Eisbrecher. Die Kundenzeitschrift des BIT Nr. 43 / September Abschied vom Tape Disk ersetzt Magnetband als Backup-Medium

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1 Die Kundenzeitschrift des BIT Nr. 43 / September Eisbrecher Abschied vom Tape Disk ersetzt Magnetband als Backup-Medium Seite 7 Blade-Server Das Raumwunder im Rechenzentrum Seite 10 Im Sprint zum Ziel Das Lösungszentrum des BIT setzt auf Scrum Seite 18

2 Eisbrecher Nr. 43 / September Inhalt Abschied vom Tape: Disk ersetzt Magnetband Editorial 3 Adieu Magnetband Willkommen Disk! als Backup-Medium Seite 7 Blade-Server: Das Raumwunder im Rechenzentrum Seite 10 Aus der Geschäftsleitung 4 Zusammenarbeit stärken 5 IT-Education BIT: Neues Kursprogramm 6 Neues Stellenportal für die Bundesverwaltung 7 Backup: Abschied vom Tape 10 Blade-Server: Schlank, schnittig, sparsam 12 Content-Management: Neuerungen für Imperia 13 Geschäftsregeln im e-dec-system der Zollverwaltung Eingeschoben 15 IKT-Sicherheit: Die Mitarbeitenden im Fokus Im Sprint zum Ziel: 17 SMS-Authentisierung bringt mehr Sicherheit Das Lösungszentrum des BIT setzt auf Scrum Seite 18 IT-Thema 18 Agiles Projektmanagement mit Scrum Bits & Bytes 20 Kurz gelesen; kurz notiert 21 Trendreport 22 SMS-Interview; BIT-Kontakt-Box 23 Mixed Pixels Version française sous Die Kundenzeitschrift des BIT Nr. 43 / September Herausgeber Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) Monbijoustrasse 74, CH-3003 Bern Telefon Intranet: Internet: Eisbrecher Abschied vom Tape Disk ersetzt Magnetband als Backup-Medium Seite 7 Blade-Server Das Raumwunder im Rechenzentrum Seite 10 Im Sprint zum Ziel Das Lösungszentrum des BIT setzt auf Scrum Seite 18 Redaktionsleitung Nora Kelemen EB43_Layout.indd 1 Redaktion Leo Hauser (HL), Ruth Widmer (WiRu). Fanny Kläy (KlFa). Redaktionelle Mitarbeit bei dieser Ausgabe: Karin Altorfer, Kerstin Fleischhauer, Gisela Kipfer, Stefan Hüsemann, Nicole Roemmel :19:56 Titelbild: Magnetbänder in einer Tape-Library. Künftig sichert das BIT die Backups mit Layout Gabriela Maier (MaGa) hoher Datendichte auf Disk. 2 Druck BBL, Vertrieb Publikationen, Bern Online-Version und Abonnement Kontakt Tel.: Erscheinungsweise Der «Eisbrecher» erscheint alle drei Monate Nächste Ausgabe Dezember 2011

3 Editorial Adieu Magnetband Willkommen Disk! Liebe Leserinnen und Leser Nora Kelemen Bereichsleiterin Kundenkommunikation Im Rechenzentrum des BIT stehen wir mitten in einem technologischen Generationenwechsel. Gleich zwei neue Technologien werden ein geführt. Was sich ändert, lässt sich hardwaremässig dingfest machen: Magnetbänder werden durch moderne Disks abgelöst und herkömm liche Server machen kompakten Blade-Servern Platz. «Platz machen» ist durchaus wörtlich gemeint. Auf nur einer einzigen neuen Disk gewinnt man dank Datenverdichtung bis zu 17-mal mehr Speicherkapazität! Mehr Platz entsteht im Rechenzentrum auch durch die Virtualisierung mit Blade-Servern, denn auf einem (physischen) Server können jetzt bis zu 30 virtuelle Server laufen. Welch ausgeklügelter Datenspeicherungs- Mechanismus softwareseitig zum Einsatz kommt, beschreibt anschaulich der Artikel auf Seite 7. Der Beitrag auf Seite 10 veranschaulicht, wie kompakt ein Blade-Server ist. Alles in allem führen Disks im Verbund mit einer Dedup-Lösung und Server-Virtualisierungen im Verbund mit Blade-Servern letztlich zu weniger Raum- Kühlungs- Strom- und Kabelbedarf. Das Ziel ist eine stabile Datensicherung mit weniger Ausfällen und eine effiziente Server-Plattform für die Fachanwendungen, für die Büroautomation, die Datenbanken und Web sites unserer Kunden. In dieser Ausgabe des «Eisbrechers» stammt die Rubrik «Aus der Geschäftsleitung» erstmals aus der Feder von Giovanni Conti, unserem neuen Direktor. Erfahren Sie auf der nächsten Seite mehr über seine Sicht auf Anforderungen, Herausforderungen und wie er die begonnene Zusammenarbeit gerne fortführen möchte. Damit Sie heute schon wissen, was morgen kommt, bringen wir einen Beitrag über die neue SMS-Authentisierung. Diese benötigt bald, wer von extern via Web auf sein Outlook- Konto zugreifen will (S. 17). Wie jedes Jahr, hat auch dieses Jahr die IT-Education ein umfassendes Kursprogramm mit vielen neuen Angeboten zusammengestellt, informieren Sie sich früh zeitig und sichern Sie sich schon heute Ihr persönliches Kursprogramm 2012 (S. 5). Warum das Lösungszentrum BIT in der Softwareentwicklung auf Scrum setzt und wie es damit im Sprint zum Ziel kommt, erfahren Sie auf Seite 18. Auch sonst gibt es viel Neues, wir berichten über die Vorteile des neuen Stellenportals der Bundesverwaltung (S. 6) und über mehr Sprachenvielfalt (u.a. Rätoromanisch) im CMS Imperia (S. 12). Buna lectura e bler divertiment giavischan Nora Kelemen ed il team dal «Eisbrecher». 3

4 Aus der Geschäftsleitung Zusammenarbeit stärken Liebe Kundinnen und Kunden Giovanni Conti Direktor BIT Am 15. August habe ich die Führung des BIT übernommen. Dieser neuen Aufgabe schaue ich mit Begeisterung, aber auch mit viel Respekt entgegen. In den letzten Jahren ist das Amt sehr stark gewachsen, mitunter durch die Zusammenführung verschiedener Technologiebereiche aus verschiedenen Departementen im BIT. Mit diesem Wachstum ist auch die Vielseitigkeit unserer Aufgaben gewachsen, und der Spagat zwischen Flexibilität und Kosteneffizienz resp. Standardisierung sehr spürbar geworden. Die rasante technologische Entwicklung wirkt sich auch auf die Verwaltung aus: von allen Geräten aus muss man, ob am Arbeitsplatz oder mobil, raschen Zugang zu Informationen haben und sich untereinander vernetzen können, um mit dem Takt der Verwaltung und der Bürger Schritt zu halten. Durch seine Mission als interner Leistungserbringer in der Bundesverwaltung ist das BIT massgeblich gefordert, einen Beitrag zu diesen Herausforderungen zu leisten. Dies kann aber nur in engster Zusammenarbeit mit Ihnen, unseren Kundinnen und Kunden, geschehen. Und hier liegt auch meine oberste Priorität: die Zusammen arbeit mit unseren Kunden zu verstärken, und unsere Arbeitsweise und Kultur deutlicher an Ihren Bedürfnissen auszurichten. In diesem Sinne ist es mir auch besonders wichtig, die Zusammenarbeit mit unserem Informatikstrategieorgan, dem ISB, zu intensivieren, damit wir durch eine enge Kooperation die Basis für eine effiziente operative Umsetzung unserer Informatikstrategie schaffen. Es ist mir sehr wohl bewusst, dass ich in unseren ersten Kontakten Einiges über grössere und kleinere Probleme hören werde. Für mich sind diese Probleme auch Chancen, um mit Ihnen Lösungen zu finden. Denn ich spüre in der Mannschaft des BIT klare Signale einer starken Motivation, Verbesserungen im Sinne der Kunden zu erzielen. Der Wille ist vorhanden, die Basis ist geschaffen. Der Weg wird nicht immer einfach sein, aber ich werde alles daran setzen, dass wir die Probleme gemeinsam mit Ihnen meistern werden. Ich freue mich auf die gestartete Zusammenarbeit! Und wünsche mit diesem «Eisbrecher» eine gute Lektüre. Giovanni Conti, Direktor 4

5 Eisbrecher Nr. 43 / September Neues Kursprogramm Schon bald liegt das Kursprogramm 2012 der IT-Education BIT vor. Springen Sie frühzeitig auf den Weiterbildungszug auf und bestellen Sie schon jetzt Ihr persönliches Exemplar. BIT-Kontakt: Lesley Pritchard Bereichsleiterin Education Text: Leo Hauser Immer im Herbst lanciert der Education-Bereich des BIT sein neues Kursprogramm: Ab Ende September ist das umfangreiche Angebot an Kursen, Lehrgängen und Zertifizierungen online abrufbar. Kurze Zeit später erscheint das Kursprogramm auch in gedruckter Form. Auf über 300 Seiten finden Sie Kurse, mit denen Sie Ihre IT-Kenntnisse im Nu auf den neusten Stand bringen. Falls Sie das gedruckte Kursprogramm bevorzugen, können Sie ab sofort Ihr persönliches Exemplar kostenlos vorbestellen (Adresse siehe rechte Spalte). Einige Highlights aus dem Kurs programm 2012 Office 2010 (auch auf Französisch): Grund- und Aufbaukurse für Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Access BPMN (Business Process Model and Notation) von der Einführung bis zur Zertifizierung, inkl. ech Starter-Kit und Visio Process modeler Tool. (Das Infor matikstrategie organ Bund empfiehlt den Verwaltungs stellen BPMN als Notationsstandard für die Prozessmodellierung.) Erweiterte Scrum-Palette: Einführung; Scrum und Hermes; Scrum und Requirements Engineering ECDL (European Computer Driving Licence): Der «Computer-Führerschein» weist fundierte Grundkenntnisse in sieben Modulen nach. Neu: Eintägige Vorbereitungskurse mit direkter Modulprüfung am Ende des Kurstages Vorbestellung Kursprogramm > «Gedrucktes Kursprogramm bestellen» Das Team der IT-Education BIT. Foto: Helmut Hiedl Auch 2012 wartet das Kursangebot der IT-Education BIT mit einigen Neuerungen auf (siehe Box). Neu ist auch das On-the-Job-Coaching, welches Sie halbtageweise beziehen können, genau dann, wenn Sie Unterstützung brauchen. Treten bei der Umsetzung des Gelernten Unsicherheiten oder Probleme auf, lösen sich diese am besten direkt am Arbeitsplatz. «Unsere qualifizierten und erfahrenen Trainer oder Coachs gehen gemeinsam mit Ihnen an die Arbeit und unterstützen Sie bei der Erledigung der anstehenden Aufgaben», erklärt Lesley Pritchard, Bereichsleiterin Education. «Mit dem On-the-Job-Coaching ist der Lernerfolg optimal.» 5 Das neue Kursprogramm enthält Kurse aus den Bereichen Büroanwendungen, Grafik/Design, Internet, IT-Sicherheit, Server/System Management, Datenkommunikation, Programmierung, SAP, Projektmanagement/Wirtschaftsinformatik sowie Arbeitstechnik.

6 Eisbrecher Nr. 43 / September Neues Stellenportal für die Bundesverwaltung Seit Anfang Juni ist es ganz einfach, sich über den Arbeit geber Bund zu informieren, passende Bundesstellen zu finden und sich auch gleich online zu bewerben. BIT-Kontakt: Peter Hiltbrunner Projektleiter CC Internet Text: Ruth Widmer Das Stellenportal des Bundes verfügt seit dem 6. Juni 2011 über einen eigenen Webauftritt. Unter gibt es neben den offenen Stellen und Informationen über die Bundesverwaltung als Arbeitgeberin auch die Möglichkeit, ein Job-Abo sowie ein Bewerbungsprofil zu erstellen. Das neue Stellenportal enthält auch einen bundesinternen Teil: Unter intranet.stelle.admin.ch finden die Bundes- Das EPA-Stellenportal-Team: Jérôme Niquille, Karin Böhlen, Sabina Margoler, Sabrina Hinder, Daniel Hirsbrunner. Foto: Sonja Kobelt mitarbeitenden zusätzlich zu den externen auch sämtliche internen Stellen. Früher waren die offenen Bundesstellen in die Amtssite des Eidgenössischen Personalamts (EPA) integriert. Wer Informationen über die Arbeitgeberin Bundesverwaltung suchte, fand diese nur über die EPA-Website. «Die Infos waren zu wenig gut sichtbar, da sie neben den anderen amtsspezifischen Informationen nicht gebührend hervorgehoben werden konnten. Mit der Ausgliederung auf einen eigenen Auftritt haben wir viel mehr Spielraum, und die Navigation konnte zielgruppengerecht gestaltet werden», erklärt Sabrina Hinder von der Kommunikationsabteilung EPA. Zusammen mit Sabina Margoler vom Personalmarketing EPA zeichnete sie für das Projekt verantwortlich. 6 Vom E-Recruiting zum Stellenportal Ursprünglich war geplant, nur ein E-RecruitingSystem einzuführen, mit dem die Personal verantwortlichen die Stellen elektronisch ausschreiben und die (Online-)Bewerbungen ohne grossen Aufwand bearbeiten können. Bei der Planung wurde jedoch schnell klar, dass zu einem attraktiven Stellenportal mehr gehört: «Es ist wichtig, dass die Bundesverwaltung auf dem Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig bleibt», sagt Sabina Margoler. «Neben den eher trockenen Stellenausschreibungen wollten wir auch die Arbeitsbedingungen und die -atmosphäre im Bund vermitteln.» Mitte 2010 begann die Konzeptphase. Es galt, eine Lösung zu finden, die die Arbeitgeberin Bundesverwaltung als Einheit darstellt und gleichzeitig der Vielfalt der Departemente, Ämter und Berufe Rechnung trägt. Von Anfang an wurden deshalb alle Departemente einbezogen. Eine wichtige Rolle spielte dabei das Bildkonzept. Es war den Projektleiterinnen wichtig, der Bundesverwaltung ein Gesicht zu geben, sie den Interessierten näher zu bringen. So sind alle auf dem Stellenportal abgebildeten Menschen Bundesmitarbeitende. Erweitertes CMS Imperia Das BIT lieferte das Content-Management-System (CMS) eine neue Version des Standardmandanten Imperia. Gemeinsam mit den Projektleiterinnen wurden die Anforderungen überprüft und das CMS um einige Optionen erweitert. Dabei ging es primär um das Startseitenlayout und die Platzierung der Bilder. Für die Stellenausschreibungen wurde das E-RecruitingTool einer externen Firma in Imperia integriert. Die Informationen rund um die Arbeitgeberin Bundesverwaltung werden zentral vom EPA verwaltet und ins CMS eingegeben. Die Departemente und Ämter leiten ihre Anregungen, Texte, Bilder, Filme etc. an das EPA weiter, das die Inhalte aufbereitet und anschliessend publiziert. Alle Verwaltungseinheiten des Bundes können so auch Werbung in eigener Sache machen. So hat z.b. das EDA einen Film über die konsularische Karriere auf der Startseite des Stellenportals platzieren lassen.

7 Version française en ligne Backup: Abschied vom Tape Das BIT geht neue Wege in der Datensicherung. Dank einer cleveren Backup-Methode schrumpft der benötigte Speicherplatz um durchschnittlich 75 Prozent. Solche Werte erreicht man nur mit der Umstellung vom klassischen Backup-Medium Magnet -band auf die teureren Harddisks. Unter dem Strich resultieren dennoch tiefere Gesamtkosten. etwa 50 Prozent. Dieses enorme Datenwachstum verursacht erhebliche Kosten. Eine Magnetband-Kassette kostet ca. 180, ein Laufwerk rund Franken. «Und mit den Kosten wächst auch der Kundendruck auf den Gigabyte-Preis», weiss Stefan Kälin, Bereichsleiter BIT-Kontakt: Stefan Kälin Bereichsleiter Storage Text + Fotos: Leo Hauser Gigabytes auf Tape Q Q Q Q Q Q Q Q Schnelles Wachstum: Die Backup-Datenmenge der BIT-Leistungsbezüger hat sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Es ist eine fast unvorstellbare Menge an Daten, die das BIT für sich und seine Kunden sichert: Ende Juni 2011 waren es bereits gegen acht Petabyte Backupdaten, also mehr als acht Millionen Gigabyte. Das BIT speicherte diese Daten bislang auf Magnetbandkassetten, dem in Rechenzentren nach wie vor sehr verbreiteten Backup-Medium. Jede Nacht laufen im BIT über automatisch gesteuerte Backup-Jobs: Von allen tagsüber geänderten oder neu erstellten Daten wird für alle Fälle eine Sicherungskopie auf Band erstellt, und dies gleichzeitig an zwei Standorten. Hierfür stehen in den Rechenzentren des BIT insgesamt sieben Tape-Roboter mit 170 Laufwerken. Die Backups sind auf über Bandkassetten (sog. Cartridges) ge speichert, von denen jede bis zu zwei Terabyte Daten fasst. Aufeinandergestapelt ergäben diese Kassetten einen Turm, dreimal so hoch wie das Berner Münster. Und der Turm würde stetig weiterwachsen: Jedes Jahr um Storage im BIT. «Gleichzeitig werden die Zeitfenster für Backups bei der steigenden Datenflut immer kleiner». Software erkennt wiederkehrende Muster Die Lösung für dieses Problem, mit dem viele grosse Rechenzentren zu kämpfen haben, heisst im Storage-Jargon Dedup. Dedup ist ein Kürzel für (Daten-)Deduplikation und meint einen Prozess, der redundante, also mehrfach vorkommende Daten identifiziert, bevor sie auf das Backup-Medium geschrieben werden. Eine entsprechende Software erkennt in den Datenblöcken wieder kehrende Muster und sichert redundante Blöcke nur ein Mal, was auch die Backupzeit stark verkürzt. Jeden Datenblock (die kleinste in einem Zugriff les- oder schreibbare Einheit) referenziert die Storage-Software auf die zugehörigen Datenobjekte (Dateien), sodass bei Bedarf das vollständige Objekt problemlos wie derhergestellt werden kann. 7

8 Blick in eine Tape-Library mit zahlreichen Magnetbandkassetten sowie sechs Laufwerken. Viel weniger Speicherplatz nötig Durch die Deduplikation sind je nach Art der Daten enorme Datenverdichtungen möglich, man kann also deutlich mehr Daten pro Gigabyte Speicherplatz sichern. Allerdings funktioniert die Deduplikation nicht auf dem klassischen Backup-Medium Magnetband, sondern nur auf Harddisks. Doch bei letzteren ist der Gigabyte-Preis immer noch markant höher als auf Kassette. «Ein Wechsel von Tape zu Disk lohnt sich dann, wenn der Kostenvorteil durch die Deduplikation den höheren Gigabyte-Preis der Disk-Speicher mindestens wettmacht», rechnet Stefan Kälin vor. Dabei spielt auch eine Rolle, auf welche Art Harddisks SATA oder SAS die deduplizierten Backup-Daten geschrieben werden: Laufwerke mit SAS-Schnittstelle speichern etwa doppelt so schnell wie SATA-Disks, sind aber gut drei Mal so teuer. Unabhängig von der Schnittstelle bieten Disks gegenüber Tape den Vorteil, dass sie beim Schreiben und Lesen von Daten sofort verfügbar sind. Eine Bandkassette hingegen muss immer zuerst vom Tape-Roboter aus der Library genommen und ins Laufwerk geschoben werden, bevor man die Daten schreiben oder lesen kann (siehe Videolink). Für Disk-Laufwerke spricht auch, dass sie weniger mechanische Teile enthalten und dadurch sehr zuverlässig sind. Um auf Grundlage handfester Zahlen entscheiden zu können, führte das Storage-Team des BIT 2010 ein Proof of Concept durch. Hierzu wurde in der Shared Services Zone (SSZ) des BIT während einiger Wochen die Datensicherung zusätzlich zur regulären Sicherung auf Band testhalber nach der Deduplikationsmethode auf Disks durchgeführt. Dabei stellten die Fachleute des BIT die günstigeren SATA- den schnelleren SAS-Disks gegenüber. Wie sich zeigte, wurde die Mindestanforderung an die Schreibgeschwindigkeit von 200 MB/s auch mit den langsameren SATA-Disks deutlich überschritten. (Zum Vergleich: Bei der Speicherung auf Tape erreicht man einen Durchsatz von ca. 120 MB/s.) Gleichzeitig gibt es dank der Deduplikation viel weniger Daten zu schreiben: Im Durchschnitt erreichte das BIT-Storage-Team im Rahmen des Proof of Concept eine Dedup-Rate von 75%, d.h. die geschriebene Datenmenge schrumpfte um drei Viertel. Tiefere Kosten ab dem zweiten Jahr Softwareseitig entschied sich das BIT für die PureDisk-Lösung von Symantec. PureDisk ist eine Zusatzfunktion der Backup software Net- Backup, die im BIT bereits seit mehr als zehn Jahren im Einsatz ist. Dadurch musste keine grundlegend neue Lösung in das komplexe Backup-Umfeld eingeführt, sondern lediglich die Deduplizierungs-Option der bestehenden NetBackup-Lösung hinzu gekauft werden. Gemäss der im Proof of Concept erstellten Wirtschaftlichkeitsanalyse bleiben die Gesamtkosten im ersten Jahr des Wechsels auf Disk und Deduplikation in etwa gleich hoch, da die Softwarekosten höher ausfallen und die Tape- Lösung durch ein Diskspeichersystem ersetzt werden muss. Doch bereits im zweiten Betriebsjahr der PureDisk-Lösung werden sich die Kosten merklich reduzieren. «Dabei gehen wir von einem unveränderten Datenwachstum von jährlich 50 Prozent aus», betont Stefan Kälin. «Doch da wir für das Backup der deduplizierten Daten künftig viel weniger Diskspace benötigen, sinken die Hardware- und Wartungskosten drastisch.» Ab dem zweiten Betriebsjahr haben diese Kosten bei der Disk-/Dedup-Lösung einen Anteil von ca. 50%, während Hardware und Wartung bei der Tape-Lösung beachtliche 90% der Gesamtkosten ausmachten. 8

9 Eisbrecher Nr. 43 / September Höhere Stabilität, weniger Störungen Die gemessenen Diskplatz-Einsparungen sowie die Zahlen der Wirtschaftlichkeitsanalyse überzeugten die Leitung des Betriebszentrums, die dem Wechsel auf PureDisk Ende 2010 zustimmte. Seither ist das Storage-Team des BIT daran, die neue Lösung flächendeckend umzusetzen. Zwei Diskspeichersysteme Hitachi AMS 2500 wurden beschafft und an den Primär- und Sekundärstandorten des BIT im Raum Bern in stalliert. Bereits heute lässt sich sagen, dass sich die Stabilität der Datensicherung durch die Backup-to-Disk-Lösung entscheidend erhöht hat. Stefan Kälin: «Die Anzahl der Störungen wurde durch den Wegfall von physischen Bandkassetten nachweislich reduziert.» Der Wechsel zur neuen Lösung läuft nach Plan: Das Backup der SSZ-Netzzone ist komplett auf PureDisk umgestellt «und läuft wie ein Örgeli», so Kälin. Der Dedup-Faktor hat sich auf durchschnittlich 1:6 verbessert, d.h. auf einem GB Diskspace lassen sich sechs GB Daten sichern. Damit nicht genug: Als nächstes ist die KomBV-Umgebung (Bundesverwaltungs netz) an der Reihe. Die File-System-Backups (Linux, Unix, Windows) sind bereits umgestellt. Aufgrund ihrer Datenstruktur konnte hier gar ein Dedup-Faktor von 1:17 erreicht werden, auf einem GB Disk space finden also 17 (!) GB Daten Platz. Ab Ende Jahr werden auch die SQL- und Oracle-Backups mit der PureDisk-Lösung gesichert werden die grossen Fileserver der Büro automation in Angriff genommen und im Verlauf des Jahres 2013 wird die Datensicher ung vollständig auf PureDisk umgestellt sein. Und was geschieht mit dem Kassetten-Turm? Eine spezialisierte Firma übernimmt die aus gemusterten Tapes und führt sie einer sicheren und ökologischen Vernichtung zu. Video: Der Taperoboter bei der Arbeit Platz für Millionen von Gigabytes: Eines der beiden vom BIT verwendeten Disk-Speichersysteme Hitachi AMS

10 Version française en ligne Schlank, schnittig, sparsam Um Raum, Strom und Kühlung zu sparen, verfolgt das BIT seit einigen Jahren konsequent die Virtualisierung seiner Server- Infrastruktur. Zu dieser Strategie gehört auch die Umstellung auf die kompakten Blade-Server. Dies ermöglicht weitere Optimierungen in den Rechenzentren. BIT-Kontakt: Robert Jonsen Projektleiter VMware Text + Fotos: Leo Hauser Man kann sie nicht sehen, und doch sind sie da: Virtuelle Server. Im Bereich Windows-Plattformen des BIT laufen bereits über tausend von ihnen und sie sorgen dafür, dass die Fachanwendungen, Datenbanken und Webseiten der BIT-Kunden zuverlässig ihren Dienst tun. Ein virtueller Server leistet alles, was ein konventioneller Server kann, aber er ist eigentlich nichts anderes als eine Software, die einen Server simuliert. Und da man problemlos ein Dutzend und mehr solcher Simulationen auf einen physischen Server packen kann, braucht es unter dem Strich natürlich viel weniger Hardware und kostbaren Raum im Rechenzentrum. Prozessorleistung, sehr viel Arbeitsspeicher oder Disk-Kapazität verlangt ist. Die «Klingen» kommen Seine Strategie zur Servervirtualisierung fährt das BIT seit 2005 (vgl. «Eisbrecher» Nr. 33, «Zauberwort Virtualisierung»). Im Einsatz war von Beginn weg die Virtualisierungssoftware ESX der Firma VMware, aktuell in Version 4.1. Als nächsten Quantensprung hat das BIT im vergangenen Jahr mit der Umstellung der Hardware auf die modernen, schlanken Blade-Server begonnen. «Für die Blade-Server als neue ESX-Plattform spricht der geringere Bedarf an Kühlung, Strom und Platz», sagt Robert Jonsen, Projektleiter VMware im Bereich Windows- Plattformen (BZBW) im BIT. Dank ihrer kompakten Bauweise kommen die Blade-Server (engl. blade = Klinge) mit vier Mal weniger Raumbedarf als ihre Vorgänger aus. Sie verbrauchen wesentlich weniger Energie und leisten so einen weiteren Beitrag zum «grünen» Rechenzentrum. Jeder Blade-Server verfügt über zwei 4-Core-Prozessoren, 72 GB Arbeitsspeicher und zwei 72-GB-Disks. Das Gehäuse misst cm. Heute laufen beim BIT auf einem Hardware- Server durchschnittlich zwölf «virtuelle Maschinen»; aber auch eine Armada von dreissig virtuellen Servern auf einem einzigen physischen Server ist nichts Aussergewöhnliches mehr. Mit den virtuellen Servern lässt sich bei Betrieb und Kühlung eine Menge Energie einsparen, da die Leistung der physischen Server-Hardware viel besser ausgenützt wird. Auf einen dedizierten Hardware-Server kommen heute nur noch Kundenprojekte, bei denen eine extrem hohe «Wir haben in den vergangenen zwölf Monaten einen grossen Teil unserer ESX-Serverfarmen auf Blade umgestellt und heute dienen die Blade-Server als Hauptlastenträger unserer Virtualisierungsstrategie», so Robert Jonsen. Der Grossteil der Kundenprojekte auf der Windows-Serverplattform des BIT finden auf gerade einmal 64 Blades Platz, verteilt auf je 32 «Klingen» an den Berner BIT-Standorten Monbijoustrasse und Fellerstrasse. Dies entspricht Vorteile der Blade-Architektur Kompakte Bauweise Hohe Leistungsdichte Flexible Skalierbarkeit Hohe Verfügbarkeit Zentrales Management 10

11 Eisbrecher Nr. 43 / September Robert Jonsen, Projektleiter VMware, schiebt einen Blade in einen Slot der Serverfarm. Blades stehen für kompakte Bauweise und hohe Leistungsdichte, gute Skalierbarkeit und geringen Aufwand bei der Verkabelung. mehr als tausend «virtuellen Maschinen». Dank ihrer Kompaktheit belegt eine solche Blade-Farm im Rechenzentrum lediglich noch ca. drei Quadratmeter. Viel weniger Kabel Eine Farm mit Blade-Servern benötigt auch viel weniger Verkabelungen. Eine herkömmliche ESX-Serverfarm, bestehend aus sechs Hardware-Servern, hatte noch 42 Anschlusskabel ans lokale Netz sowie 12 Verbindungen zum Diskspeicher. Ein Chassis mit bis zu 16 BladeServern hat dagegen bloss noch 12 Netz- und Speicher-Verbindungen. Dabei genügt eine einmalige Verkabelung beim anfänglichen Installieren, denn durch das Einschieben eines Blades in einen leeren Slot verbindet sich der Server automatisch mit der Backplane (Rückwandplatine) und ist innert einiger Minuten verfügbar 11 manuelle Verkabelungsarbeiten entfallen also. Stattdessen kann der Administrator an seinem Arbeitsplatz dank der Virtual-Connect-Funktion die Verbindungen per Mausklick virtuell konfigurieren. Dank dieser Flexibilität lassen sich Ausfallzeiten bei einem Hardware-Defekt auf ein Minimum reduzieren. Im besten Fall bekommen die Anwender davon gar nichts mit, weil sich die virtuellen Server dank der VMotion-Funktion automatisch auf einen funktionierenden Rechner verschieben. «Server-Virtualisierung im Verbund mit den Blade-Servern», so Robert Jonsen, «ergibt eine effiziente Plattform, mit der wir unseren Kunden eine schnelle und betriebssichere Lösung bieten können».

12 Neuerungen für Imperia Wer seine Webinhalte künftig auch in Rätoromanisch und nach Bedarf in einer weiteren Sprache anbieten will, erhält mit einem neuen Subrelease des Content- Management-Systems (CMS) Imperia ein einfaches Tool zur Verwaltung dieser erweiterten Mehrsprachigkeit. BIT-Kontakt: Jean-Claude Krüttli Entwicklungsverantwortlicher CMS CC Internet Text: Ruth Widmer Das Sprachengesetz des Bundes schreibt vor, dass die «wichtigsten Informationen der Bundesverwaltung» nicht nur auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch, sondern auch auf Rätoromanisch veröffentlicht werden müssen. Mit einem neuen Subrelease des Standardmandanten des CMS Imperia bestehen nun die technischen Voraussetzungen für die Umsetzung dieser Vorschrift. In Zusammenarbeit mit der Bundeskanzlei haben die Entwickler des Kompetenzzentrums Internet BIT den Standardmandanten so erweitert, dass die Inhalte in sechs Sprachen veröffentlicht werden können. Betreiber von Internet- und Intranetauftritten Auch die sprachlichen Schönheiten des Bündnerlands können künftig einfacher vermittelt werden. erhalten damit neu die Möglichkeit, ihre Inhalte nicht nur zusätzlich auf Rätoromanisch, sondern auch in einer sechsten, frei wählbaren Sprache anzubieten. Kunden, die sich neu für das CMS Imperia entscheiden oder von einer alten CMS-Version auf den neuesten Standardmandanten migrieren, steht die erweiterte Mehrsprachigkeit als fester Produktbestandteil ab sofort zur Verfügung. Kunden, die mit den Versionen 3.0 bis arbeiten und nur ein paar Seiten auf Rätoromanisch veröffentlichen wollen, können sich mit ihren Anforderungen an das CC Internet wenden, das dann eine passende und kostenoptimierte Lösung ausarbeitet. Zusammen mit der Spracherweiterung wurde auch das Intranet-Paket weiter ausgebaut. Neu zur Verfügung stehen ein Administrationstool für die Kommentarverwaltung mit zentraler Überwachung der Kommentare auf den einzelnen Seiten, ein Wetter-Widget für die Portalseite, eine Gratulationsfunktion und eine Funktion für die Verwaltung von Aufgaben innerhalb einer Organisation. Besserer Zugang für Menschen mit Behinderungen Die Bundesverwaltung ist gesetzlich verpflichtet, Menschen mit einer Behinderung einen möglichst barrierefreien Zugang zu ihren Webinhalten zu gewähren. In der neuen Version des Standardmandanten wurde dieser Zugang gemäss den Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG2) weiter verbessert. Konkret heisst dies, dass u.a. eine Kennzeichnung für Links, Eingabe- und Navigationsfelder eingeführt wurde (Linkfokus): Wenn ein sehbehinderter Mensch oder jemand mit motorisch eingeschränkten Fähigkeiten mit der Tastatur navigiert, wird der Link, der gerade angesteuert wird, erkennbar hervorgehoben. Gleichzeitig wurde ein sogenannter Hover-Effekt (optisches Hervorheben bei Positionierung der Maus) für solche Navigations- und Formularelemente eingebaut. Weiter wurden neue Tags zur Verbesserung der Barrierefreiheit eingeführt: Zitate, Abkürzungen und fremdsprachige Textpassagen können neu entsprechend gekennzeichnet werden, damit diese von den Lesegeräten als solche erkannt und mit einem entsprechenden Vermerk vorgelesen werden können. Die Demoversion mit einer ausführlichen Beschreibung der Funktionalität des Imperia- Standardmandanten finden Sie unter der Adresse twww.demomandant.root.admin. ch/standardmandant. Informationen zur Erstellung barrierefreier Inhalte finden Sie unter intranet.bit.admin.ch/barrierefrei 12

13 Geschäftsregeln im e-dec-system der Zollverwaltung Ist der deklarierte Wert eines in die Schweiz eingeführten Autos plausibel oder versucht der Importeur beim Zoll zu schummeln? Mit einem laufend aktualisierten Katalog von rund 700 Geschäftsregeln überprüft die Zollabfertigungslösung e-dec automatisiert, ob mit der Zollanmeldung alles stimmt. BIT-Kontakt: Turabi Köse Gesamtprojektleiter e-dec Text: Leo Hauser Zollkunde/Ware E-dec ist eine service-orientierte E-Government-Plattform der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV), die vom BIT entwickelt und seit 2006 betrieben wird. Der Bund verlangt von den Unternehmen, dass alle importierten oder exportierten Güter angemeldet werden. 96.5% dieser Anmeldungen erfolgen heute elektronisch mit e-dec. Die Informationssysteme der Unternehmen, welche importieren oder exportieren, enthalten ein Modul, das mit e-dec kommuniziert. Über 1500 Systeme sind an e-dec angebunden und tauschen pro Tag ca Meldungen aus. Bei der Einfuhr von Gütern rechnet e-dec Zollabgaben und Mehrwertsteuer ab. So ergeben sich für den Staat Einnahmen von knapp 23 Mrd. Franken pro Jahr. Elektronische Verzollung Wie läuft die elektronische Verzollung einer Handelsware ab? Ein Beispiel: Ein Schweizer Händler möchte Autos aus Deutschland in die Schweiz einführen. In seinem Informationssystem wird der gesamte Logistik-Geschäftsprozess vom Kauf beim Hersteller bis zum Verkauf beim Kunden abgewickelt. An einer Stelle in diesem Prozess wird eine elektronische Zollanmeldung erstellt und an e-dec geschickt. Eine solche Anmeldung ist ein sehr umfangreiches elektronisches Dokument, welches pro enthaltene Ware bis zu 200 Datenelemente aufführt. So muss zum Beispiel der Wert und das Gewicht der Ware deklariert werden, oder bei Autos sogar die Fahrgestellnummer. E-dec verarbeitet diese Nachricht automatisch und schickt innerhalb von wenigen Sekunden die für den Import notwendigen Dokumente zurück. Zollanmeldung Plausibilisierungs-Service Zollprozesse Rule Engine Ausführung Speicherung plausibel Bearbeitung e-dec Rule Repository Nicht plausibel Zollfachperson/ Entwickler Rule Editor Fehlermeldung Die Zollanmeldung z.b. für Autos durchläuft in e-dec einen Prozess, der aus mehreren Services besteht. Einer davon ist der Plausibilisierungs-Service, der überprüft, ob die Angaben des Zollkunden korrekt sind, z.b. über den Wert des Autos. Die Geschäftsregeln zur Überprüfung der Zollanmeldung werden von den Zollfachpersonen im Rule Editor erfasst und im Rule Repository abgelegt. Bei der Abfrage gleicht die Rule Engine in Sekundenschnelle die Angaben des Zollkunden mit den im Repository hinterlegten Geschäftsregeln ab. Ist z.b der angegebene Wert des Autos zu tief, produziert der Plausibilisierungs-Service eine Fehlermeldung. 13

14 Geschäftsregeln zur Plausibilisierung Die e-dec-plattform besteht aus diversen Prozessen (z.b. Import, Export, Postverkehr), welche aus verschiedenen Services zusammengesetzt sind. Einer dieser Services ist die Plausibilisierung (vgl. Grafik S.13). Dieser Plausibilisierungs-Service prüft nun in Sekundenschnelle aufgrund verschiedenster Geschäftsregeln die fachliche Korrektheit der übermittelten Daten. Beim besagten Autoimport wird unter anderem geprüft, ob für jeden Wagen die Fahrgestellnummer angegeben wurde und ob der deklarierte Einfuhrwert innerhalb eines bestimmten realistischen Bereichs liegt. Aktuell gibt es rund 700 Geschäftsregeln. Diese ändern sich aufgrund gesetzlicher Bestimmungen und veränderter Bedürfnisse der Bundesämter regelmässig. Eine wichtige Anforderung ist also die flexible Anpassung der Regeln unabhängig von regulären Software-Release-Zyklen. Flexible Verwaltung der Regeln mit BRMS Wie können so viele Regeln effizient und zuverlässig entwickelt, getestet, verwaltet und eingesetzt werden? Für diese Aufgabe setzt das BIT seit der Einführung im Jahr 2006 bei e-dec ein so genanntes Business Rule Management System (BRMS) ein. Der Plausibilisierungsservice wurde Ende Juli 2011 auf ein neues Produkt, JRules von IBM, umgestellt. Alle Geschäftsregeln liegen zur Verwaltung in einem zentralen Repository (Ablage). Über diverse Regel-Editoren (siehe Screenshot) können Beispiel einer Geschäftsregel im Rule Editor des BRMS JRules (Screenshot). Entwickler und Zollfachpersonen gemeinsam neue Regeln erstellen oder bestehende anpassen. Danach werden diese getestet und für die Installation auf die produktive Umgebung freigegeben. In kurzer Zeit können so Änderungen qualitätsgesichert livegeschaltet werden. Die Zollkunden müssen die Plausibilisierungsregeln kennen, um korrekt anmelden zu können. Das eingesetzte BRMS generiert detaillierte Regelreports, welche den Kunden auf der Zollwebseite zur Verfügung gestellt werden. Nutzen des BRMS bei e-dec Lohnt sich der Einsatz eines komplexen BRMS? Aus der Erfahrung bei e-dec zeigten sich folgende Nutzen: Der Plausibilisierungsservice und die darin enthaltenen Regeln werden von mehreren Verzollungsprozessen wiederverwendet, was die Effizienz der Verwaltung der Geschäftsregeln erhöht. Die zentrale Verwaltung schafft einen guten Überblick über Regeln in allen Entwicklungsstadien. Dies trägt zur Qualitätssicherung bei. Dank einer webbasierten Benutzerschnittstelle können auch Zollfachpersonen Regeln verwalten. Dies garantiert Flexibilität und Geschwindigkeit bei der Anpassung von Regeln. Die Regelausführung ist extrem performant und gut skalierbar. Das BRMS musste nicht selber entwickelt werden und konnte sehr schnell in e-dec eingebunden werden. Der bei e-dec gewählte Architekturansatz für die Verwaltung und Ausführung von Geschäftsregeln und das eingesetzte Produkt haben sich in der Praxis bewährt. Der Einsatz eines BRMS in anderen Systemen der Bundes verwaltung mit Geschäfts regeln kann diverse Vorteile bringen und wird vom e-dec-team em pfohlen. 14

15 Eingeschoben IKT-Sicherheit: Die Mitarbeitenden im Fokus Der sichere Umgang mit IKT-Mitteln ist wichtig am Arbeitsplatz wie auch zu Hause. Das Informatikstrategieorgan Bund (ISB) hat dazu im Frühjahr eine Kampagne gestartet, um die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung zu sensibilisieren. Franz Zingg und Daniel Graf, die Verantwortlichen der Kampagne, ziehen Zwischenbilanz. Kontakte im ISB: Franz Zingg (l.) Informatiksicherheitsbeauftragter Bund Daniel Graf Informatiksicherheitsbeauftragter Bund Interview: Gisela Kipfer «Eisbrecher»: Im vergangenen März lancierten Sie die Kampagne «IKT-Sicherheit in der Bundesverwaltung». Wie sind Sie mit dem bisherigen Verlauf zufrieden? Franz Zingg: Wir sind sehr zufrieden. Besonders gefreut hat uns das positive Echo auf unsere Broschüre zum sicheren Umgang mit IKT-Mitteln, welche wir zu Beginn der Kampagne allen Mitarbeitenden abgegeben haben. Auch die um ein Vielfaches gestiegenen Zugriffszahlen auf unser Intranet zeigen uns, dass dieses Thema auf offene Ohren stösst. Darin ist der ganze Inhalt der Broschüre publiziert und mit praktischen Tipps ergänzt. Grosse Beachtung findet zudem der monatlich durchgeführte Wettbewerb, bei dem es zu einem bestimmten Schwerpunktthema jeweils eine Frage zu beantworten gilt. Daniel Graf: Seit dem Kampagnenstart erhalten wir verschiedenste Feedbacks und konkrete Anfragen aus den Ämtern. Diese zeigen uns, wo im Alltag die Probleme im sicheren Umgang mit IKT-Mitteln liegen. Zudem nutzen wir diese Anfragen, um unsere Informationen im Intranet entsprechend zu ergänzen. Welches sind die häufigsten Fragen der Mitarbeitenden aus den Ämtern? Daniel Graf: Meist geht es um praktische Anwendungen: Wie gehe ich richtig mit externen Datenträgern wie USB-Sticks um? Wie kann man Daten verschlüsseln? Was muss ich tun, damit auch mein PC zu Hause richtig geschützt ist? Alles Wichtige im Intranet: Die Informationen zur Kampagne und zum Wettbewerb sowie die bisherigen Gewinnerinnen und Gewinner finden Sie unter: intranet.informatiksicherheit.admin.ch Ausbildungsmöglichkeiten: Nutzen Sie das Ausbildungsangebot des BIT und erfahren Sie mehr über das sichere Verhalten im Umgang mit den IKT-Mitteln im «Grundkurs Informatiksicherheit»: intranet.bit.admin.ch/edu Rolle. Es nützt nichts, wenn der Arbeitsplatz in der Bundesverwaltung optimal geschützt ist, die Mitarbeitenden jedoch den Schutz zu Hause vernachlässigen. Wird beispielswiese ein dienstlicher USB-Stick oder ein anderer externer Datenträger privat und geschäftlich verwendet, besteht die Gefahr, dass Viren und Schadsoftware eingeschleppt werden. Leider kommt dies in der Bundesverwaltung immer häufiger vor. Worauf ist beim privaten PC zu achten? Daniel Graf: Beim PC sind vier Dinge wichtig: Virenschutz installieren und aktuell halten, regelmässig Software-Updates durchführen, eine Firewall einrichten und periodisch seine Daten sichern. Dies ist ein guter Grundschutz absolute Sicherheit gibt es jedoch nicht. Vorsicht ist immer geboten. Man sollte zum Beispiel achtgeben, welche Links man anklickt, welche Websites man besucht oder welche Informationen man in sozialen Netzwerken Sie geben auch Tipps für zu Hause? Franz Zingg: Selbstverständlich. Der Schutz zu Hause spielt in der heutigen Zeit, in der Privates und Geschäftliches immer mehr miteinander verschmelzen, eine sehr grosse 15

16 Eisbrecher Nr. 43 / September Eingeschoben preisgibt. Sicherheitshinweise für zu Hause finden sich selbstverständlich auch auf unserem Intranet. Wie geht man sicher mit USB-Sticks um? Wir empfehlen, dass diese geschützt werden, zum Beispiel mit dem Tool «BitLocker To Go». Dies ist eine in Windows 7 integrierte Funktion, welche allen Benutzenden der BIT-Büroauto mation zur Verfügung steht. Verliert man den Stick oder wird dieser gestohlen, sind die Daten nicht zugänglich. Smartphones wie beispielsweise das iphone liegen sehr im Trend. Gibt es für diese Geräte auch Schutzmöglichkeiten? Daniel Graf: Ja. Smartphones lassen sich zum Beispiel durch einen Passwortschutz (PIN) vor unbefugten Zugriffen schützen, was jedoch oftmals vernachlässigt wird. In der Bundes verwaltung ist dies eine Sicherheitsvorgabe, welche bei allen Bundesgeräten umgesetzt und somit neben anderen Vorgaben vor konfi guriert wird. Diese Sicherheitseinstellungen erlauben es, beim Verlust des Gerätes die Daten aus der Ferne zu löschen, und zwar mit der Rücksetzung auf die Werkeinstellungen. Liegt dort die Problematik beim Einsatz von privaten Smartphones in der Bundesverwaltung? Franz Zingg: In der Tat. Die Sicherheitsvorgaben des Bundes sind für private Geräte nicht durchsetzbar. Wer wäre schon bereit, sich bei der Benutzung seines privaten Gerätes einschränken zu lassen und restriktive Sicherheitsvor gaben zu akzeptieren? Deshalb ist es verboten, das private Smartphone ans Bundesnetz anzuschliessen. Ein weiterer Punkt ist der Support: Aus wirtschaftlichen Gründen setzt die Bundesverwaltung nur zwei Gerätetypen ein und bietet entsprechenden Support. In der Praxis ist jedoch eine Vielfalt an privaten Geräten im Einsatz und der gewünschte Support könnte nicht gewährleistet werden. Mit unserer Kampagne wollen wir die Mitarbeitenden schliesslich nicht nur sensibilisieren, sondern auch Verständnis für Themen wie dieses wecken. Stösst die Kampagne in allen Departementen und Ämtern auf gleich grosses Interesse? Franz Zingg: Selbstverständlich! (Lacht.) Spass beiseite: Das ist schwierig zu sagen, aber wir gehen davon aus. Was wir allerdings klar wissen, ist, dass am Wettbewerb mit ganz wenigen Ausnahmen Mitarbeitende aus allen Ämtern teilnehmen, dies ist sehr erfreulich. Dank der glücklichen Hand der Glücksfee stammen auch die bisher ausgelosten Gewinnerinnen und Gewinner aus verschiedenen Ämtern. Daniel Graf: Das Interesse an unserer Kampagne geht jedoch auch über die Bundesverwaltung hinaus. Dies zeigen die zahlreichen Anfragen von externen Stellen, wie Versicherungen, Banken, Behörden und Schulen, welche die Kampagne gerne übernehmen möchten. Preisübergabe: Der glückliche Gewinner des April-Wettbewerbs, Sylvain Röbig vom VBS (l.) 16 Wie geht es weiter mit der Kampagne? Franz Zingg: Auch in den nächsten Monaten werden wir jeweils ein Schwerpunktthema behandeln und eine Wettbewerbsfrage dazu stellen. Diese intensive Sensibilisierungsphase dauert bis März Danach sind weitere Massnahmen geplant. Lassen Sie sich überraschen! Schliesslich darf man den sicheren Umgang mit IKT-Mitteln nicht aus den Augen verlieren.

17 SMS-Authentisierung bringt mehr Sicherheit Heute kann man fast alles kopieren: Dokumente, Markenprodukte, Düfte, ja sogar Doktorarbeiten. Was aber oft unterschätzt wird: selbst Identitäten können kopiert werden. Damit Sie sich als User und damit auch die gesamte Bundesverwaltung besser vor diesem digitalen Risiko schützen können, erfolgt der externe Zugriff auf den Outlook-Account neu mittels einer Zwei-Faktor-Authentisierung. Dazu ist eine einmalige Registrierung erforderlich. BIT-Kontakt: Robert Dietschi Projektleiter Text: Nicole Roemmel Die Zwei-Faktor-Authentisierung ist eine Sicherheitsmassnahme, die sich z.b. beim Passwort- Reset durch das Service Desk BIT sehr bewährt. Auf diesem Weg kann Ihre Identität überprüft und Missbrauch verhindert werden. Künftig kommt eine Zwei-Faktor-Authentisierung auch dann zur Anwendung, wenn Sie übers Internet auf OWA (Outlook Web Access) zugreifen wollen. Konkret wird zusätzlich zum ersten Faktor, bestehend aus User-ID und Passwort, eine zweite, unabhängige Komponente zur Identifizierung erforderlich: die Eingabe eines Verifikationscodes, den Sie als SMS auf Ihr persönliches Mobiltelefon erhalten. Registrieren via IM-Bewilligung Damit Sie auch in Zukunft von extern auf Ihre Mails und Kalendereinträge zugreifen können, ist eine einmalige Registrierung notwendig, bei der Sie wahlweise Ihre geschäftliche oder Ihre private Mobiltelefon-Nummer hinterlegen müssen. Die Registrierung ist ab sofort möglich und muss bis spätestens 30. November 2011 erfolgen. Denn bereits ab 1. Dezember können Sie nur noch mit SMS-Code auf OWA zugegreifen. Da die SMS-Authentisierung für Ihren Arbeitgeber kostenpflichtig ist, entscheidet der Integrationsmanager (IM) Ihres Amts, ob OWA bewilligt wird. Setzen Sie sich deshalb mit ihm in Verbindung und klären Sie Ihren Bedarf für den Outlook- Zugriff übers Internet. In den kommenden Wochen erhalten Sie weitere Informationen zum Registrierungsprozess und zur SMS-Authentisierung. Wir empfehlen Ihnen jedoch, sich möglichst bald zu registrieren und sich via SMS-Code ins Webmail einzuloggen. Damit leisten Sie bereits heute einen Beitrag zur Erhöhung der IT-Sicherheit in der Bundesverwaltung. Sie haben Fragen? Wir liefern die Antworten! Für die Einführung der SMS- Authentisierung bei OWA haben wir ein FAQ erstellt: Sollten Ihre Fragen noch nicht beantwortet sein, so haben Sie die Möglichkeit, diese direkt auf der Webseite zu stellen. Kennen Sie schon Herrn Schweizer, unseren glühenden Verfechter für IT-Sicherheit? Wenn nicht, dann sollten Sie ihn unbedingt kennenlernen: 17

18 IT-Thema Version française en ligne Agiles Projektmanagement mit Scrum Scrum ist eine anerkannte Technik für agiles Projektmanagement: Dank einfacher Struktur und klar definierten Rollen lässt sich Scrum schnell erlernen und anwenden. Scrum erfordert eine enge Zusammenarbeit und einen kontinuierlichen Dialog mit dem Kunden. Der inkrementelle Ansatz vereinfacht Projektplanung und -kontrolle, zeigt den Projektfortschritt auf und ermöglicht eine frühzeitige Fehlerbehebung. Das ist der Grund, weshalb das BIT-Lösungszentrum auf Scrum setzt. BIT-Kontakt: Kerstin Fleischhauer Qualitätsmanagerin Lösungszentrum Tel Text: Nicole Roemmel und Kerstin Fleischhauer Bereits in den 80er-Jahren gab es Tendenzen, bewährte Projektmanagement-Methodiken in Frage zu stellen und nach agileren Ansätzen zu suchen. So entwickelten die Amerikaner Ken Schwaber und Jeff Sutherland Anfang der 90er Scrum, das seither in der Software-Entwicklung eingesetzt wird. Doch erst um die Jahrtausendwende gelang der internationale Durchbruch. Scrum verbreitete sich weltweit fast explosionsartig. Heute ist Scrum ein anerkannter Standard und wird von grossen Firmen wie bspw. Adobe oder IBM eingesetzt. Scrum kurz erklärt Scrum ist ein Vorgehensmodell in der agilen Softwareentwicklung. Es definiert einen einfachen Satz von Regeln und Abläufen. Die eigene Terminologie unterstreicht die internationale Positionierung und den Community-Gedanken. Im Zentrum von Scrum stehen die Sprints, Entwicklungszyklen von ein bis vier Wochen, in die das Projekt aufgeteilt wird. Innerhalb eines Sprints gibt es einen gut strukturierten Ablauf mit einer Reihe von Meetings und Ergebnissen. Das Product-Backlog ist eine vom Product Owner nach Geschäftswert priorisierte Liste von identifizierten Produktanforderungen. Der Product Owner und das Team schätzen gemeinsam die Aufwände. Im Sprint-Planning Meeting werden die für den Sprint definierten Anforderungen in Tasks präzisiert, geschätzt und im Sprint Backlog festgehalten. Im 15-minütigen Daily Scrum Meeting beantwortet jedes Teammitglied die drei Fragen: Was habe ich seit dem letzten «Daily» erreicht? Was werde ich bis zum nächsten «Daily» tun? Gibt es Hindernisse, bei welchen ich Unterstützung benötige? Das Planning Board wird entsprechend aktualisiert und sowohl geplante wie bereits geleistete Aufwände sind auf einen Blick im Sprint Burndown Chart ersichtlich. Im Sprint Review wird dem Product Owner das Ergebnis und die Funktionalität des Produktes (Product Increment) präsentiert. Am Ende jedes Sprints findet eine Sprint Retrospektive statt, mit dem Ziel, den Entwicklungsprozess zu überprüfen und zu verbessern. Scrum sieht drei zentrale Rollen vor: Product Owner: Er ist der Auftraggeber und steuert das Projekt aus Kundensicht. Dabei definiert er die Anforderungen und priorisiert diese. In der Regel wird der Product Owner vom Kunden gestellt. Scrum Master: Er ist der Methodenfachmann und die Schnittstelle zum Product Owner. Er überwacht die Einhaltung der Regeln, den Ablauf und beseitigt Hindernisse. Team: Die Teammitglieder sind selbstorganisiert und entwickeln das Produkt mit hoher Eigeninitiative. Scrum und HERMES wie anwenden? In der Bundesverwaltung werden IKT-Projekte standardmässig mit HERMES abgewickelt. Dies soll weiterhin so bleiben. Scrum wiederspricht HERMES in keiner Weise. Grundsätzlich gilt: HERMES ist die Projektmethodik für Software-Entwicklungsprojekte und Scrum ist die Arbeitstechnik, die wir in den Projekten einsetzen. Scrum wird grundsätzlich in jeder HERMES-Phase angewendet, kommt jedoch in den Phasen «Konzept» und «Realisierung» am stärksten zum Tragen. Der Product Owner setzt das Backlog aus den Bedürfnissen des Kunden (z.b. Produktanforderungen) und den Vorgaben von HERMES zusammen. Das bedeutet, jeder Sprint ist sowohl kunden-, als auch HERMES-getrieben. Das Lösungszentrum BIT hat für die Projektleiter Richtlinien definiert, welche die wichtigsten Eckpfeiler der Scrum-Anwendung unter Berücksichtigung von HERMES beinhalten. Integ- 18

19 IT-Thema Scrum Sprint-Übersicht riert sind auch Vorgaben zur aktiven Einbindung von Kunden, Partnern und Lieferanten. Kunden werden wann immer möglich mit Scrum vertraut gemacht. Nachhaltiger Nutzen Scrum bringt für das Team, den Entstehungsprozess und die Qualitätssicherung entscheidende Vorteile: Diejenigen, die die Arbeit verrichten, entscheiden, wie und in welchem Umfang dies getan wird. Die Teams organisieren sich selbst und sind multifunktional. Alle sind explizit dazu aufgefordert, ihr Know-how einzubringen und zu erweitern. Während des Entstehungsprozesses wird der Wert des Produktes kontinuierlich erhöht, dank der engen Zusammenarbeit des Teams mit dem Kunden. Er priorisiert die Funktionalitäten und überprüft die Resultate am Ende jedes Sprints. Dieser Prozess wiederholt sich, bis die Kundenanforderungen an das Produkt erfüllt sind. Die Software-Qualität lässt sich signifikant steigern, da Anforderungen, Entwurf, Entwicklung und Test kürzere Zyklen durchlaufen. Das wachsende System wird laufend getestet. Fehler werden im «Daily Scrum Meeting» offen und konstruktiv kommuniziert und die Entwick- lung des Produkts wird erst dann weiter vorangetrieben, wenn sämtliche Probleme und Bugs behoben sind. Da alle Beteiligten für die Qualität verantwortlich sind, ist die Qualitätssicherung mit Scrum keine abgegrenzte Disziplin, sondern immer Teil des Entwicklungszyklus. Erfahrung und Kundenfazit Christoph Grossmann, BIT-Projektleiter APVS, Teil des Programms «KONKOR- DIA», BAG, sammelt seit Herbst 2010 Erfahrungen mit Scrum. Diese sind bisher beim Kunden wie auch beim Team durchweg positiv. Auch für ihn liegt ein wesentlicher Vorteil von Scrum darin, dass Hindernisse frühzeitig auftauchen und behoben werden müssen. «Der Zeitraum eines Zyklus ist so kurz, dass man nicht anders kann, als konkret und fokussiert arbeiten.» Sein Tipp: Fail often, fail early but inspect and adapt! Michael Anderegg, Product Owner «KON- KORDIA», Bundesamt für Gesundheit (BAG): «Scrum hilft uns, im sich wandelnden Geschäftsumfeld des Verbraucherschutzes, Software mit der nötigen Flexibilität zu entwickeln. Scrum fördert systematisches Vorgehen und die tägliche Kontrolle des Projektfortschritts. Regelmässige Reflexion zum Ende des Sprints, hilft uns, immer besser zu werden. Das ist sehr motivierend. Dank dem BIT ist es unserem KONKORDIA-Team gelungen, die Scrum- Arbeitstechnik schnell zu erlernen und erfolgreich einzusetzen. Nach nur neun Monaten Vorbereitungszeit konnten wir Ende Mai 2011 erstmals ein fertiges Stück Software für die Entgegennahme von Industriedaten sehen, ein toller Moment!» Ken Schwaber Besuch im BIT Am 3. März 2011 war Ken Schwaber, einer der geistigen Väter von Scrum, Gast im Lösungszentrum BIT. Themenschwerpunkt war ein Erfahrungsbericht über Scrum in grossen Organisationen. Ein Video des Referats finden Sie auf 19

20 Bits & Bytes Kurz gelesen Aufstieg und Fall eines PC-Pioniers C64 und Amiga das sind Namen von Computern, die bei PC-Nostalgikern lebhafte Erinnerungen wecken, primär natürlich an die Game- Maschinen der 1980er-Jahre. Hinter diesen legendären Produkten steht die Firma Commodore, ein Computer-Pionier mit einer bewegten Geschichte. Diese handelt von der Lancierung des ersten Personal Computers Ende der 70er- Jahre (noch vor Apple und IBM), vom ersten Millionenseller auf dem Computermarkt, aber auch von Missmanagement. Commodore steht für den Glauben an erschwingliche Massenprodukte, aber auch für verpasste Gelegenheiten. «Volkscomputer» ist die kürzlich erschienene, überarbeitete deutsche Fassung des Buchs «On the Edge» von Brian Bagnall von Es basiert auf zahlreichen Gesprächen des Autors mit Protagonisten und Zeitzeugen rund um Commodore. Und genau das macht es sehr lesenswert. Wer ein wichtiges Kapitel über die Geburt der Computer-Industrie nachlesen möchte, sollte sich die Lektüre nicht entgehen lassen. «Volkscomputer» erzählt, wie dank visionären Unternehmern, genialen Technikern und mutigen Financiers aus einem Hersteller mechanischer Schreibmaschinen ein bedeutender Player auf dem damaligen Computermarkt entstand. Und natürlich lässt der Autor auch das bittere Ende nicht aus, als Commodores Produkte von Spielkonsolen und PC-Games bedrängt wurden; gleichzeitig verpasste man es, die Rechner businesstauglich zu machen meldete Commodore Konkurs an. Auf Ebay & Co. sind gebrauchte Exemplare der PC-Klassiker mittlerweile rar geworden. Doch kürzlich wurde der Marke neues Leben eingehaucht und ein im Innern modernisierter «Brotkasten» (C64) kann nun als «Ikone des goldenen Computer-Zeitalters» gekauft werden. HL «Volkscomputer» von Brian Bagnall, herausgegeben von Winnie Forster im Gameplan-Verlag (gameplan.de), ca. CHF 40.. ISBN Kurz notiert Neue Daten-Optionen für BIT-Kunden Handytelefonate im Ausland gehen ins Geld, und so verhält es sich auch beim Surfen mit dem Smartphone. Um seinen Kunden eine bessere Kostenkontrolle zu bieten, hat das BIT die neuen Datenoptionen der Swisscom in sein Angebot aufgenommen. Wenn Sie geschäftlich im Ausland weilen, dienen Ihnen diese Optionen als flexible Ergänzungen zur bisherigen «World Option Flex» (schliessen diese aber aus). Bei der neuen Option «Data Travel 24h» sind 50 MB Datentransfer pro 24 Stunden inklusive, bei der «Data Travel 30 days» 200 MB pro 30 Tage. Die Preise sind abhängig vom Land, in dem Sie sich aufhalten. Es gibt drei Länderzonen, wobei Zone A fast alle europä ischen Länder beinhaltet. Hier kostet die 24-Stunden-Datenoption CHF 24. und die 30-Tage-Option CHF 74.. Pro verbrauchte 50 Franken erhalten Sie eine automatische Benachrichtigung per SMS («Roaming Notifikation»). Das gewünschte Datenpaket bestellen Sie einfach vom Ausland aus und direkt mit dem entsprechenden Mobilgerät über die Buchungsadresse Abgerechnet wird über die monatliche LV- Verrechnung Voice Mobile des BIT. Ebenfalls neu und seit August 2011 erhältlich ist die Inland-Datenoption «Premium». Diese ermöglicht schnellere Datentransfers für mobile Geräte mit HSPA+-Technologie (High Speed Package Access). Die «Premium»-Option priorisiert Ihre Datenpakete auch bei überlasteten Netzwerken; 5 GB Datentransfer pro Monat sind enthalten. Diese Option zu bestellen über den üblichen MAC-Prozess ist für ein spezielles Zielpublikum gedacht, das auch in Ausnahmesituationen auf reibungslose Datenübertragung angewiesen ist. HL Informationen für die Benutzung von Bundeshandys im Ausland finden Sie unter intranet.bit.admin.ch > Angebote > Telekommunikation > Telefonie / Voice Comm. > Voice Mobile; Details zu den Auslandsoptionen unter «Abonnemente / Tarife». 20

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