: Aus dem Fußball ist mir eine Botschaft in Fleisch und Blut übergegangen: Es ist wichtig, als Mannschaft anzutreten. Und dazu gehören nicht nur die Elf, die man auf dem Platz sieht. Der Platzwart, der Masseur alle haben ihren wichtigen Anteil am Erfolg. Entscheidend ist die gemeinsame Absicht, der gemeinsame Wille zum Erfolg. Sie sind in einer Handwerkerfamilie groß geworden. Hat Sie das geprägt? Hans Pfeifer: Meine Eltern hatten eine Metzgerei, die heute mein Bruder führt. So eine eigenständige unternehmerische Einheit von der Pike auf kennen zu lernen, prägt. Ich habe es stets als Vorteil gesehen, wenn man früh erfährt, dass man mit anpacken muss, und habe so auch gelernt, dass einem der Erfolg nicht zufliegt. Man muss ihn sich erarbeiten. Warum haben Sie sich dafür entschieden, Banker zu werden? Hans Pfeifer: Ich habe nach einer soliden Ausbildung gesucht. Dabei hatte ich zwei Ratgeber, denen ich vertraut habe: ein Vorstandsmitglied einer Raiffeisenbank, zu dem ich über meinen Vater Kontakt hatte, und unseren Fußballjugendbetreuer, der in einer Raiffeisenbank arbeitete. Beide haben mir unabhängig von einander empfohlen: Wenn Du etwas Zielgerichtetes mit Foto: Roman Mensing Hans Pfeifer: Erfolg muss man sich erarbeiten. GB 5/

12 RWGV INTERN Zukunft machen willst, geh zu unserer Zentralbank. Und rückblickend kann ich sagen: Der Rat war gut! Sie sind nun seit einigen Wochen beim RWGV. Worauf haben Sie sich am meisten gefreut? Hans Pfeifer: Auf die Zusammenarbeit mit neuen Mitarbeitern und darauf, mit ihnen den Verband noch professioneller aufzustellen und ihn auch künftig klar an den Bedürfnissen der Mitglieder auszurichten. Als überzeugter Genossenschaftler freue ich mich darauf, mein Arbeitsspektrum um die Bereiche landwirtschaftliche und gewerbliche Ware erweitern zu können. Auch wenn es noch viele Stellschrauben gibt, an denen es zu drehen gilt, um den Verband nachhaltig zukunftsfähig und serviceorientiert auszurichten, so hat mein Vorstandkollege Moritz Krawinkel mit Friedel Fleck, den ich fachlich wie menschlich sehr geschätzt habe, einiges auf den Weg gebracht, auf dem wir aufbauen werden. Zum Beispiel? Hans Pfeifer: Verbandsintern kann man da sicherlich die neu geregelte betriebliche Altersvorsorge für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nennen. Mit Blick auf unserer Mitglieder möchte ich die Restrukturierung des Prüfungsdienstes und den Aufbau einer flächendeckenden Bankenbetreuung erwähnen. Unsere Mitglieder fordern uns und unsere Töchter wie um nur einige zu nennen die Geno Bank Consult, die RW Audit Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbh, die GENO TEAMCONSULT und die RWGV TEAMCONSULT Personalberatung. Und das ist gut so. Nehmen Sie das jüngste Beispiel der Ausweitung der Pressebüroleistungen auf das südliche Verbandsgebiet. Schon nach nur einem Jahr nehmen über die Hälfte der Mitgliedsbanken zwischen Aachen und Trier diesen Service in Anspruch. Als weiteres Beispiel möchte ich das Angebot der RWGA nennen, die seit Oktober 2005 höchst erfolgreich unter der Dachmarke BankCOLLEG den einjährigen Aufbaustudiengang zum BANKBE- TRIEBSWIRT BankCOLLEG anbietet. Die Teilnehmer werden so auf die spätere Übernahme von Führungsund Leitungsaufgaben im Management der Bank vorbereitet. Die Nachfrage stimmt, daher ist noch eine dritte Ausbaustufe des BankCOLLEGs vorstellbar für Teilnehmer, die eine theoretische Bankleiterqualifikation nach 33 II KWG anstreben. Welche Zukunft hat der RWGV? Welche Zukunft haben die Regionalverbände? Hans Pfeifer: Die Diskussion über Aufgaben und Organisation des Verbandes und seine Einbettung in die genossenschaftliche Verbandslandschaft wird uns verstärkt begleiten das gilt für uns wie für alle anderen Einheiten der genossenschaftlichen Organisation. Für uns steht der Bedarf unserer Mitglieder im Mittelpunkt. Sicher gibt es Möglichkeiten, Kräfte zu bündeln: Es müssen nicht alle alles tun beziehungsweise neu erfinden. Andererseits gibt es auch künftig Themen, die dezentral, also in den Regionen, professionell umgesetzt werden müssen. Dazu müssen wir die regionalen Rahmenbedingungen kennen. Hier stoßen Umsetzungen von zentraler Stelle denken Sie an VR-Control an ihre Grenzen. Bei bündelbaren Themen haben wir zu prüfen, wieweit solche Aufgaben durch welche Form der Zusammenarbeit bewältigt werden können. Als Verband müssen wir konsequent Chancen und Perspektiven, also Wachstumsmöglichkeiten, erkennen. Sparen kann nicht das einzige Ziel, Schrumpfen allein nicht die Antwort auf die Markterfordernisse sein. Beispielsweise wollen wir mit der Sportstättenstudie der Deutschen Sporthochschule Köln und der Potenzialanalyse des Seminars für Genossenschaftswesen an der Universität Köln erkunden, in welchen gewerblichen Sektoren wirtschaftlich lohnend neue Genossenschaften gegründet werden können. Welche Bereiche haben Sie mit der Potenzialanalyse im Blick? Hans Pfeifer: Es geht dabei in erster Linie um die Bereiche Unternehmensnachfolge, Kooperationen im Handwerk und kommunale Ent- und Versorgung, unter anderem im Energiesektor. Das ist ein sehr interessantes Feld. So haben sich bundesweit bereits erste Gaseinkaufsgenossenschaften gegründet, um den Oligopolisten mit ihrer Hochpreispolitik etwas entgegenzusetzen. Das ist auch im Verbandsgebiet des RWGV denkbar. Der Anfang ist jedenfalls gemacht: In Westfalen gibt es Überlegungen zur Gründung einer Bioethanolgenossenschaft und in der Region Eifel-Mosel-Hunsrück wird derzeit eine Energiegenossenschaft gegründet. Was versprechen sich Neugründer, wenn sie statt AG, GmbH oder KG eine eg gründen? Hans Pfeifer: Ich denke, die Menschen wünschen in unserer Zeit der globalisierten Wirtschaft ein Mehr an Identifikation mit ihrem Markt, ihren Kunden, ihren Zulieferern. Sie wollen geschäftlich eine Heimat finden. Die Sportstättenstudie etwa zeigt, dass die Organisationsform der Genossenschaft vielen Menschen ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Die Medien haben daher auch reges Interesse daran gefunden und über die Landesgrenzen hinweg darüber berichtet. Interessanterweise hat so mancher Journalist sich bei seinen Recherchen in unserem Hause gleich eine erste Gründungsberatung abgeholt. Neue Handwerkergenossenschaften werden gegründet, Schülergenossenschaften überzeugen durch kreative Ideen, Kauf- 12 GB 5/2006

13 RWGV INTERN Können Sie konkrete Beispiele nennen? Hans Pfeifer: Es schließen sich erste Unternehmer zusammen, um nachgelagerte Dienstleistungen in eine eigene Gesellschaft in der Rechtsform der eg auszugliedern. Eine weitere Möglichkeit wäre im Zusammenhang mit der Unternehmensnachfolge zu nennen. Idealerweise würden sich hier die bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Genossenschaft zusammenschließen, um das Unternehmen gemeinsam fortzuführen. Wie sehen Sie die wirtschaftlichen Perspektiven der Genossenschaften im gewerblichen Bereich? Hans Pfeifer: Die über 160 gewerblichen Genossenschaften im RWGV erzielen mit über Mitgliedsbetrieben ein Umsatzvolumen von rund 5,3 Milliarden Euro. Die arbeitsmarktpolitische Bedeutung spiegelt sich dabei in der Anzahl von über qualifizierten Arbeitsplätzen in den gewerblichen Genossenschaften in Rheinland und Westfalen wider. Dabei wird es aber nicht bleiben: Vor allem die Novellierung des Genossenschaftsgesetzes bewirkt eine weitere Belebung der Rechtsform eingetragene Genossenschaft. Gründungen werden erleichtert, Bürokratie wird abgebaut und Gestaltungsmöglichkeiten werden größer. Damit können sich die egs noch flexibler an das wirtschaftliche Umfeld anpassen. Die Genossenschaften im Bereich der gewerblichen Ware sind traditionell eine sehr heterogene Gruppe Foto: Martin Meißner Hans Pfeifer: Wir müssen wahrgenommen werden. leute schließen sich zusammen, um genossenschaftlich organisiert gegen die Verödung der Innenstädte anzugehen. Das sind nur einige aktuelle Beispiele: Welchen Stellenwert werden aus Ihrer Sicht die gewerblichen Genossenschaften in Zukunft bekommen? Hans Pfeifer: Gemeinsam mehr erreichen diese traditionelle Idee der Genossenschaft ist nicht nur innovativ, sondern eine der wichtigsten Strategien von kleinen und mittelständischen Unternehmen, um auch zukünftig im Wettbewerb zu bestehen. Durch Kooperation neue Märkte erschließen und durch Bündelung unternehmerischer Kräfte die Vorteile der Globalisierung nutzbar machen: All das macht die Idee der Genossenschaft zur erfolgreichen Strategie für zukunftsorientierte Unternehmer. Hans Pfeifer: ja, und eine prosperierende! Für die Leistungsfähigkeit des Verbandes ist die gewerbliche Ware daher der Prüfstein par excellence: Wenn es uns gelingt, die in ihren Ansprüchen und Bedürfnissen wie in ihren Märkten sehr unterschiedlichen gewerblichen Genossenschaften mit einem attraktiven und leistungsstarken Angebot in Beratung, Betreuung, Prüfung und Bildung zu begeistern, wird es uns auch bei den anderen Mitgliedsgenossenschaften gelingen. Die Herausforderungen gehen aber weiter: Dies ist fast der einzige Bereich, in dem wir Genossenschaften gründen können. Hier hat der Verband ein Produkt mit Alleinstellungsmerkmal. Das müssen wir uns klar machen. Wir müssen bei der Gründung neuer Genossenschaften unsere Hausaufgaben machen. Unter anderem müssen wir prüfen, ob wir quantitativ und qualitativ optimal aufgestellt sind. Was sind die Arbeitsschwerpunkte des Verbandes für das nächste Jahr? Hans Pfeifer: Sie ergeben sich aus den Erwartungen unserer Mitglieder. Wir müssen wahrgenommen werden, um Sachfragen im Interesse unserer Mitglieder bewegen zu können. Das gilt innerhalb der Organisation GB 5/

14 RWGV INTERN genauso wie darüber hinaus. Es darf nicht sein, dass zentrale wirtschaftspolitische Themen, wie zum Beispiel MiFid, die Bargeldlogistik oder der steuerliche Umgang mit Treibstoff aus nachwachsenden Rohstoffen, die unmittelbar geschäftspolitische Auswirkungen auf unsere Mitglieder haben, in der öffentlichen Debatte ohne eine vernehmliche Stimme der genossenschaftlichen Organisation geführt werden. Wir werden deshalb genau beobachten, ob die Interessenvertretung der bundesweiten Genossenschaftsorganisationen auf Bundes- oder Europaebene Unterstützung aus der Region braucht. In allen drei Sparten wollen wir den Verband als erstklassigen Berater, Betreuer und Prüfer der Mitglieder positionieren. Im Bildungsbereich müssen wir unsere Akademie inhaltlich und betriebswirtschaftlich zukunftsfähig ausrichten. Selbstverständlich ist, dass wir ökonomisch nachhaltig arbeiten sowie unsere Prozesse und innere Organisation ständig den sich ändernden Rahmenbedingungen anpassen. Wo liegen künftig die Herausforderungen für unsere Mitgliedsbanken? Hans Pfeifer: Die Herausforderungen unserer Mitgliedsbanken liegen eindeutig im Markt. Dabei sollten wir nicht den Wettbewerb beklagen den gibt es auch in anderen Branchen. Vielmehr gilt es, die vorhandenen Vorteile mit mehr Selbstbewusstsein und Professionalität in das Marktgeschehen einzubringen. Wettbewerber beneiden uns um unsere Kundennähe und darum, alle Vertriebswege nutzen zu können. Der Verbund bietet die gesamte Produktpalette, die unsere Kunden wünschen. Derweil wird bereits die Renaissance der Filialen ausgerufen Hans Pfeifer: Das habe ich auch mit großer Genugtuung zur Kenntnis genommen, denn dass, was als Renaissance bezeichnet wird, ist für Genossenschaftsbanken bekanntlich Tradition und Erfolgskonzept. Denn trotz der gewaltigen Konkurrenz etwa durch die Direktbanken erwarten die Kreditgenossenschaften in Rheinland und Westfalen auch in 2006 wieder ein Bilanzsummenwachstum. Und das passiert nicht, weil sich die Banken aus der Fläche zurückziehen, sondern weil sie sich dort weiterentwickeln. Als RWGV unterstützen und bestärken wir unsere Mitglieder darin mit Nachdruck. Herr Pfeifer, Sie selbst haben in Frankreich und Luxemburg gearbeitet. Was können wir von den genossenschaftlichen Organisationen unserer europäischen Nachbarn lernen? Hans Pfeifer: Die interessantesten Entwicklungen sind derzeit in Österreich zu beobachten. Professionell und zugleich in überschaubaren Unternehmensgrößen haben die Österreicher nicht nur ihren heimischen Markt erobert. Mit der Öffnung des Ostens haben sie zudem die Gunst der Stunde genutzt und sich dort etabliert. Wie entwickelt sich unser Verbund weiter? Hans Pfeifer: In den Strukturen, die wir haben oder schaffen wollen, müssen wir darauf achten, dass wir die Vorteile stärken, die wir haben. Das sind: Kundennähe, Mitgliederorientierung, freies Unternehmertum, Agieren vor Ort, Mitarbeitermotivation, Flexibilität und Schnelligkeit. Unser Alleinstellungsmerkmal im Markt müssen wir erhalten und leben. Hierbei haben sich die Unternehmen des FinanzVerbundes an den Bedürfnissen der Primärbanken auszurichten. Somit muss es auch eine Willensbildung unter maßgeblichem Einfluss der Primärstufe geben. Wenn wir uns im Markt nicht mehr vom Geschäftsmodell der anderen unterscheiden, wird die Marktpositionierung schwieriger. Dann sind wir austauschbar. Wie beurteilen Sie einen etwaigen Börsengang der DZ BANK? Hans Pfeifer: Die Frage stellt sich vor dem Hintergrund, welches Eigenkapital der Verbund braucht, um abgestimmte strategische Ziele zu erreichen. In der Vergangenheit wurde die Eigenkapitalbasis der Verbundunternehmen durch die Mitgliedsbanken sichergestellt. Sollten die Mitgliedsbanken hier an ihre Grenze stoßen, gilt es zu überlegen, wie weit neue Wege die Eigenkapitalbasis sicherstellen können. Dabei dürfte es ein Anspruch sein, die Beteiligungen im eigenen genossenschaftlichen FinanzVerbund zu halten. Neben der Option eines Börsenganges müsste somit notwendig die Option geprüft werden, Beteiligungen bei den 17 Millionen Mitgliedern in der Bundesrepublik zu platzieren. Noch gehören die Verbundunternehmen uns! Ist die Perspektive eines Vorstandsvorsitzenden eines Verbandes auf die Fusionspläne von WGZ BANK und DZ Bank eine andere als die des Zentralbankvorstandes? Hans Pfeifer: Nein. Ich stehe zu den Beschlüssen, die ich selbst mit gefasst habe. Sie sind mit Aufsichtsrat und Beirat der Bank ebenso abgestimmt wie mit den Mitgliedsbanken die ja auch Mitglieder des RWGVs sind. Unsere Leser kennen Sie als Banker. Als Vorstandsvorsitzender des RWGVs vertreten Sie nun aber auch die Interessen von 215 landwirtschaftlichen Genossenschaften und 155 gewerblichen Genossenschaften. Welchen Bezug haben Sie zur Landwirtschaft? Hans Pfeifer: In meinem Elternhaus war uns die Landwirtschaft näher als die Kreditwirtschaft. Meine Mutter kommt aus einem landwirtschaftlichen Betrieb. Da habe 14 GB 5/2006

15 RWGV INTERN ich im Übrigen nicht nur das Traktorfahren gelernt, sondern noch so manch anderes Lebenspraktische mit auf den Weg bekommen. Für viel Nostalgie war schon damals kaum Gelegenheit, und mir ist klar, dass unseren landwirtschaftlichen Genossenschaften dafür heute im immer enger werdenden Markt noch weniger Zeit bleibt. Sie betreiben ein Geschäft, das mindestens so anspruchsvoll ist wie das der Banken nicht zuletzt wegen der hohen Sensibilität in der Nahrungsmittelproduktion. Kaum ein Wirtschaftsbereich ist heute in diesem Maße globalisiert, und wir sind als Verband gefordert, mit unserer Beratungs- und Betreuungsqualität in dieser Liga vorn mitspielen zu können. Ich bin sehr froh, dass der RWGV diesen Anspruch an sich selbst immer wieder unterstrichen hat zuletzt durch den Kauf des Zertifizierungsunternehmens Agrizert vor einem Jahr. Wenn der Maßstab unserer Genossenschaften ist, dass die Leistung am Hoftor stimmen muss, dann gilt das übertragen auf den RWGV mindestens ebenso. Wie schätzen Sie die Entwicklung der landwirtschaftlichen Genossenschaften in Rheinland und Westfalen ein? Hans Pfeifer: 2005 haben unsere landwirtschaftlichen Genossenschaften ohne die Zentralen ein Umsatzwachstum von 2,6 Prozent auf insgesamt 7,2 Milliarden Euro verzeichneten. Für 2006 stehen die Zeichen ebenfalls auf Wachstum: Unsere Mitgliedsgenossenschaften erwarten für das landwirtschaftliche Warengeschäft wieder ein moderates Plus von insgesamt rund drei Prozent. Im Wesentlichen wird dies getragen von den nachhaltigen Preissteigerungen im Energiebereich und den daraus realisierten hohen wertmäßigen Umsatzzuwächsen im Brenn- und Treibstoffgeschäft. Die Situation im Markt ist für unsere Mitglieder also auch weiterhin nicht einfach. Nehmen Sie zum Beispiel den Einzelhandel. Ein lang andauernder kalter Winter hat vielen Genossenschaften das Frühjahrsgeschäft regelrecht vermiest. Wir haben festgestellt, dass die ersten positiven Signale in der Binnennachfrage noch nicht zu einer Stabilisierung des Einzelhandels bei den Genossenschaften geführt haben. Insgesamt sind Sie aber optimistisch? Hans Pfeifer: Durchaus! Agrarprodukte sind in ihrer Nutzung vielfältiger geworden. Zu den klassischen Formen wie Nahrungs- und Futtermittelerzeugung kommt ja jetzt auch noch die Nutzung als erneuerbarer Energieträger. Und das alles bei konstanten Erzeugerflächen. Das führt zu einer Angebotsverknappung, was steigende Preise, wachsende Umsätze und Erlöse nach sich ziehen könnte. Neue Strukturen bedeuten allerdings auch Risiken für etablierte Unternehmen. Diese dürfen nicht übersehen werden. Denn wenn heute mehr Rohstoffe zur Treibstofferzeugung produziert werden, könnte dies auch heißen, dass bei einer Mitgliedsgenossenschaft weniger Getreide zur Trocknung eingelagert wird. Unsere Genossenschaften sind also wieder einmal gefordert, flexible Antworten zu finden, um von dieser Chance zu profitieren. Welche Potenziale sehen Sie für die Zukunft der Warengenossenschaften? Hans Pfeifer: Die Warengenossenschaften in Rheinland und Westfalen präsentieren sich seit Jahren erfolgreich in einem starken Verbund als Partner der Landwirtschaft. Sie sind für die Zukunft bestens gerüstet. Und doch müssen wir uns auch weiterhin um neue Themen kümmern. Der Markt für regenerative Energien ist dafür ein Paradebeispiel. Dieser wachsende Markt hat uns nämlich auch verbandspolitisch im laufenden Geschäftsjahr gefordert, da die Politik mit sehr restriktiven Entscheidungen zur Besteuerung der Treibstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen auf dem besten Wege war, diesen Markt für unsere Genossenschaften weniger attraktiv zu machen. Auch aufgrund unserer politischen Intervention mit dem DRV hat die Politik reagiert und zumindest die zunächst angekündigten radikalen Besteuerungspläne zeitlich gestreckt. Dennoch werden die Märkte für regenerative Energien weiter hart umkämpft bleiben. Als Genossenschaftsverband können wir unsere Mitglieder nur auffordern, im Verbund alle Chancen zu nutzen, um die Zukunftsmärkte, ob Holzpellets, Flüssiggas, Biogas, Biodiesel oder Rapsöl gemeinsam zu erschließen und sich die Marktanteile zu sichern. Diese Märkte wollen wir nicht Dritten überlassen. Was gehört noch zur Verbandsagenda für diese Gruppe? Hans Pfeifer: Ein sicherlich wichtiges Ziel wird es sein, die Abstimmungs- und Integrationsprozesse weiter zu optimieren. Das gilt für die Zusammenarbeit des DRV mit den Regionalverbänden wie für die Gremienarbeit innerhalb des RWGV. Klar ist: Die Strukturen müssen schlanker und moderner werden, ohne aber, dass die Mitgliederorientierung und Leistungsfähigkeit der Organisation geschwächt werden. Was können unsere Genossenschaften von der Satzungsänderung erwarten, die soeben den Verbandstag passiert hat? Hans Pfeifer: Wir haben in einem ersten Schritt, den Sie hier ansprechen, unsere Gremien verschlankt, um unsere Willensbildung effizienter und schneller zu machen. Auf diesem Weg werden wir nun in 2007 einen zweiten Schritt vorschlagen. Das ist ganz im Sinne unserer Mitglieder. Das Gespräch führte Thorsten Weiland. GB 5/

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18 HINTERGRUND & ANALYSE Fördern und fordern 2. Stufe BankCOLLEG als Ergänzung der genossenschaftlichen Personalentwicklung Münster. Fördern und fordern: Für Genossenschaften gehört dieses Prinzip seit jeher zum Kern ihres Gedankenguts und ist gleichzeitig hochaktuell auch für die Personalentwicklung im Unternehmen. Personalentwicklung ist ein wesentliches Handlungsfeld des betrieblichen Personalmanagements und dient der Schließung qualitativer Personalbedarfslücken. Qualitative Personalbedarfslücken entstehen beispielsweise durch neue rechtliche Anforderungen, neue IT-Verfahren, Veränderungen im Wettbewerbsumfeld. Schon diese Beispiele machen deutlich, dass Personalentwicklung zwangsläufig eine Daueraufgabe ist. Personalentwicklung dient der Aktivierung des jedem Mitarbeiter inhärenten Qualifizierungspotenzials in einer Weise, die den betrieblichen Erfordernissen der Bank sowie den persönlichen Zielen des Mitarbeiters dient. 1 Dabei wird es regelmäßig zu Zielkonflikten zwischen den Beteiligten kommen, deren Lösung ganz wesentlich geprägt ist von der in der Bank vorherrschenden (Führungs-)Kultur. Durch die Qualifizierung baut der Mitarbeiter Handlungskompetenzen in Form von erworbenem und verarbeitetem Wissen auf, die ihn nachhaltig zum zielgerichteten Handeln in der normativ gewünschten Qualität abgeleitet aus den Anforderungsprofilen des Unternehmens befähigen. Nachhaltigkeit bedeutet, dass der Mitarbeiter über generalisierbares Wissen verfügt, das ihn nicht nur in genau einer spezifischen Situation zum Han- deln befähigt, sondern auch in ähnlichen, aber in einigen Aspekten variierenden Situationen. Angesichts der dynamischen Veränderungen im sozio-ökonomischen Umfeld können nur auf diesem Weg die Mitarbeiter mit der gebotenen Flexibilität agieren. Um den Begriff der Handlungskompetenz zu operationalisieren, hat sich eine anwendungsorientierte Klassifizierung verschiedener Kompetenzbereiche herausgebildet: Fachkompetenz: Breiten- und Tiefenwissen, das für die fachliche Bewältigung beruflicher Aufgaben benötigt wird. Methodenkompetenz: Fähigkeiten, zu analysieren, Konzepte zu entwickeln, zu entscheiden und zu steuern, was gleichbedeutend ist mit einer gedanklichen Antizipation derjenigen Arbeitsschritte, die für eine Tätigkeit erforderlich sind. Sozialkompetenz: Befähigung zur Tätigkeit in Gruppen unterschiedlicher sozialer Strukturen hinsichtlich Alter, sozialer Herkunft und Hierarchieebene. Sie ermöglichen es, erfolgreich zur Problemerkennung und Lösung sowie zur Handhabung von sach- und personenbezogenen Konflikten beizutragen. Die Genossenschaftliche Personalentwicklung GenoPE macht es den Kreditgenossenschaften möglich, ihre Mitarbeiter in diesen Kompetenzbereichen mit Unterstützung der Akademie den Anforderungen entsprechend zu entwickeln. 1 vgl. Berthel / Becker, Personalmanagement, Schäffer-Poeschel, 7. Auflage, 2003, S. 261 ff. Die Bausteine der GenoPE unterstützen bei geschickter Nutzung eine optimale Umsetzung des Prinzips Fördern und fordern in der Personalentwicklung. 18 GB 5/2006

19 HINTERGRUND & ANALYSE Der simultane Aufbau von Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz ist und bleibt die Domäne der Kernund Spezialmodule der GenoPE, abgerundet durch bankindividuelle, maßgeschneiderte Inhouse-Angebote der Akademie. Der Impuls zur Teilnahme kommt aus der Personalentwicklungsplanung der Bank, die den Teilnehmer zum Seminar anmeldet. Dies deckt den Teil Fördern des Prinzips Fördern und fordern ab. Engagierte Mitarbeiter dürfen zu Recht erwarten, dass die Bank als Arbeitgeber sie in ihrem beruflichen Fortkommen fördert. Umgekehrt darf die Bank aber auch einfordern, dass der Mitarbeiter durch eigene Initiative und persönlichen Einsatz seinen Beitrag dazu leistet, dass sich diese Förderung aus Sicht der Bank als gerechtfertigt erweist. An dieser Schnittstelle hat sich insbesondere zur Vermittlung des Breitenwissens als Teilaspekt der Fachkompetenz seit nunmehr sechs Jahren der berufsbegleitende Abschluss Fachwirt BankCOLLEG bewährt. Der Unterricht im BankCOLLEG findet in der Freizeit der Mitarbeiter an Samstagen statt. Sehr viele Banken erwarten mittlerweile von ihren Mitarbeitern die Teilnahme am Bank- COLLEG, um die allgemeinen bankfachlichen Kenntnisse nach der Berufsausbildung weiter auszubauen. Dieser Baustein der GenoPE deckt somit idealtypisch den Teil fordern des Prinzips Fördern und fordern ab. In den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Bankwirtschaft, Firmenkundengeschäft, Privatkundengeschäft und Recht erhalten die Teilnehmer in fünf Semestern Kenntnisse des gesamten Bankgeschäfts. Auf Wunsch kann zusätzlich die Prüfung zum Abschluss Geprüfter Bankfachwirt (IHK) abgelegt werden, der auch den theoretischen Nachweis der Ausbildereignung beinhaltet. Seit Oktober 2005 bietet die RWGA unter der Dachmarke BankCOLLEG zusätzlich den einjährigen Aufbaustudiengang zum BANKBETRIEBS- WIRT BankCOLLEG als zweite Stufe an. Die Teilnehmer werden auf die spätere Übernahme von Führungsund Leitungsaufgaben im Management der Bank vorbereitet. Vermittelt werden hierbei die theoretischen Grundlagen für bankbezogene Managementaufgaben, im Vordergrund steht der Erwerb der benötigten Fachkompetenz. Inhaltlich abgedeckt werden die Themengebiete Strategiemanagement, Veränderungsmanagement, Markt und Vertrieb, Gesamtbanksteuerung und Personalmanagement. Ergänzend können in einem achttägigen Präsenzmodul Bankmanagement Spezial in der Akademie weitere praxis- und vertriebsbezogene Kenntnisse erworben werden, die der Abrundung der Methoden- und Sozialkompetenz dienen. In Verbindung mit dem Präsenzseminar Selbst- und Mitarbeitermanagement und zwei Kompetenznachweisen aus den Fachbereichen der GenoPE wird so der Zugang zum Kompetenznachweis Bankmanagement ermöglicht, der zum Titel Bankbetriebswirt VR führt. Mit diesem Abschluss stehen den Absolventen dann in Abstimmung mit der Bank auch die Türen zum Genossenschaftlichen Bankführungsseminar GBF offen. Die Entwicklungsmöglichkeiten des BankCOLLEGs sind damit noch nicht erschöpft. In Zukunft ist noch eine dritte Ausbaustufe des BankCOLLEGs vorstellbar für Teilnehmer, die eine theoretische Bankleiterqualifikation nach 33 II KWG anstreben. In einem ebenfalls berufsbegleitenden Aufbaustudiengang der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) kann dann der Titel Diplomierter Bankbetriebswirt BankCOLLEG erworben werden, das heißt, die theoretischen Teile des bisherigen GBF können dann berufsbegleitend absolviert werden. Lediglich die praxisorientierten Anteile sollen weiterhin eine Präsenzphase in Montabaur erfordern. Die Vorbereitungen für ein entsprechendes Angebot laufen derzeit. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Bausteine der GenoPE bei geschickter Nutzung eine optimale Umsetzung des Prinzips Fördern und fordern in der Personalentwicklung unterstützen. Dr. Christoph Vogelsang, Leiter der Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsakademie (RWGA), und Monika Lohmann, Fachbereichsleiterin BankCOLLEG. Anzeige Unsere Arbeit beginnen wir mit Kompetenz, Erfahrung, Kreativität. Und wir beenden sie mit guten Beziehungen. Jens Klinke, Key Account Manager Neue Vertriebswege der T-Mobile Deutschland GmbH, Bonn Kirsten Mitchell, Beraterin der geno kom Werbeagentur GmbH, Münster GB 5/

20 HINTERGRUND & ANALYSE Studenten von heute Studentengeneration 2006: Neun von zehn Studierenden können sich vorstellen, zur Finanzierung ihres Studiums einen Kredit aufzunehmen. Und nicht nur das Münster. Guten Tag, meine Damen und Herren, guten Morgen, liebe Studenten. So begrüßte einst ein besonders gewitzter Moderator des WDR-Mittagsmagazins seine treue Hörerschaft. Damit ist jetzt Schluss: Nach einer aktuellen Trendstudie Studienfinanzierung 2006 der KfW-Bankengruppe, für die im August dieses Jahres Studenten bundesweit per Online-Formular befragt wurden, jobben Studierende des vom SPIEGEL zur Generation Praktikum ausgerufenen Jahrgangs im Schnitt 16,8 Stunden pro Woche weil das Geld knapp ist und weil das Studium neuerdings etwas kostet. Halbtags arbeiten statt lange schlafen das ist Realität auf dem Campus Ebenfalls Realität: Neun von zehn Studierenden können sich laut Studie vorstellen, zur Finanzierung ihres Studiums einen Kredit aufzunehmen. Damit liegt der Studienkredit in der Finanzierungsrangfolge für den Akademikernachwuchs ganz weit vorn, nämlich auf dem zweiten Platz. An erster Stelle steht noch immer die Finanzierung durch die Eltern. Nur fast drei Viertel der Befragten halten die Unterstützung durch Vater und Mutter für sehr wichtig oder wichtig. Fast genauso hohen Stellenwert erreicht die Möglichkeit, fürs Studium einen Kredit aufzunehmen: Etwa zwei Drittel der Befragten finden diese Art der Fremdfinanzierung sogar bedeutsam und handeln: Wie dpa berichtet, ist die Nachfrage an den vor allem über die Genossenschaftsbanken vermittelten KfW-Studienkrediten zu Beginn des Wintersemesters stark gestiegen. Seit Einführung des KfW-Programms im April 2006, nach dem Hochschüler vom ersten bis zum zehnten Semester zur Finanzierung ihres Studiums einen Kredit zwischen 100 und 650 Euro monatlich beantragen können, sei bereits Studierenden Geld geliehen worden. Derzeit gingen täglich rund 200 neue Anträge ein. Zum Vergleich: Die Deutsche Bank ist schon seit einem Jahr im Geschäft mit den Studenten, hat aber nach einer Meldung der Frankfurter Rundschau bis Mitte Oktober nur gut Studiendarlehen an Interessierte vergeben. 20 GB 5/2006

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