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1 ISSN X G 4120 Präsident: Dr. Hans-Dietrich Winkhaus Direktor: Professor Dr. Michael Hüther Mitglieder: Verbände und Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland 17 Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Jg. 31, 28. April 2005 Praxen voller Ärzte Die Angst vor einem drohenden Ärztemangel ist einstweilen unbegründet. Denn seit der Wiedervereinigung hat die Zahl der Mediziner um gut ein Viertel auf zuletzt zugenommen. Damit müssen sich heute nur 269 Bürger einen Arzt teilen 1991 kamen rein rechnerisch 329 Einwohner auf einen Doktor. Vor allem die Zahl der niedergelassenen Allgemeinund Fachärzte boomt ihr Bestand hat sich in den vergangenen 13 Jahren um ein gutes Drittel erhöht. In mittlerer Zukunft ist aber wieder mit etwas volleren Wartezimmern zu rechnen, wenn mehr Ärztemangel nicht in Sicht Berufstätige Ärzte 1994 ohne Zahnärzte; 2004: Bevölkerungsstand zum Quelle: Bundesärztekammer Durchschnittsalter der Ärzte in Jahren in der ambulanten in Krankenhäusern vertragsärztlichen Versorgung Weißkittel ihre Praxis aus Altersgründen schließen, als Jungmediziner nachrücken. So ist das Durchschnittsalter der ambulanten Kassenärzte in der letzten Dekade um fast vier Jahre auf 50,5 Jahre, das der Krankenhausärzte immerhin um zweieinhalb Jahre auf 40,6 Jahre gestiegen. Ein genereller Ärztemangel wird daraus jedoch nicht erwachsen dazu gibt es einfach zu viele Doktoren. Allerdings werden einige dünn besiedelte Regionen wie beispielsweise Ost-Brandenburg noch mehr Probleme bekommen, den Nachwuchs zu ködern. je Einwohner 46,6 50,5 vertragsärztliche Versorgung: in der gesetzlichen Krankenversicherung; Ärzte bis 68 Jahre 38,1 40, In dieser Woche Sozialstaat: Mit knapp einem Drittel des Bruttoinlandsprodukts beanspruchten die sozialen Leistungen im Jahr 2003 so viel von der Wirtschaftsleistung wie nie zuvor. Jeder Einwohner konsumierte rein rechnerisch soziale Wohltaten im Umfang von Euro. Seite 2 Großbritannien: Premierminister Blair hat alle Chancen, die anstehenden Parlamentswahlen zu gewinnen. Denn die Wirtschaft im Vereinigten Königreich floriert. Dies ist im Wesentlichen den guten Standortbedingungen zu verdanken. Seite 3 Studienfinanzierung: Das Studentenleben ist teuer erst recht, wenn Studiengebühren hinzukommen. Zinsgünstige Studiendarlehen, die erst rückzahlbar sind, wenn die Kreditnehmer verdienen, sollen den Lebensunterhalt sichern helfen und zugleich für ein zügiges Studium sorgen. In den USA ist dies längst gang und gäbe. Seite 4-5 Technische Berufe: Junge Frauen können einer technikorientierten Ausbildung eher selten etwas abgewinnen. Mit dem Mädchen-Zukunftstag wollen unter anderem Unternehmen und Hochschulen mehr Schülerinnen für diese Berufsrichtung begeistern. Seite 6 Berufsausbildung: Mehr als Lehrlinge büffeln jenseits des Pflichtprogramms Fremdsprachen, belegen BWL- oder EDV-Kurse oder gehen für eine Zeitlang ins Ausland. Solche Zusatzqualifikationen fördern oft den beruflichen Aufstieg. Seite 7 Kindergärten: Viel mehr Mütter würden arbeiten, wenn sie könnten. Vor allem eins hindert sie, an der Situation etwas zu ändern insbesondere in Westdeutschland gibt es zu wenig ganztägige Kinderbetreuungsstätten. Deren Angebot ist zudem kaum maßgeschneidert für Berufstätige. Seite 8 Redaktion: (02 21) Abo-Service Fax -5 04

2 Seite 2 / Nr April 2005 Sozialstaat Und er wuchert doch Von Sozialabbau kann in diesem Land keine Rede sein. Mit 32,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts beanspruchten die sozialen Leistungen im Jahr 2003 so viel von der Wirtschaftsleistung wie nie zuvor. Jeder Einwohner konsumierte damit rein rechnerisch soziale Wohltaten im Umfang von Euro. Angesichts des Reformmarathons der letzten beiden Jahre sehnt sich so mancher nach einer Verschnaufpause. Politiker fürchten, dass sie sich mit weiteren Einschnitten den Unmut vieler Bürger zuziehen. Reformfreudige Parteien könnten deshalb bei den anstehenden Landtagswahlen, spätestens aber bei der nächsten Bundestagswahl auf die Oppositionsbank gesetzt werden. Doch ein Blick auf das von der Bundesregierung veröffentlichte Sozialbudget offenbart, dass mit den Reformen der Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung nur ein Anfang gemacht worden ist. Es gibt keinen Grund, sich auf dem bisher Erreichten auszuruhen. Denn der Sozialstaat wuchert immer weiter. Insgesamt gab Deutschland im Jahr 2003 knapp 695 Milliarden Euro für die soziale Sicherung aus rund ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts. Im Jahr 1991 reichten noch 28 Prozent des BIP aus, um die Risiken des Lebens kalkulierbarer zu machen. Das Sozialbudget des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung listet dabei alle Ausgaben auf, die aufgrund staatlicher Vorgaben zur Absicherung der Bürger aufgewendet werden. Die wichtigsten Positionen: Rentenversicherung. Im Jahr 2003 beanspruchte die gesetzliche Altersversorgung knapp ein Drittel und damit den Löwenanteil des Sozialbudgets (Grafik). Gegenüber 1991 stieg der Anteil um 2,5 Prozentpunkte auch weil viele Deutsche vorzeitig aufs Altenteil gegangen sind. Sozialleistungen: Tropf weiter aufgedreht je Einwohner preisbereinigt in Euro Sozialleistungen im Jahr ,5 in Milliarden Euro preisbereinigt auf der Basis des Warenkorbs des Jahres 2000 und der Preise des Jahres 2003; 2002, 2003: vorläufig Ursprungsdaten: BMGS, Statistisches Bundesamt Davon entfielen so viel Prozent auf... Rentenversicherung Krankenversicherung Steuervergünstigungen Arbeitslosenversicherung und staatliche Arbeitsmarktförderung Staatliche Förder- und Fürsorgesysteme wie Sozialhilfe Arbeitgeberleistungen wie Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall Versorgung im öffentlichen Dienst wie Pensionen und Beihilfen Pflegeversicherung Unfallversicherung Staatliche Entschädigungen Sondersysteme wie Versorgungswerke 32,5 19,6 10,2 10,0 7,8 7,2 7,2 2,4 1,5 0,8 0,8 Krankenversicherung. Die gesetzliche Gesundheitsversorgung die Ausgaben für Ärzte, Krankenhäuser, Zahnersatz, Gipsverband und Pillen verschlingt rund ein Fünftel aller Mittel. Steuervergünstigungen. Ob Kinderfreibetrag oder Eigenheimzulage: Auch über das Steuersystem werden soziale Wohltaten ausgeschüttet immerhin gut ein Zehntel aller Ausgaben. Die Höhe der Leistungen ist meist an die Lebensumstände gekoppelt; so gibt es z.b. Geld für Häuslebauer und Familien. Arbeitslosenversicherung. Fünf Millionen Arbeitslose haben ihren Preis. Jeden zehnten Sozial-Euro beansprucht die finanzielle Absicherung der Menschen ohne Job sowie die aktive Arbeitsmarktförderung angefangen bei den Kosten für die Vermittlung der Arbeitslosen über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bis hin zur Weiterbildung. Ergänzt wird das soziale Auffangnetz unter anderem durch Arbeitgeberleistungen wie die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, durch die Sozialhilfe, das Wohngeld sowie die Pensionen der ehemaligen Beamten. Dabei fehlen im Sozialbudget der Bundesregierung noch wichtige Posten, die zwar der sozialen Sicherung dienen, aber außerhalb der gesetzlichen Sozialversicherung organisiert werden. So beteiligen sich die Arbeitgeber auch an den Prämien ihrer privat krankenversicherten Mitarbeiter. Insofern schultern die Unternehmen, wenn man die Finanzierungsseite betrachtet, eigentlich eine viel höhere Last, als sie das offizielle Sozialbudget erfasst: Von den ausgewiesenen Ausgaben finanzierten die Unternehmen im Jahr 2003 genau 26,4 Prozent. Ähnlich stark werden die privaten Haushalte zur Kasse gebeten (26,3 Prozent). Der Bund steht den beiden Hauptsponsoren der sozialen Sicherheit zwar kaum nach (24,2 Prozent), und auch Länder und Gemeinden tragen immerhin 21,4 Prozent der Zahllast. Berücksichtigt man jedoch, dass die Gebietskörperschaften ihre Ausgaben vor allem über Steuern finanzieren, dann wird klar: Kein abstrakter Staat, sondern Bürger und Unternehmen stehen für soziale Sicherheit ein. Den Preis dafür zahlen aber auch die mehr als fünf Millionen Arbeitslosen. Denn unter anderem haben die nicht zuletzt wegen der Sozialbeiträge hohen Lohnzusatzkosten im Westen 78 und im Osten 67 Prozent des Direktentgelts dafür gesorgt, dass Jobs in Deutschland verloren gegangen sind.

3 Seite 3 / Nr April 2005 Großbritannien Fruchtbarer Boden Premierminister Blair hat gute Chancen, die anstehenden Parlamentswahlen zu gewinnen. Denn die Wirtschaft im Vereinigten Königreich floriert. Dies ist im Wesentlichen den unternehmensfreundlichen Standortbedingungen zu verdanken, die Investitionen und Konsum angekurbelt und auch den Arbeitsmarkt auf Vordermann gebracht haben. Am 5. Mai wählen die Briten ein neues Parlament. Im Vorfeld des Urnengangs musste sich die seit acht Jahren regierende Labour-Partei immer wieder Kritik an ihrer Haltung zum Irak-Krieg sowie an der Anti-Terror-Politik anhören. Angelastet werden dürfte Premierminister Tony Blair auch, dass die traditionsreiche Automarke Rover vor kurzem die weiße Fahne hissen musste auch wenn der letzte urbritische Autohersteller bereits seit etwa zwanzig Jahren in Schwierigkeiten steckte. Letzteres braucht dem Regierungschef des Vereinigten Königreichs aber im Wahlkampf nicht den Schlaf zu rauben kann er ansonsten doch auf eine boomende Wirtschaft verweisen. Im Schnitt der Jahre 1995 bis 2004 legte das reale Bruttoinlandsprodukt um 2,8 Prozent zu verglichen mit nur 2 Prozent in den Euroländern. Und auch im laufenden Jahr wird die Erfolgsstory aller Voraussicht nach fortgeschrieben (Grafik): Die Wirtschaft Großbritanniens dürfte im Jahr 2005 preisbereinigt abermals um 2,8 Prozent wachsen. Wenn man den Blick einmal von Rover abwendet, zeigt nicht zuletzt die Automobilindustrie, was hinter der beeindruckenden Wachstumsbilanz steckt. Denn die im Vergleich zu anderen Industrieländern längeren Arbeitszeiten sowie niedrigere Arbeitskosten und Unternehmensteuern haben zahlreiche ausländische Hersteller wie Nissan, Honda und Co. auf die Insel gelockt. Entsprechend rollten dort im vergangenen Jahr fast 1,65 Millionen Pkws vom Band 27 Prozent mehr als noch zu Beginn der neunziger Jahre. Wie attraktiv das Königreich für ausländische Firmen ist, macht auch der starke Kapitalzufluss deutlich: Von 1995 bis 2003 flossen insgesamt mehr als 450 Milliarden Dollar an Direktinvestitionen an die Themse. Da auch die britischen Unternehmen die fruchtbaren Standortbedingungen zu nutzen verstehen, wurden zwischen London und Glasgow in den vergangenen Jahren ganz anders als hierzulande viele neue Maschinen gekauft sowie Wohn- und Geschäftsgebäude errichtet: Die realen Bruttoanlageinvestitionen stiegen im Schnitt der Jahre 2000 bis 2004 um 3,3 Prozent. Die Bauinvestitionen schossen sogar um jährlich 9,6 Prozent in die Höhe. Die gute Investitionslaune der Betriebe jenseits des Ärmelkanals ist zum großen Teil auf die Konsumfreude der Briten zurückzuführen. Diese gaben im vergangenen Jahr auf ihren Einkaufsbummeln preisbereinigt gut 3 Prozent mehr aus als Die Lust am Shopping wiederum rührt vor allem daher, dass die Untertanen von Elizabeth II. deutlich seltener von Jobsorgen geplagt sind als früher. Nicht zuletzt dank des liberalen Arbeitsmarktes ist die Arbeitslosenquote seit dem Jahr 2000 von 5,4 Prozent auf den historischen Tiefstand von zuletzt 4,7 Prozent gefallen, während die Beschäftigung Jahr für Jahr um rund 1 Prozent zunahm. Einen Schatten auf die sonnige Wirtschaftslandschaft wirft lediglich die zunehmende Verschuldung der Konsumenten. Das Volumen der Baudarlehen und Verbraucherkredite kletterte seit 2001 um jährlich mehr als 10 Prozent. Als Folge davon erhöhte sich das private Immobilienvermögen zwischen 1997 und 2003 um 120 Prozent. Experten warnen jedoch vor einer Preisblase auf dem Häusermarkt. Sollte diese platzen, müssten die Briten empfindliche Vermögenseinbußen hinnehmen was der Konsumkonjunktur und damit der gesamten Wirtschaft mehr als nur einen Kratzer verpassen dürfte. Großbritannien: Insel des Erfolgs Reales Bruttoinlandsprodukt (BIP) Veränderung gegenüber Vorjahr in Prozent 3,1 2,8 2,2 1, Verbraucherpreise Veränderung gegenüber Vorjahr in Prozent 1,6 1,9 Arbeitslosenquote in Prozent Haushaltssaldo in Prozent des BIP -1,7 2005: Prognose; Quelle: Europäische Kommisssion 1,3-3,4-3,2 Staatsverschuldung in Prozent des BIP 1,9 5,1 4,9 4,7 4,7-3,0 38,3 39,7 41,6 41,9 Leistungsbilanzsaldo in Prozent des BIP -1,7-1,8-1,9-2,2

4 Seite 4 / Nr April 2005 Studienfinanzierung Akademiker-Ausbildung auf Pump Das Studentenleben gilt als lustig, aber vor allem ist es teuer. Schließlich müssen sich die angehenden Akademiker während der Studienzeit finanziell über Wasser halten. Kommen Studiengebühren hinzu, wird der Gürtel noch enger geschnürt werden müssen. Zinsgünstige Studiendarlehen, die erst rückzahlbar sind, wenn die Kreditnehmer verdienen, sollen den Lebensunterhalt sichern helfen und gleichzeitig ein zügiges Studium ermöglichen. In den USA ist dies längst gang und gäbe und auch für Studenten aus weniger betuchten Familien attraktiv. Ein Studium zahlt sich aus: Im Schnitt verdient ein Akademiker im Berufsleben rund 60 Prozent mehr als jemand, der eine Lehre absolviert und danach keine weiteren Qualifikationen mehr erworben hat. Dabei muss ein Student den Lebensunterhalt während seiner Lernjahre aus eigener Kraft bestreiten, während der Azubi ab dem ersten Lehrtag bereits eine Vergütung erhält. Der Akademiker in spe wendet bis zum Examen für Miete, Bücher, Essen und Co. sogar ein kleines Vermögen auf: Bei Lebenshaltungskosten von durchschnittlich rund 700 Euro pro Monat summieren sich die Ausgaben für ein Studium von zwölf Semestern auf Euro. Der Staat zahlt ebenfalls schließlich stellt er die für das Studium notwendige Infrastruktur an den Hochschulen bereit. Im Schnitt der Studienfächer macht das je Studium Euro. Einzelne Bundesländer wollen die Studenten künftig auch an diesen Kosten beteiligen und Studiengebühren von im Schnitt 500 Euro pro Semester kassieren. Das würde das Leben für den angehenden Akademiker verteuern für Lernen und Lebenshaltung hätte er bis zum Studienabschluss gut Euro ausgegeben. Das Bafög ist da eher ein Tropfen auf den heißen Stein: Nur jeder vierte Studiosus erhält überhaupt noch die staatliche Unterstützung, die als Mix aus Darlehen und nicht rückzahlbarem Zuschuss gewährt wird. Längst speisen die Studenten ihr Haushaltsbudget aus verschiedenen Einnahmequellen (Grafik): Nach der 17. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks bestreiten die Eltern das Studentendasein zur Hälfte. Zu einem guten Viertel wird die studentische Haushaltskasse aus Einkünften durch Nebenjobs gefüllt. Studienfinanzierung in Deutschland: Der Einkommensmix So viel Prozent des monatlichen Einkommens von Studenten stammen aus diesen Quellen Unterstützung durch die Eltern Bafög Eigener Verdienst Sonstige Einkünfte Insgesamt Westdeutschland Ostdeutschland Stand: 2003; Sonstige: z.b. Sparverträge, Stipendien, Waisenrenten Quelle: Deutsches Studentenwerk Durchschnittseinkommen in Euro Die Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz macht nur noch 13 Prozent des Budgets aus. Das restliche knappe Zehntel des Lebensunterhalts finanzieren die Studenten mit Einnahmen aus Sparverträgen, sonstigen Familienunterstützungen, Waisenrenten, Stipendien und anderen Darlehen. Gerade diese Geldquelle soll wegen der Einführung von Studiengebühren künftig deutlich stärker sprudeln. Ein entsprechendes Studienfinanzierungsmodell hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) entwickelt. Die mehrheitlich dem Bund gehörende Bank betreut bereits die Abwicklung der im Bafög enthaltenen Darlehensanteile. Zudem vergibt die KfW seit 2001 Bildungskredite in Höhe von bislang maximal Euro für eine Laufzeit von maximal 24 Monaten. Diese Finanzspritze soll unter anderem solchen Studenten wirtschaftlich unter die Arme greifen, die normalerweise ihren Lebensunterhalt durch Nebenjobs verdienen, aber während der lernintensiven Examensphase keinem Broterwerb nachgehen können. Das KfW-Konzept sieht vor, dass Studenten an einer deutschen Hochschule unabhängig vom Familieneinkommen ein Darlehen von monatlich maximal 650 Euro aufnehmen können. Der Kredit wird über höchstens zehn Semester ausgezahlt und mit etwa 5 bis 5,5 Prozent verzinst. Der Zinssatz orientiert sich an der durchschnittlichen Rate, zu der europäische Geschäftsbanken sich gegenseitig Geld leihen, zuzüglich Bearbeitungsaufschlag und einem Zuschlag für die Abdeckung von Ausfallrisiken. Der Kreditnehmer kann dennoch ruhig schlafen, denn zurückzahlen muss er erst, wenn er verdient, und auch dann nur ab einer bestimmten Einkommensgrenze. Die KfW-Banker peilen einen durchschnittlichen Rückzahlungszeitraum von zehn Jahren an; maximal dürfen es 25 Jahre werden allerdings wird es dann teurer (Tabelle): Für ein Darlehen in Höhe von Euro werden bei einer Til-

5 Seite 5 / Nr April 2005 Studienförderung in den USA: Breite Förderpalette Im Studienjahr 2003/2004 vergebene Mittel in Milliarden Dollar Darlehen der US-Bundesstaaten Besondere Förderprogramme der US-Bundesregierung Stipendien der US-Bundesstaaten Steuerliche Abzugsmöglichkeiten der Studienkosten Private Bankdarlehen Quelle: Collegeboard: Trends in Student Aid 2004 Studienfinanzierung: Lange Rückzahlung kostet Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat ein Studienfinanzierungsmodell entwickelt, das Studenten an einer deutschen Hochschule, unabhängig vom Familieneinkommen, einen Kredit von bis zu 650 Euro pro Monat für maximal zehn Semester gewährt. Der Zinssatz für das Darlehen orientiert sich am Interbanken-Geldmarktzins EURIBOR. Die Rückzahlung beginnt frühestens ein Jahr nach Ende des Studiums und erst ab einem noch festzulegenden Mindesteinkommen. Quelle: Kreditanstalt für den Wiederaufbau 10,6 15,8 Stipendien der US-Bundesregierung gungsdauer von zehn Jahren Euro fällig. Zahlt der Darlehensnehmer den Betrag über 25 Jahre zurück, beläuft sich die Gesamtschuld auf mehr als Euro. Die Bank rechnet mit Kreditausfällen von maximal 15 Prozent, die durch die Zinseinnahmen gedeckt werden sollen. Auch höhere Marktzinsen will sie abfangen, damit die Kreditlast für die Studenten überschaubar bleibt. Darlehensnachlässe oder Stipendien für Studierende mit weniger solventen Eltern sind im KfW-Modell nicht vorgesehen. Derzeit haben erst einige Bundesländer angekündigt, das Erststudium kostenpflichtig zu machen. Sollte dies flächendeckend geschehen, werden mehr Studenten mehr Geld brauchen und wird das geplante Darlehensbudget der KfW womöglich zu knapp bestückt sein. In Deutschland machen Stipendien und Darlehen lediglich 15,5 Prozent der Hochschulausgaben aus in den USA sind es mehr als 37 Prozent. Dies hat sich dort positiv auf die soziale Zusammensetzung der Studentenschaft ausgewirkt: Im Jahr 2000 kamen an den öffentlichen, vier Jahre dauernden Colleges, die in etwa mit hiesigen Universitäten und Fachhochschulen vergleichbar sind, 22 Prozent der Studiosi aus einkommensschwachen Familien, an den teuren Privatcolleges sind es immerhin noch 20 Prozent, an den 50 besten US-Hochschulen sogar noch 18 Prozent der Studenten. Bafög und Co. haben hierzulande indes nicht dazu geführt, dass mehr junge Leute aus weniger bildungsbeflissenen Schichten studieren: An hiesigen Hochschulen stammten im Jahr 2000 nur 13 Prozent der Studenten aus Familien mit schwachem sozialen Hintergrund. Dabei zahlten die amerikanischen Studiosi im vergangenen Jahr auch an den öffentlichen Hochschulen Studiengebühren von im Schnitt Dollar. An den privaten Hochschulen, die rund jeder vierte Student besucht, wurden rund Dollar Gebühren fällig. Zusammen mit den Lebenshaltungskosten, die 2004 zwischen und Dollar lagen, lassen sich derartige Summen nur mithilfe eines ausgefeilten Stipendien- und Darlehensangebots finanzieren. Dieses Budget ist durchaus stattlich bestückt: Im Studienjahr 2003/2004 standen in den USA rund 122 Milliarden Dollar an öffentlichen Finanzierungsbeihilfen für Studenten bereit. Gut die Hälfte der Summe wurde als Darlehen vergeben (Grafik), wobei der überwiegende Teil staatlich subventioniert war. Denn gut zwei Drittel der Studienfinanzierung übernimmt die amerikanische Bundesregierung, ein knappes Fünftel vergeben die Hochschulen. Knapp 9 Prozent der Studienfinanzierung bestreiten private Bankdarlehen. In den Genuss von bundesstaatlich subventionierten Darlehen und Stipendien kamen im Jahr 2003 knapp 9 Millionen US-Studenten damit wird bei sechs von zehn Studiosi das Budget auf diese Weise gefüllt. Im Schnitt erhielt jeder von ihnen Dollar Staatshilfe. 6,3 6,0 Beispielrechnung: Bei einem durchschnittlichen Kredit von 350 Euro monatlich für acht Studiensemester bzw. insgesamt Euro, einem Zinssatz von 5,1 Prozent und einer Tilgungsdauer von... sind zurückzuzahlen in Euro 10 Jahren 15 Jahren 25 Jahren Monatliche Rückzahlungsrate Gesamtbelastung davon Zinsen 3,9 0,7 insgesamt 122,0 23,2 Stipendien der Hochschulen 55,5 Studiendarlehen der US-Bundesregierung (einschließlich garantierter und subventionierter Bankdarlehen) Die große Reichweite der amerikanischen Finanzierungsprogramme kommt nicht zuletzt dadurch zustande, dass man in den USA den privaten Kapitalmarkt einbindet. Im Studienjahr 2003/2004 wurden 77 Prozent der bundesstaatlich subventionierten Darlehen von rund 56 Milliarden Dollar über das seit 40 Jahren existierende Federal Family Educational Loan Program (FFELP) von privaten Banken vergeben. Diese erhalten eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 98 Prozent und die Zusage einer Mindestverzinsung. Zusätzlich vergeben sie rein private Darlehen, deren Zinssätze für Studierende sehr günstig sind. Und diese sind verlässliche Klienten: Im Jahr 2000 mussten lediglich knapp 6 Prozent aller staatlich geförderten Darlehen abgeschrieben werden, weil die Kreditnehmer sie nicht zurückzahlen konnten.

6 Seite 6 / Nr April 2005 Oeconomix Wirtschaftswissen via Mausklick Für die Aneignung von Wirtschafts- Know-how gibt es nun eine neue gute Adresse: die CD-Rom- und internetgestützte Lernsoftware Oeconomix. Sie wird im Auftrag der Citigroup Foundation vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln und der Citibank gemeinsam entwickelt. Mit Oeconomix können Schüler sowie Lehrer ökonomisches Know-how online und offline erwerben. Derzeit auf der Homepage und der CD-Rom verfügbar sind die beiden Lernmodule Konsum und Arbeitsmarkt; bis 2006 sollen dann die Kapitel Unternehmen, Kapitalmarkt, Wettbewerb und soziale Sicherung folgen. Oeconomix bietet zahlreiche interaktive Instrumente, mit denen ökonomisches Wissen auf unterhaltsame und individuelle Weise erworben wird so kann man die Rechte und Pflichten eines Auszubildenden erkunden oder herausfinden, wie sich eine Gehaltsabrechnung zusammensetzt. Auf ähnliche Weise bringen dem Nutzer ein Budgetplaner, ein Kreditrechner sowie Unternehmensund Strategiesimulationen das ökonomische Einmaleins bei. Zudem gibt es Spiele mit ökonomischem Bezug, und wer alle Kapitel durchgearbeitet hat, kann beim Spiel OeconoGame seine Kenntnisse unter Beweis stellen. Den Wissensstand überprüfen können die Nutzer auch mit Hilfe von Lernaufgaben, die zu lösen sind. Anschauliche Grafiken und aktuelle Statistiken unterstützen das Know-how-Training. Oeconomix ist in mehreren Lernniveaustufen angelegt und damit gleichsam für Anfänger mit geringen wirtschaftlichen Vorkenntnissen wie für Fortgeschrittene geeignet. Oeconomix wendet sich an Lehrer, die die Software im Klassenzimmer einsetzen können. Dabei Unterstützung leisten vertiefende Texte, Statistiken, Lernaufgaben, Grafiken, Spiele oder Dokumente, in denen einzelne Themen detaillierter behandelt werden. Für Schüler ist die Internetversion gedacht. Darin können sie Lernmodule selbstständig durcharbeiten, um sich etwa gezielt auf eine Klausur vorzubereiten. Um Oeconomix auch offline einsetzen zu können, wird Lehrern kostenlos eine CD-ROM zur Verfügung gestellt. Sie ist über die Bestelloption unter zu beziehen. Technische Berufe Mädchen motivieren Junge Frauen können einer technikorientierten Ausbildung eher selten etwas abgewinnen während viele Betriebe händeringend nach entsprechend qualifiziertem Nachwuchs suchen. Mit dem jährlichen Mädchen- Zukunftstag Girls Day wollen Unternehmen, Hochschulen, Verbände und Gewerkschaften daher mehr Schülerinnen für technische und techniknahe Berufe begeistern. Frauen und Technik passen nicht zusammen dieses Vorurteil wird mit Blick auf die Arbeitswelt leider noch häufig bestätigt. Fakt ist, dass der weibliche Nachwuchs um viele technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe einen Bogen macht (Grafik): Von allen Auszubildenden, die hierzulande seit dem vergangenen Jahr einen technischen oder techniknahen Beruf erlernen, sind weniger als 9 Prozent Frauen. Vor allem auf das Terrain der Metallverarbeitung oder der Elektrik wagen sich Mädchen kaum nur 2 bzw. 3 Prozent der Azubis im ersten Lehrjahr sind dort weiblich. Die jungen Damen bevorzugen Serviceberufe wie Bürokauffrau oder Arzthelferin (vgl. iwd 14/ 2005). Dass sich dieses Bild in den vergangenen zehn Jahren kaum verändert hat, bereitet den Unternehmen zunehmend Sorgen. Denn der Bedarf an technischem Fachpersonal wächst. Daher begrüßen die Betriebe den 2005 zum fünften Mal veranstalteten Girls Day den Mädchen-Zukunftstag. Mit dieser Initiative geben zahlreiche Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen und Hochschulen den Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 die Möglichkeit, technische und techniknahe Berufe in der Praxis kennen zu lernen. Die Mädchen besuchen Labors, Büros und Werkstätten, können dort selbst vieles ausprobieren und erfahren von den Beschäftigten, wie interessant und spannend Technikjobs sein können. Damit soll die weibliche Jugend motiviert werden, bei der Berufswahl die ganze Angebotspalette auszuschöpfen was offenbar auch gelingt. So berichten Unternehmen, die in den vergangenen Jahren bereits beim Girls Day mitgemacht haben, von einem steigenden Anteil von Ausbildungsbewerberinnen. Der Erfolg hat den Mädchen-Zukunftstag groß gemacht: In diesem Jahr hatten die Organisatoren für den 28. April etwa Veranstaltungen geplant, die mehr als Schülerinnen die Möglichkeit boten, Technik hautnah zu erleben. Die Teilnehmerinnen haben zudem die Chance, beim Wettbewerb unter mit ihrem Erlebnisbericht oder einer Reportage über eine Frau in einem typischen Männerberuf zahlreiche Sachpreise zu gewinnen. Frauen in der Berufsausbildung: Nicht allzu viele Technikfans Weibliche Auszubildende im ersten Lehrjahr 2004 Anteil an allen Auszubildenden in Prozent Technische Berufe (z.b. Technische Zeichnerinnen, Biologielaborantinnen) Übrige Fertigungsberufe (z.b. Chemikantinnen, Druckerinnen) Neue IT-Berufe (z.b. IT-System-Elektronikerinnen, Fachinformatikerinnen) Berufe im Elektrikbereich (z.b. Elektronikerinnen, Elektroanlagenmonteurinnen) Metallberufe (z.b. Verfahrensmechanikerinnen, Kraftfahrzeugmechatronikerinnen) ,1 10,9 2,9 2,0 Technische und techniknahe Berufe insgesamt Alle Ausbildungsberufe ,8 Stand: 30. September Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) 27,9 41,8

7 Seite 7 / Nr April 2005 Berufsausbildung Nach der Pflicht kommt die Kür Mehr als Lehrlinge geben sich derzeit nicht mehr mit dem Ausbildungspflichtprogramm in Betrieb und Berufsschule zufrieden. Sie büffeln oft auch nach Feierabend Fremdsprachen, belegen BWL- oder EDV-Kurse oder gehen für eine Zeitlang ins Ausland, um dort die Gepflogenheiten von Kunden und Lieferanten kennen zu lernen. Mit solchen Zusatzqualifikationen funkt es oft schneller beim beruflichen Aufstieg.*) Relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die duale Berufsausbildung in den vergangenen Jahren aufgerüstet: In vielen Bereichen geht sie weit über die Mindestanforderungen der Ausbildungsordnungen hinaus. Die zusätzlichen Qualifikationen werden entweder von den Betrieben selbst, Berufsschulen, Kammern, Akademien oder privaten Bildungseinrichtungen vermittelt. Wenn Kosten entstehen, werden sie zumeist von den Ausbildungsbetrieben getragen die Lehrlinge erhalten also ihre reguläre Ausbildungsvergütung; und auch die Schulungskosten wie Seminargebühren übernimmt die Firma. Ein Eigenbeitrag der Lehrlinge ist die große Ausnahme. Derzeit enthält die Datenbank rund zusätzliche Ausbildungsangebote, wobei sich die Hälfte der Lehrgänge auf nur zwei Gebiete beschränkt (Grafik): Ein Drittel der Auszubildenden, die solche Angebote wahrnehmen, erlernt eine Fremdsprache oder absolviert einen Auslandsaufenthalt, macht sich also fit für die globale Geschäftswelt. Jeder fünfte Azubi erlernt zusätzliche kaufmännische oder betriebswirtschaftliche Inhalte. Diese Verteilung ist jedoch nicht auf Dauer angelegt: Bei den Zusatzqualifikationen ist ein Kommen und Gehen festzustellen. Zum einen fallen Seminare weg, weil Inhalte in die reguläre Ausbildung aufgenommen wurden. Zum anderen machen technische Entwicklungen oft eine Neujustierung des Ange- Duale Berufsausbildung: Tüpfelchen auf dem i So viel Prozent der Auszubildenden, die Zusatzqualifikationen erwerben, entscheiden sich für folgende Bereiche Sonstige Tourismus/Gastronomie Medien/Telekommunikation Körperpflege/Gesundheit Bau- und Ausbauwesen Technik, Technologie Stand: Januar 2005 Quelle: 2,7 1,1 1,3 2,8 3,1 4,8 Schlüsselqualifikationen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit 8,2 (Fach-) Hochschulreife 9,8 bots notwendig. Vier Trends allerdings dürften langfristig sein: 1. Mehr Studienberechtigungen. Während der Berufsausbildung wird inzwischen ein Drittel aller Hochschulzugangsberechtigungen erworben die meisten davon in vollzeitschulischen Bildungsgängen im Anschluss an eine Lehre. Erst 2 Prozent der Auszubildenden mit Realschulabschluss erwerben das Abitur oder die Fachhochschulreife parallel zur Ausbildung. Hier fehlen Ressourcen an den Berufsschulen, die von den Ländern nicht bereitgestellt werden. 2. Engere Verzahnung von Aus- und Weiterbildung. Immer öfter werden Weiterbildungsinhalte wie Managementkenntnisse schon während der Berufsausbildung vermittelt. Derzeit beinhalten 17 Prozent aller Zusatzqualifikationen einen Weiterbildungsabschluss oder die erworbenen Kenntnisse werden später auf eine anerkannte Fortbildung angerechnet. Knapp Auszubildende erklimmen so mit ihrem Ausbildungsabschluss schon die erste Stufe der Karriereleiter. 3. Internationalisierung. Ohne Fremdsprachenkenntnisse und Auslandserfahrungen kommen im Zeitalter der Globalisierung auch Fachkräfte nicht mehr zurecht. Immer öfter werden deshalb die erforderlichen Kenntnisse durch Zusatzqualifikationen vermittelt. Über Auszubildende werden jährlich in internationalen Austauschprogrammen und Ausbildungsprojekten gefördert. Insofern ist es nur konsequent, dass Ausbildungsabschnitte, die im Ausland durchlaufen werden, durch das neue Berufsbildungsgesetz anerkannt werden. Die Bundesländer müssen jedoch ihre Hausaufgaben erst noch machen: Denn lediglich ein Viertel der Auszubildenden erhält derzeit in der Berufsschule regulären Fremdsprachenunterricht. Im Zuge der Neuordnung von Ausbildungsberufen sollten deshalb Fremdsprachen stärker in die Rahmenlehrpläne der Berufsschulen integriert werden. 4. Boom bei dualen Studiengängen. Ausbildungspraxis und Studium kombinieren inzwischen über Jugendliche. Die Interessenten können zwischen mehr als 500 verschiedenen dualen Studienmodellen wählen. Vor allem die privaten Fachhochschulen haben diesen Trend beschleunigt. Die Karrierechancen für Absolventen sind gut, immer mehr Abiturienten wetteifern deshalb um die knappen Plätze. Um das Angebot in Zukunft zu steigern, sind vor allem staatliche Hochschulen gefragt, mit den Unternehmen entsprechende Studiengänge zu entwickeln. *) 10,1 EDV/IT 35,3 Internationale Qualifikationen wie Fremdsprachen und Auslandsaufenthalte 20,7 BWL/kaufmännische Inhalte Vgl. Verena Waldhausen, Dirk Werner: Innovative Ansätze in der Berufsausbildung, IW-Analysen Nr. 12, Köln 2005, 72 Seiten, 14,80 Euro. Bestellung über Fax: (02 21) oder im Internet unter:

8 Seite 8 / Nr April 2005 Kindergärten Dürftiges Angebot für Berufstätige Viel mehr Mütter würden arbeiten, wenn sie könnten. Sich Vollzeit dem Hausfrauendasein zu widmen, stellt die wenigsten zufrieden. Vor allem eins hindert sie, an der Situation etwas zu ändern insbesondere in Westdeutschland gibt es viel zu wenig ganztägige Kinderbetreuungsstätten. Das Angebot der vorhandenen ist zudem alles andere als maßgeschneidert für Berufstätige. In Westdeutschland gelingt es nur einer Minderheit von Frauen, ihre Familie und einen ganz gewöhnlichen Nine-tofive-Job unter einen Hut zu bringen. Wie die jüngste Erhebung des Statistischen Bundesamtes im Rahmen des Mikrozensus ergab, war im Jahr 2004 zwischen Hamburg und München nur jede vierte Frau mit einem Kind in Vollzeit erwerbstätig, fast 40 Prozent arbeiteten gar nicht. Mit mehr Nachwuchs spitzt sich das Verhältnis noch zu (Grafik): Von den Müttern mit drei oder mehr Kindern steht gerade jede achte mit beiden Beinen im Beruf, über die Hälfte von ihnen widmet ihre Arbeitskraft ausschließlich der Familie. Im Osten der Republik sieht die Sache etwas anders aus. Dort ist jedes zweite weibliche Oberhaupt einer Familie mit ein oder zwei Kindern ganztags berufstätig. Nur ein knappes Drittel dieser Frauen arbeitet nicht und das zumeist Für Adressaufkleber Mütter: Im Westen selten mit Fulltimejob So viel Prozent der Frauen mit... arbeiteten einem Kind Vollzeit Teilzeit insgesamt... zwei Kindern Westdeutschland Ostdeutschland Westdeutschland Ostdeutschland... drei und Westdeutschland mehr Kindern Ostdeutschland im Alter von 15 bis 65 Jahren; ohne Elternteilzeit Quelle: Statistisches Bundesamt sogar unfreiwillig. Denn von Mecklenburg-Vorpommern bis Thüringen ist es oft schwieriger eine Stelle zu finden als einen Platz im Kindergarten. In Westen hingegen entscheiden sich nach wie vor viele Familien bewusst dafür, dass die Mutter eine Weile ganz aus dem Erwerbsleben aussteigt, um die Sprösslinge großzuziehen im Schnitt fünf Jahre lang. Doch das kostet Karrierechancen. So verdienen Mütter in Westdeutschland im Schnitt deutlich weniger als kinderlose Frauen. Hinzu kommt, dass sich Frauen im Westen mit Führungspositionen generell schwerer tun: Während in Ostdeutschland im Jahr 2004 immerhin 42 Prozent der abhängig beschäftigten Frauen zu den Führungskräften zählten, war es im Westen nicht einmal ein Drittel. Die lange Auszeit von Müttern dürfte ein Grund für diesen Unterschied sein. Nicht zuletzt deshalb hat ein gewisser Sinneswandel eingesetzt. In einer Untersuchung der Industrieländerorganisation OECD gab zwar über die Hälfte der befragten Paare mit Kindern unter sechs Jahren an, der Vater ernähre die Familie, die Mutter sei nicht erwerbstätig. Fast alle aber waren mit dieser Arbeitsteilung unglücklich. Zum Teil lag das daran, dass sich keine aushäusige Aufsicht für den Nachwuchs finden ließ: In Westdeutschland kamen 2004 auf 100 Kinder unter drei Jahren gerade drei Krippenplätze im Osten waren es immerhin 37. nicht erwerbstätig Auch bei den Vier- bis Sechsjährigen liegt noch vieles im Argen: Öffnungszeiten morgens. Die wenigsten Kindertagesstätten öffnen früh um sieben ihre Pforten genau das wäre aber oftmals nötig. Schließlich gilt es für die meisten berufstätigen Eltern die Anfahrt zur Arbeitsstätte einzukalkulieren. Öffnungszeiten abends. Genauso schwierig ist es, wenn der Kindergarten pünktlich um 18 Uhr Feierabend macht laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) trifft das aber auf 95 Prozent aller Kitas zu. Nur Betriebskindergärten sind mitarbeiterdienlicher: Jeder Dritte hat auch nach 18 Uhr geöffnet. Mittagsbetreuung. Laut offizieller Statistik bieten gerade zwei Drittel aller Kindertagesstätten ein Mittagessen an. Dadurch wird selbst eine Vormittagstätigkeit für Mütter zum Organisationsakt denn der Spross muss Punkt zwölf abgeholt werden und soll dann möglichst ein gesundes, frisch gekochtes Mahl vorgesetzt bekommen. Flexibilität. Den meisten Eltern wäre schon sehr geholfen, wenn die Einrichtungen etwas flexibler auf ihre Wünsche eingingen. In vielen Kitas ist es nicht möglich, Kinder nur dreimal pro Woche ganztags in Obhut zu geben. Gezahlt werden muss immer für fünf komplette Tage als Alternative steht nur Halbtagsbetreuung zur Wahl. Dieser Ausgabe liegt unsere Veröffentlichung Wirtschaft und Unterricht bei. Herausgeber: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Chefredakteur: Axel Rhein; Stellvertreterin: Brigitte Lausch Redaktion: Alexander Weber (verantwortlich), Irina Berenfeld, Klaus Chevalier, Redaktion Berlin: Klaus Schäfer Grafik/Layout: Ralf Sassen, Michael Kaspers Redaktionsassistenz: Angelika Goldenberg; Telefon: (02 21) Erscheinungsweise wöchentlich (monatlicher Bezugspreis: 7,60 Euro, zzgl. 3,01 Euro Versandkosten) Deutscher Instituts-Verlag GmbH, Gustav-Heinemann-Ufer 84 88, Köln, Postfach , Köln, Tel.: (02 21) , Fax: (02 21) Druck: Bercker Graphischer Betrieb GmbH & Co. KG, Kevelaer. Dem iwd wird einmal monatlich (außer Januar und Dezember) Wirtschaft und Unterricht beigelegt.

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