Einleitung. Einleitung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Einleitung. Einleitung"

Transkript

1 Einleitung Operative Eingriffe im Kopf-Hals-Bereich erfordern eingehende Kenntnisse der anatomischen Strukturen. Insbesondere im Schädelbereich treffen funktionell und ästhetisch wichtige Strukturen auf engstem Raum aufeinander. Veränderungen der Anatomie infolge von neoplastischem Wachstum, traumatologisch bedingten Defekten oder Fehlstellungen und bei kraniofazialen Fehlbildungen und Dysgnathien stellen an den Operateur besondere Anforderungen. Neben der nach wie vor unabdingbar wichtigen klinischen Untersuchung können Bildgebende Verfahren Veränderungen der anatomischen Verhältnisse präoperativ aufzeigen. Hierdurch ist es möglich, das Krankheitsbild zu analysieren und operative Eingriffe im Vorfeld zu planen. Zweidimensionale Verfahren wie die konventionelle Röntgendiagnostik sind aufgrund der Überlagerung von Strukturen in ihrer Aussage stark limitiert. Die Einführung der Computertomographie (CT) ermöglichte erstmals ein dreidimensionales Abbild der klinischen Situation. Jüngste Entwicklungen zum Einsatz von Lichtschatteneffekten erzeugen kontrastreiche Pseudo-3D-Modelle des Schädels, welche vor allem in der Traumatologie Anwendung finden. Durch digitale Datenverarbeitung können so aus einem einmal erhobenen Bilddatensatz ohne zusätzliche Strahlenbelastung detaillierte Einblicke in Knochen- und Weichgewebe erzielt werden. Je nach Fragestellung gilt dies ebenso für die Anwendung der Magnetresonanztomographie (MRT). Postoperativ kommen diesen Untersuchungstechniken ebenfalls große Bedeutungen zu. Validierungen des operativen Eingriffs, Planungen adjuvanter Therapieformen und Verlaufskontrollen sind hierdurch objektivierbar und detailgetreu möglich geworden. Gerade aber negative postoperative Überraschungen, hervorgerufen durch vom Behandler intraoperativ falsch beurteilte Situationen zu vermeiden, ist das Ziel und somit die Erklärung für den aufkommenden Wunsch der Operateure nach intraoperativer Bildgebung. Die Intraoperative Anwendung von CT oder MRT ist an einen hohen personellen und apparativen Aufwand gekoppelt. Der klinische Ablauf wird entscheidend behindert und zahlreiche Interventionen sind technisch bedingt nicht durchzuführen. Gerade die Anwendung des intraoperativen CT stellt eine nicht zu vernachlässigende zusätzliche Strahlenbelastung für den Patienten dar, so dass eine Einführung in die operative Routine nicht sinnvoll erscheint. Hier liegt der Vorteil der intraoperativen Navigation. Sie ermöglicht eine intraoperative Korrelation von anatomischem Situs und präoperativ erhobenem Datensatz. Anatomische und pathologische Strukturen lassen sich so lokalisieren, ohne auf subjektive Einschätzungen und Bewertungen der Bilddatensätze angewiesen zu sein. Fügt man der 1

2 präoperativen Analyse noch die Möglichkeit der Planung von Zugangswegen und das Markieren von Tumorbegrenzungen und Sicherheitsabständen hinzu, resultiert eine neue Therapieform, die rechnergestützte (computergestützte, computer-assistierte) Chirurgie. Im Unterschied zu Robotik-Techniken erfolgt der operative Eingriff ohne den Einsatz von Manipulatoren oder halb-/vollautomatischen Schneid-, Fräs- oder Bohrmaschinen. Abb. 1: passives optisches Navigationssystem. Die Infrarotkameras sind mit Infrarotstrahlern kombiniert (a) und detektieren das von den Instrumenten reflektierte Infrarotlicht (b) (Fa Voxim, Chemnitz, Germany). 2

3 Intraoperative Navigation Die intraoperative Navigation ist den Navigationssystemen bei Fahrzeugen vergleichbar. Wird die Position eines PKW durch Satellitenempfänger bestimmt, welche vom Fahrzeug ausgesandte Wellen lokalisieren, so erfolgt bei der intraoperativen Navigation die Positionsbestimmung bei den optischen Systemen durch Infrarotkameras, welche die Lichtwellen der an den Instrumenten angebrachten Leuchtdioden erkennen. Die Straßenkarten entsprechen hierbei den vom Patienten präoperativ angefertigten CT- oder MRT-Datensätzen. Zur Eichung des Systems muss eine Ausgangsposition festgelegt werden, um den virtuellen Patienten auf dem Monitor mit dem echten Patienten auf dem Operationstisch in Deckung zu bringen. Dies erfolgt durch Referenzpunkte, welche eindeutig am Patienten identifizierbar und auch im Datensatz auffindbar sein müssen. Dieser Abgleichvorgang wird Referenzierung genannt. Grundlage hierfür sind mindestens drei nicht koplanare Referenzpunkte, die sowohl in den Bilddaten als auch auf dem Patientenschädel eindeutig identifizierbar sein müssen. Zu Beginn der Operation werden diese Referenzpunkte nacheinander im Situs mit einem Lokalisationssystem, z.b. einem mit LED s (Light Emitting Diode) besetzten Instrument, angetastet und parallel dazu in den Bilddaten digitalisiert, was als Referenzierung bezeichnet wird. Ist die Referenzierung, also die Herstellung des räumlichen Bezuges, abgeschlossen, kann anhand der berechneten Transformation die Position des Instrumentes im Raum in dem 3D-Modell und in Relation zu der geplanten Trajektorie und dem Zielgebiet dargestellt werden. Ein weiteres Problem ist das permanente Registrieren der Patientenposition, da Bewegungen während der Operation nicht zu verhindern oder für den chirurgischen Eingriff sogar notwendig sind. Dies wird durch einen Leuchtdiodenstern erreicht, welcher fest mit dem Patientenkopf verbunden sein muss. In der Regel geschieht dies durch eine Metallklemme mit drei Stahldornen, in die der Patientenkopf eingespannt wird ein Vorgang der routinemäßig bei nahezu allen neurochirurgischen Eingriffen erfolgt. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, ist es möglich intraoperativ z.b. mit einem Zeigeinstrument Strukturen anzufahren und die Bewegungen des Instrumentes am Monitor zu verfolgen. Ebenso kann jedes andere starre Operationsinstrument wie zum Beispiel ein Bohrer oder Meisel aber auch ein Endoskop oder der Fokus eines Operationsmikroskops lokalisiert und somit intraoperativ navigiert werden. 3

4 Abb. 2: Darstellung der Transformation zur Positionsberechnung des Instrumentes in Relation zu den Bilddaten (Referenzierung). Der Kopf ist in eine Kopfhalterung eingespannt, an welcher der DRF befestigt ist (Registrierung). Grün eingezeichnet sind die Referenzpunkte, rot die jeweiligen Koordinatensysteme. Mit T 1-4 werden die einzelnen Transformationsschritte bezeichnet. 4

5 Referenzierung und Registrierung Oberflächenabtastung (Surface matching) Surface matching bedeutet die Korrelation von Oberflächen am Patienten mit kongruenten Flächen im Bilddatensatz. Die Genauigkeit hängt vom verwendeten Algorithmus ab und ist bei der Verwendung von Hautoberflächen ebenso unzuverlässig wie die Verwendung von Hautklebemarkern. Korreliert man Knochenoberflächen beim surface matching sind die Resultate zufrieden stellend, jedoch benötigt man große und deutlich gekrümmte Flächen, um entsprechende Genauigkeiten zu erreichen. Das Verfahren kann deshalb nur bei extensiven Zugängen zum Gesichtsschädel (z.b. Coronarschnitt) angewendet werden (Abb. 3). Abb. 3: Surface Matching. Die Referenzierung erfolgt über eine Korrelation von Oberflächenpunkten im Bilddatensatz zu angesteuerten Oberflächenpunkten am Pateienten. 5

6 Einleitung Zahnbogenschienen Dieses nicht-invasive Referenzierungssystem umfasst verschiedene Schienenmodelle. Oberkiefer-Tiefziehschiene Abb. 4: Oberkiefer-Tiefziehschiene Individuell Laborgefertigte Tiefziehschiene für den Oberkiefer mit vier Basis-Komponenten und aufgesteckten CT-Markern für die Referenzierung bei der rahmenlosen Stereotaxie in der Aufsicht. Zur Herstellung wird eine Situationsabformung vom Oberkiefer durchgeführt und daraus ein Gipsmodell hergestellt. Nach Aushärten wird eine 1-2mm dicke Kunststoff-Tiefziehplatte im Vakuumverfahren über das Gipsmodell gezogen. Die Ausarbeitung der Miniplastschiene erfolgt vestibulär und palatinal entlang des Zahnäquators. An die Schienenbasis werden die Basis-Komponenten zur Aufnahme der CT-Marker anpolymerisiert (Abb. 4). Der Einfluss der geometrischen Anordnung der Marker auf die Genauigkeit der Referenzierung übersteigt den Einfluss der Anzahl der Marker bei der Referenzierung. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit der optimierten Anordnung der Referenzmarker in dem Sinne, dass das von den Markern umschlossene Volumen möglichst groß sein soll. Die Erhöhung der intraoperativen Genauigkeit ist hierbei unabhängig von der Referenzierungsmethode. Daher sollte die Ausrichtung der Basisstecker in XYZ-Richtung, d.h. mit maximaler Auslenkung der Vektoren in den drei Raumebenen, erfolgen. Die Verwendung von Navigationsschienen für Kontrolluntersuchungen - manchmal bis zu mehreren Jahren nach der Erstuntersuchung verlangt nach einer guten Langzeitbeständigkeit der Schiene, wie sie durch die Verwendung 6

7 Einleitung von Tiefziehschienen erreicht wird. Dieser Typus wird daher bei allen elektiven Therapien und bei Mehrfachuntersuchungen oder mehrzeitigen Operationsverfahren verwendet (Abb.5). a Abb. 5: nicht-invasive Schienenreferenzierung. Die referenzierungsmarker sind an einer Oberkiefertiefziehschiene befestigt (a). Im Bilddatensatz dient das Markerzentrum als Referenzpunkt (b). b 7

8 Einleitung Oberkiefer-Silikonabformungsschiene Die Grundform der Oberkieferschiene (OKS) wird durch Einmal-Abdrucklöffel verschiedener Größen gestellt. An den Vestibularflächen der Löffel werden die konfektionierten Steckhülsen zur Aufnahme der genormten Navigationsmarker befestigt. Diese präfabrizierte Oberkieferschiene wird zur direkten Herstellung verwendet und mit Silikonabformmaterial beschickt und dem Patientenkiefer angepasst. Ein- und zweiphasige Abformmethoden können verwendet werden (Abb.6). Nach einer Abbindezeit von 2-5 Minuten kann die Schiene aus dem Mund genommen und desinfiziert werden. Der Patient verfolgt das Einpassen der Schiene durch den Behandler im Spiegel und kann danach die Positionierung der Schiene selbständig einüben. Mit dieser Methode können Navigationsschienen ohne Speichelabsaugung oder absolute Trockenlegung von Zahnreihe oder Mundschleimhaut in minutenschnelle hergestellt werden, wodurch Notfallversorgungen selbst von oral intubierten Patienten möglich wird. Ihr Einsatz erfolgt daher in erster Linie bei Posttraumatischen Primärrekonstruktionen und Optikusdekompressionen. Abb. 6: Oberkiefer-Silikonabformungsschiene Die präfabrizierten, konfektionierten Oberkieferschienen werden mit Silikonmasse dem Zahnbogen des Patienten angepasst. 8

9 Mundvorhof-Silikonabformungsschiene 1 Die Grundlage dieses Navigationsschienentypus bildet ein elliptischer, konfektionierter, perforierter Mundvorhofschild aus lichthärtendem Kunststoff (Abb. 7). Die Außenmaße orientieren sich an den Größen der Einmal-Abdrucklöffel. An der vorderen Außenseite wird ein individueller Griff sowie vier Basis-Komponenten zur Aufnahme von Referenzierungsmarkern mit kalthärtendem Kunststoff anpolymerisiert. Die Ausrichtung der Basis-Komponenten erfolgte wie bei der Oberkieferschiene entlang der drei Dimensionen - in der Sagittal-, Frontal-, bzw. Horizontalebene - bei maximaler Differenz der Vektoren in den jeweiligen Raumebenen. Nach Befestigung der CT- oder MRT-Marker wird die Grundform dem Zahnbogen des Patienten angepasst. Totalprothesenträger oder teilprothetisch versorgte Patienten mit minimaler Restbezahnung belassen die eigenen Prothesen zur Bisslagesicherung im Mund. Zahnlosen Patienten oder Patienten, die infolge eines Traumas keinen funktionstüchtigen Zahnersatz besaßen, kann eine modifizierte Mundvorhofschiene mit Aufbissbehelf angepasst werden. Die Aufbissplatte diente der Orientierung bei der Eingliederung der Schiene entlang der atrophierten Kieferkämme und stabilisiert die aufgegebene Silikonabformmasse. Bei Patienten mit nur einseitiger Verankerungsmöglichkeit der Schiene sind Extensionen zur Optimierung der Markerverteilung unbedingt erforderlich. Hier sollte auf die Anwendung der Tiefziehschienen oder Oberkiefer- Silikonabformungsschienen zugunsten der im Ober- und Unterkiefer verankerbaren Mundvorhofschienen verzichtet werden. Abb. 7: Mundvorhof-Silikonabformungsschiene Die präfabrizierten, konfektionierten Mundvorhofschilde werden mit Silikonmasse den Ober- und Unterkiefzahnbögen des Patienten angepasst. V.a. Patienten mit stark limitierter Mundöffnung oder Totalprothesenträger können so nicht-invasiv referenziert werden. 9

10 Bei teilweise bezahnten Patienten werden die zahnlosen Abschnitte partiell mit einem Aufbissbehelf versehen. Bezahnten Patienten, denen z.b. infolge einer reduzierten Mundöffnung keine Oberkieferschiene eingepasst werden kann, wird eine Mundvorhofschiene ohne Aufbissbehelf eingegliedert. Dieser Schienentypus erlaubt durch prä- oder intraoperative Entfernung von überschüssigem Abdruckmaterial im dorsalen Abdruckdrittel (distales Freiende) ebenso die Einlagerung eines Intubationstubus im Rahmen der oralen Intubationsnarkose oder einer orogastralen Ernährungssonde. Invasive Registrierung Abb. 8: Invasive Kopfregistrierung Der an einer Mayfield-Klemme befestigte Referenzierungsstern verfolgt die Bewegungen des Patientenkopfes und des Operationstisches. Die einfachste und hinreichend genaue Methode stellt den Einsatz der in der Neurochirurgie routinemäßig verwendeten metallischen Kopfhaltevorrichtung, der Mayfield-Klemme dar. Mit ihr wird die Position des Patientenkopfes zum Operationstisch fixiert. Infrarot-LED s werden 10

11 zur Registrierung an dieser angebracht und somit sind alle Lageveränderungen detektiert und während der intraoperativen Navigation Bewegungen von Operationstisch und Kopfhalterung registriert (Abb. 8). Nachteilig ist ein mögliches unbemerktes Verrutschen des Kopfes in der Klemme. Es wurden daher Haltevorrichtungen für Infrarot-LED s entwickelt (Nolte et al. 1995, Bettega et al. 1996), welche direkt oder transkutan auf die Knochenoberfläche aufgeschraubt werden können. Invasive Registrierungsmethoden bedingen eine Allgemeinnarkose, was bei Eingriffen in der oralen Implantologie als nachteilig zu bewerten ist. 5.3 Nicht-invasive Registrierung Neben der Funktion der Referenzierung erreicht der bereits erwähnte Gesichtsbogen auch eine nicht-invasive Patientenkopfregistrierung. Durch die Behinderung des Operationszuganges ist der Einsatz auf die Nasennebenhöhlenchirurgie beschränkt. Eine weitere Möglichkeit der nicht-invasiven Registrierung stellt eine Oberkieferschiene mit integriertem Leuchtdiodenstern dar (Caversaccio et al. 1998). Eingriffe an der Schädelbasis und in den Nasennebenhöhlen wurden hierfür beschrieben (Caversaccio et al. 2002). Diese Methode macht intraorale Zugänge unmöglich, welche bei der überwiegenden Zahl der Eingriffe auf mund-, kiefer-, gesichtschirurgischem Gebiet erforderlich sind. Durch Befestigung eines Referenzierungssterns (DRF) an einer Unterkieferzahnbogenschiene können navigationsgestützte Implantatinsertionen am mobilen Unterkiefer in Lokalanästhesie durchgeführt werden (Schramm et al. 1999, Abb. 9). Diese Methode der Registrierung wird auch bei allen kommerziell erhältlichen Implantatnavigationssystemen verwendet. Abb. 9: nicht-invasive Kieferregistrierung Der an einer Zahnbogenschiene befestigte Referenzierungsstern verfolgt die Bewegungen des Kiefers. Navigationsgestützte Implantatinsertionen können so in Lokalanästhesie auch am beweglichen Unterkiefer durchgeführt werden. 11

12 Computerbasierte Planung Computergestützte virtuelle Planungen und Operationssimulationen (CAP) bieten im Gegensatz dazu den Vorteil der Detailtreue ohne Informationsverlust und die Möglichkeit beliebig viele und verschieden geartete Simulationen durchzuführen. Voraussetzung der rechnergestützten Planung mit virtuellen Patientenmodellen (3D-Modellen) ist die präoperative Bildgebung durch CT- oder MRT-Schichtbilder. Der erste Schritt ist die Visualisierung der am Patienten erhobenen Bilddaten, d.h. die Berechnung und Darstellung eines virtuellen 3D-Modells. Dies verbessert die räumliche Orientierung und erleichtert die Diagnostik. Nächster Schritt ist die Analyse am virtuell erstellten Modell. Hierunter fällt z.b. die Erfassung der Ausdehnung eines Defektes durch zwei- und dreidimensionale Vermessungen (Strecken, Winkel, Volumina) jeder beliebigen Schicht. Die oben genannten Schritte ergänzen die durch konventionelle bildgebende Verfahren gewonnenen Informationen und dienen als Grundlage. Die eigentliche Planung am virtuellen Modell beginnt mit der virtuellen Veränderung der gegebenen individuellen Situation (Simulation). Ziel der Operationsplanung ist die Erstellung eines virtuellen Modells, das dem angestrebten Operationsergebnis entspricht. Damit soll die Vorhersagbarkeit im Hinblick auf das gewünschte Operationsziel insbesondere bei komplexen Rekonstruktionen sowie die Sicherheit während des chirurgischen Eingriffes erhöht werden. Als Grundlage für die Planung wird ein aus den CT- oder MRT Schichtbildern berechnetes dreidimensionales Modell verwendet. Beim Einsatz in der Neurochirurgie wird das Zielgebiet, beispielsweise ein Tumor, segmentiert und ein zu dieser Region führender Zugang, die Trajektorie, eingezeichnet (Zamorano et al. 1992). In der kraniofazialen Chirurgie ist mit kommerziell erhältlichen Planungssystemen in erster Linie das Analysieren und Markieren von Strukturen möglich. Tumorbegrenzungen können markiert und das Volumen der Tumormasse bestimmt werden (Abb. 11). Bei Gesichtsschädeldeformitäten oder Defekten ist die metrische Analyse durch Streckenvermessung möglich und durch das Einzeichnen von Hilfslinien können intraoperativ als virtuelle Schablonen dienen (Abb. 12). 12

13 Einleitung Abb. 11: 3D-Visualisierung eines ausgedehnten Meningeomsrezidivs (rot) mit Kompression des N. Optikus Der Sehnerv (blau) und der zur Dekompression zu resezierende Tumorbereich sind im linken Bildausschnitt als Oberflächenmodell getrennt dargestellt. Abb. 12: Computerbasierte Analyse zur Orbitavermessung Die knöchernen Orbitadimensionen (links) sowie die CT-basierte Hertel-Messung (re) sind dargestellt. 13

14 In einfacher Form wurden Softareentwicklungen zur Erstellung, Programmierung und Implementierung eines Spiegelung-Programms zur präoperativen Analyse und virtueller Operationsplanung (Abb. 13) bei rekonstruktiven Eingriffen in die klinische Anwendung integriert (Gellrich et al. 1999a, Schramm et al. 1999b, Thoma 2000). Abb. 13: Computerassistierte Operationssimulation zur Orbitarekonstruktion Nach dreidimensionaler Festlegung der Symmetrieebene (oben links) erfolgt die Markierung des zu ersetzenden Volumens der deformierten Orbita (oben rechts). Nach dreidimensionaler Spiegelung des Volumendatensatzes entseht eine virtuelle Operationsschablone mit idealisierter Rekonstruktion. Der Vergleich von Original- (Unten links) und gespiegeltem Datensatz (unten rechts) ermöglicht die Analyse und Validierung des simulierten Rekonstruktionsergebnisses. Mithilfe der mehrfach einsetzbaren Schienenreferenzierung ist die Übertragung von Tumorbegrenzungen sowohl vom Datensatz der Kernspintomographie auf den CT-Datensatz zur prätherapeutischen Analyse als auch vom prätherapeutischen zu allen weiteren Datensatzerhebungen nach Chemo-,Radio- oder operativer Therapie möglich (Abb. 14). Die Verwendung der Referenzierungsschiene ermöglicht die Datensatzfusion zwischen CT- und MRT, da die verwendeten Marker bei beiden Bildgebenden Verfahren erkennbar sind Schramm et al. 2000c). Dies ist sonst nur unter Verwendung der invasiven Schraubenmarkersysteme möglich, welche aufgrund der langen Behandlungszeiträume jedoch nicht angewendet werden können. Für den klinischen Therapieeinsatz ergeben sich somit folgende Vorteile: 14

15 ! Durch Transformation prätherapeuthischer Daten in posttherapeutische Datensätze wird die Effektivität einer Chemotherapie durch quantitativer Bestimmung und Lokalisation der Tumormasse messbar.! Durch Transformation prätherapeuthischer Daten in posttherapeutische Datensätze kann eine navigationsgestützte Resektion entlang der ursprünglichen Tumorbegrenzungen erfolgen.! Durch Transformation der präoperativen Tumorgrenzen in den postoperativen Datensatz ist eine präzise Rezidivkontrolle möglich und eine gezielte postoperative Ausrichtung der adjuvanten Radiotherapie möglich. CT MRT Abb. 14: Bildfusion von CT- und MRT-Datensatz durch Verwendung von Schienenmarkern Die reproduzierbaren und leicht aufzufindenden Marker der Zahnbogenschiene ermöglichen eine schnelle und präzise Fusion auch von Bilddatensätzen unterschiedlicher Modalität. Die zu korrelierenden Datensätze (CT und MRT) sind im Multiplanarmodus (coronar, sagittal und axial) dargestellt. 15

16 Einleitung Neben der reinen Lokalisation von Strukturen, welche durch Zeigeinstrumente ermöglicht werden, können Endoskope und jedes nicht flexible Operationsinstrument verwendet werden (Abb. 14). Die navigationsgestützte Mikroskopie wird durch laserbasierte Detektion des Fokus erreicht, welcher dann als virtuelle Abbildung im Bilddatensatz des Patienten lokalisierbar ist. Die einzelnen Navigationsschritte unter Benutzung des Pointers, des Endoskops und des Operationsmikroskops sind bei den jeweiligen Operationsmethoden dargestellt. Abb. 14: navigierbare Operationsinstrumente Jedes nicht flexible Instrument (z.b. Winkelbohrer und starre Endoskope) aber auch der Fokus eines Operationsmikroskopes (oben links) können lokalisiert und intraoperativ navigiert werden. Patientenfreundlichkeit Bei der computer-assistierten cranio-maxillofazialen Chirurgie handelt es sich lediglich um additive Maßnahmen zur Verbesserung der Planung und räumlichen Orientierung, d.h. die Patienten werden nach denselben Grundsätzen operiert und behandelt, wie dies auch ohne Verwendung der Navigation der Fall wäre. Für die Anwendung ist lediglich eine CT16

17 Bildgebung in der Spiral-Dünnschicht-Technik oder eine MRT-Aufnahme nötig. Zusätzliche Aufnahmen werden nicht benötigt. Die intraoperative Registrierung stellt keine zusätzliche Belastung des Patienten dar, wenn hierfür ein nicht-invasives Verfahren (Schiene) verwendet wird. Die Information über mögliche Risiken und entsprechende Vorsorgemaßnahmen, Art der Patientenaufklärung und Einholung des Einverständnisses erfolgt unter klinisch üblichen Bedingungen. Die Anwendung der computer-assistierten Chirurgie erhöht die Sicherheit und Genauigkeit des operativen Eingriffs wodurch insgesamt ein besseres Ergebnis zu erwarten ist. 17

Zahnimplantate. Patienteninformation

Zahnimplantate. Patienteninformation Zahnimplantate Patienteninformation SCHWEIZERISCHE GESELLSCHAFT FÜR ORALE IMPLANTOLOGIE SOCIETE SUISSE D IMPLANTOLOGIE ORALE SOCIETA SVIZZERA D IMPLANTOLOGIA ORALE SWISS SOCIETY OF ORAL IMPLANTOLOGY Zahnärztliche

Mehr

Konzept für den zahnlosen

Konzept für den zahnlosen Das alphatech Angulationskonzept Ein implantat-prothetisches Konzept für den zahnlosen Kiefer Robert Böttcher, Nadine Handschuck Indizes: zahnloser Kiefer, Angulation, Sofortversorgung Der demografische

Mehr

Virtuelle Segmentierung und Fragmentpositionierung zur Planung und Visualisierung von navigationsgestützten operativen Eingriffen

Virtuelle Segmentierung und Fragmentpositionierung zur Planung und Visualisierung von navigationsgestützten operativen Eingriffen Virtuelle Segmentierung und Fragmentpositionierung zur Planung und Visualisierung von navigationsgestützten operativen Eingriffen Prof. Dr.-Ing. habil R. Stelzer, Dr.-Ing. A. Koßler, cand.ing. M. Funke

Mehr

Gebührenverzeichnis. Versorgung der Unfallverletzten und Berufserkrankten mit Zahnersatz und Zahnkronen

Gebührenverzeichnis. Versorgung der Unfallverletzten und Berufserkrankten mit Zahnersatz und Zahnkronen enverzeichnis Anlage 4 Bu- Leistung Versorgung der Unfallverletzten und Berufserkrankten mit Zahnersatz und Zahnkronen ab 01.01.2015 Beträge in EUR 1 Schriftliche Aufstellung eines Heil- und Kostenplanes

Mehr

Wirtschaftliche Sofortversorgung im Unterkiefer- Frontzahnbereich (isy by CAMLOG )

Wirtschaftliche Sofortversorgung im Unterkiefer- Frontzahnbereich (isy by CAMLOG ) Wirtschaftliche Sofortversorgung im Unterkiefer- Frontzahnbereich (isy by CAMLOG ) Viele Patienten wünschen einen festsitzenden Zahnersatz und oft kann dieser Wunsch durch eine der größten Entwicklungen

Mehr

3D-Printing in der computerassistierten Chirurgie

3D-Printing in der computerassistierten Chirurgie 3D-Printing in der computerassistierten Chirurgie Prof. Dr.-Ing. Stefan Weber ARTORG - Forschungszentrum ISTB - Institut für chirurgische Technologien und Biomechanic Universität Bern The ARTORG Center

Mehr

3D-Computernavigation vs.

3D-Computernavigation vs. Praxisjournal 3D-Computernavigation vs. Strah hlenbelastung 199 März 2011 Verfasst von: Dr. Robert Pernar Praxisjournal 3D-Computernavigation vs. Strahlenbelastung Einführung Die 3D-Computernavigationn

Mehr

3. Material und Methode

3. Material und Methode 12 3. Material und Methode 3.1. Datenerhebung Im Rahmen einer retrospektiven Studie wurden alle Patienten, die sich im Zeitraum von Juli 1983 bis Dezember 2001 zur Therapie einer Mukozele oder Pyozele

Mehr

Ästhetische Implantatrestauration imitiert die natürliche Erscheinung des fehlenden Zahnes/der fehlenden Zähne (inkl. Zahnfleisch!

Ästhetische Implantatrestauration imitiert die natürliche Erscheinung des fehlenden Zahnes/der fehlenden Zähne (inkl. Zahnfleisch! Ästhetische Implantatrestauration imitiert die natürliche Erscheinung des fehlenden Zahnes/der fehlenden Zähne (inkl. Zahnfleisch!) in Farbe, Form, Textur, Grösse, Volumen und optischen Eigenschaften Ein

Mehr

INTERNATIONAL MEDICAL COLLEGE

INTERNATIONAL MEDICAL COLLEGE INTERNATIONAL MEDICAL COLLEGE Joint Degree Master Program: Implantology and Dental Surgery (M.Sc.) Einzelmodulauflistung der Spezialisierungsmodule Spezialisierungsmodul 1 Implantologische Grundlagen Das

Mehr

» Wieder gut lachen «

» Wieder gut lachen « » Wieder gut lachen «zit Zahnimplantate aus Keramik oder Titan * Fragen Sie Ihren Zahnarzt oder www.wiedergutlachen.de Wann haben Sie das letzte Mal so richtig gelacht? Haben Sie sich getraut, dabei Ihre

Mehr

optimalen Outcome in der Wirbelsäulenchirurgie

optimalen Outcome in der Wirbelsäulenchirurgie vertaplan Digitales, ganzheitliches Therapiesystem für den optimalen Outcome in der Wirbelsäulenchirurgie Software + Spezialimplantat = vertaplan vertaplan In 4 Prozess-Schritten zum optimalen Outcome

Mehr

IVS Solutions AG. codiagnostix

IVS Solutions AG. codiagnostix IVS Solutions AG codiagnostix codiagnostix Das System zur dentalen Implantatplanung codiagnostix dient der exakten dreidimensionalen Planung dentaler Implantate. Das Programm wurde entwickelt, um schnell,

Mehr

Kombinationszahnersatz. Stabilität, Ästhetik und hoher Tragekomfort. Lust auf schöne Zähne

Kombinationszahnersatz. Stabilität, Ästhetik und hoher Tragekomfort. Lust auf schöne Zähne Kombinationszahnersatz Stabilität, Ästhetik und hoher Tragekomfort. Lust auf schöne Zähne Kombinationszahnersatz Optimale Lösung Dank moderner zahntechnischer Methoden kann der Zahnarzt auch für ein Gebiss,

Mehr

FESTZUSCHÜSSE: BEFUNDKLASSEN

FESTZUSCHÜSSE: BEFUNDKLASSEN FESTZUSCHÜSSE: BEFUNDKLASSEN 1. Erhaltungswürdiger Zahn mit weitgehender Zerstörung der klinischen Krone 2. Zahnbegrenzte Lücke mit höchstens vier fehlenden Zähnen 3. Zahnbegrenzte Lücke mit mehr als vier

Mehr

Patienteninformation: Zahnersatz

Patienteninformation: Zahnersatz Patienteninformation: Zahnersatz Wie kann ein Zahn oder mehrere Zähne ersetzt werden? Prinzipiell unterscheidet man zwischen festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz. Mit Hilfe unseres Dentallabors

Mehr

DVT-Volumentomograph für dreidimensionale Diagnostik Wir beraten Sie gerne!

DVT-Volumentomograph für dreidimensionale Diagnostik Wir beraten Sie gerne! Ihr Weg zu einem perfekten Lächeln DVT-Volumentomograph für dreidimensionale Diagnostik Wir beraten Sie gerne! Herzlich Willkommen Schöne neue Zähne sicher, sanft & schnell! Gerne betreuen wir Sie und

Mehr

Implantologie. Optimale Lösungen für individuellen Zahnersatz. In 4 Schritten zu festen Zähnen:

Implantologie. Optimale Lösungen für individuellen Zahnersatz. In 4 Schritten zu festen Zähnen: Implantologie Optimale Lösungen für individuellen Zahnersatz Die moderne Implantologie bietet heute optimale Alternativen zum Ersatz von verlorenen Zähnen an. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, zylinder-

Mehr

FESTSITZENDER ZAHNERSATZ BEI KOMPLETTVERLUST DER EIGENEN ZÄHNE

FESTSITZENDER ZAHNERSATZ BEI KOMPLETTVERLUST DER EIGENEN ZÄHNE Mehr Lebensfreude Schluss mit Zahnlosigkeit und Prothesen! FESTSITZENDER ZAHNERSATZ BEI KOMPLETTVERLUST DER EIGENEN ZÄHNE NEUE ZÄHNE NACH NUR EINEM BEHANDLUNGSTAG! WIR MACHEN S MÖGLICH! SOFORTVERSORGUNG

Mehr

BASICS. Die interdisziplinäre digitale Behandlungsplanung in der Implantatprothetik IMPLANTATPROTHETIK. Einleitung

BASICS. Die interdisziplinäre digitale Behandlungsplanung in der Implantatprothetik IMPLANTATPROTHETIK. Einleitung Zusammenfassung Der Beitrag stellt anhand der Implantatplanungssoftware NobelGuide dar, wie die interdisziplinären prothetischen Planung eines Implantatfalls aussehen sollte, bei der die für den Patienten

Mehr

1. Europäische Konsensuskonferenz Implantologie (European Consensus Conference, EuCC)

1. Europäische Konsensuskonferenz Implantologie (European Consensus Conference, EuCC) 1. Europäische Konsensuskonferenz Implantologie (European Consensus Conference, EuCC) Kriterien definiert zur Sofortversorgung und Sofortbelastung von oralen Implantaten Der auf Initiative des von namhaften

Mehr

Zentrum für Zahn, Mund- und Kieferheilkunde Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik. Grundlagen Prof. Dr. G. Heydecke

Zentrum für Zahn, Mund- und Kieferheilkunde Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik. Grundlagen Prof. Dr. G. Heydecke Zentrum für Zahn, Mund- und Kieferheilkunde Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik DOPPELKRONENSYSTEME Grundlagen Prof. Dr. G. Heydecke Geschiebeprothetik Kombiniert festsitzend-herausnehmbarer Zahnersatz

Mehr

Digitale Zahnmedizin für alle Behandlungspartner.

Digitale Zahnmedizin für alle Behandlungspartner. Digitale Diagnose und Behandlungsplanung der nächsten Generation. NobelClinician Software Digitale Zahnmedizin für alle Behandlungspartner. Die NobelClinician Software setzt neue Maßstäbe mit erweiterten

Mehr

Zahnarztpraxis Marc Gebhardt

Zahnarztpraxis Marc Gebhardt Zahnarztpraxis Marc Gebhardt www.interdentist.net www.zahnarztpraxis-gebhardt.net Patientin, 63 j. mit oberer totaler Prothese und festsitzendem Unterkieferzahnersatz Wunsch der Patientin ist ein ebenfalls

Mehr

Patienteninformation zu implantatgestütztem Zahnersatz. Mehr als ein Zahnersatz. Ein neues, natürliches Lächeln.

Patienteninformation zu implantatgestütztem Zahnersatz. Mehr als ein Zahnersatz. Ein neues, natürliches Lächeln. Patienteninformation zu implantatgestütztem Zahnersatz Mehr als ein Zahnersatz. Ein neues, natürliches Lächeln. Mehr als Funktionalität. Absolutes Wohlbefinden. Sind Sie mit Ihrer Prothese zufrieden?

Mehr

Computergestützte 3D-Diagnostik zur sicheren Implantatplanung und -insertion

Computergestützte 3D-Diagnostik zur sicheren Implantatplanung und -insertion Autor Anwender Status Aktuell Kategorie Anwenderbericht Computergestützte 3D-Diagnostik zur sicheren Implantatplanung und -insertion Anwenderbericht einer niedergelassenen Gemeinschaftspraxis Dr. Wolf

Mehr

Die minimal-invasive Operation bei lokalem Prostatakrebs mit dem Da-Vinci-System. Information für Patienten

Die minimal-invasive Operation bei lokalem Prostatakrebs mit dem Da-Vinci-System. Information für Patienten Die minimal-invasive Operation bei lokalem Prostatakrebs mit dem Da-Vinci-System Information für Patienten 1 INHALTSÜBERSICHT EINLEITUNG Herzlich willkommen Einleitung 3 Die Krankheit 4 Da-Vinci-Operationssystem

Mehr

Zahnärztliche Behandlung und Begutachtung

Zahnärztliche Behandlung und Begutachtung Zahnärztliche Behandlung und Begutachtung Fehlervermeidung und Qualitätssicherung von Reinhard Münstermann erweitert, überarbeitet Thieme 2009 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 13 127092

Mehr

Zahnärztliche Implantate Allgemeine Patienteninformation

Zahnärztliche Implantate Allgemeine Patienteninformation Zahnärztliche Implantate Allgemeine Patienteninformation Vorteile - Behandlung - Risiken - Erfolgschancen Prof. Dr. H. Weber, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Osianderstraße 2-8, 72076 Tübingen

Mehr

Was sind Implantate?

Was sind Implantate? Was sind Implantate? Unter Implantaten in der Zahnheilkunde versteht man den Ersatz verlorengegangener Zähne mittels Schrauben aus Titan oder Zirkonoxid. Implantat aus Titan Implantat aus Zirkonoxid Implantate

Mehr

Patienteninformation zu implantatgestützem. Mehr als ein Zahnersatz. Ein neues, natürliches Lächeln.

Patienteninformation zu implantatgestützem. Mehr als ein Zahnersatz. Ein neues, natürliches Lächeln. Patienteninformation zu implantatgestützem Zahnersatz Mehr als ein Zahnersatz. Ein neues, natürliches Lächeln. Mehr als Funktionalität. Sich wieder selbstbewusst fühlen. Sind Sie mit Ihrem konventionellen

Mehr

Brustoperation. Beauty Trip

Brustoperation. Beauty Trip Wenn die Unzufriedenheit mit der eigenen Brust zu einem nachhaltig gestörten Körperempfinden führt, wenn daraus psychische Beschwerden entstehen oder wenn eine überdimensionierte Brust gesundheitliche

Mehr

Zahnimplantate - die bessere Alternative

Zahnimplantate - die bessere Alternative Zahnimplantate - die bessere Alternative Ein strahlendes, unbeschwertes Lächeln sagt oft mehr als tausend Worte. Schöne gesunde Zähne vermitteln Lebensfreude und Selbstsicherheit. Mit einem kräftigen gesunden

Mehr

Erfahrungen bei der Herstellung und Nutzung stereolithographisch erzeugter Modelle im Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie 1

Erfahrungen bei der Herstellung und Nutzung stereolithographisch erzeugter Modelle im Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie 1 Erfahrungen bei der Herstellung und Nutzung stereolithographisch erzeugter Modelle im Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie 1 Dipl.-Ing. J. Hoffmann, Prof. Dr.-Ing. habil. D. Fichtner, Dr. med.

Mehr

Chirurgischer Anwenderbericht mit acht IMPLA Cylindrical Implantaten von Dr. Philipp Plugmann MSc MBA, Leverkusen

Chirurgischer Anwenderbericht mit acht IMPLA Cylindrical Implantaten von Dr. Philipp Plugmann MSc MBA, Leverkusen Chirurgischer Anwenderbericht mit acht IMPLA Cylindrical Implantaten Ausgangssituation des Patienten: Mehrere Schaltlücken im Ober- und Unterkiefer. Zusätzlich endständige Lücke im Bereich der OK 7er (rechte

Mehr

Gemeinsame Erklärung zur gebührenrechtlichen Bewertung neuerer Verfahren in der Implantologie (Fortsetzung)

Gemeinsame Erklärung zur gebührenrechtlichen Bewertung neuerer Verfahren in der Implantologie (Fortsetzung) 174 für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e. V. für zahnärztliche Implantologie e. V. für Mund-, Kieferund Gesichtschirurgie e. V. Berufsverband Deutscher Oralchirurgen e. V. Gemeinsame Erklärung

Mehr

Implantate. Vor- und Nachteile

Implantate. Vor- und Nachteile Implantate Ein Implantat ist meist eine Schraube aus Titan, die mit einem chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingesetzt wird und dort als Ersatz für die Zahnwurzel dient. Auf diesem künstlichen

Mehr

Festsetzung der Höhe der auf die Regelversorgung entfallenden Beträge gemäß 56 Abs. 4 SGB V. ab 01.01.2015

Festsetzung der Höhe der auf die Regelversorgung entfallenden Beträge gemäß 56 Abs. 4 SGB V. ab 01.01.2015 Festsetzung der Höhe der auf die Regelversorgung entfallenden Beträge gemäß 56 Abs. 4 SGB V ab 01.01.2015 Berechnungsgrundlagen: ZE-Punktwert: 0,8358 Zahntechnik-Preise ab 01.01.2015 Befunde Mit 1. Erhaltungswürdiger

Mehr

Mit modernen Zahnimplantaten mehr vom Leben. Patienteninformation

Mit modernen Zahnimplantaten mehr vom Leben. Patienteninformation Mit modernen Zahnimplantaten mehr vom Leben Patienteninformation Schöne Zähne lebenslang Neben der wichtigen Funktionsfähigkeit von Kauen und Beißen sind Zähne eine gute Voraussetzung für richtige Aussprache

Mehr

3D-Diagnostik M KG. Dr. Dr. Stephan Roth. Presse

3D-Diagnostik M KG. Dr. Dr. Stephan Roth. Presse Facharzt für Mund -, Kiefer -, Gesichtschirurgie Postgraduate in Implantology (New York University) Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (DGZI) Computernavigierte Implantologie Dentale 3D-Röntgendiagnostik

Mehr

Planung und Simulation von Patchimplantaten zur intrakardialen Korrektur angeborener Herzfehler

Planung und Simulation von Patchimplantaten zur intrakardialen Korrektur angeborener Herzfehler Planung und Simulation von Patchimplantaten zur intrakardialen Korrektur angeborener Herzfehler Urte Rietdorf 1, Eugénie Riesenkampff 2, Tobias Schwarz 1, Titus Kuehne 2, Hans-Peter Meinzer 1, Ivo Wolf

Mehr

kiefer- und gesichtschirurgie düsseldorf Dr. Dr. Ulrich Stroink Dr. Dr. Wolfgang Schmitt Dr. Dr. Thomas Clasen

kiefer- und gesichtschirurgie düsseldorf Dr. Dr. Ulrich Stroink Dr. Dr. Wolfgang Schmitt Dr. Dr. Thomas Clasen kiefer- und gesichtschirurgie düsseldorf Dr. Dr. Ulrich Stroink Dr. Dr. Wolfgang Schmitt Dr. Dr. Thomas Clasen Prof. Dr. Dr. Marcus Klein kiefer- und gesichtschirurgie düsseldorf Dr. Dr. Ulrich Stroink

Mehr

Implantate: Wann? Wie? Wo? Wer?

Implantate: Wann? Wie? Wo? Wer? 67 Implantologie: Biomaterialtechnik auf höchstem Niveau Implantate: Wann? Wie? Wo? Wer? Was ist Implantologie? Die zahnärztliche Implantologie ist die Wissenschaft, die sich mit den Werkstoffen, den Operationsmethoden

Mehr

Patienteninformation. Neue Lebensqualität mit Zahnimplantaten.

Patienteninformation. Neue Lebensqualität mit Zahnimplantaten. Patienteninformation Über Zimmer Dental Die Informationen in dieser Broschüre wurden zur Beratung und Aufklärung von Patienten der Zimmer Dental GmbH zusammengestellt, einem anerkannt führenden Unternehmen

Mehr

Fast alle Menschen werden irgendwann einmal mit dem

Fast alle Menschen werden irgendwann einmal mit dem Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.v. Der richtige Zeitpunkt für Zahn-Implantate Fast alle Menschen werden irgendwann einmal mit dem Verlust von Zähnen konfrontiert.

Mehr

Implant Studio. Implantatplanung und Erstellung von Bohrschablonen

Implant Studio. Implantatplanung und Erstellung von Bohrschablonen Implant Studio Implantatplanung und Erstellung von Bohrschablonen Fünf Gründe, Warum Implant Studio? die für eine digitale Implantatplanung und Bohrschablonen sprechen Kürzere Behandlungszeiten und geringere

Mehr

Implantatzentrum und Oralchirurgie. Zahnimplantate. Perfekter Ersatz nach dem Vorbild der Natur

Implantatzentrum und Oralchirurgie. Zahnimplantate. Perfekter Ersatz nach dem Vorbild der Natur Implantatzentrum und Oralchirurgie Zahnimplantate Perfekter Ersatz nach dem Vorbild der Natur Herausgeber Zahnmedizinisches Zentrum Berlin Bahnhofstraße 9 12305 Berlin Telefon +49 (0)30 705 509-0 www.zzb.de

Mehr

Workflow zur Planung und Herstellung einer Bohrschablone mit innovativer Software

Workflow zur Planung und Herstellung einer Bohrschablone mit innovativer Software Autor Anwender Status Innovativ Kategorie Anwenderbericht Workflow zur Planung und Herstellung einer Bohrschablone mit innovativer Software ZTM Stefan Remplbauer QR-Code scannen und den Beitrag auf Ihr

Mehr

SCHÖNE ZÄHNE MIT ZAHNIMPLANTATEN

SCHÖNE ZÄHNE MIT ZAHNIMPLANTATEN SCHÖNE ZÄHNE MIT ZAHNIMPLANTATEN 1 Pjetursson BE, Karoussis I, Bürgin W, Brägger U, Lang NP. Patients satisfaction following implantherapy. A 10-year prospective cohort study. Clin Oral Implants Res 2005;16:185-193.

Mehr

Informationen für Patienten. Moderne und ästhetische Zahnersatzlösungen

Informationen für Patienten. Moderne und ästhetische Zahnersatzlösungen Informationen für Patienten Moderne und ästhetische Zahnersatzlösungen Warum Sie fehlende oder beschädigte Zähne nicht ignorieren sollten Emotionale Gesundheit Körperliche Gesundheit Ästhetische Verbesserungen

Mehr

Implantate Invisalign-Therapie vor Versorgung mit Zahnimplantaten

Implantate Invisalign-Therapie vor Versorgung mit Zahnimplantaten Implantate Invisalign-Therapie vor Versorgung mit Zahnimplantaten n n n Bei Nichtanlagen von bleibenden Schneidezähnen können entweder die Lücken geschlossen werden oder es werden die vorhandenen Lücken

Mehr

GPU-basiertes Volumenrendering von multimodalen medizinischen Bilddaten in Echtzeit

GPU-basiertes Volumenrendering von multimodalen medizinischen Bilddaten in Echtzeit GPU-basiertes Volumenrendering von multimodalen medizinischen Bilddaten in Echtzeit Ingrid Scholl 1, Nicole Schubert 1, Pascal Ziener 1, Uwe Pietrzyk 2 1 Fachbereich für Elektrotechnik und Informationstechnik,

Mehr

Rechnergesteuerte Modellbauverfahren in der Chirurgie: eine multizentrische europäische Evaluation klinischer Fälle

Rechnergesteuerte Modellbauverfahren in der Chirurgie: eine multizentrische europäische Evaluation klinischer Fälle Aus dem Institut für Anatomie (Direktor: Professor Dr. J. Westermann) der Universität zu Lübeck Rechnergesteuerte Modellbauverfahren in der Chirurgie: eine multizentrische europäische Evaluation klinischer

Mehr

Klammerprothese / Vollprothese (auf Kunststoffbasis)

Klammerprothese / Vollprothese (auf Kunststoffbasis) Herausnehmbarer Zahnersatz (Prothesen) Klammerprothese / Vollprothese (auf Kunststoffbasis) Klammerprothese: Fehlen einige Zähne und es ist mit einem weiteren Zahnverlust zu rechnen, bietet sich die partielle

Mehr

Natürlich schöne Zähne. Ein Leben lang! Z A H N I M P L A N TAT E

Natürlich schöne Zähne. Ein Leben lang! Z A H N I M P L A N TAT E Natürlich schöne Zähne. Ein Leben lang! Z A H N I M P L A N TAT E Grundregel Nr. 1: Die eigenen Zähne gesund er halten Die eigenen Zähne sind ein perfektes Kunstwerk der Natur. Sie sollten alles dafür

Mehr

Höhe der auf die Regelversorgung entfallenden Beträge gemäß 56 Abs. 4 SGB V

Höhe der auf die Regelversorgung entfallenden Beträge gemäß 56 Abs. 4 SGB V Festzuschuss- Liste 2014 Höhe der auf die Regelversorgung entfallenden Beträge gemäß 56 Abs. 4 SGB V Gültig ab 01.04.2014 DAISY Akademie + Verlag GmbH Heidelberg - Leipzig Zentrale: Lilienthalstraße 19

Mehr

Prothetische Rehabilitation mit Sofortimplantaten

Prothetische Rehabilitation mit Sofortimplantaten Profesor Invitado Universidad Sevilla Dr. (H) Peter Borsay Prothetische Rehabilitation mit Sofortimplantaten Für immer mehr Menschen haben schöne und gepflegte Zähne einen besonderen Stellenwert. Ein ästhetisch

Mehr

Computergestützte Lösungen für die Implantatbehandlung

Computergestützte Lösungen für die Implantatbehandlung Computergestützte Lösungen für die Implantatbehandlung SIMPLANT der Schlüssel zur Erschließung digitaler Potenziale Als Teil der digitalen Lösungen von DENTSPLY Implants ermöglicht SIMPLANT vorhersagbare

Mehr

Befunde und Festzuschüsse 2015. Befunde und Festzuschüsse in der vertragszahnärztlichen Versorgung mit Zahnersatz

Befunde und Festzuschüsse 2015. Befunde und Festzuschüsse in der vertragszahnärztlichen Versorgung mit Zahnersatz und Festzuschüsse in der vertragszahnärztlichen Versorgung mit Zahnersatz Gültig seit: 1. Januar 2015 10 BEFUNDE UND FESTZUSCHÜSSE IN DER VERTRAGSZAHNÄRZTLICHEN VERSORGUNG MIT ZAHNERSATZ 1. Erhaltungswürdiger

Mehr

Implantate fürs Leben. www.implantatefuersleben.de

Implantate fürs Leben. www.implantatefuersleben.de Implantate fürs Leben www.implantatefuersleben.de Implantatbehandlung Vergleich natürlicher Zahn / implantatgetragene Prothese Einführung Natürlicher Zahn Zahnfleisch Keramikkrone Aufbau Zahnwurzel Knochen

Mehr

Patienteninformation

Patienteninformation Patienteninformation Zahnimplantate Informationen Zahnverlust kann verschiedene Ursachen haben, z. B. unfall- oder krankheitsbedingt. Es existieren verschiedene therapeutische Ansätze für den Ersatz eines

Mehr

Implantatcenter-West: Komplexe Fälle im Team gelöst

Implantatcenter-West: Komplexe Fälle im Team gelöst Zahn Krone 7/09 FORTBILDUNG/ZÄK 2009 25 Implantatcenter-West: Komplexe Fälle im Team gelöst Das Implantatcenter-West (ICW)ist ein Zusammenschluss von Spezialisten auf dem Gebiet der Implantologie. Zahnärzte,

Mehr

HumanTech. Smart German Solutions. RAtioplant

HumanTech. Smart German Solutions. RAtioplant HumanTech Smart German Solutions RAtioplant ZahnImplantate F i t f o r f u t u re D e n t a l c a r e Inhaltsverzeichnis 2 Was ist ein Implantat? 03 Welche Materialien werden für Implantate verwendet?

Mehr

Prof. Dr. Olaf Winzen Zahnarzt Kaiserstrasse 35 60329 Frankfurt am Main Tel.: 069-27137895 owinzen@craniomed.org

Prof. Dr. Olaf Winzen Zahnarzt Kaiserstrasse 35 60329 Frankfurt am Main Tel.: 069-27137895 owinzen@craniomed.org Information für unsere Patienten Implantationen Vorweg einige Anmerkungen: um es deutlich zu sagen: Es gibt keinen wirklichen Ersatz für gesunde Zähne. Das, was die Natur geschaffen hat, können wir nur

Mehr

Faktoren, die bei der Erstellung eines. helfen können

Faktoren, die bei der Erstellung eines. helfen können Problembereich der Implantologie Implantate als Hilfe nach dem Unfallschaden Allgemeiner Teil Prof. Dr. (Univ. Damaskus) Dr. med. dent. Nicolas Abou Tara 30.09.2008 Die Implantologie Zukunft der Zahnmedizin

Mehr

BEGO Security Sicherheit. Garantiert. Zahn-Implantate. Ein Gefühl, als seien es die Eigenen. Patienteninformation. Miteinander zum Erfolg

BEGO Security Sicherheit. Garantiert. Zahn-Implantate. Ein Gefühl, als seien es die Eigenen. Patienteninformation. Miteinander zum Erfolg Ein Gefühl, als seien es die Eigenen BEGO Security Sicherheit. Garantiert. Patienteninformation Miteinander zum Erfolg Ein Gefühl, als seien es die Eigenen Sie haben eine Zahnlücke oder es fehlen Ihnen

Mehr

Unterkieferrehabilitation bei Atrophie mit 3D-Planung

Unterkieferrehabilitation bei Atrophie mit 3D-Planung Straumann Bone Level Implantat Unterkieferrehabilitation bei Atrophie mit 3D-Planung Rainer Fangmann und Lars Steinke, Deutschland Einführung Ausgangslage Patienten mit festsitzendem Zahnersatz in Form

Mehr

Aplasie im anterioren Oberkiefer eine besondere Herausforderung. pip fallstudie

Aplasie im anterioren Oberkiefer eine besondere Herausforderung. pip fallstudie Aplasie im anterioren Oberkiefer eine besondere Herausforderung Abhängig von der ethnischen Zugehörigkeit treten Zahnaplasien mit Ausnahme der dritten Molaren mit einer Häufigkeit zwischen 6 und 13.5%

Mehr

Behandlung einer frühkindlichen Karies in Allgemeinanästhesie

Behandlung einer frühkindlichen Karies in Allgemeinanästhesie Fall 6 Behandlung einer frühkindlichen Karies in Allgemeinanästhesie 1 Stammdaten Patient: Hadi Q. Geb.: 25.11.2000 Behandlungsbeginn: 8.03.2004 Behandlungsende: 29.03.2004 2 Anamnese Hadi wurde an die

Mehr

Kieferknochentransplantate. aus körpereigenen Knochenzellen. Informationen zur Behandlungsmethode. Praxis-/Klinikstempel

Kieferknochentransplantate. aus körpereigenen Knochenzellen. Informationen zur Behandlungsmethode. Praxis-/Klinikstempel Praxis-/Klinikstempel Kieferknochentransplantate aus körpereigenen Knochenzellen Haben Sie weitere Fragen zu autologen gezüchteten Kieferknochentransplantaten? Weitere Informationen zu der Behandlungsmethode

Mehr

vertaplan vertaplan die Software für den Wirbelsäulenchirurgen System zur erfolgreichen Wiederherstellung der individuellen sagittalen Balance

vertaplan vertaplan die Software für den Wirbelsäulenchirurgen System zur erfolgreichen Wiederherstellung der individuellen sagittalen Balance die Software für den Wirbelsäulenchirurgen System zur erfolgreichen Wiederherstellung der individuellen sagittalen Balance Wie denken Sie über die patientenindividuelle Wiederherstellung der Wirbelsäulengeometrie?

Mehr

Zahnimplantate: Prof. Dr. Daniel Buser Klinik für Oralchirurgie und Stomatologie Zahnmedizinische Kliniken der Universität Bern

Zahnimplantate: Prof. Dr. Daniel Buser Klinik für Oralchirurgie und Stomatologie Zahnmedizinische Kliniken der Universität Bern Zahnimplantate: Heutige Möglichkeiten und Grenzen Prof. Dr. Daniel Buser Klinik für Oralchirurgie und Stomatologie Zahnmedizinische Kliniken der Universität Bern T O P I C S Was sind Zahnimplantate? Heutige

Mehr

Innovationen der Medizintechnik

Innovationen der Medizintechnik Innovationen der Medizintechnik Verbesserte Früherkennung und Therapie- Kontrolle durch nuklearmed. Verfahren Winfried Brenner Klinik für Nuklearmedizin Innovation Nutzen Kosten Innovationen verbesserte

Mehr

BRUSTVERGRÖSSERUNG (AUGMENTATION)!

BRUSTVERGRÖSSERUNG (AUGMENTATION)! BRUSTVERGRÖSSERUNG (AUGMENTATION) Die Brustvergrösserung ist eines meiner Schwerpunktgebiete, in dem ich über grosse Erfahrung verfüge. Zur Brustvergrösserung werden in aller Regel Implantate eingesetzt.

Mehr

Herzlich willkommen zur Informations-Veranstaltung. Ein Zahn ist verloren. Was nun?

Herzlich willkommen zur Informations-Veranstaltung. Ein Zahn ist verloren. Was nun? Herzlich willkommen zur Informations-Veranstaltung Ein Zahn ist verloren. Was nun? Programm a. Einführung b. Zahnverlust was passiert da? c. Vergleich Zahnimplantate - konventionelle Methoden d. Was ist

Mehr

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Der Gemeinsame Bundesausschuss hat im Rahmen der Bewertung

Mehr

Kombinationszahnersatz. Stabilität, Ästhetik und hoher Tragekomfort. Lust auf schöne Zähne

Kombinationszahnersatz. Stabilität, Ästhetik und hoher Tragekomfort. Lust auf schöne Zähne Kombinationszahnersatz Stabilität, Ästhetik und hoher Tragekomfort. Lust auf schöne Zähne Kombinationszahnersatz Optimale Lösung Dank moderner zahntechnischer Methoden kann der Zahnarzt auch für ein Gebiss,

Mehr

Funktionalität mit Implantaten 2.Teil: Höhere Kaukraft und höhere Lebensqualität

Funktionalität mit Implantaten 2.Teil: Höhere Kaukraft und höhere Lebensqualität 5 2006 technik Funktionalität mit Implantaten 2.Teil: Höhere Kaukraft und höhere Lebensqualität Dr. Kristin Cordt Text und Fotos Dr. Kristin Cordt 1 Den 1. Teil mit den Fallbeispielen 1 bis 7 finden Sie

Mehr

Leitfaden. Brusttumore. Univ Prof Dr Florian Fitzal. Welche Unterlagen benötige ich bei der Erstvorstellung

Leitfaden. Brusttumore. Univ Prof Dr Florian Fitzal. Welche Unterlagen benötige ich bei der Erstvorstellung 1von5 Leitfaden Brusttumore von Univ Prof Dr Florian Fitzal Welche Unterlagen benötige ich bei der Erstvorstellung Mammographie und Ultraschall (Befund in Kopie und Bilder, sowohl die neue als auch die

Mehr

Einsatz der Mehrkörpersimulation in Verbindung mit Computertomographie in der Produktentwicklung

Einsatz der Mehrkörpersimulation in Verbindung mit Computertomographie in der Produktentwicklung Einsatz der Mehrkörpersimulation in Verbindung mit Computertomographie in der Produktentwicklung Hintergrund Bei komplexen Baugruppen ergeben sich sehr hohe Anforderungen an die Tolerierung der einzelnen

Mehr

portal-der-zahnmedizin.de

portal-der-zahnmedizin.de Implantate - eine Einführung 4 Hilfe bei Zahnverlust 4 Ein Implantat was ist das? 5 Einsatz von Implantaten 5 Warum ist Zahnersatz notwendig? 6 Welche Art von Zahnersatz ist die richtige? 8 Für wen sind

Mehr

Kód Text kódu Pojištěný Nepojištěný 900. Komplex Untersuchung für Patientenregistrierung 0,00 Kč 798,00 Kč 30,69 00901. Die preventive Untersuchung

Kód Text kódu Pojištěný Nepojištěný 900. Komplex Untersuchung für Patientenregistrierung 0,00 Kč 798,00 Kč 30,69 00901. Die preventive Untersuchung Kód Text kódu Pojištěný Nepojištěný 900. Komplex Untersuchung für Patientenregistrierung 0,00 Kč 798,00 Kč 30,69 00901. Die preventive Untersuchung erste in die Jahre 0,00 Kč 798,00 Kč 30,69 00901.+ Die

Mehr

Kronen und Brücken. Funktion und Ästhetik bei optimalem Komfort. Lust auf schöne Zähne

Kronen und Brücken. Funktion und Ästhetik bei optimalem Komfort. Lust auf schöne Zähne Kronen und Brücken Funktion und Ästhetik bei optimalem Komfort. Lust auf schöne Zähne Kronen und Brücken Optimale Lösung Schöne und gesunde Zähne verleihen Sicherheit im Umgang mit anderen Menschen. Sie

Mehr

INTERNATIONAL MEDICAL COLLEGE

INTERNATIONAL MEDICAL COLLEGE INTERNATIONAL MEDICAL COLLEGE Joint Degree Master Program: Implantology and Dental Surgery (M.Sc.) Einzelmodulauflistung der Basismodule Basismodul 1 Allgemeinmedizinische und zahnmedizinische Grundlagen

Mehr

ZAHNIMPLANTATE - DAS PLUS AN LEBENSQUALITÄT

ZAHNIMPLANTATE - DAS PLUS AN LEBENSQUALITÄT ZAHNIMPLANTATE - DAS PLUS AN LEBENSQUALITÄT ZÄHNE - PERFEKT WIE DAS ORIGINAL Durch die moderne Zahnmedizin lassen sich die natürlichen Zähne bei vielen Patienten lange erhalten. Aber auch ein verlorener

Mehr

...und genießen Sie!

...und genießen Sie! ...und genießen Sie! vorher Problemstellung Vor zwei Jahren eröffnete mir mein Zahnarzt, dass er die letzten zwei Zähne meines Unterkiefers ziehen muss. Sie waren so locker, dass sie leider nicht mehr

Mehr

Fehlen mehrere Zähne nebeneinander, ist eine sogenannte Teilprothese erforderlich. Der Schritt zu herausnehmbarem

Fehlen mehrere Zähne nebeneinander, ist eine sogenannte Teilprothese erforderlich. Der Schritt zu herausnehmbarem Liebe Patientin Lieber Patient Die biomedizinische Forschung hat für die Zahnheilkunde neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnet. Ein Teil dieser Entwicklung sind Therapieerfolge durch den Einsatz von Implantaten,

Mehr

LASERZENTRUM INNSBRUCK. Ein Leben ohne Brille & Co

LASERZENTRUM INNSBRUCK. Ein Leben ohne Brille & Co LASERZENTRUM INNSBRUCK Ein Leben ohne Brille & Co WERTER PATIENT! Ihren Wunsch nach einem Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen teilen sehr viele jährlich lassen sich über eine Million Menschen ihre Fehlsichtigkeit

Mehr

Vollständige prothetische Rehabilitation mit Sofortimplantaten

Vollständige prothetische Rehabilitation mit Sofortimplantaten Profesor Invitado Universidad Sevilla Dr. (H) Peter Borsay Vollständige prothetische Rehabilitation mit Sofortimplantaten Die Erwartungshaltung der Patienten an die Zahnmedizin wächst. Viele von ihnen

Mehr

Computergestützte Herstellung einer 14-gliedrigen, implantatgetragenen Brücke

Computergestützte Herstellung einer 14-gliedrigen, implantatgetragenen Brücke Computergestützte Herstellung einer 14-gliedrigen, implantatgetragenen Brücke ZTM Kay Amberg, ZA Knut Amberg Insbesondere in der Kronen- und Brückenprothetik haben sich CAD/CAM-gefertigte Versorgungen

Mehr

VORSTELLUNG DES BICON - SYSTEMS

VORSTELLUNG DES BICON - SYSTEMS VORSTELLUNG DES BICON - SYSTEMS DAS BICON DESIGN DE Das Design eines Implantats bestimmt seine klinischen Fähigkeiten DAS BICON-SYSTEM ist ein einzigartiges Implantatsystem, das internationalen Zahnärzten

Mehr

12.05.2011. Merke: Es gibt keine Substanz, die einen chemischen Verbund mit Schmelz oder Dentin eingeht!! All Copyrights by P.-A.

12.05.2011. Merke: Es gibt keine Substanz, die einen chemischen Verbund mit Schmelz oder Dentin eingeht!! All Copyrights by P.-A. Lernfeld 12 Prothetik 02 Kronen + Brücken Zahnersatz kann in 3 Gruppen eingeteilt werden: 1. Festsitzender Zahnersatz 2. herausnehmbarer Zahnersatz 3. kombinierter festsitzend-herausnehmbarer Zahnersatz

Mehr

Funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen

Funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen Funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen (GOZ-Pos. 8000-8100) FAL/FTL allgemein, GOZ-Pos. 8000 8100 Laborkosten im Zusammenhang mit FAL/FTL, GOZ-Pos. 8000-8100 Relationsbestimmung GOZ-Pos.

Mehr

Refraktive Erfolge mit torischen Linsen

Refraktive Erfolge mit torischen Linsen Refraktive Erfolge mit torischen Linsen Funktionelle Ergebnisse mit der Acrysof toric IQ BAYREUTH Torische Intraokularlinsen haben sich inzwischen zu einem Routineverfahren entwickelt, um astigmatische

Mehr

Die sanfte Kopfmodellation

Die sanfte Kopfmodellation Die sanfte Kopfmodellation Das Phänomen ist so alt wie die Menschheit selbst: Kopfdeformitäten. Schon vor 4.000 Jahren haben die Ägypter die Köpfe geformt. Auch Völker Afrikas und alte mittelamerikanische

Mehr

Fachbereich Chirurgie

Fachbereich Chirurgie Fachbereich Chirurgie KLINIK SEESCHAU AM BODENSEE Persönliche medizinische Betreuung Unsere Fachärztinnen und Fachärzte erfüllen als ausgewiesene Spezialisten höchste Ansprüche. In allen Bereichen können

Mehr

Neue Lebensqualität. Kronen, Brücken und Prothesen auf Zahnimplantaten. www.natuerlich-attraktiv.de

Neue Lebensqualität. Kronen, Brücken und Prothesen auf Zahnimplantaten. www.natuerlich-attraktiv.de Neue Lebensqualität mit Zahnimplantaten Kronen, Brücken und Prothesen auf Zahnimplantaten www.natuerlich-attraktiv.de inhalt Zahnimplantate 2 Was ist ein Zahnimplantat? 4 Welche Vorteile bieten Zahnimplantate?

Mehr

Sofort feste Zähne ein Konzept für zahnlose Patienten

Sofort feste Zähne ein Konzept für zahnlose Patienten Sofort feste Zähne ein Konzept für zahnlose Patienten Rehabilitation eines Oberkiefers nach dem All-on-4-Konzept Ein Beitrag von Dr. Dusan Vasiljevic, ZA Vladan Vasiljevic, Friedeburg Nach wie vor ist

Mehr

Implantatversorgung. F:\Die Zahnarztpraxis am Landratspark\Informationsmappe\aktuelles Wartezimmerbuch\Implantatversorgung.doc

Implantatversorgung. F:\Die Zahnarztpraxis am Landratspark\Informationsmappe\aktuelles Wartezimmerbuch\Implantatversorgung.doc Implantatversorgung Das Wort Implantation, welches sich von dem lateinischen "implantare" = einpflanzen ableitet, meint in zahnmedizinischer Hinsicht das Einbringen von chemisch stabilen, künstlichen Materialien

Mehr