Name, Vorname. Matrikelnummer. Studiengang /Fachsemester. Ich beantrage folgende nachteilsausgleichende Maßnahmen: (ggf. auf einem gesonderten Blatt)

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1 Antrag auf Nachteilsausgleich - an den Prüfungsausschuss - Hiermit beantrage ich, mir aufgrund von besonderen persönlichen Gründen gem. 11 der Allgemeinen Prüfungsordnung für die Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master vom (Amtl. Bekanntm. 2013/Nr. 3) einen Nachteilsausgleich zu gewähren. Name, Vorname Matrikelnummer Studiengang /Fachsemester Ich beantrage folgende nachteilsausgleichende Maßnahmen: (ggf. auf einem gesonderten Blatt) Geben Sie ganz genau an, für welche Module / Prüfungen welche Art von Ausgleich beantragt wird. Bei allen Klausuren des Bachelorstudiengangs die Gewährung einer Schreibverlängerung. Die Prüfungsform Klausur im Modul 7 durch die Prüfungsform Fachgespräch zu ersetzen. Die Klausur im Modul 4 mit Hilfe eines Laptops/PCs unter Nutzung der aktivierte Rechtsschreibprüfung schreiben zu dürfen Begründung: (ggf. auf einem gesonderten Blatt) Die Beeinträchtigung wirkt sich im Studium/in Prüfungen folgendermaßen aus: Erläutern Sie Ihre konkrete Situation und Ihre speziellen Bedürfnisse. Beispiel: Aufgrund meiner Erkrankung nehme ich Medikamente ein. Die Nebenwirkungen führen zu verlangsamtem Denken und Konzentrationsschwierigkeiten, die sich folgendermaßen auswirken: Ich benötige doppelt soviel Zeit, um Vorgänge richtig zu erfassen und darstellen (s. beigefügtes Attest). Folgende Nachweise habe ich beigefügt: Unterschrift Datum 1

2 Erläuterungen zum Antrag: 1. Was ist ein Nachteilsausgleich? Die Prüfungsordnung bestimmt in 11 Absatz 1 Satz 1, dass der Prüfungsausschuss bei Nachweis besonderer persönlicher Gründe (z.b. Krankheit, Behinderung, sprachliche Hindernisse) die Prüfungsdauer auf Antrag verlängern, die Erbringung der Prüfungsleistung in anderer Form zulassen oder andere Prüfungs- bzw. Leistungsmodalitäten zulassen kann. Ziel ist es insbesondere, bestehende behinderungs- oder krankheitsbedingte Nachteile auszugleichen, um so eine Chancengleichheit im Prüfungsverfahren herzustellen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Es geht nicht darum, die Anforderungen zu reduzieren oder das Leistungsniveau zu senken. Die fachlichen Anforderungen bleiben bestehen. Kurz gesagt: Es geht um Nachteilsausgleich und nicht um Vorteilsverschaffung. Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Form des Nachteilsausgleichs. Der Prüfungsausschuss hat einen Entscheidungsspielraum, weil es sich jeweils um Einzelfallentscheidungen handelt. Außerdem steht natürlich jede Form des Nachteilsausgleichs unter der Prämisse, dass die Maßnahme mit den an der Hochschule vorhandenen personellen und sachlichen Mitteln auch realisierbar ist. So kann bspw. die Hochschule keine persönliche Assistenz stellen. Die Beratungsstellen beraten aber gerne dazu, wo ggf. die zur Finanzierung einer Assistenz erforderlichen Mittel beantragt werden können. 2. Was sind besondere persönliche Gründe? Gemeint sind vor allem länger andauernde schwere oder chronische Erkrankungen bzw. Behinderungen/Beeinträchtigungen, die zu einer Benachteiligung im Prüfungsgeschehen führen, die durch den sog. Nachteilsausgleich ausgeglichen werden sollen. Andauernde schwere körperliche Behinderungen/Beeinträchtigungen (Hören, Sprechen, Sehen, Bewegungsapparat) Chronische Erkrankungen (z.b. Tumorerkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems) Psychische Erkrankungen (z.b. Angststörungen, Psychosen) Legasthenie, Dyskalkulie Voraussetzung ist, dass die Erkrankung/Behinderung dazu führt, dass die Erbringung der Prüfungsleistung unter den allgemeinen Bedingungen dauerhaft erschwert ist. Wichtig: Akute Erkrankungen können jeden Studierenden treffen und stellen keine besondere persönliche Benachteiligung dar, die auszugleichen wäre. Im Falle einer akuten Erkrankung kommt ggf. ein Rücktritt von der Prüfung in Frage. 3. Bis wann muss ich den Antrag stellen? 2

3 Sie müssen den Antrag vor bzw. spätestens bei Prüfungsanmeldung stellen. Spätere Anträge können nicht berücksichtigt werden. Hinweis: Nachdem eine Prüfung bereits angetreten oder sogar absolviert wurde, kann für diese Prüfung kein Nachteilsausgleich mehr beantragt werden. Ausgeschlossen ist auch eine nachträgliche Notenverbesserung. Stellen Sie den Antrag so früh wie möglich, damit der Prüfungsausschuss rechtzeitig vor der Prüfung darüber entscheiden kann. Bei dauernder Beeinträchtigung sollte der Antrag schon zu Beginn des Studiums gestellt werden. Die Prüfungsordnung sieht vor, dass Änderungen der Prüfungsmodalitäten für die gesamte Dauer des Studiums festgelegt werden können, soweit absehbar ist, dass sich die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des/der Studierenden während des Studiums nicht ändern. In anderen Fällen sollte der Antrag bereits zu Beginn der Vorlesungszeit gestellt werden. Anträge auf Nachteilsausgleich sind spätestens bei der Anmeldung zu einer Prüfung zu stellen. 4. Was muss ich im Antrag angeben? Sie müssen darstellen, welche Art des Nachteilsausgleichs, also welche Prüfungsmodifikationen Sie beantragen und dies begründen. Im Folgenden finden Sie eine Liste von exemplarischen Vorschlägen. Die Frage, was als Nachteilsausgleich in Frage kommt, richtet sich jedoch stets nach den individuellen Umständen im Einzelfall. Beispiele für Maßnahmen, die beantragt werden können, sind: Verlängerung der Prüfungsdauer / Bearbeitungszeit bei mündlichen Prüfungen, Fachgesprächen, Klausuren und Hausarbeiten Zulassung der Erbringung der Prüfungsleistung in anderer Form Ersatz von Prüfungsformen: z.b. mündliche Prüfungen anstelle von Klausuren (Voraussetzung ist, dass das niveaugleich möglich ist) Zulassung anderer Prüfungs- bzw. Leistungsmodalitäten Zusätzliche Pausen, die nicht auf die Bearbeitungszeit angerechnet werden Zulassung von Unterstützungsmaßnahmen (persönliche Assistenz, PC, Diktierprogramme) Zulassung von besonderen Hilfsmitteln (Wörterbuch) zeitliche Änderungen (Berücksichtigung der Umstände bei Behandlungen im Falle von chronischen Erkrankungen, wie bspw. Dialyse) Modifikation von Anwesenheitspflichten Änderung der Modalitäten bei der Absolvierung von Praktika 5. Was muss ich dem Antrag beifügen? Beschreiben Sie Ihre Beeinträchtigung und legen Sie Nachweise vor, die dies glaubhaft machen. 3

4 Sie müssen die geltend gemachten Gründe durch Nachweise belegen. Ärztliche Atteste / Stellungnahmen von Therapeuten/Psychologen Achtung: Es muss keine Diagnose angegeben werden. Es genügt, wenn dargestellt wird, wie sich Ihre Erkrankung/Behinderung auf das Prüfungsgeschehen auswirkt, und der Arzt eine Empfehlung dazu abgibt, welche konkrete Maßnahme als Nachteilsausgleich in Frage kommt, um diese Beeinträchtigung auszugleichen. Kopien von Feststellungs- und Bewilligungsbescheide (z.b. vom Versorgungsamt, vom Rententräger) Kopie des Schwerbehindertenausweises Bei offensichtlichen Beeinträchtigungen (d.h. eine für jedermann auf den ersten Blick erkennbare Beeinträchtigung) muss ein ärztlicher/behördlicher Nachweis ausnahmsweise nicht vorgelegt werden, wenn stattdessen eine Stellungnahme der/des Beauftragten für die Belange behinderter und chronisch kranker Studierender eingereicht wird. Die/der der/des Beauftragten für die Belange behinderter und chronisch kranker Studierender muss schriftlich bescheinigen, welche offensichtliche Beeinträchtigung vorliegt und wie diese sich konkret auswirkt. Darüber, ob diese Bescheinigung ausreicht, oder ob weitere Nachweise vorgelegt werden müssen, entscheidet der Prüfungsausschuss. 6. Wo reiche ich den Antrag ein? Der Antrag ist im Prüfungsamt einzureichen. 7. Wer erfährt von dem Antrag? Der Antrag wird über das Studierendensekretariat/das Prüfungsamt dem Prüfungsausschuss vorgelegt. Alle Mitarbeiter/innen im Studierendensekretariat und dem Prüfungsamt, den Beratungsstellen sowie die Mitglieder des Prüfungsausschusses und auch die Lehrenden unterliegen der Schweigepflicht. Das bedeutet, dass sie zur Verschwiegenheit gegenüber Dritten verpflichtet sind. Etwa notwendige Abstimmungen werden absolut vertraulich besprochen. Die Datenschutzvorschriften werden eingehalten. Anhörung der Prüferin/des Prüfers: Der Prüfungsausschuss entscheidet, ob ergänzend ein/e Lehrende/r bzw. die/der Prüfer/in angehört werden muss. In diesem Fall wird die/der Prüfer/in gebeten, dazu Stellung zu nehmen, ob die vorgesehene Maßnahme unter Wahrung des Niveaus der Prüfung realisiert werden kann. Keinesfalls wird im Zeugnis dokumentiert, dass ein Nachteilsausgleich erfolgt ist. 8. Wo kann ich mich beraten lassen? Zum Antrag und Antragsverfahren können Sie sich im Prüfungsamt beraten lassen. 4

5 Für individuelle Beratung können Sie sich außerdem an die/den Beauftragten für die Belange behinderter und chronisch kranker Studierender (Frau Prof. Römisch) der EFH oder an die Beratungsstelle BISS (Frau Sauerland, Frau Hansen) wenden. Frau Prof. Römisch erreichen Sie entweder per Mail für eine Terminabsprache unter oder in der Sprechstunde (Sprechstunden-Management-System). Die Beratungsstelle BISS erreichen Sie: Persönlich in der offenen Sprechstunde montags und mittwochs in der Zeit von Uhr, per Mail oder telefonisch unter 0234/ Wie erfahre ich, ob mir ein Nachteilsausgleich gewährt wird? Sie erhalten einen schriftlichen Bescheid des Prüfungsausschusses. 5

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