Hochwasser Risikomanagement in Zeiten des globalen Wandels

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1 Quantifizierung ökonomischer Hochwasserschäden für großräumige Schadenszenarien Hochwasser Risikomanagement in Zeiten des globalen Wandels Bruno Merz Sektion Hydrologie Deutsches GeoForschungsZentrum

2 Schäden durch Flusshochwasser Große Hochwasser in Deutschland seit 1990 Schäden durch bedeutende Flusshochwasser in 31 europäischen Ländern, (Barredo 2009) Jahr Flussgebiet Schaden [Mio ] Schäden [Mio US-$] 1991 Donau Rhein Saale Rhein Oder Mosel Donau Elbe, Donau Donau 185 Jahr

3 Müglitz 1927 Müglitz 2002

4 vergleichbar zu 1862 und Pegel Dresden/Elbe Hochwasser 2002 im historischen Kontext Annual Jährlicher Maximum Maximalabfluss Discharge [m 3 [m³/s] Hydrologisches Hydrological Jahr Year

5 Hochwasser Köln/Rhein Water level gauge Cologne/Rhine [m] : Sintflut des Mittelalters ungeheure Schäden in fast allen Flussgebieten Deutschlands allein in Donauregion > 6000 Tote erodierte bis 14 m tiefe Schluchten löste mehrjährige Hungersnot aus

6 Eingriffe des Menschen in Abflussgeschehen Beispiele: Landnutzungsänderungen, Versiegelung, Waldumbau, Flurbereinigung, landwirtschaftliche Bearbeitungsmaßnahmen, Talsperren, Rückhaltebecken Flussbau, Eindeichung

7 Regionale Trend Analysen Regionaler Ansatz Analyse von vielen Einzugsgebieten für identische Periode Kohärente Veränderungen über größere Räume? Daten Hochwasser Zeitreihen 145 Einzugsgebiete Beobachtungsperiode: 1 Nov Okt 2002 Datenquellen: Pegel: verschiedene Wasserwirtschaftsämter, DGM: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie

8 Trends in Winter Hochwasserabflüssen Petrow & Merz 2009 ausschließlich steigende Trends diagonales Band mit signifikanten Trends von Nordwest nach Südost Donau: 12% mit steigenden Trends Rhein: 27% mit steigenden Trends Weser: 33% mit steigenden Trends Elbe: 22% mit steigenden Trends Feldsignifikanz bei 10% SL Pfeilgröße: Relative Änderung [%] im Zeitraum

9 Trends in Sommer Hochwasserabflüssen Petrow & Merz 2009 räumliche Abgrenzung von steigenden und fallenden Trends Pegel in Mittel und Ostdeutschland zeigen sinkende Trends Pegel in Süddeutschland zeigen steigende Trends Donau: 21% mit steigenden Trends Rhein: 13% mit steigenden Trends Weser:18% mit fallenden Trends Elbe: 25% mit fallenden Trends Feldsignifikanz bei 10% SL Pfeilgröße: Relative Änderung [%] im Zeitraum

10 Hochwasser Risiko: Gefährdung & Vulnerabilität Upper extreme FLOODS RIVER FLOW DAMAGE THRESHOLD DAMAGE THRESHOLD WATER RESOURCES Band of tolerance Lower extreme Hewitt & Burton (1971) DROUGHT HAZARDS TIME

11 Steigende Schäden und sozioökonomische Faktoren Schäden [Mio US-$] Schäden durch bedeutende Flusshochwasser in 31 europäischen Ländern, Normalisierte Schäden [2006 Mio US-$ at PPP] Normalisierung mit Bevölkerung, Bruttosozialprodukt (Barredo 2009)

12 Vom Hochwasser Schutz zum Risikomanagement Kreislauf des Risikomanagements Leitaspekte für Aktivitäten des Risikomanagements Mit umgehen Restrisike Mit Restrisiken Risiken reduzieren Risiken identifizieren Risiko- Open DialogRisk Dialogue Risiken analysieren Risiken bewerten Risiko- Dialog Risikomanagement als quasikontinuierlicher, iterativer Prozess (Monitoring, adaptives Management) Breiteres Spektrum an Managementoptionen, z.b. Dualuse Ansätze Bewertung von Managementoptionen hinsichtlich: Robustheit Flexibilität

13 Private Bauvorsorge als robuste Managementoption Befragung von ca Hochwasser betroffenen Haushalten (nach Hochwasser 2002) Schädigungsgrad Gebäude [%] angepasst Nutzung nicht angepasst Inneneinrichtung angepasst nicht angepasst Versorgungseinrichtungen in höheren Stockwerken Stockwerken in unteren Mittlere Schadensreduktion durch Bauvorsorge:

14 Zusammenfassung Schäden durch Hochwasser steigen an Beitrag verschiedener Ursachen unklar; Hinweise auf dominante Bedeutung der Vulnerabilität Hinweise auf klimatisch bedingte Veränderung der Hochwassergefahr in Deutschland ( ) Prozesse des globalen Wandels (Klimawandel etc.) erfordern Überdenken der traditionellen Ansätze des Risikomanagements

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