IT-Sicherheit Wie ist es um Ihre IT-Sicherheit bestellt? Daniel Onnebrink

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1 IT-Sicherheit Wie ist es um Ihre IT-Sicherheit bestellt? Daniel Onnebrink

2 Aktuelle Meldungen zum Thema IT-Sicherheit 2

3 IT-Sicherheitsniveau in kleinen und mittleren Unternehmen (September 2012) Hohe IT-Affinität sowie Bewußtsein für die Relevanz von IT- Sicherheit und Risiken Mangel an organisatorischen und personellen Maßnahmen Quelle: Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (September 2012); 955 Unternehmen; <500 Mitarbeiter; <50 Mio. EUR Jahresumsatz 3

4 Häufige Einschätzungsfehler des eigenen Sicherheitsniveaus Unsere Daten müssen nicht geschützt werden, so geheim sind sie nicht. Bei uns ist noch nie etwas passiert Unser Netz ist sicher. Unsere Mitarbeiter sind vertrauenswürdig. 4

5 Mögliche Schadensfälle Kein Backup Ausgangssituation Regelmäßige Bandsicherung Aufbewahrung der Bänder in Büro des Administrators Risiko Defekt des Bandlaufwerkes wird nicht bemerkt Datenverlust über die Dauer des Defektes Maßnahmen Regelmäßige Überprüfung der Backup Bänder durch Rücksicherungen Lagerung von Backupbändern in einem gesonderten Brandabschnitt 5

6 Mögliche Schadensfälle Virenbefall Ausgangssituation Sporadisches Update von Virendefinitionen Dezentrale Verteilung der Updates Risiko Aktuelle Viren werden nicht rechtzeitig erkannt und verbreiten sich Stillstand des Betriebs auf Grund von Säuberungsarbeiten Maßnahmen Updatekonzept für Virendefinitionen erstellen und umsetzen IT-Inseln berücksichtigen 6

7 Mögliche Schadensfälle Administrator fällt aus Ausgangssituation Administrator hat Wissensmonopol Es ist keine Dokumentation vorhanden Risiko Fehler können nicht behoben werden und führen zu Stillständen Erhebliche Kosten für Spezialisten fallen an Maßnahmen Systemeinstellungen und Parameter ausführlich dokumentieren Passwörter sicher hinterlegen Notfallplan mit Verfahrensanweisungen für die wichtigsten Schadensfälle Vertretungsregeln einrichten 7

8 Mögliche Schadensfälle Hackerangriff Ausgangssituation Arzt pflegt seine IT-Systeme selbst Unzureichende Absicherung gegen Fremdzugriffe Risiko Datendiebstaht Rechtliche Folgen auf Grund von fahrlässigem Umgang mit Patientendaten Maßnahmen Internetzugänge absichern Vertrauliche Daten verschlüsseln 8

9 Mögliche Schadensfälle Innentäter Ausgangssituation Speicherung von sensiblen Informationen (z.b. Rezepturen) Freier Zugang zu entsprechenden Rechnern Risiko Industriespionage Wettbewerbsvorteile einbüßen Maßnahmen Physische Sicherung von Räumen gegen unbefugten Zutritt Datenverschlüsselung 9

10 Die häufigsten Versäumnisse Informationssicherheitsstrategie Sicherheit hat zu geringen Stellenwert Dauerhafte Prozesse fehlen Sicherheitsvorgaben nicht dokumentiert Kontrollmechanismen zur Prüfung auf Einhaltung fehlen Schlechte Konfiguration von IT-Systemen Nicht restriktive Rechtevergabe Unzureichende oder falsche Parametrisierung Unsichere Netze Unzureichende Absicherung von sensiblen Daten, Systemen und Teilnetzen von offenen Systemen, die mit dem Internet verbunden sind. 10

11 Die häufigsten Versäumnisse Nichtbeachtung von Sicherheitserfordernissen Sicherheitsmaßnahmen aus Bequemlichkeit vernachlässigen Mangelhafte Schulung von Administratoren und Anwendern Sorgloser Umgang mit Passwörtern Unzureichende Wartung Verfügbare Sicherheitsupdates werden nicht eingespielt Mängel beim Zutrittsschutz Unzureichende Absicherung von Räumen und IT-Systemen gegen Einbruch und Elementarschäden 11

12 Wie kann man ein ausreichendes Sicherheitsniveau erlangen? Nutzung von frei verfügbaren Informationen im Internet (z.b. über die Seite à DsiN Sicherheitscheck) zur Abschätzung des eigenen Sicherheitsniveaus. Implementierung der frei verfügbaren Grundschutzkataloge des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Hinzuziehen von externen Spezialisten, um zum Beispiel Unterstützung bei der Istaufnahme von Systemen und Prozessen zu bieten, als Ausgangspunkt für die Identifikation von möglichen Schwachstellen. Durchführung von Penetrationstests zur Ermittlung des aktuell vorhandenen Sicherheitsniveaus. 12

13 DsiN Sicherheitscheck 13

14 DsiN Sicherheitscheck 14

15 DsiN Sicherheitscheck 15

16 DsiN Sicherheitscheck 16

17 DsiN Sicherheitscheck 17

18 BSI Grundschutz 18

19 3 C om C I S C OSY S TE M S CISCOSYSTEMS CISCOSYSTEMS 3Co m BSI Grundschutz Strukturanalyse am Beispiel Netzplan Home- Office C5: Home C1: Buchhaltung C2: Personal C3: übrige Arbeitsplätze Arbeits- Plätze N5 RAS N1 Switch N3 Router N4 Router Arbeits- Plätze N2 Switch C4: Direktion C3: übrige S1 / S2 Unix S3 Win2000 S4 / S5 Win2000 Buchhaltung Lagerbewirtschaftung Druckbewirtschaftung Bestellwesen Redaktionssystem Lohn Personal File- Server S6 / S7 Unix Abonnenten-Verwaltung Kunden- / Inserenten- Pflege File- Server S8 / S9 Win

20 BSI Grundschutz Schutzbedarfsfeststellung am Beispiel IT-Applikationen 20

21 BSI Grundschutz Modellierung 21

22 BSI Grundschutz - Modellierung 22

23 Vorteile eines hohen Sicherheitsniveaus Geregelte Abläufe zur Informationssicherheit fördern eine Unternehmenskultur mit verantwortungsbewusstem Handeln der Mitarbeiter. Nachgewiesene Informationssicherheit schafft Vertrauen bei Geschäftspartnern und wird zunehmend beiderseits eingefordert. Eine gute Dokumentation der IT-Systemlandschaft in Verbindung mit zentralen Vorgaben zum Einsatz und Pflege der IT-Komponenten erleichtert die Wartungsarbeiten an IT-Systemen (z.b. durch die Vermeidung von Insellösungen bzw. Rechnerzoos ). 23

24 Ausblick 24

25 Weiterführende Links 25

26 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!!! 26

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Security. Voice +41 (0)55 214 41 56 Fax +41 (0)55 214 41 57 Mobile +41 (0)79 336 56 76 E-Mail felix.widmer@tan-group.ch Web www.tan-group. Security Felix Widmer TCG Tan Consulting Group GmbH Hanflaenderstrasse 3 CH-8640 Rapperswil SG Voice +41 (0)55 214 41 56 Fax +41 (0)55 214 41 57 Mobile +41 (0)79 336 56 76 E-Mail felix.widmer@tan-group.ch

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