Handreichung zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse in Thüringen

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1 Finanzierung 1. Kindergeld 2. Berufsausbildungsbeihilfe 3. Schüler-BAföG 4. BAföG für Ausländerinnen und Ausländer A. Anspruch aufgrund des aufenthaltsrechtlichen Status B) Zusammenfassung für Flüchtlinge 5. Bafög- Anspruch ab 30 Jahren 6. BAföG-Ämter in Thüringen 7. Fernstudium und BAföG 8. Studienfinanzierung durch Nebentätigkeit 1. Kindergeld für Ausländerinnen und Ausländer Anspruch auf Kindergeld Staatsangehörige der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraumes und Staatsangehörige der Schweiz, die in Deutschland erwerbstätig sind oder, falls sie nicht erwerbstätig sind, in Deutschland wohnen, haben für den Anspruch auf Kindergeld die gleichen Voraussetzungen wie deutsche Bürgerinnen und Bürger. (Vertragsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes sind Island, Norwegen und Liechtenstein.) Staatsangehörige Algeriens, Bosnien-Herzegowinas, Marokkos, Serbiens, Montenegros, Tunesiens und der Türkei können auf der Grundlage der jeweiligen zwischenstaatlichen Abkommen Kindergeld erhalten, wenn sie in Deutschland als Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer arbeitslosenversicherungspflichtig beschäftigt sind oder beispielsweise Arbeitslosengeld bzw. Krankengeld beziehen. Andere Ausländerinnen und Ausländer können einen Anspruch auf Kindergeld haben, wenn ihr Aufenthalt in Deutschland nach der Art ihres Aufenthaltstitels und ihre erlaubte Erwerbstätigkeit voraussichtlich dauerhaft ist. Anspruch uneingeschränkt: bei Niederlassungserlaubnis und Aufenthaltserlaubnis nach 25 Abs. 1 und 2 AufenthG sowie einer Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der (längeren) Erwerbstätigkeit Anspruch unter bestimmten Voraussetzungen: für 23 Abs. 1 AufenthG, 23 a (Härtefallkommission), 24 (vorübergehender Schutz nach EU-Beschluss), 25, 3 (Abschiebungsverbot), 25 Abs. 4 Satz 1 (vorübergehender Aufenthalt aus dringendem Grund), 25 Abs. 4 Satz 2 (Verlängerung bei Vorliegen einer außergewöhnlichen Härte) und 25 Abs. 5 AufenthG (Aufenthaltserlaubnis für vollziehbar Ausreisepflichtige bei Unmöglichkeit der Ausreise). Voraussetzungen erfüllt, wenn drei Jahre ein rechtmäßiger, gestatteter oder geduldeter Aufenthalt in Deutschland und ein bestehendes berechtigtes Arbeitsverhältnis, der Bezug von Arbeitslosengeld I oder Elternzeit besteht. Kein Kindergeld erhalten ausländische Eltern, die eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke der Ausbildung oder 1

2 eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke der betrieblichen Aus- und Weiterbildung oder eine Aufenthaltserlaubnis in Verbindung mit einer Arbeitserlaubnis nur für einen Höchstzeitraum (die Bundesagentur für Arbeit hat auf Grund der Beschäftigungsverordnung die Beschäftigung nur für eine begrenzte Zeit erlaubt, z.b. Saisonarbeiter oder Au pair) Asylbewerber mit Aufenthaltsgestattung Geduldete Ausländer Rechtsgrundlagen Einkommensteuergesetz (EStG), 32, 52 Absatz 40, 62ff., Bundeskindergeldgesetz (BKGG) in Sonderfällen Antragsweg Familienkasse bei der Agentur für Arbeit oder Familienkasse des öffentlichen Dienstes, Informationen Familienkasse bei der Agentur für Arbeit oder Familienkasse des öffentlichen Dienstes, Merkblatt Kindergeld 2. Berufsausbildungsbeihilfe - BAB (SGB III und ) Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) ist eine staatliche Förderung, die man als Auszubildender und als Teilnehmer einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme beantragen kann. Der Zweck dieser Förderung liegt darin, einem Auszubildenden eine finanzielle Grundlage zu gewähren, falls die Ausbildungsstätte zu weit von den eigenen Eltern entfernt liegt und deshalb eine eigene Haushaltsführung nötig wird. Welche Ausbildung ist mit BAB förderungsfähig? grundsätzlich jede Ausbildung und berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (s. auch Einschränkungen) in einem anerkannten Ausbildungsberuf nur die erste Ausbildung wird gefördert (Sonderfall: die erste Ausbildung wurde nicht bis zum Ende abgeschlossen) Ausbildungsvertrag muss unterzeichnet sein Einschränkungen für berufsvorbereitende Maßnahmen Bildungsmaßnahme darf nicht den Schulgesetzen der Länder unterliegen muss in jedem Fall berufsvorbereitend sein muss eine sinnvolle berufliche Bildung sein Voraussetzungen für Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) finanziellen Bedürftigkeit (Lebensunterhalt, die Fahrtkosten und auch weitere Aufwendungen können nicht aus anderer Quelle bezogen werden) und entsprechend weite Entfernung zwischen der Ausbildungsstätte und dem eigenen Elternhaus (unzumutbare Anfahrtswege) keine anderen vergleichbaren Leistungen Ausländer ( 63 Abs. 1 Nr. 2 7 und Abs. 2 SGB III) durch Artikel 2 des 22. BAföG- ÄndG wurde der Anspruch aufgrund des aufenthaltsrechtlichen Status nach 63 SGB III auf denselben Personenkreis erweitert wie nach 8 BAföG, d.h. z.b. Ausländer mit einer Duldung: Anspruch nach vier Jahren Voraufenthalt (Zeiten der Aufenthaltsgestattung und Aufenthaltserlaubnis werden angerechnet) 2

3 (umfassende Ausführungen siehe keine Altersgrenze, allerdings ist nur eine erstmalige berufliche Ausbildung förderungsfähig ( 60 Abs. 2 SGB III). Ermittlung des Auszahlungsbetrages a) bei einer Berufsausbildung Art des Bedarfs Betrag in Euro Grundbedarf (pauschal) 341,00 Pauschale für Miete 146,00 Mietzuschuss (falls Miete über 146 Euro), höchstens 72,00 Kosten für Arbeitskleidung (pauschal) 12,00 Kosten für die Fahrt zum Ausbildungsbetrieb (Monatskarte) 41,00 Bedarf für eine Familienheimfahrt pro Monat 14,00 b) berufsvorbereitende Maßnahme Art des Bedarfs Betrag in Euro Grundbedarf bei Unterbringung im Elternhaus (pauschal) 212,00 Grundbedarf bei eigener Haushaltsführung (pauschal) 383,00 Mietzuschuss (falls Miete über 57 Euro monatlich): 72,00 Lernmittel (pauschal) 9,00 Arbeitskleidung 12,00 Kosten für die Fahrt zum Ausbildungsbetrieb (Monatskarte) Bedarf für eine Familienheimfahrt pro Monat tatsächliche Kosten tatsächliche Kosten Höhe des Auszahlungsbetrages hängt vom jeweiligen Gesamtbedarf und dem zugrunde gelegten Einkommen ab, welches diesen Bedarf mindert im Bedarfsfall Kinderbetreuungskosten (pauschal auf 130 Euro festgesetzt) Übernahme der tatsächlichen Kosten im Bereich der Fahrten zwischen Ausbildungsstätte und Wohnung sowie der monatlichen Heimfahrt gelten nur bis zu einem Höchstbetrag von 476 Euro monatlich, wobei immer die günstigste Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorgesehen ist Im Bedarfsfall auch als Vorausleistung möglich Beantragung Antrag zu Ausbildungsbeginn bei der zuständigen Agentur für Arbeit stellen Antrag auch später möglich, doch Förderung setzt erst ab Beginn der Antragstellung ein Quellen Georg Classen. Flüchtlingsrat Berlin. Aus der Beratungspraxis

4 Qualifizierung/Allgemein/BAB-Anspruchsvoraussetzungen.html 3. Schüler- BAföG förderungsfähige Schulformen nach 2 BAföG Berufsfachschule bzw. Fachschule (vorherige Berufsausbildung nicht gefordert und enden ohne berufsqualifizierenden Abschluss/ dauern weniger als 2 Jahre) Fachoberschule (vorherige Berufsausbildung nicht gefordert) Klasse für berufliche Grundbildung Ab der 10. Klasse Gymnasium, Realschule, Gesamtschule, Hauptschule Anspruchsvoraussetzungen Wohnsitz getrennt von den Eltern verheiratet oder geschieden eigener Haushalt und Betreuung eigener Kinder für Ausländer gelten die selben Anspruchvoraussetzungen wie beim BaföG für Studierende Sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, dann bei Hilfebedürftigkeit Anspruch auf ALG II nach 7 Abs.6 Nr.1 SGB II: (5) Auszubildende, deren Ausbildung im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes oder der 60 bis 62 des Dritten Buches dem Grunde nach förderungsfähig ist, haben keinen Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts. In besonderen Härtefällen können Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts als Darlehen geleistet werden. (6) Absatz 5 findet keine Anwendung auf Auszubildende, 1. die auf Grund von 2 Abs. 1a BAföG keinen Anspruch auf Ausbildungsförderung oder auf Grund von 64 Abs. 1 SGB III keinen Anspruch auf Berufsausbildungsbei-hilfe haben oder 2. deren Bedarf sich nach 12 Abs.1 Nr.1 BAföG oder nach 66 Abs.1 SGB III bemisst oder 3. die eine Abendhauptschule, eine Abendrealschule oder ein Abendgymnasium besuchen, sofern sie aufgrund von 10 Abs.3 BAföG keinen Anspruch auf Ausbildungsförderung haben. Antragstellung über Bafög- Formblätter Eltern leben zusammen: Antragstellung im Landkreis der Eltern Eltern leben getrennt: Antragstellung im Landkreis der Ausbildungsstätte Eine detaillierte Übersicht mit Schularten findet sich auf : Berechnungen sind möglich unter: 4

5 4. BAföG für Ausländerinnen und Ausländer A) Anspruch aufgrund des aufenthaltsrechtlichen Status Folgende Ausländer haben sowohl nach dem bis Ende 2007 geltenden 8 Abs. 1 BAföG als auch nach 8 Abs. 1 und 2 BAföG aufgrund ihres aufenthaltsrechtlichen Status Anspruch auf Ausbildungsförderung: Anerkannte Flüchtlinge (Asylberechtigte und Konventionsflüchtlinge) sowie Ausländer mit Niederlassungserlaubnis nach 23 Abs. 2 AufenthG (jüdische Kontingentflüchtlinge). Ausländer mit einem deutschen Ehegatten oder Elternteil ( 8 Abs. 1 Nr. 1 bis 7 BAföG, 8 Abs. 2 BAföG). Ausländer auch Drittstaater, die Familienangehörige (Kinder oder Ehegatten) eines in Deutschland lebenden Unionsbürgers, EWR-Angehörigen oder Schweizers sind, und als "Familienangehörige" nach 3 FreizügG/EU ein Recht auf Einreise nach bzw. Aufenthalt in Deutschland besitzen. Dies gilt auch für Kinder über 21 Jahren, denen nach 3 FreizügG/EU das Recht auf Einreise oder Aufenthalt als Familienangehöriger nur deshalb nicht zusteht, weil ihre Eltern oder Partner ihnen keinen Unterhalt leisten ( 8 Abs. 1 Nr. 8 BAföG, 8 Abs. 1 Nr. 2, 3 und 5 BAföG). Unionsbürger, EWR-Angehörige und Schweizer, die vor dem Studium in Deutschland in einem Beschäftigungsverhältnis gestanden haben, wenn zwischen der ausgeübten Tätigkeit und der Ausbildung ein inhaltlicher Zusammenhang besteht ( 8 Abs. 1 Nr. 9 BAföG, 8 Abs. 1 Nr. 5 BAföG). Das Arbeitsverhältnis darf nicht bereits der Absicht untergeordnet sein, alsbald eine Ausbildung aufzunehmen. Dies ist in der Regel anzunehmen, wenn das Arbeitsverhältnis mindestens sechs Monate dauert und den Lebensunterhalt sichert. Der Anspruch der Ehepartner von Deutschen, Unionsbürgern, EWR-Angehörigen und Schweizern besteht weiter, wenn sie getrennt leben oder die Ehe aufgelöst wird ( 8 Abs. 1 Satz 2 BAföG, 8 Abs. 4 BAföG). Auf die Dauer der Ehe kommt es nicht an. Nach der Rechtsprechung des EuGH haben darüber hinaus Anspruch auf BAföG: Unionsbürger, die nach einem mehrjährigen Aufenthalt (auch aus anderen als den bereits in 8 BAföG genannten Gründen) eine über die angestrebte Ausbildung hinausgehende tatsächliche Verbindung zur Gesellschaft Deutschlands haben. Staatsangehörige der Türkei, deren Eltern in Deutschland als "Arbeitnehmer" im Sinne des Art. 1 des Assoziationsratsbeschlusses (ARB) 3/80 EWG/Türkei anzusehen sind. Türkische Kinder von türkischen Arbeitnehmern haben aufgrund der Entscheidung des EuGH zum Fall Gürol gemäß Art. 9 ARB 1/80 EWG-Türkei gleichen Zugang zur Bildung wie Inländer. Hierfür ist gemäß Art. 1 ARB 3/80 EWG-Türkei der Arbeitnehmerbegriff der Verordnung EWG 1408/719 zu Grunde zu legen. Arbeitnehmer ist demnach, wer mindestens einem System der sozialen Sicherheit für Arbeitnehmer pflichtversichert oder freiwillig (weiter-)versichert angehört, etwa der gesetzlichen Kranken-, Unfall- oder Rentenversicherung. Arbeitnehmer sind danach z. B. Angestellte, Beamte, Rentner, Studierende, gesetzlich versicherte Selbstständige, Arbeitslosengeld I, Krankengeld sowie Arbeitslosengeld II-Empfänger. Unionsbürger (einschließlich EWR-Angehöriger und Schweizer), die nach 4 a FreizügG/EU ein Recht auf Daueraufenthalt besitzen ( 8 Abs. 1 BaföG) Ausländer mit Niederlassungserlaubnis ( 9, 19, 23 Abs. 2, 26, 35 AufenthG) bzw. Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG nach 9a AufenthG im Sinne der Daueraufhältigenrichtlinie (Richtlinie 2003/109/EG) ( 8 Abs. 1 BaföG). 5

6 Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis nach 22, 23 Abs. 1 oder Abs. 2, 23a, 25 Abs. 1 oder 2, 28, 37, 38 Abs. 1 Nr. 2 Nach mindestens vierjährigem Aufenthalt Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis nach 25 Abs. 3, 25 Abs. 4 S. 2, 25 Abs. 5 oder 31 AufenthG ( 8 Abs. 2 BAföG). Ausländer, die als Ehegatte oder Kind eines Ausländers mit Niederlassungserlaubnis eine Aufenthaltserlaubnis nach 30, 32, 33 oder 34 AufenthG besitzen ( 8 Abs. 2 BaföG). Nach mindestens vierjährigem Aufenthalt Ausländer, die als Ehegatte oder Kind eines Ausländers mit Aufenthaltserlaubnis eine Aufenthaltserlaubnis nach 30, 32, 33 oder 34 AufenthG besitzen ( 8 Abs. 2 BaföG). B) Zusammenfassung für Flüchtlinge 1. Anspruchsvoraussetzungen für Nicht- Unionsbürger nach 8 BAföG (1) AusländerInnen mit Niederlassungserlaubnis oder mit Recht auf Daueraufenthalt- EG, bestimmte Flüchtlinge und heimatlose Ausländer ( 8 Abs. 1 Nr. 2, 6, 7 BAföG) Niederlassungserlaubnis oder einer Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG nach dem Aufenthaltsgesetz; Gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland sowie außerhalb Deutschlands als Flüchtlinge anerkannt und in Deutschland nicht nur vorübergehend zum Aufenthalt berechtigt; Zugehörigkeit zur Gruppe der heimatlosen Ausländer. (2) Anderen Ausländern wird Ausbildungsförderung geleistet, wenn sie ihren ständigen Wohnsitz im Inland haben und eine Aufenthaltserlaubnis nach den 22, 23 Abs. 1 oder 2, den 23a, 25 Abs. 1 oder Abs. 2, den 28, 37, 38 Abs. 1 Nr. 2, 104a oder als Ehegatte oder Kind eines Ausländers mit Niederlassungserlaubnis eine Aufenthaltser- laubnis nach 30 oder den 32 bis 34 des Aufenthaltsgesetzes besitzen, eine Aufenthaltserlaubnis nach 25 Abs. 3, Abs. 4 Satz 2 oder Abs. 5, 31 des Aufenthaltsgesetzes oder als Ehegatte oder Kind eines Ausländers mit Aufenthaltserlaubnis eine Aufenthaltserlaubnis nach 30 oder den 32 bis 34 des Aufenthaltsgesetzes besitzen und sich seit mindestens vier Jahren in Deutschland ununterbrochen rechtmäßig, gestattet oder geduldet aufhalten. (2a) Geduldeten Ausländern nach 60 a des AufenthaltsG wird Ausbildungsförderung geleistet, wenn sie ihren ständigen Wohnsitz im Inland haben, sie sich mindestens vier Jahren ununterbrochen rechtmäßig, gestattet oder geduldet im Bundesgebiet aufgehalten haben (3) Im Übrigen wird Ausländern Ausbildungsförderung geleistet, wenn sie sich selbst vor Beginn des förderungsfähigen Ausbildungsabschnitts insgesamt fünf Jahre im Inland aufgehalten haben und rechtmäßig erwerbstätig waren oder zumindest ein Elternteil während der letzten sechs Jahre vor Beginn des förderungsfähigen Teils des Ausbildungsabschnitts sich insgesamt drei Jahre im Inland aufgehalten hat und rechtmäßig erwerbstätig gewesen ist, im Übrigen von dem Zeitpunkt an, in dem im weiteren Verlauf des Ausbildungsabschnitts diese Voraussetzungen vorgelegen haben. 6

7 Die Voraussetzungen gelten auch für einen einzigen weiteren Ausbildungsabschnitt als erfüllt, wenn der Auszubildende in dem vorhergehenden Ausbildungsabschnitt die Zugangsvoraussetzungen erworben hat und danach unverzüglich den Ausbildungsabschnitt beginnt. Von dem Erfordernis der Erwerbstätigkeit des Elternteils während der letzten sechs Jahre kann abgesehen werden, wenn sie aus einem von ihm nicht zu vertretenden Grunde nicht ausgeübt worden ist und er im Inland mindestens sechs Monate erwerbstätig gewesen Quelle: vgl. 5. BAföG- Anspruch ab 30 Jahren 1. Grundsätzlich Es gilt immer das Alter bei Beginn der Ausbildung elternunabhängige Förderung 2. Anspruchsvoraussetzungen nach 10 BAfög Erwerb der Zugangsberechtigung auf dem zweiten Bildungsweg (Fachoberschule; Abendschule; Kolleg o.ä. ), dabei das 30. Lebensjahr überschritten und sofort nach Erwerb der Hochschulreife Beginn des Studiums; Ausnahme sind folgende Hinderungsgründe: o Persönliche oder familiäre Gründe (Erziehung von Kindern bis zu 10 Jahren; Betreuung von behinderten Kindern; Erkrankung; Schwangerschaft; Behinderung; Nach Wegfall der Hinderungsgründe muss unverzüglich mit der Ausbildung begonnen werden! o für anerkannte Flüchtlinge, denen ein Studium bzw. eine Ausbildung aufgrund der Verfolgungssituation im Heimatland nicht möglich war, o für anerkannte Flüchtlinge, die für die Anerkennung ihres im Herkunftsland erworbenen Berufsabschlusses eine ergänzende oder mangels Verwertbarkeit dieses Berufsabschlusses eine weitere Ausbildung im Inland benötigen o Persönliche Gründe sind auch anzunehmen, wenn der Auszubildende Heimatloser im Sinne des 8 Abs. 1 Nr. 2 BAfög oder Flüchtling im Sinne des 8 Ab s. 1 Nrn. 4 und 5 BAfög, Aussiedler oder Spätaussiedler ist oder als Asylberechtigter anerkannt ist und für die Anerkennung seines im Aussiedlungsland/Herkunftsland erworbenen Berufsabschlusses eine ergänzende oder mangels Verwertbarkeit dieses Berufsabschlusses eine weitere Ausbildung im Inland benötigt. o Bedürftigkeit ergibt sich durch einschneidende Veränderung der persönlichen Verhältnisse (z.b. Scheidung; Tod des Ehepartners o.ä.) und noch keine Bafög- förderungsfähige Ausbildung abgeschlossen wurde; ein unverzüglicher Ausbildungsbeginn wird verlangt Bei Erwerb eines allgemeinbildenden Schulabschlusses auf dem zweiten Bildungsweg o Sind oben genannte Voraussetzungen nicht erfüllt und entfällt nur deswegen Anspruch auf Bafög: im Falle der Hilfebedürftigkeit Antrag auf ALG II nach 7 Abs. 6 Nr. 3 SGB II. Berufstätige ohne formelle Hochschulzugangsberechtigung, die aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation an einer Hochschule eingeschrieben worden sind 7

8 Wichtig: Antrag auf Vorabentscheidung nach 46 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 BAföG beim zukünftig zuständigen Bafög-Amt gibt rechtzeitig vor Ausbildungsbeginn Auskunft über mögliche Ausnahme von der Altersgrenze Eine Zusage bedeutet eine gesicherte Rechtsposition Über Art und Höhe der Leistung kann erst bei Ausbildungsbeginn entschieden werden Wenn die Ausbildung nicht innerhalb eines Jahres begonnen wird, erlischt die rechtliche Bindung des Amtes an diese Entscheidung Quelle: 6. BAföG-Ämter in Thüringen Erfurt: Nordhäuser Str Erfurt Tel Fax lmenau: Max-Planck-Ring Ilmenau Tel Fax Nordhausen: Weinberghof Nordhausen Tel /889 Fax Schmalkalden: Blechhammer 9b Schmalkalden Tel /115 Fax Servicebüro Tel Mo, Mi bis Uhr Di, Do bis Uhr Fr bis Uhr Jena: Am Planetarium Jena Tel /562 Fax Weimar: Marienstr. 15a Weimar Tel Fax Servicebüro Tel /572 Mo - Do 9.00 bis Uhr Fr 9.00 bis Uhr 7. Fernstudium und Bafög Abschnitt I 3 Fernunterricht BAföG Bafög längstens für 12 Monate möglich Entscheidend für eine Förderung ist, dass der Fernlehrgang bzw. der Fernstudiengang mit denselben Zugangsvoraussetzungen und demselben Studienabschluss angeboten 8

9 wird, wie vergleichbare Studienangebote im Präsenzstudium (vgl. 2 Abs. 1 oder 2 Abs. 3 BAföG). Der Anbieter muss entweder nach 12 unter das Fernunterrichtsschutzgesetz fallen oder in öffentlich-rechtlicher Hand liegen. Förderungsfähig sind: Nachholen von Schulabschlüssen Weiterbildung, die gleichwertig mit Abendschule ist Studium, das gleichwertig mit Universitätsstudium ist Informationen über Förderungsmöglichkeiten: Studienführer der jeweiligen Fernschule Quelle: 8. Studienfinanzierung durch Nebentätigkeit Ausländische Studierende, die nicht Angehörige von EU- oder EWR-Mitgliedsstaaten sind, haben lediglich einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt. Ohne Zustimmung von Behörden darf der genannte Personenkreis lediglich 90 volle oder 180 halbe Tage pro Jahr einem Nebenjob nachgehen. Besteht der Wunsch nach mehr Arbeitsstunden pro Jahr, muss eine Erlaubnis hierzu eingeholt werden sowohl von der zuständigen Agentur für Arbeit und der zuständigen Ausländerbehörde. Praktika, die nicht Pflichtbestandteil des Stuidums sind, gelten auch als reguläre Arbeit- auch wenn sie unbezahlt sind. D.h. jeder Praktikumstag wird von den genannten 90 Tagen abgezogen. Die Arbeit als studentische Hilfskraft kann länger als 90 Tage ausgeübt werden. Die Ausländerbehörde muss über die Tätigkeit allerdings informiert werden. Internationale Studierende, die nicht aus der EU kommen, dürfen nicht freiberuflich arbeiten und sich auch nicht selbstständig machen. Studierende aus den Mitgleidsstaaten der EU und des EWR sind deutschen Studierenden grundsätzlich gleichgestellt und haben in der Regel freien Zugang zum Arbeitsmarkt. Weitere Informationen sind unter: 9

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