Skill-Management in einer Unternehmensberatung Praxisbeispiel

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1 Skill-Management in einer Unternehmensberatung Praxisbeispiel Thomas Deelmann, Peter Loos Johannes Gutenberg-Universität Mainz Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre {deelmann Informatik 2004 Workshop Skill-Management Ulm,

2 Agenda - Unternehmensberatung & Skill-Management - Ist-Situation: Skill-Management - Schwachstellen und Handlungsfelder - Lösungsansätze - Trainings-Curriculum - Wissensmanagementsystem - Staffing-Tool - Zusammenfassung und Ausblick

3 Geschäftsmodell einer Unternehmensberatung Wissens- mgmt- System Problemlösung Wissens- mgmt- System (i) Information Berater (i) Information (i) Teilproblem (X) Teillösung Wissens- mgmt- System Problemlösung (i) Problem (X) Lösung ( ) Honorar Beratungsorganisation Partner (Berater) Kunde (i) Information (i) Teilproblem (X) Teillösung Wissens- mgmt- System Problemlösung Berater Legende: (i) (X) ($) Organisationseinheit Transformationsprozess Informationsfluss Güterfluss Finanzfluss Hilfsmittel

4 Projektphasen und Skill-Management (Typische) Phasen eines Beratungsprojektes Anfrage Angebot Analyse Konzeption Entwicklung Einführung Projektabschluss/ -nachbereitung Bewertung Projektanbahnung Projektdurchführung Vertragsgestaltung Dokumentation Kundenbefragung Beraterprofile Verknüpfung von Personen, Projekten, Interesse Update der Profile und Verknüpfungen Elemente des Skill- Managements (Auswahl) Skillnachfrage Verfügbarkeit Standardfähigkeiten (allgemein und je Fachgebiet) Kombination von erfahrenen und junioren Beratern zur Identifikation von Entwicklungsfeldern Trainings, Weiterbildungsmaßnahmen

5 Praxisbeispiel Ist-Situation Allgemeine Daten der Unternehmensberatung: Umsatz 1) Ca. 9,4 Mio. Beraterzahl 2) Ca. 50 Sitz Bonn Gründung Beratungsfeld er Strategy & Business Development, Organisation & Management, Business Engineering, e-business & IT, Marketing & Sales, Finance & Controlling Staffing- und Projektdaten: Wöchentlich per an alle Anbietermarkt Staffing nach Verfügbarkeit Keine Einflussnahmemöglichkeit der Berater 1) Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2003; 2) Durchschnittswert für 2003

6 Geplante Veränderungen lassen Schwachstellen auftreten Beratung Version2 Geplante Veränderungen Personalbestand (Ausweitung) Erhöhung der Fluktuation (Personalentwicklungsinstrument) Geografisches Wachstum Fachliche Positionierung der Beratung (Themenführerschaft) Gezielte Rekrutierungen Personalentwicklung (Trainings, Weiterbildungen) Projektbesetzungen (Marktcharakter) Identifizierte Schwachstellen Ineffiziente Entscheidungsfindung für Projektbesetzungen Staffing nach Verfügbarkeit Keine allgemeine Transparenz über Akquisitionsaktivitäten, Projektanfragen und stati Unzureichende Einbeziehung von Beraterprofilen bei Projektbesetzungen Kein einheitliches Trainingsprogramm

7 Handlungsfelder Ausgewählte Aktivitäten zur Behebung der Schwachstellen: Trainings-Curriculum entwickeln Neues Wissensmanagementsystem (IT, Prozesse, Kultur, Organisation) einführen Project Place einrichten Online-Projektübersicht Bewerbungsmöglichkeit für Projekte durch Berater Projektanfragentransparenz in Echtzeit Karrierestufen an Konzernstandard anpassen

8 Trainings-Curriculum Analyst Consultant Manager Associate Partner Partner Persönlichkeits- Entwicklung (Networking) Basiswissen je Karrierestufe Präsentationstechniken Arbeitsmethodik Junior Talents Logiktraining, Gesprächsverhalten, Moderations-/Interviewtechniken Konflikttraining Change Mgmt. MBA Sponsorship Executive Talents Consulting Leadership Consulting Development (Basis Einstiegsveranstaltung) T-Sucess/ Coaching Partner Sucess New Partner Development/ Akquisetraining/Client Handling

9 WM-System als zentrales Portal Schnittstellen Charakteristika: Architektur: - Webbasierte C/S-Anwendung Browser - Einzelne Objektklassen (Projekte, Mitarbeiter, Themen, Dokumente, ) Web-Server werden verknüpft Custo- - Bei Suche und Navigation werden mizing- Volltextsuche und Navigation mit Hilfe Infonea-Server Möglichkeiten vorausberechneter situationsabhängiger Pfade genutzt (keine leere Suche) SQL-DB Volltextindex Zeitplan: Entwicklungsphase & Customising Pilotphase Wirkbetrieb Projektmanagement durchführen &Rahmenbedingungen schaffen (Datenschutz, BR etc.) Objektmodell ableiten Lösung entwickeln Pilotanwendung konzipieren Datenmanagement Stammdatenimport Testphase & Evaluation Anpassung heute

10 Einstiegsbild WM-System Das Startportal bietet eine automatisch aktualisierte Themenübersicht

11 Mitarbeiterportal im WM-System Initialer Suchvorgang fokussiert auf Mitarbeiter

12 Detailseite Mitarbeiterdaten im WM-System Abbildung von Stammdaten und Funktionen

13 Editseite des Mitarbeiters zu seinen Daten im WM-System Mitarbeiter übernehmen eigenverantwortlich die Pflege ihrer Daten

14 Details Mitarbeiterskills und -interessen im WM-System Detaildarstellung ermöglicht die gezielte Projektbesetzung

15 Detailseite Themenübersicht im WM-System Themenbetrachtung liefert eine vollständigen Blick z.b. auf Experten

16 Dokumentation von Projektanfragen im Staffing-Tool Jedes Projekt wird zum Zeitpunkt der Anfrage für alle Berater sichtbar. Eine eigene Bewerbung für ein Projekt ist möglich Interesse bekunden

17 Nächste Schritte Trainings-Curriculum: Verfeinern Intern verabschieden Konzernunterstützung sichern WM-System: Pilotphase durchführen, ggf. Anpassungen vornehmen Going-Live Mitarbeitermotivation Ausrichtung auf CRM Staffing: Stärkere Themenorientierung (Projekte, Mitarbeiter) Integration mit WM-System Skill-Management ist als wichtige Aufgabe für professionelle Beratung sowie als relevantes Organisationsinstrument erkannt und wird weiterhin verfolgt. Skill-Management darf nicht isoliert betrachtet werden, sondern in Zusammenhang mit anderen Komponenten der Beratungsorganisation.

18 Fragen? Kontakt! Thomas Deelmann, Prof. Dr. Peter Loos Johannes Gutenberg-Universität Mainz Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und BWL Jakob-Welder-Weg 9, D Mainz {deelmann

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