32. Jahrgang aus der Rübezahlstube im Saal Menzel und Saal Wohlau untergebracht worden waren. Am Donnerstag zeugten schon im Innenhof

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1 BRIEF AUS DEM Kapitel Mit Reiseprogrammen 32. Jahrgang 2013 Nr. 1 Erste Hilfe für unsere Küche Reparatur- und Instandsetzungsmaßnahmen in Küche, Keller und Rübezahlstube von HAUS SCHLESIEN vom Service wie immer mit allem ausgestattet, so dass es den Gästen an nichts fehlte. Die Kaffeeküche wurde für diese Tage zum kleinen Küchenersatz umfunktioniert, und während die Gäste im schön hergerichteten Saal Irmler frühstückten, ging es in der Küche und der Rübezahlstube hoch her. Treiben in den Gastronomiebereichen des Hauses. Die Rübezahlstube sah am Vormittag bereits aus wie ein Projekt des Künstlerehepaars Christo und Jeanne Claude. Alles wurde für die Malerarbeiten feinsäuberlich verhüllt. Auch die edlen Messinglampen wurden jede einzeln eingepackt. Der Präsident des Vereins HAUS SCHLESIEN, Reinhard Blaschke, organisierte Anfang Februar die durch Wasserschäden im Keller und im Magazin notwendig gewordenen Reparatur- und Instandsetzungsmaßnahmen in Küche, Rübezahlstube und Keller. Dafür wurde vom Februar die Rübezahlstube geschlossen. Unsere Übernachtungsgäste mussten in dieser Zeit trotzdem nicht ohne Frühstück in den Tag starten. Das Frühstücksbuffet wurde im Saal Irmler Am Mittwochnachmittag ab 15 Uhr waren die Rübezahlstube und die Küche komplett leer geräumt worden. Sämtliche Küchenmöbel fanden sich im Eichendorffsaal wieder, während Töpfe, Geschirr und Küchengeräte sowie die Einrichtung aus der Rübezahlstube im Saal Menzel und Saal Wohlau untergebracht worden waren. Am Donnerstag zeugten schon im Innenhof die Fahrzeuge der Firmen Kanalreinigung Blix, Isotherm Bautenschutz GmbH, Benzing GmbH, Bausanierung Maciej Szcepanski und natürlich der Firma Elektrotechnik Blaschke vom regen Erklärung des Vorstands des Vereins HAUS SCHLESIEN e.v. In der Ausgabe Nr. 4/2010, S. 17, des Brief aus dem HAUS SCHLESIEN hat der Vorstand des Vereins HAUS SCHLE- SIEN einen Nachruf auf Hans-Joachim Ilgner veröffentlicht. Die mit dem Nachruf erfolgte Würdigung eines schlesischen Landsmanns, dessen verfassungsfeindliches Wirken dem Vorstand bekannt war, war ein schwerwiegender Verstoß gegen die gebotene politische Sensibilität einer öffentlich wahrnehmbaren und grenzüberschreitend tätigen Institution. Der Vorstand räumt diesen Fehler ein und distanziert sich von seiner damaligen Entscheidung. Gerade deshalb sieht der Vorstand des Vereins HAUS SCHLESIEN Grund dazu, unmissverständlich zu erklären, dass der oberste Maßstab für seine Tätigkeit die Orientierung an der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unseres Landes ist. Wesentliches Ziel ist auch in Zukunft die Verständigung und Versöhnung mit unseren polnischen Nachbarn in Schlesien. Dies schließt jede Form von antipolnischen Ressentiments sowie jede Form von Antisemitismus, Rassismus und Rechtfertigung der NS-Herrschaft und ihrer Verbrechen aus. 1

2 Renovierung Vom Gastraum ging es in die Küche, die einen ganz ungewohnten Anblick bot. Bis auf den Herd, den Konvektomat und die Spülmaschine war sie vollkommen leer. Dafür füllten die Handwerker mit ihren Geräten den Raum schnell an. Die Abflüsse wurden gereinigt und undichte Rohre ausgetauscht. Durchlässige alte Grundreinigung der Abflussreinigung durch die Firma Blix. Fugen der Bodenfliesen wurden nach aufwändiger Reinigung ebenfalls erneuert. Diese Maßnahmen sollen künftig Wasserschäden in den Umkleide- und Lagerräumen sowie im Magazin des Dokumentations- und Informationszentrums verhindern. Ein Blick von der Küche in den Eichendorffsaal zeigte das Serviceund Küchenpersonal beim Reinigen der Küchenausstattung. Die Chance einer Grundreinigung der Schränke und Geräte, auch an sonst unzugänglichen Stellen, musste schließlich genutzt werden. Die Firma Benzing installierte die neue Wasseraufbereitungsanlage. Die Warmwasseraufbereitungsanlage im Keller muss regelmäßig gewartet werden. maßnahmen durchgeführt werden. Die Hauptverteilung für den Strom in der Küche wurde auf Sicherheit überprüft und die Batterieanlage für die Notbeleuchtung, die vorschriftsmäßig vorhanden sein muss, wurde ebenfalls eingehend untersucht. Warum machen wir so aufwändige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten? Nicht nur, dass wir den behördlichen Auflagen Genüge tun, sondern weil wir die Hoffnung haben, dass HAUS SCHLESIEN weiterhin als Kultur- und Begegnungsstätte Bestand hat und auch in Zukunft auf seine Gäste einen guten Eindruck macht! Aber unsere ganzen Bemühungen und Aufwendungen für den Erhalt unseres Hauses sind, wie jeder nachvollziehen kann, mit Geld verbunden. Mit dieser Dokumentation möchten wir Sie alle über unsere Arbeit und Sorgen informieren und auf dem Laufenden halten. Bitte betrachten Sie es nicht als erneutes Angehen um finanzielle Unterstützung, aber wir möchten doch alle, dass das Haus auch in Zukunft nicht an Ansehen und Ruf verliert und jeder Besucher gerne das HAUS SCHLESIEN zum Essen und Übernachten weiterempfehlen kann. Marion Orth von unserem Serviceteam bei der Reinigung. Auch im Keller wurde gewartet und erneuert. Eine neue Wasseraufbereitungsanlage wurde installiert, damit das Brauchwasser wieder zuverlässig die entsprechende Güte besitzt. Die alte Anlage war verkalkt und defekt. An der Warmwasseraufbereitungsanlage für die Küche mussten ebenfalls Instandhaltungs- Hauptverteilung Strom im Elektrotechnischen Betriebsraum. Schalt - und Steuerzentrale unserer aufwändigen Be- und Entlüftungsanlage für die Küche und die Ausstellungsräume. 2

3 Renovierung Paul Dohmen von der Firma Blaschke bei den Ausfugarbeiten. Auch unser Service- und Küchenpersonal war mit im Einsatz. Neue Leisten sichern bereits seit 2012 den Weg unserer Mitarbeiter zu den Lagerräumen. Feuchtigkeitsschäden, die uns große Sorgen gemacht haben. 3

4 Geschäftsführer Bericht des Geschäftsführers Liebe verehrte Mitglieder, Freunde und Förderer unseres HAUS SCHLESIEN, nach dem Ende des Jahres 2012 gilt es für unser Haus, den Mitgliedern und auch dem Finanzamt gegenüber Rechenschaft abzulegen. Alles in Allem bin ich mit dem Ergebnis des vergangenen Jahres nicht zufrieden. Der Umsatz im Gastronomiebereich ist geringer geworden und die getroffenen Maßnahmen haben nicht so schnell gewirkt. Ob wir weitere Schritte ergreifen müssen, werden die nächsten Monate zeigen. Die Übernachtungszahlen der ersten beiden Monate sind immerhin zufriedenstellend; im Bereich des Restaurants werden wir uns besonders anstrengen müssen, um auch gegen widrige Umstände wie zuletzt die Grippewelle unsere Gäste zufrieden zu stellen. Bitte tragen auch Sie mit dazu bei, dass der Gastronomiebereich in 2013 gut frequentiert wird. Hier ist Ihr positives Wort unsere beste Werbung. Bis April 2013 können wir fünf Gruppen polnischer Studenten im Haus willkommen heißen. Dies sind dann insgesamt etwa 125 junge Leute, die jeweils eine Woche lang das Haus mit seinen vielen Facetten kennenlernen. Sie erfahren nicht nur viel über die schlesische Geschichte, sondern sie begegnen den demokratischen Strukturen unseres Landes und dem Prozess der europäischen Einigung. Auf dem letztgenannten Gebiet arbeiten wir eng mit dem Centrum für angewandte Politikforschung in München zusammen. Die Seminare werden gefördert durch das Bundesministerium des Innern und von dort sehr eng begleitet und verfolgt. Bei ihren Hospitationen erleben die Vertreter des BMI mit, wie HAUS SCHLESIEN seine grenzüberschreitenden Aufgaben in der praktischen Arbeit erfolgreich umsetzt. Ein weiteres Projekt, das wir mit Unterstützung des Bundesministeriums des Innern angehen, ist der Besuch von Regional- und Lokalpolitikern aus Schlesien im HAUS SCHLESIEN. Dabei steht der Erfahrungs- und Gedankenaustausch mit hiesigen Politikern im Vordergrund. Termine sind bereits fixiert und wir warten zur Zeit auf die Zusagen der polnischen Politiker. Auch 2013 bieten wir wiederum drei informative und abwechslungsreiche Reisen nach Schlesien an. Die erste Reise orientiert sich an unserer Ausstellung Revolution, Reform oder Restauration. Die zweite Reise im Spätsommer wird den Teilnehmern schlesische Schlösser, Burgen und Herrenhäuser näher bringen, von denen viele bereits aufwändig und eindrucksvoll restauriert worden sind. Nähere Informationen erhalten Sie bei Frau Sabine Beringer (02244/886215). Wenn Sie diesen Brief in Händen halten, hat unser Dokumentations- und Informationszentrum bereits wichtige Vorhaben für das Jahr 2013 auf den Weg gebracht. Die Eröffnung der Ausstellung über die Befreiungskriege und die Vorstellung des Buches Jeder zweite Berliner. Schlesische Spuren an der Spree wurden jeweils in sehr origineller Form musikalisch begleitet. Empfehlen möchte ich Ihnen einen Besuch zum Abschluss der Ausstellung Revolution, Reform oder Restauration am 26. Juni um Uhr im Innenhof mit dem großen Zap- fenstreich, gestaltet vom Tambourcorps Thomasberg zusammen mit den Bergklängen aus Heisterbacherrott und der Ehrengarde der Stadt Bonn. Am Sonntag, dem 21. April, sind alle Mitglieder des Vereins HAUS SCHLESIEN e.v. zur Wahrnehmung ihrer Mitgliedsrechte und -pflichten aufgerufen. Die Mitgliederversammlung muss über die Besetzung aller Vorstandsämter entscheiden, damit Sie Ihr HAUS SCHLESIEN für die nächsten drei Jahre wiederum gut geführt wissen. Am vorhergehenden Abend wird wie immer im Eichendorffsaal ein Konzert stattfinden, das unser Herr Prof. Linke gestalten wird. Kommen Sie also zur Mitgliederversammlung am um Uhr! Bitte unterstützen Sie auch weiterhin Ihr Haus mit Ihren Spenden und versuchen Sie, Ihre Kinder und Enkel für unsere Arbeit und unser Engagement für Schlesien zu begeistern, damit es auch in vielen Jahren noch heißt: HAUS SCHLESIEN steht für die Völkerverständigung und erfreut immer wieder viele Besucher mit dem Charme des Hauses und der vielen besonderen Ausstellungen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Osterfest und hoffe, Sie bei unserer Mitgliederversammlung im April 2013 gesund und wohlbehalten zu sehen. Bis dahin verbleibe ich mit den besten Wünschen Von Erzbischof Alfons Nossol erhielt Präsident Blaschke kurz vor Redaktionsschluss dieser Ausgabe ein eigenhändiges Schreiben, in dem es unter anderem heißt: Lieber Reinhard, ich möchte Dir freudvoll zum Bundesverdienstkreuz am Bande gratulieren. Das hast Du zweifellos höchst verdient. Ein Beweis, dass Haus Schlesien unter Deiner Leitung gut gedeiht. Der um die deutsch-polnische Aussöhnung so außerordentlich verdiente emeritierte Erzbischof von Oppeln schließt sich damit den Glückwünschen an, die Reinhard Blaschke, Ehrenbürger der schlesischen Stadt Jauer, in den vergangenen Wochen von zahlreichen deutschen und polnischen Landräten, Bürgermeistern und Vertretern gesellschaftlicher und kultureller Einrichtungen erreichten. Ihr 4

5 Mitgliederversammlung Mitteilung des Präsidenten an die Mitglieder des Vereins HAUS SCHLESIEN e.v. Die ergänzte Tagesordnung für die Mitgliederversammlung des Vereins HAUS SCHLESIEN e.v. am 21. April 2013 wird allen Mitgliedern hiermit fristgerecht gemäß 7, Absatz 3, Satz 2, unserer Satzung zur Kenntnis gebracht. TAGESORDNUNG für die Mitgliederversammlung des Vereins HAUS SCHLESIEN am Sonntag, 21. April 2013 Beginn: Uhr im Eichendorff-Saal, Ende ca Uhr 1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlussfähigkeit Totengedenken 2. Wahl des Versammlungsleiters 3. Bestimmung der Mandatsprüfer 4. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 29. April Berichte des Vorstandes a) Bericht des Präsidenten b) Bericht des Geschäftsführers c) Bericht des Schatzmeisters d) Bericht weiterer Vorstandsmitglieder e) Erklärung des Vorstands (s. S. 1 dieser Ausgabe des Brief aus dem HAUS SCHLESIEN ) 6. Bericht der Leiterin des Dokumentations- und Informationszentrums für schlesische Landeskunde - Mittagspause von bis Uhr - 7. Aussprache zu Punkt 5 8. Rechnungsprüfungsbericht 9. Aussprache zu Punkt Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr Behandlung der Anträge an die Mitgliederversammlung 12. Neuwahlen des Vorstandes 13. Aussprache über sonstige Themen 14. Ausblick auf die Jahre 2013/2014, Schlussworte 5

6 Ausstellung Von Gardeuniformen und Landwehrmännern... Am 24. Februar 2013 erbebte der Eichendorffsaal bei den Klängen von Marschmusik. Zur Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung Revolution, Reform oder Restauration. Die Befreiungskriege und ihre Rolle in der deutschen Geschichtsschreibung war das Tambourcorps Thomasberg unter der Leitung von René Rund 90 Besucher hatten sich nicht vom Schnee abhalten lassen, der das Siebengebirge unter einer weißen Decke verhüllte, und waren ins HAUS SCHLE- SIEN gekommen. Darunter auch der Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Königswinter, Sokratis Theodoridis, der Leiter des Oberschlesischen Landesmuseums, Dr. Stephan Kaiser, und, extra aus Brüssel angereist, Frau Annette Niemeyer. Dass sie zum Gelingen der Ausstellung mit der Stiftung einiger Objekte die Statik der Tragkonstruktion berechnet und die Bauleitung innegehabt. In ihrem Bild-Vortrag zeichnete die Kuratorin Silke Findeisen die Ereignisse, die zu den Befreiungskriegen führten, und die Folgen, beispielsweise auch für die Entwicklung unserer Nationalfarben, mit eindrucksvollem Bildmaterial nach. Für viele Besucher überraschend war der Hinweis auf die Veränderungen, denen die Darstellung dieser historischen Ereignisse in den Schulbüchern im Laufe der Zeit unterlag. Waren den Befreiungskriegen vor 100 Jahren noch mehrere Seiten gewidmet, schrumpfte die Behandlung später immer mehr zusammen, in aktuellen Geschichtsbüchern der Mittelstufe sogar auf nur wenige Zeilen. Eine Veränderung, die den Informationswert von Ausstellungen wie dieser nur noch deutlicher werden lässt. Das Tambourcorps Thomasberg, gegründet 1922 von Josef Büsgen. Willwerts angetreten und sorgte für eine dem Thema der Befreiungskriege entsprechende musikalische Umrahmung. Da HAUS SCHLESIEN ja nun im Rheinland liegt, hatten wir quasi mit einem Augenzwinkern gedacht, dass wir dieses sehr ernste und immer wieder auch kontrovers gesehene Thema ein wenig in rheinischer Manier auflockern wollen, so Nicola Remig, die Leiterin des Dokumentations- und Informationszentrums für schlesische Landeskunde. aus dem Nachlass ihres Großvaters an das HAUS SCHLESIEN beigetragen hat, verdient besonderen Dank. Denn Dr. Ing. Günther Trauer ( ), der spätere Stadtbauinspektor von Breslau, hat für den Bau der 1913 eingeweihten Jahrhunderthalle - damals die größte Stahlbetonkuppel der Welt, heute Weltkulturerbe - Beim Besuch des Ausstellungssaals erwartete die Gäste ein weiteres Highlight. Zwischen den Objekten und Texten standen ein schlesischer Landwehrmann und ein Freiwilliger Jäger in Uniform und berichteten aus dem Alltagsleben der Soldaten in den Befreiungskriegen. Klaus Hinner und Ingrid Leonhard aus Pfalzfeld beschäftigen sich bereits seit vielen Jahren unter sozialgeschichtlichen Aspekten mit dem Thema der Befreiungskriege. Die Tatsache, dass es einen Landwehrmann Hinner tatsächlich gegeben hat, gab Klaus Hinner den Anstoß, auf den Spuren seines Vorfahren zu forschen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse vermittelt das Ehepaar auf eine sehr anschauliche Weise, bei der man auch ruhig einmal etwas anfassen darf und ausprobieren kann. Die Militärpersiflagen des rheinischen Karnevals haben ihren Ursprung in der Napoleonischen Besatzungszeit. Die Rheinländer imitierten ironisch das französische und das damals unbeliebte preußische Militär, indem man karnevalistische Garden aufstellte und sie mit imitierten Uniformen ausstattete. Das Tambourcorps Thomasberg in Gardeuniformen, die denen des preußischen Regiments von Vittinghoff-Frankenstein nachempfunden sind, spielte gleich zu Beginn Beethovens Marsch Nr. 1. Dieser war 1813 nach Johann Ludwig Graf Yorck von Wartenburg benannt worden, der 1812 die Konvention von Tauroggen unterzeichnet hatte, ein Akt, der als Beginn der Befreiungskriege gegen Napoleon gilt. Ausstellungsbesucher vor einem Gemälde zu Blüchers Rheinübergang bei Kaub. 6

7 Ausstellung Das Prinzip der living history funktionierte hervorragend, denn der Landwehrmann und der Freiwillige Jäger waren ununterbrochen von wissbegierigen und neugierigen Besuchern umringt. Aber auch die vielfältigen Exponate zogen das Interesse der Besucher auf sich. Herausragend hier die dramatisch überhöhte Szene der Schlacht an der Katzbach von Eduard Kaempffer ( ), dem langjährigen Professor der Breslauer Kunstakademie. Das Gemälde ist für die Dauer der Sonderausstellung ins HAUS SCHLESIEN zurückgekehrt. Noch bis zum 30. Juni können die Besucher dieses und andere interessante Zeugnisse der Befreiungskriege und ihrer Rezeptionsgeschichte erleben. Bernadett Fischer Krystyna Gambka, Praktikantin im Dokumentations- und Informationszentrum für schlesische Landeskunde, ließ sich die mitgebrachten Utensilien, die ein Soldat bei sich trug, vom Landwehrmann Hinner genau erklären. Begleitprogramm Mann und Pferde. Auf den Spuren des legendären Rheinübergangs Blüchers bei Kaub in der Neujahrsnacht 1813/14 Exkursion nach Kaub/Pfalzgrafenstein in Kooperation mit der VHS Siebengebirge unter Leitung von Dr. Inge Steinsträßer am Samstag, 20. April von 8.30 bis Uhr. Das Städtchen Kaub am Mittelrhein wurde in der Neujahrsnacht 1813/14 zum Schauplatz eines historisch bedeutsamen Ereignisses. Der preußische Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher ( ), wegen seiner offensiven Truppenführung Marschall Vorwärts genannt, setzte mit der Schlesischen Armee über den Rhein. Am Vormittag wird neben dem Besuch des Blüchermuseums ein Stadtrundgang in Kaub angeboten und am Nachmittag zum Pfalzgrafenstein übergesetzt, eigene Führung durch die Exkursionsleiterin. Mittagspause und Schlussrast in Kaub. Abfahrt Bonn-Beuel Bahnhof, 8.33 Uhr, Ankunft in Kaub Uhr. Rückkehr nach Königswinter, bzw. Bonn-Beuel ca Uhr. - Anmeldungen und Informationen über die VHS Siebengebirge unter Telefon oder - Entgelt inkl. aller Fahrt- und Eintrittskosten 45,00. Kampf um den Rhein - Das Ende der napoleonischen Ära und der Landsturm vom Siebengebirge Bild-Vortrag von Elmar Scheuren am Sonntag, 28. April um 15 Uhr. Mit der Völkerschlacht bei Leipzig und dem dortigen Sieg der alliierten Truppen erreichten die Befreiungskriege im Oktober 1813 einen vorläufigen Höhepunkt. Mit dem folgenden Rückzug der napoleonischen Armee kam der Rhein ins Spiel: Nicht nur strategisch als neuralgische Linie mitten in Europa, sondern auch publizistisch als Strom von hoher Symbolkraft stand er bald im Zentrum des Interesses. Vor diesem Hintergrund erlangte die regionale Bürgerwehr des Landsturms vom Siebengebirge sogar überregionale Aufmerksamkeit. Auch nach dem Ende der französischen Herrschaft spielte sie noch eine bemerkenswerte Rolle in der Konsolidierung einer neuen deutschen Nationalbewegung. Der Vortrag von Elmar Scheuren, Leiter des Siebengebirgsmuseums in Königswinter, gibt zugleich einen Ausblick auf die für den Herbst im Siebengebirgsmuseum geplante Ausstellung zu diesem Thema. August Neidhardt von Gneisenau preußischer Heeresreformer und Befreier Schlesiens Bild-Vortrag von Dr. Thomas Lindner am Sonntag, 26. Mai um 15 Uhr. Dr. Thomas Lindner, Historiker und Referatsleiter beim Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, stellt August Neidhardt von Gneisenau als herausragenden Protagonisten der preußischen Heeresreformen in der Zeit zwischen 1807 und 1813 vor. Als Generalstabschef der Schlesischen Armee an der Seite des Feldmarschalls Blücher hatte er zudem an der Befreiung Deutschlands von der Napoleonischen Herrschaft und dessen endgültiger militärischer Niederlage bei Waterloo/Belle Alliance im Juni 1815 maßgeblichen Anteil. Dabei kennzeichnete ein klarer Wertebezug Gneisenaus Tätigkeit und seine publizistischen Aktivitäten. Freiheit, Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und Selbstbestimmung des Individuums waren feste Größen seines Denkens und Handelns. In diesem Wertebezug liegt vielleicht die engste Verbindung mit seinem Ururenkel, Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg. 7

8 Ausstellung Für, mit und gegen Napoleon Schlesien Neben der nun eröffneten Ausstellung Revolution, Reform oder Restauration. Die Befreiungskriege in der deutschen Geschichtsschreibung, die HAUS SCHLESIEN in Königswinter zeigt, entsteht für das Kloster Leubus eine zweite Ausstellung, die sich mit den Kriegen gegen Napoleon und der wirtschaftlichen und politischen Lage Schlesiens zu dieser Zeit befasst. Die Ausstellung unter dem Titel Mit, für und gegen Napoleon. Schlesien wird dort am 11. Mai um 15 Uhr eröffnet. HAUS SCHLESIEN konnte für dieses Vorhaben das Archäologisch-historische Museum in Glogau als Kooperationspartner gewinnen. Die ab 1792 in der Folge der Französischen Revolution geführten Kriege bedeuteten nicht das Ende der absoluten Fürstenherrschaft in Europa und die Durchsetzung von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, sondern führten zur Unterwerfung nahezu ganz Mitteleuropas durch Napoleon. Der erfolgreiche Feldherr veränderte nach seinen Vorstellungen das Staatengefüge des alten Europas und beherrschte weite Teile des Kontinents. Preußen, das lange Zeit neutral geblieben war, erklärte schließlich 1806 Frankreich den Krieg mit verheerenden Folgen. In der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt wurde die preußische Armee von den Franzosen vernichtend geschlagen. Die mit Napoleon verbündeten Truppen drangen auch in Schlesien ein und eroberten binnen kurzer Zeit die Festungen Glogau, Breslau, Brieg und Schweidnitz. Friedrich Wilhelm III. beugte sich schließlich 1807 im Frieden von Tilsit dem harten Friedensdiktat Napoleons. Preußen verlor dadurch alle Gebiete westlich der Elbe sowie Süd- und Nordostpreußen. Nachdem Schlesien seinen Anteil an den Kriegsschulden bezahlt hatte, zogen sich die Franzosen 1808 aus der Provinz zurück. Einzig die Festung Glogau blieb bis 1814 besetzt. Dennoch litt Schlesien unter der Macht Napoleons: Die hohen Kontributionszahlungen und die Kontinentalsperre belasteten die Wirtschaft, als Durchzugsgebiet für die napoleonischen Truppen mussten Verpflegung und Quartier gestellt werden. Die von Freiherr vom Stein und Freiherr von Hardenberg auf den Weg gebrachten Reformen stießen insbesondere beim schlesischen Adel zunächst auf starken Widerstand und kamen nur zögerlich in Gang. Da Schlesien mit Ausnahme von Glogau von der französischen Besatzung frei war, konnte sich hier der Widerstand ge- Freiwillige vor König Friedrich Wilhelm III. zu Breslau im März Kolorierte Lithographie von G. Bleibtreu. Sammlung Bolko Peltner. gen Napoleon formieren. Um sich dem Zugriff der Franzosen zu entziehen, hatte König Friedrich Wilhelm III. bereits am 22. Januar 1813 seinen Regierungssitz von Berlin nach Breslau verlegt. Wenig später erfolgten der Appell zur Bildung freiwilliger Jägereinheiten und die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Ende Februar schließlich unterzeichnete der preußische König den Bündnisvertrag mit Russland. Der Aufruf An mein Volk, der am 20. März ebenso wie der Aufruf An mein Kriegsheer und die Bekanntgabe der Stiftung des Eisernen Kreuzes in der Schlesischen privilegirten Zeitung erschien, fand großen Widerhall in der Bevölkerung. Eine große Zahl Freiwilliger schloss sich den Freikorps an. Major Ludwig Adolf Wilhelm von Lützow ( ) gründete 1813 in Breslau das Lützowsche Freikorps, die nachmals berühmten Lützower Jäger, denen sich viele Studenten und bekannte Persönlichkeiten wie Joseph Freiherr von Eichendorff und Theodor Körner anschlossen. In allen Bevölkerungskreisen zeigte sich zudem eine überwältigende Spendenbereitschaft. Nach dem wenig erfolgreichen Frühjahrsfeldzug zog sich die preußische Armee nach Schlesien zurück. In Pläswitz wurde im Juni 1813 ein Waffenstillstand vereinbart, in dessen Verlauf sich Österreich, Großbritannien und Schweden der antinapoleonischen Koalition anschlossen. Die vereinbarte Demarkationslinie verlief quer durch Niederschlesien. Nach Beendigung der Waffenruhe, die Napoleon später als großen taktischen Fehler bezeichnete, kam es im August 1813 in Niederschlesien zu den ersten heftigen Gefechten. Die berühmte Schlacht an der Katzbach brachte einen Erfolg für die schlesische Armee. Daraufhin zogen sich die napoleonischen Truppen, verfolgt von den Gegnern, in Richtung Sachsen zurück, wo sie sich in der Völkerschlacht bei Leipzig geschlagen geben mussten. Am 1. Januar 1814 überquerte Blücher mit seiner Truppe bei Kaub den Rhein und verfolgte die französische Armee bis nach Frankreich. Napoleon wurde schließlich auf die Insel Elba verbannt und die Alliierten schlossen mit König Ludwig XVIII. den 1. Pariser Frieden. Nach seiner Rückkehr im März 1815 konnte Napoleon die Macht nicht wiedererlangen. Mit der Niederlage in der Schlacht bei Waterloo war Europa endgültig von der französischen Vorherrschaft befreit. Nach dem Sturz Napoleons 1814 setzten sich die Vertreter der europäischen Staaten in Wien zusammen, um über die Neuordnung Europas zu verhandeln und das Gleichgewicht der europäischen Mächte wieder herzustellen. Die Schlussakte des Wiener Kongresses sah eine weitgehende Wiederherstellung der vorrevolutionären Verhältnisse vor. Die erhoffte Freiheit des Volkes und die Realisierung eines deutschen Nationalstaates blieb aus. Die zweisprachige Ausstellung, die die Sommermonate über in Leubus zu sehen sein wird, entsteht in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen in Glogau. Beginnend mit der Besetzung Schlesiens durch die napoleonischen Truppen 1806, über die Belastungen durch die Niederlage Preußens gegen Napoleon und die Reformbemühungen bis hin zur deutschen Erhebung wird hier die Situation in Schlesien dargestellt. Auch der Wiener Kongress, die dort beschlossene Neuordnung Europas und die Folgen werden behandelt. Ausstellungsort und Kooperationspartner legen es nahe, in die Darstellung der damaligen Ereignisse auch die polnische Perspektive einzubeziehen. Silke Findeisen 8

9 Reise Reise Auf den Spuren der Befreiungskriege vom 8. bis 14. Mai 2013 Im Jahr 2013 jährt sich zum 200. Mal der Beginn der Befreiungskriege gegen Napoleons Vorherrschaft in Europa. In der Geschichte der Befreiungskriege fällt Schlesien eine besondere Rolle zu. Nachdem der preußische König Friedrich Wilhelm III. sich Anfang des Jahres 1813 aus Sicherheitsgründen von Berlin in das neutrale Breslau zurückgezogen hatte, erfolgte von hier aus die Mobilmachung und die Kriegserklärung an Frankreich. Von Breslau aus erließ der König den berühmten Aufruf An mein Volk. Große Bedeutung kam auch der Schlesischen Armee unter der Führung des Generalfeldmarschalls Blücher zu, die im August 1813 die Schlacht an der Katzbach für sich entscheiden konnte und anschließend über Bautzen bis nahe Leipzig vordrang, wo sie gemeinsam mit den anderen Koalitionsheeren Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig schlug. Unsere Bildungsreise soll auf den Spuren der Ereignisse des Jahres 1813 durch Niederschlesien führen. Neben Breslau mit dem Königsschloss und der Jahrhunderthalle, die anläßlich der Jubiläumsfeiern im Jahre 1913 errichtet wurde, werden auch die Städte Goldberg und Löwenberg besucht, die mehrfach auch Schauplatz von Gefechten waren. Ein weiteres Reiseziel ist die einstige Festungsstadt Glogau, die bis 1814 von den Franzosen besetzt war. Die Eröffnung der Ausstellung über die Ereignisse der Jahre 1806 bis 1815 in Schlesien, die HAUS SCHLESIEN im Kloster Leubus präsentieren wird, ist Teil des Programms. Auf der Rückfahrt wird noch in Leipzig Station gemacht, um das ebenfalls 1913 erbaute Völkerschlachtdenkmal zu besichtigen. Mittwoch, ANREISE Uhr Anreise im HAUS SCHLESIEN Uhr Führung durch die Sonderausstellung Revolution, Reform oder Restauration. Die Befreiungskriege und ihre Rolle in der deutschen Geschichtsschreibung Uhr Abendessen und Übernachtung im HAUS SCHLESIEN Donnerstag, LIEGNITZ Uhr Abfahrt nach Liegnitz Abendessen und Übernachtung in Liegnitz Freitag, GOLDBERG, KATZBACH, LÖWENBERG Uhr Stadtführung Goldberg und Umgebung Weiterfahrt nach Löwenberg Uhr Abendessen und Übernachtung in Liegnitz Samstag, GLOGAU, LEUBUS Uhr Abfahrt nach Glogau Uhr Stadtführung Glogau Uhr Kleines Mittagessen in Leubus Uhr Teilnahme an der Eröffnung der Ausstellung Mit, für und gegen Napoleon Schlesien in den Jahren 1806 bis 1815 im Kloster Leubus Uhr Abendessen und Übernachtung in Liegnitz Sonntag, KRIEBLOWITZ, BRESLAU Uhr Fahrt über Schloss Blüchersruh mit Besuch des Blücherdenkmals nach Breslau Uhr Führung durch das Breslauer Stadtschloss, Ort des Aufruf an mein Volk von König Friedrich Wilhelm III. Besichtigung der Ausstellung zur Stadtgeschichte und der historischen Räume Uhr Abendessen und Übernachtung in Breslau Montag, LEIPZIG Uhr Abfahrt nach Leipzig Uhr Stadtführung Leipzig Uhr Abendessen und Übernachtung in Leipzig Dienstag, RÜCKFAHRT - Besichtigung des Völkerschlachtdenkmals und des Napoleonsteins gegen Uhr Ankunft in Königswinter 9

10 Reise Reise Burgen und Schlösser in Schlesien vom 25. bis 31. August 2013 Sonntag, ANREISE Uhr Anreise im HAUS SCHLESIEN Uhr Führung durch die Dauerausstellung von HAUS SCHLESIEN Uhr Abendessen und Übernachtung im HAUS SCHLESIEN Montag, GÖRLITZ Uhr Abfahrt nach Görlitz Uhr Stadtführung Görlitz Uhr Abendessen und Übernachtung im Schloss Braunau Dienstag, WERNERSDORF, LOMNITZ Uhr Besuch im Schloss Wernersdorf Uhr Mittagessen im Restaurant von Schloss Lomnitz Uhr Führung durch großes Schloss und Gutshof Uhr Abendessen und Übernachtung im Schloss Wernersdorf Mittwoch, BOLKENHAIN, ERDMANNSDORF Uhr Besichtigung des historischen Wohnturms in Boberröhrsdorf Anschl. Besichtigung der Burg Bolkenhain und Umgebung Abendessen und Übernachtung im Schloss Wernersdorf Donnerstag, FÜRSTENSTEIN, KREISAU Uhr Besichtigung von Schloss Fürstenstein Anschl. Schloss und Stiftung Kreisau Anschl. Weiterfahrt nach Breslau Abendessen und Übernachtung in Breslau Freitag, BRESLAU Uhr Besichtigung des Stadtschlosses Anschl. Nachmittag zur freien Verfügung Abendessen und Übernachtung in Breslau Samstag, RÜCKFAHRT - ca Uhr Ankunft in Königswinter Reise Kulturland Schlesien vom 22. bis 29. September 2013 Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Anreise ins HAUS SCHLESIEN, Einführung und Abendessen Fahrt nach Görlitz, Stadtführung, Abendessen und Übernachtung in Görlitz Hirschberg, Hirschberger Tal, Agnetendorf, Erdamannsdorf Zillertal, Lomnitz, Schildau, Krummhübel, Übernachtung und Abendessen in Bad Warmbrunn Miniaturenpark, Kloster Grüssau, Schweidnitz, Schloß Fürstenstein, Übernachtung und Abendessen in Bad Salzbrunn Donnerstag, Fahrt am Zobten vorbei nach Frankenstein, Kamenz, Heinrichau, Breslau, Übernachtung und Abendessen in Breslau Freitag, Samstag, Sonntag Breslau, Stadtführung: Rathaus, Aula Leopoldina, Dominsel, Oderfahrt, Übernachtung und Abendessen in Breslau Kloster Trebnitz, Leubus, Wahlstatt, Liegnitz, Übernachtung Liegnitz Rückreise Burg Zobten 10

11 Reise 1.) Sind Sie Mitglied im Verein HAUS SCHLESIEN? Ja Nein 11

12 Veranstaltungen Der Veranstaltungskalender ab April bis September 2013 Bis Bis Sonderausstellung Revolution, Reform oder Restauration. Die Befreiungskriege und ihre Rolle in der deutschen Geschichtsschreibung. (Großer Ausstellungsraum). Sonderausstellung Kapellenwanderweg Illustrationen von Bruno Stephan (Eichendorffsaal) h Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung Revolution, Reform oder Restauration in Kooperation mit der VHS Siebengebirge, Eintritt inkl. Führung 5, Anmeldung über die VHS Siebengebirge unter Telefon oder h Öffentliche Führung Schlesische Dreiviertelstunde, Thema: Von Küche und Tafel in Schlesien. Bunzlauer Keramik, Fayencen und Porzellane Seminar Schlesische Begegnungen mit der Fachhochschule Hirschberg h SONNTAGS-FAMILIENBUFFET 23, :30-16 h Kinderprogramm Tischlein deck dich in den Osterferien, Entgelt 5, h OSTERBUFFET 29, h OSTERBUFFET 29, h GRILLBUFFET in der Rübezahlstube, 14, h SONNTAGS-FAMILIENBUFFET 23, Seminar Schlesische Begegnungen mit der Fachhochschule Ratibor h Wanderung auf dem Kapellenwanderweg von der Nikolauskapelle nach Vinxel und zurück. Treffpunkt: Innenhof von HAUS SCHLESIEN h Vernissage Kapellenwanderweg. Illustrationen von Bruno Stephan (Eichendorffsaal). Die musikalische Untermalung wird gestaltet durch den Männerchor Quirrenbach unter Leitung von Pavel Brochin h SONNTAGS-FAMILIENBUFFET 23, Seminar für Landräte und Bürgermeister aus Schlesien im HAUS SCHLESIEN h Öffentliche Führung Schlesische Dreiviertelstunde, Thema: Revolution, Reform oder Restauration. Die Befreiungskriege und ihre Rolle in der deutschen Geschichtsschreibung h Exkursion nach Kaub/Pfalzgrafenstein im Rahmen der Sonderausstellung zu den Befreiungskriegen in Kooperation mit der VHS Siebengebirge, Leitung: Dr. Inge Steinsträßer. Anmeldung bei der VHS Siebengebirge, Tel , Entgelt inkl. aller Fahrt- und Eintrittskosten 45, h Konzert vor der Mitgliederversammlung unter Leitung von Prof. Dr. Linke, Entgelt 5, h Mitgliederversammlung des Verein HAUS SCHLESIEN e.v h SONNTAGS-FAMILIENBUFFET 23, h Bild-Vortrag von Elmar Scheuren, Leiter des Siebengebirgsmuseums in Königswinter, Kampf um den Rhein Das Ende der napoleonischen Ära und der Landsturm vom Siebengebirge h GRILLBUFFET in der Rübezahlstube, 14, h SONNTAGS-FAMILIENBUFFET 23,90 12

13 Veranstaltungen Bildungsreise Auf den Spuren der Befreiungskriege (s. S. 9) h Eröffnung der Sonderausstellung Mit, für und gegen Napoleon Schlesien in den Jahren im Kloster Leubus/Klasztor Lubiąż Internationaler Museumstag, Freier Eintritt in die Ausstellungen h MUTTERTAGSBUFFET 29, :30 h Öffentliche Führung Schlesische Dreiviertelstunde, Thema: Kunstvolle Transparenz. Führung durch die Gläsersammlung h PFINGSTBUFFET 29, h PFINGSTBUFFET 29, h SEKT-FRÜHSTÜCK AUF DER SONNENTERRASSE 13, h Bild-Vortrag von Dr. Thomas Lindner August Neidhardt von Gneisenau preußischer Heeresreformer und Befreier Schlesiens Weinseminar (s. S. 21) h GRILLBUFFET in der Rübezahlstube, 14, :30 Öffentliche Führung Schlesische Dreiviertelstunde, Thema: Revolution, Reform oder Restauration. Die Befreiungskriege und ihre Rolle in der deutschen Geschichtsschreibung h SEKT-FRÜHSTÜCK AUF DER SONNENTERRASSE 13, h Großer Zapfenstreich im Innenhof von HAUS SCHLESIEN mit dem Tambourcorps Thomasberg, den Bergklängen, und der Ehrengarde der Stadt Bonn h GRILLBUFFET in der Rübezahlstube, 14, h Eröffnung der neuen Sonderausstellung mit Skulpturen des Breslauer Künstlers Stanisław Wysocki, Träger des Kulturpreises Schlesien des Landes Niedersachsen :30 Öffentliche Führung Schlesische Dreiviertelstunde, Thema: Geschichten und Sagen aus Schlesien h Klaviermatinée mit der Konzertpianistin Junko Shioda, gefördert von Dr. Gerhard Blaschke. Eintritt 15, Schüler, Studenten und Auszubildende 10, Tageskasse h SEKT-FRÜHSTÜCK AUF DER SONNENTERRASSE 13, h GRILLBUFFET in der Rübezahlstube, 14, h Sommer- und Stiftungsfest im Innenhof von HAUS SCHLESIEN :30 Öffentliche Führung Schlesische Dreiviertelstunde, Thema: Eckdaten der schlesischen Geschichte. Von der Hl. Hedwig bis zur Flucht und Vertreibung h SEKT-FRÜHSTÜCK AUF DER SONNENTERRASSE 13, Bildungsreise Burgen und Schlösser in Schlesien (s. S. 10) h GRILLBUFFET in der Rübezahlstube, 14, h SEKT-FRÜHSTÜCK AUF DER SONNENTERRASSE 13,50 Bei Buffets gilt folgende Ermäßigung für unsere jungen Gäste: Kinder bis 6 J. frei, bis 12 J. 50 %. Tischreservierungen unter 02244/886-0 oder

14 Mitglieder Ein herzliches Willkommen unseren neuen Mitgliedern Friedhelm Bache, Karl Kuschick, Hilmar Hartmann, Ilse Lipka-Hartmann, Regina Seifert, Ilse Sindermann Westphal Geworben durch Sigrid Seibt, Dr. Joachim Sobotta, Heinz Stirken, Ilse Lipka-Hartmann Mit den Angehörigen trauern wir um Gabriele Abicht, Karin von Garmissen, Heidrun Jonas, Martin Regan, Marga Riedl, Dr. Wilfried Stahr, Prof. Dr. Reinhard Schober Runde Geburtstage im April Rosemarie Franke, Magda Kirchniawy, Dr. Werner Meisel, Dr. Peter Negwer, Hans Georg Nüssel, Georg Schwedler, Helga Wüst, Dr. Wolfgang Zahn Runde Geburtstage im Mai Stanislaus von Korn, Peter Reinsch, Heinz Stirken, Heinz-Dieter Vogts Runde Geburtstage im Juni Vera Franz, Dieter Kalyta, Dagmar Neumann, Gisela Scholl-Wegner, Maria Sedler, Susanne Steuer Reguläre Spenderliste vom 17. November 2012 bis zum 25. Februar 2013 Christa Angele, Erwin Ansorge, Dr. Ingolf Au, Dr. Günter Bappert, Almut Bartsch, Margarita Bartsch, Dr. Jürgen Baudach, Aribert Beck, Prof. Dr. Ulrich Becker, Johannes Beier, Claus von Berlin, Prof. Dr. Dr. Horst-Tilo und Helga Beyer, Manfred Birgmeier, Elektrotechnik Blaschke, Dr. Christian Blezinger, Dr. Rainer Bocklage, Ingeburg Böger, Dr. Ludwig Borucki, Magdalene Botschek, Siegfried Brauer, Hans-Georg Bräuer, Dr. Eckart von Braun, Dipl.-Chem. Dr. Hans- Georg Bremer, Bridgeclub am Oelberg, Krista Buchholz, Christa Buder, Inge Bülow, Ingo Casper, Ilse Conrad, Dietlinde Cunow, Anneliese Dewein, Dr. Manfred Ditsche, Dieter Dominik, Brigitte Dönch, VR-Bank EG Dormagen, Ruth Drescher, Artur Dressler, Dr. Rudolf Elsner, Theodor und Erna Elsner-Stiftung, Herbert Engler, Margot Ernst, Hannelore Fechner, Ilse Fechner, Ingeborg Fehling, Inge Folgner, Johanna Franke, Joachim Philipp Franz, Eckehard Frenzel, Prof. Dr. Herbert Frey, Carl-Heinz Freytag, Dr. Albrecht und Gisela Friesecke, Werner Frischling, Dr. Hans Jürgen und Gisela Fuchs, Adolf Fugger, Peter Galas, Vera Gärtner, Irmingard Gattner, Dr. Werner Giersch, Hans Ulrich Glimpel, Hanna Gloege, Ingeborg Grabitzke, Franz Grieger, Erhard Grohs, Peter Großpietsch, Ursula Gruber, Ruth Gruettner, Edith Gulba, Hubert Gürtler, Irene Güttler, Christel Hammer, Franz Hampel, Hildegard Hanke, Wilhelm Hansel, Karin Hartwig, Christine Hasler, Christa Hecker, Nils Heerde, Dr. Hedwig Heider-Heil, Dr. Elmar Heinen, Wolfgang Hellmich, Albrecht Helmts, Diethard u. Hilde Hempel, Ursula Hennecke, Dr. Fides Hennig, Dietrich Herrnleben, Ludwig Hersel, Elisabeth Hertrich, Maria Hetzel, Dipl.-Ing. Bodo Hetzke, Dipl.-Ing. Burckhard Peter Hinke, Karl Hoffmann, Klaus Höhn, Elisabeth Hoppe, Rhoda Irwin Houston, Helmut Hülser, Margot Igel, Anne Jaafari-Erler, Johannes Jaschik, Ingeburg Jaster, Heimatgruppe Jauer Stadt und Land, Karl Joest, Eberhard und Gertrud Kaczor, Wilhelm u. Ursula Kahl, Bernhard Kaser, Sigrid Keller, Dr. Dietmar u. Kathrin Kendziur, Charlotte Kern, Dorothea Kern, Rüdiger Kern, Benedicta und Herrn Constantin v. Kessel, Christiane von Kessel, Peter-Karl Kiefer, Joachim Kleinert, Georg von Klitzing, Klaus-Christoph Knorn, Lieselotte Knüpfer, Herbert Kober, Maria Kober, Klaus-Ulrich Koch, Dr. Ludwig Koch, Rose-Maria Koch, Josef Kögel, Ursula Koppe, Hans-D. u. Marianne Kotter, Eckehard Kramer, Otfried Kramer, Herbert Krämer, Herbert Krämer, Friedhelm Krause, Hildegard Kriegel-Schneider, Gisela Krusch, Reinhard Krzok, Ilse Küke, Otto u. Ilse Kullmann, Max Wolfgang Kunze, Hubert Kurras, Abt Dr. Adalbert Kurzeja, Anne Kuschel, Norbert und Johanna Kutz, Lucia Leidert, Dr. Rainer Lemor, Maria Lenart, Ruth Lenz, Heimatgruppe Liegnitz- Lüben, Prof. Dr. Heinrich Liehr, Paul u. Gerda Lindner, Günter Lübeck, Elke Lüdeke, Christa Maiwald, Ilse Majunke, Günter Margane, S.E. Joachim Kardinal Meisner Erzbischof von Köln, Dr. Gisa Meyberg, Eike-Rolf u. Hartlind Michael, Waltraud Möder, Dieter Mohaupt, Gunther Molle, Dr. Bernhard u. Dietlinde Mönch, Inge Mordelt, Marianne Mosler, Liane Mühl, Edeltraud Müller, Prof. Dr. Hans H. Müller-Slany, Eberhard Musick, Hartmut Müßigbrodt, Dr. Eva Neuber, Hartmut Neuendorf, Gerhard Nickolaus, Hans Joachim Nitschke, Wolfgang Obst, Joachim Pabsch, Annette Paffrath, Ruth Pahl, Klaus Pansegrau, Kristina Papesch, Heinz Paul, Gisela Peplinski, Dorfgemeinschaft Piltsch, Dr. Doris Pinkwart, Josef Plahl für den BdV Limburg-Weilburg, Edith Pohl, Ernst Pohlmann, Dr. Udo Poseck, Wolfgang Prahl, Jürgen Pralle, Annaluise u. Joachim Preuß, Dr. Friedrich Preuss-Neudorf, Karl-Heinz und Helga Pusch, Renate Radke, Günther Rapp, Dipl.-Ing. Christoph Regel, Dr. Günther Reichert, Hilde Reis, Eleonore Remmert, Barbara Renner, Johannes Ressel, Hiltraud Rieger, Horst Ritter, Elise Rollwagen, Dr. Günter Rose, Gisela v. Rosenberg, Günter Rothe, Winfried Rothe, Maria Rottau, Andreas Sabarth, Georg Sandmann, Martin Sauer, Prof. Dr. Helmut Sauer, Theodor Schaal, Detlev Schäkel, Ilse Scheiner, Annemarie Scheinert,MinR Thomas Scherer, Georg Schindler, Prof. Dr. Winfried Schirotzek, Hertha Schischewski, Dorothea Schittko, Albrecht von Schlabrendorf, Schlesischer Adel - f.ro GmbH, Sigrid Schmelzer, Ruth Schmid, Elisabeth Schmidt, Wilfried Schmidt, Charlotte Schneider, Dr. Gerd-Dieter Schoen, Prinzessin Marie von Schoenaich-Carolath, Anneliese Scholz, Dr. Dietmar u. Ingeborg Scholz, Reinhard Scholz, Renate Scholz, Richard Scholz, Siegfried u. Doris Schramm, Hanna Schroeter, Dr. Werner und Dorothea Schulz, Georg Schwedler, Erwin Freiherr von Seherr-Thoss, Werner Seidel, Herta Severa, Helmut Siegert, Werner Simon, Horst und Käthe Sobotta, Elfriede Söhnel, Ilona u. Winfried Songalama- Bungter, Leonhard und Hedwig Späte, Hans-Dieter Sperling, Erwin Stanowsky, Dr. Johannes Steinert, Werner Steinert, Dr. Eike und Marlene Steinkamm, Stiftung Schlesischer Kulturbesitz, Dora Stiller, Gerda Stock, Ilse Störmer, Ursula Stremming, Dr. Werner Stumpfe, Ilse Supper, Ellenore Surek, Werner Taubitz, Ruth Timm, Ruth Trispel, Walter Tröger, Eckehard Tschacher für den Bund der Vertriebenen Bielefeld, Margund Tschiedert-Petzsch, Roswitha Tschirner, Helga Vogt, Heinz-Dieter Vogts, Irene Voigtländer-Tetzner, Dr. Maria Vorneweg, Ilse Wagner, Waltraud Wahner, Dr. Karl- Wilhelm Wedel, Karl Wehner, Rosemarie Weigel, Herta Weikert, Helga Weinhold, Sieglinde Weiss, Anni u. Reinhard Wende, Marianne Wichmann, Bernhard Wiechulla, Bernhard Wieczorek für die Oppelner Heimatstube, Barbara Winde, Helmut Hans Winter, Ilse Witte, Werner Wittig, Pastor i.r. Werner Krutscher für die Wohlau Steinau Heimatkreisgruppe, 14

15 Mitglieder Johannes Woischnik, Dr. Ing. Hans-Jürgen Woite, Otto Wolf, Altbischof Klaus Wollenweber, Karlernst Wollny, Luzie Wollny, Gerda Zeuner, Reinhard Ziegler, Dr. Rainer Zoller Sonderspendenliste vom 17. November 2012 bis zum 25. Februar 2013 Hansjürgen Betz, Wolfgang und Elfriede Blümel, Dr. Hans Dieter Bretzinger, Günter Elze, Dr. Hans-Christoph Lindeiner, Werner Maiwald, Landsmannschaft Schlesien Kreisgruppe Neuss, Wilhelm Scholz Nach 35 verdienstvollen Jahren an der Spitze der Kreisgruppe Neuss der Landsmannschaft Schlesien hat unser Mitglied Theo Jantosch in der Jahreshauptversammlung jetzt sein Amt an Dr. Horst Stephan übergeben. Der neue Vorsitzende, der ebenfalls Mitglied im Verein HAUS SCHLESIEN ist, stammt aus Schlegel im Kreis Neurode, Grafschaft Glatz. Da sein Vater Bergmann war, durfte die Familie erst 1957 Schlesien verlassen. Dass Dr. Stephan der polnischen Sprache mächtig ist, bewährt sich bei den zahlreichen Schlesien-Reisen der Kreisgruppe Neuss immer wieder. Bitte unterstützen Sie unsere Kultur- und Bildungsarbeit mit einer Spende. Unser Spendenkonto: Volksbank Bonn/Rhein-Sieg BLZ Kto.-Nr Prof. Dr. Norbert Linke aus Steinau/Oder feierte am seinen 80. Geburtstag. Hierzu gratulierten der Geschäftsführer Heinz Stirken und seine Ehefrau Rosemarie Stirken. Auch in diesem Jahr wird das Konzert vor der Mitgliederversammlung von Prof. Linke geleitet. Mit den Glückwünschen verbinden wir die Hoffnung, dass Prof. Linke noch viele Jahre für HAUS SCHLESIEN musikalisch wirken kann. Zum 90. Geburtstag unserer dienstältesten Ehrenamtlichen Dorothea Fiedel gratulieren Vorstand und Mitarbeiter des HAUS SCHLESIEN ganz herzlich und wünschen für das neue Lebensjahrzehnt alles, alles Gute. Dieser besondere Geburtstag ist auch ein Anlass, Frau Fiedel, die von Anfang an tatkräftig an der Entwicklung von HAUS SCHLESIEN mitgewirkt hat, von ganzem Herzen Dank zu sagen für ihren jahrzehntelangen, immer noch unermüdlichen Einsatz insbesondere in der Besucherbetreuung und für ihren sachkundigen Rat in vielerlei Fachfragen zu schlesischen Traditionen und Textilien. Wir hoffen, dass sie uns in ihrer liebenswürdigen und kompetenten Art noch lange unterstützen kann! Mitgliedsbeiträge Mit dem Schwinden der Erlebnisgeneration wird der Mitgliederbestand des Vereins kleiner, ohne dass die Aufgaben, die er erfüllt, an Bedeutung verlieren. Die materielle Unterstützung dieser Arbeit durch den seit 2002 geltenden Jahresbeitrag von 60 (Ehepaare 96, korporative Mitglieder 120 ) ist unverzichtbar und für die allermeisten Mitglieder selbstverständlich. Ihnen gegenüber handeln Einzelpersonen und Gruppen unsolidarisch, wenn sie sich dieser Pflicht entziehen. In den letzten Monaten musste Präsident Reinhard Blaschke mit intensiver Überzeugungsarbeit dafür sorgen, dass die Beitragsrückstände auf einen derzeit noch knapp vierstelligen Betrag reduziert worden sind. Säumige Beitragszahler müssen einsehen, dass es für die dafür aufgewandte Energie und Zeit bessere Zwecke gibt, und ihre freiwillig übernommene Pflicht regelmäßig erfüllen. AT 15

16 Rückblick Wie es anfing, wie es weiterging... Dokumente und Bilder aus der Geschichte von HAUS SCHLESIEN (17. Folge) Zusammengestellt von Dr. Albrecht Tyrell Im fünften Jahr seiner Bemühungen um die Gründung eines schlesischen Begegnungs- und Kulturzentrums (s. Folge 1-4) und nach mehr als einem Jahr der Verhandlungen mit der Stadt Königswinter (s. Folge 5-8) erwarb der Verein Haus Schlesien am 22. Juni 1978 den Fronhof in Heisterbacherrott. Nach der Feier zum Beginn der Umbau- und Eröffnungsarbeiten am 15. Oktober (s. Folgen 12 und 14) wurde mit der Sanierung des Hauptgebäudes begonnen Gleichzeitig wurde die Spendenwerbung intensiviert (Folge 16). Dr. W. Schneider an Kurt Lorenz, Freiburg/Br., Ich beeile mich, Ihnen mitzuteilen, dass im September 1977, meines Wissens am 23., eine Partie Möbel gemäß Aufstellung von unserem schlesischen Landsmann, Herrn Schmidt, bei Herrn Dr. Habelt eingetroffen und von ihm eingelagert worden sind. 1 Markenklavier mit größerer Partie wertvoller Noten, 1 Farbfernsehgerät, 1 gr. Teppich, 1 antike Eichenvitrine und Eichenstühle, 2 Bilder, 1 antiker Leuchter, 1 Tischuhr, 1 Eichenschreibtisch mit Spezialfächern, 1 Polsterbank und 2 Polstersessel, sehr gut erhalten. Ich bedanke mich für Ihre vielfältige Mühe. Dr. W. Schneider an R. Müller- Kox, Von Herrn Walter Greiff erhalte ich das beiliegende Adressenverzeichnis der Trebnitzer Penne (vom ) mit schätzungsweise 500 Anschriften ehemaliger Schlesier. Walter Greiff schickte mir dieses unter dem Eindruck unserer letzten bebilderten Werbedokumentation. Ich empfehle, das Verzeichnis bei unserer jetzt anlaufenden Werbung einzusetzen. Prof. Dr.Otto Klöden, Reutlingen, an R. Müller-Kox, Die Leiterin der Reutlinger Sing- und Spielschar, Fr. Dr. Drechsler, sprach mich mit der Bitte an, ein Anliegen der Reutlinger Spielschargruppe beim Vorstand der hiesigen Ldsm. Schles.-Ortsgruppe zu unterstützen, dass nämlich diese Jugendgruppe an einem Wochenende nach Heisterbacherrott fährt, um dort im Haus Schlesien Aufräumungs- und Säuberungsarbeiten durchzuführen. Sie wollen nicht hinter anderen Gruppen zurückstehen. R. Müller-Kox an Prof. Klöden, Ich teilte ihr [Dr. Drechsler] mit, dass die Brückenberger Trachtengruppe Offenbach die Kosten selbst übernommen hat. Ich habe auch darauf hingewiesen, dass es nicht erwünscht ist, eine gesamte Gruppe dorthin zum Einsatz zu bringen, weil nur maximal 8-10 Personen eingesetzt werden können. Die Offenbacher Gruppe ist ebenfalls mit zwei PKW s gekommen. Sie hat sich auch selbst verpflegt. Allerdings erspart die Arbeit, die etwa von einem Sonnabendmittag bis Sonntagmittag von einer achtköpfigen Gruppe geleistet wird, dem Haus Schlesien immense Kosten. An Arbeit zu leisten wäre: Abreißen der Tapeten, Ausräumen des Kellers, Abbau der Heizungsanlage, Abschlagen des Innenputzes (soweit er locker ist) sowie des Außenputzes etc. Ich habe mit dem Architekten einen entsprechenden Katalog zusammengestellt und wir können von Fall zu Fall entscheiden, wann eine Gruppe kommen kann. Selbstverständlich würden die Arbeiten unter unserer Aufsicht erfolgen. Wenn das Wetter es zulässt, wollen wir, die Brückenberger Trachtengruppe Bonn, auch mitten in der Woche nach Heisterbacherrott fahren und dort arbeiten und, wie bereits gesagt, wird auch die Brückenberger Trachtengruppe Offenbach wie- der helfen. In unserer Gruppe sind auch handwerklich Begabte, die z.b. Zäune reparieren können und was so anfällt. Ich glaube, wir müssen, was die Landesgruppen angeht, darauf hinweisen, dass wir in allererster Linie Schlesier sind. Die Fertigstellung des Hauses Schlesien oder, bescheidener ausgedrückt, die Fertigstellung und Funktionsfähigkeit der ersten drei Gebäude bedeutet für mich die Krönung meiner Arbeit als Bundesgeschäftsführer, weil ich dann das Rentenalter erreiche. Ich hoffe, es findet sich ein geeigneter Nachfolger. Hier sollte sich der Vorstand rechtzeitig Gedanken machen. Aus der Einladung des Vorsitzenden Dr. W. Schneider zur Vorstandssitzung am 30. März, Damit wir nicht nur Erfolge verbuchen, sondern auch besorgte Fragen zur Kenntnis nehmen, übersende ich Abschrift des Schreibens eines alten schlesischen Freundes, Prof. Dr. Raupach [ ; Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften], der sich von Amts wegen und persönlich immer um die schlesischen Dinge sehr gekümmert hat. Vor Jahr und Tag hat er schon einmal Bedenken geäußert. Wir haben sie nicht unterdrückt, sondern als Mahnung 16

17 Rückblick Zu meinem Bedauern habe ich es nicht mehr geschafft, Dir die gewünschten Bemerkungen zum zukommen zu lasaufgefasst. Wir sollten auch diesmal, das wäre mein Rat, genauso verfahren. Ich erinnere daran, dass wir bis Ende des Jahres noch große Ziele zu erreichen gedenken. Unsere Sitzung am Ende des 1. Quartals muss uns einen großen Schritt weiterbringen. Ich bitte sehr um intensive Vorbereitungsarbeit, ein jeder an seinem Teil. Aus dem Brief von Prof. Dr. Hans Raupach an Dr. W. Schneider, Auf dem Weg über das OEI [Osteuropa- Institut München] erhielt ich erst verspätet Deinen Bericht über das Haus Schlesien. Ich gratuliere zum Zustandekommen des so energisch verfolgten Projekts. Zur aktiven Förderung kann ich mich noch nicht entscheiden. Zu den Gründen: Bei aller Liebe zum schlesischen Erbe vermag ich nicht mir vorzustellen, dass es an einer Stelle, gleichsam in Reinkultur, erhalten und gepflegt werden kann. Wer Literatur, Karten, Noten p.p. sucht, wird das z.b. in Marburg [Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung] finden. Es erscheint mir unmöglich, ohne erheblichen Personalaufwand eine für produktive Verwendung hinreichende Bibliothek dort zu konzentrieren. Der Text unter Bildungsstätte verspricht viel mehr, als was in einem bescheidenen Haus auch nur im bescheidensten Maße wird gemacht werden können. Der Abschnitt enthält verzeihe den Ausdruck pathetische Phrasen, das Problem einer Wiedergewinnung Schlesiens liegt wo anders, vermutlich ein Jahrhundertewerk, für das wir großen Verlierer vielleicht nur noch Ideen beitragen können, die über bloße Rückerinnerungen weit hinaus gehen müssten. Alles in Allem: Der Text mag die Gefühle von alten Leutchen (wozu ich mich nehme) noch ansprechen, aber er enthält nicht einen Gedanken, der auch meine Kinder vom Stuhle reißen könnte. Stellt doch ein weiterweisendes Komitee hin, das ein wirkliches Programm zustande brächte. Nicht gerade als Mitglied eines solchen vielleicht könnte ich etwas mit raten können. Aus dem Brief von Prof. Dr. Hans Raupach an Dr. W. Schneider, sen. Es hätte ja auch ein Memorandum sein müssen. Kommt es vielleicht auch später zurecht. Meine Stichworte: Schlesien nicht nur Objekt des Gedenkens an eine verlorene Heimat, vielmehr der europäischen Geistesgeschichte. Auf dieser Basis alle Ansätze zur Pflege dieser Geschichte auch bei den Polen sichtbar machen, nicht in Anhäufung von Büchern und dergleichen, was nicht im Entferntesten zur Vollständigkeit führt, sondern Schaltstelle, Koordinierungsbemühungen und dergleichen zumindest von Wissen über was es alles schon gibt oder oder geben sollte. Auch Nachlässe sammeln. Aber wer soll das lebendig halten? Personalkosten für aktive Archivkraft (vgl. unsere Erfahrungen). Hat schon irgendwo eine Tagung zu dem Thema Schlesien stattgefunden? Wo sind wissenschaftliche Nachwuchsspieler auf dem Feld? Aber vielleicht habt Ihr mehr eine Stätte der Begegnung und Beherbergung im Auge, wie sie im politischen Raum Bonn angebracht sein könnte. Non lo so. Alles muss raus! Das Haus Glatz 1979 bei den Umbauarbeiten. 17

18 Schlesien aktuell Schlesier = Schlesier? Zum offiziellen Ergebnis der Volksbefragung in Polen Seit dem 29. Januar d.j. liegen die offiziellen Ergebnisse der Volksbefragung in Polen im Jahre 2011 vor. In dieser Volksbefragung war es erstmals in der Geschichte Polens möglich, dass sich die Einwohner einer Ethnie, Nationalität oder regionalen Gruppe zuordnen konnten. Insgesamt haben Personen = 94,83 % ausschließlich die polnische Nationalität Personen = 2,26% haben sowohl die polnische als auch eine nichtpolnische, Personen = 1,55% haben ausschließlich eine nichtpolnische Zugehörigkeit angegeben. Doppelnennungen waren möglich Personen = 1,35% haben keine Angaben gemacht. Die Zahl der Personen, die sich zur deutschen Nationalität bekennt, ist gegenüber der letzten Befragung im Jahre 2002 (damals ) mit jetzt in etwa stabil geblieben haben ausschließlich die deutsche und sowohl die deutsche als die polnische Nationalität genannt. Für eine gewisse Verwirrung, besonders unter den Schlesiern der Erlebnisgeneration, sorgte die in der Statistik auftauchende große Zahl der Personen, die sich als Schlesier bezeichneten: ! Dazu ist es wichtig zu wissen, dass die Begriffe Schlesien, Schlesier und Schlesisch in Polen eine ganz andere Bedeutung haben als in Deutschland. Die Er- lebnisgeneration versteht unter Schlesien den Bereich zwischen Görlitz im Westen und Kattowitz im Osten sowie Grünberg in Norden und dem Riesengebirge und der Grafschaft Glatz im Süden und unterscheidet nur zwischen Nieder- und Oberschlesien. Schlesier sind Menschen, die aus Schlesien stammen, und unter Schlesisch wird vor allem die Mundart Karl von Holteis und Gerhart Hauptmanns verstanden. Ganz anders in Polen. Unter Schlesien versteht man hauptsächlich das oberschlesische Industriegebiet zwischen Gleiwitz im Westen und Kattowitz im Osten sowie Tarnowitz im Norden und Rybnik im Süden. Zusätzlich wird noch zwischen dem Teschener Schlesien, dem Oppelner Schlesien und Niederschlesien unterschieden. Schlesier sind also Menschen, die hauptsächlich das Industriegebiet bewohnen und schlesisch sprechen; dabei wird unter Schlesisch das sog. Wasserpolnisch verstanden. Diese Personengruppe ist nun in den letzten 15 Jahren erstaunlich gewachsen: Personen haben sich diesmal als Schlesier bezeichnet (im Jahre 2002 waren es nur ), wobei Personen sich ausschließlich als Schlesier bezeichnen, dagegen sowohl als Schlesier als auch als Polen. Politisch vertreten wird diese Gruppierung durch die Bewegung für die Autonomie Schlesiens (Ruch Autonomii Śląska). Diese knüpft hauptsächlich an die bereits in den Jahren 1920 bis 1939 in Ost-Oberschlesien (dem Bereich Oberschlesiens, der nach der Ab- stimmung 1921 an Polen fiel) bestehende Bewegung an; sie hat bei den letzten Wahlen in der Wojewodschaft Schlesien (vormals Kattowitz) drei Sitze errungen und regiert dort gemeinsam mit der Bürgerplattform (PO). Um den Überblick zu vervollständigen, sei noch angemerkt, dass sich Personen ausschließlich als Kaschuben bezeichnet haben und Personen sowohl als Kaschuben als auch als Polen. Größere Personengruppen, die sich als nichtpolnisch deklarieren, sind die Ukrainer mit und die Weißrussen mit Personen. Die Gruppen, die sich als nichtpolnisch ansehen, stellen in 181 Gemeinden, verteilt auf 8 Wojewodschaften, mindestens 10% der Bevölkerung. Die meisten dieser Gemeinden befinden sich auf dem Gebiet der Wojewodschaft Schlesien (vormals Kattowitz) mit 76, gefolgt von Pommern mit 41 sowie Oppeln mit 36 Gemeinden. Nach dem polnischen Minderheitengesetz dürfen in Gemeinden und einzelnen Ortschaften, die von Minderheiten bewohnt werden, zweisprachige Ortsschilder aufgestellt werden. Das erste deutsch-polnische Ortsschild wurde am 4. September 2008 in Lubowitz, Gemeinde Rudnik, Landkreis Ratibor, in der Wojewodschaft Schlesien aufgestellt. Adrian Sobek (Quelle: Główny Urząd Statystyczny, 29. Januar 2013) Buchvorstellung In Zusammenarbeit mit dem Kulturforum östliches Europa, Potsdam, fand am im Eichendorffsaal eine gut besuchte Buchvorstellung der neuen Publikation von Frau Dr. Roswitha Schieb statt. Die schwungvolle musikalische Umrahmung ihres Vortrags übernahm das Salon-Orchester Petersberg. 18

19 Ausstellung die Mutter aller andern Schlesischen Land-Charten zu Besuch in Schweidnitz Vom 9. März bis zum 21. April 2013 ist die Ausstellung über die erste Schlesienkarte im Museum der ehemaligen Kaufmannschaft in Schweidnitz zu sehen. Rund zwei Jahrhunderte war das von Martin Helwig geschaffene, handwerklich und ästhetisch herausragende Kartenwerk die Vorlage für alle nachfolgenden schlesischen Landkarten, so dass sie zu Recht als die Mutter aller andern Schlesischen Land-Charten bezeichnet wird. Die von dem Landkartenexperten Manfred Spata kuratierte Ausstellung war bereits 2011 im HAUS SCHLE- SIEN zu sehen. Sie stellt Leben und Werk Martin Helwigs dar und präsentiert außerdem einige der später entstandenen schlesischen Landkarten, denen sie als Vorbild diente. Mit den Vorbereitungen für seine Schlesienkarte begann Martin Helwig 1559; drei Jahre benötigte er für die Bereisung Schlesiens, die messtechnischen Beobachtungen und Berechnungen. Ohne die finanzielle Förderung des Breslauer Ratsherren, Nikolaus Rehdinger hätte er dieses zeitraubende und kostspielige Vorhaben nicht beenden können. Der Kartenentwurf wurde von dem Breslauer H. Kron in Holz geschnitten und 1561 schließlich bei dem Buchdrucker Johannes Creutziger in Neisse gedruckt. Der Holzschnitt wurde mit solch hoher Fertigkeit ausgeführt, dass er an die Qualität eines Kupferstiches heranreicht. Helwig hat seine Karte bewusst nach Süden orientiert, die Oder fließt somit von oben nach unten. In der unteren rechten Kartenecke ist ein Längenmaßstab von 20 gemeinen Landmeilen eingezeichnet, was einem Verhältnis von etwa 1: entspricht. Insgesamt erschienen bis 1889 elf Auflagen der Karte und über mehr als Eröffnung der Landkartenausstellung von HAUS SCHLESIEN und Manfred Spata im Museum des Alten Kaufmannsstandes/Muzeum Dawnego Kupiectwa im historischen Rathaus zu Schweidnitz/Swidnica. V.l.n.r.: Dolmetscher Edward Borowski, Manfred Spata, Museumsdirektor Wiesław Rośkowicz, Kurator Dobiesław Karst. ein Jahrhundert bildete sie die Grundlage für alle weiteren kartographischen Darstellungen von Schlesien. Das 1967 gegründete Museum der ehemaligen Kaufmannschaft in Schweidnitz, direkt am Ring gelegen, beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten und Objekten, die die Handelsgeschichte betreffen. Hierzu gehören Waagen, Maße und Gewichte, historische Produkte und ganze Ladeneinrichtungen des letzten Jahrhunderts. Daneben wird in mehreren Räumen mit zahlreichen Exponaten die Schweidnitzer Stadtgeschichte dargestellt. Zu ihr gehört in gewisser Weise aufgrund der Lebensstationen ihres Kartographen auch die Schlesienkarte. An der bereits 1284 erstmalig erwähnten Lateinschule in Schweidnitz war der 1516 in Neisse geborene Martin Helwig als Lehrer tätig. Acht Jahre unterrichtete er hier, bevor er 1552 aus Glaubensgründen an die Breslauer Maria-Magdalena-Schule wechselte. Die Ausstellung wurde am 8. März in Anwesenheit des Ausstellungskurators Manfred Spata feierlich eröffnet. Rund 60 Gäste folgten interessiert den Ausführungen Spatas über Leben und Werk Martin Helwigs. Neuzugänge in der Kartensammlung von HAUS SCHLESIEN Neben den zahlreichen Leihgaben des Kurators sind es die Schätze aus der inzwischen sehr umfangreichen eigenen Kartensammlung des Hauses, die nun in Schweidnitz präsentiert werden. Für unsere eigene Arbeit sind diese vielfältigen Bestände ebenso hilfreich wie für die Benutzer vor Ort oder Kollegen aus anderen Institutionen. Durch zahlreiche Stiftungen und Nachlässe befinden sich in der Sammlung inzwischen auch viele interessante Einzelstücke. So erhielt HAUS SCHLESIEN in diesem Winter eine Schenkung von zwei sehr seltenen alten Karten eines niederschlesischen Gutsbezirks. Die Karten sind handgezeichnet und koloriert; sie zeigen den typischen Besitz eines Rittergutes mit seinen verschiedenen Liegenschaften und Nutzungen wie Acker, Wiese, Wald, Garten und Hof. Leider ist das auf Leinen aufgezogene Kartenpapier in schlechtem Erhaltungszustand und bedarf einer fachmännischen Restauration. Da diese Behandlung sehr kostenintensiv ist, bitten wir die Freunde des Hauses und der Kartographie um eine Spende (Volksbank Bonn-Rhein-Sieg, BLZ , Kontonr.: , Stichwort: Kartenrestaurierung), um diese seltenen Stücke erhalten zu können. Silke Findeisen / Manfred Spata 19

20 Gastronomie Ostern Osterbuffet Hummervariationen Salate der Saison mit zweierlei Dressings Eier mit Senfcreme Möhren-Spinatsalat Apfelsinensalat Fischvariationen von Lachs und Kräuterfischen Geflügel-Spargelsalat Roastbeef-Cocktail Paprika-Fetakäsesalat Lauchcremesuppe Wachtelessenz Fasan auf Weinsauerkraut Kaninchenkeule mit Sahnesauce Zander im Speckmantel Savoyardkartoffeln Bandnudeln in Rahmsauce Gemüse der Saison Safranreis Pfirsich-Quarkcreme Walnussmousse mit Orangen Zitronentarte Bunte Obstplatte Preis 29,90 pro Person Muttertag Pfingsten Muttertagsbuffet Spargel kalt mariniert mit gekochtem Schinken Gegrilltes Gemüse mit Basilikumsauce Rindercarpaccio auf Rucola mit Parmesan Nudelsalat nach Bretonischer Art Rosa gebratene Rinderhüfte mit Remoulade Bunter Gemüsesalat mit Schafskäse Gepökelte Rinderzunge auf Apfel-Lauchsalat Spargelcremesüppchen Rinderconsommé mit Flädle Gebratene Hähnchenbrust auf Spargelragout Gegrillter Lachs in Wermuthsauce Ragout vom Wild mit Pilzen Spargelgemüse Bunter Gemüsereis Butterspätzle Orangencreme mit Karamell Zitronengras Panna Cotta Bisquitroulade mit fruchtiger Füllung Preis 29,90 pro Person Pfingstbuffet Mariniertes Frühlingsgemüse Trilogie vom geräucherten Fisch Spargelsalat mit Schinken und Rucola Bunter Linsensalat mit Hähnchenbrust Tomaten-Mozzarella-Spieß Waldorfsalat mit Äpfeln und Walnüssen Spargelcremesüppchen mit Shrimps Geflügelbouillon mit Gemüse Kalbsröllchen mit getrockneten Tomaten und Ziegenfrischkäse Schweinebraten nach Hohenzollern-Art Pochiertes Lachsfilet auf Spinat mit Pinienkernen Rosmarinkartoffeln Bandnudeln Gemüse vom Bonner Buttermarkt Erdbeermousse mit Minze Joghurtterrine mit Himbeersauce Rote Grütze mit Vanillesauce Preis 29,90 pro Person 20

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