Funktionale Programmierung mit Haskell

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Funktionale Programmierung mit Haskell"

Transkript

1 Funktionale Programmierung mit Haskell Dr. Michael Savorić Hohenstaufen-Gymnasium (HSG) Kaiserslautern Version

2 Überblick Wichtige Eigenschaften Einführungsbeispiele Listenerzeugung und Beispiel Funktionen höherer Ordnung und Beispiele (map, filter, foldr, foldl) Mergesort und Quicksort Tupel M. Savorić 2

3 Wichtige Eigenschaften von Haskell Es gibt keine globalen Variablen. Es gibt keine Schleifen. Ein Programm besteht aus Funktionen, die sich selbst (Rekursion) und / oder andere Funktionen aufrufen. Eine Funktion liefert bei gleichen Argumenten stets das gleiche Ergebnis (es gibt keine Seiteneffekte!). Die Datentypen Bool, Int, Integer, Float, Double, Char, String und Listen (z.b. [Integer]) sind vordefiniert, eigene Datentypen sind möglich. Kommentare bis zum Ende der Zeile werden mit -- eingeleitet. M. Savorić 3

4 Einführungsbeispiel 1: größter gemeinsamer Teiler (ggt) ggt :: Integer -> Integer -> Integer ggt a 0 = a ggt a b = ggt b (mod a b) Funktionsname Bemerkungen: Ergebnistyp 2. Parametertyp 1. Parametertyp Haskell geht den Quelltext von oben nach unten durch und wählt den ersten passenden Ausdruck (pattern matching) M. Savorić 4

5 Einführungsbeispiel 2: Länge einer Liste laenge :: [a] -> Integer laenge [] = 0 laenge (x:xs) = 1+(laenge xs) Bemerkungen: [a] ist eine Liste mit einem beliebigen Datentyp (a fungiert als Platzhalter für einen Datentyp) Listen werden in Haskell oftmals von vorne nach hinten durchlaufen, indem das erste Element einer Liste jeweils abgespalten und verarbeitet wird und anschließend die Restliste betrachtet wird M. Savorić 5

6 Einführungsbeispiel 3: Maximum einer Liste maxliste :: [Integer] -> Integer maxliste [x] = x maxliste (x:xs) x > max = x otherwise = max where max = maxliste xs Bemerkungen: Lokale Variablen können nach where definiert werden Verzweigungen können mit durchgeführt werden (guard) M. Savorić 6

7 Listenerzeugung ++ : [1,2]++[3,4] liefert [1,2,3,4] : : 1:[2,3,4] liefert [1,2,3,4] Aufzählung: [1..10] liefert [1,2,3,4,5,6,7,8,9,10] [1,3..10] liefert [1,3,5,7,9] Durch Angabe von Eigenschaften (List Comprehension): [x x <- [1..10], mod x 2 == 0] liefert [2,4,6,8,10] M. Savorić 7

8 Beispiel: Liste von Teilern einer Zahl Beispiel-Aufruf: teilerliste 24 liefert [1,2,3,4,6,8,12,24] teiler :: Integer -> Integer -> [Integer] teiler n m n < m = [] mod n m == 0 = [m] ++ (teiler n (m+1)) otherwise = teiler n (m+1) -- teilerliste :: Integer -> [Integer] teilerliste n = teiler n 1 M. Savorić 8

9 Funktionen höherer Ordnung Funktionen höherer Ordnung besitzen Funktionen als Argumente Beispiele: map: wandelt jedes Element einer Liste entsprechend einer Funktion um und speichert die jeweiligen Umwandlungsergebnisse in einer neuen Liste filter: filtert bestimmte Elemente einer Liste anhand einer speziellen Funktion (Rückgabewert Bool) und schreibt sie in eine neue Liste foldr / foldl: faltet eine Liste gemäß einer Funktion Bemerkung: map und filter und viele andere eingebaute Funktionen von Haskell sollten die Schüler im Rahmen von Übungen selbst programmieren. M. Savorić 9

10 map Definition: map :: (a -> b) -> [a] -> [b] Beispiel: map (\x -> x*x) [1..10] liefert [1,4,9,16,25,36,49,64,81,100] Bemerkungen: (\x -> x*x) ist eine Lambda-Definition für eine Funktion ohne Namen [1..10] erzeugt die Liste [1,2,3,4,5,6,7,8,9,10] M. Savorić 10

11 filter Definition: filter :: (a -> Bool) -> [a] -> [a] Beispiel: filter (\x -> mod 10 x == 0) [1..10] liefert [1,2,5,10] Bemerkungen: Für die filter-funktion sind auch Vergleiche möglich, z.b. liefert filter (<= 5) [1..10] die Liste [1,2,3,4,5] M. Savorić 11

12 Beispiel: Liste von Teilern einer Zahl (Version mit filter) teilerliste :: Integer -> [Integer] teilerliste n = filter (\x -> mod n x == 0) [1..n] -- prim :: Integer -> Bool prim n (length (teilerliste n)) == 2 = True otherwise = False M. Savorić 12

13 Faltungen Rechtsfaltung mit Startwert: foldr f s [x 1,..., x n ] = f x 1 (f x 2 (... (f x n s)...)) Ohne Startwert (foldr1) wird sofort mit dem Element x n als Startwert begonnen, d.h. (f x n-1 (f x n s)) wird ersetzt durch (f x n-1 x n ) Linksfaltung mit Startwert: foldl f s [x 1,..., x n ] = f (... (f (f s x 1 ) x 2 )...) x n Ohne Startwert (foldl1) wird sofort mit dem Element x 1 als Startwert begonnen, d.h. (f (f s x 1 ) x 2 ) wird ersetzt durch (f x 1 x 2 ) M. Savorić 13

14 Beispiele Summe einer Liste von Zahlen: summe :: [Integer] -> Integer summe [] = 0 summe xs = foldr (+) 0 xs Umdrehen einer Liste: umdrehen :: [Integer] -> [Integer] umdrehen [] = [] umdrehen xs = foldr (hinten_anfuegen) [] xs M. Savorić 14

15 Mergesort für ganze Zahlen merge :: [Integer] -> [Integer] -> [Integer] merge xs [] = xs merge [] ys = ys merge (x:xs) (y:ys) x <= y = [x] ++ (merge xs (y:ys)) x > y = [y] ++ (merge (x:xs) ys) -- mergesort :: [Integer] -> [Integer] mergesort [] = [] mergesort [x] = [x] mergesort xs = merge (mergesort (take mitte xs)) (mergesort (drop mitte xs)) where mitte = div (length xs) 2 M. Savorić 15

16 Quicksort für ganze Zahlen quicksort :: [Integer] -> [Integer] quicksort [] = [] quicksort [x] = [x] quicksort (x:xs) = (quicksort liste_li) ++ [x] ++ (quicksort liste_re) where liste_li = [k k <- xs, k <= x] liste_re = [k k <- xs, k > x] Problem: Die Liste xs wird zur Erzeugung der Teillisten zweimal durchlaufen. M. Savorić 16

17 Tupel Mehrere Werte (eventuell mit unterschiedlichen Typen) werden zu einem Tupel zusammengefasst, um so z.b. bei einer Funktion indirekt mehr als einen Wert zurückliefern zu können. Beispiel (für die verbesserte Quicksort-Version): listenaufteilung :: Integer -> [Integer] -> ([Integer],[Integer]) listenaufteilung pivot [] = ([],[]) listenaufteilung pivot (x:xs) x <= pivot = ([x] ++ (fst lt), snd lt) otherwise = (fst lt, [x] ++ (snd lt)) where lt = listenaufteilung pivot xs M. Savorić 17

18 Quicksort für ganze Zahlen (verbesserte Version) quicksort :: [Integer] -> [Integer] quicksort [] = [] quicksort [x] = [x] quicksort (x:xs) = (quicksort liste_li) ++ [x] ++ (quicksort liste_re) where liste_li = fst listentupel liste_re = snd listentupel listentupel = listenaufteilung x xs Bemerkungen: fst bzw. snd liefern den ersten bzw. zweiten Wert eines Tupels M. Savorić 18

19 Beispiele: KA-Aufgaben, komplexere Aufgaben Schreibe in Haskell eine Funktion menge, die aus einer Liste von Zahlen eine Menge von Zahlen erzeugt und zurückliefert. Hinweis: In einer Menge von Zahlen kommen keine Zahlen mehrfach vor. Als nichttriviale Teiler bezeichnet man die Menge aller Teiler einer natürlichen Zahl ohne die Zahl selbst. Ein Beispiel: Die Zahl 12 hat die nichttrivialen Teiler 1, 2, 3, 4 und 6. Eine natürliche Zahl heißt vollkommen, wenn die Summe ihrer nichttrivialen Teiler gleich der Zahl ist. Schreibe eine Funktion vollkommen_liste in Haskell, die alle vollkommenen Zahlen zwischen 1 und 1000 berechnet und in Form einer Liste zurückliefert. MIRP-Zahlen sind Primzahlen, die auch rückwärts gelesen eine Primzahl ergeben. Bestimme alle MIRP-Zahlen zwischen 1 und M. Savorić 19

20 Literatur Block, M., Neumann, A., Haskell Intensivkurs, Springer, 2011, ISBN Hutton, G., Programming in Haskell, Cambridge University Press, 2008, ISBN M. Savorić 20

Was bisher geschah Funktionale Programmierung in Haskell: Algebraische Datentypen Pattern Matching Polymorphie Typklassen Rekursive Datentypen:

Was bisher geschah Funktionale Programmierung in Haskell: Algebraische Datentypen Pattern Matching Polymorphie Typklassen Rekursive Datentypen: Was bisher geschah Funktionale Programmierung in Haskell: Algebraische Datentypen Pattern Matching Polymorphie Typklassen Rekursive Datentypen: Peano-Zahlen, Listen, Bäume Rekursive Funktionen strukturelle

Mehr

Tutorium - Haskell in der Schule. Ralf Dorn - Dennis Buchmann - Felix Last - Carl Ambroselli

Tutorium - Haskell in der Schule. Ralf Dorn - Dennis Buchmann - Felix Last - Carl Ambroselli Tutorium - Haskell in der Schule Wer sind wir? Otto-Nagel-Gymnasium in Berlin-Biesdorf Hochbegabtenförderung und MacBook-Schule Leistungskurse seit 2005 Einführung Was ist funktionale Programmierung? Einführung

Mehr

Funktionale Programmierung mit Haskell. Jan Hermanns

Funktionale Programmierung mit Haskell. Jan Hermanns Funktionale Programmierung mit Haskell Jan Hermanns 1 Programmiersprachen imperativ deklarativ konventionell OO logisch funktional Fortran Smalltalk Prolog Lisp C Eiffel ML Pascal Java Haskell 2 von Neumann

Mehr

ALP I. Funktionale Programmierung

ALP I. Funktionale Programmierung ALP I Funktionale Programmierung Sortieren und Suchen (Teil 1) WS 2012/2013 Suchen 8 False unsortiert 21 4 16 7 19 11 12 7 1 5 27 3 8 False sortiert 2 4 6 7 9 11 12 18 21 24 27 36 Suchen in unsortierten

Mehr

Definieren Sie eine Funktion circlearea zur Berechnung der Fläche eines Kreises mit gegebenen Radius (Float).

Definieren Sie eine Funktion circlearea zur Berechnung der Fläche eines Kreises mit gegebenen Radius (Float). Haskell Funktionen Definieren Sie eine Funktion circlearea zur Berechnung der Fläche eines Kreises mit gegebenen Radius (Float). circlearea :: Float -> Float circlearea radius = 2 * pi * radius^2 Definieren

Mehr

Funktionale Programmierung ALP I. Funktionen höherer Ordnung. Teil 2 SS 2013. Prof. Dr. Margarita Esponda. Prof. Dr.

Funktionale Programmierung ALP I. Funktionen höherer Ordnung. Teil 2 SS 2013. Prof. Dr. Margarita Esponda. Prof. Dr. ALP I Funktionen höherer Ordnung Teil 2 SS 2013 Funktionen höherer Ordnung Nehmen wir an, wir möchten alle Zahlen innerhalb einer Liste miteinander addieren addall:: (Num a) => [a -> a addall [ = 0 addall

Mehr

Grundprinzipien der funktionalen Programmierung

Grundprinzipien der funktionalen Programmierung Grundprinzipien der funktionalen Programmierung Funktionen haben keine Seiteneffekte Eine Funktion berechnet einen Ausgabewert der nur von den Eingabewerten abhängt: 12 inputs + output 46 34 2 Nicht nur

Mehr

Beispiele: (Funktionen auf Listen) (3) Bemerkungen: Die Datenstrukturen der Paare (2) Die Datenstrukturen der Paare

Beispiele: (Funktionen auf Listen) (3) Bemerkungen: Die Datenstrukturen der Paare (2) Die Datenstrukturen der Paare Beispiele: (Funktionen auf Listen) (3) Bemerkungen: 5. Zusammenhängen der Elemente einer Liste von Listen: concat :: [[a]] -> [a] concat xl = if null xl then [] else append (head xl) ( concat (tail xl))

Mehr

Was bisher geschah. deklarative Programmierung. funktionale Programmierung (Haskell):

Was bisher geschah. deklarative Programmierung. funktionale Programmierung (Haskell): Was bisher geschah deklarative Programmierung funktional: Programm: Menge von Termgleichungen, Term Auswertung: Pattern matsching, Termumformungen logisch: Programm: Menge von Regeln (Horn-Formeln), Formel

Mehr

Funktionale Programmierung mit C++

Funktionale Programmierung mit C++ Funktionale Programmierung mit C++ Überblick Programmierung in funktionaler Art Warum funktionale Programmierung? Was ist funktionale Programmierung? Charakteristiken funktionaler Programmierung Was fehlt

Mehr

Funktionale Programmierung

Funktionale Programmierung Funktionale Programmierung Jörg Kreiker Uni Kassel und SMA Solar Technology AG Wintersemester 2011/2012 2 Teil II Typen mit Werten und Ausdruck, sogar listenweise 3 Haskell Programme Programm Module ein

Mehr

Programmieren in Haskell Einführung

Programmieren in Haskell Einführung Programmieren in Haskell Einführung Peter Steffen Universität Bielefeld Technische Fakultät 16.10.2009 1 Programmieren in Haskell Veranstalter Dr. Peter Steffen Raum: M3-124 Tel.: 0521/106-2906 Email:

Mehr

Felder. November 5, 2014

Felder. November 5, 2014 Felder Universität Bielefeld AG Praktische Informatik November 5, 2014 Felder: Datenstrukturen mit konstantem Zugriff Felder nennt man auch, Vektoren, Matrizen,... Konstanter Zugriff heisst: Zugriff auf

Mehr

Funktionale Programmierung

Funktionale Programmierung Schleifen 1 Funktionale Programmierung Jörg Kreiker Uni Kassel und SMA Solar Technology AG Wintersemester 2011/2012 3 Teil I Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne 4 Über mich Diplom in Informatik in Saarbrücken

Mehr

Programmieren in Haskell

Programmieren in Haskell Programmieren in Haskell Felder (Arrays) Programmieren in Haskell 1 Was wir heute machen Motivationsbeispiel Die Typklasse Ix Felder in Haskell Funktionstabellierung Binäre Suche Pascalsches Dreieck Ein

Mehr

Funktionale Programmierung mit Haskell

Funktionale Programmierung mit Haskell Funktionale Programmierung mit Haskell Prof. Dr. Hans J. Schneider Lehrstuhl für Programmiersprachen und Programmiermethodik Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Sommersemester 2011 I. Die

Mehr

620.900 Propädeutikum zur Programmierung

620.900 Propädeutikum zur Programmierung 620.900 Propädeutikum zur Programmierung Andreas Bollin Institute für Informatik Systeme Universität Klagenfurt Andreas.Bollin@uni-klu.ac.at Tel: 0463 / 2700-3516 Arrays Wiederholung (1/5) Array = GEORDNETE

Mehr

Tutoraufgabe 1 (Datenstrukturen in Haskell):

Tutoraufgabe 1 (Datenstrukturen in Haskell): Prof. aa Dr. J. Giesl Programmierung WS12/13 M. Brockschmidt, F. Emmes, C. Otto, T. Ströder Allgemeine Die Hausaufgaben sollen in Gruppen von je 2 Studierenden aus der gleichen Kleingruppenübung (Tutorium)

Mehr

Fragen. f [ ] = [ ] f (x : y : ys) = x y : f ys f (x : xs) = f (x : x : xs) Wozu evaluiert f [1, 2, 3] (Abkürzung für f (1 : 2 : 3 : [ ]))?

Fragen. f [ ] = [ ] f (x : y : ys) = x y : f ys f (x : xs) = f (x : x : xs) Wozu evaluiert f [1, 2, 3] (Abkürzung für f (1 : 2 : 3 : [ ]))? Fragen f [ ] = [ ] f (x : y : ys) = x y : f ys f (x : xs) = f (x : x : xs) Wozu evaluiert f [1, 2, 3] (Abkürzung für f (1 : 2 : 3 : [ ]))? Wozu evaluiert [f [ ], f [ ]]? Weiteres Beispiel: f [ ] y = [

Mehr

Einführung in die funktionale Programmierung

Einführung in die funktionale Programmierung Einführung in die funktionale Programmierung Prof. Dr. Manfred Schmidt-Schauÿ Künstliche Intelligenz und Softwaretechnologie 20. November 2006 Monaden und I/O Monade ist ein Datentyp für (sequentielle)

Mehr

Modul 122 VBA Scribt.docx

Modul 122 VBA Scribt.docx Modul 122 VBA-Scribt 1/5 1 Entwicklungsumgebung - ALT + F11 VBA-Entwicklungsumgebung öffnen 2 Prozeduren (Sub-Prozeduren) Eine Prozedur besteht aus folgenden Bestandteilen: [Private Public] Sub subname([byval

Mehr

Gliederung. Tutorium zur Vorlesung. Gliederung. Gliederung. 1. Gliederung der Informatik. 1. Gliederung der Informatik. 1. Gliederung der Informatik

Gliederung. Tutorium zur Vorlesung. Gliederung. Gliederung. 1. Gliederung der Informatik. 1. Gliederung der Informatik. 1. Gliederung der Informatik Informatik I WS 2012/13 Tutorium zur Vorlesung 1. Alexander Zietlow zietlow@informatik.uni-tuebingen.de Wilhelm-Schickard-Institut für Informatik Eberhard Karls Universität Tübingen 11.02.2013 1. 2. 1.

Mehr

Funktionale Programmierung. der direkte Weg vom Modell zum Programm

Funktionale Programmierung. der direkte Weg vom Modell zum Programm 1 Funktionale Programmierung der direkte Weg vom Modell zum Programm Peter Padawitz, TU Dortmund 19. Juni 2010 2 Inhalt Modelle Bestandteile eines Modells Konstruktor- versus destruktorbasierte Modelle

Mehr

Haskell. A Wild Ride. Sven M. Hallberg. sm@khjk.org. 21C3 Berlin / Bildungswerk Hamburg 20.6.2007 p. 1/36

Haskell. A Wild Ride. Sven M. Hallberg. sm@khjk.org. 21C3 Berlin / Bildungswerk Hamburg 20.6.2007 p. 1/36 21C3 Berlin / Bildungswerk Hamburg 20.6.2007 p. 1/36 Haskell A Wild Ride Sven M. Hallberg sm@khjk.org 21C3 Berlin / Bildungswerk Hamburg 20.6.2007 p. 2/36 Überblick Vorsichtsmaßnahmen Einführung und Sprachgrundlagen

Mehr

Einführung in die Informatik für Hörer aller Fakultäten II. Andreas Podelski Stephan Diehl Uwe Waldmann

Einführung in die Informatik für Hörer aller Fakultäten II. Andreas Podelski Stephan Diehl Uwe Waldmann Einführung in die Informatik für Hörer aller Fakultäten II Andreas Podelski Stephan Diehl Uwe Waldmann 1 Einführung in die Informatik für Hörer aller Fakultäten II Andreas Podelski Stephan Diehl Uwe Waldmann

Mehr

Proseminar: Perlen der Informatik II Haskell List comprehensions & Typklassen

Proseminar: Perlen der Informatik II Haskell List comprehensions & Typklassen Proseminar: Perlen der Informatik II Haskell List comprehensions & Typklassen Dmitriy Traytel 8. Juli 2008 Diese Ausarbeitung im Rahmen des Proseminars Perlen der Informatik II beschäftigt sich mit einigen

Mehr

Kapitel 7 des Buches, von Java-Selbstbau nach Scala-Library portiert. 2014-11-14 Christoph Knabe

Kapitel 7 des Buches, von Java-Selbstbau nach Scala-Library portiert. 2014-11-14 Christoph Knabe Anfragen für Listen Kapitel 7 des Buches, von Java-Selbstbau nach Scala-Library portiert. 2014-11-14 Christoph Knabe 1 MapReduce-Verfahren Google u.a. verwenden Map-Reduce-Verfahren zur Verarbeitung riesiger

Mehr

Programmierung in Python

Programmierung in Python Programmierung in Python imperativ, objekt-orientiert dynamische Typisierung rapid prototyping Script-Sprache Funktionales und rekursives Programmieren P raktische Informatik 1, W S 2004/05, F olien P

Mehr

Funktionales Programmieren in Python

Funktionales Programmieren in Python Wintersemester 2008/2009 1 Funktionen sind Objekte 2 lambda Funktionen 3 apply 4 map 5 zip 6 filter 7 reduce 8 List Comprehension Funktionales Programmieren Wer nicht funktional programmiert, programmiert

Mehr

Übungen zur Vorlesung Funktionale Programmierung. Wintersemester 2012/2013 Übungsblatt 1

Übungen zur Vorlesung Funktionale Programmierung. Wintersemester 2012/2013 Übungsblatt 1 Übungsblatt 1 Installieren Sie die Haskell-Platform (http://www.haskell.org/platform/) auf ihrem Rechner. Stellen Sie zudem sicher, dass ghci zu ihrer Pfadvariablen hinzugefügt wird. Unter Windows nden

Mehr

Einführung in die Programmierung

Einführung in die Programmierung : Inhalt Einführung in die Programmierung Wintersemester 2010/11 Prof. Dr. Günter Rudolph Lehrstuhl für Algorithm Engineering Fakultät für Informatik TU Dortmund Wiederholungen - while - do-while - for

Mehr

Proseminar C-Programmierung. Strukturen. Von Marcel Lebek

Proseminar C-Programmierung. Strukturen. Von Marcel Lebek Proseminar C-Programmierung Strukturen Von Marcel Lebek Index 1. Was sind Strukturen?...3 2. Padding 5 3. Vor- und Nachteile von Padding..8 4. Padding gering halten 9 5. Anwendungsgebiete von Strukturen.11

Mehr

Informatik. Studiengang Chemische Technologie. Michael Roth WS 2012/2013. michael.roth@h-da.de. Hochschule Darmstadt -Fachbereich Informatik-

Informatik. Studiengang Chemische Technologie. Michael Roth WS 2012/2013. michael.roth@h-da.de. Hochschule Darmstadt -Fachbereich Informatik- Informatik Studiengang Chemische Technologie Michael Roth michael.roth@h-da.de Hochschule Darmstadt -Fachbereich Informatik- WS 2012/2013 Inhalt Teil VII Einstieg in Java I Michael Roth (h_da) Informatik

Mehr

Einführung Datentypen Verzweigung Schleifen Funktionen Dynamische Datenstrukturen. Java Crashkurs. Kim-Manuel Klein (kmk@informatik.uni-kiel.

Einführung Datentypen Verzweigung Schleifen Funktionen Dynamische Datenstrukturen. Java Crashkurs. Kim-Manuel Klein (kmk@informatik.uni-kiel. Java Crashkurs Kim-Manuel Klein (kmk@informatik.uni-kiel.de) May 7, 2015 Quellen und Editoren Internet Tutorial: z.b. http://www.java-tutorial.org Editoren Normaler Texteditor (Gedit, Scite oder ähnliche)

Mehr

1. Probeklausur zu Programmierung 1 (WS 07/08)

1. Probeklausur zu Programmierung 1 (WS 07/08) Fachschaft Informatikstudiengänge Fachrichtung 6.2 Informatik Das Team der Bremser 1. Probeklausur zu Programmierung 1 (WS 07/08) http://fsinfo.cs.uni-sb.de Name Matrikelnummer Bitte öffnen Sie das Klausurheft

Mehr

5.4 Klassen und Objekte

5.4 Klassen und Objekte 5.4 Klassen und Objekte Zusammenfassung: Projekt Figuren und Zeichner Figuren stellt Basisklassen für geometrische Figuren zur Verfügung Zeichner bietet eine übergeordnete Klasse Zeichner, welche die Dienstleistungen

Mehr

Funktionale Programmierung Übung 01. Dozent: mein Dozent Tutor: mein Tutor Studenten: person1 und person2 tt. mm. jjjj

Funktionale Programmierung Übung 01. Dozent: mein Dozent Tutor: mein Tutor Studenten: person1 und person2 tt. mm. jjjj Funktionale Programmierung Übung 01 Dozent: mein Dozent Tutor: mein Tutor Studenten: person1 und person tt. mm. jjjj 1 Inhaltsverzeichnis 1 Text schreiben 3 Tabulatoren 3.1 Tabulatoren zur Textstrukturierung....................

Mehr

CGI Programmierung mit Ha. Markus Schwarz

CGI Programmierung mit Ha. Markus Schwarz CGI Programmierung mit Ha Markus Schwarz Überblick Was ist funktionale Programmierung Einführung in Haskell CGI-Programmierung mit Haskell Ein etwas größeres Beispiel Was ist funktionale Programm Ein Programm

Mehr

Grundlagen der Programmierung 2. Bäume

Grundlagen der Programmierung 2. Bäume Grundlagen der Programmierung 2 Bäume Prof. Dr. Manfred Schmidt-Schauÿ Künstliche Intelligenz und Softwaretechnologie 24. Mai 2006 Graphen Graph: Menge von Knoten undzugehörige (gerichtete oder ungerichtete)

Mehr

KryptoCore-Entwurf und Funktionale Programmierung

KryptoCore-Entwurf und Funktionale Programmierung KryptoCore-Entwurf und Funktionale Programmierung Tobias Häberlein und Matthias Brettschneider haeberlein@hs-albsig.de brettschneider@hs-albsig.de Hochschule Albstadt-Sigmaringen Studiengang Kommunikations-

Mehr

Java 7. Elmar Fuchs Grundlagen Programmierung. 1. Ausgabe, Dezember 2011 JAV7

Java 7. Elmar Fuchs Grundlagen Programmierung. 1. Ausgabe, Dezember 2011 JAV7 Java 7 Elmar Fuchs Grundlagen Programmierung 1. Ausgabe, Dezember 2011 JAV7 5 Java 7 - Grundlagen Programmierung 5 Kontrollstrukturen In diesem Kapitel erfahren Sie wie Sie die Ausführung von von Bedingungen

Mehr

Schritt 1. Schritt 1. Schritt 3. - Analysieren des Problems und Spezifizierung einer Lösung.

Schritt 1. Schritt 1. Schritt 3. - Analysieren des Problems und Spezifizierung einer Lösung. I. Programmierung ================================================================== Programmierung ist die Planung einer Abfolge von Schritten (Instruktionen), nach denen ein Computer handeln soll. Schritt

Mehr

Programmieren in C. Rekursive Funktionen. Prof. Dr. Nikolaus Wulff

Programmieren in C. Rekursive Funktionen. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Programmieren in C Rekursive Funktionen Prof. Dr. Nikolaus Wulff Rekursive Funktionen Jede C Funktion besitzt ihren eigenen lokalen Satz an Variablen. Dies bietet ganze neue Möglichkeiten Funktionen zu

Mehr

Modellierung und Programmierung 1

Modellierung und Programmierung 1 Modellierung und Programmierung 1 Prof. Dr. Sonja Prohaska Computational EvoDevo Group Institut für Informatik Universität Leipzig 19. November 2015 Gültigkeitsbereich (Scope) von Variablen { int m; {

Mehr

Sortieralgorithmen. Inhalt: InsertionSort BubbleSort QuickSort. Marco Block

Sortieralgorithmen. Inhalt: InsertionSort BubbleSort QuickSort. Marco Block Inhalt: InsertionSort BubbleSort QuickSort Block M.: "Java-Intensivkurs - In 14 Tagen lernen Projekte erfolgreich zu realisieren", Springer-Verlag 2007 InsertionSort I Das Problem unsortierte Daten in

Mehr

Grundlagen der Programmierung Prof. H. Mössenböck. 3. Verzweigungen

Grundlagen der Programmierung Prof. H. Mössenböck. 3. Verzweigungen Grundlagen der Programmierung Prof. H. Mössenböck 3. Verzweigungen If-Anweisung n > 0? j n if (n > 0) x = x / n; ohne else-zweig x x / n j max x x > y? n max y if (x > y) max = x; else max = y; mit else-zweig

Mehr

Programmieren I. Kontrollstrukturen. Heusch 8 Ratz 4.5. www.kit.edu. Institut für Angewandte Informatik

Programmieren I. Kontrollstrukturen. Heusch 8 Ratz 4.5. www.kit.edu. Institut für Angewandte Informatik Programmieren I Kontrollstrukturen Heusch 8 Ratz 4.5 KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Großforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Arten von Kontrollstrukturen

Mehr

Kapitel 4: Beweis und Herleitung von Programmen

Kapitel 4: Beweis und Herleitung von Programmen Funktionale Programmierung (WS2005/2006) 4/1 Kapitel 4: Beweis und Herleitung von Programmen Lernziele dieses Kapitels 1. Bedeutung der referenziellen Transparenz und des Gleichungsbeweisens 2. Strukturelle

Mehr

Einfache Arrays. Annabelle Klarl. Einführung in die Informatik Programmierung und Softwareentwicklung

Einfache Arrays. Annabelle Klarl. Einführung in die Informatik Programmierung und Softwareentwicklung Annabelle Klarl Zentralübung zur Vorlesung Einführung in die Informatik: http://www.pst.ifi.lmu.de/lehre/wise-13-14/infoeinf WS13/14 Action required now 1. Smartphone: installiere die App "socrative student"

Mehr

Deklarationen in C. Prof. Dr. Margarita Esponda

Deklarationen in C. Prof. Dr. Margarita Esponda Deklarationen in C 1 Deklarationen Deklarationen spielen eine zentrale Rolle in der C-Programmiersprache. Deklarationen Variablen Funktionen Die Deklarationen von Variablen und Funktionen haben viele Gemeinsamkeiten.

Mehr

[10] Software Transactional Memory in Haskell, Tortenwurf und Aufgabenblatt 7

[10] Software Transactional Memory in Haskell, Tortenwurf und Aufgabenblatt 7 Haskell Live [10 Software Transactional Memory in Haskell, Tortenwurf und Aufgabenblatt 7 Bong Min Kim e0327177@student.tuwien.ac.at Christoph Spörk christoph.spoerk@inode.at Bernhard Urban lewurm@gmail.com

Mehr

Einführung in die C-Programmierung

Einführung in die C-Programmierung Einführung in die C-Programmierung Warum C? Sehr stark verbreitet (Praxisnähe) Höhere Programmiersprache Objektorientierte Erweiterung: C++ Aber auch hardwarenahe Programmierung möglich (z.b. Mikrokontroller).

Mehr

Einfache Ausdrücke Datentypen Rekursive funktionale Sprache Franz Wotawa Institut für Softwaretechnologie wotawa@ist.tugraz.at

Einfache Ausdrücke Datentypen Rekursive funktionale Sprache Franz Wotawa Institut für Softwaretechnologie wotawa@ist.tugraz.at Inhalt SWP Funktionale Programme (2. Teil) Einfache Ausdrücke Datentypen Rekursive funktionale Sprache Franz Wotawa Institut für Softwaretechnologie wotawa@ist.tugraz.at Interpreter für funktionale Sprache

Mehr

Themen des Kapitels. 2 Grundlagen von PL/SQL. PL/SQL Blöcke Kommentare Bezeichner Variablen Operatoren. 2.1 Übersicht. Grundelemente von PL/SQL.

Themen des Kapitels. 2 Grundlagen von PL/SQL. PL/SQL Blöcke Kommentare Bezeichner Variablen Operatoren. 2.1 Übersicht. Grundelemente von PL/SQL. 2 Grundlagen von PL/SQL Grundelemente von PL/SQL. 2.1 Übersicht Themen des Kapitels Grundlagen von PL/SQL Themen des Kapitels PL/SQL Blöcke Kommentare Bezeichner Variablen Operatoren Im Kapitel Grundlagen

Mehr

Einführung in die C++ Programmierung für Ingenieure

Einführung in die C++ Programmierung für Ingenieure Einführung in die C++ Programmierung für Ingenieure MATTHIAS WALTER / JENS KLUNKER Universität Rostock, Lehrstuhl für Modellierung und Simulation 14. November 2012 c 2012 UNIVERSITÄT ROSTOCK FACULTY OF

Mehr

Zusammenfassung des Handzettels für Programmieren in C

Zusammenfassung des Handzettels für Programmieren in C Zusammenfassung des Handzettels für Programmieren in C In der handschriftlichen Kopie werden mehr Abkürzungen verwendet. Alles Grün markierte dient zum lernen und wird nicht auf den Handzettel übertragen.

Mehr

Syntaktische Analyse (Parsen)

Syntaktische Analyse (Parsen) Syntaktische Analyse (Parsen) Gegeben: eine kontextfreie Grammatik G und ein String w. Fragen: Vorgehen: gehört w zu L(G)? Welche Bedeutung hat w? Konstruiere Herleitungsbaum zu w P raktische Informatik

Mehr

Grundlagen von C. Ausarbeitung von Jonas Gresens

Grundlagen von C. Ausarbeitung von Jonas Gresens Grundlagen von C Ausarbeitung von Jonas Gresens 1 Allgemein Proseminar C Grundlagen und Konzepte Arbeitsbereich Wissenschaftliches Rechnen Fachbereich Informatik Fakultät für Mathematik, Informatik und

Mehr

Funktionale Programmierung

Funktionale Programmierung Funktionale Programmierung Mitschrift von www.kuertz.name Hinweis: Dies ist kein offizielles Script, sondern nur eine private Mitschrift. Die Mitschriften sind teweilse unvollständig, falsch oder inaktuell,

Mehr

3. Funktionale Programmiersprachen Haskell und F#

3. Funktionale Programmiersprachen Haskell und F# 3. Funktionale Programmiersprachen Haskell und F# Einleitung Was haben die zuletzt behandelten vier Programmiersprachen gemeinsam? Wahrscheinlich fällt einem zu dieser Frage zunächst nicht viel mehr ein,

Mehr

Hello World. Javakurs 2014, 1. Vorlesung. Sebastian Schuck. basierend auf der Vorlage von Arne Kappen. wiki.freitagsrunde.org. 3.

Hello World. Javakurs 2014, 1. Vorlesung. Sebastian Schuck. basierend auf der Vorlage von Arne Kappen. wiki.freitagsrunde.org. 3. Hello World Javakurs 2014, 1. Vorlesung Sebastian Schuck basierend auf der Vorlage von Arne Kappen wiki.freitagsrunde.org 3. März 2014 This work is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike

Mehr

Computergrundlagen Programmieren in C

Computergrundlagen Programmieren in C Computergrundlagen Programmieren in C Axel Arnold Institut für Computerphysik Universität Stuttgart Wintersemester 2013/14 Die Sprache C D. M. Ritchie, 1941 2011 Entwickelt 1971-1973 aktueller Standard:

Mehr

Algorithmische Kernsprache. Zuweisung, einfache und bedingte Anweisung, Blöcke, Schleifen, return, debugging.

Algorithmische Kernsprache. Zuweisung, einfache und bedingte Anweisung, Blöcke, Schleifen, return, debugging. Algorithmische Kernsprache Zuweisung, einfache und bedingte Anweisung, Blöcke, Schleifen, return, debugging. Ausdrücke Anweisungen Ausdrücke bezeichnen einen Wert Kontext stellt Werte von Variablen Werte

Mehr

Java Generics & Collections

Java Generics & Collections Java Praktikum Effizientes Programmieren (Sommersemester 2015) Dennis Reuling Agenda 1 2 3 1 / 30 Praktikum Effizientes Programmieren (Sommersemester 2015) Java Subtyping Teil 1 2 / 30 Praktikum Effizientes

Mehr

Kapitel 3: Programmierung mit Kombinatoren

Kapitel 3: Programmierung mit Kombinatoren Funktionale Programmierung (WS2005/2006) 3/1 Kapitel 3: Programmierung mit Kombinatoren Lernziele dieses Kapitels 1. Denken in unktionalen Komponenten, Vermeidung von Kontrolllussdenken (Rekursion) Details

Mehr

Linux Tutorium. 12. Shellprogrammierung. Version vom 02.07.2008 13:38:56

Linux Tutorium. 12. Shellprogrammierung. Version vom 02.07.2008 13:38:56 Linux Tutorium 12. Shellprogrammierung Version vom 02.07.2008 13:38:56 im Grunde ist ein Shell-Skript nichts anderes als eine Textdatei, welche Befehlsfolgen enthält Shell-Skripte werden im Wesentlichen

Mehr

Dr. Monika Meiler. Inhalt

Dr. Monika Meiler. Inhalt Inhalt 5 Referenzdatentypen - Felder... 5-2 5.1 Eindimensionale Felder - Vektoren... 5-3 5.1.1 Vereinbarung... 5-3 5.1.2 Referenzen sind keine Felder... 5-4 5.1.3 Kopieren eindimensionaler Felder... 5-6

Mehr

WS 2011/2012. Georg Sauthoff 1. November 10, 2011

WS 2011/2012. Georg Sauthoff 1. November 10, 2011 in in WS 2011/2012 Georg 1 AG Praktische Informatik November 10, 2011 1 gsauthof@techfak.uni-bielefeld.de Kontakt in Dr. Georg Email: gsauthof@techfak.uni-bielefeld.de M3-128 in Organisation der Übungen

Mehr

1 Einführung... 13. 2 Erste Schritte... 19. 3 Programmierkurs... 33. 4 Datentypen... 81. 5 Weiterführende Programmierung... 139

1 Einführung... 13. 2 Erste Schritte... 19. 3 Programmierkurs... 33. 4 Datentypen... 81. 5 Weiterführende Programmierung... 139 Auf einen Blick 1 Einführung... 13 2 Erste Schritte... 19 3 Programmierkurs... 33 4 Datentypen... 81 5 Weiterführende Programmierung... 139 6 Objektorientierte Programmierung... 191 7 Verschiedene Module...

Mehr

Das erste Programm soll einen Text zum Bildschirm schicken. Es kann mit jedem beliebigen Texteditor erstellt werden.

Das erste Programm soll einen Text zum Bildschirm schicken. Es kann mit jedem beliebigen Texteditor erstellt werden. Einfache Ein- und Ausgabe mit Java 1. Hallo-Welt! Das erste Programm soll einen Text zum Bildschirm schicken. Es kann mit jedem beliebigen Texteditor erstellt werden. /** Die Klasse hello sendet einen

Mehr

Verträge für die funktionale Programmierung Design und Implementierung

Verträge für die funktionale Programmierung Design und Implementierung 1 Verträge für die funktionale Programmierung Design und Implementierung RALF HINZE Institut für Informatik III, Universität Bonn Römerstraße 164, 53117 Bonn, Germany Email: ralf@informatik.uni-bonn.de

Mehr

Python Programmieren. Variablen, Ausdrücke und Anweisungen

Python Programmieren. Variablen, Ausdrücke und Anweisungen Python Programmieren Funktionen Module und Namensräume Datentypen in Python Was noch zu sagen bleibt... richard rascher-friesenhausen Programmierung SS 12 Daten: Wert und Typ Variablen Variablennamen und

Mehr

Objektorientiertes Programmieren für Ingenieure

Objektorientiertes Programmieren für Ingenieure Uwe Probst Objektorientiertes Programmieren für Ingenieure Anwendungen und Beispiele in C++ 18 2 Von C zu C++ 2.2.2 Referenzen und Funktionen Referenzen als Funktionsparameter Liefert eine Funktion einen

Mehr

Programmierkurs Java

Programmierkurs Java Programmierkurs Java Dr. Dietrich Boles Aufgaben zu UE16-Rekursion (Stand 09.12.2011) Aufgabe 1: Implementieren Sie in Java ein Programm, das solange einzelne Zeichen vom Terminal einliest, bis ein #-Zeichen

Mehr

Programmiersprachen Einführung in C. Unser erstes C-Programm. Unser erstes C-Programm. Unser erstes C-Programm. Unser erstes C-Programm

Programmiersprachen Einführung in C. Unser erstes C-Programm. Unser erstes C-Programm. Unser erstes C-Programm. Unser erstes C-Programm Programmiersprachen Einführung in C Teil 2: Prof. Dr. int main (int argc, char *argv[]) int sum = 0; for (i = 0; i

Mehr

Erwin Grüner 09.02.2006

Erwin Grüner 09.02.2006 FB Psychologie Uni Marburg 09.02.2006 Themenübersicht Folgende Befehle stehen in R zur Verfügung: {}: Anweisungsblock if: Bedingte Anweisung switch: Fallunterscheidung repeat-schleife while-schleife for-schleife

Mehr

Hochschule Ravensburg-Weingarten Schriftliche Prüfung Programmieren Prof. Dr. M. Zeller

Hochschule Ravensburg-Weingarten Schriftliche Prüfung Programmieren Prof. Dr. M. Zeller Hochschule Ravensburg-Weingarten Schriftliche Prüfung Programmieren Prof. Dr. M. Zeller Datum, Zeit, 08:00 09:30 Uhr (90 min) Aufgabenblätter 14 Seiten (einschl. Deckblatt) erreichbare Punktzahl 54 zugelassene

Mehr

Praktische Informatik 3: Einführung in die Funktionale Programmierung Vorlesung vom 10.11.2010: Rekursive Datentypen

Praktische Informatik 3: Einführung in die Funktionale Programmierung Vorlesung vom 10.11.2010: Rekursive Datentypen Rev. 1152 1 [23] Praktische Informatik 3: Einführung in die Funktionale Programmierung Vorlesung vom 10.11.2010: Rekursive Datentypen Christoph Lüth & Dennis Walter Universität Bremen Wintersemester 2010/11

Mehr

Klausur in Programmieren

Klausur in Programmieren Studiengang Sensorik/Sensorsystemtechnik Note / normierte Punkte Klausur in Programmieren Wintersemester 2010/11, 17. Februar 2011 Dauer: 1,5h Hilfsmittel: Keine (Wörterbücher sind auf Nachfrage erlaubt)

Mehr

Die Java Stream API. Funktionale Programmierung mit der Stream API des JDK 1.8. Prof. Dr. Nikolaus Wulff

Die Java Stream API. Funktionale Programmierung mit der Stream API des JDK 1.8. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Die Java Stream API Funktionale Programmierung mit der Stream API des JDK 1.8 Prof. Dr. Nikolaus Wulff Funktionale Programmierung Neben der Collection API mit default Methoden ist als weitere Neuerung

Mehr

19. Funktional-reaktive Programmierung

19. Funktional-reaktive Programmierung 19. Funktional-reaktive Programmierung Graphische Figuren type Dimension = Int data Figure = Rect Dimension Dimension Triangle Dimension Angle Dimension Polygon [Point] Circle Dimension Translate Point

Mehr

Prinzipielle Ausführungsvarianten I

Prinzipielle Ausführungsvarianten I Software Entwicklung 1 Annette Bieniusa / Arnd Poetzsch-Heffter Unser erstes Java Programm AG Softech FB Informatik TU Kaiserslautern Bieniusa/Poetzsch-Heffter Software Entwicklung 1 2/ 39 Hello World!

Mehr

Diana Lange. Generative Gestaltung Operatoren

Diana Lange. Generative Gestaltung Operatoren Diana Lange Generative Gestaltung Operatoren Begriffserklärung Verknüpfungsvorschrift im Rahmen logischer Kalküle. Quelle: google Operatoren sind Zeichen, die mit einer bestimmten Bedeutung versehen sind.

Mehr

1. Der Einstieg in Java. Was heißt Programmieren?

1. Der Einstieg in Java. Was heißt Programmieren? 1. Der Einstieg in Java Lernziele: Am Ende dieses Kapitels sollen Sie wissen, aus welchen Bestandteilen ein Java-Programm besteht, Java-Programme übersetzen und ausführen können, Möglichkeiten der Kommentierung

Mehr

Java Programmierung auf der Konsole / unter Eclipse

Java Programmierung auf der Konsole / unter Eclipse Fakultät Informatik, HFU Brückenkurs Programmieren 1 Java Programmierung auf der Konsole / unter Eclipse Allgemeine Begriffe Programmiersprache: künstliche Sprache zur Notation von Programmen Programm:

Mehr

Lua Grundlagen Einführung in die Lua Programmiersprache

Lua Grundlagen Einführung in die Lua Programmiersprache Lua Grundlagen Einführung in die Lua Programmiersprache 05.05.2014 Ingo Berg berg@atvoigt.de Automatisierungstechnik Voigt GmbH Die Lua Programmiersprache Was ist Lua? freie Programmiersprache speziell

Mehr

Funktionale Programmierung mit Haskell

Funktionale Programmierung mit Haskell Funktionale Programmierung mit Haskell Prof. Dr. Hans J. Schneider Lehrstuhl für Programmiersprachen und Programmiermethodik Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Sommersemester 2012 I. Die

Mehr

Reihungen. Martin Wirsing. in Zusammenarbeit mit Matthias Hölzl und Nora Koch 11/03

Reihungen. Martin Wirsing. in Zusammenarbeit mit Matthias Hölzl und Nora Koch 11/03 Reihungen Martin Wirsing in Zusammenarbeit mit Matthias Hölzl und Nora Koch 11/03 2 Ziele Die Datenstruktur der Reihungen verstehen: mathematisch und im Speicher Grundlegende Algorithmen auf Reihungen

Mehr

Javakurs für Anfänger

Javakurs für Anfänger Javakurs für Anfänger Einheit 02: Klassen & Objekte Lorenz Schauer Lehrstuhl für Mobile und Verteilte Systeme Heutige Agenda 1. Teil: Klassen Grundstruktur einer Java-Klasse Eigenschaften (Attribute) Variablen

Mehr

Einführung in die Java- Programmierung

Einführung in die Java- Programmierung Einführung in die Java- Programmierung Dr. Volker Riediger Tassilo Horn riediger horn@uni-koblenz.de WiSe 2012/13 1 Rückblick Schleifen while do-while for Methoden Verfahren: Intervallschachtelung 2 Wo

Mehr

Kontrollstrukturen, Pseudocode und Modulo-Rechnung

Kontrollstrukturen, Pseudocode und Modulo-Rechnung Kontrollstrukturen, Pseudocode und Modulo-Rechnung CoMa-Übung III TU Berlin 29.10.2012 CoMa-Übung III (TU Berlin) Kontrollstrukturen, Pseudocode und Modulo-Rechnung 29.10.2012 1 / 1 Themen der Übung 1

Mehr

Einführung in die Java- Programmierung

Einführung in die Java- Programmierung Einführung in die Java- Programmierung Dr. Volker Riediger Tassilo Horn riediger horn@uni-koblenz.de WiSe 2012/13 1 Rückblick Datentypen (int, long, double, boolean, String) Variablen und Variablendeklarationen

Mehr

Felder, Rückblick Mehrdimensionale Felder. Programmieren in C

Felder, Rückblick Mehrdimensionale Felder. Programmieren in C Übersicht Felder, Rückblick Mehrdimensionale Felder Rückblick Vereinbarung von Feldern: typ name [anzahl]; typ name = {e1, e2, e3,..., en} Die Adressierung von Feldelementen beginnt bei 0 Die korrekte

Mehr

Angewandte Mathematik und Programmierung

Angewandte Mathematik und Programmierung Angewandte Mathematik und Programmierung Einführung in das Konzept der objektorientierten Anwendungen zu mathematischen Rechnens SS2013 Inhalt Projekt Vorlesung: praktische Implementierung üben Ein und

Mehr

Funktionale Programmierung. Frank Adler

Funktionale Programmierung. Frank Adler F# Funktionale Programmierung Frank Adler Was ist funktionale Programmierung Funktionale Programmierung ist die Komposition von Funktionen. Funktionale Konzepte First-Class Functions Higher-Order Functions

Mehr

Computeranwendung und Programmierung (CuP)

Computeranwendung und Programmierung (CuP) Computeranwendung und Programmierung (CuP) VO: Peter Auer (Informationstechnologie) UE: Norbert Seifter (Angewandet Mathematik) Organisatorisches (Vorlesung) Vorlesungszeiten Montag 11:15 12:45 Freitag

Mehr

VBA-Programmierung: Zusammenfassung

VBA-Programmierung: Zusammenfassung VBA-Programmierung: Zusammenfassung Programmiersprachen (Definition, Einordnung VBA) Softwareentwicklung-Phasen: 1. Spezifikation 2. Entwurf 3. Implementierung Datentypen (einfach, zusammengesetzt) Programmablaufsteuerung

Mehr

Programmiertechnik Operatoren, Kommentare, Ein-/Ausgabe

Programmiertechnik Operatoren, Kommentare, Ein-/Ausgabe Programmiertechnik Operatoren, Kommentare, Ein-/Ausgabe Prof. Dr. Oliver Haase Oliver Haase Hochschule Konstanz 1 Was sind Operatoren? Ein Operator ist eine in die Programmiersprache eingebaute Funktion,

Mehr

Programmierung und Modellierung

Programmierung und Modellierung Programmierung und Modellierung Terme, Suchbäume und Pattern Matching Martin Wirsing in Zusammenarbeit mit Moritz Hammer SS 2009 2 Inhalt Kap. 7 Benutzerdefinierte Datentypen 7. Binärer Suchbaum 8. Anwendung:

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Grundbegriffe der C-Programmierung Für den HI-TECH C-Compiler

Inhaltsverzeichnis. Grundbegriffe der C-Programmierung Für den HI-TECH C-Compiler Inhaltsverzeichnis Grundbegriffe der C-Programmierung 1. Grundsätzliches... 2 1.1 Darstellung von Werten... 2 1.1.1 Dezimale Zahlendarstellung... 2 1.1.2 Binäre Zahlendarstellung... 3 1.1.3 Hexadezimale

Mehr