Vorlesung Multimediakommunikation. 7. Streaming. Dr.-Ing. Daniel Schuster Fakultät Informatik, Professur Rechnernetze

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Vorlesung Multimediakommunikation. 7. Streaming. Dr.-Ing. Daniel Schuster Fakultät Informatik, Professur Rechnernetze"

Transkript

1 Vorlesung Multimediakommunikation 7. Streaming Dr.-Ing. Daniel Schuster Fakultät Informatik, Professur Rechnernetze

2 1. Einführung - Download vs. Streaming Beispiel: HD-Film (1080p), 120 min, 4 MBit/s Datenrate Gesamtgröße: 3,6 GB Download-Dauer bei 6 MBit/s - 80 min 16 MBit/s - 30 min 50 MBit/s - 10 min Streaming sofort anschauen möglich nur wenige Sekunden puffern (10 s) 7. 2

3 Definition Streaming Streaming = Übertragung von Medienströmen über das Internet kontinuierliche Abfolge von Mediendaten Transport in IP-Paketen Pufferung: 1-10 s kontinuierliche Ausgabe, während noch Pakete empfangen werden umfasst NICHT Download-and-Play Download einer Mediendatei vollständige Speicherung, erst dann Wiedergabe keine fortlaufende Verarbeitung 7. 3

4 Anwendungen Internet-Radio - radio.de Musik-Streaming - Spotify Videoportale - YouTube Video on Demand - itunes, Netflix IP-TV durch Netzprovider - Telekom Entertain als OTT-Lösung (Over the Top) - Sky Go als P2P-Lösung - Zattoo Mediatheken - ZDF Mediathek, RTL Now 2010: Video Streaming schon mehr als 50% des gesamten Internet-Traffics in den USA 7. 4

5 Klassifikation Art des Streamings On-Demand-Streaming Live-Streaming Datentransport TCP-Streaming UDP-Streaming Endgerät Rechner Smartphone, Tablet Internetradio Fernseher Smart TV Set-Top-Box Medien Audio Streaming Video Streaming Übertragung Progressiver Download Echtes Streaming Adaptives Streaming Verteilung Server-Streaming CDN-Streaming P2P-Streaming 7. 5

6 On-Demand vs. Live Streaming On-Demand-Streaming gespeicherte Daten als Quelle Vor-/Zurückspulen möglich (Reaktionszeit 1-10s) meist nur ein Empfänger Live-Streaming direkte Übertragung (Internet-Radio, Events) kein Vorspulen, bei lokaler Speicherung Zurückspulen und Pause möglich meist viele gleichzeitige Empfänger Multicasting-Techniken 7. 6

7 UDP vs. TCP 1. UDP Pakete werden in Abspielgeschwindigkeit übertragen bei Client mit 2-5s Verzögerung wiedergegeben (Pufferung) o Kompensation von Jitter 2. TCP Übertragung so schnell wie möglich Zwischenspeicherung im Puffer, Anfangsverzögerung von 2-5s bessere Ton- und Bildqualität, da verlorene Pakete wiederholt werden Risiko der Starvation Client-Puffer läuft leer Zwangspause durchschnittlicher TCP-Durchsatz sollte etwa doppelt so hoch wie Medienbitrate sein Client-Puffer Server Entnahmerate Füllrate = x(t) gepufferte = d Daten Media Player 7. 7

8 Klassifikation Art des Streamings On-Demand-Streaming Live-Streaming Datentransport TCP-Streaming UDP-Streaming Endgerät Rechner Smartphone, Tablet Internetradio Fernseher Smart TV Set-Top-Box Medien Audio Streaming Video Streaming Übertragung Progressiver Download Echtes Streaming Adaptives Streaming Verteilung Server-Streaming CDN-Streaming P2P-Streaming 7. 8

9 2. Progressiver Download Web-Browser 1. HTTP-Request/Response für die Metadatei 2. Metadatei Web-Server Media Player 3. Mediendatei wird über HTTP angefordert und übertragen 1. Benutzer klickt auf Link Metadatei wird angefordert Codierungsmethode und Link zu Mediendatei 2. Content-Type identifizieren entsprechenden Media Player starten Metadatei an Player übergeben 3. HTTP-GET Media Player an Web-Server Datei wird in Response übertragen (Header am Anfang) 7. 9

10 Beispiel YouTube klick GET watch?v=k6psbul_68k YouTube Browser Puffer 2 KB pro Paket = 35 ms A+V bei 1000 kbit/s Bandbreite Download in 28s codiertes Video, 62s, 640x360, 30fps, 3,5 MB abspielen nach 1s starten ca. 62 Pakete im Puffer = 125 KB Abspielrate 452 kbit/s Puffer wächst weiter bis 28 s dann restliche 34 s im Puffer = 1,9 MB 7. 10

11 Einbettung in HTML <OBJECT WIDTH="640" HEIGHT="376" CODEBASE="http://www.apple.com/qtactivex/qtplugin.cab"> <PARAM NAME="controller" VALUE="true"> <PARAM NAME="autoplay" VALUE="true"> <PARAM NAME="target" VALUE="myself"> <PARAM NAME="pluginspage" VALUE="http://www.apple.com/quicktime/download/"> <PARAM NAME="src" VALUE="/media/trailer/delivery/35413/191cee4bff13bac6082f44e8533bf0da/ madagascar2_tlr2_h640w.mov"> <PARAM NAME="volume" VALUE="100"> <EMBED WIDTH="640" HEIGHT="376" VOLUME="100" CONTROLLER="true" TARGET="myself" autoplay="true" SRC="/media/trailer/delivery/35413/191cee4bff13bac6082f44e8533bf0da/ madagascar2_tlr2_h640w.mov" BGCOLOR="#000000" BORDER="0" PLUGINSPAGE="http:// </EMBED> </OBJECT> hier doppelte Einbindung (object, embed) für maximale Browserkompatibilität object externes Objekt einbinden (HTML 4.0) embed nicht standardisiert, Mozilla 7. 11

12 Einbettung in HTML5 <video width=320 height=240 controls poster=image.jpg> <source src=myvideo.ogv type=video/ogg> <source src=myvideo.mp4 type=video/mp4> Laden Sie mein Video [Textlinks] </video> direkte Einbindung ohne PlugIn erfordert Codec-Unterstützung im Browser controls Steuerelemente (vor, zurück, Pause) werden angezeigt poster Bild, wenn Video noch nicht abgespielt wird source mehrere alternative Formate (Browser wählt erstes unterstütztes Format) 7. 12

13 Ablauf (Beispiel Quicktime) Client Web Server 1 text/html: Webseite mit Player- Element 2... video/quicktime Bytes Stream wird als GET response über TCP- Verbindung ausgeliefert aber schon während des Empfangs abgespielt 7. 13

14 Vor- und Nachteile Vorteile preisgünstige Variante kein separater Streaming-Server benötigt Nachteile Download schneller als Abspielen viel unnütze Datenübertragung oz.b. nur 2 min Video angesehen, aber 5 min heruntergeladen omögliche Lösung: Datenrate des Servers anpassen meist vollständige lokale Kopie vorhanden urheberrechtliche Probleme keine Verhandlung von Parametern (Datenrate, ) Nutzer kann nicht an beliebige Stelle des Films springen keine Wiedergabe von Live-Streams möglich 7. 14

15 Workaround 1: Auswahl einer Repräsentation (Beispiel Flash) Client video.spiegel.de eine Flash-Video-Datei enthält nur eine Repräsentation Auswahl alternativer Repräsentationen per HTTP XML-Datei anfordern und per JavaScript auswerten

16 Workaround 1: Auswahl einer Repräsentation (Beispiel spiegel.de nicht standardisiert) <encodings> <type1> <filename>48817_180x100_vp6_388.flv</filename> <fileitem>4f41dcbf-69a2-47d2-9f57-48a53249ac7a_180x100_vp6_388.flv</fileitem> <codec>vp6</codec> <totalbitrate>388</totalbitrate> <averagebitrate>384</averagebitrate> <videobitrate>260</videobitrate> <audiobitrate>128</audiobitrate> <width>180</width> <height>100</height> <ratio> <w>16</w> <h>9</h> </ratio> <duration>116</duration> <framerate>25.0</framerate> </type1> <type2> <filename>48817_560x315_vp6_576.flv</filename> <fileitem>4f41dcbf-69a2-47d2-9f57-48a53249ac7a_560x315_vp6_576.flv</fileitem> <codec>vp6</codec> <totalbitrate>576</totalbitrate> <averagebitrate>566</averagebitrate> <videobitrate>448</videobitrate> <audiobitrate>128</audiobitrate> <width>560</width> <height>315</height> <ratio> <w>16</w> <h>9</h> </ratio> <duration>116</duration> </type2> [ ] </type9> <encodings> <framerate>25.0</framerate> 7. 16

17 Workaround 2: HTTP-Pseudo-Streaming wie an die Mitte der Übertragung springen? Lösung: HTTP-Pseudo-Streaming von YouTube und vielen anderen Providern unterstützt GET Ablauf 1. Server speichert für eine Datei Synchronisationspunkte (Key-Frames) 2. Client fordert Datei mit Startzeit per URL-Parameter an 3. Server springt zu nächstem Synchronisationspunkt 4. generiert Header On-the-Fly 5. startet Progressive Übertragung 7. 17

18 Klassifikation Art des Streamings On-Demand-Streaming Live-Streaming Datentransport TCP-Streaming UDP-Streaming Endgerät Rechner Smartphone, Tablet Internetradio Fernseher Smart TV Set-Top-Box Medien Audio Streaming Video Streaming Übertragung Progressiver Download Echtes Streaming Adaptives Streaming Verteilung Server-Streaming CDN-Streaming P2P-Streaming 7. 18

19 3. Echtes Streaming - Architektur Web-Browser 1. Stream-URI übertragen Web-Server 2. Stream-URI weitergeben Media Player 3. Repräsentationsbeschreibung und Mediendatei wird angefordert und übertragen Streaming- Server 2-Server-Architektur Web-Server verwaltet die Webseiten, Streaming-Server stellt Audio/Video zur Verfügung Nutzung anderer Protokolle als HTTP zwischen Media Player und Streaming-Server möglich 7. 19

20 RTSP Real-Time Streaming Protocol standardisiertes Protokoll für echtes Streaming unterstützte Operationen Play, Pause, Wiederaufnahme Zurücksetzen der Wiedergabe schneller Vor- und Rücklauf (springen) Record Zielsetzung Signalisierung und Kontrolle von multimedialen Datenströmen Unabhängigkeit vom Transport multimedialer Daten The Real-Time Streaming Protocol (RTSP) establishes and controls either a single or several time-synchronized streams of continuous media such as audio and video. It does not typically deliver the continuous streams itself, although interleaving of the continuous media stream with the control stream is possible [ ]. In other words, RTSP acts as a "network remote control" for multimedia servers. Quelle: RFC

21 RTSP - Aufbau textbasiert - an HTTP 1.1 angelehnt wichtige Unterschiede zu HTTP: zustandsbehafteter Server Daten Out of Band transportiert URIs PLAY RTSP TCP IP RTP UDP Video RTP UDP IP RTSP TCP "rtsp:" "//" host [ ":" port ] [ abs_path ] Bsp: rtsp:// media.example.com: 554/twister/ audiotrack Netzwerk Internet Netzwerk 7. 21

22 RTSP Requests klassisches Client-Server-Protokoll Client initiiert Sitzung und steuert die Übertragung Server wartet auf Anfragen und führt sie aus wichtigste Requests: OPTIONS Pflicht Einstellungen des Servers abfragen DESCRIBE empfohlen Beschreibung für RTSP-URI anfordern SETUP Pflicht Transportmechanismus festlegen SET_PARAMETER optional Parameter für Präsentation setzen PLAY Pflicht Übertragung starten (beliebige Position) PAUSE empfohlen Übertragung anhalten RECORD optional Stream aufzeichnen (an RTSP-URI übermitteln) TEARDOWN Pflicht Übertragung stoppen und Verbindung abbauen 7. 22

23 RTSP Responses Server antwortet auf Request wie bei HTTP mit Statuscode Bedeutung: 1xx: nur zur Information Request wurde empfangen, Prozess läuft 2xx: Erfolg die Aktion wurde erfolgreich ausgeführt 3xx: Umleitung Client muss neuen Request an gegebene URI schicken 4xx: Client-Fehler Fehler im Request 5xx: Server-Fehler Request gültig, kann aber gerade nicht erfolgreich ausgeführt werden Beispiele: 200 OK 301 Moved Permanently 404 Not Found 7. 23

24 Ablauf einer RTSP-Session (Bsp. Internetradio) Client Server Antwort: unterstützte RTSP- Methoden (optional) Antwort: Beschreibung des Streams (presentation description) im SDP-Format; alternativ Abruf der Beschreibung per HTTP Antwort: Bestätigung des spezifizierten Transport- Protokolls (z.b. RTP) und der Ports Antwort: Startparameter für die RTP-Session (streamid, seq) 5 RTP-Session 6 Antwort: OK 7. 24

25 1. OPTIONS OPTIONS: Anfrage an Server welche RTSP-Methoden unterstützt? CSeq Sequenznummer für Request-Response- Paar Zuordnung der Response zum richtigen Request Antwort: Auflistung der unterstützten Methoden OPTIONS rtsp:// :554 RTSP/1.0 CSeq: 1 User-Agent: RealMedia Player [ ] [ ] RTSP/ OK CSeq: 1 [ ] Server: Helix Server Version Public: OPTIONS, DESCRIBE, ANNOUNCE, PLAY, SETUP, GET_PARAMETER, SET_PARAMETER, TEARDOWN 7. 25

26 2. DESCRIBE Beschreibung anfordern Session: Sitzungsnummer (gilt für alle Folge-Requests) Accept: gefordertes Beschreibungsformat hier: Session Description Protocol (SDP) Kapitel SIP Auszug: m=audio 0 RTP/AVP 101 a=rtpmap:101 x-pn-realaudio/1000 a=range:npt= a=avgbitrate:integer;64082 Audiostream per RTP, Format Realaudio, 64 kbit/s, 202 s lang DESCRIBE rtsp:// :554/events/[ ]/ rm?rmsrc=type.fd%7Cstation.rm RTSP/1.0 CSeq: 2 Accept: application/sdp User-Agent: RealMedia Player HelixDNAClient/ (win32) Session: Bandwidth: [ ] RTSP/ OK CSeq: 2 [ ] Content-base: rtsp:// :554/events/[ ]/ rm?rmsrc=type.fd%7Cstation.rm[ ]/ ETag: Session: Content-type: application/sdp Content-length: 2840 [ ] - SDP 7. 26

27 3. SETUP Transport festlegen Client gibt mehrere Varianten an Server entscheidet RDT: Real Data Transport - ähnlich RTP hier über TCP auf der auch für RTSP genutzten Verbindung häufig eher separate Verbindung (RTP) SETUP rtsp:// :554/events/[ ]/ rm RTSP/1.0 CSeq: 3 [ ] Transport: x-pn-tng/tcp;mode=play, x-real-rdt/tcp;mode=play, RTP/AVP/ TCP;unicast;mode=play [ ] RTSP/ OK CSeq: 3 Session: [ ] Transport: x-pn-tng/tcp;interleaved=

28 4. PLAY mit Range wird Wiedergabebereich angefordert PLAY kann jederzeit wieder mit anderer Zeit gesendet werden vorspulen springen Unterbrechung mit PAUSE PLAY rtsp:// :554/events/[ ]/ rm RTSP/1.0 CSeq: 6 User-Agent: RealMedia Player HelixDNAClient/ (win32) Session: Range: npt= Bandwidth: RTSP/ OK CSeq: 6 Session:

29 5. Media Session Pakete mit 940 Byte Größe Sequenznummern und Zeitstempel, manchmal 2 Pakete in einem TCP- Paket 7. 29

30 6. TEARDOWN Stream-Übertragung wird abgebrochen alle Ressourcen werden freigegeben Neustart erfordert wieder SETUP und PLAY TEARDOWN rtsp:// :554/events/[ ]/ rm RTSP/1.0 CSeq: 8 User-Agent: RealMedia Player HelixDNAClient/ (win32) Session: RTSP/ OK CSeq: 8 Date: Sat, 24 Jan :26:57 GMT Session:

31 Beispiel RECORD: Audio Streaming mit Apple AirPlay Client Server RECORD rtsp://fe80::217:f2ff:fe0f:e0f6/ RTSP/1.0 CSeq: 5 Session: 1 Range: npt=0- RTP-Info: seq=20857;rtptime= User-Agent: itunes/10.6 (Macintosh; Intel Mac OS X ) AppleWebKit/ Client-Instance: 56B29BB6CB DACP-ID: 56B29BB6CB Active-Remote: Server Client RTSP/ OK Audio-Latency: 2205 Server: AirTunes/ CSeq: 5 Quelle

32 Beispiel SET_PARAMETER: CD-Cover übertragen Client Server SET_PARAMETER rtsp://fe80::217:f2ff:fe0f:e0f6/ RTSP/1.0 CSeq: 9 Session: 1 Content-Type: image/jpeg Content-Length: RTP-Info: rtptime= User-Agent: itunes/10.6 (Macintosh; Intel Mac OS X ) AppleWebKit/ Client-Instance: 56B29BB6CB DACP-ID: 56B29BB6CB Active-Remote: <JPEG DATA> Server Client RTSP/ OK Server: AirTunes/ CSeq: 9 Quelle

33 Klassifikation Art des Streamings On-Demand-Streaming Live-Streaming Datentransport TCP-Streaming UDP-Streaming Endgerät Rechner Smartphone, Tablet Internetradio Fernseher Smart TV Set-Top-Box Medien Audio Streaming Video Streaming Übertragung Progressiver Download Echtes Streaming Adaptives Streaming Verteilung Server-Streaming CDN-Streaming P2P-Streaming 7. 33

34 4. Adaptives Streaming Progressiver Download: kostengünstig, baut auf bestehende HTTP-Infrastruktur auf, NAT- und Firewall-freundlich, kein Live-Streaming Echtes Streaming: spezielle Streaming-Server benötigt, passt sich an schwankende Netzqualität an (RTP/RTCP), Probleme mit NATs und Firewalls Adaptives Streaming (auch Adaptive Bitrate Streaming - ABR) HTTP-basiert Zerteilung in Chunks (kleine Teile von wenigen Sekunden) HTTP Live Streaming von Apple für ios-streaming entwickelt IETF-Draft (draft-pantos-http-live-streaming) ähnliche Ansätze auch von Microsoft (Smooth Streaming) und Adobe (Dynamic Streaming for Flash) MPEG DASH - Dynamic Adaptive Streaming over HTTP Standard seit

35 Adpatives Streaming: Beispielszenario Videoübertragung Teil 1 Werbung Videoübertragung Teil kbit/s 400 kbit/s 500 kbit/s 750 kbit/s 1 MBit/s 0:00 0:10 0:20 0:30 0:40 0:50 1:00 1:10 1:20 1:30 1:40 1:50 2:00 2:10 2:

36 HTTP Live Streaming - Architektur https://developer.apple.com/library/ios/# documentation/networkinginternet/conceptual/streamingmediaguide/introduction/introduction.html 7. 36

37 HTTP Live Streaming - Ablauf Client Web Server main.m3u8 hq.m3u8 lq.m3u8 2 x 10 s in hoher Qualität übertragen auf niedrigere Qualität wechseln 7. 37

38 Einbettung der Main Playlist in HTML <html> <head> <title>http Live Streaming Example</title> </head> <body> <video src="http://devimages.apple.com/iphone/samples/bipbop/bipbopall.m3u8" height="300" width="400"> </video> </body> </html> 7. 38

39 Beispiel Playlist-Files #EXTM3U #EXT-X-STREAM-INF:PROGRAM-ID=1,BANDWIDTH= #EXT-X-STREAM-INF:PROGRAM-ID=1,BANDWIDTH= #EXT-X-ENDLIST #EXTM3U #EXT-X-MEDIA-SEQUENCE:0 #EXT-X-TARGETDURATION:10 #EXTINF:10, #EXTINF:10, #EXT-X-ENDLIST #EXTM3U #EXT-X-MEDIA-SEQUENCE:0 #EXT-X-TARGETDURATION:10 #EXTINF:10, #EXTINF:10, #EXT-X-ENDLIST 7. 39

40 Live Streaming mit Chunks #EXTINF:10, #EXTINF:10, #EXTINF:10, #EXTINF:10, #EXTINF:10, #EXTINF:10, verfügbares Zeitfenster (z.b. 30 s) wird als Playlist propagiert mit neuem Inhalt wird Playlist aktualisiert wenn kein #EXT-X-ENDLIST vorhanden ist, fordert der Client die Playlist später erneut an und setzt Download fort #EXT-X-ENDLIST beendet die Übertragung 7. 40

41 MPEG DASH Quelle: Iraj Sodagar: The MPEG-DASH Standard for Multimedia Streaming Over the Internet. IEEE MultiMedia 18(4), 62-67,

42 MPD - Media Presentation Data Model Quelle: Iraj Sodagar: The MPEG-DASH Standard for Multimedia Streaming Over the Internet. IEEE MultiMedia 18(4), 62-67, Period: beliebig gewählte Abschnitte, z.b. Szenen Adaptation Set: bestimmter Track, z.b. Video oder deutsches Audio Representation: bestimmte Codierung des Inhalts Segment: kleinste Einheit, eigene URI, meist wenige Sekunden 7. 42

43 MPD - Beispiel (1) <?xml version="1.0" encoding="utf-8"?> <MPD...> <BaseURL>http://cdn1.example.com/</BaseURL> <BaseURL>http://cdn2.example.com/</BaseURL> <Period> <!-- English Audio --> <AdaptationSet mimetype="audio/mp4" codecs="mp4a.0x40" lang="en" subsegmentalignment="true" subsegmentstartswithsap="1"> <Representation id="1" bandwidth="64000"> <BaseURL> mp4</BaseURL> </Representation> <Representation id="2" bandwidth="32000"> <BaseURL> mp4</BaseURL> </Representation> </AdaptationSet> <!-- French Audio --> <AdaptationSet mimetype="audio/mp4" codecs="mp4a.40.2" lang="fr" subsegmentalignment="true" subsegmentstartswithsap="1"> <Representation id="3" bandwidth="64000"> <BaseURL> mp4</BaseURL> </Representation> <Representation id="4" bandwidth="32000"> <BaseURL> mp4</BaseURL> </Representation> </AdaptationSet>

44 MPD - Beispiel (2)... <!-- Video --> <AdaptationSet mimetype="video/mp4" codecs="avc1.4d0228" subsegmentalignment="true" subsegmentstartswithsap="2"> <ContentProtection schemeiduri="urn:uuid:706d c d "/> <Representation id="6" bandwidth="256000" width="320" height="240"> <BaseURL> mp4</BaseURL> </Representation> <Representation id="7" bandwidth="512000" width="320" height="240"> <BaseURL> mp4</BaseURL> </Representation> <Representation id="8" bandwidth=" " width="640" height="480"> <BaseURL> mp4</BaseURL> </Representation> <Representation id="9" bandwidth=" " width="640" height="480"> <BaseURL> mp4</BaseURL> </Representation> <Representation id="a" bandwidth=" " width="1280" height="720"> <BaseURL> mp4</BaseURL> </Representation> <Representation id="b" bandwidth=" " width="1280" height="720"> <BaseURL> mp4</BaseURL> </Representation> </AdaptationSet> </Period> </MPD> 7. 44

45 Klassifikation Art des Streamings On-Demand-Streaming Live-Streaming Datentransport TCP-Streaming UDP-Streaming Endgerät Rechner Smartphone, Tablet Internetradio Fernseher Smart TV Set-Top-Box Medien Audio Streaming Video Streaming Übertragung Progressiver Download Echtes Streaming Adaptives Streaming Verteilung Server-Streaming CDN-Streaming P2P-Streaming 7. 45

46 5. Content Networks klassisches Server-Streaming = jeder Stream auf einem bestimmten Streaming-Server Performance-Probleme, wenn Zugriffe nicht gleichverteilt Popularitätsproblem große Mehrheit der Zugriffe konzentriert sich auf wenige Streams überwiegende Zahl von Streams fast nie zugegriffen Flash-Crowd-Problem plötzliche Nachfragespitzen in der Folge aktueller Ereignisse oder Trends Distanzproblem große geografische Distanz zwischen Clients und Servern (Antwortzeit) und große Anzahl Zwischenknoten Lösungsstrategien Replikation mehrere Kopien eines Objektes Adaption mehrere unterschiedlich codierte Repräsentationen eines Objektes Redundanz Ressourcen weit über Bedarf bereitstellen siehe Jakob Nielsen: Zipf Curves and Website Popularity,

47 P2P-Streaming Baum-basiert Peers bilden Baum Wurzel = Streaming-Server Server bedient Peers auf Level 1 direkt weitere Peers werden von anderen Peers bedient komplexe Algorithmen für Baum-Aufbau und Erhaltung weniger Tiefe = geringere Verzögerung weniger Breite = besserer Lastausgleich wenn ein Peer aussteigt, sind alle Sub- Peers betroffen Rekonfiguration Erweiterung: Multi-Tree Streaming (mehrere Sub-Streams in unterschiedlichen Topologien) Server Peer 0 Peer 1 Peer 2 Peer 3 Peer 4 Peer 5 Peer 6 Peer 7 Peer 8 Peer

48 P2P-Streaming Mesh-basiert Mesh: keine statische Streaming-Topologie Streaming-Verbindungen werden dynamisch aufgebaut gleichzeitiger Download von Chunks von mehreren Peers sehr robust gegen Ausfall von Peers aktive Peers registrieren sich bei Tracker gibt Liste von Peers zurück Peer-Listen werden auch zwischen Peers ausgetauscht Ausfall wird durch keep-alive- Nachrichten entdeckt register Tracker Liste von Peers (random) Peer 2 Server Peer 0 Peer 1 Peer 3 Peer 4 Peer

49 Content Distribution Networks (CDN) Content-Anbieter bezahlt CDN- Provider für Bereitstellung Alternativ: Content-Anbieter betreibt eigenes CDN (z.b. Google bei YouTube) CDN-Provider betreibt eigenes Netz mit hunderten CDN-Servern nahe bei Clients CDN repliziert Inhalt der Kunden auf CDN-Server geeignetes Request-Routing, so dass Client immer von nächstgelegenem CDN-Server bedient wird (bzw. Server mit freien Ressourcen) CDN-Server Brasilien Streaming- Server in USA (cnn.com) CDN-Verteiler CDN-Server Deutschland Overlay-Netz CDN-Provider (Akamai) CDN-Server China 7. 49

50 CDN - Funktionsweise GET earthquake.mpeg Originalserver Client Redirect: IP von cdn.akamai.com? IP-Adresse von CDN-Server Deutschland DNS-Server des CDN GET videos/earthquake.mpeg Streaming CDN-Server Deutschland 7. 50

51 Zusammenfassung: OTT Streaming Service Live-Quelle Medien-DB Codierer / Transcoder Streaming-Server RTSP RTP/RTCP UDP Tablet Smartphone TV Origin Server Monitoring Sensor Web-Server HTTP, Flash HLS, DASH TCP PC REST Monitoring Server REST Monitoring Sensor CDN 7. 51

52 Navigator 1. Einführung 2. XMPP 3. XMPP-Erweiterungen 4. Codierung und Transport 5. Internettelefonie 6. Videokonferenzen 7. Streaming 8. SIP 9. SIP-Erweiterungen 10. Data Sharing 11. Shared Editing 12. Pervasive Social Computing 7. 52

53 Literatur James F. Kurose, Keith W. Ross, Computernetzwerke Der Top-Down-Ansatz, Pearson Studium, (Kapitel 7 Multimedia-Netzwerke) Nikolai Longolius, Web-TV: AV-Streaming im Internet, O Reilly, LongTail, Video Delivery: HTTP Pseudo-Streaming, Apple, HTTP Live Streaming Overview, https://developer.apple.com/library/ios/#documentation/ networkinginternet/conceptual/streamingmediaguide/introduction/introduction.html Sodagar, I., "The MPEG-DASH Standard for Multimedia Streaming Over the Internet," MultiMedia, IEEE, vol.18, no.4, pp.62,67, April 2011 H. Schulzrinne, A. Rao, R. Lanphier, Real Time Streaming Protocol (RTSP), RFC 2326, RTSP-Seite von Henning Schulzrinne, Yong Liu, Yang Guo, Chao Liang, A survey on peer-to-peer video streaming systems. The Journal of P2P Networking and Applications, Springer, Volume 1, Number 1 / March,

Streaming Protokolle Jonas Hartmann

Streaming Protokolle Jonas Hartmann Streaming Protokolle Jonas Hartmann 1 Streaming Protokolle Inhaltsverzeichnis 1. Definition / Anwendungsfälle 2. Offizielle RFC Streaming Protokolle 3. Ein wichtiges proprietäres Protokoll 4. Konkreter

Mehr

2006-2007, Franz J. Hauck, Verteilte Systeme, Univ. Ulm, [2006w-MMK-D-VoD.fm, 2006-11-22 08.08] http://www-vs.informatik.uni-ulm.

2006-2007, Franz J. Hauck, Verteilte Systeme, Univ. Ulm, [2006w-MMK-D-VoD.fm, 2006-11-22 08.08] http://www-vs.informatik.uni-ulm. D Video on Demand D.1 1 RTSP Real-Time Streaming Protocol (RTSP) IETF Standard definiert in RFC 2326 (1998) Zielsetzung Signalisierung und Kontrolle von multimedialen Datenströmen Aufbau, Abbruch von Sitzungen

Mehr

Streaming Media - MPEG-4 mit Linux

Streaming Media - MPEG-4 mit Linux Streaming Media - MPEG-4 mit Linux Überblick Streaming Media Streaming Anbieter Benötigte Software Vorführung Videostreaming Streaming Was ist Streaming? Sender Daten Empfänger Kontinuierlicher Datenstrom

Mehr

Internet Protokolle für Multimedia - Anwendungen

Internet Protokolle für Multimedia - Anwendungen Internet Protokolle für Multimedia - Anwendungen Kapitel 5.7 Streaming im Web (RTSP) 1 Streaming Media (1) Streaming Media Strom ist kontinuierlich wird unmittelbar während des Empfangs wiedergegeben wird

Mehr

Multimediatechnik / Video

Multimediatechnik / Video Multimediatechnik / Video Video-Streaming http://www.nanocosmos.de/lietz/mtv Streaming: Anwendungen TV und Internet IP-TV: Video on Demand, Live Streaming Zugesicherte Qualität (QoS, Quality of Service)

Mehr

Videostreaming. Josko Hrvatin DMT. Prof. Dr. Robert Strzebkowski. TFH-Berlin WS 05/06

Videostreaming. Josko Hrvatin DMT. Prof. Dr. Robert Strzebkowski. TFH-Berlin WS 05/06 Josko Hrvatin DMT Prof. Dr. Robert Strzebkowski TFH-Berlin WS 05/06 Streaming Media Streaming Media ist der Oberbegriff von Streaming Audio und Streaming Video und bezeichnet die aus einem Computernetzwerk

Mehr

Videostreaming-Erfahrungen an der Leibniz Universität Hannover. Dipl.-Ing. Uwe Oltmann

Videostreaming-Erfahrungen an der Leibniz Universität Hannover. Dipl.-Ing. Uwe Oltmann Videostreaming-Erfahrungen an der Leibniz Universität Hannover Dipl.-Ing. Uwe Oltmann Leibniz Universität Hannover in Zahlen Gründungsjahr 1831 23000 Studierende ca. 4400 Beschäftigte ca. 90 Studienfächer

Mehr

Videostreaming-Erfahrungen an der Leibniz Universität Hannover. Dipl.-Ing. Uwe Oltmann

Videostreaming-Erfahrungen an der Leibniz Universität Hannover. Dipl.-Ing. Uwe Oltmann Videostreaming-Erfahrungen an der Leibniz Universität Hannover Dipl.-Ing. Uwe Oltmann Leibniz Universität Hannover in Zahlen Gründungsjahr 1831 23000 Studierende ca. 4400 Beschäftigte ca. 90 Studienfächer

Mehr

Video over IP / Videostreaming

Video over IP / Videostreaming Video over IP / Videostreaming - einige wenige Aspekte - Prof. Dr. Robert Strzebkowski Beuth Hochschule für Technik Berlin Unterscheidung: 'Echter Streaming' mit Streaming-Server HTTP-Download als 'Pseudostreaming'

Mehr

Konvergenz durch HTTP Adaptive Streaming - Medien für TV, Auto, und Smartphone

Konvergenz durch HTTP Adaptive Streaming - Medien für TV, Auto, und Smartphone Konvergenz durch HTTP Adaptive Streaming - Medien für TV, Auto, und Smartphone BICCtalk Multiformatkonvergenz 9. July, 2012, Garching Dr.-Ing. Nikolaus Färber Fraunhofer IIS Fraunhofer IIS 1 Nikolaus Färber

Mehr

Streaming Techniken zur Übertragung multimedialer Daten im Web Universität Paderborn

Streaming Techniken zur Übertragung multimedialer Daten im Web Universität Paderborn Streaming Techniken zur Übertragung multimedialer Daten im Web Universität Paderborn Vortrag im Seminar 3D-Grafik im Web Raphael Gräbener Übersicht Was ist Streaming Anwendungsbeispiele Broadcasting Audio-/

Mehr

Multimedia-Streams: Client-Puffer

Multimedia-Streams: Client-Puffer Multimedia-Streams: Client-Puffer Cumulative data constant bit rate video transmission variable network delay client video reception buffered video constant bit rate video playout at client client playout

Mehr

... relevante Ports für Streaming bzw. Remote Control!

... relevante Ports für Streaming bzw. Remote Control! ... relevante Ports für Streaming bzw. Remote Control! Wenn Sie mit der Installation des IO [io] 8000 / 8001 beginnen, ist es am sinnvollsten mit einem minilan zu beginnen, da dies mögliche Fehlrequellen

Mehr

QuickTime für das Internet. Uwe Pirr Humboldt-Universität zu Berlin Rechenzentrum

QuickTime für das Internet. Uwe Pirr Humboldt-Universität zu Berlin Rechenzentrum QuickTime für das Internet Uwe Pirr Humboldt-Universität zu Berlin Rechenzentrum QuickTime für das Internet Grundlagen der Einbindung Verbesserte Einbindung Poster Movies Alternate Movies Streaming Movies

Mehr

F A C H H O C H S C H U L E W E D E L S T U D I E N A R B E I T

F A C H H O C H S C H U L E W E D E L S T U D I E N A R B E I T F A C H H O C H S C H U L E W E D E L S T U D I E N A R B E I T in der Fachrichtung Medieninformatik Thema: Streaming-Lösungen in Unternehmen zur Produktpräsentation und zur internen Mitarbeiterschulung...

Mehr

SMIL und RTP/RTSP. Torsten Lenhart. 03.07.2002 Seminar Multimediale Informationssysteme. SMIL und RTP/RTSP

SMIL und RTP/RTSP. Torsten Lenhart. 03.07.2002 Seminar Multimediale Informationssysteme. SMIL und RTP/RTSP Torsten Lenhart 1 Einführung Internet wurde für Austausch textueller Inhalte geschaffen Idee: Nutzung auch als Plattform für multimediale Kommunikation Problem: herkömmliche Techniken und Protokolle können

Mehr

Digitale Sprache und Video im Internet

Digitale Sprache und Video im Internet Digitale Sprache und Video im Internet Kapitel 6.4 SIP 1 SIP (1) SIP (Session Initiation Protocol), dient als reines Steuerungsprotokoll (RFC 3261-3265) für MM-Kommunikation Weiterentwicklung des MBONE-SIP.

Mehr

Rechnernetze Übung 12

Rechnernetze Übung 12 Rechnernetze Übung 12 Frank Weinhold Professur VSR Fakultät für Informatik TU Chemnitz Juli 2011 Sie kennen sicherlich sogenannte Web-Mailer, also WWW-Oberflächen über die Sie Emails lesen und vielleicht

Mehr

Erfahrungen mit QuickTime Streaming. Bernhard Barz Uwe Pirr Humboldt-Universität zu Berlin Rechenzentrum

Erfahrungen mit QuickTime Streaming. Bernhard Barz Uwe Pirr Humboldt-Universität zu Berlin Rechenzentrum Erfahrungen mit QuickTime Streaming Bernhard Barz Uwe Pirr Humboldt-Universität zu Berlin Rechenzentrum Die großen Drei: Real Networks: RealAudio, RealVideo 12,1 % Apple Computer: QuickTime 7,4 % Microsoft:

Mehr

Vorlesung Rechnernetze 10. Multimediakommunikation

Vorlesung Rechnernetze 10. Multimediakommunikation 10. Multimediakommunikation Prof. Dr. rer. nat. habil. Dr. h. c. Alexander Schill Fakultät Informatik, Schichtenübersicht Anwendungsschicht Transportschicht Vermittlungsschicht Kap. 10 Anwendungsschicht

Mehr

Übertragung von Video- und Audio- Angeboten über das Internet TKLM-Symposium Rundfunk jenseits der Rundfunknetze

Übertragung von Video- und Audio- Angeboten über das Internet TKLM-Symposium Rundfunk jenseits der Rundfunknetze Übertragung von Video- und Audio- Angeboten über das Internet TKLM-Symposium Rundfunk jenseits der Rundfunknetze Uwe Schnepf Geschäftsführer nacamar GmbH nacamar 2008 Kurzportrait nacamar Full Service

Mehr

TCP/UDP. Transport Layer

TCP/UDP. Transport Layer TCP/UDP Transport Layer Lernziele 1. Wozu dient die Transportschicht? 2. Was passiert in der Transportschicht? 3. Was sind die wichtigsten Protkolle der Transportschicht? 4. Wofür wird TCP eingesetzt?

Mehr

Content Management Playout Encryption Broadcast Internet. Internet TV

Content Management Playout Encryption Broadcast Internet. Internet TV Content Management Playout Encryption Broadcast Internet Internet TV Wir bieten Ihnen alle technischen Dienstleistungen die Sie zur Verbreitung Ihrer Videoinhalte über das Internet benötigen, um ihre Zuschauer

Mehr

disruptive!.? Wesentliche Innovationen & Hypes n*megatrends mit hohem Impact auf Enterprise PBX/UCC

disruptive!.? Wesentliche Innovationen & Hypes n*megatrends mit hohem Impact auf Enterprise PBX/UCC UPI Open Forum 2015 Einführung disruptive!.? Wesentliche Innovationen & Hypes n*megatrends mit hohem Impact auf Enterprise PBX/UCC Frank Schmidberger (UPI Consulting) [Hinweis: einige -aus Google Bilder

Mehr

Mobilkommunikation. REST-basierte Dienste für verteilte, mobile Anwendungen. A. Gillert, A. Grebe, M. Hüffmeyer, C. Vogt

Mobilkommunikation. REST-basierte Dienste für verteilte, mobile Anwendungen. A. Gillert, A. Grebe, M. Hüffmeyer, C. Vogt Mobilkommunikation REST-basierte Dienste für verteilte, mobile Anwendungen A. Gillert, A. Grebe, M. Hüffmeyer, C. Vogt Fachhochschule Köln, Institut für Nachrichtentechnik Fachhochschule Köln Anton Gillert,

Mehr

Erfahrungsbericht Live Streaming Peter Bagschik, VfL Oker (www.vfloker.de)

Erfahrungsbericht Live Streaming Peter Bagschik, VfL Oker (www.vfloker.de) Erfahrungsbericht Live Streaming Peter Bagschik, VfL Oker (www.vfloker.de) Für eine Sportveranstaltung im Kunstturnen sollte für interessierte Zuschauer ein Live Video im Internet übertragen werden. Da

Mehr

SDP ABNF (RFC4234) Session Initiation Protocol. Einleitung SDP Body. Anwendung

SDP ABNF (RFC4234) Session Initiation Protocol. Einleitung SDP Body. Anwendung SDP Body Anwendung SDP (vgl. 4566) bietet eine Beschreibung einer Session (z.b. Multimedia Konferenz) mit allen Informationen, die von Clients benötigt werden, um an der Session teilzunehmen: Name und

Mehr

14. Fachtagung Mobilkommunikation Osnabrück

14. Fachtagung Mobilkommunikation Osnabrück SOA-basierte Peer-to-Peer-Mehrwertdienstebereitstellung 14. Fachtagung Mobilkommunikation Osnabrück 13. - 14. Mai 2009 Dipl.-Ing. Armin Lehmann, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Trick Fachhochschule Frankfurt am

Mehr

Das richtige Signal (1): IPTV für jeden Anspruch

Das richtige Signal (1): IPTV für jeden Anspruch Das richtige Signal (1): IPTV für jeden Anspruch Herzlich Willkommen. Fernand Suter, Projektleiter NGN www.wisi.ch 1 Inhalt Was versteht man unter IPTV? Arten von Streaming IP-TV Lösungen Hilfsmittel Chancen

Mehr

Anwendungsprotokolle: HTTP, POP, SMTP

Anwendungsprotokolle: HTTP, POP, SMTP Anwendungsprotokolle: HTTP, POP, SMTP TCP? UDP? Socket? eingesetzt, um Webseiten zu übertragen Zustandslos Nutzt TCP Client schickt Anfrage ( HTTP-Request ) an Server, Server schickt daraufhin Antwort

Mehr

aft irtsch Der Vorfilm... er W er d artn etp tern In

aft irtsch Der Vorfilm... er W er d artn etp tern In Vitamine für Ihr Business Unser Thema heute: Der Vorfilm... Was wir für unsere Kunden tun... tun wir seit 1996. Wir betreiben Ihre Services. DC Berlin 1 DC Berlin 2 auf eigener Technik. Es sollte schon

Mehr

Anleitung zu STREAMDAY Hosting Pakete (Stand Februar 2005) INHALTSVERZEICHNIS

Anleitung zu STREAMDAY Hosting Pakete (Stand Februar 2005) INHALTSVERZEICHNIS Anleitung zu STREAMDAY Hosting Pakete (Stand Februar 2005) INHALTSVERZEICHNIS 1. EINPFLEGEN VON MEDIA-DATEIEN IN DAS STREAMDAY HOSTING-ACCOUNT 2 A. STANDARD (FTP) 2 B. INTERNET EXPLORER AB 5.0 FÜR WINDOWS

Mehr

Over-The-Top TV Sind Fernsehen und Internet inkompatibel?

Over-The-Top TV Sind Fernsehen und Internet inkompatibel? Lehrstuhl Nachrichtentechnik Universität des Saarlandes Over-The-Top TV Sind Fernsehen und Internet inkompatibel? Thorsten Herfet Lehrstuhl Nachrichtentechnik Universität des Saarlandes herfet@cs.uni-saarland.de

Mehr

Quickstart IMS Custom-Player Pro

Quickstart IMS Custom-Player Pro Quickstart IMS Custom-Player Pro Jedes IMS-MDN (Media Delivery Network) Konto bietet zum Abspielen von Flash Videos den Standard IMS Custom Player. Dieser Player wird von uns auf einem hoch performanten

Mehr

Internet-basierendes Autorensystem zur Erschließung historischen Kulturguts. Thorsten Ludewig. Juni 2004

Internet-basierendes Autorensystem zur Erschließung historischen Kulturguts. Thorsten Ludewig. Juni 2004 METEOR Internet-basierendes Autorensystem zur Erschließung historischen Kulturguts Thorsten Ludewig Juni 2004 1 Übersicht Was ist METEOR Architektur Technische Realisierung Zusammenfassung Zukünftige Entwicklungen

Mehr

Systeme II 2. Multimedia. Christian Schindelhauer Technische Fakultät Rechnernetze und Telematik Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Systeme II 2. Multimedia. Christian Schindelhauer Technische Fakultät Rechnernetze und Telematik Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Systeme II 2. Multimedia Christian Schindelhauer Technische Fakultät Rechnernetze und Telematik Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 1 Multimedia Folien und Inhalte aus - Computer Networking: A Top Down

Mehr

Web TV Solutions Online Video Portal der MEDIA BROADCAST

Web TV Solutions Online Video Portal der MEDIA BROADCAST Web TV Solutions Online Video Portal der MEDIA BROADCAST 2013 Media Broadcast - Unternehmensinformationen Europas größter Full-Service-Provider der Rundfunk- und Medienbranche MEDIA BROADCAST betreut rund

Mehr

Videokonferenzen & multimediale Kommunikation

Videokonferenzen & multimediale Kommunikation Videokonferenzen & multimediale Kommunikation Falko Dreßler, Regionales Rechenzentrum falko.dressler@rrze.uni-erlangen.de 1 Überblick Einteilung Videokommunikation Meeting vs. Broadcast Transportnetze

Mehr

Einführung. Übersicht

Einführung. Übersicht Einführung Erik Wilde TIK ETH Zürich Sommersemester 2001 Übersicht Durchführung der Veranstaltung Termine (Vorlesung und Übung) Bereitstellung von Informationen Einführung Internet Internet als Transportinfrastruktur

Mehr

DaLUG, 28.5.2004. Voice over IP

DaLUG, 28.5.2004. Voice over IP DaLUG, 28.5.2004 Voice over IP Zwei Netze 64Kbit/s Intelligent Network aka ISDN 33.6-3000 Kbit/s 10-1000 Mbit/s Stupid Network aka Das Internet Zwei GUIs Kaum verändert seit 1888 Kommandozeile, Scriptfähig

Mehr

Proseminar: Website-Management-Systeme

Proseminar: Website-Management-Systeme Proseminar: Website-Management-Systeme Thema: Web: Apache/Roxen von Oliver Roeschke email: o_roesch@informatik.uni-kl.de Gliederung: 1.) kurze Einleitung 2.) Begriffsklärung 3.) Was ist ein Web? 4.) das

Mehr

Hosting & Streaming: Anforderungen an die technische Infrastruktur IHK-Veranstaltung, Köln, 21. September 2011

Hosting & Streaming: Anforderungen an die technische Infrastruktur IHK-Veranstaltung, Köln, 21. September 2011 Hosting & Streaming: Anforderungen an die technische Infrastruktur IHK-Veranstaltung, Köln, 21. September 2011 Uwe Schnepf Geschäftsführer nacamar GmbH 2 Kurzvorstellung nacamar Die nacamar-kompetenzfelder

Mehr

Content Delivery Network Interconnection (CDNI)

Content Delivery Network Interconnection (CDNI) Content Delivery Network Interconnection (CDNI) AW1 Vortrag Markus Vahlenkamp Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Master Informatik 24. November 2011 Markus Vahlenkamp CDN Interconnection

Mehr

HTTP Kommunikation (1)Request. HTTP - Überblick. HTTP Kommunikation (3) HTTP Kommunikation (2) Beispiel: Die folgende URL werde angefordert (Request)

HTTP Kommunikation (1)Request. HTTP - Überblick. HTTP Kommunikation (3) HTTP Kommunikation (2) Beispiel: Die folgende URL werde angefordert (Request) 15. Das Hypertext Transfer Protokoll 15-1 15. Das Hypertext Transfer Protokoll 15-2 HTTP - Überblick HTTP Kommunikation (1)Request 1. Requests und Responses 2. Content Negotiation 3. State Management (Cookies)

Mehr

!"# $ % Internet Protokolle: HTTP 1/38

!# $ % Internet Protokolle: HTTP 1/38 !"# $ % Internet Protokolle: HTTP 1/38 1 Themenübersicht Schichtenmodell Gopher /FTP Statistik URL Einleitung Anwendungsablauf Beispiel mit Telnet Request, Response Anfragemethoden header Negotiation Proxyserver

Mehr

REST Grundlagen. Seminar Aktuelle Software-Engineering-Praktiken für das World Wide Web. Olga Liskin

REST Grundlagen. Seminar Aktuelle Software-Engineering-Praktiken für das World Wide Web. Olga Liskin <olga.liskin@gmail.com> REST Grundlagen Seminar Aktuelle Software-Engineering-Praktiken für das World Wide Web Olga Liskin Übersicht Motivation, Einführung Architekturstil REST RESTful Webservices Patterns,

Mehr

Seminar Mobile Systems. The Session Initiation Protocol in Mobile Environment

Seminar Mobile Systems. The Session Initiation Protocol in Mobile Environment Seminar Mobile Systems The Session Initiation Protocol in Mobile Environment 1 Lorenz Fischer, Ruben Meier Mobile Systems Seminar 13. Juni 2005 Übersicht Einführung Protokolle (SIP, SDP, RTP) Komponenten

Mehr

Professionelles Webhosting

Professionelles Webhosting Professionelles Webhosting Basiswissen aus Sicht des Kunden Selbst die beste Webseite ist ohne einen funktionierenden Webserver nur eine Ansammlung nutzloser Files. Ausschlaggebend für diesen Vortrag Sehr

Mehr

Microsoft PowerPoint 2013 YouTube-Video einfügen

Microsoft PowerPoint 2013 YouTube-Video einfügen Hochschulrechenzentrum Justus-Liebig-Universität Gießen Microsoft PowerPoint 2013 YouTube-Video einfügen YouTube-Video einfügen in PowerPoint 2013 Seite 1 von 6 Inhaltsverzeichnis Einleitung... 2 Vorbereitungen...

Mehr

Einfach noch mehr rausholen. Bedienungsanleitung Medien BETA

Einfach noch mehr rausholen. Bedienungsanleitung Medien BETA Einfach noch mehr rausholen. Bedienungsanleitung Medien BETA MEDIEN BETA- Version Durch MEDIEN BETA können Sie mit Entertain Ihre Bild- und Musikdateien von Ihrem PC oder Laptop auf dem Fernseher anschauen

Mehr

RSS Push Verfahren. Hongliang Jiang, Roland Höpfner Seminar Moderne Webtechnologien AG-NBI. 18. November 2009

RSS Push Verfahren. Hongliang Jiang, Roland Höpfner Seminar Moderne Webtechnologien AG-NBI. 18. November 2009 RSS Push Verfahren Hongliang Jiang, Roland Höpfner Seminar Moderne Webtechnologien AG-NBI 18. November 2009 1 Übersicht RSSFeeds Polling Push RSSCloud PubSubHubBub Vergleich Quellen 2 Feeds FU-Berlin Institut

Mehr

Proseminar IP-Telefonie. Timo Uhlmann. Einleitung 1 2 3 4 5

Proseminar IP-Telefonie. Timo Uhlmann. Einleitung 1 2 3 4 5 Proseminar IP-Telefonie Timo Uhlmann Einleitung 1 2 3 4 5 Inhalt 1. Motivation 2. Protokolle H.323 3. Kosten/Angebote 4. Fazit Einleitung 1 2 3 4 5 2/24 Motivation Telefonieren kostet Geld (noch) zeitabhängig

Mehr

The Technology and Market of Content Distribution Networks

The Technology and Market of Content Distribution Networks The Technology and Market of Content Distribution Networks Seminarvortrag vom 19.4.2007 Communication Systems Group Daniel Heuberger Ronny Kallupurackal Martin Hochstrasser Fotos: http://www.photocase.com

Mehr

Anleitung der IP Kamera von

Anleitung der IP Kamera von Anleitung der IP Kamera von Die Anleitung soll dem Benutzer die Möglichkeit geben, die IP Kamera in Betrieb zu nehmen. Weitere Anweisungen finden Sie auf unserer Internetseite: www.jovision.de 1. Prüfung

Mehr

Streaming-Lösungen im Test am VCC

Streaming-Lösungen im Test am VCC Kompetenzzentrum für Videokonferenzdienste (VCC) Streaming-Lösungen im Test am VCC Cisco TelePresence Content Server, LifeSize UVC Video Center Zellescher Weg 12 Willers-Bau A217 Tel. +49 351-463 - 35653

Mehr

TCP/IP-Protokollfamilie

TCP/IP-Protokollfamilie TCP/IP-Protokollfamilie Internet-Protokolle Mit den Internet-Protokollen kann man via LAN- oder WAN kommunizieren. Die bekanntesten Internet-Protokolle sind das Transmission Control Protokoll (TCP) und

Mehr

TV & Video Services aus der Sicht des Netzanbieters Deutsche Telekom

TV & Video Services aus der Sicht des Netzanbieters Deutsche Telekom TV & Video Services aus der Sicht des Netzanbieters Deutsche Telekom 22. Symposium Deutsche TV Plattform - Wie viel TV verträgt das Internet? 27.02.2013 1 AGENDA 1. Die TV-Produkte der Deutschen Telekom.

Mehr

TIA Portal V13 Kommunikation mit S7-1500

TIA Portal V13 Kommunikation mit S7-1500 TIA Portal V13 Kommunikation mit S7-1500 Seite 1 Anmerkungen zum Webmeeting Fragen bitte hier eingeben Bitte Lautsprecher an / Mikro & Video aus Sie brauchen nichts mitzuschreiben à Download hier. mit

Mehr

Diplomanden- und Doktorandenseminar. Implementierung eines Gnutella-Clients für IPv6

Diplomanden- und Doktorandenseminar. Implementierung eines Gnutella-Clients für IPv6 Diplomanden- und Doktorandenseminar Implementierung eines Gnutella-Clients für IPv6 1. Motivation 2. IPv6 3. Gnutella 4. Portierung Frank Sowinski 17.12.2002 Motivation Gute Gründe für IPv6 Das Anwachsen

Mehr

Begriffe. Proxy: Ein SIP Knoten, der sowohl als Client als auch als Server arbeitet. Hauptaufgabe ist das Routing von SIP Nachrichten.

Begriffe. Proxy: Ein SIP Knoten, der sowohl als Client als auch als Server arbeitet. Hauptaufgabe ist das Routing von SIP Nachrichten. Begriffe Client: Ein SIP Knoten, der SIP Requests verschickt und SIP Responses empfängt. Server: Ein SIP Knoten, der SIP Requests empfängt und SIP Responses sendet. User Agent (UA): Ein SIP Knoten, der

Mehr

Internet, Multimedia und Content Management

Internet, Multimedia und Content Management Mag. Friedrich Wannerer Internet, Multimedia und Content Management Jahrgang 1, 2, 3 (bzw. 4 und 5) 1. Jahrgang Internet Grundbegriffe, Zugang Informationsbeschaffung (Suchmaschinen) Webseitengestaltung

Mehr

Modul 12: 12.1 Vertiefung Paket- u. Leitungsvermittlung 12.2 Voice over IP, Next Generation Networks

Modul 12: 12.1 Vertiefung Paket- u. Leitungsvermittlung 12.2 Voice over IP, Next Generation Networks Modul 12: 12.1 Vertiefung Paket- u. Leitungsvermittlung 12.2 Voice over IP, Next Generation Networks 17.06.2014 16:57:15 Folie 1 12.1 Vertiefung Paketund Leitungsvermittlung 17.06.2014 16:57:16 Folie 2

Mehr

VOIP Basics 14.11.2005

VOIP Basics 14.11.2005 VOIP Basics 14.11.2005 VoIP! Voice over IP! VOIP V o i c e Skypen! Voipen! DSL-Telefonie! Internettelefonie! IP-Telefonie! Billig! Was ist VOIP -Voice over Internet Protokoll = Stimmenübertragung über

Mehr

WinTV Extend Live-TV über (W)LAN oder Internet streamen

WinTV Extend Live-TV über (W)LAN oder Internet streamen WinTV Extend Live-TV über (W)LAN oder Internet streamen Überblick WinTV Extend ist ein Internet Streaming Server welcher ein Teil der WinTV v7.2 Anwendung ist. WinTV v7.2 ist ein Softwarepaket, das mit

Mehr

SISU. Ein Web-Service zum Testen der Sicherheit SIP-basierter Voiceover-IP. DFN Workshop "Sicherheit in vernetzten Systemen"

SISU. Ein Web-Service zum Testen der Sicherheit SIP-basierter Voiceover-IP. DFN Workshop Sicherheit in vernetzten Systemen SISU Ein Web-Service zum Testen der Sicherheit SIP-basierter Voiceover-IP Endgeräte Jan Seedorf Stephan Sutardi DFN Workshop "Sicherheit in vernetzten Systemen" Überblick Einführung SIP Tests SISU Ergebnisse

Mehr

Kapitel 6 Internet 1

Kapitel 6 Internet 1 Kapitel 6 Internet 1 Kapitel 6 Internet 1. Geschichte des Internets 2. Datenübertragung mit TCP/IP 3. Internetadressen 4. Dynamische Zuteilung von Internetadressen 5. Domain-Namen 6. Internetdienste 2

Mehr

E-Conferencing Martin Sutter, Beatrice Huber NetServices

E-Conferencing Martin Sutter, Beatrice Huber NetServices E-Conferencing Martin Sutter, Beatrice Huber NetServices 2003 SWITCH Inhalt Videoconferencing Universelles Wählsystem SWITCH betreibt Multipoint Control Unit (MCU) Webbasiertes Reservations-System SWITCHvconf

Mehr

SNMP und der MIB- Browser von MG-Soft

SNMP und der MIB- Browser von MG-Soft SNMP und der MIB- Browser von MG-Soft 1. SNMP 1.1 Was ist SNMP 1.2 Historie von SNMP 1.3 Einordnung in das OSI-Modell 1.4 Die Architektur von SNMP 1.5 Kommunikation von SNMP 1.6 SNMP-PDUs PDUs 2. MIB und

Mehr

Creative Technical Specifications

Creative Technical Specifications Creative Technical Specifications STANDARD BANNER LEADER BOARD 728x90 30KB (max 100KB) RECTANGLE (MPU) 300x250 30KB (max 100KB) SKYSCRAPER FREQUENCY CAP 120x600 30KB (max 100KB) Ja WIDE SKYSCRAPER 160x600

Mehr

IMAP und POP. Internet Protokolle WS 12/13 Niklas Teich Seite 1

IMAP und POP. Internet Protokolle WS 12/13 Niklas Teich Seite 1 IMAP und POP Internet Protokolle WS 12/13 Niklas Teich Seite 1 IMAP UND POP Inhaltsverzeichnis» Post Office Protocol» Internet Message Access Protocol» Live Beispiel mit telnet Internet Protokolle WS 12/13

Mehr

Videoconferencing & Firewalls GnuGK A cheap solution for everybody

Videoconferencing & Firewalls GnuGK A cheap solution for everybody Videowalls? Fireconferencing? Conferencewalls? Videofire? Conferencefire? Wallvideo? Problematik Komplexität von Medienströmen Portvergabe Vergabe laut Standard Verlauf der Signal- /Medienströme + Firewall

Mehr

Frank Kleine, Nico Steiner 1&1 Internet AG. Frontend-Performance mit PHP

Frank Kleine, Nico Steiner 1&1 Internet AG. Frontend-Performance mit PHP Frank Kleine, Nico Steiner 1&1 Internet AG Frontend-Performance mit PHP Vorstellung Frank Kleine Head of Web Infrastructure Nico Steiner Experte für Frontend T&A Frontend-Performance mit PHP 2 Vorstellung

Mehr

Digitales Video I Wie wird Video am Computer codiert?

Digitales Video I Wie wird Video am Computer codiert? Digitales Video I Wie wird Video am Computer codiert? Bilder Auflösung Speicherung am Computer Bewegte Bilder Interlacing Kompression / Codec Ton Audioformate / Codecs Videoformate Bilder Auflösung: z.b.:

Mehr

Datenbank-basierte Webserver

Datenbank-basierte Webserver Datenbank-basierte Webserver Datenbank-Funktion steht im Vordergrund Web-Schnittstelle für Eingabe, Wartung oder Ausgabe von Daten Datenbank läuft im Hintergrund und liefert Daten für bestimmte Seiten

Mehr

Musik, Hörbücher oder Videos aus dem Internet

Musik, Hörbücher oder Videos aus dem Internet Musik, Hörbücher oder Videos aus dem Internet Peter Simon Es gibt sehr viele Quellen für Audio oder Video Dateien im Internet. Welche sind legal? Wie lädt man sie herunter? Was ist eine Mediathek? Wie

Mehr

costream Collaborative Media Streaming

costream Collaborative Media Streaming Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund Technische Universität Braunschweig 21. September 2004 1 Inhalt Einleitung Szenarien Proxy-Architektur zur Signalisierung Auffinden von Diensten Gruppenkommunikation

Mehr

Commercialized Real-time Transport of Data across the Internet

Commercialized Real-time Transport of Data across the Internet Commercialized Real-time Transport of Data across the Internet Internet Economics Prof. Dr. Burkhard Stiller, Universität Zürich, IFI Sébastien Donzel, Emanuel Giger, Martin Morger licher Rahmen Einleitung

Mehr

Kontextbezogene Verbindungstypanalyse für webbasierte Videokonferenzen in HTML5. 11.05.2015 Dennis Pieper Hochschule Osnabrück 1

Kontextbezogene Verbindungstypanalyse für webbasierte Videokonferenzen in HTML5. 11.05.2015 Dennis Pieper Hochschule Osnabrück 1 Kontextbezogene Verbindungstypanalyse für webbasierte Videokonferenzen in HTML5 11.05.2015 Dennis Pieper Hochschule Osnabrück 1 Inhalt OVICO-System Echtzeit-Konferenzen Dienstgüte (QoS) Anforderungen Anpassung

Mehr

Grundlagen der. Videokommunikation

Grundlagen der. Videokommunikation Grundlagen der Videokommunikation Netzwerke: Qualitäts- und Leistungserwartungen Netzwerke: Qualitäts- und Leistungserwartungen Bandbreite Kenngrößen Firewall NAT Netzwerke: über DFN X-WiN-Anbindung X-WiN

Mehr

Grundlagen der. Videokommunikation

Grundlagen der. Videokommunikation Grundlagen der Videokommunikation Netzwerke: Qualitäts- und Leistungserwartungen Netzwerke: Qualitäts- und Leistungserwartungen Netzwerke: über DFN X-WiN-Anbindung X-WiN ist im DFN-Verein technische Basis

Mehr

Erfolgreich mit Bewegtbild - Monetarisierung mit Videoplattformen

Erfolgreich mit Bewegtbild - Monetarisierung mit Videoplattformen Erfolgreich mit Bewegtbild - Monetarisierung mit Videoplattformen Boris Kurschinski Oliver Liesaus September 2010 Was kann ein Video Plattform? Easily Upload Videos Manually or Programmatical ly Encoding,

Mehr

Installationsführer für den SIP Video Client Linphone

Installationsführer für den SIP Video Client Linphone Installationsführer für den SIP Video Client Linphone Stand: 10.04.2010 1. Einleitung Dieses Dokument beschreibt die Vorgehensweise für den Download, die Installation und Inbetriebnahme eines SIP Videoclients

Mehr

KN 20.04.2015. Das Internet

KN 20.04.2015. Das Internet Das Internet Internet = Weltweiter Verbund von Rechnernetzen Das " Netz der Netze " Prinzipien des Internet: Jeder Rechner kann Information bereitstellen. Client / Server Architektur: Server bietet Dienste

Mehr

Crashkurs http - CGI/Servlets(JSF) - Viewer

Crashkurs http - CGI/Servlets(JSF) - Viewer jkrueger(at)cebitec.uni-bielefeld.de http TCP Referenzmodell : ApplicationLayer zustandloses Protokoll textbasiert für Hypertext entwickelt ist es nicht darauf beschränkt Nachrichten : Request : Client

Mehr

Das Skype Peer-to-Peer VoIP System

Das Skype Peer-to-Peer VoIP System Das Skype Peer-to-Peer VoIP System Vladislav Lazarov lazarov@in.tum.de Voice-over-IP Internet Telefonie oder Voice over IP: Telefonieren über Computernetzwerke, die nach Internet-Standards aufgebaut sind

Mehr

Web Services. Einlußfaktoren der Performance Bottleneck Analyse

Web Services. Einlußfaktoren der Performance Bottleneck Analyse Web Services Einlußfaktoren der Performance Bottleneck Analyse Beispiel: Intranet Performance Help Desk Applikation Web Server mit DB für FAQs über verbreitete Hard- oder Softwareprobleme und Lösungen

Mehr

Komfortable Bedien-App Metz mecacontrol. Beschreibung der App zur Steuerung von Metz TV-Geräten via Android bzw. ios

Komfortable Bedien-App Metz mecacontrol. Beschreibung der App zur Steuerung von Metz TV-Geräten via Android bzw. ios Komfortable Bedien-App Metz mecacontrol Beschreibung der App zur Steuerung von Metz TV-Geräten via Android bzw. ios Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank für Ihr Interesse an unserer mecacontrol

Mehr

Folgende Voraussetzungen für die Konfiguration müssen erfüllt sein: - Grundkonfiguration des Routers. - Ein Bootimage ab Version 7.4.x.

Folgende Voraussetzungen für die Konfiguration müssen erfüllt sein: - Grundkonfiguration des Routers. - Ein Bootimage ab Version 7.4.x. 7. PPPoE Server 7.1 Einleitung Im Folgenden wird die Konfiguration einer Dialin Verbindung über PPPoE zum Router beschrieben, um eine zusätzliche Authentifizierung durchzuführen. Bei der Einwahl eines

Mehr

Einbindung von Videos im ZMS

Einbindung von Videos im ZMS Einbindung von Videos im ZMS Videos können auf Ihrer ZMS-Website auf vier verschiedene Arten eingebunden werden: - Video-Link (z.b. You Tube) - Real Media Stream - Video-Datei - Flash-Datei Um ein Video

Mehr

Vernetzung von Systemen mit LabVIEW. Christian Mergl Applications and Systems Specialist NI Central European Region

Vernetzung von Systemen mit LabVIEW. Christian Mergl Applications and Systems Specialist NI Central European Region Vernetzung von Systemen mit LabVIEW Christian Mergl Applications and Systems Specialist NI Central European Region Vernetzte Systeme sind von Natur aus interdisziplinär kombinieren Software, Hardware und

Mehr

«Technik & Knowhow» Videoübertragungen im Web. Frank Schefter Projektmanager solutionpark streaming gmbh Zürich

«Technik & Knowhow» Videoübertragungen im Web. Frank Schefter Projektmanager solutionpark streaming gmbh Zürich «Technik & Knowhow» Videoübertragungen im Web Frank Schefter Projektmanager solutionpark streaming gmbh Zürich 1 Vorstellung 2 Solutionpark - Kurzprofil Zusammenschluss von IT Firmen seit 1999 17 Mitarbeiter

Mehr

Mehr als Voice over IP Integrierte Sprach- und SIP. =====!" ==Systems= Wolfgang Mandok T-Systems Nova, Technologiezentrum

Mehr als Voice over IP Integrierte Sprach- und SIP. =====! ==Systems= Wolfgang Mandok T-Systems Nova, Technologiezentrum Mehr als Voice over IP Integrierte Sprach- und IP-Kommunikationslösungen basierend auf SIP Wolfgang Mandok T-Systems Nova, Technologiezentrum Mehr als Voice over IP Übersicht 1. Einleitung 2. SIP Architektur

Mehr

InfoMedia-Player. Bedienungsanleitung

InfoMedia-Player. Bedienungsanleitung InfoMedia-Player Bedienungsanleitung InfoMedia-Player InfoMini 1 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Einstellungen - Einstellungen der System-Daten 3 2. Timer-Programmierung 4 3. Internet-Verbindung 5 4.

Mehr

Programmierung des MediaPlayers und Auswahl der Mediendateien

Programmierung des MediaPlayers und Auswahl der Mediendateien Programmierung des MediaPlayers und Auswahl der Mediendateien Nach dem Starten der Software DV Studio 2 werden die entsprechenden Mediendateien per Drag & Drop in das Playlist-Fenster gezogen. Das native

Mehr

Vorlesung Multimediakommunikation. 8. Session Initiation Protocol (SIP) Dr.-Ing. Daniel Schuster Fakultät Informatik, Professur Rechnernetze

Vorlesung Multimediakommunikation. 8. Session Initiation Protocol (SIP) Dr.-Ing. Daniel Schuster Fakultät Informatik, Professur Rechnernetze Vorlesung Multimediakommunikation 8. Session Initiation Protocol (SIP) Dr.-Ing. Daniel Schuster Fakultät Informatik, Professur Rechnernetze 1. Einführung - Die Vision hinter SIP Problem der Walled Gardens

Mehr

Security. Stefan Dahler. 6. Zone Defense. 6.1 Einleitung

Security. Stefan Dahler. 6. Zone Defense. 6.1 Einleitung 6. Zone Defense 6.1 Einleitung Im Folgenden wird die Konfiguration von Zone Defense gezeigt. Sie verwenden einen Rechner für die Administration, den anderen für Ihre Tests. In der Firewall können Sie entweder

Mehr

Recordersoftware Version 7.3.5

Recordersoftware Version 7.3.5 Technische Mitteilung Recordersoftware Version 7.3.5 DMX Recorder Deutsch Version 1.0 / 2011-09-07 1 Zusammenfassung Dieses Dokument beinhaltet Informationen über Neuerungen und Änderungen, die mit der

Mehr

Bedienungsanleitung. Model No. : ETUS HD BOX. Deutsch

Bedienungsanleitung. Model No. : ETUS HD BOX. Deutsch Bedienungsanleitung Model No. : ETUS HD BOX Deutsch Inhaltsverzeichnis 1. Auschalten & Neustarten des Gerätes... 3 2. Hauptmenü... 3 3. Menüpunkt Einstellung... 4 3.1 PIN CODE:... 4 3.2 Reiter Video :...

Mehr

Websockets: Leichtgewichtige Verbindungen für Web-Applikationen

Websockets: Leichtgewichtige Verbindungen für Web-Applikationen Websockets: Leichtgewichtige Verbindungen für Web-Applikationen Seite: 1 / 16 Über mich Stefan Neufeind Mit-Geschäftsführer der SpeedPartner GmbH aus Neuss ein Internet-Service-Provider (ISP) Individuelle

Mehr

Grundlagen TCP/IP. C3D2 Chaostreff Dresden. Sven Klemm sven@elektro-klemm.de

Grundlagen TCP/IP. C3D2 Chaostreff Dresden. Sven Klemm sven@elektro-klemm.de Grundlagen TCP/IP C3D2 Chaostreff Dresden Sven Klemm sven@elektro-klemm.de Gliederung TCP/IP Schichtenmodell / Kapselung ARP Spoofing Relaying IP ICMP Redirection UDP TCP Schichtenmodell Protokolle der

Mehr