Elternkommentare im Zusammenhang mit einer Umfrage des LEA zum bestehenden Aufnahmeverfahren in die weiterführenden Schulen- SEK I

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1 Elternkommentare im Zusammenhang mit einer Umfrage des LEA zum bestehenden Aufnahmeverfahren in die weiterführenden Schulen- SEK I Unsere Tochter hat keinen Platz auf einer Ihrer Wunschschulen erhalten, da unsere Erstwahl auf eine Schule mit individueller Profilprüfung gefallen ist. Sie wurde wegen eines fehlenden Punktes nicht berücksichtigt. Hätte es ein zeitlich versetztes Schulplatzvergabemodell gegegen, hätte sie vielleicht wenigstens auf der Zweit-oder Drittwahlschule einen Platz erhalten. Jetzt mußten wir uns gegen unsere Überzeugung (wir hatten uns für Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe entschieden) mit der Zuweisung des Schulamtes auf ein Gymnasium abfinden. Da man ja bei Ablehnung des Schulamtvorschlages dann damit rechnen muß an eine viel weiter entfernte oder vom Profil her noch weniger zutreffende Schule verwiesen zu werden. Sicher könnte man klagen, aber uns ist auch das Bauchgefühl unseres Kindes wichtig, das diesen Stress schon bei der Wahl der Grundschule aushalten mußte, da hier auch vom Schulamt der Umschulungsantrag abgelehnt wurde, obwohl in unserer Wohnnähe keine passende Schule vorhanden ist. Wir haben ein zweites Kind, was nächstes Jahr zur Schule kommt und ich muß sagen, ich habe jetzt schon Bauchschmerzen, bei den Vorgehensweisen und Schikanen, denen man als Eltern ausgesetzt ist. Man hat meiner Meinung nach viel zu wenig Mitbestimmungsrechte. Es geht schließlich um die Zukunft unserer Kinder. Scheinbar werden die Pflichten als Eltern mehr gewertet, als die Rechte. Es sollte ein Geschwisterkriterium geben, d.h. Geschwisterkinder, die die Eignungskriterien z.b. für das Gymnasium bzw eine bestimmte Schule grundsätzlich erfüllen, sollten bevorzugt an der Schule aufgenommen werden, an der bereits das ältere Kind ist. Ein gestaffeltes Schulplatzvergabemodell setzt voraus, dass für die Eltern die jeweilige Nachfragesituation auch transparent ist. Eltern sollten leicht die Information erhalten, ob noch Plätze frei sind. Bei allen Vorbehalten: Schulen, die regelmäßig stark nachgefragt sind, machen doch offensichtlich vieles gut - hier sollten mehr Mittel für mehr Kapazitäten an diesen "guten" Schulen zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt sollte versucht werden, das Aufnahmeverfahren für alle weniger stressig zu gestalten. Allein die Abschaffung des Losverfahrens würde manche Abhilfe schaffen. Viele Eltern wollen sich und ihre Kinder diesem Streß nicht aussetzen und wählen daher vorsichtshalber die Erstwunsch-Schule taktisch. Jedes Kind sollte sich eine echte "Erstwunschschule" wählen dürfen, ohne befürchten zu müssen, dann bei der Zweitwunschschule nur nachrangig berücksichtigt zu werden. Insofern sollten Parallelbewerbungen an zwei Schulen zulässig sein, mit einer kurzen Auswertungsund Zusagefrist, innerhalb der sich die Kinder bei zwei Zusagen verbindlich für eine Schule entscheiden müssen. Von Absagen profitieren "Nachrücker" Wir hatten von der Grundschule die Empfehlung Sekundarschule. Hatten uns dafür auch beworben. Bekamen für die Sekundarschulen Absagen. Jetzt muss unser Kind auf ein Gymnasium, da nur noch dort Platz war!!! Wie kann das sein? Blockieren die Kinder mit Gymnasialempfehlung die Sekundarschulen? Das darf aber nicht sein! Die Sekundarschule dürfte nur Kinder ab einem Notendurchschnitt von 2,0 aufnehmen. 1

2 Geschwisterkinder sollten bevorzugt werden. Als besonders belastend haben wir die lange Wartezeit empfunden, bis es klar war, ob unser Sohn einen Platz an der gewählten Schule hatte und die Unsicherheit, ob man als Zweit- und Drittwunsch eher eine nicht so angefragte Schule angibt oder eine, die sowieso alle Plätze mit "Erstwunsch"- Schülern besetzen kann und die wirklich eine gute Alternative dargestellt hätte. Hilfreich wäre von den Schulen zu erfahren, welcher Notendurchschnitt in der Regel vonnöten wäre für eine erfolgreiche Bewerbung an der jeweiligen Wunschschule, um sich gegebenenfalls gleich anderswo zu bewerben. Einige Schulen haben das gemacht, andere, wie die unseres Sohnes, hat sich da völlig bedeckt gehalten, was zusätzlich Stress ausgelöst hat. Unser Sohn hat auf seinen drei Wunschschulen keinen Platz bekommen, obwohl seine beiden Geschwister auf seiner Favoritenschule waren und der Schulleiter ihn gerne genommen hätte. Wir habe gekämpft (mit Anwalt) und verloren. Er kam auf eine uns fremde Schule und fand sich in einer Klasse wieder die man gerne als "Restklasse" bezeichnen kann. Dort gaben die Lehrer schon nach einem halben Jahr auf "Hausaufgaben geben wir schon lange nicht mehr auf, die macht eh keiner". Unser Sohn verlor seine Lust am Lernen und bekam Migräne. Er ist wirklich nicht doof, trotz LRS, die damals noch nicht offiziell anerkannt war, hatte er zum Schulwechsel einen Notendurchschnitt von 2,4 - benötigte für die ISS aber einen Schnitt von 2,2. Nur durch eine Härtefallempfehlung durch den Schulpsychologischen Dienst (auf den Termin mussten wir ein dreiviertel Jahr warten) bekam er einen Platz an seiner Wunschschule und ist nun endlich glücklich und wieder motiviert. Für uns war dies ein Horrorjahr, weil wir ein Jahr ansehen mussten, wie unser Sohn hoffte, enttäuscht wurde (er bekam seinen Absagebescheid auch noch zwei Wochen später als alle anderen!), sich mit der Situation arrangieren wollte, tapfer zur anderen Schule ging, dann ob der Situation resignierte und fast krank geworden wäre. Nun ist alles schön, leider wurde unser Elternwille/ Elternwunsch gar nicht berücksichtigt und auch alle Privatschulen war zu diesem Zeitpunkt schon voll. Zum Glück ist er unser drittes und letztes Kind, jetzt geht das Bangen um den richtigen Studienplatz für unsere älteste Tochter weiter. Die lange Wartezeit, bis zum Bescheid, welche weiterführende Schule das Kind besuchen darf, ist für die Schüler die Hölle. Diese Zeit muss unbedingt verkürzt werden. Wenn man an dem "Notendurchschnitt" festhalten will, muss zuerst die Benotung an den Grundschulen vereinheitlicht werden. Auf der Grundschule meine Kindes gab es nur eine eins, wenn man in einer Arbeit 100% erreicht hatte. In der letzen Englischarbeit auf dem Gymnasium gab es bereits ab 90% eine eins. Das ist für mich unverständlich. Obwohl mein Kind nur durch "Losglück" angenommen wurde, gehört er jetzt zu dem besten Drittel der Klasse. Dieses Verfahren war für unser Kind der Horror. Sie wollte eigentlich auf eine andere Schule gehen, auf der ihre eine Freundin schon ist und die andere Freundin jetzt hingeht und zu der sie zu Fuß hätte laufen können. Meine Tochter hatte aber nur einen Durchschnitt von 2,0 und so haben wir das Gymnasium gewählt in dem sie die höchsten Chancen hatte. Jetzt musste sie von ihrer Freundin hören, es haben sich so wenige Schüler angemeldet, dass der sonst 4-zügige Jahrgang nur mit zwei 2

3 Klassen starten kann. Wir danken dem Senat für seine tolle Politik, unsere Kinder werden bereits in jungen Jahren schikaniert. Aber dafür können sich jetzt die Kinder auch aus Neukölln und Wedding an dieser Schule bewerben, vielen Dank. zu Konfliktfall zw. Schule und Eltern: Eignungstest nur sinnvoll, wenn diese nicht ausschließlich auf Noten basieren und der Nachteilsausgleich berücksichtigt wird. Andere Kriterien als Noten sollten mit einfließen. zu Quotenregelung für Durchmischung: nur möglich bei einer ausreichenden Personalausstattung (Lehrer, Schulhelfer, Sozialarbeiter), möglichst kleine Klassen um eine individuelle Förderung zu gewährleisten! Es wäre schön, wenn alle Schulen außer dem Notendurchschnitt Zeit für Aufnahmegespräche erübrigten. Grdl. für Antworten: Wohnortnahe Schule lt. Elternwille u. passend f. Kompetenz d. Kindes ist wichtig. Anmeldeverf. sollte gestaffelt werden, weil sonst 2-/3-Wunsch f. Eltern keinen Sinn macht. Wenn Gymn. verlassen werden soll, unbedingt Eignungstest für Verbleib. Wenn Gymn. dann doch verlassen werden muss, unbedingt Sicherstellung stigmafreien Übergangs in ISS, daher keine Rückläuferklassen an wohnortfernen ISS. Der Elternwille sollte weniger berücksichtigt werden. Eltern überschätzen ihre Kinder oder überfordern sie. Lehrer können die Gymnasialeignung besser einschätzen. Ich würde es bevorzugen, wenn die Auswahl der SchülerInnen anhand des Profils der Schule ausfallen würde. Den Notendurchschnitt zu nehmen ist ein absoluter Quatsch - vor allem in den ISS. So entstehen Restschulen - in die niemand seine Kinder schicken möchte. So sind auch wir zu Eltern eines Kindes geworden, dass eine Privatschule besucht. Ein Auswahlverfahren nach Profil, halten wir generell für sehr entscheidend. Der Schüler eignet sich nicht für jedes Schulprofil, bzw. System, selbst wenn er den Notendurchschnitt erreicht. Jedes Gymnasium, Sekundarschule, sollte gezielt auf Profilarbeit ihren Fokus richten. Überdurchschnittlich intelligente Schüler - selbst bei uns der Fall - erreichte nicht den Notendurchschnitt für die Gymnasialempfehlung und war seither an der Realschule weitestgehend unterfordert. Hingegen wurden Schüler auf das Gymnasium aufgenommen, die wiederum später wechselten, weil sie sich nicht anpassen konnten. Es sollten nicht nur die Eltern entscheiden, sondern ggf. eine psychologische Leistungsanalyse des Kindes mit einbezogen werden, wenn es bei der Aufnahmeentscheidung zwischen Kind, Eltern und Schule keine Einigung gibt. Es ist einer der wichtigsten Wege welche die Kinder gehen, wenn sie die Grundschule verlassen und prägt den weiteren beruflichen Entwicklungsverlauf des Kindes immens. Habe bei Mindesnotenschnitt als Aufnahmekriterium bei Gymnasien auf Enthaltung geklickt, nicht weil ich es als nicht sinnvoll erachten würde, sondern weil die Bewertungskriterien der Grundschulen so erheblich variieren. Grundschule meines jüngeren Sohnes ist super stolz darauf, extrem streng zu 3

4 sein und Note 1 nur bei 100% + richtig gelöster Zusatzaufgabe zu vergeben. Kaum ein Schüler schafft den Schnitt, der für die umliegenden Gymnasien nötig ist - Schule ist sogar stolz darauf, so zu verfahren. Wichtig wären einheitliche Bewertungskriterien für die GS, dann kann auch ein Mindestnotenschnitt festgelegt werden. Ich finde es allerdings sehr unbefriedigend, dass jedes Gymnasium dies selber tun kann. Ich erlebe gerade bei meinem älteren Sohn (7.Kl.) und aus eigner Erfahrung (Lehrer Sekundarschule), wie selbige zu Resteschulen verkommen und Lernen kaum noch möglich ist. Das muss sich ändern!!! Noten sind nach unserer Erfahrung eine sehr schlecht zu vergleichende Größe, da an jeder Grundschule unterschiedliche Kriterien gelten. Unser Sohn ist an allen drei Wunschschulen abgelehnt worden, was er als persönliche Absage seiner Person gewertet hat. Die ihm zugewiesene Schule wies weit überdurchschnittlich viele Schüler mit Migrationshintergrund auf, so dass ich mir für die Zukunft eine Art Kontrollinstanz im Schulsenat wünsche, mit dem Anspruch auf angemessene Durchmischung der verschiedenen Ethnien/Kulturen etc.. Ähnlich ging es mir schon vor Jahren bei der Grundschulsuche. Die Schule hingegen, die wir jetzt alternativ gefunden haben, wird von kaum einem Kind mit Migrationshintergrund besucht, was ich ebenfalls schade finde. Bevorzugte Aufnahme von Geschwisterkindern wieder einführen! Von der 1. Klasse an die gleiche Schule besuchen, integriert sein an dieser Schule, von klein auf, Möglichkeiten anbieten Hochbegabte zu fördern, ebenso wie weniger Begabte, einfach den Druck weg nehmen von allen Beteiligten im Bildungsprozess. Ganz besonders von den Schülern. Für Kinder mit Legasthenie oder Dyskalkulie sollten andere Aufnahmekriterien als Notendurchschnitt gelten. Der Elternwille sollte entscheiden, da diese die Stärken dieser Kinder am besten kennen. Die Leistung von Kindern mit Legasthenie oder Dyskalkulie sind mit denen anderer Kinder nicht vergleichbar, da an den Schulen der gesetzliche Anspruch auf Nachteilsausgleich häufig nicht gewährt wird. Diese Kinder sind in Ihrer Entwicklung häufig verzögert und werden daher durch das bisherige Aufnahmeverfahren sofort aussortiert. Ihnen sollte man auch eine Chance am Gymnasium oder guter ISS geben, da sie bei tatsächlich gewährtem Nachteilsausgleich (Computer, Audiogeräte etc.) hier gleiche Leistung wie andere Kinder zeigen können. Unser Sohn ist mit einem Notendurchschnitt von 1,5 nicht an ein Kreuzberger Gymnasium aufgenommen worden. Da kann was nicht stimmen. 4

5 Zum Thema Losverfahren/Quotenregelung von Schülern mit unterdurchschnittlichem Notenwerten: Man sollte dort die Zahlen für Gymnasien und Integrierten Sekundarschulen unterschiedlich behandeln. Ich hab die Frage 4 und 5 nach unserem Schultyp Gymnasium beantwortet. Ich halte es für sinnvoll, in den Sekundarschulen den Anteil zu verlosender Plätze zu erhöhen bzw. eine Durchmischung der Schüler mit unterschiedlichen Notendurchschnitten zu haben - vor allem, wenn die Profilorientierung = Notendurchschnitt ist, wie dies wohl häufig vorkommt, um Klagen zu vermeiden. Ansonsten entstehen womöglich Restschulen mit Problemschülern. Wenn eine Schule aber eine wirklich gute Profilierung eingeführt hat, sollte man dies auch entsprechend honorieren! Antwort Frage 5 für Sekundarschulen ist also ja. Frage 4: 30% bei Vergabe nach Profilierung, 50% bei reiner Notensortierung. Thema Aufnahme des Schulbezirks: Am wichtigsten finde ich das Kriterium Profilorientierung - weshalb meine Töchter sich für unterschiedliche Gymnasien entschieden haben - beide mit einem weiten Schulweg - und trotz dieses Nachteils glücklich mit ihrer Wahl sind. Aber wenn ein Schüler sich für die Schule um die Ecke entscheidet, sollten gewisse Chancen auf diese Schule bestehen, z.b. durch kilometerabhängige Punkte, so dass bei gleicher Eignung der Heimvorteil zum tragen kommt. Wie man das bei den verlosten Plätzen regelt, weiß ich nicht - vermutlich dann über eine Quote oder zumindest eine Quote, die den Anmeldungen entspricht (also wenn 80% der Anmeldungen aus dem eigenen Schulbezirk stammen sollten beim Verlosen mindestens 80% aus dem eigenen Schulbezirk stammen) Grundsätzlich ist natürlich ein einheitliches Notengebungsverfahren der Grundschulen Voraussetzung für eine gerechte Auswahl der Gymnasien. Einheitliche Eignugstest wären vielleicht auch sinnvoll, ebenso sollte das Niveau der Grundschulen angeglichen werden. Elternwille ersetzt nicht die Leistungsfähigkeit der Kinder. Schulen, die schlecht nachgefragt sind, sollten evaluiert werden und finanzielle und pädagogische Mittel zur Beseitigung der Missstände bereitgestellt werden. Es gibt meist gute Gründe, weshalb keiner auf diese Schulen möchte. Wir haben diese Restschulen ja nur, weil die Eltern mit sensiblen / fleißigen Kindern ungerne Mobbing, Belästigung und Störungen durch die Kinder dulden mögen, die sich dann mangels Leistung in den Restschulen konzentrieren. Interessanterweise korreliert schlechte Leistung meist auch mit schlechtem Verhalten. Vielleicht würden gute Psychologen und spezielle problemorientierte Förderprogramme von Anfang an helfen. Meist sieht man schon in der 1. Klasse, wer Probleme entwickeln wird und wer nicht. Mein Kind ist Mobbing-Opfer. Man kann im Lehrbuch nachlesen wie sich die Situation verschlimmert hat. Weshalb wird so etwas nicht verhindert? Ich finde es nicht gut, wie ausgelesen wird, aber für meinen Sohn ist es ein Segen, dass die übergriffigen Kinder in der Mehrzahl nicht im Gymnasium sein werden. Auch stellt das jetzige Verfahren ein großes Problem für Kinder mit Lese- oder Rechtschreibschwäche dar. Wo sind die Busse, die diese Kinder schon in den ersten beiden Schuljahren zu speziellen Trainingskursen abholen - wo bleibt die Förderung dieser Kinder? Es wird von Schulseite nicht einmal diagnostiziert! So macht man Familien unglücklich und man produziert unnötigerweise "Schulversager". Das jetzige Ausleseverfahren ist eine Krücke, die durch schwere Versäumnisse notwendig wird und für die wir uns schämen müssen! 5

6 Es sollte den Gymnasien ermöglicht werden, weitere individuelle Kriterien für die Aufnahme zu entwickeln, die auch vor Gericht Bestand haben. Außerdem sollte das Kriterium "Geschwisterkind" wieder mit herangezogen werden können. Fürs Gymnasium sollten Eignungsstest durchgeführt werden. Dieser Test sollte in die Bildung einer Gesamtnote aus der Grundschule ermittelt werden z.b.70% Grundschulnote 30 % Test. Damit kann man die unterschiedlichen Vorrausetzung für die Zensurenvergabe der Grundschule ausbügeln. In diesem Test sollte ein Anteil an der Ausrichtung des Gymnasiums enthalten sein z.b 30%. Diesen Anteil sollte der Schüler auf jeden Fall bestehen sonst wird er vom Auswahlverfahren ausgeschlossen. (Musikschule Instrument, Umgang mit PC, Kunst, Sport etc.) Es ist schon sehr zweifelhaft, dass die regionale Vergabe abgeschafft wurde. Die Kinder fahren mitunter ewig durch die Stadt. Bei z.b. Musikgymnasien wäre das kein Problem. Es kann aber nicht sein, dass zum Aufnahmetest weniger Kinder erscheinen als es Anmeldungen gibt, und diese Kinder dann über das Losverfahren einen Platz erhalten und andere Kinder, die den selbstgesteckten NC knapp verpasst haben, irgendwo platziert werden. Es macht auch wenig Sinn Kinder die doch eher 3er Kandidaten sind Plätze zur Verfügung zu stellen. Das sich Schulen die Kinder auswählen können ist eigentlich ein Unding. Sich die "Rosinen" herauszupicken und der Rest kann zusehen wie er klar kommt... Dieses Aufnahmeverfahren ist genauso ein Schnellschuß wie die JÜL Aktion, etwas vernünftiges kam dabei nicht heraus. Mit kleineren Klassen und Differenzierung des Unterrichts nach Lerntypen wìrden sich viele der oben aufgeworfenen Fragen erìbrigen. Gebildete und ausgeglichene Menschen sind das Fundament einer starken Gesellschaft/Gemeinschaft. Am kritischsten sehen wir die späten Zu- bzw. Absagen der Oberschulen kurz vor den Sommerferien. Wir unterstellen die Absicht, damit Klagen vermeiden zu wollen. Weiterhin ist Zensurengebung häufig immer noch nicht vorurteilsfrei, wie wir aus diversen Studien wissen (siehe "Kinder mit Migrationshintergrund oder sozial schwachen Kindern wird weniger zugetraut etc.) Da muss sich noch viel tun und der Senat und auch die Hochschulen müssen viel mehr Pflichtveranstaltungen (z. B. Seminare oder Fortbildungen) "anordnen". Wieso gibt es Sekundarschulen mit niedrigerem Numerus Clausus als Gymnasien bzw. werden schlechtere Schüler bei guten Sekundarschulen abgewiesen und dann auf Gymnasien gesteckt? Dies ist bei der LdV passiert: nun werden mind. 8 Schüler nach dem Probejahr die Klasse wieder verlassen. Tolle Reform!!! Sekundarschulen sollten verpflichtet werden erst Schüler mit der dementsprechend Empfehlung aufzunehmen. Manche Sekundarschulen (z.b. Carl-Zeiss in Lichtenrade) nimmt zuerst Schüler mit gymnasialer Empfehlung auf und berücksichtigt dann erst die anderen Anmeldungen. Schüler mit einer Sekundarschulempfehlung, die z.b. einen Notendurchschnitt von 3 haben, fallen damit durch das Raster. Wir empfinden dies Vorgehensweise der Schulen als sehr problematisch, zumal das alles zu Lasten der Schüler geht. An unserer Schule mussten deshalb Kinder aufgenommen werden, die als 6

7 1. und 2. Wunsch eine Sekundarschule angegeben haben. Da diese Wünsche abgelehnt wurden und als 3. Wunsch das Gymnasium stand, war die Schule verpflichtet drei zusätzliche Klassen zu eröffnen. Die Folge war, dass diese Kinder sehr schnell an ihre Grenzen gestossen sind und auch die anderen Schüler in den Leistungen heruntergezogen haben. Dazu kommt dann noch die Ungewissheit für die Eltern, welche Schule überhaupt noch Plätze hat, wenn solch ein Kind die Schule verlassen muss. Es sollte nicht vergessen werden, dass es hier um unsere Kinder und deren Wohlergehen geht. Solche "Experimente" sollte man sich vorher gut überlegen, denn es geht zu Lasten der Schüler. Kein Wunder, dass so mancher Lehrer und auch Schüler "kein Bock" hat. Man sollte solche Dinge vorher mit Leuten (z.b. Lehrer und Schulleiter) besprechen, die in diesem Bereich tätig sind und nicht am "grünen Tisch" entscheiden. In ihreren Fragen ist die nicht vorhandeneder Durchmischung von gesellschaftlich homogenen Kindern gruppen - aus den verschiedenen Bezirken leider gar nicht mit aufgegriffen - denn da sollte unbedingt etwas passieren! Das Verfahren in der 6.ten Klasse um eine neue Schule zu finden, ist m. E. recht fair (Ausnahmen gibt es natürlich immer). Wie allerdings die Hunderte von Rückläufern jetzt in die wirklichen Restschulen abgeschoben werden um somit gleich noch deren Niveau anzuheben, finde ich eine wirkliche pädagogische Katastrophe. Es lässt sich leider alles aufs Geld reduzieren, würde man mehr in die Schulen (Bildung i.a.) investieren, würde es nicht ein solches "Schul-Ranking" geben und es wäre genug Platz an der Schule der Wahl. Absolute Hilflosigkeit und die Ämter lehnen sich zurück und sagen sie seien nicht zuständig. Es wird komplett in die Hände der Eltern gegeben durch ganz Berlin zu fahren mit einem nicht vorhandenen Zeugnis und nach Schulplätzen zu betteln. Ich finde es ausgesprochen problematisch, dass an den Berliner Grundschulen unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe für die Zensuren zugrunde gelegt werden. Dadurch haben die Schüler nicht die gleichen Chancen und Zugangsvoraussetzungen für die weiterführende Schule. An unserer Schule benötigt man z. B. 98% für eine eins, an der Nachbarschule 95%. Das ist extrem unfair und sollte schnellstmöglich geändert werden, zumal man darüber vorher nicht informiert wird und ein späterer Schulwechsel schwierig ist (u. a. Kapazitätsgründe). Ich bin sehr froh, dass die sogenannte Wohnortnähe nicht mehr Kriterium ist. Bei meinem älteren Sohn, sehr guter Notendurchschnitt, führte dies dazu, dass er an keinem Gymnasium im Bezirk einem Platz bekam. Der Fußweg von unserer Haustür bis zur nächsten Haltestelle beträgt laut BVG-Server nämlich 20 Minuten, so dass egal an welchem Gymnasium das Zeitlimit für den Schulweg überschritten war. Dass er zu Fuß in Minuten zum nächsten Gymnasium laufen konnte spielte ja bei der "Wohnortnähe" keine Rolle. Jetzt geht er an ein Gymnasium das sehr weit weg ist (45 Minuten Fahrzeit), das wir nicht ausgewählt hatten, alle seine Klassenkameraden wohnen relativ weit weg... Wohnortprinzip eben! Mein jüngerer Sohn hat mit seinem ebenfalls sehr guten Notendurchschnitt den Platz an seinem Wunschgymnasium bekommen-diesmal übrigens in Wohnortnähe! Mein Fazit: das neue Auswahlkriterium ist eine Verbesserung. An den Noten kann man selbst was tun-am Wohnort nicht! Ich finde es besser, wenn jeder Schüler generell einer Erstschule (Wohnortnah) zugeordnet wird, dann hat man einen Platz sicher. Spezielle Wünsche können die Eltern dann zusätzlich beantragen! 7

8 Das Grundproblem ist: Selektion oder nicht. Selektion findet an allen Schultypen bei Übernachfrage statt. Eigentlich kann jede Schule mit gutem Ruf selektieren, egal ob ISS oder Gymnasium, auch viele Grundschulen haben durch das Einzugsgebiet eine vorsortierte Schülerschaft. Mir stellt dich die Frage: Wie kann oder soll man an Leuchtturm- und Eliteschulen ein Bewusstsein für die Bedürfnisse aller schaffen? Wie wird man den Bedürfnissen der Schulen gerecht, die alle beschulen müssen, d.h. auch die Kinder und Jugendlichen, die in Lebenssituationen sind, in denen das Lernen schwer fällt? Und wie können diese Selektionsvorgänge Eltern transparent dargestellt werden? Wenn der Notendurchschnitt als Kriterium herangezogen wird, sollten die Noten auch tatsächlich berlinweit vergleichbar sein, ggf. über berlinweit einheitliche Tests. Momentan sind Schüler benachteiligt, die strenger benotet werden im Vergleich zu Schülern mit weniger strenger Benotung. Es ergibt keinen Sinn, wenn "schwächere" Schüler dafür noch bestraft werden, indem es ihnen schwerer gemacht wird, ihre Schule zu erreichen, wenn die nahe gelegene Wunschschule überlaufen ist. Damit wird die Ungleichbehandlung, die der Gesetzgeber m. E. mit dem Schulgesetz eigentlich bekämpfen wollte, gerade noch verstärkt. "Schwächere" Schüler sind nach meiner Erfahrung in vielen Fällen lediglich "schlechter benotete" Schüler. Die Kriterien zur Notengebung an den Grundschulen sind unbestreitbar uneinheitlich. Daher ist der Notenschnitt kein brauchbares Kriterium für die Schulplatzvergabe. Ebenso wenig gerecht ist der Losentscheid. Hierin manifestiert sich aber offenbar das Unbehagen des Gesetzgebers im Hinblick auf das soeben Gesagte. Es bleibt letztendlich nur ein Eignungstest, ausgerichtet an den Erfordernissen der jeweiligen Schule. Diese müssen jedoch allgemeiner ausgerichtet werden, um einen breiten Bildungshorizont zu erhalten. Ich bezweifle, dass die derzeitige Spezialisierungswelle unter den Schulen dem Bedarf an einer guten Allgemeinbildung ausreichend Rechnung trägt. Derzeit müssen die Eltern den richtigen Instinkt in Bezug auf Nachfrage und Angebot an den Schulen entwickeln, um das Risiko des Losverfahrens zu umgehen. Dies führt zu einer Benachteiligung der Kinder, deren Eltern aus welchen Gründen auch immer die richtige Einschätzung nicht zu treffen vermögen. Das Wohnortprinzip hat neben dem sozialen Vorteil die Risiken begrenzt und sollte wieder eingeführt werden. Es kann niemand ein Interesse daran haben, dass SchülerInnen morgens und nachmittags durch die Stadt reisen müssen. Ich habe Frage 2 und 3 nicht in der Tabelle beantwortet, da ich zwar für die Abschaffung des Notendurchschnitts als Aufnahmekrieterium bin, jedoch damit nicht zwingend für Grundschulempfehlung, Elternwille und Profileignung als Aufnahmekriterium,wie in ihrer Frage vorgegeben. Eine Profileignung als Aufnahmekriterium für die Profilorientierten Klassen ist ok, Grundschulempfehlung und Elternwille allein können kein Kriterium sein, denn sobald es zu einer 8

9 Übernachfrage / oder zum Konflikt zwischen Schule und Eltern (siehe Frage 2) kommt, muss ein weiteres Kriterium her und dann ist der in Frage 2 erwähnte Eignungstest ja letztlich wieder nichts anderes als "Noten" und baut zusätzlichen Druck für Kinder und Eltern auf. Ich bin für eine Wiedereinführung des Regionalkriteriums für die "Profillosen Klassen", damit erhält man automatisch eine gute Durchmischung!! (Dann braucht man auch keine Quote für Schüler mit unterdurchschnittlichem Notenwert) Zudem profitieren von der räumlichen Nähe alle Beteiligten, Kinder sowie Eltern. Für die Profilklassen bin ich für eine Eignung allein entsprechend dem vorgegebenen Profil der Schule, unabhängig von Noten oder regionaler Nähe. Zu Frage 11: Einen Mindestnotendurchschnitt haben wir doch schon über die Förderprognose der Grundschule, da die Gymnasien diese als Kriterium einfordern, oder? Die Frage ist, zählt der Elternwille oder gibt es eine zu erfüllende Mindestvorraussetzung, egal ob man Sie Förderprognose oder Mindestdurchschnitt nennt. Für die Profilklassen, gerade, wenn es um künstlerisch oder sportlich orientierte Züge geht, bin ich eindeutig gegen einen Mindestdurchschnitt, geht es doch darum die besonderen Neigungen und Begabungen eines Kindes zu fördern, auch wenn es einen "Durchschnitt" nicht erfüllt. Für die Profillosen Klassen kann ein Mindestdurchschnitt sinnvoll sein. Zu Frage 13: kommt auf die Häufigkeit/Regelmäßigkeit an, mit der es Rückläufer gibt. Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank für Ihr Engagement. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx (2 Kinder Erich Kästner-Grundschule, 1 Kind Fichtenberg Gymnasium) Ich finde es gut, dass über eine Veränderung das Verfahren zur Schulplatzvergabe in die Oberstufe, nachgedacht wird. Das aktuelle Aufnahmeverfahren erscheint mir nicht weniger ungerecht als das bisherige. Da die Auswahl der Schüler/innen im Allgemeinen nur nach dem Notendurchschnitt erfolgt, haben wir an den Gymnasien neuerdings fast durchweg Klassen, die zu zwei Dritteln mit Mädchen besetzt sind. Schüler mit befriedigendem oder schlechterem Notendurchschnitt haben mit zunehmender Profilbildung und Auswahl nach Notendurchschnitt auch an den Sekundarschulen nur geringe Chancen aufgenommen zu werden und werden an Schulen in Problembezirken verwiesen, die dadurch zu "Sammelbecken" für unterdurchschnittliche Schüler werden. Der Unterschied zu ehemaligen Hauptschulen besteht dann irgendwann nur noch im veränderten Namen und im Fahrweg, den die Schüler zurück zu legen haben. Die Beurteilung der Eignung für die Profilklassen führt jede Schule alleine durch, ohne dass es allgemeingültige und nachprüfbare Kriterien gäbe. Dadurch ist, insbesondere in den Musikklassen, eine gewisse Willkür nicht auszuschließen. Hier ist öfters der Eindruck entstanden, es gehe bei der Profileignung nicht darum, musikalische Begabung oder das Beherrschen eines Instruments festzustellen, sondern darum, ob das mitgebrachte Instrument im Orchester gerade gebraucht wird oder nicht. Das bisherige Verfahren, bei dem die Nähe zur Wohnadresse den Hauptausschlag gab, war allerdings nicht weniger problematisch, zum Beispiel, wenn ein Schüler mit geringer Begabung für Fremdsprachen ein Gymnasium als Erstwunsch angeben musste, auf dem eine dritte Fremdsprache als Wahlpflichtfach verbindlich ist, weil er wegen der Wohnortentfernung gar keine Chance hatte, an einer anderen Schule angenommen zu werden. Ein gerechteres Aufnahmeverfahren sollte ein Punktesystem sein, bei dem sowohl die Durchschnittsnote der Förderprognose einfließt, wie auch die Entfernung zum Wohnort, die Empfehlung der Grundschule, der Elternwille, ggf. die Profileignung (die nach einheitlichen Tests zu ermitteln wäre!), besondere Begabungen und nachvollziehbare persönliche Gründe. Für unsere Kinder sollte dieser Aufwand nicht zu hoch sein. Die zunehmende Profilbildung und Angebotsdiversifikation, mit der sich Oberschulen und zunehmend ja auch schon Grundschulen den besonderen "Touch" geben wollen, empfinde ich als problematisch, 9

10 denn häufig sind Eltern und Schüler mit der Profilwahl überfordert, weil sie gar nicht wissen können, wie sich das Kind weiter entwickelt und welche Tragweite die Entscheidung letztendlich hat. Welche Eltern von Zweitklässlern wissen z.b., dass die Entscheidung für Französisch als erste Fremdsprache beinhaltet, dass ihr Kind, falls es nicht den Notenschnitt für das Gymnasium schafft, von den vielen Sekundarschulen der Stadt nur etwa ein Dutzend besuchen kann? Ich denke: - ein Kind sollte nicht länger als eine dreiviertel Stunde Schulweg haben. Wenn die Schule in einem anderen Bezirk ist aber näher wäre es quatsch nicht dorthin zu dürfen! Wenn es eine speziell auf die Bedürfnisse meines Kindes zugeschnittene Schule ist und wir daher einen längeren Schulweg auf uns nehmen wollen sollte eine Aufnahme nicht daran scheitern dürfen, dass ich im falschen Bezirk wohne. - die Kinder haben in der 5. / 6. Klasse enormen Leistungsdruck aufgrund der Schulanmeldung. Eine früheres Anmeldeverfahren (wie zur Grundschule) im Herbst würde vielleicht einigen Druck abnehmen und die Kinder wieder unbelastet lernen lassen = das Zeugnis der 5. Klasse wäre entscheidend, nicht Zeugnisse 5./6. Klasse. Und ggf. nicht schulgebundene Vergleichsarbeiten für alle Schüler, weil ja auch unterschiedliche Schulen unterschiedliche Noten geben!!! Dann können sich Kinder / Eltern auch länger innerlich auf die nächste Schule einstellen. - auf jeden Fall sollten die Schichten besser durchgemischt werden - manche Schulen haben gepflegte Räumlichkeiten - andere Schulen nagen an Geldnot und haben nicht mal schließende Fenster - manche Schulen haben ein "gehobenes" Klientel, andere kämpfen mit dem "Ruf", den sie durch ihre Schülerschaft (& Elternhäuser) haben. Ich habe außerdem den Eindruck, dass sich manche Schulen gewisse Schichten fernhalten - auch durch teure Angebote (Klassenfahrten / AG s) und durch Vorstellungsgespräche - da ist dann auch keine Chancengleichheit! - Notenschnitt sollte nur für Gymnasium oder Sekundarschule entscheiden, nichts weiter, wenn eine Gymnasialempfehlung sollte egal sein, welcher Notendurchschnitt ebenso sollte es auf der Sekundarschule egal sein, außer der Notendurchschnitt wird für eine gute Mischung herangezogen, so dass nicht ein Gymnasium lauter 1,1 Schüler aufnimmt und ein anderes Gymnasium nur noch 2,1 Schüler... Ebenso auf Sekundarschulen. Ich finde es schade, dass an vielen Schulen keine persönlichen Aufnahmegespräche mit Schülern, Eltern und der Schulleitung mehr durchgeführt wurden. In meinem Bekanntenkreis wird immer wieder berichtet, das Geschwisterkinder unterschiedliche Schulen besuchen müssen, mit z.t. weiten Schulwegen. Die Schüler/Innen werden immer jünger, weite Schulwege sollten vermieden werden. Jeder Bezirk müsste eine Schule mit unterschiedlichen Profilen vorhalten, Bezirkskinder sollten auf Wunsch ein Platz im Bezirk zugewiesen bekommen, erst dann dürften bezirksfremde Kinder aufgenommen werden. Insgesamt ein schwieriges Thema, emotional sehr belastend ( für Kinder und Eltern). Unsere Familie betrifft ein Wechsel wieder im nächsten Schuljahr. Der Druck unseres Kindes nimmt seit der 5. Klasse ständig zu: alle Kinder der Klasse sind mit 5 Jahren eingeschult, Lehrmaterial wird wie bisher eingesetzt, obwohl die Schüler/Innen 1-2 Jahre jünger sind als noch vor 3 Jahren ( direkter Vergleich zur Geschwisterklasse!). Wir hoffen auf ein Platz auf dem Gymnasium, das auch seine Schwestern besuchen. Ob er mit einem Durchschnitt von z.zt. unter 2,00 einen Platz erhalten wird, ist sehr fraglich. Ich finde die Regelung, wie sie jetzt ist katastrophal. Die Kinder stehen bereits in der 5. Klasse enorm unter Leistungsdruck, wenn sie auf ein bestimmtes Gymnasium möchten und dafür einen entsprechenden Notendurchschnitt benötigen. Kinder in diesem Alter verändern sich noch extrem. Der Notendurchschnitt hat meiner Meinung nach nicht immer so viel Aussagekraft, bei vielen Kindern "platzt der Knoten" erst später in der 7. oder 8. Klasse. Ich denke, Eltern können am besten beurteilen, 10

11 was sie ihrem Kind zutrauen können. Für die Schulen muss es möglich sein, Geschwisterkinder in jedem Fall aufzunehmen. Nur so kann eine kontinuierliche, wertvolle Elternarbeit gefördert werden, auf welche die Schulen inzwischen angewiesen sind. Elternklagen müssen zeitnah behandelt werden. Zensuren als Eingangskriterien führen zu einer starken Selektion. Das derzeitige Verfahren führt bisher zu weniger Heterogenität an Gymnasien. Die Aufnahme in keine von drei (!) Wunschschulen ist absurd. Vielen Dank fìr die Umfrage! Ein Mindestdurchschnitt fìr die Aufnahme ins Gymnasium sollte nicht zu niedrig liegen, ca. 2,5-2,7, das entspràche dem Notendurchschnitt, den man frìher brauchte, um an einer Gesamtschule auf die Gymnasiale Oberstufe gehen zu können. (Ich glaube es war 2,7) Ich vermute, dass es so etwas heute immer noch gibt. SchÌler, die schon auf der Grundsschule eher zur 3 hin tendieren, dìrften dann doch wohl eher Schwierigkeiten auf dem Gymnasium gekommen und man tut ihnen damit keinen Gefallen! Es stellt sich die Frage, ob man nicht eine Kombination aus Notendurchschnitt, Wohnort und Profil erreichen kann. Die Wohnortnähe sollte auf keine Fall unberücksichtigt bleiben. Kinder, die eine entsprechenden Schule in der Nähe haben, müssen auch die Möglichkeit bekommen diese zu besuchen. Es kann nicht sein, dass nur nach dem Notendurchschnitt gegangen wird und dadurch die Plätze von "Ortsfremden " belegt werden können und dann auch noch das Los über den Rest der Plätze entscheidet. Die Kinder haben heute so viel um die Ohren, dass wir alles daransetzen sollten, die Schulwege möglichst kurz zu gestalten. Das in den letzten Jahren nur der Notendurchschnitt gezählt hat, führte ja auch zu dem von vielen Menschen sehr bewunderten massiven Vermehrung der Schüler mit einem sehr guten Durchschnitt. Es ist wohl sicher, dass die Noten an einigen Schulen deutlich nach Oben korrigiert wurden, um den gewünschten Platz auch sicher zu bekommen. Das darf auf keinen Fall sein!! Mein Kind ist auf einem Gymnasium in einer Klasse mit einigen Kindern, die keine Gymnasialempfehlung haben. Diese Kinder sind durchweg nicht nur "Bremser", kommen im Unterricht nicht mit, sondern auch - wahrscheinlich aus Frustration - Störer. Sie sind derart frustriert, dass die Eltern von Tränen ohne Ende, massiven Nachhilfestunden, folglich keine Freizeit, berichten, jetzt dle Angst vor dem Wechsel an dei Sekundarschule groß ist, noch mehr Tränen fließen, auch die auf dem Gymnasium verbleibenden traurig sind, dass diese Kinder so leiden und gehen müssen. Die Eltern wissen nun nicht, wie sie auffangen sollen, was sie mit Überschätzung der Fähigkeiten ihres Kindes angerichtet haben. Daher bin ich der Auffassung: wer nicht die Gymnasialempfehlung hat, muss einen ZENTRALEN Eignungstest ablegen, um das Recht zu erhalten sich auf einen Gymnasiumsplatz zu bewerben, Gymnasien sind dann verpflichtet, je nach Kapazität, alle Schüler mit Gymnasialempfehlung oder bestandenem Eignungstest anzunehmen. Zentral sollte der Eignungstest entworfen werden, um zum einen den Arbeitsaufwand dafür in Grenzen zu halten und zum andern eine Vergleichbarkeit der Schüler zu schaffen. Ferner kann so auch der "Sympathiefaktor" ausgeschaltet werden. Kindern, die weder Empfehlung noch bestandenen Test vorweisen können, bleibt so die Frustration ein ganzes Schuljahr lang erspart, die Gymnasien können schneller mit dem Gymnasiallernstoff voranschreiten. Die Probezeit sollte wieder eine halbes Jahr dauern. Schüler, bei denen bereits am Schuljahresanfang der 7. Klasse ganz schnell ersichtlich ist, dass die Schulform sie überfordert, ein ganzes Jahr mitzuschleppen, ist eine unzumutbare Belastung für alle Beteiligten. Nicht zuletzt auch für die jeweiligen Schüler selbst, die über einen langen Zeitraum Erfolglosigkeit stark frustriert werden. Hier muss bereits in den Grundschulen den Eltern vermittelt werden, was ihren Kinder zuzumuten ist, so dass Rektoren einer Oberschule nicht an beratungsresistenten Eltern scheitern. Desweiteren ist es ein 11

12 unhaltbarer Zustand, dass es sehr stark nachgefragte und völlig in Verruf geratene Schulen gibt. Hier müssten einheitliche Qualitätsstandards eingeführt werden. Eine Schulinspektion alle 5 Jahre, dazu noch vorangekündigt, ist eine Farce. Ich finde es sehr ungerecht, dass die Grundschulen unterschiedlich streng bewerten dürfen. Auf unserer Grundschule ist es strenger als auf dem Gymnasium der Schwestern. Die Noten von einzelnen Schulen sagen nicht viel aus. Gleichzeitig kann der Notendurchschnitt den Besuch auf das Gymnasium blockieren. Geschwisterregelung finde ich Familien freundlich und sehr sinnvoll. Wohnort Nähe für die meisten sinnvoll, gerade bei den langen Schultagen. Die momentanen Auswahlkriterien bringen unglaublich viel Stress für die Kinder und Eltern. Und das bei G 8-Stress und früh erzwungener Einschulung. Ich finde es sehr ungerecht, dass die Grundschulen unterschiedlich streng bewerten dürfen. Auf unserer Grundschule ist es strenger als auf dem Gymnasium der Schwestern. Die Noten von einzelnen Schulen sagen nicht viel aus. Gleichzeitig kann der Notendurchschnitt den Besuch auf das Gymnasium blockieren. Geschwisterregelung finde ich Familien freundlich und sehr sinnvoll. Wohnort Nähe für die meisten sinnvoll, gerade bei den langen Schultagen. Die momentanen Auswahlkriterien bringen unglaublich viel Stress für die Kinder und Eltern. Und das bei G 8-Stress und früh erzwungener Einschulung. Ich halte den Fortbestand des Gymnasiums als Schulform für lernbereitere und/oder lernfähigere Kinder/Schüler unbedingt notwendig. Diese Kinder leiden in durchmischten Klassen fast immer immens an Unterforderung. Dies beeinträchtigt deren Lernverhalten nachhaltig und i.a. negativ mit z.t. massiven persönlichen Folgen. Ich finde die Intergartion von lernschwachen oder sich verweigernden Schülern für unsere Gesellschaft zwingend notwendig, jedoch kann dies nicht nur zu Lasten der lernstarken Schüler passieren, sondern wir müssen auch für diese Schüler eine geeignete positive Schulatmosphäre sicherstellen. Die Schulzeitverkürzung ist eine Quälerei für die jüngeren Schüler (Klasse 5 bis 8/9). Die Kinder werden eines Teiles ihrer Kindheit, die sie z.b. mit Spielen oder Unternehmungen im Freien zubringen sollten, beraubt. Das Ausweichen aus Sekundarschulen stellt aus den oben genannten Gründen keine Alternative dar. Vor Jahrzehnten ist man mit einer 6-monatigen Einführungsphase in die GO klargekommen, vielleicht wäre dies eine Lösung. Da die Empfehlungen der Grundschulen ja sowieso fast ausschließlich auf den Noten basieren und damit kaum zusätzlichen Erkenntnisgewinn bringen, können Eignungstests sinnvoll und notwendig sein. Eine stärkere Rücksichtnahme auf Härtefälle (bessere Definition als in der Vergangenheit) ist nötig. Eine Geschwisterregelung ist notwendig. Ein zeitlich gestaffeltes Vergabemodell wäre absolut wünschenswert! So wüsste man z. B. auch, ob man z. B. an einem anderen Gymnasium im Bezirk eine Annahmechance hätte, weil dann ja die Durchschnittsnoten feststehen müssten. Die Profilbildungen finde ich in unserem Bezirk ziemlich einerseits recht eintönig; eine Schule mit Sportprofil (außer W.Rudolf - da aber auf wenige Sportarten spezialisiert) gibt es gar nicht, dagegen jede Menge musisch betonte Schulen - andererseits ziemlich überzogen, denn wenn man ein Kind ohne spezielle Begabung hat, was eben keinen speziellen Schwerpunkt legen kann oder will, schaut man bei fast allen Gymnasien im Bezirk in die Röhre. Annahmekriterien wie die Vergabe von Zusatzpunkten für die Tätigkeit als Schülerlotse o. ä. finde ich haarsträubend. Die Aufhebung der Regionalkomponente hat Vor- und Nachteile. Sehr gute Schulen werden dadurch noch stärker überangefragt, Schulen mit weniger gutem Ruf werden das zu spüren bekommen. Dafür werden viele Schüler tagtäglich schon durch die halbe Stadt fahren, weil man das Gefühl hat, auf der Schule um die Ecke nur dann eine Chance zu haben, wenn man drei Instrumente spielt, Mediengenie ist oder eine Fremdsprache fließend spricht. 12

13 Der hohe Notendruck in den letzten drei Grundschuljahren war für unser Kind demotivierend und führte zu einem stetigen Abfall seiner Leistungsbereitschaft. Ein hohes Leistungsniveau in der Grundschule lässt Schüler mit einem Dreierdurchschnitt schon als schlechte Schüler dastehen, obwohl sie auf einer anderer Schule mit den selben Leistungen vielleicht unter den Besseren wären. Bei der Auswahl der Oberschulen nach Noten wird das problematisch. Wir haben monatelang gezittert und gebangt, ob unser Kind an der Wunschschule angenommen wird. Das hat die ganze Familie belastet. Es hat geklappt, wie bei den meisten Kindern, doch den Prozess war grauenhaft, wir fühlten uns ausgeliefert. Leistungsheterogen zusammengesetzte Klassen sind indiskutabel, solange kein Geld investiert wird, um wirklich differenziert zu unterrichten. Die Realität sieht heute so aus, dass das Leistungsniveau automatisch sinkt; bessere Schüler langweilen sich, weil sie nicht gefördert werden. Sekundarschulen dürfen auf keinen Fall einen besseren Notenschnitt zur Aufnahme haben als Gymnasien. Sekundarschüler müssen die Chance haben, hier ihren Platz zu finden - nicht die gymnasialempfohlenen Schüler. Weg mit Ethikzwang bei gleichzeitigem Religionsunterricht! Das bedeutet viel zu viele Stunden für Abi nach 12 Jahren für teilweise 11 jährige Kinder!!!! Die Schüler leiden, leiden, leiden unter den Entscheidungen der Politik, das Abi nach 12 Jahren durchochsen zu wollen! Wir wollen keine minderjährigen Abiturienten/Studenten!!! Mehr Gesamtschulen, um dieses Problem der Rückläufer aus der Welt zu schaffen. Das ist für die Kinder eine enorme Belastung. Ich denke nicht, dass der Notenschnitt ein vernünftiges Kriterium ist, weil die Benotungspraxis der Schulen und auch der einzelnen LehrerInnen in den Schulen sehr unterschiedlich ist und weil v.a. das Arbeits- und Lernverhalten ausschlaggebend für den Erfolg auf dem Gymnasium sind, was sich nur unzureichend in den Noten widerspiegelt. Quote zu verlosenden Schulplätze: besser 20% Da mein Sohn schon 2004 von der Grundschule aufs Gymnasium wechselte, weiß ich nicht, ob meine Meinung so relevant ist, da ich keine aktuellen Erfahrungen gemacht habe. Meiner Meinung nach wird im Gymnasium nur gesiebt und nicht gefördert. Man hat den Eindruck, daß sich die Lehrerschaft eine angepasste Klasse herausselektiert. Auf spezielle Probleme wird kaum eingegangen, diese werden auf die Eltern abgewälzt. Der Druck auf die Schüler ist in jeder Hinsicht nicht normal und sehr groß! im Vorfeld sollten mehr Informationen gegeben werden (z.b: Härtefallregelung), zudem sollten insbesondere bei einem rapiden Notenabfall innerhalb der fünften Klasse hinterfragt werden, warum. Es könnten auch besondere Situationen innerhalb der Familie zu einem Notenabfall führen. Und wenn sich schon die Familie versucht zu äußern, diese auch anzuhören und nicht schroff abweisen. Besonders falsch finde ich die Abschaffung des Wohnortprinzips, die Gleichzeitigkeit der Schulauswahlverfahren und die Auswahl nach Notenschnitt bei den Sekundaschulen. Herzlichen Dank für diese Möglichkeit der Meinungsäußerung. Die Verunsicherung durch das Losverfahren und vor allem die Aufhebung der Regionalquote war 13

14 wirklich grenzenlos. Insbesondere die Angst in einer Schule am anderen Ende der Stadt zu landen, hat den Leistungsdruck enorm gesteigert, da man sich nur mit einem Schnitt von mindestens 1,5 halbwegs sicher sein konnte, an dem als Erstwunsch angegebenem Gymnasium aufgenommen zu werden, bei einigen Schulen hätte nicht einmal das ausgereicht. Eine Bewerbung an der tatsächlichen Wunschschule wurde bei 'schlechterem' Schnitt sofort verworfen aus Angst im sogenannten 'Lostopf' zu landen. Die Verantwortlichen für diese Reform haben den betroffenen Kindern - und es sind die gleichen, die schon bei der Umstellung auf JÜL die leidtragenden Jahrgänge gewesen sind - die Grundschulzeit wirklich restlos ruiniert. Der Losanteil erweist sich beim Gymnasium als kritisch. Zu viele Schüler schaffen es nicht. Rückläufer sind u. U. sehr kritisch für Schüler und aufnehmende Schulen: Versagens- und Freundschaftsverlustgefühle können sehr problematisch werden. Hier muss korrigiert werden. Etwa mit einer Notenschranke bei 3,0. Aber auch mit besseren Förderungsstrukturen an den Gymnasien. Auch die elitäre Haltung einiger Lehrer ist dabei zu beachten. Unis werden auch nach der Quote der Abschlüsse im Verhältnis zu den aufgenommenen Studenten gefördert, vielleicht ist neben Förderstunden denkbar: Auszeichnungen für Schulen, die den Notenschnitt ihrer Schüler besonders stark verbessern. Sekundarschulen können eigene Aufnahmekriterien entwickeln, die auch die Aufnahme von Schülern aller Noten enthalten können. Eine zentrale Vorgabe sollte vermieden werden. Mit dem Losanteil ist die Aufnahme auch schwächerer Schüler bei einer übernachgefragten Schule z. T. gegeben. In sozial kritischen Stadtgebieten werden Schul-Leuchttürme gebraucht, um bildungsnahe Eltern als Wohnbevölkerung halten zu können; die sozial gemischte Stadt ist sehr wichtig. Behördliche Vermischungsvorgaben wie geänderte Schuleinzugsgebiete in Mitte sind gescheitert, dagegen die Initiative der Schulleiterin ggü. kritischen Eltern mit Zusicherungen zur Klassenzusammensetzung erfolgreich. Die Empfehlung der Grundschule sollte wichtigstes Übergangskriterium sein, da hier auch das Potential eines Schülers mitberücksichtigt werden kann. Der Notenschnitt eines oder zweier Zeugnisse hat nur begrenzte Aussagekraft. Nicht wenige Schüler werden von ehrgeizigen Eltern getrimmt. Irgendwann können aber viele Eltern dann nicht mehr mithalten und auf einmal brauchen dann auch diese Kinder plötzlich Nachhilfeunterricht - oder wie es heute so schön heißt: Hausaufgabenbetreuung. Außerdem finde ich es nicht nachvollziehbar, das nicht stärkeres Augenmerk auf die Nähe von Schule und Wohnort gerichtet wird. Die Kinder sind im Kiez vernetzt und treffen sich nachmittags für Referate etc. Diagonal durch den Bezirk fahren zu müssen ist reinste Zeitverschwendung, zumal doch jeder über volle Stundenpläne und zu wenig Freizeit stöhnt!! Die Empfehlung der Grundschule sollte wichtigstes Übergangskriterium sein, da hier auch das Potential eines Schülers mitberücksichtigt werden kann. Der Notenschnitt eines oder zweier Zeugnisse hat nur begrenzte Aussagekraft. Nicht wenige Schüler werden von ehrgeizigen Eltern getrimmt. Irgendwann können aber viele Eltern dann nicht mehr mithalten und auf einmal brauchen dann auch diese Kinder plötzlich Nachhilfeunterricht - oder wie es heute so schön heißt: Hausaufgabenbetreuung. Außerdem finde ich es nicht nachvollziehbar, das nicht stärkeres Augenmerk auf die Nähe von Schule und Wohnort gerichtet wird. Die Kinder sind im Kiez vernetzt und treffen sich nachmittags für Referate etc. Diagonal durch den Bezirk fahren zu müssen ist reinste Zeitverschwendung, zumal doch jeder über volle Stundenpläne und zu wenig Freizeit stöhnt!! Jedes MUSS ist schlecht, es sollte immer eine Möglichkeit geben, individuell zu entscheiden. Richtlinien sind eine gute Hilfe und sicher für die meisten richtig, können aber nie allen gerecht werden und das 14

15 sollte berücksichtigt werden. Für eine gute Durchmischung an der Sekundarschule gab es noch vor drei Jahren (als sie noch Gesamtschule war) eine Quote: 1/4 Gymnasialempfehlung, 1/4 Hauptschulempfehlung und 1/2 Realschulempfehlung. Damit konnte man sowohl den Schülern als auch den Lehrern zur bestmöglichen Förderung gerecht werden. Jetzt an der Sekundarschule den Durchschnitt der Förderprognose als Auswahlkriterium zu wählen, ist unglaublich. Schon Schüler mit einer guten ehem. Realschulempfehlung sind hier nicht mehr gut genug und werden aussortiert. Auch durch die Aufhebung der Bezirksbezogenheit haben diese Sekundarschulen genügend Gymnasiasten als Bewerber. Die dann gerade mal nicht mehr für Gymnasien empfohlenen Schüler werden dann auf andere Bezirke verteilt, was für ein Hohn! Und dann wird gesagt, dass die Eltern sowieso immer mehr Privatschulen nutzen und man Schulen schließen kann. Das ist ja nicht freiwillig! Nur die, die sich das wirklich überhaupt nicht abknapsen können, gehen dann noch auf eine staatliche Sekundarschule, dass das die Probleme absolut verschlimmert und überhaupt nicht Sinn der Schulpolitik sein kann, sollte eigentlich auf der Hand liegen. Schulplatzwahl darf kein "Glücksspiel" sein. Wohnortnähe, Geschwisterregelungen als auch der Wunsch des Kindes muss berücksichtigt werden. Der Kindeswunsch fehlt komplett im Rahmen der Betrachtungen. Eine Rückkehr zum alten Wohnortprinzip würde eine Reihe von aktuellen Mißlichkeiten abmildern, zum Beispiel die starke Leistungsentmischung zwischen gefühlten Elite- und Restgymnasien. Bleibt es bei der freien Wahl und ein Kind scheitert an einer gefühlt starken Schule, würde ein zusätzlicher Test wenig bringen. Das Kind wird mit einem ggf. positiven Bescheid an seiner alten Schule nicht besser; eine andere kann es sich bereits jetzt aussuchen. Eine weitere Belastungsprobe für "Siebtklässler auf Bewährung" auf Grund einer unausgegorenen Schulpolitik halte ich für keine gute Idee. Den Ansatz dieses Fragebogens hingegen finde ich lobenswert. Ich begrüße eine Elternbeteiligung an Schulfragen. Bei meinen Besuchen weiterführender Schulen fand ich den baulichen Zustand der zumeist Wilhelminischen Lehranstalten beschämend; die innere Verfassung des Lehrkörpers besorgniserregend. In beiden Bereichen fährt der Senat auf Verschleiß. Was wir neben der Reform der Reform der Reform brauchen, sind Euro. Meiner Meinung nach sollte die Grundschulnote schon ein (mit-)entscheidendes Kriterium bei der Platzvergabe sein. Allerdings müsste dann auch eine gerechte und allgemeingültige Notenvergabe die Grundlage dafür bilden - oder die Notendurchschnitte der verschiedenen Grundschulen müssen unterschiedlich behandelt werden können. Es kann nicht sein, dass leistungsfähige Schüler, die planvoll auf eine anspruchsvolle Grundschule gegangen sind, dann aufgrund einer "strengeren" Bewertung als bei einer vermeintlich "leichteren" Grundschule bei der Auswahl nach Notenschnitt das Nachsehen haben. Eine zeitliche Staffelung des Verfahrens befürworte ich, da damit (hoffentlich) weniger strategisches Taktieren erforderlich wird und man sich auch tatsächlich bei seiner 1. Wahl anmelden kann. Allerdings ist eine weitere Verlängerung des Verfahrens m. E. auch nicht wünschenswert. Ich würde mir wünschen, dass sich die Kinder auch an Gymnasien zwischen12 und 13 Schuljahren entscheiden können. Keine zusätzliche Prüfung zum MSA. Bestehen der Klassenstufe sollte reichen. Deutliche Unterstützung der Berliner Gymnasien durch bessere materielle Ausstattung und vorallem qualifiziertere (pädagogische, methodische Fortbildungen), deutsch sprechende Lehrer. Stützung des konfessionellen Religionsunterrichts, Ethik als Fach für alle konfessionslosen Kinder. Anrechnung der Stunden auf die Stundetafel. Kinder sind unser wertvollstes Gut. Investieren in die Zukunft lohnt sich! Der NC ist ein denkbar schlechtes Kriterium, wenn nicht der Elternwille und das Profil des Kindes reicht die Gymnasien, sollten die Gymnasien über Gespräche auswählen. Nur wer will dafür die Zeit 15

16 aufbringen? Elternwille, Kinderwunsch (gemeinsam die weiterführende Schule zu besuchen) und Wohnortnähe sollte doch ausreichen. Der NC ist ein denkbar schlechtes Kriterium, wenn nicht der Elternwille und das Profil des Kindes reicht die Gymnasien, sollten die Gymnasien über Gespräche auswählen. Nur wer will dafür die Zeit aufbringen? Elternwille, Kinderwunsch (gemeinsam die weiterführende Schule zu besuchen) und Wohnortnähe sollte doch ausreichen. Eine Leistungsdurchmischung macht nur Sinn, wenn die Schulen die schwächeren Schüler nicht nach einem Jahr wieder herausschmeißen können. Solange die Art des Unterrichts nicht sich komplett verändert (entsprechend den Anregungen Gerhard Hüthers, siehe Gesamtschule in Göttingen mit Teamarbeit ohne Noten (stattdessen Selbsteinschätzung: Was will ich jetzt lernen?) und Binnendifferenzierung ) bin ich für Differenzierung nach Leistung, die am besten dann funktioniert, wenn alle Schulen nach eigenen Eignungstests die Schüler auswählen - die "Restschulen", auf die keiner will, haben dann auch nur so 18 Kinder pro Klasse und können super fördern. Das ProbeHALBjahr soll wieder eingeführt werden! Die Geschwister sollten mitberücksichtigt werden, bei der Aufnahme in die weiterführende Schule Es ist nicht geregelt, welche Ausbildungsmöglichkeiten 16-jährige Abiturienten haben!! Die Unis verweisen auf das soziale Jahr!! Das ist doch ein Lacher. Unsere Kinder werden mit 5 Jahren in die Schule gezwungen, sollen in 12 Jahren unter größtem Druck und Stress ein Abitur machen, um dann in das soziale Jahr zu gehen um das notwendige Alter zu erreichen?? Alles Bullshit, der nicht zu Ende gedacht ist. Böse Zungen sagen, dass Berlin die Realschule abgeschafft hat und sich vor allem Hauptschüler in den ISS sammeln. Alle Kinder, "die bis drei zählen können", gehen aufs Gymnasium. Mein Kind ist in einer ISS-Klasse, die sehr leistungsschwach ist. Ob Teile dieser Klasse zum Abitur kommen, ist fragwürdig. Auf der ISS fehlen die Zugpferde. Entweder wird das Gymnasium integriert in die Gesamtschulen oder das 13jährige Abitur auf dem Gymnasium wieder eingeführt. Ein solches Nebeneinander ist unproduktiv. a -Bestenfalls gibt es keine "Rückläufer... " - und b - den Kinder der überambitionierten Eltern soll die Zeit gegeben werden, die benötigt wird.. nichts ist frustrierender als eine kaputte Schulzeit seit mehreren Jahren unternachgefragte Gymnasien zu Sekundarschulen umwandeln - schafft mehr Plätze und nimmt dadurch den Druck aus dem Kessel Es kann nicht sein, dass SchülerInnen für die Aufnahme an einer im eigenen Bezirk gelegenen ISS einen Notendurchschnitt für die sichere Aufnahme benötigen, der eigentlichen gymnasialen Anforderungen genügt (besser als 2,5). Grundsätzlich sollte ein zweiteiliger Aufnahmetest durchgeführt werden: a) Ein standardisierter Test (vgl. Ablauf von VERA-Vergleichsarbeiten), aber als Besuchstag schon an den Erstwunschschulen, um Beeinflussungen zu entgehen. Dieser Test sollte zu 70-80% zählen und gibt den Grundschulen eine klare Qualitätsrückmeldung. b) Ein zweiter Test(TEIL?) sollte an den AufnahmeGYMNASIEN durchgeführt werden, der dann 20-30% zählt und den diese für ihre Profilbildung selbst gestalten. Für ISS gilt Letzteres entsprechend NUR für ihre Profilklassen. ISS sollten jedoch max. die Hälfte ihrer Klassen mit Profilen belegen. Wer in der siebten Klasse am Gymnasium scheitert, muss auch an ISS die siebte Klasse wiederholen. Andernfalls werden die Lücken mitgeschliffen und die Betroffenen bleiben zu großen Teilen dauerhaft (nachhaltig!) schlechte SchülerInnen - und das eventuell nur, weil Eltern (Nichtprofis) ihre Kinder 16

17 überschätzt haben. Lasst den Kindern die notwendige Persönlichkeitsentwicklungszeit: Zurück zur siebenjährigen Sekundarstufe auch an Gymnasien!!! Ich bin entsetzt über das Widerspruchsverfahren. ich habe bis heute ( !!!) noch immer keine Antwort erhalten. Bei einem nachfragendem Telefonat wurde ich darmaßen "abgekanzelt", dass für mich der korrekte und unabhängige Ablauf des Widerspruchsverfahrens außerordentlich in Frage gestellt wird. Ich bin entsetzt über das Widerspruchsverfahren. ich habe bis heute ( !!!) noch immer keine Antwort erhalten. Bei einem nachfragendem Telefonat wurde ich darmaßen "abgekanzelt", dass für mich der korrekte und unabhängige Ablauf des Widerspruchsverfahrens außerordentlich in Frage gestellt wird. Es kann nicht sein, dass SchülerInnen für die Aufnahme an einer im eigenen Bezirk gelegenen ISS einen Notendurchschnitt für die sichere Aufnahme benötigen, der eigentlichen gymnasialen Anforderungen genügt (besser als 2,5). Grundsätzlich sollte ein zweiteiliger Aufnahmetest durchgeführt werden: a) Ein standardisierter Test (vgl. Ablauf von VERA-Vergleichsarbeiten), aber als Besuchstag schon an den Erstwunschschulen, um Beeinflussungen zu entgehen. Dieser Test sollte zu 70-80% zählen und gibt den Grundschulen eine klare Qualitätsrückmeldung. b) Ein zweiter Test(TEIL?) sollte an den AufnahmeGYMNASIEN durchgeführt werden, der dann 20-30% zählt und den diese für ihre Profilbildung selbst gestalten. Für ISS gilt Letzteres entsprechend NUR für ihre Profilklassen. ISS sollten jedoch max. die Hälfte ihrer Klassen mit Profilen belegen. Wer in der siebten Klasse am Gymnasium scheitert, muss auch an ISS die siebte Klasse wiederholen. Andernfalls werden die Lücken mitgeschliffen und die Betroffenen bleiben zu großen Teilen dauerhaft (nachhaltig!) schlechte SchülerInnen - und das eventuell nur, weil Eltern (Nichtprofis) ihre Kinder überschätzt haben. Lasst den Kindern die notwendige Persönlichkeitsentwicklungszeit: Zurück zur siebenjährigen Sekundarstufe auch an Gymnasien!!! Im Aufnahmeverfahren sollte die Schule möglichst viel Gestaltunsspielraum für die Aufnahmekriterien haben, zb Schulnoten in Kombination mit Gespräch. Es muss Möglichkeiten geben, dass "Sonderfälle" nicht durch System fallen. So z.b. ein Kind was mehrfach als hochbegabt getestet wurde, welches aber schulisch ein "Underachiever" ist, d.h. dessen Begabung sich nicht in guten Noten wiederspiegelt. Solche Kinder lernen erst mit zunehmender Reife innere Intelligenz und äußere Ansprüche zu vereinen. Die gestiegene Bedeutung der Schulnoten für den Übergang in die weiterführenden Schulen hat zu einem enormen Streß geführt: die Kinder stehen unter grßem Druck, unbedingt Bestnoten zu erreichen, um an der gewünschten Schule angenommenzu werden. Das gilt sicher auch für Lehrer, die immer stärker gegenüber den Eltern verargumentieren müssen, warum ein Kind z.b. "nur" eine gute Zwei bekommt, und nicht doch eine Eins. Zeitlicher Ablauf des Aufnahmeverfahrens: die Rückmeldung über die zugewiesene Schule erfolgt ja nicht unbedingt bis Mai, sondern teilweise Juni/Juli oder unmittelbar vor Beginn des neuen Schuljahres (in unserem Fall wegen erkranktem Sachbearbeiter, dessen Arbeit dann einfach liegenblieb!) und das ist hoch unbefriedigend. seit mehreren Jahren unternachgefragte Gymnasien zu Sekundarschulen umwandeln - schafft mehr 17

18 Plätze und nimmt dadurch den Druck aus dem Kessel seit mehreren Jahren unternachgefragte Gymnasien zu Sekundarschulen umwandeln - schafft mehr Plätze und nimmt dadurch den Druck aus dem Kessel isssssss das kompliziert... schöne Grüße Daniela xxxxx Geschwisterregelung muss wieder her, zusätzlich für Zwillingen und Mehrlinge gilt immer Härtefall wenn die Eltern das wollen, alles andere unsozial! Einzugsbereiche für Gymnasien definieren ohne "BVG" Regelung unabhängige Einzugsbereiche für Sekundarschulen definieren Ob man den Zweit oder Drittwunsch äußert ist egal, da die Schulen meist dann belegt sind! Man sollte wieder Einzugsgebiete einführen. Im Moment ist das Aufnahmeverfahren eher ein Glücksspiel als eine Methode, die Gesamtzufriedenheit der Schüler und der Schulen zu steigern. Ich bin der Meinung, dass ein Schüler, der eine Schule als 2. oder 3. Wahl angegeben hat, eine Chance haben sollte den Platz zu bekommen, auch wenn die Schule überlaufen ist, wenn er in der Nähe wohnt und das Profil passt. Geschwisterkinder sollten bevorzugt an der Schule angenommen werden. Jedes Kind sollte, wenn von ihm/den Eltern gewünscht, einen möglichst kurzen Schulweg haben können. Für uns Eltern aber auch auf den Kindern wird ein enormer Druck ausgeübt. Diese Wunschschulen- Angabe ist der größte Quatsch. Jede Schule nimmt nur die Schüler, die als 1. Schule genannt wird. Hier muss es zeitlich gestaffelt werden, damit die Kinder, die die andere gute Schule als 2. Wunschschule angegeben haben, auch noch eine Chance bekommen. Ich bin unbedingt dafür, dass die Geschwisterregelung wieder in Kraft tritt!!! Berlin-Übergreifende Tests sind notwendig, um die Schieflage der Noten zu korrigieren. (Auch üblich in den Skandinavischen Ländern) In Sekundarschulen sollte m.e. eine Quotenregelung eingeführt werden, damit gute Sekundarschulen nicht nur gymnasialempfohlene Schüler aufnehmen, in Gymnasien auf keinen Fall. 18

19 Wird weiterhin der Notendurchschnitt als Auswahlkriterium herangezogen, müssen die Leistungsanforderungen auf den Grundschulen vereinheitlicht werden. Leistungen von Grundschule A sind oftmals leider nicht mit denen von Schule B vergleichbar. Insofern wäre die Einführung eines Mindestnotenschnitts wenig hilfreich. Das derzeit bestehende Vergabeverfahren ist für die Schüler gar nicht nachvollziehbar. Es ist teilweise demütigend und berücksichtigt überhaupt nicht die individuellen Einzelfertigkeiten der Schüler. Es gilt, wie im Kapitalismus üblich, nur das Leistungsprinzip. Das derzeit praktizierte Aufnahmeverfahren empfinde ich als willkürlich. Die Wahl der Oberschule wird zum Glücksspiel. Um einen sicheren Platz zu bekommen, spielten bei uns eher strategische Überlegungen eine Rolle: Angst an der Lieblingsschule abgelehnt zu werden und letztlich stellte sich heraus, dass diese Schule dann nicht so stark nachgefragt war. Mehr Transparenz und ein zeitlich gestaffeltes Aufnahmeverfahren (wie oben beschrieben) wären besser. Auch sollte die Berücksichtigung von Geschwisterkindern wieder eingeführt werden. Das Kriterium "Wohnortnähe" halte ich ebenfalls für wichtig: Die Schüler haben einen langen, anstrengenden Schultag (Unterricht bis zur 7./8 Std.). Kommen noch lange Wegstrecken hinzu, sind die Schüler erst am späten Nachmittag zu Hause. Mit Hausaufgaben und Lernen entspricht dies vom tägl. Stundenumfang einem Vollzeit- Arbeitsplatz. Zeit für Sport, ehrenamtl. Engagement etc. bleibt somit kaum Zeit. Ich finde diese Entwicklung nicht gut. Die Nähe zur Schule fördert die privaten Kontakte der Kinder. Diese sind innerhalb des Bezirks für die Schüler selbstständig zu erreichen, das erleichtert das gesamte Familienleben mit mehreren Kindern. Das ist einer der Gründe, weshalb ich der Meinung bin, dass Kinder aus dem Schulbezirk und Geschwisterkinder bevorzugt aufgenommen werden sollten. Betr. Mindestnotendurchschnitt: er sollte nicht zu hoch angesetzt werden -eher bei 2,5-2,8 d.h. dies wäre also nur ein grobes Auswahlkriterium! Falls jmd den Eignungstest der jew. Schule verfehlt hat,sollte er/sie dennoch die Möglichkeit erhalten, sich über Losverfahren zu bewerben. Betr. Mindestnotendurchschnitt: er sollte nicht zu hoch angesetzt werden -eher bei 2,5-2,8 d.h. dies wäre also nur ein grobes Auswahlkriterium! Falls jmd den Eignungstest der jew. Schule verfehlt hat,sollte er/sie dennoch die Möglichkeit erhalten, sich über Losverfahren zu bewerben. Lieber LEA, die Belastungssituation der Kinder am Gymnasium ist nahezu unerträglich. Neben den langen Schultagen bleibt kaum noch Zeit für Freizeit und das auch an Wochenenden, da hier auch 19

20 Hausaufgaben erledigt werden müssen. Da die Kinder in den jetzigen Klassen 6-12 Monate jünger sind und aus unserer Sicht der Stoffplan nicht angepasst worden ist, fehlt vielen Kindern die Reife und Erfahrung ohne Hilfe der Eltern die Aufgaben zu bewältigen. Stress bestimmt so den Alltag vieler Familien aus unserem Umfeld. Bitte setzen sie sich für eine 13-jährige Schulzeit an Gymnasien ein, damit die Kinder wieder eine Kindheit haben. Generell sollte es Eltern garantiert werden, ihre Kinder wieder auf Schulen im Einzugsgebiet geben zu können (sofern alle anderen Kriterien erfüllt sind). Es ist keinem Schüler zuzumuten, eine Stunde Fahrzeit zur Schule in Kauf nehmen zu müssen. Generell sollte es Eltern garantiert werden, ihre Kinder wieder auf Schulen im Einzugsgebiet geben zu können (sofern alle anderen Kriterien erfüllt sind). Es ist keinem Schüler zuzumuten, eine Stunde Fahrzeit zur Schule in Kauf nehmen zu müssen. Ein Notendurchschnitt für ein Gymnasium sollte es weiterhin geben. Bei den Sekundarschulen sollte dies jedoch nicht der Fall sein, damit es nicht wie in Tempelhof-Schöneberg sogenannte "Pseudo Gymnasien" gibt (Carl-Zeiss, Gustav-Heinemann, Sophie-Scholl). Es herrscht eine Schulpflicht und somit muß gewährleistet sein, das man auf einer Sekundarschule einen Schulplatz bekommt und nicht darum betteln muß, angenommen zu werden. Ich danke für diese Umfrage, denn die Ergebnisse der diesjährigen Schulplatzverteilung sind sehr unbefriedigend. es sollte schnell dafür gesorgt werden, dass Kinder mit schlechteren Noten nicht mehr auf unattraktive Restschulen - oft zudem noch weit entfernt - geschickt werden. Von unserer Grundschule haben alle Kinder mit einem Schnitt von 3.0 und schlechter keine der 3 gewünschten Sekundarschulen erhalten und mussten außerhalb des Bezirks - zb in Neukölln - Restplätze an "Restschulen" akzeptieren. Das ist nicht im Sinne der Schulreform und zutiefst ungerecht, da es die Ungleichheiten, die das Elternhaus vorgibt, weiter verschärft. Noch immer ist die Klassenstärke an den Schulen viel zu hoch (hier: Sekundarschule 33 Schüler im Schuljahr 2011/2012 in Klasse 7). Diese muss ebenso wie an den Gymnasien dringend gesenkt werden, um den Rahmenplänen gerecht werden zu können! Ferner muss der Stundenausfall aufgrund von Prüfungen reduziert werden!!!!!!! Außerdem wäre es gut, wenn die vorstellenden Schüler wieder eine Bewerbungsgespräch mit dem Schulleiter/in bekämen würden, da somit dem Schüler die Chance gegeben wird, vom durchaus wichtigen Notenschnitt etwas wegzukommen und auch seine Intressen und Stärken zeigen zu können. Ich finde es zur Zeit unerträglich, dass ein Grundschüler mit einem normalen Notendurchschnitt von 2,4 noch nicht mal mehr auf einer Sekundarschule in seinem Wohnbezirk aufgenommen wird, nur weil die Schule sich ihre Schüler aussuchen kann. So wird auch an diesem Schultyp eine gymnasiale Schülerschaft gefördert, nämlich diejenigen die einen guten Schnitt haben und nicht auf einen reines Gymnasium wollen weil sie ihr Abitur lieber in 13 Jahren machen wollen. Somit bleiben weniger Plätze für die ehemaligen Realschüler, die dann gezwungen werden weite Wege in Kauf zu nehmen um an eine Schule zu gehen die dann noch übrig bleibt. Das kann doch so nicht weiter gehen. Danke für diese Umfrage, das Thema liegt mir schon lange auf der Seele. Unsere Tochter kommt zwar jetzt erst in die vierte Klasse, doch hat sie eine leichte LRS und ich habe jetzt schon Panik wenn ich an den Schulwechsel denke, weil ich einfach Angst habe, dass sie erst gar keine Chance bekommt. Es hat sich nicht bewahrheitet, dass die schlechten Schüler sich an den guten orientieren, die Erfahrung 20

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