Glanquelle. Die. Ausgabe September Jahr Berichte aus dem Höcher Ortsgeschehen

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1 Ausgabe September Jahr 2013 Die Glanquelle Berichte aus dem Höcher Ortsgeschehen Liebe Bürgerinnen und Bürger, unsere Dorfzeitung Die Glanquelle, Ausgabe September 2013, befindet sich in Ihren Händen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

2 2 DIE GLANQUELLE September 2013

3 Der Ortsvorsteher informiert Eine junge Frau ist an Diabetes mellitus erkrankt. Dadurch besteht das Risiko, dass der Stoffwechsel durch Blut-Überzuckerung oder -Unterzuckerung entgleist. Nach einem Spaziergang im Höcher Wald kehrt die junge Frau nicht rechtzeitig zurück. Ihr Vater, der die gesundheitlichen Probleme seiner Tochter genau kennt, macht sich hektisch auf die Suche, bricht sich im Wald einen Fuß und bleibt ebenfalls allein und hilflos liegen. Die Mutter und Ehefrau ruft den Löschbezirk Höchen zu Hilfe und von dort geht die Bitte um Unterstützung an das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Bexbach, und an die Rettungshundestaffel des DRK in Homburg-Kirrberg. Revierförster Heiner Scherer, als ortskundiger Fachmann, ist auch zugegen. Das Drehbuch der jüngsten Feuerwehrübung in Höchen, durchgeführt an einem schönen Samstagabend Ende Juli, war interessant geschrieben. Während aus vielen Gärten und von zahlreichen Terrassen Feuer, Würstchen und Schwenker zu riechen waren, rückten die Aktiven von DRK und Löschbezirk Höchen zur Suche aus. Regisseur und Löschbezirksführer Christian Backes hatte die Einsatzleitung an Sarah Backes übergeben. Aus der Rettungshundestaffel kamen zwei Tiere zum Einsatz. Sie sind ausgebildet in der Fläche einen Menschen zu suchen. Für die Einsatzkräfte der Rettungshundestaffel, Mensch und Tier, war die Übung sehr anstrengend. Sie hatten sich zuvor bereits viele Stunden auf dem Christian-Weber-Platz in Homburg präsentiert, anlässlich des Jubiläums 150-Jahre Deutsches Rotes Kreuz. Die erkrankte junge Frau wurde schließlich nach längerer Suche am Stollenmundloch der ehemaligen Grube Consolidiertes Nordfeld gefunden und einige hundert Meter davon entfernt, entdeckten die Rettungshunde auch ihren Vater. Nach dem glücklichen Ende der Übung fand sich schließlich noch Gelegenheit vor dem Feuerwehrgerätehaus zu grillen und den Durst zu löschen. Während der Übung wurde wieder deutlich, dass der Unimog des Löschbezirks 56 Jahre alt ist und derzeit einen Schaden an der Bremsanlage aufweist. Ein geländegängiges Einsatzfahrzeug wird in Höchen zwingend benötigt. Feld-, Wald- und Wiesenflächen machen in Höchen 5,51 qkm aus; damit stehen wir in Bexbach ganz vorn. Der Wunsch des Löschbezirksführers Christian Backes und seines kompletten Teams nach einem gleichwertigen Nachfolgefahrzeug ist gerechtfertigt. Innerhalb von vier Monaten verlor im Jahr 1944 ein Elternpaar aus Höchen zwei Söhne. Die beiden 23 und 21 Jahre jungen Männer fielen als Soldaten. Dieses und viele andere grausame Schicksale sind in einem Buch gegen das Vergessen dokumentiert. Hubert Roeder, Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde Höcherberg e.v., und Hans Günther Sachs, Vorsitzender des Wellesweiler Arbeitskreises für Geschichte, Landeskunde und Volkskultur e.v., sind die Herausgeber des Buches Die Toten des 2. Weltkrieges der Gemeinden Höcherberg Mittelbexbach, Oberbexbach, Ludwigsthal, Frankenholz und Höchen sowie Niederbexbach und Kleinottweiler. Das Buch wurde nach jahrelanger Recherche vor wenigen Tagen einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Nahezu 1300 Personen aus dem Gebiet der Stadt Bexbach sind durch den Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommen. Neben den vielen gefallenen und vermissten Soldaten sind auch Zivilpersonen aller Stadtteile im Buch aufgeführt. Man sieht, dass im Krieg der Tod wahllos Opfer fordert. Während Carl P.G. von Clausewitz ( ) den Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln beschrieb, zeigt dieses Buch, dass der Zweite Weltkrieg, begonnen durch Hitler-Deutschland, schreiendes Unrecht war und vielen Menschen Unglück brachte. Rudi Gaffga unterstützte die Buchherausgeber durch Überlassung seiner Unterlagen über die Kriegstoten von Höchen. Die Toten sind im Buch in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Opfer aus Höchen finden sich bei A beginnend bis zum Ende des Alphabets. Die Anzahl der Toten aus Höchen geht dabei deutlich über die Zahl der Namen auf dem Denkmal an unserem Friedhof hinaus. Auch die namentlich unbekannten vier russischen Kriegsgefangenen sind erwähnt, die bei einem Fliegerangriff am in Höchen ums Leben kamen. Das Buch kann für 30 erworben werden bei der Druckerei Hügel in Bexbach und bei Hubert Roeder, Tel An unserer Wassertretanlage in Höchen sieht es derzeit insgesamt gut aus. Sie liegt idyllisch unterhalb der verlängerten Kohlstraße, nahe der Hochborner Tränke. Es ist erfreulich, dass kein Unrat rumliegt, zwei Sitzbänke sind vorhanden und der städtische Bauhof hat einen neuen Abfalleimer aufgestellt. Es fließt auch trotz der Hitze aus einer Quelle etwas Frischwasser zu. Allerdings ist die Wasseroberfläche mit Algen und Blättern bedeckt. Das wirkt natürlich nicht einladend, in das Becken zu steigen. Vielleicht finden sich Bürger, die für Abhilfe sorgen. Die sportlichen Erfolge des Sportvereins 1920 Höchen e.v. können sich sehen lassen. So behauptete sich in der letzten Saison im Fußball die Erste Mannschaft in der Kreisliga A Saarpfalz auf einem der vorderen Plätze. Derzeit laufen die Spiele der Saarland-Pokalrunde. Der Saarlandpokal ist der seit 1975 ausgespielte Verbandspokal des Saarländischen Fußballverbandes. Teilnahmeberechtigt sind alle ersten Amateurmannschaften der beim SFV gemeldeten Vereine. SV 1920 Höchen besiegte kürzlich mit 2:1 die Mannschaft aus Niederbexbach. Das nächste Spiel zieht hoffentlich viele Zuschauer an. Der Saarland-Landesligist FSV Viktoria 1928 Jägersburg kommt hoch nach Höchen an den Nasswald. Das Spiel findet am Mittwoch, 28. August, um 18:00 Uhr statt. Vuvuzelas und andere Tröten dürfen selbstverständlich mitgebracht werden. Der Ortsvorsteher lädt die Vereinsvorstände zu einer Vereinsringsitzung ein. Der Termin ist festgelegt auf Mittwoch, 11. September, 19:00 Uhr, im neuen Vereinsheim des SV 1920 Höchen am Nasswald. Auf der Tagesordnung stehen ein Rückblick auf das Dorffest 2013, die Erläuterung der finanziellen Abwicklung der Organisationsumlage dieser Veranstaltung durch den Schatzmeister des Fördervereins Unser Höchen, Joachim Lamber, und ein Ausblick auf das kommende Dorffest September 2013 DIE GLANQUELLE 3

4 Ihre Feuerwehr informiert - der heiße Tipp S pannende Übung des Löschbezirks Höchen mit der Rettungshundestaffel des DRK in Homburg-Kirrberg. (Näheres im Bericht des Ortvorstehers) Bilder: Sarah Backes Hast DU auch Rauchmelder? Fachunterricht in Akkordeon Keyboard Piano Gitarre Früherziehung - Leihinstrumente 4 DIE GLANQUELLE September 2013

5 Neues aus dem STÄKIBE Ein Zauberkünstler zu Besuch im Stäkibe Höchen Jörg Gaßner vom Zauberladen Zauberdrache Der Zauberer Jörg Gaßner vom Zauberladen Zauberdrache in Höchen besuchte zusammen mit seinem Sohn Julius, als Gehilfe, den Kindergarten in Höchen. Dort haben die beiden bei der diesjährigen Sommerbertreuung den Kindern mit dem unentgeltlichen Modellieren von Luftballons viel Freude bereitet! Lisa Klein September 2013 DIE GLANQUELLE 5

6 H S V H Höcher Standortbestimmung Der SV Höchen gilt auch in dieser Spielzeit als Geheimfavorit auf den Titel. Auf Grund einer durchwachsenden Vorbereitung warnt jedoch Trainer Marko Gillenberg vor allzu großen Erwartungen. So wird der Saisonauftakt gegen den Bezirksliga- Absteiger DJK Bexbach schon zur Zerreißprobe.Die Sommerpause verlief für den im dritten Jahr auf der Kommandobrücke stehenden Trainer bestenfalls durchwachsen. Der Coach musste zuletzt einige derbe Niederlagen gegen SV Kirkel (1:4) oder gegen den FSV Jägersburg ( 0:5) miterleben. Mit der Vorbereitung inklusive der Testspiele bin ich nicht zufrieden. Obwohl es in dieser Phase des Jahres immer Urlauber oder Verletzte gibt, haben einige Spieler die richtige Einstellung vermissen lassen. Die Körpersprache fehlte zuletzt. Jetzt hoffen wir dennoch auf einen guten Start ins neue Spieljahr. Natürlich meinte Gillenberg damit das anstehende Pokalspiel gegen den großen Titelkanditaten SV Niederbexbach. ( Endergebnis 2:1 für SV Höchen ) Der SV Höchen gilt als ein spielstarkes Aus dem Vereinsgeschehen des SV 1920 Höchen Team, das auch kämpfen kann. In früheren Jahren oft nur im zweistelligen Tabellenbereich angesiedelt, ist der SVH nach drei guten Jahren jeweils nur knapp am Aufstieg vorbei gesäbelt. Gillenberg: Wir haben auch im vergangenen Jahr lange um den Aufstieg mitgespielt. Wir wollen unter die ersten Fünf kommen, doch es wird dieses Jahr ganz schwer, weil es neben Niederbexbach, Münchwies, Altstadt oder Genclerbiligi Homburg noch andere gute Teams gibt. Ich denke, die Erwartungshaltung ist nicht so hoch, auch wenn sich unsere treuen Zuschauer über einen Aufstieg riesig freuen würden. Vor über 20 Jahren spielte der SVH in der jetzigen Bezirksliga und hatte auch sonst das Pech gepachtet. Erinnert sei nur an den Brand des Vereinsheims im Dezember Doch jetzt geht der Blick nach vorne das neue Sportheim wurde vor 4 Wochen eingeweiht und auch in das Thema Rasenplatz ist Bewegung gekommen. Ursprünglich sollte das Projekt schon in diesem Jahr in die Tat umgesetzt werden. Es war jedoch logistisch für den Verein nicht möglich, neben dem Bau des neuen Vereinsheims, welcher S V alle Kraft erforderte, ein weiteres Großprojekt parallel umzusetzen. Die Weichen sind gestellt, und so wird man im Herbst bereits mit den umfangreichen Vorarbeiten beginnen. Der Spielplan für die Saison 2013/2014 wurde mit den Vereinen der Kreisliga A Saarpfalz und mit Genehmigung des Saarländischen Fußballverbandes einvernehmlich so gestaltet, dass der SV Höchen ab April 2014 ( sowohl bei den Herren als auch bei den Damen ) keine Heimspiele mehr durchführt. Dafür finden in der Vorrunde analog fünf Heimspiele mehr in Höchen statt. Die- Mannschaft hat dann ab April 2014 nur noch Auswärtsspiele zu absolvieren. Durch diese Umorganisation des Spielplans kann man dann im Frühjahr direkt mit dem Auftragen der Rasenträgerschicht und dem Einsäen beginnen. Etliche Spieler aus dem derzeitigen Kader des SVH besitzen überdurchschnittliche Fähigkeiten und haben schon bei Verbandsligisten wie Schiffweiler oder Furpach gespielt. So sollen etwa Lars Deckelnik, Sergej Krimmel, Steven Swiderski und Sascha Hebel das Team führen. Fortsetzung: Seite 7 Spieltermine SV 1920 Höchen Sa :20 h SVH(2) gegenvfr Frankenholz (2) 18:30 h SVH(1) gegen VFR Frankenholz (1) So :45 Frauenfußball SVH gegen SG Rubenheim/Herbitzheim/Bliesdalheim So :15 SVH(2) gegen Genclerbilrligi Homburg(2) 15:00 SVH(1) gegen Genclerbilrligi(1) 16:45 Frauen SVH gegen DJK St. Ingbert So :15 SVH(2) gegen SV Bexbach(2) 15:00 SVH(1) gegen SV Bexbach(1) 16:45 Frauen SVH gegen 1.FFG Homburg So :00 SVH(1) gegen FSV Jägersburg(3) 6 DIE GLANQUELLE September 2013

7 Marco Gillenberg: Es wird eine enge Konstellation in diesem Jahr; eine Übermannschaft wie Kirkel in der abgelaufenen Saison, sehe ich in diesem Jahr nicht. Durch die zahlreichen Neuzugänge (Steven Swiderski, Lars Deckelnick, Kevin Deckelnick, Christian Elsel, Lukas Wimmer, Thorsten Ulrich, Pascal Niklos) kommt auch Kon- kurrenz in unseren Kader. Ich hoffe dass alle mitziehen und regelmäßig an den Trainingseinheiten teilnehmen. Wenn alle Spieler dazu bereit sind, können wir einiges erreichen. Bericht: Petro Epp Unser Sportheim ist geöffnet: Dienstag: ab Uhr Mittwoch: ab Uhr Donnerstag bis Samstag: ab Uhr Sonntag: ab Uhr, bei Heimspielen ganztägig Ruhetag: Montag Wir freuen uns auf Ihren Besuch!!! September 2013 DIE GLANQUELLE 7

8 Elmar Wagner wird 60 Am wurde Elmar Wagner in eine Turnerfamilie geboren und so war es natürlich, dass er mit 6 Jahren Handball spielte, ein recht guter Turner war und Leichtathletik betrieb. Ab 1978 engagierte er sich als Gaujugendwart und von 1979 bis 1982 hatte er das Amt als Landeskinderturnwart inne. Von 1979 bis 1985 fungierte er als Lagerleiter der großen Zeltlager des Saarländischen Turnerbundes in Mettlach.Seit 1975 ist er beim TuS Höchen als Übungsleiter im Jugendturnen aktiv und von 1980 bis heute im Vorstand als Oberturnwart. Sehr oft spielt er Feuerwehr als Übungsleiter bei der Fitnessturnstunde für jedermann. Er spielte bis zum 52. Lebensjahr aktiv bei der Spielvereinigung Höchen / Bexbach Handball. Seit 1987 kümmert er sich in einer 4-jährigen Wiederkehr als Turnfestwart um das Deutsche Turnfest und ist auch bei den Vorbereitungen für die Gau- und Landesturnfeste und Gaukinderfeste aktiv dabei. Der TuS Höchen hofft und wünscht sich, dass Elmar noch viele Jahre gesund und rundum Fit bleibt um alle Aufgaben im Verein, Beruf und Familie zu bewältigen mit dem Turnergruß Gut Heil. (Sandra Bauer) Informationen des Pensionärverein Höchen. Die Tagesfahrt des Pensionärverein Höchen ist am Mittwoch, 25. September 2013 nach Rüdesheim. Abfahrt ist um 8.00 Uhr an der Kreissparkasse. Auf halber Strecke ist eine Pause von einer ½ Stunde mit kleinem Imbiss (Lyoner, Weck und Sekt) geplant. Ankunft in Rüdesheim ca Uhr. Aufenthalt in Rüdesheim zur freien Verfügung bis ca Uhr. Treffpunkt zur Schifffahrt gegen15.15 Uhr an Brücke 8 in Rüdesheim. Abfahrt des Schiffes um Uhr nach Trechtingshausen und zurück nach Bingen. Ankunft in Bingen ca Uhr. Im Anschluss Heimfahrt mit Abschluss im Schießhaus Homburg Sanddorf. Im Bus wird eine Speisekarte ausgegeben zur Vorbestellung Ankunft in Höchen ca Uhr. Fahrpreis Bus 12 Euro Fahrpreis Schiff 8 Euro. Auch Nichtmitglieder sind willkommen. Anmeldung bei Herter Ursula Tel. 8459, Schwarz Dieter, Tel oder Poll Anton, Tel Bei Anmeldung bitten wir um 5 Euro Anzahlung. Udo Gins 8 DIE GLANQUELLE September 2013

9 Seit dem Jahr 2008 führt Stephan Hippchen seinen eigenen Betrieb, mit Sitz in Websweiler, Römerstr. 22. Dort arbeitet er als Meister zusammen mit einem Gesellen, einem Auszubildenden und seiner Ehefrau Silvia. So oft wie möglich hilft auch die Tochter Sarina im elterlichen Betrieb. Mit seinem fundierten Wissen bzgl der modernen Heiztechniken, Kaminsanierung, der Abflussreinigung, Gas- und Wasserinstallation, altersgerechte Badsanierung und in vielen weiteren Bereichen, steht Stephan Hippchen mit Rat und Tat zur Seite. Auch bei kleineren Reparaturen ist er ein kompetenter Ansprechpartner. Der Verkauf von Flüssiggas der Fa. Westfalengas wird von Stephans Frau abgewickelt. Ebenso findet sich in in ihrem Lädchen Campingartikel, Outdoorzubehör, Petromax-Lampen ( Petroleumzerstäuber-Lampe ) und eine Vielzahl an Bundeswehrartikeln. Eine Auswahl des Angebots ist auch zu finden unter In ihrer Freizeit kümmert sich die Familie Hippchen mit Leib und Seele um ihre tierischen Mitbewohner: Den Schäferhundmischling Tom, dessen bewegende Geschichte bereits in einer vorausgegangen Ausgabe der Glanquelle erzählt wurde, Rex, ein kleiner Terriermix aus Spanien, sowie Benni (Schäferhundmix) und Woddy (Sheltie) aus Höchen. Außerdem gehört noch die Katze Lotti zur Familie sowie 2 Meerschweinchen, ein Goldhamster und eine Landschildkröte. Langweilig wird es also garantiert nie im Hause Hippchen. Wenn es die Zeit dann noch zulässt, geht es zur Entspannung auf den Campingplatz Königsbruch. September 2013 DIE GLANQUELLE 9

10 Buchvorstellung Hubert Roeder, Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde Höcherberg e.v., und Hans Günther Sachs, Vorsitzender des Wellesweiler Arbeitskreises für Geschichte, Landeskunde und Volkskultur e.v., sind die Herausgeber des Buches Die Toten des 2. Weltkrieges der Gemeinden Höcherberg Mittelbexbach, Oberbexbach, Ludwigsthal, Frankenholz und Höchen sowie Niederbexbach und Kleinottweiler. Das Buch kann für 30 erworben werden bei der Druckerei Hügel in Bexbach und bei Hubert Roeder, Tel Mehr darüber lesen Sie im Bericht des Ortsvorstehers, Seite DIE GLANQUELLE September 2013

11 September 2013 DIE GLANQUELLE 11

12 Auf geht s zur Kerb beim SV Höchen Kerwesamstag, Kerwespiele 16:30 Uhr SV Höchen (2) - VFR Frankenholz (2) 18:00 Uhr Faßbieranstich mit MdB Alexander Funk 18:30 Uhr SV Höchen (1) - VFR Frankenholz (1) 20:00 Uhr Live-Musik mit Alleinunterhalter Herbert Dahl Kerwesonntag, :00 Uhr Verspäteter Frühschoppen und Mittagstisch Rollbraten, Spätzle und Salat 16:45 Uhr Kerwespiel der Fußballfrauen SV Höchen - SG Rubenheim/ Herbitzheim/Bliesdalheim Kerwemontag, :00 Uhr Zünftiger Fühschoppen mit Mittagstisch Leberknödel mit Sauerkraut Lattenschießen und sonstige Überraschungen Mittwoch, :00 Uhr Heringsessen Vorbestellungen bzgl. Mittagstisch Sonntag und Montag sowie Heringsessen bitte bei Sportheimwirt Leo unter 06826/80680 Auf Ihren Besuch freut sich der SV 1920 Höchen! 12 DIE GLANQUELLE September 2013

13 PWV - Stiftungsgründung Der Pfälzerwald-Verein Höchen hätte allen Grund zu einer großen Jubiläumsfeier, denn er kann mittlerweile auf sein einhundertjähriges Bestehen zurückblicken. Doch er sieht davon ab und hat stattdessen eine Stiftung ins Leben gerufen, die mit Datum vom 29. Juli von Innenministerin Monika Bachmann als rechtsfähig anerkannt wurde. Bereits in der Jahreshauptversammlung Ende Januar hatten sich die Vereinsmitglieder einmütig für die Einrichtung der Stiftung Pfälzerwäldler für Höchen ausgesprochen. Da der Verein gemeinnützig ist, stellte er den Erlös aus dem Verkauf seines Höcherberghauses als Stiftungsvermögen zur Verfügung. Stiftungszweck ist es unter anderem, Umwelt- und Naturschutz sowie Landschaftsund Denkmalpflege zu fördern. Dies wird insbesondere verwirklicht durch die Markierung von Wanderwegen, die Mitwirkung bei der Herausgabe von Info-Material für Wanderer und Erholungssuchende, die Verbreitung von Kenntnissen über Höchen und den oberen Höcherberg, Schutz und Erhaltung von Natur- und Kulturdenkmalen sowie die Unterstützung lokaler Einrichtungen und Projekte, die den Stiftungszwecken dienen. Organe der Stiftung sind der drei Mitglieder zählende Vorstand und der aus fünf Personen sich zusammensetzende Stiftungsrat. Sie wurden von der Mitgliederversammlung des Pfälzerwald-Vereins im Januar gewählt und nun vom Innenministerium als Genehmigungsbehörde bestätigt. Dem Vorstand gehören Manfred Hans, Willi Förster und Jörg Streibert an, dem Stiftungsrat Klaus Knapp, Günter Raber, Bodo Stöckl, Karl-Heinz Weckler und Gustl Altherr. Sie wurden auf drei Jahre gewählt. Texte: Gustl Altherr Einladung zur Dorfgemeinschaftswanderung Der Pfälzerwald-Verein lädt für Sonntag, 1. September, zu einer Dorfgemeinschaftswanderung ein. Die etwa fünf Kilometer lange Tour unter Führung von Willi Förster beginnt um elf Uhr an der alten Schule, in deren Hof nach der Wanderung ein gemütliches Beisammensein bei Essen und Trinken vorgesehen ist. Um planen zu können, ist Anmeldung erforderlich bei Bodo Stöckl, Telefon (06826) 8840, oder Manfred Hans, Telefon (06826) September 2013 DIE GLANQUELLE 13

14 Waldspielplatz PWV Spielgeräte wegen Sicherheitsmängeln abgebaut Höchen. Die Vielfalt der Spielgeräte auf dem Waldspielplatz neben dem Aussichtsturm auf dem Höcherberg ist bis auf wenige Standardgeräte zusammen geschrumpft. Die beim Spielplatzbau vor zwölf Jahren vom Pfälzerwald-Verein (PWV) Höchen in Eigenregie aus Robinienholz erstellten fantasievollen Geräte, die den besonderen Charakter der Spielanlage ausgemacht haben, mussten entfernt werden, nachdem die städtische Bauverwaltung erneut Sicherheitsmängel festgestellt hatte. Bereits vor zwei Jahren hatten aus gleichem Grund Vereinsmitglieder die Spielgeräte überarbeitet. Doch das Holz bekam weitere Risse, so dass die Stadtverwaltung mit Schreiben vom 18. Juni dieses Jahres den Verein aufgefordert hatte, die beanstandeten Geräte zu beseitigen. Dem entsprach der PWV dieser Tage. Bei einem abendlichen Arbeitseinsatz wurden die hölzerne Eisenbahn, die Wippe, das Schaukelgestell, der Balance-Balken und das Schild mit der in Holz gemeißelten Aufschrift Waldspielplatz PWV Höchen entfernt. Nachdem die Pfälzerwäldler in diesem Frühjahr ihr Höcherberghaus an den vormaligen Pächter Jörg Kappler verkauft hatten, war es Anliegen des Vereins, sich bei Bürgermeister Thomas Leis für den Erhalt des Spielplatzes einzusetzen, damit er weiterhin eine Bereicherung des viel besuchten Ausflugszieles Höcherberg bleibt. Man kam überein, dass die Stadt nach Rückbau der in die Jahre gekommenen hölzernen Spielgeräte die Anlage weiterführt und mit stählernen Geräten ausstattet. Sie übernahm den Gestattungsvertrag für das Gelände von der Forstverwaltung, so dass der Waldspielplatz nun in städtischer Trägerschaft ist. Um den Auflagen der Bauverwaltung zu entsprechen, kam es zu einem letzten größeren Arbeitseinsatz für PWV-Mitglieder. Dabei stellten sie fest, dass die 20 bis 25 Zentimeter dicken Balken, die im Boden verankert waren, zwar teilweise Risse aufwiesen, jedoch nur bis zu einer Tiefe von zwei bis drei Zentimetern angefault waren. Im Kern war das Holz steinhart deshalb wurden beim Einsatz drei Motorsägen stumpf. Nach mehreren Stunden war der Einsatz erfolgreich abgeschlossen und einige Passanten, aber auch Akteure, enttäuscht, weil der Spielplatz um das Gros seiner attraktiven Geräte beraubt ist. Die Stadt hat sich vertraglich verpflichtet, Mängel an den verbliebenen Spielgeräten zu beseitigen.. Bericht: Gustl Altherr Ortstermin im Mai 2011 mit Vertretern von Stadt und PWV (von links): Wolfgang Imbsweiler (Beigeordneter), Theo Dietrich und Karl-Heinz Weckler (beide PWV), Heinz-Jürgen Kilian und Jörg Dilfer (beide städtischer Baubetriebshof) und Manfred Hans (PWV) Foto: Gustl Altherr PWV-Vorstandsmitglieder demontieren Ende Juli 2013 nach Vorgaben des städtischen Baubetriebshofs die Holzeisenbahn:: Klaus Knapp, Günter Raber, Willi Förster und Bodo Stöckl (von links). Ebenfalls dabei, aber nicht im Bild: Manfred Hans, Rudi Edinger und Gustl Altherr. Foto: Verein 14 DIE GLANQUELLE September 2013

15 HEL MUT GmbH Sorg-glanquelle-neu.indd :06:14 September 2013 DIE GLANQUELLE 15

16 Expedition Zugspitze erfolgreich abgeschlossen Unter Führung von Jupp Rebmann erstürmen die Bergfreunde der AH des SV Höchen den höchsten Punkt Deutschlands Die von Jupp Rebmann wieder einmal perfekt organisierte jährliche Bergsportwoche der AH wurde zu einem vollen Erfolg. Alle wesentlichen Ziele wurden erreicht, einige konnten ihre bergsportlichen Grenzen deutlich erweitern, andere haben ihre physiologischen und psychischen Grenzen genauestens ausgelotet und, was am wichtigsten ist, alle kamen gesund zurück. Selbst das Wetter spielte mit, was um so erstaunlicher ist, da die Anwesenheit von Jupp normalerweise ein Garant für ausgeprägte Schlechtwetterzonen ist. Die immer wieder am späteren Nachmittag und Abend aufziehenden Hitzegewitter gehören in den Nordalpen zwangsläufig zu einer ausgeprägten sommerlichen Schönwetterphase. Doch nun, nach diesem einleitenden Geschwurbel, zur Chronologie der Tour. Am Samstag, dem dritten August um drei Uhr in der Frühe starteten zehn austrainierte und bis in die Haarspitzen motivierte Bergfreunde mit einem Kleinbus und einem PKW in Richtung Augsburg Dasing, wo unser Bergkamerad Günter zur Gruppe stieß. Weiter ging es dann zum vorbestellten Frühstück nach Krün und anschließend nach Mittenwald. Nachdem auf dem Parkplatz der Mittenwalder Seilbahn sich jeder bergfertig gemacht hatte ((umziehen, Rucksack packen und Kletterausrüstung checken), konnte um zehn Uhr die Auffahrt zum Mittenwalder Klettersteig beginnen. Von der Bergstation der Seilbahn aus nahm fast die ganze Gruppe den Mittenwalder Klettersteig mit seiner vierstündigen Kletterei über den deutsch-österreichischen Grenzkamm des Karwendel in Angriff, und stieg im Anschluss noch siebenhundert Höhenmeter zur Brunnsteinhütte ab. Um der Gruppe einen kilometerlangen Rückmarsch zum Parkplatz über einen recht langweiligen Talweg zu ersparen, verzichteten Heiner und Fredy auf das Klettersteigerlebnis und setzten die Fahrzeuge um an den Beginn des Wanderweges zur Brunnsteinhütte, stiegen die sechshundert Höhenmeter zur Hütte, und trafen sich dort wieder mit den Anderen. Nach der üblichen Hüttenrast stiegen alle zusammen nach Mittenwald ab und fuhren über Garmisch und Grainau nach Ehrwald zu unserem Basislager, der Pension Almrausch. Um zwanzig Uhr wurden die Zimmer bezogen, dann Ausgang zum Abendessen und danach wurde in der gemütlichen Zirbenstube der Pension der nächste Tag durchgesprochen. Für unsere Sonntagstour fuhren wir als erstes zum Nachbarort Biberwier. Verstärkt von Günter und Lorenzo unternahm die Wandergruppe mit Heiner und Fredy eine Exkursion in die Biberwierer Almregion. Leider zwang ein plötzlich aufziehendes Hitzegewitter sie zu einer vorzeitigen Einkehr, so dass der gastronomische Teil der Tour zu Lasten des wandertechnischen Parts ausgedehnt werden musste. Die Klettergruppe mit Eckhard, Sepp, Michael, Peter, Robert und Sebastian erklomm unter der Führung von Jupp die tausend Höhenmeter zur Biberwierer Scharte. Die von dort geplante Überquerung der Sonnenspitze, dem gefährlichsten Berg Ehrwalds, mit mindestens fünf Stunden Kletter- und Gehzeit wurde wegen der Gewitterwarnung für den späteren Nachmitttag und aufziehenden kleineren Quellwolken nicht in Angriff genommen, sondern statt dessen wurde die Coburger Hütte aufgesucht. Bei einsetzendem leichten Regen erfolgte der Abstieg zum Seebensee und von dort über den hohen Gang, einem steilen steinigen Steig zurück nach Ehrwald. Dank einem Gewitterschauer wurde dieser an sich einfache Abstieg doch noch zu einem kleinen Abenteuer. Montags startete das Projekt Zugspitze. Sepp und Eckhard nahmen den Weg von Ehrwald über die Wiener Neustätter Hütte und den Stopselzieher Klettersteig. Mit nur fünf Stunden Geh- und Kletterzeit ist dies zwar der einfachste Aufstieg, mit 1700 Höhenmetern aber trotzdem kein leichter Weg. Jupp, Heiner und Fredy waren auf Grund orthopädischer Probleme gezwungen mit der Ehrwalder Zugspitzbahn zu fahren, was von zweien mental recht gut verkraftet wurde, von einem etwas weniger gut. Sebastian und Robert stiegen von der Ehrwalder Alm über das Feldernjoch zum Gatterl, einem alpinen Grenzübergang in 2024 m Höhe und von dort weiter zur Knorrhütte, die nach drei Stunden erreicht war. Kurz 16 DIE GLANQUELLE September 2013

17 oberhalb der Knorrhütte begann der interessantere Teil des Aufstieg. Zuerst zweieinhalb Stunden Klettern auf dem Brunntalsteig, steil und ausgesetzt, aber in den schwierigen Passagen gesichert, dann auf dem Jubiläumsgrat über die innere Höllentalspitze mit immer weniger Sicherungen, auch im ausgesetzten schwierigen Gelände, zur Zugspitze, die weitere vier Stunden später von dem Jüngeren quietschfidel und von dem Älteren völlig entkräftet erreicht wurde. Nach einer sehr unruhigen Nacht im völlig überfüllten Münchner Haus (sechzig Gäste bei nur sechsundzwanzig Schlafplätzen) stiegen dann alle zusammen über die endlos lange, anfangs sehr steile und steinige und 1800 Höhenmeter überwindende Reintalroute nach Garmisch ab, wo sie an der Skisprungschanze mit der Höllentaltruppe zusammentrafen. Diese Gruppe mit Günter, Lorenzo, Michael und Peter begann ebenfalls am Montag ihren 2100 Höhenmeter umfassenden Aufstieg zur Zugspitze von Hammersbach über die Höllentalroute. Nach Durchquerung der Höllentalklamm erreichten sie nach 600 Höhenmeter die Höllentalangerhütte, deren Wirt ihnen wegen der fortgeschrittenen Zeit dringend davon abriet den Aufstieg fortzusetzen, um nicht in die für den Nachmittag gemeldeten Gewitter zu geraten. Schnell war man sich einig in der gemütlichen Höllentalangerhütte zu übernachten und am nächsten Morgen den Aufstieg fortzusetzen. Nach einer ruhigen Nacht wurden die restlichen 1500 Höhenmeter in Angriff genommen. Zuerst ging es weiter talaufwärts, dann über eine steile Felsplatte (dem legendären Brett), weiter über Moränenschutt an den Wänden der Riffelwandspitze vorbei auf den Höllentalgletscher. Nach dessen Überquerung und Überwindung der Randkluft folgte die klettertechnisch schwierigere Passage auf den vom Waxenstein herführenden Grat und schließlich zum Ziel, dem 2962m hohen Ostgipfel der Zugspitze. Nach einer kurzen Rast auf dem von Seilbahntouristen überfüllten Zugspitzplateau ging es mit der Gletscherseilbahn und weiter mit der Zahnradbahn zurück nach Hammersbach und von dort mit dem PKW zur Skisprungschanze nach Garmisch, um die Reintalabsteiger zu treffen. Nach den Strapazen der Zugspitzexpedition begann am Mittwoch die Wellnessund Rehaphase in Form eines gemütlichen Almspaziergang von der Ehrwalder Alm ins Gaistal zur Tillfussalm und über den Igelsee wieder zurück zur Ehrwalder Alm. Am Donnerstag erfolgte nach einem Spaziergang um den Rießersee in Garmisch die Rückreise. Nach einem Zwischenstopp in einem sehr schönen Landgasthaus in der Nähe Augsburgs wurde unser Bergkamerad Günter herzlich verabschiedet, bevor es weiterging Richtung Heimat. Um 21 Uhr wurde Höchen erreicht. Wieder einmal war es eine Woche in den Alpen von der alle Teilnehmer noch lange zehren werden, voller spektakulärer Eindrücke und von Jupp wieder einmal perfekt organisiert. Deshalb bleibt zum Abschluss im Namen aller Teilnehmer nur noch eins zu sagen: Jupp wir danken dir. Robert Spohn September 2013 DIE GLANQUELLE 17

18 D a s E x p e d i t i o n s t e a m E i n e H ü t t e n r a s t 18 DIE GLANQUELLE September 2013

19 Pfarrfest der kath. Kirchengemeinde Höchen Am Samstag, feierte die Pfarrgemeinde Höchen rund um die katholische Kirche St. Maria Geburt ihr diesjähriges Pfarrfest. Eingeleitet wurde das Fest um Uhr durch einen feierlichen Gottesdienst und danach begann das Pfarrfest. Zum Essen gab es Schwenkbraten, Rostwürste und Salate. Auch bei den Getränken fehlte es an nichts. Der Männergesangverein Höchen unterhielt die Gäste mit einigen Liedbeiträgen. Dank des schönen Wetters konnte man noch lange in unterhaltsamer Runde beisammensitzen. Der PGR und VWR möchte sich auf diesem Wege noch bei den Spendern der Salate bedanken. September 2013 DIE GLANQUELLE 19

20 20 DIE GLANQUELLE September 2013

Gottesdienst noch lange gesprochen wird. Ludwigsburg geführt hat. Das war vielleicht eine spannende Geschichte.

Gottesdienst noch lange gesprochen wird. Ludwigsburg geführt hat. Das war vielleicht eine spannende Geschichte. Am Montag, den 15.09.2008 starteten wir (9 Teilnehmer und 3 Teamleiter) im Heutingsheimer Gemeindehaus mit dem Leben auf Zeit in einer WG. Nach letztem Jahr ist es das zweite Mal in Freiberg, dass Jugendliche

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