FUTURE NETWORK ERFOLGSFAKTOREN FÜR AGILE PROJEKTE. EBCONT proconsult, Millennium Tower, Handelskai 94 96, A 1200 Vienna 23/03/14

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1 23/03/14

2 1200 Wien, Handelskai Johannes Litschauer,Alex Deles IT-Infrastruktur IT-Betrieb Cloud / Elastizität 1200 Wien, Handelskai Johannes Litschauer, Alex Deles Enterprise Solutions Big Data Handling & Analytics Mobile Business Solutions Quality Assurance 1200 Wien, Handelskai Johannes Litschauer, Alex Deles Business Analyse Project Management Quality Assurance Requirements Engineering 3040 Neulengbach, Anzbachgasse 227 Möbel & Lifestyle Die EBCONT Unternehmensgruppe. EBCONT ist ein führender österreichischer Anbieter in den Bereichen IT, Kommunikation und Personaldienstleistung. Von Rupert Weißenlehner im Jahr 2000 gegründet, ist das Unternehmen bis heute in privater Hand. Anfangs als reiner IT Dienstleister positioniert, entwickelte sich EBCONT in seinen ersten zehn Jahren zu einer Unternehmensgruppe mit stabilem Wachstum und ausgezeichneter Ertragslage Wien, Handelskai Leopold Machacek Corporate Design & Identity Marketing Strategie Web Konzeption & UX Design Mobile & Interface Design 1100 Wien, Computerstraße 6 Franz Eulenhaupt, Adi Kaucic Zeitarbeit Personal Übernahme Personal Vermittlung Urlaubsvertretung Payroll System Mitarbeiter 500 Umsatz 40 Mio. Euro Eigentümer Rupert Weißenlehner Fokus IT, Kommunikation, Personaldienstleistung 2

3 Kunden und Projekte. Unsere Kunden kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Medien, Banken, Telekommunikation, Öffentlicher Bereich, Versicherungen oder auch FMCG um nur einige zu nennen. Genauso breit gefächert sind die Projekte. Unser oberstes Ziel ist dabei immer, den Kunden und seine Herausforderungen bestmöglich zu verstehen, um ihn optimal beraten zu können. Dabei geht es uns immer um eine langfristige Partnerschaft und niemals um die kurzfristige Gewinnmaximierung. 3

4 Was ist ein agiles Projekt? TYPISCHE EIGENSCHAFTEN EINES AGILEN PROJEKTS Das Projekt wird zumindest auf Entwicklungsseite mit agilen Methoden abgewickelt. Es gibt einen dezidierten Product Owner, einen Scrum-Master und ein agiles Projektteam. Das Wasserfall-Modell und das V-Modell werden explizit nicht vom Projektteam exerziert. Kundenanforderungen werden über User-Stories und Use- Cases definiert. Offene Punkte werden über ein Backlog getrackt. 4

5 DIE KNACKPUNKTE EINES AGILEN PROJEKTS Das Projektteam hat ausreichendes Domänenwissen Die Projektmitarbeiter sind motiviert und interessiert Einheitliche Interpretation des gemeinsamen Ziels Arbeitsteilung Kommunikation Der Mastermind Ein funktionierendes PMO Werden die nicht ganz wichtigen Punkte auch umgesetzt? 5

6 Product Owner DIE GRUNDFRAGEN Hat der Product Owner das Mandat und die Durchsetzungskraft zu entscheiden welche Features relevant sind und was gebraucht wird? Hat der Product Owner eine klare Vorstellung was am Ende des Projekts herauskommen soll? Ist der Product Owner bereit seine Rolle vollständig auszufüllen? Was passiert wenn der Product Owner ausfällt / krank wird? 6

7 Scrum Master DIE GRUNDFRAGEN Ist der Scrum Master in der Lage das Team gut zu moderieren und den Scrum Prozess straff zu halten? Hat der Scrum Master den Blick für das Wesentliche? Kann der Scrum Master die Daily-Standup Meetings auf ein kurzes Treffen, wo wirklich nur die wichtigsten Punkte besprochen werden, beschränken? 7

8 Das Scrum Team DIE GRUNDFRAGEN Haben die einzelnen Teammitglieder Generalisten Wissen? Sind die einzelnen Teammitglieder gute Teamplayer? Können Tätigkeiten zwischen Teammitgliedern leicht getauscht werden? Arbeiten die Teammitglieder professionell? Halten die Teammitglieder Ihre eigenen Schätzungen ein? 8

9 Der Kunde DIE GRUNDFRAGEN Weiß der Kunde was er will? Kann er seine Wünsche und Anforderungen gut artikulieren und bleibt er bei getroffenen Aussagen? Werden Entscheidungen gleich getroffen und nicht verschoben? 9

10 Das Grundkonzept DIE EIGENSCHAFTEN Das technische Grundkonzept ist gut überlegt und steht bereits fest. Es gibt eine Roadmap die grobe Inhaltsblöcke auf einzelne Releases verteilt. Es gibt für jede Release eine Release Spezifikation, die die geplanten Inhalte definiert. 10

11 SOX (Sarbanes Oxley-Act) WEN BETRIFFT ES: Jedes Unternehmen (inklusive sämtlicher Tochterunternehmen und auch beauftragten Subunternehmen), das in Amerika börsennotiert ist, ist verpflichtet den Bestimmungen dieses 64- seitigen US-Gesetzes zu genügen. Besondere Aufmerksamkeit liegt dabei auf Compliance und Governance-Richtlinien, die im ISO und COBIT 5 Standard für IT Prozesse definiert sind. 11

12 ISO DIE FORDERUNGEN (AUSZUG) Etablierung eines IT Informationssicherheits Systems Sicherstellung der Konformität zu Gesetzen und Regulatorien z.b.: Datenschutzgesetz Gewährleistung der internen- und externen Auditierbarkeit durch nachvollziehbare Prozessdefinition und Dokumentation Risikomanagement 12

13 COBIT 5 Referenz Modell 13

14 COBIT 5 (jetzt wird es spannend) DIE FORDERUNGEN (AUSZUG) BAI03 Manage Solutions Identification and Build Establish and maintain identified solutions in line with enterprise requirements covering design, development, procurement/sourcing and partnering with suppliers/vendors. Manage configuration, test preparation, testing, requirements management and maintenance of business processes, applications, information/data, infrastructure and services. 14

15 COBIT 5 REQUIREMENTS MANAGEMENT MANAGEMENT PRACTICES Design high-level solutions Design detailed solution components Develop solution components Build solutions Perform quality assurance Prepare for solution testing Execute solution testing Manage changes to requirements Maintain solutions Define IT services and maintain the service portfolio 15

16 Und? MANAGE CHANGES TO REQUIREMENTS Wir entwickeln doch agil, damit wir Anforderungen on-the-fly definieren können? Ja, ABER diese Veränderungen müssen dokumentiert und nachvollziehbar gemacht werden. Der Tausch einer User-Story zugunsten einer anderen User- Story in einer Release muss dokumentiert werden. Die Leistungsbeschreibung muss aktuell gehalten werden. 16

17 Öffentliche Auftraggeber DEFINIEREN LEISTUNGSBESCHREIBUNGEN Es muss der Nachweis erbracht werden, dass die zu Beginn einer Ausschreibung geforderte Leistung auch tatsächlich erbracht wurde. Variante 1 Change Request Verfahren gemäß Ausschreibungsbedingungen. Variante 2 Generalabsolution durch Auftraggeber nach Abnahme jeder Release, in der bescheinigt wird, das die geforderte Leistung erbracht wurde. 17

18 Rollout a la Google VORTEILE / NACHTEILE / VORAUSSETZUNGEN Mehrere parallele Testumgebungen Mehrere Stages Konfigurierbarkeit des Systems Funktionalitäten ausgerollt aber nicht verfügbar Setzt sehr exaktes Arbeiten voraus Dafür aber extrem flexibel 18

19 Danke für Ihre Aufmerksamkeit NOCH FRAGEN? Mag. David Steinmetz (0043) (0)664 /

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