Beschluss 2011/175 (I) durch Beschl.-

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1 Landkreis Leipzig Beschluss 211/175 (I) weitergereicht an: am: Gremium: Kreistag Sitzung: 18. Sitzung des Kreistages des Landkreises Leipzig aufgehoben/geändert geändert am: Beschluss -Nr Nr.: 211/175 (I) Aktenzeichen: Vorlage-Nr.: 211/175/5 (I) Datum: durch Beschl.-.-Nr Nr.: Beschlussgegenstand Haushaltssatzung mit Haushaltsplan des Landkreises Leipzig für das Haushaltsjahr 212 Beschlusstext Der Kreistag beschließt, die als Anlage beigefügte Haushaltssatzung mit Haushaltsplan des Landkreises Leipzig für das Haushaltsjahr 212. Sollten sich die Einnahmen für den Landkreis aus Zuweisungen von Bund und Land verbessern, so ist ein Nachtragshaushalt für den Landkreis zugunsten der Kreisumlage dem Kreistag zur Beschlussfassung vorzulegen. gez. Dr. Gerhard Gey Landrat - Siegel -

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3 Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 212 Landkreis Leipzig Beschlossen: Kreistag

4 I N H A L T S V E R Z E I C H N I S Teil I Inhaltsverzeichnis Verzeichnis der Abkürzungen Haushaltssatzung Seite Vorbericht 11 1 Rechtsgrundlagen 11 2 Allgemeiner Überblick Stand und Entwicklung Haushaltswirtschaft Haushaltssatzung Bescheid und Auflagen der Rechtsaufsichtsbehörde Erfüllung der Auflagen Ergebnis und Bewertung Verwaltungs- und Vermögenshaushalt Verwaltungshaushalt Vermögenshaushalt 14 3 Haushaltsjahr Haushaltssatzung Voraussichtliches Ergebnis Haushaltsplan Verwaltungshaushalt Gesamtüberblick nplan / Personalausgaben nplan Personalausgaben Zuweisungen nach dem FAG und weiterer landesgesetzlicher 22 Regelungen Feuerwehrtechnisches Zentrum (FTZ) Schulen Schülerbeförderung Öffentlicher Personennahverkehr Sozialhilfe nach dem SGB XII Sozialumlage Jugendhilfe nach dem KJHG SGB II Kosten der Unterkunft und Heizung sowie Bildung 28 und Teilhabe Kreisumlage Zinsbelastung, Kapitaldienst Vermögenshaushalt Finanzierung Investitionsmaßnahmen Verpflichtungsermächtigungen Nettoinvestitionsmittel Kredite, Verschuldung Rücklagen Bürgschaften 36 5 Sondervermögen des Landkreises 36

5 6 Finanzplan Verwaltungshaushalt Vermögenshaushalt 39 Gesamtplan Zusammenfassung Einnahmen,, VE Haushaltsquerschnitt Gruppierungsübersicht Finanzierungsübersicht 65 Einzelplan A Verwaltungshaushalt 67 Einzelplan B Vermögenshaushalt 227 Verpflichtungsermächtigungen 39 Investitionsprogramm 311 Finanzplanung 313 nplan 321 mit Sammelnachweis 335 Erläuterung zum Sammelnachweis 345 Anlagen 1 Haushaltsvermerke Übersicht Mittel Fraktionen Übersicht voraussichtlicher Stand der Schulden 35 4 Schuldenentwicklung Übersicht voraussichtlicher Stand der Rücklagen Budget Schulen Vermögenshaushalt Übersicht über Finanzbeziehungen des Landkreises zu Eigenbetrieben, Zweckverbänden und Unternehmen Übersicht über Beteiligungen/Stammkapital Bevölkerungsprognose Übersicht bewirtschaftende n 366 Teil II Wirtschaftspläne und Jahresabschlüsse - wird nachgereicht -

6 Verzeichnis der Abkürzungen abh ABM AG AN AF AFF AG/ARGE AGL ALE ALG/Alg AO AOD AS ASD AsylbLG ATZ AV ave AWA AWO BA BaE BaföG BauGB BbodSchG BGA BGB Bk/BK BMAS BS BSHG BSZ LL Bufdi BV BWL DSD EB Egh/EGH EGZ ehb EW EZU FA FAA FAG FbW FLH FlurbG FM FS (G) ausbildungs begleitende Hilfe Arbeitsbeschaffungsmaßnahme Arbeitgeber Arbeitnehmer Anschubfinanzierung Amt f. Familienförderung Arbeitsgemeinschaft Arbeitgeberleistung Amt für ländliche Entwicklung Arbeitslosengeld Anordnung Anordnende Dienststelle Außenstelle Allgemeiner Sozialdienst Asylbewerberleistungsgesetz Altersteilzeit Anlagevermögen Außerhalb von Einrichtungen Abfallwirtschaftsamt Arbeiterwohlfahrt Bauabschnitt Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen Berufsausbildungsförderungsgesetz Baugesetzbuch Bundesbodenschutzgesetz Betrieb für Grundsicherung und Arbeit Bürgerliches Gesetzbuch Betriebskosten Bundesministerium für Arbeit und Soziales Berufsschule / Brandschutz Bundessozialhilfegesetz Berufliches Schulzentrum Leipziger Land Bundesfreiwilligendienst Beschlussvorlage Betriebliche Weiterbildungsleistungen Duales System Deutschland Eigenbetrieb Eingliederungshilfe Eingliederungszuschuss Erwerbsfähiger Hilfebedürftiger Einwohner Erziehungsurlaub Finanzausgleich Facharbeiterausbildung Finanzausgleichsgesetz Förderung beruflicher Weiterbildung Flughafen Flurbereinigungsgesetz Fördermittel Förderschule Geistigbehinderte

7 FTZ GB GD GK GIS GsiG GtB GVO HH HHst HKR HLU HSK HWU InVorG IuK i.v.m. KA KAB KatS Kdu KEB KEK KELL KFA KfW KISA Kita KJC KJHG KomHVO KommInfra KP KR KRG KrW-/AbfG KSV KT KVS LBlindG LK LL LMBV Lph LUA LÜVA LVB MBA MDV MEDIOS MTL MVZ Feuerwehrtechnisches Zentrum Geschäftsbereich gegenseitige Deckung Gemeinkosten / Geschäftskosten Geodaten Informationszentrum Grundsicherungsgesetz Ganztagsbetreuung Grundstücksverkehrsordnung Haushalt Haushalts-/Kassen-/Rechnungswesen Hilfe zum Lebensunterhalt Haushaltssicherungskonzept Hauswirtschaftsunterricht Investitionsvorranggesetz Information und Kommunikation In Verbindung mit Kreisausschuss Kreisausbildung Katastrophenschutz Kosten der Unterkunft Kommunaler Eigenbetrieb Kommunaler Eigenbetrieb Kultuseinrichtungen Kommunalentsorgung Leipziger Land Kommunaler Finanzierungsanteil Kreditanstalt für Wideraufbau Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen Kindertagesstätte Kommunales Jobcenter Landkreis Leipzig Kinder- und Jugendhilfegesetz Kommunalhaushaltsverordnung Kommunale Infrastruktur Konjunkturpaket Kulturraum Kulturraumgesetz Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz Kommunaler Sozialverband Sachsen Kreistag Kommunaler Versorgungsverband Sachsen Landesblindengeld Landkreis Leipziger Land Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbh Leistungsphase Landesuntersuchungsanstalt Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH Mehrbelastungsausgleich Mitteldeutscher Verkehrsverbund Medienoffensive Schulen (Projekt) Muldental Medizinisches Versorgungszentrum

8 OD OKV ÖPNV OT OVAG OWIG-Verfahren PK PVM PBefG RE RL RV RVL RZV SAB SächsABG SächsBO SächsBRKG SächsFlüAG SächsFöSchulBetr VO SächsGemO SächsKatSG SächsKitagG SächsKomKBVO SächsKRG SächsKrGebNG SächsKVZ SächsLkrO SächsMBAG SächsNatSchG SächsPersVG SächsSchulG SächsSpAEG SächsStrVAG SächsVwKG SächsVwNG SächsVwVfG SächsWG SFG SGB SG LNL SHV SK SLfG SLH SLT SMF SMI SMK SMS Ortsdurchfahrt Ostdeutsche Kommunalversicherung Öffentlicher Personennahverkehr Ortsteil Ostdeutsche Versicherungs AG Ordnungswidrigkeitsverfahren Personalkosten Personenverkehrsgesellschaft Muldental mbh Personenbeförderungsgesetz Rechnungsergebnis Richtlinie Regionalverband / Rentenversicherung Regionalverkehr Leipzig GmbH Rettungszweckverband Sächsische Aufbaubank Sächsisches Abfallbodenschutzgesetz Sächsische Bauordnung Sächsisches Gesetz über den Brand-, Rettungs- und Katastrophenschutz Sächsisches Flüchtlingsaufnahmegesetz Sächsische Förderschulbetriebsverordnung Sächsische Gemeindeordnung Sächsisches Katastrophenschutzgesetz Sächsisches Kindertagesstättengesetz Sächsische Kommunale Kassen- u.buchführungsverordnung Sächsisches Kulturraumgesetz Sächsisches Kreisgebiets-Neugliederungsgesetz Sächsisches Kostenverzeichnis Sächsische Landkreisordnung Sächsisches Mehrbelastungsausgleichsgesetz Sächsisches Naturschutzgesetz Sächsisches Personalvertretungsgesetz Sächsisches Schulgesetz Sächsisches Spätaussiedlereingliederungsgesetz Sächsisches Gesetz zur Ausführung strahlenschutzvorsorgerechtlicher Vorschriften Sächsisches Verwaltungskostengesetz Sächsisches Verwaltungsneuordnungsgesetz Sächsisches Verwaltungsverfahrensgesetz Sächsisches Wassergesetz Sachsenfinanzgruppe Sozialgesetzbuch Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland Sachbuch haushaltsfremde Vorgänge Sachkosten Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Schullandheim Sächsischer Landkreistag Sächsisches Staatsministerium für Finanzen Staatsministerium des Inneren Sächsisches Staatsministerium für Kultus Sächsisches Staatsministerium für Soziales / Stabsstelle

9 SMUL SMWK SoBEZ SPFH SR SSG STVA SV SzL THÜSAC TVöD UA e UBV UD UgB UVG VE v.h. V-Ist VLFV VmH/VMH VOSchulG VwH/VWH VwKG VwV Wg-Empf. WILL ZAW ZV ZVK ZVNL Steuerungsmanagement Soziales Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Sonderbundesergänzungszuweisung Sozialpädagogische Familienhilfe Sonderrücklage Sächsischer Städte und Gemeindetag Straßenverkehrsamt Sozialversicherung / Schülerverkehr Schule zur Lernförderung Thüringen-Sachsen Personennahverkehrsgesellschaft mbh Tarifvertrag öffentlicher Dienst Unterabschnitte Unterstützung bei Vermittlung unechte Deckung Unternehmensgründerbüro Unterhaltsvorschussgesetz Verpflichtungsermächtigung Von Hundert Voraussichtliches Ist Verkehrsleistungsfinanzierungsvertrag Vermögenshaushalt Verordnung zum Schulgesetz für den Freistaat Sachsen Verwaltungshaushalt Verwaltungskostengesetz Verwaltungsvorschrift Wohngeldempfänger Wirtschaftsförderung Leipziger Land Zweckverband Abfallwirtschaft Zweckverband Zusatzversorgungskasse Zweckverband Nahverkehrsraum Leipzig

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11 Vorbericht 1. Rechtsgrundlagen - Landkreisordnung für den Freistaat Sachsen (SächsLkrO) - Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) - Kommunalhaushaltsverordnung vom , rechtsbereinigt mit Stand vom Sächsische Kommunale Kassen- und Buchführungsverordnung (SächsKomKBVO) - Gesetz über den Finanzausgleich mit den Gemeinden und Landkreisen im Freistaat Sachsen und Siebentes Gesetz zur Änderung des Finanzausgleichgesetzes vom Gesetz begleitender Regelungen zum Doppelhaushalt 211/212 (Haushaltsbegleitgesetz 211/212) - Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Gliederung und Gruppierung der Haushalte, die Finanzplanung und weitere Muster für die Haushaltswirtschaft der Kommunen im Freistaat Sachsen vom , zuletzt geändert durch VwV vom Sächsisches Kommunalabgabengesetz vom , zuletzt geändert durch Gesetz vom Gesetz zur Neuordnung der Sächsischen Verwaltung vom Gesetz zur Neugliederung des Gebietes der Landkreise des Freistaates Sachsen vom Gesetz zur Regelung des Mehrbelastungsausgleiches für die Verwaltungsund Funktionalreform 28 vom Allgemeiner Überblick über den Stand und die Entwicklung der Haushaltswirtschaft Haushaltssatzung 21 Der Kreistag beschloss in seiner Sitzung am mit Beschluss 21/11 (III) die Haushaltssatzung für das Jahr 21 wie folgt: Der Haushaltsplan wird festgesetzt mit 1 1. Einnahmen von von davon im Verwaltungshaushalt mit Einnahmen und von je im Vermögenshaushalt mit Einnahmen und von je 2. dem Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahmen (Kreditermächtigung) von dem Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen von 8.92.

12 2 Der Höchstbetrag der Kassenkredite wird festgesetzt auf Der Hebesatz für die Kreisumlage wird festgesetzt auf 27,7 v. H. der Umlagegrundlagen der kreisangehörigen Gemeinden. 2.2 Bescheid und Auflagen der Rechtsaufsichtsbehörde Die Landesdirektion Leipzig genehmigte die Haushaltssatzung mit Bescheid vom Sie erteilte die Auflage, das erforderliche zu veranlassen, um den zum Stand 1. Januar 21 vorhandenen Mindestbestand der allgemeinen Rücklage auch über den 31. Dezember 21 hinaus zu sichern und mittelfristig in der jeweils erforderlichen Höhe vorzuhalten. Darüber ist der Landesdirektion Leipzig spätestens bis zum 3. September 21 zu berichten. Nach öffentlicher Bekanntmachung mit Niederlegung war die Haushaltssatzung ab dem rechtswirksam. 2.3 Erfüllung der Auflagen Um die Mindestrücklage am Jahresende 21 zu sichern hat der Kreistag in seiner Sitzung am einen Beschluss gefasst, der im Jahr 21 folgende Zuführungen an die allgemeine Rücklage vorsah: T aus dem Jahresergebnis T durch Freilenken von Mitteln der ordentlichen Tilgung durch Umverteilung von Mitteln der Anschubfinanzierung 652 T durch Haushaltssperren im Verwaltungshaushalt. Durch das positive Ergebnis des Jahresabschlusses 21 war keine Rücklagenentnahme zum Ausgleich des Verwaltungshaushaltes 21 erforderlich. Auch im Haushaltsjahr 211 ist die Mindestrücklage voraussichtlich gesichert. Allerdings ist mit dem derzeitigen Planungsstand für das Jahr 212 die Mindestrücklage zum Jahresende 212 nicht mehr gesichert, da zum Ausgleich eine Rücklagenentnahme von ca. 4,4 Mio. vorgesehen ist. Die Landesdirektion wurde über die Sicherung der Mindestrücklage im Jahr 211 mit der Information zum voraussichtlichen Ergebnis fristgemäß informiert.

13 2.4 Ergebnis und Bewertung Verwaltungs- und Vermögenshaushalt Verwaltungshaushalt Das Ergebnis des Verwaltungshaushaltes 21 stellt sich wie folgt dar: Rechnungsergebnis Haushaltsansatz Abweichungen Einnahmen , , , ,96 dar. Überschuss ,67 Im Rechnungsergebnis enthalten: Einnahmen AO auf Haushaltsplan , ,66 -Abgänge auf Kassenreste ,13 878,74 -Abgänge auf Haushaltsreste ,13 + neue Haushaltsreste ,25 =Rechnungsergebnis , ,4 Im Ergebnis des Haushaltes war die Entnahme aus der Rücklage (lt. Haushaltsplan 5.368,5 T, nach Beschluss 211/67 noch 3.644,5 T) nicht erforderlich und zudem konnte ein Überschuss von T erwirtschaftet werden. Dies ist vor allem in Minderausgaben im Bereich SGB II Kosten der Unterkunft, der Sozial- und Eingliederungshilfe sowie den Personalkosten begründet. Das Gesamtergebnis wird durch folgende wesentliche Ergebnisabweichungen bestimmt: Ergebnisverbesserungen: 955 T Minderausgaben Personalkosten (ohne BGA und Straßenmeistereien) 3.6 T Zuschuss Kosten der Unterkunft 1.9 T Minderung Zuschuss Sozialhilfe, einschl. Eingliederungshilfe und Grundsicherung im Alter 12 T Minderung Zuschuss Asylbewerber 317 T Minderung Zuschuss Schülerbeförderung 24 T Minderung Zuschuss Flurbereinigungsverfahren Ergebnisverschlechterungen: 167 T Mehrausgaben Zinsen Straßenbaumaßnahmen (Hochwasser) B 21/ T Betriebskostenzuschüsse und umleitungsbedingter Mehraufwand ÖPNV (21/146)

14 31 T Mindereinnahmen Vermessungsamt 3 T Mindereinnahmen Mahngebühren, Säumniszuschläge 16 T Mehrausgaben Unterhaltung Grundstücke (versch. Einzelmaßn.) 1 T Zuschüsse Eigenbetriebe Kultus (Minimierung Spenden) Für evtl. zu erwartende Rückzahlungen an das BMAS von Zuwendungen für Eingliederungsleistungen und bei Nichtanerkennung der Abrechnung Verwaltungskostenbudget sowie für die Erweiterung der Option ist eine Rückstellung von 985 T gebildet worden. Im Rechnungsergebnis 21 sind Kasseneinnahmereste (Forderungen des Landkreises) von 8.4 T enthalten. In Höhe von T sind diese Forderungen global bereinigt worden (Wertberichtigung), das bedeutet, dass die tatsächlichen Einzelforderungen bei T liegen. Zum Jahresende 29 betrug der vergleichbare Wert T. Die Globalbereinigung dieser Forderungen umfasst 1,2 Mio. Forderungen aus laufenden Insolvenzverfahren bzw. mit Zahlungsunfähigkeit (Rückzahlungen Sozialhilfe usw.). Die Abgänge auf Haushaltsreste des Vorjahres von 848,6 T betreffen zum überwiegenden Teil (6 T) Umverteilungen zwischen Maßnahmen der Anschubfinanzierung Kreisgebietsreform. Aus dem Überschuss des Verwaltungshaushaltes war das Defizit des Vermögenshaushaltes von 142 T abzudecken Vermögenshaushalt Das Ergebnis des Vermögenshaushaltes stellt sich wie folgt dar: Rechnungsergebnis Haushaltsansatz Abweichungen Einnahmen , , , ,8 dar. Überschuss ,74 Im Rechnungsergebnis enthalten: Einnahmen AO auf Haushaltsplan , ,67 -Abgänge auf Kassenreste ,24 -Abgänge auf Haushaltsreste , ,22 + neue Haushaltsreste , ,47 =Rechnungsergebnis , ,92

15 Der Vermögenshaushalt schließt inklusive der Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt von T mit einem Überschuss von T ab. Diese Mittel werden der allgemeinen Rücklage zugeführt und gliedern sich auf in 252 T nicht in Anspruch genommene investive Schlüsselzuweisung 85 T zweckgebunden für Geschwindigkeitsmessgerät (Beschluss 211/1) T ohne Zweckbindung (Überschuss VwH abzüglich Fehlbetrag 142 T aus Abgängen auf KER Kreisstraßen und zweckgebundene Zuführung für Geschwindigkeitsmessgerät). Die investiven Maßnahmen umfassen insbesondere die Bereiche Schulen (6,2 Mio. ), Förderung von Kita (4,3 Mio. ) und Kreisstraßen (5,9 Mio. ). 3. Haushaltsjahr Haushaltssatzung Der Haushaltsplan wird festgesetzt 1 1. Einnahmen von von davon im Verwaltungshaushalt mit Einnahmen und von je im Vermögenshaushalt mit Einnahmen und von je 2. dem Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahmen (Kreditermächtigung) von dem Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen von 354. Der Höchstbetrag der Kassenkredite wird festgesetzt auf Der Hebesatz für die Kreisumlage wird festgesetzt auf 29,2 v.h. der Umlagegrundlagen der kreisangehörigen Gemeinden. 4 Die in der Anlage zum Haushaltsplan aufgeführten Haushaltsvermerke sind Bestandteil der Haushaltssatzung. Die Landesdirektion Leipzig genehmigte diese mit Bescheid vom Sie erteilte folgende Auflagen:

16 Die Kreditermächtigung in Höhe von 1.5. ist in voller Höhe zweckgebunden für die Maßnahme Gebäudesanierung Jahnstraße 24 a in Borna zur teilweisen Unterbringung des kommunalen Jobcenters Landkreis Leipzig. Das vom Kreistag am 24. Februar 21 beschlossene Haushaltssicherungskonzept (Beschluss-Nr. 21/16 (I) ist unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Untersuchungen der WIBERA Wirtschaftsberatung AG fortzuschreiben. Die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes muss insbesondere den Zielen dienen, den strukturellen Ausgleich des Verwaltungshaushaltes schnellstmöglich herbeizuführen und den vollständigen Haushaltsausgleich mittelfristig zu sichern. Der Landkreis Leipzig hat zu prüfen, ob die bestehenden kommunalen Eigenbetriebe Kultuseinrichtungen des Landkreises Leipziger Land und Kultur und Weiterbildung Muldental zu einem Eigenbetrieb zusammengefasst werden können. Über das Prüfergebnis ist die Landesdirektion Leipzig bis zum 31. Mai 211 zu unterrichten. Nach öffentlicher Bekanntmachung mit Niederlegung war die Haushaltssatzung 211 ab dem rechtswirksam. 3.2 Voraussichtliches Ergebnis 211 Der Verwaltungshaushalt wird nach jetzigem Kenntnisstand gegenüber dem Haushaltsplan mit einem Überschuss von ca. 3 Mio. abschließen. Dieser Überschuss resultiert insbesondere aus nicht in Anspruch genommenen Mitteln des Bildungsund Teilhabepakets nach 28 SGB II sowie den Kosten der Unterkunft. Das Ergebnis könnte sich weiter verbessern, wenn einerseits die SoBEZ SGB II voll zu Gunsten aller Aufgabenträger und im derzeitigen Verhältnis ausgeschüttet werden (weitere 7 T). Der Überschuss 211 sollte der allgemeinen Rücklage zweckgebunden für den Ausgleich der Mindereinnahmen SoBEZ in den Jahren 212 und 213 zugeführt werden. Die Absenkung der SoBEZ gilt zwar schon für 211 (für den Landkreis ein Betrag von ca. 3,9 Mio. ), wird aber jeweils hälftig zusätzlich zur Absenkung in den Jahren 212 und 213 (je 4 Mio. ) vollzogen. Folgende wesentliche Änderungen zu den geplanten Einnahmepositionen bestimmen das Ergebnis: Ergebnisverbesserungen: 176 T Mehreinnahmen Kreisumlage abzügl. Mindereinnahmen Schlüsselzuweisung 324 T Mehreinnahmen Zuweisungen SGB II (SoBEZ, Wohngeldentlastung) einschl. 125 T aus endgültiger Festsetzung T Mehreinnahmen Bundesanteil KdU abzügl. für Bildungs- und Teilhabepaket einschl. Mehrausgaben Warmwasserversorgung 2. T Minderausgaben KdU (ohne Berücksichtigung Mehrausgaben Warmwasserversorgung) 25 T Minderausgaben Flurbereinigungsmaßnahmen (ALE) HH- Sperre

17 Ergebnisverschlechterungen: 5 T Erhöhung Betriebskostenzuschüsse ÖPNV 2 T Zuschusserhöhung Jugendhilfe 383 T Erhöhung Umlage KSV (Beschluss 211/7) 225 T Verrechnung Gemeinkosten KJC (Deckelung Verwaltungskostenbudget) 445 T Ausgleich Verlustvorträge Eigenbetriebe Kultus Der Vermögenshaushalt stellt sich ausgeglichen dar. Mehrausgaben werden durch bewilligte Zuwendungen, Umverteilungen bzw. bereits erfolgte Beschlussfassungen gedeckt. Gegenüber dem Planansatz werden durch die Infrastrukturpauschale (99 T) sowie die Beschlüsse zur Entnahme von Mitteln aus der freien Rücklage (1.81 T) vor allem mehr Eigenmittel für Straßenbaumaßnahmen gesichert. Die mit der Haushaltssatzung beschlossene Kreditermächtigung wird nicht in Anspruch genommen. Die Verschuldung am Jahresende wird deshalb unter den geplanten Angaben liegen. 4 Haushaltsplan Verwaltungshaushalt Gesamtüberblick Der Verwaltungshaushalt 212 ist wie in den Vorjahren stark von den Zuschüssen des Freistaates und des Bundes abhängig, diese gehen deutlich gegenüber dem Jahr 211 zurück. Gleichzeitig beeinflussen Ausgabesteigerungen gegenüber dem Vorjahr, besonders die Sozialumlage an den KSV, den Verwaltungshaushalt. Die wesentlichen Änderungen im Verwaltungshaushalt 212 gegenüber dem Plan 211 und dem Finanzplan 212 betreffen die folgenden Positionen: in T RE 21 Plan Verwaltungs-HH Finanzplan 211 Entwurf HH.Plan Veränderung. zu 211 Verändrg. z. Finanzpl. Einnahmen darunter allgem. Schlüsselzuweisungen Mehrbelastungsausgl. Fkt.reform SGB II Wohngeldentlastg SoBEZ Bundesbeteiligung KdU Kreisumlage + FA-Umlage

18 Entnahme allgem. Rücklage Summe Veränderg. Einnahmen darunter Personalausgaben Sozialhilfe o. SGB II, o. Grundsicherg. i.a.- Zuschuss Grundsicherung im Alter - Zuschuss Jugendhilfe - Zuschuss SGB II KdU u. 16, 22, SGB II Bildg.u.Teilhabe u.a ÖPNV Betriebskostenzuschüsse Summe Veränderg Defizit Folgende Annahmen sind der Haushaltsplanung 212 zugrunde gelegt worden: allgemeine Schlüsselzuweisungen Planung auf Grundlage der vorläufigen Orientierungsdaten vom ( T) sowie einem möglichen Vorziehen des Abrechnungsbetrages von 25 Mio. auf 212 (zuzüglich T) und Einordnung einer weiteren Unterstützung des Freistaates in Höhe von 2 Mio. (nach den Ergebnissen der Steuerschätzung November 211. Daraus ergibt sich jedoch ein Einnahmerisiko von 4,2 Mio.. SGB II Wohngeldentlastung Weiterreichung der Wohngeldentlastung durch den Freistaat in Höhe von 92 Mio. (211: 16 Mio., 21: 144 Mio. ) Sonderbundesergänzungszuweisungen SGB II Sie bleiben gehen von 268 Mio. auf 214,4 Mio. zurück; was für den Landkreis ca. 15,4 Mio. bedeutet; diese werden jedoch um 1,9 Mio. auf 13,5 Mio. gekürzt (Hälfte der in 211 noch nicht vollzogenen SoBEZ- Abschmelzung) SGB II Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft in Höhe von 35,8 % eingeplant, davon 11,3 % für Bildung und Teilhabe, Warmwasserbereitung, Mittagessen Hort, Schulsozialarbeit und Verwaltung Kosten der Unterkunft SGB II mit 53 Mio. im wesentlichen gleich dem Ergebnis 21 (53,1 Mio. ), enthält aber ca. 1 Mio. Mehrkosten gegenüber 21 für dezentrale Warmwasserbereitung

19 Grundsicherung im Alter Erhöhung der Erstattung vom Bund auf 45 % der Vorvorjahresausgaben Kreisumlage Umlagegrundlagen von 199,1 Mio. lt. vorläufigen Orientierungsdaten, Umlagesatz von 3,5 v.h. Personalausgaben Aufwuchs gegenüber 211 insgesamt um 7,4 Mio., davon 6,8 Mio. SGB II und,9 Mio. Abfallwirtschaft Einordnung einer Tarifsteigerung von 2 % sowie geringe Nachbesetzungen; Absenkung um 321 T gegenüber vergleichbaren Ansatz 211 durch Umsetzung Personalentwicklungskonzeption, Nichtwiederbesetzung freiwerdender n; gegenüber dem HSK sind weitere Einsparungen von 673 T eingearbeitet Entnahme aus der allgemeinen Rücklage zum Ausgleich des Verwaltungshaushaltes 212 in Höhe von 1.93 T; dies entspricht der Hälfte der fiktiven SoBEZ-Kürzung 211 und ist im Jahr 211 im Verwaltungshaushalt zu erwirtschaften; damit Mindestrücklage 212 vorhanden Unter Berücksichtigung dieser Positionen kann der Verwaltungshaushalt 212 ausgeglichen werden, der Verwaltungshaushalt weist jedoch ein strukturelles Defizit von 1,9 Mio. aus. Für den Verwaltungshaushalt 212 bestehen die nachfolgend genannten Risiken, deren finanzielle Auswirkungen weder in den Haushalt 212 noch die Folgejahre eingeordnet sind: ÖPNV Auf der Grundlage bestehender Verkehrsleistungsfinanzierungsverträge können sich die Anpassungsverlangen an die gestiegenen Dieselkosten auch im Jahr 212 auswirken. Dies und das geänderte Einnahmeaufteilungsverfahren im MDV könnten weitere Mehrausgaben nach sich ziehen. Dafür sind 425 T dafür eingeordnet worden. Tarifänderungen Personalausgaben Geplant wurde mit einem Tarifanstieg von 2 % gegenüber dem Jahr 211. Es lässt sich schwer einschätzen, mit welchen Konditionen ein Tarifabschluss im kommenden Jahr erfolgen wird. SoBEZ und KdU steigerungen bei den Kosten der Unterkunft (infolge einer Anhebung Regelsatz) und Fallzahlenerhöhungen könnten den Zuschuss des Landkreises erhöhen Außerdem können weniger SoBEZ auf die Aufgabenträger verteilt werden, wenn der Freistaat seinen Anteil der Hartz-IV-Milliarde nicht in geminderter Höhe wieder absetzt, auch der Anteil des Landkreises an den SoBEZ und dem Sonderlastenausgleich Wohngeld kann sich vermindern.

20 Zuschüsse Eigenbetriebe Kultus Kürzungen Personalkostenzuschüsse des Freistaates für Musikschulen und Volkshochschulen erhöhen den Zuschussbedarf der Eigenbetriebe. Schlüsselzuweisungen Das Vorziehen des Abrechnungsbetrages FAG von 25 Mio. sowie ein weiteres Aufstocken der Zuweisungen sind derzeit nicht gesichert. Kreisumlage Änderungen der Umlagegrundlagen Kreisumlage (Steuereinnahmen der Kommunen, Schlüsselzuweisungen der Kommunen) führen zu Abweichungen des absoluten Betrages Kreisumlage. URD-Lasten Auch im Jahr 212 ist eine Sanierung dieser Deponien nicht geplant. Die laufenden Kosten für die Beseitigung von Schäden durch Klärschlammablagerungen URD könnten bis 2 T betragen nplan / Personalausgaben nplan 212 Im nplan werden die zur Aufgabenerfüllung des Landkreises erforderlichen n der Beamtinnen und Beamten sowie der nicht nur vorübergehend tariflich Beschäftigten ausgewiesen. Die Ausweisung erfolgt nach Kernverwaltung und Nebenverwaltung. Die Zuordnung zur Kern- und Nebenverwaltung richtet sich nach den Vorgaben der Kommunalhaushaltsverordnung des Freistaates Sachsen. Die Nebenverwaltung umfasst das Kommunale Jobcenter Landkreis Leipzig, die Kraftfahrer, Hausmeister, Schulen, Museen, Kreismedienstelle, Kreisergänzungsbibliothek, Kultursekretariat, das Feuerwehrtechnische Zentrum sowie die Geflügelfleischkontrolle in Mutzschen und die Fleischbeschau. Der Landrat zählt nicht zur Kernverwaltung. Die n der Eigenbetriebe Musikschulen und Weiterbildungsakademie werden separat ausgewiesen. Dem Landkreis Leipzig stehen für die Aufgabenerfüllung folgende n zur Verfügung: 21 (Soll-n) Gesamt 1.333, ,65 Davon Kreisverwaltung 1.241, , ,24 dar. Kernverwaltung 745,24 772,47 751,78 Nebenverwaltung 457,56 465,87 639,46 Eigenbetriebe 94,28 62,41 Für die Wirtschaftsförderung wurden 2 zusätzliche n aufgenommen. Im Jahr 212 werden in Umsetzung des Personalentwicklungsprogramms die in Elternzeit befindlichen Mitarbeiter mit gesonderten 13,3 n geführt, Personalkosten fallen dafür nicht an.

21 Wird dies berücksichtigt, so entwickeln sich die n der Kreisverwaltung wie folgt: n Kreisverwaltung (ohne EZU) 1.229, ,24 Zielstellung nach Personalentwicklungskonzept + Aufwuchs KJC und Abfallwirtschaftsamt 1.232, ,1 + KJC 166, + AWA 22, 1.396,1 Die Zielstellungen des Personalentwicklungskonzeptes werden kontinuierlich umgesetzt. Zum befinden sich 173 Beschäftigte in einem Altersteilzeitarbeitsverhältnis (ohne Eigenbetriebe), davon 64 in der Freizeitphase. Im Laufe des Jahres 212 treten weitere 58 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Freizeitphase ein. Im Jahr 212 beenden dieses Verhältnis 22 Mitarbeiter. Damit bestehen zum noch 151 Altersteilzeitverträge, davon befinden sich 51 Mitarbeiter in der Arbeitsphase und 1 in der Freizeitphase. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich bereits in der Freizeitphase der Altersteilzeit befinden, sind keine n im nplan vorgehalten Personalausgaben Die Personalausgaben der Gruppe 4 sind in Höhe von T in den Haushalt 212 eingeordnet. Im Finanzplan waren T vorgesehen, jedoch ohne die Personalausgaben Abfallwirtschaft. Tariferhöhungen sind in Höhe von 2 % eingestellt. Personalausgaben RE 21 Plan 211 Finanzplan 212 (Plan 211) in T Entwurf HH.Plan 212 gesamt dar. Entschädigg. Gr Personalausg. o. Entsch dar. übrige Ämter/Bereiche KJC/JCLL Abfallwirtschaft 918 Der Aufwuchs der Personalausgaben (ohne Entschädigungen) gegenüber dem Jahr von T ist in Höhe von T mit der Optionserweiterung SGB II und der Auflösung des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft begründet. Wird das eliminiert, so verringern sich die Personalausgaben gegenüber 211 um 321 T. Gegenüber der Finanzplanung (entspricht beschlossenem Haushaltssicherungskonzept) vermindern sich die vergleichbaren Personalausgaben um 673 T. Die WIBERA schlägt ein weiteres Konsolidierungspotential von 57 T vor, das damit bereits planmäßig umgesetzt wird.

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