Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich am Beispiel der Privatklinikgruppe Hirslanden

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich am Beispiel der Privatklinikgruppe Hirslanden"

Transkript

1 Masterthesis zur Erlangung des Master of Science in Real Estate (CUREM) Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich am Beispiel der Privatklinikgruppe Hirslanden Name: Christian Stricker Adresse: Belsitostrasse 8, 8645 Rapperswil-Jona Eingereicht bei: Marco Perolini, Bauherrentreuhänder Dr. Eberhard Walz Abgabedatum: 20. Juli, 2007

2 Vorwort In meiner Tätigkeit als Projektleiter für Klinikbauten bin ich täglich mit organisatorischen Handlungen und Fragestellungen konfrontiert. Ziel ist es dabei, die richtigen und erfolgreichen Strukturen zu finden, um diese auf anstehende Bauprojekte übertragen zu können. Durch das Zusammenwirken verschiedenster Einflussgrössen ist es jedoch schwierig, einheitliche Muster für effiziente Organisationsformen zu finden, die unveränderbar auf unterschiedliche Projekte anwendbar sind. Die Vorlesung Corporate Real Estate Management von Justus Vollrath im zweiten Lehrgang bei CUREM verschaffte einen Überblick über die aktuell in der Lehre beschriebenen Organisationsausprägungen. Diese Thematik weckte mein Interesse, Organisationsstrukturen aus der Praxis des Health-Care zu untersuchen und hinsichtlich ihrer Effizienz zu vergleichen, um Erfolgsfaktoren formulieren zu können. Mein ganz besonderer Dank für seine Unterstützung geht an meinen Betreuer, Herrn Marco Perolini, der in den zahlreichen Gesprächen viele wertvolle Anregungen gab und es verstand, mit gezielten Fragen neue Ansätze aufzuzeigen und seine grosse Erfahrung einzubringen. E- benso möchte ich Herrn Dr. Eberhard Walz für die Übernahme des Koreferates und seine Unterstützung danken. Einen herzlichen Dank möchte ich an Patrik Gaignat für seine hilfreichen Hinweise und moralische Unterstützung aussprechen. Er konnte mir mit seinem fundierten Fachwissen im Health-Care-Bereich neue Zusammenhänge aufzeigen. Ein spezieller Dank gilt den Interview-Gesprächspartnern für die interessanten Einblicke in ihre Unternehmen und die Art ihres täglichen Wirkens. Ihre vielfältigen Aussagen haben zur Belebung und Bereicherung dieser Arbeit geführt und mir neue Sichtweisen aus der Praxis aufgezeigt. Darüber hinaus bedanke ich mich bei den zahlreichen guten Geistern im Hintergrund, die auf unterschiedlichste Art und Weise zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben - nicht zuletzt meinem privaten Umfeld und Familie für die vielen kleinen Herzlichkeiten, die sie mir zukommen liessen.

3 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... III Tabellenverzeichnis... III Abkürzungsverzeichnis... IV Einleitung.... Privatklinikgruppe Hirslanden....2 Ausgangslage Aufgabe und Zielsetzung der Arbeit Abgrenzung Vorgehen und Aufbau der Arbeit Grundlagen der Erfolgsfaktoren für effiziente Organisationsformen im Corporate Real Estate Management Corporate Real Estate Management (CREM) Interne vs. externe Leistungserbringung Fazit Erfolgsfaktoren des CREM Organisation von Bau- und Immobilienabteilungen Vergleiche von CREM verschiedener Branchen Vergleichbare Firmenstrukturen der Schweiz UBS Schweiz Europäische Grossbank (EG-Bank) Amt für Hochbauten Zürich Vergleichbare Klinikkonzerne in Deutschland / international Helios Kliniken GmbH Rhön-Klinikum AG Privatklinikgruppe Hirslanden...28 MT_ doc I

4 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, Organisationsvergleich und Benchmark Zielsetzung und Abgrenzung, Indikatoren und Datenauswahl Umsetzung Benchmark Organisationskennzahlen der untersuchten Unternehmen und Analyse Benchmark und Analyse Investitionsvolumen Benchmark und Analyse Leistungsfähigkeit Leistungserbringung innerhalb von CREM Delegierbare und nicht delegierbare Aufgaben Interne und externe Leistungserbringung Nutzen der zentralen Steuerung Erfolgsfaktoren der verglichenen CREM-Organisationen Ansätze zur Verbesserung der Organisationsstruktur der Bau- und Investitionsabteilung Hirslanden Interne vs. externe Leistungserbringung Hirslanden Mögliche strukturelle Veränderungen des IVT Schlussbetrachtungen und Ausblick...6 Sperrvermerk...62 Anhangverzeichnis...62 Literaturverzeichnis...63 Ehrenwörtliche Erklärung...64 MT_ doc II

5 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 Abbildungsverzeichnis Abbildung : Organigramm Group Real Estate...7 Abbildung 2: Organigramm AHB...22 Abbildung 3: Konzernorganigramm, VR, KL...28 Abbildung 4: Organigramm IVT...28 Abbildung 5 : Aufgaben IVT...29 Abbildung 6: Organigramm Baubereiche Kliniken...29 Abbildung 7: Projektorganigramm nach Teilprojekten...30 Abbildung 8: Ebenen der Projektorganisation...3 Abbildung 9: Phasenabhängige Projektergebnisse...3 Abbildung 0: Untersuchungsobjekte Benchmark...36 Abbildung : Bauprojektorganisation...47 Abbildung 2: Bauherrenaufgaben...47 Abbildung 3: Beeinflussbarkeit in Bauprojekten...50 Tabellenverzeichnis Tabelle : Hirslanden, Finanz- und Betriebskennzahlen...2 Tabelle 2: Motive für die Einrichtung eines Cost Centers... Tabelle 3: Motive für die Einrichtung eines Profit Centers...2 Tabelle 4: Gründe gegen eine extensivere Fremdvergabe...4 Tabelle 3: Übersicht Klinikimmobilien Hirslanden...33 Tabelle 5: Organisationsformen und Leistungserbringung...37 Tabelle 6: Organisationskennzahlen...38 Tabelle 7: Benchmark Investitionsvolumen...42 Tabelle 8: Benchmark Leistungsfähigkeit...44 Tabelle 9: Aufwendungen für externe PL Bauherr / Mobilienbeschaffung...55 MT_ doc III

6 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 Abkürzungsverzeichnis AG AL BL CAD CAFM CEO CFO COO CREM CUREM DIK EBITDA FM HIHO HOAI HOPS IVT Mio. PA PT TD TES TP TQM VR Aktiengesellschaft Abteilungsleiter Bereichsleiter Computer Aided Design Computer Aided Facility Management Chief Executive Officer Chief Finacial Officer Chief Operating Officer Corporate Real Estate Management Center for Urban & Real Estate Management - Zurich Klinikdirektor earnings before interest, taxes, depreciation and amortization Facility Management Hirslanden Head Office Honorarordnung für Architekten und Ingenieure(Deutschland) Honorarordnung für Projektsteuerung (Deutschland) Investitionsteam Millionen Projektausschuss Projektteam Technischer Dienst Technik und Sicherheit Teilprojekt Total Quality Management Verwaltungsrat MT_ doc IV

7 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 Einleitung Mit Corporate Real Estate Management (CREM) soll eine fortschreitende Professionalisierung betrieblich genutzter Immobilien gewährleistet werden, indem das strategische und wirtschaftliche Potenzial für Betriebsimmobilien erkannt und vermehrt in die unternehmenspolitischen Entscheidungen eingebunden wird. Diese Arbeit beschreibt organisatorische Möglichkeiten innerhalb des CREM im Kontext der betrieblichen Nutzung. Am Beispiel der Privatklinikgruppe Hirslanden werden dabei die betrieblichen und baulichen Aspekte der Bauprojektorganisation genauer dargestellt.. Privatklinikgruppe Hirslanden Entwicklung Die Klinik Hirslanden wurde 932 von einer Gruppe von Ärzten als Privatklinik gegründet. 944 erfolgte die Übernahme durch die damalige Schweizerische Bankgesellschaft. Im Jahr 98 wurde der neue Operationstrakt in der bis dahin als erstklassig bekannten Geburtsklinik eröffnet. Damit wurde der Weg für anspruchvollste und an höchste Voraussetzungen gebundene Chirurgie frei. Mit der Gründung des HerzZentrums Hirslanden, des Herzkatheterlabor, des Institut für Radiologie und der Intensivpflegestation wurde der wichtige Grundstein 987 für die nachfolgend erfolgreiche Gruppenbildung gelegt. Der Zusammenschluss 990 der Klinik Hirslanden als Mutterhaus mit den AMI-Kliniken (American Medical International) in Zürich, Aarau, Bern und Lausanne war Geburtsstunde der Hirslanden-Gruppe wurden die Hirslanden von der UBS AG an die Investoren BC-Partners London verkauft. Die BC- Partners investierten in sämtliche Standorte und bauten so die Dienstleistung der Klinikgruppe entscheidend weiter aus. Zurzeit befinden sich die Hirslanden vor einem Weiterverkauf. Es sind mehrere Interessenten vorhanden, die aus unterschiedlichen Beweggründen eine Investition in die erfolgreiche Privatklinikgruppe tätigen möchten. Je nach zukünftigem Eigentümer können unterschiedliche Strategien auf den Konzern und auf dessen Organisation Einfluss nehmen. Vgl. Vollrath (2007), Vorlesung. MT_ doc / 64

8 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 In Tabelle sind Finanz- und Betriebskennzahlen aufgeführt, um die Grössenordnungen des Konzerns zu veranschaulichen. Tabelle : Hirslanden, Finanz- und Betriebskennzahlen Jahr Umsatz (in Mio. Fr.) Kosten (Personal+Waren) (in Mio. Fr.) Patienten (stationär) Personalbestand (00% Stellen) Immobilien (Betriebsimmo exkl. Land+Betriebseinrichtung, in Mio Fr.) Betriebseinrichtungen (in Mio. Fr.) * 269.5* ca * 269.5* Quelle: Jahresbericht Hirslanden 2005 und 2006 sowie Over-view RE-Property V9, ), * Werte Gebäudeversicherung Medizinische Dienstleistung Die Hirslanden umfassen dreizehn Privatkliniken mit über 00 Kompetenzzentren in der Schweiz und sind damit die grösste Privatklinikgruppe auf dem Schweizer Markt. Die Kliniken der Hirslanden werden als Akutspitäler mit Belegarzt-System betrieben und als eigenständige Profitcenter nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführt. Das Konzept der einzelnen Kliniken beinhaltet die Bildung und Förderung von fachübergreifenden Kompetenzzentren, welche den Patienten umfassende, interdisziplinäre Behandlungen an einem Standort bieten. Dies erhöht einerseits die medizinische Behandlungsqualität und die Zufriedenheit des 2 Patienten und bietet anderseits den frei praktizierenden Ärzten bessere Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten als in öffentlichen Spitälern. Total sind 200 Belegärzte bei Hirslanden akkreditiert und setzen sich zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern täglich für das Wohl der Patienten ein..2 Ausgangslage Die Privatklinikgruppe Hirslanden investiert jährlich etwa Fr. 75 Mio. in Bau- und Mobilienprojekte, wobei die Investitionen je zur Hälfte in Bauprojekte und Mobilienprojekte fliessen. Die verschiedenen Geschäftsbereiche (d.h. Kliniken) werden durch das Hirslanden Head Office neben den medizinischen, logistischen, rechtlichen und finanzwirtschaftlichen Fachbereichen auch im Immobilienbereich für strategische Bau- und Mobilienprojekte unterstützt. Diese Leistungen werden durch eine vom Nettoumsatz abhängige Management-Fee pauschal abgegolten. 2 Um der leichteren Lesbarkeit willen werden im Text männliche Formen generisch verwendet. Weibliche Formen sind dabei immer mitgemeint, wenn nicht anders angegeben. MT_ doc 2 / 64

9 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 Die Klinikgebäude sind als Betriebsstätten für die medizinische Versorgung von zentraler Bedeutung, da einerseits die funktionellen und technischen Betriebsanforderungen möglichst optimal aufeinander abgestimmt sein müssen. Anderseits sollen die Klinikimmobilien mit den verschiedenen Stationen, Arztpraxen und öffentlichen Bereichen den Patienten und Besuchern einen angenehmen Aufenthalt mit möglichst wenigen Spital-Assoziationen ermöglichen. Aus diesem Grund ist das Erstellen, Erweitern und Umbauen von zentraler Bedeutung, was sich mit der zentral angeordneten Kontrolle und Entscheidung über Gestaltung und Erscheinung manifestiert. Das Corporate Real Estate Management für Health-Care-Gebäudenutzung soll bauliche Strukturen beschaffen und zur Verfügung stellen, die den unterschiedlichen medizinischen Disziplinen in betrieblicher und wirtschaftlicher Sicht entsprechen. Diese Immobilientypen sind in Erstellung und Betrieb sehr kostenintensiv, da die Anforderungen an Bau und Technik verglichen mit reinen Bürogebäuden höher liegen. Dies bedingt eine umfassende Bau- und Investitionsplanung mit verschiedenen Akteuren. Damit sollen auf die jeweilige Nutzung abgestimmte Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden, die eine optimale medizinische Dienstleistung gewährleisten können..3 Aufgabe und Zielsetzung der Arbeit Die Hauptuntersuchungspunkte dieser Arbeit betreffen die organisatorischen Ebenen von Bauund Investitionsabteilungen mit Fokus auf den Healt-Care-Bereich und die Situation der Privatklinikgruppe Hirslanden. Die Beantwortung der nachstehend beschriebenen Fragestellungen soll richtunggebend für diese Arbeit sein, um mögliche organisatorische Verbesserungspotenziale aufzuzeigen. Welche Erfolgsfaktoren für effiziente Corporate Real Estate Management werden in der Literatur beschrieben und in welchem Umfang sind diese in der Praxis erkannt und berücksichtigt? Ein Vergleich von ähnlichen Konzernen soll dazu dienen, unterschiedliche Ausprägungen von Organisationsformen aus der Praxis mit den jeweiligen Leistungsmerkmalen anhand eines Benchmarks darzustellen, um Erfolgsfaktoren für nutzer- und investorenseitig gelungene Bauprojekte benennen zu können. Das Investitionsteam (IVT) vom Hirslanden Head Office beschäftigt fünf Mitarbeiter, welche die verschiedenen Investitionsprojekte, die intern in die zwei Bereiche, Bauprojekte und Technik-/Mobilenprojekte unterteilt werden, leiten und betreuen. Trotz der Erweiterung der Klinikgruppe um sechs Spitäler und rund 40% der heutigen Gesamtklinikfläche in den letzten sechs Jahren wurde die Organisationsstruktur des Investitionsbereichs nicht wesentlich angepasst. Um die technikintensiven Klinikimmobilien in strategischen Projekten personell MT_ doc 3 / 64

10 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 besser zu begleiten, wurde vor drei Jahren eine Stelle für einen Haustechnikprojektleiter und per Anfang 2007 eine Stelle für Medizintechnik geschaffen. Es drängt sich die Frage auf, ob die vorhandene schlanke zentrale Organisationsstruktur der Hirslanden für die umfangreichen und anspruchsvollen Bau- und Investitionsprojekte geeignet und ausreichend ist, oder ob durch organisatorische und operative Massnahmen die Effizienz gesteigert werden kann. Je nach Auslastung der Bau- und Investitionsabteilung und des zu bewältigenden Investitionsvolumens, werden externe Fachkräfte für das Bauherrenmanagement sowie für die Grossgerätebeschaffung engagiert. Können Aussagen zum Grenznutzen zwischen der internen und externen Leistungserbringung in Abhängigkeit des durchschnittlich zu betreuenden Investitionsvolumens gemacht werden? Die Hirslanden Immobilien werden als Non Property Gesellschaft 3 in den jeweiligen Kliniken verwaltet. Die strategischen Bau- und Mobilienprojekte werden zentral gesteuert und geleitet. Welchen Nutzen bringt insbesondere eine zentrale Steuerung der Investitionsprojekte gegenüber einer dezentralen Leistungserbringung in den einzelnen Kliniken? Welche allgemeinen Erkenntnisse können für das CREM formuliert werden? Im Speziellen sind Handlungsanweisungen für Veränderungen der Organisationsstruktur hinsichtlich zukünftiger Entwicklung der Hirslanden aufzuzeigen..4 Abgrenzung Gemäss Aufgabenstellung und Zielsetzung, wird in der vorliegenden Arbeit das Thema Corporate Real Estate Management hinsichtlich der speziellen Ausprägung im Health-Care- Bereich genauer beleuchtet. Da in der Schweiz keine weiteren vergleichbaren Privatklinikgruppen existieren, wurden deutsche Privatklinikgruppen neben schweizerischen Bau- und Immobilienorganisationen von Banken und einem staatlichen Betrieb für Vergleiche herangezogen. Da bei Investitionsentscheiden in den verschiedenen Branchen ähnliche Determinanten zu Grunde gelegt und auch Bauvorhaben ähnlich organisiert werden, können unter Berücksichtigung und Nennung von branchenspezifischen Eigenheiten allgemeine Aussagen formuliert werden. Diese Vergleichsorganisationen sollen einen Überblick der angewandten Strukturen, der jeweiligen Entwicklung und Erfolgspotentiale geben, um Erkenntnisse für Firmen im Health-Care-Bereich und im Speziellen auch für mögliche Veränderungen der Hirslanden aufzuzeigen. 3 Unternehmen, bei denen die Immobilien nicht zum Kerngeschäft gehören MT_ doc 4 / 64

11 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 Neben den Aspekten der Organisationsgestaltung der Bau- und Investitionsabteilung könnten auch steuertechnische, finanzstrukturelle und rechtliche Möglichkeiten, die sich bezüglich des Immobilienportfolios der Hirslanden aufdrängen, untersucht werden. Da dies jedoch dem Umfang dieser Arbeit sprengen würde, wird diese Fragestellung in der vorliegenden Arbeit nicht berücksichtigt. Erste Abklärungen haben die Komplexität, die zur Optimierung des Immobiliengefüges der Hirslanden führen könnte, verdeutlicht..5 Vorgehen und Aufbau der Arbeit Nach eingängigem Studium von Fachliteratur und ersten Gesprächen mit Spezialisten konnten erste Schwerpunkte der Arbeit definiert werden, nämlich: Vergleiche von Health-Care- und ähnlich strukturierten Unternehmen, das Entwickeln und Auswerten von Benchmarks sowie das Zusammenführen von Erkenntnissen über die Art der Leistungserbringung und das Aufzeigen von möglichen Handlungsanweisungen für die organisatorische Entwicklung des Investitionsteams der Hirslanden. Zum einen erschien es von bedeutender Wichtigkeit, frühzeitig die Kontaktsuche für Gesprächspartner anzugehen, um die umfangreichen Recherchen zu starten und die Erhebungen zusammenzufassen. Zum andern bestand die Herausforderung darin, die betrieblichen Kennzahlen und insbesondere der unterschiedliche Umfang der Leistungserbringung von den untersuchten Firmen auf vergleichbarer Basis darzustellen. In der Gegenüberstellung der empirisch ermittelten Benchmarkdaten galt es die möglichen Erkenntnisse hinsichtlich ihrer Aussagekraft und Relevanz zu prüfen und Zusammenhänge mit der jeweiligen Organisationsstruktur darzulegen. Die beschriebenen Erfolgsfaktoren und Handlungsanweisungen, sowie die Schlussbetrachtung und Ausblick sollen den Abschluss dieser Arbeit bilden. MT_ doc 5 / 64

12 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, Grundlagen der Erfolgsfaktoren für effiziente Organisationsformen im Corporate Real Estate Management Die folgenden Kapiteln sollen einen Überblick über die in der Literatur diskutierten verschiedenen Aspekte der Gestaltungsmöglichkeiten von Corporate Real Estate Management Organisationen verschaffen. Die Informationen wurden vorwiegend aus dem Handbuch Corporate Real Estate Management (CREM) von Schulte und Schäfers (2004) entnommen. Einzelne Passagen stammen aus der Vorlesung über das CREM von Vollrath (2006) während der Studienzeit bei Curem. Die Quellenwechsel werden mittels Fussnoten gekennzeichnet. Die behandelte Literatur wird auf ihre Anwendbarkeit für den Health-Care-Bereich hin geprüft und selektiv in die weiteren Untersuchungen miteinbezogen 2. Corporate Real Estate Management (CREM) Begriff und Entwicklung des CREM Das Corporate Real Estate Management umfasst sämtliche zur betrieblichen Leistungserstellung genutzten Immobilien, unabhängig von den jeweiligen Besitzverhältnissen. Es befasst sich mit dem wirtschaftlichen Beschaffen und Bereitstellen, dem Betreuen und Bewirtschaften und dem Verwerten der Liegenschaften von Produktions-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen im Rahmen der Unternehmensstrategie. Verschiedene Untersuchungen 4 über die Entwicklung des Corporate Real Estate Management zeigen auf, dass das Immobilien- Management effektiv zur Produktivität und Wirtschaftlichkeit des Gesamtunternehmens beitragen kann, was für viele Unternehmen zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen führen kann. Entwicklungspotenziale bestehen im Aufbau eines professionellen Immobilienportfolio- Managements, verbunden mit der Einführung entsprechender Immobiliendatenbanken, in der verstärkten Nutzung von Immobilien zur Unternehmensfinanzierung, in der Einführung von Verrechnungspreisen von Benchmarking-Prozessen für gesteigerte Transparenz der Immobiliennutzung sowie in der verstärkten Einbindung des Immobilien-Managements in die strategische Planung. Seit einigen Jahren besteht bei Holdingstrukturen der Trend zu dezentralen operativen Einheiten und zum Outsourcing von einzelnen Dienstleistungen. 5 4 Vgl. Schulte / Schäfers (2004), S Vgl. Pfnür (2004), S. 33. MT_ doc 6 / 64

13 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 Aufgaben des Corporate Real Estate Management Zu den Hauptaufgaben des Corporate Real Estate Management gehören die Erfassung und Analyse des Immobilien-Portfolios nach immobilienwirtschaftlichen Kriterien, die Ausarbeitung von strategischen Konzepten in den Handlungsfeldern Bereitstellung, Bewirtschaftung und Verwertung, sowie die Umsetzung und Kontrolle der entwickelten Konzepte. 6 Ziele des Corporate Real Estate Management Allgemeine Zielsetzungen des Corporate Real Estate Management betreffen die Identifikation und Ausnutzung von Immobilien als Erfolgs- bzw. Ressourcenpotential, die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, sowie die Erzielung eines Beitrags zum Shareholder Value des Gesamtunternehmens. 3 Wesentliche Zielsetzungen betreffen die Festlegung der Aufgaben-, Kompetenz-, Verantwortungsbereiche, sowie dauerhaftes Regeln der Prozessstrukturen und sämtlicher Schnittstellen. Das Hauptziel der Unternehmung ist es, eine schlanke und flexible Organisation aufzubauen und zu halten. Ergänzende Sicht für Health-Care-Immobilien Die Anforderungen an Immobilien im Health-Care-Bereich sind entsprechend der medizinischen Nutzung angepasst und sehr unterschiedlich. Die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit der Immobilie muss deshalb immer im Kontext mit der medizinischen Dienstleistung stehen. Oft sind diese Spezialimmobilien nicht drittmarktfähig, was heisst, dass die Flexibilität der Nutzung stark eingeschränkt ist, da es aufgrund der engen Verbindung von Nutzung und Gebäudestruktur für solche Immobilien i.d.r. keine Marktpreise gibt. Organisationsformen im Corporate Real Estate Management Dieses Kapitel fasst die aktuelle Lehre betreffend Organisationsformen im Corporate Real Estate Management mit ihren Vor- und Nachteilen zusammen, um im 5. und 6. Teil der Arbeit auf die entsprechenden anerkannten Grundlagen im CREM verweisen zu können. Verankerung des Corporate Real Estate Management in das Unternehmen Die Einbindung des CREM-Aufgabengefüges in die vorhandenen Unternehmensstrukturen ist für den Erfolg wesentlich. Dabei sollen die betrieblichen Ziele und Strategien sowie alle Un- 6 Vgl. Vollrath (2007), Vorlesung. MT_ doc 7 / 64

14 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 ternehmensbereiche aufeinander abgestimmt werden. Ausserdem sind die zwei Parameter der horizontalen und vertikalen Unternehmenseinbindung zu regeln. Die horizontale Einbindung im Unternehmensorganigramm bezieht sich auf die Zentralisation der Aufgaben des betrieblichen Immobilien-Managements in einen eigenen Bereich, bzw. der Dezentralisation auf verschiedene Unternehmensbereiche. Im Rahmen der vertikalen Einbindung wird festgelegt, welche Stellung das Immobilien- Management in der Unternehmenshierarchie einnimmt, mit anderen Worten, mit welchen Kompetenzen das betriebliche Immobilien-Management ausgestattet wird. 7 Dezentrale Organisation Bei einer dezentralen Organisationslösung wird das Immobilien-Management auf die Ebene der einzelnen Geschäftsbereiche verankert. Mit dieser Struktur werden den Geschäftsbereichen i.d.r. weitgehend autonome Entscheidungs- und Durchführungsbefugnisse hinsichtlich des Einsatzes, der Nutzung und Verwertung von Unternehmensimmobilien gewährt. Je nach Grösse der Geschäftsbereiche kann die dezentrale Organisation in zwei unterschiedlichen Formen auftreten. Bei kleineren operativen Geschäftseinheiten können die immobilienspezifischen Aufgaben in einzelne Linieneinheiten gesplittet werden, die neben den Hauptaufgaben erbracht werden. Bei grösseren operativen Geschäftseinheiten kann eine eigenständige Immobilienabteilung mit Spezialisten die anderen Linieneinheiten von den Nebenaufgaben entlasten. 8 Vorteile der dezentralen Verankerung: Die Verantwortung der Immobilien liegt bei den jeweiligen Geschäftsbereichen, was die Kosten- und Ergebnisautonomie der Tochtergesellschaften stärkt. Die Koordination zwischen den mit den Immobilienaktivitäten betrauten Aufgabenträgern und den Linieneinheiten als den eigentlichen Flächennutzern ist durch die Nähe schnell und unkompliziert. Nachteile der dezentralen Verankerung: Die geschäftsbereichsübergreifende Koordination und der Abgleich unterschiedlicher Bedarfssituationen im Gesamtunternehmen sowie die Ausnutzung von Marktpotenzialen durch Bündelung des Bedarfs gegenüber externer Dienstleister der Bau- und Immobilienwirtschaft ist verhindert. 7 Vgl. Schäfers / Pierschke (2004), S. 25f. 8 Vgl. Vollrath (2007), Vorlesung. MT_ doc 8 / 64

15 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 Eine umfassende Professionalität im Immobilienmanagement wird sich durch Zuordnung auf einzelne Geschäftsbereiche mit ausschliesslicher Funktion der untergeordneten Backup-Rolle kaum entwickeln. Die multiple Verankerung in den Geschäftsbereichen kann zu personeller Überbesetzung führen, da gleiche Funktionen mehrfach personell besetzt werden müssen. Die Aufgabenträger sind regelmässig weit unten in der Hierarchie angeordnet mit unzureichender Verbindung zur strategischen Planung in den Geschäftsbereichen. Es besteht die Gefahr der Ergebnisglättung bzw. Manipulation durch Immobilientransaktionen seitens der Geschäftsbereiche. Zentrale Organisation In einer zentralen Organisationslösung werden die immobilienbezogenen Aufgaben- und Kompetenzbündel aus den operativen Einheiten ausgegliedert und auf eine gesonderte, meist einem Zentralbereich der Führungsgesellschaft zugeordnete Einheit übertragen. Es ist aber möglich, dass die Immobilienaktivitäten teils zentral und teils dezentral angesiedelt werden. Diese Mischform kann einen wesentlichen Nachteil der zentralen Organisation beseitigen. Dies, wenn die dezentralen Immobilieneinheiten die Nähe zum operativen Betrieb gewährleisten und gleichzeitig die gebündelte Kontrolle durch die zentrale Einheit vorhanden ist. 9 Vorteile der zentralen Verankerung: Die klare Trennung von Kern- und Immobiliengeschäft erleichtert die Umsetzung der Strategievorgaben sowie ein geschäftsbereichübergreifendes Immobilienmanagement. Synergie- und Rationalisierungspotenziale können mittels professioneller Fach- und Führungskräfte optimal ausgeschöpft werden. Nachteile der zentralen Verankerung: Die rein zentral organisierte Immobilieneinheit kann Gefahr laufen, sich vom operativen Betriebsgeschehen abzukoppeln. Diesem Umstand kann mit der Bildung von dezentralen Einheiten mit beschränkten immobilienspezifischen Aufgaben entgegengewirkt werden. Die Regelung der Zusammenarbeit der zentralen Einheit mit den operativen Geschäftsbereichen erfolgt primär über die Hierarchie, was zu zeitlichen Verzögerungen und inhaltlichen Verzerrungen von Informations- und Entscheidungsprozessen führen kann. Die im Extremfall gegebene Monopolstellung der zentralen Immobilieneinheit kann zu einer Unterhöhlung der dezentralen Kosten- und Ergebnisautonomie und Einschränkung der Flexibilität der operativen Einheiten führen. 9 Vgl. Vollrath (2007), Vorlesung. MT_ doc 9 / 64

16 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 Marktliche Organisation Auf Grund dieser nachteiligen Bewertung von zentralen und dezentralen Immobilieneinheiten wird in jüngster Zeit ein weiteres Organisationsprinzip verstärkt diskutiert. Bei einer marktlichen Organisation geht die Eigentümerfunktion auf die Corporate Real Estate-Einheit über. Die verschiedenen Geschäftsbereiche haben nur noch Nutzungsrechte an den Immobilien und leisten interne Mietzahlungen an die CREM-Einheit. Der Kontrahierungszwang, der in den vorangegangenen Organisationslösungen üblich ist, entfällt, was eine verstärkte marktwirtschaftliche Ausrichtung der Immobiliendienstleistung gegenüber dem Nutzer bedingt, da die operativen Einheiten bei günstigeren Bedingungen externe Dienstleister berücksichtigen können. In der Praxis geht diese markorientierte Organisationslösung oft mit einer rechtlichen Verselbstständigung des Immobilienbereiches einher. 0 Vorteile der marktlichen Verankerung: Die Kosten- und Ergebnisautonomie sowie die Flexibilität der operativen Einheiten ist gewährleistet. Die Marktausrichtung der Immobilieneinheit fördert den Grundsatz der Dienstleistungsorientierung im Immobilien-Management. Die Bewertung der transferierten Leistungen gestattet es, die interdependenten Einheiten rechentechnisch zu entkoppeln, was durch interne Verrechnung von Kosten und Erlösen zur eigenen Erfolgsverantwortung führt. Nachteile der marktlichen Verankerung: Ein kritischer Punkt dieser Organisationsausgestaltung kann sein, dass die Sicherung der Ressourcenauslastung nicht mehr gewährleitstet ist, wenn die operativen Einheiten vermehrt die Leistungen externer Anbieter von Immobilien in Anspruch nehmen. Mittels einer sogenannten Last-Call-Regelung kann dieser Nachteil der Marktlösung umgangen werden, indem der Immobilieneinheit die Möglichkeit eingeräumt wird, im Rahmen des letzten Angebots in die Konditionen externer Anbieter einzusteigen. Systembedingt erfordert das Modell den Einsatz von differenzierten Verrechnungspreisen, was zu umfangreichen Änderungen im Rechnungs- und Vertragswesen im Unternehmen führt. 0 Vgl. Schäfers / Pierschke (2004), S MT_ doc 0 / 64

17 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 Formen der Erfolgsverantwortung im Corporate Real Estate Management Cost Center Als Cost Center werden Teilbereiche einer Unternehmung definiert, die für die kostenrechnerische Erfassung und Separierung der mit dem Einsatz und der Nutzung von Immobilien verbundenen Kosten verantwortlich sind. Der Leiter eines solchen Cost Centers legt normalerweise ein Budget der vorgesehenen Investitionen vor, welches mit der Geschäftsleitung besprochen und genehmigt wird. Das Cost Center agiert dann innerhalb der Investitionsziele mehr oder weniger unabhängig. Trotz systembedingter Bedenken bleibt dieses Prinzip in der Praxis gemäss Untersuchung von Schäfers 2 bei gut zwei Dritteln weit verbreitet. Vorteile des Cost Center-Prinzips: Die kostenorientierte Steuerung über den Einsatz und die Nutzung sowie die Messung der Kosteneffizienz und -wirtschaftlichkeit der Immobilien in den einzelnen Geschäftsbereichen kann mit vergleichsweise geringem Managementaufwand erzielt werden. Nachteile des Cost Center-Prinzips: Durch den fehlenden Wettbewerbsdruck auf die Geschäftsbereiche als Nutzer der Gebäude ist der wirtschaftliche Umgang mit den Immobilien und die Ausschöpfung der Rationalisierungs- und Synergiepotentiale fraglich. Tabelle 2: Motive für die Einrichtung eines Cost Centers Motive für die Einrichtung eines Cost Centers Immobilien werden nicht als Geschäftsfeld gesehen Gemeinkostencharakter der Immobilien Mangelnde Ergebniseigenständigkeit der Immobilien-Instanz Einfachheit und geringerer Managementaufwand Überprüfbarkeit der Kosteneffizienz der Immobiliennutzung Ergebnisverantwortung ist nicht möglich bzw. durchsetzbar Sonstige Gründe Quelle: Pfnür, A., S. 306, in Anlehnung an Schäfers % 52.5% 52.5% 44.% 30.5% 8.6% 6.8% 0 Vgl. Vollrath (2007), Vorlesung. Vgl. Reumann / Krieger / Friedrichs (2004), S 429f. 2 Vgl. Schäfers (997). MT_ doc / 64

18 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 Profit Center Das Profit Center ist ein organisatorischer Teilbereich eines Unternehmens, dem eine gewinnorientierte Erfolgsverantwortung des Immobilien-Managements zu Grunde gelegt wird. Mittels marktorientierter Verrechnungspreise können Teilbereichsaktivitäten besser gesteuert und auf deren Profitabilität hin überprüft werden. Durch die Gegenüberstellung von Kosten und Erlösen auf der Kostenstelle des Profit Centers wird der selbstständige Unternehmensgedanken manifestiert. Vorteile des Profit Center-Prinzips: Durch die verursachergerechte Verrechnung der bezogenen Leistungen wird die Quersubventionierung durch die anderen Geschäftseinheiten vermieden. Gleichzeitig sind die Geschäftseinheiten als Nutzer der Immobilien dazu angehalten, nur diejenigen Flächenressourcen in Anspruch zu nehmen, die sie wirtschaftlich vertreten können. Dies regt in besonderem Masse zur Ausnutzung von Potenzialen zur Flächenreduzierung bzw. Steigerung der Flächenproduktivität an. Durch die Freiheit der operativen Einheiten, externe Leistungen zu beziehen, wird die Immobilien-Managementinstanz zu mehr wettbewerblicher Denkweise gedrängt. Nachteile des Profit Center-Prinzips: Eine Festlegung marktorientierter Verrechnungspreise für Spezialimmobilien wie auch für Klinikgebäude, für die es keinen Markt gibt, ist schwierig, und die erforderlichen Änderungen im Rechnungs- und Vertragswesen sind umfangreich. Die Profit Center-Lösung gefährdet die Ressourcenauslastung im Portfolio aufgrund der möglichen externen Marktalternativen für Geschäftseinheiten. Schliesslich haftet Profit Centren der Makel einer kurzfristigen Gewinnorientierung an, die gegebenenfalls die Erreichung der langfristigen Gesamtunternehmensziele in Frage stellt. Tabelle 3: Motive für die Einrichtung eines Profit Centers Motive für die Einrichtung eines Profit Centers Einführung marktähnlicher Verhältnisse Aufspüren bzw. ausnutzen von Rationalisierungspotentialen Transparenz der Geschäftsbereiche Erzielung von Gewinne bzw. Deckungsbeiträgen aus Immobilien Stärkung der Eigenständigkeit und Verantwortlichkeit Sonstige Gründe Quelle: Pfnür, A., S. 307, in Anlehnung an Schäfers % 72.4% 72.4% 58.6% 55.2% 3.4% MT_ doc 2 / 64

19 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, Interne vs. externe Leistungserbringung Eine zentrale organisatorische Frage stellt sich bezüglich interner und externer Leistungserbringung des Corporate Real Estate Management. Man spricht hier von der sogenannten Make-or-Buy-Entscheidung 3. Die Leistungstiefe 4 hat vielfältige Auswirkungen auf die wettbewerbsstrategische Ausgangsposition und auf die Struktur eines Unternehmens oder Bereiche davon. Sie determiniert den Umfang der internen Aufgabenerfüllung und die damit verbundenen Kompetenzen und Qualifikationen das Ausmass der Kapitalbildung und die Anzahl der Mitarbeiter die Höhe und die Struktur der Kosten, vor allem das Verhältnis zwischen fixen und variablen Kosten und daraus resultierend auch den Break-Even-Punkt 5 die Flexibilität der Leistungserstellung Die Motive der besonderen Ausprägung von Make-or-Buy-Entscheidungen, des so genannten Outsourcing, können unterschieden werden in der Erzielung von Kosten- oder der Erlangung von Wettbewerbsvorteilen. Neben den eigentlichen Kosten für die Leistungserbringung darf man die Transaktionskosten nicht ausser Acht lassen, die sich im Zusammenhang mit der Organisation extern erbrachter Immobilienleistungen ergeben und sich aus Anbahnungs-, Vereinbarungs-, Abwicklungs-, Kontroll-, sowie Anpassungskosten zusammensetzen. Die Konzentration der Managementkapazitäten auf die Kernkompetenzen führt tendenziell zu geringeren Kosten und einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit. Dabei kann für die weniger wichtigen strategischen Leistungen je nach Aufgabe das erforderliche Know-how und die Innovationskraft extern bezogen werden. Je nach der zu erbringenden Leistung ist ein fundiertes Betriebsverständnis nötig, was eine enge Einbindung der externen Anbieter in das Betriebsgeschehen erfordert. Dies geht oft mit dem Abbau interner Kompetenz und Know-how-Verlust einher, was einerseits die Kontrollfähigkeit einschränkt und andererseits die Abhängigkeit von den Dienstleistern erhöht. Zudem lassen die meist langfristigen Outsourcing-Verträge eine Umkehr zur Eigenerstellung oder einen Wechsel des Dienstleisters nur unter grossem - auch finanziellem - Aufwand zu. 6 3 Entscheidung zwischen Eigenfertigung oder Fremdbezug 4 Definiert die eigene Leistungserbringung 5 Punkt, an dem Erlös und Kosten gleich hoch sind (Gewinnschwelle) 6 Vgl. Schäfers / Pierschke (2004),S. 265f. MT_ doc 3 / 64

20 Masterthesis Effiziente Organisationsformen von Bau- und Immobilienabteilungen im Health-Care-Bereich 20. Juli, 2007 Grad der Fremdvergabe In der Praxis scheint der Trend zum Outsourcing insbesondere von Facility Management- Leistungen weniger Bedeutung gefunden zu haben, als dies die Marktanalysen einiger namhafter Unternehmensberatungen seit Mitte der 90er Jahre prognostiziert haben. Nach einer neueren Untersuchung ist der Umfang und die Bereitschaft, Aufgaben des Immobilien- Managements fremd zu vergeben, nach wie vor sehr gering und bleibt auf unspezifische Dienste wie Gebäude- bzw. Glasreinigung oder Sicherheits- bzw. Pförtnerdienste begrenzt 7. Es kann sogar davon ausgegangen werden, dass die Bedeutung der Fremdvergabe von immobilienbezogenen Dienstleitungen in Zukunft weiter abnehmen [wird], da interne Kompetenzen eher vertieft und nicht abgebaut werden 8 Tabelle 4: Gründe gegen eine extensivere Fremdvergabe Gründe gegen eine extensivere Fremdvergabe* Abhängigkeit soll vermieden werden Kostennachteile Qualitätsnachteile Sicherheitsgründe Vermeidung von Unterbrechungen betrieblicher Prozesse Nichts davon Quelle: CREM-Handbuch Schulte, S % 40% 40% 37% 37% 44% *Mehrfachnennungen möglich (n=70) 2.3 Fazit Erfolgsfaktoren des CREM Die Organisation des CREM soll entsprechend der Unternehmenspolitik und -strategie, der Unternehmensgrösse und -struktur, der Grösse, Art und Streuung des Immobilienbestandes gewählt werden. Bei zentralen Organisationen muss darauf geachtet werden, dass die Betriebsnähe nicht verloren geht. Sinnvoll kann die sogenannte Mischform mit dezentralen Einheiten sein, welche die strategisch weniger wichtigen Tätigkeiten direkt vor Ort durchführen können. Ein rechtzeitiger und durchdachter Aufbau von schlanken und eindeutigen Strukturen für interne Prozesse wie auch für die Zusammenarbeit mit externen Fachkräften, ist für die Qualität und Effizienz der Leistungserbringung von zentraler Bedeutung. Die Leistungstiefe soll je nach vorhandenen Betriebsbedürfnissen definiert und das entsprechende Know-how aufgebaut werden. 7 Vgl. Schäfers / Pierschke (2004) S Vgl. Schäfers / Pierschke (2004) S MT_ doc 4 / 64

AUFWERTUNG. durch Kompetenz. Globale Trends im Corporate Real Estate 2015

AUFWERTUNG. durch Kompetenz. Globale Trends im Corporate Real Estate 2015 AUFWERTUNG durch Kompetenz Globale Trends im Corporate Real Estate 2015 Dritte zweijährliche globale CRE-Umfrage von JLL Nord- und Südamerika 20% 544 teilnehmende CRE-Manager 44% APAC 36 Länder EMEA 36%

Mehr

Kapitel 2: Strategisches Immobilienmanagement

Kapitel 2: Strategisches Immobilienmanagement Kapitel 2: Strategisches Immobilienmanagement 1 Gliederung 2.1 Herausforderungen für das Immobilienmanagement - Versuch einer Typisierung 2.2 Strategische Immobilienbewirtschaftung Corporate Real Estate

Mehr

Einführung eines zentralen Facility Management im Mittelstand

Einführung eines zentralen Facility Management im Mittelstand Einführung eines zentralen Facility Management im Mittelstand Dieses Management Summary hat das Anliegen die Einführung eines zentralen Facility Management mit entsprechenden Nutzenpotentialen für Firmen

Mehr

Asset Management Vortrag: nach dem Outsourcing folgt das Insourcing?!

Asset Management Vortrag: nach dem Outsourcing folgt das Insourcing?! Asset Management Vortrag: nach dem Outsourcing folgt das Insourcing?! Verfasser: Norbert Rolf MRICS - Leiter Property Companies STRABAG Property and Facility Services GmbH; Datum: [03.04.2014] Die Asset

Mehr

TQM in Bauprojekten Kostentreiber oder Kostenersparnis?

TQM in Bauprojekten Kostentreiber oder Kostenersparnis? 1 F A C H H O C H S C H U L E S T U T T G A R T H O C H S C H U L E F Ü R T E C H N I K Master Thesis Internationaler Masterstudiengang Projektmanagement TQM in Bauprojekten Kostentreiber oder Kostenersparnis?

Mehr

IT-Sourcing-Management-Studie 2014/2015

IT-Sourcing-Management-Studie 2014/2015 IT-Sourcing-Management-Studie 2014/2015 Vom Kosten- zum Erfolgsfaktor. Crossing Borders. Ergebnisse einer qualitativen Studie von Oliver Christ, Matthias Litzke, Ulrich Emanuel Gysel, Claudia Pedron, Oliver

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Immobilienstrategie 2014

Immobilienstrategie 2014 Vom Stiftungsrat genehmigt am 11.12.2013 Gültig ab 01.01.2014 Immobilienstrategie 2014 Immobilienstrategie_2014_D.docx 1/6 Inhaltsverzeichnis 1. Strategische Ziele 3 2. Strategische Grundsätze 3 3. Direkte

Mehr

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Sperrvermerk Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Bachelorarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Nachhaltigkeit im Immobilienmanagement

Nachhaltigkeit im Immobilienmanagement Nachhaltigkeit im Immobilienmanagement Kurzfassung der Studie Torsten Henzelmann I Ralph Büchele I Michael Engel April 2010 Nachhaltiges Immobilienmanagement schafft Mehrwert Marktteilnehmer zu höheren

Mehr

Was ist Facilities Management. Bedürfnisse der Kunden. Die Dalkia Strategie. Implementierung von FM. Über Dalkia. Freimachen von Ressourcen

Was ist Facilities Management. Bedürfnisse der Kunden. Die Dalkia Strategie. Implementierung von FM. Über Dalkia. Freimachen von Ressourcen Summary Was ist Facilities Management Bedürfnisse der Kunden Die Dalkia Strategie Implementierung von FM Über Dalkia 1 2 Was ist Facility Management? Facility Management ist eine Integrierte Business-Lösung

Mehr

BEWIRTSCHAFTUNG VERMARKTUNG BERATUNG GLOBAL SERVICES

BEWIRTSCHAFTUNG VERMARKTUNG BERATUNG GLOBAL SERVICES BEWIRTSCHAFTUNG VERMARKTUNG BERATUNG GLOBAL SERVICES WILLKOMMEN IN DER IMMOBILIENWELT ALS EIGENTÜMERGEFÜHRTES UNTERNEHMEN GEHEN WIR UNSEREN EIGENEN, INDIVIDUELLEN WEG. DARAUF SIND WIR STOLZ SEIT 1917.

Mehr

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Geschäftsmodell Corporate FM. Frankfurt, 26.03.2015

Geschäftsmodell Corporate FM. Frankfurt, 26.03.2015 Geschäftsmodell Corporate FM Frankfurt, 26.03.2015 Drees & Sommer Umfassende Markt, Kunden und Produktexpertise Drees & Sommer Referent Christoph Zimmer, Head of Corporate Consulting Drees & Sommer Studium

Mehr

JP Immobilien. Investment Immobilien Investment Produkte Development Sanierung Vermarktung Property Management

JP Immobilien. Investment Immobilien Investment Produkte Development Sanierung Vermarktung Property Management JP Immobilien Die JP Immobilien Gruppe ist ein aktiver und erfolgreicher Marktteilnehmer der österreichischen Immobilienwirtschaft mit Fokus auf Wien. Das Portfolio der JP Immobilien Gruppe beinhaltet

Mehr

Marktstudie. Kurzauswertung -

Marktstudie. Kurzauswertung - Marktstudie Kurzauswertung - Zielerreichungsgrad gängiger Produktions-, Planungs- und Steuerungssysteme in mittelständischen Unternehmen der metallerzeugenden und metallverarbeitenden Industrie Deutschlands

Mehr

1 Vitos GmbH. 1.1 Zielsetzung des Projekts. 1.2 Umsetzung

1 Vitos GmbH. 1.1 Zielsetzung des Projekts. 1.2 Umsetzung 1 Vitos GmbH 1.1 Zielsetzung des Projekts Zum 01.01.2008 hat die LWV-Gesundheitsmanagement GmbH als neu strukturierte Unternehmensholding des Landswohlfahrtsverbandes Hessen ihre Tätigkeit aufgenommen.

Mehr

Patientensteuerung im PASST-Netzwerk

Patientensteuerung im PASST-Netzwerk Patientensteuerung im PASST-Netzwerk Spezialisten Hausärzte Spitäler PASST - Netzwerk Therapeuten Reha- Kliniken Pflege 1 Patientensteuerung auf einen Blick Unser Angebot der Patientensteuerung richtet

Mehr

Integrierte Managementsysteme Eichenstraße 7b 82110 Germering ims@prozess-effizienz.de. 1. Qualitätsmanagement

Integrierte Managementsysteme Eichenstraße 7b 82110 Germering ims@prozess-effizienz.de. 1. Qualitätsmanagement 1. Qualitätsmanagement Die Begeisterung Ihrer Kunden, die Kooperation mit Ihren Partnern sowie der Erfolg Ihres Unternehmens sind durch ein stetig steigendes Qualitätsniveau Ihrer Produkte, Dienstleistungen

Mehr

Markt- und Unternehmensstrukturen. bei technischen Dienstleistungen. Wettbewerbs- und Kundenvorteile durch Service Engineering. 2U Springer Gabler

Markt- und Unternehmensstrukturen. bei technischen Dienstleistungen. Wettbewerbs- und Kundenvorteile durch Service Engineering. 2U Springer Gabler Wolfgang Burr Markt- und Unternehmensstrukturen bei technischen Dienstleistungen Wettbewerbs- und Kundenvorteile durch Service Engineering 2., überarbeitete Auflage 2U Springer Gabler Inhaltsverzeichnis

Mehr

Mit Immobilien Werte schaffen

Mit Immobilien Werte schaffen Allreal kombiniert ein ertragsstabiles Immobilienportfolio mit der Tätigkeit des Generalunternehmers (Projekt entwicklung und Realisation). In beiden Geschäftsfeldern verfügt das Unternehmen über langjährige

Mehr

Strategien und Konzepte des Facility Management Sourcing fmpro Fachtagung, 22.April 2015

Strategien und Konzepte des Facility Management Sourcing fmpro Fachtagung, 22.April 2015 Strategien und Konzepte des Facility Sourcing fmpro Fachtagung, 22.April 2015 Institut für Facility an der ZHAW Ronald Schlegel 1 Facility in erfolgreichen Unternehmen Erfolgreiche Unternehmen sind in

Mehr

Rechtsberatung im Facility Management

Rechtsberatung im Facility Management Rechtsberatung im Facility Management Sie übertragen FM-Leistungen auf externe Dienstleister? Sie betreiben Gebäude und gebäudetechnische Anlagen? Sie erfüllen Betreiberpflichten in der eigenen Organisation?

Mehr

Prozess Projekt Produkt

Prozess Projekt Produkt Prozess Projekt Produkt Integratives Prozess-, Projekt- und Produktmanagement Stefan Hagen, startup euregio Management GmbH Einleitung Kontinuierliches organisationales Lernen, Innovationsfähigkeit sowie

Mehr

CA Clarity PPM. Übersicht. Nutzen. agility made possible

CA Clarity PPM. Übersicht. Nutzen. agility made possible PRODUKTBLATT CA Clarity PPM agility made possible CA Clarity Project & Portfolio Management (CA Clarity PPM) unterstützt Sie dabei, Innovationen flexibel zu realisieren, Ihr gesamtes Portfolio bedenkenlos

Mehr

Erfolg für Krankenkassen durch strategisches Marketing

Erfolg für Krankenkassen durch strategisches Marketing Erfolg für Krankenkassen durch strategisches Marketing 1 Einführung In den letzten Jahren sind die Chancen, die das Marketing den Betrieben und auch den öffentlichen Einrichtungen bietet, verstärkt in

Mehr

- UNTERNEHMENSPROFIL - Expect Excellence

- UNTERNEHMENSPROFIL - Expect Excellence - UNTERNEHMENSPROFIL - Expect Excellence Erfolge schaffen und Freiraum erleben Egal, ob Sie einen internationalen Konzern vertreten, mittelständischer Unternehmer, erfolgreiche Führungskraft oder Gremienmitglied

Mehr

Alles eine Frage der Organisationsstruktur - Erfolgsfaktor des Immobilienmanagements!

Alles eine Frage der Organisationsstruktur - Erfolgsfaktor des Immobilienmanagements! Alles eine Frage der Organisationsstruktur - Erfolgsfaktor des Immobilienmanagements! 4. Deutscher Real Estate Asset Kongress Frankfurt am Main, 09. und 10. November 2010 Hans-Peter Thieves, Generali Deutschland

Mehr

Strukturierte medizinische Dokumentation - Wirtschaftlichkeitsnachweis für das Produkt MediColor von MEDNOVO

Strukturierte medizinische Dokumentation - Wirtschaftlichkeitsnachweis für das Produkt MediColor von MEDNOVO Strukturierte medizinische Dokumentation - Wirtschaftlichkeitsnachweis für das Produkt MediColor von MEDNOVO Effizienzoptimierung entlang der Behandlungsprozesse in Krankenhäusern ist von hoher Bedeutung.

Mehr

Der Partnering-Ansatz im Corporate Real Estate Management

Der Partnering-Ansatz im Corporate Real Estate Management Der Partnering-Ansatz im Corporate Real Estate Management Ein Praxisbeispiel aus dem Siemens Restricted Siemens AG 2013 All rights reserved. Page 1 Was ist Partnering? Partnering ist ein Managementansatz,

Mehr

Wertpotenziale in kommunalen Liegenschaften.

Wertpotenziale in kommunalen Liegenschaften. Wertpotenziale in kommunalen Liegenschaften. Daniela Trösch 12.09.2007 Wertpotenziale in kommunalen Liegenschaften Inhalte Wie lassen sich Wertpotenziale in kommunalen Liegenschaften definieren, identifizieren

Mehr

Die perfekte Verbindung von Optimierung und Innovation

Die perfekte Verbindung von Optimierung und Innovation Die perfekte Verbindung von Optimierung und Innovation OPTiVATiON Optimized Technology & Business Innovation GmbH Erfolg durch Kompetenz Das können Sie von uns erwarten Wir von OPTiVATiON definieren uns

Mehr

Professionelle Projektsteuerung und mehr: Umfassende Unterstützung

Professionelle Projektsteuerung und mehr: Umfassende Unterstützung Professionelle Projektsteuerung und mehr: Umfassende Unterstützung von der ersten Abstimmung bis zum Projektabschluss mit transparenter Kostenkontrolle über den gesamten Projekt verlauf. Mit Kompetenz

Mehr

advisory Unser Vorgehen Vermittlung von Unternehmensbeteiligungen

advisory Unser Vorgehen Vermittlung von Unternehmensbeteiligungen Unser Vorgehen Vermittlung von Unternehmensbeteiligungen Ausgangslage Jedes Beteiligungsvorhaben ist für Käufer und Verkäufer individuell und bedarf einer professionellen Koordination. begleitet beide

Mehr

PLANON REAL ESTATE MANAGEMENT. Für eine Immobilienstrategie, die Ihre Organisationsziele unterstützt

PLANON REAL ESTATE MANAGEMENT. Für eine Immobilienstrategie, die Ihre Organisationsziele unterstützt PLANON REAL ESTATE MANAGEMENT Für eine Immobilienstrategie, die Ihre Organisationsziele unterstützt Die Real Estate Lösung von Planon umfasst unter anderem: Dashboards Portfoliomanagement Mietvertragsmanagement

Mehr

Kernprobleme und Entwicklungsperspektiven des Corporate Real Estate Managements in Deutschland

Kernprobleme und Entwicklungsperspektiven des Corporate Real Estate Managements in Deutschland Kernprobleme und Entwicklungsperspektiven des Corporate Real Estate Managements in Deutschland Vortrag auf der 22. Sitzung des AK Immobilienmanagement im BPPP e.v. am 12.01.11 in Frankfurt a.m. Prof. Dr.

Mehr

Facility Management für Logistikimmobilien. Jürgen Alsbach. Geschäftsführer 4Competence

Facility Management für Logistikimmobilien. Jürgen Alsbach. Geschäftsführer 4Competence Facility Management für Logistikimmobilien Jürgen Alsbach Geschäftsführer 4Competence Intro Die Bedeutung der Logistikbranche wächst in zunehmendem Maße, die Branche ist seit Jahren auf Wachstumskurs.

Mehr

Immobilienwirtschaftliche Berufsbilder

Immobilienwirtschaftliche Berufsbilder Immobilienwirtschaftliche Berufsbilder Markus Amon MRICS Vizepräsident gif e. V. Wilhelmstr. 12 D - 65185 Wiesbaden Telefon: +49 (0)611 23 68 10 70 Telefax: +49 (0)611 23 68 10 75 E-Mail: info@gif-ev.de

Mehr

Einführung in das Projektmanagement 1

Einführung in das Projektmanagement 1 Einführung in das Projektmanagement 1 Gliederung 1. Einführung und Grundlagen 1.1 Beispiele 1.2 Grundbegriffe und Definitionen 1.3 Erfolgsfaktoren des Projektmanagements 2. Projektorganisation 3. Projektphasen

Mehr

INDUSTRIE 4.0. Sind Sie gewappnet für die nächste industrielle Revolution? Vortragsprotokoll Handelskammer Bremen 25. Februar 2015

INDUSTRIE 4.0. Sind Sie gewappnet für die nächste industrielle Revolution? Vortragsprotokoll Handelskammer Bremen 25. Februar 2015 INDUSTRIE 4.0 Sind Sie gewappnet für die nächste industrielle Revolution? Vortragsprotokoll Handelskammer Bremen 25. Februar 2015 LECLERE SOLUTIONS 2015 Protokoll vom 25.2.2015 1 Ablauf der Veranstaltung!

Mehr

VisiMove Visual Corporate Infrastructure Management

VisiMove Visual Corporate Infrastructure Management VisiMove Visual Corporate Infrastructure Management Basel 2000 4000 m 2 1000 2000 m 2 100 500 m Machen Sie Ihre Immobilien leistungsfähiger und damit Ihr Unternehmen noch erfolgreicher Zürich 500 1000

Mehr

PRIMEING IHR PARTNER FÜR MSP IN ENGINEERING UND IT

PRIMEING IHR PARTNER FÜR MSP IN ENGINEERING UND IT PRIMEING IHR PARTNER FÜR MSP IN ENGINEERING UND IT Eckhardt Maier Geschäftsführer der primeing GmbH 02 Als Tochterunternehmen der ABLE GROUP, Deutschlands führenden Konzerns für Engineering- und IT-Dienstleistungen,

Mehr

wir garantieren Ihnen die BetRIeBsKosten von MoRgen.

wir garantieren Ihnen die BetRIeBsKosten von MoRgen. wir garantieren Ihnen die BetRIeBsKosten von MoRgen. GANZHEITLICH. EFFIZIENZSTEIGERND. NACHHALTIG. BILFINGER ONE IST DAS KONZEPT FÜR DIE NÄCHSTE GENERATION VON PARTNERSCHAFT IN DER IMMOBILIENWIRTSCHAFT.

Mehr

hfm Hälg Facility Management AG schafft frei raum!

hfm Hälg Facility Management AG schafft frei raum! schafft frei raum hfm Hälg Facility Management AG schafft frei raum! hfm Hälg Facility Management AG bietet Ihnen kompetente Unterstützung mit professionellen Dienstleistungen im gesamten Facility Management.

Mehr

Transformation in Schweizer Spitälern

Transformation in Schweizer Spitälern Madlaina Perl Samuel Ruch Carmen Wanner Transformation in Schweizer Spitälern Rahmenbedingungen und Voraussetzungen zum erfolgreichen Wandel Agenda 1 Einleitung & Rahmenbedingungen 2 Gestaltungsebenen

Mehr

Portfoliomanagement Wohn- und Geschäftsliegenschaften. Erfahrung Fachwissen Wertschöpfung. Projektentwicklung Projekt-Management Kauf/Verkauf

Portfoliomanagement Wohn- und Geschäftsliegenschaften. Erfahrung Fachwissen Wertschöpfung. Projektentwicklung Projekt-Management Kauf/Verkauf Immobilien Generalunternehmung Portfoliomanagement Wohn- und Geschäftsliegenschaften Erfahrung Fachwissen Wertschöpfung Projektentwicklung Projekt-Management Kauf/Verkauf Allreal schafft Werte Allreal

Mehr

Artikelserie. Projektmanagement-Office

Artikelserie. Projektmanagement-Office Projektmanagement-Office Projektarbeit ermöglicht die Entwicklung intelligenter, kreativer und vor allem bedarfsgerechter Lösungen, die Unternehmen heute brauchen, um im Wettbewerb zu bestehen. Besonders

Mehr

Potenziale erkennen und umsetzen

Potenziale erkennen und umsetzen Halter AG Immobilien Potenziale erkennen und umsetzen Real Estate Asset Management & Development Entwicklung 4 Strategisches FM 6 Vermarktung 8 Bewirtschaftung 10 David Naef Geschäftsführer Mitglied der

Mehr

Hochschulimmobilien im Lebenszyklus: Quick-Check Immobilienportfolio

Hochschulimmobilien im Lebenszyklus: Quick-Check Immobilienportfolio Vertraulich Hochschulimmobilien im Lebenszyklus: Quick-Check Immobilienportfolio Düsseldorf, 28. Juni 2013 Agenda 1. Ausgangslage 2. Untersuchung Immobilienbestand 3. Ansprechpartner 28. Juni 2013 Seite

Mehr

METIS CREM Performance Programm. Reaching new heights. Together. Exzellentes Corporate Real Estate Management

METIS CREM Performance Programm. Reaching new heights. Together. Exzellentes Corporate Real Estate Management Reaching new heights. Together Exzellentes Corporate Real Estate Management METIS CREM Performance Programm Individuelle Lösungen mit dauerhafter Wirkung www.crem-performance.com Corporate Real Estate

Mehr

INDUSTRIAL SOURCING THOUTBERGER

INDUSTRIAL SOURCING THOUTBERGER www.thoutberger.com - info@thoutberger.com - 052 335 40 22 INDUSTRIAL SOURCING THOUTBERGER SPEZIALIST FÜR SUPPLY CHAIN STRATEGIE UND GLOBAL SOURCING 1. AUSGABE PROFESSIONAL PEOPLE Aktuelles zum Thema Supply

Mehr

So bin ich, so arbeite ich: Analytisch. Ergebnisorientiert. Umsetzungsstark. Motivierend.

So bin ich, so arbeite ich: Analytisch. Ergebnisorientiert. Umsetzungsstark. Motivierend. OFFICE EXCELLENCE Schlanke Prozesse für Ihre Verwaltung Die Idee einer Verbesserung von administrativen Prozessen ist unter verschiedenen Bezeichnungen wiederzufinden: Kaizen im Office, KVP im Büro, Lean

Mehr

Business Process Outsourcing. in Partnerschaft mit den Besten gewinnen. Business Process Outsourcing

Business Process Outsourcing. in Partnerschaft mit den Besten gewinnen. Business Process Outsourcing Business Process Outsourcing in Partnerschaft mit den Besten gewinnen Business Process Outsourcing Veränderung heißt Gewohntes loszulassen und bereit sein Neues zu empfangen. Norbert Samhammer, CEO Samhammer

Mehr

Vom "Service" zur Mission der ISS und den Studienzielen des B.A. Service Management

Vom Service zur Mission der ISS und den Studienzielen des B.A. Service Management Vom "Service" zur Mission der ISS und den Studienzielen des B.A. Service Management 1. Der Begriff "Service" "Eine Dienstleistung (Service) ist eine Interaktion zwischen Anbietern und Kunden zur Wertschöpfung

Mehr

HmcS Real Estate GmbH

HmcS Real Estate GmbH Lösungen für Abwicklung von Problemimmobilien HmcS Real Estate GmbH Ihr Partner für die Verwertung von Immobilien PROBLEMIMMOBILIEN In Deutschland wurden im Jahre 2008 nahezu 90.000 Immobilien im Wert

Mehr

INSTITUTIONALISIERUNG DES CORPORATE REAL ESTATE MANAGEMENTS. Am Beispiel der CORPUS SIREO

INSTITUTIONALISIERUNG DES CORPORATE REAL ESTATE MANAGEMENTS. Am Beispiel der CORPUS SIREO INSTITUTIONALISIERUNG DES CORPORATE REAL ESTATE MANAGEMENTS Am Beispiel der CORPUS SIREO 23. August 2012 EINLEITUNG DETAILLIERTER EINBLICK IN DIE WELT DES CREM* * Corporate Real Estate Management 2 BURNING

Mehr

Bauprojekt-Management

Bauprojekt-Management Bauprojekt-Management aus Sicht der Prüfungspraxis Dipl.-Ing. Helmut Lipa Mitglied des Oö. Landesrechnungshofes Folie 1/21 Bauprojekt-Management Agenda Personelle Anforderungen Projektleitung und Projektteam

Mehr

Vertriebsstrategie im Mittelstand

Vertriebsstrategie im Mittelstand Vertriebsstrategie im Mittelstand Folge 1: So gewinnen Sie den Markt für sich! cm&p Die Unternehmensentwickler Ihr Partner für Strategie & Veränderung Vertriebsstrategie im Mittelstand So gewinnen Sie

Mehr

FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR KOMMUNIKATION, INFORMATIONSVERARBEITUNG UND ERGONOMIE FKIE UNSER FÜHRUNGSLEITBILD

FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR KOMMUNIKATION, INFORMATIONSVERARBEITUNG UND ERGONOMIE FKIE UNSER FÜHRUNGSLEITBILD FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR KOMMUNIKATION, INFORMATIONSVERARBEITUNG UND ERGONOMIE FKIE UNSER FÜHRUNGSLEITBILD FÜHRUNG BEI FRAUNHOFER VISION UND STRATEGIE»Wer seiner Führungsrolle gerecht werden will, muss

Mehr

Controlling im Mittelstand

Controlling im Mittelstand Controlling im Mittelstand Mag. Johann Madreiter nachhaltigmehrwert e.u. Unternehmensberatung und Training 2 Controlling im Mittelstand Controlling im Mittelstand und Kleinunternehmen? Ein auf die Unternehmensgröße

Mehr

Post Immobilien Management und Services AG Immobilienkompetenz für die Schweiz

Post Immobilien Management und Services AG Immobilienkompetenz für die Schweiz 1 Post Immobilien Management und Services AG Immobilienkompetenz für die Schweiz 2 Post Immobilien Management und Services AG Post Immobilien die vielseitige Immobilienpartnerin der Schweizerischen Post

Mehr

Outsourcing von Managementleistungen Eine echte Alternative für institutionelle und private Immobilienanleger

Outsourcing von Managementleistungen Eine echte Alternative für institutionelle und private Immobilienanleger Outsourcing von Managementleistungen Eine echte Alternative für institutionelle und private Immobilienanleger Dr. Georg Meier Hotel Park Hyatt, Zürich 25. November 2010 Agenda Business case der Adimmo

Mehr

Organisa(on Corporate Communica(ons Reorganisa(on mit einer strategischen Neuausrichtung verbinden

Organisa(on Corporate Communica(ons Reorganisa(on mit einer strategischen Neuausrichtung verbinden Organisa(on Corporate Communica(ons Reorganisa(on mit einer strategischen Neuausrichtung verbinden 2015 Lintemeier Stakeholder Rela6ons Ziele der Reorganisa6on und strategischen Neuausrichtung - Professionalisierung

Mehr

Swiss Marketing Leadership Studie 2015. Man agement Summary

Swiss Marketing Leadership Studie 2015. Man agement Summary 3 Man agement Summary Marketing ändert sich fundamental und sollte in modernen Unternehmen eine steuernde Funktion in Richtung Kunden- und Marktorientierung einnehmen. Vor diesem Hintergrund entschied

Mehr

Vorwort. Hermann J. Schmelzer, Wolfgang Sesselmann. Geschäftsprozessmanagement in der Praxis

Vorwort. Hermann J. Schmelzer, Wolfgang Sesselmann. Geschäftsprozessmanagement in der Praxis Vorwort Hermann J. Schmelzer, Wolfgang Sesselmann Geschäftsprozessmanagement in der Praxis Kunden zufrieden stellen - Produktivität steigern - Wert erhöhen ISBN (Buch): 978-3-446-43460-8 Weitere Informationen

Mehr

Freigabemanagement in der Produktentwicklung

Freigabemanagement in der Produktentwicklung Freigabemanagement in der Produktentwicklung Beratung Collaborative Engineering Stand 21.6.2006 Menschen Wissen Systeme service@hcm-infosys.com Stammheimer Straße 10 70806 Kornwestheim Tel.: +49/7154/8271-80

Mehr

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades,,Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang

Mehr

plain it Sie wirken mit

plain it Sie wirken mit Sie wirken mit Was heisst "strategiewirksame IT"? Während früher die Erhöhung der Verarbeitungseffizienz im Vordergrund stand, müssen IT-Investitionen heute einen messbaren Beitrag an den Unternehmenserfolg

Mehr

Unternehmensstrategien

Unternehmensstrategien Unternehmensstrategien Methoden- Präsentation Vorgehensweise zu ihrer Entwicklung Henstedt-Ulzburg, 7. Juli 2008 Bei der Entwicklung von Strategien haben wir ein System im Blick Ansatz bei der Entwicklung

Mehr

Prozessorientierung ein Paradigmawechsel?! S. Radnic, Bereichsleiterin Prozessmanagement

Prozessorientierung ein Paradigmawechsel?! S. Radnic, Bereichsleiterin Prozessmanagement Prozessorientierung ein Paradigmawechsel?! S. Radnic, Bereichsleiterin Prozessmanagement Direktion Pflege/MTT Agenda Warum Prozessmanagement? Funktionale- vs. Prozessorganisation Strategisches Prozessmanagement

Mehr

REAL ESTATE MOVE FACHFORUM 24.09.2015 Daniel Geiser. September 2015

REAL ESTATE MOVE FACHFORUM 24.09.2015 Daniel Geiser. September 2015 REAL ESTATE MOVE FACHFORUM 24.09.2015 Daniel Geiser September 2015 UNSERE KERNKOMPETENZEN Strategisches Management Markt- und Unternehmensanalyse Strategie- und Organisationsentwicklung Make or Buy - Entscheidungen

Mehr

Firmenorganisation. Jean - Pierre Noel

Firmenorganisation. Jean - Pierre Noel Jean - Pierre Noel CEO CHI Basiswissen Orga als Problemstellung und Auslöser des CHANGE MANAGEMENT Strategic Corporate Coaching for Retail Managers EPS Düsseldorf FAQ 13.G Seite 1 Ziel des Vortrags Das

Mehr

Knowledge City Einsatz eines Enterprise Portals

Knowledge City Einsatz eines Enterprise Portals the Business to Enterprise Portal Knowledge City Einsatz eines Enterprise Portals World Trade Center - Zürich, 12. April 2002 Seite 1 These Eine integrierte Immobiliengesellschaft kann nur mittels einer

Mehr

IT-Sourcing. Chancen und Risiken des Outsourcings von IT-Security Dienstleistungen. Security Forum I - Dienstag 10.10.2006 14.

IT-Sourcing. Chancen und Risiken des Outsourcings von IT-Security Dienstleistungen. Security Forum I - Dienstag 10.10.2006 14. IT-Sourcing Chancen und Risiken des Outsourcings von IT-Security Dienstleistungen Security Forum I - Dienstag 10.10.2006 14.15 Uhr Jochen Scharnweber, Abteilungsleiter IT-Consulting, ASTRUM IT GmbH 1 Outsourcing

Mehr

DEKRA Personaldienste GmbH: Die DEKRA Toolbox

DEKRA Personaldienste GmbH: Die DEKRA Toolbox DEKRA Personaldienste GmbH: Die DEKRA Toolbox E-Interview mit Sabine Botzet Name: Sabine Botzet Funktion/Bereich: Dipl. Psychologin Organisation: DEKRA Personaldienste GmbH Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Mehr

Unsere vier hilfreichsten Tipps für szenarienbasierte Nachfrageplanung

Unsere vier hilfreichsten Tipps für szenarienbasierte Nachfrageplanung Management Briefing Unsere vier hilfreichsten Tipps für szenarienbasierte Nachfrageplanung Erhalten Sie die Einblicke, die Sie brauchen, um schnell auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können Sales and

Mehr

SPOL. bringt Ihr Projekt wieder auf die Beine!

SPOL. bringt Ihr Projekt wieder auf die Beine! Projektmanagement SPOL bringt Ihr Projekt wieder auf die Beine! Haben Sie von aufregenden, vielleicht sogar projektbedrohlichen Ereignissen zu berichten? Dann sind Sie bei uns richtig. Wir nehmen gewissenhaft

Mehr

CALL CENTER- KURZ CHECK

CALL CENTER- KURZ CHECK CALL CENTER- KURZ CHECK DER KARER CONSULTING KURZ-CHECK FÜR IHREN TELEFONISCHEN KUNDENSERVICE Call Center Kurz Check White Paper 1 Einleitung Wollen Sie genau wissen, wie der aktuelle Stand in Ihrem telefonischen

Mehr

Ist der Einsatz von Facility Management im Krankenhaus notwendig?

Ist der Einsatz von Facility Management im Krankenhaus notwendig? Ist der Einsatz von Facility Management im Krankenhaus notwendig? Karsten Köchlin info@karsten-koechlin.de Berlin, den 05.01.2004 Technische Fachhochschule Berlin Luxemburger Straße 10, 13353 Berlin Facility

Mehr

Bewirtschaftung. «Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.» Freuen Sie sich auf umfassende Lösungen aus einer Hand. www.im43.

Bewirtschaftung. «Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.» Freuen Sie sich auf umfassende Lösungen aus einer Hand. www.im43. Investment Bewirtschaftung Baumanagement «Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.» Freuen Sie sich auf umfassende Lösungen aus einer Hand. www.im43.ch «Dank unserer langjährigen Erfahrung in den

Mehr

real estate real service

real estate real service real estate real service Unsere Stärken Ihr Erfolg RECON ist ein Consulting und Management Dienstleister im Bereich Real Estate mit Hauptsitz in Berlin. Wir betreuen Immobilien und Immobilienbestände unterschiedlicher

Mehr

Postfach CH-2540 Grenchen +41-(0)32-653.33.55 +41-(0)32-653.33.57 info@mirosol.com www.mirosol.com

Postfach CH-2540 Grenchen +41-(0)32-653.33.55 +41-(0)32-653.33.57 info@mirosol.com www.mirosol.com Dienstleistungen Hier sind stichwortartig die angebotenen Dienstleistungen der miro solutions GmbH zusammengefasst. Kurzbeschriebe der einzelnen Angebote der Dienstleistungspalette geben Ihnen nähere Anhaltspunkte

Mehr

Neue GEFMA Richtlinie zu Nachhaltigkeit im FM

Neue GEFMA Richtlinie zu Nachhaltigkeit im FM Neue GEFMA Richtlinie zu Nachhaltigkeit im FM Pelzeter, Pohl FM Kongress 2014, Frankfurt Druckfrisch!! Nachhaltigkeit im Facility Management Grundlagen und Konzeption Entwurf 2014-02 GEFMA 160 Einsprüche

Mehr

E-Interview mit dem DSAG-Arbeitskreis Supplier Relationship Management

E-Interview mit dem DSAG-Arbeitskreis Supplier Relationship Management E-Interview mit dem DSAG-Arbeitskreis Supplier Relationship Management Titel des E-Interviews: Name: Vorstellung des Arbeitskreises mit seinen aktuellen Themenschwerpunkten Marc Koch Funktion/Bereich:

Mehr

IDC-Studie: Software Quality Assurance Unternehmen in Deutschland haben Nachholbedarf

IDC-Studie: Software Quality Assurance Unternehmen in Deutschland haben Nachholbedarf Pressemeldung Frankfurt am Main, 02. Februar 2012 IDC-Studie: Software Quality Assurance Unternehmen in Deutschland haben Nachholbedarf Software Quality Assurance wird nicht geliebt aber praktiziert. Die

Mehr

Die Auswirkungen des Onlinehandels und die parallel laufende Stationäroffensive an ein modernes Versandhaus und die dahinterstehende Logistik

Die Auswirkungen des Onlinehandels und die parallel laufende Stationäroffensive an ein modernes Versandhaus und die dahinterstehende Logistik Die Auswirkungen des Onlinehandels und die parallel laufende Stationäroffensive an ein modernes Versandhaus und die dahinterstehende Logistik Stark in Mode 50plus 1 Hans-Joachim Heuer Bereichsleiter Logistik

Mehr

Presseinformation. Deutschsprachiges Nearshoring. Partnerschaft zwischen Consist und EBS Romania. 15. September 2010 Unternehmensmeldung

Presseinformation. Deutschsprachiges Nearshoring. Partnerschaft zwischen Consist und EBS Romania. 15. September 2010 Unternehmensmeldung 15. September 2010 Unternehmensmeldung Partnerschaft zwischen Consist und EBS Romania Deutschsprachiges Nearshoring Pressereferentin: Das Kieler IT-Unternehmen Consist Software Solutions erweitert sein

Mehr

BCC-Office. Die Call Center Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Für den schnellen und kompetenten Kundenkontakt

BCC-Office. Die Call Center Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Für den schnellen und kompetenten Kundenkontakt BCC-Office Die Call Center Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Für den schnellen und kompetenten Kundenkontakt Wir entwickeln Ihren Vorsprung mit BCC-Office: das kleine Call Center für

Mehr

Outsourcing kaufmännischer Aufgaben

Outsourcing kaufmännischer Aufgaben Outsourcing kaufmännischer Aufgaben speziell für Existenzgründer und kleine Unternehmen 7-it Forum am 1.12.2003 Outsourcing Fragen Was ist eigentlich Outsourcing? Für welche betrieblichen Aufgaben ist

Mehr

buildup Die beste Lösung findet nur, wer alle Optionen kennt.

buildup Die beste Lösung findet nur, wer alle Optionen kennt. buildup Die beste Lösung findet nur, wer alle Optionen kennt. www.buildup.ch buildup ist die unabhängige, zentrale Plattform für alle Akteure der Schweizer Bauwirtschaft. Netzwerk Visionäre treffen auf

Mehr

Unabhängige Vermögensverwalter in der Schweiz

Unabhängige Vermögensverwalter in der Schweiz Unabhängige Vermögensverwalter in der Schweiz Herausforderungen und Perspektive Diplomarbeit in Betriebswirtschaftslehre am Institut für schweizerisches Bankwesen der Universität Zürich bei PROF. DR. HANS

Mehr

1. Bewirtschaften I 2. Bewirtschaften II 3. FIBU und Kennzahlen

1. Bewirtschaften I 2. Bewirtschaften II 3. FIBU und Kennzahlen Modulbeschrieb Immobilien bewirtschaften 03.08.2011 Seite 1/7 Modulcode Leitidee Art der Ausbildung Studiengang Modultyp Modulniveau ECTS Dotation Modulkurse Eingangskompetenzen Bemerkungen - W.SRIMC52.09

Mehr

Branchenkodex Corporate Real Estate Management

Branchenkodex Corporate Real Estate Management Branchenkodex Corporate Real Estate Management Vorwort Corporate Real Estate, also die im Besitz von Non-Property-Unternehmen befindlichen Immobilien, sind eine häufig unterschätze Größe. Dabei verbinden

Mehr

Open Innovation eine zusätzliche Quelle im Ideenmanagement

Open Innovation eine zusätzliche Quelle im Ideenmanagement Open Innovation eine zusätzliche Quelle im Ideenmanagement Mit Open Innovation mehr Innovation schaffen: Durch Nutzung der Außenwelt zusätzliche Ideen erschließen und den Input für Projekte und Konzepte

Mehr

Modul 1 Modul 2 Modul 3

Modul 1 Modul 2 Modul 3 Schaffen Sie Transparenz, Struktur und Zukunftssicherheit für Ihre IT durch modulare IT-Audits Die Unternehmens- und IT-Leitung benötigt ein verständliches Tool für die aktive Steuerung und Entwicklung

Mehr

ITSM-Health Check: die Versicherung Ihres IT Service Management. Christian Köhler, Service Manager, Stuttgart, 03.07.2014

ITSM-Health Check: die Versicherung Ihres IT Service Management. Christian Köhler, Service Manager, Stuttgart, 03.07.2014 : die Versicherung Ihres IT Service Management Christian Köhler, Service Manager, Stuttgart, 03.07.2014 Referent Christian Köhler AMS-EIM Service Manager Geschäftsstelle München Seit 2001 bei CENIT AG

Mehr

Schlüsselfragen bei Softwareauswahl

Schlüsselfragen bei Softwareauswahl CFOWorld 22.11.2013 Fachartikel zum Fuhrparkmanagement Teil II Seite 1 Veröffentlicht auf CFOworld (http://www.cfoworld.de) Startseite > Schlüsselfragen bei Softwareauswahl Info: Artikel komplett von Christoph

Mehr

INTERNET-BASIERTE SERVICES IM MASCHINEN- UND ANLAGENBAU

INTERNET-BASIERTE SERVICES IM MASCHINEN- UND ANLAGENBAU FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR ARBEITSWIRTSCHAFT UND ORGANISATION IAO Marc Münster Thomas Meiren INTERNET-BASIERTE SERVICES IM MASCHINEN- UND ANLAGENBAU ERGEBNISSE EINER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG FRAUNHOFER VERLAG

Mehr

REAL ESTATE BRAND VALUE STUDY TOP 20 IMMOBILIENMAKLER

REAL ESTATE BRAND VALUE STUDY TOP 20 IMMOBILIENMAKLER REAL ESTATE BRAND VALUE STUDY TOP 20 IMMOBILIENMAKLER Wer wir sind. Was wir tun. Was wir bieten. Real Estate Brand Institute Die führende Plattform zur Evaluierung der Positionierung und des Markenwerts

Mehr

Erfolgreiche Transformation

Erfolgreiche Transformation Dr. Mischa Seiter Stuttgart, 07. Mai 2010 Erfolgreiche Transformation zum Agenda Relevanz und Stand des geschäfts g Übersicht über das IPRI-Transformationsmodell zum Ausgewählte Transformationsfelder 2

Mehr