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2 Qualität Was ist Qualität? Objektiv: Wert, Beschaffenheit, Eigenschaften eines Produktes, einer Leistung. Subjektiv: Wert, Beschaffenheit, Eigenschaften, den/die ein Kunde von einem Produkt, einer Leistung erwartet und für das er einen bestimmten Preis zu zahlen bereit ist. 2

3 Qualität Was bedeutet Qualität? Sich im Wettbewerb differenzieren Marktanteile halten und vergrößern Fehler und unnötige Kosten reduzieren Kundenzufriedenheit erhöhen Unternehmensgewinn und image verbessern Zukunft des Unternehmens sichern 3

4 Qualitätsstrategie Wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie Festlegung der Qualitätsziele durch den Unternehmer (Chefsache) Ausarbeitung einer Qualitätsstrategie Konsequente Umsetzung in allen Bereichen Zertifizierung durch Dritte Gesamtprozess: Qualitätsmanagement 4

5 Qualitätsmanagement Betrachtung des Gesamtprozesses (Produktionsbetrieb) Wareneingang Planung Konstruktion Fertigung Lagerung, Verpackung, Auslieferung Mitarbeiterqualifikation Kundenschnittstelle (z. B. Beschwerdemanagement) ggfls. Umwelteinflüsse ggfls. Entsorgung Klare Festlegung von Verantwortung und Zuständigkeit Unabhängigkeit der Qualitätssicherung Motivation der Mitarbeiter 5

6 Aufbauorganisation eines Produktionsbetriebes Unternehmensleitung QS Vertrieb Planung / Konstruktion Produktion Verwaltung Verträge Auslegung / Berechnung Mechanische Komponenten Einkauf Kundenkontakt Planung Elektrische Komponenten Lager / Eingangskontrolle Produktionsvorbereitung Verfahrenstechnik Personal Versand 5

7 Zuständigkeiten / Verantwortlichkeiten OE Prozesse Q-Politik Fehlerfreie Planung Festlegung Fertigung Unternehmensleitg. I, E Z E arbeiter Kundenwünsche Beschaffung von Material und Dienstleistungen D E D B Einkauf B D B Fertigung D Z D B Q-Sicherung D B B B D Q- Schulung Planung / Konstruktion Prüfung Mit- Vertrieb I, E Verwaltung D IBZED I = Initiative, B = Beratung, Z = Zustimmung, E = Entscheidung, D = Durchführung 7

8 Qualitätsmanagement in einem EVU (Dienstleister) Aufgabe der Energieversorgung (aus Energiewirtschaftsgesetz) Sicher - Versorgungssicherheit - Spannungsqualität - Frequenzstabilität Preisgünstig - Prozessoptimierung - Kostenmanagement - Beschaffung von Materialien und Betriebsmitteln Umweltverträglich - in der Erzeugung - in Transport und Verteilung - in der Anwendung Elektrizität: Spannung, Strom, Frequenz Gas: Brennwert, Druck, Gasqualität Wasser: Inhaltsstoffe, Druck 8

9 Qualitätssicherung bei der Beschaffung hier: Wareneingangskontrolle Kabel (Verteilnetz) Investitionen in Kabelanlagen (RWE) ca. 500 Mio /a Wert der Kabel an Gesamtanlage % Ergebnisse der Wareneingangsprüfungen 2004 in Niederspannung: 21 % fehlerhaft in Mittelspannung: 8 % fehlerhaft Wareneingangsprüfung lohnt sich - da fehlerhafte Kabel mit 5- bis 10fachem Aufwand ausgewechselt werden müssten - erzeugt Qualitätsdruck bei den Herstellern 9

10 Qualitätssicherung beim Bau Schäden an Kabelanlagen in D durch Tiefbau > 100 Mio / a Ausschließlicher Einsatz von Fachfirmen Fachfirmen -schulen Personal - lassen sich zertifizieren Gütesiegel Leitungstiefbau 10

11 Ganzheitliche Betrachtung Befähiger Ergebnisse Mitarbeiter Mitarbeiterbezogene Ergebnisse Führung Politik und Strategie Prozesse Kundenbezogene Ergebnisse Ergebnisse des Unternehmens Partnerschaften und Ressourcen Gesellschaftsbezogene Ergebnisse Innovation und Lernen 11

12 Kosten-Nutzen-Betrachtung zur Qualitätssicherung Qualitätssicherung kostet Geld! Geprüfte Qualitätsprodukte haben eine höhere Zuverlässigkeit, senken somit die Instandhaltungskosten! Qualitätsprodukte haben eine längere Lebensdauer, senken somit langfristig die Investitionskosten! Qualitätssicherung spart Geld und erhöht die Kundenzufriedenheit! Qualitätssicherung ist Zukunftssicherung 12

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