Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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1 Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern Sitz in Nürnberg 22 Außenstellen Rund Mitarbeiter (+300 in 2014) 13. Januar

2 Dezentrale Struktur 1. Braunschweig 2. Friedland 3. Bremen 4. Hamburg mit Nst.Flugh. 5. Neumünster 6. Düsseldorf mit Nst.Flugh. 7. Bielefeld 8. Reutlingen/Eningen u.a. 9. Karlsruhe 10. Lebach 11. Zirndorf 12. München mit Nst.Flugh 13. Jena/Hermsdorf 14. Nostorf-Horst 15. Eisenhüttenstadt 16. Berlin mit Nst.Flugh. 17. Chemnitz 18. Gießen 19. Halberstadt 20. Trier 21. Frankfurt-Flughafen 13. Januar

3 Asylverfahren Hauptherkunftsländer Jan-Dez 2013 Russische Föderation 13,6% Syrien, Arab. Republik 10,8% Serbien 10,5% sonstige 34,3% Eritrea 3,3% Somalia 3,5% Irak 3,6% Pakistan 3,7% Iran, Islam. Republik 4,0% Mazedonien 5,7% Afghanistan 7.1% Gesamtzahl der Erstanträge: Januar Quelle MARiS

4 Durchführung von Asylverfahren Zahlen für Januar bis Dezember 2013: Erstanträge Entscheidungen über Asylanträge Gesamtschutzquote beträgt 24,9 %, davon: 1,1 % Anerkennung als Asylberechtigte 12,3 % Gewährung von Flüchtlingsschutz 11,4 % Feststellung eines Abschiebeverbots Quelle MARiS 13. Januar

5 Integrationspolitik in Deutschland vor 2005: keine systematische Integrationsförderung Zuwanderungsgesetz vom : Einstieg in eine systematische Integrationspolitik Erstmals ein bundesweit einheitliches Grundangebot zur Integrationsförderung von Neuzuwanderern Einrichtung einer zentralen Bundesbehörde (Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge wird zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) 13. Januar

6 Integrationsverständnis des Bundesamts Zuwanderer Aufnahmegesellschaft Integration wechselseitiger Prozess gleichberechtigte Teilhabe Respektierung kultureller Vielfalt Erforderlich: Integrationsangebote für Zuwanderer interkulturelle Öffnung der Aufnahmegesellschaft 13. Januar

7 Asyl gewährt und dann? Asylsuchende O Integrationskurs (Koalitionsvertrag sieht Sprachkurs für Asylbewerber vor, derzeit Modellprojekt in Bayern) O Migrationsberatung P Arbeitsmarktzugang (derzeit nach 9 Monaten, Koalitionsvertrag sieht Kürzung auf 3 Monate vor) Asyl gewährt P Integrationskurs P Migrationsberatung P Arbeitsmarktzugang P Berufsbezogene Sprachförderung P Projektförderung P Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse 13. Januar

8 Bundeseinheitlicher Integrationskurs zentrales Integrationsangebot des Bundes ( 43 ff. AufenthG) Ziel: Vermittlung ausreichender Deutschkenntnisse, um sich im Alltag in Deutschland zurecht zu finden (B1) und Grundkenntnisse über Recht, Kultur und Geschichte Durchführung der Kurse durch private und öffentliche Träger 2013 standen 209 Mio. für die Durchführung der Kurse zur Verfügung 13. Januar

9 Bundeseinheitlicher Integrationskurs Gesamtzahlen seit (bis einschließlich erstes Halbjahr 2013): rund 1,24 Mio. Berechtigte knapp Kursteilnehmer 13. Januar

10 Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) Zeitlich befristete, bedarfsorientierte Einzelfallberatung vor Ort Ziel: Befähigung zu selbstständigem Handeln in allen Bereichen des täglichen Lebens Zielgruppe: 1) Neuzuwanderer, 2) länger im Land lebende Zuwanderer mit einem vergleichbaren Integrationsbedarf Durchführung: durch die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege sowie den Bund der Vertriebenen 13. Januar

11 Berufsbezogene Sprachförderung Ziel: sprachliche und fachliche Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt Zielgruppe: alle Personen mit Mh., die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen Seit Start 2009: über Kurse mit ca Teilnehmern Grundstruktur: Sprachunterricht, Qualifizierungsmodul, Praktikum, insgesamt max. 730 Unterrichtseinheiten 13. Januar

12 Projektförderung Gemeinwesenorientierte Projekte Förderschwerpunkte 2014: - Etablierung einer Willkommens- und Anerkennungskultur - Stärkung von Migrantenorganisationen - Förderung der wechselseitigen Akzeptanz Jugendprojekte Förderschwerpunkte 2014: - Vorbilder - bürgerschaftliches Engagement 13. Januar

13 Anerkennung ausländischer Qualifikationen Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz seit in Kraft Bundesamt: zentrale Hotline des Bundes für Anfragen zum Anerkennungsgesetz individuelle Beratung der Anerkennungssuchenden auf Deutsch und Englisch vom 02. April 2012 bis zum 30. November 2013 über Ratsuchende 13. Januar

14 Zukünftige Herausforderungen Themen und Aufgaben: Vorinformation und Vorintegration im Herkunftsland Eingliederung zugewanderter Fachkräfte, Nutzung der Potenziale von Flüchtlingen Stärkung der Integrationsleistung der Aufnahmegesellschaft Paradigmenwechsel zur präventiven Integrationsarbeit durch Bildung 13. Januar

15 Zusammenfassung Faktoren für eine erfolgreiche Integrationspolitik: Schnelle Entscheidung über Flüchtlingsstatus Zügige Erteilung einer Arbeitsgenehmigung Integrationskurs Migrationsberatung Anerkennung ausländischer Qualifikationen Berufsbezogene Sprachförderung Willkommens- und Anerkennungskultur 13. Januar

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