Angststörungen ICD-10: F40 / F41

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1 Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim Vorlesung Psychiatrie und Psychotherapie Angststörungen ICD-10: F40 / F41 Dr. med. Susanne Englisch

2 Lernziele 1. Angststörungen erkennen 2. Wichtige Differentialdiagnosen benennen 3. Einteilung der Angststörungen 4. Grundlagen der Behandlung

3 Übersicht 1. Symptome der Angst 2. (Patho-)Physiologie 3. Differentialdiagnostik 4. Einteilung der Angststörungen 5. Therapie der Angststörungen

4 Filmsequenz

5 Drei Symptomebenen Körper Denken / Fühlen Handeln Kardio-pulmonal: - Tachykardie - Palpitationen - Luftnot / Thoraxschmerzen Neuro-vegetativ: - Schweißausbrüche - Mundtrockenheit - Übelkeit - Tremor - Missempfindungen - Harndrang Katastrophisierendes Denken: - Es wird etwas Schlimmes passieren! - Ich muss hier raus! - Ich kriege gleich einen Herzinfarkt! - Ich werde gleich sterben! Depersonalisationserleben: - neben sich stehen - die Welt als unwirklich erleben Verhalten: - Sich der Angst stellen / Fight - Vermeiden / Flight - Schreien - Weinen

6 Amygdala als Angstzentrum Physiologie der Angst

7 Angst eine basale Emotion Gestern Angst ist ein sinnvolles und überlebenswichtiges normalpsychologisches Phänomen! und heute

8 Angst als Erkrankung Zu einer behandlungsbedürftigen Erkrankung wird Angst, wenn sie zu häufig, zu lange anhaltend, zu intensiv auftritt man das Gefühl hat, die Kontrolle zu verlieren man Angstsituationen häufig meidet oder aus ihnen fliehen muss man einen starken Leidensdruck und eine Beeinträchtigung seiner Lebensqualität verspürt

9 Folgen der Angststörung Vermeidungsverhalten ( Angst vor der Angst ) Abnahme von Aktivitätsniveau und Aktionsradius Sozialer Rückzug bis hin zur völligen Isolation Unfähigkeit, Alltagssituationen zu bewältigen Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol, Benzodiazepine) Entwicklung depressiver Erkrankungen bis hin zur Suizidalität

10 Vulnerabilitäts-Stress-Modell Aufrecht erhaltende Faktoren Vermeidungsverhalten, dysfunktionale Kognitionen Stress soziale Belastungen, schwierige Lebensereignisse, Prüfungen, Drogen Anfälligkeit (Epi-) Genetik, Erfahrungen, frühe Traumatisierungen

11 Erklärungsmodelle Psychophysiologisches Modell: Auslöser Neurobiologische Hypothese: Körperliche Symptome Psychovegetative Reaktion Angst Wahrnehmung Gedanken (>Gefahr<) Dysregulation des Angstnetzwerks Reduzierte Hemmung der Amygdala Ungleichgewicht des Neurotransmitterhaushalts Serotonin Noradrenalin GABA Flucht, Bewältigung, Vermeidung

12 Fallvignette Eine 23-jährige Jurastudentin stellt sich in der ZNA vor. Sie berichtet, dass sie vor einer Stunde während der Vorstellung ihrer Seminararbeit kollabiert sei. Seitdem fühle sie sich unwohl: Sie leide unter Herzrasen, ihr sei schwindelig, sie bekomme kaum Luft, und sie verspüre ein sonderbares Kribbeln in ihren Fingern. Der Vater der Patientin sei im Alter von 56 Jahren unvorhergesehen an einer Myokardischämie verstorben, und nun mache sie sich Sorgen, dass sie ebenfalls einen Herzinfarkt erleiden werde.

13 Organische Differentialdiagnosen Kardiovaskulär Herzrhythmusstörungen, KHK, Myokardinfarkt Pulmonal Asthma, COPD, Lungenembolie, Pneumothorax Zerebral MS, Epilepsie, M. Parkinson, M. Wilson, Chorea Huntington Endokrinologisch Hyper- / Hypothyreose, Hyperparathyreoidismus, M. Cushing, Phäochromozytom Metabolisch Hypoglykämie, Hypokaliämie Karzinoid

14 Psychische Erkrankungen mit Leitsymptom Angst Schizophrene Psychosen Affektive Störungen Delir Demenz Psychische Störungen bei Substanzmissbrauch Akute Intoxikation, Entzugssymptome, induzierte Psychosen Zwangsstörungen Somatoforme Störungen Anpassungs- und Belastungsstörungen

15 Nochmal: Fallvignette Eine 23-jährige Jurastudentin stellt sich in der ZNA vor. Sie berichtet, dass sie vor einer Stunde während der Vorstellung ihrer Seminararbeit kollabiert sei. Seitdem fühle sie sich unwohl: Sie leide unter Herzrasen, ihr sei schwindelig, sie bekomme kaum Luft, und sie verspüre ein sonderbares Kribbeln in ihren Fingern. Der Vater der Patientin sei im Alter von 56 Jahren unvorhergesehen an einer Myokardischämie verstorben, und nun mache sie sich Sorgen, dass sie ebenfalls einen Herzinfarkt erleiden werde.

16 Einteilung der Angststörungen Phobische Störungen (F40.x) Agoraphobie ohne Panikstörung mit Panikstörung Soziale Phobie Spezifische Phobie Andere Angststörungen (F41.x) Panikstörung Generalisierte Angststörung Gemeinsame diagnostische Angst-Merkmale : Vegetative Symptome (Herzrasen, Schweißausbrüche, Tremor, ) Symptome bzgl. Thorax / Abdomen (Atemnot, Beklemmung, Übelkeit) Psychische Symptome (Unsicherheit, Angst, Derealisation) ggf: Panikattacke

17 Panikattacke Körperliche und psychische Alarmreaktion ohne äußeren Anlass 4 Angstsymptome gleichzeitig Steigert sich innerhalb weniger Minuten zum Höhepunkt; die Dauer beträgt mind. einige Minuten Als (lebens-) bedrohlich erlebte vegetative Reaktionen häufiger Vorstellungsgrund im Notdienst Akutmaßnahme: Aufklärung, ggf. Benzodiazepin Einzelne Panikattacken können auch bei Gesunden auftreten!

18 Agoraphobie (F40.0) Ursprung: ἀγορά = griech. Fest- / Marktplatz Furcht vor oder Vermeidung von 2 der folgenden Situationen: Öffentliche Plätze Menschenmengen Reisen mit weiter Entfernung von zu Hause Allein Reisen 2 Angstsymptome gleichzeitig Angst, nicht schnell genug flüchten zu können Vermeidungsverhalten Prävalenz: LZ ca. 5%, Beginn im LJ Frauen >> Männer Therapie: Verhaltenstherapie, Antidepressiva

19 Soziale Phobie (F40.1) Angst, im Fokus der Aufmerksamkeit zu stehen und sich peinlich zu verhalten Auftreten der Ängste in sozialen Situationen Essen, Sprechen in der Öffentlichkeit, 2 Angstsymptome gleichzeitig Zusätzlich 1 der folgenden Symptome: Erröten oder Zittern Angst zu erbrechen Miktions- oder Defäkationsdrang (bzw. Angst davor) Vermeidungsverhalten erschwertes berufliches und privates Vorankommen, soziale Isolation, Depression, Sucht Prävalenz: 2-10%, Beginn meist im Jugendalter Therapie: Verhaltenstherapie (Expositionstraining), Antidepressiva

20 Spezifische Phobie (F40.2) Furcht vor bestimmten Objekten (Spinnen, Spritzen, Blut) oder Situationen (Flugangst, Höhenangst) Mögliche oder tatsächliche Bedrohung wird in ihrer Gefährlichkeit überschätzt Angstsymptome in der entsprechenden Situation Prävalenz mind. 10%, Beginn im Kindesalter Therapie: Oft nicht erforderlich; wenn doch: Verhaltenstherapie (v.a. Expositionsverfahren)

21 Panikstörung (F41.0) 1 Panikattacke / Monat Erwartungsangst ( Angst vor der Angst ) Prävalenz Lebenszeit ca. 4%; Frauen > Männer Beginn im Lebensjahr Therapie: Antidepressiva Psychotherapie (KVT, Expositionstraining)

22 Generalis. Angststörung (F41.1) Exzessive Sorgen mit Grübelneigung, die nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt sind Thematik: Familie, Gesundheit, Finanzen, Arbeit Zeitkriterium: 6 Monate 4 Angstsymptome Zusätzlich: erhöhtes motorisches Anspannungsniveau (Unruhe, Zittern, Spannungskopfschmerz) Unfähigkeit, sich zu entspannen Vegetative Übererregbarkeit Lebenszeit 4-5%, Frauen : Männer = 2 : 1 Beginn meist im Erwachsenenalter Therapie: Antidepressiva, Pregabalin, KVT

23 Und nochmal: Fallvignette Eine 23-jährige Jurastudentin stellt sich in der ZNA vor. Sie berichtet, dass sie vor einer Stunde während der Vorstellung ihrer Seminararbeit kollabiert sei. Seitdem fühle sie sich unwohl: Sie leide unter Herzrasen, ihr sei schwindelig, sie bekomme kaum Luft, und sie verspüre ein sonderbares Kribbeln in ihren Fingern. Der Vater der Patientin sei im Alter von 56 Jahren unvorhergesehen an einer Myokardischämie verstorben, und nun mache sie sich Sorgen, dass sie ebenfalls einen Herzinfarkt erleiden werde.

24 Der Angstpatient im Notdienst Patient beruhigen Aufklärung über Gutartigkeit der Erkrankung Nicht gefährlich, gut zu behandeln Empfehlung zur Behandlung durch einen Psychiater und / oder Psychotherapeuten ggf. Gabe von Benzodiazepin z.b. Lorazepam (Tavor ) 1 mg; CAVE: Suchtgefahr! ggf. müssen bei der Beratung die Informationen mehrmals gegeben werden, da die Aufmerksamkeit des Patienten reduziert ist

25 Pharmakotherapie TZA SSRI SNRI BZD MAO-I Andere Agoraphobie / Panikstörung Citalopram Escitalopram Paroxetin Venlafaxin Clomipramin Lorazepam Soziale Phobie Escitalopram Paroxetin Venlafaxin Moclobemid GAS Opipramol Escitalopram Paroxetin Venlafaxin Duloxetin Pregabalin Buspiron Hydroxyzin

26 Psychotherapie bei Angst 5 Schritte 1. Psychoedukation entlastende Information über die Natur einer Angststörung 2. Entspannung Erwerb von Fertigkeiten zur Symptombewältigung 3. Kognitive Umstrukturierung Modifikation des dysfunktionalen Denkstils 4. Konfrontation mit angstauslösenden Körpersymptomen Löschung der Furcht vor Angstsymptomen 5. Exposition Reduktion des Vermeidungsverhaltens

27 Expositionsübungen In sensu: Angstauslösende Situation nur in Gedanken in entspanntem Zustand In vivo: Angstauslösende Situation wird real aufgesucht Gestuftes Vorgehen: Erstellung einer Angsthierarchie; stufenweise Steigerung Flooding: Beginn mit der maximal angstauslösenden Situation Angst Erwartung Erwartung Angst Habituation Zeitverlauf 0 Zeitverlauf

28 Take-Home-Message Angst = normale physiologische Reaktion, die jedoch Krankheitswert bekommen kann. Die Entwicklung einer Angststörung ist multifaktoriell. Vor der Diagnose müssen organische und andere psychiatrische Ursachen ausgeschlossen werden. Einteilung: Phobische Störungen (Agoraphobie, soziale Phobie, spez. Phobie) Andere Angststörungen (Panikstörung, GAS) Therapie: Primär: Verhaltenstherapie Unterstützend: Pharmakotherapie

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