HANDWERK AKTUELL. Offizielles Organ der Kreishandwerkerschaft Duisburg. In diesem Heft:

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1 HANDWERK AKTUELL Offizielles Organ der Kreishandwerkerschaft Duisburg In diesem Heft: Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schulhoff ist verstorben LGH Jubiläen Unternehmerseminar Handwerkskammer Düsseldorf BZB Wettbewerb Sterne des Handwerks Veranstaltungen IKK classic UFH Die Betriebsbörse Finanzen Recht Steuern Innungsnachrichten 3 14

2 2 HANDWERK AKTUELL Inhalt Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schulhoff ist verstorben 2 Meinungsaustausch 3 LGH 3 Jubiläen 4 Seminar 5 Handwerkskammer Düsseldorf 6 BZB 7 Wettbewerb 8 Veranstaltungen 9 IKK classic 9 UFH 10 Die Betriebsbörse 10 Finanzen 12 Recht 14 Steuern 18 Innungsnachrichten 19 Impressum HANDWERK AKTUELL Offizielles Organ der Kreishandwerkerschaft Duisburg Herausgeber und Verlag: Kreishandwerkerschaft DU Düsseldorfer Straße Duisburg Telefon (02 03) Fax (02 03) Redaktion: Lothar Hellmann Stefan Piel Bodo H. Oppenberg Heinz-Jürgen Hippler Nadine Berger GFW Duisburg Andreas Otten Dr. Frank Bruxmeier Anzeigen: Kreishandwerkerschaft Duisburg und Oppenberg Druck + Verlag GmbH Druck: Oppenberg Druck + Verlag GmbH Kardinal-Galen-Straße Duisburg Telefon (02 03) Fax (02 03) Der Bezugspreis ist durch den Mitgliedsbeitrag an die Kreishandwerkerschaft Duisburg abgegolten. z. Z. gilt Preisliste vom Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schulhoff ist verstorben Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schulhoff ist tot. Der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf und Präsident des Nordrhein- Westfälischen Handwerkstags verstarb am 17. Februar 2014 im Alter von 74 Jahren nach schwerer Krankheit in Düsseldorf. Mit Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schulhoff verliert die Handwerkskammer Düsseldorf und die Landeshandwerksorganisation ihren führenden Repräsentanten. Der Düsseldorfer Handwerksunternehmer, Politiker, Nationalökonom und Hochschullehrer war eine der prägendsten Persönlichkeiten des Deutschen Handwerks, als leidenschaftlicher Verfechter der Sozialen Marktwirtschaft, Demokrat und Europäer über das Handwerk hinaus und über Parteigrenzen hinweg hoch wertgeschätzt. Zu den markantesten Erfolgen Schulhoffs in seiner elfjährigen Amtszeit als Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf (seit ) und seines neunjährigen Wirkens als Präsident des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstags (NWHT; seit ) gehört sein vehementes Eintreten für mehr Verantwortungsethik in der Wirtschaft, namentlich eine Stärkung des Haftungsprinzips für angestellte Manager. Mit einer bereits im Jahr also deutlich im Vorfeld der Finanzkrise - begonnenen, breit wahrgenommenen Serie von Vorträ- Zur Vita: Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schulhoff (* ) leitete nach Abitur, Berufsausbildung zum Installateur und Ingenieur sowie Universitätsstudium zum Diplom-Volkswirt seit 1969 als Geschäftsführender Gesellschafter in Düsseldorf einen der größten Betriebe der SHK-Branche am Mittleren Niederrhein: das Familienunternehmen G. Schulhoff GmbH & Co KG, sowie die Firma Schulhoff Ingenieur Planung GmbH. Prof. Dr. h.c. Schulhoff gehörte zwischen 1983 und Jahre als Abgeordneter und profilierter Mittelstandspolitiker (Mitglied im Finanzausschuss, Obmann seiner Partei im Ausschuss für Post und Telekommunikation) dem Bundestag an. Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schulhoff war im Jahr 2001 zum Vizepräsidenten und zum in das Amt des Präsidenten der Handwerkskammer für den Regierungsbezirk Düsseldorf inne ( Unternehmen, Beschäftigte) gewählt worden. Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schulhoff war ferner ein erfolgreicher Kommunalpolitiker in der Landeshauptstadt Düsseldorf, 13 Jahre lang als Kreisvorsitzender der Düsseldorfer CDU, für die er von 1969 bis zuletzt als stv. Fraktionsvorsitzender - dem Rat der Stadt angehörte. Das breit gespannte berufliche und politische Engagement Wolfgang Schulhoffs schließt außerdem eine mehrjährige Tätigkeit als Hochschullehrer für Volkswirtschaftslehre und Kuratoriumsvorsitzender (2000 bis 2011) der Hochschule Mittweida/ University of Applied Science ein. Der Nationalökonom war Träger des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland und des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen sowie des Goldenen Verdienstkreuzes der Republik Polen und Ehrendoktor der Universität Gabrovo, Bulgarien. Wolfgang Schulhoff hinterlässt Frau und zwei erwachsene Kinder. gen und Essays, Podiumsveranstaltungen und medienöffentlichen Auftritten trug Prof. Dr. h.c. Schulhoff maßgeblich dazu bei, dass auf Grund einer Bundesratsinitiative der nordrheinwestfälischen Landesregierung die Bundesregierung im Sommer 2009 eine Verschärfung des Aktienrechts im Bundestag durchsetzte. Auch seine offensive Haltung gegen eine um sich greifende Konsumentenorientierung am billigsten Preis statt an der Qualität des Angebots fand großen öffentlichen Widerhall und Unterstützung. Im Mittelpunkt der Interessenvertretung für das Handwerk standen jedoch die Wettbewerbsstellung des inhabergeführten Mittelstands und der Ausbildungsbeitrag des Handwerks für Wirtschaft und Gesellschaft, um dessen Zukunftsfestigkeit und politische Anerkennung er wirkungsvoll rang. Prof. Dr. h.c. Schulhoff vertrat vehement das Postulat eines Mehr an unternehmerischer Freiheit auf der Basis persönlicher Verantwortung des Inhabers, ohne den Staat aus seiner Aufgabe der Gewährleistung förderlicher Rahmenbedingungen zu entlassen. Konkret gehen markante Erleichterungen für das Handwerk im NRW-Vergaberecht sowie eine Verbesserung der politischen Mitgestaltung durch die Handwerksvertretung auf Wolfgang Schulhoff zurück. Zuletzt war Schulhoff am 16. Juli 2013 zum Vorsitzenden eines neu eingesetzten Mittelstandsbeirats der Landesregierung gewählt worden. Als Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf und der Landeshandwerksvertretung NWHT prägte Prof. Dr. h.c. Schulhoff sowohl den Ausbildungskonsens NRW als auch die Entwicklung der Gründungsoffensive NRW maßgeblich mit. Politischen Bestrebungen aus Berlin oder Brüssel, das duale System der Berufsausbildung und das Meistersystem zu beschädigen, stellte Schulhoff sich in Wort

3 HANDWERK AKTUELL 3 und Schrift stets energisch entgegen. Ein fraktionsübergreifendes Votum aller großen demokratischen Parteien im Düsseldorfer Landtag zugunsten des Meistervorbehalts noch am 18. Dezember sowie die pointierte Verankerung der dualen Berufsausbildung und der Meisterpflicht im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung wurzeln stark in Schulhoffs beharrlichem Werben um einen angemessenen Qualifizierungs- und Qualitätsbegriff als den Markenkern des Handwerks. Einen wichtigen Ausdruck fand Schulhoffs Ringen um ausreichend qualifizierten Nachwuchs ferner in der von der Handwerkskammer Düsseldorf lancierten bundesweiten Imagekampagne des Handwerks Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan. Die Sorge um eine Abkehr von Politik und Wirtschaft von den Grundsätzen einer sozialmarktlichen Wirtschaftsverfassung veranlassten den Kammerpräsidenten Schulhoff im Jahr 2008 zur Einrichtung eines Kompetenzzentrums Soziale Marktwirtschaft bei der Handwerkskammer, das sich vor allem in der veranstaltungsreihe Röpke-Symposium in den Jahren seither mit starker Außenwirkung mit relevanten ordnungspolitischen und sozialethischen Herausforderungen für ein mittelstandsgeprägtes Wirtschaftsgefüge befasst hat. Auch diese Initiative des verstorbenen Präsidenten fußte letztlich in der geistigen Grundhaltung, das Handwerk weg vom Katzentisch in die Mitte des Diskurses der Gesellschaft und der Sozialen Marktwirtschaft zu führen. Prof. Dr. h.c. Schulhoff wusste sein forderndes ehrenamtliches Engagement für das Handwerk bis zuletzt mit den Aufgaben als Handwerksunternehmer, Familienvater und breit gefächerten kulturellen, Bildungs- und sozialen Aktivitäten in verantwortlicher Position zu verbinden. Von 1994 an lehrte Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schulhoff Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik Mittweida und stand ab 2000 und bis 2011 dem Kuratorium der Hochschule vor. Die Stiftung Museumsinsel Hombroich (Neuss) leitete er als Vorsitzender des Vorstandes seit Im Dezember 2012 war Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schulhoff durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mit dem Verdienstorden des Landes NRW ausgezeichnet worden. Prof. Dr. h.c. Schulhoff war Träger des Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (2007). Auch über die deutschen Staatsgrenzen hinaus fand Prof. Dr. h.c. Schulhoffs Wirken als leidenschaftlicher Europäer und Mahner für bildungs-, ordnungs- und finanzpolitische Reformen in EU-Mitgliedsstaaten hohe Anerkennung. Für seine Verdienste um die Völkerverständigung war der Nationalökonom im Juni 2013 mit dem Großen Verdienstkreuz der Republik Polen geehrt worden. Die bulgarische Universität Gabrovo verlieh ihm nur zwei Monate später die Ehrendoktorwürde. Seiner Partei, der CDU, blieb der Finanz- und Mittelstandspolitiker auch nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag, dem er von 1983 bis 2002 als Abgeordneter des Wahlkreises Düsseldorf-Nord angehörte, und seiner Zeit als Kreisvorsitzender in Düsseldorf ( ) und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Düsseldorfer Rat ( ) als gesuchter Ratgeber eng verbunden. Die Handwerkskammer Düsseldorf und der Nordrhein-Westfälische Handwerkstag betrauern den Verlust ihres so prägenden Präsidenten, eines Citoyen, Humanisten und weltbürgerlichen Rheinländers und Düsseldorfers mit universeller, nicht zuletzt großer Herzens- Bildung. Besuchen Sie uns im Internet: Meinungsaustausch Oberbürgermeister Link hatte die Repräsentanten des Handwerks am um 07:30 Uhr zum Frühstück geladen. Ziel des Oberbürgermeisters war es, in entspannter Atmosphäre von den Obermeistern der Duisburger Innungen zu erfahren, wo den Handwerkern der Schuh drückt? Kreishandwerksmeister Dipl.-Ing. Hellmann sowie die Obermeister Blastik, Oppenberg, Hämmerling, Scheelen, Cordes, Schröers, Lobreyer, Figura, Levc, Berger, Lang sowie Hauptgeschäftsführer Piel waren der Einladung des Oberbürgermeisters gefolgt. Und tatsächlich, in angenehm entspannter Atmosphäre konnten die Teilnehmer bei einem gut vorbereiteten Frühstück ihre Meinungen austauschen über: Arbeitsplätze und Arbeitslosigkeit LGH Frühstück beim Oberbürgermeister Ländermerkblatt Arbeiten in den Niederlanden aktualisiert Die Niederlande sind als Nachbarland zu Nordrhein-Westfalen traditionell der Handelspartner Nr.1. Das lässt sich auch für das Handwerk in NRW bestätigen: In den Top-Ten der Länderschwerpunkte in Außenwirtschaftsberatungsanfragen lagen im abgelaufenen ZIH-Projekt die Niederlande mit einem Anteil von 42% unangefochten auf Platz 1. Grund genug auch im Folgeprojekt, ZIH 2.0, den Bedarf an Informationen zu Zugangsvoraussetzungen für das Handwerk in den Niederlanden zu stillen. Deswegen hat die ZIH 2.0 ihr Ländermerkblatt Arbeiten in den Niederlanden überarbeitet. Das Merkblatt zeigt auf, Ausbildungsplätze und Jugendarbeitslosigkeit Bau- und Strassenbauaufträge der Stadt Duisburg Vergabeverhalten der Stadt Duisburg bei öffentlichen Ausschreibungen Tochtergesellschaften IMD und GfB Kosten der Zuwanderung von osteuropäischen EU- Bürgern leere Kassen der Stadt Duisburg mit der Folge, dass Fördermittel wegen des Eigenanteils der Stadt Duisburg nicht abgerufen werden können usw. Oberbürgermeister Link regte an, die Gespräche demnächst unter Hinzuziehung von Baudezernent Tum und der Organisationschefin des Rathauses, Frau Kluge, fortzusetzen. welche formalen Voraussetzungen für das Arbeiten im Nachbarland gelten, weist auf Besonderheiten bei Elektround Gasinstallationen sowie im Kälteanlagenbau hin und enthält die Bestimmungen hinsichtlich Steuern und Sozialversicherung. Zudem werden die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Ausschreibungen in den Niederlanden dargestellt. Die Anlagen bestehen aus wichtigen Formularen für das Arbeiten in den Niederlanden. Die Broschüre kann als pdf-dokument bei Claudia Witte-Martinez kostenfrei bestellt werden; Tel.: 0211/ oder

4 4 Jubiläen 75-jähriges Firmenjubiläum: Jakob Mertens GmbH tens das passende Gelände für seine Firma. Im April 1956 bestand Horst Mertens seine Meisterprüfung und trat als Jungmeister in den Betrieb ein. Zur gleichen Zeit legte Dieter Mertens nach der Lehre im elterlichen Betrieb die Gesellenprüfung ab und bestand 1961 seine Meisterprüfung. Als Ergänzung zum Dachdeckerbetrieb wurde 1957 ein HANDWERK AKTUELL Handelsunternehmen für Bedachungsmaterialien gegründet. Im November 1961 verstarb plötzlich der Firmengründer Jakob Mertens und seine Söhne Horst und Dieter übernahmen den Betrieb. Seit 1981 ist auch Jürgen Mertens in dritter Generation im Betrieb tätig. Wir gratulieren zum 75-jährigen Jubiläum. 25-jähriges Dienstjubiläum Am 20. Februar 2014 konnte die Firma Jakob Mertens GmbH ihr 75-jähriges Firmenjubiläum feiern. Jürgen Mertens, Firmeninhaber in dritter Generation, konnte die Glückwünsche entgegennehmen. Die Firma Jakob Mertens wurde im Jahre 1939 von Herrn Jakob Mertens gegründet. Die Geschäftsgründung stand zunächst unter keinem guten Stern, da im September 1939 der 2. Weltkrieg ausbrach und der Firmengründer bis zum Ende des Krieges als Soldat eingezogen wurde. Nach dem 2. Weltkrieg galt es zunächst, enorme Schwierigkeiten zu überwinden - Duisburg war - wie fast alle Städte Deutschlands - ein riesiger Trümmerhaufen - aber der Wiederaufbau nahm zunehmend an Fahrt auf und mit diesem wuchs auch die Belegschaft der Firma Mertens. Schon 1947 begann Horst Mertens als erster Lehrling nach dem Krieg eine Lehre im elterlichen Betrieb war der Dachdecker- und Klempnerbetrieb bereits auf 30 Mitarbeiter angewachsen. Auf der Weißenburgstraße in Rheinhausen fand Jakob Mer- 25. Dienstjubiläum bei der Kreishandwerkerschaft Duisburg feierte Herr Ludwig Müller. Seit dem 20.Februar 1989 ist Herr Müller für die Ausbildung der Bürokaufleute des Handwerks im Bildungszentrum Handwerk Duisburg zuständig. Mit viel Engagement sorgt Ludwig Müller seit all den Jahren dafür, dass der kaufmännische Nachwuchs im Handwerk perfekt auf das Berufsleben vorbereitet wird. Während einer kleinen Feier im Kreis seiner Kollegen erhielt Herr Müller viel Anerkennung und Dank für seine langjährige Tätigkeit ausgesprochen. Eine Urkunde der Handwerkskammer Düsseldorf und die dazugehörige Ehrennadel wurde Herrn Müller vom Vorstand der Kreishandwerkerschaft Duisburg verliehen. Besuchen Sie uns in unserem Energiesparcenter Automatisierungstechnik Elektrotechnik Informationstechnik Theodor-Heuss-Straße Duisburg Telefon (02 03) Fax (02 03)

5 HANDWERK AKTUELL 5 Auf der Erfolgsleiter weiter nach oben Unternehmerseminar der Kreishandwerkerschaft Duisburg Sie leiten einen Handwerksbetrieb oder ein anderes mittelständisches Unternehmen und wollen auf der Erfolgsleiter immer weiter nach oben steigen? Unser Unternehmerseminar führt Sie an nur vier Samstagen an die für Ihr Unternehmen wichtigen Themen heran und entwickelt mit Ihnen umsetzbare Lösungen. Zusätzlich verleiht die Kreishandwerker- mit der Bezeichnung Geprüftes Unternehmen. Wir bieten diese Seminarreihe, mit der Sie das Handwerkszeug zur Selbsteinschätzung Ihres Unternehmens und Ihres Handlungsbedarfs erhalten, für Mitglieder der Kreishandwerkerschaft Duisburg für Euro, für Nichtmitglieder für Euro, jeweils zzgl. MwSt an. Info und Anmeldung: Kreishandwerkerschaft Duisburg Geschäftsführer Dr. Frank Bruxmeier Telefon: +49 (203) Start: April 2014

6 6 HANDWERK AKTUELL Handwerkskammer Düsseldorf Fahrtkosten bequem und zuverlässig kalkulieren Neue App X-Route unterstützt Handwerker und Auftraggeber Entwickelt mit der Handwerkskammer Düsseldorf Schulhoff: Eine regelmäßige Ursache für Streit mit Kunden dürfte passée sein Wie berechnen sich die Fahrtkosten, die auf der Rechnung eines Handwerkers auftauchen? Immer wieder führt diese Frage zu Unklarheiten und Missverständnissen beim Auftraggeber. Unterstützung bei der Kalkulation von Fahrtkosten bekommen Handwerker und Dienstleister nun mit der App X-Route flexibel, schnell und komfortabel. Die Gesetzeslage ist eigentlich klar: Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs von 1991 sind Fahrtzeiten von Handwerkern als Arbeitszeiten anzusehen. Und im Jahr 2012 entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf, dass bei Aufträgen mit einem Zeitaufwand von wenigen Stunden Kosten für Fahrtzeit (einschließlich Rüst- und Parkplatzsuchzeiten) sowie anteilige Fahrzeugkosten dem Kunden in Rechnung gestellt werden dürfen. Dabei können Fahrtzeiten kilometergenau, Fahrzeugkosten pauschal geltend gemacht werden. Praktiker wissen: Häufig kommt es über die Höhe und das Zustandekommen der Kosten zum Streit. Auch ich habe täglich mit diesem Thema zu tun und weiß um die Notwendigkeit einer praktischen und zuverlässigen Berechnungsmöglichkeit, erklärt der Oberhausener Metallbauermeister Ralf Kramer, der Ideengeber für die App, die in enger Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Düsseldorf entwickelt wurde. Betriebsberater Hubert Kersting prüfte die Kalkulationsgrundlagen und Kammer-Justiziar Manfred Steinritz die rechtliche Unbedenklichkeit, insbesondere mit Blick auf Schutzrechte Dritter. Metallbauunternehmer Ralf Kramer zog außerdem die Werbeagentur KOCH ESSEN Kommunikation + Design hinzu. Deren Spezialisten für Gestaltung und Programmierung von Softwarelösungen für mobile Endgeräte sorgten für eine klare Funktionalität und eine prägnante Optik. Außerdem gaben sie der App ihren Namen: X- Route. Verlässliche Kalkulation hilft Streit vermeiden Und so funktioniert das Tool: Der Nutzer gibt Start- und Zieladresse ein. Basierend auf den Daten von Google Maps werden Entfernung und Fahrtzeit berechnet. Es folgt die Eingabe, ob es sich um eine organisierte Fahrt im Rahmen der Tagestour handelt, die zu 30 Prozent auf den Kunden umgelegt wird, oder um einen Notfalldienst, bei dem Hin- und Rückfahrt einzeln abgewickelt und voll in Rechnung gestellt werden. Anhand des zuvor individuell hinterlegten Stundensatzes und des genutzten Fahrzeugs rechnet die App diese Daten dann in Fahrtkosten um. Und weil bei der Arbeit eines Installateurs ein anderes Fahrzeug im Einsatz ist als etwa bei einem Dachdecker, bietet die App die Wahl zwischen vier unterschiedlichen Fahrzeugklassen ebenso wie die Möglichkeit einer individuellen Eingabe. Das Berechnungsergebnis lässt sich per Mail versenden und im Rahmen eines Angebots an den Kunden weiterleiten. So wird dieser schon im Vorfeld des Arbeitsauftrags schriftlich über die Fahrtkosten informiert auf diese Weise lässt sich Konfliktpotenzial vermeiden. Außerdem können alle Daten archiviert werden. Die App berücksichtigt die aktuelle Rechtsprechung. Regelmäßige Updates sorgen dafür, dass das Tool jederzeit auf dem neuesten Stand ist. Die Neuerung wird Handwerksunternehmen und ihren Auftraggebern die ersehnte Kostentransparenz verschaffen und dadurch eine regelmäßige Streit-Ursache in den Kundenbeziehungen in den Hintergrund rücken. Der Fahrtkostenkalkulator ist ein Meilenstein im Sinne der Transparenz für Verbraucher, würdigt Kammerpräsident Prof. Wolfgang Schulhoff die Entwicklung. X-Route ist seit 1. Dezember 2013 im App Store von Apple für iphone und ipad sowie bei Google Play für Android-Betriebssysteme erhältlich. Das professionelle Werkzeug für fünf Berechnungen pro Tag kostet 8,99, die als Betriebsausgaben steuerlich geltend gemacht werden können. Mitglieder der Handwerkskammern erhalten ohne Aufpreis eine Premium-Version für eine unbegrenzte Zahl an Berechnungen. Abfallrecht: Handwerkskammer Düsseldorf wendet neues Bürokratieungetüm ab Schulhoff: Qualifizierungs- und Erlaubniszwang für Abfalltransporte hätte Milliardenkosten ausgelöst Jede mitgenommene Umverpackung einer Baustofflieferung, jeder Eimer nicht komplett verbrauchter Farbe und jegliches Abbruchmaterial sollten aus der alltäglichen Fahrt einer Handwerksfirma von der Baustelle einen erlaubnis- oder anzeigepflichtigen Vorgang der Abfall-Entsorgung machen. Dazu sollten Inhaber und Betriebsleiter besondere Nachweise zur Fachkunde und zur Zuverlässigkeit erbringen. Diese bürokratische Hölle drohte nach Plänen der EU-Kommission für das Abfallrecht der Mitgliedsländer. Die Handwerkskammer Düsseldorf, aufgrund der in ihrem Zentrum für Umwelt und Energie in Oberhausen gebündelten Fachkompetenz vom Zentralverband des Deutschen Handwerks im na- tionalen Beteiligungsverfahren zur Reform des Kreislaufwirtschaftsgesetzes hinzugezogen, konnte Schlimmeres verhindern. Eine am in Kraft tretende Rechtsverordnung zur Konkretisierung des bereits vor zwei Jahren novellierten Kreislaufwirtschafts-Gesetzes entlässt sogenannte wirtschaftliche Unternehmen aus der Erlaubnispflicht für den Transport gefährlicher Abfälle. Diese unterliegen dann nur noch einer einmaligen Anzeigepflicht genauso wie die Beförderer nichtgefährlicher Abfälle. Auch kostenträchtige Fortbildungen zum Fachkundenachweis sind damit vom Tisch. Mit der vereinfachten Anzeige werde den Behörden eine ausreichende Kontrollmöglichkeit der Firmen

7 HANDWERK AKTUELL 7 BZB Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) in Krefeld haben jetzt das Heft der Nachwuchssuche in die Hand genommen und bieten mit dem Projekt Berufsstart Bau jungen Leuten die Chance auf eine betriebliche Ausbildung. Über eine Einstiegsqualifizierung mit Wechsel zwischen Qualifizierung im Ausbildungszentrum und betrieblichen Praktika auf Baustellen können bisher unversorgte und ausbildungsplatzsuchende Jugendliche und junge Erwachsene den an die Hand gegeben, informierte der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schulhoff, am Donnerstag in der Landeshauptstadt die Öffentlichkeit. Der gesamte Handwerkssektor in Deutschland hätte andernfalls einen kaum zu leistenden Papierkrieg um Transportfahrten mit Mengenresten beginnen müssen. Dies hätte dem beschäftigungsintensivsten aller Wirtschaftsbereiche Mehrkosten p.a. in Höhe von 1,3 Milliarden Euro beschert. So haben es die Entsorgungsexperten um den Stellvertretenden Leiter des UZH, Dr. Volker Becker, errechnet. Stattdessen müssen nun ausschließlich Unternehmen, die gewerbsmäßig Abfälle befördern, einen Fachkundenachweis erbringen. Sofern sie auch Sondermüll transportieren, müssen gewerbsmäßige Abfallbeförderer ihre Schulungsnachweise alle drei Jahre erneuern und einen gesonderten Versicherungsschutz nachweisen, um die behördliche Beförderungserlaubnis zu erhalten. Dies betrifft jedoch lediglich einen kleinen Teil der mehr als einhundert Handwerksbranchen, und auch die nur unter speziellen Voraussetzungen: Im Wesentlichen sind dies Abbruchfirmen, die imprägnierte Hölzer und bestimmte Dämmmaterialien beseitigen, Elektrotechnik- und SHK-Betriebe, die asbestbelastete Nachtspeicheröfen entfernen und auf Baustellenreinigung spezialisierte Gebäudereiniger, präzisierte Kammer-Experte Becker. In den meisten Fällen werden aber auch diese Handwerker eigene Abfälle befördern, so dass die Abfalltransporte nicht als gewerbsmäßig eingestuft werden. Eine administrative Baustelle bleibt allerdings noch abzuräumen: Für den Transport von Sonderabfällen hat der Gesetzgeber quasi in letzter Minute noch eine Art Beförderungsdokument vorgesehen, welches nach derzeitigem Sachstand mitzuführen ist und die Abfälle nach Art, Menge und Entsorgungsweg beschreibt. Im Schulterschluss mit der Kammer setzt sich das NRW- Umweltministerium aber dafür ein, diese Regelung nicht auf handwerkliche Kleinmengentransporte anzuwenden. Bund und Länder verhandeln derzeit über eine Umsetzungshilfe, welche die behördliche Vollzugspraxis dann genau festlegen soll. Die ab 1.6. für Handwerksbetriebe geltenden Regelungen für die Abfuhr von Abfall im Internet: Projekt Berufsstart Bau Nachwuchs gesucht! Einstieg in eine 2- oder 3-jährige betriebliche Ausbildung im Baugewerbe schaffen. Die Bildungszentren des Baugewerbes unterstützen interessierte Jugendliche und junge Erwachsene und Nachwuchs suchende Betriebe, zueinander zu finden. Seit Januar 2014 können Teilnehmer mindestens 6 Monate zeigen, ob sie für eine Ausbildung geeignet sind. Sie erhalten in dieser Zeit sogar eine monatliche Praktikumsvergütung. Die Umsetzung findet im Wechsel zwischen betriebli- chen Anteilen und Phasen im BZB statt. Während des gesamten Praktikums erfolgt eine sozialpädagogische Betreuung durch das BZB, um sowohl die Jugendlichen als auch die potentiellen Ausbildungsbetriebe zu unterstützen. Ziel ist es, dass die Betriebe die potenziellen Auszubildenden kennenlernen und die Teilnehmer ihre praktischen und theoretischen Kenntnisse ausbauen. Hierbei engagieren sich Stützlehrer, pädagogische Fachkräfte und die Ausbilder der BZB. Wenn alles gut läuft, kann die betriebliche Ausbildung starten. Und dann steht einer Karriere in der Bauwirtschaft nichts BZB Baujob-Casting 2014 mehr im Wege! Ob Facharbeiter oder Geselle oder sogar weiter zum Vorarbeiter, Polier oder Handwerksmeister, alles ist möglich! Ab sofort können sich interessierte Jugendliche bei den Bildungszentren des Baugewerbes über das Projekt informieren und sich bewerben. Betriebe des Baugewerbes, die bei der SOKA BAU registriert sind, können sich bei Interesse ebenfall bei den BZB melden und informieren. Ihr Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Markus Crone Leiter BZB Krefeld Tel.: Unter dem Motto Entdecke Dein Talent findet in den Osterferien im BZB Wesel wieder ein Baujob-Casting für alle diesjährigen Schulabgänger statt, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Wer sich für das Bauhandwerk interessiert, dem bietet das Baujob-Casting die Chance, sich für einen Ausbildungsplatz zu empfehlen. In den letzten Jahren konnten erstaunlich viele Ausbildungsplätze in einem der 12 interessanten und vielfältigen Bauberufe besetzt werden. Besonders erwähnenswert daran ist, dass weit über 200 junge Leute über das Baujob-Casting zu ihren Ausbildungsplätzen gekommen sind. Die Teilnehmer bilden Teams und bearbeiten eine typische Baustellensituation: Planen, gemeinsam anpacken und handwerken, das ist gefragt. Du sollst zeigen, was in Dir steckt! Wir wollen Euch neugierig machen und motivieren, mit anderen im Wettstreit gute Leistungen zu zeigen. Unsere Ausbilder schauen es sich kritisch an und werden jedem Teilnehmern empfehlen, welcher Beruf am Bau der Richtige für ihn ist. Montag, bis Donnerstag, BZB Wesel, Am Schepersfeld 33a Betriebsinhaber, die einen Auszubildenden suchen, sind herzlich eingeladen, sich direkt vor Ort einen Eindruck von den Teilnehmern zu machen. Die Teilnahme am Baujob-Casting ist kostenfrei. Den Flyer und die Anmeldung findest Du unter: news/bzb-baujob-casting Bei Fragen wende Dich an BZB Wesel Franziska Bauer Tel.: Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) sind ein leistungsstarker Bildungsdienstleister, dessen Mitgliedsinnungen des Bauhauptgewerbes Baubetriebe im gesamten Regierungsbezirk Düsseldorf repräsentieren. Die BZB Akademie ergänzt mit einer breiten Palette von mehr als 200 Lehrgängen, Seminaren und Meisterschulen das Tätigkeitsgebiet der Bildungszentren Krefeld, Düsseldorf und Wesel, das in der Hauptsache aus der überbetrieblichen Unterweisung von derzeit Lehrlingen in den Bauberufen besteht. Hinzu kommen Berufsorientierung für Schüler, berufsvorbereitende Lehrgänge für arbeitslose Jugendliche mit dem Ziel der Vermittlung in nachfolgende Ausbildungsverhältnisse sowie Trainings- und Qualifizierungsmaßnahmen in Bauberufen.

8 8 HANDWERK AKTUELL Wettbewerb Mit glänzenden Ideen Kundenherzen erobert Die Metzgerei Der Ludwig aus Schlüchtern ist der Stern des Handwerks Unter 20 Finalisten wählte eine Expertenjury aus Marketing und Handwerk den hessischen Traditionsbetrieb zum Wettbewerbssieger. Im Mittelpunkt der diesjährigen Kür zum Stern des Handwerks stand das Thema Kundenbindung. Insgesamt 128 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Gewerken aus ganz Deutschland hatten sich mit ihren innovativen Konzepten beworben. Wichtigste Kriterien für den Juryentscheid waren neben der Originalität der Idee auch die Professionalität der Umsetzung und der messbare Erfolg der Maßnahme. Die Fleischerei Der Ludwig überzeugte die Jury mit ihrer konsequenten emotionalen Kundenbindung über alle Kanäle: Von der Ansprache im Ladengeschäft über Online-Shop Kundenkochkurs bei Der Ludwig und Social Media bis hin zu speziellen Events, einem Kundenclub und einer gläsernen Produktion. Dabei stehen bei Der Ludwig immer das Handwerk und die Produkte im Mittelpunkt der Maßnahmen. So hat sich der Betrieb mit über 100- jähriger Unternehmensgeschichte konsequent eine solide Marktstellung und das Vertrauen seiner Kunden erarbeitet, das ihm selbst im schwierigen Wettbewerbsumfeld mit Discountern und Lebensmittelskandalen jährlich wachsende Umsätze beschert. Insgesamt hat der Wettbewerb gezeigt, wie kreativ und über welch breites Spektrum Handwerksbetriebe Kundenbindung betreiben, so die Jury-Vorsitzende Prof. Birgit Ester vom Institut für Technik der Betriebsführung (itb) in Karlsruhe. Von der klassischen Kundenkarte bis zum individualisierten Seminarangebot sei alles dabei gewesen. Besonders schön war zu beobachten, dass immer öfter verschiedene Instrumente aufeinander abgestimmt und in ein Gesamtkonzept integriert wer-den, freut sich Ester. Der Fokus liegt zudem immer stärker auf Maßnahmen zur emotionalen Bindung der Kunden. Preiswettbewerbe werden höchstens als untergeordnetes Element ins Komplettpaket mit aufgenommen. Spannend sei auch die zunehmende Integration neuer Medien: neben den schon etablierten Facebook-Auftritten werden zum Beispiel kundenindividuelle Informationen wie die Fortschritte eines Auftrags in der Daten-Cloud zur Verfügung gestellt. Die Expertin sieht zudem noch einen positiven Nebeneffekt der betrieblichen Bemühungen um die emotionale Bindung der Kunden: Die Vielfalt und die Kreativität der Maßnahmen dürften nicht nur bei den Kunden gut an-kommen, sondern auch für die beteiligten Mitarbeiter eine Bereicherung ihrer Arbeit darstellen. Die offizielle Preisverleihung findet am 13. März im Rahmen der diesjährigen Internationalen Handwerksmesse in München statt. Betriebsinhaber Dirk Ludwig erhält dort auch die Schlüssel zu seinem neuen Mercedes-Benz Vito, der von Wettbewerbspartner Mercedes- Benz Vertrieb Deutschland als Hauptgewinn ausgelobt wurde. Der Wettbewerb Sterne des Handwerks wird seit 2009 veranstaltet. Er steht unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk und wird seit jeher vom Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland gefördert. Mit seinen jährlich wechselnden Schwerpunktthemen hat sich der Wettbewerb zu einem Indikator für aktuelle Trends im Marketing von Handwerksbetrieben entwickelt und unterstreicht jedes Jahr aufs Neue die Kreativität, Innovationsfreude und Vielfalt des deutschen Handwerks. Weitere Informationen zum Wettbewerb:

9 HANDWERK AKTUELL 9 Veranstaltungen 4. TTH-Forum: 3D # Daten Digital - Drucken - Schichtweise erfolgreich Der 3D-Druck, die dritte industrielle Revolution: So oder ähnlich werden seit einiger Zeit die additiven Fertigungsverfahren gefeiert. Mit dem unter dem populäreren Begriff 3D-Druck bekannten Produktionstechnologien verbinden Unternehmen, Politiker, Medien und Privatpersonen unzählige Möglichkeiten für Handwerk, Industrie, Medizin etc. Obwohl diese seit den 80er Jahren unter dem Begriff Rapid Prototyping bekannt sind, erfahren sie seit kurzem durch den Einsatz von kostengünstigen 3D-Druckern einen Aufschwung. In Kombination mit der Vernetzung von technikaffinen, kreativen Köpfen auf der ganzen Welt scheint es tatsächlich so, als könnte der 3D-Druck die propagierte Revolution einleiten. Doch welche Potentiale bieten die generativen Fertigungsverfahren tatsächlich? Ist es eher ein Medien-Hype oder doch eine Revolution? Und wie können Handwerksunternehmen davon profitieren? Das diesjährige 4. TTH-Forum wirft sein Schlaglicht auf den 3D-Druck, lässt Wissenschaftler ebenso wie Anwender zu Wort kommen und erläutert, was es mit FabLabs, DIY und gedruckten Nudeln auf sich hat. Der TTH freut sich, mit Ihnen am 4. April 2014 Schicht für Schicht die Geheimnisse des 3D-Drucks aufzudecken. Veranstaltungsort: Handwerkskammer zu Köln, Heumarkt 12, Köln. Anmeldungen nimmt Beate Lenz gerne entgegen, Tel.: 0211/ , lgh.de. Ein Zeichen für den Klimaschutz Zimmerer und Dachdecker für den Klimaschutz Große Mitmach-Aktion STOP CO2 in Köln In einer öffentlichkeitswirksamen Aktion am 19. Februar 2014 vor dem Kölner Dom bildeten rund 300 Zimmerer und Dachdecker in Kluft den Schriftzug STOP CO2. Eine Kamera filmte dies aus großer Höhe. Das Dachdecker-und Zimmererhandwerk leisten einen großen Beitrag zum Klimaschutz. So werden durch den Holzbau in Deutschland jedes Jahr rund 14 Millionen m 3 Holz verbaut und somit 14 Millionen Tonnen CO 2 gebunden denn Holz ist ein Kohlenstoffspeicher und 1 m 3 bindet ziemlich genau 1 Tonne CO 2. Darüber hinaus ist der Holzbau eine sehr energieeffiziente Bauweise und reduziert nach seiner Erstellung durch einen geringen Heizwärmebedarf während der Gebäudenutzung die CO 2 -Emissionen nochmals deutlich. Insbesondere ältere Gebäude sind richtige Energieschleudern, denn hier dringt viel Wärme durch die Gebäudehülle, also durch Dach und Außenwände. Nach Untersuchungen der deutschen Energieagentur (dena) lassen sich an der Gebäudehülle bis zu 80 % des Energiebedarfs eines Einfamilienhauses einsparen. IKK classic In seiner Rede auf dem UN- Weltklimagipfel in Warschau im November 2013 betonte der damalige Bundesumweltminister Peter Altmaier, dass Deutschland zu seinen Klimaschutzzielen stehe und seine CO 2 -Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 senken werde, um 55 Prozent bis 2030 und um 80 bis 95 Prozent bis Um dies zu erreichen, sind von der Bundesregierung verschiedene Maßnahmen geplant, unter anderem ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand bis Dafür sind das Dachdecker-und Zimmererhandwerk verlässliche Partner. Beide Gewerke wollten mit der Aktion STOP CO 2 die Wichtigkeit und Dringlichkeit einer aktiven Klimaschutzpolitik unterstreichen und auf ihre wichtige Rolle dabei aufmerksam machen. Regionaldirektion Duisburg-Kleve-Wesel Neuer Regionalgeschäftsführer der IKK classic Bernd Walter ist seit dem 1. Januar 2014 neuer Regionalgeschäftsführer der Regionaldirektion Duisburg-Kleve-Wesel der IKK classic. Bernd Walter ist bereits 30 Jahre für die IKK tätig. Nach seiner Ausbildung und Weiterbildung zum Krankenkassenbetriebswirt übernahm der 49-jährige gebürtige Duisburger verschiedene Füh - rungs aufgaben innerhalb des Unternehmens. Von 2001 bis 2013 leitete er die Regional - direktion Düsseldorf-Neuss- Mettmann, seit Januar 2012 bereits kommissarisch auch die Regionaldirektion Duisburg- Kleve-Wesel. Als Krankenkasse des Handwerks ist es uns ein besonderes Anliegen, unsere Angebote und seiner Beschäftigten vor Ort zuzuschneiden. Darum ist es mir besonders wichtig, dem Handwerk und unseren Versicherten hier in der Region jederzeit als Gesprächspartner für alle Fragen rund um die Krankenkasse zur Verfügung zu stehen und ihnen einen besonderen Service zu bieten, so Bernd Walter. Die Regionaldirektion Duisburg-Kleve-Wesel. betreut mit 80 Mitarbeitern rund Versicherte. Mit rund 3,6 Millionen Versicherten ist die IKK classic die größte IKK und die sechstgrößte Krankenkasse in Deutschland. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dresden unterhält bundesweit neun Landesdirektionen, mehrere hundert Geschäfts- und Servicestellen und ist Arbeitgeber für rund Beschäftigte.

10 10 HANDWERK AKTUELL UnternehmerFrauen Handwerk Neues aus dem Steuerrecht Wie in den vergangenen Jahren stand das Seminar Neues aus dem Steuerrecht wieder auf dem Programm der Unternehmerfrauen. 10 Teilnehmerinnen freuten sich am 15. Januar 2014 auf die Ausführungen der Steuerberaterin Annegret Kienen. Die Krankenkassenbeitragssätze sind gleich geblieben wie im vergangenen Jahr. Die Höchstgrenze bei den Minijobs liegt nach wie vor bei 450,00 und der Minijob ist Rentenversicherungspflichtig. Allerdings kann sich der Arbeitnehmer schriftlich davon befreien lassen. Neben einer Hauptbeschäftigung ist nur ein Minijob möglich. Die Abgabe der Jahresmeldung ist neu geregelt und muss bis zum erfolgen. Elek- tronische Lohnsteuerabzugsmerkmale kurz ELSTAM verpflichtet die Arbeitgeber die Steuerdaten der Arbeitnehmer selbstständig und rechtzeitig über ein Portal abzuholen und in die Personalstammdaten einzupflegen. Bei der Abrechnung der Firmenwagenbenutzung ändert sich nichts. Bei Fahrten mit dem Privatwagen gilt im Reisekostenrecht, dass der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer bestimmt, welches die 1. Tätigkeitsstätte ist. Die Betriebsbörse Die Schenkungs- und Erbschaftssteuer steht im Moment auf dem Prüfstand und es bleibt abzuwarten, ob und welche Änderungen sich ergeben werden. Annegret Kienen informierte die Unternehmerfrauen auch in diesem Jahr kompetent und für den Laien verständlich. So konnte jede Teilnehmerin die eine oder andere steuerrechtliche Erkenntnis mit nach Hause nehmen. Betriebsvermittlungen Erfolg ist die Summe der richtigen Entscheidungen Von Frauen. Für Frauen. Sie sind... eine selbständige Unternehmerin, mitarbeitende Ehefrau/Partnerin oder Angehörige im Handwerk Sie suchen... Ansprechpartner mit gleichgelagerten Problemen Sie wollen...die Aufgabenvielfalt Ihres Alltags besser bewältigen Kommen Sie zu uns! Mit uns meistern Sie alle Ihre Aufgaben. Entscheiden Sie sich für eine Mitgliedschaft im Arbeitskreis UnternehmerFrauen im Handwerk Duisburg e.v. 1. Vorsitzende: Jutta Schmidt, Tel Geschäftsstelle: Kreishandwerkerschaft Duisburg, Tel , Herr J. Hippler Nächste Veranstaltung: Mitgliederversammlung mit Vortrag Der beste Weg zur Gesundheit ist der Fußweg Kreishandwerkerschaft Duisburg 8. April 2014, Uhr Anmeldungen: W. Adams-Sattler, Tel / , Fax / oder über unsere Internet-Homepage In der letzten Zeit wurden uns nachstehend aufgeführte Angebote bekannt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Handwerkskammer Düsseldorf, Frau Ute Rübsamen, Telefon 0211/ , Telefax 0211/ , HWK-D-AN Maler- und Lackierer-Betrieb seit 1913 in Duisburg. Zur Zeit 2 Malergesellen (25 und 27 Jahre Betriebszugehörigkeit). Aus Altersgründen möchte ich den Betrieb mit Werkzeugen und Inventar verkaufen. HWK-D-AN Das Unternehmen befasst sich mit Altbausanierung, Reparaturen, Fliesenarbeiten. Es befindet sich im Raum Duisburg und hat 4 gewerbliche Mitarbeiter. Der Betrieb soll altersbedingt verkauft werden. Eine Lagerhalle wäre zu kaufen oder zu mieten. Eine Einarbei- tung ist zu vereinbaren. Kundenstamm kann übernommen werden. HWK-D-AN Elektroinstallationsbetrieb im Gewerbegebiet Duisburg- Meiderich einschließlich Grundstück und Gebäude mit 2 Wohnungen à 120 qm und 70 qm zzgl. separater Halle mit Büro - etage auf dem Hof (86 qm) aus gesundheitlichen Gründen des Inhabers zu verkaufen. Gesamte Nutzfläche beträgt ca. 980 qm. VB Euro. HWK-D-AN In Duisburg kann ab sofort ein Elektro-Fachbetrieb übernommen werden. Die Schwerpunkte der betrieblichen Tätigkeit umfassen den Verkauf und die Reparatur von Elektro- Haushaltsgeräten (keine Beschränkung auf spezielle Geräte oder Firmen). Das Unternehmen setzt sich wie folgt zusammen:

11 HANDWERK AKTUELL 11 - ein etwa 100 qm großes Ladenlokal (liegt an einer Straßenkreuzung in einem Wohngebiet, gute Verkehrsanbindungen, 4 Schaufenster) - ein gesondertes Lager (anderer Standort, Größe 100 qm) - Ausstellungsräume und Bü - roraum (150 qm) - eine Werkstatt mit 6 Prüfständen (100 qm) Der seit 1979 bestehende Betrieb weist einen hohen Bekanntheitsgrad und einen erheblichen (Privat-)Kundenstamm auf. Für einen engagierten und interessierten Nachfolger bietet der Betrieb Potenzial. Das Einzugsgebiet umfasst etwa 30 km. Eine gemeinsame Einarbeitungsphase wird gerne angeboten. Fragen zu weiteren. Details können gerne in einem persönlichen Vor-Ort-Gespräch geklärt werden. HWK-D-AN Ein langjährig bestehender Schlüsseldienst mit Bau - schlosserei im Duisburger Norden. Im Schlüsseldienst werden mechanische Sicherheitsprodukte (Schlösser, Zylinder, Beschläge etc.) verkauft und bei Bedarf montiert. In der Schlosserei werden bei Bedarf Türen, Tore und Geländer gefertigt oder repariert. Die Firma soll aus Altersgründen (Rentenalter) verkauft und übergeben werden. HWK-D-AN In Duisburg ist ein Metallbaubetrieb mit hochwertigen Kunden abzugeben. Unternehmenskonzept: Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst den Stahlbau (DIN Klasse B) in Form der Herstellung von Sonderanfertigungen für die Aufzugsindustrie. Durch eine fachgerechte Beratung, hohe Qualität und langjähriges Know-How hat sich das Unternehmen in der Branche einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Historie: Das Unternehmen befindet sich nun in der vierten Generation. Kunden: Bei den Kunden handelt es sich hauptsächlich um namhafte/marktführende Unternehmen der Aufzugsbranche. Nennenswert ist die sehr gute Konjunktur dieses Wirtschaftszweiges. Außendarstellung: Eine gut strukturierte und moderne Internetseite ist vorhanden. Mitarbeiter: Drei erfahrene und gut ausgebildete Mitarbeiter sorgen für die Qualität der Produkte. Verkaufsgrund: Aus persönlichen Gründen wir ein Nachfolger gesucht. Verkaufskonditionen: Verhandelbar. Übergabe: Der jetzige Inhaber steht nach der Übergabe für einen vereinbarten Zeitraum zur Verfügung. HWK-D-AN Tischlerei in Duisburg. Inhaber sucht ab sofort aus Altersgründen einen Tischlermeister als Partner bzw. der Betrieb kann aber auch komplett übernommen werden. Wenig Eigenkapital erforderlich. HWK-D-AN In Duisburg-Meiderich ist ein seit 50 Jahren bestehender Damen- und Herrenfriseurladen (Laden ca. 120 qm, Miete ca. 700 EURO Kaltmiete) ab sofort wegen Krankheitsgründen abzugeben. Der Salon befindet sich in zentraler Lage, gute Verkehrsanbindung, gro - ßes Schaufenster, Parkplätze vorhanden, Kundenstamm ist vorhanden. Von der Fläche her kann der Salon um einen Kosmetikbereich erweitert werden. Für Existenzgründer geeignet. Auch für andere Zwecke nutzbar. HWK-D-AN Eingeführtes Kosmetik-Institut in zentraler Lage in Duisburg-Stadtmitte kann zum Jahreswechsel 2013/2014 übernommen werden. Die großzügig und attraktiv gestalteten Räumlichkeiten können günstig angemietet werden. Klimaanlage vorhanden. Einrichtung und 2 komplette Kabinen können erworben werden. HWK-D-AN Aufgeschlossen, kreativ und auf dem Weg in die Selbstständigkeit? Sie sind hier genau richtig! Ideal für Existenzgründer: Das Unternehmen ist seit 1955 in Duisburg ansässig und vereint verschiedene Bereiche der Fotografie in einem umfassenden Konzept. Auf 180 qm gibt es 2 getrennte Fotostudiobereiche, einen Ladenlokalbereich, WC, Küche und einen Werkstattbereich im Keller. Die Immobilie befindet sich im Teil eigentum mit 2 weiteren Eigentümern. Garagenzugang im Studiobereich 2 im Untergeschoss (angemietet). In ven tar liste kann angefordert werden. Falls gewünscht, kann die Immobilie ohne das Fotostudio erworben werden. Ideal auch für andere Branchen mit Kundenkontakt. Banken-Exposé zur Immobilie liegt vor. Der Betrieb liegt in einem Mischgebiet direkt im Herzen der Industriemetropole Duisburg. Parkplätze direkt vor dem Haus. Als Nachfolger geeignet wäre: Selbstbewusstes, präsentes, sicheres Auftreten, ambitioniert hinsichtlich des weiteren Ausbaus des eigenen Geschäftskonzepts! Weitere Informationen zum Preis oder anderen Details können in einem persönlichen Gespräch vermittelt werden. HWK-D-AN Trockene, großzügige Lagerhallen + Abstellfläche im Duisburger Süden/Stadtgrenze Düsseldorfer Norden sofort zu vermieten: Lager/ Produktionsflächen 540 qm, Gesamtfläche 900 qm, Geschosshöhe teilweise bis 6 m. Ebenerdige Anlieferung möglich. Strom, Beleuchtung, Stark - strom vorhanden. Geeignet für Lager, Messebauer, Schreiner etc. Kontakt bitte unter 0175/ oder HWK-D-AN Gewerbegrundstück in Duisburg: In unmittelbarer Lage der A40 in Richtung Duisburg- Kaiserberg/Venlo NL sowie der A57 in Richtung Köln/Nimwegen. Der Duisburger Hafen sowie Logport Rheinhausen sind in 10 Minuten vom Grundstück aus zu erreichen. Das Grundstück liegt im Gewerbegebiet 1 (ohne Beschränkungen). Das Grundstück ist in 2 Einheiten teilbar. Davon sind qm mit einer Halle sowie einem separaten Bürogebäude bebaut sowie eine Freifläche. Außerdem befindet sich hier eine Lkw-Waage bis kg Belastbarkeit. Die 2. Grundstücks einheit von qm ist von 2 Straßen aus befahrbar. Davon sind ca qm nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BimSchG) abgenommen. Auf dem Grundstück befindet sich eine l-Diesel-Tankanlage, eine Waschplatte, eine Schrottplatte, eine Waage für Kleinteile mit Container, ein Container für Dampfstrahler sowie Aufenthaltscontainer für Personal, ein Toilettencontainer und ein Duschcontainer. Bilder können auf Anfrage beim Anbieter angefordert werden. HWK-D-AN Immobilie im Gewerbegebiet Duisburg-Meiderich aus gesundheitlichen Gründen des Inhabers zu verkaufen. Grundstück und Gebäude mit 2 Wohnungen à 120 qm und 70 qm zzgl. separater Halle mit Büro etage auf dem Hof (86 qm). Gesamte Nutzfläche beträgt ca. 980 qm. VB Euro. HWK-D-AN Es handelt sich um eine Lagerhalle (128 qm), eine Werkstatt (160 qm), Kellerräume (150 qm), Bürofläche mit WC + Teeküche (108 qm) und Sozialräume mit Duschen und WC (40 qm) und großer Hoffläche. Bei Bedarf und Interesse können die Flächen auch einzeln vermietet werden. Die Komplettmiete incl. Nebenkosten beträgt Euro. Das Mietobjekt befindet sich in einem Mischgebiet in der Nähe vom Schlachthof in Duisburg-Meiderich. Es liegt zentral zwischen A59, A3 und A42. Das Objekt wurde bisher von einem Malerbetrieb genutzt, kann aber auch an andere Gewerke und Interessenten vermietet werden. Zusätzlich ist ab Anfang Juni noch sämtliches Inventar zu verkaufen (Spritzgeräte, Maschinen, Leitern, Material, Fuhrpark, etc.) Falls Sie mehr Informationen oder Fotos benötigen, dann rufen Sie uns an: 0203/

12 12 Finanzen Darlehensvertrag zwischen Angehörigen Der Bundesfinanzhof hat erneut klargestellt, dass bei der steuerrechtlich erforderlichen Prüfung der Fremdüblichkeit zwischen nahen Angehörigen vereinbarten Vertragsbedingungen großzügigere Maßstäbe anzulegen sind, wenn der Vertragsschluss (hier ein Darlehen) unmittelbar durch die Erzielung von Einkünften veranlasst ist. Im Urteilsfall betrieb ein Steuerzahler eine Bäckerei. Er erwarb von seinem Vater umfangreiches Betriebsinventar. In Höhe des Kaufpreises gewährte der Vater dem Sohn ein verzinsliches Darlehen; diese Forderung trat der Vater sogleich an seine Enkel, die seinerzeit minderjährigen Kinder des Sohnes, ab. Der Darlehensvertrag sah vor, dass die jährlichen Zinsen dem Darlehenskapital zugeschrieben werden sollten. Beide Seiten sollten den Vertrag ganz oder teilweise mit einer Frist von sechs Monaten kündigen können. Das Finanzamt erkannte die Zinsaufwendungen des klagenden Sohnes nicht als Betriebsausgaben an. Das Finanzgericht bestätigte diese Auffassung mit OPPENBERG Druck + Verlag GmbH der Begründung, die Vereinbarung über das Stehenlassen der Zinsen, die kurzfristige Kündigungsmöglichkeit und das Fehlen von Sicherheiten seien nicht mit einem Vertragsschluss zwischen fremden Dritten vergleichbar. Dieser Auffassung ist der Bundesfinanzhof nicht gefolgt. Da der Steuerzahler ohne das Angehörigendarlehen den Mittelbedarf für seine betriebliche Investition bei einem Kreditinstitut hätte decken müssen, hätte das Finanzgericht bei der Durchführung des Fremdvergleichs großzügigere Maßstäbe anlegen müssen als in Fällen, in denen z. B. eigene Mittel dem Betrieb entnommen und als Angehörigendarlehen zurückgewährt werden. Bei der hier zu beurteilenden Fallgruppe können einzelne unübliche Klauseln durch andere Vereinbarungen kompensiert werden. So kann beispielsweise das Fehlen von Sicherheiten jedenfalls bei kurzfristiger Kündigungsmöglichkeit durch einen höheren Zinssatz ausgeglichen werden. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 22. Oktober 2013, Aktenzeichen XR 26/11.9 Von der Gestaltung bis zum Endprodukt Zeitschriften Geschäftsdrucksachen Endlossätze Programmbroschüren Bücher Werbebeschriftung Druckerei Buchbinderei Verlag Kardinal-Galen-Straße Duisburg (Stadtmitte) Tel. (02 03) Fax (02 03) HANDWERK AKTUELL Beginn der Klagefrist nach Kündigung durch vollmachtlosen Vertreter Wurde eine Kündigung durch einen Vertreter ohne Vertretungsmacht ausgesprochen, so beginnt die Klagefrist des 4 KSchG erst mit Zugang der Genehmigung der Kündigung beim Arbeitnehmer. So entschied das Bundesarbeitsgericht mit Urteil vom 6. September AZR 858/11 -. Will ein Arbeitnehmer geltend machen, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen rechtsunwirksam ist, so muss er innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung Klage beim Arbeitsgericht erheben. Wird die Unwirksamkeit der Kündigung nicht rechtzeitig geltend gemacht, so gilt die Kündigung als von Anfang an wirksam. Wird die Kündigungserklärung durch einen Vertreter ohne Vertretungsmacht abgegeben, so kann der Arbeitgeber die Kündigung noch im Nachhinein genehmigen. Eine solche Genehmigung ist gemäß 180 Satz 2, 177 Abs. 1 BGB möglich, wenn der Erklärungsempfänger die Vertretungsmacht nicht "bei der Vornahme beanstandet hat. Die Genehmigung der Kündigungserklärung muss dem Arbeitnehmer jedoch zugehen, um die Drei-Wochen-Frist in Gang zu setzen. Dem Urteil sind die folgenden Leitsätze zu entnehmen: 1. Der Mangel der Schriftform einer Kündigung kann auch noch nach Ablauf der Drei- Wochen-Frist geltend gemacht werden. 2. Nach Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung setzt der Beginn der Klagefrist des 4 KSchG den Zugang einer vom Arbeitgeber stammenden, ihm zumindest zurechenbaren Kündigung voraus. 3. Eine Kündigung durch einen Vertreter ohne Vertretungsmacht ist dem Arbeitgeber nicht zurechenbar. Die erforderliche Zurechenbarkeit wird erst durch eine (nachträglich) erteilte Genehmigung hergestellt. 4. Da 4 Satz 1 KSchG den Beginn der Frist an den Zugang der Kündigungserklärung knüpft und damit von der Kenntnismöglichkeit des Arbeitnehmers abhängig macht, ist auch für die Genehmigung einer Kündigung auf den Zugang beim Arbeitnehmer abzustellen. 5. Die Kündigung muss gemäß 623, 126 I BGB schriftlich erfolgen. 6. Für die Identifizierung einer Unterschrift bedarf es nicht der Lesbarkeit des Namenszuges. Es genügt ein die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnender Schriftzug, der individuelle und entsprechend charakteristische Merkmale aufweist, die eine Nachahmung erschweren. Das Urteil hat folgende praktische Auswirkungen: Durch die Entscheidung wird deutlich, wie wichtig eine ordnungsgemäße Bevollmächtigung der zum Kündigungsausspruch berechtigten Person ist. Diese muss im Streitfalle auch bewiesen werden können. Sollte eine Kündigung einmal ohne entsprechend nachweisbare Bevollmächtigung erklärt worden sein, hat die nachträgliche Genehmigung der Kündigung zwingend gegenüber dem Arbeitnehmer zu erfolgen. Eine Genehmigung gegenüber dem Vertreter, der die Kündiugng erklärt hat, reicht dann nicht aus. Neue Innungsmitglieder DRZ Duisburger Reifenzentrum GmbH, Asterlager Str. 103, Duisburg, Innung des Kraftfahrzeughandwerks, am Klaus Gerhard Fabritz, Steinstr. 15, Moers, Berufsfotografen Niederrhein, am

13 HANDWERK AKTUELL 13 Ein gesunder Betrieb braucht gesunde Mitarbeiter. Welche Krankenkasse unterstützt mich dabei? Jetzt wechseln! Profitieren Sie und Ihre Mitarbeiter vom betrieblichen Gesundheitsmanagement der IKK classic. Sichern Sie sich bis zu Euro Bonus. Weitere Informationen unter unserer kostenlosen IKK-Firmenkundenhotline: Oder auf

14 14 Recht Keine Kündigung des Bauvertrages bei unberechtigter Abschlagsforderung Verlangt der Auftragnehmer zu Unrecht Abschlagszahlungen und kündigt er an, seine Arbeiten ohne Zahlung der Abschlagsrechnung nicht fortzuführen, rechtfertigt dies nicht ohne weiteres eine außerordentliche Kündigung des Bauvertrages (OLG Koblenz, Urteil vom U 819/13). Das klagende Bauunternehmen erteilte während der Bauausführung fünf Abschlagsrechnungen, von denen die fünfte Abschlagsrechnung über ,00 EUR lediglich im Umfang von 2.000,00 EUR von den Auftraggebern gezahlt wurden und im Übrigen streitig blieb. Nach vorangegangener schriftlicher Mahnung kündigte das klagende Bauunternehmen in einem Telefonat am an, dass es seine Arbeiten erst nach vollständiger Bezahlung der Abschlagsrechnungen fortführen werde. Hierauf kündigten die Auftraggeber den Bauvertrag fristlos. Die VOB/B war in den Bauvertrag nicht einbezogen. Entscheidung Das OLG Koblenz vertritt wie zuvor auch schon das Landgericht die Ansicht, dass die Auftraggeber nicht berechtigt waren, den Bauvertrag ohne weiteres außerordentlich aus wichtigem Grund ( 314 BGB analog) zu kündigen. Die streitige Abschlagsrechnung war nach Einschätzung des Gerichts allerdings in der gestellten Höhe unberechtigt. Dementsprechend begründete auch die Ankündigung der Arbeitseinstellung des Auftragnehmers in dem Telefonat vom eine Vertragsverletzung. Dennoch durften die Auftraggeber den Bauvertrag nicht ohne weiteres sofort aus wichtigem Grund kündigen. Vielmehr hätte in entsprechender Anwendung des 314 Abs. 2 BGB bei Vorliegen eines wichtigen Grundes bei Verletztung einer Vertragspflicht zunächst eine angemessene Abhilfefrist gesetzt werden müssen bzw. eine vorherige Abmahnung erfolgen müssen. Ein gesetzlicher Ausnahmefall für eine entbehrliche Fristsetzung (z. B. ernsthafte und endgültige Leistungsverweigerung) war vorliegend nicht einschlägig. Im Übrigen war den beklagten Auftraggebern im konkreten Fall eine vorherige Fristsetzung zur Wiederaufnahme der Arbeiten auch zuzumuten. Im Ergebnis handelte es sich deshalb lediglich um eine freie Kündigung des Bauvertrages Versicherungsschutz mit klarem Profil ambrunnen.de durch die Auftraggeber mit der Folge, dass das klagende Bauunternehmen auch für die nicht erbrachten Leistungsteile eine anteilige Vergütung beanspruchen kann. Bedeutung der Entscheidung Der Bundesgerichtshof hat mehrfach das Bestehen eines ungeschriebenen außerordentlichen Kündigungsrechts des Auftraggebers aus wichtigem Grund und ohne Fristsetzung betont, wenn dem Bauherrn die weitere Fortsetzung des Bauvertrages unter Abwägung der wechselseitigen Interessen und Risiken nicht zumutbar ist. Ob dies auch nach heutigem Recht gelten kann, wird zunehmend bestritten, immer mehr Gerichte nehmen wie das OLG Koblenz in der vorliegenden Entscheidung in Anlehnung an die - eigentlich nur für Dauerschuldverhältnisses (z. B. Mietverträge, Bezugsverträge etc.) geltenden - Bestimmungen des Manch ein hartgesottener Fußballfan möchte sich auch gegenüber der Außenwelt zu seinem Verein bekennen. Eine Möglichkeit, das zu tun, ist das Aufstellen eines Mastes mit einer Fahne auf dem eigenen Grundstück. Die Verwaltungsgerichte haben nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS im Regelfall nichts gegen solch eine Aktion einzuwenden. (Verwaltungsgericht Arnsberg, 8 K 1679/12) HANDWERK AKTUELL 314 BGB die Erforderlichkeit einer vorherigen Nachfristsetzung bzw. Abmahnung vor einer Vertragskündigung an. Auch wenn sich der Bundesgerichtshof dieser Auffassung noch nicht ausdrücklich angeschlossen hat, kann in der Praxis nur dringend geraten werden, vor dem gravierenden Schritt einer außerordentlichen Kündigung des Bauvertrages zunächst eine angemessene schriftliche Nachfrist zur Behebung der Vertragsverletzung (hier: Wiederaufnahme der Bauarbeiten) zu setzen. Ohne eine vorherige Fristsetzung besteht immer das Risiko, dass die Kündigung wie in dem vorliegenden Fall nur als freie Kündigung zu werten ist. Dies wiederum hätte zur Folge, dass der gekündigte Bauunternehmer eine anteilige Vergütung für die nicht erbrachten Leistungsteile verlangen kann und der Bauherr mit eventuellen kündigungsbedingten Schadensersatzforderungen ausgeschlossen ist. Fußballfahne erlaubt Im Wohngebeit spricht nichts gegen ein Fan-Bekenntnis Der Fall: Die Neuanschaffung eines Grundbesitzers war nicht zu übersehen. Es handelte sich um einen fünf Meter hohen Mast und eine etwa einmal zwei Meter große Fahne des Fußballvereins Borussia Dortmund. Ein Nachbar, dessen Grundstück 11,5 Meter von der Fahne entfernt lag, klagte deswegen. Er forderte, dass baurechtlich dagegen eingeschritten werde, denn es handle sich hier um eine unzulässige Werbeanlage für ein börsennotiertes Unternehmen - nämlich den BVB. Außerdem verursache die Anlage unnötige Geräusche und sorge gelegentlich für eine Verschattung des Grundstücks. Das Urteil: Die Richter des Verwaltungsgerichts Arnsberg konnten die Argumente des Klägers nicht nachvollziehen und ließen den Mast nebst Fahne weiterhin zu. Von einer Werbeanlage könne man hier nicht sprechen, denn es handle sich ja nicht um eine Einnahmequelle des Grundstücksbesitzers. Auch die Motive wechselten nicht, es gehe nur um ein Bekenntnis zum Lieblingsverein. Ein gelegentliches Klappern der Fahne bei besonders starkem Wind müsse von den Nachbarn ertragen werden, zumal die Eigentümer versichert hätten, sie holten die BVB-Flagge bei sich abzeichnendem schlechten Wetter ein.

15 HANDWERK AKTUELL 15 Recht BAG: Arbeitszeit bei Fehlen einer ausdrücklichen Vereinbarung Wird in einem Arbeitsvertrag die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht ausdrücklich geregelt, ist anzunehmen, dass die Parteien die betriebsübliche Arbeitszeit vereinbaren wollen. Nach dieser bemessen sich dann auch die Pflichten des Arbeitnehmers zur Arbeitsleistung des Arbeitgebers zur Zahlung der Vergütung. Diese Richtsätze finden auch auf außertarifliche Angestellte Anwendung, wie das Bundesarbeitsgericht (BAG mit Urteil vom 15. Mai 2013 (Az.: 10 AZR 325/12) entschied. I. Sachverhalt Die Klägerin war bei der Beklagten als außertarifliche Mitarbeiterin beschäftigt und bezog ein Jahresgehalt von ca ,00 Euro brutto. In dem Arbeitsvertrag war vereinbart, dass die Klägerin auch außerhalb der betriebsüblichen Arbeitszeit tätig werden muss. Darüber hinaus gehende Regelungen zur Arbeitszeit enthielt der Vertrag nicht. Eine im Betrieb der Beklagten geltende Betriebsvereinbarung (dort 7) sah eine regelmäßige Wochenarbeitszeit von 38 Stunden vor, wovon allerdings außertarifliche Mitarbeiter ausdrücklich ausgenommen wurden. Nachdem die Klägerin im Herbst 2010 nach Angaben der Beklagten nahezu 700 Minusstunden angesammelt hatte, forderte die Beklagte die Klägerin seit Oktober 2010 zur Einhaltung einer täglichen Arbeitszeit von mindestens 7,6 Stunden bzw. der betriebsüblichen Wochenarbeitszeit von 38 Stunden auf, was die Klägerin jedoch ignorierte. In der Folge kürzte die Beklagte die Gehälter der Klägerin bis Januar 2011 um insgesamt ca ,00 Euro brutto, weil die Klägerin ihre Arbeitspflicht nicht vollständig erfüllt und beispielsweise im Dezember nur 19,8 Stunden, im Januar nur 5,5 Stunden im Betrieb gearbeitet habe. Die Klägerin erhob Klage auf Zahlung des Differenzlohns und begehrte die Feststellung, dass sie vertraglich nicht zu einer 38-Stundenwoche verpflichtet sei. Es bestehe keine Arbeitspflicht an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten. Für die Zahlung des vollen Gehalts sei es ausreichend, wenn sie die ihr von der Beklagten übertragenen Aufgaben erledige. Die Klage blieb in den Vorinstanzen erfolglos. Mit der Revision vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) verfolgte die Klägerin ihr Klagebegehren weiter. II. Entscheidungsgründe Die Revision der Klägerin blieb vor dem BAG ohne Erfolg. Nach den Feststellungen des BAG gilt in den Fällen, in denen in einem Arbeitsvertrag die Dauer der Arbeitszeit nicht ausdrücklich geregelt ist, die betriebsübliche Arbeitszeit als vereinbart. Zur Begründung seiner Entscheidung verwies das Gericht darauf, dass sich eine Arbeitszeit von 38 Stunden pro Woche für die Klägerin zwar nicht aus der Betriebsvereinbarung der Beklagten ergebe. Die Regelung des 7 der Betriebsvereinbarung stelle ausdrücklich klar, dass damit keine Festschreibung der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit für außertarifliche Mitarbeiter erfolge. Eine entsprechende Verpflichtung der Klägerin hätten die Parteien jedoch im Arbeitsvertrag vereinbart. Dies ergebe die Auslegung des Vertrags. So sei bei Fehlen einer Teilzeitvereinbarung im Zweifel ein Vollarbeitsverhältnis begründet. Le- ge der Arbeitsvertrag nicht ausdrücklich die Dauer der Arbeitszeit fest, sei davon auszugehen, dass die Parteien die betriebsübliche Arbeitszeit vereinbaren wollten. Ein Mitarbeiter, der einen Arbeitsvertrag über ein Vollarbeitsverhältnis abschließe, müsse bei Fehlen einer ausdrücklichen arbeitsvertraglichen Regelung zum Umfang der Arbeitszeit mangels anderweitiger Anhaltspunkte redlicherweise annehmen, dass er in gleichem Umfang wie andere Vollzeitarbeitnehmer des Arbeitgebers zur Arbeitsleistung verpflichtet und für ihn daher der betriebsübliche Umfang der für Vollzeitmitarbeiter geltenden Arbeitszeit maßgeblich sei. Ausweislich des Arbeitsvertrags sei die Klägerin im Rahmen ihrer Aufgabenstellung verpflichtet, auch außerhalb der betriebsüblichen Arbeitszeit tätig zu werden, woraus sich eine mittelbare Bindung an die betriebsübliche Arbeitszeit ergebe. Durch die Vereinbarung von Vertrauensarbeitszeit entfalle zudem nicht die Pflicht des Arbeitnehmers, Arbeitszeit in einem nach Stunden bemessenen Umfang abzuleisten, sondern nur die Kontrolle der Einhaltung dieser Verpflichtung. Ein Anspruch auf die volle Vergütung stehe der Klägerin auch nicht nach den Betriebsvereinbarungsregelungen zum Arbeitszeitkonto (dort 4) zu. Diese Bestimmung zur Führung eines Arbeitszeitkontos mit verstetigter Lohnzahlung sei als wechselseitige Vorschussvereinbarung zu verstehen. Ein nicht ausgeglichenes Arbeitszeitkonto weise, je nach Stand, Vorleistungen der einen oder anderen Seite aus. Weise das Zeitguthaben ein negatives Saldo aus, handele es sich dabei bei gleichbleibender, nach der regelmäßigen Arbeitszeit des Arbeitnehmers bemessenen Vergütung um einen arbeitgeberseitigen Vorschluss. Verlange der Arbeitnehmer in diesem Zusammenhang die volle Vergütung, sei sein Vortrag daher nur dann schlüssig, wenn er erkennen lasse, dass er einen Vorschuss und nicht eine bereits verdiente Vergütung verlange. Das setze insbesondere voraus, dass sich seinem Vortrag entnehmen lasse, dass er sich zur Nachleistung der im betreffenden Zeitraum geschuldeten, aber freiwillig nicht erbrachten Arbeitsleistung verpflichte und daher mit einer entsprechenden Belastung des Arbeitszeitkontos mit Minusstunden einverstanden sei. Diese Verpflichtung zur Nachleistung von Arbeitsstunden entsprechend der Gleitzeitregelung habe die Klägerin vorliegend jedoch nicht anerkannt. Damit habe sie keinen Vorschuss im Sinne der Betriebsvereinbarung über das Gleitzeitkonto verlangt, sondern vielmehr eine ihrer Ansicht nach bereits verdiente Vergütung, der eine Pflicht zur nach Stunden zu bemessenden Arbeitsleistung - sei es in der Vergangenheit oder in der Zukunft - nicht gegenüberstehe. Letztlich sei der Arbeitgeber nicht verpflichtet, Vergütung für Zeiten zu leisten, in denen die Klägerin nicht gearbeitet habe. III. Bewertung/Folgen der Entscheidung Das Bundesarbeitsgericht bestätigt mit der vorliegenden Entscheidung seine Rechtsprechung zur Bestimmung der Arbeitszeit bei außertariflichen Arbeitnehmern, bei denen eine ausdrückliche Regelung zur Arbeitszeit im Arbeitsvertrag fehlt (vgl. BAG, Urteil vom 9. Dezember 1987, Az.: 4 AZR 584/87). Das Gericht hebt dabei hervor, dass die Vereinbarung von Vertrauensarbeitszeit nicht bedeutet, dass die zu leistende Arbeitszeit nicht feststeht und nur ein bestimmtes Arbeitsergebnis erzielt werden muss. Zugleich stellt es klar, dass arbeitsvertragliche Regelungen für Vollzeitarbeitskräfte nicht schon deswegen intransparent sind, weil sie keine ausdrückliche Arbeitszeitvereinbarung enthalten. Die Entscheidungsgründe des BAG sind auf den Internetseiten des Gerichts abrufbar unter dem Link 13-5&nr=16855&linked=urt.

16 16 Recht Ordentliche Kündigung Keine Anrechnung von Vorbeschäftigungszeiten als Zeitarbeitnehmer auf die Wartefrist nach dem Kündigungsschutzgesetz Gemäß 1 Abs. 1 S. 1 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) beginnt der Kündigungsschutz für einen Arbeitnehmer nach Ablauf der ersten sechs Monate seines Arbeitsverhältnisses beim Arbeitgeber. Der Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz trete nicht schon deswegen früher ein, weil der Arbeitnehmer bereits zuvor über ein Zeitarbeitsunternehmen an demselben Arbeitsplatz tätig war. Es erfolge keine Addition der Zeiten, die der Zeitarbeitnehmer bei dem Verleihbetrieb und dem jetzigen Arbeitgeber, dem ehemaligen Einsatzbetrieb, angestellt war. Dies entschied das Landesarbeitsgericht Niedersachsen (LAG Niedersachsen) mit Urteil vom 5. April 2013 (Az.: 12 Sa 50/13). I. Sachverhalt Die Parteien streiten über die Wirksamkeit einer ordentlichen Kündigung. Der Kläger war seit Mai 2011 bei der Firma D Personal-Service-GmbH und Co. KG tätig. Nach dem Arbeitsvertrag der Parteien wurde der Kläger "entsprechend der Tätigkeit im Einsatzbetrieb als Fertigungsplaner eingestellt". Diese Tätigkeit nahm der Kläger zum 9. Mai 2011 in den Betriebsräumen der beklagten Arbeitgeberin auf. Am 14. November 2011 schloss der Kläger mit der Beklagten einen unbefristeten Arbeitsvertrag als Fertigungsplaner. Dieser Arbeitsvertrag beinhaltete eine Probezeit von sechs Monaten und sah eine Kündigungsfrist während der Probezeit von einem Monat zum Monatsende vor. Tatsächlich war der Kläger sowohl im November als auch im Dezember 2011 für die Firma D Personal-Service-GmbH direkt bei der Beklagten unverändert auf demselben Arbeitsplatz tätig. Nach erfolgter Betriebs - rats anhörung kündigte die Beklagte dem Kläger mit Schreiben vom 29. Mai 2012 ordentlich mit Wirkung zum 30. Juni 2012, woraufhin der Kläger Kündigungsschutzklage erhob. Dabei wies er darauf hin, dass auf sein Arbeitsverhältnis mit der Beklagten das Kündigungsschutzgesetz anzuwenden sei, da er tatsächlich bereits seit dem 9. Mai 2011 im Betrieb der Beklagten gearbeitet habe. Das Arbeitsgericht Braunschweig wies die Klage ab. Gegen das klageabweisende Urteil legte der Kläger Berufung beim LAG Niedersachsen ein. II. Entscheidungsgründe Das LAG Niedersachsen bestätigte das vorherige Urteil des Arbeitsgerichts Braunschweig und stellte fest, dass die Kündigung vom 29. Mai 2012 das Arbeitsverhältnis wirksam mit einmonatiger Kündigungsfrist zum 30. Juni 2012 beendet hat. Die Kündigung sei nicht an dem Maßstab des Kündigungsschutzgesetzes zu messen, da die nach 1 Abs. 1 S. 1 KSchG maßgebliche sechsmonatige Wartefrist erst am 31. Mai 2012 abgelaufen wäre. Zur Begründung seiner Entscheidung wies das Gericht darauf hin, dass mit der Formulierung "dessen Arbeitsverhältnis" in 1 Abs. 1 S. 1 KSchG an die Dauer der Bindung mit dem jeweiligen Vertragsarbeitgeber angeknüpft werde. Eine Addition von Beschäftigungszeiten bei verschiedenen Arbeitgebern zur Erreichung der sechsmonatigen Wartefrist nach 1 Abs. 1 S. 1 KSchG komme auch nicht im Rahmen einer teleologischen Auslegung der Norm in Betracht: Die Wartezeit diene den Arbeitsvertragsparteien dazu, innerhalb einer gewissen Zeit zu prüfen, ob sie sich dauerhaft aneinan- der binden möchten. Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur Zusammenrechnung verschiedener zeitlich nur kurz unterbrochener Arbeitsverhältnisse, zwischen denen ein enger zeitlicher und sachlicher Zusammenhang besteht, befasse sich mit Arbeitsverhältnissen bei demselben Vertragsarbeitgeber. Dieser kenne dann "seinen" Arbeitnehmer schon über einen längeren Zeitraum aus demselben Arbeitsverhältnis. Dagegen verändere sich bei der Neubegründung eines festen Arbeitsverhältnisses mit dem Einsatzbetrieb nach Ablauf eines vorgeschalteten Zeitarbeitsverhältnisses die Perspektive. Der Entleihbetrieb kenne den Arbeitnehmer aus der vorherigen Zusammenarbeit nur aus der "Kundenperspektive" als Zeitarbeitskraft. Gewisse Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis, wie beispielsweise die Anzeige- und Nachweispflichten nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz, habe der Zeitarbeitnehmer primär gegenüber seinem Vertragsarbeitgeber, also bisher nur gegenüber dem Zeitarbeitsunternehmen, erbringen müssen. Die Zusammenarbeit zwischen der Zeitarbeitskraft und dem Einsatzbetrieb beschränke sich in dieser Phase lediglich auf die rein fachliche Zusammenarbeit am Einsatzarbeitsplatz. Insoweit habe sich der neue Arbeitgeber nur einen Eindruck über die Arbeitsergebnisse des Arbeitnehmers verschaffen können, nicht aber über dessen Persönlichkeit. Entsprechend sei der Sinn und Zweck der sechsmonatigen Wartezeit nach 1 Abs. 1 S. 1 KSchG erst erfüllt, wenn der jeweilige Vertragsarbeitgeber den neuen Arbeitnehmer sechs Monate lang in allen Belangen des Arbeitsverhältnisses habe kennen lernen können. Eine Anrechnung der Vorbeschäftigungszeit als Zeitarbeitskraft auf das spätere Arbeitsverhältnis beim Einsatzbetrieb sei kündigungsschutzrechtlich auch nicht mit Blick auf die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 10. Dezember 2012 (Az.: 7 ABR 53/11) geboten. Dort hatte das Bundesar- HANDWERK AKTUELL beitsgericht in betriebsverfassungsrechtlicher Hinsicht entschieden, dass Beschäftigungszeiten als Zeitarbeitnehmer im entleihenden Betrieb auf die für die Wählbarkeit nach 8 Abs. 1 S.1 Betriebsverfassungsgesetz erforderliche sechsmonatige Dauer der Betriebszugehörigkeit anzurechnen sind, wenn die Zeitarbeitskraft im Anschluss an die Überlassung in ein Arbeitsverhältnis mit dem Entleiher übernommen wurde. Bereits der maßgebliche Gesetzeswortlaut sei im kündigungsschutzrechtlichen und im betriebsverfassungsrechtlichen Zusammenhang ein unterschiedlicher. Während 1 Abs. 1 S. 1 KSchG ausdrücklich auf den vertragsrechtlichen Begriff des "Arbeitsverhältnisses" Bezug nehme, knüpfe 8 Abs. 1 S. 1 BetrVG daran an, ob der Arbeitnehmer schon "sechs Monate dem Betrieb angehört" habe. Letzteres ist ein Tatbestandsmerkmal, das ein Abstellen auf die eher tatsächliche Eingliederung in den Betrieb ermögliche. Hingegen besteht vertragsrechtlich zunächst ein "Arbeitsverhältnis" mit dem Zeitarbeitsunternehmen und erst anschließend eines mit dem (ehemaligen) Entleiher. In der Folge handele es sich nicht um ein einheitliches, sondern vielmehr um zwei aufeinanderfolgende Arbeitsverhältnisse mit verschiedenen Vertragsarbeitgebern. III. Bewertung/Folgen der Entscheidung Das LAG Niedersachsen orientiert sich an dem Wortlaut des 1 KSchG und kommt dabei zu Recht zu dem Schluss, dass eine Vorbeschäftigungszeit als Zeitarbeitskraft bei einem Zeitarbeitsunternehmen nicht auf die Wartefrist nach 1 Abs. 1 S. 1 KSchG anzurechnen ist, wenn der Zeitarbeitnehmer später vom einstigen Entleihbetrieb in ein Arbeitsverhältnis als Stammarbeitnehmer übernommen wird. Bereits das LAG Rheinland-Pfalz hatte in einem ähnlich gelagerten Fall ebenso entschieden (Urteil vom 14. Mai 2013, Az.: 6 Sa 552/12).

17 HANDWERK AKTUELL 17 Recht Erleichterung bei Sammlung und Transport gefährlicher Abfälle Kleinere Jahresmengen werden von der Anzeigepflicht ausgenommen Mit dem Kreislaufwirtschaftsgesetz vom Juni 2012 wurde die Anzeige-, Erlaubnis- und Kennzeichnungspflicht für die Beförderung von Abfällen neu geregelt. Zwischenzeitlich hat das Bundeskabinett am 20. November 2013 die Verordnung zur Fortentwicklung der abfallrechtlichen Überwachung in der Fassung, die sich aus dem Beschluss des Bundesrates vom 8. November 2013 (BR-Drs. 665/13 Beschluss) ergibt, beschlossen. Für das Handwerk ergeben sich folgende, wesentliche Neuerungen: Sammler, Beförderer, Händler und Makler von Abfällen im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmen unterliegen ab 1. Juni 2014 der Anzeigepflicht. Hierfür wurde ein bundeseinheitliches Formular entwickelt. Die von der zuständigen Behörde bestätigte Anzeige beziehungsweise im Falle einer elektronischen Anzeige der entsprechende Ausdruck ist bei der Ausübung der Tätigkeit (Sammeln und Befördern) mitzuführen. Sofern die Behörde die Anzeige noch nicht bestätigt hat, ist dies von dem Anzeigenden auf der Kopie oder dem Ausdruck der Anzeige zu vermerken. Die notwendige Fachkunde des Firmeninhabers und der für die Leitung und Beaufsichtigung des Betriebes verantwortlichen Personen gilt als gegeben, wenn die betroffenen Personen über die für die vom Unternehmen im Hauptzweck ausgeübte Tätigkeit erforderliche berufliche Qualifikation verfügen ( 4 Abs. 4 AbfAEV). Neu ist der 7 Abs. 9 AbfAEV. Danach sind Sammler und Beförderer von Abfällen im Rahmen wirtschaftlicher Unternehmen von der Anzeigepflicht ausgenommen, wenn sie Abfälle nicht gewöhnlich und nicht regelmäßig sammeln und befördern. Dies ist gemäß Verordnung der Fall, wenn die gesammelten oder beförderten Abfallmengen 20 Tonnen nicht gefährlicher Abfälle beziehungsweise 2 Tonnen gefährlicher Abfälle pro Kalenderjahr nicht übersteigen. Unter Federführung des Bundesumweltministeriums werden zeitnah Vollzugshinweise erarbeitet. Wir werden das Thema dann wieder aufgreifen. Ich schleife keine Gläser. Ich schärfe deine Sinne. dieses auch in seiner Entscheidung vom 25. September 2012 (Az.: 10 AZR 282/12) weiter fort. In dem vom BAG zu entscheidendenverfahren stritten die Parteien darüber, ob zwischen ihnen ein Werk- oder ein Arbeitsvertrag bestand. Der Kläger wurde für die Beklagte mit Unterbrechungen seit 2005 auf der Grundlage von zehn als Werkvertrag bezeichneten Verträgen tätig. Im letzten Vertrag 2009 wurde die Vorarbeit für die Nachqualifizierung der Denkmalliste für die kreisfreie Stadt und den Landkreis Fürth sowie für den Landkreis Nürnberger Land vereinbart. Die Aufgabe des Klägers bestand darin, die Bodendenkmäler in einem EDVgestützten System zu erfassen und nachzuqualifizieren. Dies konnte nur in den Dienststellen des Amtes erfolgen. Einen Schlüssel zu diesen Dienststellen besaß der Kläger nicht. Er hat dort regelmäßig von 7.30 Uhr bis Uhr an einem ihm zur Verfügung gestellten PC-Arbeitsplatz gearbeitet. Er erhielt eine persönliche Nutzererkennung, mit der er Zugang zu der Eingabemaske hatte. Der Fertigstellungstermin wurde auf Grundlage der Anzahl der archäologischen Fundstellen auf den 30. November 2009 festgelegt. Dem Kläger war gestattet, die Vergütung in Höhe von ,00 Euro inkl. MwSt. nach Abschluss der Bearbeitung bestimmter Gebiete in Einzelbeträgen von 5.200,00 Euro abzurechnen. Das BAG bestätigt in seiner Entscheidung die Rechtsauffassung der Vorinstanzen, dass zwischen den Parteien ein Arbeitsverhältnis besteht, welches nicht mit dem 30. November 2009 geendet hat. Bereits die Gestaltung des Werkvertrages lasse erkennen, dass nicht die Herstellung einer Sache oder eines Erfolgs, sondern eine bestimmte Tätigkeit geschuldet sei. Zudem sei der Kläger in der tatsächlichen Vertragsdurchführung in örtlicher und zeitlicher Hinsicht gebunden worden und inhaltlichen Weisungen unterworfen gewesen. Damit liege eine Tätigkeit in persönlicher Abhängigkeit vor, wie sie für ein Arbeitsverhältnis typisch sei. Abgrenzung zwischen einem Werk- und einem Arbeitsvertrag Tätigkeit als solche ist maßgeblich Für die Abgrenzung zwischen einem Werk- und einem Arbeitsvertrag ist eine Gesamtwürdigung aller maßgebenden Umstände des Einzelfalls vorzunehmen. Der objektive Geschäftsinhalt ist den ausdrücklich getroffenen Vereinbarungen der Vertragsparteien zu entnehmen. Stimmt der vereinbarte Vertragsinhalt nicht mit der tatsächlichen Vertragsdurchführung überein, ist Letztere entscheidend. Zentrale Abgrenzungskriterien sind dabei insbesondere die Möglichkeit der freien Arbeitszeitgestaltung und der Umfang der freien fachlichen Erbringung der (Werks-)Leistung (Weisungsgebundenheit). Diese vom Bundesarbeitsgericht (BAG) aufgestellten Grundsätze führt Wenn der Blick wieder klar wird, und das auch noch mit Stil und Qualität, dann waren deutsche Handwerker am Werk. Wie wir auch sonst mit Können und Leidenschaft für mehr Lebensqualität sorgen, erfahren Sie auf 210x297_HWD_Optiker_AZ_OF.indd :12

18 18 Recht Wertgrenzen für Bauvergaben von Kommunen bleiben gültig Runderlass zum Konjunkturpaket-II-Erlass bis 2018 verlängert In einem Runderlass vom 6. Dezember 2012 hatte das NRW-Innenministerium neue Vergabegrundsätze für Gemeinden (GV) nach 25 Gemeindehaushaltsverordnung NRW festgelegt (Kommunale Vergabegrund - sätze). In diesem Erlass waren die Wertgrenzen des Konjunkturpaket-II-Erlasses übernommen worden. Dies bedeutet, dass die Vergabestellen bei Bauleistungen bis zu einem vorab geschätzten Auftragswert in Höhe von ,00 Euro ohne Umsatzsteuer eine Freihändige Steuern Vergabe durchführen können. Bis zu einem vorab geschätzten Auftrageswert in Höhe von einer Million Euro ohne Umsatzsteuer können die kommunalen Vergabestellen bei Bauleistungen eine Beschränkte Ausschreibung durchführen. Der Erlass von 2012 enthielt eine Befristung auf den 31. Dezember Inzwischen hat das Ministerium für Inneres und Kommunales in einem Runderlass vom 26. November 2013 den Runderlass von 2012 bis zum 31. Dezember 2018 verlängert. Nicht als Betriebsausgaben absetzbar: Kosten für hochwertige Tombolapreise Eine Computerfirma veranstaltete anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens eine Hausmesse, zu der sowohl Bestandskunden als auch potenzielle Neukunden eingeladen wurden. Die Eintrittskarten stellten zugleich Lose für die Verlosung von fünf PKW zum Preis von jeweils Euro netto dar. Voraussetzung für die Teilnahme an der Tombola war, dass der jeweilige Kunde an dem Messetag persönlich erschien und hierdurch sein Los aktivierte. Das Finanzamt versagte den Betriebsausgabenabzug für die PKW-Anschaffungskosten. Es vertrat die Auffassung, dass es sich hierbei um Aufwendungen für Geschenke an Geschäftsfreunde handele, die Die Vergewaltigung dauerte 4 Minuten, und die Folgen? Helfen Sie mit! Spendenkonto: Deutsche Bank Mainz (BLZ ) Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e.v. 420 Außenstellen bundesweit Infos: Weberstr. 16, Mainz nur steuerlich abziehbar seien, wenn sie nicht teurer als 35 Euro seien. Das Finanzgericht Köln hat sich der Meinung des Finanzamts angeschlossen. Das Gericht sah allerdings nicht die gewonnenen PKW, sondern die in den aktivierten Losen verkörperte Gewinnchance als Gegenstand der Schenkung an. Auf der Jubiläumsveranstaltung waren insgesamt Teilnehmer mit gewinnberechtigten Losen anwesend. Daraus errechnete sich für jeden Teilnehmer eine Gewinnchance von rund 49 HANDWERK AKTUELL Euro, wodurch die Freigrenze für Geschenke an Geschäftsfreunde von 35 Euro überschritten war. Damit waren die Kosten in vollem Umfang vom Steuerabzug ausgeschlossen. Ein Preisausschreiben oder eine sonstige Auslobung lägen im Streitfall nicht vor. Die Firma könne sich schon deshalb nicht auf die Richtlinien der Finanzverwaltung berufen, wonach Preise anlässlich eines Preisausschreibens oder einer Auslobung keine Geschenke seien. Der Bundesfinanzhof hat das letzte Wort. Berücksichtigung von Umsatzsteuerzahlungen als Betriebsausgaben Schreibfehler, Rechenfehler und ähnliche offenbare Unrichtigkeiten, die beim Erlass eines Verwaltungsakts unterlaufen sind, können jederzeit berichtigt werden. Offenbare Unrichtigkeiten sind mechanische Versehen wie z. B. Eingabeoder Übertragungsfehler. Fehler bei der Auslegung oder Anwendung einer Rechtsnorm, eine unrichtige Tatsachenwürdigung oder die unzutreffende Annahme eines in Wirklichkeit nicht vorliegenden Sachverhalts schließen dagegen die Annahme einer offenen Unrichtigkeit aus. Die Vorschrift ist auch dann anwendbar, wenn das Finanzamt offenbar fehlerhafte Angaben des Steuerzahlers als eigene übernimmt. Offenbar ist eine Unrichtigkeit dann, wenn der Fehler bei Offenlegung des Sachverhalts für jeden Dritten klar und eindeutig als offenbare Unrichtigkeit erkennbar ist. Ein Ingenieur hatte seine selbst erstellten Einnahmenüberschussrechnungen für die Jahre 2002 bis 2005 beim Finanzamt eingereicht. Darin hatte er die geleisteten Umsatzsteuerzahlungen nicht berücksichtigt, obwohl er diese in den zeitgleich abgegebenen Umsatzsteuererklärungen ausgewiesen und das Finanzamt die Umsatzsteuer erklärungsgemäß veranlagt hatte. Nachdem die Einkommensteuerbescheide bestandskräftig waren, bemerkte der Ingenieur seinen Fehler und beantragte den Betriebsausgabenabzug. Dies lehnten Finanzamt und Finanzgericht ab. Der Bundesfinanzhof bestätigte, dass es sich um eine offenbare Unrichtigkeit handelte, und ließ die Umsatzsteuerzahlungen im Jahr des Abflusses als Betriebsausgaben zu. Aus der maßgeblichen Sicht eines Dritten und damit auch aus der Sicht des Finanzamtes ergab sich, dass die umsatzsteuerlich berücksichtigten Umsatzsteuerzahlungen nur aufgrund eines mechanischen Versehens des Ingenieurs nicht in seinen Einkommensteuererklärungen erfasst worden waren. Dafür, dass der zuständige Sachbearbeiter des Finanzamts hätte annehmen können, die geleisteten Umsatzsteuerzahlungen seien wegen vollständiger Zuordnung zu einem anderen Veranlagungszeitraum insgesamt nicht angesetzt worden, fehlte jeglicher Anhaltspunkt. Besuchen Sie uns im Internet:

19 HANDWERK AKTUELL 19 Steuern Umsatzsteuer: Verzicht auf die Besteuerung als Kleinunternehmer Ein Kleinunternehmer kann zur Regelbesteuerung optieren, indem er dem Finanzamt bis zur Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung erklärt, dass er auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung verzichtet. Nach Eintritt der Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung bindet die Erklärung den Unternehmer mindestens für fünf Kalenderjahre. Sie kann nur mit Wirkung von Beginn eines Kalenderjahres an widerrufen werden. Der Widerruf ist spätestens bis zur Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung des Kalenderjahres, für das er gelten soll, zu erklären. Eine Rücknahme oder Anfechtung des Antrags wegen Irrtums ist nach Ablauf der Ausschlussfrist nicht möglich. Auch ein Kleinunternehmer muss eine Umsatzsteuer-Jahreserklärung abgeben, weil das Finanzamt prüfen will, ob der Unternehmer den Kleinunternehmerstatus in Anspruch nehmen kann. Beim Ausfüllen der Erklärung sollte er möglichst steuerlichen Rat in Anspruch nehmen, wie der folgende Fall zeigt: Ein Unternehmer hatte eine Umsatzsteuer-Jahreserklärung auf Regelbesteuerungsbasis abgegeben, weil er der Ansicht war, die Kleinunternehmergrenze sei überschritten. Er hatte aber vergessen, die spezifischen, im Erklärungsformular vorgesehenen Felder zur Kleinunternehmerschaft auszufüllen, so dass das Finanzamt von einer Option ausging, die für das Folgejahr bindend war. Der Bundesfinanzhof hat die Sache an das Finanzgericht zurückverwiesen, das klären muss, ob die Option in Gestalt der abgegebenen Umsatzsteuer-Jahreserklärung hinreichend klar und damit wirksam war. SHK-Innung Lehrlingsfreisprechung Am führte die Innung Duisburg Sanitär Heizung Klima ihre Lehrlingsfreisprechung im Wedau Stadion durch. Nach Grußworten von Oberbürgermeister Link und Kreishandwerksmeister Dipl.- Ing. Hellmann konnte Obermeister Scheelen 36 von 53 Auszubildenden, die an der Wintergesellenprüfung 2013/2014 teilgenommen hatten, freisprechen. Prüfungsbester bei der diesjährigen Wintergesellenprüfung war Pascal Stalter. Innung für Karosserieund Fahrzeugbau Jürgen Struchholz neuer Obermeister Auf einer Versammlung der Innung für Karosserie- und Fahrzeugbau Niederrhein wurde Jürgen Struchholz einstimmig zum neuen Obermeister gewählt. Er folgt damit seinem im letzten Jahr verstorbenen Vater Helmut nach, der die Innung über 40 Jahre lang führte. Jürgen Struchholz ist auf seine neue Aufgabe bestens vorbereitet. Schließlich hatte der selbständige Meister aus Duisburg-Duissern schon bereits in der Vergangenheit eine Reihe von wichtigen Positionen sowohl in der Innung als auch im Landesverband. Damit ist er in der Region, aber auch überregional bestens vernetzt. Was vielleicht daran abzulesen ist, dass auf Vermittlung des stellvertretenden Obermeisters Wilhelm Hülsdonk sogar der Präsident des Zentralverbandes Karosserie- und Fahrzeugtechnik Peter Börner persönlich zu einem Grußwort zur Innungsversammlung vorbeischaute. Der Gast aus Bad Vilbel konnte so nicht nur Jürgen Struchholz, sondern auch seinem wiedergewählten Stellvertreter Wilhelm Hülsdonk, Heino Fahnenbruck als Lehrlingswart sowie Albin Riemer, Andreas Sabath und André Bries als weitere Vorstandsmitglieder gratulieren. Obermeister Hermann Scheelen, Prüfungsbester Pascal Stalter, Oberbürgermeister Sören Link, Kreishandwerksmeister Dipl.-Ing. Lothar Hellmann

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