Antrag auf externe Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung

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1 01152 Antrag auf externe Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung Zweck: Hinweis an Prüflinge und Betriebe, in welchen Fällen Personen ohne Ausbildungs- oder Umschulungsverhältnis aufgrund individueller Vorkenntnisse und Berufserfahrung zu einer Gesellen-/ Abschlussprüfung in anerkannten Ausbildungsberufen zugelassen werden können. Kriterien und Ziele des Produkts ausführliche Hinweise zum Thema für die zuständigen Stellen sowie für Antragssteller übersichtliches Antragsmuster, das auf alle Prüfungsarten anwendbar ist Beispiele für positive und negative Bescheide der zuständigen Stelle Arbeitshilfen Tipps zum praktischen Vorgehen für die zuständigen Stellen, wie man die Zwischenprüfung bzw. das Zulassungsverfahren zu Teil 1 der Gesellen- /Abschlussprüfung als Test und Analyse über die tatsächlich vorliegenden Kenntnisse und Fertigkeiten von externen Prüfungsbewerbern nutzen kann Formularvorschlag für ein Informationsblatt an die Antragssteller Formularvorschlag für einen Zulassungsantrag mit Checkliste zum Ankreuzen und Versenden an Prüfungsbewerber Formularempfehlung für einen Zulassungsbescheid ohne gestreckte Prüfungsform Formularempfehlung für einen Zulassungsbescheid mit gestreckter Prüfungsform Formularempfehlung für einen ablehnenden Bescheid

2 ... Antrag auf externe Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung Berufliche Bildung und Prüfungswesen Sie haben vermehrt Anfragen von Personen, die ohne Ausbildungs- oder Umschulungsvertrag eine Prüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf ablegen möchten? Stoßen Sie dabei auf Probleme, wie Sie bei den Interessenten die Voraussetzungen des gesetzlichen Anspruches auf externe Prüfungszulassung überprüfen können? Oder stellen Sie fest, dass zwar die formalen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind, jedoch die manche Antragsteller von den Prüfungsanforderungen überfordert wären? Sie tun sich schwer damit, trotz formal erfüllter Zulassungsvoraussetzungen die Zulassung wegen Mängel der individuellen Kenntnisse und Fertigkeiten und der damit verbundenen geringen Prüfungschancen auszusprechen? Beugen Sie vor: Informieren Sie die Antragsteller über das formale Zulassungsverfahren sowie die inhaltlichen Prüfungsbestandteile. Lassen Sie sich ausführlich den bisherigen schulischen/beruflichen Werdegang der Prüfungsbewerber sowie die von ihnen geplante Prüfungsvorbereitung darlegen. Beraten Sie die Antragsteller über die Möglichkeiten der Vorbereitung zur Prüfung, z. B. durch Kontakte zu Berufsschulen und Prüfungsausschüssen sowie das Bearbeiten alter Prüfungsaufgaben. Bieten Sie an, dass die Prüfungsbewerber an fachpraktischen Kursen/Vorbereitungslehrgängen und/oder an der Zwischenprüfung freiwillig teilnehmen (sofern das Ablegen der Teil 1-Prüfung nicht wegen der gestreckten Prüfungsform ohnehin zwingend erforderlich ist). Sie können auch auf sinnvolle konkrete Ergänzungsqualifizierungen hinweisen. Beachten Sie bitte: Sollten Zweifel über die Kenntnisse und Fertigkeiten der Antragsteller bestehen, die eine sofortige uneingeschränkte Prüfungszulassung rechtfertigen, reichen Sie die Nachweise mit einem kleinen Hinweis auf mögliche konkret festgestellte Defizite zurück. Zudem könnten Sie den Prüfungsausschuss bitten, die Prüfungsbewerber zunächst bei einer Zwischenprüfung/Teil 1-Prüfung zu begutachten und die Prüfungszulassung vom Ergebnis dieser fachlichen Beurteilung abhängig zu machen. Was haben Sie und auch der Prüfungsausschuss davon? Sie haben ein Bild über den voraussichtlichen Leistungsstand der Antragssteller gewonnen. Und auch die Prüfungsbewerber selbst sind in der Lage, evt. fachtheoretischen und fachpraktischen Mängel rechtzeitig zu erkennen und bis zum Prüfungszeitpunkt noch ausgleichen zu können.

3 ... Information über die Möglichkeit einer externen (ausnahmsweisen) Zulassung zur Gesellen- /Abschlussprüfung ohne Nachweis einer Ausbildungszeit Berufliche Bildung und Prüfungswesen Zulassungsvoraussetzungen nach 37 Abs. 2 HwO bzw. 45 Abs. 2 BBiG Zur Gesellen-/Abschlussprüfung ist zuzulassen, wer nachweist, dass er mindestens das Eineinhalbfache der Zeit, die als Ausbildungszeit vorgeschrieben ist, in dem Beruf tätig ist, in dem er die Prüfung ablegen will. Als Zeiten der Berufstätigkeit gelten auch Ausbildungszeiten in einem anderen, einschlägigen Ausbildungsberuf. Vom Nachweis der Mindestzeit nach Satz 1 kann ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft gemacht wird, dass der Bewerber die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigt. Ausländische Bildungsabschlüsse und Zeiten der Berufstätigkeit im Ausland sind dabei zu berücksichtigen. Dauer und Art der Berufstätigkeit Bei einer Regelausbildungsdauer von 2 bzw. 3 bzw. 3,5 Jahren ist eine Berufstätigkeit von mindestens 1,5 Jahren bzw. 4,5 Jahren bzw. 5 Jahren und 3 Monaten nachzuweisen. Eine vorhergehende einschlägige Berufsausbildung in einem anderen Ausbildungsberuf kann auf die erforderlichen Zeiten der Berufstätigkeit angerechnet werden (Beispiel bei artverwandten Berufe wie Bäcker und Konditor oder Stuckateur und Maler/Lackierer). Externe können grundsätzlich nur nach einschlägiger beruflicher Tätigkeit zur Prüfung zugelassen werden. Es sind Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten des gesamten Berufsbildes nachzuweisen, z. B. durch Zeugnisse und Bescheinigungen über die Teilnahme an Kursen oder Schulungen. Antragstellung und Gebühr Der Antrag auf ausnahmsweise Zulassung zur Gesellen- bzw. zur Abschlussprüfung kann bei der Handwerkskammer eingereicht werden. Folgende Unterlagen müssen eingereicht werden: Formloser Antrag oder das von der Handwerkskammer bereitgestellte Formular mit Angabe des gewünschten Ausbildungsberufs und Prüfungszeitraums; Lebenslauf; Tätigkeitsnachweise/Arbeitszeugnisse der Arbeitgeber (Kopien). Aus den Unterlagen müssen detailliert die einzelnen Aufgaben sowie die Dauer und der zeitliche Umfang der Tätigkeit hervorgehen; ggf. Zeugnisse abgeschlossener Berufsausbildungen (Kopien); ggf. Nachweise spezieller Lehrgänge oder Seminare (Kopien); Unterlagen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind müssen zusätzlich in deutscher Übersetzung vorgelegt werden. Die die Handwerkskammer entscheidet in Abstimmung mit dem zuständigen Prüfungsausschuss über diesen Antrag und erteilt einen entsprechenden Bescheid. Für diese Bearbeitung wird eine Verwaltungsgebühr von 60 Euro erhoben. Weitere Schritte zum Prüfungserfolg Die Prüfungsanforderungen ergeben sich aus den Ausbildungsordnungen. Zur Prüfungsvorbereitung empfehlen wir praktische Vorbereitungskurse, Besuch des Berufsschulunterrichtes als Gastschüler, Selbststudium einschlägiger Fachliteratur, die freiwillige Teilnahme an den für Auszubildenden verbindlichen Kursen der überbetrieblichen Unterweisung sowie der zur Leistungsstandfeststellung geeigneten Zwischenprüfung.

4 Absender: An die Handwerkerplatz Musterstadt Antrag auf externe Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung Name:... Vorname:... Straße:... Telefon/Fax/ ... PLZ, Ort:... Geburtsdatum:... Gewünschter Ausbildungsberuf mit Fachrichtung/Schwerpunkt o.ä:... Die Zulassung wird beantragt für den Prüfungszeitraum (bitte angeben) Sommer Winter Folgende Unterlagen sind in Kopie beigefügt (ohne Nachweise kann der Antrag nicht bearbeitet werden): tabellarischer Lebenslauf sowie Aufstellung des beruflichen Werdeganges (vgl. Rückseite) Zeugnis des höchsten Schulabschlusses Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse/Arbeitsbescheinigungen (ausländische Zeugnisse müssen in deutscher Übersetzung vorgelegt werden. Nachweis über Fortbildungsmaßnahmen (Lehrgänge, Kurse, etc.) weitere Nachweise, aus denen sich Ihre bisherigen beruflichen Tätigkeiten ableiten lassen, nämlich:... Ich erkläre hiermit, dass ich die berufliche Handlungsfähigkeit des og Ausbildungsberufes auf anderem Weg erlangt habe, nämlich (Begründung)... Angaben zu Behinderungen des Prüfungsbewerbers, die für den Prüfungsausschuss von Bedeutung sind (ärztliche Atteste/Bescheinigungen), sind beizufügen:... Hinweis: Für die Antragstellung entsteht eine Gebühr in Höhe von. Für die Teilnahme an der Prüfung entsteht eine Gebühr in Höhe von. Unterschrift Antragsteller/in

5 Aufstellung zum beruflichen Werdegang: Tragen Sie in die Liste Ihre beruflichen Tätigkeiten und Qualifizierungen mit den dort geforderten Angaben ein. Fügen Sie Nachweise z. B. Zeugnisse, Arbeitsbescheinigungen, Arbeitsplatzbeschreibungen, Gewerbeanmeldungen usw. in Kopie bei. Nachweise der Tätigkeit bzw. Qualifizierung (z. B. Zeugnis der Firma, des Veranstalters, der Gewerbeanmeldung usw.) Beschreibung der Tätigkeit bzw. Qualifizierung (Schwerpunkte, Art der Tätigkeit z. B. Sachbearbeitung, Selbstständigkeit) Dauer: von bis Zeitform: Vollzeit (VZ), Teilzeit (TZ), Arbeitsstunden pro Woche Gesamtzeit Monate Unterschrift Antragsteller/in

6 Entscheidung über den Antrag auf Zulassung zur Gesellen- bzw. zur Abschlussprüfung (Externenprüfung) gemäß 45 Absatz 2 BBiG / 37 Abs. 2 HwO Dem Antrag des/der Prüfungsbewerbers/in (Name). wird stattgegeben Unterschrift des/der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Unterschrift der zuständigen Stelle (HWK) nicht stattgegeben, und zwar aus folgenden Gründen: Unterschrift der Mitglieder des Prüfungsausschusses Anmerkungen: 1. Hält die zuständige Stelle bzw. der/die Prüfungsausschussvorsitzende die Zulassungsvoraussetzung für nicht gegeben, so entscheidet der gesamte Prüfungsausschuss. 2. Eine Rechtsmittelbelehrung ist insbesondere für ablehnende Entscheidungen erforderlich. 3. Gemäß 13 Absatz 3 Muster-GPO/APO soll ein Hinweis auf Prüfungstermine aufgenommen werden.

7 Berufliche Bildung und Prüfungswesen Postfach Musterstadt Herrn Martin Musterprüfling Musterstraße Musterstadt Berufliche Bildung und Prüfungswesen Ausnahmsweise Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Fotograf Schwerpunkt Porträtfotografie Sehr geehrte, mit Antrag vom haben Sie eine externe Prüfungszulassung im og Ausbildungsberuf beantragt. Aufgrund Ihrer Nachweise können Sie ausnahmsweise an der Gesellen-/Abschlussprüfung Sommer 2011 teilnehmen. Einzelheiten zu den Prüfungsbestandteilen entnehmen Sie der beiliegenden Ausbildungsordnung. Die Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses (Anschrift, Telefon) wird von uns über diese Entscheidung informiert. Nähere Einzelheiten über den Prüfungsablauf werden Ihnen mitgeteilt bzw. können dort erfragt werden. Wir empfehlen Ihnen, sich zum Ablauf und Inhalt der Prüfung mit dem Prüfungsausschuss in Verbindung setzen, um eine optimale Vorbereitung zu gewährleisten. Die Gebühr für die Genehmigung dieses Antrags beträgt 60,00. Bitte überweisen Sie die Gebühr mit beiliegendem Gebührenbescheid. Wir wünschen Ihnen bei Ihrer Gesellen/Abschlussprüfung viel Erfolg. Freundlich grüßt Sie 17. Februar 2016 Ihr Zeichen: Unser Zeichen: VI Mu Ansprechpartnerin: Tel Fax Musterallee Musterstadt Präsident: Walter Mustermann Hauptgeschäftsführer: Jens Musterling Musterstädter Volksbank BLZ Konto IBAN DE BIC (Swift-Code) VOMuDE1MXXX Sparkasse Musterstadt BLZ Konto IBAN DE BIC (Swift-Code) SPKMDE2MXXX

8 Berufliche Bildung und Prüfungswesen Postfach Musterstadt Herrn Martin Musterprüfling Musterstraße Musterstadt Berufliche Bildung und Prüfungswesen Ausnahmsweise Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Zweiradmechaniker Fachrichtung Fahrradtechnik Sehr geehrte, mit Antrag vom haben Sie eine externe Prüfungszulassung im og Ausbildungsberuf beantragt. Aufgrund Ihrer Nachweise können Sie ausnahmsweise an der Gesellen-/Abschlussprüfung Sommer 2011 teilnehmen. 17. Februar 2016 Ihr Zeichen: Unser Zeichen: VI Mu Ansprechpartnerin: Tel Fax Bitte beachten Sie: Es handelt sich um eine sogenannte gestreckte Gesellenprüfung, d.h. das Gesamtergebnis setzt sich aus folgenden zwei Prüfungsteilen zusammen: Der erste Prüfungsteil Arbeitsauftrag zählt 35 %, der zweite Prüfungsteil mit den Prüfungsbereichen Kundenauftrag, Instandhaltungstechnik, Funktionsanalyse/Diagnosetechnik sowie Wirtschaftsund Sozialkunde zählt insgesamt 65 %. Einzelheiten können Sie der beiliegenden Ausbildungsordnung entnehmen. Die Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses (Anschrift, Telefon) wird von uns über diese Entscheidung informiert. Nähere Einzelheiten über den Prüfungsablauf werden Ihnen mitgeteilt bzw. können dort erfragt werden. Wir empfehlen Ihnen, sich zum Ablauf und Inhalt der Prüfung mit dem Prüfungsausschuss in Verbindung setzen, um eine optimale Vorbereitung zu gewährleisten. Die Gebühr für die Genehmigung dieses Antrags beträgt 60,00. Bitte überweisen Sie die Gebühr mit beiliegendem Gebührenbescheid. Musterallee Musterstadt Präsident: Walter Mustermann Hauptgeschäftsführer: Jens Musterling Musterstädter Volksbank BLZ Konto IBAN DE BIC (Swift-Code) VOMuDE1MXXX Sparkasse Musterstadt BLZ Konto IBAN DE BIC (Swift-Code) SPKMDE2MXXX Wir wünschen Ihnen bei Ihrer Gesellen/Abschlussprüfung viel Erfolg. Freundlich grüßt Sie

9 Berufliche Bildung und Prüfungswesen Postfach Musterstadt Herrn Martin Musterprüfling Musterstraße Musterstadt Berufliche Bildung und Prüfungswesen Ausnahmsweise Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Fotograf Schwerpunkt Porträtfotografie Sehr geehrte, mit Antrag vom haben Sie eine externe Prüfungszulassung im og Ausbildungsberuf beantragt. Leider können wir dem Antrag nicht entsprechen, da die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Zulassung nach den von Ihnen eingereichten Unterlagen zumindest zum aktuellen Zeitpunkt nicht erfüllt sind. Um die Zulassung genehmigen zu können, benötigen Sie mindestens 4,5 Jahre Tätigkeitszeit als Fotograf. Laut Nachweis wurden davon nur 10 Monate Tätigkeitszeit im Fotografen-Handwerk absolviert. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keinen positiven Bescheid geben können. Es bleibt jedoch möglich, den Antrag zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu stellen. Die Gebühr für diesen Bescheid beträgt 60,00. Bitte überweisen Sie die Gebühr mit beiliegendem Gebührenbescheid. Freundlich grüßt Sie 17. Februar 2016 Ihr Zeichen: Unser Zeichen: VI Mu Ansprechpartnerin: Tel Fax Musterallee Musterstadt Präsident: Walter Mustermann Hauptgeschäftsführer: Jens Musterling Musterstädter Volksbank BLZ Konto IBAN DE BIC (Swift-Code) VOMuDE1MXXX Sparkasse Musterstadt BLZ Konto IBAN DE BIC (Swift-Code) SPKMDE2MXXX Ihre Rechte: Gegen diese Entscheidung können Sie innerhalb eines Monats nach Zustellung schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der, Postfach 23 45, Musterstadt Widerspruch einlegen.

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