akrützel Bloß keinen Kredit Die Wege der Studienfinanzierung Jenas führende Hochschulzeitung 13. November Jahrgang

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1 akrützel Nummer Jenas führende Hochschulzeitung November Jahrgang Bloß keinen Kredit Die Wege der Studienfinanzierung

2 ANZEIGE 2

3 Editorial Auf dem Seil zwischen den beiden Türmen der Anatomie balancierte Norbert, auf dem Einrad Pirouetten drehend, ein Tablett mit der Komplettausgabe des Grimmschen Wörterbuches. Was soll diese Vorstellung? Leidest du nicht an Höhenangst?, rief ich entsetzt zu ihm hoch. Nein. Nein. Keine Sorge, nur ein kleiner Anfall von Phonophilie! Du wirst es nicht glauben, welche wohlklingenden Wörter es gibt! Geschickt zog er einhändig den ersten Band A-Biermolke aus dem Bücherstapel. Der Bücherturm schwankte etwas, aber Norbert konnte sich noch fangen. Wie schön doch,almanach klingt! Welch Anmut, welch Würde schwingt mit diesem Wort Hör sofort auf mit dem Scheiß und komm runter!, brüllte ich. Sag es mit einer angemessenen Alliteration, bitte, flötete Norbert. Abwärts, Arschloch, Angeber, Allmächtiger!, entgegnete ich. Norbert beendete seinen Seiltanz mit einem Salto. Wie sich jeder in der Thulb vergewissern kann, blieben die Bände des Grimmschen Wörterbuchs unbeschadet. Der zweite Anatomieturm jedoch wurde nie wieder urkundlich erwähnt. Viel Spaß mit der Ausgabe wünschen Jens und die Redaktion. Schnappschuss der Woche Inhalt NEUIGKEITEN S. 4, 16 REPORTAGE Markttag S. 5 TITEL Schuldenfalle Studienkredit S. 6, 7 Jobtipps, Spartipps S. 8, 9 Umfrage, Copyshop-Test S. 10 UNI Interview: Stura-Vorstand S. 11 Probleme beim Lehramt S. 12, 13 STURA-SEITE S. 14 KULTUR & UNI Filmkritik, Hohle Rebellion S. 15 Gesehen in der Jura-Bibo. FOTO: MARCUS GÜNTHER Habt ihr auch kuriose Bilder aus dem Uni-Alltag? Dann mailt sie uns doch einfach zu: LEBEN Studentenferne Orte, AIDS S. 17 VERANSTALTUNGEN S. 18, 19 Impressum AKRÜTZEL gegründet 1990 und herausgegeben von den Studentenräten der FSU und FH erscheint alle zwei Wochen während der Vorlesungszeit. Redaktionssitzungen sind öffentlich und während der Vorlesungszeit jeden Dienstag um 19 Uhr im Akrützel-Büro, UHG. Redaktionsschluss der kommenden Ausgabe: 20. November Das Akrützel Nr. 261 erscheint am 27. November Druck: Schöpfel, Weimar Verteilte Auflage: Adresse: AKRÜTZEL, Friedrich-Schiller-Universität, Fürstengraben 1, Jena Tel.: , Fax: Internetseite: Chefredakteur: Matthias Benkenstein Redaktionsmitglieder: Jens Beljan, Anne Dünger, Stephanie Frank, Franziska Gleiniger, Kristin Haug, Joachim Hendel, Dirk Hertrampf, Katrin Hesse, Moritz Hütten, Jonas Janssen, Norbert Krause, Peter Neumann, Sandra Prophet, Maria Rapp, Sören Reimer, Louisa Reichstetter, Felix Reinhardt, Astrid Richter, Anna-Lena Roth, Karoline Schultz, Florian Sokoll, Dana Sprunk, Cornelia Steinigen, Matthias Stollberg, Alexander Strauß, Lena Thiesen, Jens Thomas, Lutz Thormann, Johannes Weiß, Conrad Ziesch. Titelbild: Louisa Illustrationen: Layout: Louisa Satz und Gestaltung: Matthias Veranstaltungskalender: Katja Ullrich Feigenblattredaktion: Alex, Anne, Dana, Jens, Jojo, Louisa, Norbert Lektorat: Johannes Weiß, Rowena Fuß, Franziska Schmidt Anzeigenpreisliste: Nr. 7, Oktober Namentlich gekennzeichnete Artikel müssen nicht der Redaktionsmeinung entsprechen. Wenn euch ein Artikel ärgert, schreibt uns gerne einen Leserbrief. Hinweise werden auf Wunsch vertraulich behandelt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte besteht keine Veröffentlichungspflicht. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen. Anonyme Einsendungen landen im Papierkorb. 3

4 Neuigkeiten...Neuigkeiten...Neuigkeiten... Süß, warm, üppig und lecker: die Frühstückseierkuchen in der Mensa. FOTO: KRISTIN HAUG Ein guter Tag beginnt mit Eierkuchen Was Frühstücks-Feinschmecker bis jetzt nur in der Mensa am Ernst-Abbe-Platz und mit langen Wartezeiten bekommen haben, erhalten sie jetzt auch in der gemütlichen Atmosphäre der Caféteria der Mensa am Philosophenweg. Das Studentenwerk Thüringen erweiterte kürzlich das bisherige Frühstücksangebot von belegten Brötchen um frisches Rührei, Eierkuchen mit Apfelmus oder Quark und vieles andere mehr. Das Frühstück wird von 8 bis 10 Uhr angeboten und kostet weniger als zwei Euro. Die Cafeteria befindet sich im ersten Stock der Philomensa. (uli) Mehrheit für Semesterticket Studenten in ganz Thüringen stimmten während der vergangenen Wochen über das neue Semesterticket ab, mit dem man mit der Regionalbahn das gesamte Bundesland bereisen kann. Die Auszählungen zeigten, dass es ein großes Interesse an dem neuen Tarif gibt: Sieben von neun Hochschulen befürworteten das neue Ticket. An der Uni Jena stimmten 71% für die Einführung des neuen Tarifs bei einer Wahlbeteiligung von fast 20%. An der FH Jena sprachen sich 76% der Wähler dafür aus. Die BU Weimar stimmte mit 70%, die Uni Erfurt mit 75% zu. Die größte Zustimmung zeigte sich in Ilmenau, wo 85% der Studenten das Ticket bejahten. Lediglich die FH Schmalkalden lehnte die Einführung mit 53% ab. Weiterhin stimmten die FH Erfurt mit 73,3% und die HfM Weimar zu. Nur an der FH Nordhausen steht ein Ergebnis bislang aus, erst Ende November findet die Urabstimmung dort statt. Somit wird zu Beginn des nächsten Semesters der Semesterbeitrag der zustimmenden Hochschulen um 10,50 Euro steigen, während in Schmalkalden vorerst alles beim Alten bleibt. Dafür können alle Bahnverbindungen innerhalb Thüringens genutzt werden, mit Ausnahme einiger privater Anbieter. Auch Fahrräder können von nun an mitgenommen werden und selbst Studienabsolventen ist es möglich das Ticket für die Dauer eines weiteren Semesters zu nutzen allerdings zum doppelten Preis. Weitere Infos auf: (jowa) Zukunftsfragen Am Samstag, den 29. November, findet im Physikhörsaal am Max-Wien-Platz 1 um 17 Uhr die Abschlussdebatte des Projekts 3 Questions about the future im Rahmen von Jena. Stadt der Wissenschaft 2008 statt. Interessierte können dort gemeinsam mit renommierten Persönlichkeiten wie dem Friedens- und Konfliktforscher Johan Galtung, dem ehemaligen isländischen Außenminister Baldvin Hannibalsson und Raúl Montengro, Träger des alternativen Nobelpreises, Fragen diskutieren, denen sich die Menschheit in Zukunft stellen muss: Klimakatastrophen, Umweltverschmutzung, Finanzkrisen, Ressourcenknappheit und internationale Konflikte. Deine Chance, dich und deine Gedanken aktiv einzubringen. Weitere Infos inklusive Liveübertragung findest du auf (rob) Uraufführung: 18. Dezember 2008 / Theaterhaus Jena I I I :00 Theaterhaus Jena / Hauptbühne ANZEIGE 4 Memento Tomas Schweigen & Ensemble... Theaterhaus Jena ggmbh, Schillergässchen 1, Jena Karten: (03641)

5 Ein Rest von Gemütlichkeit Samstags früh um fünf beginnt für das Ehepaar Daus der Markttag Dass Jena eine Studentenstadt ist, spielt sich für ihn nur am Rande ab: Hans Heinrich Daus steht vorm Stadtmuseum Göhre und beobachtet, wie sich im Schein der Laterne drei Gäste des Flower Power voneinander verabschieden. Während sie ins Bett gehen, beginnt der Rentner aus Mellingen mit seiner Arbeit. Jeden Samstagvormittag baut Herr Daus seinen kleinen Verkaufstisch auf dem Jenaer Wochenmarkt auf. Wie immer wird der 69- Jährige acht Stunden hier sein. Jetzt ist es erst fünf Uhr morgens. Der Mond steht schmal über dem Fuchsturm am Himmel. Heute ist es angenehm draußen, sagt Herr Daus und während er erzählt, wirbelt Atemluft vor seinem Mund auf. Es sind nur FOTO: ASTRID RICHTER vier Grad. Trotzdem trägt er seine Jacke offen. Auch einen Schal hat er nicht um. Unter den gekräuselten Blättern der Kastanien am Rande des Marktplatzes gibt es noch vier weitere Tische. Lange, bevor die übrigen 50 Marktstände und Wagen eintreffen, bilden sie hier mit dem von Daus bereits eine Reihe. Grüne Petersiliensträuße sind auf einer der Tischplatten zwischen Pyramiden aus rotbäckigen Äpfeln und tiefgelben Quitten ausgebreitet. Auf dem Pflaster liegen zwei medizinballgroße Kürbisse. Hinter jedem Tisch herrscht geschäftiges Treiben. Eine stämmige Frau mit weißem Haar ächzt kurz, als sie sich nach vorn beugt und Walnüsse in eine Plastikschale purzeln lässt. Keiner der Anwesenden hier ist unter 60. Bei Daus stapeln sich Plastikschalen voll erdiger Kartoffeln auf dem Tisch. Das Kilo kostet 80 Cent. Ein paar Zwiebelzöpfe und Trockengestecke aus lila und rotfarbenen Blumen liegen daneben. Meine Frau und ich, wir sind nur Laubenpieper, sagt er. Kleingärtner wie das Ehepaar Daus nennt man in Jena Hegen. Der Begriff ist sehr alt, vielleicht so alt wie der Jenaer Markt selbst. Den gibt es bereits seit über 600 Jahren. Hegen dürfen als Kleinsterzeuger auch ohne Gewerbeschein mit all dem handeln, was momentan in ihren Gärten und auf den Feldern wächst. Früher machten sie den Großteil des grünen Marktes aus. Geblieben sind nur fünf Stände. Unkraut wächst gerade besonders gut, meint Christa, die ihren Tisch rechts neben dem von Herrn Daus aufgebaut hat. Seit 35 Jahren verkauft die Frau mit dem hellen Lockenschopf hier regelmäßig Blumen. Außerdem hofft sie heute die zwei Kohlköpfe auf ihrem Tisch loszuwerden. Nicht jedoch an junge Menschen, glaubt sie. Denken Sie, in Ihrem Alter kauft heute noch einer einen Krautkopf? Kochen könnten die jungen Leute doch nur noch Pizza. Manchmal sieht Herr Daus durch seine Brille mit den großen runden Gläsern Betrunkene am Hanfried vorbei nach Hause torkeln. In der Vergangenheit hätten die hier auch schon mal einen Autospiegel kaputt gemacht. Er schüttelt den Kopf. Es gibt keine Gemütlichkeit mehr. Herr Daus erinnert sich daran, wie es zu DDR-Zeiten auf dem Jenaer Markt war, als die Kunden Schlange standen, weil es sonst nichts zu kaufen gab. Damals kam er manchmal noch nach Feierabend. Erst seit ein paar Jahren steht er regelmäßig am Wochenende auf dem Markt. Eigentlich gehöre er gar nicht nach Thüringen. Ich bin Seemann. Ich mache das hier bloß, weil ich meine Frau liebe. Jeden Freitagabend legt sich das Rentnerpaar gegen 22 Uhr zur Ruhe, um am Hauptmarkttag gegen fünf Uhr auf diesem Platz zu erscheinen. Als Hegen zahlen die Eheleute im Winter einen Euro pro Quadratmeter Stellfläche, 50 Cent weniger als im Sommer. Im Gegensatz zu den anderen Marktständen haben sie keinen festen Standplatz. Also kommen sie so früh, damit ihre Stammkunden sie wiederfinden können. Diese sind auch nicht viel jünger als Herr und Frau Daus. Manchmal kaufen ein paar Studenten an ihrem Stand. Selten mehr als zwei Äpfel, obwohl die doch wirklich Bio seien, sagt Herr Daus. Er gibt auch gern ein paar mehr davon mit. Da ist zwar der Wurm drin, aber wo der drin ist, das schmeckt. Die neue Generation Im Hintergrund werden rumpelnd Kisten mit Erfurter Großmarktäpfeln herangefahren. Der Obststand von gegenüber gehört zur neuen Generation, meint Herr Daus. Gegen sechs Uhr bilden die Händler routiniert Gassen zwischen ihren Ständen, warten auf den Strom und die ersten Kunden. Einige sitzen dösend in ihren Autos. Nein, finanziell lohne es sich nicht wirklich, was sie hier tun. Allein, um seinen Garten zu bewirtschaften und die Waren vorzubereiten, sagt der Rentner, brauche er schon den halben Tag. Jeden Tag. Als Stundenlohn blieben so vielleicht 20 Pfennig übrig. Aber zu Hause bleiben könne man auch nicht, da vergammelt man doch nur. Die Alten kämen aus Gewohnheit her und, so Daus, hätten das finanziell sicher nicht nötig. Sommer wie Winter stehen sie hier. Die Älteste unter den Hegen ist 86 Jahre alt. Sie wolle so lang herkommen, bis es zu kalt wird. Kalt das seien acht, vielleicht neun grad minus, meint sie. Ihren Namen mag sie nicht verraten. Den wüssten ihre Stammkunden schon, brummt sie. In diesem Alter will Herr Daus dann doch nicht mehr auf den Markt fahren. Wir machen so lang, bis einer von uns nicht mehr kann, meint er heute. Gegen Mittag erscheinen die Tische noch fast so voll wie am frühen Morgen. Noch immer liegen Kartoffeln in Plastikschalen neben Trockenblumen auf dem Tisch von Herrn Daus. Etwas bleibt immer übrig. Noch werden die Daus auch nächsten Samstag wiederkommen. Astrid Richter Reportage 5

6 Titel Wenn Ackermann & Co das St Zwei Prozent aller Studenten nehmen mittlerweile einen Kredit auf Was erwarten wohl die Erstis, die seit diesem Wintersemester an den Thüringer Universitäten eingeschrieben sind, von ihrem Studium? Überfüllte Hörsäle, klar. Genervte Dozenten, sicher. Aber zum typischen Studentenleben gehören genauso das Kaffeetrinken und der Kinobesuch mit Freunden oder die WG-Party und Kneipentour mit den Kumpels. Doch so ein Studium will finanziert werden. Im Idealfall sind diese Kosten durch Mama und Papa, Kindergeld und Bafög gedeckt. Dieser Idealfall wird nur leider immer seltener. Philipp Ebert, 20, zählt nicht zu diesen Idealfällen. Er gehört vielmehr zu den zwei Prozent der Studenten, die in Deutschland einen Kredit aufnehmen müssen, um ihr Studium zu finanzieren. An der FSU studiert Philipp im ersten Semester Geschichte und Politikwissenschaft. Für das Arbeiten nebenher hat er keine Zeit. Auch eine Ausbildung stand nie zur Debatte. Für mich war immer schon klar, dass ich studieren werde. Klar war aber auch, dass Philipps Eltern ihn dabei nicht unterstützen, schließlich haben sie sich erst vor Kurzem ein Haus gekauft. Somit ist Philipp aber auch nicht Bafög-berechtigt und er musste sich vor Studienbeginn ernsthafte Gedanken um Finanzierungsmöglichkeiten machen. Selbst wenn ich einen großen Berg Schulden anhäufen muss, ist mir das meine Ausbildung auf jeden Fall wert, sagt er. Also hat er sich in Zeitungen und im Internet über Studienkredite informiert. Anders als bei normalen Krediten bekommen Studenten hier monatliche Raten und nicht einmalig eine große Summe ausbezahlt. Das Angebot ist dabei ebenso vielfältig wie unübersichtlich. Unterschieden wird beispielsweise danach, ob es sich um öffentliche oder private Kreditinstitute handelt, ob die Gelder ausschließlich der Finanzierung von Studiengebühren dienen oder auch des Lebensunterhaltes. Unterschiede gibt es auch in der Bezugsdauer: Manche Studenten brauchen gleich zu Beginn ihres Studiums einen Kredit, wieder andere nutzen ihn nur als eine Art Überbrückung, wenn sich nach der Regelstudienzeit das Bafög, nicht aber das Studium dem Ende zuneigt. Außerdem gibt es neben den bundesweit einheitlichen Angeboten je nach Region zusätzliche Anbieter. Studenten im Visier Dass Studenten vermehrt ins Visier privater und öffentlicher Kreditinstitute rücken, liegt nicht zuletzt daran, dass 2005 Studiengebühren für zulässig befunden wurden. Seit April 2001 bietet die Bundesregierung Studenten höherer Semester mit dem Bildungskredit zwar schon zinsgünstige Darlehen an; aber erst ab Oktober 2005 entdeckte dann als erstes größeres Kreditinstitut die Deutsche Bank Studenten als Zielgruppe und viele andere sind diesem Beispiel seitdem gefolgt. Eines der wichtigsten Institute ist dabei die öffentlich-rechtliche Förderbank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Seit April 2006 bietet sie finanzschwachen Studenten im Erststudium die Möglichkeit, für maximal 14 Semester einen Studienkredit aufzunehmen und bis zum Juli dieses Jahres haben rund Studenten in Deutschland das Angebot genutzt. Einer von ihnen ist Philipp Ebert. Warum hat er sich aber nun für die KfW entschieden? Weil der Kredit weder abhängig vom Gehalt meiner Eltern noch von irgendwelchen Sicherheiten war und die Zinsen wirklich niedrig sind, antwortet Philipp. Das Beantragen ging dann schnell: Online die Formulare ausgefüllt und ab damit zum nächstgelegenen KfW-Vertriebspartner. Eigene Filialen betreibt die Kreditanstalt nicht, Partner sind unter anderem die Studentenwerke und einige Sparkassen. Die Höhe der monatlichen Auszahlung richtet sich nach dem Bedarf der Studenten, zwischen 100 und 650 Euro sind möglich. Philipp hat sich erst mal für den Höchstsatz entschieden, jedes halbe Jahr kann er den Betrag aber verringern. Mit der Rückzahlung des Kredits beginnt man je nach Bezugsdauer sechs bis 23 Monate nach Ende seines Studiums; spätestens nach 25 Jahren muss die Tilgungsphase dann abgeschlossen und das gesamte Geld zurückgezahlt sein. Der KfW-Zinssatz liegt momentan bei 6,5 Prozent, ist allerdings variabel und wird halbjährlich an die Kapitalmarktentwicklung angepasst. Seit der Einführung ist er bereits um fast 1,5 Prozent gestiegen. Bei Vertragsabschluss wird den Studenten 15 Jahre lang ein maximaler Zinssatz garantiert, momentan liegt er bei 9,2 Prozent. Im Vergleich zu anderen Anbietern ist das dennoch recht günstig. Der Schuldenberg, der sich im Laufe des Studiums anhäuft, ist hingegen gigantisch. Je nachdem, ob ich den Betrag in den kommenden Monaten verringere, werde ich nach meinem Studium zwischen und Euro zurückzahlen müssen, sagt Philipp. Es ist schon ein komisches Gefühl, so viele Schulden zu haben. Außerdem wird so ein Kredit ja noch nicht wirklich als normal angesehen, meint er. Andererseits mache es ihn aber auch stolz, dass er sein Studium ganz alleine stemmt. Finanziell auf sich al- Ehe man sich versieht, steckt man in der Schuldenfalle. ZEICHNUNG: BEETLEBUM 6

7 Titel udium finanzieren und starten mit hohen Schulden ins Berufsleben lein gestellt ist auch die 26-jährige Anne (Name geändert). Bis zum 10. Semester ihres Biologiestudiums lief eigentlich alles nach Plan. Auch wenn ihre Eltern sie finanziell nicht unterstützen konnten, kam sie mit der Summe aus Kindergeld und Bafög gut über die Runden. Doch als dann das Bafög eingestellt wurde, blieb Anne keine andere Möglichkeit als einen Kredit aufzunehmen. Über das Studentenwerk beantragte sie ein so genanntes Bafög-Bankdarlehen, das sich speziell an diejenigen richtet, die kurz vor ihrem Abschluss stehen. Man bekommt dabei ein KfW-Darlehen zu günstigen Zinskonditionen, ohne Sicherheiten bieten zu müssen. Der Schritt dazu fiel mir leicht, es gab ja keine Alternative, sagt sie. Außerdem hat es sich nahtlos ans Bafög angeschlossen, da fiel der Unterschied kaum auf. Ein Jahr lang bekam Anne nun 400 Euro monatlich doch nach Ablauf dieser Zeit war ihre Diplomarbeit immer noch nicht fertig. Mit der Rückzahlung musste sie dennoch nach einer sechsmonatigen Frist beginnen, und das, obwohl ich das Geld dringend gebraucht hätte. Seitdem zahlt sie monatlich 105 Euro zurück, insgesamt wird es 54 Monate dauern, bis sie ihre Kreditschulden beglichen hat, viereinhalb Jahre. Hinzu werden noch die Euro für die Rückzahlung des Bafög kommen. Angesichts dieser Schuldenlast fühlt sich Anne oft wie erdrückt. Das sind so große Zahlen, das kann man gar nicht richtig begreifen, sagt sie und kann die Tränen kaum zurückhalten. Jedes Monatsende freue ich mich, dass ich nun ein bisschen weniger Schulden habe, sagt sie. Heute, am 5. des Monats, hat sie noch 46 Euro auf ihrem Konto. Mittlerweile hält Anne sich mit Nebenjobs und der Hilfe guter Freunde über Wasser und ist im 15. Semester. Dass dies ihre letzte Chance ist, mit der Abschlussarbeit fertig zu werden, ist ihr nur allzu bewusst. Ich hatte großes Glück, dass mir die Langzeitstudiengebühren für dieses Semester erlassen wurden, sagt sie. Noch einmal geht das nicht. Auch wenn ihr die Entscheidung für einen Studienkredit mangels Alternativen damals leicht gefallen ist, würde sie es mit ihrem heutigen Wissen nicht noch einmal machen, da ist sich Anne sicher. Ich denke einfach immer daran. Immer. Ein Schicksal wie das von Anne bestätigt Mike Niederstraßer, Sozialreferent im Stura, in seiner Meinung über Studienkredite. Es sei eine Notlösung für den allerschlimmsten Fall, wenn wirklich gar nichts mehr gehe. Wenn jemand Wundbrand hat und man ihm deshalb den Arm amputieren muss, ist das eine Notlösung. Deshalb ist die Amputation aber noch lange nicht gut. Das kann man ruhig so drastisch sagen. Bevor man einen Kredit aufnehme, solle man sich lieber über alle anderen Möglichkeiten genauestens informieren: Stipendien, Jobangebote, alternative Sozialleistungen. Die Banken vergeben solche Kredite ja nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit, die wollen Profit mit Leuten machen, die bedürftig sind. Abschaffung des Bafög? Einen weiteren Nachteil der Studienkredite nennt Karl Theile, Justitiar des Studentenwerkes: Er befürchtet, dass die zunehmende Konkurrenzsituation zwischen Bafög und Krediten langfristig zur Abschaffung des Bafög führen könnte. Aber so lange das Bafög bestehen bleibt, ist so ein Kredit eine gute Alternative. Diese Möglichkeit der Studienfinanzierung sei unter Studenten aber noch recht unbekannt und die meisten schrecken erst einmal zurück, wenn er ihnen davon erzählt. Die muss man dann schon fast überreden, einen Kredit aufzunehmen, bevor sie ihr Studium abbrechen, sagt er. Auch wenn die Zahl der Studenten, die in den vergangenen Monaten einen Kredit aufgenommen hat, gestiegen sei, handle es sich noch immer um eine kleine Minderheit. Zu dieser Minderheit gehört auch Marcus Günther. Der 27-jährige Jura-Student beschäftigte sich zum ersten Mal mit dem Thema Studienkredit, als sein Vater ankündigte, ihm ab März dieses Jahres keinen Unterhalt mehr zahlen zu können. Weil er für sein Examen lernen muss, kann er nebenher nicht arbeiten. Um dennoch weiterstudieren und seinen Lebensstandard halten zu können, bewarb er sich - anders als Philipp und Anne - bei der Deutschen Bildung um einen Kredit. Seit Oktober 2007 vergibt dieses unabhängige Unternehmen Studienförderungen für maximal 36 Monate, bis zum Juni 2008 hatten 100 deutsche Studenten sie in Anspruch genommen. Um dort einen Kredit zu bekommen, musste Marcus sich erstmal komplett nackig machen, wie er sagt: Geprüft wurden neben Lebenslauf und Noten auch seine Intelligenz, psychische Verfassung und voraussichtliches Einkommen. Denn im Gegensatz zu anderen Institutionen wie der KfW zahlt man seinen Kredit hier nicht zins-, sondern einkommensabhängig zurück. Das heißt, für jeden Bewerber wird je nach Testergebnissen individuell ein fester Prozentsatz seines späteren Bruttoeinkommens bestimmt, den er dann über einen festgelegten Zeitraum zurückzahlen muss. Das bedeutet im Extremfall, wenn man nichts verdient, zahlt man auch nichts zurück; verdient man aber überdurchschnittlich viel, zahlt man auch überdurchschnittlich viel zurück. 15 Monate lang bekommt Marcus nun 500 Euro und hat daneben die Möglichkeit, an dem Guidance -Programm des Unternehmens teilzunehmen. Dieses besteht aus einem Online-Portal, Vorträgen und Workshops, die den Berufseinstieg erleichtern sollen. Also alles in allem eine tolle Sache? Naja, der Gedanke an Schulden ist nicht gerade schön. Aber er hemmt mich nicht, im Gegenteil. Ich bin dadurch erst recht motiviert, sagt Marcus. Einzig seine Großeltern hatten ein Problem mit dem Gedanken an den verschuldeten Enkel: Die dachten, ich tappe in eine Schuldenfalle und werde nie mehr glücklich. Da Marcus sich im Vorfeld aber gut informiert und den Vertrag genau geprüft hatte, konnte er sie beruhigen und seine Großeltern seitdem wieder beruhigt schlafen. Anna-Lena Roth Wissen vermitteln Geld verdienen! ANZEIGE Nachhilfeinstitution in Erfurt sucht schnellstmöglich Lehrer, Referendare oder Studenten, die in der Lage sind, Nachhilfeunterricht bis Klasse 12 in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Geschichte, Englisch, Latein oder Französisch zu erteilen. Der Einsatz erfolgt auf Honorarbasis bei guter Bezahlung. Heureka-Förderinstitut Erfurt, Telefon: 0361/ Man sollte es sich lieber dreimal überlegen, ob man Geld aus einem Studienkredit annimmt. FOTO: MARCUS ROCKOFF 7

8 Titel Geld sparen, Geld verdienen Lasst das Schwein am Leben! FOTO: SIMEON REUSCH O, ihr unsterblichen Götter! Sie sehen es nicht ein, die Menschen, welch große Einnahme die Sparsamkeit ist, stellte schon der berühmte römische Redner Cicero enttäuscht fest. Ob sich an dieser Erkenntnis heutzutage, über Jahre später, viel verändert hat, ist angesichts der aktuellen Kreditkrise fraglich. Fest steht dagegen, dass viele Studenten dazu gezwungen sind zu sparen ob sie nun wollen oder nicht. Denn 686 Euro hat ein Student in Thüringen durchschnittlich im Monat zur Verfügung. Rund ein Drittel aller Studenten muss mit weniger als 600 auskommen und liegt somit sogar unter der relativen Armutsgrenze für den Osten Deutschlands. Sparen ist da keine Lifestyleentscheidung, sondern eine Überlebenstechnik. Deshalb hier eine kleine Auswahl an Überlebenstipps für den studentischen Haushalt: MOBILITÄT Couchsurfing (www.hospitalityclub.org): Nicht nur auf Urlaubsreisen perfekt, um kostenlos in fremden Gegenden zu übernachten. Auch zur Überbrückung bei der Wohnungssuche in Jena allemal billiger als ein Hotel. Mitfahrzentrale: Deutlich billiger als Bahn fahren und interessante Gespräche während der Fahrt gibt es meist kostenlos dazu. Öffentliche Sportanlagen: Einfach unauffällig reinschleichen und eine kostenlose Dusche genießen. WÄRME Warm anziehen: Schon ein Grad weniger Raumtemperatur spart 6% der Heizkosten. Restwärme nutzen: Backofen oder Elektroherd ruhig schon 5 Minuten vorher ausschalten, denn durch die Restwärme wird das Essen auch so gar. Auch heißes Badewasser muss nicht ungenutzt im Abfluss versickern, sondern kann die Wohnung aufwärmen. STROM TetraPaks für den Kühlschrank: An kalten Wintertagen TetraPaks mit Wasser füllen, draußen hart gefrieren lassen und in das oberste Kühlschrankfach stellen. Beim Auftauen wird aus dem Kühlschrank Wärme aufgenommen und so Strom gespart. Schon zwei Tetrapaks können 50% Energieersparnis bringen. Nachtschwärmer aufgepasst: Bei den meisten Anbietern ist Strom nachts billiger, deshalb besser nachts Wäsche waschen. Energiesparlampen: Finanziell und ökologisch besser weiß eigentlich jeder, kaufen nur immer noch viel zu wenige. ELEKTROGERÄTE Geiz ist bei Elektrogeräten nicht geil: Alte, schlecht verarbeitete Geräte sind wahre Strom- und somit Geldfresser. Um zu testen, ob der eigene Kühlschrank noch brauchbar, ist kann man einfach ein Buch auf ihn legen. Ist das Buch nach ein paar Stunden kalt, sollte man etwas an der Isolierung verbessern. Klein, aber fein: Wasserkocher, Kaffeemaschine, Minibackofen, Mikrowelle all diese Geräte verbrauchen deutlich weniger Strom als ihre großen Brüder Herd und Backofen. ESSEN UND TRINKEN Happy Hour: Ob Margharita im El Sombrero (19 bis 20 Uhr) oder Wurstbrötchen in der Goethegalerie (ab 19 Uhr) plötzlich kostet alles nur noch halb so viel. Jena steckt voller Preisüberraschungen, man muss nur die Augen offenhalten. Strumpfhose zweckentfremdet: Kaputte Strumpfhosen müssen nicht in der Mülltonne landen, sondern können als Kaffeefilter weiterverwertet werden. Na dann, wohl bekomm s! Dschungelbuch: Der eine oder andere Werbegutschein ist durchaus brauchbar. Oder wer würde schon einen kostenlosen Espresso ablehnen? Akrützelsitzung, immer wieder dienstags um Uhr: Kostenloses Abendbrot, Schokolade und Apfelschorle in netter Gesellschaft. Man sollte nur früh genug wieder gehen, bevor man am Ende noch einen Artikel schreiben muss. Isabel Schlegel Wissenswertes über Nebenjobs Bis zu 400 Euro dürfen Studenten monatlich steuerfrei dazuverdienen. Dafür wird ein Nachweis über die geleisteten Stunden verlangt. Besonders praktisch ist, dass keine Sozialversicherungsbeiträge vom Lohn abgezogen werden. Es dürfen auch mehrere Jobs angenommen werden, solange dies in eine Lohnsteuerkarte eingetragen wird und der Verdienst 400 Euro im Monat nicht übersteigt. Sonderzahlung Zum regelmäßigen Arbeitsverdienst müssen auch anteilige Sonderzahlungen, zum Beispiel Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld, hinzugerechnet werden. Bei 400 Euro monatlich plus Weihnachtsgeld gilt ein Student nicht mehr als geringfügig beschäftigt. Wer zwischen 400 und 800 Euro verdient, muss dem Arbeitgeber eine Lohnsteuerkarte vorlegen. Es fallen außerdem die üblichen Sozialabgaben an, beginnend bei 4 Prozent ab einem Monatsverdienst von 401 Euro und linear ansteigend bis zu einem vollen Arbeitnehmeranteil von rund 21 Prozent bei 800 Euro. Der Arbeitnehmer ist in der Pflicht nachzuweisen, dass keine weiteren Beschäftigungen ausgeübt werden, die das jährliche Einkommen von Euro (12 x 800 Euro) übersteigen. Als kurzfristig beschäftigt gilt ein Student, wenn der Arbeitsvertrag von vornherein auf maximal zwei Monate beziehungsweise 50 Arbeitstage befristet ist. Dann ist man als Student unabhängig von Arbeitsentgelt und Arbeitszeit sozialversicherungsfrei. Es spielt dabei keine Rolle, ob man während des Semesters oder in den Ferien arbeitet. Im Rahmen der kurzfristigen Beschäftigung kann man also auch während des Semesters 30 oder mehr Stunden pro Woche arbeiten, ohne seinen Status als Student zu verlieren und sozialversicherungspflichtig zu werden. Eine Lohnsteuerkarte ist jedoch generell Pflicht. 8

9 Titel Ein Experiment in der Neuropsychologie Eine Woche lang dauert das Experiment in einem Keller in der Humboldtstraße. Zunächst wurde ich EEGisiert (also mit einem EEG verkabelt). Dann wurde die oberste Hautschicht meines Mittelfingers an einer kleinen Stelle abgekratzt und eine Elektrode in der offenen Stelle platziert. Ich wurde in einen kleinen Raum mit einem großen Stuhl und einer gegenüberliegenden Spiegelwand geführt. Dort bekam ich in die freie Hand einen Drücker, mit dem ich signalisieren sollte, wann ich einen Stromstoß spüre. Nach 5 Minuten Test wurde ich, verkabelt wie ich war, in einem anderen Raum noch auf dem Rücken akupunktiert. Es gab Placebo-Nadeln und echte Akupunkturnadeln, wobei erstere weitaus mehr weh taten. Danach fand derselbe Elektrostoß-Test noch einmal statt. Ziel war scheinbar herauszufinden, ob oder wie sich Akupunktur auf das Schmerzempfinden auswirkt. Verdienst: 50 Euro (norb) Lactobacillus paracasei LPC 37 Arbeitsaufgabe: Essen. Genauer heißt das für meine Studie: Ich esse jeden Tag einen probiotischen Joghurt und 3 Scheiben Vollkornbrot. Etwa 12 Wochen lang. Zusätzlich gibt es drei Tage im Monat standardisierte Kost alles wird vom Ernährungswissenschaftlichen Institut gestellt. Jegliches andere Essen ist dann verboten. (Wie schwer die Einhaltung dieses Verbots ist, bemerkt man spätestens beim Rascheln des Schokoladenpapiers der Mitbewohnerin.) Im Austausch zum Essen sind für das Institut Proben aller Art zu sammeln, sodass genau überprüft werden kann, was in den Magen rein und wieder heraus geht. Schummeln ist unmöglich. Die gefüllten uringelben 2,5-Liter-Kanister werden zu einer bestimmten Zeit im Keller des Instituts deponiert, die wöchentliche Joghurtration zu bestimmten Abholzeiten ausgegeben. Eigentliche Herausforderung ist also nicht das Essen des Joghurts, sondern eine fehlerfreie Terminplanung. Verdienst: 200 Euro (anz) Ein Experiment in der Sozialpsychologie Die anderen vier Probanden warteten schon, als ich kam. Wir wurden in einen Raum geführt und sollten einen schriftlichen Verständnistest machen. Alle waren konzentriert. Plötzlich motzte einer einen anderen an, weil dieser immer penetrant mit dem Stift klickte. Danach wurden alle in einen großen Raum geführt, in dessen vier Ecken jeweils Turnhocker wie Schutzmauern standen. Dahinter waren Körbe voll mit Schaumgummibällen. Wir sollten uns gegenseitig damit bewerfen. Ziel des Versuchs war es, wie ich später herausfand, das Verhalten der einzigen Testperson, also mein Ballwurfverhalten zu analysieren: Werfe ich mehr Bälle auf den einmaligen Aggressor oder nicht? Dieselben vier warteten nach dem Versuch übrigens schmunzelnd und unschuldig auf den nächsten Probanden. Verdienst: 5 Euro (norb) FOTOS: LOUISA REICHSTETTER Unternehmer werden kann man auch als Student. Dazu muss man sich bei der Stadt einen Gewerbeschein (für 30 bis 60 Euro) ausstellen lassen. Danach verschickt das Finanzamt einen Fragebogen und eine Steuernummer. Im Fragebogen sollte die Option Kleinunternehmer nach 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz gewählt werden. Dann entfällt nämlich die gesetzliche Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) und muss auf Rechnungen nicht gesondert ausgewiesen werden. Das erleichtert die Annahme von Jobs bei Promotionfirmen, Modelagenturen oder auf Messen. Ausländische Studenten sollten sich vor einer Beschäftigung nach einer eventuellen Steuerfreiheit beim Finanzamt erkundigen. Die Steuer- und Sozialversicherungsbezüge richten sich nach dem Doppelbesteuerungsabkommen ihres Heimatlandes mit der Bundesrepublik. Bafög Als unverheirateter Student ohne Kinder darf man sich im Zeitraum von zwölf Monaten bis zu 4.226,85 Euro brutto dazuverdienen (ohne einen Abzug vom Bafög zu riskieren). Das Einkommen während eines Praxissemesters wird gesondert angerechnet. Nicht relevant ist, ob das Einkommen durch unselbstständige Arbeit oder als Unternehmer erwirtschaftet wird. Kindergeld Studenten dürfen bis zu Euro netto im Jahr verdienen, ohne ihren Kindergeldanspruch zu gefährden. Hierbei wird allerdings der Zuschussanteil des Bafög angerechnet (das ist der Anteil, der nicht zurückgezahlt werden muss). Dieser beträgt in der Regel 50 Prozent des Bafög. Hinzu kommt dann das Geld aus eigenen Nebentätigkeiten. Steuerfreibetrag Der steuerliche Freibetrag liegt bei Euro. Außerdem wird vom Einkommen aus abhängiger Beschäftigung eine Werbungskostenpauschale von 920 Euro pro Jahr abgezogen. Franz Purucker 9

10 Titel Umfrage: Wie sparst du Geld? Umfrage: Matthias Stollberg FOTOS: MATTHIAS STOLLBERG Ich spare Strom, weil mein Kühlschrank nicht direkt neben der Heizung steht. Im Winter mache ich das gute alte Stoßlüften. Und ansonsten gehe ich zum Discounter. Naja, man macht die Heizung nicht so oft an, auch wenn man friert. Ansonsten versuche ich, mich um das Spritgeld für das Auto meines Freundes zu drücken. Ich nehme immer an Umfragen in der Uni teil, da habe ich mir schon die Mensa finanziert. Ich versuche auch, spritsparend zu fahren, indem ich früh schalte und viel rolle. Billige Kopie Bindungen 10 Tabelle: Johannes Wander und Florian Beißwanger

11 Uni Der unsichtbare Dritte Der Stura-Vorstand über seine Aufgaben und eventuelle Neuwahlen Julia Langhammer, 24, und Marcel Helwig, 22, sind seit ihrer Ernennung zum Stura-Vorstand viel beschäftigte Personen. Mit Akrützel sprachen sie über ihre neue Aufgaben. Wie waren eure ersten beiden Wochen als Vorstand und wie fühlt ihr euch? Julia: Eigentlich wurde ich ja schon zwei Wochen früher als Marcel gewählt, konnte aber nichts machen, sondern immer nur zuschauen. Jetzt gibt es endlich was zu tun. Marcel: Gleich am ersten Tag nach der Wahl volle Leistung zu bringen hat mich schon etwas überfordert. Man muss sich in jede Aufgabe erst mal einfinden. Als Vorstand haben wir sehr viele Aufgaben zu erfüllen, aber mittlerweile haben wir uns gut eingearbeitet und das Tagesgeschäft läuft weitestgehend reibungslos. Was macht man eigentlich als Stura- Vorstand den ganzen Tag? Marcel: Eine der Hauptaufgaben ist es, mit der Geschäftsführerin die Stura-Sitzungen vorzubereiten. Dazu kommt jede Menge Verwaltungsarbeit. Außerdem repräsentieren wir den Stura und kommunizieren mit den Medien. Julia: Zwischen den Sitzungen trifft der Vorstand auch Entscheidungen, die ganz dringend sind. Was wollt ihr anders als der bisherige Vorstand machen? Julia: Der alte Vorstand hat sehr viele Aufgaben selbst übernommen, die auch von den Mitarbeitern erledigt werden könnten. Wir haben vor, die Aufgaben sinnvoller zu verteilen. Warum habt ihr euch für den Posten beworben? Julia: Ich habe lange überlegt, bevor ich für den Stura kandidiert habe gleich Vorstandsmitglied zu sein, ist ein großer Schritt. Aber ich glaube, dass ich wichtige Arbeit für die Studierenden leisten kann. Marcel: Bei mir war das eine sehr spontane Entscheidung. Bisher war ich Referent für Lehrämter und hatte damit eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Ich wollte aber eine Alternative aus dem Kreis der bisherigen Referenten darstellen, da diese nah an den Studierenden arbeiten. Wie ist euer Verhältnis zueinander? Marcel: Im Vorstand verbringt man viel Zeit miteinander und wir werden uns noch mehr anfreunden. Wir haben ja schon fast so etwas wie eine Freundschaft... Julia: (lacht) Fast, ja. Marcel: Jetzt fehlt nur noch ein Dritter im Bunde. Weshalb konnte bisher noch kein drittes Vorstandsmitglied gewählt werden? Marcel: Es haben sich einfach keine Mehrheiten gefunden. Julia und ich waren von Anfang an die beiden aussichtsreichsten Kandidaten. Ist der Stura durch die Pattsituation in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt? Julia: Der Stura ist handlungsfähig. Wir konnten bereits Entscheidungen zur politischen Weiterarbeit fällen. Die Vorstandswahl ist ein spezielles Probelem. Um gewählt zu werden, benötigen Kandidaten eine absolute Mehrheit der gewählten Mitglieder des Gremiums, das sind 19 Stimmen. Diese Mehrheit ist bei durchschnittlich 25 anwesenden Mitgliedern nicht einfach zu erreichen. Marcel: Das Gremium und die Referate arbeiten aber wie gewohnt weiter. Julia: Dafür braucht es auch nicht den Segen des Vorstandes. Wir sollen die Arbeit der Referate ja auch eher koordinieren und unterstützen. Gab es durch die konservativen Mitglieder einen Umschwung im Stura? Julia: Ich war vorher kein Mitglied, kann das also schlecht beurteilen. Aber ich denke, dass das für die Interessenvertretung der Studenten bei vielen Themen nicht die entscheidende Frage ist. Die Mehrheit des Stura hat immer noch einen Grundkonsens und das kommt auch in den Diskussionen zum Ausdruck. Die Unterschiede werden deutlich bei Themen, die in der jeweiligen politischen Richtung stark emotional aufgeladen sind. Marcel: Es ist schon anders. Man merkt, dass bei Grundsatzdiskussionen auch eine konservative Meinung da ist. Julia, du bist ist in der Partei Die Linke und Marcel in einer christlichen Verbindung größer könnten die Unterschiede wohl kaum sein. Wie steht ihr dazu? Julia: Wir sind beide auf derselben Liste angetreten, passen also in unseren Grundauffassungen ganz gut zusammen. In Spezialfragen sind wir nicht immer einer Meinung, aber das ist ja auch gut so. Marcel: Meine Verbindung ist sehr tolerant. Und auch ich selbst bin eher links eingestellt. Julia: Als Vorstand ist es ja auch unsere Aufgabe im Interesse der Studierenden zu handeln. Natürlich bin ich aufgrund meiner politischen Meinung der Ansicht, dass eher linke Ansätze im Interesse der Studierenden sind. Trotzdem behandle ich Anträge von Konservativen genauso wie die von Linken. Die Wahl wird angefochten, weil es keine gültige Wahlordnung gibt. Auch die Schiedskommission plädiert dafür, den Stura aufzulösen. Was könnten die Motive dahinter sein? Marcel: Das weiß ich nicht. Aber ich frage mich wirklich, was in diesen Menschen vorgeht. Denn es wurde ja keine völlig verschrobene Interessenvertretung gewählt, die die Studenten überhaupt nicht wollen. Beeinträchtigt diese Anfechtung der Wahl eure Arbeit? Julia: Klar können die Argumente der Schiedskommission gut sein, bisher überzeugen sie mich aber nicht. Wenn sich das Gremium nicht entscheidet sich selbst aufzulösen, gibt es nur noch die Möglichkeit einer gerichtlichen Auflösung. Sachgerecht wäre es, für die nächste Wahl eine Wahlordnung zu erarbeiten, in der alle Unklarheiten beseitigt werden. Viel unangenehmer finde ich, dass es noch keinen dritten Vorstand gibt. Falls wir es bis zum 20. Dezember nicht schaffen jemanden zu wählen, dann wird das Gremium sowieso aufgelöst. Das Gespräch führten Isabel Schlegel und Matthias Benkenstein Harmonisch, aber unvollständig: der neue Stura-Vorstand. FOTO: ISABEL SCHLEGEL 11

12 Uni Was nicht passt, wird passend Das neue Jenaer Modell der Lehrerbildung kämpft immer noch mit Vor Kurzem meldete sich am Telefon von Christine Tirsch, Mitarbeiterin des Prorektorats für Lehre und Struktur, eine Schülerin. Sie wollte wissen, ob man an der Universität Jena das Lehramtstudium noch sicher absolvieren könne. Aufgeschreckt wurde die Schülerin durch einen Artikel in der TLZ, dessen Grundtenor war: In der Lehrerausbildung an der FSU herrscht das blanke Chaos. Man konnte dort von massenhaften drohenden Exmatrikulationen und Schlampereien lesen. Fehlende Rechtsnormen und schlechte Beratung stünden auf der Tagesordnung. Wie man sieht, eine Aussage mit erheblichen Folgen für das öffentliche Bild der Uni. Doch was ist dran an den Vorwürfen? Das Jenaer Modell der Lehrerbildung ist ein Unikat in der deutschen Hochschullandschaft. Drei Jahre wurde an einer Umsetzung gebastelt, bei der man den Bologna-Prozess berücksichtigen musste und gleichzeitig mehr Praxisanteile in das Studium integrieren wollte. So entstand ein dreiphasiges modularisiertes Studiensystem, das ein halbjähriges Praxissemester enthält. Koordiniert und forschend begleitet wird es vom Zentrum für Lehrerbildung und Didaktikforschung. Im letzten Wintersemester begann die Uni mit der Umstellung und jeder Erstsemester musste in dem neuen System anfangen. Doch wie es bei einer Neueinführung so ist, wurden schnell Macken und Probleme sichtbar. Keine Prüfungsordnung Eines davon scheint essentiell zu sein. So beklagt das Referat für Lehramt, dass es keine aktuelle Staatsprüfungsordnung gibt, die auf das neue Modell abgestimmt ist. Folglich seien sämtliche Prüfungen anfechtbar. Die Uniseite bestätigt, dass diese Ordnung noch aussteht. Das hat aber keinerlei praktische Bedeutung, sagt Christine Tirsch. Denn am wichtigsten für die Studenten seien die Modulkataloge. Was in denen steht, gelte. Somit seien auch erbrachte Prüfungsleistungen bindend. Die Staatsprüfungsordnung regle lediglich die Wertigkeit von Modulleistungen und Staatsprüfung in der Gesamtnote. Zudem wird die fehlende Verordnung durch einen so genannten Vertrauensschutz abgesichert. Das heißt, man tut so, als gäbe es die Verordnung bereits. Sollten sich jedoch bei deren tatsächlichen Inkrafttreten Wertungen der Module maßgeblich verändert haben, blieben die Bedingungen, unter denen die Studenten begonnen haben zu studieren, bestehen. Dass es überhaupt zu solchen Änderungen kommt, sei zudem eher unwahrscheinlich, denn die Ordnung wurde in erster Linie von der Uni selbst entworfen und an das Jenaer Modell angepasst. Nur konnten die Moduleinführung und die neue Verordnung nicht synchron in Kraft treten, sagt der Erziehungswissenschaftler Professor Will Lütgert. Letztere durchläuft gerade die Ministerien. Würde die Universität nun warten, bis das Gesetz im Landtag durch ist, kämen zwei wenig wünschenswerte Alternativen zum Tragen. Entweder müsste das Lehramtstudium so lange ausgesetzt werden oder die Durchlässigkeit zu den Bachelorstudiengängen wäre nicht gegeben. Um das zu verhindern, wurde die jetzige Lösung vom Kultusministerium abgesegnet. Diese Rechtslage war den Studenten aber nicht hinreichend bekannt. Die Uni brauchte erst einen Schuss vor den Bug, darum auch der Zeitungsartikel in der TLZ, erläutert Jürgen Röhreich, WIR SUCHEN: ANZEIGE ständig für unsere Kunden in Jena und Umgebung (gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen) studentische Hilfskräfte als MITARBEITER/IN PRODUKTION Tätigkeit und Arbeitszeit: - Aushilfstätigkeiten im gewerblichen Bereich, leichte Maschinenarbeiten - Je nach Kunde Vollzeit, Vollzeitschichtsystem (2fachSchicht) oder Teilzeit flexibel Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: jobs in time Thüringen GmbH Carl-Zeiss-Platz Jena Tel.: 03641/ Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. 12

13 Uni gemacht seinen Kinderkrankheiten Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Mit Blick auf die Umsetzung des Modells wird allerdings noch ein Problem deutlich: die vielen Überschneidungen zwischen den Fächern. Eine Tatsache, von der auch viele Bachelorstudenten betroffen sind. Da man im Lehramtsstudium eine annähernd freie Fächerwahl hat, ergeben sich mehr als 900 Kombinationsmöglichkeiten. Folglich ist es unmöglich Überschneidungen auszuschließen. Doch sowohl die Studentenvertreter als auch die Uni lehnen es ab, bestimmte Fächerkombinationen vorzuschreiben. Professor Tilman Rhode-Jüchtern, Direktor des Zentrums für Lehrerbildung, erläutert die alternative Strategie: Wir wollen die betroffenen Einzelfälle sichtbar machen und abarbeiten. Zur Umsetzung wurde vom Prorektorat ein Maßnahmenkatalog entworfen, man versucht individuelle Stundenpläne auszuarbeiten und alternative Veranstaltungen zu finden. Da ein Überschneidungsproblem oft mehrere betrifft, wurden auch die Fachberater involviert. Eva Schmitt-Rodermund, die im Dezernat 1 für akademische und studentische Angelegenheiten bei prinzipiellen Problemen mit dem Studium Anlaufpunkt ist, hebt zudem die positive Zusammenarbeit mit dem Referat für Lehramt hervor. Vielen Erstsemestern konnte geholfen werden, indem Yvette Hummel und Marcel Helwig vom Referat sie an die richtigen Stellen weiterleiteten. All das scheint Früchte zu tragen. In einer Belastungsstudie geben mehr als 80 Prozent der befragten Lehramtsstudenten an, trotz spürbarem Druck dem Studium optimistisch gegenüberzustehen. Einzelfallhilfe Wie man sieht, wird viel getan und man könnte sich die Frage stellen, wo die Gründe für die Beschuldigungen liegen. Diese ergeben sich erst auf den zweiten Blick. So konnte zwar in vielen Einzelfällen Hilfe angeboten werden, allerdings wurden gleichzeitig Grenzen deutlich. Gerade naturwissenschaftliche Fächer sind stringent aufgebaut. Dort Module zu tauschen, ist schlicht nicht möglich. Darum wäre eine engere Kooperation zwischen den Instituten wünschenswert. Marcel Helwig dazu: Das Engagement bei den Studienfachberatern ist längst nicht überall gleich. Er hat die Erfahrung gemacht, dass viele Studenten immer wieder an andere Personen verwiesen werden. Diesen Eindruck kann Eva Schmitt-Rodermund vom Dezernat 1 teilweise bestätigen. Die Kooperation der Fachberater ist unterschiedlich. Die Spanne reicht von sehr starker Kooperation bis hin zu einzelnen verweigernden Haltungen. Sie betont: Es ist nicht akzeptabel, wenn Studenten über zehn Stationen rumgeschickt werden. Auch Steven, der Biologie und Wirtschaft/ Recht auf Lehramt studierte, erging es so. Bei seinen Überschneidungsproblemen fühlte er sich alles andere als gut beraten. Von allen Seiten bekam er zu hören, er solle sich bitte an das jeweils andere Fach wenden. Man könne ihm nicht helfen. Mehr noch, nicht mal die Probleme innerhalb von Wirtschaft/ Recht konnten gelöst werden. Ich habe vom Fachberater einen Zettel bekommen, auf dem stand, welche Veranstaltungen alle zu belegen seien, sagt Steven. Am Ende stellte sich heraus: Das stimmte so gar nicht. Sein Stundenplan sollte 41 Semesterwochenstunden enthalten. Das hielt er nicht lange durch, letztlich gab er dem Rat des Beraters nach. Der legte ihm nahe, das Fach zu wechseln. Der Fall von Steven ist sicher nicht die Regel. Auch gibt es keine generelle schlechte Beratung. Doch an dem Beispiel wird deutlich, dass alle formalen Hilfsstrukturen den Studenten wenig nützen, wenn diese nicht konsequent in allen Bereichen umgesetzt und koordiniert werden. Eine schlechte Beratung spricht sich viel schneller herum als eine gute. Hinzu kommt ein weiterer Punkt. Das Land fordert von der Uni, dass die Studenten möglichst schnell lernen. Überschreitet man die vorgegebene Semesteranzahl, kann es schnell teuer werden. Studienverlängernde Überschneidungen zu vermeiden ist somit nicht nur ein Serviceangebot der Uni. Sie steht hier in der Verantwortung. Doch der Aufwand lohnt sich, schließlich und da sind sich alle Beteiligten einig ist das Jenaer Modell ein Schritt in die richtige Richtung. Felix Reinhardt 41 Semesterwochenstunden hält niemand lange durch. FOTO: FELIX REINHARDT 13

14 ... FÜR DEN INHALT DIESER SEITE IST DER STURA VERANTWORTLICH, NICHT DAS AKRÜTZEL... Mitarbeiter gesucht Mit der neuen Legislaturperiode hofft der Studierendenrat auch auf neue, tatkräftige Mitarbeiter. So suchen die Referate für Menschenrecht, Hochschulpolitik und Kultur nach neuen Helfern. Außerdem werden die Positionen des Webmasters, des Wahlvorstands und der Schiedskommission neu besetzt. Wer sich also aktiv in die Hochschulpolitik einbringen will, interessante Leute und neue Tätigkeitsbereiche kennen lernen will, der kann sich unter informieren und für die entsprechende Position bewerben. Solidarität mit streikenden SchülerInnen Der Stura hat auf seiner Sitzung am 4. November 2008 beschlossen, den Jenaer SchülerInnenstreik zu unterstützen. Zum bundesweiten Streik wurde durch das SchülerInnenbündnis Bildungsblockaden einreißen aufgerufen. Streiks und Demonstrationen sind in mehr als 30 deutschen Städten angekündigt. Schülersprecherinnen und Schülersprecher verschiedener Schulen haben den Jenaer Schulstreik vorbereitet, unterstützt durch ein breites Bündnis politischer Jugendorganisationen und Gewerkschaften. Die SchülerInnen for- dern das Ende der sozialen Selektion im Bildungssystem und die Aufgabe der bildungspolitischen Kleinstaaterei. Sie treten für längeres gemeinsames Lernen, für kleinere Klassen, für eine bessere LehrerInnenausbildung und für gebührenfreie Bildung über alle Bildungsstationen hinweg ein. Die Forderungen zeigen, dass Schülerinnen und Schüler unter den gleichen grundsätzlichen Mängeln des Bildungssystems leiden wie Studierende. Der Studierendenrat erklärt sich mit den Forderungen der SchülerInnen solidarisch und wünscht viel Erfolg! Fünf Tage lang wurde an der FSU über das neue Semesterticket abgestimmt FOTO: STURA Studierende sagen JA zu thüringenweitem Semesterticket Vor zwei Wochen ging an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die vom Studierendenrat durchgeführte Urabstimmung zur Einführung des Semesterticket Thüringen zu Ende. An der Abstimmung beteiligten sich Studierende, was einer Beteiligung von 19,8 Prozent entspricht. Felix Tasch, Mitglied der Abstimmungskommission, mit der Organisation und Durchführung der Urabstimmung betraut, meint dazu: Diese für studentische Verhältnisse sehr hohe Beteiligung zeigt, wie wichtig das Thema für viele Studierende ist. Die offensive Medienarbeit als Kooperation von studentischen Medien, des Studierendenrats und der Konferenz der thüringer Studierendenschaften (KTS) haben außerdem dazu beigetragen, dass die Studierenden fundiert über alle Hintergründe informiert wurden. Daher war es allen Interessierten möglich ihr Votum auf Basis stichhaltiger Argumente abzugeben. Mit 71,25 Prozent der Stimmen sprachen sich die Studierenden schließlich klar für die Einführung des neuen thüringenweiten Semestertickets aus. Damit müssen die Studierenden zwar 10,50 Euro mehr bezahlen, können dafür aber fast alle Strecken des Thüringer Bahnnetzes nutzen sowie kostenfrei ihr Fahrrad mitführen. Die endgültige Einführung des thüringenweiten Semestertickets ist aber dennoch nicht entschieden. Erst wenn die Studierenden aller Thüringer Hochschulen sich für die Einführung des Tickets entscheiden, wird der Vertrag zwischen den Hochschulen und der Deutschen Bahn bindend unterzeichnet. Frances Karlen, Leiterin der Urabstimmungskommission hofft, dass sich die Studierenden der anderen Thüringer Hochschulen ebenso eindeutig für das Ticket aussprechen. Mit dem positiven Ergebnis an unserer Universität hoffen wir die Weichen für die Einführung des Semestertickets gestellt und ein klares Signal auch für die anderen Universität gesetzt zu haben, so Frances Karlen weiter. 14

15 Kultur & Uni Wahn und Wirklichkeit Waltz with Bashir fasziniert durch seinen Blick für Details Und er tanzt und tanzt und tanzt. Und er schießt. Auf der Beiruter Frontstraße findet sich der israelische Soldat Shmuel Frenkel zwischen zwei Welten wieder. Israelis kämpfen gegen Palästinenser, Frenkel rennt los und schießt wild um sich. Tänzelnd, traumvergessen, betäubt. Was aussieht wie eine perfekt inszenierte Choreographie des Soldaten ist dessen Kampf ums Überleben. Die visuelle Schlagkraft der Szene aus Ari Folmans Film Waltz with Bashir ist immens, zugleich ist sie so einprägsam, dass sie den Zuschauer direkt in das Geschehen hineinzieht, plötzlich wird er selbst Teil der Handlung. Die Musik scheint Frenkels Schutzschild zu sein gegen die Kugeln der Feinde und die Realität des Geschehens. Folman bedient sich vieler dieser Kunstgriffe. Die Figuren flüchten in eigene Welten, sehen das Kriegsgeschehen gefiltert Traum und Wirklichkeit spielen nebeneinander. Der Film ist animiert, zugleich aber eine Dokumentation, in der Folman die Suche nach seiner eigenen Vergangenheit thematisiert. Als junger Soldat nimmt er an Kämpfen gegen den Libanon teil, um den dort erstarkten Palästinensern entgegenzuwirken. Doch mehr als 20 Jahre später kann sich Folman nicht mehr an die Kriegshandlungen erinnern. Darüber erschüttert, besucht er alte Kameraden, die ihn durch Erzählungen zurück in die Vergangenheit holen. Auch Shmuel Frenkel, der tanzende Soldat, ist mit dabei dessen bürgerliches Leben nach der Armee im Film ebenso gezeigt wird wie das der anderen Kämpfer an Ari Folmans Seite. Bis ins Detail wird deren Gegenwart gezeichnet: die Fotos an der Pinnwand in der Küche, die erklärenden Handbewegungen, die blinzelnden Augen, das lange Überlegen vor den Antworten auf Folmans Fragen. Mimik, Gestik und Physiognomie der Figuren sind dabei so real, dass die Zuschauer das Animierte des Films vergessen. Mit rasanten Kamerafahrten, ungewöhnlichen Einstellungen, ungestelzten Dialogen und eindringlicher Musik kehrt der Regisseur das Animierte ins Wirkliche um. Irgendwann wird das Gezeichnete dann doch real und holt den Zuschauer zurück in die Vergangenheit. Kristin Haug Läuft seit dem 6. November im Schillerhof Ari Folman als junger Soldat in Beirut. FOTO: PANDORA-FILM Von Revolten und Krediten Die junge Studentin machte gerade in der Bibo Pause, da verschluckte sie sich fast an ihrem Wiener Würstchen. Die beige Wand des Frommannschen Hauses war auf einmal nicht mehr ganz so beige wie sonst: Jemand hatte in der Nacht zum 3. November gegenüber der Thulb Unter dem Pflaster liegt der Strand ans Frommansche Haus gesprayt. Was soll n das heißen? Sous les pavés, la plage heißt das und bedeutete einmal: Träume bündeln, Steine ausreißen und damit auf Polizisten schmeißen. Paris. Mai, 1968: Französische Studenten legen aus Ärger über die konservative Politik an ihrer Hochschule ein ganzes Land lahm. Jena, November 2008: Klingt hübsch, sagt sie und kaut weiter. Hübsch, dachten sich wohl auch ein paar ältere Studenten und wollten die Erstsemester damit beschenken, am Abbeplatz Steine auszuhebeln, Blumen Ein Kommentar zu anonymer Studenten-Rebellion einzupflanzen und Sponti-Sprüche an Wände zu klatschen, die dank der Verwaltungsgebühren sofort wieder überstrichen werden. Das Guerrilla Gardening ist eigentlich eine Methode der Globalisierungskritik. Doch was bringt Rundumkritik angeblich am Bologna-Prozess und der Entmündigung der Studenten die anonym bleibt und sich geheim organisiert? Was nützt solch ein Geschenk an Studenten, wenn sie mit der politischen Tragweite optischer Veränderungen gar nichts weiter anfangen können? Ein Modul zu 1968 kommt nämlich frühestens wieder in zehn Jahren dran. Dann ist 50-jähriges Jubiläum. Aber in zehn Jahren werden die jetzigen Bachelor-Erstsemester, wenn sie beispielsweise Jubiläumsmodule zu Mauerfall, Blitzkrieg und Ölkrise überstanden haben, schon lange dort sein, wo der Staat sie haben wollte, da hilft keine Primel im Beton mehr: Sie sind dann Master darin, wie man Kredit-Punkte aufnimmt. Unter dem Pflaster liegt der Strand? Aber nein! Es handelt sich um feuergetrockneten Industrie-Spezial-Sand, müsste man nach Bologna als Student korrekterweise sagen. FOTO: MARCEL HELWIG Louisa Reichstetter 15

16 Neuigkeiten...Neuigkeiten...Neuigkeiten... Blick über den Tellerrand Dass der Herbst nicht nur grau sein kann, sondern auch bunte Kunst aller Art zu bieten hat, beweist in diesem Jahr wieder der Ibero-Lateinamerikanische Kulturherbst Cinco Sentidos. Im November und im Dezember warten zahlreiche Veranstaltungen unter anderem zum Themenschwerpunkt Consciência Negra auf interessierte Besucher. Dieser Begriff, der wörtlich übersetzt schwarzes Bewusstsein bedeutet, bezieht sich auf den gleichnamigen brasilianischen Feiertag, an dem der schwarzen Bevölkerung Brasiliens gedacht wird. Dem Kernthema widmet sich die Semana de Consciência Negra vom 20. bis 23. November. Während dieser Woche lassen eine Ausstellung in der Philomensa und ein Symposium einen tieferen Einblick in die Zusammenhänge zwischen brasilianischer und afrikanischer Religion zu und machen auf das Problem des Rassismus in Brasilien aufmerksam. Im Filmprogramm Cine Brasil vom 13. bis zum 19. November steht ebenfalls das fünftgrößte Land der Welt im Mittelpunkt und lässt den Kinobesucher bei einem im Kinokartenpreis enthaltenen Gläschen Wein verschiedenste Facetten Brasiliens erleben. Ne- ben dem Landesschwerpunkt Brasilien können Besucher aber auch Lesungen und einem Hörspiel spanischer Autoren lauschen und damit ihre Sprachkenntnisse auffrischen oder während der peruanischen Kulturtage, die am 28. und 29. November stattfinden, ihren Tanzpartner zur Musik des Trio Palmeras über das Parkett des Café Wagner schieben. Das gesamte Programm der gemeinsamen Veranstaltung des Iberoamérica e.v., der Romanistischen Fakultät und des Eine- Welt-Hauses Jena ist auf der Internetseite zu finden. Anna Zimmermann ANZEIGE Die Uni wird kinderfreundlicher Vom 18. November an haben sowohl Studierende als auch Mitarbeiter der FSU und der FH mit Kind, aber ohne Kitaplatz ein Problem weniger. Denn dann öffnet die flexible Kinderbetreuung JUNI-Kinder direkt auf dem Campus ihre Pforten, die jungen Eltern die Möglichkeit gibt, ihren Nachwuchs stundenweise in die Obhut ausgebildeter Erzieherinnen zu geben. Alternativen zu den Kitas waren in Jena schon seit Längerem im Gespräch, so Elke Voß von der Öffentlichkeitsarbeit des Studentenwerkes Thüringen. Einen Kita-Platz brauche nicht jeder, mitunter kümmern sich Eltern und Großeltern abwechselnd um das Kind. Doch was, wenn mal jemand ausfällt? Genau für solche Fälle gibt es jetzt JUNI-Kinder. Gegen Vorlage einer Kopie des Studentenausweises und einen Obolus von 4 Euro pro Block, also zwei Zeitstunden, kann sich Kind in den ehemaligen Räumlichkeiten des Int. Ro (Carl-Zeiß-Straße 3) austoben und Elter eine Veranstaltung der Uni besuchen oder in der Bibliothek Nachforschungen anstellen. Diese Initiative soll Antwort auf die Bedürfnisse der Studierenden sein, erklärt Jana Woywodh vom Studentenwerk, eine Verantwortliche des Projekts. Da für den Thüringer Nachwuchs meist erst ab dem 13. Lebensmonat ein Kita-Platz zur Verfügung steht, bietet JUNI-Kinder eine Betreuung schon ab der 12. Woche an. Auch mit den Öffnungszeiten von zwölf Stunden am Tag richte man sich nach dem Uni-Alltag. Anmeldungen nimmt die INFOtake zwar vorerst nur mit einer Woche Vorlauf entgegen. Doch soll schon bald eine entsprechende Lösung für das Internet gefunden werden. Ziel sei, die Reservierung der Blöcke, davon höchstens zwei an einem Tag und fünf in einer Woche, 48 Stunden vorher zu ermöglichen. Insgesamt zehn Kinder haben in dem von der FSU renovierten und vom Studentenwerk ausgestatteten Raum Platz. Wir haben uns in ähnlichen Projekten in Wien und Dresden umgeschaut, so Jana Woywodh, und hoffen, dass unsere Initiative ebenso Anklang findet und uns dem Studentenparadies Jena einen Schritt näher bringt. Lisa E. Wagner Deutschlehrerin liest Korrektur (Zeichensetzung, Rechtschreibung, Grammatik, Satzbau, Ausdruck, Silbentrennung, Zitierweise, Fußnoten etc.) Tel.: ANZEIGE 16

17 Leben Studentenferne Orte: Im November erkennt man die Schmiede schon von Weitem: Es ist das einzige Gebäude, das schon jetzt mit Lichterketten geschmückt ist. Irgendwo in Lobeda-West zwischen dem Studentenwohnheim Emil-Wölk- Straße und Pit-Stop befindet sich der kleine Flachbau, unter dessen Vordach noch Tische und Stühle stehen, die um diese Jahreszeit einzig von den Rauchern genutzt werden. Damit die Bedienung nicht in das ungemütliche Wetter hinaus muss, reicht sie die Getränke durch ein Fenster neben der Theke nach draußen. An diesem Abend ist der einzige Gast ein Mann um die 50. Alleine sitzt er auf einer Eckbank, trinkt sein Bier und schaut auf den Fernseher, der die Fußballbundesliga überträgt. Für die unechten Tulpen auf den Tischen und die karierten Gardinen in Herbstfarben vor den Fenstern hat er keinen Blick übrig. Genauso wenig wird er sich die Spiegel an der Wand angesehen haben, die mit den Getränkepreisen beschrieben sind. Der Studentenclub Schmiede wurde 1972 gegründet. Damals befand er sich noch im Keller eines Studentenwohnheims in der Hans-Berger- Straße. Nach der Wende wurde das FOTO: CONRAD ZIESCH Wohnheim zu einem Wohnhaus und so musste der Studentenclub 1998 in die Emil-Wölk-Straße umziehen. Ähnlich scheint es der Schmiede auch zu ergehen: Wurde sie früher von Studenten besucht, scheint sie heute eher für die normalen Bewohner Lobedas da zu sein. Die Gäste sprechen zumindest dafür, sind sie doch drinnen und draußen alle um die 50. Von Studenten sieht man nichts. Ein Mitarbeiter erzählt, dass sich regelmäßig abends Studenten hier treffen, um Karten zu spielen. Aber an diesem Abend sind sie nicht da. Franziska Gleiniger Wer sich mit dem Thema AIDS (noch) nicht auseinandergesetzt hat, denkt beim Öffnen des ersten Türchens seines Adventskalenders wahrscheinlich nicht an Immunschwäche oder die Anzahl seiner weißen Blutkörperchen, sondern ist in Gedanken bereits beim Auspacken der Weihnachtsgeschenke. Damit das Acquired Immune Deficiency Syndrome und die Gefahren, die es mit sich bringt, im öffentlichen Bewusstsein stärker präsent sind, gibt es seit 1988 an jedem 1. Dezember den Welt- AIDS-Tag. Trotz populärer Plakate mit allerlei Gemüse in Kondomen und prominenten Unterstützern steigt die Zahl der Neuinfizierungen seit Jahren weiterhin an. Ebenfalls seit Jahren gibt es von den Auch In Deiner Stadt Jenaer Veranstaltungen im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages allermeisten bisher unbemerkt direkt am Markt eine Beratungsstelle der Aids- Hilfe Weimar und Ostthüringen. Der eingetragene Verein plant in diesem Jahr, neben der regulären Beratung jeden Montag von 11 bis 18 Uhr, eine Reihe von Veranstaltungen in Jena und Weimar. So ist ein großes Benefizkonzert zugunsten der AIDS-Hilfe am 20. November im Rosenkeller geplant. Am Welt-AIDS-Tag gibt es dann von 15 bis 18 Uhr einen Infostand auf dem Weihnachtsmarkt und um 17 Uhr wird in Weimar die offizielle Gedenkveranstaltung begangen. Es wird aber auch noch nach dem 1. Dezember Veranstaltungen geben, sagt Andreas Gola von der hiesigen Beratungsstelle. So ist zum Beispiel am 10. Dezember ein Symposium zum HIV-Antikörpertest geplant, stattfindend im Hotel Elephant in Weimar, und am 12. Dezember gibt es eine Vernissage in der C-Keller-Galerie Weimar. Neben der AIDS-Hilfe hat auch der Queerweg e. V. einen Vortrag zur aktuellen Situation des Immunschwächevirus geplant. Am 27. November gibt es ab 19 Uhr in der Grietgasse 17a die neuesten Zahlen und Fakten zum Thema. Angebote existieren also genug rund um die Thematik und wer glaubt, dies alles sei nur etwas für Medizinstudenten oder direkt Betroffene, sollte beim Öffnen des zweiten Türchens daran denken, das AIDS bisher immer noch unheilbar ist und zunehmend auch in Mitteleuropa den Status einer Epidemie erreicht. Dirk Hertrampf 17

18 Veranstaltungen Donnerstag, :15 Aula UHG: Autonome Hochschule ein Zukunftskonzept 19 :00 Schillerhof: Filmfestival Global Dimensions Schildkröten können fliegen 19:30 CZS3, HS9: Nahtoderfahrungen und die Frage nach der menschlichen Seele aus wissenschaftlicher und religiöser Sicht 21:00 Kassablanca: Strom & Wasser (Live) 21:00 Rosenkeller: Electric Frankstein, Pistol Mob (Live) Freitag, :45 Anatomiehörsaal (Teichgraben): Tagung Körperteile(n) 19:00 Schillerhof: Filmfestival Global Dimensions Let s Make Money 19:00 Theaterhaus: Lange Science-Fiction- Nacht 22:00 Rosenkeller: Dancehall Nice Again pres. Reggae Sensationz Samstag, :30 Anatomiehörsaal (Teichgraben): Tagung Körperteile(n) 19:00 Theaterhaus: Lange Science-Fiction- Nacht 21:00 Kassablanca: s.p.o.c.k. (Live) 22:00 Rosenkeller: Rose Nightclubbing Sonntag, :30 Zeiss-Planetarium: Hörspiel Der kleine Prinz 20:00 Stadtkirche: Konzert zum Volkstrauertag Werke von Bach und Duruflé 21:00 Café Wagner: Rape of Harmonies Showcase Soulgate s Dawn, Ba al, Nsane (Live) Montag, :00 Rosenkeller: Nektar, supported by Hidden Timbre (Live) 20:00 CZS 3, HS4: Hörsaalkino Persepolis 20:00 Capitol: Licht- Spiele Out break Lautlose Killer 20:00 Café Wagner: EditionPaperOne Leseabend Dienstag, :15 CZS 3, SR 114: Religionsunter- richt für muslimische Kinder an öffentlichen Schulen in Deutschland 20:00 Schillerhof: Filmreihe Medienwissenschaft Marocco 20:00 Café Wagner: Jazzmeile Duo Falk Zenker, Finn Martin (Live) 20:30 Kassablanca: Tokyo Eyes 22:00 Rosenkeller: Rose Nightclubbing Mittwoch, :00 Volksbad: Phillip Poisel (Live) 20:00 Café Wagner: Auf der anderen Seite 00:00 Kassablanca: Schöne Freiheit mit Dop und Treplec - ANZEIGE Treffpunkt Thalia Mi 26. November 20:15 Uhr Eintritt frei Thalia Vortrag & Buchpräsentation Thomas Heinze: Bis an die Grenzen Europas Eine Reise auf der europäisch-asiatischen Kontinentgrenze Sie durchstreiften bei 50 Grad Celsius Wüsten, froren bei Minusgraden im Hochgebirge oder wurden wegen Spionageverdachts vom russischen Geheimdienst FSB festgenommen: Vier Monate lang bereisten Thomas Heinze und Nico Dünkel aus Rudolstadt die komplette Kontinentgrenze zwischen Europa und Asien. Wo diese genau verläuft ist unter Geografen und Politikern schon seit Jahrhunderten umstritten. Die Thüringer hielten sich an die herrschende Auffassung: Start in Workuta im hohen russischen Norden, Uralgebirge und -fl u ss, Kaspisches Meer und Kaukasus, Türkei und Bosporus. Vom Kaspischen Meer aus unternahmen die beiden 29-Jährigen einen tausende Kilometer langen Abstecher quer durch Zentralasien und gingen auf Tuchfühlung mit dem Orient: prächtige Bauten, quirlige Basare, Bakschisch für die Grenzer. Die Reise endete in Istanbul, jener Metropole, die auf beiden Kontinenten Europa und Asien zugleich liegt. Wie es sich für Thüringer gehört, grillten sie dort am Strand Bratwürste. Bei einem Lichtbildervortrag mit computergestützter Überblendtechnik wird Thomas Heinze die besten der entstandenen Bilder zeigen und Einblicke in die abenteuerliche Tour geben. Zudem wird das druckfrisch erschienene Buch zur Reise vorgestellt. Veranstaltungsort: Stöbern. Entdecken. Bestellen: 18

19 Veranstaltungen Donnerstag, :00 Rosenkeller: AIDS- Hilfe-Benefiz Mamasweed, Gimpelakwa (Live) 21:00 Kassablanca: Hasenscheiße (Live) Freitag, :00 Uni-Campus: Die Überwindung des Rassismus als Herausforderung des 21. Jahrhunderts 20:00 Theaterhaus: Schmutzige Schöpfung Making of Frankenstein 20:00 Rosenkeller: Dozer, Tank 86 (Live) Samstag, :00 Theaterhaus: Schmutzige Schöpfung Making of Frankenstein 20:00 Café Wagner: 80er-Party mit Katja und Oli 22:00 Rosenkeller: Rose Nightclubbing 21:00 Kassablanca: Die Art, Verbrannte Erde (Live) Sonntag, :00 Kassablanca: Hörspiel Der Großinquisitor (F. Dostojewski) Montag, :30 Café Wagner: Spanische Hörspielnacht La Lengua de las Mariposas 20:00 CZS 3, HS 4: Psychokino Requiem for a Dream 20:00 Capitol: Licht- Spiele Das Versprechen Dienstag, :15 CZS 3, SR 114: Muslimische Frauen in Deutschland: Bildung mobilisiert Religion 20:00 Café Wagner: Jazzmeile Norbert Stein PATA GENERA TORS (Live) 20:30 Kassablanca: Sein oder Nichtsein 22#.00 Rosenkeller: Rose Nightclubbing Mittwoch, :00 Café Wagner: Filmreihe Queer format The Gymnast Band der Liebe 20:00 Rosenkeller: Jazzmeile Klezmofobia (Live) 23:00 Kassablanca: Comixxx, Shape (Live) akrützel sucht dringend noch Fotografen von Uni und FH. Interessiert? Dann komm doch einfach mal dienstags 19 Uhr in die Redaktionssitzung im UHG. Von was er wohl gerade träumt? Philipp Poisel, Singer und Songwriter aus Stuttgart, tritt am im Volksbad auf. FOTO: INTERNETSEITE DES KÜNSTLERS Kein Stress! ANZEIGE Stress und Zeitnot vor Abgabe von Seminar-, Bachelor-, Master-, Magisterarbeiten und Dissertationen? Orthographische, grammatische und stilistische Beratung, auf Wunsch auch Lektorat, übernimmt kurzfristig, schnell und zu fairem Preis - Ihr Helfer in der Not: Dr. Dietmar Ebert. Sie erreichen mich über: und , ANZEIGE 19

20 Editorial Black is beautiful. Seit Obamas Wahlsieg hat die Feigenblattredaktion offiziell die Lizenz für schwarzen Humor, die Unternehmen schreiben schwarze Zahlen, im Schwarzwald wird hemmungslos gefeiert, die Besucherzahlen in Schwarza erreichen ungeahnte Höhen, die Diskogänger freudetaumeln im Schwarzlicht, Busse brennen sich schwarz. Alles ist gut. Doch die Idylle ist bedroht: Wird das globale Verlangen nach einer weißen Weihnacht den Obama-Traum zum Platzen bringen? Unsere Leser haben abgestimmt: Diesmal recht lauwarm. Was soll Sarah Palin nach der verlorenen Wahl machen? Börsenkrise und Realwirtschaft Da Leerverkäufe zur Zeit verboten sind, müssen ab sofort alle Schokoladenweihnachtsmänner wieder aus den Regalen entfernt werden. Crashsprech Sprechcrash Bundesfreiluftkabinett Ein Bilderrätsel Nach der Wahl wissen alle über die amerikanische Regierung Bescheid, aber keiner kennt die deutsche. Deshalb bietet das Feigenblatt beinahe das gesamte Bundeskabinett in einem Bild. Wer herausfindet, welcher Minister nicht abgebildet ist, gewinnt ein Feigenblattdingsbums und einen Schulbusausflug für seine Enkelkinder in den deutschen Bundestag. Schwarzfahrer ist Weltmeister Dass Lewis Hamilton Formel-1-Weltmeister geworden ist, verwundert schon. Bisher wurden in England Schwarze, die am Steuer eines Mercedes saßen, immer verhaftet. Das interkulturelle Rätsel Wie nennt man die Kleidung siamesischer Zwillinge? Zwietracht. Die gute Nachricht: Der Heroinkonsum ist europaweit im vergangenen Jahr wieder stark angestiegen. Die schlechte Nachricht: Deutschland ist, wie bei Pisa, nur im Mittelfeld. Anzeige Produkte, die sich nicht durchsetzen konnten (I) Heute: Beulenpesto 20

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