Hitachi IT Operations Analyzer Erste Schritte: Ergänzung Gerätekonfiguration

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1 Hitachi IT Operations Analyzer Erste Schritte: Ergänzung Gerätekonfiguration DIREKTLINKS Inhaltsverzeichnis Produktversion Hilfe MK-90IOS006GE-04

2 2013 Hitachi, Ltd. All rights reserved. Dieses Dokument oder Teile dieses Dokuments dürfen in keiner Weise und zu keinem Zweck, weder elektronisch noch mechanisch, reproduziert oder übermittelt werden (einschließlich Fotokopien und Aufnahmen) oder in einer Datenbank oder einem Datenabfragesystem gespeichert werden, es sei denn, es liegt eine ausdrückliche schriftliche Genehmigung von Hitachi, Ltd. ( Hitachi ) vor. Hitachi behält sich das Recht vor, jederzeit und ohne Ankündigung Änderungen an diesem Dokument vorzunehmen, und übernimmt keine Verantwortung für dessen Verwendung. Dieses Dokument enthält die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuellen Informationen. Wenn neue und/oder geänderte Informationen verfügbar sind, wird das gesamte Dokument aktualisiert und an alle registrierten Benutzer verteilt. Die in diesem Dokument beschriebenen Funktionen sind möglicherweise momentan noch nicht verfügbar. Informationen zur Verfügbarkeit von Funktionen und Produkten erhalten Sie in den aktuellen Produktankündigungen, oder kontaktieren Sie Hitachi über das Webportal. Indem Sie diese Software verwenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie für Folgendes verantwortlich sind: a) Um Zugriff auf relevante Daten zu erhalten, benötigen Sie die Genehmigungen, die aufgrund lokaler Datenschutzgesetze erforderlich sind oder von Angestellten und anderen Personen angefordert werden. b) Sie müssen sicherstellen, dass das Speichern, Abrufen, Löschen oder anderweitige Verarbeiten gemäß den entsprechenden Gesetzen durchgeführt wird. Hitachi ist eine eingetragene Handelsmarke von Hitachi, Ltd. in den USA und anderen Ländern. Hitachi Data Systems ist eine eingetragene Marke und Dienstmarke von Hitachi in den USA und anderen Ländern. Alle anderen Handelsmarken, Dienstleistungsmarken und Firmennamen sind Eigentum ihrer jeweiligen Eigentümer. ii

3 Inhalt Informationen zu diesem Handbuch v Zielgruppe vi Produktversion vi Dokumentenversionen vi Ergänzende Dokumentation vi Konventionen in diesem Handbuch vii Produktverweise vii Hilfe viii Anmerkungen viii 1 Übersicht Vorbereiten der Umgebung Vorbereiten von Hyper-V und WMI für Windows-Server Vorbereiten von Hyper-V Vorbereiten von WMI für Windows-Server Vorbereiten des Verwaltungsservers Vorbereiten der Windows-Computer und Windows Storage Server Installieren des fcinfo-tools (Fibre Channel Information) Hinzufügen einer WMI-Ausnahme zur Windows-Firewall Zulassen der Remote-Ausführung für DCOM Anwenden der Konfigurationseinstellungen für Windows Server 2008 (Windows Server 2012) Überprüfen, ob in der Gerätemanager-Struktur des Knotens doppelte Netzwerkadapternamen vorhanden sind Inhalt iii

4 3 Vorbereiten von SSH für Linux-/Solaris-Server Installieren der benötigen Pakete Ermitteln von Verbindungseinstellungen basierend auf der Anmeldemethode Anwenden von SSH-Server-Sicherheitseinstellungen Vorbereitung Vorbereiten von VMware für ESX-Server Ermitteln der Verbindungsinformationen für ESX-Server Installieren von VMware-Tools auf virtuellen Maschinen Vorbereiten von SNMP für IP-Switches Übersicht Aktivieren von SNMP-Traps Vorbereiten von Hitachi Storage Vorbereitungsschritte für die Verbindung zur Hitachi AMS/WMS/SMS-Serie und Hitachi Unified Storage-Serie Ändern der Port-Nummer Vorbereitungen für den Erhalt von Leistungsinformationen für die Hitachi AMS/WMS/SMS-Serie und Hitachi Unified Storage-Serie Vorbereitungen für den Anschluss an Hitachi 9500V und Hitachi USP VM Vorbereitungen für den Erhalt von Leistungsinformationen für Hitachi USP VM Vorbereiten von SMI-S für FC-Switches und Speichergeräte Prüfen der SMI-S-Vorbereitungen Vorbereiten von SMI-S für Fibre Channel-Switches (FC) Vorbereiten von SMI-S auf die Speicherung Hinweise zur maximalen Anzahl überwachter Volumes für ein Speichergerät Vorbereiten von Dell-Servern Übersicht Aktivieren der SNMP-Service- und-trap-kommunikation Konfigurieren eines SNMP-Agents in einer Microsoft Windows-Umgebung Konfigurieren eines SNMP-Agents in einer Linux-Umgebung Index iv Inhalt

5 Informationen zu diesem Handbuch Dieses Handbuch ist eine Ergänzung zum Hitachi IT Operations Analyzer Erste Schritte: Es hilft Ihnen bei den Einrichtungsschritten für an Ihrem Standort zu überwachende Netzwerkkomponenten, die vor der Installation durchzuführen sind. In diesem Abschnitt finden Sie folgende Informationen: Zielgruppe Produktversion Dokumentenversionen Ergänzende Dokumentation Konventionen in diesem Handbuch Hilfe Anmerkungen Informationen zu diesem Handbuch v

6 Zielgruppe Produktversion Dieses Dokument ist an Systemadministratoren gerichtet und andere Benutzer, die für Konfiguration und Betrieb des Hitachi IT Operations Analyzer verantwortlich sind. Diese Dokumentversion gilt für IT Operations Analyzer Version Dokumentenversionen Dieser Abschnitt enthält eine Übersicht über die verschiedenen Versionen dieses Dokuments. Version Datum Beschreibung MK-90IOS006GE-00 März 2010 Erstveröffentlichung MK-90IOS006GE-01 Oktober 2010 Version 1, ersetzt MK-90IOS006GE-00 MK-90IOS006GE-02 April 2011 Version 2, ersetzt MK-90IOS006GE-01 MK-90IOS006GE-03 Januar 2012 Version 3, ersetzt MK-90IOS006GE-02 MK-90IOS006GE-04 März 2013 Version 4, ersetzt MK-90IOS006GE-03 Ergänzende Dokumentation Hitachi IT Operations Analyzer Erste Schritte, MK-98IOS001GE-06 Hilfe für Hitachi IT Operations Analyzer Versionshinweise, RN-99IOS004GE-28 vi Informationen zu diesem Handbuch

7 Konventionen in diesem Handbuch Die folgenden Symbole kennzeichnen wichtige Informationen. Symbol Bedeutung Beschreibung Tipp Tipps enthalten hilfreiche Informationen, Richtlinien oder Vorschläge für eine effizientere Ausführung von Aufgaben. Hinweis Hinweise kennzeichnen wichtige Punkte im Haupttext oder ergänzen diese. In diesem Dokument werden die folgenden typografischen Konventionen verwendet. Konvention Fett Kursiv Bildschirm/ Code Spitze Klammern Beschreibung Kennzeichnet Text in einem Fenster (abgesehen vom Fenstertitel), z. B. Menüs, Menüoptionen, Schaltflächen, Felder und Beschriftungen. Beispiel: Klicken Sie auf OK. Heben Variablen hervor, die vom Benutzer oder vom System durch entsprechende Texteingaben ersetzt werden. Im Fall von Versionsinformationen steht das kursive "x" für alle darauffolgenden Versionen. Beispiele: Kopieren Sie Quelldatei Zieldatei. Kernel-Version 2.6.x. Hinweis: Spitze Klammern (< >) werden ebenfalls verwendet, um Variablen anzugeben. Kennzeichnet Text, der auf dem Bildschirm angezeigt oder vom Benutzer eingegeben wird. Beispiel: # pairdisplay -g oradb Heben Variablen hervor, die vom Benutzer oder vom System durch entsprechende Texteingaben ersetzt werden. Beispiel: # pairdisplay -g <Gruppe> Hinweis: Kursive Schrift wird ebenfalls verwendet, um Variablen anzugeben. Produktverweise In diesem Handbuch wird auf VMware -Produkte verwiesen. Diese Verweise werden folgendermaßen behandelt: Verweise auf spezifische Produktversionen: VMware ESX 3, VMware ESX 3i, VMware ESX 4.0 usw. Verweise auf den Produktserver ohne spezifische Angabe von Servertyp oder -version: ESX-Server Informationen zu diesem Handbuch vii

8 Hilfe Wenn Sie dieses Produkt gekauft haben und über eine gültige Support- Vereinbarung verfügen, stellen Sie bitte die folgenden Informationen zusammen: Produktname und Versionsnummer Name und Version des Betriebssystems oder Service-Pack-Nummer Seriennummer der Lizenz, auf die sich Ihre Anfrage bezieht Text aller angezeigten Fehlermeldungen Die Bedingungen, unter denen der Fehler bzw. das Problem aufgetreten ist Eine Beschreibung des Problems und welche Maßnahmen zu seiner Behebung getroffen wurden Anmerkungen Wenn Ihnen sämtliche Details vorliegen, setzen Sie sich mit dem Kundendienstzentrum von Hitachi Data Systems in Verbindung. Eine Aufstellung der aktuellen Telefonnummern und andere Kontaktinformationen für das Kundendienstzentrum von Hitachi Data Systems finden Sie auf der Hitachi Data Systems-Website unter: HINWEIS: Falls Sie mit einer Testversion des Produkts arbeiten, lesen Sie die Selbstbedienungsmaterialien im IT Operations Softwareportal unter Senden Sie Ihr Feedback zu diesem Dokument an: Alle Mitteilungen sollten den Dokumenttitel, die Nummer und die Version enthalten. Geben Sie nach Möglichkeit auch an, auf welche Abschnitte und Absätze sich Ihre Anmerkungen beziehen. Vielen Dank! (Alle Kommentare werden Eigentum von Hitachi Data Systems Corporation.) viii Informationen zu diesem Handbuch

9 1 Übersicht Es ist wichtig, dass Sie vor der Installation von IT Operations Analyzer oder der Verwendung des Ermittlungsassistenten die Umgebung überprüfen. Dazu gehört die Überprüfung der Einstellungen, die in Ihrer Umgebung gelten, und das Sammeln von Informationen, die Sie später im Rahmen der Einrichtung benötigen. Vorbereiten der Umgebung Übersicht 1 1

10 Vorbereiten der Umgebung Tabelle 1-1 enthält eine Übersicht über die erforderlichen Aufgaben sowie über die Aufgaben, die je nach Umgebung und Zweck der Überwachung empfehlenswert oder optional sind. Bei jeder Aufgabe wird auf das Kapitel verwiesen, das diesbezügliche Einzelheiten enthält. Tabelle 1-1: Vorbereitung der Umgebung Aufgabe Prüfen Sie beim Verwaltungsserver (dem Gerät, auf dem IT Operations Analyzer installiert wird) die DCOM- Einstellungen für WMI. Falls Ihr Standort eines oder mehrere der folgenden Überwachungsziele verwendet, müssen Sie diese einrichten: Erforderliche Aufgaben Details Verhindern Sie WMI-Remote-Verbindungsfehler, weil die Remote- Ausführung von DCOM unzulässig ist. Siehe Kapitel 2, Vorbereiten von WMI für Windows-Server. Überwachungsziele sind die Server, Speichergeräte und Switches, die überwacht werden sollen. IP-Switches IT Operations Analyzer verwendet SNMP zur Überwachung von IP- Switches. Aktivieren Sie SNMP. Bringen Sie den SNMP Community String in Erfahrung. Bringen Sie die IP-Adresse in Erfahrung. Siehe Kapitel 5, Vorbereiten von SNMP für IP-Switches. Hitachi 9500V IT Operations Analyzer überwacht Hitachi 9500V über den SMI-S Agent von Device Manager. Die Leistung wird nicht überwacht. Installieren Sie Device Manager 5.9 oder höher, und aktivieren Sie SMI-S. Siehe Kapitel 6, Vorbereiten von Hitachi Storage. Hitachi USP VM IT Operations Analyzer überwacht Hitachi USP VM über den SMI-S- Agent von Device Manager. Installieren Sie Device Manager 6.2 oder höher, und aktivieren Sie SMI-S. Siehe Kapitel 6, Vorbereiten von Hitachi Storage. Sonstige Speichergeräte, FC-Switches IT Operations Analyzer verwendet SMI-S zur Ermittlung und Überwachung anderer Speichergeräte und von FC-Switches. Installieren Sie SMI-S Agent, und bringen Sie dann Folgendes in Erfahrung: IP-Adresse SMI-S Agent (Proxy-Modell): Geben Sie eine IP-Adresse des SMI-S-Servers für den Switch an. SMI-S Agent (integriertes Modell): Geben Sie für den FC- Switch dieselbe IP-Adresse an. Benutzer-ID und Kennwort Port-Nummer Namespace Überprüfen Sie auch den SSL-Status. Siehe Kapitel 7, Prüfen der SMI-S-Vorbereitungen. Bei der Angabe von Zugangsdaten für NetApp FAS Serie oder bei der Verwaltung von Linux-Versionen unter Verwendung eines SMI-S- Agent, empfehlen wir die Angabe von http für den SSL im Dialogfeld Zugangsdaten hinzufügen. 1 2 Übersicht

11 Aufgabe Prüfen der Überwachungsziele: Windows-Server Empfohlene Aufgaben Details IT Operations Analyzer verwendet WMI zur Überwachung von Windows-Servern. Für den Remote-Zugriff auf WMI muss DCOM auf dem Windows-Server und dem Verwaltungsserver aktiviert sein. Ist DCOM nicht aktiviert, kann die Software die Windows-Server ggf. nicht ermitteln oder überwachen. Installieren Sie außerdem den Integrationsservice auf einer virtuellen Maschine, wenn an Ihrem Standort eine virtuelle Hyper-V-Maschine überwacht werden soll. Siehe Kapitel 2, Vorbereiten von WMI für Windows-Server. Linux/Solaris-Server IT Operations Analyzer verwendet SSH zur Ermittlung von Linux- und Solaris-Servern. Die Überwachung der Server erfolgt außerdem über Kennwortauthentifizierung (nicht Zertifikatsauthentifizierung). Überprüfen Sie Folgendes: SSH-Service ist installiert und wird ausgeführt. SSH2-Verbindung ist aktiviert. Kennwortauthentifizierung ist zulässig. Siehe Kapitel 3, Vorbereiten von SSH für Linux-/Solaris-Server. VMware ESX-Server IT Operations Analyzer kann Windows- oder Linux-Server auf virtuellen Maschinen nur richtig überwachen, wenn VMware-Tools installiert sind. Überprüfen Sie die unterstützte Version: VMware ESX 3 VMware ESX 3.5 VMware ESX 3i VMware ESX 3.5i VMware ESX 4 VMware ESX 4i VMware ESX 4.1 VMware ESX 4.1i VMware ESX 5 VMware ESX 5i VMware ESX 5.1 VMware ESX 5.1i Installieren Sie außerdem VMware Tools auf virtuellen Computern. Siehe Kapitel 4, Vorbereiten von VMware für ESX-Server. Hitachi AMS/WMS/SMS- Serie und Hitachi Unified Storage-Serie Tabelle 1-1: Vorbereitung der Umgebung Prüfen Sie, ob Kontoauthentifizierung oder Kennwortschutz aktiviert sind. Falls Kontoauthentifizierung oder Kennwortschutz aktiviert sind, benötigt IT Operations Analyzer die Benutzer-ID und das Kennwort. Siehe Kapitel 6, Vorbereiten von Hitachi Storage. Übersicht 1 3

12 Aufgabe Empfohlene Aufgaben Details Dell-Server Mit dem integrierten Plug-In für Dell-Chassis können spezifische Informationen für Dell-Server abgerufen werden. Dell Chassis (Windows) wird als Plug-in für Windows und Dell Chassis (Linux) wird als Plug-in für Linux installiert. Im Folgenden werden die Systemanforderungen für Dell-Server, die mit IT Operations Analyzer überwacht werden, beschrieben: Dell OpenManage Server Administrator (OMSA) Versionen oder müssen auf dem/den überwachten Dell-Server(n) laufen. SNMP-Agent ist auf den überwachten Dell-Servern installiert und wird ausgeführt. Dell Chassis (Windows) erfordert, dass DSM SA Data Manager Service auf dem Microsoft Windows Server ausgeführt wird. Dell Chassis (Linux) erfordert, dass der Prozess dsm_sa_datamgrd oder dsm_sa_datamgr32d auf Red Hat Enterprise Linux Server läuft. Die Betriebssystemvoraussetzungen für Linux-basierte und Windows-basierte Dell-Server finden Sie in den Einrichtungsschritten für Linux-Server und Microsoft Windows-Server. Aufgabe Prüfen der Überwachungsziele: Windows-Server Tabelle 1-1: Vorbereitung der Umgebung Optionale Aufgaben Details IT Operations Analyzer verwendet WMI zur Überwachung von Windows-Servern. Unter Windows 2003 muss FCInfo installiert sein, damit FC HBA-Daten über WMI bereitgestellt werden. Falls die Windows-Server einen FC HBA verwenden, installieren Sie FCInfo. Siehe Kapitel 2, Vorbereiten von WMI für Windows-Server. IP-Switches Aktivieren Sie das Senden von SNMP-Traps. IT Operations Analyzer kann SNMP-Traps von IP-Switches empfangen. Diese Aufgabe ist optional, da IT Operations Analyzer zur Überwachung von IP- Switches anstelle von Traps auch Abfragen verwenden kann. Siehe Kapitel 5, Vorbereiten von SNMP für IP-Switches. 1 4 Übersicht

13 2 Vorbereiten von Hyper-V und WMI für Windows- Server IT Operations Analyzer verwendet WMI zur Überwachung von Windows-Servern. Für den Remote-Zugriff auf WMI muss DCOM auf dem Windows-Server und dem Verwaltungsserver aktiviert sein. Ist DCOM nicht aktiviert, kann die Software die Windows- Server ggf. nicht ermitteln oder überwachen. In diesem Kapitel wird die Vorbereitung der Hyper-V- und WMI-Umgebung beschrieben. Vorbereiten von Hyper-V Vorbereiten von WMI für Windows-Server Vorbereiten von Hyper-V und WMI für Windows-Server 2 1

14 Vorbereiten von Hyper-V Wenn an Ihrem Standort ein Windows- oder Linux-Server überwacht werden soll, der auf einer virtuellen Maschine unter Hyper-V installiert ist, müssen Sie im Betriebssystem der virtuellen Maschine den Integrationsservice installieren. Wenn der Integrationsservice nicht installiert ist, wird weder der Status der virtuellen Maschine noch die Beziehung zwischen Hostrechner und Gast-Betriebssystem in IT Operations Analyzer richtig angezeigt. HINWEIS: Die Einrichtung des Hyper-V-Hostrechners entspricht im Wesentlichen den Vorbereitungsschritten für den Windows-Server. Weitere Informationen finden Sie im nächsten Abschnitt. Außerdem ist es möglicherweise nicht möglich, sich mit dem Gast- Betriebssystem des Verwaltungszielgeräts Hyper-V zu verbinden, wenn KB nicht auf Windows Server 2008 R2 für das Host- Betriebssystem des Verwaltungsziels angewendet wurde: - es laufen viele Sitzungen auf dem VM des Hyper-V. - eine große Menge von Daten wird auf das VM des Hyper-V übertragen. Vorbereiten von WMI für Windows-Server IT Operations Analyzer ermittelt und überwacht Windows-Server über WMI (Windows Management Instrumentation). In den folgenden Abschnitten werden die Aufgaben im Zusammenhang mit der Aktivierung des Remote- Zugriffs auf WMI sowie die Konfiguration der Windows 2003/2003 R2- Server mit FC HBA beschrieben. HINWEIS: Für Microsoft Hyper-V-Knoten und Windows-Server-Knoten können Sie Leistungsdaten zur Festplatte über FC-Verbindung, iscsi-verbindung und lokale Verbindung abrufen. Leistungsdaten zum CD-ROM-Laufwerk und USB-Speicher können nicht abgerufen werden. Wenn Leistungsdaten nicht abgerufen werden können, zeigt in der Registerkarte Leistung des Überwachungsmoduls das Symbol für die Leistungsmetrik den Status Unbekannt an. Für Windows Server 2003 wenden Sie bitte KB an. Andernfalls können für den CPU-Namen falsche Werte berichtet werden. Vorbereiten des Verwaltungsservers Zur Überwachung von Windows-Computern oder Windows Storage Servern muss DCOM auf dem Verwaltungsserver aktiviert sein. Siehe Zulassen der Remote-Ausführung für DCOM auf Seite Vorbereiten von Hyper-V und WMI für Windows-Server

15 Vorbereiten der Windows-Computer und Windows Storage Server Tabelle 2-1 enthält eine Aufstellung der Informationen, die für die Überwachung benötigt werden. Tabelle 2-1: Informationen für die Verbindung zu Windows-Servern Element IP-Adresse Benutzername Domänenname Kennwort Details IP-Adresse des zu überwachenden Windows-Servers Benutzerkonto mit Administratorrechten für den zu überwachenden Windows-Server Domänenname des Benutzers (wenn es sich bei dem o. g. Benutzerkonto um das eines Domänenbenutzers handelt) Kennwort für den entsprechenden Benutzernamen Um Windows-Server zu überwachen, müssen DCOM geprüft und alle WMI- Ausnahmen zur Windows-Firewall hinzugefügt werden. Wenn Sie FC HBA- Informationen mit Windows Server 2003 oder 2003 Windows Server R2 abrufen möchten, installieren Sie das Tool Fibre Channel Information (fcinfo). Installieren des fcinfo-tools (Fibre Channel Information) Das fcinfo-tool ist erforderlich, wenn Sie einen Host Bus Adapter (HBA) für die Verbindung zwischen Fibre-Channel-SAN-Festplattengeräten und dem zu überwachenden Server nutzen. Es unterstützt die HBA-API für Fibre Channel unter Windows und stellt mit WMI kompatible Funktionen bereit. Siehe Microsoft Download Center unter: Hinzufügen einer WMI-Ausnahme zur Windows-Firewall Sie können die Berechtigungen entweder über die Windows- Eingabeaufforderung oder den Gruppenrichtlinien-Editor ändern. Die folgenden Anweisungen gelten für Windows Server Einzelheiten zu Windows Server 2008 (Windows Server 2012) finden Sie unter Anwenden der Konfigurationseinstellungen für Windows Server 2008 (Windows Server 2012) auf Seite 2-5. Verwenden der Windows-Eingabeaufforderung: 1. Melden Sie sich beim Server an, und klicken Sie auf Start und Ausführen. 2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung cmd ein, und klicken Sie auf OK. 3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein, und drücken Sie die Eingabetaste: netsh firewall set service RemoteAdmin enable Vorbereiten von Hyper-V und WMI für Windows-Server 2 3

16 Verwenden des Gruppenrichtlinien-Editors: 1. Melden Sie sich beim Server an, und klicken Sie auf Start und Ausführen. 2. Zum Starten des Gruppenrichtlinien-Editors geben Sie gpedit.msc ein und klicken auf OK. 3. Erweitern Sie unter Richtlinie für Lokaler Computer den Ordner Administrative Vorlagen. 4. Erweitern Sie die Ordner Netzwerk, Netzwerkverbindungen und Windows-Firewall, und wählen Sie Domänenprofil. 5. Klicken Sie in der Einstellungsliste mit der rechten Maustaste auf Windows-Firewall: Remoteverwaltungsausnahme zulassen und anschließend auf Eigenschaften. 6. Klicken Sie auf Aktiviert und dann auf OK. HINWEIS: Details finden Sie im Microsoft Developer Center unter: Zulassen der Remote-Ausführung für DCOM Wenn Sie dcomcnfg.exe über die Windows-Eingabeaufforderung ausführen, können Sie das Fenster Komponentendienste öffnen und den DCOM- Status überprüfen. 1. Melden Sie sich beim Server an, und klicken Sie auf Start und Ausführen. 2. Zum Starten der Komponentendienste geben Sie dcomcnfg.exe ein und klicken auf OK. 3. Wählen Sie unter Komponentendienste die Optionen Computer und Arbeitsplatz. 4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und wählen Sie Eigenschaften. 5. Klicken Sie auf die Registerkarte Standardeigenschaften. 6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen DCOM (Distributed COM) auf diesem Computer aktivieren, und klicken Sie auf die Registerkarte COM-Sicherheit. 7. Zum Anzeigen des Dialogfelds Startberechtigung klicken Sie unter Start- und Aktivierungsberechtigungen auf Limits bearbeiten. Wenn ein Benutzername oder eine Gruppe nicht im Feld Gruppen- oder Benutzernamen angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor: a. Klicken Sie auf Hinzufügen. b. Fügen Sie im Dialogfeld Benutzer oder Gruppen auswählen unter Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den Benutzernamen und die Gruppe hinzu. Klicken Sie auf OK. c. Klicken Sie im Dialogfeld Startberechtigung im Bereich Gruppenoder Benutzernamen auf den Benutzer und die Gruppe. Aktivieren Sie im Bereich der Benutzerberechtigungen unter Remoteaktivierung in der Spalte Zulassen. Klicken Sie auf OK. 2 4 Vorbereiten von Hyper-V und WMI für Windows-Server

17 Anwenden der Konfigurationseinstellungen für Windows Server 2008 (Windows Server 2012) Wenn Sie Windows Server 2008 (Windows Server 2012) verwenden, ist neben den in den vorherigen Abschnitten beschriebenen Windows- Servereinstellungen eine der folgenden Bedingungen erforderlich: Verwenden des integrierten Administratorkontos Verwenden eines Domänen-Benutzerkontos Konfigurieren eines bestimmten Registrierungsschlüssels auf dem überwachenden Zielcomputer und Aktivieren der WMI-Remote- Verbindung über ein lokales Administratorkonto Aktivieren von lokalen Administratorkonten für die WMI-Remote- Verbindung Sie können die Einstellung der Benutzerkontensteuerung (UAC) entweder von der Systemsteuerung des überwachenden Zielcomputers oder durch Anwenden der Einstellungsmethoden von der Registry aus ändern. So wechseln Sie von der Systemsteuerung aus die UAC: 1. Klicken Sie im Menü Start auf Systemsteuerung. 2. Wählen Sie Benutzerkonten und dann Einstellung der Benutzerkontensteuerung ändern. 3. Setzen Sie die UAC-Ebene auf Nie benachrichtigen. 4. Starten Sie den Computer neu. Eine andere Methode zur Überwachung eines Zielcomputers besteht darin, den Schlüssel LocalAccountTokenFilterPolicy in der Registry zu registrieren und ihn auf dem überwachenden Zielcomputer als 1 einzustellen. Deaktivieren Sie anschließend Filtern nach Benutzerkontensteuerung, wodurch lokale Administratorrechte während der WMI-Remote-Verbindung unterdrückt werden. Über das lokale Administratorkonto können Sie Windows Server 2003 und Windows Server 2008 (Windows Server 2012) verwalten. Wenn Sie die Registry bearbeiten, kann ein schwerwiegender Fehler auftreten, der sich möglicherweise auf das gesamte System auswirkt. Es wird empfohlen, die Registry vor der Bearbeitung zu sichern. Details erhalten Sie unter der folgenden Adresse. Dort finden Sie eine Beschreibung der UAC und der Remotebeschränkungen unter Windows Vista: Nutzen Sie für die Konfiguration der Registry eine der folgenden Methoden: Registry-Editor Befehl reg Verwenden des Registry-Editors: 1. Klicken Sie auf Start und Ausführen. 2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung regedit ein, und klicken Sie auf OK. Der Registry-Editor wird angezeigt. Vorbereiten von Hyper-V und WMI für Windows-Server 2 5

18 3. Suchen Sie nach dem folgenden Unterschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\ System 4. Wenn der Schlüssel LocalAccountTokenFilterPolicy nicht vorhanden ist, fügen Sie ihn hinzu: a. Wählen Sie im Menü Bearbeiten die Optionen Neu und DWORD aus. b. Geben Sie LocalAccountTokenFilterPolicy ein, und betätigen Sie die Eingabetaste. 5. Wenn der Wert für LocalAccountTokenFilterPolicy nicht 1 beträgt, ändern Sie ihn in 1: a. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf LocalAccountTokenFilterPolicy, und wählen Sie Bearbeiten. b. Geben Sie in das Eingabefeld 1 ein, und klicken Sie auf OK. 6. Schließen Sie den Registry-Editor. Verwenden des reg-befehls: 1. Klicken Sie auf Start und Ausführen. 2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein: reg add HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System /v LocalAccountTokenFilterPolicy /t REG_DWORD /d 0x1 /f 3. Klicken Sie auf OK. Überprüfen, ob in der Gerätemanager-Struktur des Knotens doppelte Netzwerkadapternamen vorhanden sind Wenn in der Gerätemanager-Struktur des Knotens doppelte Netzwerkadapternamen vorhanden sind, kann IT Operations Analyzer die folgenden Leistungsdaten nicht korrekt darstellen: Netzwerk durchschnittliche Paket-Empfangsmenge [Pakete/Sekunde] Netzwerk durchschnittliche Paket-Sendemenge [Pakete/Sekunde] So überprüfen Sie im Gerätemanager, ob doppelte Netzwerkadapternamen vorhanden sind: 1. Klicken Sie auf Start > Computer > Systemeigenschaften. Das Popup-Menü Systemeigenschaften wird angezeigt. 2. Klicken Sie auf die Registerkarte Hardware. 3. Klicken Sie auf Device Manager. 4. Überprüfen Sie die Struktur des Device Manager, um zu sehen, ob im Abschnitt Netzwerkadapter doppelte Namen angezeigt werden. HINWEIS: Wenn doppelte Netzwerkadapternamen aufgelistet sind, können Sie die genauen Leistungsdaten über Netzwerk durchschnittliche Paket-Sendemenge [Pakete/Sekunde] nicht anzeigen. Zwischen dem tatsächlichen Wert und den angezeigten Leistungsdaten besteht ein Unterschied. Es wird empfohlen, dass Sie Ihre IT-Services-Gruppe davon in Kenntnis setzen, dass die Netzwerkadapter umbenannt werden müssen, um Verdopplungen zu vermeiden. 2 6 Vorbereiten von Hyper-V und WMI für Windows-Server

19 3 Vorbereiten von SSH für Linux-/Solaris-Server IT Operations Analyzer verwendet SSH zur Ermittlung von Linuxund Solaris-Servern. Die Überwachung der Server erfolgt außerdem über Kennwortauthentifizierung (nicht Zertifikatsauthentifizierung). In diesem Kapitel wird das Konfigurieren der Linux- und Solaris-Server beschrieben. Installieren der benötigen Pakete Ermitteln von Verbindungseinstellungen basierend auf der Anmeldemethode Anwenden von SSH-Server-Sicherheitseinstellungen Vorbereiten von SSH für Linux-/Solaris-Server 3 1

20 Installieren der benötigen Pakete Für CentOS müssen erforderliche Pakete installiert werden. Tabelle 3-1: Beispielpakete, die für CentOS hinzugefügt werden müssen Paket smartmontools nfs-utils pciutils iscsi-initiator-utils Im Paket, das IT Operations Analyzer ausführt, enthaltene Befehle /usr/sbin/smartctl /usr/sbin/exportfs /sbin/lspci /sbin/iscsid Für SUSE Linux 11 SP1 und SP2 müssen erforderliche Pakete installiert werden. Tabelle 3-2: Beispielpaket, das für SUSE Linux 11 SP1 und SP2 hinzugefügt werden muss Paket nfs-kernel-server Im Paket, das IT Operations Analyzer ausführt, enthaltene Befehle /usr/sbin/exportfs Ermitteln von Verbindungseinstellungen basierend auf der Anmeldemethode Es gibt verschiedene SSH-Anmeldemethoden, wenn Informationen vom Linux- oder Solaris-Server abgerufen werden sollen: Als root-benutzer können Sie sich direkt mit SSH anmelden. Als normaler Benutzer führen Sie nach der Anmeldung mit SSH folgende Befehle aus: su-befehl für root-berechtigungen sudo-/pfexec-befehl für root-berechtigungen. Für jede der Anmeldemethoden sind bestimmte Verbindungseinstellungen erforderlich. Diese Einstellungen werden in den folgenden Abschnitten beschrieben. HINWEIS: Für Linux-/Solaris-Knoten können Leistungsdaten zum Mount- Point mit Lese-/Schreibberechtigung abgerufen werden. Leistungsdaten zu Windows-Partition und CD-ROM-Laufwerk können nicht mit Leseberechtigung abgerufen werden. Wenn Leistungsdaten nicht abgerufen werden können, zeigt in der Registerkarte Leistung des Überwachungsmoduls das Symbol für die Leistungsmetrik den Status Unbekannt an. Einstellungen der Verbindungsmethode für root-benutzer Die folgende Konfiguration ist erforderlich: Aktivieren der Verbindung mit SSH2 Zulassen der SSH-Kennwortauthentifizierung Zulassen der root-anmeldung mit SSH 3 2 Vorbereiten von SSH für Linux-/Solaris-Server

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