Standardsoftware als Enabler für erfolgreiche Lebensversicherungs-Konsolidierung

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1 Standardsoftware als Enabler für erfolgreiche Lebensversicherungs-Konsolidierung Markus Deimel, Nadine Hebbel, Martin Käseborn Vortrag SAP Infotage, Bonn, Heidelberger Leben Gruppe

2 Agenda 1. Die Heidelberger Leben Gruppe Markus Deimel, CIO Heidelberger Leben Gruppe 2. Herausforderungen aus Sicht des Fachbereichs Nadine Hebbel, Leiterin Finanzen Heidelberger Leben Gruppe 3. Implementierung und Umsetzung des SAP Programms Martin Käseborn, Geschäftsführer InaSaaS GmbH Heidelberger Leben Gruppe

3 Die Heidelberger Leben Gruppe Geschichte Im Jahr 2013 erfolgte der Erwerb der Heidelberger Leben Gesellschaften. Die Transaktion wurde mit Genehmigung der Aufsicht im April 2014 abgeschlossen. Im März 2014 erfolgte der Erwerb der Skandia Gesellschaften in Deutschland und Österreich, welcher offiziell mit Genehmigung der Aufsichtsbehörden im Oktober 2014 vollzogen wurde. Kernkompetenzen Kauf von Lebensversicherungsunternehmen und beständen Integration von Lebensversicherungsunternehmen und beständen Verwaltung von Run-Off Lebensversicherungsbeständen 2014* HL SK DE SK AT HL Gruppe FTE Prämienvolumen in m 668,1 368,2 146,4 1182,7 Verwaltete Verträge AuM in m TEV vor Dividende in m 629,1 116,5 61, ,4 Solvabilitätsquote 164,1% 173,2% 150,8% * Vorläufige Werte Heidelberger Leben Gruppe

4 Das Geschäftsmodell der Heidelberger Leben Gruppe Anzahl der Verträge HLG VU 1 VU 2 VU 3 VU 4 VU XX 20XX 20XX 20XX 20XX 20XX 20XX Lebensversicherungsgesellschaften Stabile Erträge durch konsequente Risikominimierung Stabilisierung der Kundenbeziehungen durch systematische Verbesserung der Kundenservicequalität Immunisierung des langfristigen Kostenrisikos durch variablen Kostenverwaltungsvertrag mit der Servicegesellschaft Konsequente Optimierung des Risikoergebnisses, z.b. durch Rückversicherung Stabilisierung des Zinsergebnisses durch effizienteres Kapitalanlagemanagement Servicegesellschaft (HLSM) Gezielte Investitionen in den Aufbau einer stabilen und skalierbaren IT-Infrastruktur Konsequente Optimierung aller Prozesse in Richtung operativer Effizienz Besserer Service für unsere Kunden bei gleichzeitiger Realisierung von Effizienzvorteilen Realisierung von Skaleneffekten durch den Aufbau einer standardisierten IT- und Prozesslandschaft für alle Gesellschaften und Portfolios Heidelberger Leben Gruppe

5 Effizienter Betrieb mit Standardsoftware Heidelberger Leben Service Management GmbH (HLSM): Hier schlägt das Herz der HL Gruppe. Die Heidelberger Leben Service Management GmbH (HLSM) versorgt alle Lebensversicherungsunternehmen in der Gruppe mit zentralen Services und führt alle operativen Geschäftsprozesse aus. In der Heidelberger Leben Service Management GmbH (HLSM) befinden sich auch fast alle Mitarbeiter. Die IT Plattform für alle Bestände besteht ausschließlich aus markführender Standardsoftware Die Geschäftsstrategie der HL Gruppe definiert 6 Themenschwerpunkte für HLSM Maximale Standardisierung zur Generierung von Skalar Effekten. Schaffung einer modernen LV Konsolidierungsplattform Personalentwicklung Sicherstellung der Skalierbarkeit durch Einsatz von Standardsoftware Best-in-class Integrationsprozess Kontinuierliche Integration neuer Bestände (oder auch TPA) Heidelberger Leben Gruppe

6 Reverse Alignment als zentraler Erfolgsfaktor Standardsoftwarebasierende Applikationsarchitektur Reverse Alignment - Einführung im System-Standard! Einsatz von auf dem deutschen Markt anerkannten Standardsoftwarepaketen Differenzierungsnotwendigkeit aus vertrieblicher Sicht nicht mehr notwendig Ständige Weiterentwicklung durch Anbieter und somit aktuell im Bezug auf Gesetzesänderungen etc. Vorkonfiguration durch Hersteller erleichtert zusätzlich die Einführung Systeme sind mithin systematisch funktional besser als selbstentwickelte Systeme Projekt IT Fachbereiche Annahme: Marktstandards werden durch die Standardsoftware definiert und vorgegeben. Annahme: Marktstandards werden durch die Standardsoftware definiert und vorgegeben. In der Regel passt Standardsoftware aber nicht In nahtlos der Regel in die passt Unternehmen der HL Gruppe Standardsoftware aber nicht nahtlos in die Unternehmen Reverse Alignement = Reverse Alignment = Rückführung/Einpassung der Rückführung/Einpassung der Unternehmensprozesse in die durch die Software vorgegebenen Standards! Unternehmensprozesse in die durch die Software vorgegebenen Standards! Grundsätzlich 2 Möglichkeiten: Grundsätzlich Erweiterung des 2 Möglichkeiten: Standards durch den Hersteller Erweiterung des Standards Änderung der durch den Hersteller Unternehmensprozesse und -Abläufe während Migration Änderung der Unternehmensprozesse und - Abläufe Eine einheitliche, aus marktüblichen Standardsoftwarekomponenten bestehende IT Applikationslandschaft ist die Grundlage für eine dauerhaft stabile, kostengünstige und serviceorientierte Vertragsverwaltung! Heidelberger Leben Gruppe

7 Agenda 1. Die Heidelberger Leben Gruppe Markus Deimel, CIO Heidelberger Leben Gruppe 2. Herausforderungen aus Sicht des Fachbereichs Nadine Hebbel, Leiterin Finanzen Heidelberger Leben Gruppe 3. Implementierung und Umsetzung des SAP Programms Martin Käseborn, Geschäftsführer InaSaaS GmbH Heidelberger Leben Gruppe

8 Bereich Finanzen in der Heidelberger Leben Gruppe Der Finanz-Bereich umfasst die Verantwortung für die Jahresabschlüsse der Einzelgesellschaften (SAP FI), die Konsolidierung der Gruppe (SAP BO FC), das Controlling und das Finanz-Reporting (SAP CO und BO) sowie die Nebenbücher Versicherungstechnisches Inkasso und Provisionen (SAP FS-CD / BP) HL Group GmbH & Co KG Heidelberger Leben Holding AG Heidelberger Lebensversicherung AG Heidelberger Leben Service Management GmbH Skandia Lebenversicherung AG Skandia Versicherung Service Management GmbH Skandia Portfolio Management Skandia Pension Consulting Skandia Austria Holding AG Skandia Lebensversicherung AG Skandia Information Technologies GmbH Skandia Invest Services GmbH Heidelberger Leben Gruppe

9 Neuaufbau eines konzernweiten Finanzbereichs Heidelberger Leben Gruppe Heidelberger Leben Heidelberg Skandia Leben Berlin Skandia Leben Wien Organisation des Finanzbereichs an drei Standorten Heidelberg, Berlin, Wien Notwendigkeit der personellen, fachlichen und auch technischen Integration Bedarf der Zusammenführung aller General Ledger auf einer zentralen Plattform mit einem gemeinsamen Kontenplan, mit einheitlichen Buchungsregeln, Controlling und Reporting im Konzern und weitgehende Automatisierung für Buchungen und Erstellung der Abschlüsse inkl. des Gruppenabschlusses im Konzern Heidelberger Leben Gruppe

10 Business Requirements der HL-Gruppe Notwendigkeit einer sehr schnellen zeitlichen Umsetzung verbunden mit einer hohen Sicherheitserfordernis in der ordnungsmäßiger Umsetzung, hinsichtlich der eingesetzten Software und des Contents, der Migration, des Berechtigungskonzepts, der Schnittstellen von den Nebenbüchern und zu externen Systemen, des Controllings und des Reporting Lerneffekt und Aufbau von Know-how, Tools und Dokumentation für zukünftige Integrationen Übernahme der fachlichen Verantwortung der Systemlandschaft in die Linie Heidelberger Leben Gruppe

11 Erfolgsfaktoren im Finanzbereich bei Einführung Lösungsorientierung Stringente Zieltermine Einbindung Mitarbeiter/ Kommunikation Klare Zuständigkeiten/ kurze Entscheidungswege Schulungen und Training on the job Aufbau und Ausbildung Key User Zielsetzung ist zukünftig, die Integration des Finanzsystems eines kompletten Lebensversicherers innerhalb von 6 Monaten inkl. Migration aller relevanten Daten auf die neue SAP - Plattform! Heidelberger Leben Gruppe

12 Agenda 1. Die Heidelberger Leben Gruppe Markus Deimel, CIO Heidelberger Leben Gruppe 2. Herausforderungen aus Sicht des Fachbereichs Nadine Hebbel, Leiterin Finanzen Heidelberger Leben Gruppe 3. Implementierung und Umsetzung des SAP Programms Martin Käseborn, Geschäftsführer InaSaaS GmbH Heidelberger Leben Gruppe

13 Der Weg zum Go Live der neuen SAP Ziel-Plattform in 2014/2015 Kauf der SAP Lizenzen 31/03/2014 Projektstart SAP FI/CO, BP, FS-CD Intensivphase der Projekte bis SAP FI/CO General Ledger HL 20/10/2014 Hauptbuch der HLE ist einführungsbereit um das LBG-Oracle zu ersetzen SAP Financial Consolidation HL & Skandia 15/12/2014 Das System ist einführungsbereit. Somit steht der HL- Gruppe ein Konsolidierungs-systemr zur Verfügung SAP Data Warehouse Reporting HL & Skandia 30/12/2014 Das Data Warehose Reporting für die HL Gruppe ist für die Zielplattform einführungs-bereit SAP Business Partner, SAP Collections & Disbursements HL 20/10/2014 Business Partner und Collections & Disbursements sind einführungsbereit für die HLE. Damit wurde das Datenschutzproblem der Partnerverwaltung gelöst und das alte CD- System in den Standard überführt SAP FI/CO General Ledger, SAP Disbursements Skandia 19/12/2014 Hauptbuch und Disbursements für Skandia Deutschland und Österreich sind einführungsbereit und könne das JDE-System ablösen Heidelberger Leben Gruppe Finalisierung der Projektarbeiten 31/03/2015

14 Reverse Alignment Back to Standard Reverse Alignment Agile Methodology Business- / IT- Alignment Business-/ IT-Alignment: Standard-Systeme werden anhand der Unternehmensstrategie gemeinsam ausgewählt. Die ausgewählten Systeme geben die Prozesse vor. Abweichungen müssen vom Business begründet und durch entsprechende Gremien genehmigt werden. Reverse Alignment Kategorie Grün Gelb Rot Einschätzung Nutzung des SAP Standards + Realisierbarkeit in dem vorgegebenen Zeitraum & Kosten (Target-Costing-/ Target-Timing-Ansatz) + ggf. mit geringfügigen Einschränkungen + + Alle anderen Kombinationen Auswirkungen hinsichtlich Kosten-Nutzen- Verhältnis inkl. Folgekosten Empfehlung + +/- Optionale Entscheidung Positive Empfehlung HL Business Case notwendig Entscheidungsbefugnis Projektleiter Programmleiter Vorstand Heidelberger Leben Gruppe

15 Mehrwert Inhalt Mehrwert der Rapid-Deployment Solution (RDS) SOFTWARE CONTENT ENABLEMENT SERVICES Modular, Vorkonfiguriert Erfüllt die wichtigsten Businessansprüche Proven business value durch best practices, schnellere Einführung Accelerated solution adoption durch Guides & Schulungmaterial Fixierter Scope und Preis Maximale Sicherheit & weniger Risiken Shorter time to start, & Tools deploy, and run through best practices Traditional Project Preparation Business blueprint Realisation Testing Go-live Savings up Rapid- to Deployment Solution 95% 50% 30% Discover Start Deploy Run Mindestens 40% Zeitund Aufwandsreduktion gegenüber traditionellem Projektvorgehen Rapid-deployment solutions can help drastically reduce implementation efforts compared to a classic approach, since the base processes within the solution scope are very well defined best practices, and more efficient than defining custom-specific processes. Heidelberger Leben Gruppe Tobias Ortwein, PAC. Sept

16 SAP Business Architektur SOFTWARE INITIAL CONTENT & ENABLEMENT FUTURE INTEGRATION READINESS SERVICES SAP BO Analytics SAP BO Financial Consolidation BI SAP RDS-Content mit adaptiven Erweiterungen im Berichtswesen Zanetti-Content mit Anpassungen an den Kontenplan Schaffung der Voraussetzungen für die Integration weiterer Buchungskreise SAP FI/CO SAP Financials SAP Business Partner SAP FS-CD Collection & Disbursement SAP for Insurance SAP RDS-Content, NEW GL mit adaptiven Erweiterungen, insb. neuer Versicherungskontenplan Back-to-Standard, Datenbereinigung, Migration, Nutzung als zentrales Geschäftspartnersystem Back-to-Standard, neue Kontenfindung mit Migration Wertschöpfung für zukünftige Integrationen, insb.: Migration-Highway Daten Quality-Checks Schulungsmaterialien Testleitfäden Betrieb in der SAP HANA Enterprise Cloud SAP HANA Heidelberger Leben Gruppe

17 SAP-Standardsoftware als Enabler für erfolgreiche LV-Konsolidierung Markus Deimel, CIO Heidelberger Leben Gruppe Nadine Hebbel, Leiterin Finanzen Heidelberger Leben Gruppe Martin Käseborn, Geschäftsführer InaSaaS GmbH Heidelberger Leben Gruppe

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