PRÜFLISTE Mutter/Vater-Kind - Vorsorge

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1 PRÜLIST Mutter/Vater-Kind - zur Auditierung der AWO-Qualitätskriterien Version: 3.0 Stand:

2 AWO ereich Stand Revision orderungen Mutter/Vater-Kind - 1. Grundlagen Verbindliche 1.1. Leitbildorientierung A Wird die ntwicklung eines ienstleistungsverständnisses (Leitbildorientierung) der inrichtungen mit ezug zum Unternehmenszweck der für Mütter/Vater-Kind unter eachtung der AWO-Leitsätze Ist eine Leitbildorientierung schriftlich festgelegt? Wird die Leitbildorientierung regelmäßig intern überprüft und ggfs. angepasst und aktualisiert? Ist eine aktive eteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wir die Leitbildorientierung nach innen und außen regelmäßig zielgruppenspezifisch kommuniziert? Ist die Transparenz im Unternehmen und gegenüber Partnern r ungspotent ial 1.2. inrichtungskonzeption A Ist die Konzeption der inrichtung verbindlich mit Aussagen zur Organisation der inrichtung (Strukturen und Prozesse), des Trägers, der Rahmenbedingungen etc. beschrieben? r ungspoten tial Ist die inrichtungskonzeption schriftlich festgelegt? Ist die Verbindlichkeit der inrichtungskonzeption (im Sinne einer Handlungsorientierung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) Ist eine arstellung des angebotenen Leistungsspektrums (gesamte Palette der möglichen leistungen aufgezeigt) gegeben? Ist eine Übereinstimmung des Konzeptes mit dem aktuellen Stand der gesundheitswissenschaftlichen achdiskussion Ist die Übereinstimmung mit den Rahmenvorgaben der Leistungsträger dargestellt? G Wird die Konzeption regelmäßig intern überprüft und ggfs. aktualisiert? H Wird die Konzeption nach innen und außen regelmäßig zielgruppenspezifisch kommuniziert? I Ist für die Transparenz im Unternehmen und gegenüber den Partnerinnen und Partnern gesorgt? Seite 2 von 9

3 AWO ereich Stand Revision orderungen Mutter/Vater-Kind - 2. Indikationsspezifische Verbindliche 2.1. Therapiekonzepte A Sind die Verantwortlichkeiten zur rfüllung, Prüfung und reigabe der Therapiekonzepte schriftlich festgelegt? Sind die Therapieziele (konzeptionell und indikationsbezogen) definiert und für alle eteiligten transparent? erücksichtigen die Therapiekonzepte einen interdisziplinären Ansatz? Werden ehandlungskonzepte schriftlich festgelegt und sind indikationsspezifisch? Sind standarisierte Vorgehensweisen zur Messung und Überprüfung der Therapiezielerreichung festgelegt? Sind regelmäßige Messungen und Überprüfungen der Therapiezielerreichung G Werden Therapiekonzepte regelmäßig intern überprüft, angepasst und aktualisiert? 2.2 prozess Vorbereitung A Werden Kostenzusagen vor Aufnahme Wird das Schnittstellenmanagement zum vorbehandelnden Arzt/ zur vorbehandelnden Ärztin (insbesondere notwendige, weitergehende medizinische und sozialanamnestische Informationen) ermittelt und beschrieben? Ist die rfüllung der in der ewilligung formulierten bzw. mit der Aufnahme verbundenen Anforderungen (z.. indizierte Maßnahmen, auer, besondere Krankheitsbilder) Werden Planungen der Maßnahmen (Zimmerplanung, Planung der unktionsräume, Veranstaltungsplanung, ienstplanung) durchgeführt? Ist die erücksichtigung besonderer Patientenwünsche (Schwerpunkt auf rwartungen, Wünsche und edürfnisse der Patientin/des Patienten) geregelt? Werden verschiedene Interessenslagen (Patientin/Patient, ehandelnde, Leistungsträger) geregelt? G Ist sichergestellt, dass die Patientinnen und Patienten im erforderlichen Umfang informiert (z.. rechtzeitige inladung und Info-Paket) werden? H Ist eine Vorbereitung und Hilfestellung bei der Anreise (z.. Abholservice) I Ist eine ständige rreichbarkeit einer qualifizierten Ansprechpartnerin/ eines qualifizierten Ansprechpartners Seite 3 von 9

4 AWO ereich Stand Revision orderungen Mutter/Vater-Kind - 2. Indikationsspezifische Verbindliche 2.2 prozess Aufnahme A Sind für die Aufnahme egrüßungsrituale festgelegt und werden durchgeführt? Werden Informationen über Haus, Hausordnung, Termine, Ablauf und Angebote Wird die Information über Aufnahme an zuständige Kostenträger Wird eine einzelfallbezogene rstuntersuchung durch Arzt/Ärztin sichergestellt: efunderhebung Anamnese iagnoseerstellung Wird das rstgespräch mit einem psychosozialen ienst Werden Therapieziele gemeinsam mit der Patientin/dem Patienten vereinbart? G Werden Therapieziele definiert und für alle eteiligten transparent gemacht? Therapieprozess A Sind Abläufe für wiederkehrende Situationen Werden Standards für Krisensituationen festgelegt? Werden Standards zum rkennen von Kindeswohlgefährdungen und zum ingreifen von Maßnahmen festgelegt? Wird eine medizinische Notfallversorgung Wird eine Leistungsbeschreibung der wesentlichen therapeutischen Leistungen vorgenommen? Wird eine patientenbezogene, interdisziplinäre Arbeitsweise G Wird die Therapiezielerreichung regelhaft gemessen/überprüft? Kinderbetreuung Wird die Anwendung eines Instrumentes zur Planung von etreuungsangeboten und Überprüfung der Maßnahmen der Kinderbetreuung Seite 4 von 9

5 AWO ereich Stand Revision orderungen Mutter/Vater-Kind - 2. Indikationsspezifische Verbindliche 2.2 prozess Überleitungsprozess und Abschluss A Werden Abschlussuntersuchungen durch den Arzt/die Ärztin Werden Abschlussgespräche mit dem psychosozialen ienst Wird bei abschließender Überprüfung der Therapiezielerreichung eine standarisierte Vorgehensweise festgelegt? Werden Therapieziele gemeinsam mit der Patientin/dem Patienten ausgewertet? Werden Abschiedsrituale festgelegt und durchgeführt? Wird ein strukturiertes Nachsorgemanagement unter eteiligung der Patientin/des Patienten Mindestens bestehend aus: Perspektive-ntwicklung Information über Nachsorgemöglichkeiten Kooperation mit Nachsorgestellen (gemäß vereinbartem Nachsorgeprogramm) G Ist ein zeitnaher ericht an den nachbehandelnden Arzt/ die nachbehandelnde Ärztin sowie auf eigenen Wunsch an die Patientin/den Patienten Wird die Patientin/ der Patient aktiv auf diese Möglichkeit hingewiesen? H Ist eine Verfahrensweise bei Abbruch der Maßnahme festgelegt? I Wird eine Information über Abschluss bzw. Abbruch der Maßnahme an den Kostenträger J Wird eine zeitnahe Leistungsabrechnung 2.3. okumentation, verantwortliche Kontrolle und Steuerung A Wird ein qualifiziertes patientenbezogenes okumentationssystem angewendet? Mit Aussagen zu: Planung Leistung Verlauf rgebnissen Seite 5 von 9

6 AWO ereich Stand Revision orderungen Mutter/Vater-Kind - 2. Indikationsspezifische Verbindliche 2.3. okumentation, verantwortliche Kontrolle und Steuerung Werden personenbezogene, wesentliche Kernprozesse in den ereichen Aufnahme, iagnose, Therapie, Überleitung einschließlich der relevanten Unterstützungsprozesse beschrieben? Werden personenbezogene, wesentliche Kernprozesse in den ereichen Aufnahme, iagnose, Therapie, Überleitung einschließlich der relevanten Unterstützungsprozesse kontinuierlich überwacht? Wird die zeitnahe Leistungsdokumentation Werden okumentationssysteme und Maßnahmen zur inhaltung aller gesetzlichen und behördlichen Anforderungen (z.. Medizinprodukte, randschutz, Hygiene) beschrieben? Ist ein internes Schnittstellenmanagement dargelegt? G Ist das Prozessmanagement an (aktuellen) fachlichen Standards ausgerichtet? 3. Interne rgebnismessung und -analyse Verbindliche 3. Interne rgebnismessung und -analyse A Wird die regelmäßige Auswertung der Patientendokumentation Werden Leistungen der patientenbezogenen und unterstützenden Prozesse gemessen und analysiert (Prozessqualität)? Werden einrichtungsbezogene Prozesse evaluiert und rgebnisqualität (Therapiezielerreichung) erhoben und dokumentiert? Wird das Arbeiten mit qualitätsorientierten Kennzahlen dokumentiert? Werden aten aus der Umsetzung einschlägiger gesetzlicher und behördlicher orderungen dokumentiert? Werden die rgebnisse der Qualitätsziele dokumentiert? G Werden Patientenrückmeldungen eingeholt und analysiert (Patienten und Patientinnen, Leistungsträger, Interessenspartner)? H Werden interne Qualitätszirkel oder analoge ormen innerbetrieblicher Arbeitskreise eingesetzt? Seite 6 von 9

7 AWO ereich Stand Revision orderungen Mutter/Vater-Kind - 4. Interne Kommunikation und Organisation Verbindliche 4. Interne Kommunikation und Organisation Ansatzpunkte sind A Werden regelmäßige Konferenzen der Mitglieder der Klinikleitung mit den nachgeordneten benen Werden regelmäßige esprechungen von Teams bzw. der Klinikleitung nachgeordneter benen mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen (z.. allbesprechungen) durchgeführt? Wird eine okumentation der esprechungen Werden regelmäßig interne Teamfortbildungen durchgeführt? Wird ein regelmäßiges Reanimationstraining durchgeführt und ist für einen schriftlich ausgearbeiteten rste-hilfe-plan gesorgt? Wird die Planungssicherheit durch eine langfristige ienstplanung gewährleistet? G Wird die Personaleinsatzplanung regelmäßig und bedarfsorientiert durchgeführt? H I Werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der ienstplanung regelmäßig beteiligt? Werden Vertretungspläne für Ausfälle und Notfallsituationen 5. Hauswirtschaft Verbindliche 5.1. ssensservice A Werden indikationsspezifische, altersgerechte und kultursensible rnährungsangebote Wird eine Serviceorientierung bei der Gestaltung der Verpflegung (ssenszeiten, Abräumen der Tische, arreichungsformen u. a.) Werden Ressourcen- und Abfallmanagement unter ökologischen Gesichtspunkten Wird die Umsetzung der Lebensmittelhygieneverordnung 5.2. Reinigungsservice A Werden Patientenwünsche bei der Planung und urchführung der Reinigung berücksichtigt? Werden Leistungsstandards für die Reinigung festgelegt? Seite 7 von 9

8 AWO ereich Stand Revision orderungen Mutter/Vater-Kind - 5. Hauswirtschaft Verbindliche 5.3. Haus- und Milieugestaltung Wird eine Haus- und Milieugestaltung sichergestellt, die Privatheit, Wohlbefinden, Orientierung und Kommunikation ermöglicht? 5.4. Organisation der Hauswirtschaft/ Haustechnik A Wird eine eschreibung der Schnittstellen zwischen Hauswirtschaft und anderen ienstleistungsprozessen Wird eine ienstleistungsorientierung bei der Organisation des Hausservices Wird die estlegung von Notfallplänen (Schnittstellen zum ereich interne Kommunikation beachten) 6. Kooperation und Vernetzung Verbindliche 6. Kooperation und Vernetzung A Ist die Kooperation bezogen auf wesentliche Kooperationspartner geregelt? Ist ein Verfahren zur rfassung und ewertung von Rückmeldungen der Kooperationspartner festgelegt? 7. Umgang mit igentum der Patientinnen und Patienten Verbindliche 7. Umgang mit igentum der Patientinnen und Patienten A Wird ein sachgemäßer und sicherer Umgang mit dem igentum der Patientin/ des Patienten gewährleistet? Wird die inführung eines Verhaltenskodex für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter festgelegt? Wird ein standardisierten Verfahrens zur Schadensregulierung festgelegt? Seite 8 von 9

9 AWO ereich Stand Revision orderungen Mutter/Vater-Kind - 8. Handhabung und Lagerung von Arbeitsmitteln, Waren und Prüfmitteln 8. Handhabung und Lagerung von Arbeitsmitteln, Waren und Prüfmitteln Verbindliche A Wird eine sachgerechte Handhabung und Lagerung von für die ienstleistung notwendiger Materialien, technischen Geräten und Verbrauchsmaterialien Wird die Umsetzung der Medizinproduktbetreiberverordnung Wird das ühren von Wartungsbüchern 9. xterne Qualitätssicherung 9. xterne Qualitätssicherung A Wird die Teilnahme an gesetzlich vorgeschriebenen externen Qualitätssicherungsverfahren (Struktur-, Prozess-, rgebnisqualität) Werden eine systematische Vorbereitung, egleitung und Nachbereitung externer Prüfungen Werden die rgebnisse aus der externen Qualitätssicherung analysiert? Werden Konsequenzen (Ableitungen von rungsmaßnahmen) dokumentiert? Werden die estlegungen zu den rgebnisauswertungen dokumentiert? Wird die Informationsweitergabe an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern G Wird die externe Überprüfung und ewertung im einrichtungsinternen Qualitätsmanagement berücksichtigt und Verbindliche Seite 9 von 9

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