ISSN X G 4120

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "ISSN 0344-919X G 4120"

Transkript

1 ISSN X G 4120 Präsident: Dr. Hans-Dietrich Winkhaus Direktor: Professor Dr. Michael Hüther Mitglieder: Verbände und Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland 17 Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Jg. 31, 28. April 2005 Praxen voller Ärzte Die Angst vor einem drohenden Ärztemangel ist einstweilen unbegründet. Denn seit der Wiedervereinigung hat die Zahl der Mediziner um gut ein Viertel auf zuletzt zugenommen. Damit müssen sich heute nur 269 Bürger einen Arzt teilen 1991 kamen rein rechnerisch 329 Einwohner auf einen Doktor. Vor allem die Zahl der niedergelassenen Allgemeinund Fachärzte boomt ihr Bestand hat sich in den vergangenen 13 Jahren um ein gutes Drittel erhöht. In mittlerer Zukunft ist aber wieder mit etwas volleren Wartezimmern zu rechnen, wenn mehr Ärztemangel nicht in Sicht Berufstätige Ärzte 1994 ohne Zahnärzte; 2004: Bevölkerungsstand zum Quelle: Bundesärztekammer Durchschnittsalter der Ärzte in Jahren in der ambulanten in Krankenhäusern vertragsärztlichen Versorgung Weißkittel ihre Praxis aus Altersgründen schließen, als Jungmediziner nachrücken. So ist das Durchschnittsalter der ambulanten Kassenärzte in der letzten Dekade um fast vier Jahre auf 50,5 Jahre, das der Krankenhausärzte immerhin um zweieinhalb Jahre auf 40,6 Jahre gestiegen. Ein genereller Ärztemangel wird daraus jedoch nicht erwachsen dazu gibt es einfach zu viele Doktoren. Allerdings werden einige dünn besiedelte Regionen wie beispielsweise Ost-Brandenburg noch mehr Probleme bekommen, den Nachwuchs zu ködern. je Einwohner 46,6 50,5 vertragsärztliche Versorgung: in der gesetzlichen Krankenversicherung; Ärzte bis 68 Jahre 38,1 40, In dieser Woche Sozialstaat: Mit knapp einem Drittel des Bruttoinlandsprodukts beanspruchten die sozialen Leistungen im Jahr 2003 so viel von der Wirtschaftsleistung wie nie zuvor. Jeder Einwohner konsumierte rein rechnerisch soziale Wohltaten im Umfang von Euro. Seite 2 Großbritannien: Premierminister Blair hat alle Chancen, die anstehenden Parlamentswahlen zu gewinnen. Denn die Wirtschaft im Vereinigten Königreich floriert. Dies ist im Wesentlichen den guten Standortbedingungen zu verdanken. Seite 3 Studienfinanzierung: Das Studentenleben ist teuer erst recht, wenn Studiengebühren hinzukommen. Zinsgünstige Studiendarlehen, die erst rückzahlbar sind, wenn die Kreditnehmer verdienen, sollen den Lebensunterhalt sichern helfen und zugleich für ein zügiges Studium sorgen. In den USA ist dies längst gang und gäbe. Seite 4-5 Technische Berufe: Junge Frauen können einer technikorientierten Ausbildung eher selten etwas abgewinnen. Mit dem Mädchen-Zukunftstag wollen unter anderem Unternehmen und Hochschulen mehr Schülerinnen für diese Berufsrichtung begeistern. Seite 6 Berufsausbildung: Mehr als Lehrlinge büffeln jenseits des Pflichtprogramms Fremdsprachen, belegen BWL- oder EDV-Kurse oder gehen für eine Zeitlang ins Ausland. Solche Zusatzqualifikationen fördern oft den beruflichen Aufstieg. Seite 7 Kindergärten: Viel mehr Mütter würden arbeiten, wenn sie könnten. Vor allem eins hindert sie, an der Situation etwas zu ändern insbesondere in Westdeutschland gibt es zu wenig ganztägige Kinderbetreuungsstätten. Deren Angebot ist zudem kaum maßgeschneidert für Berufstätige. Seite 8 Redaktion: (02 21) Abo-Service Fax -5 04

2 Seite 2 / Nr April 2005 Sozialstaat Und er wuchert doch Von Sozialabbau kann in diesem Land keine Rede sein. Mit 32,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts beanspruchten die sozialen Leistungen im Jahr 2003 so viel von der Wirtschaftsleistung wie nie zuvor. Jeder Einwohner konsumierte damit rein rechnerisch soziale Wohltaten im Umfang von Euro. Angesichts des Reformmarathons der letzten beiden Jahre sehnt sich so mancher nach einer Verschnaufpause. Politiker fürchten, dass sie sich mit weiteren Einschnitten den Unmut vieler Bürger zuziehen. Reformfreudige Parteien könnten deshalb bei den anstehenden Landtagswahlen, spätestens aber bei der nächsten Bundestagswahl auf die Oppositionsbank gesetzt werden. Doch ein Blick auf das von der Bundesregierung veröffentlichte Sozialbudget offenbart, dass mit den Reformen der Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung nur ein Anfang gemacht worden ist. Es gibt keinen Grund, sich auf dem bisher Erreichten auszuruhen. Denn der Sozialstaat wuchert immer weiter. Insgesamt gab Deutschland im Jahr 2003 knapp 695 Milliarden Euro für die soziale Sicherung aus rund ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts. Im Jahr 1991 reichten noch 28 Prozent des BIP aus, um die Risiken des Lebens kalkulierbarer zu machen. Das Sozialbudget des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung listet dabei alle Ausgaben auf, die aufgrund staatlicher Vorgaben zur Absicherung der Bürger aufgewendet werden. Die wichtigsten Positionen: Rentenversicherung. Im Jahr 2003 beanspruchte die gesetzliche Altersversorgung knapp ein Drittel und damit den Löwenanteil des Sozialbudgets (Grafik). Gegenüber 1991 stieg der Anteil um 2,5 Prozentpunkte auch weil viele Deutsche vorzeitig aufs Altenteil gegangen sind. Sozialleistungen: Tropf weiter aufgedreht je Einwohner preisbereinigt in Euro Sozialleistungen im Jahr ,5 in Milliarden Euro preisbereinigt auf der Basis des Warenkorbs des Jahres 2000 und der Preise des Jahres 2003; 2002, 2003: vorläufig Ursprungsdaten: BMGS, Statistisches Bundesamt Davon entfielen so viel Prozent auf... Rentenversicherung Krankenversicherung Steuervergünstigungen Arbeitslosenversicherung und staatliche Arbeitsmarktförderung Staatliche Förder- und Fürsorgesysteme wie Sozialhilfe Arbeitgeberleistungen wie Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall Versorgung im öffentlichen Dienst wie Pensionen und Beihilfen Pflegeversicherung Unfallversicherung Staatliche Entschädigungen Sondersysteme wie Versorgungswerke 32,5 19,6 10,2 10,0 7,8 7,2 7,2 2,4 1,5 0,8 0,8 Krankenversicherung. Die gesetzliche Gesundheitsversorgung die Ausgaben für Ärzte, Krankenhäuser, Zahnersatz, Gipsverband und Pillen verschlingt rund ein Fünftel aller Mittel. Steuervergünstigungen. Ob Kinderfreibetrag oder Eigenheimzulage: Auch über das Steuersystem werden soziale Wohltaten ausgeschüttet immerhin gut ein Zehntel aller Ausgaben. Die Höhe der Leistungen ist meist an die Lebensumstände gekoppelt; so gibt es z.b. Geld für Häuslebauer und Familien. Arbeitslosenversicherung. Fünf Millionen Arbeitslose haben ihren Preis. Jeden zehnten Sozial-Euro beansprucht die finanzielle Absicherung der Menschen ohne Job sowie die aktive Arbeitsmarktförderung angefangen bei den Kosten für die Vermittlung der Arbeitslosen über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bis hin zur Weiterbildung. Ergänzt wird das soziale Auffangnetz unter anderem durch Arbeitgeberleistungen wie die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, durch die Sozialhilfe, das Wohngeld sowie die Pensionen der ehemaligen Beamten. Dabei fehlen im Sozialbudget der Bundesregierung noch wichtige Posten, die zwar der sozialen Sicherung dienen, aber außerhalb der gesetzlichen Sozialversicherung organisiert werden. So beteiligen sich die Arbeitgeber auch an den Prämien ihrer privat krankenversicherten Mitarbeiter. Insofern schultern die Unternehmen, wenn man die Finanzierungsseite betrachtet, eigentlich eine viel höhere Last, als sie das offizielle Sozialbudget erfasst: Von den ausgewiesenen Ausgaben finanzierten die Unternehmen im Jahr 2003 genau 26,4 Prozent. Ähnlich stark werden die privaten Haushalte zur Kasse gebeten (26,3 Prozent). Der Bund steht den beiden Hauptsponsoren der sozialen Sicherheit zwar kaum nach (24,2 Prozent), und auch Länder und Gemeinden tragen immerhin 21,4 Prozent der Zahllast. Berücksichtigt man jedoch, dass die Gebietskörperschaften ihre Ausgaben vor allem über Steuern finanzieren, dann wird klar: Kein abstrakter Staat, sondern Bürger und Unternehmen stehen für soziale Sicherheit ein. Den Preis dafür zahlen aber auch die mehr als fünf Millionen Arbeitslosen. Denn unter anderem haben die nicht zuletzt wegen der Sozialbeiträge hohen Lohnzusatzkosten im Westen 78 und im Osten 67 Prozent des Direktentgelts dafür gesorgt, dass Jobs in Deutschland verloren gegangen sind.

3 Seite 3 / Nr April 2005 Großbritannien Fruchtbarer Boden Premierminister Blair hat gute Chancen, die anstehenden Parlamentswahlen zu gewinnen. Denn die Wirtschaft im Vereinigten Königreich floriert. Dies ist im Wesentlichen den unternehmensfreundlichen Standortbedingungen zu verdanken, die Investitionen und Konsum angekurbelt und auch den Arbeitsmarkt auf Vordermann gebracht haben. Am 5. Mai wählen die Briten ein neues Parlament. Im Vorfeld des Urnengangs musste sich die seit acht Jahren regierende Labour-Partei immer wieder Kritik an ihrer Haltung zum Irak-Krieg sowie an der Anti-Terror-Politik anhören. Angelastet werden dürfte Premierminister Tony Blair auch, dass die traditionsreiche Automarke Rover vor kurzem die weiße Fahne hissen musste auch wenn der letzte urbritische Autohersteller bereits seit etwa zwanzig Jahren in Schwierigkeiten steckte. Letzteres braucht dem Regierungschef des Vereinigten Königreichs aber im Wahlkampf nicht den Schlaf zu rauben kann er ansonsten doch auf eine boomende Wirtschaft verweisen. Im Schnitt der Jahre 1995 bis 2004 legte das reale Bruttoinlandsprodukt um 2,8 Prozent zu verglichen mit nur 2 Prozent in den Euroländern. Und auch im laufenden Jahr wird die Erfolgsstory aller Voraussicht nach fortgeschrieben (Grafik): Die Wirtschaft Großbritanniens dürfte im Jahr 2005 preisbereinigt abermals um 2,8 Prozent wachsen. Wenn man den Blick einmal von Rover abwendet, zeigt nicht zuletzt die Automobilindustrie, was hinter der beeindruckenden Wachstumsbilanz steckt. Denn die im Vergleich zu anderen Industrieländern längeren Arbeitszeiten sowie niedrigere Arbeitskosten und Unternehmensteuern haben zahlreiche ausländische Hersteller wie Nissan, Honda und Co. auf die Insel gelockt. Entsprechend rollten dort im vergangenen Jahr fast 1,65 Millionen Pkws vom Band 27 Prozent mehr als noch zu Beginn der neunziger Jahre. Wie attraktiv das Königreich für ausländische Firmen ist, macht auch der starke Kapitalzufluss deutlich: Von 1995 bis 2003 flossen insgesamt mehr als 450 Milliarden Dollar an Direktinvestitionen an die Themse. Da auch die britischen Unternehmen die fruchtbaren Standortbedingungen zu nutzen verstehen, wurden zwischen London und Glasgow in den vergangenen Jahren ganz anders als hierzulande viele neue Maschinen gekauft sowie Wohn- und Geschäftsgebäude errichtet: Die realen Bruttoanlageinvestitionen stiegen im Schnitt der Jahre 2000 bis 2004 um 3,3 Prozent. Die Bauinvestitionen schossen sogar um jährlich 9,6 Prozent in die Höhe. Die gute Investitionslaune der Betriebe jenseits des Ärmelkanals ist zum großen Teil auf die Konsumfreude der Briten zurückzuführen. Diese gaben im vergangenen Jahr auf ihren Einkaufsbummeln preisbereinigt gut 3 Prozent mehr aus als Die Lust am Shopping wiederum rührt vor allem daher, dass die Untertanen von Elizabeth II. deutlich seltener von Jobsorgen geplagt sind als früher. Nicht zuletzt dank des liberalen Arbeitsmarktes ist die Arbeitslosenquote seit dem Jahr 2000 von 5,4 Prozent auf den historischen Tiefstand von zuletzt 4,7 Prozent gefallen, während die Beschäftigung Jahr für Jahr um rund 1 Prozent zunahm. Einen Schatten auf die sonnige Wirtschaftslandschaft wirft lediglich die zunehmende Verschuldung der Konsumenten. Das Volumen der Baudarlehen und Verbraucherkredite kletterte seit 2001 um jährlich mehr als 10 Prozent. Als Folge davon erhöhte sich das private Immobilienvermögen zwischen 1997 und 2003 um 120 Prozent. Experten warnen jedoch vor einer Preisblase auf dem Häusermarkt. Sollte diese platzen, müssten die Briten empfindliche Vermögenseinbußen hinnehmen was der Konsumkonjunktur und damit der gesamten Wirtschaft mehr als nur einen Kratzer verpassen dürfte. Großbritannien: Insel des Erfolgs Reales Bruttoinlandsprodukt (BIP) Veränderung gegenüber Vorjahr in Prozent 3,1 2,8 2,2 1, Verbraucherpreise Veränderung gegenüber Vorjahr in Prozent 1,6 1,9 Arbeitslosenquote in Prozent Haushaltssaldo in Prozent des BIP -1,7 2005: Prognose; Quelle: Europäische Kommisssion 1,3-3,4-3,2 Staatsverschuldung in Prozent des BIP 1,9 5,1 4,9 4,7 4,7-3,0 38,3 39,7 41,6 41,9 Leistungsbilanzsaldo in Prozent des BIP -1,7-1,8-1,9-2,2

4 Seite 4 / Nr April 2005 Studienfinanzierung Akademiker-Ausbildung auf Pump Das Studentenleben gilt als lustig, aber vor allem ist es teuer. Schließlich müssen sich die angehenden Akademiker während der Studienzeit finanziell über Wasser halten. Kommen Studiengebühren hinzu, wird der Gürtel noch enger geschnürt werden müssen. Zinsgünstige Studiendarlehen, die erst rückzahlbar sind, wenn die Kreditnehmer verdienen, sollen den Lebensunterhalt sichern helfen und gleichzeitig ein zügiges Studium ermöglichen. In den USA ist dies längst gang und gäbe und auch für Studenten aus weniger betuchten Familien attraktiv. Ein Studium zahlt sich aus: Im Schnitt verdient ein Akademiker im Berufsleben rund 60 Prozent mehr als jemand, der eine Lehre absolviert und danach keine weiteren Qualifikationen mehr erworben hat. Dabei muss ein Student den Lebensunterhalt während seiner Lernjahre aus eigener Kraft bestreiten, während der Azubi ab dem ersten Lehrtag bereits eine Vergütung erhält. Der Akademiker in spe wendet bis zum Examen für Miete, Bücher, Essen und Co. sogar ein kleines Vermögen auf: Bei Lebenshaltungskosten von durchschnittlich rund 700 Euro pro Monat summieren sich die Ausgaben für ein Studium von zwölf Semestern auf Euro. Der Staat zahlt ebenfalls schließlich stellt er die für das Studium notwendige Infrastruktur an den Hochschulen bereit. Im Schnitt der Studienfächer macht das je Studium Euro. Einzelne Bundesländer wollen die Studenten künftig auch an diesen Kosten beteiligen und Studiengebühren von im Schnitt 500 Euro pro Semester kassieren. Das würde das Leben für den angehenden Akademiker verteuern für Lernen und Lebenshaltung hätte er bis zum Studienabschluss gut Euro ausgegeben. Das Bafög ist da eher ein Tropfen auf den heißen Stein: Nur jeder vierte Studiosus erhält überhaupt noch die staatliche Unterstützung, die als Mix aus Darlehen und nicht rückzahlbarem Zuschuss gewährt wird. Längst speisen die Studenten ihr Haushaltsbudget aus verschiedenen Einnahmequellen (Grafik): Nach der 17. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks bestreiten die Eltern das Studentendasein zur Hälfte. Zu einem guten Viertel wird die studentische Haushaltskasse aus Einkünften durch Nebenjobs gefüllt. Studienfinanzierung in Deutschland: Der Einkommensmix So viel Prozent des monatlichen Einkommens von Studenten stammen aus diesen Quellen Unterstützung durch die Eltern Bafög Eigener Verdienst Sonstige Einkünfte Insgesamt Westdeutschland Ostdeutschland Stand: 2003; Sonstige: z.b. Sparverträge, Stipendien, Waisenrenten Quelle: Deutsches Studentenwerk Durchschnittseinkommen in Euro Die Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz macht nur noch 13 Prozent des Budgets aus. Das restliche knappe Zehntel des Lebensunterhalts finanzieren die Studenten mit Einnahmen aus Sparverträgen, sonstigen Familienunterstützungen, Waisenrenten, Stipendien und anderen Darlehen. Gerade diese Geldquelle soll wegen der Einführung von Studiengebühren künftig deutlich stärker sprudeln. Ein entsprechendes Studienfinanzierungsmodell hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) entwickelt. Die mehrheitlich dem Bund gehörende Bank betreut bereits die Abwicklung der im Bafög enthaltenen Darlehensanteile. Zudem vergibt die KfW seit 2001 Bildungskredite in Höhe von bislang maximal Euro für eine Laufzeit von maximal 24 Monaten. Diese Finanzspritze soll unter anderem solchen Studenten wirtschaftlich unter die Arme greifen, die normalerweise ihren Lebensunterhalt durch Nebenjobs verdienen, aber während der lernintensiven Examensphase keinem Broterwerb nachgehen können. Das KfW-Konzept sieht vor, dass Studenten an einer deutschen Hochschule unabhängig vom Familieneinkommen ein Darlehen von monatlich maximal 650 Euro aufnehmen können. Der Kredit wird über höchstens zehn Semester ausgezahlt und mit etwa 5 bis 5,5 Prozent verzinst. Der Zinssatz orientiert sich an der durchschnittlichen Rate, zu der europäische Geschäftsbanken sich gegenseitig Geld leihen, zuzüglich Bearbeitungsaufschlag und einem Zuschlag für die Abdeckung von Ausfallrisiken. Der Kreditnehmer kann dennoch ruhig schlafen, denn zurückzahlen muss er erst, wenn er verdient, und auch dann nur ab einer bestimmten Einkommensgrenze. Die KfW-Banker peilen einen durchschnittlichen Rückzahlungszeitraum von zehn Jahren an; maximal dürfen es 25 Jahre werden allerdings wird es dann teurer (Tabelle): Für ein Darlehen in Höhe von Euro werden bei einer Til-

5 Seite 5 / Nr April 2005 Studienförderung in den USA: Breite Förderpalette Im Studienjahr 2003/2004 vergebene Mittel in Milliarden Dollar Darlehen der US-Bundesstaaten Besondere Förderprogramme der US-Bundesregierung Stipendien der US-Bundesstaaten Steuerliche Abzugsmöglichkeiten der Studienkosten Private Bankdarlehen Quelle: Collegeboard: Trends in Student Aid 2004 Studienfinanzierung: Lange Rückzahlung kostet Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat ein Studienfinanzierungsmodell entwickelt, das Studenten an einer deutschen Hochschule, unabhängig vom Familieneinkommen, einen Kredit von bis zu 650 Euro pro Monat für maximal zehn Semester gewährt. Der Zinssatz für das Darlehen orientiert sich am Interbanken-Geldmarktzins EURIBOR. Die Rückzahlung beginnt frühestens ein Jahr nach Ende des Studiums und erst ab einem noch festzulegenden Mindesteinkommen. Quelle: Kreditanstalt für den Wiederaufbau 10,6 15,8 Stipendien der US-Bundesregierung gungsdauer von zehn Jahren Euro fällig. Zahlt der Darlehensnehmer den Betrag über 25 Jahre zurück, beläuft sich die Gesamtschuld auf mehr als Euro. Die Bank rechnet mit Kreditausfällen von maximal 15 Prozent, die durch die Zinseinnahmen gedeckt werden sollen. Auch höhere Marktzinsen will sie abfangen, damit die Kreditlast für die Studenten überschaubar bleibt. Darlehensnachlässe oder Stipendien für Studierende mit weniger solventen Eltern sind im KfW-Modell nicht vorgesehen. Derzeit haben erst einige Bundesländer angekündigt, das Erststudium kostenpflichtig zu machen. Sollte dies flächendeckend geschehen, werden mehr Studenten mehr Geld brauchen und wird das geplante Darlehensbudget der KfW womöglich zu knapp bestückt sein. In Deutschland machen Stipendien und Darlehen lediglich 15,5 Prozent der Hochschulausgaben aus in den USA sind es mehr als 37 Prozent. Dies hat sich dort positiv auf die soziale Zusammensetzung der Studentenschaft ausgewirkt: Im Jahr 2000 kamen an den öffentlichen, vier Jahre dauernden Colleges, die in etwa mit hiesigen Universitäten und Fachhochschulen vergleichbar sind, 22 Prozent der Studiosi aus einkommensschwachen Familien, an den teuren Privatcolleges sind es immerhin noch 20 Prozent, an den 50 besten US-Hochschulen sogar noch 18 Prozent der Studenten. Bafög und Co. haben hierzulande indes nicht dazu geführt, dass mehr junge Leute aus weniger bildungsbeflissenen Schichten studieren: An hiesigen Hochschulen stammten im Jahr 2000 nur 13 Prozent der Studenten aus Familien mit schwachem sozialen Hintergrund. Dabei zahlten die amerikanischen Studiosi im vergangenen Jahr auch an den öffentlichen Hochschulen Studiengebühren von im Schnitt Dollar. An den privaten Hochschulen, die rund jeder vierte Student besucht, wurden rund Dollar Gebühren fällig. Zusammen mit den Lebenshaltungskosten, die 2004 zwischen und Dollar lagen, lassen sich derartige Summen nur mithilfe eines ausgefeilten Stipendien- und Darlehensangebots finanzieren. Dieses Budget ist durchaus stattlich bestückt: Im Studienjahr 2003/2004 standen in den USA rund 122 Milliarden Dollar an öffentlichen Finanzierungsbeihilfen für Studenten bereit. Gut die Hälfte der Summe wurde als Darlehen vergeben (Grafik), wobei der überwiegende Teil staatlich subventioniert war. Denn gut zwei Drittel der Studienfinanzierung übernimmt die amerikanische Bundesregierung, ein knappes Fünftel vergeben die Hochschulen. Knapp 9 Prozent der Studienfinanzierung bestreiten private Bankdarlehen. In den Genuss von bundesstaatlich subventionierten Darlehen und Stipendien kamen im Jahr 2003 knapp 9 Millionen US-Studenten damit wird bei sechs von zehn Studiosi das Budget auf diese Weise gefüllt. Im Schnitt erhielt jeder von ihnen Dollar Staatshilfe. 6,3 6,0 Beispielrechnung: Bei einem durchschnittlichen Kredit von 350 Euro monatlich für acht Studiensemester bzw. insgesamt Euro, einem Zinssatz von 5,1 Prozent und einer Tilgungsdauer von... sind zurückzuzahlen in Euro 10 Jahren 15 Jahren 25 Jahren Monatliche Rückzahlungsrate Gesamtbelastung davon Zinsen 3,9 0,7 insgesamt 122,0 23,2 Stipendien der Hochschulen 55,5 Studiendarlehen der US-Bundesregierung (einschließlich garantierter und subventionierter Bankdarlehen) Die große Reichweite der amerikanischen Finanzierungsprogramme kommt nicht zuletzt dadurch zustande, dass man in den USA den privaten Kapitalmarkt einbindet. Im Studienjahr 2003/2004 wurden 77 Prozent der bundesstaatlich subventionierten Darlehen von rund 56 Milliarden Dollar über das seit 40 Jahren existierende Federal Family Educational Loan Program (FFELP) von privaten Banken vergeben. Diese erhalten eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 98 Prozent und die Zusage einer Mindestverzinsung. Zusätzlich vergeben sie rein private Darlehen, deren Zinssätze für Studierende sehr günstig sind. Und diese sind verlässliche Klienten: Im Jahr 2000 mussten lediglich knapp 6 Prozent aller staatlich geförderten Darlehen abgeschrieben werden, weil die Kreditnehmer sie nicht zurückzahlen konnten.

6 Seite 6 / Nr April 2005 Oeconomix Wirtschaftswissen via Mausklick Für die Aneignung von Wirtschafts- Know-how gibt es nun eine neue gute Adresse: die CD-Rom- und internetgestützte Lernsoftware Oeconomix. Sie wird im Auftrag der Citigroup Foundation vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln und der Citibank gemeinsam entwickelt. Mit Oeconomix können Schüler sowie Lehrer ökonomisches Know-how online und offline erwerben. Derzeit auf der Homepage und der CD-Rom verfügbar sind die beiden Lernmodule Konsum und Arbeitsmarkt; bis 2006 sollen dann die Kapitel Unternehmen, Kapitalmarkt, Wettbewerb und soziale Sicherung folgen. Oeconomix bietet zahlreiche interaktive Instrumente, mit denen ökonomisches Wissen auf unterhaltsame und individuelle Weise erworben wird so kann man die Rechte und Pflichten eines Auszubildenden erkunden oder herausfinden, wie sich eine Gehaltsabrechnung zusammensetzt. Auf ähnliche Weise bringen dem Nutzer ein Budgetplaner, ein Kreditrechner sowie Unternehmensund Strategiesimulationen das ökonomische Einmaleins bei. Zudem gibt es Spiele mit ökonomischem Bezug, und wer alle Kapitel durchgearbeitet hat, kann beim Spiel OeconoGame seine Kenntnisse unter Beweis stellen. Den Wissensstand überprüfen können die Nutzer auch mit Hilfe von Lernaufgaben, die zu lösen sind. Anschauliche Grafiken und aktuelle Statistiken unterstützen das Know-how-Training. Oeconomix ist in mehreren Lernniveaustufen angelegt und damit gleichsam für Anfänger mit geringen wirtschaftlichen Vorkenntnissen wie für Fortgeschrittene geeignet. Oeconomix wendet sich an Lehrer, die die Software im Klassenzimmer einsetzen können. Dabei Unterstützung leisten vertiefende Texte, Statistiken, Lernaufgaben, Grafiken, Spiele oder Dokumente, in denen einzelne Themen detaillierter behandelt werden. Für Schüler ist die Internetversion gedacht. Darin können sie Lernmodule selbstständig durcharbeiten, um sich etwa gezielt auf eine Klausur vorzubereiten. Um Oeconomix auch offline einsetzen zu können, wird Lehrern kostenlos eine CD-ROM zur Verfügung gestellt. Sie ist über die Bestelloption unter zu beziehen. Technische Berufe Mädchen motivieren Junge Frauen können einer technikorientierten Ausbildung eher selten etwas abgewinnen während viele Betriebe händeringend nach entsprechend qualifiziertem Nachwuchs suchen. Mit dem jährlichen Mädchen- Zukunftstag Girls Day wollen Unternehmen, Hochschulen, Verbände und Gewerkschaften daher mehr Schülerinnen für technische und techniknahe Berufe begeistern. Frauen und Technik passen nicht zusammen dieses Vorurteil wird mit Blick auf die Arbeitswelt leider noch häufig bestätigt. Fakt ist, dass der weibliche Nachwuchs um viele technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe einen Bogen macht (Grafik): Von allen Auszubildenden, die hierzulande seit dem vergangenen Jahr einen technischen oder techniknahen Beruf erlernen, sind weniger als 9 Prozent Frauen. Vor allem auf das Terrain der Metallverarbeitung oder der Elektrik wagen sich Mädchen kaum nur 2 bzw. 3 Prozent der Azubis im ersten Lehrjahr sind dort weiblich. Die jungen Damen bevorzugen Serviceberufe wie Bürokauffrau oder Arzthelferin (vgl. iwd 14/ 2005). Dass sich dieses Bild in den vergangenen zehn Jahren kaum verändert hat, bereitet den Unternehmen zunehmend Sorgen. Denn der Bedarf an technischem Fachpersonal wächst. Daher begrüßen die Betriebe den 2005 zum fünften Mal veranstalteten Girls Day den Mädchen-Zukunftstag. Mit dieser Initiative geben zahlreiche Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen und Hochschulen den Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 die Möglichkeit, technische und techniknahe Berufe in der Praxis kennen zu lernen. Die Mädchen besuchen Labors, Büros und Werkstätten, können dort selbst vieles ausprobieren und erfahren von den Beschäftigten, wie interessant und spannend Technikjobs sein können. Damit soll die weibliche Jugend motiviert werden, bei der Berufswahl die ganze Angebotspalette auszuschöpfen was offenbar auch gelingt. So berichten Unternehmen, die in den vergangenen Jahren bereits beim Girls Day mitgemacht haben, von einem steigenden Anteil von Ausbildungsbewerberinnen. Der Erfolg hat den Mädchen-Zukunftstag groß gemacht: In diesem Jahr hatten die Organisatoren für den 28. April etwa Veranstaltungen geplant, die mehr als Schülerinnen die Möglichkeit boten, Technik hautnah zu erleben. Die Teilnehmerinnen haben zudem die Chance, beim Wettbewerb unter mit ihrem Erlebnisbericht oder einer Reportage über eine Frau in einem typischen Männerberuf zahlreiche Sachpreise zu gewinnen. Frauen in der Berufsausbildung: Nicht allzu viele Technikfans Weibliche Auszubildende im ersten Lehrjahr 2004 Anteil an allen Auszubildenden in Prozent Technische Berufe (z.b. Technische Zeichnerinnen, Biologielaborantinnen) Übrige Fertigungsberufe (z.b. Chemikantinnen, Druckerinnen) Neue IT-Berufe (z.b. IT-System-Elektronikerinnen, Fachinformatikerinnen) Berufe im Elektrikbereich (z.b. Elektronikerinnen, Elektroanlagenmonteurinnen) Metallberufe (z.b. Verfahrensmechanikerinnen, Kraftfahrzeugmechatronikerinnen) ,1 10,9 2,9 2,0 Technische und techniknahe Berufe insgesamt Alle Ausbildungsberufe ,8 Stand: 30. September Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) 27,9 41,8

7 Seite 7 / Nr April 2005 Berufsausbildung Nach der Pflicht kommt die Kür Mehr als Lehrlinge geben sich derzeit nicht mehr mit dem Ausbildungspflichtprogramm in Betrieb und Berufsschule zufrieden. Sie büffeln oft auch nach Feierabend Fremdsprachen, belegen BWL- oder EDV-Kurse oder gehen für eine Zeitlang ins Ausland, um dort die Gepflogenheiten von Kunden und Lieferanten kennen zu lernen. Mit solchen Zusatzqualifikationen funkt es oft schneller beim beruflichen Aufstieg.*) Relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die duale Berufsausbildung in den vergangenen Jahren aufgerüstet: In vielen Bereichen geht sie weit über die Mindestanforderungen der Ausbildungsordnungen hinaus. Die zusätzlichen Qualifikationen werden entweder von den Betrieben selbst, Berufsschulen, Kammern, Akademien oder privaten Bildungseinrichtungen vermittelt. Wenn Kosten entstehen, werden sie zumeist von den Ausbildungsbetrieben getragen die Lehrlinge erhalten also ihre reguläre Ausbildungsvergütung; und auch die Schulungskosten wie Seminargebühren übernimmt die Firma. Ein Eigenbeitrag der Lehrlinge ist die große Ausnahme. Derzeit enthält die Datenbank rund zusätzliche Ausbildungsangebote, wobei sich die Hälfte der Lehrgänge auf nur zwei Gebiete beschränkt (Grafik): Ein Drittel der Auszubildenden, die solche Angebote wahrnehmen, erlernt eine Fremdsprache oder absolviert einen Auslandsaufenthalt, macht sich also fit für die globale Geschäftswelt. Jeder fünfte Azubi erlernt zusätzliche kaufmännische oder betriebswirtschaftliche Inhalte. Diese Verteilung ist jedoch nicht auf Dauer angelegt: Bei den Zusatzqualifikationen ist ein Kommen und Gehen festzustellen. Zum einen fallen Seminare weg, weil Inhalte in die reguläre Ausbildung aufgenommen wurden. Zum anderen machen technische Entwicklungen oft eine Neujustierung des Ange- Duale Berufsausbildung: Tüpfelchen auf dem i So viel Prozent der Auszubildenden, die Zusatzqualifikationen erwerben, entscheiden sich für folgende Bereiche Sonstige Tourismus/Gastronomie Medien/Telekommunikation Körperpflege/Gesundheit Bau- und Ausbauwesen Technik, Technologie Stand: Januar 2005 Quelle: 2,7 1,1 1,3 2,8 3,1 4,8 Schlüsselqualifikationen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit 8,2 (Fach-) Hochschulreife 9,8 bots notwendig. Vier Trends allerdings dürften langfristig sein: 1. Mehr Studienberechtigungen. Während der Berufsausbildung wird inzwischen ein Drittel aller Hochschulzugangsberechtigungen erworben die meisten davon in vollzeitschulischen Bildungsgängen im Anschluss an eine Lehre. Erst 2 Prozent der Auszubildenden mit Realschulabschluss erwerben das Abitur oder die Fachhochschulreife parallel zur Ausbildung. Hier fehlen Ressourcen an den Berufsschulen, die von den Ländern nicht bereitgestellt werden. 2. Engere Verzahnung von Aus- und Weiterbildung. Immer öfter werden Weiterbildungsinhalte wie Managementkenntnisse schon während der Berufsausbildung vermittelt. Derzeit beinhalten 17 Prozent aller Zusatzqualifikationen einen Weiterbildungsabschluss oder die erworbenen Kenntnisse werden später auf eine anerkannte Fortbildung angerechnet. Knapp Auszubildende erklimmen so mit ihrem Ausbildungsabschluss schon die erste Stufe der Karriereleiter. 3. Internationalisierung. Ohne Fremdsprachenkenntnisse und Auslandserfahrungen kommen im Zeitalter der Globalisierung auch Fachkräfte nicht mehr zurecht. Immer öfter werden deshalb die erforderlichen Kenntnisse durch Zusatzqualifikationen vermittelt. Über Auszubildende werden jährlich in internationalen Austauschprogrammen und Ausbildungsprojekten gefördert. Insofern ist es nur konsequent, dass Ausbildungsabschnitte, die im Ausland durchlaufen werden, durch das neue Berufsbildungsgesetz anerkannt werden. Die Bundesländer müssen jedoch ihre Hausaufgaben erst noch machen: Denn lediglich ein Viertel der Auszubildenden erhält derzeit in der Berufsschule regulären Fremdsprachenunterricht. Im Zuge der Neuordnung von Ausbildungsberufen sollten deshalb Fremdsprachen stärker in die Rahmenlehrpläne der Berufsschulen integriert werden. 4. Boom bei dualen Studiengängen. Ausbildungspraxis und Studium kombinieren inzwischen über Jugendliche. Die Interessenten können zwischen mehr als 500 verschiedenen dualen Studienmodellen wählen. Vor allem die privaten Fachhochschulen haben diesen Trend beschleunigt. Die Karrierechancen für Absolventen sind gut, immer mehr Abiturienten wetteifern deshalb um die knappen Plätze. Um das Angebot in Zukunft zu steigern, sind vor allem staatliche Hochschulen gefragt, mit den Unternehmen entsprechende Studiengänge zu entwickeln. *) 10,1 EDV/IT 35,3 Internationale Qualifikationen wie Fremdsprachen und Auslandsaufenthalte 20,7 BWL/kaufmännische Inhalte Vgl. Verena Waldhausen, Dirk Werner: Innovative Ansätze in der Berufsausbildung, IW-Analysen Nr. 12, Köln 2005, 72 Seiten, 14,80 Euro. Bestellung über Fax: (02 21) oder im Internet unter:

8 Seite 8 / Nr April 2005 Kindergärten Dürftiges Angebot für Berufstätige Viel mehr Mütter würden arbeiten, wenn sie könnten. Sich Vollzeit dem Hausfrauendasein zu widmen, stellt die wenigsten zufrieden. Vor allem eins hindert sie, an der Situation etwas zu ändern insbesondere in Westdeutschland gibt es viel zu wenig ganztägige Kinderbetreuungsstätten. Das Angebot der vorhandenen ist zudem alles andere als maßgeschneidert für Berufstätige. In Westdeutschland gelingt es nur einer Minderheit von Frauen, ihre Familie und einen ganz gewöhnlichen Nine-tofive-Job unter einen Hut zu bringen. Wie die jüngste Erhebung des Statistischen Bundesamtes im Rahmen des Mikrozensus ergab, war im Jahr 2004 zwischen Hamburg und München nur jede vierte Frau mit einem Kind in Vollzeit erwerbstätig, fast 40 Prozent arbeiteten gar nicht. Mit mehr Nachwuchs spitzt sich das Verhältnis noch zu (Grafik): Von den Müttern mit drei oder mehr Kindern steht gerade jede achte mit beiden Beinen im Beruf, über die Hälfte von ihnen widmet ihre Arbeitskraft ausschließlich der Familie. Im Osten der Republik sieht die Sache etwas anders aus. Dort ist jedes zweite weibliche Oberhaupt einer Familie mit ein oder zwei Kindern ganztags berufstätig. Nur ein knappes Drittel dieser Frauen arbeitet nicht und das zumeist Für Adressaufkleber Mütter: Im Westen selten mit Fulltimejob So viel Prozent der Frauen mit... arbeiteten einem Kind Vollzeit Teilzeit insgesamt... zwei Kindern Westdeutschland Ostdeutschland Westdeutschland Ostdeutschland... drei und Westdeutschland mehr Kindern Ostdeutschland im Alter von 15 bis 65 Jahren; ohne Elternteilzeit Quelle: Statistisches Bundesamt sogar unfreiwillig. Denn von Mecklenburg-Vorpommern bis Thüringen ist es oft schwieriger eine Stelle zu finden als einen Platz im Kindergarten. In Westen hingegen entscheiden sich nach wie vor viele Familien bewusst dafür, dass die Mutter eine Weile ganz aus dem Erwerbsleben aussteigt, um die Sprösslinge großzuziehen im Schnitt fünf Jahre lang. Doch das kostet Karrierechancen. So verdienen Mütter in Westdeutschland im Schnitt deutlich weniger als kinderlose Frauen. Hinzu kommt, dass sich Frauen im Westen mit Führungspositionen generell schwerer tun: Während in Ostdeutschland im Jahr 2004 immerhin 42 Prozent der abhängig beschäftigten Frauen zu den Führungskräften zählten, war es im Westen nicht einmal ein Drittel. Die lange Auszeit von Müttern dürfte ein Grund für diesen Unterschied sein. Nicht zuletzt deshalb hat ein gewisser Sinneswandel eingesetzt. In einer Untersuchung der Industrieländerorganisation OECD gab zwar über die Hälfte der befragten Paare mit Kindern unter sechs Jahren an, der Vater ernähre die Familie, die Mutter sei nicht erwerbstätig. Fast alle aber waren mit dieser Arbeitsteilung unglücklich. Zum Teil lag das daran, dass sich keine aushäusige Aufsicht für den Nachwuchs finden ließ: In Westdeutschland kamen 2004 auf 100 Kinder unter drei Jahren gerade drei Krippenplätze im Osten waren es immerhin 37. nicht erwerbstätig Auch bei den Vier- bis Sechsjährigen liegt noch vieles im Argen: Öffnungszeiten morgens. Die wenigsten Kindertagesstätten öffnen früh um sieben ihre Pforten genau das wäre aber oftmals nötig. Schließlich gilt es für die meisten berufstätigen Eltern die Anfahrt zur Arbeitsstätte einzukalkulieren. Öffnungszeiten abends. Genauso schwierig ist es, wenn der Kindergarten pünktlich um 18 Uhr Feierabend macht laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) trifft das aber auf 95 Prozent aller Kitas zu. Nur Betriebskindergärten sind mitarbeiterdienlicher: Jeder Dritte hat auch nach 18 Uhr geöffnet. Mittagsbetreuung. Laut offizieller Statistik bieten gerade zwei Drittel aller Kindertagesstätten ein Mittagessen an. Dadurch wird selbst eine Vormittagstätigkeit für Mütter zum Organisationsakt denn der Spross muss Punkt zwölf abgeholt werden und soll dann möglichst ein gesundes, frisch gekochtes Mahl vorgesetzt bekommen. Flexibilität. Den meisten Eltern wäre schon sehr geholfen, wenn die Einrichtungen etwas flexibler auf ihre Wünsche eingingen. In vielen Kitas ist es nicht möglich, Kinder nur dreimal pro Woche ganztags in Obhut zu geben. Gezahlt werden muss immer für fünf komplette Tage als Alternative steht nur Halbtagsbetreuung zur Wahl. Dieser Ausgabe liegt unsere Veröffentlichung Wirtschaft und Unterricht bei. Herausgeber: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Chefredakteur: Axel Rhein; Stellvertreterin: Brigitte Lausch Redaktion: Alexander Weber (verantwortlich), Irina Berenfeld, Klaus Chevalier, Redaktion Berlin: Klaus Schäfer Grafik/Layout: Ralf Sassen, Michael Kaspers Redaktionsassistenz: Angelika Goldenberg; Telefon: (02 21) Erscheinungsweise wöchentlich (monatlicher Bezugspreis: 7,60 Euro, zzgl. 3,01 Euro Versandkosten) Deutscher Instituts-Verlag GmbH, Gustav-Heinemann-Ufer 84 88, Köln, Postfach , Köln, Tel.: (02 21) , Fax: (02 21) Druck: Bercker Graphischer Betrieb GmbH & Co. KG, Kevelaer. Dem iwd wird einmal monatlich (außer Januar und Dezember) Wirtschaft und Unterricht beigelegt.

S O Z I A L B U D G E T

S O Z I A L B U D G E T S O Z I A L B U D G E T 2 0 1 4 S O Z I A L B U D G E T 2 0 1 4 I n h a l t Seite Hauptergebnisse 2014... 6 Zeitreihen - Sozialleistungen insgesamt 1960 bis 2014 (Tabelle I-1)... 8 - Leistungen nach Institutionen

Mehr

Studienfinanzierung. 1. Darlehen. 1.1. Bafög

Studienfinanzierung. 1. Darlehen. 1.1. Bafög Studienfinanzierung 1. Darlehen 1.1. Bafög Eine mögliche Variante der Studienfinanzierung ist die Inanspruchnahme der Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz: BAföG). Die Leistungen

Mehr

dein weg in studium und beruf Tipps zur Studienfinanzierung abi.de Mit freundlicher Unterstützung Foto: Anahi Weber

dein weg in studium und beruf Tipps zur Studienfinanzierung abi.de Mit freundlicher Unterstützung Foto: Anahi Weber dein weg in studium und beruf go abi.de Tipps zur Studienfinanzierung Mit freundlicher Unterstützung Foto: Anahi Weber Was kostet ein Studium? Studieren bedeutet, für ein paar Jahre viel Zeit, Engagement

Mehr

Wir machen Karrieren!

Wir machen Karrieren! Das Zentrum für Studium und Karriere (ZSK) informiert: Studienfinanzierung Wir machen Karrieren! Dr. Daniela Stokar von Neuforn 10 gute Gründe für ein Studium 1. weil Du Dich für ein bestimmtes Studienfach

Mehr

Podcast BAföG Kredit Stipendium: Wie finanziere ich mein Studium?

Podcast BAföG Kredit Stipendium: Wie finanziere ich mein Studium? Podcast BAföG Kredit Stipendium: Wie finanziere ich mein Studium? (12. Dezember 2011) 812 Euro, so hoch sind die durchschnittlichen Einnahmen eines Studierenden in Deutschland. Das ergab die letzte Sozialerhebung

Mehr

finanzierung wie finanziere ich mein studium? Mein Studium. MainSWerk. Vom Stipendium bis zum Studienkredit

finanzierung wie finanziere ich mein studium? Mein Studium. MainSWerk. Vom Stipendium bis zum Studienkredit finanzierung wie finanziere ich mein studium? Vom Stipendium bis zum Studienkredit Mein Studium. MainSWerk. Ein Studium kostet nicht nur Zeit Die finanziellen Rahmenbedingungen Ihres Studiums sind ein

Mehr

Alle Möglichkeiten ausschöpfen. Für Berater und Lehrer. Studienfinanzierung

Alle Möglichkeiten ausschöpfen. Für Berater und Lehrer. Studienfinanzierung Alle Möglichkeiten ausschöpfen Für Berater und Lehrer Studienfinanzierung Kosten Ein Studium kostet nicht nur Kraft und Zeit, sondern auch Geld. Laut der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks

Mehr

Studieren ja, aber wie finanzieren? - Möglichkeiten der Studienfinanzierung

Studieren ja, aber wie finanzieren? - Möglichkeiten der Studienfinanzierung Studieren ja, aber wie finanzieren? - Möglichkeiten der Studienfinanzierung Referenten: Referenten: Dr. Gabriele Lau Dr. Christian Petrasch Kosten Studiengebühren Semesterbeitrag kostenpflichtige Berufsausbildung

Mehr

Stipendien. Finanzierungsformen im Überblick: Franciska Lück Zentrum für Studium und Karriere der Fachhochschule Brandenburg

Stipendien. Finanzierungsformen im Überblick: Franciska Lück Zentrum für Studium und Karriere der Fachhochschule Brandenburg Finanzierungsformen im Überblick: Stipendien Franciska Lück Zentrum für Studium und Karriere der Fachhochschule Brandenburg 10 gute Gründe für ein Studium 1. weil Du Dich für ein bestimmtes Studienfach

Mehr

AusbildungPlus Kurzumfrage 2006

AusbildungPlus Kurzumfrage 2006 AusbildungPlus Kurzumfrage 2006 AusbildungPlus hat im Herbst 2006 erneut eine Kurzumfrage bei Ausbildungsbetrieben zum Thema Zusatzqualifikationen in der Berufsausbildung und duale Studiengänge durchgeführt.

Mehr

BACHELOR BETRIEBS WIRTSCHAFT IHRE NACHWUCHSKRÄFTE / IHR POTENZIAL / IHRE ZUKUNFT BERUFSBEGLEITENDER STUDIENGANG

BACHELOR BETRIEBS WIRTSCHAFT IHRE NACHWUCHSKRÄFTE / IHR POTENZIAL / IHRE ZUKUNFT BERUFSBEGLEITENDER STUDIENGANG BACHELOR BETRIEBS WIRTSCHAFT IHRE NACHWUCHSKRÄFTE / IHR POTENZIAL / IHRE ZUKUNFT BERUFSBEGLEITENDER STUDIENGANG Mit dem BachelorSTUDIENGANG Betriebswirtschaft fördern Sie die Zukunft Ihrer Mitarbeiter

Mehr

Häufig gestellte Fragen und Antworten zu Studiengebühren und Studienfinanzierung

Häufig gestellte Fragen und Antworten zu Studiengebühren und Studienfinanzierung Häufig gestellte Fragen und Antworten zu Studiengebühren und Studienfinanzierung Inhaltsverzeichnis 1. Ab wann erheben die Hamburger Hochschulen Studiengebühren? 2. Wie hoch ist die Studiengebühr? 3. Was

Mehr

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell VERSICHERUNGSSEKTOR

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell VERSICHERUNGSSEKTOR E-Lehrbuch BWL einfach und schnell VERSICHERUNGSSEKTOR 1 Das Versicherungswesen bestand bereits im 14. Jahrhundert. Die Menschen hatten nach einem System gesucht, das dem einzelnen auch einen sehr hohen

Mehr

von Bernadette Zettl, Bankkauffrau und Verbundstudent im 5. Semester bei der Raiffeisenbank Roth-Schwabach

von Bernadette Zettl, Bankkauffrau und Verbundstudent im 5. Semester bei der Raiffeisenbank Roth-Schwabach von Bernadette Zettl, Bankkauffrau und Verbundstudent im 5. Semester bei der Raiffeisenbank Roth-Schwabach Inhaltsübersicht 1. VR-Verbundstudium 1.1 VR-Verbundstudium - Was ist das? 1.2 Ablauf des VR-Verbundstudiums

Mehr

Nachfolgend werden die verschiedenen Hochschulzugangswege des beruflichen Bildungssystems in Rheinland-Pfalz dargestellt.

Nachfolgend werden die verschiedenen Hochschulzugangswege des beruflichen Bildungssystems in Rheinland-Pfalz dargestellt. Testseite Bund und Länder haben sich am 22.10.2008 im Rahmen der Qualifizierungsinitiative für Deutschland auf ein umfassendes Programm zur Stärkung von Bildung und Ausbildung verständigt. Im Focus stand

Mehr

Beitragserhöhungen in den Sozialversicherungen

Beitragserhöhungen in den Sozialversicherungen Wirtschaftspolitische Informationen ver.di Bundesvorstand Berlin - Dezember 2002 Bereich Wirtschaftspolitik Beitragserhöhungen in den Sozialversicherungen Die Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge trifft

Mehr

Jobben und Studieren

Jobben und Studieren Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hochschulinformationsbüro ro (HIB) Jobben und Studieren Veranstaltung FH-Köln Köln, 09.10.2013 Referentin: Stephanie Schär Ansprechpartnerin: Nicole Schaefer GEW

Mehr

BAföG-Darlehen. Merkblatt mit Hinweisen zur Rückzahlung von zinsfreien Darlehen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

BAföG-Darlehen. Merkblatt mit Hinweisen zur Rückzahlung von zinsfreien Darlehen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) BAföG-Darlehen Merkblatt mit Hinweisen zur Rückzahlung von zinsfreien Darlehen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) Herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 2002 Rückzahlung

Mehr

Herzlich Willkommen zum Einführungsvortrag Studienfinanzierung

Herzlich Willkommen zum Einführungsvortrag Studienfinanzierung Herzlich Willkommen zum Einführungsvortrag Studienfinanzierung Du bist hier richtig, wenn du dich noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt hast und auf der Suche nach ersten, grundlegenden Informationen

Mehr

Unnötig lange Wartezeiten: Viele Fachärzte arbeiten zu wenig für gesetzlich Krankenversicherte

Unnötig lange Wartezeiten: Viele Fachärzte arbeiten zu wenig für gesetzlich Krankenversicherte Information Ärzte-Befragung Unnötig lange Wartezeiten: Viele Fachärzte arbeiten zu wenig für gesetzlich Krankenversicherte AOK-Bundesverband Pressestelle Rosenthaler Straße 31 10178 Berlin E-Mail: presse@bv.aok.de

Mehr

Sicher im Ausland Auszubildende. Informationen zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für Auszubildende bei Auslandsaufenthalten

Sicher im Ausland Auszubildende. Informationen zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für Auszubildende bei Auslandsaufenthalten Sicher im Ausland Auszubildende Informationen zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für Auszubildende bei Auslandsaufenthalten Über die Grenzen hinweg Gut geschützt bei der ersten Berufserfahrung

Mehr

Die Finanzierung der Psychotherapieausbildung - Rechtliche Rahmenbedingungen für Förderungsmöglichkeiten 1

Die Finanzierung der Psychotherapieausbildung - Rechtliche Rahmenbedingungen für Förderungsmöglichkeiten 1 Die Finanzierung der Psychotherapieausbildung - Rechtliche Rahmenbedingungen für Förderungsmöglichkeiten 1 Ingrid Dorschner-Wittlich 2 Für die Ausbildungen nach dem PsychThG zum Psychologischen Psychotherapeuten

Mehr

Studienfinanzierung in den USA

Studienfinanzierung in den USA Studienfinanzierung in den USA von Iris Hoffmann, DAAD New York Studieren in den USA ist, wie allgemein bekannt, eine teure Angelegenheit - auch für Amerikaner selbst, für die meist schon zur Geburt ein

Mehr

Studieren oder Praxis / Ausbildung? Am besten beides mit dem Bachelorstudium an der WKS

Studieren oder Praxis / Ausbildung? Am besten beides mit dem Bachelorstudium an der WKS Martin Petzsche Studieren oder Praxis / Ausbildung? Am besten beides mit dem Bachelorstudium an der WKS Studienzentrum der Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) an der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) 0 Agenda

Mehr

Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit im Jahr 2013 in Deutschland

Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit im Jahr 2013 in Deutschland Aktuelle Daten und Indikatoren Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit im Jahr 2013 in Deutschland Dezember 2014 Inhalt 1. In aller Kürze...2 2. Staatliche Ausgaben...2 3. Mindereinnahmen der öffentlichen

Mehr

500 Euro für ein besseres Studium

500 Euro für ein besseres Studium 500 Euro für ein besseres Studium Informationen zum baden-württembergischen Studiengebührenmodell. Für Schülerinnen, Schüler, Studierende und Eltern. Eine gute Ausbildung ist der Schlüssel für ein erfolgreiches

Mehr

STUDIEN FINANZIERUNG. Tipps für Studierende

STUDIEN FINANZIERUNG. Tipps für Studierende STUDIEN FINANZIERUNG Tipps für Studierende DIE INVESTITION IN BILDUNG WIRFT DIE BESTEN ZINSEN AB. (Benjamin Franklin) STUDIEREN ZAHLT SICH AUS Sie möchten studieren? Auf geht s! Akademiker sind seltener

Mehr

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Nach Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Arbeitgeber 12.541 [4,3%] private Haushalte,

Mehr

Alles Wichtige zum Praktikum

Alles Wichtige zum Praktikum Alles Wichtige zum Praktikum 1. Vorgeschriebenes Praktikum 2. Freiwilliges Praktikum 3. Sonderfälle Praktikanten sind Personen, die sich im Zusammenhang mit einer schulischen Ausbildung praktische Kenntnisse

Mehr

STUDIENFINANZIERUNG - 2014/2015 bei einem Studium in den Niederlanden. Ein Überblick von Diplom- Volkswirt Robert Marzell

STUDIENFINANZIERUNG - 2014/2015 bei einem Studium in den Niederlanden. Ein Überblick von Diplom- Volkswirt Robert Marzell STUDIENFINANZIERUNG - 2014/2015 bei einem Studium in den Niederlanden Ein Überblick von Diplom- Volkswirt Robert Marzell Monatliche Lebenshaltungskosten in NL (Stand September-Dezember 2014) Vollzeitstudenten

Mehr

STUDIENFINANZIERUNG - 2015/2016 bei einem Studium in den Niederlanden. Stand 21.01.2015 Ein Überblick von Diplom- Volkswirt Robert Marzell

STUDIENFINANZIERUNG - 2015/2016 bei einem Studium in den Niederlanden. Stand 21.01.2015 Ein Überblick von Diplom- Volkswirt Robert Marzell STUDIENFINANZIERUNG - 2015/2016 bei einem Studium in den Niederlanden Stand 21.01.2015 Ein Überblick von Diplom- Volkswirt Robert Marzell Danke! Ein herzliches Dankeschön an Arno Dieteren vom DUO Servicekantoor

Mehr

Studentenwerk Osnabrück

Studentenwerk Osnabrück Studentenwerk Osnabrück Wichtige Informationen zur Studienfinanzierung Frauke Blutguth stellvertretende Leiterin Abteilung Studienfinanzierung Kristin Delfs Sozialberatung 1 Unser Service rund ums Studium:

Mehr

Fakten gegen die Bürgerversicherung.

Fakten gegen die Bürgerversicherung. Fakten gegen die Bürgerversicherung. Deutschland hat das beste Gesundheitssystem der Welt Alle Menschen in Deutschland profitieren von kurzen Wartezeiten, freier Arztwahl und gutem Zugang zum medizinischen

Mehr

Finanzielle Förderung und Beratung aus Sicht der Studentenwerke

Finanzielle Förderung und Beratung aus Sicht der Studentenwerke Finanzielle Förderung und Beratung aus Sicht der Studentenwerke Bedarf an Finanzierungsberatung und die Rolle der Studentenwerke Achim Meyer auf der Heyde Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks Gliederung

Mehr

Computerlernprogramme mehr als jeder zweite kennt den Begriff

Computerlernprogramme mehr als jeder zweite kennt den Begriff Institut für Wahlforschung und Sozialwissenschaft Presseinformation Mai 1998 Computerlernprogramme: Bereits jeder zehnte lernt mit dem Computer Studie prognostiziert großes Marktpotential Fast jeder zehnte

Mehr

Sie wünschen sich Rückenwind für Ihre berufliche Qualifizierung?

Sie wünschen sich Rückenwind für Ihre berufliche Qualifizierung? MEISTER-BAföG AFBG Sie wünschen sich Rückenwind für Ihre berufliche Qualifizierung? Die Zukunftsförderer Erste Schritte auf dem Weg zum Meister Mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), das

Mehr

Bildungskredit. M e r k b l a t t. des Bundesministeriums für Bildung und. Forschung zum Bildungskreditprogramm

Bildungskredit. M e r k b l a t t. des Bundesministeriums für Bildung und. Forschung zum Bildungskreditprogramm Bildungskredit M e r k b l a t t des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Bildungskreditprogramm Herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung September 2001 - 2 - I. Welche

Mehr

Christina Klein. Studieren in den USA. interna. Ihr persönlicher Experte

Christina Klein. Studieren in den USA. interna. Ihr persönlicher Experte Christina Klein Studieren in den USA interna Ihr persönlicher Experte Inhalt 1. Einleitung... 7 2. Informationen zum Land... 8 3. Das Hochschulsystem... 11 4. Welche Universität sollte ich besuchen?...

Mehr

Pflegebedürftige. Pflegebedürftige. Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441. Pflegebedürftige in Heimen 29,7% (743.120)***

Pflegebedürftige. Pflegebedürftige. Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441. Pflegebedürftige in Heimen 29,7% (743.120)*** Pflegebedürftige Nach Nach,, in absoluten in absoluten Zahlen Zahlen und und Anteile in Prozent, Jahresende 2011 2011 Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441 Pflegebedürftige zu Hause versorgt 70,3% (1.758.321)

Mehr

Für beide Wege gibt es gute Argumente! Stand 09/2010 willmycc.de

Für beide Wege gibt es gute Argumente! Stand 09/2010 willmycc.de 1 S t u d i u m o d e r A u s b i l d u n g? Für beide Wege gibt es gute Argumente! 2 Die Ausbildung I Ausbildung betrieblich / dual schulisch Berufe - in allen Bereichen von A wie Augenoptiker/in bis

Mehr

BAföG Geförderte nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz

BAföG Geförderte nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz BAföG Geförderte nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz und finanzielle Förderung in absoluten in absoluten Zahlen, Zahlen, 1991 bis 1991 2012bis 2012 durchschnittlicher monatlicher Schüler 228 246

Mehr

Das Studium finanzieren - BAföG, Jobben, Stipendien, Darlehen -

Das Studium finanzieren - BAföG, Jobben, Stipendien, Darlehen - Immatrikulationsamt Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen Das Studium finanzieren - BAföG, Jobben, Stipendien, Darlehen - TU Day, 28. Juni 2014 Übersicht Finanzielle Absicherung

Mehr

Sie brauchen finanzielle Unterstützung bei Ihrem Studium?

Sie brauchen finanzielle Unterstützung bei Ihrem Studium? KFW-STUDIENKREDIT Sie brauchen finanzielle Unterstützung bei Ihrem Studium? Die Zukunftsförderer Sorgenfrei studieren Mit dem KfW-Studienkredit stellt die KfW ein bundesweites Kreditangebot für alle Studierenden

Mehr

Auszubildenden Befragung 2013

Auszubildenden Befragung 2013 Auszubildenden Befragung 2013 Zielgruppe: Auszubildende nach dem Ende des ersten Lehrjahres. Befragung: Postversand eines Fragebogens; anonymisierte Antwort wahlweise per Fax, per Mail, per Post oder über

Mehr

Sie brauchen finanzielle Unterstützung bei Ihrer Ausbildung?

Sie brauchen finanzielle Unterstützung bei Ihrer Ausbildung? BILDUNGSKREDIT FÜR SCHÜLER UND STUDIERENDE Sie brauchen finanzielle Unterstützung bei Ihrer Ausbildung? Die Zukunftsförderer Ein Ziel, zwei Schritte Der Antragsweg Die Bewilligung von Leistungen nach diesem

Mehr

Pflege als Zukunftsmarkt?

Pflege als Zukunftsmarkt? Personenbezogene Dienstleistungen als Wachstumssektor Pflege als Zukunftsmarkt? V.-Prof. Dr. Dominik H. Enste Kompetenzfeldleiter Institutionenökonomik, Institut der deutschen Wirtschaft Köln Geschäftsführer

Mehr

Studienfinanzierung Welche Möglichkeiten gibt es? Julia Vorsamer, e-fellows.net Startschuss Abi München, 14. März 2009

Studienfinanzierung Welche Möglichkeiten gibt es? Julia Vorsamer, e-fellows.net Startschuss Abi München, 14. März 2009 Studienfinanzierung Welche Möglichkeiten gibt es? Julia Vorsamer, e-fellows.net Startschuss Abi München, 14. März 2009 Mit e-fellows.net ins Studium: Das Karrierenetzwerk und Online-Stipendium Auf www.e-fellows.net

Mehr

Informationsdienst. Praktikanten Letzte Aktualisierung: September 2006. Inhalt

Informationsdienst. Praktikanten Letzte Aktualisierung: September 2006. Inhalt Praktikanten Letzte Aktualisierung: September 2006 Inhalt 1 Allgemeines... 2 2 Vorgeschriebene Praktika... 2 2.1 Vorgeschriebene Zwischenpraktika (während des Studiums)... 2 2.1.1 Kranken-, Pflege- und

Mehr

Bei den Befragten, die aktuell selbstständig sind, sind dies sogar 48,4 %.

Bei den Befragten, die aktuell selbstständig sind, sind dies sogar 48,4 %. Landesarbeitsgemeinschaft Schuldner- und Insolvenzberatung Berlin e.v. Studie zum Fachtag Trotz Arbeit pleite Prekäre Beschäftigung und Überschuldung am 18.6.2015 Trotz Arbeit pleite?! 18. Juni 2015 Dramatische

Mehr

Das Schulsystem in Deutschland

Das Schulsystem in Deutschland Das Schulsystem in Deutschland Alle Kinder, die in Deutschland leben, müssen zur Schule gehen. Die Schulpflicht beginnt in der Regel im Herbst des Jahres, in dem ein Kind sechs Jahre alt wird. Die Schulpflicht

Mehr

Clever studieren. Richtig finanzieren. Eine Informationsoffensive der. Gefördert von der und vom

Clever studieren. Richtig finanzieren. Eine Informationsoffensive der. Gefördert von der und vom Clever studieren. Richtig finanzieren. Eine Informationsoffensive der Gefördert von der und vom 003_FL_StudiengebuehrenRZ.indd 1 22.01.2008 10:33:54 Uhr Studieren eine Investition in die Zukunft. Studieren

Mehr

Studienfinanzierung Bafög, Stipendien, Auslandsaufenthalte Informationen rund um das Studium.

Studienfinanzierung Bafög, Stipendien, Auslandsaufenthalte Informationen rund um das Studium. Vortrag am 05.06.2012 am St. Ursula Berufskolleg in Düsseldorf Studienfinanzierung Bafög, Stipendien, Auslandsaufenthalte Informationen rund um das Studium. Gliederung 1. Der 2. Informationsquellen zur

Mehr

Kommentierte Zusammenstellung von Tests zur Berufs- und Studienorientierung:

Kommentierte Zusammenstellung von Tests zur Berufs- und Studienorientierung: Tipps & Tools: Berufs- und Studienorientierung: Können mir Tests bei der Berufs- und Studienorientierung helfen? Dieser Frage geht das Bildungsministerium des Landes Baden-Württemberg nach. Hier können

Mehr

Bachelor of Arts (B.A.) in Business Administration

Bachelor of Arts (B.A.) in Business Administration Ausbildungsbegleitend Studieren zweiteschule gemeinnützige GmbH Bachelor of Arts (B.A.) in Business Administration Schwerpunkt International Management Steinbeis Studienzentrum Lahr/Schwarzwald In Kooperation

Mehr

Aufstiegsstipendium. Studieren mit Berufserfahrung BILDUNG

Aufstiegsstipendium. Studieren mit Berufserfahrung BILDUNG Aufstiegsstipendium Studieren mit Berufserfahrung BILDUNG Grußwort Bildung und Qualifizierung sind die Voraussetzung für indivi duelle Lebenschancen und gesellschaftliche Teilhabe. Zugleich bilden sie

Mehr

Bildung auf einen Blick 2011

Bildung auf einen Blick 2011 Bildung auf einen Blick 2011 OECD-Indikatoren Deutschlands Beitrag zum weltweiten Pool an Talenten schrumpft rapide. In der älteren Altersgruppe, die jetzt aus dem Erwerbsleben ausscheidet, stellt Deutschland

Mehr

Evaluationsbericht der Fachhochschule Lübeck zur Befragung der Erstsemester im Sommersemester 2008

Evaluationsbericht der Fachhochschule Lübeck zur Befragung der Erstsemester im Sommersemester 2008 Evaluationsbericht Erstsemesterbefragung SoSe 2008 Evaluationsbericht der Fachhochschule Lübeck zur Befragung der Erstsemester im Sommersemester 2008 Nachfolgende Daten beziehen sich auf die Befragung

Mehr

Grundlagen der Sozialpolitik

Grundlagen der Sozialpolitik Grundlagen der Sozialpolitik Robert Fenge Lehrstuhl für Finanzwissenschaft Universität Rostock Tel.: 0381/498-4340 E-mail: robert.fenge@uni-rostock.de Gliederung 1. Das Sozialbudget 2. Politökonomische

Mehr

2 Bundesausbildungsförderung

2 Bundesausbildungsförderung 2 Bundesausbildungsförderung 2.1 BAföG und Mehrbedarf Da die Förderung nach dem BAföG ausschließlich auf den Ausbildungsbedarf des Auszubildenden abzielt, wird ein Mehrbedarf wegen Schwangerschaft in diesem

Mehr

Die private Pflegevorsorge

Die private Pflegevorsorge Die private Pflegevorsorge CISCON Versicherungsmakler GmbH 53804 Much Tel.: 02245 / 9157-0 Fax: 02245 / 9157-27 Info@CISCON.de www.ciscon.de Der demografische Wandel in Deutschland ist in vollem Gange.

Mehr

SIE KÖNNEN PROFITIEREN! VON MEINEM ALTER UND MEINER PRAXISERFAHRUNG. Sie suchen Fachkräfte? Chancen geben

SIE KÖNNEN PROFITIEREN! VON MEINEM ALTER UND MEINER PRAXISERFAHRUNG. Sie suchen Fachkräfte? Chancen geben SIE KÖNNEN PROFITIEREN! VON MEINEM ALTER UND MEINER PRAXISERFAHRUNG Chancen geben Sie suchen Fachkräfte? Mit geringem Aufwand können Sie durch Umschulung, Ausbildung und Weiterbildung eigene Fachkräfte

Mehr

WIRTSCHAFTS AKADEMIE. Staatlich geprüfter Betriebswirt und Bachelor of Arts (B.A.) Betriebswirtschaft

WIRTSCHAFTS AKADEMIE. Staatlich geprüfter Betriebswirt und Bachelor of Arts (B.A.) Betriebswirtschaft WIRTSCHAFTS AKADEMIE Staatlich geprüfter Betriebswirt und Bachelor of Arts (B.A.) Betriebswirtschaft BetriebswirtBachelor das Kombistudium Mit dem Kombistudium BetriebswirtBachelor haben Sie die Möglichkeit,

Mehr

Repräsentative Studie von TNS Emnid 2009. Was sind die größten. Hürden für eine. berufliche Weiterbildung?

Repräsentative Studie von TNS Emnid 2009. Was sind die größten. Hürden für eine. berufliche Weiterbildung? Repräsentative Studie von TNS Emnid 2009 Was sind die größten Hürden für eine berufliche Weiterbildung? Eine repräsentative Studie, durchgeführt von TNS Emnid im Auftrag der Hamburger Akademie für Fernstudien.

Mehr

www.horizon-messe.de Studienfinanzierung - Talkrunde -

www.horizon-messe.de Studienfinanzierung - Talkrunde - www.horizon-messe.de Studienfinanzierung - Talkrunde - INHALT Studienkosten BAföG Studienbeitragsdarlehen KfW-Studienkredit KfW-Bildungskredit Studienkredite von Privatbanken Bildungsfonds Stipendien Jobben

Mehr

KfW-Studienkredit Die flexible Finanzierung für Ihr Hochschulstudium

KfW-Studienkredit Die flexible Finanzierung für Ihr Hochschulstudium KfW-Studienkredit Die flexible Finanzierung für Ihr Hochschulstudium Der Weg zum KfW-Studienkredit Der Antragsweg Das Antragsformular finden Sie im Online-Kreditportal unter www.kfw.de/studienkredit. Auf

Mehr

KfW-Studienkredit Die flexible Finanzierung für Ihr Hochschulstudium

KfW-Studienkredit Die flexible Finanzierung für Ihr Hochschulstudium KfW-Studienkredit Die flexible Finanzierung für Ihr Hochschulstudium Sorgenfrei studieren Mit dem KfW-Studienkredit stellt die KfW ein bundesweites Kreditangebot für alle Studierenden zur Verfügung. Der

Mehr

Finanzierung für Existenzgründer öffentliche Finanzierungshilfen

Finanzierung für Existenzgründer öffentliche Finanzierungshilfen Hausarbeit Finanzierung für Existenzgründer öffentliche Finanzierungshilfen angefertigt im Fach Betriebswirtschaftslehre WF 63 / Herr Hagel erstellt von Felix Winters vorgelegt am 06.05.2008 1 Gliederung

Mehr

KfW-Studienkredit. Mit dem Studienkredit der KfW konzentriere ich mich auf das Wesentliche. Bank aus Verantwortung

KfW-Studienkredit. Mit dem Studienkredit der KfW konzentriere ich mich auf das Wesentliche. Bank aus Verantwortung KfW-Studienkredit Mit dem Studienkredit der KfW konzentriere ich mich auf das Wesentliche. Bank aus Verantwortung Sorgenfrei studieren Mit dem KfW-Studienkredit stellt die KfW ein bundesweites Kreditangebot

Mehr

Ihre Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Stefan Erbe, Studienorganisation

Ihre Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Stefan Erbe, Studienorganisation Ihre Möglichkeiten der Studienfinanzierung Stefan Erbe, Studienorganisation 1. Möglichkeiten der Studienfinanzierung Vielzahl von staatlichen und privaten Fördermöglichkeiten! Welches dieser Instrumente

Mehr

Der Studiengang BWL-International Business. www.dhbw-heidenheim.de

Der Studiengang BWL-International Business. www.dhbw-heidenheim.de Der Studiengang BWL-International Business www.dhbw-heidenheim.de Das reguläre Studium: 2 Das duale Studium an der DHBW: 6 x 12 Wochen wissenschaftliches Studium 6 x 12 Wochen berufspraktische Ausbildung

Mehr

Studieren an privaten Hochschulen

Studieren an privaten Hochschulen Studieren an privaten Hochschulen Was kann ich an privaten Hochschulen studieren? Die Auswahl ist groß und vielseitig: Über 150 verschiedene Studiengänge werden an privaten Hochschulen angeboten. Davon

Mehr

Guten Start ins Studium

Guten Start ins Studium Hochschule Osnabrück Guten Start ins Studium Doppelter Abiturjahrgang 2011 Liebe Leserinnen und Leser, auf den doppelten Abiturjahrgang in Niedersachsen haben sich Land und Hochschulen gut vorbereitet.

Mehr

Bildungskredit- programm

Bildungskredit- programm Bildungskredit- programm Merkblatt zum Bildungskreditprogramm Herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im November 2010 Ansprüche können aus dem Inhalt dieses Merkblattes nicht hergeleitet

Mehr

Aktuelle Marktforschungsergebnisse von Bildungsweb

Aktuelle Marktforschungsergebnisse von Bildungsweb Aktuelle Marktforschungsergebnisse von Bildungsweb Welche Entscheidungskriterien und Erwartungen spielen eine Rolle bei der Suche nach dem richtigen Studium? Worauf achten Schüler, angehende Studenten

Mehr

LEKTION 1: Was ist ein Duales Studium?

LEKTION 1: Was ist ein Duales Studium? LEKTIN 1: Was ist ein Duales Studium? In dieser Lektion lernst du die typischen Merkmale des Dualen Studiums kennen. Das Duale Studium verbindet ein Studium mit einer beruflichen Ausbildung bzw. Weiterbildung.

Mehr

Wortschatz zum Thema: Studium

Wortschatz zum Thema: Studium 1 Rzeczowniki: das Studium das Fernstudium das Auslandsstudium die Hochschule, -n die Gasthochschule, -n die Fachrichtung, -en die Fakultät, -en die Ausbildung die Hochschulausbildung der Student, -en

Mehr

Antwort. Deutscher Bundestag Drucksache 16/3978. der Bundesregierung

Antwort. Deutscher Bundestag Drucksache 16/3978. der Bundesregierung Deutscher Bundestag Drucksache 16/3978 16. Wahlperiode 29. 12. 2006 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Cornelia Hirsch, Dr. Petra Sitte, Volker Schneider (Saarbrücken),

Mehr

Durchlässigkeit im Hochschulsystem

Durchlässigkeit im Hochschulsystem Durchlässigkeit im Hochschulsystem Das FOM Open Business School-Konzept eine empirische Betrachtung Prof. Dr. Guido Pöllmann Agenda 1. Bildungspolitische Rahmenbedingungen 2. Durchlässigkeit - Umsetzung

Mehr

Duale Berufsausbildung oder schulische Berufsausbildung

Duale Berufsausbildung oder schulische Berufsausbildung mit ohne 10. Klasse Werkrealschule 1-jährige Berufsfachschule (meist erstes Ausbildungsjahr bei Ausbildungsberufen des Handwerks) Berufseinstiegsjahr Freiwilligendienste: FSJ, FÖJ, BFD FWD* 2-jährige Berufsfachschule

Mehr

Stipendien, Kredite, Auslands- BAföG - Den Master finanzieren. Herzlich Willkommen Florian Manke

Stipendien, Kredite, Auslands- BAföG - Den Master finanzieren. Herzlich Willkommen Florian Manke Stipendien, Kredite, Auslands- BAföG - Den Master finanzieren Herzlich Willkommen Florian Manke Übersicht 1. Kosten 2. Stipendien 3. Kredite 4. BAföG 5. Steuerliche Absetzbarkeit 1. KOSTEN 1. Kosten Die

Mehr

Erster deutscher Handy-Report Exklusiv-Umfrage der Bild-Zeitung

Erster deutscher Handy-Report Exklusiv-Umfrage der Bild-Zeitung Erster deutscher Handy-Report Exklusiv-Umfrage der Bild-Zeitung VON HELMUT BÖGER UND MARTIN EISENLAUER Statistisch hat jeder der 82,31 Millionen Einwohner der Bundesrepublik mindestens ein Mobiltelefon.

Mehr

- Es gilt das gesprochene Wort! -

- Es gilt das gesprochene Wort! - Pressekonferenz zur 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks Berlin, 23. April 2010, 9:30 Uhr Statement des Präsidenten des Deutschen Studentenwerks, Prof. Dr. Rolf Dobischat - Es gilt das gesprochene

Mehr

Berufskolleg am Wilhelmsplatz. Kaufmännische Kompetenz aus einer Hand

Berufskolleg am Wilhelmsplatz. Kaufmännische Kompetenz aus einer Hand Berufskolleg am Wilhelmsplatz Kaufmännische Kompetenz aus einer Hand Berufskolleg am Wilhelmsplatz Kaufmännische Kompetenz aus einer Hand Inhalt Berufsfachschule...5 Höhere Berufsfachschule...7 Berufliches

Mehr

Berufsausbildung in den Freien Berufen: Ausbildungssituation, Besonderheiten und Herausforderungen

Berufsausbildung in den Freien Berufen: Ausbildungssituation, Besonderheiten und Herausforderungen den : Ausbildungssituation, Besonderheiten und Herausforderungen Dipl.-Volksw. Marcus Kuhlmann Bundesverband der Freien Berufe (BFB) Wer sind die Freien Berufe? Freie Heilberufe 311.000 Freie rechts-,

Mehr

Fakten, die für die PKV sprechen.

Fakten, die für die PKV sprechen. Fakten, die für die PKV sprechen. 96 % der Versicherten sind mit den Leistungen der PKV zufrieden. Von solchen Zustimmungswerten können andere Branchen nur träumen. Ein zusätzlicher Gradmesser der Kundenzufriedenheit

Mehr

Meister-BAföG AFBG Die Förderung für Ihre Karriere

Meister-BAföG AFBG Die Förderung für Ihre Karriere Meister-BAföG AFBG Die Förderung für Ihre Karriere Wie gefördert wird Die nach Landesrecht zuständige Behörde entscheidet über: 1. Zuschüsse und Darlehen zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren

Mehr

D. Bildungswege am Paul-Spiegel-Berufskolleg des Kreises Warendorf - Europaschule - in Warendorf

D. Bildungswege am Paul-Spiegel-Berufskolleg des Kreises Warendorf - Europaschule - in Warendorf D. Bildungswege am Paul-Spiegel-Berufskolleg des Kreises Warendorf - Europaschule - in Warendorf Schulleiter: Oberstudiendirektor Ulrich Rehbock, Tel.: 02581/925-0 FAX: 02581/925-24 E-mail: info@paul-spiegel-berufskolleg.eu

Mehr

Frauen und Männer am Arbeits- und Ausbildungsmarkt

Frauen und Männer am Arbeits- und Ausbildungsmarkt Ausgabe 2015 Frauen und Männer am Arbeits- und Ausbildungsmarkt Agentur für Arbeit Gießen Chancengleichheit am Arbeitsmarkt LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, diese Datenbroschüre bietet Ihnen interessante Daten

Mehr

Studieren so geht s!

Studieren so geht s! Akademisches Beratungs-Zentrum Studium und Beruf Studieren so geht s! Informationen zum Studium an der UDE Andrea Podschadel Wer wir sind Die Universität Duisburg-Essen Campus Essen Campus Duisburg Universitätsklinikum

Mehr

Deutschlands Zukunft Wie wir morgen leben und arbeiten werden

Deutschlands Zukunft Wie wir morgen leben und arbeiten werden Deutschlands Zukunft Wie wir morgen leben und arbeiten werden Vortrag im Rahmen des 5. APOLLON Symposium der Gesundheitswirtschaft, am 15. November 2013 in Bremen Einwohnerzahlen in Deutschland 1950 bis

Mehr

Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass Mütter in den

Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass Mütter in den Mutterschaftsgeld vor und nach der Geburt Das Mutterschutzgesetz sieht vor, dass Mütter in den sechs Wochen vor der Geburt nicht arbeiten sollen und in den acht Wochen nach der Geburt bei Früh- und Mehrlingsgeburten

Mehr

Bildungskredit Die Förderung für Schüler und Studierende

Bildungskredit Die Förderung für Schüler und Studierende Bildungskredit Die Förderung für Schüler und Studierende Ein Angebot ganz nach dem Geschmack von Wissenshungrigen Die Bundesregierung bietet gemeinsam mit der KfW und dem Bundesverwaltungsamt Schülern

Mehr

Zügig studieren dank Studienkredit

Zügig studieren dank Studienkredit Ausgabe 04-2011 (überarbeitet) Zügig studieren dank Studienkredit Sehr geehrte Damen und Herren, Für Studierende wird es immer schwieriger, Job und Studium miteinander zu vereinbaren. Die neuen Bachelor-

Mehr

Edwin Schmauß GELD IM STUDIUM. Wegweiser für Studierende und ihre Eltern. uni-edition

Edwin Schmauß GELD IM STUDIUM. Wegweiser für Studierende und ihre Eltern. uni-edition Edwin Schmauß GELD IM STUDIUM Wegweiser für Studierende und ihre Eltern uni-edition INHALT VORWORT 13 HAUPTSÄULEN DER STUDIENFINANZIERUNG 15 ELTERNUNTERHALT 17 Unterhaltsermittlung 18 Art des Unterhaltes

Mehr

5 Versicherungspflicht

5 Versicherungspflicht 5 Versicherungspflicht (1) Versicherungspflichtig sind 1. Arbeiter, Angestellte und zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigte, die gegen Arbeitsentgelt beschäftigt sind, 2. 2a. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Personen

Mehr

Wie finanziere ich mein berufsbegleitendes Studium?

Wie finanziere ich mein berufsbegleitendes Studium? Wie finanziere ich mein berufsbegleitendes Studium? Es gibt mehr als nur einen Weg wir unterstützen Sie. IAW Februar 2015 Wie finanziere ich mein Studium? Es gibt mehr als nur einen Weg wir unterstützen

Mehr

Presseinformation. >>> thimm Institut für Bildungs- und Karriereberatung. Hochschulzugang 2014/15

Presseinformation. >>> thimm Institut für Bildungs- und Karriereberatung. Hochschulzugang 2014/15 Hochschulzugang 2014/15 Entwicklung des Numerus Clausus an den NRW-Hochschulen thimm Institut für Bildungs- und Karriereberatung Zum Großen Feld 30 58239 Schwerte Tel.: 0 23 04 / 99 66 50 Fax: 0 23 04

Mehr

Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014. Der Arbeitsmarkt in Deutschland Menschen mit Migrationshintergrund auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014. Der Arbeitsmarkt in Deutschland Menschen mit Migrationshintergrund auf dem deutschen Arbeitsmarkt Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014 Der Arbeitsmarkt in Menschen mit auf dem deutschen Arbeitsmarkt Menschen mit auf dem deutschen Arbeitsmarkt Impressum Herausgeber: Zentrale Arbeitsmarktberichterstattung

Mehr

Herzlich Willkommen! Präsentation beim Informationsabend Stipendien und Freiwilligendienste am 17.06.15, Elisabethschule Marburg

Herzlich Willkommen! Präsentation beim Informationsabend Stipendien und Freiwilligendienste am 17.06.15, Elisabethschule Marburg Herzlich Willkommen! Präsentation beim Informationsabend Stipendien und Freiwilligendienste am 17.06.15, Elisabethschule Marburg 2 1. ArbeiterKind.de Das sind wir 2. Wie finanziere ich ein Studium? 3.

Mehr