Patientenverfügung - und ihre Bedeutung für alle Beteiligten

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Patientenverfügung - und ihre Bedeutung für alle Beteiligten"

Transkript

1 Patientenverfügung - und ihre Bedeutung für alle Beteiligten K. Memm

2 Patientenverfügung Was ist das? PatVerf.

3 Die Patientenverfügung Definition und Beispiel Für den Fall der eigenen Willensunfähigkeit (bspw. Bewusstlosigkeit) vorformulierte Erklärung, mit der der Patient eine medizinische Behandlung ablehnt oder ausdrücklich wünscht.

4 Konkret Verf. muss sich auf konkrete Behandlungssituationen und konkrete Behandlungsmaßnahmen beziehen Schriftlich abgefasst ( 1901a Abs.1 BGB), eigenhändig unterschrieben, sonst keine Handschriftlichkeit notwendig notarielle Beurkundung nicht nötig Erstellt zu Zeiten der Einwilligungsfähigkeit Bestätigung durch einen Zeugen und/ oder Bestätigung der Einsichts- und Urteilsfähigkeit durch den behandelnden Arzt/ Hausarzt Volljährigkeit

5 keine Reichweitenbegrenzung ( 1901a Abs. 3 BGB) Patverf. ist auch verbindlich, wenn sich der Patient nicht in einem Sterbeprozess befindet/ keine infauste Prognose besteht jederzeit formfrei widerruflich ( 1901a Abs.1 BGB) auch mündlich oder durch Gesten Verbindlichkeit ist nicht zeitlich begrenzt gilt bis zum Widerruf Aktualisierung ist nicht erforderlich aber sicher hilfreich Zeugen/ ärztliche Aufklärung nicht erforderlich aber hilfreich

6 Patientenverfügung Was ist das? PatVerf. Warum ist es wichtig?

7 Selbstbestimmung - Grundvoraussetzungen des ärztlichen Handelns - Jeder Mensch hat das Recht, über sein Leben selbst zu bestimmen.

8 Rechtliche Grundlagen des ärztlichen Handelns 3. Behandlung lege artis 2. Einwilligung Ggf. Ersetzung durch Bevollmächtigten, Betreuer oder Gericht 1. Indikation d.h. der berufliche Heilauftrag muss die vorgesehene Maßnahme umfassen und gebieten

9 Selbstbestimmung Patientenwille als Grundlage der ärztlichen Entscheidung In dubio pro vita Mutmaßlicher Wille Früher in einer Patientenverfügung erklärter Wille Aktuell erklärter Wille des aufgeklärten und einwilligungsfähigen Patienten

10 Patientenverfügung Für wen ist sie wichtig? Was ist das? Patient Arzt Betreuer/ Vorsorgebevollmächtigter Betreuungsrichter Transplantationsbeauftragter PatVerf. Warum ist es wichtig?

11 Vielen Dank! Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Landesärztekammer Thüringen Im Semmicht 33, Jena Arzt\Service\Patientenverfügung Frau Memm:

12 Leitfaden für Die ärztliche Praxis

13 Selbstbestimmung Wie entscheide ich richtig?

14 Selbstbestimmung Was tun, wenn der Patient nicht einwilligungsfähig ist?

Vortrag. Referent: Ass. Jur. Dipl. Betriebswirt (FH) Hermann- Josef Krämer. Mitarbeiter des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes

Vortrag. Referent: Ass. Jur. Dipl. Betriebswirt (FH) Hermann- Josef Krämer. Mitarbeiter des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes Vortrag Referent: Ass. Jur. Dipl. Betriebswirt (FH) Hermann- Josef Krämer Mitarbeiter des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes 1 Irrglaube: Vertretungsrecht Familienangehöriger Es gibt kein

Mehr

Das Verhältnis Arzt Patient

Das Verhältnis Arzt Patient Das Verhältnis Arzt Patient Die Grundlagen des Behandlungsverhältnisses zwischen Arzt und Patient, insbesondere die sich hieraus ergebenden gegenseitigen Rechte und Pflichten, sollten nicht nur Ihnen als

Mehr

Betreuung, Vorsorgevollmacht

Betreuung, Vorsorgevollmacht 1 Betreuung, Vorsorgevollmacht I. Anordnung einer Betreuung 1. Gesetzliche Regelung a) Die Betreuung hat die Vormundschaft abgelöst. Eine Person erhält einen Betreuer, falls sie aufgrund einer psychischen

Mehr

Die Vollmacht gilt erst, wenn der Bevollmächtigte durch ein fachärztliches Zeugnis

Die Vollmacht gilt erst, wenn der Bevollmächtigte durch ein fachärztliches Zeugnis Generalvollmacht Vertretungsmacht in jeglicher Hinsicht betreffend sämtlicher Vermögenswerte Problem: Vertrauensmissbrauch, eigene Interessen Vorteil: Aufgaben mehrerer Verfügungen sind erfüllt Vorsicht:

Mehr

Die Last mit der Beweislast - Patientenrechtegesetz. Problemstellungen vor PatRG. Gesetzgeberische Ziele

Die Last mit der Beweislast - Patientenrechtegesetz. Problemstellungen vor PatRG. Gesetzgeberische Ziele Die Last mit der Beweislast - Patientenrechtegesetz Deutscher Pflegetag Berlin 25. Januar 2014 Rechtsanwalt Stephan Kreuels Münster 2 Problemstellungen vor PatRG Patientenrechte in einer Vielzahl von Vorschriften

Mehr

14. Fachtagung Leben und Sterben des Hessischen Sozialministeriums

14. Fachtagung Leben und Sterben des Hessischen Sozialministeriums Prof. Dr. Gunnar Duttge Die Wünsche des Menschen am Lebensende aus juristischer Sicht 14. Fachtagung Leben und Sterben des Hessischen Sozialministeriums 16.11.2011 Fall (Ethik in der Medizin 2010, 341

Mehr

Patientenverfügung. Steuerkanzlei Burgund-Schürmann & Pandur. 4. Juni 2014. Bochum. Ulrich Kampa

Patientenverfügung. Steuerkanzlei Burgund-Schürmann & Pandur. 4. Juni 2014. Bochum. Ulrich Kampa Patientenverfügung Steuerkanzlei Burgund-Schürmann & Pandur 4. Juni 2014 Bochum Ulrich Kampa Evangelisches Krankenhaus Hattingen Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Akademisches Lehrkrankenhaus der

Mehr

Welche Aufgabe hat das Betreuungsgericht

Welche Aufgabe hat das Betreuungsgericht Welche Aufgabe hat das Betreuungsgericht Wie sind Vorsorgevollmachten und en in Akutsituationen zu beachten Die Grundprinzipien der Die Grundprinzipien der 1901 a BGB:! (1) Hat ein einwilligungsfähiger/

Mehr

Therapiezieländerung und Sterbehilfe

Therapiezieländerung und Sterbehilfe Fortbildung für Ärzte Therapiezieländerung und Sterbehilfe Schwäbisch Gmünd, den 17. Juni 2009 Rechtsanwalt Dr. Hinner Schütze www.bongen.de Rechtsnormen Grundgesetz Zivilrecht: BGB / FGG: Schadensersatz

Mehr

Empfehlungen zum Umgang mit Patientenverfügungen bei Demenz

Empfehlungen zum Umgang mit Patientenverfügungen bei Demenz Empfehlungen zum Umgang mit Patientenverfügungen bei Demenz Um das Selbstbestimmungsrecht zu stärken, hat der Deutsche Bundestag im Jahre 2009 die Wirksamkeit und Reichweite von Patientenverfügungen erstmals

Mehr

Informationen zur Patientenverfügung

Informationen zur Patientenverfügung Wer zu spät vorsorgt, den bestraft das Leben Informationen zur Patientenverfügung Michael Rux Mai 2011 1 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Da du jünger warst, gürtetest du dich selbst und wandeltest, wohin

Mehr

Empfehlungen zur Terminologie medizinischer Entscheidungen am Lebensende

Empfehlungen zur Terminologie medizinischer Entscheidungen am Lebensende Empfehlungen zur Terminologie medizinischer Entscheidungen am Lebensende 27. Juni 2011 Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt 1 Inhaltsverzeichnis 1. Präambel... 3 2. Ethische Prinzipien... 4 2.1 Schutz

Mehr

VORTRAG Dr. Isabella Eberl Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung

VORTRAG Dr. Isabella Eberl Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung VORTRAG Dr. Isabella Eberl Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung Finanzielle Vorsorge für das Alter Ihre Bank hilft Ihnen, wirtschaftlich und finanziell für Ihr Alter vorzusorgen. Ihre Bank

Mehr

Das neue Patientenverfügungsgesetz (3. Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts)

Das neue Patientenverfügungsgesetz (3. Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts) Das neue Patientenverfügungsgesetz (3. Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts) Christina Manthey Fachanwältin für Sozialrecht Fachanwältin für Medizinrecht Moritzburger Weg 71, 01109 Dresden Tel.: 0351/

Mehr

A. Einführung 1. IV. Folgen des medizinischen Fortschritts 5. VII. Gang der Untersuchung und Zielsetzung der Arbeit 10. B. Das Patiententestament 11

A. Einführung 1. IV. Folgen des medizinischen Fortschritts 5. VII. Gang der Untersuchung und Zielsetzung der Arbeit 10. B. Das Patiententestament 11 IX Inhaltsverzeichnis A. Einführung 1 I. Veränderungen in der Beziehung zwischen Arzt und Patient 1 II. Aufklärung des Patienten als Einwilligungsvoraussetzung 2 III. Aufklärung und Einwilligung bei einwilligungsunfähigen

Mehr

Patientenverfügungen

Patientenverfügungen R e c h t s a n w a l t s k a n z l e i L i k a r, P e s t a l o z z i s t r a ß e 1 / I I, A - 8 0 1 0 G r a z T e l. + 4 3 ( 0 ) 3 1 6 8 2 3 7 2 3 F a x + 4 3 ( 0 ) 3 1 6 8 2 3 7 2 3-1 3 o f f i c e

Mehr

Es gibt jedoch Fälle, in denen dieses Selbstbestimmungsrecht an Grenzen stößt.

Es gibt jedoch Fälle, in denen dieses Selbstbestimmungsrecht an Grenzen stößt. Das wichtigste Patientenrecht in Österreich ist das Selbstbestimmungsrecht eines jeden Patienten. Jeder Patient hat das Recht für sich selbst zu bestimmen, ob seine Erkrankung medizinisch behandelt werden

Mehr

Die Erbrechtsreform/ Die neue Patientenverfügung

Die Erbrechtsreform/ Die neue Patientenverfügung Die Erbrechtsreform/ Die neue Patientenverfügung I. Die Erbrechtsreform Der erbrechtliche Teil des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) wurde umfangreich reformiert. Im Folgenden soll ein Überblick über die

Mehr

Digitale Dokumentation und Patientenaufklärung

Digitale Dokumentation und Patientenaufklärung Digitale Dokumentation und Patientenaufklärung MHH EDV-Anwendungen im Hannover, 22.11.2006 Rechtsanwalt Dr. A. Wienke Wienke & Becker - Köln Überblick Grundlagen der Behandlungsdokumentation Grundlagen

Mehr

Patientenverfügung. von Anna Mustermann geboren am 01.01.1900. Freiburger Patientenverfügung. - Praxisstempel -

Patientenverfügung. von Anna Mustermann geboren am 01.01.1900. Freiburger Patientenverfügung. - Praxisstempel - Patientenverfügung von Anna Mustermann geboren am 01.01.1900 Freiburger Patientenverfügung - Praxisstempel - Patientenverfügung Ich, Anna Mustermann, geboren am 01.01.1900, wohnhaft in Musterstr. 1, 10000

Mehr

Patienteninformation zur Studie

Patienteninformation zur Studie Patienteninformation zur Studie Rituximab-Gemcitabin/Oxaliplatin-Therapie bei indolenten Lymphomen Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Sie wurden darüber aufgeklärt, dass Sie an einem niedrig

Mehr

Die Arten der Vorausverfügungen:

Die Arten der Vorausverfügungen: 1 Die Arten der Vorausverfügungen: Die Vorausverfügungen : Artikel 1 und 2 GG begründen die Würde, die allgemeine Entscheidungsfreiheit und das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit eines jeden

Mehr

Patientenanwaltschaft KärntenK Dr. med. Erwin Kalbhenn

Patientenanwaltschaft KärntenK Dr. med. Erwin Kalbhenn Patientenanwaltschaft KärntenK Dr. med. Erwin Kalbhenn St. Veiter Straße e 47, 9020 Klagenfurt Tel: 0463/57230 E-mail: patientenanwalt@ktn.gv.at www.patientenanwalt-kaernten.at Patientenautonomie Vom Salus

Mehr

Kommunaler Betreuungs- Verein Mannheim e.v.

Kommunaler Betreuungs- Verein Mannheim e.v. Kommunaler Betreuungs- Verein Mannheim e.v. Betreuungsrecht und die Vorsorgemöglichkeiten Michael Kühn Wann und weshalb benötigt man einen Betreuer (gesetzlichen Vertreter)? wenn ein psychische Krankheit

Mehr

Demenz und Selbstbestimmung geht das? 15.04.2015 Putz - Sessel - Steldinger / Medizinrecht Ludwig-Maximilians-Universität München

Demenz und Selbstbestimmung geht das? 15.04.2015 Putz - Sessel - Steldinger / Medizinrecht Ludwig-Maximilians-Universität München Putz - Sessel - Steldinger Rechtsanwälte Medizinrechtliche Sozietät München Wolfgang Putz Rechtsanwalt Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians- Universität München Demenz und Selbstbestimmung geht das?

Mehr

Ethische u. rechtliche Grundlagen der Notfallmedizin

Ethische u. rechtliche Grundlagen der Notfallmedizin Ethische u. rechtliche Grundlagen der Notfallmedizin Prof. Dr. med. Dr. jur. Hans-Jürgen Kaatsch Institut für Rechtsmedizin UKSH I. Recht und Ethik Das Recht garantiert immer ein ethisches Minimum Darüber

Mehr

Muster. Ort, Datum Unterschrift Patientin / Patient / Betreuungsperson Ort, Datum Stempel / Unterschrift des Klinikmitarbeiters

Muster. Ort, Datum Unterschrift Patientin / Patient / Betreuungsperson Ort, Datum Stempel / Unterschrift des Klinikmitarbeiters Einwilligungserklärung zur Teilnahme am Deutschen Aortenklappenregister Exemplar für die Registerstelle - Seite 1 Exemplar für die Registerstelle Kanzlerstraße 4 40472 Düsseldorf RegisterID 201601301 Ich

Mehr

Informationen zum Eintragungsverfahren für Privatpersonen (P)

Informationen zum Eintragungsverfahren für Privatpersonen (P) Informationen zum Eintragungsverfahren für Privatpersonen (P) Die Bundesnotarkammer führt gemäß 78a bis 78c der Bundesnotarordnung das Zentrale Vorsorgeregister. Es dient der schnellen und zuverlässigen

Mehr

Informationen zum Eintragungsverfahren für Privatpersonen (P)

Informationen zum Eintragungsverfahren für Privatpersonen (P) Informationen zum Eintragungsverfahren für Privatpersonen (P) Die Bundesnotarkammer führt gemäß 78a bis 78c der Bundesnotarordnung das Zentrale Vorsorgeregister. Es dient der schnellen und zuverlässigen

Mehr

Vorsorge: Heute schon an morgen Denken!

Vorsorge: Heute schon an morgen Denken! Vorsorge: Heute schon an morgen Denken! Referat im Rahmen der Mitgliederversammlung Haus & Grund Vortrag von Rechtsanwalt und Notar Martin Mücke Gliederung 1. Warum Vorsorge? Warum so früh wie möglich?

Mehr

Handlungsleitfaden. Arbeitsgemeinschaft kommunaler Groß-Krankenhäuser Arbeitskreis Informationstechnologie

Handlungsleitfaden. Arbeitsgemeinschaft kommunaler Groß-Krankenhäuser Arbeitskreis Informationstechnologie Handlungsleitfaden zur Handhabung von Einwilligungen zur Datenverarbeitung, der Durchführung, Dokumentation und Archivierung der Behandlungsaufklärung und dem Recht der Patienten auf Abschriften unter

Mehr

Die letzten Dinge? Der Tod muss die unbeeinflußteste aller Wählbarkeiten sein (Hans Jonas) Rechtsanwälte Schott-Lemmer und Lemmer

Die letzten Dinge? Der Tod muss die unbeeinflußteste aller Wählbarkeiten sein (Hans Jonas) Rechtsanwälte Schott-Lemmer und Lemmer Die letzten Dinge? Der Tod muss die unbeeinflußteste aller Wählbarkeiten sein (Hans Jonas) Jörg Lemmer, Rechtsanwalt Ablauf Einleitung Erbfolgeregelung (ges. Erbfolge / Testament / Erbvertrag) Problemkreis

Mehr

Grundsätze für die Begleitung von Sterbenden

Grundsätze für die Begleitung von Sterbenden diakonisch-ethische Positionen Grundsätze für die Begleitung von Sterbenden in den Krankenhäusern der Stiftung kreuznacher diakonie [ 1 ] Grundsätze für die Begleitung von Sterbenden in den Krankenhäusern

Mehr

Das neue Betreuungsrecht und die Indikationslage

Das neue Betreuungsrecht und die Indikationslage Das neue Betreuungsrecht und die Indikationslage Dr. Rothe, M.L.E. Dr. H. Rothe, M.L.E. (Stockholm) Rechtsanwalt FA für Medizinrecht Mediator (DAA) Dozent für Recht und Ethik Autor im C.F.Müller, Behr`s,

Mehr

www.hamburg.de/betreuungsrecht

www.hamburg.de/betreuungsrecht www.hamburg.de/betreuungsrecht Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, niemand von uns möchte in eine Situation kommen, in der er alltägliche oder sogar lebenswichtige Entscheidungen nicht mehr selbst treffen

Mehr

Arztrecht - der juristische Notfallkoffer

Arztrecht - der juristische Notfallkoffer Arztrecht - der juristische Notfallkoffer Das Selbstbestimmungsrecht des Patienten Recht auf körperliche Unversehrtheit Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (unter Beachtung der Rechte Dritter)

Mehr

Der Ehename hat im deutschen Recht mit unverändertem Standort 1355 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) eine wechselhafte Geschichte erfahren:

Der Ehename hat im deutschen Recht mit unverändertem Standort 1355 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) eine wechselhafte Geschichte erfahren: Vorwort zur Namensführung in der Ehe Der Ehename hat im deutschen Recht mit unverändertem Standort 1355 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) eine wechselhafte Geschichte erfahren: Vor dem 1.7.1958 erhielt die

Mehr

Der mutmaßliche Wille

Der mutmaßliche Wille 1 Der mutmaßliche Wille Patientenverfügung von Menschen mit geistiger Behinderung Juristische Aspekte Nordische Hospiz- und Palliativtage 17. 19. Mai 2012, Oeversee, Akademie Sankelmark 2 Dr. Klaus Kossen

Mehr

Landratsamt Ortenaukreis

Landratsamt Ortenaukreis Landratsamt Ortenaukreis - Betreuungsbehörde - VORSORGEVOLLMACHT BETREUUNGSVERFÜGUNG Informationen und Vordrucke Anschrift: Landratsamt Ortenaukreis Betreuungsbehörde Badstraße 20 77652 Offenburg Ansprechpartner:

Mehr

Patientenrechte - Ärztepflichten Informiert und gestärkt zum Arzt / ins Krankenhaus?

Patientenrechte - Ärztepflichten Informiert und gestärkt zum Arzt / ins Krankenhaus? Informiert und gestärkt zum Arzt / ins Krankenhaus? Petrit Beqiri, Patientenberater Beratungsstelle München für Oberbayern ! Finanziert vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen UPD: Gesetzliche Grundlage!

Mehr

Das neue Patientenverfügungs-Gesetz

Das neue Patientenverfügungs-Gesetz Univ.-Prof. Dr. Michael Memmer, Wien: Das neue Patientenverfügungs-Gesetz Dieser Beitrag beruht auf einem in der Generalversammlung der Österreichischen Wachkoma-Gesellschaft am 29. März 2006 gehaltenen

Mehr

Über Patientenwillen, Vorsorgevollmacht, Palliativversorgung und Sterbehilfe

Über Patientenwillen, Vorsorgevollmacht, Palliativversorgung und Sterbehilfe Über Patientenwillen, Vorsorgevollmacht, Palliativversorgung und Sterbehilfe Rechtliche Fragen am Lebensende Rechtsanwältin Gabriela Lünsmann Fachanwältin für Familienrecht Überblick Sterben im Recht Patientenautonomie

Mehr

WEIMER I BORK. Rechtsanwälte Fachanwälte

WEIMER I BORK. Rechtsanwälte Fachanwälte WEIMER I BORK Rechtsanwälte Fachanwälte 1 Die Patientenverfügung Selbstbestimmung oder Zwangsfürsorge am Lebensende? Dr. Tobias Weimer, M.A. Sterbehilfe? Behandlungsabbruch?! Patientenwünsche Ärzte, Pflege

Mehr

60 Plus Aktuell Informationen für Menschen in den besten Jahren Ausgabe Februar 2008

60 Plus Aktuell Informationen für Menschen in den besten Jahren Ausgabe Februar 2008 60 Plus Aktuell Informationen für Menschen in den besten Jahren Ausgabe Februar 2008 Patientenverfügung selbst entscheiden bei Krankheit und Pflege Seit 1. Juni 2006 gilt das Bundesgesetz zur Regelung

Mehr

Erklärung zur Teilnahme an der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal

Erklärung zur Teilnahme an der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal , und Adresse des Versicherten Erklärung zur Teilnahme an der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal Exemplar für Gesundes Kinzigtal Tel.-Nr. privat (für etwaige Rückfragen oder Terminerinnerungen,

Mehr

Aufklärung über die Krebsdiagnose: Zwischen Empathie und Strafrecht. Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Knauer

Aufklärung über die Krebsdiagnose: Zwischen Empathie und Strafrecht. Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Knauer Aufklärung über die Krebsdiagnose: Zwischen Empathie und Strafrecht Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Knauer 2. Traunsteiner Krebskongress 17.04./ 18.04.2015 Arzt und (Straf-)Rechtsanwalt und Gemeinsamkeiten

Mehr

Eine Vollmacht, die jeder braucht.

Eine Vollmacht, die jeder braucht. Eine Vollmacht, die jeder braucht. Ob Krankheit oder Unfall oft kann man im Ernstfall die eigenen Dinge nicht mehr regeln. Aber soll dann ein Fremder bestimmen statt der Partner oder die Kinder? Das passiert

Mehr

Patientenverfügung. Leiden Krankheit Sterben Wie bestimme ich, was medizinisch unternommen werden soll, wenn ich entscheidungsunfähig bin?

Patientenverfügung. Leiden Krankheit Sterben Wie bestimme ich, was medizinisch unternommen werden soll, wenn ich entscheidungsunfähig bin? Patientenverfügung Leiden Krankheit Sterben Wie bestimme ich, was medizinisch unternommen werden soll, wenn ich entscheidungsunfähig bin? Patientenverfügung Leiden Krankheit Sterben Wie bestimme ich, was

Mehr

Erste Bestandsaufnahme nach Einführung des Patientenrechtegesetz

Erste Bestandsaufnahme nach Einführung des Patientenrechtegesetz 1 Aufklärung und Haftung Erste Bestandsaufnahme nach Einführung des Patientenrechtegesetz Risikomanagement Aktueller Stand 2014 Medizinische Hochschule Hannover 25.09.2014 Rechtsanwalt Dr. Albrecht Wienke

Mehr

Arzthaftungsrecht. Die Aufklärung des Patienten aus juristischer Sicht (mit Beispielen) 40. Jahreskongress der DGTI 18.09.2007

Arzthaftungsrecht. Die Aufklärung des Patienten aus juristischer Sicht (mit Beispielen) 40. Jahreskongress der DGTI 18.09.2007 Arzthaftungsrecht Die Aufklärung des Patienten aus juristischer Sicht (mit Beispielen) 40. Jahreskongress der DGTI 18.09.2007 Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Frank Wahner Königstr. 34 30175 Hannover

Mehr

Patientenaufklärung kompakt und aktuell

Patientenaufklärung kompakt und aktuell 1 Patientenaufklärung kompakt und aktuell Patientenaufklärung: Neue Regeln Neue Risiken? Medizinische Hochschule Hannover 25.09.2012 Rechtsanwalt Dr. Albrecht Wienke Fachanwalt für Medizinrecht 2 Rechtsdogmatischer

Mehr

hierzu gehören auch...

hierzu gehören auch... Die Aufklärung des Patienten vor Behandlungsmaßnahmen Dr. jur. Axel Hausch stv. Bereichsleiter Haftpflicht Kommunal der Württembergischen Gemeindeversicherung (WGV Innerbetriebliche Fortbildungsveranstaltung

Mehr

Informationsblatt Nr. 10 Notariat Maulbronn Notar Walter Strobel Klosterhof 22 75433 Maulbronn Tel. 07043 2356 Fax 07043 40042

Informationsblatt Nr. 10 Notariat Maulbronn Notar Walter Strobel Klosterhof 22 75433 Maulbronn Tel. 07043 2356 Fax 07043 40042 Informationsblatt Nr. 10 Notariat Maulbronn Notar Walter Strobel Klosterhof 22 75433 Maulbronn Tel. 07043 2356 Fax 07043 40042 Gesellschaften und Unternehmensrecht Die BGB-Gesellschaft (GdbR) Die BGB-Gesellschaft,

Mehr

Name/Vorname: geboren am: Geburtsname: Geburtsort: Anschrift/Tel.: Name/Vorname: geboren am: Geburtsname: Geburtsort: Anschrift/Tel.

Name/Vorname: geboren am: Geburtsname: Geburtsort: Anschrift/Tel.: Name/Vorname: geboren am: Geburtsname: Geburtsort: Anschrift/Tel. Vollmacht Hiermit bevollmächtige Ich (Vollmachtgeber): Anschrift/Tel.: nachfolgend genannte Person/en (Vollmachtnehmer): Anschrift/Tel.: Anschrift/Tel.: mich in nachfolgend genannten Angelegenheiten zu

Mehr

Worüber Eltern und Kinder klagen

Worüber Eltern und Kinder klagen Worüber Eltern und Kinder klagen Die Erfahrungen der Patientenanwaltschaft aus vielen Kontakten mit Eltern und Kindern 6. Jahrestagung für Politische Kindermedizin 19. - 20. Oktober 2012, Klagenfurt Mag.

Mehr

Vorblatt Problem Ziel des Vorhabens Inhalt Alternative Finanzielle Auswirkungen Auswirkungen auf die Beschäftigung und den Wirtschaftsstandort

Vorblatt Problem Ziel des Vorhabens Inhalt Alternative Finanzielle Auswirkungen Auswirkungen auf die Beschäftigung und den Wirtschaftsstandort Problem Vorblatt In der medizinischen und rechtlichen Praxis werden häufig Patientenverfügungen errichtet. Obwohl das Recht des Patienten, seinen Willen zu bestimmten Behandlungen vorweg zu deklarieren,

Mehr

Aufklärung über die Behandlung

Aufklärung über die Behandlung sollte Sie bei geplanten Operationen schon am Tag der Terminvereinbarung aufklären, mindestens aber einen Tag vorher. Sie müssen voll einsichts- und einwilligungsfähig sein. Erfolgt die Aufklärung erst

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorsorgevollmacht

Inhaltsverzeichnis. Vorsorgevollmacht Inhaltsverzeichnis Vorsorgevollmacht... 1... 1 Vorteile... 1 Nachteile... 2 Form der Vorsorgevollmacht... 2 Kosten der notariellen Vorsorgevollmacht... 2 Anforderungen an den Vollmachtgeber... 2 Anforderungen

Mehr

Fakten zur Patientenverfügung

Fakten zur Patientenverfügung Aktuelle forsa-umfrage Oktober 2003 Vorsorge auf dem Prüfstand Fakten zur Patientenverfügung 1. Knapp die Hälfte der Bundesbürger (47 %) weiß nach eigenen Angaben nicht, was eine Patientenverfügung ist.

Mehr

Patientenverfügung. NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft www.patientenanwalt.com

Patientenverfügung. NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft www.patientenanwalt.com Patientenverfügung g Salus aegroti suprema lex! Voluntas aegroti suprema lex! Die Legitimation ärztlichen Handelns kommt nur vom Patienten und nicht von der Krankheit. Einige i klargestellte ll Punkte

Mehr

Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der ärztlichen Praxis

Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der ärztlichen Praxis BUNDESÄRZTEKAMMER Bekanntmachungen Empfehlungen der Bundesärztekammer und der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der ärztlichen Praxis

Mehr

Amtsgericht - Betreuungsabteilung -

Amtsgericht - Betreuungsabteilung - Amtsgericht - Betreuungsabteilung - Ort und Tag: Anregung / Antrag zur Einrichtung einer rechtlichen Betreuung Für die Anregung bzw. den Antrag zur Einrichtung einer rechtlichen Betreuung ist die Betreuungsabteilung

Mehr

VORSORGE IST BESSER ALS NACHSORGE

VORSORGE IST BESSER ALS NACHSORGE VORSORGE IST BESSER ALS NACHSORGE Dr. Andreas Staufer Daniel Hülsmeyer Grundregel für Formulare! Individuell, praktikabel und umsetzbar. Wer setzt die Verfügung um? Wer kümmert sich um Angehörige? Wer

Mehr

Vortrag Thema: A. Vorsorgevollmacht. B. Patientenverfügung. C.Betreuungsverfügung

Vortrag Thema: A. Vorsorgevollmacht. B. Patientenverfügung. C.Betreuungsverfügung Vortrag Thema: A. Vorsorgevollmacht B. Patientenverfügung C.Betreuungsverfügung A. Vorbemerkung Thema des heutigen Nachmittags: Was passiert, wenn ich eines Tages nicht mehr in der Lage bin (z. B. aufgrund

Mehr

Vollmacht und Betreuungsverfügung

Vollmacht und Betreuungsverfügung Treffen Sie Vorsorge für Krankheit, Behinderung und Alter Informationen zur Vollmacht und Betreuungsverfügung erhalten Sie von: Kommunaler Betreuungsverein Mannheim e.v. K 1, 7-13, 68159 Mannheim Herr

Mehr

Qualität und Transparenz aus Patientensicht

Qualität und Transparenz aus Patientensicht Verbraucherzentrale Hamburg e.v. Abteilung Gesundheit und Patientenschutz Kirchenallee 22 20099 Hamburg Tel. (040) 24832-0 Fax -290 info@vzhh.de www.vzhh.de Patientenberatung: Tel. (040) 24832-230 patientenschutz@vzhh.de

Mehr

Wenn ich meinen Willen nicht mehr selbst äußern kann...

Wenn ich meinen Willen nicht mehr selbst äußern kann... Wenn ich meinen Willen nicht mehr selbst äußern kann... Leitfaden für : Vorsorgevollmacht Patientenverfügung Betreuungsverfügung Totenfürsorge Organspendeausweis Bestattungsvorsorge Testament Vorwort Im

Mehr

Patienten- und Betreuungsverfügung, Vollmachten, Testament. Keiner kennt die Zukunft! Vorsorge, soweit solche möglich ist, kann nur Nutzen bringen!

Patienten- und Betreuungsverfügung, Vollmachten, Testament. Keiner kennt die Zukunft! Vorsorge, soweit solche möglich ist, kann nur Nutzen bringen! Teil 1 Patienten- und Betreuungsverfügung, Vollmachten, Testament Keiner kennt die Zukunft! Vorsorge, soweit solche möglich ist, kann nur Nutzen bringen! 1.1 Was unterscheidet Vollmacht, Patienten- und

Mehr

Abschlussarbeit. ÖÄK Diplomlehrgang Geriatrie. Prof. Dr. Franz Böhmer Prim. Univ. Prof. Dr. Monika Lechleitner. Wissenschaftliche Leitung:

Abschlussarbeit. ÖÄK Diplomlehrgang Geriatrie. Prof. Dr. Franz Böhmer Prim. Univ. Prof. Dr. Monika Lechleitner. Wissenschaftliche Leitung: Abschlussarbeit ÖÄK Diplomlehrgang Geriatrie Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Franz Böhmer Prim. Univ. Prof. Dr. Monika Lechleitner Rückfragen: österreichische akademie der ärzte Weihburggasse 2/5

Mehr

BETRIEBSUNTERBRECHUNG - SCHADENANZEIGE

BETRIEBSUNTERBRECHUNG - SCHADENANZEIGE HINWEIS: Bitte füllen Sie dieses Formular vollständig aus und legen Sie es bei Betriebsunterbrechung durch Krankheit/Unfall Ihrem behandelnden Arzt vor. Senden Sie bitte das vollständig ausgefüllte und

Mehr

ELTERNINFORMATION Beobachtungsstudie bei Patienten mit T-Zell Immundefekt (profound combined immunodeficiency : P-CID) Studienkurztitel: P-CID

ELTERNINFORMATION Beobachtungsstudie bei Patienten mit T-Zell Immundefekt (profound combined immunodeficiency : P-CID) Studienkurztitel: P-CID Platzhalter Patientenetikett Stempel oder Briefkopf der Abteilung Sehr geehrte Eltern, ELTERNINFORMATION Beobachtungsstudie bei Patienten mit T-Zell Immundefekt (profound combined immunodeficiency : P-CID)

Mehr

Bewerbung. Datum/Unterschrift. 16515 Oranienburg. Hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen für eine Einstellung in den Vorbereitungsdienst zum

Bewerbung. Datum/Unterschrift. 16515 Oranienburg. Hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen für eine Einstellung in den Vorbereitungsdienst zum Name: Vorname(n): PLZ/Ort/Straße/Nr.: E-Mail - Adresse: Telefonnummer: Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg Personal/Auswahl Bernauer Str. 146 16515 Oranienburg Bewerbung Hiermit bewerbe ich

Mehr

Hinweis zur Ergänzung im Fall schwerer Erkrankung. Anpassung der PATIENTENVERFÜGUNG für den Fall schwerer Krankheit

Hinweis zur Ergänzung im Fall schwerer Erkrankung. Anpassung der PATIENTENVERFÜGUNG für den Fall schwerer Krankheit 40 Hinweis zur Ergänzung im Fall schwerer Erkrankung Liegt bereits eine schwere Erkrankung vor, bedarf es einer hieran angepassten Patientenverfügung. Diese kann nur in engem Zusammenwirken mit dem behandelnden

Mehr

Patientenverfügung mit Organspendeausweis. denkbar oder widersprüchlich? D.Dörr, DIVI 2013 Leipzig 05.12.13

Patientenverfügung mit Organspendeausweis. denkbar oder widersprüchlich? D.Dörr, DIVI 2013 Leipzig 05.12.13 Patientenverfügung mit Organspendeausweis denkbar oder widersprüchlich? Organspende Das war ein katastrophaler Ausbau von Ersatzteilen...Es ging bei der Patientin um ein Leber-Herz-Paket. Schon in der

Mehr

wägelwiesen Erwachsenenschutzrecht Ein Leitfaden wohnen leben pflegen

wägelwiesen Erwachsenenschutzrecht Ein Leitfaden wohnen leben pflegen wägelwiesen Erwachsenenschutzrecht Ein Leitfaden wohnen leben pflegen Quellenangaben ZGB, Änderung vom 19. Dezember 2008 Curaviva Schweiz; Erwachsenenschutzrecht, Informationen zum Vorsorgeauftrag und

Mehr

1. Wie ich mein eigenes Leben und Sterben sehe

1. Wie ich mein eigenes Leben und Sterben sehe Herausgegeben von: GGG Voluntas, Medizinische Gesellschaft Basel, Universitätsspital Basel Name, Vorname: Geburtsdatum: Aktuelle Adresse Strasse, PLZ, Ort: 1. Wie ich mein eigenes Leben und Sterben sehe

Mehr

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung Lebenseinstellung, Wertevorstellungen, Religiöse Anschauung Verantwortung Pflicht zu leben? Grenzen ärztlichen Handelns Menschenwürde Vier

Mehr

Notfallmappe Persönliche Daten und Dokumente. Im Notfall. Diese Mappe gehört IHR LOGO1

Notfallmappe Persönliche Daten und Dokumente. Im Notfall. Diese Mappe gehört IHR LOGO1 Notfallmappe Persönliche Daten und Dokumente 112 Im Notfall Diese Mappe gehört IHR LOGO1 Krankenversicherung Pflegekasse Krankenversicherung Pflegekasse Name der Versicherung Name der Versicherung Sitz

Mehr

Bankvollmacht Vorsorgevollmacht Betreuungsverfügung

Bankvollmacht Vorsorgevollmacht Betreuungsverfügung Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht Annemarie Gaugel Bankvollmacht Vorsorgevollmacht Betreuungsverfügung Vorsorge für Unfall, Krankheit, Alter und Tod Bankvollmacht Durch eine Bankvollmacht

Mehr

Weiterbildung. Ärztliche Haftung

Weiterbildung. Ärztliche Haftung www.dahasterecht.de Weiterbildung Ärztliche Haftung Ausgangspunkt Ärztlicher Behandlungsvertrag = Dienstvertrag i.s. der 611ff Durch den Dienstvertrag wird derjenige, welcher Dienste zusagt, zur Leistung

Mehr

Herzinfarkt, Schlaganfall, Verkehrsunfall. Wie aus dem Nichts geraten Sie oder Ihre Angehörigen

Herzinfarkt, Schlaganfall, Verkehrsunfall. Wie aus dem Nichts geraten Sie oder Ihre Angehörigen g g g g Vorsorge verstehen In diesem Kapitel Was eine Patientenverfügung ist Welche Fragen im Unglücksfall auftauchen Was alles geregelt werden muss Wie man seinen Angehörigen hilft 1 Herzinfarkt, Schlaganfall,

Mehr

AWMF Tagung am 26./27.04.2013 in Würzburg

AWMF Tagung am 26./27.04.2013 in Würzburg AWMF Tagung am 26./27.04.2013 in Würzburg Fall: Haftung eines Pathologen bei Verwechslung einer Gewebeprobe mit der Konsequenz zweier unnötiger operativer Eingriffe im Hinblick auf ein unterstelltes Mamarkarzinom

Mehr

Rechtsanwalt Dr. Arnim Eberz. DÄGfA Bad Nauheim 31.05.2011. Akupunktur und Recht

Rechtsanwalt Dr. Arnim Eberz. DÄGfA Bad Nauheim 31.05.2011. Akupunktur und Recht DÄGfA Bad Nauheim 31.05.2011 Akupunktur und Recht 1 Aufklärung/Haftung 2 Der ärztliche Heileingriff Jeder ärztliche Heileingriff, auch die Akupunktur, stellt aus juristischer Sicht eine Körperverletzung

Mehr

Newsletter Nr. 4/2013 - Medizinrecht. I. Die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (K)eine Option für Ärzte?!

Newsletter Nr. 4/2013 - Medizinrecht. I. Die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (K)eine Option für Ärzte?! Newsletter Nr. 4/2013 - Medizinrecht Inhalt I. Die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (K)eine Option für Ärzte?!... 1 II. Beratung vor Regress im Rahmen der Richtgrößenprüfung...

Mehr

Rechtliche Vorsorge: Was passiert, wenn etwas passiert?

Rechtliche Vorsorge: Was passiert, wenn etwas passiert? Rechtliche Vorsorge: Was passiert, wenn etwas passiert? Patientenverfügung Betreuungsverfügung Vorsorgevollmacht Manchmal kann es ganz schnell gehen! Ein Unfall oder eine schwere Erkrankung kann jeden

Mehr

Tattoos, Piercings, Schönheitsoperationen

Tattoos, Piercings, Schönheitsoperationen Lysann Hennig Tattoos, Piercings, Schönheitsoperationen Zur rechtlichen Problematik nicht indizierter Eingriffe bei Minderjährigen Inhaltsverzeichnis 9 Inhaltsverzeichnis I. Anliegen und Gang der Untersuchung.......................

Mehr

Drittes Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts (Patientenverfügungsgesetz), BGBl. I, 2009, 2586. 2

Drittes Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts (Patientenverfügungsgesetz), BGBl. I, 2009, 2586. 2 1 Prof. Dr. Heinz Holzhauer, Münster: Patientenverfügungsrecht Das neue deutsche 1. Der grundlegende Meinungsgegensatz und der gemeinsame Boden Seit dem 1. September 2009 hat die Patientenverfügung in

Mehr

Neues Gesetz zur Patientenverfügung

Neues Gesetz zur Patientenverfügung Neues Gesetz zur Patientenverfügung Der Nationalrat hat ein Patientenverfügungsgesetz beschlossen, welches am 1.6.2006 in Kraft getreten ist. Das Patientenverfügungsgesetz richtet sich sowohl an jene Ärzte,

Mehr

Der Arzt im Spannungsfeld von wünschenswert - machbar - sinnvoll.

Der Arzt im Spannungsfeld von wünschenswert - machbar - sinnvoll. Der Arzt im Spannungsfeld von wünschenswert - machbar - sinnvoll. Prim. Univ.-Doz. Dr. Günther Weber Grundlegende Fragen zum Thema Ethik Woran würden Sie festmachen, dass Sie im Ordinations/Klinikalltag

Mehr

Vorsorgemappe - Hilfe für den Notfall. Seite Persönliche Daten, Hausschlüssel, Wohnung... 4. Angehörige... 5. Ärzte, Krankenkasse.

Vorsorgemappe - Hilfe für den Notfall. Seite Persönliche Daten, Hausschlüssel, Wohnung... 4. Angehörige... 5. Ärzte, Krankenkasse. Inhaltsübersicht: Seite Persönliche Daten, Hausschlüssel, Wohnung... 4 Angehörige... 5 Ärzte, Krankenkasse. 6 Apotheke, Medikamente, Impfungen, Organspende.... 7 Ärztliche Behandlungen, Allergien, Behinderungsstufe,

Mehr

Vorsorgevollmacht. ein unterschätztes Instrument?

Vorsorgevollmacht. ein unterschätztes Instrument? Vorsorgevollmacht ein unterschätztes Instrument? Dr. Maria Kletečka -Pulker MMag. Katharina Leitner Keine Behandlung ohne Einwilligung Für jede rechtmäßige medizinische Heilbehandlung gibt es zwei Voraussetzungen:

Mehr

Betreuung & Vorsorgevollmacht Patientenverfügung

Betreuung & Vorsorgevollmacht Patientenverfügung Betreuung & Vorsorgevollmacht Patientenverfügung Vortrag von Notar Dr. jur. Christian Winkler, LL.M. (London) (Neu-Ulm) Augsburger Strasse 10, 89231 Neu-Ulm ; Inhaltsübersicht Betreuung: - Was ist Betreuung?

Mehr

Patientenrechtegesetz

Patientenrechtegesetz Patientenrechtegesetz Eine Vorstellung Deutsche Rentenversicherung Bund am 20.Oktober 2014 in Berlin Simone Kneer Weidenhammer Rechtsanwältin + Fachanwältin f. Medizinrecht, Dresden 23.10.2014 1 PATIENTENRECHTEGESETZ

Mehr

Aufklärungs- und Dokumentationspflicht des Arztes. Teil II: Vorstellung des neuen Patientenrechtegesetzes

Aufklärungs- und Dokumentationspflicht des Arztes. Teil II: Vorstellung des neuen Patientenrechtegesetzes Teil I: Aufklärungs- und Dokumentationspflicht des Arztes Teil II: Vorstellung des neuen Patientenrechtegesetzes Teil I: Aufklärungs- und Dokumentationspflicht des Arztes Referent: Mirko Becker Rechtsanwalt

Mehr

Meine persönliche Bestattungsvorsorge

Meine persönliche Bestattungsvorsorge Meine persönliche Bestattungsvorsorge BESTATTUNGEN Verfügung für den Fall meines Todes Diese Angaben sind für meine Nachkommen bestimmt. Sie stellen keine Verfügung von Todeswegen (Testament) dar und sollen

Mehr

22.05.2013. Die Arzthaftung. Prof. Dr. Corinne Widmer Lüchinger Vorlesung SeniorenUni 22./23. Mai 2013. Beispiele. Prof. Dr. C. Widmer Lüchinger 1

22.05.2013. Die Arzthaftung. Prof. Dr. Corinne Widmer Lüchinger Vorlesung SeniorenUni 22./23. Mai 2013. Beispiele. Prof. Dr. C. Widmer Lüchinger 1 Die Arzthaftung Prof. Dr. Corinne Widmer Lüchinger Vorlesung SeniorenUni 22./23. Mai 2013 Beispiele Prof. Dr. C. Widmer Lüchinger 1 I. Diagnosefehler Fehldiagnosen / verspätete Diagnosen, z.b.: 1. Bei

Mehr

Widerrufsbelehrung. Gestaltungshinweise [1] Wird die Belehrung erst nach Vertragsschluss mitgeteilt, lautet der Klammerzusatz einem Monat.

Widerrufsbelehrung. Gestaltungshinweise [1] Wird die Belehrung erst nach Vertragsschluss mitgeteilt, lautet der Klammerzusatz einem Monat. Muster für die Widerrufsbelehrung 08.12.2004-31.03.2008 Widerrufsrecht Widerrufsbelehrung Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von [zwei Wochen] [1] ohne Angabe von Gründen in Textform (z.b. Brief,

Mehr

Vertretungsvollmacht

Vertretungsvollmacht Vertretungsvollmacht Vollmacht, mich (uns) in allen Steuerangelegenheiten vor den hierfür zuständigen Behörden zu vertreten. Der Bevollmächtigte ist berechtigt, rechtsverbindliche Erklärungen abzugeben,

Mehr

IHR PATIENTENDOSSIER IHRE RECHTE

IHR PATIENTENDOSSIER IHRE RECHTE IHR PATIENTENDOSSIER IHRE RECHTE Im Spital, in der Klinik bestimmen Sie, wie Sie über Ihre Krankheit und deren Behandlung informiert werden wollen und wer informiert werden darf Information Patientendossier

Mehr

Das Lehrmaterial Beschaffungsorientierte Warenwirtschaft beschäftigt sich mit der

Das Lehrmaterial Beschaffungsorientierte Warenwirtschaft beschäftigt sich mit der 1 Warendisposition 7 1 Warendisposition Zu Beginn und während Ihrer Ausbildung wurden Sie bereits mit der Warenbeschaffung vertraut gemacht (Lernfeld 6). Beschaffungsorientierte Warenwirtschaft baut auf

Mehr