EIN Netzwerk VIELE Chancen

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1 1/11 DIE ZEITSCHRIF T DER KINDER-KREBS -HILFE _w w w.kinderkrebshilfe.at Kinder-Krebs-Hilfe kennt keine Grenzen World Child Cancer setzt sich für krebskranke Kinder in armen Ländern ein Ich wünsche mir einen Kinderkrebs-Monat Interview mit dem ICCCPO-Vorsitzenden Benson Pau EIN Netzwerk VIELE Chancen Das europäische Forschungsnetzwerk ENCCA

2 Inhalt Kinder - Krebs - Hilfe Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe Verband der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe Organisationen Editorial Liebe Leserin, lieber Leser! Am 15. Februar begehen wir jedes Jahr den Internationalen Kinderkrebstag, der die Öffentlichkeit für das Thema Krebs bei Kindern sensibilisieren soll. Ein besonderes Anliegen ist es dabei, auch auf Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Entwicklungsländern aufmerksam zu machen. Denn diese werden von Krebs besonders hart getroffen: Ohne Zugang zu einer entsprechenden Behandlung gibt es für sie leider in den meisten Fällen keine Rettung. World Child Cancer, eine von der Internationalen Kinder-Krebs-Hilfe eingerichtete Non-Profit-Organisation, möchte Verantwortung für alle krebskranken Kinder dieser Erde übernehmen. Mithilfe von Partnerschaftsprojekten, so genannten Twinning- Partnerships, werden Behandlungszentren und Elternorganisationen auch in jenen Ländern errichtet, wo aufgrund fehlender medizinischer und finanzieller Ressourcen kaum Heilung für krebskranke Kinder möglich ist. Lesen Sie in unserer Titelgeschichte, was es für ein Kind und seine Angehörigen in einem armen Land bedeutet, an Krebs zu erkranken und welche Projekte World Child Cancer bereits ins Leben gerufen hat, um krebskranken Kindern in den ärmsten Ländern eine Überlebenschance zu geben. Herzlichst, International Kinder-Krebs-Hilfe kennt keine Grenzen 3 World Child Cancer setzt sich für krebskranke Kinder in armen Ländern ein World Child Cancer in Malawi 4 Krebs, die Wunde, die niemals heilt 6 Die Geschichte von... 6 Sie können helfen! 7 Ich wünsche mir einen Kinderkrebs-Monat 8 Interview mit Benson Pau, Vorsitzender der ICCCPO Spendenbegünstigung 8 Spenden an Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe steuerlich absetzbar EIN Netzwerk VIELE Chancen 9 ENCCA, europaweiter Austausch in der Kinderkrebsforschung Intern Pressekonferenz: Wo war Patricia? 10 Die ÖKKH stellt ihren Aufklärungsfilm den Medien vor 10 Neuer Online-Auftritt der ÖKKH Mit dir verbunden 11 Erinnerungsbuch Malen im Krankenbett 11 Neues Angebot in Linz Impressum 11 Sonneninsel-News 12 Bau des Nachsorge-Zentrums Sonneninsel schreitet voran Nachsorge-Projekte Survivors Survivors-Stammtisch in Klagenfurt 13 Seminare, die stark machen 14 Neues Outfit der Survivors 14 Porträt Pionierin der Kinder-Krebs-Hilfe 15 Karin Benedik wurde zur neuen Obfrau gewählt Kultur & Freizeit & Aktion & Engagement 16 Spendentelegramm 22 Informationen & Termine , Euro von BILLA 24 Anita Kienesberger, Geschäftsführerin Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe_1090 Wien, Borschkegasse 1/7, Tel.: 01/ , Fax 01/ , Spendenkonto: PSK, Kto. Nr.: , BLZ Kinder-Krebs-Hilfe für Wien, Niederösterreich und Burgenland_1090 Wien, Kinderspitalgasse 7, Tel.: 01/ , Fax: 01/ , Spendenkonto: PSK, Kto. Nr.: , BLZ Oberösterreichische Kinder-Krebs-Hilfe_4020 Linz, Kinderspitalstraße 1, Tel.: 0732/ , Fax: 0732/ , Spendenkonto: Raiffeisen Landesbank OÖ, Kto. Nr.: , BLZ Salzburger Kinderkrebshilfe_5020 Salzburg, L.v. Keutschachstraße 4, Tel.: 0662/ , Fax: 0662/ , Spendenkonto: Salzburger Sparkasse, Kto. Nr.: 2 444, BLZ Kinderkrebshilfe für Tirol und Vorarlberg_6020 Innsbruck, Schmerlingstraße 6, Tel.: 0512/ , Fax: 0512/ , Spendenkonto: Hypo Bank Innsbruck, Kto. Nr.: , BLZ Steirische Kinderkrebshilfe_8010 Graz, Wickenburggasse 32, Tel.: 0316/ , Fax: 0316/ , Spendenkonto: Steir. Raiffeisenbank Graz, Kto. Nr.: , BLZ Kärntner Kinder-Krebshilfe_9020 Klagenfurt, Ankershofenstraße 10, Tel. & Fax: 0463/ , Spendenkonto: Kärntner Sparkasse, Kto. Nr.: , BLZ /11

3 Kinder-Krebs-Hilfe kennt keine Grenzen World Child Cancer setzt sich für krebskranke Kinder in armen Ländern ein Wird bei einem Kind Krebs diagnostiziert, ist das in jedem Fall bedrohlich. Besonders schlimm ist diese Nachricht für ein Kind und seine Angehörigen in einem Entwicklungsland, wo heute nur eines von zehn Kindern überlebt im Vergleich zu acht von zehn in den Industrieländern. Die gemeinnützige Organisation World Child Cancer (WCC) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Leben zu retten und das Leiden krebskranker Kinder in den ärmsten Regionen der Welt zu verringern. Eine Krebserkrankung bei Kindern und Jugendlichen ist in sehr vielen Fällen heilbar. Trotzdem sterben in Entwicklungs- und Schwellenländern auch heute noch jedes Jahr zehntausende Kinder, weil sie keinen Zugang zu Therapien haben, die bei uns längst Standard sind. Schlimmer noch viele Kinder müssen qualvoll sterben, weil sie keine Schmerzbehandlung bekommen. Einerseits wird Krebs in ärmeren Ländern zu selten und zu spät erkannt, andererseits fehlt es sowohl an kompetentem medizinischem Personal, das ihn behandeln könnte als auch an der notwendigen Infrastruktur. Gleichzeitig herrscht sogar bei MedizinerInnen in diesen Ländern oft die falsche Annahme vor, Krebs bei Kindern sei sowieso nicht behandelbar. Aber selbst bei jenen Kindern, bei denen die Krankheit diagnostiziert wird, scheitert eine Heilung häufig daran, dass es für die Familien aus finanziellen oder auch organisatorischen Gründen nicht möglich ist, den vollen Behandlungszyklus, der für einen Therapieerfolg unabdingbar ist, zu absolvieren. Diese Umstände sind besonders tragisch, wenn man bedenkt, dass es heute sogar mit einem nur elementar ausgestatteten Gesundheitssystem möglich ist, 50 % der Kinder zu heilen. World Child Cancer (WCC) hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, das Problem der Krebserkrankungen bei Kindern in den Entwicklungsländern anzugehen. Als eine Initiative der ICCCPO, der Internationalen Vereinigung der Kinder-Krebs-Hilfe-Organisationen, will WCC Verantwortung für alle krebskranken Kinder auf dieser Erde übernehmen, egal wo sie leben. Das medizinische Wissen in Bezug auf Krebs bei Kindern, das in Industrieländern heute besteht, soll mit armen Ländern geteilt werden. Gleichzeitig sollen sie Starthilfe bekommen, um selbst effiziente Krebsbehandlungen durchführen zu können. Langfristiges Ziel von WCC ist es, dass jedes Kind auf dieser Welt Zugang zu einer Behandlung bzw. bei unheilbaren Krebserkrankungen zu einer würdevollen Palliativbetreuung hat. Konzept der Twinning-Partnerships Erreicht werden sollen diese Ziele über internationale Projekte. Basis jeden Projektes ist eine sogenannte Twinning-Partnerschaft: Führende Krankenhäuser in den entwickelten Ländern geben als Partner von regionalen Spitälern in Entwicklungsländern fundiertes medizinisches Wissen sowie Fertigkeiten weiter und unterstützen bei strategischem Planen und Entwickeln von Behandlungsprotokollen. Gleichzeitig wird der Aufbau von Elternorganisationen gefördert, die arme Familien so unterstützen können, dass sich die Zahl der Kinder, die die Therapie vorzeitig abbrechen, reduziert. Ergebnis jeder Twinning-Partnerschaft soll schließlich ein nachhaltiges Zentrum im jeweiligen Entwicklungsland sein, das über speziell trainierte MedizinerInnen für die Behandlung von Krebs bei Kindern verfügt, die vereinfachte Behandlungsprotokolle in einer eigenen onkologischen Abteilung verwenden. Leistungen von WCC WCC garantiert für fünf Jahre die Finanzierung und Bereitstellung aller notwendigen Ressourcen Infrastruktur, Medikamente, Equipment, zusätzliche ÄrztInnen, PflegerInnen, Trainingsangebote und unterstützt bei der Durchführung öffentlicher Limbane Nasonogro aus Malawi, der einen Wilms-Tumor hatte. Er wurde operiert und macht jetzt eine postoperative Chemotherapie 1/11 International

4 I C C C P O we care, we share World Child Cancer in Malawi Hilfe für krebskranke Kinder in einem der ärmsten Länder der Welt International Kampagnen zur Bewusstseinsbildung im jeweiligen Land. Jedes Projekt bekommt dafür in diesem Zeitraum zwischen und Euro pro Jahr. Mit diesen Maßnahmen will WCC eine nachhaltige Unterstützung gewährleisten. Denn wenn gezeigt werden kann, welche Erfolge mit den entsprechenden Mitteln in einer so kurzen Zeit erzielt werden können, werden auch die Regierungen der einzelnen Länder sowie lokale Unternehmen und Non-Profit-Organisationen eher bereit sein, finanzielle Unterstützung zu leisten, so die Überzeugung von WCC. Außerdem sollen lokale Elternvereine, die ein wichtiger Bestandteil jedes Projektes sind, darin bestärkt werden, selbst Fundraising-Initiativen zu starten. Hilfe zur Selbsthilfe: Twinning-Partnerschaft Österreich Ukraine Auch die Österreichische Kinder-Krebs- Hilfe (ÖKKH) unterstützt seit Jahren im Rahmen eines Twinning-Projektes den Aufbau eines Behandlungszentrums für krebskranke Kinder und von Elternorganisationen in einem armen Land: Seit Jänner 2001 fördert sie das Projekt Children s Pain in der Region Sumy in der Ukraine. Bevor das Projekt startete, erhielten leukämiekranke Kinder in Sumy nur dann eine Behandlung, wenn die Eltern für die Therapiekosten aufkommen konnten was in vielen Fällen nicht möglich war. Anita Kienesberger, Geschäftsführerin der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe, betont, dass sich die reichen Länder nicht aus der Veranwortung stehlen dürften: Wir haben in den letzten Jahrzehnten viel für krebskranke Kinder und ihre Angehörigen erreicht. Eine Kinderkrebserkrankung bedeutet bei uns heute nicht mehr, dass ein Kind sterben muss. Es ist unsere Pflicht, unser Wissen und unsere Erfahrung mit ärmeren Ländern zu teilen, sodass auch die Kinder dort eine Chance bekommen, zu überleben. Demnächst soll das Projekt in der Ukraine in die Twinning-Partnerships von WCC integriert werden. Wir werden uns natürlich weiterhin für die Twinning-Projekte engagieren, sagt Kienesberger. π Malawi, eine junge Republik in Ost- Zentralafrika, zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Es gibt viele Probleme, mit denen das Land zu kämpfen hat: Hunger, Dürre, Überschwemmungen, Aids/HIV, Malaria. World Child Cancer (WCC) bemüht sich, in der Stadt Blantyre im Rahmen einer so genannten Twinning-Partnership, den an Krebs erkrankten Kindern zu helfen. Obwohl WCC erst 2007 mit seiner Arbeit begonnen hat, gibt es heute bereits Projekte in sechs Ländern (siehe Karte). Im Oktober 2008 startete das weltweit erste Twinning-Projekt in Malawi. Partner des Queen Elizabeth Central Hospital in der malawischen Stadt Blantyre sind das Emma Children s Hospital in Amsterdam (NL) und das Royal Victoria Infirmary in Newcastle (GB). Professor Elizabeth Molyneux leitet das fünfjährige WCC-Projekt vor Ort, ihr Budget beläuft sich auf Euro. Das warme Herz Afrikas Malawi, aufgrund seiner Binnenlage auch warmes Herz Afrikas genannt, ist etwa um ein Drittel größer als Österreich, es beherbergt etwa 15 Millionen Menschen. Da das Land keine Bodenschätze hat, ist es vor allem auf seine Landwirtschaft angewiesen. Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt 210 Euro pro Jahr, im Vergleich dazu liegen die europäischen Pro-Kopf-Einkommen bei über Euro. Die Menschen haben in den Monaten vor der Ernte oft nicht mehr genug zu essen, zu wenig Regen ist genauso verheerend wie zu viel: Entweder verdorren die Pflanzen oder sie werden weggeschwemmt. Geld für eine zweite Aussaat haben die wenigsten. Blantyre, wo das Twinning-Programm von WCC angesiedelt ist, ist die älteste moderne Stadt Malawis und dessen wirtschaftliches Zentrum, wo nationale und internationale Unternehmen sowie Medien ihren Sitz haben. Die wichtigsten Straßen in Blantyre sind asphaltiert, es gibt Busse, Bahn und einen Flughafen. Strom- und Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung funktionieren gut. Es gibt Schulen und Hochschulen und zwei Spitäler, wovon eines das Queen Elizabeth Central Hospital ist. Hohe Frauen- und Kindersterblichkeit Männliche Malawier haben eine Lebenserwartung von 52,1 Jahren, Frauen leben im Durchschnitt zwei Jahre länger, allerdings weist Malawi die höchste Müttersterblichkeit der konfliktfreien Welt auf: Frauen von (Deutschland: 9) sterben während oder kurz nach der Entbindung eines Kindes. Auch die Kindersterblichkeit (100 von 1.000; Deutschland 4) ist enorm hoch. Ein Grund dafür ist Aids/HIV verantwortlich für drei von vier Todesfällen in Malawi. Dazu kommen Unterernährung und schwere Krankheiten wie Malaria, Cholera, Hepatitis A und B, Tuberkulose, Lungenentzündung und Durchfall. 1/11

5 Prof. Tim Eden, medizinischer Beauftragter von WCC Statistisch gesehen kommen auf MalawierInnen 1,1 Spitalsbetten, Menschen müssen von einem Arzt oder einer Ärztin versorgt werden. Kinderkrebserkrankungen in Malawi Bei rund 300 Kindern wird jährlich in Malawi eine Kinderkrebserkrankung diagnostiziert, 600 wären es, schätzt Prof. Elizabeth Molyneux, wenn alle Zugang zu onkologisch ausgebildeten MedizinerInnen hätten. Die traditionellen Heiler in Malawi bezeichnen Krebs noch immer als die Wunde, die niemals heilt, und deren Überzeugung hält sich hartnäckig: Krebs sei nicht behandelbar und schon gar nicht heilbar. Dabei wäre eine Heilung in vielen Fällen einfach und ohne großen finanziellen Aufwand möglich. In Malawi fallen 50 % der Krebsfälle bei Kindern auf das so genannte Burkitt-Lymphom. Diese Krebsart des Lymphsystems, die in Äquatorialafrika verbreitet ist, tritt oft in Zusammenhang mit einer HIV-Infizierung oder Malaria auf und manifestiert sich durch eine große Schwellung, oftmals im Gesicht im Bereich der Wangenknochen. Das Burkitt-Lymphom spricht auf die Chemotherapie sehr gut an, die Behandlung kostet pro betroffenem Kind 50 Dollar. krebserkrankungen einzusetzen. Bei unserem Projekt in Malawi hatten wir es relativ einfach, erläutert Tim Eden. Elizabeth Molyneux, eine der medizinischen Pionierinnen Afrikas, stand schon lange in Kontakt mit vielen von uns: Dr. Trijn Israels aus Amsterdam verbrachte zwei Jahre in Malawi und hat eng mit Elizabeth zusammengearbeitet, und Dr. Simon Bailey vom Royal Victoria Infirmary in Newcastle hat selbst als Kind in Malawi gelebt. So kamen auch die Verbindungen zu den europäischen Partnern zustande. Die Projektziele von WCC in Malawi sind klar: die Aufmerksamkeit für Kinderkrebserkrankungen zu steigern, Verbesserung der Diagnosen durch Früherkennung der Symptome, mehr PatientInnen, die nach Protokoll behandelt werden, Verbesserung der palliativen, supportiven und kurativen Behandlungen und die Erhöhung der Überlebensraten. Cure the Curable Aus mehreren Gründen müssen für PatientInnen in Malawi neue Behandlungsprotokolle entwickelt werden: Zum einen wären die europäischen Protokolle zu teuer. In Malawi kostet die Behandlung eines Kindes nach dem Burkitt-Protokoll 50 Dollar, damit können 65 % der Betroffenen geheilt werden. In den Industrieländern würde das Protokoll bis Dollar kosten, und die Heilungsrate bei 80 bis 90 % liegen. Zudem müssen Co-Erkrankungen wie Durchfall, Malaria, Tuberkulose oder Aids sowie Unterernährung berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass viele der malawischen Kinder durch eine so intensive Behandlung, wie sie in Europa durchgeführt wird, getötet würden. Die starke Dosis würde sie vergiften. Wir versuchen, so viele Kinder wie möglich zu retten, ohne sie durch die Behandlung zu töten. Cure the Curable heilt die, die man heilen kann!, erklärt Tim Eden einen Leitgedanken von WCC. Eden war auch schon selbst in Malawi und berichtet begeistert von den Menschen dort, die trotz aller Widrigkeiten spontan und humorvoll seien, viel Freude zeigten und sehr herzlich auf Fremde zugingen. Afrika sei komplex, multilingual und -kulturell, so seine Einschätzung, und wir aus dem Westen müssen gute Zuhörer sein und wir dürfen niemals hingehen und diesem stolzen Volk sagen, was es tun oder lassen soll! π International World Child Cancer in Malawi Das große Ziel von WCC ist es, weltweit Aufmerksamkeit für Krebserkrankungen bei Kindern in Entwicklungsländern zu erreichen, geeignete Projekte zu initiieren und zu finanzieren und sie so weit zu bringen, dass sie nach fünf Jahren in Eigenregie weiterlaufen können. Bei der Auswahl der Projekte sei es wichtig, sagt Tim Eden, emeritierter Professor für pädiatrische Onkologie an der University of Manchester (UK) und medizinischer Beauftragter von WCC, dass vor Ort ein starkes Team arbeite und die dort lebenden Eltern hinter dem Projekt stünden. Außerdem, so Eden, müsse man bei der Auswahl der Projektländer berücksichtigen, ob sie andere landestypische Krankheiten wie Malaria schon relativ gut im Griff hätten. Erst dann mache es Sinn, sich für Kinder- Dr. Trijn Israels mit Ganizano Amos, der an einem Burkitt-Lymphom erkrankt ist 1/11 5

6 Krebs, die Wunde, die niemals heilt Interview mit Elizabeth Molyneux, Kinderärztin in Malawi DIE GESCHICHTE International Elizabeth Molyneux lebt seit über 25 Jahren in Malawi, wo sie am Queen Elizabeth Central Hospital in Blantyre als Kinderärztin arbeitet. Seit mehreren Jahren wird sie von SpezialistInnen aus den Niederlanden, Großbritannien und Südafrika sowie von World Child Cancer (WCC) unterstützt. Prof. Elizabeth Molyneux SONNE: Wenn man in Malawi erkrankt, geht man dann wie bei uns zum Hausarzt oder in eine Spitalsambulanz? Molyneux: Malawier gehen grundsätzlich zuerst zu einem traditionellen Heiler, erst danach vielleicht in ein Krankenhaus. In vielen Fällen können es sich die Eltern eines krebskranken Kindes aber auch gar nicht leisten, in ein Spital zur Behandlung zu kommen. Alleine die Anreise wäre für sie nicht finanzierbar. Dann kommt es zu keiner Diagnose und die Kinder sterben schmerzvoll, ohne jegliche Hilfe. SONNE: Wie unterscheiden sich die Behandlungsprotokolle, die sie verwenden, von den europäischen? Molyneux: In Europa würde ein Burkitt- Lymphom sechs Monate lang behandelt werden, hier werden vier Chemotherapieblöcke, auf vier Wochen aufgeteilt, verabreicht. Für ALL (akute lymphatische Leukämie) haben wir ein Protokoll für sechs Monate entwickelt, im Gegensatz zu Europa, wo eine Behandlung zwei bis drei Jahre lang dauern kann. Wir haben zwar nur eine Überlebensquote von derzeit 20 %, allerdings haben wir bei Null begonnen. Das ist schon ein schöner Erfolg! SONNE: Was macht die Behandlung so schwierig? Molyneux: Es fehlt an Geld, um Medikamente zu kaufen, es fehlt an onkologisch ausgebildeten Schwestern und Ärzten und weder Eltern noch Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten, sind in der Lage, die ersten Symptome für Kinderkrebserkrankungen zu erkennen. Dr. Trijn Israels hat ein Handbook herausgegeben, in dem sie die unterschiedlichen Krebserkrankungen erklärt. Dieses verteilen wir an die Ärzte. SONNE: Beeinträchtigt Aberglaube in irgendeiner Form Ihre Arbeit? Molyneux: Krebs ist in Malawi noch sehr stigmatisierend und wird von den traditionellen Heilern als die Wunde, die niemals heilt bezeichnet. Die Eltern fürchten sich aber auch zum Beispiel vor Blutabnahmen, da sie glauben, das könnte ihr Kind schwächen. Daher nehmen wir Blutproben nur, wenn es absolut notwendig ist. SONNE: Was sind die großen Unterschiede zwischen einem Spital in Europa und in Malawi? Molyneux: Es fehlt ganz einfach am Geld, um die nötige Ausstattung zu finanzieren. Wir können keine Strahlenbehandlung durchführen, weil wir nicht über das entsprechende Equipment verfügen. Das bedeutet, dass Kinder, die zum Beispiel an einem Gehirntumor leiden, auch wenn er diagnostiziert wird, keine kurative Behandlung bekommen können. Wir können dann nur die Schmerzen lindern, im Sinne von No child should suffer kein Kind sollte leiden! π... Oscar aus Malawi Oscar ist sechs Jahre alt. Er lebt mit seinen Eltern und zwei Geschwistern in Mangochi, im südlichen Malawi. Eines Tages bemerkte Oscars Mutter eine Geschwulst an seinem Bauch. Sie brachte Oscar zum traditionellen Dorfheiler, der sagte, es handle sich um eine Milzerkrankung. Er gab Oscar einige Kräuter, die den Jungen zum Erbrechen bringen sollten. Nach drei Tagen hatte Oscar noch immer nicht erbrochen, das Kind schrie jetzt aber vor Schmerzen. Seine Großmutter brachte ihn ins lokale Krankenhaus, doch der Arzt dort konnte nichts Ungewöhnliches finden und schickte die beiden nach Hause. Oscars Zustand verbesserte sich nicht. Nach mehreren Besuchen im örtlichen Spital wurde er endlich ins Queen Elizabeth Central Hospital in Blantyre gebracht. Dort stellten Professor Molyneux und ihre MitarbeiterInnen einen Wilms-Tumor fest. Oscar wurde für einen neunwöchigen Behandlungszyklus mit Operation und Chemotherapie aufgenommen. Er blieb drei Monate im Spital, seine Familie musste zwei Ziegen verkaufen, um genug Geld für die Fahrt zum Spital und zurück aufzubringen. Oscar muss sich noch einigen Chemotherapiezyklen unterziehen, er macht inzwischen gute Fortschritte. 1/11

7 VON... Sie können helfen!... Luisa aus Kolumbien Auch in Bogota (Kolumbien) gibt es ein Twinning- Projekt von WCC Luisa ist ein siebenjähriges Mädchen aus Putumayo im Süden Kolumbiens. Eines Tages bekam sie Fieber, der Bauch schwoll an, sie hatte starke Knochenschmerzen. Die Familie des Mädchens ist sehr arm, für die Eltern ist es unmöglich, von der Arbeit fernzubleiben. Daher reiste Luisa mit ihrem Großvater über 350 Meilen nach Bogota, um dort einen Spezialisten aufzusuchen. Die Busfahrt dauerte 20 Stunden. Es wurde eine akute lymphatische Leukämie diagnostiziert, ein Typ Leukämie, der in Europa und den USA heute in 80 % der Fälle geheilt werden kann. Man begann sofort mit der Chemotherapie, die Medikamente schlugen gut an. Zwei Monate blieb das Mädchen mit seinem Großvater im Spital und machte gute Fortschritte. Dennoch verließen die beiden aufgrund des starken finanziellen und organisatorischen Drucks, den die große Entfernung von Zuhause für sie bedeutete, die Klinik, bevor der volle Behandlungszyklus abgeschlossen war. Der zuständige Arzt verschrieb Chemotherapie-Medikamente mit der Anweisung, dass das Mädchen in acht Wochen unbedingt zurückkommen müsse. Doch Luisa kam nicht. Ohne den vollen Behandlungszyklus war ihre Prognose aber leider sehr schlecht.... Tisungeni aus Malawi Tisungeni Chitseko lebt mit ihren Eltern und zwei Geschwistern im Süden Malawis. Als es drei Jahre alt war, entwickelte sich im Bauch des Mädchens eine Geschwulst. Ihre Eltern brachten sie mehrere Male zum Dorfheiler, bevor sie einen lokalen Arzt aufsuchten. Zum Glück erkannte dieser die Anzeichen einer Krebserkrankung. Tisungeni wurde noch am selben Tag ins Queen Elizabeth Central Hospital in Blantyre gebracht etwa 90 km von ihrem Heimatdorf entfernt. Ihre Großmutter begleitete sie, da es für die Eltern unmöglich war, von ihren Jobs fernzubleiben. Professor Elizabeth Molyneux und ihre MitarbeiterInnen diagnostizierten einen Wilms-Tumor (Nierentumor). Diese Tumor- Erkrankung ist auch in Entwicklungsländern durch Operation und Chemotherapie heilbar. Tisungeni und ihre Großmutter blieben über zwei Monate im Spital für die präoperative Chemotherapie, die Operation und dann für zwei postoperative Chemotherapiezyklen. Dann durfte das Mädchen für ein paar Wochen nach Hause, bevor der letzte Chemotherapiezyklus anschloss. Obwohl Tisungenis Familie für lokale Verhältnisse einigermaßen gutsituiert ist, hatte sie Probleme, die Fahrtkosten zu bezahlen. Daher bekamen Tisungeni und ihre Großmutter einen kostenlosen Transport vom und zum Spital. Viele Familien sind nicht in der Lage, die Fahrtkosten aufzubringen häufig ist das der Grund, warum so viele Kinder die Behandlung abbrechen. Zum Glück schloss Tisungeni den Behandlungszyklus ab und konnte gesund und fit zu ihrer Familie zurückkehren. Eine Folgeuntersuchung sechs Monate später bestätigte, dass Tisungeni auf einem guten Weg ist. π Jolande Peck-Himmel und Sabina Auckenthaler World Child Cancer ist eine kleine, aber sehr effiziente Non-Profit-Organisation. Ohne die Hilfe von SpenderInnen wäre ihre Arbeit aber nicht möglich. Schon relativ kleine Spenden können einen großen Beitrag zur Unterstützung krebskranker Kinder in den ärmsten Ländern leisten! Ihre regelmäßge Spende über ein Jahr von: Ω 6, Euro pro Monat sichern die effiziente Schmerzbehandlung von fünf Kindern, die an einer unheilbaren Krebserkrankung leiden, auf den Philippinen. Ω 24, Euro pro Monat finanzieren die Krankenpflege von mindestens fünf Kindern in Malawi. Ω 60, Euro pro Monat decken die Kosten einer lebensrettenden Behandlung eines krebskranken Kindes, inklusive Medikamenten, medizinischer Behandlung und Krankenpflege im Spital in Ghana. Ihre einmalige Spende von: Ω 12, Euro ermöglicht den Transport von vier PatientInnen zum Krankenhaus für die lebensnotwendige Nachsorge-Behandlung in Mozambique. Ω 60, Euro finanziert Trainingsmaterial für Pflegepersonal in Mexico. Ω 300, Euro finanziert einen Trainingsworkshop für ÄrztInnen in Kolumbien. Die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe leitet Ihre Spende gern an WCC weiter. Informationen unter Tel: 01/ Informationen über Spenden- und Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie auch auf der Website von WCC: Sie können auch direkt mit dem Fundraising-Team Kontakt aufnehmen: WCC, Shakespeare House, 168 Lavender Hill, London SW11 5TG, United Kingdom Tel: +44 (0) π International 1/11

8 Ich wünsche mir einen Kinderkrebs-Monat Interview mit Benson Pau, Vorsitzender der ICCCPO International Benson Pau ist Vorsitzender der International Confederation of Childhood Cancer Parent Organisations (ICCCPO), der internationalen Kinder-Krebs-Hilfe- Organisation. Ihr gehören Mitglieder aus 81 Ländern an, darunter auch die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe. Hauptaufgabe der ICCCPO ist es, betroffene Eltern weltweit zu vernetzen, Informationen weiterzugeben und die Lage in den Entwicklungsländern zu verbessern. SONNE: Warum ist die Arbeit der ICCCPO so wichtig? Pau: In entwickelten Ländern haben Kinder, die an Krebs leiden, eine Überlebenschance von 80 %. In den meisten Entwicklungsländern liegt sie unter 20 %. Hier muss noch viel getan werden, um diese Kluft zu minimieren. Alle unsere 138 Mitgliedsorganisationen helfen mit, diese Mission zu erfüllen: Wir tauschen Informationen und Erfahrungen aus, damit jedes Kind, das an Krebs leidet, egal wo auf der Welt es lebt, die bestmögliche Therapie und Behandlung bekommt. SONNE: Warum ist es für Sie persönlich so wichtig? Pau: Ich bin selbst ein verwaister Vater, mein Sohn Kwong Wun ist nach siebenjährigem Kampf gegen Leukämie verstorben. Danach war es für mich und meine Frau wichtig, weiterzumachen, und unsere Liebe auf jene Familien zu richten, die dasselbe erleben wie wir. Um das zu erreichen, haben wir die PKW-Foundation in Hongkong ins Leben gerufen. Auf globaler Ebene fühle ich mich verpflichtet, die ICCCPO-Mission weiter zu tragen. SONNE: Was plant die ICCCPO konkret? Pau: Um die oben erwähnte Kluft zwischen entwickelten und nicht entwickelten Ländern zu schließen, müssen wir eine noch stärkere und noch besser strukturierte Organisation aufbauen. Ich möchte, dass wir jeden Winkel der Erde erreichen! Die weltumspannende Stimme der Kinder- Krebs-Hilfe-Organisationen ist im Vergleich zu anderen Krebsarten, wie z.b. Brustkrebs, heute noch kaum zu hören. Brustkrebs-Organisationen haben jährlich ihren großen Auftritt und damit Aufmerksamkeit. Der Brustkrebs-Monat Oktober ist weltweit zu einem Begriff geworden. Jede einzelne Brustkrebs-Organisation weltweit profitiert von diesem Monat. Meine Vision ist es, dass wir das auch für Kinderkrebserkrankungen erreichen: Einen weltweiten Childhood Cancer Month einen Kinderkrebs-Monat. In einem nächsten Schritt möchten wir erreichen, dass die WHO, die World Health Organization, den Childhood Cancer Day, der immer am 15. Februar stattfindet, bzw. den Childhood Cancer Month in ihren offiziellen Kalender aufnimmt. SONNE: Wie sieht das Gesundheitssystem in Hongkong aus? Pau: Zum Glück ist es gut strukturiert, betroffene Familien haben nur einen kleinen Beitrag zu zahlen, und wir erreichen dieselben Überlebensraten wie in der westlichen Welt. Wir haben ca. 150 Kinderkrebsfälle pro Jahr und es gibt einige lokale Kinder- Krebs-Hilfe-Organisationen. π Interview: Jolande Peck-Himmel Ω Information: Benson Pau ist seit Oktober 2008 Vorsitzender der ICCCPO. Er verlor seinen Sohn durch eine Leukämieerkrankung, woraufhin er 1998 die Pau Kwong Wun Charitable Foundation in Hongkong ins Leben rief, eine Organisation, die an Krebs erkrankte Kinder und ihre Eltern unterstützt. Im Berufsleben ist Pau geschäftsführender Direktor der Wings Trading (HK) Company Limited eines Anbieters von Haus- und Elektrowaren, das er 1980 gründete. ΩΩΩΩΩ Spendenbegünstigung Spenden an Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe steuerlich absetzbar Seit dem Steuerreformgesetz 2009 sind Spenden an bestimmte mildtätige und im Bereich der Entwicklungs- und Katastrophenhilfe tätige Organisationen steuerlich absetzbar (bis zu 10 % des Jahreseinkommens). Der positive Spendenbegünstigungsbescheid für die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe wurde am 29. November 2010 vom zuständigen Finanzamt ausgestellt. Sie können Ihre Spende an die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe daher im Rahmen Ihrer Steuererklärung als Betriebsausgabe bzw. als Sonderausgabe absetzen. 1/11

9 EIN Netzwerk VIELE Chancen ENCCA, europaweiter Austausch in der Kinderkrebsforschung Das europäische Netzwerk ENCCA ist eine Plattform für Krebsforschung für Kinder und Jugendliche. Durch Austausch und Vernetzung können innovative Methoden und Studien länderübergreifend noch besser implementiert werden. Die SONNE hat die Projektkoordinatorin, Ruth Ladenstein, zum Interview getroffen. SONNE: Wann startet das Projekt und welche Ziele verfolgen Sie auf europäischer Ebene? Ladenstein: ENCCA ist ein von der EU gefördertes Netzwerk mit einem Fördervolumen von 12 Millionen Euro und startete mit Jänner 2011 für eine Laufzeit von 4 Jahren. Das ENCCA-Konsortium besteht aus 32 anerkannten Forschungsinstitutionen und Organisationen auf dem Gebiet der pädiatrischen Onkologie. Unser Ziel ist eine nachhaltige und gemeinsame Infrastruktur für Forschung und Entwicklung in diesem Bereich. SONNE: Welche Rolle spielt Österreich? Ladenstein: Österreich hat eine wesentliche und verantwortungsvolle Aufgabe. Gemeinsam mit meinem Team werde ich zum einen unser Fachwissen einbringen und zum anderen die gesamte Projektkoordination leiten. SONNE: Wie kam es zu dieser Idee? Dr. Ruth Ladenstein, Projektkoordinatorin ENCCA Ladenstein: Die Erfahrung hat gezeigt, dass auf europäischer Ebene schon viel Austausch stattfindet. Wir müssen hier aber näher zusammenrücken, um die besten Heilungschancen für betroffene Patienten zu erzielen und vor allem auch die Qualität des Langzeitüberlebens zu verbessern. Durch unser Know-how und gemeinsame Therapie- und Forschungsstandards können wir noch mehr erreichen. Besonders bei der Weiterentwicklung und Zulassung von Medikamenten in der Standardversorgung von Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen ist ein großer Forschungsbedarf gegeben. Zusätzlich wollen wir durch die Einführung neuer Therapien künftig noch effizientere und weniger toxische Behandlungen ermöglichen. SONNE: Welche weiteren Schwerpunkte setzt das Netzwerk? Ladenstein: Die Etablierung harmonisierter Therapiestrategien durch die europäische Vernetzung von Wissen und Technologien ist ein wichtiger Schwerpunkt. So steht zum Beispiel die Erforschung bestimmter Tumormechanismen im Vordergrund. Es wird auch immer wichtiger, innovative Methoden für klinische Studien bereitzustellen, die Bedürfnisse von Patienten mit seltenen Krebserkrankungen abdecken. Ein weiteres gemeinsames Anliegen ist die Optimierung der Lebensqualität von (ehemaligen) Patienten vor allem in Bezug auf Langzeitfolgen von aktuellen und zukünftigen Behandlungsstrategien. SONNE: Wer profitiert von diesem Netzwerk? Ladenstein: Wir werden einzelne europäische Studien der pädiatrischen Onkologie durch die Entwicklung eines virtuellen Netzwerkes und Forschungsinstituts zusammenführen. Es ist sehr effektiv, eine übergreifende Plattform zu schaffen: Alle Betroffenen können darauf zurückgreifen, Wissen wird gebündelt und zielgerichtet weitergegeben gemeinsam sind wir stärker. Zudem sind wir mit einem zweiten EU-geförderten Projekt PanCare vernetzt, das sich vorrangig den Aufgaben der Nachsorge widmet. Besonders freut es mich, dass eine Idee der Survivor-Gruppe, nämlich die Entwicklung eines Survivor-Passports, im Rahmen von ENCCA in Kooperation mit PanCare umgesetzt werden wird und so helfen wird, individuell angepasste, adäquate Nachsorgebedingungen zu schaffen. Wir freuen uns, die ICCCPO und die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe unter der Leitung von Anita Kienesberger mit an Bord zu haben. SONNE: Welche Botschaft wollen Sie in der Öffentlichkeit vermitteln? Ladenstein: Wir wollen auf europäischer Ebene bewirken, dass die Integration klinischer und angewandter Forschung für Kinder und Jugendliche mit Krebserkrankungen einen höheren Stellenwert bekommt. Durch die gemeinsame Arbeit wollen wir die Kommunikation nach außen stärken und das Bewusstsein in der Öffentlichkeit schärfen. Damit wollen wir auf politischer Ebene erreichen, dass derzeit fehlende finanzielle Ressourcen vermehrt für die wichtigen Agenden betroffener Kinder und Jugendlicher mit Krebserkrankungen bereitgestellt werden. SONNE: Welche ersten Schritte sind gesetzt? Ladenstein: Das Konsortium von ENCCA ist im Rahmen vieler oft virtueller Projekt-Meetings vernetzt und tauscht sich regelmäßig aus. Beim Kick-Off-Event im Jänner kamen wir alle zusammen. Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Jahren viel erreichen werden. π Interview: Christina Badelt International 1/11 9

10 Pressekonferenz: Wo war Patricia? Die ÖKKH stellt ihren Aufklärungsfilm den Medien vor Neuer Online-Auftritt der ÖKKH Intern Mit dem ersten österreichischen Dokumentationsfilm, der Kindern Krebserkrankungen in leicht verständlicher Form erklärt, setzt die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe einen weiteren wichtigen Schritt in ihrer Aufklärungsarbeit zum Tabuthema Krebs im Kindesalter. Der Film wurde Mitte November in Wien in einem Pressegespräch präsentiert, zahlreiche Medien berichteten darüber. Die unter der Regie von Susanne Riegler entstandene Dokumentation richtet sich an Kinder im Schulalter, deren Freund oder Freundin an Krebs erkrankt ist. Aufklären und Enttabuisieren des Themas,Krebs im Kindesalter sehe ich als eine unserer wichtigsten Aufgaben, erklärte Anita Kienesberger, Geschäftsführerin der ÖKKH bei der Pressevorführung des Filmes, zu der zahlreiche MedienvertreterInnen erschienen waren. Kinder tappen oft gänzlich im Dunkeln, wenn die schwer kranke Schulkollegin oder der Schulkollege lange nicht in die Schule kommt, und machen sich Sorgen. Unmittelbares Miterleben Der Film erzählt die Geschichte der 13-jährigen Patricia Fahn, die an Hirntumor erkrankt war und zwar aus ihrer Perspektive. Das unmittelbare Miterleben wird durch eine besondere Kameraführung erreicht, so dass sich die ZuseherInnen besser in die schmerzhaften Erfahrungen von Patricia einfühlen können. Der Film besteht aber nicht nur aus ernsten und tragischen Momenten. Patricia schildert z.b. humorvoll, wie ihr die Haare büschelweise ausgegangen sind. Und auch der zweite Hauptdarsteller, der 16-jährige Philipp Pruckner, der zweimal Leukämie bekämpfen musste, bestätigte beim Pressegespräch: Wir hatten beim Drehen jede Menge Spaß. Nicht zuletzt deshalb, weil zahlreiche Kinder aus Philipps und Patricias Umgebung in das Projekt eingebunden waren. Sponsoring durch die Berater Dass der Film realisiert werden konnte, ist dem Sponsoring des Schulungsinstitutes die Berater zu verdanken, die für die Pressevorführung auch ihr im 1. Bezirk in Wien befindliches Top-Lokal zur Verfügung stellten, in dem Langzeitarbeitsuchenden der Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt ermöglicht wird. Geschäftsführer Martin Röhsner sagte bei der Pressekonferenz: Für uns als eines der größten Schulungsinstitute sind Information und Kommunikation wesentliche Erfolgsparameter. Die fast 10-jährige Zusammenarbeit mit der Kinder-Krebs-Hilfe ist ein fixer Bestandteil unserer Bemühung, soziale Verantwortung zu übernehmen. π Sabina Auckenthaler Ω Die DVD Wo war Patricia? ist bei der ÖKKH kostenlos erhältlich: oder 01/ Anfang Februar ging die neue Webseite der Kinder-Krebs-Hilfe online. BesucherInnen finden in der übersichtlichen Gliederung rasch Informationen. Die Kinder-Krebs-Hilfe hat seit acht Jahren eine Webseite, eine Rundum-Erneuerung war notwendig. Die Agentur MEDIENRING + artists mit dem Team um Roland Mayr-Geister und Richart Schneider hat die Neugestaltung zu besonders günstigen Konditionen übernommen. Nun sind die vielen Unterebenen in vier Hauptpunkte zusammengefasst worden, was die Handhabung vereinfacht. Auch das Verwalten der Inhalte der Seite wird durch das modernere Content-Management-System erleichtert. Übersichtlicher Aufbau der Seite Was sofort auffällt, ist die schlanke Gliederung in vier Menüpunkte. Ein Klick auf Ich suche Hilfe genügt und schon erscheinen alle Informationen zur Nachsorge, den Camps und dem Projekt Sonneninsel auf dem Bildschirm. Wer spenden möchte, hat unter Ich möchte helfen die Möglichkeit dazu, nun auch per Einziehungsauftrag. Informationen zur Kinder-Krebs-Hilfe sind unter Das sind wir zu finden. Hier werden nicht nur die Vereinsstruktur und die Landesorganisationen vorgestellt, die BesucherInnen haben auch Zugriff auf Pressematerial und können sich über internationale Aktivitäten des Vereins informieren. Unter Wir sagen Danke kann man News-Berichte nachlesen, Fotos ansehen und sich über kommende Veranstaltungen auf dem Laufenden halten. v.l.n.r. Mag a. Agathe Schwarzinger, Mag. Martin Röhsner, Anita Kienesberger, Philipp Pruckner 10 1/11 Praktische Zusatzfunktionen Erstmalig ist es nun auch möglich, sich auf der Webseite zu den Nachsorge-Camps anzumelden. Und im modernen Warenkorb kann man online Broschüren, DVDs, CDs, Weihnachtskarten und Bücher bestellen, für die Presse gibt es einen Foto-Download. Fremdsprachige BesucherInnen werden sich über die englische Version der neuen Webseite freuen. π Mathilde Kraus

11 Mit dir verbunden Erinnerungsbuch Malen im Krankenbett Neues Angebot in Linz Das Buch Mit dir verbunden ist für Eltern gedacht, die den (bevorstehenden oder eingetretenen) Verlust ihres Kindes erleben und verarbeiten müssen. Text und Illustrationen des Buches Mit dir verbunden sind aus den Erfahrungen einiger betroffener Mütter in den Niederlanden entstanden, die sich im Rahmen eines Workshops intensiv mit diesem Thema befasst haben. Das Erinnerungsbuch können betroffene Eltern bei den Kinder-Krebs-Hilfe-Landesverbänden, bei den MitarbeiterInnen der psychosozialen Teams in den Behandlungszentren oder im Büro der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe kostenlos bestellen. π Seit Herbst 2010 arbeitet die Maltherapeutin Christine Pfarrhofer einmal wöchentlich mit den Kindern und Jugendlichen der Onkologie der Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz. Die Therapeutin gestaltet einen Nachmittag mit verschiedenen Techniken, abgestimmt auf die jeweiligen Fähigkeiten und Bedürfnisse der einzelnen PatientInnen. Das von der OÖ KKH finanzierte Angebot wird begeistert angenommen und soll noch weiter ausgebaut werden. π MehrHILFE Das MehrWERT Sponsoringprogramm der Erste Bank Intern Charlin (Foto oben), Katharina mit ihrer Mama mit Christine Pfarrhofer Impressum: Herausgeberin, Medieninhaberin und Verlegerin: Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe Verband der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe-Organisationen, Anita Kienesberger, Geschäftsführerin, Borschkegasse 1/7, 1090 Wien, Telefon: 01/ , Redaktion: Mag a. Sabina Auckenthaler (Chefredakteurin), Anita Kienesberger, Mag a. Jolande Peck-Himmel, Mathilde Kraus, Mag a. Sabine Karner, Mag a. Christina Badelt Lektorat: Elisabeth Aulehla Gestaltung: Monika Vali, Druck: REMAprint, 1160 Wien ZVR-Nr: /11 11 Hilfe55.5x237.5_E1.indd :11

12 Sonneninsel-News Bau des Nachsorge-Zentrums Sonneninsel schreitet voran Intern Die vergangenen Monate haben die Sonneninsel einen großen Schritt vorangebracht: Der erste von vier Pavillons ist fertiggestellt. Österreichweite mediale Aufmerksamkeit bekam das Projekt durch einen berührenden Beitrag in der ORF-Sendung Thema. Die Bauarbeiten der Sonneninsel schreiten gut voran Bei der vorweihnachtlichen Baustellenbesichtigung zeigten sich die VertreterInnen der Kinder-Krebs-Hilfe und der Lions vom Baufortschritt begeistert. Der erste von vier Pavillons steht und zeigt die Dimension der Sonneninsel. Es ist ein sehr motivierendes Gefühl, nach der langen Vorbereitungsphase jetzt hier vor Ort zu sein und die Sonneninsel Realität werden zu sehen, sagte Heide Janik, Obfrau der Salzburger Kinderkrebshilfe. Auch Erwin Senoner, Gründer und Ehrenpräsident der Österreichischen Kinder- Krebs-Hilfe, war überwältigt bei seinem Besuch vor Ort. Mit der Sonneninsel wird die dritte und wichtige Phase der onkologischen Betreuung von Kindern und Jugendlichen, nämlich die Nachsorge, endlich in Österreich verwirklicht. Die erhöhte Heilungsrate (ca. 80 %) steigert den Bedarf an solchen Nachsorge-Einrichtungen. Da leisten die Kinder-Krebs-Hilfe v.l.n.r. Anita Kienesberger, DI Gert Cziharz, Dr. Erwin Senoner, Heide Janik, Dr. Hannes Rosner, Günther Doll und Dkfm. Erich Lindner Chris Hofer und die Lions-Bewegung bei der Verwirklichung der Sonneninsel Pionierarbeit, sagte Senoner. Besondere mediale Aufmerksamkeit erhielt die Sonneninsel in der Vorweihnachtszeit: Für die ORF-Sendung Thema wurde ein sehr berührender und informativer Beitrag gestaltet, der die Öffentlichkeit über die Bedeutung der psychosozialen Nachsorge für an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche, deren Geschwister und Eltern aufklärt. Die finanziellen Unterstützungen von Kinder-Krebs-Hilfe-Elternvereinen im Inund Ausland und von Unternehmen haben ebenfalls wesentlich dazu beigetragen, dass der Bau voranschreitet. Neben der Salzburger Kinderkrebshilfe, die bis dato mit 1 Million Euro den Bau der Sonneninsel finanziert hat, leisten auch drei weitere Landesvereine Unterstützung, die Kinderkrebshilfe für Tirol und Vorarlberg, die Kärntner Kinder-Krebshilfe und die Steirische Kinderkrebshilfe. Sehr erfreulich ist auch die Beteiligung von Kinder-Krebs-Hilfe-Elternvereinen aus Bayern und Südtirol. Die Firma Umdasch hat eine Spende von , Euro getätigt. π Sabine Karner 12 1/11

13 Nachsorge-Projekte 2011 Der neue Programmfolder ist erschienen Survivors-Stammtisch in Klagenfurt Die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe (ÖKKH) bietet seit vielen Jahren krebskranken Kindern, ihren Geschwistern und Eltern durch psychotherapeutisch begleitete Nachsorge-Projekte Hilfe für die Zeit nach Therapie und Krankenhaus. Der neue Programmfolder mit allen angebotenen psychosozialen Nachsorge-Projekten in diesem Jahr (inkl. Anmeldeformular) sowie eine Informations-DVD können im Büro der ÖKKH Winter-Camp Alter: 13 bis 16 Jahre April 2011 Onki Camp Alter: 8 bis 17 Jahre Juli 2011 Friendship Camp 1 Alter: 8 bis 13 Jahre August 2011 Friendship Camp 2 Alter: 13 bis 16 Jahre August 2011 ACHTUNG: Im Nachsorge-Programmfolder hat leider der Fehlerteufel zugeschlagen! Hier die gültigen Termine der Geschwister Camps 2011: Geschwister Camp 1 Seil Alter: 13 bis 16 Jahre Juli 2011 Geschwister Camp 2 Kanu Alter: 13 bis 16 Jahre 31. Juli 5. August 2011 Geschwister Camp 3 Klangwelten Alter: 9 bis 12 Jahre August 2011 Geschwister Camp 4 Werken, Spaß und Abenteuer Alter: 9 bis 12 Jahre 28. August 2. September 2011 bei den sechs Landesverbänden der Kinder-Krebs-Hilfe sowie bei den PsychologInnen der Behandlungszentren angefordert werden. Alle Kinder und Jugendlichen, die bereits an einem Camp teilgenommen haben, bekommen den Folder automatisch zugesandt. Anmeldungen für die Camps 2011 werden ab sofort entgegengenommen. Neben Anmeldungen per und Fax gibt es ab heuer auch die Möglichkeit, sich über die neue ÖKKH-Website online anzumelden. Ω π Neben Wien, Linz und Innsbruck gibt es seit dem Sommer 2010 nun auch in Klagenfurt Treffen von Survivors, bei denen sie die Möglichkeit haben, über ihr Leben und ihre Erfahrungen als ehemalige KrebspatientInnen zu sprechen. Am 29. Juli war es soweit. Im Cafe Lendhafen in Klagenfurt fand das erste Treffen von Survivors in Kärnten statt. Für die beiden OrganisatorInnen Andreas Söllei und Julia Kanovsky war dies der erste Schritt, um die Vernetzung von ehemaligen KinderkrebspatientInnen in Kärnten zu fördern. Die Kärntner Kinder-Krebshilfe unterstützt die Aktivität der beiden Survivors und hatte die Aussendung der Einladung an die Betroffenen übernommen. Neben den beiden InitiatorInnen kamen zwei weitere Survivors zum ersten Stammtisch. Im Mittelpunkt standen das Kennenlernen und das Sprechen über persönliche Erfahrungen. Beim Stammtisch haben Survivors die Möglichkeit, sich mit Gleichbetroffenen auszutauschen, sei es über die Zeit der Krankheit oder darüber, wie die Krebserkrankung ihr Leben verändert hat. Weiters wurde der Abend genutzt, um auch Ideen und mögliche Survivors-Aktivitäten in Kärnten zu besprechen. Ich bin sehr froh, den Austausch zwischen Survivors in Kärnten zu ermöglichen und freue mich auf weitere Kontakte, sagt der engagierte Survivor Andreas Söllei. Ω Hast auch du Interesse, Survivors kennenzulernen und dich mit ihnen auszutauschen? Dann melde dich bitte bei Andreas Söllei: π Sabine Karner 1/11 13 Intern & Survivors

14 Seminare, die stark machen Schwerpunktwochenenden für Survivors Neues Outfit der Survivors Survivors Seit März 2010 bietet die Erwachsenenbildnerin und Mediatorin Maria Brandl speziell auf Frauen abgestimmte Wochenendseminare für Survivors an. Das erste Seminar von Maria Brandl fand im Frühling 2010 statt und stand unter dem Motto: Rotes Frauenfest. Die Idee zu diesen speziellen Seminaren entstand bei den monatlichen Survivors-Stammtischen. Das Angebot richtet sich an junge Frauen, die nach erfolgreicher Krebstherapie einen höheren Unterstützungsbedarf haben. Spaß und Selbstvertrauen Bis zu zwölf Frauen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland können an den Seminaren teilnehmen. Bisher waren das Frauen im Alter von 17 bis 35 Jahren. Im Mittelpunkt dieser Seminare steht, gemeinsam Spaß zu haben, das Selbstvertrauen der Teilnehmerinnen zu stärken und das gemeinsame Aufarbeiten der Krankheit. In der Gruppe wird den Teilnehmerinnen die Möglichkeit geboten, sich auszutauschen und so zu erfahren, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind. Ein Regenbogen voller Gefühle Konkret werden in Form von Spielen Themen wie Gefühle, Wünsche und Träume, Ängste und Frau-Sein bearbeitet. Im Hast du Lust, uns kennen zu lernen? Herbstseminar Willst malten du mehr Informationen? die Teilnehmerinnen Brauchst du Unterstützung? zum Beispiel gemeinsam einen Regenbogen und ordneten Wir freuen jeder uns, von dir Farbe zu hören! ein Gefühl Möchtest du bei uns mitmachen? zu. Ich lege in meinen Seminaren großen Internet Wert auf handwerkliche Kreativität und versuche dabei immer einen Ausgleich zwischen Bewegung und Entspannung zu Telefon schaffen, erklärt Büro der die Seminarleiterin Maria Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe: Brandl. Die +43/1/402 Mediatorin hat langjährige Erfahrung in Spendenkonto der Begleitung von Menschen Erste Bank: Kto. Nr , BLZ mit Unterstützungsbedarf. Verwendungszweck: Survivors Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen Impressum: sind durchwegs Österreichische positiv. Kinder-Krebs-Hilfe Und es sind schon A 1090 Wien, Borschkegasse 1/7 Telefon: +43/1/ , Fax: +43/1/ /10 so manche Freundschaften entstanden, die auch außerhalb der Seminare gepflegt werden. π Seit Kurzem präsentiert sich die Gruppe der Survivors mit neuem Logo und einem eigenen Folder, der über die Projekte und Aktivitäten informiert. Ω Der Folder ist im Büro der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe erhältlich. Bestellungen bitte an: π survivors K I N D E R - K R E B S - Ü B E R L E B E N D E Kinder - Krebs - Hilfe Mathilde Kraus unterstützt von: Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe Verband der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe Organisationen Seminare 2011 für TeilnehmerInnen aus Wien, NÖ u. Bgld.: Folder_25Nov2010.indd :46:36 TeilnehmerInnen des Herbstseminars /11 Thema: Herzensangelegenheiten Samstag, 2.4.: bis Uhr und Sonntag, 3.4.: bis Uhr Thema: Glück Glücksmomente erkennen (auch für Männer) Samstag, 10.9.: bis Uhr und Sonntag, 11.9.: bis Uhr Ω Ort: wird noch bekannt gegeben Ω Anmeldungen an: Wir sind eine Gruppe von jungen Leuten, die in ihrer Kindheit oder Jugend an Krebs erkrankt waren. vertreten die Interessen der Survivors innerhalb der Kinder-Krebs-Hilfe Organisationen in Österreich. Unsere Projekte... Betreuung von Betroffenen Wir Survivors bieten an den kinderonkologischen Stationen für derzeitige PatientInnen die Möglichkeit zum Gespräch an. Die Jugendlichen können sich mit jemandem austauschen, der/die ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Ein spezieller Lehrgang qualifiziert uns für diese Aufgabe. Organisation von Survivors-Treffen Österreichweit finden regelmäßig Treffen statt, um gemeinsam zu plaudern, zu lachen, zu diskutieren. Neben regelmäßigen Stammtischen organisieren und veranstalten wir auch fallweise Seminare und Workshops sowie Sportevents, Feste und gemeinsame Ausflüge. Nähere Informationen und Termine findest du auf unserer Homepage:

15 S T E C K B R I E F Karin Benedik Lieblingsautoren: Konsalik und Simmel; querbeet was mir unterkommt Lieblingsmusik: Countrymusic Lieblingsmaler: Claude Monet Lieblingsort: Mein Zuhause und Florida Lieblingsblumen: Sonnenblumen Lieblingsspeisen: Nudeln mit Saft Lieblingstier: Mein Hund Kimba Meine Stärken: Durchhaltevermögen, Ehrgeiz Meine Schwächen: Zu hohe Erwartungen an andere Meine größten Erfolge: Meine Familie, die Genesung meines Sohnes, der Mitaufbau der Kinder-Krebs-Hilfe, das Spenden meiner Stammzellen Meine größte Niederlage: Die Krankheit meines Sohnes Was mich ärgert: Menschen, die kein Ziel vor Augen haben Worüber ich lachen kann: Situationskomik; ich lache sehr gerne Was ich als Kind überhaupt nicht mochte: Mein Fahrrad putzen Pionierin der Kinder-Krebs-Hilfe Karin Benedik wurde zur neuen Obfrau gewählt Am 9. November 2010 wurde Karin Benedik vom Vorstand zur neuen Obfrau der Kinder-Krebs-Hilfe für Wien, Niederösterreich und Burgenland gewählt. Schon seit 1986 ist sie mit der Kinder-Krebs-Hilfe verbunden, als ihr Sohn Manuel mit eineinhalb Jahren an Leukämie erkrankte. Seit den Anfängen der Kinder-Krebs- Hilfe war ich mit dabei, winkt Karin Benedik ab, die neue Aufgabe der Obfrau sei nicht so eine große Umstellung für sie. Dann erzählt sie von der Anfangszeit der Elterninitiative. Als bei meinem Sohn Manuel 1986 eine akute lymphatische Leukämie diagnostiziert wurde, war die Kinder-Krebs-Hilfe gerade im Entstehen. Benedik fühlte sich der kleinen Gruppe von betroffenen Eltern sofort verbunden und packte mit an, die nötigen Geldmittel aufzutreiben, um Projekte für krebskranke Kinder zu initiieren und zu unterstützen. Auch alle anderen Mitglieder ihrer Familie halfen von Anfang an bei jeder Gelegenheit mit. Heute ist Manuel gesund und übt seinen Traumberuf als diplomierter Krankenpfleger aus. Auch auf Tochter Sabrina, die um fünf Jahre jüngere Schwester Manuels, ist Benedik sehr stolz und betont, dass diese sehr selbstständig aufwachsen musste. Im Jahr 2006, genau 20 Jahre nach Manuels Erkrankung, spendete Karin Benedik einer Frau Stammzellen und konnte damit deren Leben retten. Für Benedik war dies eine Geste des Dankes, da auch Manuel mithilfe einer Stammzelltransplantation überlebt hatte. Als gelernte Buchhalterin kann Benedik gut mit Zahlen umgehen, sie weiß auch den Wert von Spenden zu schätzen. Beides nicht die schlechtesten Voraussetzungen dafür, einen Spendenverein zu führen. Mir ist es wichtig, nicht im,gießkannenprinzip zu fördern, sondern betroffenen Familien rasche und unbürokratische Hilfe zu bieten und für die Patienten wichtige Projekte zu unterstützen. In ihrer neuen Eigenschaft als Obfrau hofft Karin Benedik, dass die SpenderInnen und freiwilligen HelferInnen den Verein weiter unterstützen werden wie bisher, und dass die gute Zusammenarbeit mit dem St. Anna Kinderspital und der AKH Kinderklinik aufrecht erhalten bleibt. Derzeit steht als aktuellstes Projekt die Neugestaltung des Jugendraumes im St. Anna Kinderspital auf dem Programm. Dieser soll den Bedürfnissen der Jugendlichen Rechnung tragen. π Jolande Peck-Himmel 1/11 15 Porträt

16 Mundart trifft Schlager Kultur & Freizeit Es weihnachtet sehr in Kärnten Am 12. Dezember 2010 war es wieder soweit, die KKH Kärnten lud zu ihrer alljährlichen Weihnachtsfeier ein, diesmal nach Maria Saal. Weihnachten ist die Zeit der Besinnung, der Familie, der Nächstenliebe. Auch sind die Festtage eine willkommene Gelegenheit, das vergangene Jahr in geselliger Runde ausklingen und Revue passieren zu lassen. Aus diesem Grund lud die Kärntner KKH betroffene Kinder und Jugendliche und deren Eltern zu ihrer traditionellen Weihnachtsfeier in den festlich geschmückten Saal des Gasthauses Fleissner in Maria Saal ein. Organisiert wurde die Feier von Erna Donschacher, Mag. Angelika Granitzer und Margit Binder. Neben einer Bastelstube, einer Tombola und dem Eisbuffet der Firma Schoeller-Eis zählte die Bescherung mit den Weihnachtsengerln zu den Höhepunkten des Festes. Tiroler Adlerin Die Modelinie von Margret Schiestl verbindet Kunst mit der Heimat Tirol. Vor Kurzem wurde die Tiroler Adlerin Margret Schiestl mit dem Jungunternehmerpreis 2010 ausgezeichnet. Ihre modischen Stücke mit dem eigenwilligen Adler sind Unikate. Kindern der onkologischen Station in Innsbruck stellte sie einige T-Shirts mit dem Adler zu Verfügung. Ausflug in den Zoo Kinder der Linzer Kinderklinik verbrachten im Herbst einen Tag im Tierpark Walding. Frau Lehner vom Service-Club Lions Primavera Linz organisierte den Besuch im Tierpark. Betreut wurden die Kinder mit ihren Begleitungen von Frau Gessner, ebenfalls Lions Primavera Linz. Besondere Attraktionen waren unter anderem das Füttern von Elefanten und Ponyreiten. Zum Abschluss durften sich alle bei einer Jause stärken. Weihnachten mit dem gestiefelten Kater Am 19. Dezember 2010 fand im Neuen Linzer Rathaus die Weihnachtsfeier der OÖ KKH statt. Zunächst ging es mit Geiger`s City Express zur Martin-Luther-Kirche, wo ein ökumenischer Gottesdienst stattfand. Im Festsaal des Neuen Linzer Rathauses hatte dann Der gestiefelte Kater seinen großen Auftritt: Das Theaterstück begeisterte Kinder und Erwachsene. Nach einem köstlichen Mittagessen gab es die Bescherung, bei der der Vorstand der OÖ KKH vom Christkind und vom Weihnachtsmann unterstützt wurde. Für einen stimmungsvollen, musikalischen Rahmen sorgte der Linzer Musiker RIK. Die Schlagersängerin Lara aus Hopfgarten unterstützt schon seit Jahren die KKH für Tirol und Vorarlberg durch ihr Engagement. Zum bereits sechsten Mal lud Lara namhafte KünstlerInnen der Volksmusik- und Schlagerszene wie Alois Manzl, Anton aus Tirol, Tommy Steiner und Ireen Sheer ein, diesmal ins Alpenhaus in Kitzbühel. Die engagierten KünstlerInnen stellten sich an diesem Tag in den Dienst der guten Sache. Ursula Mattersberger und Franz und Ursula Reisch vom Alpenhaus Kitzbüheler Horn freuten sich über diese sehr gelungene Veranstaltung und die Spende über 5.000, Euro für die KKH für Tirol und Vorarlberg. v.l.n.r. Ursula und Franz Reisch, Ursula Mattersberger, Sängerin Lara, Radiomoderatorin Lilly Staudigl und Sängerin Ireen Sheer In Champagnerlaune Gutes tun Bei der Advent-Gala im Restaurant Burkia in Innsbruck wurden 3.000, Euro für die KKH für Tirol und Vbg. gesammelt. Mit feinstem Trentiner Schaumwein und erlesenen Leckerbissen wurden die Gaumen der Gäste verwöhnt. Bei der Tombola wurden 2.027, Euro gesammelt. Die spendablen Gastgeber, Christian Burkia und Martin Bertalan von der Fa. Kältepol, rundeten den Betrag spontan auf 3.000, Euro auf und übergaben die Spende an Ursula Mattersberger. Ursula Mattersberger von der KKH f. Tirol und Vbg. mit einem jungen Model Vorstandsmitglied Anita Moser, OA Ebetsberger, Obfrau Agnes Stark, RIK, Weihnachtsmann, Engerl und Kinder Ursula Mattersberger (Mitte) mit gut gelaunten Gala-Besucherinnen 16 1/11

17 Flohmarkt mit Erfolgsgeschichte Moosdorfer Flohmarkt unterstützt die SKKH mit rund , Euro. Seit 22 Jahren ist der Flohmarkt beim Geflügelhof Raml im oberösterreichischen Moosdorf eine große Stütze für die SKKH. Zahlreiche BesucherInnen kamen Ende September und kauften kleine und große Schätze und spendeten großzügig. So konnten die OrganisatorInnen , Euro an die SKKH übergeben. Insgesamt wurden bisher , Euro gespendet. ihre Musik einem breiteren Publikum zu präsentieren. Bei der Spendenübergabe konnte Evelyne Ferra, Obfrau der KKKH, einen Scheck in der Höhe von 3.000, Euro entgegennehmen. v.l.n.r. Markus Sila, Simone Brenner, Andreas Golob, Evelyne Ferra, Mag. Dr. Theresia Müller (Projektleiterin und Klassenvorstand) an. Im Mittelpunkt dieser besonderen Wettmöglichkeit stand das Erraten von Weinproben aus drei vorgegebenen Möglichkeiten. Die dabei gesammelten freiwilligen Spenden wurden von den einzelnen WINWIN-Outlets großzügig aufgerundet, sodass Ursula Mattersberger 2.000, Euro für die KKH für Tirol und Vbg. und Agnes Stark ebenfalls 2.000, Euro für die OÖ KKH entgegennehmen konnten. Aktion & Engagement Wandern und spenden Schulsammlung Die fleißigen SchülerInnen der VS Gleinstätten (Stmk) beteiligten sich mit großem Engagement an der Schulsammlung. Die Sammlung wurde zugunsten der Steirischen KKH abgehalten und brachte einen tollen Spendenbetrag ein. Beim Besuch von DI Tschrischnig konnten die SchülerInnen einen Scheck in der Höhe von 2.887,32 Euro übergeben. Das Soccer Team aus Rum organisierte zum ersten Mal eine Drei-Almen-Wanderung zugunsten der KKH für Tirol und Vorarlberg. Bei Kaiserwetter wanderten die insgesamt 250 TeilnehmerInnen und genossen den schönen Herbsttag und die Einkehr- Schwünge auf der Thaurer Alm, Vintlalm und Rumer Alm. Pro TeilnehmerIn spendeten die Organisatoren Harald Lederer und Roman Ferdik 10, Euro für die KKH für Tirol und Vorarlberg. Auf der Rumer Alm konnte Ursula Mattersberger einen Scheck über 5.000, Euro entgegennehmen. v.l.n.r. Rudolf Schneeberger, Josef Kreutner, Ursula Mattersberger, Daniel Haslinger, Günther Plaschg, Karl Corradini v.l.n.r. Arno Schlößinger (Operationsmanager WINWIN OÖ), OÖ KKH-Obfrau Agnes Stark, Werner Zachl (Outletmanager WINWIN Vöcklabruck) Adventzeit in OÖ Alle Jahre wieder laden engagierte OberösterreicherInnen auf ein Gläschen Punsch oder Glühwein zugunsten der OÖ KKH. Am 3. Dezember 2010 schenkte das Personal des SENIORiums Mauthausen Punsch aus. Kulinarisch wurden die Gäste mit Bratwürstel, selbstgebackenen Mehlspeisen und Kaffee verwöhnt. Beim Verkaufsstand konnten handgestrickte Socken, Patscherl und sonstige Weihnachtsgeschenke erworben werden. Für die Unterhaltung sorgten Musik und ein Glücksrad. Der Reinerlös von 2.147,50 Euro ging an die OÖ KKH. Michael Radler und Erwin Platzer von der 1. Leichten Transporthubschrauberstaffel Rock for Charity Die SchülerInnen der 5AK-Klasse der Praxis- HAK Völkermarkt organisierten am 30. Oktober 2010 ein Benefizkonzert zugunsten der Kärntner KKH. Als Maturaprojekt haben die engagierten SchülerInnen Markus Sila, Simone Brenner und Andreas Golob ein Benefizkonzert auf die Beine gestellt. Mit dem Erlös wurde die Kärntner KKH finanziell unterstützt und Jugendbands hatten die Möglichkeit, Weinherbst in Tirol und OÖ WINWIN-Outlets in Tirol und Oberösterreich haben sich in den Dienst der Kinder- Krebs-Hilfe gestellt. WINWIN, eine Tochterfirma von Casinos Austria und Österreichische Lotterien, bot für die BesucherInnen in den einzelnen Outlets eine Woche lang ein Weinroulette 1/11 17

18 Aktion & Engagement errichteten am 2. Dezember 2010 in der Kaserne Fliegerhorst Vogler einen Glühmoststand, dessen Erlös von 1.000, Euro der OÖ KKH gespendet wurde. Zum bereits fünften Mal lud Waltraud Bauer zum Punschstand ein. Mithilfe vieler NachbarInnen und FreundInnen, Firmen und Sponsoren wurde einiges geboten eine Tombola mit beeindruckenden gesponserten Preisen und Kutschenfahrten für die Kleinen , Euro wurden für die OÖ KKH gesammelt. In Sattledt lud Familie Huemer zu Punsch und Glühwein, in Weibern organisierte Aloisia Stafflinger wieder einen Weihnachtsmarkt und beim Herzogsdorfer Adventmarkt verkauften Martina Sandgruber und ihre Schwägerin Selbstgebasteltes, was 710, Euro für die KKH einbrachte. Beim Weihnachtsmarkt in Alkoven schenkten Christoph Hirsch und Christian Habenschuß Punsch aus und kamen auf einen Erlös von 1.114,32 Euro. SENIORium Mauthausen Fleißige SchülerInnen Die jährliche Straßensammlung von SchülerInnen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland erzielte das sensationelle Ergebnis von ,54 Euro. 71 Schulen beteiligten sich an der zweitägigen Schulsammlung am 17. und 18. September zugunsten der KKH für Wien, NÖ und Bgld., bei der die Jugendlichen in ihrer Freizeit Spenden sammelten. Zwei Ergebnisse sind besonders hervorzuheben: Die EMS/HS Strasshof hat an den zwei Tagen im September 5.216,59 Euro ersammelt. Angespornt wurden die SchülerInnen durch die Wette mit einem Lehrer. Wenn mehr als 3.500, Euro zusammenkämen, würde Native Speaker Scott MacWilliams 18 1/11 sich den Bart abrasieren. Die SchülerInnen der RHS Wachau in Spitz haben 4.911,50 Euro gesammelt und damit das Vorjahresergebnis fast verdoppelt. Die fleißigen SchülerInnen der RHS Wachau Zünd an das Liacht Das Adventkonzert in der Kirche zu Piber zugunsten der Steirischen Kinderkrebshilfe ist jedes Jahr ein Fixtermin. Vor mehr als zwei Jahrzehnten rief Isabella Pusch dieses Projekt ins Leben. Das Motto des Konzerts am 11. Dezember 2010 in der St. Andreas Kirche in Piber lautete dieses mal Zünd an das Liacht. Die Sandler, die Gradner Weisenbläser, die Köflacher Streich und die Lankowitzer Leiblknöpf fanden sich in der Kirche ein, um mit traditioneller Volksmusik und Liedern vorweihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Der Schauspieler August Schmölzer konnte als Sprecher gewonnen werden. Die BesucherInnen spendeten insgesamt 6.600, Euro für die Steirische KKH. Foto: Karl Mayer Meditationshaus für die Sonneninsel Bauprojekt der Berufs-Info-Messe (BIM) kommt der Sonneninsel zugute. Die Landesinnungen Bau, Holzbau, Dachdecker, Glaser und Spengler haben kürzlich praktische Berufsinformation mit einem sozialen Zweck verbunden: Bei der viertägigen BIM im Messezentrum Salzburg errichteten sie gemeinsam mit der Bauakademie ein 4 mal 4 Meter großes Meditationshaus in Fachwerkbauweise. Am Ende der Messe wurde von den Landesinnungen dieses funktionsfähige und winterfeste Haus im Gesamtwert von , Euro der Salzburger KKH zum Geschenk gemacht und wird Eltern von an Krebs erkrankten Kindern für Gespräche und als ein Ort der Meditation dienen. Foto: WKS/Veigl v.l.n.r. Franz Steger, Mag. Karl Scheliessnig, Heide Janik, Johann Feldbacher, Andreas Merth, Peter Schnabl, Rudolf Ebner, Wolfgang Schlager Kabarett vom Feinsten Die Spitze der lokalen Kabarett- und Musikszene hat sich bei einem Benefizkonzert in den Dienst der guten Sache gestellt. Die Benefizgala des Lions Clubs Judenburg- Knittelfeld im Knittelfelder Kulturzentrum erbrachte einen Reingewinn von 6.000, Euro. Am 16. Dezember 2010 wurde der Betrag von Hauptinitiator Dr. Heimo Korber, Präsident Dieter Fritz und Schatzmeister Dietmar Ceh an Dr. Otto Seka von der Steirischen KKH übergeben und wird für den mobilen Pflegedienst eingesetzt. v.l.n.r. Dietmar Ceh, Dieter Fritz, Dr. Otto Seka und Dr. Heimo Korber

19 Toller Spendenrekord für die SKKH Die Weihnachtsmärkte im Landeskrankenhaus und am Alten Markt nahmen mehr als , Euro ein. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer waren im Advent für die Salzburger Kinderkrebshilfe eifrig im Einsatz: Auf dem Weihnachtsmarkt im Landeskrankenhaus und dem Glühweinstand am Alten Markt wurden kleine und große Weihnachtsgeschenke sowie köstliche Kekse, Schmalzbrote und ein herrlich fruchtiger Glühwein verkauft. Das Engagement hat sich mehr gelohnt denn je, die Spendenfreude der begeisterten BesucherInnen bescherte der Salzburger Kinderkrebshilfe einen Spendenrekord von mehr als , Euro. Bescherung für die Sonneninsel Ein Geschenk für die gute Sache machten dieses Jahr die Umweltschutzanlagen Siggerwiesen (Sbg). Die Umweltschutzanlagen Siggerwiesen entschieden, auf Firmengeschenke zu Weihnachten zu verzichten und stattdessen die Sonneninsel finanziell zu unterstützen. Am 17. Dezember 2010 überreichte Bürgermeister Ludwig Bieringer als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Salzburger Abfallbeseitigung an Heide Janik, Obfrau der SKKH, einen Stoffhasen als Symbol für die Spende von 5.000, Euro. Weihnachtseuros Raiffeisen Capital Management unterstützt die ÖKKH schon seit einigen Jahren mit Weihnachtsspenden. Seit mehreren Jahren verwendet die Raiffeisen Capital Management Weihnachtsmotive der ÖKKH für ihre Weihnachtspost. Dieses Jahr fiel die Wahl auf das Sujet Weihnachtswald. Für das Unternehmen war es selbstverständlich, nach einem guten Wirtschaftsjahr eine soziale Einrichtung am Erfolg teilhaben zu lassen. Mit großer Freude überreichte Dr. Mathias Bauer, Vorsitzender der Geschäftsführung, kurz vor Weihnachten eine Spende von , Euro an Anita Kienesberger. Aktion & Engagement Mit Heide Janik freuten sich Monika Schwaiger, Bürgermeisterin von Seekirchen (Mitte), DI Günter Matousch (l.) und Mag. Josef Pultar (r.), Geschäftsführer der Umweltschutzanlagen Singen für den guten Zweck Beim Adventsingen des Männergesangsvereins Maria Rain wurde für die Kärntner KKH gesammelt. Am 4. Dezember 2010 wurde beim Adventsingen in Göltschach um freiwillige Spenden für die KKKH gebeten. Mitglieder des Männergesangsvereins übergaben bei einem gemeinsamen Christkindlmarktbesuch in St. Veit an der Glan die Spende in der Höhe von 1.100, Euro an Margit Binder. v.l.n.r. Kassier Wigoschnig, Margit Binder, Chorleiter Vallant, Obmann Riepan DHL: KundInnenbefragung plus Spendenaktion Bereits zum zweiten Mal führte das Frachtunternehmen DHL Global Forwarding eine KundInnenbefragung verbunden mit einer Spendenaktion durch. Pro retourniertem Fragebogen spendete DHL 10, Euro an die ÖKKH. Am 5. Dezember 2010 lud das Unternehmen KundInnen ins Kino zu Konferenz der Tiere ein. Bevor es Film ab hieß, überreichte DHL-Geschäftsführer Ronald Friedreich einen Scheck in der Höhe von 5.040, Euro an Agathe Schwarzinger, Leiterin eines ÖKKH Nachsorge-Camps. Dr. Mathias Bauer mit Anita Kienesberger bei der Scheckübergabe Spendenregen statt steuerfreiem Einkauf Spaß an der Arbeit und dabei Gutes tun stand für die MitarbeiterInnen von Heinemann im Mittelpunkt. Das Unternehmen betreibt die Heinemann Duty Free Shops am Flughafen Wien Schwechat. Beim Christmas Rocks Weihnachtsbasar für die MitarbeiterInnen in Wien wurde ein Sonderverkauf der bei Heinemann Duty Free erhältlichen Produkte veranstaltet. Durch den Verkauf und freiwillige Spenden konnte eine Summe von 3.800, Euro eingenommen werden. Mario Strasser, Geschäftsführer von Gebr. Heinemann Wien GmbH. erhöhte die Summe auf 4.000, Euro. Die MitarbeiterInnen entschieden sich, den Erlös diesmal der ÖKKH 1/11 19

20 Aktion & Engagement zugute kommen zu lassen. Das engagierte Team übergab am 20. Dezember 2010 am Wiener Flughafen den Scheck an Anita Kienesberger. Durch die Spende werden die Nachsorge-Camps 2011 unterstützt. v.l.n.r. Roman Koch, Karin Fülesy (Sales Team Leader), Anita Kienesberger (Geschäftsführerin ÖKKH), Markus Hörhaber (Sales Team Leader), Christian Schallamon (Retail Operations Manager) Kinder helfen Kindern Das Charity Eishockey Turnier des Kids Icehockey Club (KIC) am 18. Dezember 2010 im Wiener Eislaufverein (WEV) zugunsten der ÖKKH stand unter dem Motto Kinder helfen Kindern. Nach Turnieren der Kinder und Jugendlichen stand ein Promi-Match gegen Fußballtrainer Didi Constantini, Ex-Eiskunstläuferin Claudia Kristofics-Binder, Krone Hit-Moderatorin Daniela Linzer, Bürgeranwalt Peter Resetarits und Mister Austria Andreas Greifeneder auf dem Programm. Bei der Siegerehrung konnte KIC-Präsidentin Felicia Pichelmann einen Scheck in der Höhe von 3.500, Euro an ÖKKH-GF Anita Kienesberger übergeben. Der Spendenbetrag ergab sich aus den Eintrittsgeldern und einem Umsatzanteil des Buffetbetreibers im WEV. und einer Vielzahl von Geschenksideen. Beim Stand von Christine Kietreiber, Ursula Schneider und ihren Freundinnen gab es Kunstwerke, Marmeladen und Geschenke aus Holz, Keramik oder Plastik. Die selbstgemachten Produkte waren bei den zahlreichen BesucherInnen sehr begehrt. Der gesamte Verkaufserlös, freiwillige Spenden und der Verkauf des Kinderkalenders brachte eine Summe von 2.352,60 Euro für die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe. Wer bietet mehr Bereits zum neunten Mal fand am 25. November 2010 die Christbaumvernissage der OÖ KKH im Casineum des Casinos Austria in Linz statt. Innerhalb von dreißig Minuten wurden zwölf Christbäume von VertreterInnen lokaler Firmen geschmückt. Ein Baum wurde von den Vorstandsmitgliedern der OÖ KKH aufgeputzt, mit von Kindern der Onkologie Linz gebasteltem Christbaumschmuck. Anschließend wurden die Bäume unter den anwesenden Gästen versteigert. Mit dem Erlös von , Euro wird eine Maltherapeutin auf der onkologischen Station der Landes-, Frauen- und Kinderklinik Linz finanziert. Spende statt Geschenke MCE Stahl- und Maschinenbau GmbH & Co KG spendete anstelle von KundInnengeschenken 7.000, Euro an die OÖ KKH. Agnes Stark nahm am 20. Dezember 2010 in Linz einen Spendenscheck über 7.000, Euro von MCE Stahl- und Maschinenbau- Geschäftsführer Dr. Dieter Reitz und Mag. Gerald Hippesroither entgegen. Als starkes oberösterreichisches Unternehmen tragen wir auch eine soziale Verantwortung für Schwächere. Die Oberösterreichische Kinder-Krebs-Hilfe leistet seit mehr als 20 Jahren menschlich vorbildhafte Arbeit. Das zu unterstützen, ist uns persönlich ein großes Anliegen, so die Geschäftsführung. OÖ KKH-Vorstandsmitglied Anita Moser, Obfrau Agnes Stark, Kassierin Ingrid Kepplinger, Sekretärinnen Mag. (FH) Sieglinde Spiegl und Anita Panhölzl 20 1/11 Spendenfreudige Wümschburger Am 27. und 28. November 2010 fand in Wilhelmsburg (NÖ) der jährliche Christkindlmarkt statt. Die zahlreichen Stände von Vereinen, Institutionen und engagierten Privatpersonen versorgten die BesucherInnen beim Christkindlmarkt am Hauptplatz von Wilhelmsburg mit kulinarischen Köstlichkeiten Foto: MCE/Sturm Agnes Stark mit Dr. Dieter Reitz und Mag. Gerald Hippesroither, Geschäftsführer der MCE Stahlund Maschinenbau, bei der Scheckübergabe

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