Personalarbeit und Unternehmenserfolg Weiterbildung in Krisenzeiten

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1 Personalarbeit und Unternehmenserfolg Weiterbildung in Krisenzeiten Schloss Waldthausen, Budenheim Dr. Linda von dem Bussche Senior Vice President, BASF SE, Ludwigshafen

2 Auf einen Blick BASF The Chemical Company Das weltweit führende Chemieunternehmen Bietet intelligente Systemlösungen und hochwertige Produkte für fast alle Branchen Umsatz 2009: Millionen Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) 2009: Millionen Mitarbeiter ( ):

3 Im Jahr 2009: Weiterbildung in der Krise? BASF SE Fakten 2009 Teilnehmertage Veranstaltungen Seminarangebote ca ca ca. 600 Nutzer Lernzentrum Lernevents Nutzer Lernevents ca ca. 300 ca (86 % in Freizeit) Nutzen der Maßnahmen 1,5 (Auftraggeber) 1,7 (Teilnehmer) (*Skala von 1-5) 3

4 Qualifizierungsbedarfe steigen Seminarteilnahmen der BASF SE im Vier-Jahres-Vergleich Jan. Mrz. Mai Jul. Sep. Nov = TN = TN = TN = TN 2009 Mitarbeiter BASF SE

5 Einzelne Segmente wurden im Jahr 2009 stärker nachgefragt Neuanmeldungen (Anzahl Teilnehmer) Jan 08 Feb 08 Mrz 08 Apr 08 Mai 08 Jun 08 Jul 08 Aug 08 Sep 08 Okt 08 Nov 08 Dez 08 Jan 09 Feb 09 Mrz 09 Apr 09 Mai 09 Jun 09 Jul 09 Aug 09 Sep 09 Okt 09 Nov 09 Dez 09 Sprachen Projekt- und Qualitätsmanagement Kommunikation und Interkulturelles Führung und Zusammenarbeit Arbeitsmethodik Sicherheit und Umwelt Produktion, Technik, Labor Informationstechnologie Betriebs, Volkswirtschaft, Recht 5

6 Die Nachfrage nach Qualifizierung hat im Krisenjahr 2009 zugenommen Unternehmensweite Seminare: Nachfrage blieb stabil Selbstlernangebote: Nachfrage hat zugenommen Vorbereitung auf Kurzarbeit durch zertifizierten Qualifizierungskatalog und einheitsspezifische Angebote Konkretes Beispiel: bei der Abstellung der Anlage Steamcracker 6

7 Qualifizierung der Mitarbeiter im Steamcracker dient der Vorbereitung auf Kurzarbeit Ausgangslage: Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation wird der Steamcracker l abgefahren. Die Mitarbeiter werden für mindestens 3 Monate im Steamcracker ll arbeiten. Dafür müssen die Mitarbeiter geschult werden. Anschließend ist eine Rückkehr in den Steamcracker l vorgesehen. Ziel: Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Mitarbeiter im Steamcracker ll Die Mitarbeiter erkennen die aktuelle Situation bringen ihren eigenen Beitrag dazu ein und erarbeiten sich die Fachkompetenz für den Einsatz im SC ll. 7

8 Zielgruppenspezifischen Qualifizierung und Begleitung der Mitarbeiter für den Einsatz im SC Zielgruppe 21 Anlagenfahrer aus dem Steamcracker l Maßnahme Qualifizierungsprogramm über 4 Wochen als geschlossene Qualifizierungsgruppe. Inhalte Abholen der Mitarbeiter in der aktuellen Situation Begleitung und Training im Veränderungsprozess Auffrischung von Grundlagen und Erweiterung des Fachwissens Sensibilisierung und Erarbeitung der Unterschiede von Örtlichkeiten und Verfahren zwischen SC l und SC ll und Vorbereitung auf die neuen Aufgaben. Umsetzung Alle betrieblichen Themen werden in Theorieunterricht von den Facheinheiten und einem Praxisanteil vor Ort schichtübergreifend vermittelt. 8

9 Qualifizierungsplan Steamcracker Zeitplan Woche 1 Woche 2 Woche 3 Woche 4 Woche Inhalte / Themen Umgang mit Veränderungen E-learning Pumpen Betriebliche Themen Sicherungsposten Fließbilder Thermische Trenntechnik Pumpen Betriebliche Themen Wechsel auf Schicht Abholen der Teilnehmer - Veränderung als Chance erleben Haltepunkte Theoretische Grundlagen Arbeitssicherheit Praktische Anwendung der Verfahrenstechnik Betriebliche Themen: Theorie durch Facheinheiten Praxis durch schichtübergreifende Einarbeitung vor Ort Veränderungen gestalten für alle MA des SC ll Umgang mit Veränderungen für MA des SC ll 9

10 Zeitanteile der Qualifizierung im Steamcracker: Verbindung Theorie und Praxis 20% 10% 20% 25% 25% Theoretische Grundlagen Persönliche Entwicklung Betriebliche Themen - Theoretische Hintergründe Praxis durch schichtübergreifende Einarbeitung vor Ort Praktische Anwendung der Verfahrenstechnik 10

11 Rückblick Unterschiede SC I und SC II Vorstellung des SC II anhand des Modells und in der Anlage 11

12 Human Resources Rückblick Prozessanalysetechnik Durchsprache der Methoden und Vorführung mittels Beispielen durch Fachpersonal direkt vor Ort 12

13 Human Resources Rückblick TTV Thermisches Trennverfahren Nach der Vermittlung der theoretischen Grundlagen für das Technikum erproben die Teilnehmer ihre Kenntnisse im Modellversuch 13

14 Human Resources Rückblick TTV Thermisches Trennverfahren Praktische Umsetzung im Technikum. Hier bietet sich zudem die Möglichkeit, Ausnahmesituationen zu simulieren. 14

15 Human Resources Rückblick TTV Thermisches Trennverfahren Jeder Vorgang wird über das Produktionsleitsystem verfolgt, überwacht und gesteuert Didaktik: gezielte Fragen, vielfältige Lernmethoden 15

16 Human Resources Erfolgsfaktoren zur erfolgreichen Umsetzung im Betrieb 1 Ständiger Bezug zur Anlage 4 Zusammenspiel Zusammenspiel Theorie Theorie und und Praxis Praxis 2 Persönliche Entwicklung Hohe Hohe Fachkompetenz Fachkompetenz der der und Begleitung der Referenten Referenten der der Einheit Einheit Mitarbeiter 3 Praktische Praktische Übungen Übungen in in den den Technika Technika 16

17 Human Resources Ergebnisse der Qualifizierung der Mitarbeiter des Steamcracker I 1) Mitarbeiter empfanden die Qualifizierung als Vorteil. Zweites Projekt für Steamcracker II ist geplant. 2) Die Schichtübergaben wurden harmonisiert. 3) Wir-Gefühl entstand: Gemeinsam die Situation meistern! 17

18 Human Resources Weiterbildung ist ein Thema mit Zukunft Qualifizierungsbedarfe steigen durch zunehmende Veränderungsgeschwindigkeit. Ansprüche an Qualifizierung werden individueller und heterogener. Weiterbildung wird von Arbeitnehmern und Unternehmen als relevant angesehen, sowohl arbeitsplatznah als auch off the job. Die Investition in Weiterbildung wird sowohl von Unternehmen als auch den Erwerbstätigen getragen. Die Grenzen zwischen Einarbeitung und Qualifizierung verschwimmen zunehmend. Der Nutzen von Qualifizierung für die persönliche Beschäftigungsfähigkeit muss klar erkennbar sein. 18

19 Human Resources Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! leben liebt lernen 19

Externer Meilenstein. Manueller Sammelrollup Unterbrechung. Inaktiver Vorgang. Inaktiver Meilenstein Inaktiver Sammelvorgang

Externer Meilenstein. Manueller Sammelrollup Unterbrechung. Inaktiver Vorgang. Inaktiver Meilenstein Inaktiver Sammelvorgang Nr. Vorgasname Dauer Anfang Fertig stellen VorgWer 1 Kick Off 0 Tage Di 05.02.13 Di 05.02.13 Alle 2 Grobkonzept erstellen 20 Tage Di 05.02.13 Mo 04.03.131 CN 3 Vorauswahl Shopsysteme 21 Tage Di 05.02.13

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