Ich bin Redakteurin bei Franken TV. Das ist der Regionalsender hier in Franken. Wir machen demnã chst einen Bericht.

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1 Forenbeitrag von Auswirkungen der Studiengebühren Forum: Studiengebühren sandroking (mã nnlich) schrieb am um 16:17 Uhr: Ich bin mal gespannt, was sich nach Einführung der Studiengebühren alles à ndert.ich hoff mal auf bessere Studienbedingungen und ein besseren Studentenausweis nicht einnen aus Papier und zum selber ausschneiden, der ist ja lã cherlich Andy-W (mã nnlich) schrieb am um 17:21 Uhr: also auf den studentenausweis is ja mal grad gesch******* ^^ nix à ndert sich, alles bleibt beim alten nur wir zahlen 1000 ocken im jahr mehr... wenn ich mir überleg wie oft ich bis jetzt in da uni war in den 2 semestern, is einmal gehen n ganzschã n teurer spass :D Anmu (weiblich) schrieb am um 17:49 Uhr: Hallo ihr. Ich bin Redakteurin bei Franken TV. Das ist der Regionalsender hier in Franken. Wir machen demnã chst einen Bericht. Dafür brã uchten wir einen Studenten oder eine Studentin, die durch die Studiengebühren wirklich Geldprobleme bekommt und sich durch Job(s) über Wasser halten muss. Wenn irgendjemand von Euch dazu Lust hã tte - ich wã¼rde gerne mit einem Kamerateam die Situation hinterleuchten. Wir sind auch alle ganz schrecklich nett. Das Ganze wird - grob geschã tzt- zwei Stunden dauern. Bitte, bitte, bitte meldet Euch ziemlich bald, denn wir wollen ja nicht die Aktualità t aus den Augen verlieren. gunther3003 (mã nnlich) schrieb am um 18:33 Uhr: Ich hab jetz schon Geldprobleme...die Frauen kosten einfach zu viel Geld...aber abgesehen davon...selber schuld... Otscho (mã nnlich) schrieb am um 18:37 Uhr: Soso, da sucht das Fernsehen also einen bemittleidenswerten Zeitgenossen, nur um auch ins Propagandahorn blasen zu kã nnen... Nookie (mã nnlich) schrieb am um 18:39 Uhr: In den USA sind es $4,000 - $20,000 an Studiengebuehren.

2 Die lachen nur ueber uns. Die 500 EUR kann ja wohl jeder abdruecken. SY_Panda (mã nnlich) schrieb am um 19:02 Uhr: du brauchst wohl keine freunde nookie oder ^^ Nookie (mã nnlich) schrieb am um 19:06 Uhr: oder auch nicht, wie auch immer... Jokohama (mã nnlich) schrieb am um 19:23 Uhr: Ohne Diskussion - ich wã¼rd auch 1000 oder mehr Euros pro Semester zahlen - wenn sich dafã¼r unsere Studienbedingungen verbessern wã¼rden. Doch davon kã nnen wir leider nur trã umen. Eigentlich kã nnten wir die Kohle auch gleich an die Staatskanzlei überweisen. Es ist traurig aus alten Erfahrungen zu wissen, dass man von der Politik sowieso nur beschissen wird und von ihr nichts zu erwarten hat. Golo (mã nnlich) schrieb am um 19:36 Uhr: Zusà tzlich muss man ja Bücher, Skripte, Parkkarte usw. auch noch selber zahlen... Und, wie oben schon gesagt: Dafür, dass man sich ca. 80% der Vorlesungen schenken kann und alles autodidaktisch daheim lernt ists echt viel! Wie ist das dann wenn man mit der Diplomarbeit noch in ein neues Semester reinrutscht? Zahl ich dann dafã¼r, dass meine Arbeit noch ein paar Wochen korrigiert wird? tired_riot (weiblich) schrieb am um 20:09 Uhr: nope. wenn du keine pruefungen in dem semester schreibst, musst du auch keine studiengebuehren zahlen. selbiges gilt bei urlaubssemester. ab und an lohnt es sich, den wisch, den man bei den imma-unterlagen dazubekommen hat, auch durchzulesen ;) crockie (mã nnlich) schrieb am um 22:37 Uhr: auch grotesk...neben den bã¼chern bla bla und der parkkarte *lol* ustony (mã nnlich) schrieb am um 22:54 Uhr: Mann!!! Was soll denn das wieder hier?!?! Kà nnt ihr nicht mal abwarten bevor ihr irgendwelche Anschuldigungen raushaut???!!! Tolle Halbweisheiten die ihr da wieder rauslast! In Jokohama, Andy-W Hauptsache mal was gesagt haben und rumnã rgeln!! Gebt doch der Umsetzung von Verbesserungen mit den Studiengebühren erstmal eine Chance!! accuzide (mã nnlich) schrieb am um 23:00 Uhr:

3 @Anmu: Kà nnt ihr in der Sendezeit in der ihr auf die Trà nendrã¼se drã¼cken wollt (was eh nix bringen wird) nicht lieber alle nã¼rnberger Banken abklappern und den Geschà ftsfã¼hrer vor der Kamera darum bitten einen Studentenkredit mit einem vertrã glichen Zinssatz (oder noch besser ganz ohne Zinsen) anzubieten? Ich glaub dass Studenten finanzielle Probleme bekommen werden ist jedem klar. Da braucht ihr keine Sendung drã¼ber machen. Aber konstruktive Maßnahmen zum fertigwerden mit der finanziellen Mehrbelastung ist das was wir jetzt brauchen. Fauli (mã nnlich) schrieb am um 23:32 Uhr: Jetzt muss ich auch mal meinen Senf hier dazu geben: An alle, die meinen, dass es wohl kein Problem sei, die kleinen 500 Euro pro Semester abzudrã¼cken: Ich glaube, ihr habt wirklich ne ganze Stange zu viel Geld und euch scheint das ja vielleicht bei entsprechenden familiã ren Verhà ltnissen nicht zu stã ren, aber es gibt dann doch Leute, die dieser Betrag sogar in ihrer Entscheidung zu studieren, empfindlich beeinflusst. Nur mal so zum Nachdenken. 500 Euro kã nnen fã¼r Leute, deren Eltern wirklich jemanden nicht unterstã¼tzen kã nnen, auch zum nebenbei dazuverdienen verdammt viel Geld sein. Und dann noch an Nookie: Stimmt wohl, in den USA sind es 4000$ bis 20000$, aber es gibt zwei empfindliche Unterschiede: 1. Die Studienbedingungen, über die man ja wohl kein vergleichendes Wort verlieren muss. 2. Stipendien, Kredite (ich meine solche, die wirklich auch an Studenten vergeben werden, die keine Sicherheiten auãÿer ihrem Studium haben) und andere Unterstützunsmaßnahmen z.b. durch Unternehmen. Prinzipiell mã chte ich sagen, dass ich tendenziell fã¼r Studiengebühren bin, wenn sie vernã¼nftig organisiert sind. Ich bin z.b. der Meinung, dass die Zahl der Studenten sehr wohl reduziert werden sollte (auch ein entscheidender Unterschied zu den USA), allerdings eher leistungsbasiert und nicht auf sozialer Ebene. Wenn entsprechende Maßnahmen getroffen werden wã¼rden, um beispielsweise den besten 30% jedes Abiturjahrgangs (damit meine ich nicht nur den Abiturschnitt, sondern auch beispielsweise auãÿerschulisches Engagement) ein Studium unabhã ngig von den sozialen Gegebenheiten ermã glicht, dann spricht meiner Meinung nach nichts oder nur sehr wenig mehr gegen Studiengebühren, aber das jetzt geplante und wohl auch durchgefã¼hrte System ist fã¼r mein Verstà ndnis eine Unverschà mtheit. andmaro (mã nnlich) schrieb am um 23:41 Uhr: die Einführung der Studiengebühren war schon lange fã llig! Bin voll dafã¼r und muss sagen dass es ja wohl inzwischen (z.b. von der KfW) auch ausreichende Gegenfinanzierungsmaßnahmen gibt. Studenten die hier zinslose Kredite fordern sollten vielleicht eher nach Kuba auswandern oder à hnliches! An dieser Stelle mã chte ich auch mal wieder meine schon à fters vorgetragene Vorderung vorbringen, nun endlich das Bafà g abzuschaffen! Aufgrund oben genannter Situation gibt es ja wohl keinen Grund mehr dafã¼r! Diese furchtbare Ausgeburt der deutschen Gleichmacherei hat nichts mit Chancengleichheit zu tun, sondern verstã rkt wie so oft in diesem Land falsche Anreizsysteme! Przemek (mã nnlich) schrieb am um 0:03 Uhr:

4 Man merkt doch ziemlich dass hier grã sstenteils WiSo Leute unterwegs sind... Sorry, die ganzen Leute die hier den ganzen Schwachsinn ablassen sollten mal ohne Papis Benz und Scheckbuch im Nacken studieren... So Jemand der schlichtweg schon aus seeehr soliden finanziellen Famillienverhà lltnissen stammt, wird auch sicherlich spã ter kein Problem haben bei einem von Papis Bekannten unterzukommen und dann auch wieder dick Kohle abkratzen. Aber ein Diplomzeugnis is schon lange keine Lizenz zum Gelddrucken mehr... weder bei à rzten noch bei so einigen hirnlosen Wirtschaftsfuzzis... *pfff* Studenten die die Kohle selber ausbringen mã¼ssen werden sauhart haben! An all die Leute die vorhin rumgestottert haben dass es ja soo locker machbar wã re noch mehr zu verlangen: Wie hoch meint ihr ist ein normales Studentenbudget pro Monat? 1500â wie bei euch? Also Viele sind mit 600â schon glã¼cklich... und das schaffen sie auch nur übers Bafà g â x 12 = 7200â... davon 1000 weg... und nur weil ihr etz theoretisch ausrechnen kã nnt um wieviel diese Leute weniger konsumieren, heisst das noch lange nicht dass ihr euch in irgendeiner Weise vorstellen kã nnt, was das fã¼r die Einzelexistenzen bedeutet. Jaja, ihr denkt euch bestimmt: "Sind ja eh alles Trottel"... aber weit gefehlt... Diese Leute dã¼rften allen Papa-Den-Sessel-Vor-Die-Füsse-Stellern (um damit natã¼rlich wieder ne Taschengelderhà hung einzufahren) vor allem in praktischer Lebensweisheit weit vorraus sein... Es gibt ein tolles polnisches Sprichwort: "Nur wenn man nie Geld hatte, weiss man was es wert ist." ego (mã nnlich) schrieb am um 0:26 Uhr: Jaja, diese Sozialwirte. Auch die BWLer schimpfen und dabei mit so einem Beitrag auch wieder die schã nsten Klischees über sich selber erfã¼llen. :-) Fauli (mã nnlich) schrieb am um 0:39 Uhr: Tja, ich als ebenfalls BWLer muss mich Przemek allerdings vollkommen anschlieãÿen, da in der Wiso in Nürnberg schon sehr viele verwã hnte Kindchen herumlaufen, die eigentlich mal keine Ahnung haben, was es heiãÿt, sich selbst um Alles zu kã¼mmern, anstatt den Papa anzurufen, der dann alles regelt. BAFà G abschaffen finde ich allerdings die Spitze an vollkommen realitã tsfremden Auswüchsen! Ich habe mal in irgendwelchen verwirrten anderen Là ndern gehã rt, dass die wertvollsten Investitionen diejenigen in die Bildung der jungen Menschen sind, aber da wã¼rde ich dann folglich auch zuerst mal das BAFà G streichen, bevor ich beispielsweise den gutverdienenden Leuten das Kindergeld, das viele auf ihrem Konto gar nicht mehr wahrnehmen, wegnehme, weil sie es wirklich nicht brauchen. Przemek (mã nnlich) schrieb am um 0:50 Uhr: Naja, ich erfã¼lle gerne das SoWi "Profil"... wenn du es Klischee nennst und mich in Schubladen steckst, dann wirds offensichtlich wer mal SEINE Einstellung überdenken sollte ;-) Ich studiere nunmal das was mir nahe liegt... wenn du BWL studierst weil du von Grund auf ein Halsabschneider bist (<- ich formuliere absichtlich überspitzt), dann mã¼sstest du mit so einer Kritik ja fertig

5 werden kã nnen... Viele stellen sich unter Bafà g ein komplettes Vermà gen vor... der Hà chsatz liegt zur Zeit bei 570â wenn man ausserhalb untergebracht ist... und damit man den bekommt, mã¼ssen die Eltern schlichtweg "wenig" verdienen, oder man muss viele Geschwister haben... Es gibt auch Menschen die NICHT den Hà chstsatz bekommen... sondern "nur" 300â... das is zwar toll... reicht aber trotzdem nicht aus wenn man nix mehr von seinen Eltern bekommt... Diese Leute MÃœSSEn dann arbeiten... Das ist ein existenzieller Zwang... keine Freiwilligkeit um die verdienten 50â gleich wieder im Planet oder sonst wo liegenzulassen... Disco Stu (mã nnlich) schrieb am um 1:06 andmaro: Sag mal, bist du eigentlich noch ganz sauber? Warum Bafà g abschaffen, welches als Ziel hat, soziale Ungleichheiten abzuschwã chen? Seit wann ist eine Investition seitens des Staates in Bildung von Nachteil? Die Familie, in der 3 Kinder studieren (die spã ter mal Steuern, Rente usw bezahlen) soll wohl nicht finanziell entlastet werden?? Ja ich weiãÿ der Staat ist pleite und kann nicht fã¼r alles und jeden sorgen, meine Rede, allerdings wird hier an der falschen Stelle gespart. Es heiãÿt doch stã ndig, dass Deutschlands Standortfaktor in Zukunft Bildung/Wissen sein wird, also bitte nicht an dieser Stelle sparen. Und ja, es macht einen Unterschied aus, ob ich mit â Schulden ins Berufsleben starte oder im finanziell grã¼nen Bereich! Ansonsten: Durch die Studiengebühren wird sich meiner Meinung nach nicht viel à ndern. Der Staat wird sich in dem Maß aus der Hochschulfinanzierung zurã¼ckziehen, was durch Studiengebühren gedeckt wird. Also lediglich eine Umfinanzierung. Also wird sich auch an der Wiso wenig à ndern, eher noch durch die Umstellung auf Bachelor/Master. Otscho (mã nnlich) schrieb am um 2:36 In den USA studieren in Relation etwa doppelt so viele wie bei uns, und das trotz Studiengebühren. Andy-W (mã nnlich) schrieb am um 4:13 gruãÿ andy Jokohama (mã nnlich) schrieb am um 10:13

6 in welchem land lebst du eigentlich? guten morgen, in deutschland wird man grundsã tzlich von der politik beschissen. und das lernt man hier sogar in der uni... Paranoid (mã nnlich) schrieb am um 10:46 inwiefern schafft bafã g denn falsche anreize? sweet-talk (weiblich) schrieb am um 11:36 Bildung aller in Ehren, aber wieso sollte ein Besserverdienender zusã tzlich andere Menschen subventionieren. Das tut er ja wohl schon zu genã¼ge, in dem er seinen Hà chststeuersatz zahlt. Wer viel leistet, bekommt eben auch mehr und warum sollte er dann Leute, die weniger leisten mitziehen? Das Leben ist nun mal so, dass es immer Besserverdienende und Schlechterverdienende gibt. Die die weniger verdienen, mã¼ssen eben mit dem zurecht kommen, was ihnen der Staat zur Verfügung stellt und dafã¼r zahlen Besserverdienende sowieso schon genug. Diese Kluft wird sich nun mal nicht à ndern oder sollen sich nun Besserverdienende beschweren, warum z.b. Politiker noch mehr bekommen als sie. Ist halt nun mal so und wenn das dem einen oder anderen nicht passt, dann muss er eben die Erde verlassen, da diese "Ungerechtigkeit" überall vorherrscht. Wenn ihr die Welt verbessern wollt, dann fang am besten wo anders an und nicht beim Thema Studiengebühren. Btw ich verdiene unterm Semester nebenbei rund 800 Euro im Monat, in dem ich nen Werksstudentenjob habe. Einfach mal arbeiten gehen und weniger Party machen, dann klappt`s auch mit dem Studium. Paranoid (mã nnlich) schrieb am um 12:16 "Wer viel leistet, bekommt eben auch mehr und warum sollte er dann Leute, die weniger leisten mitziehen?" weniger verdienen heiãÿt deiner meinung nach also weniger leisten? dann leisten sowohl sozialarbeiter, als auch beschã ftigte im kulturellen bereich und eine vielzahl anderer berufsgruppen offensichtlich ziemlich wenig. auch leisten dann schã nheitschirurgen deutlich mehr als ein arzt im notfalldienst. wenn das wirklich deine meinung ist, steht es um die humanen werte in deutschland offensichtlich noch schlechter als ich dachte. dass besserverdienende sozial schlechter gestellte personen unterstã¼tzen ist übrigens eines der grundprinzipien der sozialen marktwirtschaft, die ich immer noch als die beste anzustrebende wirtschaftsform halte. Fauli (mã nnlich) schrieb am um 12:24 "Einfach mal arbeiten gehen und weniger Party machen" Dann erzã hl mal, wieviel du bisher so insgesamt gearbeitet hast, denn ich lasse mir sicher nicht vorwerfen, zu viel Party zu machen! Ich habe also bisher drei Praktika, einen Werkstudentenjob, fange jetzt ein Zweitstudium in München an und mache zwei weitere Praktika. Da bin ich ja mal gespannt, ob ich dir immer noch zu viel Party mache und deshalb selber schuld bin, dass ich nicht dafã¼r bin, dass BAFà G abzuschaffen. Außerdem habe ich kein Problem damit, dass besserverdienende Leute mehr Mà glichkeiten haben, als Schlechterverdienende und auch ich finde das Steuersystem absolut verfehlt, da sozial

7 gerade nicht gerecht (davon kann man glaube ich bei einem solch extremen Spitzensteuersatz zuzã¼glich Abgaben wirklich nicht mehr sprechen), aber deshalb das BAFà G abschaffen? Was hast DU oder jeder andere Student denn bisher dazu beigetragen, dass deine Familie offensichtlich zu den Besserverdienenden gehã rt? Und wieso hast du denn dann bitte eher das Recht zu studieren, als andere? Es geht mir nicht darum, dass die einen mehr oder weniger bekommen, als die anderen, aber muss man die Leute, die aus à rmeren Verhà ltnissen stammen daran hindern, diese Verhà ltnisse zu verlassen? Das entnehme ich deinem Beitrag, denn die kã nnen es sich halt dann einfach nicht Stimmt schon, dass in den USA in Relation mehr Leute studieren, aber wenn man das auf die einzelnen Università ten und Studiengà nge umrechnet, sollte man da dann doch ein anderes Ergebnis rauskriegen. Und im Master Bereich, der ja mit unserem Diplom gleichzusetzen ist, sieht es ganz sicher anders aus. andmaro (mã nnlich) schrieb am um 12:30 stu: du hast das alles schon ganz prima verstanden! Humankapital ist wichtig und so weiter... Nur, werden mit Bafà g leider nicht diejenigen belohnt die viel leisten, sondern erstmal alle deren Eltern wenig verdienen! Kannst du mir mal erklã ren wo da der à konomische Sinn dahinter ist??? Wenn meine Eltern, die beileibe mehr als genug Steuern zahlen, auch noch das Bafà g der anderen mitfinanzieren? Es trã gt schon eher sozialistische Züge, wenn versucht wird mittels Bafà g alle gleich zu machen und dies aber zu lasten derer die wirklich was leisten. Nur mal so nebenbei bemerkt an die nette Dame Przemek: Ich habe zwei Lohnsteuerkarten und ein eigenes Gewerbe um mir meinen Lebensunterhalt zu verdienen! Ja und ich finde es eine Sauerei wenn sich andere Studenten auf ihren Arsch setzen kã nnen, nur weil ihnen das Bafà g-amt jeden Monat brav Geld überweist. Auf diese Weise wird in unserer Gesellschaft leider jeglicher Wille zur Leistungsbereitschaft unterminiert! Und Paranoid: Besorg dir doch mal informationsã konomische Ansà tze zur Anreizvertrà glichkeit, dann fã llt es dir vielleicht auch auf! Paranoid (mã nnlich) schrieb am um 12:44 soweit ich weiãÿ, kann man den bafã g anspruch nur aufrecht erhalten, wenn man bestimmte leistungen in begrenzter zeit nachweisen kann. insofern schafft das schon leistungsanreize. der à konomische sinn hinter dem bafã g ist, menschen unabhã ngig von ihrem sozialen umfeld bei entsprechender leistungsfã higkeit eine adã quate ausbildung zu ermã glichen, so dass sie spã ter einen besseren, wahrscheinlich auch hã her bezahlten job als ohne studium bekommen. zusã tzlich dazu, dass sie bafã g zurã¼ckzahlen (wenn auch nicht komplett) sorgen sie danach auãÿerdem dann fã¼r entsprechend hã here steuereinnahmen. klingt fã¼r mich nach einem sinnvollen anreizsystem, das mehr vorteile als nachteile bringt. aber du kannst mir ja mal einen crashkurs fã¼r informationsã konimische ansã tze zur anreizvertrã glichkeit geben...vielleicht kann deine meinung ja dann besser nachvollziehen. ich bekomme übrigens kein bafã g. Przemek (mã nnlich) schrieb am um 12:57 Uhr: a) Ich bin mã nnlich ;-)

8 b) Ich bin jetzt erst seit 2 Semestern an der Uni, aber ich habe gemerkt dass diejenigen die Bafà g bekommen deutlich motivierter sind in ihrem Studium als Andere... Diese Leute versuchen zumeist ihr (Grund-)studium (weiter bin ich ja noch net :D) wirklich auch in der Regelstudienzeit zu absolvieren... Andere lassens dafã¼r halt eher schleifen und schreiben pro Semester 2 statt 5 Prüfungen... Papa zahlt ;) andmaro: Wenn dein Profil stimmt bist du jetzt 26, schã n und gut, dass du jetzt arbeitest... aber hast du das seit dem 1. Semester gemacht? Wr hat dich finanziert als du angefangen hast zu studieren? Ãœberleg mal ob du studieren kã nntest wenn du nicht anderweitig fginanziert worden wã rest... Werkstudentenjobs in aller Ehre, aber das is auch nur was fã¼r Leute die schon mindestens in der Mitte ihre Studiums angekommen sind... Es geht hier darum dass sehr vielen jungen, überdurchschnittlich intelligenten Menschen die Mà glichkeit genommen wird, ein Studium anzufangen, um damit evtl. sich aus ihrer "sozialen Klasse" befreien zu kã nnen, indem sie evtl. spã ter auch zu den BEsserverdienern zã hlen... Falls sie diese Mà glichkeit nicht in sozial vertrã glicherweise bekommen (der Studienkredit ist definitiv NICHT sozialvertrã glich) bleiben die Armen immer arm und die Reichen immer reich... dass heisst aber lange nicht dass die Intelligenten obenstehen... Ich verstehe schon wieso ihr euch wehrt... das bedeutet fã¼r euch ja Konkurrenz... oder ihr fã¼hlt euch ausgebeutet, die, die noch kaum was an Steuern gezahlt haben... sondern nur deren Eltern... Jokohama (mã nnlich) schrieb am um 13:11 all die die 500 Euro toll finden: Schickt mir alle eure -Adresse, vielleicht melde ich mich mal bei euch, wenn ich Angestellte brauche die über nichts nachdenken und alles nachplappern. Diese 500 Euro sind der absolute Beschiss und euch stã rts nicht. Hier gehts nicht um den Betrag an sich, sondern was uns vorgegaukelt wird und was die Realità t ist. Eine einfache Rechnung: Vor 1 oder 2 Jahren wurden uns die Hochschulmittel spektakulã r gekã¼rzt. Das waren, wenn ich mich recht erinnere, rund 27 Mio Euro. Wir sind an der Uni rund Studenten. Selbst wenn all diese Studenten 500 Euro pro Semester zahlen wã¼rden, kommen wir im Jahr nur auf 25 Mio Euro... D.h. wir haben immer noch 2 Mio weniger als vor der Kürzung. (Und die Kürzungen sind im übrigen noch nicht am Ende) Und waren unsere Studienbedingungen vor der Kürzung toll? Nein, sie waren schon immer schlecht. Und was sollen die 500 Euro bewirken? Sie kã nnen uns auf den Stand vor den Kürzungen heben... Dazu sei noch angemerkt: Wir BWL Studenten werden garantiert nichts von den 500 Euro haben, wenn überhaupt flieãÿen all diese Mittel in die Unisanierung in Erlangen. Lasst euch doch von der Politik und vom tã glichen Schà ngerede nicht immer so verarschen... Anmu (weiblich) schrieb am um 13:23 Uhr: Natürlich nehmen wir nicht nur einen jammernden Studenten her, sondern wir bieten auch Finanzierungsoptionen und besuchen dafã¼r Banken. Außerdem soll nicht gejammert oder auf die Trà nendrã¼se gedrã¼ckt werden, sondern das

9 generelle Problem an einer Einzelperson illustriert werden. Ohne groãÿe Emotionalisierung, sondern faktenreich wie es Aufageb der Massenmedien ist. Auch kann je der oder diejenige generell fã¼r die Gebühren sein. Es geht nur um die Finanznot oder die Ratlosigkeit, die Ihr habt, nachdem die Gebühren jetzt beschlossene Sache sind. Headcom (mã nnlich) schrieb am um 14:49 Uhr: meine gã¼te Jokohama, du hast aber auch die Weisheit mit Là ffeln gefressen in deinem langen Leben. Wenn du mal die Satzung zu den Studiengebühren anschaust, werden die Mittel nicht nur nach Erlangen flieãÿen, sondern auch an die WISO. Und dieses ewige Geschimpfe von dir über die Politik geht mir tierisch auf die Nerven. Bleib doch mal locker und warte ab! cc59 (mã nnlich) schrieb am um 16:08 Uhr: Jeder fertig ausgebildeter Student erwirtschaftet wã hrend seiner Karriere locker die kosten seiner Ausbildung und zahlt diese dem Staat durch Steuern wieder. Hinzu kommt, daãÿ er weitere Arbeitsplà tze schafft fã¼r Menschen anderer Ausbildungen. Die Behauptung, daãÿ es nur fair ist wenn Studiengebühren von den Studenten und nicht von der gesamten Gesellschaft getragen werden soll, macht keinen sinn weil die gesamte Gesellschaft davon profitiert. genauso wie arm und reich. es ist auch nicht richtig das BAfà G zu kritisieren weil jeder Bezieher die Hà lfte (zins frei) zurã¼ck zahlen muãÿ. das gewã hrleistet, daãÿ diese Studenten verantwortungsvoller damit umgehen mã¼ssen. ich kriege keinen BAfà G. nicht einmal den teil den man zinsfrei zurã¼ck zahlen muãÿ. das nervt mich zwar, aber Studenten die den vollen BAfà G Satz erhalten kriegen sicherlich keine Unterstützung von zuhause. dann wã¼rde ich nã mlich nicht gerne mit ihnen tauschen. 1. Semester BWL/VWL. Makro: anti-zyklische Fiskalpolitik Wenn es dem Staat weniger gut geht, muãÿ er seine ausgaben erhã hen. Wieso wird dann genau das Gegenteil getan? Ausgerechnet jetzt sollten junge Menschen zum studieren motiviert werden, statt ihnen Hindernisse in den weg zu Ich gebe dir vollkommen Recht. wegen den von mir genannten Gründen kann es keine durchdachte Begründung aus der Sicht eines Studenten fã¼r die Studiengebühren geben. Außer natã¼rlich man kennt die wahre Bedeutung von Geld nicht. ""Papi zahlt schon, mir sind die Studiengebühren recht, weil die Konkurrenz weniger kannst du uns ein wenig mehr von deinem job verraten? du machst irgendwas richtig was ne ganze menge von uns falsch machen. Ich komme jetzt ins 3. Sem. Gibt es wirklich Arbeitgeber da drauãÿen die darauf warten mich mit einem 800euo Monatslohn einzustellen? sweet-talk (weiblich) schrieb am um 16:14 Uhr:

10 An alle Kollektivisten: Also ab und an kommt man sich hier wie bei Pà dagogen vor. Die erzã hlen einem auch immer was von sozialer Gerechtigkeit und von Umverteilung... Das ist ja auch alles schã n und gut, aber irgendwo gibt es eben eine Grenze. Und wer dann nicht genug Geld hat, der muss eben schauen wo er bleibt oder nen Kredit aufnehmen. Sicher gibt es soziale Hà rtfã lle in Deutschland und denen wã¼nsche ich auch das Geld, damit sie ein schã neres Leben haben und die gleichen Chancen. Nur so benehmen sich hier viele, die hier ihren Senf abgeben. Seid ihr alle soziale Hà rtefã lle oder was? Dem einen oder anderen schaden Studiengebühren sicher nicht, damit sie schneller studieren (und ja, da schlieãÿlich ich mich sogar mit ein, denn ich hã tte auch in 8 oder 9 Semestern meinen Abschluss machen kã nnen - so brauche ich 10, allerdings mit Nebenjob). Und an die nette Dame, die hier Soziales Wesen studiert: Bafà g soll fã¼r`s Studium motivieren, dann werden das Studiengebühren sicher auch. Ist doch ein guter Anreiz, schneller zu studieren. Und was die Gegenleistung fã¼r jeden Studenten betrifft, die ja auch jedem zusteht: Einfach mal abwarten! Wieso jetzt schon maulen, wenn man noch gar nicht weiãÿ, was kommt. Irgendwie ist das typisch Deutsch, in allem erst mal das negative sehen und MAULEN, MAULEN, MAULEN was das Zeug hã lt. Matthias (mã nnlich) schrieb am um 16:14 Ja, ich hatte im 3. Semester auch einen Job bei Siemens als Werkstudent. Bei 20 Stunden die Woche kommt man in etwa auf 800,- Euro. sweet-talk (weiblich) schrieb am um 16:24 In jeder grã ßeren Firma bekommt man 10 Euro und mehr fã¼r nen Job bezahlt. Ich bekomme 14 Euro und arbeite um die 16 Stunden pro Woche. In den Ferien Vollzeit. Einfach mal bei Firmen bewerben und aktiv werden. Viele sind ja leider auch zu faul, um sich neben dem Studium nen Job zu suchen. Ich habe auch etwas gebraucht, um so ne Stelle zu finden, aber wenn man will, dann geht das schon. Und auch neben dem Studium kann man arbeiten, dann hat man zwar weniger Freizeit, aber es geht! Wer sagt, dass ihm das zu sressig ist, hat einfach keinen wirklichen Elan oder ihm geht`s wrklich zu gut. Matthias hat ja anscheinend im 3. Semester auch nen Werkstudentenjob gefunden, also klappt das auch i Grundstudium. cc59 (mã nnlich) schrieb am um 17:08 Uhr: interesant. danke sweet-talk. matthias hat aber Sportwissenschaft studiert. 5 stunden tã glich arbeiten lassen sich in meinem nã chsten semester schwierig unterbringen. man kann sicherlich dafã¼r weniger stunden arbeiten und ich denke schon, dass es mã glich sein sollte wenn man sich wirklich mã¼he gibt. sweet-talk, aber hast du den rest von meinem letzten post überhaupt gelesen? deutschland geht es scheize und studiengebã¼hren verbessern die situation nur kurzfristig. langfristig haben sie aber negative auswirkungen. sweet-talk (weiblich) schrieb am um 17:54 Matthias hat BWL studiert, auch wenn bei ihm Sportwissenschaften eingetragen sind.;-) Ja ja, hab den Schluss schon noch gelesen. Ich selbst bin fã¼r Studiengebühren, wenn man als Student unitechnisch davon profitiert. Wenn dies nicht der Fall ist, dann kann man sicher das Geld gleich an den Freistaat überweisen. Ansonsten stã rt mich eigentlich nur das Gejammer hier und

11 die Tatsache, dass Leute mit mehr Geld andere stã ndig mitfinanzieren sollen. In einem gewissen Rahmen ist das sicher legitim, aber das hatte ich ja schon geschrieben. Arbeiten kann man wã hrend des Studium und somit kann man sich auch die 500 Euro leisten. Sicher ist das nicht immer bequem, aber das kann man von manchen Studenten ja auch nicht verlangen, die nachts stã ndig um die Hà user ziehen, am PC zocken, in x Sportvereinen sind oder stã ndig shoppen gehen, ausschlafen etc. Selbststà ndigkeit ist gefragt und da ist es nicht zu viel verlangt, wenn man sich den einen oder anderen Euro selbst verdient. Aber meistens scheitert`s am Engagement aufgrund von Bequemlichkeit, Faulheit oder Ausreden. Und wer wirklich keinen Job findet, der soll den Kopf nicht hã ngen lassen, einfach weiter suchen, irgendwann klappt`s schon! Geschenkt bekommt man im Leben nun mal nichts! Joe Black (mã nnlich) schrieb am um 17:59 Uhr: Ganz allgemein wã¼rde ich vielen hier raten, erst mal abzuwarten, ob sich nicht vielleicht doch was tut - in diesem Fall wã¼rden sich Studiengebühren nã mlich absolut lohnen! Und dadurch, dass jeder einen Studienkredit bekommen MUSS, sehe ich auch keine soziale Ungerechtigkeit. Warum sollte man nicht einen Kredit fã¼r seine Bildung aufnehmen? Gerade wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Bevà lkerung absolut bereit ist, sich fã¼r einen Flatscreen-Fernseher oder ein Auto zu verschulden. Und wenn hier Leute über die groãÿe Zusatzbelastung neben der PARKKARTE jammern, dann scheinen das ja schon mal keine sozialen Hà rtefã lle zu sein;-) Ganz nebenbei sollte man nicht vergessen, dass der Staat auch in Zukunft noch eine ganze Menge Geld in unsere Bildung steckt und nicht komplett aus der Finanzierung aussteigt, wie manche hier vorhersagen... fidelio (mã nnlich) schrieb am um 18:13 und sweet-talk: Das mag zwar sein, dass ihr einen so hohen Verdienst realisieren konntet. So frã¼h im Studium an eine so gut gezahlte Werkstudententà tigkeit ranzukommen ist eher ein Glücksfall bzw. nur mit abgeschlosser Berufsausbildung realisierbar aber sicher nicht die Regel (vor Vordiplom wird man selten überhaupt genommen). Der Zwang zu hohen Nebenverdiensten wird mit groãÿer Wahrscheinlichkeit zu sehr negativen Auswirkungen im Uni-Betrieb fã¼hren weil bei den HiWi-Tutor-Jobs eben deutlich weniger gezahlt wird. Zudem begeben sich Studenten, die auf Nebenverdienst dringend angewiesen sind in ein gefã hrliches Abhà ngkeitsverhã ltnis z.b. auch zu konjunkturellen Gegebenheiten (siehe IT-Crash vor ein paar Jahren bei denen viele Unternehmen die flexiblen Studentenarbeitpà tze abgebaut hatten) und auch eine Lohndumpingspirale ist nicht ganz ausgeschlossen. Zudem gerã t man permanent in einen Zeitkonflikt bzgl. schnellem Studium und Werkstudenten-Nebenverdienst, da sich beide im gleichen Wochen-Zeitfenster abspielen: 20 Stunden (das sind fast 3 volle Werktage) zu arbeiten ohne das Studium zu verlã ngern funktioniert vielleicht an der WiSo (und da bei WiPà ds auch schon nicht), an der FH-Nürnberg geht es schon in der BWL nicht, weil man immer wieder Kurse mit Anwesenheitsplicht hat oder auch Pflichtpraktika, die bei Vollzeitarbeit auch deutlich weniger abwerfen kã nnen. Dabei sollte man z.b. auch an die Techniker denken, die feste Stundenplà ne haben, die sich meist über alle 5 Tage erstrecken. Oder wo findet ein SozPà d einen berufsnahen Nebenjob, der 10EUR/h abwirft wenn sie bislang bei den soz. Einrichtungen eherenamtlich arbeiten? In den Fà llen bleiben nur noch irgendwelche ausbildungsfremden Abend-/Wochenendjobs wie Kellnern oder Callcenter übrig aber die gibt es auch nicht so hã ufig und bei weitem nicht so gut bezahlt. Daher denke ich, dass die Studiengebühren auch in erster Linie weniger einen Effekt auf die BWL

12 oder Ing.-Studiengà nge haben ausser dass die Studienzeiten nochmal lã nger werden (bzw. durch Bachelor wird es dann ein Nullsummenspiel statt eine Verkürzung ggã¼. Diplom) wird die den Gebührenblock nach Studienende schnell abtragen kã nnen, aber auf die sogenannte "brotlose Kunst" oder sogar auf à rzte die in den ersten Berufsjahren oft schlechter bezahlt sind als ein Facharbeiter. Die Frage ist auch, ob ein rohstoffarmes Land wie D. mit ohnehin niedriger Akademikerquote verglichen zum Rest Europas durch die Gebühren einen weiteren Anreiz zum Nicht-Studieren setzen solle... ustony (mã nnlich) schrieb am um 19:07 Und weil das schon immer so war dass Politik schlecht ist wirds auch weiterhin so sein oder wie??? Du wã¼rdst wohl auch noch versuchen ein feuer zu machen indem du versuchst zwei holzchen aneinander zu reiben. Zur Info: Dinge à ndern sich, und nicht alles bleibt gleich! Deswegen sollte man auch mal schauen was passiert bevor man mit Polemik um sich wirft! cc59 (mã nnlich) schrieb am um 19:44 Uhr: ustony: dann nenn uns doch ein paar Beispiele wie sich ein noch teurerers Studium lohnen kã nnte. Beim Studienfach Chemie werden sie vielleicht mit dem Geld ein paar neue Reagenzglà ser und Plutonium kaufen damit die Chemiker besser üben kã nnen. An was hat es denn in vergangener Zeit an der WiSo gefehlt? Studenten aus hã heren Semestern mã¼ssten das besser beurteilen kã nnen als ich. also? Abgesehen von der Frage ob man sich das nun leisten kann oder nicht sollte jeder Mensch mit seinem gesunden Menschenverstand fragen ob er fã¼r sein Geld auch das kriegt was es wert ist. Letztendlich wird man das nur im nachhinein beurteilen kã nnen. Aber um das zu gewã hr leisten, brauchen wir kritische Studenten, welche die Ausgaben der Uni hinterfragen. Wir brauchen auf keinen Fall Studenten die glauben alles wird sich schon von alleine regeln, denn diese werden als erstes verarscht. nur fã¼r den fall, dass jokohama recht hat und diese Studiengebühren lediglich eingefã¼hrt werden um geringere Staatsausgaben im Bildungsbereich zu finanzieren, mã¼ssten wir uns alle einig sein, dass wir mã chtig übers Ohr gehauen werden. Und zwar nicht nur wir Studenten, sondern das ganze Deutsche Volk. ustony (mã nnlich) schrieb am um 20:35 den hier hab ich mal dazu erã ffnet um ein bisschen die verbesserungsmã glichkeiten zu sammel um_id=96 ich glaub zwar so einen thread gabs schonmal, der ist aber dann irgendwie unter Studiengebühr kritikern zusammengebrochen :-)

13 Zu deinem letzten Kommentar:... alle bã¼rger übers ohr gehauen... Naja, alle meine freunde die nicht studiert haben, sondern eine lehre gemacht haben finden es gut, dass studenten fã¼r ihre bildung selber aufkommen mã¼ssen... Und ich muss sagen ich finds auch gut... Zu dem ganzen "ja jetzt koennen weniger studieren,..." Das seh ich genau andersrum: -Jetzt kã nnen mehr leute studieren als vorher, da durch die ganzen Bildungskredite auch menschen die weder von eltern noch von bafã g seiten ausreichend unterstutzt werden kã nnen auch die chance auf ein studium haben. Das man nachher Schulden hat hateine abschreckungsfunktion, aber dennoch - mutmaãÿe ich - werden die die vertrauen in sich selbst und ihre fã higkeiten haben eben diese schulden auf sich nehmen... so sind sie in der lage ihr studium komplett selber zu finanzieren... Ich wã¼rde einen Kredit auf mich nehmen um as geld in meine Bildung zu investieren accuzide (mã nnlich) schrieb am um 20:38 >nur fã¼r den fall, dass jokohama recht hat und diese Studiengebühren >lediglich eingefã¼hrt werden um geringere Staatsausgaben im >Bildungsbereich zu finanzieren, mã¼ssten wir uns alle einig sein, dass wir >mã chtig übers Ohr gehauen werden. Und zwar nicht nur wir Studenten, >sondern das ganze Deutsche Volk. was wã re dir denn lieber um in 10 Jahren überhaupt noch Staatsausgaben über zu haben um den Bildungsbereich zu fã rdern? Studiengebühren oder eine Steuer(/erhà hung) fã¼r jeden Deutschen? Welches Modell ist wohl sozial gerechter? Bei einem Haushaltsdefizit von 50Mille muss eben gespart werden. Aber wenn jeder "aber nicht bei mir schreit" kommen wir nicht weiter... cc59 (mã nnlich) schrieb am um 21:54 ich wiederhole mich zwar ungerne aber in deinem fall mach ich eine ausnahme weil du informatik an der fh studierst. Wir haben im 1. Semester gelernt dass Forschung & Entwicklung / Bildung sich selbst finanzieren. wenn du in 10 jahren viel weniger akademiker in deutschland hast, werden die Staatseinahmen auch geringer sein. google "Milton Studentenkredite sind klasse aber wir sollten unabhã ngig zu den Studiengebühren die Mà glichkeit haben diese zu beziehen. Gute Idee wegen deinem thread. ich bin gespannt was dabei heraus kommt. bis jetzt wurde aber nur kosmetik vorgeschlagen. >>>wenn dein stuhl kaputt is, dann setz dich eins weiter! wenn dir kalt ist, dann zieh dir ne jacke an!... die bib ist schonmal ein guter ansatz punkt. ich hab eher gehofft, dass die eigentliche qualitã t vom lern-stoff verbessert wird, damit ich nach den 5 jahren uni ein grã ßeres wissen habe, als wie wenn ich in den 5 jahren 5000euro weniger zahl (stundenlohn 10euro, 500 stunden mehr zeit zum lernen hab)

14 accuzide (mã nnlich) schrieb am um 22:10 Weißt du wir Informatiker lernen an der FH etwas das nennt sich "Prinzip von Theorie und Praxis". Da geht es darum, dass ein Modell eigentlich die Realità t beschreibt und vorraussagbar macht aber am Ende kommts trotzdem oft anders. Sollten die Professoren an eurer Università t vielleicht auch mal erzã hlen damit euch die zweitklassigen FHler (ja ich kenn Schachtis Ausführungen dazu) sowas nicht beibringen mã¼ssen. fidelio (mã nnlich) schrieb am um 22:21 Ich seh die Studiengebühren auch als groãÿes volkswirtschaftliches Experiment. Es wird sich erst in den nã chsten Jahren zeigen, ob die Studienanfà ngerzahlen rauf oder runter gehen und in welchen Studiengà ngen die Auswirkungen am Grà ßten sind. Und wenn man da kein permantes Monitoring betreibt und schnell gegensteuert stehen wir halt in 5 Jahren evtl. ohne genug Forscher, à rtzte, Altenheimleitern etc. da. Die ganzen Seiteneffekte sind erst recht noch nicht absehbar auf: - Arbeitsmarkt (erhã hte Studentenwerktà tigkeit vs. normaler Arbeitsmarkt) - Kreditwirtschaft - Familiengründung, Geburtenzahlen - Hausbau - private Altersversorgemaßnahmen - Gehaltsniveau der Absolventen und und und... ustony (mã nnlich) schrieb am um 23:05 Monitoring ist auch eine sehr sinnvolle sache, die ich gut finde... was ich nicht gut finde sind einfach so sachen wie "ist doch eh alles scheisse" "wir werden nur beschissen" "die hauen uns doch immer übers ohr" und was die Berufspessimisten und Schlechtmacher sonst noch von sich geben bevor überhaupt irgendwas passiert ist, oder es nur den Ansatz gibt so eine behauptung fã¼r diesen fall zu belegen Neptun (mã nnlich) schrieb am um 23:18 Uhr: Ich finde dass Studiengebühren und das derzeitige Hochschulgesetz nicht zusammenpassen. Die Unis und FHs mã¼ssten unabhã ngiger von den Kultusministerien arbeiten kã nnen. Auf der einen Seite ist kein Geld da und auf der anderen Seite ist es nicht mã glich einen Professor loszuwerden, der seinen Job nicht macht. die Studiengebühren werden natã¼rlich zunã chst zu einem Rückgang der Studentenzahlen sorgen, aber das ist nur auf dem Papier! Es wird sich wegen der Studiengebühren niemand mehr immatrikulieren, nur um nach dem Abi in der Ausbildung einen Platz in einem Studentenwohnheim zu bekommen, oder um nach der Diplomarbeit noch ein halbes Jahr Studentenstatus

15 dranzuhã ngen. Es gibt noch viele weitere Beispiele von Mà glichkeiten mit dem Studentenstatus ein paar Euro zu sparen. Typisch auch... keinen Wunschstudienplatz bekommen, also mal bei Geologie einschreiben und ein halbes Jahr ein bissl jobben und Urlaub machen. So sind die Hochschulen also zunã chst mal alle Karteileichen los. Für die ordentlichen Studenten sind Studiengebühren schon hart, aber wenn man mit anderen Berufsgruppen vergleicht, stellt man eine gewisse Ungerechtigkeit fest: Ein Facharbeiter oder Handwerker, der seinen Meister oder Techniker machen mã chte zahlt nicht schlecht dafã¼r und finanziert durch die Steuern, die er abdrã¼ckt, die Hochschulen in Deutschland. Das kann es auch nicht sein. GMC (mã nnlich) schrieb am um 23:21 Uhr: Leute, ich muss accuzide zustimmen; keiner kann zu diesem Zeitpunkt sagen, wie sich die Studiengebühren auswirken werden, auch nicht wenn er mit humankapitaltheoretischen, informationsã konomischen oder anderen Modellen argumentiert. Alle diese Modelle erklã ren doch nur einen Teilaspekt der Realità t. Deshalb sollte man meiner Meinung nach abwarten, wie die Hochschullandschaft in paar Jahren tatsã chlich aussieht (hoffentlich besser als jetzt). Stammtischparolen wie "ist doch eh alles scheisse" "wir werden nur beschissen" sind jedoch echt fã¼r den "A..." P.S. Ob jemand auf der FH oder der Uni ist hat meiner Meinung nach nix damit zu tun, ob er gesellschaftliche Entwicklungen richtig einschã tzt. Ich glaube nicht dass wir Unistudenten den FH'lern soo viel voraus haben... Disco Stu (mã nnlich) schrieb am um 23:37 andmaro: Paranoid hat es eigentlich ganz gut erklã rt, was es mit dem Bafà g auf sich hat. Leute zum Studieren zu ermutigen, die es sonst vielleicht nicht tun wã¼rden. Ich selbst bekomme kein Bafà g, kenne aber einen Chemiestudenten aus meinem Jahrgang, der den Bafà g-hã chstsatz bekommt. Seine Eltern sind Landwirte, die u.a. dafã¼r sorgen, dass wir Kartoffeln aus heimischen Anbau auf dem Teller liegen haben, allerdings nicht soviel damit verdienen, dass sie nach Bafà g Gesetz verpflichtet sind, fã¼r dessen Studium aufzukommen (bei 2 kleinen Geschwistern) Ich denke, dass Leute, deren Eltern nicht zu Großverdienern gehã ren, bei Studiengebühren und Wegfall des Bafà g eher eine Ausbildung beginnen wã¼rden und damit Haupt-und Realschülern die ohnehin knappen Ausbildungsplà tze wegschnappen wã¼rden. Damit, lieber andmaro, ist auch der à konomische Sinn erklã rt: Mehr Leute zum Studium zu ermutigen! Man darf nicht vergessen dass es in D. im Vergleich mit anderen Là ndern viel zu wenige Studenten bzw Absolventen gibt! (wobei auch das Schulsystem seinen Teil dazu beitrã gt) Da nun sozialistische Züge zu sehen, ist nun wirklich aus der Luft gegriffen, damit kã nnte man auch gleich jedes staatliches Handeln fã¼r sozialistisch erklã ren. Noch was zum Thema Werkstudent u Ferienarbeit: Wieviele eines Wiso-Jahrgangs sind den Werkstudenten?? Jeder 20igste? Jeder 30igste? Jedenfalls gibt es nicht fã¼r alle einen Werkstudentjob, von den Lehrà mtlern, Medizinern usw mal ganz abgesehen. Ich selbst mach seit 4 Jahren Ferienarbeit, wenn jeder Student das machen wã¼rde, mã¼sste man sich ja 2 Jahre im Voraus bewerben, um einen Platz zu bekommen. Also, Bafà g macht meines Erachtens wirklich Sinn, zumal es Leistungsnachweise gibt und eh die Hà lfte zurã¼ckbezahlt werden muss. Was die Studiengebühren bringen, wird man sehen...

16 cc59 (mã nnlich) schrieb am um 23:37 wir an der uni lernen auch ein modell, das heisst "wenn ich blã dsinn rede und verbessert werde bin ich ruhig und blamiere mich nicht weiter". vielleicht sollten die lehrer an der FH euch dieses modell auch beibringen. Neptun (mã nnlich) schrieb am um 0:09 Uhr: "nur fã¼r den fall, dass jokohama recht hat und diese Studiengebühren lediglich eingefã¼hrt werden um geringere Staatsausgaben im Bildungsbereich zu finanzieren, mã¼ssten wir uns alle einig sein, dass wir mã chtig übers Ohr gehauen werden. Und zwar nicht nur wir Studenten, sondern das ganze Deutsche Dein Spruch strotzt ja vor Weisheit... Wir werden übers Ohr gehauen, weil wir nicht einverstanden sind Kürzungen in anderen Bereichen hinzunehmen. Ich wã¼rde auch lieber anfangen bei den Rentnern zu kã¼rzen, aber leider sind sie anderer Meinung und haben auch das Wahlrecht. ;) cc59 (mã nnlich) schrieb am um 1:02 Uhr: wer zahlt denn in 10 jahren die renten beitã ge? les dir meinen beitrag von 21:54 durch. in studenten zu investieren ist die einzige Mà glichkeit das gesamtwirtschaftliche GG beizubehalten. Wer strotzt jetzt vor Weisheit? fidelio (mã nnlich) schrieb am um 2:29 Volkswirtschaftlich rational ja. Bei Politikern, die fã¼r sich rational das Grenzstimmenoptimum suchen kommen evtl. zu einem anderen Ergebnis. Dadurch, dass du die Lebensjahre 0 bis 17 nicht wã hren darfst, vor deinem Studienbeginn wegen 4-5-jà hriger Wahlperiode vielleicht noch gar nicht gewã hlt hast aber natã¼rlich nicht ab 18 Jahre vor dem Tod nicht mehr wã hlen darfst entsteht leider doch eine Schieflage. FX (mã nnlich) schrieb am um 7:33 Uhr: Ich finde den Vergleich mit dem Techniker und dem Meister immer so nett.. Die ja auch zahlen muessen.. stimmt schon, aber die arbeiten ja auch schon, bekommen in der Lehre schon Geld.. mir hat weder die Schule noch die Uni bisher etwas gezahlt das ich studiere. Wie bisher schon mehrfach erwaehnt, was mir der Staat indirekt durch seine Bildungsinvestitionen zahlt zahle ich spaeter indirekt durch hoehere Steuern, Beschaeftigung von Angestellten etc zurueck. Wenn man Studiengebuehren einfuehrt muss man auch vernuenftige Finanzierungssysteme anbieten, ein Student braucht etwa Euro pro Jahr, das sind ca Euro fuer das komplette Studium - weniger eventuell wenn man die beschleunigte Studienzeit beruecksichtigt, da eine solche Summe den Verzicht auf einen Nebenjob erlaubt. Problem hierbei, die Rueckzahlung muss sozialvertraeglich gestaltet sein, und durch den Schuldenberg wird sich Familienfruendung von Akademikern ja noch weiter hinauszoegern. Studiengebuehren allgemein werfen auch das Problem der Organisation der Lehre auf.. wenn ich nachweisen kann das ich unverschuldet einige Pruefungen nicht schreiben konnte, durch

17 administrative Unfaehigkeit der Univerwaltung, werden mir dann als Ausgleich Studiengebuehren fuer 1-2 Semester erlassen? Kann ich verlangen das die Semester umorganisiert werden? (Ich hab keinen Bock die ersten 2,5 Monate eines Semesters rumzugammeln und zu warten das der Prof endlich mit dem Stoff vorankommt, um dann 4 Wochen vor Semesterschluss den relevanten Stoff zu bekommen, insgesamt 6 Wochen wie bloed auf alle Pruefungenzu lernen und dann wieder 2 Monate rumzugammeln und auf den Semesteranfang zu warten). Und noch mal Bafoeg: Bafoeg braeuchten wir nicht mit vernuenftigen Finanzierungsmodellen. Bis dahin brauchen wir es noch. Und von den Bafoegempfaengern die ich kenne bekommen die meisten es unberechtigt, sprich Geld wird verschoben, Papis Steuerberater rechnet ihn zum quasi Sozialfall oder der Bauernhof ist wie durch ein Wunder ein Verlustgeschaeft.. ein Glueck wird seit gut 2 Jahren hier mehr durchgegriffen.. Uebrigens, wer kurzfristig wegen der gebuehren Probleme bekommt: hier gibt's den staatlichen Kredit via KfW.. und ein paar Schulden kann man glaub ich jedem zumuten..;) Joe Black (mã nnlich) schrieb am um 10:55 Uhr: Nochmal zum Werkstudentenjob: Ich glaube nicht, dass man fã¼r 500 Euro Mehrausgaben pro Semester 20 Stunden pro Woche arbeiten muss. In meinen Augen machen 500 Euro nã mlich einen Mehraufwand von 20 Euro pro Woche aus, und das wã ren dann je nach Job 2-3 Stunden Arbeit. Sollte doch machbar sein, oder??? Und wer weiãÿ... vielleicht werden ja sogar mehr Tutoren/ Assistenten eingestellt, so dass man das Studium um 1 Semester im Schnitt verkã¼rzen kã nnte? Dann hã tten sich die Mehrausgaben durch das kã¼rzere Studium sowieso schon ausgeglichen... fidelio (mã nnlich) schrieb am um 14:24 Die 2-3 Stunden Arbeit (übrigens auch schon ein halber Tag inkl. nã tiger Anfahrt) sind aber eine rein theoretische Rechnung. Hatte mich damals auch nach Werksstudentenjobs umgesehen und unter mind. 15 Stunden (bevorzugt 20h) hatten die wenigsten Unternehmen ein Interesse - klar du musst schliesslich am Ball bleiben um produktiv arbeiten zu kã nnen und das geht mit 1 Tag pro Woche nicht. Daher hatte ich immer verstã rkter auf Arbeit in den Semesterferien gesetzt, denn das bremst das Studium nicht aus. Tutoren arbeiten mit viel Enthusiasmus und dã¼rfen nicht auf Nebenverdienst angewiesen sein. Weisst du was die verdienen? Bislang recht wenig nachdem der HiWi-Satz schon angeblich sein über 20 Jahren nicht angepasst wurde. Joe Black (mã nnlich) schrieb am um 14:57 Uhr: Ich habe jahrelang als Tutor gearbeitet - soweit ich mich erinnere, bekommt man da 5,60 Euro oder so. Schon ziemlich mau, aber wenn du da 6-8 Stunden pro Woche machst, sind's halt doch 150 Euro im Monat ohne sich zu überarbeiten. Und die Arbeitszeiten waren zumindest bei mir damals immer extrem flexibel... Amy_Nbg (weiblich) schrieb am um 19:07 Uhr: Arrghh...mein Beitrag isweg!! Vermutlich wieder die EUR Zeichen!also nochmal...

18 "b) Ich bin jetzt erst seit 2 Semestern an der Uni, aber ich habe gemerkt dass diejenigen die Bafà g bekommen deutlich motivierter sind in ihrem Studium als Andere... Diese Leute versuchen zumeist ihr (Grund-)studium (weiter bin ich ja noch net :D) wirklich auch in der Regelstudienzeit zu absolvieren... Andere lassens dafã¼r halt eher schleifen und schreiben pro Semester 2 statt 5 Prüfungen... Papa zahlt ;)" Zitat Przemek So, lieber Przemek (hoff das is jetzt richtig): MERKE 1. nicht alle Leute die kein Bafà g kriegen bekommen alles von Papa bezahlt. Das hat sich anscheinend immer noch nicht herumgesprochen. 2. nicht alle Leute die kein Bafà g bekommen nehmen ihr Studium nicht ernst. S.o. Zur allgemeinen Diskussion: Man KANN arbeiten neben dem Studium, ich spreche aus Erfahrung. Ok, vielleicht findet nicht jeder nen 12-14EUR/Std-Job - dann arbeitet eben fã¼r weniger?! Außerdem - wenn man etwas Initative zeigt und sich geschickt anstellt, findet man nen Job der so bezahlt ist. Ich verdiene zwischen 10 und 16 EURin der Stunde mit Nebenjobs. AUCH schon im 1. Semester und übrigens auch schon neben der Schule!!Aber ich bin habe eben auch ein eigenes Gewerbe- das is halt manchmal etwas stressiger!! Wie viele Leute mich in der Uni schon mal drauf angesprochen haben und meinten sie wã¼rden sowas auch gern machen (arbeite auf Messen und mach Promo)...aber wenn sie dann hã ren, pausenlos am Ball bleiben, immerzu bewerben, stã ndig irgendwas aktualisieren online, und dann TATSà CHLICH auch ne Rechnung schreiben und ne Steuererklà rung machen?! Neiiiiin...viiiiel zu stressig!! Aber wenn man viel Geld verdienen will muãÿ man halt auch mal etwas dafã¼r tun! Und wenn man nen 5Tagestundenplan hat?? Dann arbeitet man eben abends oder am WE!! Hab ich auch schon oft genug gemacht! Und gerade deswegen hasse ich auch so pauschalisierende Aussagen wie oben. Ja, meine Eltern haben viel Geld - und?! Deswegen bekomm ich doch nicht alles bezahlt!!ich arbeite 100pro mehr als ein Großteil der ach so fleiãÿigen Bafà gempfã nger. Und das ich mein Studium niciht ernst nehemn wã¼rde, laãÿ ich mir auch nicht vorwerfen... golem (mã nnlich) schrieb am um 19:37 amy ein Bafà g-empfã nger DARF im Bezugszeitraum nur Euro verdienen ansonsten wird von ihm jeder Euro der darã¼ber liegt zurã¼ckverlangt (notfalls das gesamte gezahlte Bafà g auf einen Schlag). ;-) Amy_Nbg (weiblich) schrieb am um 20:28 Uhr: ja, ich weiãÿ...und genau da seh ich auch nen Fehler im System. Vielleicht wã¼rde man ja ohne Bafà g sogar deutlich mehr verdienen?bzw wenn man drã¼ber ist,dann hat man ja bereits mehr verdient als das was man an Bafà g bekommen wã¼rde. Aber dann hã tte man ja was getan fã¼r das Geld, was man sonst bequemerweise einfach so bekommt... fidelio (mã nnlich) schrieb am um 21:33

19 Der Sinn des Vollzeitstudiums war eigentlich urspã¼nglich genau die Studenten aus dem niedriger qualifizierten Arbeitsmarkt draussen zu halten, damit sie eben den Leuten ohne oder mit einfacher Ausbildung keine Konkurrenz machen und nach Abschluss hã her einzusteigen. Daher auch die Beschrà nkungen bzgl. Bafà g und max. Arbeitszeit. Nach deiner Theorie kã nnten wir die Vollzeit-Unis eigentlich komplett abschaffen und alle wie an der studieren. Dann gibt es auch keine Zeitkonflikte zwischen Studium und Arbeit. Amy_Nbg (weiblich) schrieb am um 22:43 Uhr: Ja, mag sein daãÿ das der Sinn war...aber das seh ich überhaupt nicht ein, warum ich als Studentin nicht arbeiten sollte damit den anderen die Jobs bleiben?! Wà r ja noch schã ner! Wenn ich besser dafã¼r geeignet bin oder sie mch dafã¼r nehmen - so what? Hab doch genauso ein Recht dazu zu arbeiten! Und die Jobs fã¼r die anderen lassen- ok, sehr sozial, mir aber etwas zu sozial!ich hab nichts gegen Vollzeitunis gesagt, glaube an der Fernuni wã¼rde mir das Studieren keinen Spaß machen, habe mich nur dafã¼r ausgesprochen daãÿ man ja auch etwas aus eigener Leistung erreichen kã nnte und NEBEN dem VOLLZEITstudium auch arbeiten. Disco Stu (mã nnlich) schrieb am um 23:51 Uhr: Mann amy, du hast aber echt ein gschmarri drauf: So viele Nebenjobs wies Studenten gibt gibts doch gar nicht. Schon gleichmal nicht Messe- und Promojobs. Vor allem auch weil das ja nicht jedem liegt. Ich z.b. kã nnte nicht auf Messen oder fã¼r Promos arbeiten, weil mein-fã¼r-geld-freundlich-aufgesetztes Gesicht einfach unglaubwã¼rdig rã¼berkommen wã¼rde. Dein Engagement in Ehren, aber das ist keine Là sung fã¼r die Finanzierung eines Studiums... FX (mã nnlich) schrieb am um 6:20 Uhr: Ja, genug Nebenjobs zu finden duerfte schwer werden.. der erhoehte Finanzbedarf der Studentenschaft wird nicht zufaellig mit einem ploetzlichem Aufschwung am 400-Euro-Job-Arbeitsmarkt einhergehen, eher schon werden Stundenpreise gedrueckt durch zu viel Arbeitskraftangebot, und evtl gehen sogar Jobs verloren, zb als Bedienung.. was glaubt ihr wo zum Beispiel in Erlangen zuerst die 100 Euro mehr pro Monat eingespart werden? In der Gastro.. Nein, in der Masse wird sich das nicht durch Nebenjobs finanzieren lassen. Andie (weiblich) schrieb am um 8:28 Uhr: muss mich jetzt echt auch mal einschalten. das mit dem nebenjob funktioniert ja ganz gut (arbeite selbst als werkstudentin, aber nur 10 h/woche), das geht aber nur weil ich bwl studiere und dort sehr viele freiheiten habe. schaut euch mal die mediziner, pharmazeuten oder techniker an, die haben einen vorgegeben studenplan und da ist nix mit vorlesungen/tutorien raussuchen. die haben eine komplett durchgeplante 5-tage-woche mit anwesenheitspflicht. okay, kann man abends arbeiten. aber wieviele hausarbeiten, referate, protokolle oder berichte mã¼ssen wir schreiben? also ich hab im grundstudium nix dergleichen gemacht. bei den anderen studiengã ngen ist doch jedoch pflicht und da geht sauviel zeit drauf.

20 also versteift euch da mal nicht zu sehr auf die nebenjobs. da gibtâ s genã¼gend argumente dagegen. andererseits denke ich, dass es genã¼gend mã glichkeiten gibt (studienkredit etc.), sich das geld zu beschaffen. man investiert ja in seine zukunft. wir sind halt in einer scheiãÿ situation, weil sich fã¼r uns durch die studiengebã¼hren nix à ndert wird. aber ein paar jahrgã nge muss eben in den sauren apfel beiãÿen, sonst à ndert sich nie was. und das sich was à ndern soll, ist doch jedem klar, oder? Joe Black (mã nnlich) schrieb am um 10:53 Uhr: Ich kann dir, Andie, eigentlich nur zustimmen. Gut - dass ich im Grundstudium vor lauter Freizeit nicht wusste wohin mit mir, kann ich nicht bestã tigen. Wenn ich mir BWL 2 usw. anschaue, glaube ich auch nicht, dass wir weniger lernen mã¼ssen als Mediziner, aber das steht mal auf einem anderen Blatt. 100%ig recht hast du in meinen Augen mit der Aussage, dass es jeder schaffen mã¼sste, die 80 Euro pro Monat aufzubringen - WIE, das ist jedem selbst überlassen. Aber was spricht denn gegen einen Studienkredit? Der ermã glicht es eben GERADE Studenten aus niedrigen Einkommensschichten, zu studieren. Was die Bedingungen angeht, so finde ich, dass sich schon jetzt einiges geã ndert hat. Wenn ich da an mein Grundstudium zurã¼ckdenke - Rückmeldung per Studienbuch und nach stundenlangem Schlangestehen, Prüfungsanmeldung nur persã nlich im Prüfungsamt und an 2 Tagen,... Und wenn man sich anschaut, dass es inzwischen GfK-Hà rsaal, Sparkasse-Hà rsaal, bald wohl auch einen Easy-Credit-Hà rsaal & einen GfK-Lehrstuhl und schon lange gesponsorte Studienbereiche gibt, dann ist die WiSo im Vergleich zu anderen Unis wirklich schon gut dabei, die Studienbedingungen über Fundraising stetig zu verbessern... fidelio (mã nnlich) schrieb am um 15:20 Uhr: Also mit den Stellen habt ihr recht: Es gibt hier im Nürnberger Raum fast Studenten. Wie viele Studentenjobs stehen dem gegenã¼ber? So wie die Studentenkredite gegenwã rtig gestaltet sind, haben sie noch gewaltige Haken z.b. lã ngere Arbeitslosigkeit nach dem Abschluss oder inbesondere fã¼r Frauen das Risiko einer (un)gewollten Schwangerschaft wã hrend des Rückzahlungszeitraumes. evamaus (weiblich) schrieb am um 18:14 Uhr: Hallo zusammen, hã tte da mal ne Frage: So wie ich den Schrieb, der bei den Immas dabei war verstanden hab, mã¼ssen wir direkt erstmal garnichts zahlen, sondern bekommen einen Kredit, der auch erst nach dem Diplom anfã ngt verzinst zu werden. Oder hab ich das falsch verstanden? Ich finde die Studiengebühren auch nicht toll, vor allem, weil ich schon im 8. Semester bin und sicherlich von den Verbesserungen durch die Gebühren (falls es welche gibt) nichtsmehr haben werde, weil ich nach dem SS 2007 voraussichtlich fertig bin. Man hã tte das sicherlich etwas

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