I n f o r m a t i o n e n. Professionelle Ausbildung Fotodesign

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1 I n f o r m a t i o n e n Professionelle Ausbildung Fotodesign privatschule für foto-design fds christoph eberbach GmbH stolzestraße pforzheim telefon: telefax: internet:

2 Professionelle Ausbildung Fotodesign VORBEMERKUNGEN BETÄTIGUNGSFELD DES FOTODESIGNERS BERUFSAUSSICHTEN AUSBILDUNGSGANG UNTERRICHTSGESTALTUNG THEORETISCHE UNTERRICHTSBEREICHE PRAKTISCHE UNTERRICHTSBEREICHE UNTERRICHTSFÄCHER UND ORGANISATION PRÜFUNGEN ZEUGNISSE EINGLIEDERUNG IN DIE BERUFSPRAXIS AUFNAHMEVORAUSSETZUNGEN BEWERBUNG AUFNAHMEBESTÄTIGUNG AUSBILDUNGSKOSTEN UND FINANZIERUNG WOHNUNG SCHLUSSBEMERKUNG VORBEMERKUNGEN Der Schwerpunkt der Berufsausbildung liegt im Bereich Fotodesign und Werbefotografie, sowohl analog als auch digital. Dies schließt die künstlerischen und experimentellen Aspekte nicht aus, da sich die Fotografie zwischen Kunst und Kommerz bewegt. Im Zeitalter der digitalen Medien wird sich die Ausbildung sicherlich immer neuen Fragestellungen öffnen müssen. Auch wenn die analoge Fotografie im professionellen Umfeld stark in den Hintergrund getreten ist, basiert die Ausbildung bewusst auf den zwei Säulen der analogen und digitalen Fotografie. In den letzten Jahren wurde immer deutlicher, dass die digitale Fotografie leicht dazu verleitet sich nicht so intensiv mit der Thematik, dem Licht, der Perspektive, den Farben usw. auseinander zu setzen, sondern aus einer Vielzahl von Bildern etwas auszuwählen. Mit den vielseitigen Möglichkeiten der Beeinflussung, sei es lichttechnischer oder chemischer Art im Labor und zahlreichen anderen Möglichkeiten, auch der Verfremdung, ist die analoge Fotografie eine gute Schulung für bewusstes Sehen und künstlerisches Gestalten. Berufsausbildung: F O T O D E S I G N Ausbildungsdauer: 4 Semester (2 Jahre) Schulstatus: Berufskolleg Der Besuch der zweijährigen Berufsausbildung zum/zur Fotodesigner/in in der Schulträgerschaft der Privatschule für Fotodesign Christoph Eberbach GmbH ist dem Besuch einer öffentlichen Einrichtung oder genehmigten Ersatzschule gleichwertig. Aufgrund dieser Einstufung wird diese Berufsausbildung nach dem BAföG gefördert. Fachliche Vorkenntnisse oder Praktika sind erwünscht aber nicht Voraussetzung. Wir sehen unseren Lehrauftrag einerseits in der Vermittlung von umfassendem Fachwissen in Theorie und Praxis und andererseits den Bildungs- und Entfaltungsprozess des Menschen. Gestalten im Rahmen einer Gemeinschaft fördert Sicherheit und Motivation und befähigt den Menschen seine Kreativität zu entfalten und seine Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Es fördert die Kommunikationsfähigkeit, ein ethisches Verhalten und das soziale Miteinander. Das Schöpferische äußert sich heute vorwiegend im äußerlich-technischem Fortschritt. Entwicklung in menschlichen und sozialen Fähigkeiten ist dagegen oft zurückgeblieben. 2

3 Gestaltende Berufe erfordern ein "inneres Design". Das bedeutet, was im Außen dargestellt werden soll, muss im Inneren angelegt werden. Das bedeutet für die Teilnehmer, das eigene Bewusstsein zu hinterfragen und das Fühlen und Denken zu sensibilisieren und zu formen. Die Schüler sollen lernen, verborgene Merkmale und Aspekte zu entdecken und damit umzugehen und diese in neue und ungewohnte Zusammenhänge zu bringen. In Intervallen wird das Bildungsangebot durch Kreativ-Seminare und Lerntrainings-Seminare ergänzt. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Das Kreativ-Seminar soll Intuition und Phantasie methodisch entwickeln. Es stellt einen Intensivkurs im kreativen Sehen, Gestalten und Denken dar. Das Seminar soll helfen den eigenen schöpferischen Urgrund wieder zu entdecken und dabei zu lernen, diesen zu bejahen, anzunehmen und wieder zulassen zu können. Im Lerntrainings-Seminar sollen Wege aufgezeigt werden, wie man intensiv und effektiv lernt. Die damit erzielten Erfolge erhöhen den Spaß am Lernen was sich in den Leistungen widerspiegelt. BETÄTIGUNGSFELD DES FOTODESIGNERS Fotografieren ist das Gestalten mit Licht. Mittels der gesamttechnischen Möglichkeiten der Fotografie erarbeitet der Fotodesigner, im Bereich der visuellen Kommunikation, immer wieder neue Sichtweisen. Technisches know how und Kenntnisse konzeptioneller und kreativer Ideenfindung sind, neben der Einsicht in die Gestaltungsprinzipien und Umsetzungsverfahren, unerlässliche Voraussetzungen. In der modernen, hoch industrialisierten Gesellschaft mit rasch wechselnden Trends, insbesondere auf technischem Gebiet, gewinnen die visuellen Medien zunehmend an Bedeutung. Der Fotodesigner beschäftigt sich mit diesen Vorgängen insofern, als er den Gang der Entwicklungen visuell aufbereitet und darlegt. Er versucht, Dinge anders zu sehen und anders darzustellen als üblich. Die verborgenen Merkmale an ihnen zu entdecken, sie anders zu Gewichten, die Ordnung unserer sozialen Wahrnehmung, den damit verbundenen ästhetischen Kontext ständig zu ändern und neu zu begreifen Dies geschieht sowohl in der Darstellung von künstlerischen, soziologischen und technischen als auch pädagogischen Ergebnissen sowie den verschiedensten Trendentwicklungen. Der Fotodesigner ist in seinem spezifischen Aufgabenbereich aufgefordert, kreative Impulse auszulösen und neben Entwurfs- und Planungsarbeiten, auch neue Akzente der Produktdarstellung und Präsentation im visuellen Bereich zu setzen. Der Fotodesigner ist an dem breit wirkenden Meinungsbildungsprozess der visuellen Massenmedien in wesentlichem Umfang beteiligt. Was er plant, visuell formuliert und einem breiten Publikum zugänglich macht, muss daher ästhetisch, thematisch, und technologisch so angelegt sein, dass es den produktspezifischen, zielgruppenorientierten sowie den markt- und auftraggeberbedingten Anforderungen in jeder Hinsicht gerecht wird. Die Schaffensphasen des Fotodesigners lassen sich in vier Hauptphasen darstellen: die Phase der Inkubation und Illumination, die Phase der Konzeption, die Phase der Umsetzung und Visualisierung und die Phase der Präsentation. Die Phasen dieses kreativen Schaffens, sind geprägt von Entscheidungsprozessen, thematisch inhaltlicher und formalästhetischer sowie verfahrenstechnologischer Art. Diese komplexen Problemlösungen erfordern, neben der Kooperationsbereitschaft und Kreativität, ein hohes Maß an Flexibilität und praxisbezogenem Denken sowie ein ausgeprägtes gestalterisches und technologisches Können. BERUFSAUSSICHTEN Kreativität, Sensibilität, Wahrnehmungsfähigkeit und Realitätsbewusstsein sowie technisches Verständnis in Verbindung mit analytischem Denken, Ausdauer, Disziplin, Teamfähigkeit und vielseitiges Organisationstalent sind wichtige Voraussetzungen des Fotodesigners bei der Erarbeitung seiner Visualisierungen. 3

4 Durchsetzungsvermögen und die Fähigkeit sich selbst zu motivieren, gepaart mit dem Wissen auch auf anderen Gebieten des Kommunikationsdesigns, sind wesentliche Aspekte für den beruflichen Erfolg eines immer breiter werdenden Aufgabenfelds. Industrie, Handelsunternehmen, Banken und Versicherungen sowie Verlage und Werbeagenturen bedienen sich der Medien. Überall begegnet man der Werbung im Rahmen der visuellen Kommunikation. Aufgrund technischer Entwicklungen steigt der Stellenwert der visuellen Kommunikation ständig. In der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit werden laufend neue Prospekte, Kataloge, Plakate usw. produziert. Informations- und Bildmaterial werden für die verschiedensten Zwecke benötigt. Der wirtschaftliche Wettbewerb braucht die Werbung. Der Beruf des Werbefotografen bzw. des Fotodesigners ist daher unentbehrlich. AUSBILDUNGSGANG Der Ausbildungsgang Fotodesign stellt durch seine kompakte Unterrichtsgestaltung eine Alternative zur herkömmlichen Lehre und zum Studium an einer Fachhochschule dar. Wir erwarten, dass jeder mit Einsatz und großer Begeisterung für die Fotografie arbeiten will. Eine Klasse arbeitet gemeinsam an diesem Ziel und jeder entwickelt aus diesem Ziel seinen individuellen, und persönlichen Stil. Die Gesamtausbildung zum Fotodesigner bzw. zur Fotodesignerin dauert 4 Semester (2 Jahre). Unser Ausbildungsgang Fotodesign ist im Kern auf die Fachpraxis abgestimmt. Ziel ist es, dass umfassende theoretische Kenntnisse in sachspezifischen Zusammenhängen auch praktisch "erfahren" werden. Unser Ausbildungskonzept passt sich den Gegebenheiten flexibel an. Das Lehrprogramm ist mit einem Modulsystem vergleichbar und so gruppiert, dass Theorie und Praxis im Wesentlichen kooperieren. Unser Programm weicht, hinsichtlich der theoretischen Gruppierung, von der üblichen Ausbildungspraxis ab. Aufgrund einer gezielten und vertieften Sachkonzentration, unterrichten wir keine allgemein bildenden Fächer (z.b. Gemeinschaftskunde und Deutsch) sondern ersetzen diese Fächer durch eine Programmerweiterung wie z.b. Layoutzeichnen, Typografie, Drucktechnik und Wirtschaftskunde. Die Erteilung des Unterrichts einzelner Fachbereiche erfolgt epochenweise. Diese sachkonzentrierte Strukturierung soll insbesondere eine optimale Förderung in diesen Fachbereichen gewährleisten. UNTERRICHTSGESTALTUNG Die Erteilung des Unterrichts erfolgt nach einem festen Stundenplan. In den praktischen Bereichen ist dieser so eingeteilt, dass sich die Fachlehrer ganztägig mit einer Gruppe (max. 14 Schüler), den sachlichen Aufgabenstellungen und Problemen zuwenden können. Der Unterricht wird, je nach Bedeutung und Umfang der Lehrgebiete, in Teams oder Arbeitsgruppen durchgeführt. Dieses System ermöglicht die individuelle Förderung der einzelnen Schüler, insbesondere in den künstlerischen und praktischen Fächern. Am theoretischen Unterricht, der ebenfalls ganztägig erteilt und visuell aufbereitet dargeboten wird, nimmt jeweils die ganze Klasse teil. Eine individuelle Förderung wird hier dadurch erreicht, dass sich die Fachlehrer in besonderer Weise engagieren und, wenn notwendig, einzelne Schüler vorübergehend gesondert fördern, damit unterschiedliche Vorkenntnisse rasch ausgeglichen und die Klasse insgesamt auf einem hohen Leistungsniveau gehalten werden kann. Das Lehrprogramm ist mit einem Baukastensystem vergleichbar und so gruppiert, dass Theorie und Praxis weitgehend kooperieren können. Die fachliche Thematik wird von jedem Schüler in Form von Texten und Referaten aufgearbeitet und zu einem Manuskript vervollständigt. Er erhält hierbei von den einzelnen Fachlehrern, in Form von Themendarstellungen und Stichworten, eine klare Hilfestellung. 4

5 Die Rahmendaten der kreativen und technischen Realisationen, aus den praktischen Bereichen der Fotografie, werden in Form von Skizzen und Datensammlungen in einem 'Werkstattbuch' zusammengefasst. Durch die praktische Arbeit und dem Aufbereiten des theoretischen Stoffes werden beide Gehirnhälften angesprochen. Jede Gehirnhälfte verfügt über ihre eigenen besonderen Fähigkeiten. Beide Modi können Zusammenarbeiten und einander ergänzen, während sie gleichzeitig ihre jeweils individuelle Denkweise beibehalten. Unser Ausbildungsprogramm ist so gestaltet, dass keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich sind. Der mittlere Bildungsabschluss oder eine vergleichbare Vorbildung wird jedoch vorausgesetzt. Bei hervorragender kreativer und technischer Begabung sind Ausnahmen möglich. Ein Semester umfasst insgesamt 18 Arbeitswochen. Die Unterrichtsveranstaltungen sind ganztägig. Die Schule ist geöffnet: montags bis freitags jeweils von Uhr. Das Lehrprogramm wird, wenn möglich, durch Seminare, fotografische Exkursionen, Ausstellungsbesuche, Firmenbesuche und Gesprächen mit Fotodesignern ergänzt. THEORETISCHE UNTERRICHTSBEREICHE Themenschwerpunkte der theoretischen und praktischen Unterrichtsbereiche in der zweijährigen Berufsausbildung zum/zur FOTODESIGNER/IN. Fachtheoretischer Bereich: Gerätetechnik Aufnahmetechnik (digital und analog) Bildbearbeitung Labortechnik Beleuchtungstechnik Belichtungsmesstechnik Grundlagen der Optik Objektive Großbildtechnik Farbenlehre und Filtertechnik Fotochemische Grundlagen Materialkunde Entwicklungstechnik Verfahrenstechnik Verfremdungstechnik Fotografische Effekte Sensitometrie Einführung in die Drucktechnik Digitale Fotografie Scanntechnik Photoshop Fachspezifische Berechnungen Wirtschaftskundlicher Bereich: Wirtschaftsrechtliche Grundlagen Fotorechtliche Grundlagen Verträge und Vertragsinhalte Betriebswirtschaftliche Grundlagen Organisation Kalkulation und Kostenrechnung Versicherungswesen 5

6 Gestalterischer Bereich: Visuelle Sprache Gesetzmäßigkeiten der Wahrnehmung Elemente im Design Komposition Typografie Gestaltungsraster Farbtheorien und Farbmodelle Farbkontraste und Farbharmonien Gestaltung und kreative Prozesse Farbpsychologie Kreativmethoden der Visualisierung Einführung in die Semiotik Zeichen in der Praxis Papiere und Papierformate Werbespezifischer Bereich: Grundlagen der Werbung Werbung als Kommunikationsinstrument Zielgruppenanalyse Werbewirkung LKS-Beurteilung Informationstheorie Grundlagen der Werbepsychologie Werbetext Die wichtigsten Werbeträger Briefing Bausteine der Werbekonzeption Mediaplanung/Streulehre Werbewirkung/Werbeerfolg PRAKTISCHE UNTERRICHTSBEREICHE Aufnahmetechnik: Beleuchtungstechnik Messtechnik Licht und Schatten Struktur und Material Reproduktion Komposition Experimentelle Fotografie Doppelbelichtung Verweißlichung Fettscheibentechnik Architektur Landschaft Sachaufnahmen Still Life Food Beauty Portrait Mode 6

7 Digitaltechnik: Digitale Kameras Scanback Aufnahmetechnik Einstellungen Bildauflösung Farbabgleich Datenmanagement Bildvorbereitung Scanntechnik Photoshop: Grundlagen Retusche Ebenen Kanäle Farbe, Farbräume Spezielle Farbmodi Kontrast und Farbton Kolorieren von Bildern Verfremdungen Filterübersicht Masken Typografie Grundlagen Colormanagement Labortechnik: Entwicklungstechniken Kopiertechniken (S/W und Color) Verfahrenstechniken Pseudosolarisation Aushärtung Verfremdung Layoutzeichnen: Zeichnerische Grundlagen Markertechniken/Zeichentechniken Materialkunde Raum, Material und Licht Perspektive Darstellung von Text und Bild Ideen Visualisieren Scribbles Layouts Präsentation: Präsentationsmöglichkeiten Binde- und Falztechniken Bildaufmachung Montagetechniken Kaschieren 7

8 UNTERRICHTSFÄCHER UND ORGANISATION Der Unterricht umfasst wöchentlich 35 Unterrichtsstunden. Dem Stundenplan liegt ein 14-tägiges Intervall zugrunde. In der Zeit nach Uhr sind, nach Terminabsprache, Gruppen- oder Einzelgespräche möglich. In unregelmäßigen Abständen finden in den Räumen der Schule Fachseminare statt. Hierzu wird gesondert eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Aufteilung der einzelnen Fachbereiche nach Semestern: Fachtheorie: Semester Fachrechnen: 2. Semester Wirtschaftskunde: Semester Gestaltung: Semester Werbelehre: Semester Layoutzeichnen: Semester Bildbesprechung: Semester Aufnahmetechnik: Semester Digitaltechnik: Semester Bildbearbeitung: Semester Labor- und Verfahrenstechnik: Semester In Abständen trifft sich am Freitag im Anschluss an den Unterricht eine Klasse, um den zurückliegenden Unterrichtsblock zu erörtern. Hier sollen auch eventuell aufgetretene Sachprobleme oder sonstige Fragen zur Sprache kommen. Ausstattung: 2 Aufnahmestudios (digital bzw. analog) mit insgesamt: 8 Großbildkameras, 8 Blitzanlagen und 8 Kunstlichtarbeitsplätzen, S/W-Negativ-Labor, E-6 Umkehr-Labor, Positiv-Labor mit 7 Fachvergrößerungsgeräten, jeweils von KB bis 4x5" (S/W und Color) mit elektronischer Steuerung, sowie 1 Filmentwicklungsmaschine und 1 Entwicklungsmaschine für Colorpapiere. 1 Kopier- und Schriftsatz-Labor. 1 Computerraum für Bildbearbeitung, Druck- und Scantechnik. PRÜFUNGEN Die Klassenarbeiten, Kurztests und Zwischenprüfungen stellen sicher, dass die Schüler stets über Ihre Lernfortschritte informiert sind. Die Zwischenprüfung: In allen theoretischen und praktischen Unterrichtsfächern wird am Ende eines Semesters, eine Zwischenprüfung durchgeführt. Diese besteht aus dem gesamten stofflichen Bereich des absolvierten Semesters. Die Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildung wird eine umfangreiche Abschlussprüfung abgehalten. Diese Prüfung ist schriftlich und mündlich. Geprüft werden alle theoretischen Fächer. Der praktische Teil der Abschlussprüfung besteht aus einer Präsentationsmappe mit ca. 20 Arbeiten. Die Präsentationsmappe soll die Eigenständigkeit und Motivation des Absolventen dokumentieren. ZEUGNISSE Am Ende eines Semesters erhält jeder Schüler ein Zwischenzeugnis, in dem alle Semesterleistungen berücksichtigt sind. Das Abschlusszeugnis wird ausgestellt, wenn der Teilnehmer die Abschlussprüfung in allen Prüfungsbereichen bestanden hat. 8

9 Absolventen, die eine besonders gute Abschlussprüfung abgelegt haben, erhalten einen entsprechenden Vermerk in ihrem Abschlusszeugnis. EINGLIEDERUNG IN DIE BERUFSPRAXIS Am Ende des vierten Semesters, dem Abschluss und Übergang in die Berufspraxis, soll eine Ausstellung in größerem Rahmen stattfinden. Hierzu werden einem breiten Publikum persönliche Einladungen ausgesprochen. In diesem Zusammenhang werden wir uns bemühen, die Fachpresse für die praktischen Abschlussarbeiten zu interessieren, um die besten Beispiele zu veröffentlichen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten bemühen wir uns, den Absolventen bei der Eingliederung in die berufliche Praxis behilflich zu sein. Viele Fotodesigner bzw. Fotostudios fragen nach oder melden ihre freien Stellen und stehen so mit der Schule in Verbindung. Unsere ehemaligen Schüler unterstützen wir auch nach der Ausbildung bei der Stellenvermittlung oder anderen Fragen. AUFNAHMEVORAUSSETZUNGEN Die Voraussetzung für die Aufnahme an unserer Schule ist das Abitur, der mittlere Bildungsabschluss oder eine vergleichbare Vorbildung. Bei ausgeprägter kreativer und technischer Begabung sind Ausnahmen möglich. Das Mindestalter für Bewerber beträgt 18 Jahre. Vor der Entscheidung über die Aufnahme eines Bewerbers findet ein persönliches Gespräch mit dem Schulleiter statt. Für dieses Gespräch ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Zu der Aufnahmeprüfung erfolgt dann ggf. eine gesonderte Einladung. BEWERBUNG Ihre unverbindliche Bewerbung können Sie uns online auf der Seite Bewerbung zusenden. Die Daten werden verschlüsselt gesendet. Es besteht auch die Möglichkeit sich bei einem Besuch über die Arbeit und Inhalte der Schule zu informieren. Hierfür ist eine Terminabsprache notwendig. Folgende Unterlagen sind mit Ihrer Bewerbung einzureichen bzw. zum Vorstellungstermin mitzubringen: 1. Lebenslauf in tabellarischer Übersicht. 2. Drei Lichtbilder im Kleinformat. 3. Beglaubigte Zeugnisabschrift/en, aus der/denen der Bildungsstand und sonstige Ausbildungen hervorgehen. 4. Eine ärztliche Berufsunbedenklichkeits-Bescheinigung. 5. Ein polizeiliches Führungszeugnis neuesten Datums. 6. Bescheinigung über die Zugehörigkeit zu einer Krankenkasse. 7. Nachweis einer privaten Haftpflichtversicherung. (Die Versicherungsunterlagen können ggf. bis zum Ausbildungsbeginn nachgereicht werden). AUFNAHMEBESTÄTIGUNG Sofern ein Ausbildungsplatz zur Verfügung steht, und gegen die Aufnahme des Bewerbers keine Bedenken bestehen und die Aufnahmeprüfung erfolgreich abgelegt wurde, erhält der Bewerber einen Ausbildungsvertrag in dreifacher Ausfertigung zur Unterzeichnung zugesandt. Dieser muss dann umgehend zur Gegenzeichnung an die Schule zurückgegeben werden. Der Empfang eines gegengezeichneten Exemplars bescheinigt dem 9

10 Bewerber, dass er die Ausbildung zum vereinbarten Termin antreten kann. Mit dem Erhalt des Ausbildungsvertrages wird die Aufnahmegebühr, gemäß nachstehender Gebührenübersicht, fällig. AUSBILDUNGSKOSTEN UND FINANZIERUNG Da es sich um eine Schule in privater Trägerschaft handelt, müssen sämtliche Kosten durch die Ausbildungsgebühren gedeckt werden. Wir versuchen ständig, die Kosten in Grenzen zu halten, ohne dass dabei die Betreuung der Schüler oder das technische Niveau der Studio- und Laboreinrichtungen berührt wird. Aufnahmegebühr: 150 EUR monatl. Schulgebühren: 390 EUR Kostenersatz für Semesterprüfungen und Zeugnisse: 110 EUR Kostenersatz für Prüfungsvordrucke, Abschlussprüfung und Abschlusszeugnis: 250 EUR Die Kosten der Lehrbücher und Broschüren sind einmalig und betragen ca.: 200 EUR Der Materialaufwand hängt in erster Linie von der Arbeitsweise des einzelnen Schülers ab und beträgt im Schnitt monatl. ca.: 100 EUR Der Materialaufwand für die Präsentationsmappe beträgt ca.: 400 EUR Finanzierung und Förderung: a) Schüler-BAföG Die Gewährung und Höhe der Leistungen sind abhängig von den persönlichen Voraussetzungen, wie dem eigenen Einkommen und dem Einkommen der Eltern. Der Antrag wird beim Amt für Ausbildungsförderung am Wohnort der Eltern gestellt. Schüler-BAföG ist ein staatlicher Zuschuss die Leistungen müssen deshalb nicht zurückgezahlt werden. Internet: b) Bildungskredit KfW Der zinsgünstige Bildungskredit unterstützt Schüler und Studenten in der Ausbildung. Der Bildungskredit kann zusätzlich zu BAföG-Leistungen zur Finanzierung von außergewöhnlichem Aufwand, der nicht durch das BAföG abgedeckt ist, gewährt werden. Die Kreditvergabe ist im Gegensatz zum BAföG vom eigenen Einkommen und vom Einkommen der Eltern unabhängig. Der Kredit wird maximal bis zur Vollendung des 36. Lebensjahres gewährt. Gefördert werden volljährige Schüler und Studenten in ihrer Ausbildung. Bei zweijährigen Ausbildungen wird die gesamte Ausbildungszeit gefördert. Auszahlung: Das Darlehen wird in monatlichen Raten von 300 EUR ausgezahlt, längstens 24 Monate lang, also höchstens EUR. Der zur Verfügung stehende Finanzrahmen ist begrenzt und wird jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgegeben. Rückzahlung: Die ersten 4 Jahre, beginnend mit der ersten Auszahlung, sind tilgungsfrei. Nach Ablauf der tilgungsfreien Zeit beginnt die Rückzahlung in monatlichen Raten zu 120 EUR. Der Kredit wird beim Bundesverwaltungsamt (BVA) beantragt. Das Antragsformular und die Aufstellung der erforderlichen Nachweise erhalten Sie beim Bundesverwaltungsamt Abt. IV, Köln Telefon: Förderbestimmungen und Online-Formulare finden Sie unter: (Rubrik Bildungskredit) 10

11 WOHNUNG Zimmer- bzw. Wohnungssuche: Auswärtige Teilnehmer können bei der Suche einer Unterkunft organisatorische Unterstützung seitens der Schule erhalten. Nach Beendigung eines Ausbildungsganges werden Zimmer frei. Im Bedarfsfalle wenden Sie sich bitte an das Schulsekretariat, Frau Eberbach. INFOTERMIN UND SCHLUSSBEMERKUNG Wir würden uns freuen, Sie nach Terminabsprache, bei einem persönlichen Gespräch kennen zu lernen, um Ihnen einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche unserer Schule geben zu können. Wenn Sie weitere Fragen zum Ausbildungsgang, der Bewerbung oder der Aufnahmeprüfung haben, rufen Sie uns an. Wir werden Ihnen gerne die noch offenen Fragen beantworten. Mit der Herausgabe dieser Informationsschrift werden alle früheren Veröffentlichungen ungültig. Änderungen vorbehalten! Ausgabe: Februar

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