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1 Geschlossene Fonds Immobilien Investmentfonds Beratung Recht Versicherungen Kapitalanlage-News für Executives 2. Jahrgang Ausgabe NEWS DIGEST TOP Stories Seiten 1 und 2 Vertriebe und Strategien Votum-Verband unterstützt die Finanzvertriebe bei der Modernisierung der Geschäftsmodelle. Alternative Investmentfonds Manager (AIFM) Bericht vier: Wer wird KVG? Produkte Seite 3 Investmentfonds Alceda erweitert Fondspalette. Absolute Renditen im Fokus. Neues Fondskonzept für Dachfonds Greiff Elite UI. Rentenversicherung Allianz bringt neues optimales Konzept mit Garantie- und Produktvielfalt. Märkte Seite 4 Immobilien international LaSalle, weltweit operierender Investmentmanager, sagt: Lagerflächen erzielen mehr als Luxus- Wohnimmobilien. Investmentfonds Mena-Region bietet Anlagechancen. Schwellenländeranleihen: Chancen nach Korrektur. Aragon vollzieht Management-Buyout und präsentiert neuen Großaktionär. Karriere-News bei Michael Ruhl, Peret Bergmann und Cornelius Hell. Ansichten Ansichten von Dieter E. Jansen, Herausgeber von : Ich erwarte segensreiche Folgen des KAGB Kommentare Seite 6 Was bringt das zweite Halbjahr den Investmentfonds? hat sechs Erkenntnisse gefunden. M&A-Wachstum in Deutschland und Österreich feststellbar, berichtet S&P Capital IQ. Unsicherheit an den Börsen nach der Wahl im September erwartet Frankfurt Trust. Einstieg planen? From The Desk Seite 8 Das neue Kapitalanlagegesetzbuch verlangt den Einsatz von Verwahrstellen. -Autorin Petra Klein (Orangekey Consulting GmbH) empfiehlt erhöhte Aufmerksamkeit bei der Auswahl. Geschlossene Fonds Hahn Gruppe investiert 12,5 Millionen Euro am Bodensee. Unternehmen Seite 5 KGAL gründet Kapitalverwaltungsgesellschaft. Für Sie gelesen Seite 7 CBRE erwartet steigende Nachfrage nach Logistikimmobilien. Habona: Fortsetzung der Anlagenserie Nahversorgungszentren, Lebensmittelvollversorger und -discounter. Versicherer sollten effizienter arbeiten. Die Lösung: mehr Outsourcen, empfiehlt eine Studie. Heidelberger Leben stellt fest, dass die Beschäftigung mit der eigenen Altersvorsorge abgenommen hat. Top StorIES Vertriebe und Strategien Regelungen und Einschränkungen der Vergütungssysteme nicht hilfreich Die deutschen Finanzvertriebe arbeiten an der Modernisierung ihrer Geschäftsmodelle. Wie der Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa e.v. (Votum-Verband) mitteilt, diskutierten die Teilnehmer seiner letzten Mitgliederversammlung intensiv über die Folgen europäischer Regulierungsmaßnahmen wie der Versicherungsvermittler-Richtlinie IMD 2 und der Finanzmarktrichtlinie MiFID II. Wir müssen uns rechtzeitig und aktiv mit den Veränderungen auseinandersetzen und unsere Expertise einbringen, um die Versorgung der Menschen mit Vorsorge, Risikoabsicherung und Vermögensbildung auch künftig sicherzustellen, erklärt Lüder Mehren, Vorstandsvorsitzender des Votum-Verbands. Der Verband kündigt an, wie bereits im Rahmen des Finanzanlagenvermittlergesetzes als Vertretung der Finanzvertriebe eine konstruktive Rolle in der Regulierungsdiskussion zu übernehmen. Die Mitgliedsunternehmen seien bereit, umfassendere Compliance-Systeme zu implementieren. Wir gehen bei den wachsenden Anforderungen an Transparenz mit, sagt Mehren. Dabei gehe Lüder Mehren, Vorstandsvorsitzender Votum-Verband es darum, noch deutlicher zu machen, wie faire und bedarfsgerechte Beratung funktioniert. Mehren warnt aber davor, die flächendeckende Versorgung mit bezahlbarer Vorsorgeberatung durch Markteinschränkungen leichtfertig zu gefährden: Restriktive Regelungen und Einschränkungen der Vergütungssysteme sind nicht hilfreich. Wir denken, dass jeder Verbraucher selbst entscheiden sollte, welches Beratungs- und Vergütungssystem für seine Bedürfnisse am besten ist: Eine Beratung ohne Blick auf Zeit und Stundensätze oder eine erfolgsunabhängige Vergütung nach Aufwand. Weitere Themen, bei denen der Verband sich in die Diskussion einbringen will, sind die Umsetzung der EU-Direktive zur Einrichtung alternativer Schlichtungsstellen (ADR), die notwendigen Vertriebsanpassungen durch das AIFM-Umsetzungsgesetz sowie die fortlaufenden Qualifizierung der Finanzdienstleister. Zu den Auswirkungen der europäischen Regulierungsmaßnahmen hat den Geschäftsführer des Votum-Verbands Martin Klein befragt. : Welche wesentlichen Auswirkungen erwarten Sie konkret durch MiFID II und IMD 2? Klein: Für Vertriebsunternehmen wird sich die maßgeblichste Auswirkung aufgrund der Neuregulierung der Versicherungsvermittlung (IMD 2) als auch der Vermittlung von Finanzdienstleistungen (MiFID II) im Bereich zukünftiger Vergütungsformen wiederfinden. Zentraler Regelungsansatz ist dabei der Vorschlag eines Provisionsverbotes für Vermittler, die für sich in Anspruch nehmen, eine unabhängige Beratung anzubieten. Dies ist bedeutsam vor dem Hintergrund, dass Brüssel einen einheitlichen Regulierungsrahmen für die Vermittlung von Finanzprodukten schaffen will und daher die Ergebnisse im Bereich der vorangehenden MiFID-Richtlinie identisch auf die nachfolgende Versicherungsvermittler-Richtlinie übertragen möchte. Bereits seit 2011 setzt sich Brüssel mit dem Entwurf zur MiFID II auseinander. Aktuell wird als Termin für die parlamentarische Verabschiedung der 22. Oktober gehandelt, während die parlamentarische Lesung für die IMD 2 für den folgenden 23. Oktober geplant ist. : ADR? Klein: Mit der Richtlinie zur alternativen Streitbeilegung (ADR) hat das europäische Parlament im März eine Rahmenrichtlinie verabschiedet, um das Verbrauchervertrauen in den Binnenmarkt zu stärken. Danach sollen für alle vertraglichen Verpflichtungen aus Kaufverträgen oder Dienstleistungen zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher Verfahren zur außergerichtlichen Streitbeilegung geschaffen werden. Der deutsche Gesetzgeber hat somit bis Juni 2015 Zeit ein flächendeckendes Angebot von entsprechenden Stellen zur alternativen Streitbeilegung einzurichten. Für Vertriebsunternehmen stellt sich danach die Frage, inwieweit sich bestehenden Fortsetzung nächste Seite Partner für Lösungen und neue Kontakte emittenten, Vertriebe und Vermittler: DIE FINANZBRANCHE IM UMBRUCH KApitAlmAnGel? produktprobleme? netzwerk unzureichend? Die M.A.R.C. AG Kennt die wichtigen investoren, Kapitalgeber und produktan bieter bietet optimale lösungen für ihren Finanz- und partnerbedarf Service für Finanzdienstleister AG Mergers Acquisitions Recruiting Consulting M.A.R.C. Aktiengesellschaft Service für Finanzdienstleister Alsterdorferstraße Hamburg Telefon: Telefax: Internet: Die M.A.R.C. AG Ihr Partner für neue Wege durch die neue Zeit

2 Top StorIES Fortsetzung von Seite 1 2 Nr. 15 Stellen angeschlossen wird oder ob aufgrund der speziellen Anforderungen eine eigene Stelle zur Streitbeilegung eingerichtet wird. : AIFM? Klein: Mit Inkrafttreten des Kapitalanlagelagegesetzbuches (KAGB) am 22. Juli wird die Welt der Geschlossenen Fonds aufgeteilt in Publikums- AIF und Spezial-AIF, für die es jeweils rechtliche Anforderungen (insbesondere eine Vertriebsanzeigepflicht) gibt. Es bedurfte hier einer aktuellen Klarstellung zum Umfang der notwendigen Vermittlererlaubnis, welche jedoch zwischenzeitlich erfolgt ist. : An welchen Stellen droht aus Ihrer Sicht eine Überregulierung? Martin Klein, Geschäftsführer Votum-Verband Klein: Insbesondere von unseren britischen Kollegen müssen wir erfahren, dass der UK-Markt nach der Einführung der RDR (Provisionsverbot für Finanzprodukte mit einem Investmentanteil) Anfang des Jahres einer der bestregulierten Märkte ist, der aber auch einen überdeutlichen Rückgang bei den Vermittlerzahlen zu verzeich- nen hat. Zudem sind die verbliebenen Vermittler erkennbar gezwungen, sich für ein eigenes nachhaltiges Geschäftsmodell Wohl oder Übel von weniger finanzstarken Kunden zu trennen. Einer Problemstellung der sich auch deutsche Politiker unter der Prämisse von vermeintlichem Verbraucherschutzgedanken ernsthaft zu widmen haben. Es sollte unbedingt vermieden werden, dass unabhängige Finanzberatung nur noch Besserverdienenden zugänglich ist. : Wie werden vor dem Hintergrund der Regulierungsvorhaben die modernisierten Geschäftsmodelle im Vertrieb aussehen? Klein: Erkennbar ist schon heute, dass die aktuell betriebenen Regulierungsvorhaben nicht das Ende darstellen. Brüssel möchte einen Zustand erreichen, in dem Endkunden nur noch regulierte Finanzprodukte - von einem regulierten Vertrieb - über einen regulierten Vertriebsprozess - mit einer regulierten Beratungsdokumentation erhalten sollen. Diese Erfordernisse verlangen von den am Markt agierenden Vermittlern neben dem Bekenntnis zu anspruchsvollen Selbstverpflichtungen in Bezug auf die eigenen Handlungsweisen eine fortlaufende Weiterqualifikation und hocheffektive Organisationsprozesse, um diese absehbar nicht geringer werdenden Anforderungen bewältigen zu können. Alternative Investmentfonds Manager (AIFM) Wer wird Kapitalverwaltungsgesellschaft? (4) Mitte Februar hat 170 Initiatorengesellschaften befragt, ob sie eine Erlaubnis zum Betrieb einer Kapitalverwaltungsgesellschaft ( 20 KAGB) beantragen werden. In den Ausgaben 5, 6 und 8 haben wir berichtet, wer sich bereits entschlossen hat, die Erlaubnis zu beantragen, wer unentschlossen ist oder eine Master-/ Service-KVG-Lösung favorisiert. 88 Unternehmen haben bis dato geantwortet. Jetzt haben auf unsere Nachfrage hin weitere sechs Unternehmen ihre Entscheidungen mitgeteilt. Zwei Unternehmen gründen eigene KVG oder geben an, bereits eine KVG gegründet zu haben. INP Holding AG, Hamburg. Nils Harde, Marketing- & Vertriebsreferent: Die INP-Gruppe hat mit der,inp Invest GmbH bereits eine Kapitalverwaltungsgesellschaft gegründet und befindet sich inmitten der Vorbereitung zur Einreichung des KAGB-Lizenzantrages. MEBS Middle East Best Select, Bad Aibling, Heinz-G. Wülfrath, Geschäftsführer: Die AIFM-Umsetzungen in das deutsche KAGB haben wir für die MEBS GmbH und für unsere Fonds, gemeinsam mit unseren Experten einer internationalen WP- und Steuerberatungsgesellschaft, bereits in Gang gesetzt. Alle Weichen sind gestellt, damit wir fristgerecht die Registrierung nach 44 KAGB für unsere eigene(n) neue(n) AIF-KVG(en) erledigen können. Nach den jetzt gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen können wir unser aktuelles Beteiligungsangebot, MEBS 4 - noch ohne Anpassungen - bis zum 22. Juli 2014 platzieren. Wir schließen nicht aus, dass Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres MEBS 5 als AIF-KG nach neuem Recht emittiert werden könnte. Bezüglich der künftigen Verwahrstelle haben wir uns noch nicht entschieden. Anbieter schießen ja zurzeit wie Pilze aus dem Boden. Bei unserer endgültigen Auswahl werden bisherige Erfahrung, Ruf und Preis-/Leistungsverhältnis eine wichtige Rolle spielen! Pure Blue GmbH, Hamburg, ist weiterhin unentschieden. Hendrik Gläbe, Geschäftsführer: Die Entscheidung ist noch immer nicht gefallen. Priorität hat derzeit der Vertrieb unseres Pure Forest I, welcher Bestandsschutz haben wird und den wir über den hinaus vertreiben werden. Drei Unternehmen werden keine KVG-Erlaubnis beantragen: Lacuna AG, Regensburg. Thomas Hartauer, Vorstand: Da nunmehr auch das Konsultationspapier der Bafin zur AIFM-Richtlinie vorliegt, wurde bestätigt, dass KGs, die im Bereich Erneuerbare Energien tätig sind, operativ tätige Unternehmen sind und nicht dem KAGB unterliegen. Daher ist eine Lizenz für uns nicht erforderlich und wir haben auch keine beantragt. PCE Premium Capital Emissionshaus GmbH & Co. KG, Hamburg. Kai-Michael Pappert, geschäftsführender Gesellschafter: Bezugnehmend auf Ihre Anfrage können wir Ihnen mitteilen, dass wir keinen Erlaubnisantrag zum Betrieb einer KVG ( 20 KAGB) gestellt haben und dies auch nicht kurzfristig planen. Wölbern Invest KG, Hamburg. Bianca Jebram, Sales, Marketing & Eventmanagement: Gerne möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir nicht beabsichtigen, einen Erlaubnisantrag zum Betrieb einer KVG zu stellen.

3 Nr Produkte Alceda erweitert Fondspalette. Absolute Renditen im Fokus Mit dem Rhein Asset Management (LUX) Fund - Ethik Quant Strategiefonds hat der Strukturierungsdienstleister Alceda die Produktpalette seiner Luxemburger Alceda UCITS-Platform (AUP) im Bereich Nachhaltigkeit ausgebaut. Der Aktienfonds, der seit Ende Juni zum Vertrieb in Deutschland und Österreich zugelassen ist, erweitert den Investmentsatz des vor fast drei Jahren aufgelegten Rhein Asset Management (LUX) Fund - Equity Protect Fund um eine ethische Komponente. Das Fondsvermögen wird unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien angelegt, die sich an sozialen, ökologischen und ökonomischen Faktoren orientieren und im Einklang mit christlich-ethischen Wertvorstellungen stehen. Dabei bestellt das Fondsmanagement der Vermögensverwaltung Rhein Asset Management (RAM) einen Ethikrat, dessen Mitglieder die Fondsmanager über das geltende Anlageuniversum unter Berücksichtigung der genannten Wertvorstellungen beraten. Eine quantitative Strategie soll es ermöglichen, absolute Renditen über ein klassisches Aktieninvestment zu erzielen ohne ein langfristiges Aktienmarktrisiko zu tragen. Dabei ist der Fonds darauf ausgerichtet, die Volatilität der Aktienmärkte zu nutzen und investiert long (steigend) und short (fallend) in Einzelwerte des europäischen Aktienuniversums (DAX, EuroStoxx50, MDAX, TecDAX). Basis des zugrundeliegenden Algorithmus ist der Mean-Reversion - Effekt, mit dem positive und negative Überraschungen an den Aktienmärkten genutzt werden sollen. Er folgt der Annahme, dass einer überproportionalen Kursbewegung eine prognostizierbare Umkehr des Kurses folgt. (JPW) Hahn-Gruppe investiert 12,5 Millionen Euro am Bodensee Die auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Hahn-Gruppe hat den Vertrieb des Publikumsfonds Pluswertfonds 161 gestartet. Dieser beteiligt sich am Bodensee- Center, einem 2002/2003 erbauten Shopping- und Entertainment- Center in Friedrichshafen mit rund Quadratmetern Mietfläche. Nach Angaben des Initiators versprechen langfristige und wertgesicherte Mietverträge mit bonitätsstarken Mietern eine nachhaltig stabile Rendite. Hauptmieter sind der SB-Warenhausbetreiber Kaufland, die Baumarkt-Handelskette OBI und die Elektronik-Fachmarktkette Media Markt. Das Investitionsvolumen des Pluswertfonds 162 beträgt rund 12,5 Millionen Euro, davon rund 5,2 Millionen Euro Eigenkapital. Die Fondslaufzeit beträgt prognosegemäß 14,5 Jahre bis zum Habona: Fortsetzung der Anlagenserie Nahversorgungszentren In den Vertrieb ist der Habona Deutsche Einzelhandelsimmobilien Fonds 04 gestartet. Er soll in kleinere Nahversorgungszentren, Lebensmittelvollversorger und -discounter in Deutschland investieren. Die Standortqualität der Einzelhandelsmärkte soll durch Gutachten des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK bestätigt werden. Ein Startportfolio von drei Discountern in drei verschiedenen Bundesländern mit einer Gesamtmietfläche von rund Quadratmetern hat der Initiator Habona Invest bereits erworben. Das Investitionsvolumen der zwischen 2010 und 2012 errichteten Objekte beläuft sich auf rund fünf Millionen Euro. Insgesamt plant der Fonds Investitionen von rund 60 Millionen Euro, davon 25 Millionen Euro Eigenkapital. Die Fondslaufzeit beträgt fünf Jahre. Der Initiator prognostiziert laufende Ausschüttungen von 6,5 Prozent p.a., die halbjährlich ausgezahlt werden. Die prognostizierte Gesamtrendite (nach IRR-Methode) inklusive Verkaufserlös beträgt 6,75 Prozent p.a. Die Mindestzeichnung beträgt Euro zuzüglich fünf Prozent Agio. (JPW) Fondsobjekt Hahn Pluswertfonds Dezember Die geplante anfängliche Ausschüttung liegt bei sechs Prozent p.a. und wird voraussichtlich ab Ende September 2013 quartalsweise ausgezahlt. Die prognostizierten Gesamtauszahlungen betragen rund 197 Prozent vor Steuern. Die Mindestzeichnungssumme beträgt Euro zuzüglich fünf Prozent Agio. Allianz: Neues optimales Rentenkonzept mit Garantien und Produktvielfalt Die Ratingagentur Scope hat den Pluswertfonds 161 mit A+ ( gut ) bewertet; der Ratingausblick ist stabil. Im Rahmen der Vergleichsgruppe gehört der Fonds zu den überdurchschnittlich gut bewerteten Beteiligungen, so die Scope-Analysten. (JPW) Wie bei klassischen Rentenversicherungen werden die Beiträge beim neuen Vorsorgekonzept Perspektive ausschließlich in das klassische Sicherungsvermögen der Allianz Lebensversicherung investiert. Es bietet dadurch (lediglich) einen garantierten Beitragserhalt in der Ansparphase und eine garantierte Mindestrente in der Rentenphase. Wir setzen auf Garantien und Produktvielfalt. Damit können wir die Kundenbedürfnisse optimal bedienen, erklärt Markus Faulhaber, Vorstandsvorsitzender von Allianz Leben. Das Vorsorgekonzept Perspektive kann sowohl zu Zukunftsrenten gegen laufenden Beitrag (zum Beispiel Riesterrente Perspektive, Privatrente Perspektive), als auch zu Zukunftsrenten gegen Einmalbeitrag (Schatzbrief Perspektive) abgeschlossen werden. Es bietet zwar keine Mindestverzinsung, soll nach Angaben der Allianz im Gegenzug aber zusätzliche Renditechancen bieten: So wird die Rente zum Rentenbeginn aus dem vorhandenen Gesamtkapital auf Basis der dann im Neugeschäft für Sofortrenten gültigen Rechnungsgrundlagen neu berechnet. Dadurch können die Kunden von einem möglicherweise höheren Zinsniveau in der Zukunft profitieren. Die laufende Überschussbeteiligung wird jährlich gutgeschrieben. Dadurch erhöht sich das Garantiekapital zum Ende der Ansparphase. Zum Rentenbeginn kommt eine zusätzliche Verzinsung auf Basis des dann aktuellen Niveaus der Bewertungsreserven hinzu. Für das Jahr 2013 erhalten Perspektive-Verträge eine Gesamtverzinsung von 4,5 Prozent. Diese besteht aus einer laufenden Verzinsung von 3,7 Prozent sowie dem Schlussüberschuss und einem Sockelbetrag für die Beteiligung an den Bewertungsreserven von zusammen 0,8 Prozent. Das neue Vorsorgekonzept Perspektive bietet unseren Kunden die Möglichkeit, ihre Renditeerwartungen und ihre Risikoneigung bei der Altersvorsorge noch individueller auszubalancieren. Damit zeigen wir erneut unsere Innovationskraft, kommentiert Faulhaber. (JPW) Quelle: Hahn AG Neues Fondskonzept für Dachfonds Greiff Elite UI Der 2007 aufgelegte Dachfonds Greiff Elite UI der Frankfurter Fondsgesellschaft Universal-Investment erhält ein neues Fondskonzept. Die Freiburger Fondsberater von Greiff Capital Management erhalten zukünftig umfangreiche Analysen zum Fondsuniversum und zur aktuellen Marktphase von der österreichischen Vermögensverwaltung Ariqon Asset Management und dem Research- und Analysehaus MMD Multi Manager aus Arnsberg, die sie in ihren Entscheidungsprozess einfließen lassen. Der Fonds wird so zu einem Multi- Manager-Fonds und im Zuge dessen in Elite Plus UI umbenannt.der Fonds (ISIN: DE000A0M6DK0) investiert ausschließlich in vermögensverwaltende Fonds mit dem Ziel, die Kompetenz renommierter Vermögensverwalter in einem Fonds zu bündeln, um so unter Berücksichtigung zahlreicher Risikoparameter ein für jede Marktphase optimiertes Portfolio zusammenzustellen, so Universal-Investment. Das Fondsportfolio ist prinzipiell ausgewogen ausgerichtet. Je nach Marktsituation wird dem ausgewogenen Kernportfolio mittels defensiver, ausgewogener und offensiver Vermögensverwalterfonds eine defensivere bzw. dynamischere Ausprägung verliehen. Volker Schilling, Vorstand von Greiff Capital Management: Der Fonds ist weniger ein Produkt als vielmehr eine Dienstleistung vergleichbar mit einem Family Office. Die Kunst besteht nicht alleine darin, gute Manager auszuwählen, sondern durch geeignete Kombinationen eine größtmögliche Streuung über Assets, Köpfe und Stile zu erreichen, ergänzt Klaus-Dieter Erdmann von MMD Multi Manager. (JPW)

4 Märkte 4 Nr. 15 Immobilien international Lagerflächen erzielen mehr als Luxus-Wohnimmobilien Investmentfonds Mena-Region bietet Anlagechancen Aus Sicht von LaSalle, weltweit operierender US-amerikanischer Investmentmanager, ist die Zeit risikoarmer Investments im Bereich Immobilien in vielen Teilen der Welt vorbei. Die Ursache dafür ist eine Erholung der Volkswirtschaften nach der globalen Finanzkrise, auch wenn diese nicht gleichmäßig erfolgt. Weiterhin sieht das Investmentmanagementunternehmen in der Erholung des Welthandels, der Zunahme des Internethandels und der Erholung des Binnenkonsums die Ursachen für Auftrieb im Logistikimmobiliensektor. Lagerflächen erzielten tendenziell höhere Renditen als beispielsweise Luxus-Wohnimmobilien oder Bürohochhäuser. Auch Investitionen in vorrangige Mezzanine-Darlehen, eine Darlehensform, die in der Bilanz als Mischform von Fremd- und Eigenkapital ausgewiesen wird, bieten Optionen für Wertschöpfung. Diese Investitionen sollten in Lagen außerhalb des Core-Segmentes in den Gateway-Cities sowie in Einzelhandels-Zentren, die erfolgreich mit dem Internethandel konkurrieren, oder diesen ergänzen erfolgen, so LaSalle Investment Management. Als Gateway-Cities werden Städte bezeichnet, die unter anderem als Ankunfts- oder Abflugort für internationale Flüge dienen und die für Fluglinien als Ein-oder Ausgangspunkt in Ländern dienen. Weiterhin empfiehlt LaSalle den Anlegern unter anderem folgende globale Entwicklungen im Auge zu behalten: die steigende Volatilität der Assetpreise sowohl auf dem Markt für festverzinsliche Wertpapiere als auch auf den Aktienmärkten aufgrund von günstigem Geld der Zentralbanken und ob die US-Notenbank ihr Quantative-Easing-Programm zum Erwerb von Staatsanleihen herunterfahren oder aufgeben wird. (MV) In den vergangenen Monaten zeigten die Aktienmärkte der Mena-Region (Middle East & North Africa) eine starke Performance. So schloss der Gesamtmarkt im Mai 2013 im vierten aufeinanderfolgenden Monat mit einem Plus, berichtet Fadi Al Said, Head of Middle East Equities bei ING Investment Management am Standort Dubai, in seinem aktuellen Marktkommentar. Die Börse in Dubai erzielte mit einem Plus von 10,8 Prozent im Mai den größten Zuwachs, gefolgt von Abu Dhabi mit 8,8 Prozent sowie Katar (6,5 Prozent), Ägypten (4,7 Prozent) und Saudi-Arabien (3,1 Prozent). Al Said zufolge entwickeln sich die Mena-Märkte schon seit einigen Jahren rasant. Seit der Auflage des von ihm verwalteten ING (L) Invest MENA Fund im Dezember 2008 legte der Vergleichsindex (S&P Pan Arab Large Mid Cap NTR) per Ende Mai 2013 um über 43 Prozent zu. Ein Grund dafür ist das schnelle Wachstum der Mena-Region. Zudem haben der Nahe Osten und Nordafrika haben spezielle Eigenschaften, die sie gegenüber anderen Schwellenländern für Anleger besonders interessant machen: So wird weniger als zehn Prozent des Aktienuniversums durch Research abgedeckt, lokale Kapitalmärkte und die Grundsätze der Unternehmensführung sind zudem weniger entwickelt als anderswo. Für Investoren mit starker Präsenz vor Ort und spezifischen Kenntnissen der lokalen Verhältnisse bieten dies hervorragende Alpha-Chancen, erläutert Al Said. Auch aus Diversifikationsgründen empfiehlt er Investition in Mena-Märkte, denn zu den globalen Aktienmärkten und den Börsen anderer Schwellenländer bestünden vorteilhafte Korrelationen. Die einzelnen Märkte der Region haben zudem verschiedene Wachstumstreiber: Während in den Golfstaaten staatliche Investitionen und Branchen wie Erdöl, Gas, Handel, Logistik und Dienstleistungen im Vordergrund stehen, spielt in Ägypten auch der Tourismus eine größere Rolle, in Jordanien die Bergbauindustrie und in Marokko die Landwirtschaft. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Mena-Region bezeichnet Al Said als sehr günstig. Denn die ölreichen Länder Arabischen Halbinsel reinvestieren ihre hohen Leistungsbilanzüberschüsse zunehmend in die Diversifikation der eigenen Wirtschaft, um die Abhängigkeit vom Ölgeschäft zu verringern. Zudem spricht die Demografie sehr deutlich für die Mena-Region, so Al Said. Schon heute stellen der Nahe Osten und Nordafrika etwa 18 Prozent der Weltbevölkerung, bis zum Jahr 2050 soll dieser Anteil auf 31 Prozent wachsen. Allerdings seien die politischen Unruhen des arabischen Frühlings und die Nachwirkungen der Finanzkrise an der MENA-Region nicht spurlos vorbeigegangen. Dies hält uns aber nicht davon ab, selektive Investitionen in den betroffenen Märkten vorzunehmen, beispielsweise in Ägypten. Sicherlich gibt es in Schwellenländern systemische Risiken, etwa durch politische Instabilität oder durch die mitunter stark schwankenden Währungen. Die Märkte passen sich diesen Entwicklungen aber schnell an, sodass man heute einen niedrigeren Preis für künftige Krisenfolgen bezahlt, schließt Al Said. (JPW) Investmentfonds Schwellenländeranleihen: Chancen nach Korrektur Angesichts der hohen Mittelabflüsse aus der Assetklasse Schwellenländeranleihen ( berichtete) stellt die Schweizer Privatbank Vontobel die Frage, ob die Korrekturen der Anfang vom Platzen einer Spekulationsblase sind. Von einer Blase bei Schwellenländeranleihen zu sprechen, halten wir für verfrüht, kommentiert Luc D hooge, Head of Portfolio Management Emerging Markets Fixed Income. Generell sind die Ertragsaussichten von Anleihen wegen des weltweit niedrigen Renditeniveaus begrenzt. Trotz des jüngst enttäuschenden Wirtschaftswachstums schätzt er die Fundamentaldaten der Emerging Markets nach wie als solide ein. Sie stehen bezüglich Wachstumsaussichten, Haushaltslage und Staatsverschuldung wesentlich besser da als die Industrieländer. Die Zuflüsse in diese Anlagekategorie waren substanziell - ein Umstand, der Anlegern möglicherweise zu denken gibt, so D hooge. Auch wenn einige Investoren sich wahrscheinlich aus dieser Anlageklasse verabschieden werden, spiegeln die Kapitalzuflüsse wider, dass sich die Wahrnehmung hinsichtlich der Qualität dieser Märkte gewandelt hat. Anleger, die bisher mit Investitionen gezögert haben, könnten die aktuelle Korrektur als Kaufgelegenheit betrachten. Hintergrund der Korrektur waren nach Beobachtung des Schweizer Vermögensverwalters Fisch Asset Management auch Stimmen im Markt, die die Attraktivität von Investments in den Schwellenländern, sowohl auf der Anleihen- als auch auf der Aktienseite, infrage stellten. Doch solche Einschätzungen sind ungerechtfertigt. Unternehmensanleihen aus den Emerging Markets in Hartwährungen mit dem Rating,Investment Grade weisen [ ] stabile Risikoprämien auf. Sie generieren damit momentan eine um 90 Basispunkte höhere Entschädigung als US-amerikanische Unternehmensbonds mit gleichem Rating, so Philipp Good, Senior Portfolio Manager bei Fisch AM. Auch fundamental hat sich wenig verändert, so dass zahlreiche Schwellenländer über eine intakte Wachstumsstory verfügen. Auch Good ist davon überzeugt, dass sich nach der Korrektur interessante Chancen für Investoren bieten. (JPW)

5 Nr. 15 UNternehmen Karriere 5 KGAL gründet Kapitalverwaltungsgesellschaft Dr. Klaus Wolf Stefan Ziegler Das Münchener Emissionshaus KGAL hat sich organisatorisch auf die Anforderungen des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) ausgerichtet und die KGAL Investment Management GmbH & Co. KG als Kapitalverwal- Versicherer sollten effizienter arbeiten! Die Lösung: Outsourcen. tungsgesellschaft (KVG) gegründet. Die neue Tochtergesellschaft, in der zukünftig Transaktions-, Portfolio- und Assetmanagement für die bestehenden Assetklassen der KGAL- Gruppe gebündelt werden, hat ihre Geschäftstätigkeit zum 1. Juli 2013 aufgenommen. Geschäftsführer sind Dr. Klaus Wolf und Stefan Ziegler, die zuvor Geschäftsführer der KGAL GmbH & Co. KG waren. Wolf ist verantwortlich für die Assetklassen Infrastruktur, Flugzeuge und Schiffe, Ziegler verantwortet den Bereich Immobilien sowie das Dachfondsmanagement. (JPW) Vorstand Michael Ruhl verlässt das Stuttgarter Emissionshaus DFH Deutsche Fonds Holding. Zum 1. September 2013 wird er in die Geschäftsführung des Initiators Hannover Leasing mit Sitz in Pullach bei München eintreten und in dieser Funktion zukünftig den Eigenkapitalvertrieb verantworten. Ruhl ist seit 16 Jahren in verschieden Positionen für die DFH tätig und wurde 2008 in den Vorstand bestellt. Peret Bergmann ist designierter Chief Operating Officer (COO) der Master-KVG, deren Zulassung die White Label Real Asset Products GmbH vorbereitet. Zusammen mit Thomas Pohle als CEO und André Barthels als CFRO wird er die Neugründung verantworten, die einer begrenzten Zahl von fünf bis zehn Initiatoren Geschlossener Fonds die Möglichkeit zur Beteiligung an einer gemeinsamen Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) bieten soll. Cornelius Hell ist neuer Geschäftsführer der Münchener Mondial Kapitalanlagegesellschaft. Er verantwortet unter anderem das Rechnungswesen, das Reporting und die gesamte Leitung des Back-Office. Zuletzt war Hell als Geschäftsführer der Patrizia Wohninvest KAG tätig, wo er unter anderem das Rechnungswesen und die Fondsstrukturierung und -steuerung verantwortete. Michael Ruhl Peret Bergmann Cornelius Hell 22 Prozent der Versicherer sind der Auffassung, dass die Branche insgesamt noch mehr Tätigkeiten und Prozesse an externe Dienstleister vergeben könnte als bisher. Im eigenen Unternehmen sehen sogar 30 Prozent ungenutzte Auslagerungsoptionen. Das sind Ergebnisse der Studie Erfolgsmodell Outsourcing 2013 von Steria Mummert Consulting, für die 200 Fach- und Führungskräfte befragt wurden. Auslöser sind vor allem EU-Regularien wie Solvency II, die Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID 2) und die Vermittlerrichtlinie (IMD 2). Zudem verschärft die aktuelle Niedrigzinsphase die Finanzsituation der Versicherer. Dies erhöht den Druck auf die Versicherer, noch effizienter zu arbeiten. Von einem Outsourcing erhoffen sich die befragten Entscheidungsträger mehrheitlich eine Kosteneinsparung sowie eine Konzentration auf das Kerngeschäft. Wenn Mitarbeiter mit Complianceaufgaben beschäftigt sind und IT-Abteilungen vergeblich Fachkräfte suchen, ist Outsourcing eine Option, die Freiheiten schafft, sagt Daniel Just, Managementberater bei Steria Mummert Consulting. Allerdings ist der Studie zufolge die Sorge um Datenschutz und -sicherheit ein zentraler Hinderungsgrund. Diese Bedenken teilt Wilfried Figge, Geschäftsführer des Kieler Versicherungsdienstleisters Dieass GmbH, nicht. Das Tochterunternehmen der Domcura AG bietet bereits die Outsourcing-Modelle Service, bei der ein Teil des Prozesses bearbeitet wird, und Versicherungsfabrik an. Bei letzterem gibt der Versicherer den gesamten Prozess ab. Für die kommenden Monate kündigt Figge weitere Outsourcing-Möglichkeiten an: Wir können im Rahmen der Produktentwicklung ebenso wie bei der Antragsbearbeitung bis hin zur Policierung aber auch selbstverständlich bei der Regulierung und Bearbeitung von Versicherungsschäden die Prozesse unterstützen. Fest steht, dass unser Geschäftsmodell weiter an Bedeutung gewinnen wird. Durch die zeitlich befristete Übernahme bestimmter Prozesse helfen wir dem Auftraggeber, beispielsweise personelle Engpässe resultierend durch den allgegenwärtigen Fachkräftemangel auszugleichen. (JPW) Aragon vollzieht Management-Buyout und präsentiert neuen Großaktionär Der Wiesbadener Finanzdienstleister Aragon AG hat seinen im April dieses Jahres angekündigten Management- Buyout ( berichtete) erfolgreich abgeschlossen. Die beiden Vorstandsmitglieder Dr. Sebastian Grabmaier und Ralph Konrad halten jetzt zusammen über 45 Prozent des Aktienkapitals. Dr. Sebastian Grabmaier erläutert: Mit der jüngsten Kapitalerhöhung und dem Management- Buyout haben wir die Aragon AG auf ein neues, solides Fundament gestellt. Das persönliche finanzielle Engagement von meinem Vorstandskollegen Ralph Konrad und mir zeigt, dass wir von der Nachhaltigkeit und dem Erfolg des Geschäftsmodells der Aragon AG fest überzeugt sind [ ]. Verkäufer der Beteiligung war die Angermayer, Brumm und Lange Unternehmensgruppe GmbH (ABL Group). Die Voraussetzung für den Erwerb der Anteile war eine Genehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Mit der Superior Private Equity GmbH gewann die Aragon AG einen neuen Großaktionär. Die Hamburger Private-Equity-Gesellschaft hält nun zehn Prozent der Aktien. Weitere Anteile halten die AXA Lebensversicherung AG (circa 18 Prozent), die Citigroup Financial Products Inc. (circa sieben Prozent) und die Credit Suisse International ULC (circa fünf Prozent). Rund 15 Prozent der Aktien befinden sich in Streubesitz. Mit der jüngsten Kapitalerhöhung flossen der Aragon AG brutto neun Millionen Euro zu. Weiterhin bewerben sich Kandidaten für die vakanten Aufsichtsratsmandate: Anne Connelly, Director Marketing von Morningstar Europe, Jens Harig, Vorstandsvorsitzender der Seven Principles AG, und der Hamburger Wirtschaftsprüfer Emmerich Kretzenbacher. (MV) Ansichten Ich erwarte segensreiche Folgen des neuen Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) Dr. Dieter E. Jansen Herausgeber EXXECNews Es wird eine Flut von Gerichtsverfahren geben. Mit dem, dem Erscheinungsdatum dieser Ausgabe, ist noch eine weitere Neuerscheinung an den Markt gekommen: Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) gilt ab diesem Tag. Es wird allerdings noch einige Jahre dauern, bis sich Anleger, Vermittler und Produktlieferanten daran gewöhnt haben werden und Unschärfen in den neuen Bestimmungen klareren Texten gewichen sind, oder von der Bafin nachjustiert wurden. Beides wird allerdings wohl zu einer Flut von Gerichtsverfahren führen. Eine allerdings sehr wichtige Unschärfe, die das neue KAGB mit sich bringt, hat die Finanzaufsicht Bafin kürzlich mit einer Klarstellung in die Diskussion gebracht. Sie hat mitgeteilt, dass möglicherweise Energiefonds und andere nicht unter das KAGB subsummiert werden müssen, wenn es um die Finanzierung von operierenden Gesellschaften gehen könnte. Ich habe die Klarstellung der Bafin nicht verstanden. Eine neu gegründete Investment-KG kann ex definitione kein operierendes Unternehmen sein. Ein schon operierender Altfonds, der seine Kapitalbasis erweitert und neues Geld (per Kredit oder EK) einsammelt, ist aber kein neuer Fonds und benötigt dazu in der Regel die Zustimmung der Altgesellschafter. Was also hat die Bafin klargestellt? Ich weiß es nicht. Die Diskussion hierüber ist weiter zu verfolgen. Wir werden das tun! Das, wie ich meine, segensreiche neue Gesetzbuch wird aber, gerade wegen der vielen Unklarheiten, dennoch schnell Wirkung entfalten. Positive Wirkung. Warum? Weil die fast 60 ehemaligen Initiatoren-Gesellschaften (unsere Recherche), die eine Genehmigung zum Betrieb einer regulierten Nachfolgeorganisation beantragen werden, sicherlich mit glasklaren neuen Fondskonzepten an den Markt kommen werden. Glasklar heißt, dass anlegerfreundliche und chancenreiche Konzepte überwiegen werden. Welche und wie diese aussehen werden, werden wir in unserer Spezial-Doppelausgabe, die am 19. August erscheint, beschreiben. Oder genauer formuliert, zu beschreiben versuchen. Eins ist heute aber schon deutlich geworden: hat mit dem Leitthema der Doppelausgabe ins Schwarze getroffen: Welcher Vertrieb kommt für welche Assetklasse infrage? Wir recherchieren seit Wochen an den Themen der nächsten Ausgabe, mit dem Ergebnis, dass wir eine sehr große Zahl von Stellungnahmen liefern werden, die es erlaubt, den derzeit noch herrschenden Anlage- (Assetklassen-) Nebel erheblich zu lichten.

6 Kommentare 6 Nr. 15 Was bringt das zweite Halbjahr 2013? In letzter Zeit hat uns eine Reihe Halbjahresausblicke erreicht. Darin wagen Investmentgesellschaften eine Prognose über die Entwicklung der Kapitalmärkte im zweiten Halbjahr EXXEC- NEWS fasst die für Anleger wichtigsten Erkenntnisse zusammen: Wir erwarten, dass sich der in den ersten sechs Monaten beobachtete Trend Aktien übertreffen Anleihen fortsetzen wird. Bei Rentenwerten bevorzugen wir bestimmte Peripherieländer, Nachranganleihen, europäische High Yields und Wandelanleihen. Wir gehen davon aus, dass die Langfristzinsen in den USA weiter wenn auch moderater steigen werden. In Europa dürften die Renditen dagegen leicht sinken. Philippe Uzan, Chief Investment Officer Edmond de Rothschild Asset Management Kurzfristig erwarten wir, dass das zweite Halbjahr so ähnlich wie die erste Jahreshälfte verlaufen wird. Aufgrund der monetären Lockerung ist viel Geld im Umlauf. Das Wachstum ist anhaltend langsam insbesondere in den Schwellenländern und China. Nur in den USA zieht das Wachstum etwas an. Elaine Stokes, Portfolio Manager Loomis, Sayles and Company Dexia AM beurteilt Aktien unter strategischen Gesichtspunkten positiv. Der derzeitige Kontext kommt nach wie vor risikobehafteten Assets zugute. Die Zentralbanken unterstützen die Märkte weiterhin mit Liquidität. [ ] Die Konjunktur der Eurozone dürfte den Tiefpunkt überschritten haben und die Märkte somit stabilisieren. Koen Maes, Head of Asset Allocation Strategy & Funds Dexia AM Noch halten viele Menschen trotz der günstigen Bewertungen an festverzinslichen Wertpapieren fest. Wir glauben jedoch, dass dieses Geld nach und nach in die globalen Aktienmärkte fließen wird. Die große Herausforderung für die Investmentwelt ist der Umgang mit Volatilität. David Herro, Chief Investment Officer Harris Associates Die Ära der fallenden Zinsen ist endgültig vorbei und der,run auf die Schwellenländer bis auf Weiteres ebenso. Nun werden die Anleihen den Aktien weichen müssen. Die Reaktion der Märkte auf die Federal Reserve zeigt, dass es eine Konstante gibt: die Volatilität. Jörg Knaf, Managing Director Northern Europe Natixis Global Asset Management Investoren scheinen an der Macht der Zentralbanken zu zweifeln, wenn es um die Verbesserung des globalen Ausblicks geht. Nach fast sechs Jahren Krise gibt es mehr Fragen als Antworten. Dies ist die wahre Herausforderung. Philippe Waechter, Chief Economist Natixis Asset Management

7 Nr Für sie gelesen Fachpresse Studien/Reports Bücher Steigende Nachfrage nach Logistikimmobilien erwartet Aufgrund des Wachstums im Onlinehandel verzeichnet der Bereich Logistikimmobilien bereits steigende Vermietungsaktivitäten. Laut einer aktuellen, vom US-amerikanischen Immobiliendienstleistungsunternehmen CBRE durchgeführten Befragung von Immobilieninvestoren, Entwicklern und Nutzern wird die Nachfrage nach Industrie- und Logistikimmobilien in den nächsten zwei Jahren nochmals deutlich zunehmen. 81 Prozent der Befragten prognostizieren demnach, dass der Bedarf an Lagerflächen aufgrund der wachsenden E-Commerce-Aktivitäten und der damit verbundenen Auswirkungen auf die Lieferkette, unter anderem bei Lagerhallen und Logistikimmobilien, steigen wird. Dieser Trend ist nicht auf die großen nationalen und internationalen Lagerflächen beschränkt, sondern wirkt sich auch auf die kleineren Städte oder stadtnahen Flächen aus, wie in den letzten zwei Jahren bei den Vermietungsaktivitäten in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien zu beobachten war. 40 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Deutschland die größte Zunahme bei der Flächennachfrage verzeichnen wird, was die starke wirtschaftliche Position des Marktes widerspiegelt. 20 Prozent der Befragten gaben an, dass die Eignung der vorhandenen Bestände ein hemmender Faktor sei. Deswegen werden Projektentwicklungen zur Befriedigung der steigenden Nutzernachfrage notwendig sein, zumal die Ansprüche an die technischen Merkmale von E-Commerce-Lagerflächen höher als die im vorhandenen Bestand sind. Die Dauer der Mietverhältnisse gilt für 29 Prozent der Befragten als größtes Hindernis, während Hemmnisse im Zusammenhang mit einer mangelnden Finanzierung stark abgenommen haben und nur noch von 13 Prozent der Befragten genannt werden. Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland: Die Umfrageergebnisse zeigen den wachsenden Bedarf an neuen Logistikimmobilienflächen für den europäischen Nutzermarkt. In ganz Europa nimmt das Internet-Shopping zu und dies hat beträchtliche Auswirkungen auf das Volumen der benötigten Flächen sowohl für die traditionellen Lagerflächen als auch für die speziellen Drehkreuze und Logistikeinheiten der Paketzustellung. Unsere Kunden zeigen ein erhöhtes Interesse an dieser Art von Immobilien, wobei Deutschland sowie Mittel- und Osteuropa die größten Zuwächse bei der Nachfrage verzeichnen werden. (JPW) Quelle: Beschäftigung mit der eigenen Altersvorsorge auf niedrigem Niveau Für mehr als jeden zweiten Vorsorgesparer ist Sicherheit bei der Geldanlage wichtiger als Rendite (53 Prozent). Allerdings hat der Wert im Vergleich zum Vorjahr (58 Prozent) merklich zugunsten eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Sicherheit und Rendite (32 Prozent) abgenommen. Das sind die zentralen Ergebnisse der repräsentativen Umfrage Vorsorge-Monitor 2013, für die die GfK-Marktforschung im Auftrag der Heidelberger Leben Bürger befragt hat. Die steigenden Börsenkurse der letzten eineinhalb Jahre und das Abflauen der Diskussion um die Staatsschuldenlage, haben maßgeblich zu diesem Ergebnis beigetragen, bilanziert Thomas Klein, Head of Marketing & Sales der Heidelberger Leben. Herrscht an den Börsen ein Bullenmarkt, möchten natürlich alle daran teilhaben. Bei der Einschätzung des Vorsorgebetrages, der zum Erhalt des aktuellen Lebensstandards im Alter notwendig ist, liegen nur knapp über ein Viertel der Befragten richtig (27 Prozent): Sie geben an, dass etwa elf bis 20 Prozent des Nettoeinkommens dafür aufgewendet werden müssen (2012: 29 Prozent). Insbesondere Frauen liegen daneben: Nur 23 Prozent schätzen den Vorsorgebedarf richtig ein (Männer: 31 Prozent). Die Zahl derer, die sich gar nicht trauen, eine Schätzung abzugeben, steigt auf 36 Prozent (2012: 34 Prozent). Hier müssen Finanzberater und Versicherungsmakler ansetzen und gezielt über den Altersvorsorgebedarf als auch die Höhe der dazu erforderlichen Aufwendungen informieren, so Klein. Wie schon im Vorjahr hat sich nur jeder Dritte mit dem Thema Altersvorsorge intensiv auseinandergesetzt (33 Prozent). 61 Prozent haben sich bisher nur teilweise oder gar nicht mit Altersvorsorge beschäftigt. Mit dem Einkommen steigt auch die Auseinandersetzung mit der Altersvorsorge: 59 Prozent der Menschen mit einem Nettoeinkommen über Euro setzten sich intensiv mit Altersvorsorge auseinander (unter Euro: 28 Prozent). (JPW) Quelle: M&A-Wachstum in Deutschland und Österreich Das Volumen an Fusionen und Übernahmen (M&A) in Deutschland und Österreich ist von 2010 bis 2012 um knapp 14 Prozent gestiegen. Dies berichtet von S&P Capital IQ. Der Anbieter von Finanzmarktdaten, Research- und Analyse-Ergebnissen hat die Entwicklung zwischen 2004 und 2012 analysiert und festgestellt, dass sich das M&A-Volumen in Deutschland und Österreich nach seinem Einbruch während der Finanzkrise kräftig erholt hat. Maßgeblich verantwortlich für diese Erholung sind die Transaktionen im Segment der kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU), also von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von unter 100 Millionen Euro. Der Analyse zufolge ist die Anzahl der Transaktionen mit KMUs von 179 im Jahr 2009 auf 290 im Jahr 2012 gestiegen. Außerhalb des KMU-Segments war ein derartiges Wachstum des Transaktionsvolumens dagegen nicht festzustellen. Von seinem Vorkrisenniveau ist der M&A-Gesamtmarkt in den beiden Ländern allerdings noch entfernt. Von den 290 Transaktionen mit deutschen oder österreichischen KMUs im Jahr 2012 waren 106 (37 Prozent) grenzübergreifende Transaktionen und 184 nationale Transaktionen. Die Daten der letzten vier Jahre zeigen außerdem ein stärkeres Wachstum der nationalen Transaktionen im Vergleich zu Cross-Border-Deals, erklärt Vickesh Mistry, Senior Modeling Specialist bei S&P Capital IQ. Dies könnte bedeuten, dass Marktnähe für mehr Zuversicht bei den KMUs sorgt. Unsere Daten zu den Bewertungskennzahlen lassen ferner darauf schließen, dass es nationalen Unternehmen eher gelingt, unterbewertete Aktiva zu erwerben, während Käufer bei grenzübergreifenden Transaktionen offenbar bereit sind, einen Aufschlag zu zahlen. Ausgehend von der Anzahl der Transaktionen, die im Untersuchungszeitraum von 2004 bis 2012 insgesamt abgeschlossen wurden, weisen die Daten den Investitionsgütersektor als extrem attraktives Ziel für Übernahmen aus. Dies steht im Einklang mit dem wirtschaftlichen Gesamtprofil Deutschlands und Österreichs, die im Vergleich zu anderen nicht auf Rohstoffen basierten Volkswirtschaften jeweils globale Netto-Exporteure sind. (JPW) Quelle: Unsicherheit an den Börsen nach den Bundestagswahlen erwartet. Einstieg planen? Im Herbst stehen wieder Bundestagswahlen an und es stellt sich die Frage, ob und wie Anleger auf den Wahlkampf reagieren können. In einer Fortschreibung einer Analyse von Bundestagswahlen seit 1961 untersuchte Raimund Saxinger, Fondsmanager bei der Investmentgesellschaft Frankfurt-Trust, einer Tochtergesellschaft der Frankfurter Privatbank BHF-Bank, die Entwicklung der deutschen Börse in den hundert Tagen vor und nach der Wahl. Bei der Betrachtung von 14 Wahlterminen kristallisieren sich zwei Regeln heraus, so Saxinger in der aktuellen Ausgabe des Kapitalmarktbriefs Märkte & Mehr : Der Aktienmarkt neige vor der Wahl zu einer heterogenen, eher schwachen Entwicklung. Ein politischer Wechsel beflügele nach der Wahl dagegen die Aktienkurse. Ausnahmen von diesen Regeln gebe es immer dann, wenn globale Börsentrends die Entwicklung in Deutschland überlagern. Anlagechancen bieten sich Anlegern vor allem nach der Wahl, insbesondere dann, wenn die Bildung einer Koalition schwieriger werden sollte als erwartet. Allen historischen Erfahrungen nach ist eine solche Phase eine gute Einstiegsmöglichkeit, bei der es aber auf das Timing ankommt, erläutert Saxinger. (JPW) Quelle: Impressum Verantwortlich i.s.d. HH Pressegesetzes: BNT Büro für Nachrichten und Trends GmbH Alsterdorfer Straße 235, Hamburg Tel.: +49 (0)40/ Fax: +49 (0)40/ Herausgeber: Dr. Dieter E. Jansen (DJ) Verantwortlich für diese Ausgabe: Jan Peter Wolkenhauer (JPW) Redaktion: Hadi Karimzadeh (HK), Maximilian Volz (MV), Jan Peter Wolkenhauer (JPW) Autoren: Petra Klein Chef v. Dienst: Ines Fengler Anzeigen: Jürgen Willert Layout / Design: devico, Hamburg Preis 2,50. Nächste Ausgabe 19. August 2013 Hinweis: Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers und nicht unbedingt die der Redaktion wieder. sind sämtliche Rechte vorbehalten. Nachdruck, Übernahme in elektronische Medien oder auf Internetseiten - auch auszugsweise - nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Dieser Ausgabe liegt bei: LEGAL Beilage 5 Gültige Anzeigenpreise vom

8 From the Desk 8 Nr. 15 Das neue Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) Die Verwahrstelle bei Geschlossenen Fonds: Sorgfältiger auswählen! Das KAGB und somit die gesetzliche Regulierung Geschlossener Fonds tritt am in Kraft. Für die Fonds, die nach diesem Stichtag aufgelegt werden, bedeutet das eine völlig neue Welt. Emissionshäuser werden vor eine große Herausforderung gestellt: Neue strategische Ausrichtung, Umorganisation des Emissionshauses, Dokumentation von Prozessen, sind nur einige neue Themen, mit denen Emissionshäuser konfrontiert werden. Und ein neuer Marktteilnehmer wird ab dem 22. Juli 2013 bei Geschlossenen Fonds mit von der Partie sein, die Verwahrstelle. Wenn ein Emissionshaus vor der Entscheidung steht, welche Verwahrstelle es zukünftig einschalten wird, sollte der Auswahlprozess sehr gut geplant sein. In der Regel wird ein Emissionshaus aufgrund des hohen Zeitaufwandes für die Implementierung der Prozesse nur mit einer Verwahrstelle zusammenarbeiten und sich damit auch für lange Zeit binden. Als Verwahrstelle können Depotbanken fungieren. Sie kennen das Geschäft mit regulierten Produkten aus dem offenen Fondsbereich schon seit langer Zeit. Das Gesetz erlaubt aber auch alternative Verwahrstellen, sogenannte Berufsträger, beispielsweise Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Die Aufgaben einer Verwahrstelle sind sehr vielschichtig Die Aufgaben einer Verwahrstelle sind am einfachsten am Lebenszyklusmodell eines Fonds zu erklären. Die Verwahrstelle wird mit einer intensiven Due Diligence des Emissionshauses, der KVG und der Schlüsselpersonen starten. In Unsere Autorin: Petra Klein, Gründerin und Inhaberin der Orangekey Consulting GmbH der Fondskonzeptionsphase wird sie beispielsweise das Cash-Monitoring- System installieren und vorbereitenden Tätigkeiten für die Begleitung des Zeichnungsprozesses und der Prüfung der Eigentumsrechte der Wirtschaftsgüter ausüben. Auch in der Zeichnungsphase und in der Erwerbsphase ist sie intensiv eingebunden. Während der Fondslaufzeit hat sie viele Aufgaben, ein Beispiel ist die Überwachung der Zahlungsströme. Grundsätzlich unterscheidet der Gesetzgeber in zustimmungspflichtige Geschäfte und Kontrollaufgaben und geht sogar soweit, dass die Verwahrstelle allgemeine Kontrollaufgaben, die Organisation des Emissionshauses betreffend, wahrnehmen soll. Vor der Auswahl einer Verwahrstelle sollte das Emissionshaus wichtige Entscheidungen getroffen haben Eine grundlegende Entscheidung ist, dass das Emissionshaus weiß, welche strategischen Ziele es in der neuen Welt nach der Regulierung verfolgen möchte und welche Assetklassen mit welchem Volumen es welchen Investoren anbieten wird. Beabsichtigt das Emissionshaus internationale Investoren zu gewinnen, ist es empfehlenswert, eine Verwahrstelle mit internationaler Präsenz und Geschäftsaktivität zu finden. Neben gut dokumentierten Prozessen ist der zeitliche Aspekt wichtig. Da im Erlaubnisverfahren die Verwahrstelle benannt werden muss, ist es für ein Emissionshaus empfehlenswert, sich schon früh dem Auswahlprozess zu widmen. Für den gesamten Prozess, den Vertragsabschluss und die Abstimmung der einzelnen Bearbeitungsschritte kann mit einer Vorlaufzeit von rund drei bis sechs Monaten gerechnet werden. Welche Kriterien sind bei der Auswahl einer Verwahrstelle wichtig? Um nur einige Aspekte zu nennen: Die Verwahrstelle sollte über Know-how bei den Assetklassen verfügen, die das Emissionshaus anbietet. Es ist sinnvoll, wenn die Verwahrstelle bereits Erfahrungen mit regulierten Produkten gesammelt hat und den Umgang mit der Bafin kennt. Entscheidend kann auch sein, welche Bearbeitungszeiten eine Verwahrstelle für bestimmte Tätigkeiten vorsieht, zum Beispiel dem Erwerb eines Wirtschaftsgutes. Die Bonität der Verwahrstelle, Höhe und Umfang der Versicherungen und viele weitere Aspekte sollte ein Emissionshaus prüfen. Neben den harten Fakten ist es wichtig, auch auf weichen Faktoren zu achten, besonders im Hinblick auf eine sehr lange Zusammenarbeit zwischen dem Emissionshaus und der Verwahrstelle. Eine detailgenaue Abstimmung zwischen den Partnern zahlt sich später aus Wenn die Verwahrstelle ausgewählt ist und die Zusammenarbeit vertraglich dokumentiert ist, geht es an die Detailarbeit. Es müssen Schnittstellen und Bearbeitungsstandards definiert und eine Prozessdokumentation angelegt werden. Es wird sich auszahlen, wenn man sich anfangs die Mühe macht und die Zusammenarbeit mit dem neuen Partner möglichst genau festlegt. So gibt es später kein böses Erwachen. Oft ist es hilfreich, einen mit dieser Materie erfahrenen Implementierungsmanager einzusetzen. Das hat für das Emissionshaus den Vorteil, dass es zusätzliches Know-how und freie Ressourcen erhält und sich damit weiterhin seinem Kerngeschäft widmen kann. Eins ist sicher: Durch die gesetzliche Regulierung und die Einbindung einer Verwahrstelle wird ein Emissionshaus viel Dokumentationsarbeit leisten. Damit ist aber eine gute Basis geschaffen, um in der neuen Welt der Geschlossenen Fonds mit dem eigentlichen Kerngeschäft durchzustarten. Auf jeden Fall ist es eine aufwändige, aber gleichwertige Chance für jeden Marktteilnehmer, daraus das Beste zu machen und Geschäftsmöglichkeiten zu nutzen! Orangekey Consulting GmbH: Als Partner für Emissionshäuser Geschlossener Fonds berät Orangekey in den Kernbereichen Anlegerkommunikation, Prospektierung und KAGB und transferiert Wissen mit dem Ziel individueller Lösungen für seine Partner. Ob etabliertes Fondshaus oder Start up, Orangekey versteht sich als operativer Partner vor Ort genauso wie als Outsourcing-Dienstleister und als Implementierungsmanager für KAGB-Maßnahmen. Durch die flexible Struktur kann das Team von Orangekey adäquat die Anforderungen seiner Kunden umsetzen. Schnell, unbürokratisch, aus einer Hand.

9 LEGAL Beilage 5, Ausgabe 15 LEGAL präsentiert in Zusammenarbeit mit vielen namhaften Anwalts - und Wirtschaftprüfungskanzleien wichtige rechtliche Themen. Es werden alle redaktionellen Bereiche, Geschlossene Fonds, Investmentfonds, Lebensversicherungen, Vertriebe, Initiatoren (AIFM) und sonstige Rechtsgebiete, die im Zusammenhang mit Finanzdienstleistungen relevant sind, behandelt. Selbstverständlich verfolgen wir auch Anregungen unserer Leser oder bitten die Autoren um Stellungnahme zu Themen, die unsere Leser beschäftigen. Wenden Sie sich einfach an AIFM-Übergangsvorschriften Mit dem Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) stellt sich für die Branche der Geschlossenen Fonds die Frage, wie in Zukunft Fonds aufgelegt werden können. Gerade die Übergangsvorschriften sind im KAGB kompliziert und verschachtelt formuliert. Zur Erläuterung hat die Bafin Ende Juni ein Rundschreiben aufgesetzt. Als Grundsatz gilt, dass ein Initiator, der bisher Fonds aufgelegt und verwaltet hat, dies zunächst für ein Jahr auch ohne Erlaubnis weiterhin tun darf. Vollplatzierte Altfonds, die keine neuen Investitionen tätigen, unterliegen ohnehin weiter den alten Regelungen. Wenn ein Bestandsfonds jedoch neue Investitionen tätigt, fällt er unter die Regulierung. Die Bafin hat in ihrem Schreiben die Kriterien für neue Investitionen konkretisiert. So sind nur solche Investitionen unschädlich (und führen nicht zur Anwendbarkeit des KAGB auf den Fonds), die nur einen geringfügigen Anteil am Portfolio ausmachen, die ausschließlich der Werterhaltung dienen und bei denen sich die Anleger zur Durchführung der Werterhaltungsmaßnahme verpflichtet haben. Typische unschädliche Investitionen sind Renovierungsmaßnahmen. Die Bafin stellt auch klar, AIFM-Lexikon dass es für die Beurteilung, ob es sich um eine neue Investition handelt, nur auf den Abschluss des Verpflichtungsgeschäfts ankommt. Wer also den Kaufvertrag über die Immobilie bereits vor dem 21. Juli abgeschlossen hat, tätigt keine neue Investition, wenn der Rechtsübergang der Immobilie auf die Fondsgesellschaft erst nach dem 21. Juli erfolgt. Anlagen in Bankguthaben sind keine neuen Investitionen. Fraglich war bei den neuen Investitionen auch, ob auf Tochtergesellschaften durchzuschauen ist. Hier ist es nun klar, dass bei Objektgesellschaften durchgeschaut wird (eine neue Investition der Objektgesellschaft gilt als neue Investition des Fonds). Bei operativ tätigen Tochtergesellschaften (etwa bei Private-Equity-Fonds) wird nicht durchgeschaut. Bei der Frage nach der Anwendbarkeit der Übergangsregelungen zeigt sich die Bafin großzügig. Ein Fonds muss nicht im strengen Sinne vor dem 21. Juli aufgelegt worden sein, damit der Fonds auch ohne zugelassene oder registrierte Kapitalverwaltungsgesellschaft nach dem 21. Juli vertrieben werden darf. Es reicht aus, wenn der Initiator das Projekt des Fonds konkret vor dem 21. Juli konzipiert und entwickelt hat. Dann darf er den Fonds auch weiterhin entwickeln und nach dem 21. Juli vertreiben, auch wenn vor dem Stichtag noch kein Anleger dem Fonds beigetreten ist. Klargestellt hat die Bafin aber auch, dass Fonds, die nach dem 21.Juli vertrieben werden oder die dann noch Investitionen tätigen, voll und ganz den Regelungen des KAGB entsprechen müssen. Initiatoren haben dann den Fonds insgesamt auf die neuen Regelungen umzustellen. Dies bedeutet, dass die bisher bei Geschlossenen Fonds nicht üblichen Anlagebedingungen formuliert und per Gesellschafterbeschluss implementiert werden müssen. Dem Grundsatz der Risikomischung muss genügt werden. Bei Spezial-AIF, die nur an professionelle oder semi-professionelle Anleger vertrieben werden dürfen, muss die Fondsgesellschaft die entsprechenden, jetzt nach KAGB erforderlichen Erklärungen der Anleger einholen. All dies wird mit einem erhöhten Kostenaufwand verbunden sein, den die Fondsgesellschaften zu tragen haben. Wichtig für die Übergangsregelungen ist die Klarstellung der Bafin, dass Gesellschaften, die vor dem 21. Juli Fonds (AIF) verwaltet haben, Unser Autor Dr. Oliver Zander Rechtsanwalt und Partner GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten, München dies - für die Dauer von einem Jahr erlaubnisfrei - nur in dem Umfang nach dem 21. Juli weiterhin tun dürfen, als sie dies vorher getan haben. Es ist daher darauf zu achten, welche Tätigkeiten die Verwaltungsgesellschaft vor dem 21. Juli ausgeübt hat. Die Bafin beschränkt dies sogar auf die Assetklassen. Dies bedeutet, dass eine Verwaltungsgesellschaft, die vor dem 21. Juli nur Schiffsfonds verwaltet hat, nach dem 21. Juli ohne Erlaubnis nicht auch noch Immobilienfonds verwalten darf. Hier ist gerade im Hinblick auf den Tatbestand des verbotenen Investmentgeschäfts Vorsicht geboten. Das Portfoliomanagement ist sicher einer der schillernsten Begriffe des bald in Kraft tretenden Kapitalanlagesetzbuchs (KAGB). Im Kontext Offener Investmentvermögen noch mit einem durchaus intuitiven Verständnis belegt, wird seine Deutung im Bereich der Geschlossenen Fonds zunehmend schwammiger. Gibt es überhaupt ein Portfolio bei Geschlossenen Fonds? Wann beginnt und wann hört es auf? Und wie verhält es sich zu seinem Pendant, dem oftmals erwähnten Risikomanagement als wesentliche neue Forderung des KAGB? Nun, eines ist sicher: anders als das Risikomanagement ist das Portfoliomanagement bei Geschlossenen Fonds nicht neu. Der auch im KAGB nicht legaldefinierte Begriff soll ja gerade die Tätigkeiten bezeichnen, die nach Auffassung des Gesetzgebers bis dato zwar vollbracht, aber nicht durch ein angemessenes (Risiko-)Controlling abgesichert wurden. Doch hierzu kommt noch eine Besonderheit: wenn wir unter dem Portfoliomanagement schlicht die Abwicklung des Kaufs bzw. des Fertigungsauftrags, die anschließende Nutzung durch Vermietung/Verpachtung sowie den abschließenden Verkauf des Vermögenswertes verstehen, dann wurden diese Aktivitäten bei Geschlossenen Fonds gerade nicht durch einen das Gesamtkonstrukt verantwortenden Manager erbracht, sondern durch Fortsetzung nächste Seite LEGAL wird präsentiert von PROSAVUS AG

10 LEGAL AIFM-Lexikon Fortsetzung von Seite 1 Emissionshäuser, Einkaufsgesellschaften, Finanzierungsvermittler oder durch die Fonds-KG. Wenn nun der Gesetzgeber einen erkennbaren Fokus auf das Risikomanagement gelegt hat, weshalb lohnt es sich, über die Strukturierung des Portfoliomanagements nachzudenken? Hierzu seien folgende Aspekte aufgeführt, welche die Relevanz des Portfoliomanagements sowohl für den Erlaubnisantrag nach 22 KAGB als auch für den laufenden Betrieb der zukünftigen Kapitalverwaltungsgesellschaft herausstellen: ¾ Der Geschäftsplan muss die Gesamtheit der internen Kontrollverfahren darstellen (siehe hierzu den Beitrag über die Darstellung des Geschlossene Fonds Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hatte einen der (typischen) Fälle zu entscheiden, in denen Anleger eines Geschlossenen Fonds in der Rechtsform der GmbH & Co. KG nicht unmittelbar, sondern über einen Treuhandkommanditisten beteiligt waren (Urteil vom , Aktenzeichen I-8 U 281/11). Der Anleger hatte neben Aufklärungsmängeln bei der Vermittlung der Anlage geltend gemacht, er habe auch nach den besonderen Regeln für Haustürgeschäfte einen Widerruf der seinerzeitigen Beitrittserklärung vorgenommen und sei deshalb von vornherein nicht an der Gesellschaft beteiligt gewesen. Das OLG Hamm stellte folgende Grundsätze auf: ¾ Auch der über einen Treuhandkommanditisten beteiligte Anleger kann obwohl formal nur der Treuhandkommanditist Gesellschafter ist im Innenverhältnis wie ein Gesellschafter zu behandeln sein, wenn die Regelungen von Gesellschafts- und Treuhandvertrag dies vorsehen. Dies entspricht einer Tendenz in der Rechtsprechung der letzten Jahre, die bei wirtschaftlich einem unmittelbaren Gesellschafter angenäherter Stellung jedenfalls für das Innenverhältnis zwischen Gesellschaft und ihren Anlegern die formal fehlende Gesellschafterstellung immer weniger berücksichtigt. Allerdings hängt es weiterhin davon ab, ob die vertraglichen Regelungen eine derart starke Stellung der Anleger vorsehen. Bei den Geschlossenen Fonds der letzten Jahre ist dies regelmäßig der Fall. ¾ Das OLG Hamm stellt weiter fest, dass grundsätzlich die Regelungen über Haustürgeschäfte auch auf IKS). Eine Kontrolle setzt wiederum eine kontrollpflichtige Aktivität voraus, so dass für diese Darstellung im Bereich des Portfoliomanagements eine Prozessaufnahme unumgänglich ist. ¾ Jedoch wird ebenfalls eine Reorganisation des Prozesses regelmäßig erforderlich sein, um ein effizientes Risikocontrolling zu ermöglichen und insbesondere die Vertriebsvorgaben des KAGB zu integrieren. ¾ Weiterhin steigt in Abhängigkeit der Art und Anzahl involvierter Parteien in der Portfolioverwaltung die Bedeutung der Auslagerungen, für die 36 KAGB strenge Leitplanken aufgestellt hat. Kurz gesagt: überall, wo das KAGB vom Risikomanagement spricht, muss man sich das Portfoliomanagement als dem Beitritt zu einem Geschlossenen Fonds zur Anwendung kommen können. Unter Hinweis auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom (Aktenzeichen C-215/08) führt es aus, dass dann, wenn der Gesellschaftsbeitritt vorrangig dadurch begründet ist, nur Kapital anzulegen, die Regeln über den Haustürwiderruf zur Anwendung kommen. Auch dies entspricht der Tendenz der Rechtsprechung in den letzten Jahren. Immerhin ist zu sehen, dass hier ein gewisser Wertungswiderspruch vorliegt. Grundsätzlich sind nämlich die Regeln über Haustürgeschäfte bei Beteiligungen an einer Personengesellschaft nicht einschlägig. Wenn man entsprechend den obigen Leitlinien einerseits trotz der nicht unmittelbaren Gesellschafterstellung von einer quasi-gesellschaftsrechtlichen Beteiligung ausgeht, hätte man im Hinblick auf die Regeln über den Haustürwiderruf auch eine andere Entscheidung rechtfertigen können. ¾ Auf dieser Grundlage erschien es zunächst wiederum für den Anleger vorteilhaft, dass auch die Ursächlichkeit der Haustürsituation für den Fondsbeitritt durch das OLG Hamm nicht deshalb abgelehnt wurde, weil in relativ engem zeitlichen Zusammenhang fünf Beratungsgespräche stattgefunden hatten. Die Regeln über Haustürgeschäfte sollen regelmäßig vor einer Überrumpelung schützen. Werden mehrere Beratungsgespräche in entsprechendem Zusammenhang durchgeführt, wird zum Teil vertreten, dass dieser Überrumpelungseffekt jedenfalls bei den Folgeterminen keine Rolle mehr gespielt hat. Dem erteilt das OLG Hamm jedoch eine dessen Bezugspunkt hinzudenken. Somit gelangt man zu einer relativ weiten Auffassung folgender Art: Portfoliomanagement im Sinne des KAGB ist die Gesamtheit der Instanzen und Prozesse einer internen oder externen Kapitalverwaltungsgesellschaft, welche sowohl die Konzeption eines Alternativen Investmentfonds (AIF) als auch den Erwerb, die Nutzung und die Veräußerung der Vermögenswerte im AIF zum Gegenstand haben. Hervorzuheben an dieser vorsichtigen Definition ist, dass sie bis auf den Kundenservice und den Vertrieb nahezu sämtliche wertschöpfenden Aktivitäten eines zukünftigen Fondsmanagers zusammenführt und von der Art und Anzahl der Vermögenswerte im Fonds abstra- Absage, weil die ursprüngliche Haustürsituation immerhin noch fortwirke. ¾ Das OLG Hamm führt dann zunächst zu Lasten des Anlegers aus, dass er sich gerade aufgrund seiner gesellschafterähnlichen Stellung nach einmal erfolgtem Beitritt auch den Regeln über die fehlerhafte Gesellschaft unterwerfen müsse. Hierzu gehört, dass ein einmal vollzogener Beitritt auch wenn er an rechtlichen Mängeln leidet später nicht mehr rückwirkend abgewickelt werden kann, sondern der Anleger nur mit sofortiger Wirkung aus der Gesellschaft ausscheidet, wenn er den Widerruf erklärt. Die praktische Bedeutung dieses Unterschiedes ist enorm. Wenn nämlich zwischenzeitlich das eingesetzte Kapital ganz oder teilweise nicht mehr vorhanden ist, hat der Anleger nur noch einen (anteiligen) Anspruch auf das Auseinandersetzungsguthaben entsprechend dem tatsächlich noch vorhandenen Vermögen. ¾ Diese für den Anleger nachteilige Rechtsfolge muss allerdings auch in der Widerrufsbelehrung deutlich zum Ausdruck kommen. Im entschiedenen Fall war nur die übliche Widerrufsbelehrung verwendet worden, welche auf die Besonderheiten der Regeln über die fehlerhafte Gesellschaft nicht konkret hinwies. Dies sah das OLG Hamm als Fehler an, weshalb das Widerrufsrecht tatsächlich mangels ordnungsgemäßer Widerrufsbelehrung auch noch Jahre nach dem Beitritt ausgeübt werden konnte. Fazit: Die Entscheidung des OLG Hamm liegt auf der Linie der Rechtsprechung in den letzten Jahren und Unser Autor Aykut Bußian, Wirtschaftprüfer, TPW Todt & Partner GmbH & Co. KG, Hamburg hiert. Und abschließend wird der Kerngedanke des KAGB implizit miterfasst: Der Manager ist für das Portfolio verantwortlich, von der Wiege bis zur Bahre. Unser Autor Prof. Dr. Thomas Zacher, MBA Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Rechtsanwälte Zacher & Partner, Köln fasst sie in vielen Punkten zusammen. Hieran wird auch deutlich, dass eigentlich die Regelungen über Haustürgeschäfte einerseits und der gesellschaftsrechtlich geprägte Fondsbeitritt nicht recht zusammen passen. Bei dem Versuch, trotzdem allen Belangen gerecht zu werden, versucht die deutsche Rechtsprechung einen differenzierten Weg einzuschlagen. Die Ergebnisse sind zwar nachvollziehbar, aber in sich nicht immer stimmig. Für Emittenten und den Vertrieb bedeutet dies, dass stets auch die besonderen Anforderungen an Haustürgeschäfte in die Belehrung und Gestaltung der Vertriebsunterlagen mit aufgenommen werden müssen, einschließlich der Besonderheiten der Lehre über die fehlerhafte Gesellschaft. Für den Anleger bedeutet dies allerdings umgekehrt, dass der Weg über den Haustürwiderruf zwar oft formal leicht durchzuführen ist, wirtschaftlich aber keine volle Kompensation des eingesetzten Kapitals erbringt.

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