Auf dem Weg zum touristischen Masterplan

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1 Auf dem Weg zum touristischen Masterplan Startimpulse zum Workshop am Josef Bühler Im Spiel der Ziele (Workshop-Protokoll-Tourismus) Oberstes Ziel: Vernetzung der Akteure und Informationsaustausch untereinander bestehender Vereine und Akteure und Zusammenarbeit fördern bzw. entwickeln führt zur Schärfung des Profil, Potenziale identifizieren und gemeinsam entwickeln (z.b. als gemeinsame Themenlinien) Tourismusstrukturen weiterentwickeln: Zusammenarbeit der Destinationen / TGs / offiziellen Akteure (s. oben) swch-blog.blogspot.com Infrastruktur aufbauen/verbessern: Bessere ÖPNV-Verbindung der touristischen Einrichtungen Ziel: 1 Ladestation für e-bike / e-mobilität pro Gemeinde USP Wandern weiterentwickeln (ggf. Produktentwicklung?) Barrierefreien Tourismus weiterentwickeln Thema Wein weiterentwickeln (ggf. Produktentwicklung?) Wintertourismus fördern (ggf. Produktentwicklung?) Wertschöpfungsstrategien aufbauen Angebote / Produkte entwickeln zur Inwertsetzung der identifizierten Potenziale Historisches Potenzial nutzen (Limes, Kelten, Bronzezeit) 1

2 Einseitige Fokussierungen auf Infrastruktur aber nicht auf Marktbearbeitung auf die Marken aber nicht auf die viel wichtigeren Produkte Infrastruktur und Marken kosten Geld und bringen keine Wertschöpfung Produkte begründen und prägen Marken 2

3 Produkte begründen und prägen Marken Unternehmernetze als strategisches Instrument Schafft häufig überhaupt erst ein touristisches Produkt (nicht Verkauf von Teilkomponenten) Organisiert einen anderen Grad von Wahrnehmung 3

4 Verortung der Region: Sachsen/Sachsen-Anhalt 7 Dübener Heide 2005: Begrenzte Handlungsfähigkeit am Markt Foto: Frank (akkordarbeit) / flickr.com / CC BY-NC-SA 2.0) - Zunächst 3, später 2 regionale Tourismusorganisationen - Keine definierte Produktlinien hinter der Marke - Keine Unternehmensnetzwerke und keine Wertschöpfungslogik - Kein Geld für Marketing und Produktentwicklung - Aber: Länderübergreifender Naturparkträgerverein und LEADER-Aktionsgruppe auf beiden 8 Ländergrenzen 4

5 Dübener Heide 2005: Begrenzte Handlungsfähigkeit am Markt Attraktive Produkte/ Produktlinien machen eine Region erst wettbewerbsfähig und handlungsfähig. Sie begründen erst die Notwendigkeit einer Marke. Regionale (vernetzte) Produktlinien entstehen selten alleine, damit auch keine neue Wertschöpfung. Die strategischen Konsequenzen 5

6 Unternehmernetz naturgesund Gemeinsame Produktlinie Naturheilkundliche Dienstleistungen und Produkte Kooperationsvertrag auf der Basis Qualitätskriterien Marketingumlagen für gemeinsame Aktionen und Mediaplan Ca. 4-6 Netzwerktreffen pro Jahr: Planung, Bilanz, Jahresbilanz/Fortschreibung, Produktentwicklung Feste Verkaufsförderungsveranstaltungen Festgelegte Produktentwicklungsziele Management: Regionalmanagement und einzelbetriebliche Lösungen Unterstützende Promotion durch LAG und Naturpark Verzahnung mit anderen Produktlinien Gesundheit muss auch diese durchdringen 6

7 Aktuelle Angebote Verkaufsförderung und Profilbildung 13 Aktuelle Angebote Verkaufsförderung und Profilbildung 14 7

8 Durchdringung anderer Produktlinien (Gesund-)Beerenanbau /Bienenprodukte 15 Durchdringung anderer Produktlinien Gesunde (regionale) Küche 16 8

9 Produktentwicklung Präventionsangebote 1. Ideen aus dem Netzwerk 2. Intern: Sensibilisierung, Diskussion, Zielentwicklung 3. Qualifizierung: Interne Fortbildung 4. Entwicklung: Marktfähige Produkte mit externem Know-how (Förderprojekt) 5. Organisationsmodell und Vorbereitung Marktbearbeitung 6. Marktbearbeitung 7. Reflexion der Markterfahrungen, Nachsteuerung im Netzwerk 17 Mehrwert 1: Gemeinsame Vision/ Entwicklungsziele = Kräftebündelung Bildrechte: Cfage.com Gesundheitsregion Naherholungs-, Qualitätswander-/Wildtiererlebnisregion Allianz mit Wirtschaft und Kommunen Interkommunales Standortmarketing 18 9

10 Mehrwert: Neue Produkte = Profilschärfung und neuer Wertschöpfung 19 Konsequenz 1: Verändertes Selbstverständnis Regional- und Tourismusmanagement Spieler-Standbein: Förderprogrammabwicklung: Projekte Fördermittel- und Kapitalakquise Nachhaltigkeits-/ Demografiestandards projektbezogen verankern Spieler-Spielbein: Entwicklungsthemen auch ohne Förderung voranbringen, wie z.b. Energie-, Genussregion. Aufbau und Management von Unternehmens-/ Innovationsnetzen. Bürgerinvestitionen in Zukunftsprojekte. Ausschreibungsprofil: Projektberatung, Begleitung von Entwicklungsthemen, Produktentwicklung, Moderation von zwei Unternehmensnetzwerken 10

11 Konsequenz 2: Identifizierung der wichtigen Kernthemen Konsequenz 3: In Wertschöpfungsketten denken und Akteure identifizieren (Beispiel Bergschätze) Reisebüros TG Silbernes Erzgebirge Freiberger Bier TV Erzgebirge Regionalbah n Verkehrsverbund Besucherbergwerke Vereine Museen Führer Schlösser Stadtkern e Tierpark Rodelbah n Handel Destillen Landwirte II Beteilligte Akteure Gaststätten Pensionen Hotels Vermarktung Anreise der Gäste Sehenswürdigkeiten Montan Andere Attraktivitäten Regionale Produkte/ Souvenirs Bewirtung Übernachtung Abreise der Gäste I WSK Stufen Marketing Nachfrage Vernetzung Erlebnisvielfal t Produktentwicklung Vernetzung III Engpässe 11

12 Konsequenz 4: Wertschöpfungspartnerschaften/ Cluster aufbauen Chancen identifizieren Unternehmen einbinden In Schwung bringen 1. Regionale Partnerschaft überzeugen 2. Identifikation / Priorisierung WSK 3. Analyse und Zukunftsbild WSK 4. Ansprache Unternehmen 5. Bildung Kerngruppe 6. Partnerwahl Unternehmen 7. Ziele und Meilensteine 8. Pilotprojekte umsetzen 9. Begleitung und Bewertung Konsequenz 5: Tragfähige Nutzenstrukturen aufbauen 12

13 Konsequenz 6: Gemeinsames Marketing, gemeinsame Marketingumlage Konsequenz 6: Gemeinsames Marketing, gemeinsame Marketingumlage 13

14 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!! Erfolg ist, was bleibt. Tourismus-, Standort-, Regionalentwicklung Eignungskriterien für leistungsstarke industrietouristische Einrichtungen (Dem Erlebniswert kommt die höchste Priorität zu!) Erlebniswert Historische Präsentation Symbolwert Authentizität Industrietouristische Infrastruktur Touristische Qualität des Umfelds Innovationsperspektiven Verkehrsanbindung (ÖPNV/IV) 14

15 Analyseebenen II Beteiligte Akteure Information Werbung Reservierung Anreise Beherbergung Verpflegung Aktivitäten Service I WSK-Stufen Abreise Nach-betreuung III Engpässe Interventionen IV Ziele, Interventionen 15

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