Rudolf-Steiner-Schule Wuppertal

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1 Rudolf-Steiner-Schule Wuppertal Sicht

2 Inhalt Editorial 3 Zum Eurythmieunterricht an unserer Schule 4-5 hier hat der Wahnsinn einen Namen 6 Schüler im Sozialpraktikum 7 Wussten Sie schon, dass.?, Jahresarbeiten der Klasse Vom Korn zum Brot Unsere neue Ganztagsschule, Theorie und Praxis Der frühe Vogel kann mich mal, Künstlerischer Abschluss der Kl Interviews Der Chronist der Winde, Klassenspiel der Klasse Alle Jahre wieder: das Christgeburtsspiel 30 Kennen wir uns? 31 Benefizkonzertfür das Kinderhospiz 32 Michaeli Monatsfeier 33 Das Jugendsymposium in Kassel 35 Wer macht mit? Just different - Malaysia für ein Jahr Zukunftsimpulse der ersten Lehrergeneration Wo bleiben die Preise?, Glosse 44 Komödie im Dunkeln, Klassenspiel der Klasse Impressum 47 Liebe LeserInnen, wir erstellen für Sie diese Zeitung möglich wird sie jedoch erst durch die Unterstützung unserer Anzeigenkunden. Deshalb bitten wir Sie: Schenken Sie auch unserem interessanten Anzeigenteil Ihre Aufmerksamkeit. Die Redaktion. 2 Sicht 2012

3 Editorial Liebe Leserinnen und Leser, willkommen zur neuen SICHT! In jeder Schulzeitung steckt viel Arbeit. Deshalb möchten wir für Sie im Editorial dieser neuen Ausgabe kurz zusammenfassen, wie bei uns eine typische Redaktionssitzung abläuft. Darüber wurde in all den Jahren des Bestehens tatsächlich noch nie berichtet ein guter Grund, dies hier einmal zu tun. Also die Geschichte spielt im Lehrerzimmer einer kleinen, uns wohlbekannten Schule mitten im Wuppertal, acht Uhr abends. Wie in die Unterrichtsstunden die Schüler, trudeln mehr oder weniger pünktlich die Redaktionsmitglieder ein (oder auch mal nicht, denn jedermann ist viel beschäftigt). Der Ablauf der dann folgenden Sitzung ist stets ähnlich und mit der anderer Zeitungen durchaus vergleichbar. Mit einem grundlegenden Unterschied: es gibt keinen Chef, also keine Hierarchie. Und Gleichheit ist schön, kann aber vieles komplizierter machen, wie man weiß... So gibt es keine offizielle Eröffnung, sondern es geht fließend von einem Schwätzchen in die Arbeit über. Und davon gibt es reichlich: welche Artikel haben wir fertig? Oh Gott, nur so wenige wo kriegen wir noch mehr her? Wen hatten wir angesprochen, ob er/ sie nicht was schreiben wollte, und muss noch mal erinnert werden? Dabei bloß den richtigen Ton treffen: Freiwillige Schreiber sind Gold wert, die darf man nicht vergraulen! Kriegen wir genügend Anzeigen rein, um uns zu finanzieren? Gibt es Fotos, wenn möglich noch mit Menschen drauf (ein leidiges Thema: wie schießt man ein lebendig wirkendes Foto vom Schulhof, ohne Gefahr zu laufen, dass man ein Kind abbildet, dessen Eltern da vielleicht etwas gegen haben)? Wie viel ist schon zentral gesammelt, um alles zu sichten und zu redigieren? Und so weiter Hinsichtlich des Zeitdruckes sind wir jedenfalls im Vergleich mit anderen Redaktionen sehr authentisch es gibt eigentlich immer Stress, je näher der Erscheinungstermin rückt, desto mehr. Um dies zu vermeiden, wurden die berüchtigten Deadlines eingeführt die sind jedoch nur bedingt wirksam, denn wie schon gesagt: mit Freiwilligen muss man vorsichtig sein, und auch die Redaktion besteht natürlich aus Freiwilligen. Um also dem Problem mit der Deadline zu begegnen, wurde eine neue Erfindung gemacht: die Deadline der Deadline Manche Themen relativieren sich, es kommen andere dazu, die unbedingt noch untergebracht werden müssen, einiges kommt gar nicht, anderes übertrifft bei weitem den erwarteten Umfang, manches kommt sogar zweimal (wie sie in dieser Ausgabe noch sehen werden!) - man muss halt flexibel sein, sagen wir und malen ein dickes rotes Ausrufezeichen für den nächsten Termin in den Kalender. Ganz zum Schluss, wenn doch alles irgendwie zusammen gekommen ist, kommt der Moment der Wahrheit oder besser gesagt, die Stunden der Wahrheit. Denn sämtliches Material zu korrigieren, in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen und in die Druckdatei einzusetzen, ist noch einmal gebührend zeitaufwändig. Von da an jedoch ist es nur noch ein kleiner Schritt, bis die Redaktion staunend die druckfrischen Exemplare in der Hand hält. Und zufrieden denkt: wir haben bisher noch jede Ausgabe fertig bekommen und es hat sich gelohnt! Wir wünschen ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre! Sönke Eickmann (Schüler, Klasse 12) für die Sicht-Redaktion Sicht

4 Zum Eurythmieunterricht an unserer Schule Das Ziel der eurythmischen Kunst ist es, Sprache und Musik sichtbar zu machen. Dazu bedient sich der Künstler der, in dem Text oder Musikstück, vorherrschenden Gesetzmäßigkeiten. Stimmung, Aussage, Grammatik, Sinnzusammenhänge, Dynamik, Rhythmen, Wiederholungen, Lautstärke, Tonhöhe, Tonart, Melodie, Intervalle, Akkorde, Instrument und dann natürlich auch die eigene Interpretation des Stückes sind dafür ausschlaggebend. Jede Bewegung unterliegt diesen Gesetzen - jede Gesetzmäßigkeit hat seine eigene eurythmisch individuelle Bewegung. So wie beispielsweise ein Ton, Intervall oder Buchstabe eine für ihn ganz allein charakteristische Armbewegung hat, so findet man in der durch den Raum gegangenen sogenannten Form die sinnbildliche Entwicklung des Gedichtes, oder auch in welchem Verhältnis einzelne Rollen zueinander stehen, wieder. Pädagogische Eurythmie: Der Eurythmieunterricht in der Schule fördert die ganzheitliche Entwicklung der Kinder. Durch die vielen Verstrickungen von Formen oder gleichzeitigem Bewegen verschiedener Dinge (bspw. Armgebärden und Raumform gehen - oder Rhythmus laufen und Gegenrhythmus klatschen), sowie dem Herleiten von Gesetzmäßigkeiten, wird die geistige Fähigkeit der Kinder gefordert. Alles vorhandene Künstlerische im Eurythmieunterricht (Kreativität, Phantasiefähigkeit usw.) fördert die seelische Aktivität. Die nun folgenden eurythmischen Bewegungen schulen die körperliche Beweglichkeit. Der Eurythmielehrer gestaltet seinen Unterricht nach verschiedenen Prinzipien: Der aktuelle Entwicklungsstand oder besondere Klassensituationen sind dafür ausschlaggebend, welche Übungen und auf welche Weise diese in den Unterrichtsverlauf aufgenommen werden. Dies alles steht jedoch immer unter Beachtung des Lehrplans. Dadurch unterstützt der Eurythmieunterricht den Entwicklungsprozess der Schüler, sowie der Klasse als Gruppe und hilft, die aktuellen Themen bspw. aus dem Hauptunterricht stärker zu verinnerlichen. Eurythmie in der Unterstufe: In der Unterstufe geht es noch darum, dass die Kinder körperlich geschickt und beweglich werden. Sie tauchen nachahmend ganz in die Eurythmie ein und lernen immer feinere und schwierigere Bewegungen mit den Armen und Beinen auszuführen. Dabei geht es darum, die kleinkindlichen 4 Sicht 2012

5 Reflexe abzubauen, bei denen Arme und Beine in ihren Bewegungen noch aneinander gekoppelt sind. Anschließend kann dann die koordinatorische Fähigkeit erlernt werden, Arme und Beine unter unterschiedlichen Aufgaben, gleichzeitig zu bewegen. Dadurch, dass die Kinder innerhalb der Stunde ganz in Erzählungen und Geschichten eintauchen können und diese allein mit ihrem Körper gestalten, wird viel mit und an ihrer Phantasiefähigkeit gearbeitet. Der Eurythmieunterricht findet in der Unterstufe nur ein Mal in der Woche statt und ist geprägt von einem festen Handlungsablauf. Dies stärkt das Kind in seinem Willen und seiner Selbstsicherheit. Eurythmie in der Mittelstufe: Für die Mittelstufe prägnant ist nun der Anstieg auf 2 Eurythmiestunden in der Woche. Nun haben sie einen übenden Charakter bekommen, denn zur Mittelstufe beginnen die Schüler nun in vielfältiger Weise die einzelnen eurythmischen Elemente kennen zu lernen und zu benennen. Diese werden dann in kleineren Gedichten und Musikstücken geübt und verinnerlicht. Eurythmie in der Oberstufe: Die Jugendlichen der Oberstufe sollen verstärkt in die Selbständigkeit geführt werden. Die gelernten eurythmischen Elemente werden wiederholt und dann eigenständig angewandt. Sie sind nun gefragt, selbständig Gedichte und Musikstücke zu interpretieren und unter den kennengelernten Gesetzmäßigkeiten in eine eurythmische Darstellung zu bringen. Das bedeutet nichts anderes, als die vielen - jahrelang erarbeiteten - Fähigkeiten nun auch in die eigenständige Anwendung zu bringen, um auch später einfacher auf sie zugereifen zu können. Zum Schluss möchte ich noch ein kurzes, aber mir sehr eindrückliches Zitat anfügen. Es stammt von Schülerinnen der zwölften Klasse, die von ihren Erfahrungen mit der Eurythmie in der Sicht 2007 berichteten: Nämlich, dass sich Eurythmie keinesfalls auf den Namen tanzen können beschränken lässt, sondern nach eigener Erfahrung wesentlich zur Festigung und Entwicklung der Persönlichkeit beiträgt! Kerstin Haußmann (Eurythmielehrerin) Sicht

6 ...hier hat der Wahnsinn einen Namen sondern erlöse uns von allem Bösen, das da in Schülern lebet und wirket! Hier ist die Fortsetzung der beliebten Sprüchesammlung, die den Unterricht aus ihrer ganz eigenen Perspektive beschreibt! Mit Einblicken zu neuen Themen. Technik Bei der Inventur des Chemieraums. Schüler (hält ein schmutziges Glas hoch): Frau Spiegel, was soll ich hierzu aufschreiben? Frau Spiegel: Schreib versiffter Erlenmeyerkolben! Schülerin (wirft einen Stift Richtung Mülleimer, verfehlt diesen knapp). Herr Schäfer: Das melde ich dem Herrn Rick. Sportlich unfähig! Frau Spiegel (Schiebt einen riesigen Overhead-Projektor in Position): Es geht nichts über den Einsatz modernster Technik! Schüler: Die Holzvertäfelung ist ja cool! Und die geschwungene Form!! Frau Spiegel: Mit dem hat schon der alte Newton gearbeitet Ein Wunder, dass das Ding überhaupt ein Stromkabel hat. Ich dachte schon, ich müsste irgendwo kurbeln. Das ist allerdings noch echt neu im Vergleich zu dieser Vakuumpumpe. Die ist noch aus Zeiten von Galileo Galilei. Später: Schüler: Der Projektor riecht aber komisch Frau Spiegel (schnuppert): Stimmt, er entwickelt einen eigenartigen Geruch. Die Ventilation geht ja auch nicht (Der Projektor schaltet sich aus.) Jetzt hat sich unser Mäusekino selbst geschlachtet. Aber wir wollen ja nicht undankbar sein Dieser Vorfall dürfte vermutlich auch zum Entschluss zur Erneuerung der Raumausstattung beigetragen haben Hausaufgaben Frau Spiegel: Hier saß doch vorhin auch noch ein Arbeitspferd. Schüler: Gucken Sie mal, was ich letzte Woche geschafft habe! Frau Spiegel: Das guck ich jetzt mal besser nicht. Frau Bähr-Böhm: Das habt ihr als Hausaufgabe auf und jetzt habe ich ehrlich gesagt auch keine Lust mehr. Schüler: Also, dieses Arbeitsblatt kommt mir nicht bekannt vor. Frau Sträßer: Da können Sie mal sehen, wie aufmerksam Sie im Unterricht mitarbeiten. Pädagogisches Gefühlsleben Frau Spiegel: L. hier hat der Wahnsinn einen Namen! Herr Ploch: Bist Du des Wahnsinns knusprige Beute? Frau Bähr-Böhm: Oh dear, oh dear! Herr Gärtner: Das ist wohl ein Schlag ins Kontor! Herr Gärtner: Jetzt ist Matthäus am letzten! Herr Gärtner: Jetzt muß ich aber mal den Sumpf des Schwatzens trockenlegen! Herr Gärtner: Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von allem Bösen, das da in Schülern lebet und wirket. Frau Spiegel: Völlige Verrohung der Sitten! Frau Spiegel (während einer Klassenarbeit): G., kannst Du L. die Aufgabe nicht schneller erklären? Wie lange soll ich denn noch auf diesen Schrank gucken??? 6 Sicht 2012

7 Schüler im Sozialpraktikum Wie bei dem Betriebspraktikum in Klasse 10, suchen sich die SchülerInnnen in Klasse 11 ihre Stelle in einer sozialen Einrichtung selbst, schreiben einen Bericht und stellen ihre Erfahrungen vor Mitschülern und Eltern dar. Die diesjährigen Präsentationen im Januar zeigten deutlich, mit wie viel Elan sich die Schüler bei den Organisationen einbringen konnten. So versetzte sich rund die Hälfte der Klasse durch die Arbeit in Kindergärten oder Kitas in die eigene Kindheit mit neuem Standpunkt zurück, der Rest verteilte sich auf Seniorenwohnheime, Behinderteneinrichtungen sowie Anlaufstellen in sozialen Brennpunkten. Kein Wunder, dass bei solch unterschiedlichen Arbeitsplätzen jeder seine eigenen spannenden Geschichten erlebte. Am Vorstellungsabend gibt es lustige wie beeindruckende Stories aus allen Bereichen: Max erzählt von den Kindern, die immer zu sechst auf die Korbschaukel wollten, obwohl nur vier erlaubt sind. Nachdem er einmal eine Ausnahme gemacht hatte, gab es keine Ruhe mehr, denn die Kinder legten ein für ihr Alter erstaunliches Diskussionspotential an den Tag bis er ein Rotationsprinzip für die Schaukelbesetzung einführte. Lisa hatte ganz andere Sorgen: sie musste darauf achten, dass ihre Schützlinge das Essen tatsächlich in den Mund und nicht an die Wände beförderten. Joshua schließlich fand sich unversehens im Bällebecken wieder und musste außerdem des öfteren Großmut walten lassen, denn nicht jedes Kind konnte beim Memory verlieren. In der Troxler-Schule bewunderten Lea und Marlene die Offenheit der behinderten Kinder, von denen sie gleich am ersten Tag mit strahlendem Lächeln begrüßt wurden. Dass die Kinder nicht unglücklicher sind als andere, war den beiden schnell klar; herausfinden mussten sie vielmehr: wer braucht wie viel Hilfe? Allein waren sie mit dieser Frage nicht: genauso ging es Rahel, die in einem Förderzentrum für Sehbehinderte in Bremen bei einer Klasse mit Sechsjährigen war, und Luka, die in der Bäckerei der Troxler-Werkstätten arbeitete. Lucas und Florian betreuten ältere Menschen: Ausdauernd und geduldig spielten sie mit Senioren im Wohnheim Mensch ärgere dich nicht, auch wenn sie alle fünf Minuten die Regeln neu erklären mussten. Außerdem bot häufig das Fernsehprogramm Diskussionsstoff, denn die alten Herrschaften hielten nicht viel von langweiligen Tierdokus. RTL 2 sollte es sein, praktisch als Kontrast zum täglichen Kreuzworträtsel. Da erstaunt es wenig, dass die beiden gerne vom Kindergarten für alte Leute sprachen Diese Auswahl an Geschichten spricht für sich: die Schüler hatten einiges zu leisten. Klar, dass es bei allem Spaß auch schon mal ziemlich abgespannte Gesichter am Abend gab. Obwohl laut Laura die schwierigen Kinder auch am meisten Spaß machten, weil man an denen üben konnte Verantwortung hatte jeder Schüler zu tragen. Denn nicht nur die Menschen, die betreut wurden, sondern auch die Arbeitgeber nahmen die Schüler ernst. Schnell war man kein Praktikant mehr. Der Lohn für die Mühen ist dafür umso größer neben den vielen Erfahrungen dürfte die Selbstreflexion im Abschlussportfolio auch auf kommende Arbeitgeber wirken, und für einige endete das Praktikum sogar mit einem Jobangebot. Unter diesen Umständen lässt sich wirklich sagen: kommende Klassen können sich auf ihr Sozialpraktikum freuen! Sönke Eickmann (Schüler Klasse 12) Sicht

8 Wussten Sie schon, dass.? Wussten Sie schon, - dass Ameisen Zungen haben? - was genau das Problem im Atomkraftwerk in Fukushima war? - was die Seda-Platte beim Passah-Fest bedeutet? - was man unter der Weißen Zone zu verstehen hat? - wie es der Jude Martin Gray ertragen konnte, dass er über 100 seiner Verwandten verloren hatte? - wie akrobatisches Chearleading aussieht? der Bühne im Festsaal vor einem zwar geneigten, aber doch auch großen Publikum einen minütigen Vortrag zu halten. Letztendlich bleibt als starker Eindruck in Erinnerung, wie sich hier 31 junge Menschen über anderthalb Tage ganz persönlich präsentierten. Dabei kam es ja letztlich nicht auf die nüchterne Wiedergabe sachlicher Fakten an - das können wir ja heute alles im Internet nachlesen - sondern auf die Verbindung, die jeder einzelne mit seinem Inhalt, seinem Thema eingegangen ist. Da blitzten schon ein bisschen die Persönlichkeiten durch, die unsere Kinder einmal sein werden, wenn sie erwachsen sind. Heidrun Revers (Schülermutter) - was man tun muss, um seine Modelleisenbahn im Vorgarten aufzubauen? Wie Sie sehen, hatten sich die 31 Schüler der Klasse 8 mit vielen interessanten Themen auseinander gesetzt, die teilweise auch aus ihren eigenen Hobbies bestanden. Die Themen wurden schriftlich bearbeitet und in einem wunderschönen, selbstgebundenen Buch zusammengefasst. Die Ergebnisse des praktischen Teils, dessen Bearbeitung auch immer dazugehört, wurden im Foyer ausgestellt. So konnte man beispielsweise Schwarzwälder Kirschtorte bewundern und genießen(!), außerordentliche Fotografien und geschneiderte Kleider betrachten, eine selbstgebastelte Sternenkuppel bestaunen, sich von der Patenschaft für zwei Delfinen überzeugen und vieles mehr. Die mündliche Präsentation auf der Bühne gestalteten die 13 bis 15-jährigen Jugendlichen sehr individuell, mit unterschiedlichen Schwerpunkten und mit viel Bildmaterial zur Veranschaulichung. Die einen Schüler faszinierten besonders durch ihre persönliche Betroffenheit oder Verbindung mit dem Thema. Andere hingegen brillierten mit detailliertem Fachwissen. Wieder anderen gelang es besonders gut, einen Überblick über ihr Interessengebiet zu geben, so dass es immer etwas Spannendes und oft auch Neues zu erfahren gab. Es musste schon Mut aufgebracht werden, um auf 8 Sicht 2012

9 Jahresarbeiten der Klasse 8 Sicht

10 Vom Korn zum Brot Die Epochen der Klasse 3 sind geprägt durch die Handwerker. Im letzten Schuljahr lernten die Kinder unserer Klasse 3 verschiedene Handwerker kennen. Dazu gehört der Schmied, bei dem sich die Kinder einen Sauzahn schmiedeten. Selbst genähte Schuhe bei einem Schuster und eine Schürze bei der Schneiderin fertigten sich die Kinder an. In der Werkstatt des Tischlers schreinerte jedes Kind einen Einbeinhocker und in der Töpferwerkstatt entstanden verschiedene Gegenstände aus Ton. In der Handwerk-Epoche geht es darum, dass die Kinder erleben, wie der Mensch durch die Geschicklichkeit und Kraft seines Körpers und seiner Glieder das Leben meistern kann. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen aus dem Erleben der eigenen Fähigkeiten schöpfen: dazu sollen die Tätigkeiten der verschiedenen Handwerker anregen... Welt zu erleben. Aus diesem Grund soll Naturkundliches an das Kind herangebracht werden. Naturkundliches Lernen heißt, das Leben in der Welt wahrnehmen und daran die eigenen Sinne schärfen. In der später folgenden Landbauepoche erfuhren die Kinder von der Arbeit des Bauern und konnten auf dem Hof zur Hellen im Windrather Tal ein Feld bestellen und lernten die Nahrungsgewinnung vom Korn zum Brot kennen. Was der Lehrer vorher bildhaft-anschaulich schildert, erlebten die Kinder nun draußen in der Natur. Nun ging es daran, ein Feld zu vermessen. Ein alter Pflug stand bereit, doch das Zugtrier fehlte, so dass die Kinder mit einem Zum wesentlichen Erzählstoff der 3. Klasse gehört Das Alte Testament. Die Kinder hören davon, wie Gottvater die Welt erschuf, sie hören von Adam und Eva und vom Paradies mit dem Baum der Erkenntnis. Diese mythischen Bilder spiegeln aus waldorfpädagogischer Sicht das Stadium des Entwicklungsprozesses, in dem das Kind sich um das neunte Lebensjahr befindet, wenn es den Rubikon überschreitet. Das Kind bekommt in diesem Lebensalter ein neues Verhältnis zu sich selbst und zur Welt. Es erlebt die Welt und die Dinge darin mit stärkerer innerer Empfindung und es fängt an, sich deutlicher in der 10 Sicht 2012

11 Seil den Pflug ziehen durften., Voller Tatendrang legten sich die Kinder ins Zeug. Sie spürten am eigenen Leib, wie groß und schwer die Erde war. Erschöpft und hungrig freuten sie sich auf die Pause nach getaner Arbeit. Bevor die Egge zum Einsatz kam, holten die Kinder Harken und die selbstgemachten Sauzähne hervor, um die schweren Erdschollen zu lockern und Gras und Wurzeln zu entfernen. Im Vergleich zum Pflügen war das Eggen eine Leichtigkeit. Wie den Pflug zogen die Drittklässler in Gruppen mit einem langen Seil die Egge, zum Beschweren saß immer ein Kind auf der Egge und der Spaß bei jeder Fahrt war riesengroß. Im Handumdrehen war der Acker krümelig fein geeggt. Mit einer Sä-Schale durften die Schüler helfen, das Korn zu säen. Mit Andacht und Aufmerksamkeit streuten sie die Körner aus, hier und da erklang leise der Sämann-Spruch. Die Körner wurden nun mit wenig Erde bedeckt und nach dem Betrachten der fertig bestellten Feldes wünschten wir uns den Regen. Nun überließen wir der Natur den Acker und machten uns auf den Heimweg. Nach zwei wunderschönen sonnigen Bauernhoftagen zogen auf der Rückwanderung die ersehnten Regenwolken auf! Nach einigen Wochen war das Korn saftig grün und gut gewachsen. Nach den Sommerferien, an einem sonnigen Tag, traf sich Herr Ploch mit den Kindern und einigen Eltern und Großvätern vor dem goldglänzenden Kornfeld. Die Kinder schnitten das Korn mit Sichel und Sense, banden es in Garben zusammen und freuten sich, eine solch reiche Ernte in die Schule bringen zu können. Im Klassenzimmer und zu Hause wurde fleißig gedroschen und das Korn zu Mehl gemahlen. Ein großer Backtag wartet nun auf die Kinder. Denn nichts schmeckt so gut wie ein frisches, selbstgebackenes Brot aus selbst angebautem Getreide. So ist das Lernen mit Arbeit und mit viel Freude erfüllt und auf diese Weise nachhaltig mit dem eigenen Leben verbunden. Stefanie Zilian (Schülermutter, Klasse 4) Sicht

12 Unsere neue Ganztagsschule Entstehung und Grundlagen Durch das Zusammenwirken verschiedener Aspekte ergab sich für die Schulgemeinschaft der Rudolf-Steiner-Schule die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln: Zum einen beschäftigte sich die Landesregierung mit veränderten Schul- und Bildungskonzepten. Durch diese sollten auch die Schulen in Freier Trägerschaft in den Genuss entsprechender Förderungen kommen. Gerade für die Waldorfschulen - mit ihren besonderen Unterrichtsinhalten - ergaben sich so finanzielle Anreize. Zudem haben sich im Verlaufe der letzten Jahre die Lebensumstände der Familien und die Erwartungen der Eltern an die Schule verändert. Es verfestigte sich unter anderem der Wunsch nach Veränderungen im pädagogischen Konzept und nach längeren Betreuungszeiten. Dies alles wurde begleitet durch politische Zerwürfnisse im Düsseldorfer Landtag. Der Haushalt der Landesregierung wurde nicht genehmigt. Es kam zu Neuwahlen und zu einem Nachtragshaushalt. Und dann ging alles ganz schnell: Der formlose Antrag der Schule wurde genehmigt. Und für die Lehrer, Schüler und Eltern der Schule ergab sich nun die Möglichkeit, bis zu den Sommerferien alle Aspekte zu Konzepten für den gebundenen Ganztag zu entwickeln. Und zu einem breiten, gemeinsamen Entschluss zu kommen. Für den Abend des 15. Mai wurden die Eltern zu einem ersten Gedankenaustausch eingeladen. Mit Blick auf die Bedeutung des Themas war die Resonanz in der Elternschaft entsprechend groß und die Zahl der Anwesenden sehr hoch. Herr Heck eröffnete den Abend mit einem Rückblick, in dem er auf das vorliegende Konzept für die Ganztagsförderung an der Rudolf-Steiner-Schule Wuppertal einging. Er berichtete davon, dass im Schulrat vor Monaten die Entscheidung getroffen wurde, einen formlosen Antrag auf Genehmigung zur Einrichtung einer Ganztagsschule zu stellen. Anfang des Jahres wurde die Schule daraufhin aufgefordert, ein pädagogisches Konzept zu entwickeln und als Ergänzung zum Antrag an Bezirksregierung zu richten. Dann sprach Herr Heck davon, dass die Rudolf-Steiner-Schule - als eine von zwölf Schulen in freier Trägerschaft in NRW - vor kurzem mit einer Zusage zum gebundenen Ganztag überrascht wurde. Die Schulentwicklung sollte unmittelbar nach den Sommerferien greifen und anfänglich die fünfte Klasse betreffen. Darauf folgend stellte Herr Hauf die Rahmenbedingungen des Landes zum gebunden Ganztag vor. Er ging darauf ein, dass der Tagesablauf der Schüler neu durchdacht und optimal strukturiert bzw. rhythmisiert werden sollte. Auflage sei es, die gebundene Ganztagsschule an mindestens drei Tagen mit mindestens sieben Pflichtstunden anzubieten. Mit Blick auf die Ausweitung der Unterrichtsstunden sollen an diesen Tagen die Hausaufgaben wegfallen. Zur Vertiefung der Lern- und Unterrichtsinhalte sollen stattdessen Lernzeiten entstehen können. Diese werden dann durch strukturierte Bewegungs- und Ruheangebote begleitet werden können. Zudem wird den Schülern Mittagessen und Zeit zur Regeneration angeboten werden. Herr Hauf führte aus, dass der gebundene Ganztagsunterricht schrittweise mit den jeweiligen Jahrgängen der fünften Klasse umgesetzt werden soll. Zudem stellte er heraus, dass auch die zusätzlichen Refinanzierungsmöglichkeiten für die Rudolf-Steiner-Schule höchst attraktiv seien. Die Landesregierung bewilligt Schulen im gebundenen Ganztag einen Stellenzuschlag von 20 Prozent. Herr Hauf beschrieb anschließend den bereits erfolgten Gedankenaustausch im Lehrerkollegium zu den geänderten Rahmenbedingungen. Mit fast vollständiger Mehrheit hatte sich damals das Kollegium für die Umsetzung der Schulentwicklung ausgesprochen. Die Entscheidung der Lehrerinnen und Lehrer basierte unter anderem auf den folgenden Schwerpunktthemen: Optimierung der Tageshygiene gemäß der Waldorfpädagogik für Kinder und Lehrer, Erhöhung der Fördermöglichkeiten für alle Schüler, Ergänzung der Unterrichtsinhalte durch Kleingruppen- und Projektarbeiten und letztlich noch die Steigerung der Attraktivität der Schule und die zusätzlichen Refinanzierungsmittel. Das Kollegium will diesen Weg nur unter der Voraussetzung antreten, dass der Prozess hin zum gebundenen Ganztag aus der Elternschaft eng begleitet und mehrheitlich gewollt ist. Danach gab Herr Ploch allen anwesenden Eltern die Möglichkeiten, sich in den Gedankenaustausch mit den Lehrerinnen und Lehrern einzubringen. In Kleingruppenarbeiten wurden intensiv die Fragen, Befürchtungen und Hoffnungen diskutiert und für die weiteren Entwicklungen und fol- 12 Sicht 2012

13 genden Abende schriftlich festgehalten. Mit Blick auf die Vielschichtigkeit der Themen und Aspekte wurden alle Gedanken notiert und gesammelt. Der Abend endete mit der Vereinbarung, dass das Kollegium alle Fragen, Befürchtungen und Fragen sinnvoll sortieren und mit entsprechenden Anmerkungen beantworten werde. Und genau so begann dann auch der zweite allgemeine Elternabend zur Meinungsbildung : Nach der Begrüßung gab Herr Hauf einen Überblick über die Agenda des Abends. Anschließend ging Herr Dr. Gärtner auf die Zusammenfassung der Hoffnungen, Befürchtungen und Fragen ein: Ein erstes wichtiges Thema war hier für die Eltern das Verhältnis von mehr Schulzeit vs. weniger Familienzeit. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem die Gedanken zur Schulmüdigkeit und die Aspekte zum Eingriff in die Familie bzw. in die Familienzeit aufgegriffen. Demgegenüber wurden die Veränderungen durch neue pädagogische Qualität gestellt. Gerade durch die Möglichkeiten der individuellen und fachbezogenen Förderung könne die angestrebte neue Tageshygiene der Kinder positiv bis in das Familienleben hineinwirken. Die Intensität des Tages und das teilweise erdrückende Pensum könne so für alle eine fruchtbare Veränderung ergeben. Gerade auch durch das Zusammenwirken der neuen Lernzeiten, des geänderten Stundentakts, die Projektgruppen (wie zum Beispiel Circus Krümel), die Referenten und die gestaltete Mittagspause habe die Schulgemeinschaft die Möglichkeit, neue Impulse im Schulklima und eine Veränderung in der Elternschaft zu erfahren. Eine weitere Befürchtung war die Frage der Finanzierbarkeit des breiten Themenangebotes und Sorge nach steigenden Elternbeiträgen. Mit Blick auf die neuen Refinanzierungsmöglichkeiten und zusätzlichen Gelder seien zusätzliche Kosten für die Kinder nicht zu erwarten. Ausgenommen davon sei die Verpflegung der Kinder. Wegen der aktuellen Situation in der Schulküche ist hier eine inhaltliche und finanzielle Veränderung erforderlich. Dazu solle der nachhaltige Umsatzrückgang genau analysiert und eine klare Kostenkalkulation pro Kind und Monat entwickelt werden. Zudem sollen die Kinder im Rahmen des geänderten pädagogischen Konzeptes miteinbezogen werden. Im Mittelpunkt des Gedankenaustauschs stand der gemeinschaftliche Wunsch biologisch-dynamische Speisen anzubieten und den Kindern im Geschmack und in der Vielfalt der Menüvariationen ein attraktiveres Angebot machen zu können. Ein weiteres Themenfeld umspannte die Hoffnungen, Befürchtungen und Fragen zum Raumkonzept. Hier entstand unter anderem die Frage, ob es für die Vielzahl der Nachmittagsstunden und Kleingruppen genügend Raumangebot gäbe. Zudem war es den Eltern sehr wichtig, dass gerade die jüngeren Schülerinnen und Schüler innerhalb des gebundenen Ganztagsunterrichtes genügend Rückzugsmöglichkeiten und Ruheräume bekommen können. Da der gebundene Ganztag mit der kommenden fünften Klasse beginnt und jedes Jahr um einen weiteren Klassenjahrgang aufgestockt wird, wurde auch hier eine perspektivische Entwicklung im Raumkonzept gesehen. Die Schule verfügt über eine Vielzahl von Räumen. Diese gilt es nun, sinnvoll zu nutzen und sukzessive für die Kleingruppenarbeiten herzurichten. Sowohl das positive Stimmungsbild als auch die Chancen und Hoffnungen der Ganztagsförderung bestimmten den weiteren Gedankenaustausch, den Herr Dr. Gärtner moderierte. So wurde erneut über die Gesundung des Tagesrhythmus, über ein entspanntes Lernen, über mehr Chancengleichheit, über die Öffnung der Schule nach außen und über mehr Zusammenhalt in der Schüler-, Lehrer- und Elterngemeinschaft gesprochen. Danach ging Herr Hauf anhand des konkreten Entwurfes auf einen möglichen Stundenplan ein. Durch diesen beispielhaften Stundenplan wird eine gewünschte Veränderung deutlich: Sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch die Lehrer haben keine Unterrichtsblöcke von sechs oder sieben Stunden mehr. Zudem verbleibt in den Lernzeiten weiterer Raum für die Inhalte der Epochen- und Klassenlehrer. Nach einer weiteren Fragerunde wurde das weitere Vorgehen besprochen: In jeder Klasse sollte jetzt noch ein weiterer Elternabend zur Reflektion und Abstimmung stattfinden. Um dann durch die Abstimmung im Klassenverbund das Votum aller Eltern im Schulrat zu bündeln und den Prozess in die Umsetzung zu bringen. Als beobachtendes Elternteil möchte ich mich für die Art und Weise des Prozesses bedanken. Über die verschiedenen Abende hinweg wurde genügend Raum gegeben, die unterschiedlichsten Aspekte zu bewegen und zu besprechen. Zwischen den Elternabenden hatte ich jeweils die Möglichkeit meine eigenen Hoffnungen, Befürchtungen und Fragen sacken zu lassen. So konnten auch in Einzelgesprächen, in Kleingruppen oder in der Familie zu Hause bestimmte Aspekte beleuchtet werden. Ganz besonders imponiert hat mir die Mühe und Sensibilität der Lehrerinnen und Lehrer, wie Sicht

14 sie auf alle Fragen und Aspekte an den jeweiligen Abenden eingegangen sind. Mit diesem gemeinsamen Prozess haben alle Beteiligten ein tolles Fundament für das nächste Schuljahr und den gebundenen Ganztag gelegt! Unser Ganztag heute Konzept und Umsetzung Daniel Jaeger (Schülervater Klasse 2) Am um 8.00 Uhr startete mit unserer 5. Klasse erstmalig der Ganztag an unserer Schule. 30 Schülerinnen und Schüler betraten ihren neuen Klassenraum, eine in dunkles weiß getauchte Örtlichkeit im Osttrakt des Schulgebäudes, die vielen als der ehemalige Handlungsraum unserer Schule bekannt ist. Hier ist die Schulglocke nicht hörbar, denn neben einem ganz neuartigen Stundenplan gibt es auch andere Pausenzeiten, die nun durch die Lehrerin eingeläutet werden. Aufgeregt und etwas skeptisch sahen die Schüler dem Neuen entgegen. Noch aufgeregter war die Lehrerin, lag doch eine große Verantwortung auf ihr. Nur zu gut erinnert man sich daran, wie die gebundene Ganztagsschule im Schulrat mit großer Mehrheit beschlossen wurde und gleichzeitig eine große Erwartungshaltung daran geknüpft war. In der betroffenen Klassenelternschaft gab es im Vorfeld lebhafte und kontroverse Diskussionen zu diesem Thema und so wurde das Projekt dort auch nur mit knapper Mehrheit angenommen. Anders als beim bisherigen Konzept, dehnt sich die Hauptunterrichtszeit von 105 Minuten auf nun 150 Minuten aus. Um 8.00 Uhr beginnt der Unterricht als so genannte Lernzeit. Nach einem kurzen rhythmischen Teil vertiefen die 14 Sicht 2012

15 Schüler hier den Lerninhalt des Vortages und gelangen zu einer geführten Erkenntnis. Um ca Uhr folgt eine kurze Pause, an die sich der eigentliche Hauptunterricht mit einem neuen Abschnitt der jeweiligen Epoche anschließt. Ein Beispiel aus der Praxis: Die Lehrerin versetzt ihre Schüler durch einen Vortrag in eine längst vergessene Zeit, die Hochkultur Mesopotamiens. Sie erfahren etwas über die damaligen Menschen und ihre Lebensgewohnheiten, wie sie in der wüstenähnlichen Landschaft vor ca Jahren durch ein Netz aus Kanälen die Felder bewässerten. Welche Hindernisse und Schwierigkeiten für die Menschen der alten Zeit entstanden, lässt sich erzählen... doch dank der zusätzlichen Stunde darf man es auch nachempfinden: Wir gehen zum Sandkasten der Ogata und versuchen, ein Kanalsystem zu bauen. Die Schüler machen unterschiedliche Erfahrungen, haben Erkenntnisse und neue optimierende Ideen, die wir dann am nächsten Tag, nachdem sie durch die Nacht gegangen sind, zusammen tragen und niederschreiben. Die bisher gewohnten Hausaufgaben für den Hauptunterricht, dienlich zur Fortführung oder genaueren Bearbeitung eines Themas, dürfen entfallen, da sie sinnvoll in die Lernzeit integriert werden. Diese Regelung entbindet die Schüler allerdings nicht vom Lernen der Vokabeln für die Fremdsprachenunterrichte. Um Uhr beginnt für die Fünftklässler die erste große Hofpause, die sie nicht mit den anderen Schülern der Schule verbringen, sondern klassenintern. Eine ganz neue Erfahrung! Darauf folgen um Uhr zwei Stunden Fachunterricht zeitgleich mit allen anderen Klassen. In der 6. Stunde, um Uhr beginnt die pädagogisch betreute Mittagszeit. Fleißig bauen die Schüler nun im Foyer des Festsaales die Festzeltgarnituren auf, um daran das leckere Essen aus der Küche oder etwas selbst Mitgebrachtes gemeinsam zu verzehren. Nach ungefähr einer halben Stunde sind alle Schüler gesättigt. Die verbleibende Zeit wird für freie Betätigungen genutzt: So genießen manche Kinder die Ruhe in der Schülerbibliothek, andere spielen gerne am Bach und dann haben einige das Tischtennisspielen als beliebteste Freizeitbeschäftigung für sich entdeckt. Aber auch das Rollerfahren erfreut sich großer Beliebtheit. Die nun neuartige Nachmittagszeit des gebundenen Ganztages gestaltet sich an drei Tagen der Woche folgendermaßen: Um Uhr beginnt dienstags der Fachunterricht mit Handarbeit und Eurythmie bei geteilter Klasse, mittwochs stehen die von Lehrern angebotenen Projekte Orchester, Zirkus, handwerkliche Olympia-Vorbereitung und Bandgymnastik zur Auswahl. Die Schüler durften frei entscheiden. Am Donnerstagnachmittag findet der Sportunterricht statt. Der Nachmittagsunterricht endet an diesen Tagen um15.15 Uhr. Nachdem die ersten Erfahrungen gesammelt waren, ließen sich aus Schüler- und Elternschaft folgende Äußerungen einfangen: Stimmen zum Ganztag aus der Schülerschaft Wie kann es sein, dass der Hauptunterricht jetzt viel schneller vergeht? Ganztag ist wie Klassenfahrt! Ganztag finde ich zwar blöd, aber seitdem macht Schule viel mehr Spaß! Ganztag sollte eine Stunde später beginnen! Stimmen zum Ganztag aus der Elternschaft der 5. Klasse Mein Kind ist nach einem Schultag müde aber sehr zufrieden. Nach einem Sechsstundentag ist mein Kind erschöpfter als nach einem Ganztagsunterricht. Mein Kind ist sehr begeistert von dem Ganztag. Man darf behaupten, dass die Ganztagsschule gut angelaufen ist. Wir sind alle gespannt darauf, wie sie sich weiter entwickeln wird. In der Meisterschmiede Arbeitskreis Ganztag wird von Eltern und Lehrern auch weiterhin an dem guten Gelingen und neuen kreativen Ideen geschmiedet! Übrigens ist nun auch unser Klassenraum dank der Elternschaft aus Klasse 5 und der Klasse 10 in einem altersentsprechenden frischen Grün gestrichen. Snježana Cavarretta (Klassenlehrerin der Klasse 5) Sicht

16 Der frühe Vogel kann mich mal Am zeigte die Klasse 12 in überzeugender Weise ihre Ergebnisse zum Thema Kunst. Darin lagen 12 Jahre Arbeit in den Bereichen Musik, Malerei, Plastizieren und Eurhythmie sowie jede Menge Erfahrungen im Umgang mit Willensschulung, Frustration, Erfolg, Selbstfindung und Fantasie. Frau Weber führte die Klasse als Eurythmielehrerin mit viel Engagement, Geduld und Fingerspitzengefühl zu sehr eigenständigen Leistungen und es gelang ihr, die SchülerInnen für die Bewegungskunst zu begeistern. Dieser Funke sprang dann auch bei der öffentlichen Aufführung auf das Publikum über. Ernste und heitere Stücke, Musik und Sprache, Einzel,- Kleingruppen- und Klassendarstellungen unterhielten die Zuschauer mehr als eine Stunde lang abwechslungsreich, kurzweilig und überzeugend. Und all das entstand unter enormem Zeitdruck was durch den obigen Spruch ausgedrückt wird, den die SchülerInnen in der intensiven Probenwoche vor dem Tag X zu ihrem Motto gemacht haben. Vieles war noch in Entwicklung, manches entstand erst bei den Proben, oftmals schienen die Kräfte und die Nerven zu versagen, aber zurückgreifen konnte man auf die langjährige Erfahrung mit Eurhythmie und Bühnenauftritten allgemein sowie auf den gemeinsamen Willen der Klasse, einen guten Auftritt zu präsentieren. Obwohl die Klasse im letzten Schuljahr keinen Musikunterricht hatte, wagten sie unter der Leitung ihrer Klassenbetreuerin Frau Findeisen einen musikalischen Abschluss, der auf die Zuhörer großen Eindruck machte: aus den verschiedenen Ecken des Saales erklangen a capella die Stimmen und singend zogen die SchülerInnen durch das Publikum auf die Bühne, wo sie mit dreistimmigem Gesang im Kreis stehend endeten. Frau Möltgen und Herr Köster sprachen im Anschluss an die Schülerdarbietungen über die künstlerischen Arbeiten, die im Foyer ausgestellt waren und luden zu Besichtigung und Gespräch ein. 16 Sicht 2012

17 zum künstlerischen Abschluss der Klasse 12 Zum Ende sollen hier auch noch die betroffenen SchülerInnen zu Wort kommen, die ihre Eindrücke in Kurzform folgendermaßen zusammengefasst haben: Was lange währt, wird endlich gut. Es war hinter der Bühne genauso stressig wie auf der Bühne. Ich fand es schön, dass wir auch unsere eigenen Gedichte raussuchen konnten. Ich habe den Abschluss erst nur als nebensächlich betrachtet und nicht notwendig. Aber als es ernst wurde, fand ich es doch noch irgendwie schön. Die letzte Probenwoche war nervenaufreibend: wir übten immer dasselbe Stück, immer dieselbe Stelle und doch war nichts synchron. Dann haben wir uns alle an die Hand genommen und plötzlich hat es funktioniert. Das war ein tolles Gefühl! Durch den Abschluss haben alle zusammen gearbeitet und zusammen gehalten. Es war ein sehr harmonischer, in sich stimmiger und einfach schöner Abschluss. Auch wenn wir uns das nicht eingestehen wollen, hat es, so glaube ich, uns allen Spaß gemacht! Ein schönes Ende der Waldorf-Schulzeit. Monika Mödden (Schülerinmutter Klasse 12) Sicht

18 LUKAS ART Etwas entsteht nicht erst aus dem Prozeß des Werdens, sondern es bleibt etwas nach dem Prozeß bestehen. FORMEN AUS STEIN UND BETON 18 Sicht 2012

19 Sicht

20 Interviews Name: Martina Zrnic Was unterrichte ich: die 2. Klasse im Hauptunterricht und in der Handarbeit, außerdem das Schreibtraining im Rahmen der Berufsvorbereitung Vermutlich hätten Sie es sich früher nicht träumen lassen, einmal den Lehrerberuf zu ergreifen. Was wollten Sie als Kind werden? Als Kind hegte ich den Traum, eines Tages eine berühmte Sängerin zu werden. Leider erntete ich mit meinen stimmlichen Qualitäten wenig Beifall und Zuspruch. Wer hätte also gedacht, dass ich eines Tages doch noch vor einem Publikum singen werde Wann sind Sie dann Lehrerin geworden? Wie kam es dazu? Lehrerin bin ich erst spät geworden und ich hätte auch niemals gedacht, dass dieser Beruf wirklich meine Berufung werden könnte. Genau genommen war ich lange Zeit auf der Suche nach dem Beruf meines Lebens. Freude sollte er bereiten, abwechslungsreich sein und Raum für Kreativität lassen. Doch ich hatte nach der Schulzeit keine Vorstellung davon, was das sein sollte. So machte ich zunächst eine solide kaufmännische Ausbildung und sammelte Berufserfahrung, dies zuletzt sogar als Abteilungsleiterin. Obwohl mir diese Art der Arbeit spaß- und sinnfrei er- schien, erhielt ich dadurch nützliches Werkzeug für die Zukunft. Das wusste ich damals natürlich noch nicht und so quälte ich mich tagtäglich zur Arbeit und fieberte den Wochenenden entgegen. Nach ein paar Jahren reichte es mir dann und ich stürzte mich wieder in das Abenteuer Schule, um mein Abitur nachzuholen. Lernen kann wirklich schön sein, wenn man es aus freien Stücken tut! Einmal auf den Geschmack gekommen, folgte ein Studium der Sozialwissenschaften. Und dann wurde ich Mutter, die wohl schönste und größte Aufgabe im Leben eines Menschen! Irgendwann kam der Zeitpunkt, das berufliche Leben noch einmal neu zu ordnen. Mehr zufällig als gewollt gelangte ich zu einem Bildungsinstitut, wo ich als freiberufliche Dozentin mit Jugendlichen und Erwachsenen arbeitete. Das waren interessante und erfüllte Jahre, in denen ich sehr viel von Menschen und über Menschen lernen durfte. Meine Tochter besuchte mittlerweile den Waldorfkindergarten und dann die Waldorfschule. Ich war sehr angetan von dieser Art der Pädagogik. Eine Idee wurde geboren: Waldorflehrerin müsste man sein Dann hätte ich doch das, wonach ich immer gesucht habe: einen abwechslungsreichen Beruf, der Freude bereitet und Raum für Kreativität lässt Und da bin ich nun. Weshalb mögen Sie Ihren Job, was daran finden Sie toll? Das Schöne an diesem Beruf ist die Möglichkeit, geistig in Bewegung zu bleiben. Es tritt keine langweilige Routine ein. Da sind Menschen, die einem immer wieder etwas Neues entgegenbringen und abverlangen. Man weiß nie genau, was kommt und wächst daran. Was ist Ihr Lieblingsratschlag für die Schüler? Genießt die Schulzeit an dieser besonderen Schule mit euren ganz besonderen Lehrern da draußen weht ein anderer Wind. Haben Sie ein Vorbild? Ein Vorbild nicht, Ideale schon. Wenn Sie Rudolf Steiner persönlich treffen könnten was würden Sie ihm gerne sagen? Ich würde ihn fragen, ob er mich mal eine Zeitlang im Unterricht begleiten könnte. Wie viele seiner Bücher haben Sie denn schon gelesen? Einige, ich habe nicht mitgezählt. Womit beschäftigen Sie sich in ihrer unterrichtsfreien Zeit? Meinen Sie Freizeit? Was ist das? Was lesen Sie gerade für ein Buch? 20 Sicht 2012

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