Didaktische Jahresplanung Wirtschafts- und Betriebslehre Bereich: Technik/Naturwissenschaften (Berufsschule)

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1 Didaktische Jahresplanung Wirtschafts- und Betriebslehre Bereich: Technik/Naturwissenschaften (Berufsschule) Schule: Lehrkraft: Klasse : Schuljahr: Bildungsplan Wirtschafts- und Betriebslehre für die Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung, Fachbereich Technik/Naturwissenschaften Anforderungssituationen und Zielformulierungen Anforderungssituation 1: 15 Unterrichtsstunden Die Absolventinnen und Absolventen entwickeln eine Geschäftsidee in einer gewerblich-technischen Branche, legen ausgewählte Parameter der Unternehmensgründung fest und ordnen das Unternehmen in den volkswirtschaftlichen Zusammenhang ein. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln unter Anleitung im Team eine Geschäftsidee für ein gewerblich-technisches Unternehmen ihrer Branche und formulieren Unternehmensziele (ZF 1). Dabei berücksichtigen sie Aspekte der Nachhaltigkeit (ZF 2) und beschreiben mögliche Zielkonflikte (ZF 3). Die Schülerinnen und Schüler stellen das gewerblichetechnische Unternehmen im gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang dar (einfacher Wirtschaftskreislauf) (ZF 4). Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Voraussetzungen der Unternehmensgründung in einer gewerblichtechnischen Branche auch mit Hilfe ausgewählter Elemente eines Businessplans (ZF 5) und nutzen dabei Beratungsangebote (ZF 6). Dabei vergleichen die Schülerinnen und Schüler im Team die Rechtsform einer Personen- und einer Kapitalgesellschaft anhand ausgewählter Kriterien (ZF 7). Von der Geschäftsidee zur Unternehmensgründung (ZF 1) Unternehmensziele und Nachhaltigkeit (ZF 1-3) 1.1 Unternehmen im Wirtschaftskreislauf (ZF 4) Von der Geschäftsidee zur Unternehmensgründung (ZF 5) So geht s! Projekt umsetzen (ZF 5) 1 Businessplan und Kapitalbedarfsrechnung (ZF 5-6) 1.3 Rechtsform Personen- oder Kapitalgesellschaft? (ZF 7) Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2015 Alle Rechte vorbehalten Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet 1

2 Anforderungssituation 2: Die Absolventinnen und Absolventen planen und optimieren die Beschaffung und die Leistungserstellung. 25 Unterrichtsstunden Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Leistungserstellungsprozesse ihrer gewerblich-technischen Ausbildungsbetriebe und berücksichtigen dabei auch Aspekte des Qualitätsmanagement (ZF 1). Die Schülerinnen und Schüler systematisieren die zur Leistungserstellung eingesetzten Produktionsfaktoren (ZF 2). Für ein Produkt bzw. eine Dienstleistung ihrer gewerblich-technischen Branche treffen die Schülerinnen und Schüler eine begründete Entscheidung über die Eigenfertigung bzw. den Fremdbezug (ZF 3), planen in Gruppen den Beschaffungsprozess (ZF 4) und organisieren die Lagerhaltung (ZF 5). Die Schülerinnen und Schüler analysieren Angebote auch unter rechtlichen Aspekten (ZF 6), führen einen quantitativen Angebotsvergleich durch (ZF 7) und treffen im Team eine Entscheidung auch unter Berücksichtigung qualitativer Kriterien und Aspekten der Nachhaltigkeit, z. B. Umweltaspekte oder fairer Handel (ZF 8). Die Schülerinnen und Schüler schließen einen rechtsgültigen Kaufvertrag ab (ZF 9). Dabei berücksichtigen die Schülerinnen und Schüler auch die Rechts- und Geschäftsfähigkeit (ZF 10). Am Beispiel der Schlechtleistung oder der Nicht-Rechtzeitig-Lieferung reagieren die Schülerinnen und Schüler angemessen auf Kaufvertragsstörungen (ZF 11). Im Rahmen des Controllings ermitteln die Schülerinnen und Schüler Wirtschaftlichkeitskennzahlen (Wirtschaftlichkeit, Produktivität, Rentabilität) als Maßzahlen für effizientes und zielgerichtetes Handeln (ZF 12).A Fertigungsplanung (ZF 1) Gestaltung von Arbeitsabläufen (ZF1) 2.1 Leistungskontrolle und Qualitätsmanagement (ZF 1) Unternehmen im Wirtschaftskreislauf (ZF 2) 1.1 Aufgaben auslagern oder selbst machen? (ZF 3) 2.2 Materialwirtschaft und Bedarfsplanung (ZF 4) 2.3 Lagerhaltung und Lagerkennziffern (ZF 5) 2.2 Logistiksysteme (ZF 5) Angebotsvergleich (ZF 6-7) 2.4 Entsorgungskonzept für betriebliche Abfälle (ZF 8) 2.3 Zustandekommen von Rechtsgeschäften (ZF 9) Gültige und ungültige Rechtsgeschäfte (ZF 10) 2.5 Liefer- und Annahmeverzug (ZF 11) Mängelreklamation (ZF 11) So geht s! Mit Gesetzestexten arbeiten (ZF 11) 2 Kennzahlen für die Rationalisierung (ZF 12) 2.2 Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2015 Alle Rechte vorbehalten Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet 2

3 Anforderungssituation 3: 10 Unterrichtsstunden Die Absolventinnen und Absolventen entwerfen vor dem Hintergrund unterschiedlicher Marktbedingungen eine Marketingkonzeption für ein gewerblich-technisches Unternehmen. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen den Wettbewerb in ihrer gewerblich-technischen Branche (ZF 1) und unterscheiden dabei grundlegende Marktformen im Marktformenschema (ZF 2) auch unter dem Gesichtspunkt der europäischen Integration und der Globalisierung. Für ein ausgewähltes Produkt bzw. Dienstleistung diskutieren die Schülerinnen und Schüler in Gruppen Maßnahmen im Rahmen der Produkt- und Sortimentspolitik (ZF 3), unterscheiden mögliche Vertriebswege (ZF 4), kalkulieren den Verkaufspreis (ZF 5), untersuchen kommunikationspolitische Instrumente (ZF 6) und treffen gemeinsam eine Entscheidung auf der Grundlage eines abgestimmten Marketing-Mix (ZF 7). Aus Sicht unterschiedlicher Konsumentengruppen bewerten die Schülerinnen und Schüler die Wirkung des eingesetzten Marketing-Mix (ZF 8). Dabei berücksichtigen sie Aspekte des Verbraucherschutzes (ZF 9). Unternehmenszusammenschlüsse (ZF 1) 3.1 Markt, Preis und Marktformen (ZF 1-2) Marketing-Mix und Corporate Identity (ZF 3-4) 3.3 Aufwendungen und Erträge Kosten und Leistungen (ZF 5) Einzel- und Gemeinkosten (ZF 5) Selbstkosten pro Handwerkerstunde (ZF 5) Deckungsbeitrag und Preisuntergrenze (ZF 5) Kundengewinnung und Kundenbindung (ZF 6) 3.2 Umgang mit Reklamationen (ZF 6) Marktforschung (ZF 7-8) 3.3 So geht s! Fragebogen erstellen (ZF 7-8) Marketing-Mix und Corporate Identity (ZF 7-8) 3.3 Verbraucherschutzbestimmungen (ZF 9) 3.4 Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2015 Alle Rechte vorbehalten Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet 3

4 Anforderungssituation 4: 20 Unterrichtsstunden Die Absolventinnen und Absolventen reflektieren ihre Rolle in der gewerblich-technischen Arbeitswelt, erkennen die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens und die Bedeutung der nachhaltigen Existenzsicherung. Die Schülerinnen und Schüler stellen die Organisationsstrukturen ihrer Ausbildungsbetriebe dar (ZF 1) und reflektieren ihre Rolle als verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem gewerblich-technischen Ausbildungsbetrieb (ZF 2). Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren situationsgerecht mit Kundinnen und Kunden und begegnen adäquat Konflikten (ZF 3). Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihre Rechte und Pflichten anhand der gesetzlichen Vorgaben im dualen System der Berufsausbildung (ZF 4). Die Schülerinnen und Schüler vergleichen ihre betrieblichen Ausbildungspläne und stellen Bezüge zu Ausbildungsordnung und Ausbildungsrahmenplan her (ZF 5). Die Schülerinnen und Schüler diskutieren und beurteilen Möglichkeiten der beruflichen Aus- und Weiterbildung anhand von staatlichen und Kammerabschlüssen auch unter Berücksichtigung der Notwendigkeit des lebenslangen Lernens (ZF 6) und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (ZF 7). Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung (ZF 8), diskutieren Bedeutung und Grenzen der Sozialversicherung (ZF 9) und reflektieren die Notwendigkeit der gesetzlichen und privaten Vorsorge (ZF 10). Aufbau von Unternehmen (ZF 1) 1.2 Arbeiten im Team (ZF 2) 8.2 Kundengewinnung und Kundenbindung (ZF 3) 3.2 Umgang mit Konflikten (ZF 3) 8.2 So geht s! Rollenspiel durchführen (ZF 3) 8 Rechte und Pflichten in der Ausbildung (ZF 4) 8.1 Beteiligte im Ausbildungsverhältnis (ZF 5) Lernen für den Beruf (ZF 6) 4.2 Chancen und Risiken von Berufen (ZF 6-7) Berufliche und private Lebensplanung (ZF 7) Lohn- und Gehaltsabrechnung (ZF 8) 4.3 Aufgaben der Sozialversicherungen (ZF 9-10) Private Vorsorge für die Wechselfälle des Lebens (ZF 10) Leistungen des Sozialstaats (ZF 10) So geht s! Zukunftsszenarien entwerfen (ZF 10) 4 Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2015 Alle Rechte vorbehalten Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet 4

5 Anforderungssituation 5: 25 Unterrichtsstunden Die Absolventinnen und Absolventen wägen vor dem Hintergrund arbeitsrechtlicher Regelungen Mitbestimmungsmöglichkeiten ab und erkennen die Möglichkeit, ihre Interessen im Rahmen von Tarifauseinandersetzungen wahrzunehmen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in Gruppen, auf der Grundlage der arbeitsrechtlichen Bestimmungen, Arbeitnehmerrechte (ZF 1). Die Schülerinnen und Schüler können am Beispiel einer Kündigung die arbeitsrechtlichen Folgen bis hin zur Arbeitsgerichtsbarkeit aufzeigen (ZF 2). Die Schülerinnen und Schüler erläutern am Beispiel der Jugend- und Auszubildendenvertretung die Vorzüge einer gemeinsamen Interessenvertretung (ZF 3). Die Schülerinnen und Schüler verhandeln aus der Perspektive des Betriebsrates in einem gewerblich-technischen Unternehmen mit der Geschäftsführung Betriebsvereinbarungen am Beispiel der Arbeitszeit- und Urlaubsregelung (ZF 4) und beurteilen die Mitbestimmungsmöglichkeiten bei Leistungsanreizen durch Entlohnungssysteme (ZF 5). Die Schülerinnen und Schüler wenden die technischen und sozialen arbeitsrechtlichen Schutzvorschriften in einem gewerblich-technischen Unternehmen an (ZF 6) und vertreten ihre Rechte einzeln oder im Rahmen der Interessensvertretung (ZF 7). Die Schülerinnen und Schüler erläutern die für sie zuständige Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisation (ZF 8) und vollziehen, unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen, den Ablauf von Tarifauseinandersetzungen nach (ZF 9). Die Schülerinnen und Schüler simulieren Tarifverhandlungen und lösen mögliche Konflikte (ZF 10). Arbeitsrecht (ZF 1) 5.1 Arbeitsvertrag (ZF 2) Kündigung und Kündigungsschutz (ZF 2) Betriebsrat und Jugend- und Auszubildendenvertretung (ZF 3) Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats (ZF 4-5) Arbeitsbewertung und Lohnformen (ZF 5) 8.1 Schutz vor Gefahren am Arbeitsplatz (ZF 6) 5.4 Ergonomie am Arbeitsplatz (ZF 6) Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats (ZF 7) 5.2 Tarifverträge und Tarifauseinandersetzung (ZF 8-9) So geht s! Simulationsspiel umsetzen (ZF 10) Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2015 Alle Rechte vorbehalten Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet 5

6 Anforderungssituation 6: Die Absolventinnen und Absolventen beurteilen Investitionsentscheidungen und vergleichen Finanzierungsalternativen aus Unternehmens- und Verbrauchersicht. 15 Unterrichtsstunden Die Schülerinnen und Schüler entscheiden in einem gewerblich-technischen Unternehmen über eine Investition auf Grundlage statischer Investitionsrechnungen am Beispiel einer Rationalisierungsinvestition (ZF 1). Die Schülerinnen und Schüler vergleichen in Bezug auf ihre Investitionsentscheidung unterschiedliche Darlehensarten sowie alternative Finanzierungsmöglichkeiten (ZF 2) und beschreiben Kreditsicherheiten (ZF 3). Die Schülerinnen und Schüler diskutieren in diesem Zusammenhang die Verschuldungsproblematik aus Sicht des Unternehmens (ZF 4). Die Schülerinnen und Schüler erstellen selbstständig einen Haushaltsplan und reflektieren unterschiedliche Konsumgewohnheiten (ZF 5). Am Beispiel des Ratenkreditkaufs diskutieren die Schülerinnen und Schüler die Verschuldungsproblematik des Verbrauchers (ZF 6). In diesem Zusammenhang stellen die Schülerinnen und Schüler den Verlauf eines gerichtlichen Mahnverfahrens dar (ZF 7). Kennzahlen für die Rationalisierung (ZF 1) 2.2 Investitionsrechnung (ZF 1) 6.1 Finanzierungsarten und Kreditsicherheiten (ZF 2-3) Insolvenzverfahren (ZF 4) 6.2 Haushaltsplan und Konsumgewohnheiten (ZF 5) 6.3 So geht s! Informationen visualisieren (ZF 5) 6 Raus aus den Schulden! (ZF 6) 6.3 Mahnverfahren und Verjährung (ZF 7) Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2015 Alle Rechte vorbehalten Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet 6

7 Anforderungssituation 7: 10 Unterrichtsstunden Die Absolventinnen und Absolventen ordnen die Rolle der Bundesrepublik Deutschland in Europa und der Weltwirtschaft ein und beurteilen die Auswirkungen der Globalisierung. Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Bedeutung der Globalisierung insbesondere in einem gewerblichtechnischen Unternehmen aus unterschiedlichen Perspektiven und den damit einhergehenden Chancen und Risiken (ZF 1). Die Schülerinnen und Schüler diskutieren eine Standortverlagerung eines gewerblich-technischen Unternehmens unter besonderer Berücksichtigung der Lohnkosten (ZF 2) und treffen eine begründete Entscheidung (ZF 3). Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Möglichkeiten des Lebens, Lernens und Arbeitens in Europa auch unter Berücksichtigung von Mobilitätsprogrammen (ZF 4). Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Bedeutung der Europäischen Sozialcharta für die berufliche Perspektive (ZF 5). Herausforderungen durch globale Konkurrenz (ZF 1) 7.2 So geht s! Statistiken auswerten (ZF 1) 7 Standortfaktoren - die Bedeutung der Lohnkosten (ZF 2) Betriebsverlagerung (ZF 2-3) Leben, lernen und arbeiten in Europa (ZF 4-5) Zusatzangebot (KMK-Richtlinien) 7.2 Angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik 7.1 Rolle des Staates in der Wirtschaft Bedeutung des Bruttoinlandsprodukts Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 2015 Alle Rechte vorbehalten Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch gestattet 7

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