Erfüllte Herzenswünsche: Prinzessin hoch zu Ross, Treffen mit dem Fussball-Idol oder Heli-Fan in der Luft S. 3 5

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1 Ausgabe 2/2009 Zeitschrift der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe Erfüllte Herzenswünsche: Prinzessin hoch zu Ross, Treffen mit dem Fussball-Idol oder Heli-Fan in der Luft S. 3 5 Impressionen vom Familientag auf dem Juchhof S. 9

2 Editorial Editorial Wunscherfüllungen Liebe Leserin, lieber Leser Mit dem Bulletin der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe informieren wir Gross und Klein, Jung und Alt über unsere Aktivitäten. Einerseits soll es Dankbarkeit aussprechen, aber auch vergangene Freude wieder in Erinnerung rufen und vielleicht neuen Familien Mut machen, sich zu melden, um Wünsche und Träume kranker Kinder an uns weiterzuleiten. Wir setzen alles daran, unvergessliche Erlebnisse zu gestalten, sei es für ein einzelnes Kind oder für ganze Gruppen von Kindern. Dazu braucht es eine Koordinationsstelle: Unsere Geschäftsführung, welche die Fäden spannt und Netzwerke aufbaut, aber auch die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die sich im Hintergrund engagieren. Nachdem Franziska Derungs die Geschäftsführung der Stiftung über die vielen Jahre unseres Bestehens mit viel Einfühlungsvermögen und Leidenschaft betreut hat, hat sie sich entschieden, ab Ende 2008 kürzer zu treten. Es war nicht einfach, sie zu ersetzen und die Stiftung in gewohnter Art und Weise weiterzuführen. Seit Mitte Jahr dürfen wir nun mit einem neuen Team in der Geschäftsführung zusammenarbeiten. Mit Nicole Sami und Sandra Colombo haben wir ein ideales «Zweierticket» gefunden, welches die Geschäftsstelle engagiert und mit viel Herzblut leitet. Ich freue mich, die beiden Co-Geschäftsleiterinnen in diesem Bulletin vorzustellen: Beachten Sie dazu die Pinwand auf Seite 8. Die beiden werden von langjährigen Mitarbeiterinnen und einem tollen Team von freiwilligen Helferinnen und Helfer unterstützt. Sie alle engagieren sich für eine Sache, bei der schlussendlich oft ein unvergessliches, strahlendes Lächeln eines Kindes der wesentliche Dank ihrer Tätigkeit darstellt. Prof. Felix Niggli Präsident der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe Impressum und Kontakt Sternschnuppe Bulletin Ausgabe 2 / 2009 Zeitschrift der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe Impressum Sternschnuppe Bulletin Redaktion & Realisation: Brigitte Post, post.direct. Texte: Sandra Colombo, Brigitte Post, Nicole Sami Korrektorat: Cotext, Zürich Gestaltung: Wissmann.Werbung, Wettingen Druck: DE Druck, Effretikon Auf FSC-Papier gedruckt Pressestelle post.direct., PR, Kommunikation & Marketing Brigitte Post, Brunaustrasse 200, 8951 Fahrweid Geschäftsleitung/Geschäftsstelle Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe Nicole Sami & Sandra Colombo Burgweg 7, 8008 Zürich Telefon , Fax PC-Konto Geschäftsstelle Suisse Romande Fondation Etoile Filante Anne Zimmermann, Ch. de Montétan 14, Case postale 153, 1000 Lausanne 7 Tél , Fax , CCP: Stiftungsrat Prof. Dr. Felix Niggli, Zollikon, Präsident Nicole Aeschlimann-Kring, Urdorf Marta Fanconi, Lausanne Dr. Andreas Meyer, Stäfa Felix Rübel, Zumikon Der grosse Wunsch von Ismael der bis heute viel Zeit seines Lebens im Spital verbringen musste einmal in einem Helikopter die Berge von oben zu sehen, ging in Erfüllung. Seine ganze Familie war mit an Bord und genoss den Flug, ebenso wie Ismael selbst. Etwas aufgeregt war die ganze Familie an jenem Tag, an dem der Helikopter auf dem Feld vor Ismaels Haus landen sollte. Eltern, Schwester, Tante und Onkel spazierten voller Vorfreude und zugegeben, mit etwas weichen Knien auf ismael Die Welt aus der Helikopterperspektive die Wiese vor dem Haus, auf welcher der Helikopter landen würde. Beim Warten stieg der Puls der Fluggäste noch etwas weiter an: Würde der Helikopter nun auf dieser oder jener Wiese landen? Aus welcher Richtung würde er eigentlich kommen? War dieses Geräusch schon ein Helikopter? Endlich erschien am Horizont ein kleiner Punkt, der auf die Wartenden zusteuerte. Immer näher kam der Helikopter und landete schliesslich mit viel Wind und Getöse sanft auf der Wiese. Natürlich nahm Ismael den Platz des Kopiloten ein und lotste Pilot Frank sicher in Richtung Alpen. Nach einem prächtigen Flug und dem passenden Wetter kehrte die Fluggesellschaft sicher auf den Boden zurück. Die Knie der Passagiere waren immer noch etwas weich, aber die Augen aller Fluggäste leuchteten. 2 3

3 Wunscherfüllungen Wunscherfüllungen cyril In der AFG Arena St. Gallen mit Adrian Winter martin Auf Riesenmaschinen zur Ernte Ein Autogramm von Adrian Winter, dem Fussballprofi des FC St. Gallen zu erhalten, war Cyrils grosser Wunsch. Das Autogramm kam aber nicht per Post, Cyril machte sich zusammen mit seinem Vater auf den Weg Richtung AFG Arena. Clowns, Pferde, Akrobaten und viele andere Artisten gehören einfach zu einer «richtigen» Zirkusvorstellung dazu. Das weiss die 4-jährige Alicia aus ihren bunten Zirkusbüchern, die sie auch während ihrer Spitalaufenthalte immer gerne anschaut. Sie wünschte sich von Herzen, diese wunderbare Welt selber kennen zu lernen. Im Zirkus Monti fanden wir genau den richtigen Partner- Zirkus für Alicia: Klein, familiär und übersichtlich, zeigt er Jahr für Jahr immer wieder ein neues, spannendes und Cyril ist ein begeisterter Fussballspieler beim FC Fislisbach und ein grosser Fan des FC St. Gallen. Regelmässig besucht Cyril mit seinem Vater die Spiele in der AFG Arena, dem «Heimstadion» des FC St. Gallen. Besonders sein Idol Adrian Winter, den Mittelfeldspieler des Clubs, bewundert er sehr. Cyril, der seine Beeinträchtigung in seinem Leben oft zu spüren bekommt, wurde nicht nur stolzer Besitzer eines Autogramms, er wurde auch an einem Mittwochnachmittag am VIP-Eingang der AFG Arena erwartet. Es folgte ein Rundgang durch das leere Stadion mit Zutritt zu Lokalitäten, die sonst nur Insidern zugänglich sind. Das war ein eindrückliches Erlebnis. Cyril stellte viele Fragen und war begeistert. Erst recht, als plötzlich sein Lieblingsspieler vor ihm stand. Adrian Winter hat sich viel Zeit für Cyril genommen, ihn durch die Garderoben der Spieler geführt und ihn mit Geschenken überhäuft: Ein persönliches Trikot, Goalie-Handschuhe, Autogrammkarten etc. So gewann Cyril einen einmaligen Einblick in alicia Zirkusduft liegt in der Luft tolles Zirkusprogramm. Eine Stunde vor der offiziellen Nachmittagsvorstellung traf unser Zirkusfan mit seiner Familie auf dem Zirkusgelände ein. Dort wurde Alicia nicht nur von unserer Wunschbegleiterin, sondern auch von Frau Sybille Wächter vom Zirkus begrüsst. Diese gab Alicia die Möglichkeit herauszufinden, wie sich den Profi-Fussball und wird Adrian Winter in den nächsten Fussballspielen mit besonders lauten Anfeuerungsrufen unterstützen. das Zirkusleben hinter den Kulissen ausserhalb der Manege abspielt. Als zusätzlicher Begleiter gesellte sich Clown Kapitän Jahoi zu unserer Zirkusfamilie. Zusammen ging es dann los: Es wurden Wohnwagen von Artisten bestaunt, die Manege durfte von ganz nahe erkundet werden und Alicia weiss inzwischen auch, wie es hinter dem schönen Zirkusvorhang aussieht. Natürlich besuchte sie auch die Tiere in ihren Stallungen und Gehegen. Der Clown sorgte für Abwechslung und Unterhaltung und brachte die Augen der kleinen Alicia zum Strahlen. Selbstverständlich durfte Alicia mit ihrer Familie auch die anschliessende Zirkusvorstellung besuchen und es war nicht klar, was die schönen Augen der Vierjährigen am meisten zum Leuchten brachte. Sicher ist aber: Es war ein Nachmittag voller Eindrücke und Freude, woran sich die ganze Familie gerne erinnern wird. Auf einem Mähdrescher die Maisernte miterleben. Für Martin, dessen Kräfte durch seine Krankheit beschränkt sind, gibt es nichts Faszinierenderes. Hoch auf der grossen Maschine, erlebte er einen ereignisreichen Tag. Lauras Herz schlägt für Pferde. Dass dem so ist, zeigte der Besuch bei Sämi und Fengur, den beiden Island-Ponys, und dem Kleinpferd Cara von Margrit Wunderlich. Diese Tiere sind speziell für Therapien ausgebildet und deshalb besonders sanft und liebevoll zu Kindern. Laura Carlotta, geschwächt durch eine onkologische Erkrankung und nun wieder bei Kräften, meldete uns ihren Wunsch: Sie wollte als Prinzessin einen Tag bei Pferden verbringen. An einem Samstag kurz vor den Sommerferien besuchte das Mädchen, in Begleitung seiner Eltern und fernab von städtischer Hektik, den Reitstall im zürcherischen Esslingen. Als erstes laura Die Prinzessin wurde die Tierfreundin in die Pflege der Ponys und des Pferdes einbezogen. Das Fell und die Mähne mussten gebürstet und die Hufe sorgfältig ausgekratzt werden. Dabei erwies sich Laura Carlotta als sehr geschickt und mutig, zeigte aber auch den nötigen Respekt vor den Tieren. Liebevoll erklärte Margrit Wunderlich der kleinen Besucherin, woher die Tiere ursprünglich kommen, was sie gerne mögen und wie einfühlsam diese Tiere sind. Nach einem ausgiebigen Picknick folgte der Höhepunkt des Tages: Ein Ausritt durch Felder, Wald und Wiesen in der näheren Umgebung. Dazu hatte sich Laura Carlotta das edle Kleinpferd Cara ausgesucht. Mit strahlenden Augen sass sie auf dessen Rücken. Den Ausritt genossen Laura Carlotta und auch Cara in vollen Zügen. Die mitgebrachten Prinzessinnenkleider blieben im Auto verstaut. Auch ohne diese war Laura Carlotta eine kleine Prinzessin. Wie eine grosse Maschine funktioniert, zum Beispiel ein Maishäcksler, der im heimatlichen hügeligen Gelände nicht eingesetzt werden kann, das wollte Martin gerne wissen. Einen ganzen Tag lang durfte er neben Stefan Pünter sitzen, der mit seiner Riesenmaschine Lohnarbeit bei den umliegenden Bauern in flacherem Anbaugebiet ausführt. Es war eindrücklich, wie dieses Ungetüm 8 bis 10 Reihen Mais samt Stängel und Kolben aufnahm, fein häckselte und als Viehfutter durch ein hohes Rohr auf den neben ihm herfahrenden Wagen schleuderte. In Kürze war der Wagen voll, ein weiterer folgte, bis auf dem Feld nur noch kurze Stoppeln übrig blieben. Der gehäckselte Mais wurde durch eine weitere Maschine zu grossen, etwa kg schweren Ballen gepresst, die in weisse Plastikfolie gepackt und wieder ausgespuckt wurden. Ein Teil des Gehäckselten wurde direkt auf dem Bauernhof als Wintervorrat in Silos gefüllt. Alles ging Hand in Hand, funktionierte wie am Schnürchen und brachte Martin zum Staunen. Auch wenn die Maschine die Arbeit verrichtete, Hunger gab es trotzdem. Zusammen mit Stefan Pünter, den Fahrern und den Bauern genoss Martin die reichlich belegten Brote. Martin war zutiefst beeindruckt, glücklich und dankbar, dass er diesen Tag erleben durfte. hoch zu Ross 4 5

4 Sternenprojekte Sternenprojekte Lebensfreude im schweren Alltag Sternenprojekte sollen Lebensfreude und Abwechslung in den schwierigen Spital- oder Heimalltag von behinderten oder schwerkranken Kindern bringen. Ziel der Sternschnuppe ist es, die Lebensqualität von Kindern oder Jugendlichen zu verbessern, die sich wegen ihrer Krankheit häufig oder über längere Zeit in Spitälern oder Heimen aufhalten müssen. Hier einige Beispiele von Sternenprojekten, welche die Sternschnuppe in letzter Zeit realisiert oder mitfinanziert hat: EIN ETWAS ANDERES TRAININGSLAGER In einem Trainingslager in Habkern sind Kinder und Jugendliche mit spastischer Halbseitenlähmung dazu animiert worden, ihr Leben in die Hand zu nehmen nicht nur in die Gesunde. Jeden Tag stellten sie sich neuen Herausforderungen: Die Haare selber kämmen, einen Apfel schälen oder die volle Gabel zum Mund führen. All dies und noch viel mehr wurde intensiv geübt. Bewusst wurde dafür der gesunden Hand ein steifer Handschuh angezogen, damit diese im Gebrauch eingeschränkt war. So wurden Geschicklichkeit, Koordinationsfähigkeit und die Kraft der anderen Hand trainiert. Für alle Teilnehmenden war das Miteinander und die gegen seitige Unterstützung sehr motivierend. Immer auf die gesunde Hand zu ver zichten war bestimmt nicht einfach, wurde aber immer wieder mit kleineren und grösseren Erfolgserlebnissen belohnt. EINE TIERISCH GUTE SACHE Ein Besuch im Zoo Zürich ist immer ein bereicherndes Erlebnis. Besonders kranke, wahrnehmungs- und mehrfachbehinderte Kinder fühlen sich den Tieren nahe und haben oft einen speziell intensiven Zugang zu diesen. Zusammen mit dem Zoo Zürich bietet die Sternschnuppe für diese Besucher Gratis-Eintritte an. Individuelle Besucher: Behinderte oder in ihrer Gesundheit stark eingeschränkte Kinder bis 16 besuchen den Zoo gratis, eine Begleitperson bezahlt die Hälfte des Eintrittspreises. Gruppen ab 10 Personen: Für Sonder schulen, Wohnheime und Institutionen sowie private Gruppen, die behinderte oder schwerkranke Kinder betreuen, ist der Eintritt für Kinder sowie deren Betreuungspersonen gratis. Für Gruppen ab 10 Personen wer den ausserdem vom Zoo Event-Team Führungen durchgeführt. Diese werden den Bedürfnissen der Gruppe angepasst und sind gratis. Auskunft und Anmeldung via Telefon oder Mail SEHNSUCHT NACH DEM MEER Was für ein atemberaubender und besonderer Moment, das erste Mal im Leben das Meer zu sehen! Für die Wohngruppe der Sonderschule Sonnhalde Gempen war dies der Auftakt einer Ferienwoche in der Camargue. Die Sonnhalde Gempen ist eine Institution, welche Kinder mit Behinderungen betreut insbesondere solche mit Autismus sowie Wahrnehmungs- und Verhaltensstörungen. Die Reisegruppe genoss lange Spaziergänge am Meer und machte sinnliche Erfahrungen mit der Natur: Im kühlen Meerwasser zu baden, den Wind und die Wellen im Gesicht zu spüren und Sandburgen zu bauen, das waren wertvolle und kostbare Erlebnisse. Natürlich gab es auch viel zu erkunden. Die Gegend rund um Saintes-Maries-de-la-Mer bot vieles. Natürlich durfte ein Ritt auf einem typischen Camargue-Pferd durch die wunderschöne Natur sowie eine Bootsfahrt auf dem Meer nicht fehlen. IM SPITALBETT DEN PINSEL SCHWINGEN Dank der Kunst- und Ausdruckstherapie erhalten schwer kranke Kinder eine Möglichkeit ihre Ängste, Wut oder Trauer auszudrücken und zu verarbeiten. Besonders bei Kindern, die über einen längeren Zeitraum auf der Intensivstation hospitalisiert sind, ist die Kunst- und Ausdruckstherapie ein wichtiger Termin. Der regel - mässige Besuch der Therapeutinnen bringt Normalität und Vertrautheit in den Spitalalltag. Durch das Malen, das Dreidimensionale Gestalten, die Musik oder Rollenspiele sprechen sie die jeweiligen Ressourcen der Kinder an. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und fördert den Heilungsprozess. Die Sternschnuppe unterstützt dies in Form eines Sternenprojekts und ermöglicht so den Einsatz von Kunst- und Ausdruckstherapie auf der Intensivstation des Kinderspitals Zürich. Sternenprojekte MELDEN SIE UNS IHR STERNENPROJEKT Die Sternschnuppe unterstützt Sternenprojekte in Spitälern, Institutionen und Sonderschulen, die Abwechslung und Lebensfreude in den Alltag behinderter oder schwerkranker Kinder bringt. Sieht sich eine Institution nicht in der Lage, die Kosten solcher Projekte alleine zu tragen, so kann sie sich an die Sternschnuppe wenden. Hier eine kleine Auswahl in den letzten Jahren realisierter Sternenprojekte der Sternschnuppe: Indianertippi, Rollstuhlkarussell oder Spielgarten für Sonderschulen und Heime, Fantasievolle Reise mit dem Clownschiff, Tage im Schnee, Ausflüge, Kreativwochen oder Gratisbesuche im Zoo Zürich für behinderte Kinder und ihre Betreuer. Sternenprojekte sind durch die Sternschnuppe finanzierte, aussergewöhnliche Projekte für Kinder in Spitälern, Institutionen, Sonderschulen oder Heimen. Sternenprojekte anmelden: Senden Sie uns Ihr Gesuch für ein Sternenprojekt per Mail an oder per Post mit angefügter Karte am Schluss des Bulletins. 6 7

5 Sternschnuppe Inside Sternschnuppe Inside DIE NEUE CO-LEITUNG Seit diesem Sommer steht die Sternschnuppe unter neuer Leitung. Von der Geschäftsstelle Zürich aus führen Nicole Sami und Sandra Colombo die Stiftung als Team. Mit viel Elan, Freude und neuen Ideen, haben die beiden ihr Amt übernommen. Herzlich willkommen in der Sternschnuppe. ABSCHIED Es sind sehr traurige Momente, wenn wir erfahren, dass sich der Lebenskreis eines Kindes geschlossen hat. So sehr uns die glücklichen Momente freuen, die wir mit einem Sternschnuppe-Kind und dessen Familie erleben durften, so sehr macht es uns traurig, wenn das Strahlen der Augen eines Kindes erlischt. Kraft, Zuversicht und viel Herzenswärme wünschen wir den Familien in diesen schwierigen Zeiten. DER HERZENSWUNSCH An der Geschäftsstelle in Zürich ist der Herzenswunsch eingegangen! In den letzten 16 Jahren hat die Sternschnuppe viele spannende, berührende und einzigartige Wünsche erfüllt. Was für eine Herausforderung wird wohl der Herzenswunsch für die Sternschnuppe sein? Ist es ein Treffen mit einem Sportler oder einem Musikstar? Eine verrückte Reise mit Pferd und Wagen oder gar ein Flug zum Mond? Wir werden das Geheimnis im nächsten Bulletin lüften und davon berichten. pinwand Infos, News und Allerlei Familientag Wie schon seit vielen Jahren fand auch dieses Jahr ein Sternschnuppe-Familientag statt. Zum siebten Mal feierte die Sternschnuppe-Familie auf dem Bauerngut «Juchhof» in Zürich auch schon fast traditionell, ganz wie der Tag selber. DAS STERNSCHNUPPE-TEAM Das Sternschnuppe-Team: Ohne die Mitarbeit der einzelnen Personen der Sternschnuppe-Familie geht gar nichts! Ob Stiftungsrat, Geschäftsleitung, Mitarbeitende oder Wunschbegleitende jede und jeder von ihnen ist ein wichtiger Teil und macht die Sternschnuppe zu dem, was sie ist. MELDE UNS DEINEN HERZENSWUNSCH Jedes Kind (bis 18 Jahre), das auf Grund einer schweren Erkrankung, Verletzung oder Behinderung beeinträchtigt ist, darf sich einen Herzenswunsch durch die Sternschnuppe erfüllen lassen. Schreib uns eine , einen Brief oder ruf uns an mit Leidenschaft und viel Fantasie nutzen wir unser Beziehungsnetz und setzen alles daran, deinen Herzenswunsch zu erfüllen und deinen eigenen und speziellen Ballon steigen zu lassen DANKE, MERCI, GRAZIE, ENGRAZIAMENT Viele Menschen unterstützen die Kinderhilfe Sternschnuppe mit grossem persönlichem Enga gement und kreativen Ideen: Sowohl Firmen als auch Privatpersonen und Organisationen setzen sich für die Sternschnuppe ein. Die vielen Sympathiebekun dungen und die steigende Zahl der Anlässe zu unseren Gunsten sind überwältigend. Es ist wunderschön zu sehen, wie viele Menschen sich direkt oder indirekt für die Wunscherfüllungen engagieren. Ihnen allen danken wir hier ganz besonders. Nebst den attraktiven Spiel-Möglichkeiten, luden auch das feine Essen und Trinken zum gemütlichen Verweilen ein. Dieses Jahr brachte ein Zauberer sein Publikum zum Staunen und auf dem Karussell ging s rund zu und her. Nicht nur die Kleinen durften das wunderschöne, von Hand betriebene Karussell benutzen. Die selber komponierten und live gesungenen Lieder der Karussellbetreiber verliehen dem Anlass zusätzlichen Charme. Es kam wie immer zu schönen Begegnungen und einem Wiedersehen zwischen betroffenen Kindern, ihren Familien und den Wunschbegleitenden. Für die neuen Co-Geschäftsleiterinnen der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe, Nicole Sami und Sandra Colombo, war es eine wunderbare Gelegenheit, mit einzelnen Familien, den Stiftungsräten und den vielen freiwilligen Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und neue Sternschnuppe-Luft zu schnuppern. 8 9

6 Sternschnuppe Inside Pro Sternschnuppe Danke, Merci, Grazie, Engraziament. Wir sind begeistert und beeindruckt, wie viele Menschen die Sternschnuppe sowohl finanziell wie auch mit wunder bar kreativen Ideen unterstützen. Dazu gehören Schulklassen, Kinder gärten, Unternehmen, Vereine und viele, viele Einzelpersonen und Familien, die ihre Ideen und Projekte umsetzen und zugunsten der Sternschnuppe Geld spenden. Vielen herzlichen Dank! CHARITY YOGA AM SEE Gibt es einen schöneren Ort für eine entspannende und ausgleichende Yogastun de als direkt am See? Initiantin von «Charity Yoga am See» war die Yogaschule Yogastern aus Männedorf. Ob Anfänger oder erfahrener Yogi, bei «Charity Yoga am See» waren alle willkommen. Zweimal pro Woche fand diesen Sommer jeweils morgens oder abends eine Yogalektion statt; Die gesammelten Spenden nach jeder Stunde kamen der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe zugute. SPITZBUBEN FÜR SCHLECKMÄULER Vom 3. bis 5. Juli 2009 fand das «Rägifäscht» in Regensdorf statt. Die Bäckerei Confiserie Keller aus Regensdorf liess sich etwas ganz Besonderes einfallen: Die Lehrlinge der Bäckerei haben im Betrieb gebackene Spitzbuben verkauft, deren Erlös sie der Sternschnuppe gespendet haben. Die Spitzbuben wurden aber nicht essbereit abgegeben: Dekorieren und verzieren musste man das Gebäck selber. Eine wunderbare Aktion für Schleckmäuler und Kreative. KLEINE MUSIKER GANZ GROSS 17 Kinder und ihre Musiklehrer luden zum Benefizkonzert zugunsten der Sternschnuppe nach Röschenz ein. Aus dem angekündigten Kinderkonzert in bescheidenem Rahmen wurde dank vielfältigen Ideen eine umfassendere Veranstaltung: Vorgängig wurden «Rösli» verkauft, gespendete Blumensträusse wurden versteigert und am feinen «Znacht-Buffet» konnte man sich verköstigen. Alle Beteiligten waren sich einig: Freude zu bereiten macht erfinderisch und glücklich. LANGE NACHT DER MUSEEN Die «Lange Nacht der Zürcher Museen» feierte dieses Jahr ihre zehnte Auflage, dies mal ganz unter dem sinnträchtigen Motto «Fixsterne und Stern schnuppen». Dies in doppeltem Sinne: Zürcher Fixsterne als Dauerausstellungen; Sternschnuppen als glänzende Sonderausstellungen und Aktionen. Zum Motto passend war die Sternschnuppe am Informationsstand am Bellevue vertreten. Die Museen haben in dieser Nacht «Kässeli» aufgestellt und für uns gesammelt. DES OSTERHASENS KONKURRENZ Sechs Kinder aus Zollikon haben gebastelt und gesammelt für die Sternschnuppe. Bunte, kreative und lustige Bastelartikel für das Osternest haben sie mit viel Liebe in stundenlanger Arbeit gefertigt und diese zu Ostern verkauft. Der Erlös daraus wurde uns persönlich, in einer ebenfalls selber gestalteten Schachtel, an der Geschäftsstelle in Zürich übergeben. Über das Engagement von Kindern für Kinder freuen wir uns immer ganz besonders. GEBURTSTAGE / HOCHZEITEN / JUBILÄEN / GEDENKEN Einige von Ihnen verzichten auf ein Geburtstagsgeschenk und sammeln stattdessen für die Sternschnuppe. Hochzeits- und Trauerkollekten werden uns zugesprochen. Anstelle eines Jubiläums-Apéros wird an die Sternschnuppe gedacht. Die Gratifikation wird statt auf das eigene auf unser Konto überwiesen. All diese grosszügigen Gesten zugunsten der Sternschnuppe freuen, berühren und motivieren uns immer wieder. Ganz herzlichen Dank an alle, die uns dabei helfen, Freude zu bereiten. sinn & zweck STERNENPROJEKTE FÜR SPITÄLER UND INSTITUTIONEN Die Sternschnuppe unterstützt Sternenprojekte in Spitälern, Institutionen und Sonderschulen, die Abwechslung und Lebensfreude in den Alltag behinderter oder schwer kranker Kinder bringt. Sieht sich eine Institution nicht in der Lage, die Kosten für solche Projekte alleine zu tragen, so kann sie sich an die Sternschnuppe wenden. So wurden beispielsweise Spielgärten, Tipizelte, Ausflüge und Kreativwochen finan- Die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe ziert oder Gratis-Eintritte in den Zoo erfüllt seit 1993 kleine und grosse Zürich und ins Musée Olympique in Herzenswünsche und finanziert Sternen- Lausanne ermöglicht. projekte in Spitälern, Heimen, Sonder- schulen und ähnlichen Institutionen, die Abwechslung und Freude in den Alltag behinderter oder schwer kranker Kinder und Jugendlicher bringen. Zur Finanzierung ihrer Tätigkeit ist die Stiftung auf Spenden angewiesen. WUNSCHERFÜLLUNGEN: KINDERTRÄUME WERDEN WAHR Die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe erfüllt Herzenswünsche von behinderten, schwer- und langzeiterkrankten Kindern und Jugendlichen (bis 18 Jahre) in der Schweiz. Dies sind individuelle Wünsche vorwiegend im Erlebnisbereich. Kleine und grosse, erstaunliche, abenteuerliche, musikalische, rührende und manchmal sehr romantische Herzenswünsche, welche die kranken oder behinderten Kinder für eine kurze Zeit in eine andere Welt entführen. Die Sternschnuppe setzt alles daran, Herzenswünsche kranker Kinder wahr werden zu lassen und für einen glücklichen Moment ein paar Sterne vom Himmel zu holen. Wünsche anmelden: Jedes Kind mit einer schweren Erkrankung, Verletzung oder Behinderung darf sich von der Sternschnuppe etwas wünschen. Eltern, betreuende Ärztinnen und Ärzte oder Pflegepersonen bzw. Menschen aus dem Umfeld des Kindes können uns den Erlebniswunsch per Telefon ( pour la Suisse Romande), per an oder per Post mit beiliegender Karte mitteilen. Sternschnuppe Inside Sternenprojekte sind durch die Sternschnuppe finanzierte, aussergewöhnliche Projekte für Kinder in Spitälern, Institutionen, Sonderschulen oder Heimen. Sternenprojekte anmelden: Senden Sie uns Ihr Gesuch für ein Sternenprojekt per an oder per Post mit beiliegender Karte. DIE STIFTUNG Die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe ist gesamtschweizerisch tätig. Je eine Geschäftsstelle befindet sich in Zürich und Lausanne. Sie ist im Handelsregister eingetragen und steuerbefreit. Sie steht unter der Kontrolle des Eidgenössischen Departements des Innern, Abteilung Stiftungsaufsicht. Revisionsstelle ist die Firma Rekonta Revisions AG in Zürich. Zur Finanzierung der Wunscherfüllungen und der Sternenprojekte ist die Stiftung auf Spendengelder angewiesen. PC-Konto

7 Merci Eine Auswahl aus den zahlreichen, merci herrlich bunten «Dankeschöns» Eine Auswahl aus den zahlreic

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